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TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen optische Parallelmodule
und Informationsverarbeitungsvorrichtungen und, im Besonderen, ein optisches
Parallelmodul, das mit einer Lasersicherheitsschaltung versehen
ist, sowie eine Informationsverarbeitungsvorrichtung, die solch
ein optisches Parallelmodul hat.
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HINTERGRUNDTECHNIK
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In
letzter Zeit erfolgt auf Grund der Fortschritte auf dem Gebiet der
optischen Kommunikationstechniken oft eine Kommunikation zwischen Informationsverarbeitungsvorrichtungen,
indem die Informationsverarbeitungsvorrichtungen über ein
faseroptisches Kabel verbunden werden und optische Signale über das
faseroptische Kabel gesendet und empfangen werden. Ein optisches
Lasermodul wird verwendet, um einen Laserstrahl von einer Laserlichtquelle
an das faseroptische Kabel in Abhängigkeit von Sendeinformationen
auszugeben, und ist normalerweise mit einer Lasersicherheitsschaltung versehen.
Die Lasersicherheitsschaltung ist vorgesehen, um die Ausgabe zu
steuern, so dass die Intensität
des von dem optischen Lasermodul ausgegebenen Laserstrahls einem
Lasersicherheitsstandard entspricht, wie es zum Beispiel in der
EP-A-0441709 offenbart
ist.
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Herkömmlicherweise
ist das optische Lasermodul dafür
bestimmt, um primär
die Übertragung über einen
einzelnen Kanal vorzunehmen. Aus diesem Grund ist eine Lasersicherheitsschaltung
innerhalb des optischen Lasermoduls in Entsprechung zu dem einzelnen
Kanal vorgesehen.
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Auf
Grund der zunehmenden Menge von zu übertragenden Informationen
wird jedoch damit gerechnet, dass künftige optische Lasermodule
die Übertragung über eine
Vielzahl von Kanälen
vornehmen, wie es zum Beispiel in der
EP-A-0704993 offenbart ist. Daher besteht
Bedarf an der Entwicklung eines optischen Parallelmoduls, das für die Kommunikation
unter Verwendung einer Vielzahl von Kanälen geeignet ist.
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Andererseits
wird die Intensität
der Parallelübertragungsausgabe
des Laserstrahls bereits durch einen internationalen Standard wie
etwa den IEC vorgeschrieben, und solch ein Lasersicherheitsstandard muss
unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit erfüllt werden. Da das herkömmliche
optische Lasermodul jedoch dafür
bestimmt ist, die Übertragung über den einzelnen
Kanal vorzunehmen, ist nur eine Lasersicherheitsschaltung vorgesehen.
Wenn das herkömmliche
optische Lasermodul auf das optische Parallelmodul angewendet wird,
das eine Vielzahl von Kanälen
hat, ist aus diesem Grund das Problem vorhanden, dass die Ausgabe
nicht angemessen gesteuert werden kann, um dem Lasersicherheitsstandard
zu entsprechen. Demzufolge besteht Bedarf an der Realisierung eines
optischen Parallelmoduls, das die Übertragung über die Vielzahl von Kanälen vornehmen
kann und gleichzeitig den Lasersicherheitsstandard bezüglich der
Intensität
der Parallelübertragungsausgabe
des Laserstrahls erfüllen
kann.
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Daher
ist es eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein neues
und brauchbares optisches Parallelmodul und eine Informationsverarbeitungsvorrichtung
vorzusehen, bei denen die oben beschriebenen Probleme eliminiert
sind.
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Ein
anderes und spezifischeres Ziel der vorliegenden Erfindung ist das
Vorsehen eines optischen Parallelmoduls, das eine relativ einfache Struktur
hat, eine Übertragung über eine
Vielzahl von Kanälen
vornehmen kann und auch einen Lasersicherheitsstandard bezüglich einer
Intensität
einer Parallelübertragungsausgabe
eines Laserstrahls erfüllen
kann, sowie einer Informationsverarbeitungsvorrichtung, die solch
ein optisches Parallelmodul hat.
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Gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein optisches Parallelmodul
vorgesehen, mit: einer Vielzahl von Photodetektoren zum Detektieren
von Ausgabelichten einer Vielzahl von beliebigen Kanälen einer
Laserlichtquelle, die eine Vielzahl von Kanälen hat; und einer Vielzahl
von Detektions- und Steuerschleifen zum Detektieren und Steuern
von Intensitäten
von Ausgabelichten der Laserlichtquelle auf der Basis von Detektionssignalen von
der Vielzahl von Photodetektoren; gekennzeichnet durch: eine Steuerschaltung
zum Stoppen der Ausgabe der Laserlichtquelle, wenn eine Intensität von Ausgabelicht,
die durch wenigstens eine von der Vielzahl von Detektions- und Steuerschleifen
detektiert wurde, einem vorbestimmten Standard nicht genügt; und
dadurch, dass: die Laserlichtquelle aus einem Oberflächenemissionslaser
hergestellt ist, bei dem die Vielzahl von Kanälen linear angeordnet ist; die
Photodetektoren erste und zweite Photodetektoren zum Detektieren
von Ausgabelichten von Kanälen
der linear angeordneten Vielzahl von Kanälen enthalten, wobei die ersten
und zweiten Photodetektoren Kanälen
entsprechen, die kein Datenkanal sind; und die Detektions- und Steuerschleifen
erste und zweite Detek tions- und Steuerschleifen enthalten, die
jeweilig den ersten und zweiten Photodetektoren entsprechen. Gemäß dem optischen
Parallelmodul der vorliegenden Erfindung ist es möglich, eine Übertragung
durch eine Vielzahl von Kanälen
vorzunehmen und auch einen Lasersicherheitsstandard hinsichtlich
der Intensität
der Parallelübertragungsausgabe
des Laserstrahls unter Verwendung einer relativ einfachen Struktur
zu erfüllen.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Informationsverarbeitungsvorrichtung
vorgesehen, die ein optisches Parallelmodul gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden
Erfindung und einen Prozessor zum Zuführen von Daten von der Vielzahl
von Kanälen
zu der Steuerschaltung umfasst. Gemäß der Informationsverarbeitungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es möglich, eine Übertragung über eine
Vielzahl von Kanälen vorzunehmen
und auch einen Lasersicherheitsstandard bezüglich der Intensität der Parallelübertragungsausgabe
des Laserstrahls unter Verwendung einer relativ einfachen Struktur
zu erfüllen.
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Andere
Ziele und weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung gehen aus
der folgenden eingehenden Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden
Zeichnungen hervor.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Blockdiagramm, das eine erste Ausführungsform eines optischen
Parallelmoduls gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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2 ist
ein Diagramm, das eine Struktur einer APC-Schaltung der ersten Ausführungsform
des optischen Parallelmoduls zeigt;
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3 ist
ein Flussdiagramm zum Erläutern einer
Operation der ersten Ausführungsform
des optischen Parallelmoduls;
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4 ist
ein Blockdiagramm, das eine erste Ausführungsform einer Informationsverarbeitungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt; und
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5 ist
ein Blockdiagramm, das eine zweite Ausführungsform der Informationsverarbeitungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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BESTER MODUS ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
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1 ist
ein Blockdiagramm, das eine erste Ausführungsform eines optischen
Parallelmoduls gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt. Ein optisches Parallelmodul enthält eine
APC-(Automatic Power Control)-Schaltung 1, einen Lasertreiber 2,
einen Oberflächenemissionslaser
(VCSEL) 3 und Überwachungsphotodioden
MD1 und MD2. Die APC-Schaltung 1 und die Überwachungsphotodiode
MD1 bilden eine erste Detektions- und
Steuerschleife (oder eine erste Lasersicherheitsschaltung) einer
Lasersicherheitsschaltung, und die APC-Schaltung 1 und
die Überwachungsphotodiode
MD2 bilden eine zweite Detektions- und Steuerschleife (oder eine
zweite Lasersicherheitsschaltung) der Lasersicherheitsschaltung.
In dieser Ausführungsform
wird der Einfachheit halber angenommen, dass das optische Parallelmodul
eine optische 12-Kanal-(oder 12-Bit)-Parallelausgabe
erzeugt und dass zwei Detektions- und Steuerschleifen vorgesehen
sind. Die Anzahl von Kanälen des
optischen Parallelmoduls ist natürlich
nicht auf zwölf
begrenzt, und die Anzahl von Detektions- und Steuerschleifen ist
natürlich
nicht auf zwei begrenzt, und sowohl die Anzahl der Kanäle als auch
die Anzahl der Detektions- und Steuerschleifen kann eine beliebige
Vielzahl sein.
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Die
APC-Schaltung 1 steuert den Lasertreiber 2, um
die Intensität
der Laserstrahlen zu steuern, die von dem Oberflächenemissionslaser 3 ausgegeben
werden. 12-Kanal-Eingangsdaten, die von den zu sendenden Daten abhängen, werden
dem Lasertreiber 2 eingegeben, und der Lasertreiber 2 treibt
jeden Kanal des Oberflächenemissionslasers 3 in
Abhängigkeit
von den 12-Kanal-Eingangsdaten an. Der Oberflächenemissionslaser 3 hat
vierzehn Kanäle, wobei
der erste Kanal und der vierzehnte Kanal zur Ausgangsdetektion verwendet
werden und insgesamt zwölf
Kanäle,
die die verbleibenden zweiten bis dreizehnten Kanäle umfassen,
zur Datenausgabe verwendet werden. Die Laserstrahlen, die von den zweiten
bis dreizehnten Kanälen
des Oberflächenemissionslasers 3 ausgegeben
werden, werden an ein faseroptisches 12-Kanal-Kabel (nicht gezeigt)
ausgegeben.
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Andererseits
werden die Laserstrahlen, die von den ersten und vierzehnten Kanälen des
Oberflächenemissionslasers 3 ausgegeben
werden, auf die Überwachungsphotodioden
MD1 bzw. MD2 eingestrahlt. Im Falle des Oberflächenemissionslasers 3 ist
die Gleichförmigkeit
von Laserdiodenabschnitten, die jedem der Kanäle entsprechen, gut, und die
Intensitäten
der Laserstrahlen, die von jedem der Kanäle ausgegeben werden, sind
bei denselben Daten ungefähr
dieselben. Daher ist es möglich,
die Intensitäten
der Laserstrahlen, die von den zweiten bis dreizehnten Kanälen ausgegeben
werden, im Wesentlichen durch das Detektieren der Intensitäten der
Laserstrahlen, die von den ersten und vierzehnten Kanälen ausgegeben
werden, durch die Überwachungsphotodioden
MD1 und MD2 zu detektieren. Detektionssignale, die von den Überwachungs photodioden
MD1 und MD2 ausgegeben werden, werden der APC-Schaltung 1 zugeführt. Die
Kanäle,
in denen die Intensitäten
der Laserstrahlen durch die Überwachungsphotodioden
detektiert werden, sind natürlich nicht
auf die ersten und vierzehnten Kanäle an beiden Enden begrenzt,
und die Intensitäten
der Laserstrahlen können
in willkürlichen
Kanälen
detektiert werden. In dieser Ausführungsform sind die Kanäle, in denen
die Intensitäten
der Laserstrahlen durch die Überwachungsphotodioden
detektiert werden, auf die ersten und vierzehnten Kanäle an beiden
Enden der linear angeordneten ersten bis vierzehnten Kanäle festgelegt,
indem der Leichtigkeit Rechnung getragen wird, mit der das optische
Parallelmodul mit dem faseroptischen Kabel verbunden werden kann.
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Auf
der Basis der Detektionssignale von den Überwachungsphotodioden MD1
und MD2 und einer gegenwärtigen
optischen Charakteristik des Oberflächenemissionslasers 3 steuert
daher die APC-Schaltung 1 Laserantriebsströme, die
dem Lasertreiber 2 zugeführt werden, so dass die Intensitäten der
Laserstrahlen, die von dem Oberflächenemissionslaser 3 ausgegeben
werden, einem vorbestimmten Lasersicherheitsstandard wie etwa dem
IEC entsprechen. In dem Fall, wenn die Intensitäten der Laserstrahlen, die
von dem Oberflächenemissionslaser 3 ausgegeben
werden, nicht gesteuert werden können,
um dem vorbestimmten Lasersicherheitsstandard zu entsprechen, auch
wenn die Laserantriebsströme
gesteuert werden, schaltet die APC-Schaltung 1 übrigens
die Laserantriebsströme
für den
Lasertreiber 2 aus Sicherheitsgründen ab.
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Die
oben beschriebene Operation der Lasersicherheitsschaltung wird ausgeführt, wenn
die Energie des optischen Parallelmoduls EINgeschaltet wird, wenn
eine Rücksetzopera tion
ausgeführt
wird oder bei Bedarf. Wenn die Operation des Lasers bei Bedarf ausgeführt wird,
kann die APC-Schaltung 1 die oben beschriebene Steueroperation
zum Beispiel auf der Basis einer Instruktion von einer Hosteinheit (nicht
gezeigt) ausführen.
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2 ist
ein Diagramm, das eine Struktur der APC-Schaltung 1 in der ersten Ausführungsform des
optischen Parallelmoduls zeigt. In 2 sind jene
Teile, die dieselben wie die entsprechenden Teile in 1 sind,
mit denselben Bezugszeichen versehen, und eine Beschreibung derselben
wird weggelassen.
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Die
APC-Schaltung 1 enthält
im Allgemeinen, wie in 2 gezeigt, einen Strom-Spannungs-(IV)-Konverter 111,
einen MD1-Abnormitätsdetektor 112,
eine Modulationsstromsteuerschaltung 113, eine Vorstromsteuerschaltung 114,
einen Strom-Spannungs-(IV)-Konverter 121, einen MD2-Abnormitätsdetektor 122,
eine Modulationsstromsteuerschaltung 123, eine Vorstromsteuerschaltung 124,
einen MD1/MD2-Vergleichs- und Abnormitätsdetektor 131, eine
Abschaltsteuerschaltung 132, eine Modulationssteuerschaltung 133 und
eine Bias-Steuerschaltung 134.
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Der
IV-Konverter 111 konvertiert den Detektionssignalstrom
von der Überwachungsphotodiode MD1
in eine Detektionsspannung und führt
die Detektionsspannung dem MD1-Abnormitätsdetektor 112, der
Modulationsstromsteuerschaltung 113, der Vorstromsteuerschaltung 114 und
dem MD1/MD2-Vergleichs- und
Abnormitätsdetektor 131 zu.
Die Vorstromsteuerschaltung 114 führt der Bias-Steuerschaltung 134 ein
Signal zum Steuern eines Vorstromes in Abhängigkeit von der Detektionsspannung
von dem IV-Konverter 111 zu. Die Modulationsstromsteuerschaltung 113 führt der
Modulationssteuerschaltung 133 ein Signal zum Steuern eines
Modulationsstromes in Abhängigkeit
von der Detektionsspannung von dem IV-Konverter 111 zu.
Der MD1-Abnormitätsdetektor 112 detektiert
eine Abnormität
der Überwachungsphotodiode
MD1 in Abhängigkeit
von der Detektionsspannung von dem IV-Konverter 111 und
führt der
Abschaltsteuerschaltung 132 ein Abnormitätsdetektionssignal
zu, wenn die Abnormität
detektiert wird. Die Abnormität
der Überwachungsphotodiode
MD1 wird detektiert, wenn die Detektionsspannung von dem IV-Konverter 111 einen tolerierbaren
maximalen Spannungswert übersteigt.
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Ähnlich konvertiert
der IV-Konverter 121 den Detektionssignalstrom von der Überwachungsphotodiode
MD2 in eine Detektionsspannung und führt die Detektionsspannung
dem MD2-Abnormitätsdetektor 122,
der Modulationsstromsteuerschaltung 123, der Vorstromsteuerschaltung 124 und
dem MD1/MD2-Vergleichs- und Abnormitätsdetektor 131 zu.
Die Vorstromsteuerschaltung 124 führt der Bias-Steuerschaltung 134 ein
Signal zum Steuern eines Vorstromes in Abhängigkeit von der Detektionsspannung
von dem IV-Konverter 121 zu. Die Modulationsstromsteuerschaltung 123 führt der
Modulationssteuerschaltung 133 ein Signal zum Steuern eines
Modulationsstromes in Abhängigkeit
von der Detektionsspannung von dem IV-Konverter 121 zu.
Der MD2-Abnormitätsdetektor 122 detektiert
eine Abnormität
der Überwachungsphotodiode
MD2 in Abhängigkeit
von der Detektionsspannung von dem IV-Konverter 121 und
führt ein
Abnormitätsdetektionssignal der
Abschaltsteuerschaltung 132 zu, wenn die Abnormität detektiert
wird. Die Abnormität
der Überwachungsphotodiode
MD2 wird detektiert, wenn die Detektionsspannung von dem IV-Konverter 121 einen tolerierbaren
maximalen Spannungswert übersteigt.
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Die
Modulationssteuerschaltung 133 führt dem Lasertreiber 2 einen
Modulationsstrom auf der Basis des Modulationsstromes von der Modulationsstromsteuerschaltung 113 oder 123 zu.
Zusätzlich führt die
Bias-Steuerschaltung 134 dem Lasertreiber 2 einen
Vorstrom auf der Basis des Vorstromes von der Vorstromsteuerschaltung 114 oder 124 zu.
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Die
Abschaltsteuerschaltung 132 führt dem Lasertreiber 2 ein
Abschaltsignal zu, wenn das Abnormitätsdetektionssignal von einem
von dem MD1-Abnormitätsdetektor 112,
dem MD2-Abnormitätsdetektor 122 und
dem MD1/MD2-Vergleichs- und Abnormitätsdetektor 131 empfangen
wird, um den Lasertreiber 2 abzuschalten. Wenn der Lasertreiber 2 abgeschaltet
wird, wird die Lichtemission von dem Oberflächenemissionslaser 3 zwingend
gestoppt.
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3 ist
ein Flussdiagramm zum Erläutern einer
Operation der ersten Ausführungsform
des optischen Parallelmoduls. Die Operation der in 3 gezeigten
Lasersicherheitsschaltung wird gestartet, wenn die Energie des optischen
Parallelmoduls eingeschaltet wird, wenn eine Rücksetzoperation ausgeführt wird
oder wenn die Operation der Lasersicherheitsschaltung erforderlich
ist, wie etwa dann, wenn die APC-Schaltung 1 auf der Basis
einer Instruktion zum Beispiel von der Hosteinheit (nicht gezeigt)
arbeitet.
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Wenn
die Operation gestartet wird, steuert Schritt S1 den Oberflächenemissionslaser 3 über den
Lasertreiber 2 durch die erste Detektions- und Steuerschleife,
die die Überwachungsphotodiode MD1
bis zu der APC-Schaltung 1 enthält und auf der Basis der Laserstrahlausgabe
von dem ersten Kanal des Oberflächenemissionslasers 3 arbeitet
sowie entscheidet, ob die Intensität der Laserstrahlausgabe von
dem ersten Kanal dem vorbestimmten Lasersicherheitsstandard genügt oder
nicht. Falls der MD1-Abnormitätsdetektor 112 eine
Abnormität
der Ausgabe des Überwachungsphotodetektors
MD1 detektiert und das Entscheidungsresultat bei Schritt S1 NEIN
lautet, geht der Prozess zu Schritt S8 über, der später beschrieben wird. Falls
das Entscheidungsresultat bei Schritt S1 andererseits JA lautet,
entscheidet Schritt S2, ob die Intensität der Laserstrahlausgabe von
dem vierzehnten Kanal dem vorbestimmten Lasersicherheitsstandard
genügt
oder nicht, auf der Basis des Detektionssignals, das von dem Überwachungsphotodetektor
MD2 ausgegeben wird, der die Laserstrahlausgabe von dem vierzehnten
Kanal des Oberflächenemissionslasers 3 detektiert.
Falls der MD2-Abnormitätsdetektor 122 eine
Abnormität
des Überwachungsphotodetektors
MD2 detektiert und das Entscheidungsresultat bei Schritt S2 NEIN
lautet, geht der Prozess zu Schritt S8 über, der später beschrieben wird. Wenn
die Intensität
der Laserstrahlausgabe von dem ersten Kanal dem vorbestimmten Lasersicherheitsstandard
durch die Steuerung der ersten Detektions- und Steuerschleife genügt, wird daher
eine Detektion vorgenommen, um zu bestimmen, ob die Intensität der Laserstrahlausgabe
von dem vierzehnten Kanal dem vorbestimmten Lasersicherheitsstandard
genügt
oder nicht.
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Falls
das Entscheidungsresultat bei Schritt S2 JA lautet, steuert Schritt
S3 den Oberflächenemissionslaser 3 über den
Lasertreiber 2 durch die zweite Detektions- und Steuerschleife,
die die Überwachungsphotodiode
MD2 bis zur APC-Schaltung 1 enthält und auf
der Basis der Laserstrahlausgabe von dem vierzehnten Kanal des Oberflächenemissionslasers 3 arbeitet
sowie entscheidet, ob die Intensität des Laserstrahls, der von
dem vierzehnten Kanal ausgegeben wird, dem vorbestimmten Lasersicherheitsstandard
genügt.
Falls der MD2-Abnormitätsdetektor 122 eine
Abnormität
in der Ausgabe des Überwachungsphotodetektors
MD2 detektiert und das Entscheidungsresultat bei Schritt S3 NEIN
lautet, geht der Prozess zu Schritt S8 über, der später beschrieben wird. Falls
das Entscheidungsresultat bei Schritt S3 andererseits JA lautet,
entscheidet Schritt S4, ob die Intensität der Laserstrahlausgabe von
dem ersten Kanal dem vorbestimmten Lasersicherheitsstandard genügt oder
nicht, auf der Basis des Detektionssignals, das von dem Überwachungsphotodetektor
MD1 ausgegeben wird, der die Laserstrahlausgabe von dem ersten Kanal
des Oberflächenemissionslasers 3 detektiert.
Falls der MD1-Abnormitätsdetektor 112 eine
Abnormität
des Überwachungsphotodetektors
MD1 detektiert und das Entscheidungsresultat bei Schritt S4 NEIN
lautet, geht der Prozess zu Schritt S8 über, der später beschrieben wird. Wenn die
Intensität
der Laserstrahlausgabe von dem vierzehnten Kanal dem vorbestimmten
Lasersicherheitsstandard durch die Steuerung der zweiten Detektions-
und Steuerschleife genügt,
wird eine Detektion vorgenommen, um zu bestimmen, ob die Intensität der Laserstrahlausgabe
von dem ersten Kanal dem vorbestimmten Lasersicherheitsstandard
genügt oder
nicht.
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Falls
das Entscheidungsresultat bei Schritt S4 JA lautet, führt Schritt
S5 ein Normalitätssignal, das
angibt, dass das optische Parallelmodul normal arbeitet, der Hosteinheit
als Statusinformation zu. Dieses Normalitätssignal kann zum Beispiel
von der Abschaltsteuerschaltung 132 ausgegeben werden. Zusätzlich verwendet
Schritt S6 die erste Detektions- und Steuerschleife oder die zweite
Detektions- und Steuerschleife,
um die Modulationsstromsteuerung und die Vorstromsteuerung des Lasertreibers 2 über die
Modulationssteuerschaltung 133 und die Bias-Steuerschaltung 134 zu steuern,
weil dies während
einer normalen Operation geschieht. Der Einfachheit halber wird
angenommen, dass die erste Detektions- und Steuerschleife während der
normalen Operation verwendet wird, um die Modulationsstromsteuerung
und die Vorstromsteuerung des Lasertreibers 2 zu steuern.
Danach entscheidet Schritt S7, ob die Laserausgabe normal ist oder
nicht, auf der Basis der Detektionssignale, die von den Überwachungsphotodioden
MD1 und MD2 ausgegeben werden, und der Prozess geht zu Schritt S8 über, falls
das Entscheidungsresultat bei Schritt S7 NEIN lautet. Das Entscheidungsresultat
bei Schritt S7 ergibt NEIN, wenn das Abnormitätsdetektionssignal der Abschaltsteuerschaltung 132 von
einem des MD1-Abnormitätsdetektors 112,
des MD2-Abnormitätsdetektors 122 und
des MD1/MD2-Vergleichs- und Abnormitätsdetektors 131 zugeführt wird.
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Schritt
S8 führt
das Abschaltsignal dem Lasertreiber 2 von der Abschaltsteuerschaltung 132 als Reaktion
auf das Abnormitätsdetektionssignal
zu, das von einem des MD1-Abnormitätsdetektors 112, des
MD2-Abnormitätsdetektors 122 und
des MD1/MD2-Vergleichs- und Abnormitätsdetektors 131 empfangen
wird, um den Lasertreiber 2 abzuschalten. Zusätzlich führt Schritt
S9 ein Abnormitätssignal, das
angibt, dass das optische Parallelmodul abnorm arbeitet, der Hosteinheit
als Statusinformation zu, und der Prozess endet. Das Abnormitätssignal
kann zum Beispiel von der Abschaltsteuerschaltung 132 ausgegeben
werden.
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Daher
erfolgt eine Kreuzsicherung der Abnormitätserzeugung zwischen der ersten
Detektions- und Steuerschleife und der zweiten Detektions- und Steuerschleife,
um die Abnormität
des Lasertreibers 2 und des Oberflächenemissionslasers 3 zu
detektieren, und ferner ist es auch möglich, die Abnormi tät in der
ersten Detektions- und Steuerschleife und der zweiten Detektions-
und Steuerschleife zu detektieren. Falls die Möglichkeit besteht, dass die
Intensität der
Laserausgabe auf Grund solcher Abnormitäten nicht mehr dem vorbestimmten
Lasersicherheitsstandard genügt
oder dass solche Abnormitäten
auf Grund einer Abnormität
in wenigstens einer von den ersten und zweiten Detektions- und Steuerschleifen nicht
mehr detektiert werden, wird der Lasertreiber 2 automatisch
abgeschaltet, um die Laserausgabe des Oberflächenemissionslasers 3 zu
stoppen, um die Sicherheit garantiert zu gewährleisten.
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In
der oben beschriebenen Ausführungsform sind
die ersten und vierzehnten Kanäle
des Oberflächenemissionslasers 3 ausschließlich in
Hinblick auf die entsprechenden ersten und zweiten Detektions- und
Steuerschleifen vorgesehen, und sie werden nicht für die Datenübertragung
verwendet. Der Oberflächenemissionslaser 3 kann
jedoch eine Struktur haben, die nicht mit Kanälen ausschließlich für die Detektions-
und Steuerschleifen versehen ist.
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Wenn
zum Beispiel die ersten bis zwölften Kanäle des Oberflächenemissionslasers 3 für die Datenübertragung
verwendet werden, können
die Daten einer Vielzahl von beliebigen Kanälen dieser ersten bis zwölften Kanäle durch
das Überwachen
von Photodioden von entsprechenden Detektions- und Steuerschleifen über einen
geeigneten Verzweigungsteil detektiert werden. In diesem Fall ist
es wünschenswert,
wenn der Verzweigungsteil so konstruiert ist, um die Lichtintensität der optischen
Datenausgabe an das faseroptische Kabel von dem optischen Parallelmodul
nicht groß zu
verringern. Zusätzlich
ist es möglich,
eine Anordnung einzusetzen, die die ersten bis zwölften Kanäle sukzessive
scant. Im Falle der Struktur, die die Ausgaben der Kanäle direkt
detektiert, die für
die Datenübertragung
verwendet werden, muss die Laserlichtquelle nicht unbedingt ein
Oberflächenemissionslaser
sein.
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Andererseits
können
im Falle der Anordnung, bei der die Ausgaben der Kanäle detektiert werden,
die nicht für
die Datenübertragung
verwendet werden, wie in der oben beschriebenen Ausführungsform,
die Daten, die diesen Kanälen
zugeführt werden,
ein vorbestimmtes Testmuster oder zum Beispiel Daten (vorbestimmte
Bits) eines vorbestimmten Datenübertragungskanals
sein.
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Als
Nächstes
folgt eine Beschreibung einer ersten Ausführungsform einer Informationsverarbeitungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung. 4 ist ein Blockdiagramm, das
die erste Ausführungsform
der Informationsverarbeitungsvorrichtung zeigt.
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Wie
in 4 gezeigt, ist eine Informationsverarbeitungsvorrichtung 21 im
Allgemeinen aus einer LSI 31, die eine CPU 30 enthält, und
einem optischen Parallelmodul 33 gebildet. Das optische
Parallelmodul 33 hat eine Struktur, die jener der ersten Ausführungsform
des optischen Parallelmoduls, das oben beschrieben ist, ähnlich ist.
In dieser Ausführungsform
wird der Einfachheit halber angenommen, dass die Informationsverarbeitungsvorrichtung 21 über ein
faseroptisches Parallelkabel 23 mit einer anderen Informationsverarbeitungsvorrichtung 22 verbunden
ist. Ein Empfangssystem innerhalb der Informationsverarbeitungsvorrichtung 22 kann
eine bekannte Struktur haben, und die Darstellung und Beschreibung
von ihr werden weggelassen.
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Die
CPU 30 bildet die Hosteinheit bezüglich des optischen Parallelmoduls 33.
Die CPU 30 führt Daten,
die zu senden sind, Steuersignale, ein oder mehrere Taktsignale
und ein oder mehrere Rücksetzsignale
dem optischen Parallelmodul 33 zu. Das optische Parallelmodul 33 gibt
das Abnormitätssignal und
das Normalitätssignal
aus, die der CPU 30 als Statusinformationen zugeführt werden.
Wenn die CPU 30 das Abnormitätssignal empfängt, führt die CPU 30 einen
Abnormitätsprozess
aus, wie etwa das Informieren eines Nutzers über die Abnormität und das
Stoppen der Zufuhr der Daten zu dem optischen Parallelmodul 33.
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Als
Nächstes
folgt eine Beschreibung einer zweiten Ausführungsform der Informationsverarbeitungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung. 5 ist ein Blockdiagramm, das
die zweite Ausführungsform
der Informationsverarbeitungsvorrichtung zeigt.
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Die
in 5 gezeigte Informationsverarbeitungsvorrichtung
ist aus einer Vielzahl von Informationsverarbeitungsvorrichtungen 21-1 bis 21-N gebildet.
Jede der Informationsverarbeitungsvorrichtungen 21-1 bis 21-N hat
dieselbe Struktur wie die Informationsverarbeitungsvorrichtung 21 von 4.
In dieser Ausführungsform
wird der Einfachheit halber angenommen, dass die Informationsverarbeitungsvorrichtungen 21-1 bis 21-N über entsprechende
faseroptische Parallelkabel 23-1 bis 23-N mit
einer Kreuzschiene 24 verbunden sind. Mit anderen Worten:
in der in 4 gezeigten Ausführungsform
ist eine Informationsverarbeitungsvorrichtung 21 in einer
1:1-Beziehung mit einer anderen Informationsverarbeitungsvorrichtung 22 verbunden,
aber in der in 5 gezeigten Ausführungsform
ist jede Informationsverarbeitungsvorrichtung über die Kreuzschiene 24 mit
einer Vielzahl von Informationsverarbeitungsvorrichtungen verbunden.
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Gemäß den ersten
und zweiten Ausführungsformen
der Informationsverarbeitungsvorrichtung ist es möglich, die
Intensitäten
der Laserstrahlen, die von dem internen optischen Parallelmodul ausgegeben
werden, so zu steuern, um einem vorbestimmten Lasersicherheitsstandard
zu genügen,
und die Ausgabe der Laserstrahlen wird automatisch gestoppt, falls
die Möglichkeit
besteht, dass der vorbestimmte Lasersicherheitsstandard nicht erfüllt wird. Als
Resultat ist es möglich,
die Sicherheit garantiert zu gewährleisten,
ungeachtet eines Versagens oder einer Abnormität innerhalb der Informationsverarbeitungsvorrichtung.
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Ferner
ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführungsformen
begrenzt, sondern verschiedene Veränderungen und Abwandlungen
können
vorgenommen werden, ohne vom Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.