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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Magnetventilblock, der durch
einen seriellen Datenbus gesteuert wird.
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Magnetventilblöcke, die
eine erforderliche Anzahl elektromagnetischer Ventile, Verteilerblöcke, an
denen die elektromagnetischen Ventile einzeln angebracht sind und
die untereinander verbunden sind sowie einen Block zum Zuführen/Auslassen
von Luft, der Druckluft durch die Verteilerblöcke zuführt und ablässt, aufweisen, werden weithin
verwendet. Ein Magnetventilblock, der durch einen seriellen Datenbus
gesteuert wird, muss so konfiguriert sein, dass er so einfach wie
ein herkömmlicher
Magnetventilblock zusammengebaut werden kann.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Magnetventilblock
so zu konfigurieren, dass er mit der gleichen Leichtigkeit wie ein
herkömmlicher Magnetventilblock
zusammengebaut werden kann, obwohl eine Antriebssteuerung des Magnetventilblocks
durch einen seriellen Datenbus implementiert wird.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Magnetventilblock
zur Verfügung
zu stellen, der durch einen seriellen Datenbus gesteuert wird, der
eine extrem einfache Wartung ermöglicht und
die Möglichkeit
einer fehlerhaften Leitungsführung
ausschließt.
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EP A 0860609 offenbart
eine Vorrichtung für Fluiddruck,
in der eine Anzahl elektromagnetischer Ventile auf einem gebräuchlichen
Verteiler montiert ist. Wenn sie angeschlossen sind, sind die Ventile
mit Steuerkreisen zur Aktivierung des Ventils und einem Sensor zur Überwachung
des Ventilbetriebs versehen.
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Ein
Magnetventilblock umfassend eine Anzahl von elektromagnetischen
Ventilen, einen Verteiler, an dem die elektromagnetischen Ventile
angebracht sind, einen Block zum Zuführen/Auslassen von Luft, der
durch den Verteiler Druckluft zuführt und auslässt, der
Verteiler aufweisend Fluiddurchflusswege zur Kommunikation mit dem
Block zum Zuführen/Auslassen
von Luft, eine Relaiseinheit, die serielle Signale weiter leitet,
die durch den Verteiler zur Betriebssteuerung und die Kanäle, die
die gemeinsamen Durchflusswege in Verbindung mit Zuführungs-/Auslass-Öffnungen
der elektromagnetischen Ventile bringen, zu den entsprechenden elektromagnetischen
Ventilen geleitet werden, und elektrische Schaltungselemente, jedes
umfassend eine Leiterplatte, die auf ihr angebrachte miteinander
verbundene Steckerbuchsen- und Steckerkontakte zur Übertragung
serieller Signale aufweisen, und einen Zuführungsanschluss zur Zuführung von
Energie zu den elektromagnetischen Ventilen entsprechend der Betriebssignale,
dadurch gekennzeichnet, dass der Verteiler miteinander verbundene
Verteilerblöcke umfasst,
auf denen die elektromagnetischen Ventile einzeln angebracht sind;
dass jeder der Verteilerblöcke
einen Fluiddurchflussabschnitt und einen elektrischen Schaltungsabschnitt
aufweist, die Fluiddurchflussabschnitte gemeinsame Durchflusswege
für die Zuführung und
das Ablassen von Luft beinhalten, die durch die Verteilerblöcke verlaufen
und die Fluiddurchflusswege bilden; dass jeder elektrische Schaltungsabschnitt
die Schaltungselemente beinhaltet, die ferner einen Slave-Chip zum
Ableiten von Betriebssignalen für
die elektromagnetischen Ventile aus dem seriellen Datenbus umfassen;
dass die Steckerbuchsen- und Steckerkontakte auf den Leiterplatten
benachbarter Verteilerblöcke
an solchen Positionen zur Verfügung
stehen, an denen sie miteinander verbunden werden, wenn die Verteilerblöcke verbunden
werden und die gemeinsamen Durchflusswege miteinander verbunden
werden; und dass die Zuführungsanschlüsse auf
den Leiterplatten an Positionen zur Verfügung stehen, an denen sie in Öffnungen
in den oberen Oberflächen
der Verteilerblöcke
hineinragen und mit Energieempfangskontakten verbunden werden, die
an den elektromagnetischen Ventilen vorhanden sind, sobald die elektromagnetischen
Ventile auf die Verteilerblöcke
aufgesetzt werden und die Kanäle
und die Fluiddurchflussabschnitte verbunden werden.
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Vorzugsweise
durch Einsetzen der Leiterplatten in Montagenute in den elektrischen
Schaltungsabschnitten der Verteilerblöcke ist es möglich, Steckerbuchsen-
und Steckerverbindungskontakte, die abwechseln an gegenüberliegenden
Rändern
der Leiterplatten angeordnet sind, und die zu den Öffnungen
in den oberen Oberflächen
der Verteilerblöcke vorstehenden
Zuführungskontakte
mit vorher festgelegten Positionen in den Verteilerblöcken in Übereinstimmung
zu bringen.
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Im
Magnetventilblock mit seriellem Datenbus, der die oben dargelegte
Konfiguration aufweist, sind, wenn benachbarte Verteilerblöcke in einer
Reihe verbunden werden, um die gemeinsamen Durchflusswege ihrer
Fluiddurchflussabschnitte miteinander zu verbinden, die Steckbuchsen-
und Steckerverbindungskontakte zur Übertragung der seriellen Signale,
die auf den Leiterplatten in den elektrischen Schaltungsabschnitten
der entsprechenden Verteilerblöcke
zur Verfügung
stehen, miteinander verbunden. Darüber hinaus sind in dem Moment,
in dem die einzelnen elektromagnetischen Ventile auf die entsprechenden
Verteilerblöcke
montiert werden und die Zuführungs-/Auslass-Öffnungen
in den elektromagnetischen Ventilen und die Kanäle in den Fluiddurchflussabschnitten
der Verteilerblöcke
miteinander verbunden werden, die Zuführungskontakte, die auf der
Basis von Betriebssignalen, die in Form serieller Signale zugeführt werden,
Energie zu den elektromagnetischen Ventilen leiten, und die auf
den oberen Oberflächen
der entsprechenden Verteilerblöcke zur
Verfügung
stehen, mit den Energieempfangskontakten, die an den entsprechenden
elektromagnetischen Ventilen zur Verfügung stehen, verbunden.
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Somit
verbindet das einfache Aufstapeln und Verbinden der Verteilerblöcke automatisch
Fluiddurchflusswege und Leitungen für serielle Signale. Des Weiteren
bildet das einfache Montieren der elektromagnetischen Ventile auf
den Verteilerblöcken
die Durchflusswege zwischen den elektromagnetischen Ventilen und
den Verteilerblöcken
und die elektrischen Schaltungen aus, die die elektromagnetischen Ventile
auf der Basis serieller Signale antreiben.
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Deshalb
kann bei Steuerung eines Magnetventilblocks mit einem seriellen
Datenbus der Magnetventilblock genauso leicht zusammengebaut werden
wie ein herkömmlicher
Magnetventilblock. Zusätzlich
ist eine elektrische Steuerungsvorrichtung in der elektrischen Schaltungskomponente
konzentriert und gestattet so eine extrem einfache Wartung und schließt die Möglichkeit
einer fehlerhaften Leitungsführung
aus.
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Darüber hinaus
kann die erforderliche Konfiguration für die zuvor genannte elektrische
Verbindung in den Verteilerblocks, nämlich die Steckbuchsen- und
Steckerkontakte an benachbarten Oberflächen und die Zuführungskontakte
an den oberen Oberflächen
der Verteilerblöcke
einfach durch Einsetzen der Leiterplatten in Montagenute in den
elektrischen Schaltungsabschnitten der Verteilerblöcke geschaffen
werden.
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Die
Erfindung wird nun beispielhaft mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen
weiter beschrieben, in denen:
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1 eine
perspektivische Ansicht ist, die eine beispielhafte Konfiguration
einer Steuerungsvorrichtung für
den Antrieb eines Magnetventilblocks über einen seriellen Datenbus
in Übereinstimmung mit
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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2 eine
Montageansicht ist, die ein Ausführungsbeispiel
des Magnetventilblocks in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung zeigt.
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3 eine
Draufsicht einer elektrischen Schaltungskomponente ist, die am Magnetventilblock
angebracht ist.
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4 eine
Seitenansicht der elektrischen Schaltungskomponente ist, die in 3 dargestellt ist.
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5 eine
schematische, erläuternde
Ansicht ist, die einen Plan von Signalleitungen in einer Relaiseinheit
und Verteilerblöcken
in der Steuerungsvorrichtung des Magnetventilblocks darstellt.
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6 ist
eine teilweise Montageansicht, die eine Konfiguration eines weiteren
Ausführungsbeispiels
des Magnetventilblocks in Übereinstimmung mit
der vorliegenden Erfindung darstellt.
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1 zeigt
eine beispielhafte Konfiguration einer Steuerungsvorrichtung für den Antrieb
eines Magnetventilblocks durch serielle Signale.
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In
der Steuerungsvorrichtung werden serielle Signale von einer seriellen Übertragungseinheit 2, deren
Betrieb durch eine Steuerungseinheit 1 geregelt wird, über ein
dediziertes Kabel 4 via Gateway 3 zu einem Magnetventilblock 10 und
zu anderen Geräten über ein
Verbindungsglied 6 wie erforderlich weiter geleitet. Antriebsenergie
von einer Energieversorgungseinheit 5 kann zusammen mit
den zuvor erwähnten
seriellen Signalen über
den Gateway 3 oder separat davon zugeführt werden. Eine Endeinheit 8 kann
an den Magnetventilblock 10 nach Anschluss eines analogen
Gerätes 7 oder
dergleichen, je nach Erfordernis, angeschlossen werden.
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2 zeigt
ein Ausführungsbeispiel
eines Magnetventilblocks 10, dessen Betrieb durch die zuvor
erwähnten
seriellen Signale gesteuert wird.
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Der
Magnetventilblock 10 ist mit elektromagnetischen Dreiwege-
bzw. Fünfwege-Ventilen 20 in der
Anzahl, die für
verschiedene Anwendungsbereiche erforderlich ist, einer erforderlichen Anzahl
von Verteilerblöcken 30,
auf denen die elektromagnetischen Ventile 20 einzeln montiert
sind und die untereinander verbunden sind, einem Block 50 zum
Zuführen/Auslassen,
der an einem Ende der verbundenen Verteilerblöcke 30 vorhanden ist
und der Druckluft durch die Verteilerblöcke 30 zuführt und
auslässt, und
einem Endblock 60, der am anderen Ende der verbundenen
Verteilerblöcke 30 vorhanden
ist, und einer Relaiseinheit 70, die am Zuführungs-/Auslassblock 50 angebracht
ist und die serielle Betriebssignale weiterschaltet, die von Gateway 3 durch
die Verteilerblöcke 30 zu
den entsprechenden elektromagnetischen Ventilen 20 zu senden
sind, versehen.
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Das
elektromagnetische Ventil 20 ist mit einem einzelnen oder
einer Vielzahl von Elektromagneten ausgestattet und treibt ein Dreiwege-
oder Fünfwege-Hauptventil 22 über ein
Steuerventil 21 an, das durch die Elektromagnete elektromagnetisch oder
direkt durch die Elektromagnete angetrieben wird, wodurch im Hauptventil 22 zwischen
Luftzuführung
und -auslassen umgeschaltet wird. Die elektromagnetischen Ventile 20 sind
an den Verteilerblöcken 30 durch
Befestigungsschrauben 23 befestigt. Das elektromagnetische
Ventil 20 ist mit einem Empfangsanschluss 25 versehen,
der elektrisch mit einem Zuführungsanschluss 49 verbunden
ist, der weiter unten behandelt wird, wenn es auf dem Verteilerblock 30 befestigt
wird. Die elektromagnetischen Ventile 20 verwenden gewöhnliche
Verteilerblöcke 30,
unabhängig
davon, ob die elektromagnetischen Ventile 20 zum Dreiwege-
oder Fünfwege-Typ
gehören,
so dass sie so gestaltet werden können, das sie dieselbe äußere Gestalt
aufweisen und nur der innere Mechanismus unterschiedlich ist.
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Der
Verteilerblock 30 ist mit einem Fluiddurchflussabschnitt 31 und
einem elektrischen Schaltungsabschnitt 41 versehen. Die
beiden Abschnitte 31 und 41 können mit synthetischem Harz oder
dergleichen in ein Stück
eingeformt sein oder separat ausgebildet und dann zu einem Stück zusammengesetzt
sein.
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Ein
Durchflussweg, der im Fluiddurchflussabschnitt 31 des Verteilerblocks 30 vorhanden
ist, umfasst, wie im Fall eines weithin bekannten Verteilerblocks,
in erster Linie einen gemeinsamen Durchflussweg 32 für die Luftzuführung und
einen gemeinsamen Durchflussweg 33 für das Auslassen, die durch
die Verteilerblöcke 30 hindurchgehen
und eine wechselseitige Verbindung mit einem Durchflussweg (nicht
dargestellt) im Zuführungs-/Auslass-Block 50 und
Ausgangsdurchflusswegen bilden, die ein Ausgangsfluid von den elektromagnetischen
Ventilen 20 zu zwei Ausgangsports 34 und 34 zuführen und
ablassen, die in einer Endoberfläche
des Verteilerblocks 30 zur Verfügung stehen. Wie erforderlich wird zusätzlich ein
Durchflussweg für
Zuführung
und Ablassen für
ein Steuerventil zur Verfügung
gestellt. Darüber
hinaus stehen ein Zuführungskanal 36,
Ausgangskanäle 37,
Auslasskanäle 38 etc.
zur Herstellung der Kommunikation zwischen den gemeinsamen Durchflusswegen
und den Ausgangsdurchflusswegen bzw. dem Zuführungs-/Ablass-Durchflussweg für ein Steuerventil
und Zuführungs-/Ablass-Öffnungen,
vorgesehen in einer Montageoberfläche des Verteilerblocks 30 für das elektromagnetische
Ventil 20, oben in einer Montagefläche 35 für das elektromagnetische
Ventil zur Verfügung.
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Ausgangsportverbindungsstücke 39 und 39, die
an den Ausgangsports 34 und 34 angebracht sind,
sind mit um sie herum laufenden Arretierungsnuten versehen. Die
Arretierungsnute werden in die Ausgangsports 34 und 34 des
Verteilerblocks 30 eingesetzt und die Schenkel einer U-förmigen Klammer 40,
die von oberhalb des Verteilerblocks 30 eingeschoben wird,
greifen zur Befestigung in die Arretierungsnute ein.
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Der
elektrische Schaltungsabschnitt 41 beherbergt eine elektrische
Schaltungskomponente 44. Wie in 3 und 4 dargestellt,
ist die elektrische Schaltungskomponente 44 mit Steckbuchsen-
und Steckerkontakten 46a und 46b zur Übertragung
serieller Signale, einem Slave-Chip 47 für die Ableitung von
Betriebssignalen für
die elektromagnetischen Ventile 20 aus dem seriellen Datenbus
und dem Zuführungskontakt 49 für die Energieversorgung
der elektromagnetischen Ventile 20 auf der Basis der Betriebssignale
versehen, die alle auf einer Leiterplatte 45 angebracht
sind und miteinander elektrisch durch gedruckte Schaltkreise auf
der Leiterplatte 45 verbunden sind. In der elektrischen
Schaltungskomponente 44, wie in 2 dargestellt,
ist eine Montagenut 42 für die Leiterplatte 45 im
elektrischen Schaltungsabschnitt 41 des Verteilerblocks 30 ausgebildet und
die Leiterplatte 45 ist in die Montagenut 42 eingesetzt
und in einer vorher festgelegten Position befestigt, wodurch sie
fest im elektrischen Schaltungsabschnitt 41 installiert
ist. Geeignet für
die Leiterplatte 45 ist eine Befestigung mit Schrauben
oder dergleichen oder eine stabile und lösbare Befestigung durch, zum
Beispiel, ihre Ausstattung mit einem Element, das elastisch in die
Montagenut 42 eingreift, wenn die Leiterplatte 45 in
eine vorher festgelegte Position in der Montagenut 42 eingeschoben
wird. Eine flexible Leiterplatte kann als Leiterplatte 45 verwendet
werden.
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Die
Steckbuchsen- und Steckerkontakte 46a und 46b an
den Leiterplatten 45 in den benachbarten Verteilerblöcken 30 sind
abwechselnd an gegenüberliegenden
Plattenrändern
auf den Leiterplatten 45 angeordnet. Dadurch stehen, wenn
die Leiterplatte 45 in die vorher festgelegte Position
eingesetzt ist, die Steckbuchsen- und Steckerkontakte 46a und 46b nach
außen
gerichtet in vorher festgelegten Positionen einer Oberfläche zur
Verfügung,
in denen die Verteilerblöcke 30 miteinander
verbunden werden. Wenn benachbarte Verteilerblöcke 30 an der Oberfläche, an
der sie zusammentreffen durch die Positionierung miteinander verbunden
werden, werden die Steckbuchsen- und Steckerkontakte 46a und 46b in den
benachbarten Verteilerblöcken 30 miteinander verbunden,
sobald die gemeinsamen Durchflusswege 32 und 33 in
den Verteilblöcken 30 miteinander verbunden
sind.
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Eine Öffnung 43 für einen
Zuführungskontakt ist
in einer oberen Oberfläche
des elektrischen Schaltungsabschnittes 41 im Verteilerblock 30 vorhanden, und
der Zuführungskontakt 49 auf
der Leiterplatte steht zur Öffnung 43 hin
vor. Der Zuführungskontakt 49 kann
starr an der Leiterplatte 45 angebracht sein oder halb-starr,
um eine Positionsjustierung durch Installation über ein Element zu erlauben,
das bis zu einem gewissen Grad flexibel ist, oder über eine
flexible Zuführungsleitung
angeschlossen sein, die an eine vorher festgelegte Position der
Leiterplatte 45 angeschlossen ist, vorausgesetzt, dass
der Zuführungskontakt 49 in
einer Position angeordnet ist, in der er zur Öffnung 43 vorragt,
wenn die Leiterplatte 45 in eine vorher festgelegte Position
in der Montagenut 42 im elektrischen Schaltungsabschnitt 41 eingesetzt wird,
oder der Zuführungskontakt 49 ist
in einer Position angeordnet, in der er mit der Öffnung 43 übereinstimmt
und dort mit geeigneten Mitteln fixiert wird.
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Somit
wird durch Anbringung des Zuführungskontaktes 49 in
einer Position, in der er mit der Öffnung 43 in der oberen
Oberfläche
des Verteilerblocks 30 übereinstimmt,
der Zuführungskontakt 49 an
der vorher festgelegten Position am Verteilerblock 30 zur
Verfügung
gestellt. Mehr ins Detail gehend, wenn das elektromagnetische Ventil 20 auf
der Montageoberfläche 35 für das elektromagnetische
Ventil über
eine Dichtung auf dem Verteilerblock 30 montiert wird und
die Zuführungs-/Ablass-Öffnung,
die im elektromagnetischen Ventil 20 vorhanden ist, mit dem
Zuführungskanal 36,
dem Ausgangskanal 37, dem Auslasskanal 38 etc., öffnend in
den Fluiddurchflussweg 31, verbunden ist, ist der Zuführungskontakt 49 an
der Position angeordnet, an der er mit dem Empfangskontakt 25,
der am elektromagnetischen Ventil 20 vorhanden ist, verbunden.
Wenn der Zuführungskontakt 49 und
der Empfangskontakt 25 miteinander verbunden sind, wird
eine Verbindungsdichtung 43a um die Öffnung 43 herum platziert,
um den elektrisch verbundenen Abschnitt abzudichten.
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Eine
Vielzahl von Verteilerblöcken 30,
die oben beschrieben wurden, sind miteinander verbunden. Der Zuführungs-/Auslass-Block 50 zum
Zuführen
und Auslassen von Druckluft durch die verbundenen Verteilerblöcke 30 ist
an einem Ende der verbundenen Verteilerblöcke 30 angebracht
und der Endblock 60 ist an dem anderen Ende angebracht.
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Der
Zuführungs-/Auslass-Block 50 ist
mit einem Verbindungsstück 51 zum
Zuführen
und einem Verbindungsstück 52 zum
Auslassen von Luft an einer seiner Endoberflächen versehen. Das Verbindungsstück 51 zum
Zuführen
und das Verbindungsstück 52 zum
Auslassen von Luft sind mit dem gemeinsamen Durchflussweg 32 zum
Zuführen
von Luft und dem gemeinsamen Durchflussweg 33 zum Auslassen
verbunden, die durch die entsprechenden Verteilerblöcke 30 verlaufen,
um Luft von außen
in den gemeinsamen Durchflussweg 32 zuzuführen, und
Luft von den entsprechenden elektromagnetischen Ventilen 20 wird
durch den gemeinsamen Durchflussweg 33 ausgelassen. Die
Zuführung-/Auslass-Verbindungsstücke 51 und 52 sind
durch Schenkel einer U-förmigen
Klammer 53, die von oberhalb des Zuführungs-Auslassblocks 50 eingesetzt
in die Arretierungsnute eingreifen, die um die Peripherien der Verbindungsstücke 51 und 52 herum
zur Verfügung
stehen, wie im Fall des Verbindungsstückes 39 des Ausgangsports,
der oben erwähnt
wurde. Obwohl nicht dargestellt, ist eine Oberfläche des Zuführungs-/Auslass-Blocks 50,
wo diese am Verteilerblock 30 anliegt, mit einem Steckbuchsenkontakt
versehen, der mit dem Steckerkontakt 46b verbunden ist,
der am Verteilerblock 30 vorhanden ist, und ein Steckerkontakt 56,
der damit elektrisch verbunden ist, ist ferner an einer äußeren Oberfläche des
Blocks 50 vorhanden.
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Der
Endblock 60 ist an jedem Ende der Verteilerblöcke 30 positioniert,
die aufeinanderfolgend an dem Zuführungs-/Auslass-Block 50 montiert
sind, und sie sind durch Zugbolzen 65 und Arretierungsmuttern 55 verbunden.
Der Endblock 60 schließt ebenfalls
Enden der gemeinsamen Durchflusswege 32 und 33 etc.,
die so angeordnet sind, dass sie durch die Verteilerblöcke 30 hindurch
verlaufen. Bei der Verbindung werden Dichtungen 30a zwischen den
jeweiligen Verteilerblöcken 30 sowie
zwischen dem Verteilerblock 30, dem Zuführungs-/Auslass-Block 50 und
dem Endblock 60 so installiert, dass sie den Fluiddurchflussabschnitt 31 und
den elektrischen Schaltungsabschnitt 41 im Verteilerblock 30 individuell
abdichten. Die Dichtungen 30a können installiert werden, dass
der Fluiddurchflussabschnitt 31 und der elektrische Verbindungsabschnitt 41 diskrete
Einheiten im Verteilerblock 30 sind.
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Darüber hinaus
kann im Endblock 60 ein Verbindungsstück 61 zur Zuführung und
ein Verbindungsstück 62 zum
Auslassen von Luft zusätzlich zum
Verbindungsstück 51 zum
Zuführen
und dem Verbindungsstück 52 zum
Auslassen im Zuführungs-/Auslass-Block 50 vorhanden
sein. Auch in diesem Fall sind die beiden Verbindungsstücke 61 und 62 durch
eine U-förmige
Klammer 63 befestigt, die von oberhalb des Endblocks 60 eingesetzt
wird. Obwohl nicht dargestellt, kann die Endeinheit 8 (siehe 1)
im Endblock 60 untergebracht sein.
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Eine
Relaiseinheit 70, die über
eine Dichtung 71 in einem abgedichteten Zustand an dem
Zuführungs-/Auslass-Block 50 angebracht
ist, schaltet serielle Signale zur Betriebssteuerung vom Gateway 3, die
durch die Verteilerblöcke 30 zu
den entsprechenden elektromagnetischen Ventilen 20 geleitet
werden sollen, weiter und fungiert als Empfänger und Sender der seriellen
Signale. Die Relaiseinheit 70 ist mit den Anschlusskontakten 72 und 73 zum
Empfangen und Senden serieller Signale versehen. In der Relaiseinheit 70 stehen
eine erforderliche elektrische oder elektronische Komponente 74b und
ein Steckbuchsenkontakt 74c zur Übertragung serieller Signale, der
mit dem Steckerkontakt 56 im Zuführung-/Auslass-Block 50 verbunden
ist, auf einer Leiterplatte 74a zur Verfügung.
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5 stellt
schematisch die Signalleitungen in der Relaiseinheit 70 und
den Verteilerblöcken 30 in der
Steuervorrichtung des Magnetventilblocks 10 dar. In der
Steuervorrichtung werden, wie zuvor unter Bezugnahme auf 1 beschrieben,
serielle Signale und Energieversorgungssignale über den Gateway 3 von
der seriellen Übertragungseinheit 2 und
der Energieversorgungseinheit 5 und weiter über den
Empfangsanschluss 72 zur Relaiseinheit 70, die
im Magnetventilblock 10 vorhanden ist, durch das dedizierte Kabel 4,
das aus einer seriellen Signalleitung 4a und einer Energiesignalleitung 4b besteht, übertagen. Die
Antriebsenergie von der Energieversorgungseinheit 5 kann
alternativ auch separat von den seriellen Signalen, die durch den
Gateway 3 übertragen
werden, zugeführt
werden. Nach Erfordernis kann ein Sendeausgang der Relaiseinheit 70 in
Reihe an eine ähnliche
Relaiseinheit 70A eines Magnetventilblocks 10A oder
andere analoge Geräte 7 etc. über die
Anschlusskontakte 73 und 72A angeschlossen werden, und
deren Sendeausgänge
können über den
Anschlusskontakt 73A auch an andere Geräte etc. angeschlossen werden.
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Serielle
Signale, die in die Relaiseinheit 70 gelangen, werden vom
Steckbuchsenkontakt 74c, der darin vorhanden ist, an Slave-Chip 47 auf
der Leiterplatte 45, die im Verteilerblock 30 untergebracht ist, über den
Zuführungs-/Auslass-Block 50,
der in 5 weggelassen wurde (siehe 1 und 2), und
weiter über
den Steckerkontakt 46b des Verteilerblocks 30,
der dem Block 50 benachbart ist, übertragen. Die Ausgabe von
Signalen zur Zuschaltung bzw. Abschaltung der Energieversorgung
der elektromagnetischen Ventile 20, die auf den einzelnen
Verteilerblöcken 30 montiert
sind, erfolgt durch Schaltoperationen einer Ausgabeschaltung auf
der Basis serieller Signale in den entsprechenden Slave-Chips 47.
Die abgegebenen Signale werden von den Zuführungskontakten 49 über die
Empfangskontakte 25 der elektromagnetischen Ventile 20 zu
den entsprechenden elektromagnetischen Ventilen 20 übertragen.
Die seriellen Signale werden aufeinander folgend über die
Steckbuchsen- und Steckerkontakte 46a und 46b an
die Slave-Chips 47 übertragen,
die den Betrieb der elektromagnetischen Ventile 20 in der
folgenden Stufe steuern.
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Elektromagnete 26,
die an den elektromagnetischen Ventilen 20 zur Verfügung stehen,
dienen zum Betreiben von Steuerventilen. Zwei Elektromagnete 26,
die an einem einzelnen elektromagnetischen Ventil 20 zur
Verfügung
stehen, bilden ein doppeltes Magnetventil (normalerweise ein Fünfwege-Ventil)
und nur ein Elektromagnet 26, der an einem einzelnen elektromagnetischen
Ventil 20 zur Verfügung
steht, bildet ein einzelnes Magnetventil (normalerweise ein Dreiwege-Ventil).
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Die Übertragungsleitungen 75,
die an die Slave-Chips 47 angeschlossen sind, sind Stromleitungen
zum Betreiben elektromagnetischer Ventile, die Übertragungsleitungen 76 sind
Steuerstromleitungen, die über
eine 5 V-Energiequelle 76a angeschlossen sind, die Übertragungsleitungen 77 sind Signalleitungen
zur Übertragung
serieller Signale und die Übertragungsleitungen 78 sind
Rücksignalleitungen
für serielle
Signale. In der Zeichnung bezeichnet die Bezugsnummer 79 eine
Kurzschlussleitung, die im Endblock 60 zur Verfügung steht.
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Eine
Steuerungsvorrichtung im Magnetventilblock 10A, die über die
Anschlüsse 73 und 72A mit dem
Sendeausgang der Relaiseinheit 70 verbunden ist, die im
Magnetventilblock 10 zur Verfügung steht, ist substantiell
dieselbe wie im Magnetventilblock 10. Darum werden identische
oder äquivalente
Teile mit den gleichen Bezugsnummern versehen und eine Beschreibung
von ihnen wird weggelassen.
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Die
Relaiseinheit 70 aus 2 kann entweder
am Zuführung-/Auslass-Block 50 oder
am Endblock 60 oder an beiden angebracht werden oder in den
Zuführungs-/Auslass-Block 50 oder
den Endblock 60 integriert werden.
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6 zeigt
einen Magnetventilblock 10B, in dem eine Relaiseinheit 70B an
einem Zuführung-/Auslass-Block 50B zur
Verfügung
steht. Bei diesem Magnetventilblock 10B ist die Konfiguration des
Zuführungs-/Auslass-Blocks 50B identisch
mit dem Ausführungsbeispiel
von 2, das oben diskutiert wurde, mit der Ausnahme,
dass ein Steckerkontakt 56B am Zuführungs-/Auslass-Block 50B zur
Verfügung
steht, und die Konfiguration der Relaiseinheit 70B ist
identisch mit dem Ausführungsbeispiel
von 2, das oben diskutiert wurde, mit der Ausnahme, dass
die Relaiseinheit 70B über
eine Dichtung 71B am Zuführungs-/Auslass-Block 50B angebracht
ist. Bei dieser Anordnung kann die Relaiseinheit 70B so am
Zuführungs-/Auslass-Block 50B montiert
werden, dass er virtuell genau so hoch ist wie die elektromagnetischen
Ventile 20B, was die gesamten Anordnung kompakt macht.
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Dadurch
kann, obwohl die Steuerung des Antriebs des Magnetventilblocks durch
einen seriellen Datenbus erfolgt, der Magnetventilblock genauso einfach
zusammengebaut werden wie ein herkömmlicher Magnetventilblock.
Darüber
hinaus können
die Bestandteile einfach demontiert werden und gestatten so eine
extrem einfache Wartung und den Ausschluss einer fehlerhaften Leitungsführung.