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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Bildaufzeichnungstechnik und
insbesondere einen Tintenstrahldrucker, der sich zur Verwendung
für einen doppelseitigen
Druck eignet, und die Technik zur Steuerung des Tintenstrahldruckers.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Ein
Tintenstrahldrucker, der in der
Japanischen
Patentauslegeschrift Nr. 9-254376 offenbart ist, ist als
ein Drucker bekannt, der imstande ist, Bilder auf beiden Oberflächen eines
Druckmediums zu drucken. Wenn ein doppelseitiger Druckmodus in diesem
Tintenstrahldrucker angegeben wird, wird ein Druckmedium in einer
Papierzufuhrkassette zwischen einem Druckkopf und einer Schreibwalze
zugeführt,
hindurch geleitet, wieder zurück
bewegt und dann erneut zwischen dem Druckkopf und der Schreibwalze
von derselben Seite zugeführt.
Während
eines derartigen automatischen Zuführvorgangs wird ein Bild für die ungerade
nummerierte Seite auf einer Oberfläche des Druckmediums gedruckt,
und dann wird ein Bild für
die gerade nummerierte Seite auf der anderen Oberfläche des
Druckmediums gedruckt (in der Folge wird die Oberfläche, auf
der das Bild für
die ungerade nummerierte Seite gedruckt wird, als Vorderseite bezeichnet,
und die Oberfläche, auf
der das Bild für
die gerade nummerierte Seite gedruckt wird, wird als Rückseite
eines Druckmediums bezeichnet).
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Zusätzlich zu
dieser Art eines Tintenstrahldruckers ist auch als andere Art eines
Druckers, der Bilder auf beiden Oberflächen eines Druckmediums drucken
kann, ein Tintenstrahldrucker bekannt, in dem der Benutzer das Druckmedium
umdreht, das bereits an der Vorderseite bedruckt wurde. Wenn in dieser
Art von Tintenstrahldrucker ein doppelseiti ger Druckmodus angegeben
ist, werden Druckmedien der Reihe nach von dem Papierzufuhrfach
zugeführt, und
Bilder für
die ungerade nummerierten Seiten werden auf die Vorderseiten dieser
Druckmedien gedruckt. Wenn alle Bilder für die ungerade nummerierten
Seiten gedruckt sind, dreht der Benutzer einen Stapel Druckpapier,
auf dem die Bilder für
die ungerade nummerierten Seiten gedruckt sind, um, und lädt diesen
wieder in das Papierzufuhrfach, so dass diese Druckmedien wieder
von dem Papierzufuhrfach der Reihe nach zugeführt werden, und die Bilder für die gerade
nummerierten Seiten werden der Reihe nach auf die Rückseiten
gedruckt.
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In
diesen zwei Arten von Tintenstrahldruckern wird die Positionierung
der vorderen Kante des beförderten
Druckmediums in Bezug auf den Druckkopf ausgeführt, indem die Drehung der
oberen und unteren Registrierwalzen unterbrochen wird, die vor dem
Druckkopf angeordnet sind, und die vordere Kante des Druckpapiers
gegen den Walzenspalt zwischen diesen Registrierwalzen gelegt wird.
Diese Art von Registrierwalze ist in der
Japanischen Patentauslegeschrift Nr. 5-147208 erwähnt, die
sich auf den Tintenstrahldrucker bezieht, der imstande ist, auf
beiden Oberflächen
eines Druckmediums zu drucken.
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Im
Allgemeinen ist der Zustand des Druckmediums aus Druckpapier offensichtlich
bevor und nachdem das Seitenbild auf die Vorderseite gedruckt wird,
anders, wie in der Folge gezeigt wird. Da das Druckmedium, das an
der Vorderseite das gedruckte Seitenbild aufweist, Tinte enthält, ist
das Gewicht im Vergleich zu dem leeren Druckmedium, das überhaupt
keine Tinte enthält,
natürlich
erhöht.
Zusätzlich weist
das Druckmedium mit einem gedruckten Seitenbild auf der Vorderfläche unregelmäßige Wellen oder
Kräuselungen
auf. Auf diese Weise könnte
das Druckmedium, dessen Gewicht entsprechend dem Gewicht der Tinte
erhöht
ist oder dessen Druckpapier unregelmäßige Wellen oder Kräuselungen
auf weist, nicht imstande sein, sich reibungslos zu bewegen, wenn
es unter derselben Bedingung wie im Falle des Bedruckens eines leeren
Mediums zugeführt
wird. Dies könnte
einen Schieflauf verursachen. Da das Druckmedium mit einem gedruckten
Seitenbild auf seiner Vorderseite Tinte enthält, und somit die Aufnahmefähigkeit
für Feuchtigkeit
schlechter ist, dauert eine Trocknung länger als beim leeren Druckmedium.
Wenn daher das Seitenbild wieder auf die Rückseite des Druckmediums gedruckt
wird, dessen Aufnahmefähigkeit
für Feuchtigkeit
schlechter ist, kann das Bild nicht in einer so kurzen Zeit getrocknet
werden, wie im Falle des leeren Druckmediums.
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Bei
den zuvor beschriebenen zwei Arten von Tintenstrahldruckern wird
jedoch das Druckmedium für
den Druck auf der Vorderseite und den Druck auf der Rückseite
auf gleiche Weise zugeführt.
Wenn daher das Bild auf die Rückseite
gedruckt wird, kann das Medium nicht so reibungslos zugeführt werden, wie
im Falle des Drucks auf der Vorderseite. Wenn daher der Druck des
Seitenbildes auf der Rückseite des
Druckmediums ausgeführt
wird, können
die oberen und unteren Registrierwalzen wieder zu drehen beginnen,
bevor der gesamte Abschnitt der vorderen Kante des Druckmediums
vollständig
gegen den Walzenspalt zwischen der oberen und unteren Registrierwalze
liegt. Wenn dies eintritt, wird das Druckpapier von zwischen der
oberen und unteren Registrierwalze zu dem Druckkopf geführt, obwohl
die Ausrichtung der vorderen Kante des Druckmediums in Bezug auf
den Druckkopf nicht exakt ist. Wenn mit dem Druck des Seitenbildes
auf die Rückseite
unter einer solchen Bedingung begonnen wird, kann das Seitenbild
nicht in der korrekten Fläche
des Druckmediums gedruckt werden. Folglich kann der Fall eintreten,
dass die Seitenbilder, die auf beide Oberflächen des Druckmediums gedruckt
werden, in Bezug zueinander nicht parallel sind. Im Falle eines
doppelseitigen Drucks von drei oder mehr Seiten kann der Fall eintreten,
dass die gedruckten Druckmedien auf dem Papieraufnahmefach überein ander
gestapelt werden, obwohl die Tinte auf der Rückseite nicht vollständig trocken
ist. Wenn dies eintritt, wird Tinte auf der Rückseite jedes Druckmediums
in dem Papieraufnahmefach auf die Vorderseite eines anderen Druckmediums übertragen,
wodurch die Qualität
des Seitenbildes für
beide Oberflächen
jedes Druckmediums auf dem Papieraufnahmefach verschlechtert wird.
Dies geschieht insbesondere dann, wenn das Fotobild auf die Rückseite
gedruckt wird.
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Die
doppelseitige Druckfunktion, wie zuvor beschrieben, ist zum Drucken
des Seitenbildes auf beide Oberflächen des Druckmediums nicht
unerlässlich.
Wie in der
Japanischen Patentauslegeschrift Nr.
5-147208 zum Beispiel erklärt wird, kann der bestehende
Tintenstrahldrucker, der keine doppelseitige Druckfunktion hat,
auch zum Drucken des Seitenbildes auf beide Oberflächen des
Druckmediums verwendet werden, wenn der Benutzer freiwillig die
folgenden zwei Schritte ausführt:
Erteilung eines Auftrags, zuerst nur die Bilder für die ungerade
nummerierten Seiten zu drucken, und dann Anweisung, nur die Bilder
für die
gerade nummerierten Seiten zu drucken. Dies ist jedoch für den Benutzer
mühsam,
da die wiederholten Operationen notwendig sind, die im normalen
einseitigen Druck nicht erforderlich sind.
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Andere
Techniken, die sich auf den Drucker beziehen, der imstande ist,
auf beiden Seitenflächen des
Druckmediums zu drucken, sind in den
Japanischen
Patentauslegeschriften Nr. 3-100760 , Nr.
4-49069 , Nr.
63-236653 , Nr.
1-299078 , Nr.
63-3986 , Nr.
2-14175 , Nr.
11-99724 , Nr.
11-227278 , Nr.
6-344606 und
Patent Nr.
2839334 offenbart.
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US 4990941 offenbart einen
Duplex-Drucker, der Bilddaten sowohl für ungerade wie auch gerade
Seiten empfängt,
die Bilddaten für
die ungeraden Seiten auf eine Seite jedes Blattes eines Stapels von
Blättern
druckt, den Stapel von Blättern
umdreht und lagert, und die Bilddaten für die geraden Seiten auf die
andere Seite der Blätter
eines Stapels von Blättern
druckt.
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KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Daher
ist die erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung die Bereitstellung
einer Technik zum Drucken qualitativ hochwertiger Bilder durch einen
Tintenstrahldrucker selbst bei dem doppelseitigen Druckauftrag.
Die zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, dem Tintenstrahldrucker,
der einen doppelseitigen Druck ausführen kann, den Druck qualitativ
hochwertiger Seitenbilder der Reihe nach in der richtigen Fläche auf
beiden Oberflächen
mehrerer Druckmedien zu ermöglichen.
Die dritte Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bedienung
zu erleichtern, mit der ein Benutzer konfrontiert ist, wenn ein
doppelseitiger Druck von einem Tintenstrahldrucker ausgeführt wird.
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Gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Druckersteuereinheit
bereitgestellt, die zur Ausgabe eines Befehls ausgebildet ist, der
an einen Tintenstrahldrucker geleitet wird, umfassend: ein Modus-Angabemittel,
das dazu ausgebildet ist, die Angabe des Modus zwischen einem doppelseitigen
Druckmodus und einem einseitigen Druckmodus zu empfangen; gekennzeichnet
durch ein Sende-Empfangsmittel,
das dazu ausgebildet ist, eine Anfrage bei dem Tintenstrahldrucker
durchzuführen,
ob der doppelseitige Druck möglich
ist oder nicht, wenn der doppelseitige Druckmodus von dem Modus-Angabemittel
angegeben wird, eine Antwort auf die Anfrage zu empfangen, und einen
Druckbefehl als den Befehl auszugeben; und ein Druckbefehl-Erstellungsmittel,
das dazu ausgebildet ist: wenn das Sende-Empfangsmittel die Antwort
empfängt, die
besagt, dass der doppelseitige Druck möglich ist, einen Druckbefehl
für den
doppelseitigen Druckmodus zu erstellen, der als Druckbefehl von
dem Sende-Empfangsmittel ausgegeben wird, und wenn das Sende-Empfangsmittel
andere Antworten empfängt, einen ersten
Druckbefehl für
den einseitigen Druckmodus bezüglich
einer von einer ungerade nummerierten Seite und einer gerade nummerierten
Seite der Reihe nach zu erstellen, der als Druckbefehl von dem Sende-Empfangsmittel
ausgegeben wird, und dann einen zweiten Druckbefehl für den einseitigen Druckmodus
bezüglich
der anderen der ungerade nummerierten Seite und der gerade nummerierten Seite
der Reihe nach zu erstellen, der als Druckbefehl von dem Sende-Empfangsmittel
ausgegeben wird.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Tintenstrahldrucker
bereitgestellt, der dazu ausgebildet ist, Tinte von einem Druckkopf
zum Drucken auf ein Druckmedium entsprechend einem Druckbefehl auszustrahlen,
der von einer Druckersteuereinheit zugeleitet wird, wobei der Tintenstrahldrucker
dazu ausgebildet ist, die Installation eines Wendemechanismus zu
ermöglichen,
der dazu ausgebildet ist, das Druckmedium zu wenden, sobald eine
der Oberflächen
des Druckmediums bedruckt ist, und das Druckmedium so zu führen, dass
die andere Oberfläche
des Druckmediums zu dem Druckkopf weist, wobei der Drucker gekennzeichnet
ist durch: ein Installations-Erfassungsmittel, das dazu ausgebildet
ist zu erfassen, ob der Druckmedium-Wendemechanismus installiert
ist oder nicht; ein Sende-Empfangsmittel, das dazu ausgebildet ist,
derart zu arbeiten, dass: wenn der Druckbefehl und die Anfrage,
ob ein doppelseitiger Druck möglich
ist oder nicht, von der Druckersteuereinheit empfangen werden, und
wenn das Installations-Erfassungsmittel die Installation des Druckmedium-Wendemechanismus
erfasst, eine Antwort, die besagt, dass der doppelseitige Druck
möglich
ist, zurückgesendet
wird; und wenn das Installations-Erfassungsmittel die Installation
des Druckmedium-Wendemechanismus nicht erfasst, eine Antwort, die
besagt, dass der doppelseitige Druck nicht möglich ist, zurückgesendet
wird.
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Gemäß einem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Tintenstrahldrucker
bereitgestellt, der dazu ausgebildet ist, Tinte von einem Druckkopf
auszustrahlen und auf einem Druckmedium entsprechend einem Druckbefehl
von einer Druckersteuereinheit zu drucken, umfassend: einen Wendemechanismus,
der dazu ausgebildet ist, das Druckmedium zu wenden, sobald eine
der Oberflächen
des Druckmediums bedruckt ist, und das Druckmedium so zu führen, dass
die andere Oberfläche des
Druckmediums zu dem Druckkopf weist; und gekennzeichnet durch: ein
Sende-Empfangsmittel, das dazu ausgebildet ist, den Druckbefehl
von der Druckersteuereinheit und eine Anfrage, ob ein doppelseitiger
Druck möglich
ist oder nicht, zu empfangen, und eine Antwort zu geben, die besagt,
dass der doppelseitige Druck möglich
ist.
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Gemäß einem
vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Druckersystem
bereitgestellt, umfassend: eine Druckersteuereinheit; und einen Tintenstrahldrucker,
der dazu ausgebildet ist, Tinte von einem Druckkopf auszustrahlen
und auf einem Druckmedium entsprechend einem Druckbefehl von einer
Druckersteuereinheit zu drucken; wobei die Druckersteuereinheit
umfasst: ein Modus-Angabemittel, das dazu ausgebildet ist, den Modus
zwischen einem doppelseitigen Druckmodus und einem einseitigen Druckmodus
anzugeben; gekennzeichnet durch ein Sende-Empfangsmittel, das dazu
ausgebildet ist, eine Anfrage durchzuführen, ob der Tintenstrahldrucker
imstande ist, einen doppelseitigen Druck durchzuführen oder
nicht, wenn der doppelseitige Druckmodus von dem Modus-Angabemittel
angegeben wird, eine Antwort auf die Anfrage zu empfangen, und den
erzeugten Druckbefehl auszugeben; und ein Druckbefehl-Erstellungsmittel,
das dazu ausgebildet ist: wenn das Sende-Empfangsmittel eine Antwort
empfängt,
die besagt, dass der doppelseitige Druck möglich ist, einen Druckbefehl
für den
doppelseitigen Druckmodus zu erstellen, der als Druckbefehl von
dem Sende-Empfangsmittel ausgegeben wird, und wenn das Sende-Empfangsmittel
andere Antworten empfängt,
einen ersten Druckbefehl für den
einseitigen Druckmodus bezüglich
einer von einer ungerade nummerierten Seite und einer gerade nummerierten
Seite der Reihe nach zu erstellen, der als Druckbefehl von dem Sende-Empfangsmittel ausgegeben
wird, und dann einen zweiten Druckbefehl für den einseitigen Druckmodus
bezüglich
der anderen der ungerade nummerierten Seite und der gerade nummerierten
Seite der Reihe nach zu erstellen, der als Druckbefehl von dem Sende-Empfangsmittel
ausgegeben wird, wobei der Tintenstrahldrucker dadurch gekennzeichnet
ist, dass ein Wendemechanismus installierbar ist, wobei der Wendemechanismus
dazu ausgebildet ist, das Druckmedium zu wenden, sobald eine der
Oberflächen
des Druckmediums bedruckt ist, und das Druckmedium so zu führen, dass
die andere Oberfläche
des Druckmediums zu dem Druckkopf weist, wobei der Drucker umfasst:
ein Installations-Erfassungsmittel, das dazu ausgebildet ist zu
erfassen, ob der Druckmedium-Wendemechanismus installiert ist oder
nicht; ein Sende-Empfangsmittel, das dazu ausgebildet ist, derart
zu arbeiten, dass: wenn der Druckbefehl und die Anfrage, ob ein
doppelseitiger Druck möglich
ist oder nicht, von der Druckersteuereinheit empfangen werden, und
wenn das Installations-Erfassungsmittel die Installation des Druckmedium-Wendemechanismus
erfasst, eine Antwort, die besagt, dass der doppelseitige Druck
möglich
ist, zurückgesendet
wird; und wenn das Installations-Erfassungsmittel die Installation
des Druckmedium-Wendemechanismus nicht erfasst, eine Antwort, die
besagt, dass der doppelseitige Druck nicht möglich ist, zurückgesendet wird.
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Gemäß einem
fünften
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Speichermedium mit einem Programm
einer Druckersteuereinheit bereitgestellt, die ein Sende-Empfangsmittel
enthält,
das dazu ausgebildet ist, einen Befehl an einen Tintenstrahldrucker
auszugeben, wobei das Programm enthält: einen Modus-Angabeprozess
zum Empfangen der Angabe zwischen einem doppelseitigen Druckmodus und
einem einseitigen Druckmodus; gekennzeichnet durch: einen Sende-/Empfangsprozess
zur Durchführung
einer Anfrage des Tintenstrahldruckers, ob der doppelseitige Druck
möglich
ist oder nicht, wenn der doppelseitige Druckmodus von dem Modus-Angabeprozess angegeben
wird, und für
einen Empfang einer Antwort auf die Anfrage; und einen Druckbefehl-Erstellungsprozess
für: wenn
das Sende-Empfangsmittel die Antwort empfängt, die besagt, dass der doppelseitige
Druck möglich
ist, das Erstellen eines Druckbefehls für den doppelseitigen Druckmodus
und Ausgeben des Druckbefehls über
das Sende-Empfangsmittel, und wenn das Sende-Empfangsmittel die
Antwort empfängt,
die besagt, dass der doppelseitige Druck nicht möglich ist, das Erstellen eines
ersten Druckbefehls für
den einseitigen Druckmodus bezüglich
einer von einer ungerade nummerierten Seite und einer gerade nummerierten Seite
der Reihe nach und Ausgeben des ersten Druckbefehls über das
Sende-Empfangsmittel, und wenn der gesamte erste Druckbefehl gesendet
ist, das Erstellen eines zweiten Druckbefehls für den einseitigen Druckmodus
bezüglich
der anderen der ungerade nummerierten Seite und der gerade nummerierten
Seite der Reihe nach und Ausgeben des zweiten Druckbefehls über das
Sende-Empfangsmittel.
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Die
bisher beschriebenen Konstruktionen sind in ihren Kombinationen
weitgehend flexibel, und alle Kombinationen sind in der vorliegenden
Erfindung enthalten. Obwohl die spezifischen Kombinationen in der
Folge als Ausführungsformen
der Erfindung beschrieben sind, dient dies dem Zweck der Darstellungen
von Beispielen und die Form, bei der ein Teil fehlt, ist auch in
der vorliegenden Erfindung enthalten. Alle Konstruktionen, die insbesondere
in der folgenden Beschreibung dargestellt sind, sind ein spezifisches
Konzept, das in einem allgemeinen Konzept enthalten ist.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein schematisches Blockdiagramm eines Druckersystems, das nur als
Stand der Technik bereitgestellt ist;
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2 ist
ein funktionelles Blockdiagramm des Hosts, der nur als Stand der
Technik bereitgestellt ist;
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3 ist
ein funktionelles Blockdiagramm des Tintenstrahldruckers, der nur
als Stand der Technik bereitgestellt ist;
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4 ist
ein schematisches Blockdiagramm, das die Innenkonstruktion des Druckmechanismus des
Tintenstrahldruckers zeigt, der nur als Stand der Technik bereitgestellt
ist;
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5 ist
ein Flussdiagramm, das den Ablauf von Druckersteuerprozessen zeigt,
die nur als Stand der Technik bereitgestellt sind;
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6A bis 6C sind
Zeichnungen, die eine Korrektur eines Schieflaufs eines zugeführten Einzelblattes
zeigen;
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7 ist
ein funktionelles Blockdiagramm des Hosts, der nur als Stand der
Technik bereitgestellt ist;
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8 ist
ein Konzeptdiagramm, das eine Datenstruktur der Wartezeitsteuertabelle
zeigt, die nur als Stand der Technik bereitgestellt ist;
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9 ist
ein Konzeptdiagramm, das eine Datenstruktur der Walzenwartedrehzahl-Steuertabelle
zeigt, die nur als Stand der Technik bereitgestellt ist;
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10 ist
ein Konzeptdiagramm, das eine Datenstruktur der Wartezeitsteuertabelle
zeigt, die nur als Stand der Technik bereitgestellt ist;
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11 ist
ein Konzeptdiagramm, das eine Datenstruktur der Wartezeitsteuertabelle
zeigt, die nur als Stand der Technik bereitgestellt ist;
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12 ist
ein schematisches Blockdiagramm, das die Innenkonstruktion des Tintenstrahldruckers
zeigt, die nur als Stand der Technik bereitgestellt ist;
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13 ist
ein Flussdiagramm, das den Ablauf des Druckersteuerprozesses zeigt,
der von dem Host ausgeführt
wird, der nur als Stand der Technik bereitgestellt ist;
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14 ist
ein schematisches Blockdiagramm des Druckersystems gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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15 ist
ein Blockdiagramm, das die Innenkonstruktion des Druckmechanismus
des Tintenstrahldruckers gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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16 ist
ein funktionelles Blockdiagramm des Hosts gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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17 ist
ein funktionelles Blockdiagramm des Tintenstrahldruckers gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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18 ist
ein Flussdiagramm, das den Ablauf der Druckersteuerprozedur zeigt,
die von dem Host gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird;
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19 ist
eine Zeichnung, die die grafische Benutzeroberfläche für eine Randeinstellung gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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20 ist
eine Zeichnung, die einen Zustand der Vorderseite eines Einzelpapierblattes
zeigt, nachdem ein Druck auf der Vorderseite ausgeführt wurde;
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21 ist
eine erklärende
Zeichnung, die die Rückseite
eines Einzelpapierblattes, das in 20 dargestellt
ist, im gedruckten Zustand zeigt;
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22 ist
eine Zeichnung, die abstrakt eine Druckfläche zeigt, die für das Blatt
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung eingestellt ist;
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23 ist
eine Zeichnung, die abstrakt einen Rand zeigt, der für ein Einzelblattpapier
eingestellt ist;
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24A und 24B sind
Zeichnungen, die abstrakt einen Prozess zeigen, der ausgeführt wird,
wenn der Rand von 23 einen Teil der Druckfläche überlappt,
die in 22 dargestellt ist; und
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25 ist
eine erklärende
Zeichnung, die die Position des Binderands zeigt, der in der grafischen Benutzeroberfläche zur
Randeinstellung gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung spezifiziert ist.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Es
wird nun eine Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Die erste und
zweite Ausführungsform
sind nur als Stand der Technik angeführt.
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Zunächst wird
eine Struktur eines Drucksystems gemäß der ersten Ausführungsform
nach dem Stand der Technik beschrieben. Hier wird eine Struktur
des Systems gezeigt, die einen Drucker enthält, der auf beiden Oberflächen eines
Druckmediums, wie eines Einzelpapierblattes, drucken kann, indem die
Blätter
manuell vom Benutzer gewendet werden.
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Das
Drucksystem gemäß dieser
Ausführungsform
nach dem Stand der Technik umfasst, wie in 1 dargestellt
ist, einen Host 100, einen Drucker 300, ein Kabel 200,
das den Host 100 und den Drucker 300 verbindet.
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Der
Host 100 hat eine Hardware-Struktur wie ein normaler Informationsprozessor.
Insbesondere enthält
ein Gehäuse
eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) 101, einen Nur-Lese-Speicher (ROM) 102,
einen Direktzugriffsspeicher RAM 103, eine Anzeigesteuerung 104,
eine Tastatursteuerung 105, ein Diskettenlaufwerk 106,
eine Festplatte 107, ein CD-ROM-Laufwerk 108 eine Druckerschnittstelle 109,
an die ein Kabel 200 angeschlossen ist, eine Netzwerkschnittstelle 110,
die nach Bedarf an die Kommunikationsleitung 110a angeschlossen
wird, und einen Bus 112, zum Übertragen von Daten zwischen
diesen. Zusätzlich
ist als externe Eingabe/Ausgabe-Vorrichtungen eine Tastatur 105a an
die Tastatursteuerung 105 angeschlossen und eine Anzeigeeinheit 104a ist
an die Anzeigesteuerung 104 angeschlossen. In der Festplatte 107,
die in dem Host 100 integriert ist, werden im Voraus verschiedene
Applikationsprogramme von den Speichermedien, wie der Diskette 107a oder
dem CD-ROM 108a, installiert. Zum Beispiel sind auch ein
Zeichnungsprogramm zur Erzeugung eines Seitenbildes, das von dem
Drucker 300 gedruckt wird, und ein Druckersteuerprogramm,
das einen Druckersteuerprozess definiert, der später beschrieben wird, enthalten.
In dem ROM 102 sind natürlich
verschiedene Steuerprogramme gespeichert.
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In
dem Host 100 wird eine funktionelle Struktur zur Ausführung eines
Druckersteuerprozesses, der später
beschrieben wird, durch eine solche Hardware-Struktur und ein Programm
und Daten, die in den Speicher geladen sind, implementiert. Insbesondere
sind, wie in 2 dargestellt ist, ein Eingabeabschnitt 150,
durch den der Benutzer Daten eingibt, ein Anzeigeabschnitt 151 zur
Anzeige verschiedener Anzeigeschirme, ein Benutzeroberflächen-Steuerungsverarbeitungsab schnitt 152 zur
Steuerung des Eingabeabschnitts 150 und des Anzeigeabschnitts 151,
ein Zeichnungsapplikations-Ausführungsabschnitt 153,
ein Druckdaten-Erstellungsabschnitt 154 zum Umwandeln von
Druckdaten von dem Zeichnungsapplikations-Ausführungsabschnitt 153 in Druckdaten
für den
Drucker, ein Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 zur
Erstellung eines Papierzufuhrbefehls für den Drucker 300,
ein Spooler 155 zum Spoolen von Druckdaten von dem Druckdaten-Erstellungsabschnitt 154 und
eines Papierzufuhrbefehls von dem Papierzufuhr-Befehlserstellungsabschnitt 156,
und ein Sende-Empfangs-Steuerabschnitt 157 zum Steuern
der Datenübertragung
mit dem Drucker 300 implementiert.
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Das
Gehäuse
des Druckers 300 enthält
Geräte,
die den Druckmechanismus 400 zur Ausführung des Druckprozesses bilden,
und Geräte,
die das Steuersystem 500 zum Steuern des Druckers bilden. Außerhalb
des Gehäuses
sind ein Flüssigkristallmonitor 301 und
die Steuertafel 302 bereitgestellt.
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Die
Geräte,
die das Steuersystem 500 bilden, enthalten eine CPU 501,
einen ROM 503, einen RAM 504, eine Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle 505, an
die das Kabel 200 angeschlossen ist, eine Tafelsteuerung 503 zur
Steuerung des Flüssigkristallmonitors 31 und
der Steuertafel 32, und einen Bus 506 zum Übertragen
von Daten zwischen diesen. Wenn das Seitenbild gedruckt wird, wie
in 3 dargestellt ist, sind ein Sende-Empfangs-Steuerabschnitt 550 zum
Steuern des Datensende-/-empfangsvorganges bei dem Host 100,
und ein Druckersteuerungs-Verarbeitungsabschnitt 551, der
den Druckmechanismus 400 veranlasst, den Seitenbilddruckvorgang
entsprechend der Druckanfrage von dem Host 100 auszuführen, implementiert.
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Die
Geräte,
die den Druckmechanismus 400 bilden, enthalten, wie in 4 dargestellt
ist, einen Druckkopf 401, lösbare/befestigbare Tintenpatronen 405 für die jeweiligen
Farben, eine Kopfträgereinheit (nicht
dargestellt), eine Schreibwalze 402, ein Papierzufuhrfach 403,
ein Papieraufnahmefach 404, eine Tintenzirkulationseinheit 405,
eine Einzelblattbeförderungseinheit
und eine Hochspannungserzeugungsschaltung.
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Die
Kopfträgereinheit
bewegt den Druckkopf 401 über das Einzelblatt A hin und
her, das schrittweise von der Einzelblattbeförderungseinheit, die in der Folge
beschrieben ist, während
des Seitenbilddruckprozesses zugeführt wird. Zu diesem Zweck umfasst die
Kopfträgereinheit 401 einen
Schlitten, auf dem der Druckkopf 401 und die Tintenpatrone 405 montiert
sind, einen Antriebsriemen zum Hin- und Herbewegen des Schlittens
in die Hauptabtastrichtung, zwei Riemenscheiben, einen Schrittmotor
zum Drehen des Antriebsriemenscheibe entsprechend der Steueranweisung
von dem Druckersteuerabschnitt 551 des Steuersystems 500.
Die Tintenabgabeöffnung 401a des
Druckkopfs 401 und die Schreibwalze 402 sind einander
mit einem bestimmten dazwischen liegenden Zwischenraum t zugewandt.
Die Blattbeförderungseinheit
befördert
das Einzelblatt A durch den Zwischenraum t. Daher umfasst die Einzelblattbeförderungseinheit
eine Aufnahmewalze 406 zum Aufnehmen des Einzelblattes
A von dem Papierzufuhrfach 403, eine obere und untere Führungsplatte 408a, 408b zum
Führen
des Einzelblattes A zwischen der Tintenabgabeöffnung 401a des Druckkopfs 401 und
der Schreibwalze 402, eine Zufuhrwalze 407 zum
Zuführen
des Einzelblattes A zwischen der oberen und unteren Führungsplatte 408a, 408b, einen
Blatterfassungssensor 409, der zwischen der oberen und
unteren Führungsplatte 408a, 408b bereitgestellt
ist, obere und untere Registrierwalzen 410a, 410b zum
Ausrichten der vorderen Kante des Einzelblattes A, das zwischen
den oberen und unteren Führungsplatten 408a, 408b durchgelaufen
ist, die oberen und unteren Abgabewalzen 411a, 411b, die
das Einzelblatt A aus dem Zwischenraum t zwischen der Tintenabgabeöffnung 401a des
Druckkopfs 401 und der Schreibwalze 402 herausziehen, und
mehrere Schrittmotoren (nicht dargestellt) zum Drehen jeder Walze
entsprechend der Steueranweisung von dem Druckersteuerabschnitt 551 des
Steuersystems 300. Die obere Registrierwalze 410a wird durch
eine elastische Kraft der Feder 412 gegen die untere Registrierwalze 410b gepresst.
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Anschließend wird
der Papierzufuhrbefehl beschrieben, der von dem Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 erzeugt
wird. In der Folge wird die Oberfläche eines Einzelblattes, auf
dem das Seitenbild zuerst gedruckt wird, als Vorderseite bezeichnet, und
die Oberfläche,
auf der das Seitenbild gedruckt wird, sobald der Druck auf der Vorderseite
beendet ist, wird als Rückseite
bezeichnet.
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Der
Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 erzeugt zwei
Arten von Papierzufuhrbefehlen (normaler Papierzufuhrbefehl, Rückseiten-Papierzufuhrbefehl),
die vom Drucker ausgegeben werden.
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Der
normale Papierzufuhrbefehl ist ein Befehl zum Betreiben der Blattbeförderungseinheit
des Druckers wie folgt.
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Wenn
der normale Papierzufuhrbefehl ausgegeben wird, stoppt die Drehung
der oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b,
und die Aufnahmewalze 406 und die Zufuhrwalze 407 beginnen
in vorgeschriebene Richtungen (Richtungen B und C1, um
das Einzelblatt A zuzuführen)
bei vorgeschriebenen Drehzahlen zu drehen, wodurch das oben liegende
Einzelblatt A, das sich mit dem äußeren Umfang
der Aufnahmewalze 406 in Kontakt befindet, von der Papierzufuhrkassette 403 entnommen
und zu der drehenden Zufuhrwalze 407 geleitet wird. Dann
wird das Einzelblatt A zwischen die oberen und unteren Führungsplatten 408a und 408b geleitet
und die vordere Kannte des Einzelblattes kommt gegen den Walzenspalt
zwischen den oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b zu
liegen, während
die Drehung unterbrochen ist.
-
Wenn
eine vorgeschriebene Zeitperiode Δs1 verstrichen ist, seit der Blatterfassungssensor 409 den
Durchgang des Einzelblattes erfasst hat, stoppt die Zufuhrwalze 407 ihre
Drehung. Zu diesem Zeitpunkt ist die Zufuhrwalze 407 so
ausgerichtet, dass die Kerbe 407a zu dem Einzelblatt A
weist, und das Einzelblatt A wird zwischen den oberen und unteren Führungsplatten 408a, 408b in
dem Ausmaß zugeführt, dass
es aufgrund der Auflage mit den oberen und unteren Registrierwalzen 410a und 410b durchhängt, wodurch
der gesamte Abschnitt der vorderen Kannte des Einzelblattes fest
zwischen den oberen und unteren Registrierwalzen 410, 410b während deren
Unterbrechung erfasst wird.
-
In
diesem Zustand beginnen die oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b in
eine vorgeschriebene Richtung (Richtung D1,
um das Einzelblatt A zuzuführen)
bei einer vorgeschriebenen Drehzahl zu drehen, wodurch das Einzelblatt
A, das zwischen den oberen Registrierwalzen 410a, 410b erfasst
ist, wieder vorgeschoben wird und zwischen den oberen und unteren
Abgabewalzen 411a, 411b hindurchgeleitet wird.
Auf diese Weise wird der Schieflauf des beförderten Einzelblattes A korrigiert, indem
der gesamte Teil der vorderen Kante des Einzelblattes A fest zwischen
den oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b erfasst
wird, und das Einzelblatt A wieder durch die oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b zugeführt wird.
-
Anschließend stoppen
die oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b die
Drehung zu einem vorgeschriebenen Zeitpunkt, und dann beginnen die
oberen und unteren Abgabewalzen 411a, 411b mit
einer schrittweisen Drehung in eine vorgeschriebene Richtung (die
Richtung zur Zufuhr des Einzelblattes A zu dem Papieraufnahmefach 404), wodurch
das Einzelblatt A durch Reibung vorgeschoben wird, während die
oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b drehen,
und dann schließlich
an das Papieraufnahmefach 404 ausgegeben wird.
-
Wenn
bei dem normalen Blattzufuhrbefehl die Vorderseite im normalen einseitigen
Druckprozess oder im doppelseitigen Druckprozess gedruckt wird,
kann das Einzelblatt A korrekt in Bezug auf den Druckkopf 401 ausgerichtet
werden. Daher kann der Tintenstrahldrucker das Seitenbild in der
korrekten Position auf dem Einzelblatt drucken.
-
Andererseits
ist der Rückseiten-Papierzufuhrbefehl
ein Befehl zum Betreiben der Blattbeförderungseinheit des Druckers
wie folgt.
-
Wenn
der Rückseite-Papierzufuhrbefehl ausgegeben
wird, stoppt die Drehung der oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b.
Sobald dann eine vorgeschriebene Wartzeit Δt verstrichen ist, beginnen
die Aufnahmewalze 406 und die Zufuhrwalze 407 in
vorgeschriebene Richtungen (Richtung B, C1, um
das Einzelblatt A zuzuführen)
bei vorgeschriebenen Drehzahlen zu drehen, wodurch das oben liegende
Einzelblatt A mit einer Verzögerung
der Wartzeit Δt
im Vergleich zu dem Fall, in dem der normale Papierzufuhrbefehl
ausgegeben wird, aus der Papierzufuhrkassette 403 entnommen
wird.
-
Wenn
eine vorgeschriebene Zeitperiode Δs1 verstrichen ist, seit der Blatterfassungssensor 409 den
Durchgang des Einzelblattes erfasst hat, beginnen die oberen und
unteren Registrierwalzen 410a, 410b in die Richtung
D2 zu drehen, um das Einzelblatt A zurückzuschieben.
Im Gegensatz zu dem Fall, in dem der normale Papierzufuhrbefehl
ausgegeben wird, stoppt in diesem Fall jedoch die Zufuhrwalze 407 die
Drehung in die Richtung C1 nicht, um das
Einzelblatt A zuzuführen.
Daher wird das Einzelblatt A zu den oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b geschoben,
während
die vordere Kante durch die oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b zurück geschoben
wird. Dann stoppen die oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b und
die Zufuhrwalze 407 zu einem vorgeschriebenen Zeitpunkt die
Drehung.
-
Wenn
das Einzelblatt A, wie in 6A dargestellt
ist, schief läuft,
erreicht eine der Ecken a1 der vorderen
Kante des Einzelblattes die oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b zuerst,
wie in 6B dargestellt ist, aber die
Ecke a1 wird durch die entgegen gesetzte
Drehung D2 der oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b zurück geschoben. Da
die Zufuhrwalze 407 das Einzelblatt A weiter vorschiebt,
erreicht die andere Ecke a2 der vorderen Kante
des Einzelblattes schließlich
die oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b.
-
Selbst
in dem Fall eines Einzelblattes, bei dem das Bild auf die Vorderseite
gedruckt ist (wie einem Einzelblatt, das aufgrund des Gewichts der
Tinte ein höheres
Gewicht hat, oder einem Einzelblatt, das durch unregelmäßige Wellen
oder dergleichen verformt ist), bildet sich daher ein ausreichender
durchhängender
Teil, so dass der gesamte Teil der vorderen Kante zuverlässig an
dem Walzenspalt zwischen den oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b liegt
(in der Folge als Einzelblattanlage bezeichnet). Wenn die oberen
und unteren Registrierwalzen 410a, 410b in einer
solchen Situation gestoppt werden, wie in 6C dargestellt
ist, wird der gesamte Teil der vorderen Kante des Einzelblattes
A zwischen den oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b erfasst,
wodurch der Schieflauf des Einzelblattes A korrigiert wird.
-
Wenn
der gesamte Teil der Einzelblattes A auf diese Weise zwischen den
oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b erfasst
wird, beginnen die oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b in
eine vorgeschriebene Richtung (Richtung D1 zum Zuführen des
Einzelblattes A) bei vorgeschriebenen Drehzahlen zu drehen. Gleichzeitig
beginnt die Zufuhrwalze 407 in die entgegen gesetzte Richtung (Richtung
C2 zum Zurückschieben des Einzelblattes A)
bei einer vorgeschriebenen Drehzahl zu drehen, wodurch die vordere
Kante des Einzelblattes A von den oberen und unteren Registrier walzen 410a, 410b zu
den oberen und unteren Abgabewalzen 411a, 411b läuft, und
die folgende Kante durch die Klaue 407a der Zufuhrwalze 407 zurück gezogen wird
(in der Folge als Blattrückzug
bezeichnet). Obwohl der Fall eintreten kann, dass die vordere Kante des
zweiten oben liegenden Einzelblattes aufgrund der Reibung mit dem
oben liegenden Einzelblatt A, das aus dem Papierzufuhrfach 403 ausgegeben wird,
aus dem Papierzufuhrfach 403 herausgezogen wird, wird das
zweite oben liegende Einzelblatt auch zu dem Papierzufuhrfach 403 zurück geschoben,
da die folgende Kante des oben liegenden Einzelblattes A zu dem
Papierzufuhrfach 403 zurück geschoben wird.
-
Dann
stoppt die Drehung der oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b und
der Zufuhrwalze zu einem vorgeschriebenen Zeitpunkt, und die oberen
und unteren Abgabewalzen 411a, 411b beginnen mit
der schrittweisen Drehung in die vorgeschriebene Richtung (die Richtung
zum Zuführen
des Einzelblattes A zu dem Papieraufnahmefach 404). Zu
diesem Zeitpunkt ist die Kerbe 407a der Zufuhrwalze 407 dem
Einzelblatt A zugewandt, wodurch sich das Einzelblatt A durch Reibung
vorwärts
bewegt, während
die oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b gedreht
werden, und schließlich
an das Papieraufnahmefach 404 ausgegeben wird.
-
Mit
dem Rückseiten-Papierzufuhrbefehl kann
selbst in dem Fall, dass das Einzelblatt A das gedruckte Bild auf
der Vorderseite aufweist, seine vordere Kante in Bezug auf den Druckkopf
ausgerichtet werden. Daher kann der Tintenstrahldrucker, der auf
beiden Seiten drucken kann, das Seitenbild an der korrekten Position
drucken, selbst auf der Rückseite
des Einzelblattes A, bei dem das Bild bereits auf die Vorderseite
gedruckt ist. Da eine vorgeschriebene Länge einer Wartezeit Δt vor der
Zufuhr des Einzelblattes A vorgesehen ist, kann mit dem Druck des
Seitenbildes auf der Rückseite
des Einzelblattes A begonnen werden, sobald die Tinte an der Vorderseite
des Einzelblattes A vollständig getrocknet
ist. Selbst wenn daher die Vorderseite des Einzelblattes mit der
Walze in Kontakt gelangt, wird die Qualität des Seitenbildes auf der
Vorderseite des Einzelblattes aufrecht erhalten.
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Insofern,
als der Host 100 diese zwei Arten von Papierzufuhrbefehl
passend ausgibt, kann daher der Tintenstrahldrucker, der auf beiden
Oberflächen drucken
kann, das Seitenbild hoher Qualität an der korrekten Position
auf beiden Oberflächen
des Einzelblattes drucken. Unter Bezugnahme auf 5 wird
nun der Steuerprozess, der von dem Host 100 ausgeführt wird,
unter Bezugnahme auf 5 beschrieben.
-
Nachdem
der Benutzer eine Angabe des Druckmodus, gefolgt von einem Druckausführungsbefehl über den
Eingabeabschnitt 150 eingegeben hat, nimmt der Benutzeroberflächen-Steuerabschnitt 152 die
Angabe des Druckmodus von dem Benutzer an und bestimmt, ob dies
ein doppelseitiger Druckmodus ist oder nicht (Schritt 50).
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Wenn
der Benutzeroberflächen-Steuerabschnitt 152 zu
diesem Zeitpunkt bestimmt, dass der Druckmodus, der vom Benutzer
angegeben wurde, ein anderer Druckmodus als der doppelseitige Druckmodus
ist, führt
der Druckdaten-Erstellungsabschnitt 154, usw., den normalen
einseitigen Druckprozess aus. Mit anderen Worten, Druckdaten von
dem Zeichnungsapplikations-Ausführungsabschnitt 153 werden
der Reihe nach in Druckdaten für
den Drucker umgewandelt, und Druckdaten werden gemeinsam mit dem
normalen Papierzufuhrbefehl in aufsteigender Reihenfolge der Seitennummer
zu dem Drucker 300 übertragen
(Schritt 65), wodurch der Drucker 300 die Seitenbilder
einer Seite des Einzelblattes A in aufsteigender Reihenfolge der
Seitennummer druckt. Der Druckersteuerprozess in dem Host 100 wird
auch beendet (Schritt 64).
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Wenn
andererseits der Benutzeroberflächen-Steuerabschnitt 152 bestimmt,
dass der Druckmodus, der vom Benutzer angegeben wurde, ein doppelseitiger
Druckmodus ist, setzt der Papierzufuhrbefehl-Erzeugungsabschnitt 156 das
Rückseiten-Druckflag F zurück (Schritt 51)
und stellt den Anfangswert (Seite = 1) in dem Seitenzähler Page
ein (Schritt 52), um mit dem Druck des Seitenbildes an der
Vorderseite des Einzelblattes A zu beginnen.
-
Dann
bestimmt der Papierzufuhrbefehl-Erzeugungsabschnitt 156 anhand
des Einstellwertes des Rückseiten-Druckflags
F (Schritt 53), welche von den ungerade nummerierten Seiten
oder den gerade nummerierten Seiten zu drucken ist, und dann wird der
Prozess entsprechend dem Ergebnis der Bestimmung ausgeführt. Insbesondere,
wenn der Anfangswert (zum Beispiel Null) auf das Rückseiten-Druckflag
F gestellt wird, wird bestimmt, dass dies der Anfang des Drucks
der ungerade nummerierten Seiten ist, und somit wird der erste Prozess,
der unten dargestellt ist (Schritt 54 bis Schritt 59)
ausgeführt. Wenn
andererseits der Wert, der nicht Null ist (zum Beispiel 1), eingestellt
ist, wird bestimmt, dass dies der Anfang des Drucks der gerade nummerierten Seiten
ist, und der zweite Prozess, der unten dargestellt ist (Schritt 60 bis
Schritt 63) wird ausgeführt.
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(1) Erster Prozess (Schritt 54 bis
Schritt 59)
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Wenn
bestimmt wird, dass dies der Anfang des Drucks der ungerade nummerierten
Seiten ist, bestimmt der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156,
ob der Einstellwert des Seitenzählers Page
die Gesamtanzahl von zu druckenden Seiten überschreitet (Schritt 54).
-
Wenn
der Einstellwert des Seitenzählers Page
kleiner als die Gesamtanzahl von zu druckenden Seiten ist, erstellt
der Druckdaten-Erstellungsabschnitt 154 Druckdaten für eine ungerade
nummerierte Seite für
den Drucker. Insbesondere wandelt er die nicht umgewandelten Druckdaten,
die von dem Zeichnungsapplikations-Ausführungsabschnitt 153 für die kleinste
ungerade nummerierte Seite (1, 3, 5, ...) zugeführt werden, in RGB-Bilddaten
um. Nachdem die RGB-Daten für
die ungerade nummerierte Seite verschiedenen Prozessen, wie einem
Farbumwandlungsprozess, unterzogen wurden, werden sie dann in binäre kodierte
CMYK-Bilddaten umgewandelt. Binäre
kodierte CMYK-Bilddaten werden schließlich in Druckdaten für den Drucker
umgewandelt.
-
Der
Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 erzeugt jedes
Mal, wenn der Druckdaten-Erstellungsabschnitt 154 Druckdaten
für eine Seite
erstellt, einen normalen Papierzufuhrbefehl. Der derart erstellte
normale Papierzufuhrbefehl und Druckdaten für eine Seite werden vorübergehend
in dem Spooler 155 als Spool-Datei gespeichert und dann über den
Sende-Empfangs-Steuerabschnitt 157 zu dem Drucker 300 geleitet.
Der Drucker 300, der den normalen Papierzufuhrbefehl und
die Druckdaten empfangen hat, führt
einen Druck des ungerade nummerierten Seitenbildes auf den Vorderseiten jedes
Einzelblattes A aus (Schritt 55).
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Wenn
der Host danach die Nachricht "Druck beendet" von dem Drucker 300 empfängt, erhöht der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 den Einstellwert
des Seitenzählers
Page um zwei, und der Sende-Empfangs-Steuerabschnitt 157 löscht die gesendeten
Druckdaten für
die ungerade nummerierte Seite und den normalen Papierzufuhrbefehl
aus dem Spooler 155 (Schritt 56).
-
Der
Prozess (Schritt 55, Schritt 56) wird wiederholt,
bis der Einstellwert des Seitenzählers
Page die Gesamtanzahl an zu druckenden Seiten überschreitet (Schritt 54).
Wenn der Einstellwert des Seitenzählers Page die Gesamtanzahl
an zu druckenden Seiten überschreitet,
zeigt der Benutzeroberflächen-Steuerabschnitt 152 die
Nachricht "Neueinrichten
der Blätter" auf der Anzeige 151 an
(Schritt 57). Diese Nach richt soll den Benutzer daran erinnern, den
Stapel an Einzelblättern
in dem Papieraufnahmefach 404 umzudrehen und diese wieder
in das Papierzufuhrfach 403 zu legen.
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Wenn
der Benutzer, der der Nachricht gefolgt ist, den Befehl "Neueinrichten der
Blätter
beendet" über den
Eingabeabschnitt 150 eingegeben hat und dieser von dem
Benutzeroberflächen-Steuerabschnitt 152 erfasst
wurde (Schritt 58), stellt der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 den
vorgeschriebenen Wert (zum Beispiel Eins) auf das Rückseiten-Druckflag
F (Schritt 59), und dann kehrt der Prozess zu Schritt 52 zurück.
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(2) Zweiter Prozess (Schritt 60 bis
Schritt 63)
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Wenn
bestimmt wird, dass dies der Anfang des Drucks der gerade nummerierten
Seite ist, bestimmt der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156,
ob der Einstellwert des Seitenzählers
Page die Gesamtanzahl von zu druckenden Seiten überschreitet (Schritt 60).
-
Wenn
der Einstellwert des Seitenzählers Page
kleiner als die Gesamtanzahl von zu druckenden Seiten ist, erzeugt
der Druckdaten-Erstellungsabschnitt 154 Druckdaten für eine gerade
nummerierte Seite für
den Drucker, wie im Falle der Erstellung von Druckdaten für eine ungerade
nummerierte Seite. Der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 erstellt
den Rückseiten-Papierzufuhrbefehl
immer dann, wenn Druckdaten für
eine gerade nummerierte Seite erzeugt werden (Schritt 621).
Der derart erstellte Rückseiten-Papierzufuhrbefehl
und Druckdaten für
eine Seite werden vorübergehend
in dem Spooler 155 als Spool-Datei gespeichert und dann über den
Sende-Empfangs-Steuerabschnitt 157 zu dem Drucker 300 geleitet.
Der Drucker 300, der den Rückseiten-Papierzufuhrbefehl und die Druckdaten empfangen
hat, führt
einen Druck des gerade nummerierten Seitenbildes auf der Rückseite
jedes Einzelblattes A aus (Schritt 62).
-
Wenn
der Host danach die Nachricht "Druck beendet" von dem Drucker 300 empfängt, erhöht der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 den Einstellwert
des Seitenzählers
Page um zwei, und der Sende-Empfangs-Steuerabschnitt 157 löscht die gesendeten
Druckdaten für
die gerade nummerierte Seite und den Rückseiten-Papierzufuhrbefehl
aus dem Spooler 155 (Schritt 63).
-
Der
Prozess (Schritt 61 bis Schritt 63) wird wiederholt,
bis der Einstellwert des Seitenzählers Page
die Gesamtanzahl an zu druckenden Seiten überschreitet. Wenn der Einstellwert
des Seitenzählers
Page die Gesamtanzahl an zu druckenden Seiten überschreitet, ist der Druckersteuerprozess
bei dem Host 100 beendet (Schritt 64).
-
Da
entsprechend dem Druckersteuerprozess, wie zuvor beschrieben, die
zwei zuvor beschriebenen Arten von Papierzufuhrbefehlen passend
dem Tintenstrahldrucker zugeleitet werden, der auf beiden Oberflächen drucken
kann, können
die Seitenbilder hoher Qualität
an der korrekten Position auf beiden Oberflächen eines Einzelblattes gedruckt werden.
-
Obwohl
der zuvor beschriebene Rückseiten-Papierzufuhrbefehl
den Drucker 300 die Richtung der Drehung der oberen und
unteren Registrierwalzen 410a, 410b und der Zufuhrwalze 407 anweist, ändert er
die Drehzahl nicht bei Bedarf. Daher drehen die oberen und unteren
Registrierwalzen 410a, 410b und die Zufuhrwalze 407 des
Druckers 300 bei annähernd
konstanter Drehzahl in alle Richtungen C1,
C2, D1 und D2. Obwohl der zuvor beschriebene Rückseiten-Papierzufuhrbefehl
den Drucker 300 anweist, eine vorgeschriebene Wartezeit Δt vor der
Papierzufuhr für
den Druck auf den Rückseiten
zu warten, ändert
er die Länge
der Wartezeit nicht bei Bedarf. Daher wartet der Drucker 300 immer
eine konstante Wartezeit, bevor mit dem Papierzufuhrvorgang für den Druck
auf den Rückseiten
der Einzelblätter
begonnen wird.
-
Es
ist auch möglich,
eine derartige Anordnung zu treffen, dass die Länge der Wartezeit und die Drehzahl
der oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b und
der Zufuhrwalze 407 entsprechend der Tintenmenge gesteuert
werden können,
die an dem Einzelblatt haftet, auf dessen Vorderseite bereits das
Bild gedruckt ist. Eine solche Anordnung wird nun als zweite Ausführungsform
nach dem Stand der Technik beschrieben.
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In
dieser Anordnung, wie in 7 dargestellt ist, umfasst der
Host 100' des
Weiteren einen Tintenmengen-Erfassungsabschnitt 158 und
einen Papierzufuhrzustands-Speicherabschnitt 159 zusätzlich zu den
funktionellen Strukturen, die zuvor beschrieben wurden (siehe 2).
Diese funktionellen Strukturen werden durch die Hardware-Struktur
(siehe 1), wie im Falle des zuvor beschriebenen Hosts 100,
und ein Programm und Daten, die im Speicher gespeichert sind, implementiert.
-
Der
Papierzufuhrzustands-Speicherabschnitt 159 enthält eine
Wartezeitsteuertabelle und eine Walzendrehzahlsteuertabelle.
-
Wie
in 8 dargestellt ist, wird in der Wartezeitsteuertabelle,
wie in 8 dargestellt ist, der Bereich der Tintenbelastung 700 des
Einzelblattes A (ein Verhältnis
der Fläche
mit Tinte zu der Fläche
des Einzelblattes A) und ein Einstellwert 701 der Wartezeit Δt vor dem
Druck auf der Rückseite
des Einzelblattes registriert. Entsprechend der Wartezeitsteuertabelle
wird die Wartezeit Δt
vor dem Drucken auf der Rückseite
des Einzelblattes umso länger,
je größer die
Tintenmenge ist, die an der Vorderseite des Einzelblattes haftet.
-
Andererseits
sind in der Walzendrehzahlsteuertabelle, wie in 9 dargestellt
ist, der Bereich der Tintenbelastung (%) 800 des Einzelblattes
A, die Anzahl der Antriebsimpulse 801 der oberen und unteren
Registrierwalzen 410 zum Zeitpunkt der Einzelblattanlage,
die Anzahl von Impulsen der Zufuhrwalze 407 zum Zeitpunkt
der Einzelblattanlage, und die Anzahl von Antriebsimpulsen der Zufuhrwalze 407 zum
Zeitpunkt des Einzelblattrückzugs
registriert. Entsprechend der Walzendrehzahlsteuertabelle werden
die Drehzahlen der oberen und unteren Registrierwalzen 410 und
der Zufuhrwalze 407 zum Zeitpunkt der Einzelblattanlage
höher,
je größer die
Tintenmenge ist, die an der Vorderseite des Einzelblattes A haftet,
wodurch die Drehzahl der Zufuhrwalze 407 zum Zeitpunkt
des Einzelblattrückzugs
weiter erhöht
wird.
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Nach
Beendigung des Drucks auf der Vorderseite berechnet der Tintenmengenerfassungsabschnitt 158 das
Verhältnis
der Fläche
mit Tinte in Bezug auf die Fläche
des Einzelblattes A. Insbesondere wird die Anzahl an Punkten für jede Farbe
aus Druckdaten berechnet, die von dem Druckdaten-Erstellungsabschnitt 154 erzeugt
werden, und dann wird aus dem Ergebnis der Berechnung, der mit Punkten bedeckten
Fläche
und der Größe des Einzelblattes die
Tintenbelastung (%) des Einzelblattes A, auf dessen Vorderseite
ein Seitenbild gedruckt ist, berechnet.
-
Der
Druckersteuerprozess in dem Host 100', der diese zusätzlichen zwei funktionellen
Strukturen enthält,
unterscheidet sich von dem zuvor beschriebenen Druckersteuerprozess
in den folgenden Aspekten. Da andere Aspekte dieselben wie bei dem zuvor
beschriebenen Druckersteuerprozess sind, erfolgt die Beschreibung
unter Bezugnahme auf 5, die zur Erklärung der
zuvor beschriebenen Druckersteuereinheit verwendet wurde.
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Wenn
der Benutzeroberflächen-Steuerabschnitt 152 bestimmt,
dass der Benutzer den doppelseitigen Druckmodus angegeben hat (Schritt 50)
und der Druckdaten-Erstellungsabschnitt 154 Druckdaten erzeugt,
berechnet der Tintenmengen-Erfassungsabschnitt 158 die
Tintenbelastung (%) des Einzelblat tes A, auf dessen Vorderseite
das Seitenbild gedruckt ist, aus den Druckdaten für die ungerade
nummerierten Seiten von den derart erzeugten Druckdaten. Der Tintenmengen-Erfassungsabschnitt 158 speichert die
berechneten Ergebnisse, die der Seitennummer zugeordnet sind.
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Wenn
dann in dem zweiten Prozess (Schritt 60 bis Schritt 63)
der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 bestimmt,
dass der Einstellwert des Seitenzählers Page kleiner als die
Gesamtzahl von Seiten ist, wird die Tintenbelastung von den gespeicherten
Daten im Tintenmengen-Erfassungsabschnitt 158 in aufsteigender
Reihenfolge der Seitennummer entnommen. Dann wird auf der Basis
der erhaltenen Tintenbelastung der Einstellwert der Wartezeit Δt und die
Anzahl von Impulsen, die dem Antriebsschrittmotor jeder Walze 410, 407 zugeführt werden,
bestimmt. Insbesondere wird eine Wartezeit Δt, die mit dem Bereich 700 zusammenhängt, für den die
erhaltene Tintenbelastung zutrifft, aus der Wartezeitsteuertabelle
(siehe 8) in dem Papierzufuhrzustands-Speicherabschnitt 159 gewonnen.
Ebenso werden drei Impulszahlen 901, 902, 903,
die dem Bereich 800 entsprechen, für den die erhaltene Tintenbelastung
zutrifft, aus der Walzendrehzahlsteuertabelle (siehe 9)
in dem Papierzufuhrzustands-Speicherabschnitt 159 gewonnen.
Dann wird der Rückseiten-Papierzufuhrbefehl,
der diese gewonnenen Ergebnisse enthält, erstellt (Schritt 61).
-
Der
Rückseiten-Papierzufuhrbefehl
unterscheidet sich von dem zuvor beschriebenen Rückseiten-Papierzufuhrbefehl
darin, dass die Blattbeförderungseinheit
des Druckers 300, die diesen Befehl angenommen hat, wie
folgt arbeitet. Hier werden nur die Unterschiede zu dem zuvor beschriebenen
Fall beschrieben.
-
Wenn
die Wartezeit Δt,
die in dem Rückseiten-Papierzufuhrbefehl
enthalten ist, nach dem Stoppen der Drehung der oberen und unteren
Registrierwalzen 410a, 410b verstrichen ist, beginnen
die Aufnahmewalze 406 und die Zufuhrwalze 407 in
die Richtungen B, C1 zum Zuführen des
Einzelblattes A mit vorgeschriebener Drehzahl zu drehen. Daher wird
das Einzelblatt A aus der Papierzufuhrkassette 403 mit
einer Verzögerung
der Wartezeit Δt,
die der Tintenmenge entspricht, die an der Vorderseite haftet, entnommen.
Mit anderen Worten, je größer die Tintenmenge
ist, die an der Vorderseite des Einzelblattes A haftet, um so später ist
der Zeitpunkt zur Aufnahme von der Papierzufuhrkassette 403.
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Daher
ist eine minimale Wartezeit, die zum Trocknen der Tinte, die an
der Vorderseite haftet, erforderlich ist, für jedes Einzelblatt garantiert.
Folglich wird auch eine Abnahme in der Qualität des Seitenbildes, das auf
die Vorderseite des Einzelblattes gedruckt ist, verhindert, die
während
der Zufuhr für
den Druck an dessen Rückseite
verursacht werden kann, und gleichzeitig wird auch eine Abnahme
im Durchsatz verhindert.
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Zum
Zeitpunkt der Einzelblattanlage werden die Impulse, die der Anzahl
von Impulsen entsprechen, die in dem Rückseiten-Papierzufuhrbefehl enthalten sind (die
Anzahl von Antriebsimpulsen 901 der oberen und unteren
Registrierwalzen zum Zeitpunkt der Einzelblattanlage) zu dem Antriebsschrittmotor der
oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b in
einer Zeiteinheit geleitet. Gleichzeitig werden die Impulse, die
der Anzahl von Impulsen entsprechen, die in dem Rückseiten-Papierzufuhrbefehl
enthalten sind (die Anzahl von Antriebsimpulsen 902 der
Zufuhrwalze zum Zeitpunkt der Einzelblattanlage), zu dem Antriebsschrittmotor
der Zufuhrwalze 407 innerhalb einer Zeiteinheit geleitet.
Je größer die
Tintenmenge ist, die an dem Einzelblatt A haftet, umso höher wird
daher die Drehzahl der oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b,
die in die Richtung D2 drehen, um das Einzelblatt
A zurückzuschieben,
und umso höher
wird die Drehzahl der Zufuhrwalze 407, die in die Richtung
C1 dreht, um das Einzelblatt A zurückzuschieben.
Im Allgemeinen ist es für
das Einzelblatt A schwieriger, sich zu bewegen, wenn die anhaftende
Tintenmenge zunimmt. Durch Drehen dieser Walzen 410a, 410b, 407,
wie zuvor beschrieben, wird jedoch das Einzelblatt A reibungslos
von rückwärts zu dem
Walzenspalt zwischen den oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b geschoben,
unabhängig
von der anhaftenden Tintenmenge, und an dem Walzenspalt zwischen
den oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b zurückgeschoben.
Daher wird in beiden Fällen,
sowohl bei dem Einzelblatt A mit einer geringen anhaftenden Tintenmenge,
wie auch bei dem Einzelblatt A mit einer großen anhaftenden Tintenmenge,
ein ausreichender durchhängender
Teil gebildet, so dass der gesamte Teil seiner vorderen Kante zuverlässig den
Walzenspalt zwischen den oberen und unteren Registrierwalzen 410a, 410b erreicht.
Daher kann der Schieflauf des Einzelblattes A, das für den Druck
auf der Rückseite zugeführt wird,
zuverlässig
korrigiert werden.
-
Zum
Zeitpunkt des Blattrückzugs
werden die Impulse, die der Anzahl von Impulsen entsprechen, die
in dem Rückseiten-Papierzufuhrbefehl
enthalten sind (die Anzahl von Antriebsimpulsen 902 der
Zufuhrwalze zum Zeitpunkt des Blattrückzugs) zu dem Antriebsschrittmotor
der Zufuhrwalzen 407 innerhalb einer Zeiteinheit geleitet.
Je größer die
Tintenmenge ist, die an dem Einzelblatt A haftet, umso höher wird daher
die Drehzahl der Zufuhrwalze 407 in die Richtung C2 zum Zurückschieben
des Einzelblattes A. Wie zuvor beschrieben, ist es für das Einzelblatt
A schwieriger, sich zu bewegen, wenn die anhaftende Tintenmenge
zunimmt. Durch Drehen der Zufuhrwalze 407, wie zuvor beschrieben,
wird jedoch die folgende Kante des Einzelblattes A reibungslos zu
dem Papierzufuhrfach 403 zurückgeschoben, unabhängig von
der anhaftenden Tintenmenge. Daher können andere Einzelblätter, die
gemeinsam mit dem Einzelblatt A herausgezogen werden, zuverlässig zu
dem Papierzufuhrfach 403 zurückgeschoben werden.
-
Obwohl
die Tintenmenge, die an der Vorderseite des Einzelblattes A haftet,
entsprechend Druckdaten in dieser Ausführungsform berechnet wird,
ist es auch möglich,
wenn der Resttintenerfassungssensor an dem Drucker montiert ist,
eine derartige Anordnung zu treffen, dass der Host eine Anfrage
an den Drucker über
die Tintenrestmenge vor und nach dem Druck eines ungerade nummerierten
Seitenbildes für
eine Seite richtet, und die Differenz zwischen diesen Anfragen als
Tintenmenge berechnet wird, die an der Vorderseite des Einzelblattes
A haftet.
-
Obwohl
die Länge
der Wartezeit Δt
entsprechend der Tintenbelastung des Einzelblattes A geändert wird,
ist es auch möglich,
einer derartige Anordnung zu treffen, dass die Länge der Wartezeit Δt zum Beispiel
entsprechend der Art des Einzelblattes oder der Art der verwendeten
Tinte geändert
wird, wobei die Wartezeittabelle verwendet wird, in der die Wartezeit
länger
wird, je mehr das Einzelblatt einer Absorption von Tinte widersteht
(siehe 10), sowie die Wartezeittabelle,
in der die Wartezeit länger
wird, je mehr die Tinte einer Trocknung widersteht (11).
-
Obwohl
ein Schrittmotor als Motor zur Drehung jeder Walze in dieser Ausführungsform
verwendet wird, ist es auch möglich,
einen Gleichstrommotor als Motor zum Drehen jeder Walze zu verwenden, und
in diesem Fall kann es möglich
sein, eine Steuerung entsprechend der Anzahl von Impulsen von einem
Kodierer auszuführen.
-
Obwohl
in der ersten und zweiten Ausführungsform
nach dem Stand der Technik eine Systemstruktur beschrieben wurde,
die einen Drucker enthält,
in dem ein doppelseitiger Druck durch Umdrehen der Einzelblätter manuell
von dem Benutzer ausgeführt
werden kann, ist auch das Drucksystem mit einem Druckers anwendbar,
der einen Einzelblatt-Wendemechanismus aufweist, der in der Folge beschrieben
wird.
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Die
allgemeine Struktur des Drucksystems ist annähernd dieselbe wie jene des
zuvor beschriebenen Drucksystems (siehe 1). Die
Hardware-Struktur des Druckers, der in diesem Drucksystem enthalten
ist, unterscheidet sich jedoch von dem zuvor beschriebenen Drucker
(siehe 4). Insbesondere, wie in 12 dargestellt
ist, umfasst der Drucker 300',
der in diesem System enthalten ist, zusätzlich zu der Struktur des
zuvor beschriebenen Druckers, einen Blattwendemechanismus 450.
Der Blattwendemechanismus 450 umfasst einen Weiche 451 zum
Umstellen der Bewegungsrichtung des Einzelblattes A, das von den
oberen und unteren Abgabewalzen 411a, 411b zugeführt wird,
die oberen und unteren Walzen 452a, 452b zum Umkehren
der Bewegungsrichtung des Einzelblattes A, das von der Weiche 451 geführt wird,
einen Blatterfassungssensor 453 zum Erfassen des Einzelblattes
A, das zwischen den oberen und unteren Walzen 452a, 452b durchgelaufen
ist, und eine Führungsplatte 454 zum Führen des
Einzelblattes A zwischen den oberen und unteren Führungsplatten 408a, 408b.
Wenn der Blatterfassungssensor 453 das Einzelblatt A erfasst, schaltet
der Druckersteuerabschnitt 551 die Bewegungsrichtung des
Einzelblattes A von der Seite des Blattwendemechanismus 450 zu
dem Papieraufnahmefach 404 um, indem der Neigungswinkel
der Weiche 451 gesteuert wird.
-
Der
Host zur Steuerung des Druckers implementiert eine funktionelle
Struktur ähnlich
jener, die von dem Host 100 der zuvor beschriebenen ersten Ausführungsform
implementiert wird (siehe 2). Der
Druckersteuerprozess, der von diesen funktionellen Strukturen ausgeführt wird,
unterscheidet sich jedoch, wie in 13 dargestellt
ist, von dem Druckersteuerprozess, der von der funktionellen Struktur des
Hosts 100 gemäß der zuvor
beschriebenen ersten Ausführungsform
ausgeführt
wird.
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Wenn
der Benutzer eine Angabe des Druckmodus über den Eingabeabschnitt an
der Seite des Hosts eingibt, und auch ein Druckausführungsbefehl über den
Eingabeabschnitt eingegeben wird, nimmt der Benutzeroberflächen-Steuerabschnitt
die Angabe des Druckmodus, die vom Benutzer vorgenommen wurde, an
und bestimmt, ob es sich um einen doppelseitigen Druckmodus handelt
oder nicht (Schritt 70).
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Wenn
der Benutzeroberflächen-Steuerabschnitt
bestimmt, dass der Druckmodus, der von dem Benutzer angegeben wurde,
ein anderer Druckmodus als der doppelseitige Druckmodus ist, wie
im zuvor beschriebenen Fall, führt
der Druckdaten-Erstellungsabschnitt
usw. den normalen einseitigen Druckprozess aus. Mit anderen Worten,
die Druckdaten von dem Zeichnungsapplikations-Ausführungsabschnitt 153 werden
der Reihe nach in Druckdaten für den
Drucker umgewandelt, und die Druckdaten werden gemeinsam mit dem
normalen Papierzufuhrbefehl in aufsteigender Reihenfolge der Seitennummer zu
dem Drucker 300 gesendet (Schritt 80). Somit druckt
der Drucker 300 jedes Seitenbild in aufsteigender Reihenfolge
der Seitennummer auf eine Oberfläche
des Einzelblattes A. Der Druckersteuerprozess an der Seite des Hosts 100 endet
auch (Schritt 81).
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Wenn
andererseits der Benutzeroberflächen-Steuerabschnitt 152 bestimmt,
dass der Druckmodus, der von dem Benutzer angegeben wird, ein doppelseitiger
Druckmodus ist, stellt der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 den
Anfangswert (Seite = 1) in dem Seitenzähler Page ein (Schritt 71). Dann
startet der folgende Druckdatenübertragungsprozess.
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Der
Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 bestimmt, ob
der Einstellwert des Seitenzählers
Page die Gesamtanzahl von zu druckenden Seiten überschreitet (Schritt 72).
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Wenn
bestimmt wird, dass der Einstellwert des Seitenzählers Page die Gesamtanzahl
von zu druckenden Seiten überschreitet,
bestimmt der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156,
dass die gesamte Druckdatenübertragung
vollendet ist. Daher wird der Druckersteuerprozess an der Seite
des Hosts 100 beendet (Schritt 81).
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Wenn
andererseits bestimmt wird, dass der Einstellwert des Seitenzählers Page
kleiner als die Gesamtanzahl von zu druckenden Seiten ist, bestimmt
der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 entsprechend
dem Einstellwert des Seitenzählers
Page, ob der folgende Druck ein Druck auf den gerade nummerierten
Seiten ist oder nicht (Schritt 73). Der in der Folge beschriebene
Prozess kann entsprechend dem Ergebnis der oben genannten Bestimmung
geteilt werden. Insbesondere, wenn der Seitenzähler Page auf die ungerade
Nummer eingestellt ist, wird bestimmt, dass der nächste Druckvorgang
ein Druck auf den ungerade nummerierten Seiten ist, und der dritte
Prozess, der in der Folge beschrieben ist (Schritt 74 bis
Schritt 76) wird ausgeführt,
und in anderen Fällen
wird bestimmt, dass der nächste
Druckvorgang ein Druck auf den gerade nummerierten Seiten ist, und
der vierte Prozess, der in der Folge beschrieben ist (Schritt 77 bis
Schritt 80) wird ausgeführt.
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(3) Dritter Prozess (Schritt 74 bis
Schritt 76)
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Wenn
der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 bestimmt,
dass der nächste
Druckvorgang für
die ungerade nummerierten Seiten ist, wandelt der Druckdaten-Erstellungsabschnitt 154 die
ungerade nummerierten Seitendruckdaten, deren Seitennummer die kleinste
ist, von den nicht umgewandelten Druckdaten, die von dem Zeichnungsapplikations-Ausführungsabschnitt
zugeleitet werden, in Druckdaten für die ungerade nummerierte
Seite für den
Drucker um. Wenn die Druckdaten für eine ungerade nummerierte
Seite für
den Drucker erstellt sind, berechnet der Tintenmengen-Erfassungsabschnitt 158 die
Tintenbelastung (%) des Einzelblattes A basierend auf den Druckdaten
für diesen
Drucker entsprechend einem ähnlichen
Prozess wie im vorangehenden Fall und speichert die berechneten
Ergebnisse, und der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 erstellt
einen normalen Papierzufuhrbefehl. Der derart erstellte normale
Papierzufuhrbefehl und die Druckdaten für eine ungerade nummerierte
Seite werden vorübergehend
in dem Spooler als Spool-Datei gespeichert und von dem Sende-Empfangs-Steuerabschnitt 157 zu
dem Drucker 300 übertragen.
Der Drucker 300, der den normalen Papierzufuhrbefehl und
die Druckdaten empfangen hat, führt
den Prozess zum Drucken des ungerade nummerierten Seitenbildes auf
der Vorderseite jedes Einzelblattes A aus (Schritt 75).
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Wenn
der Host die Nachricht "Druck
beendet" von dem
Drucker 300 empfängt,
löscht
der Sende-Empfangs-Steuerabschnitt 157 die übertragenen Druckdaten
für die
ungerade nummerierten Seiten von dem Spooler 155, und der
Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 erhöht den Einstellwert des
Seitenzählers
Page um eins (Schritt 76). Dann kehrt der Prozess zu Schritt 72 zurück.
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(4) Vierter Prozess (Schritt 76 bis
Schritt 79)
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Wenn
der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 bestimmt,
dass der nächste
Druckvorgang die gerade nummerierten Seiten betrifft, wandelt der
Druckdaten-Erstellungsabschnitt 154 die gerade nummerierten
Seitendruckdaten, deren Seitennummer die kleinste ist, von den nicht
umgewandelten Druckdaten, die von dem Zeichnungsapplikations-Ausführungsabschnitt
zugeleitet werden, in Druckdaten für die gerade nummerierten Seiten
für den
Drucker um.
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Dann
bestimmt der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 den
Einstellwert der Wartezeit Δt
und die Anzahl von Impulsen, die dem Schrittmotor jeder Walze 410, 407 zugeleitet
werden, auf der Basis der Daten (Tintenbelastung des Einzelblattes A,
auf dem die vorangehende ungerade nummerierte Seite gedruckt wurde),
die in dem Tintenmengen- Erfassungsabschnitt 158 gespeichert
sind, nach einem ähnlichen
Prozess wie im vorangehenden Fall. Dann wird der Rückseiten-Papierzufuhrbefehl
erstellt, der die bestimmten Ergebnisse enthält (den Einstellwert der Wartezeit Δt, die Anzahl
von Impulsen, die zu dem Antriebsschrittmotor jeder Walze 410, 407 geleitet
wird) (Schritt 77).
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Der
derart erstellte Rückseiten-Papierzufuhrbefehl
und die Druckdaten für
die gerade nummerierte Seite werden vorübergehend in dem Spooler 155 als
Spool-Datei gespeichert und durch den Sende-Empfangs-Steuerabschnitt 157 zu
dem Drucker 300 übertragen.
Der Drucker 300, der den Rückseiten-Papierzufuhrbefehl
und die Druckdaten empfangen hat, führt den Prozess zum Drucken
des gerade nummerierten Seitenbildes auf der Rückseite des Einzelblattes A
aus (Schritt 78).
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Wenn
der Host die Nachrichtung "Druck
beendet" von dem
Drucker 300 empfängt,
löscht
der Sende-Empfangs-Steuerabschnitt 157 die übertragenen
Druckdaten für
die gerade nummerierten Seiten aus dem Spooler 155 und
der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 erhöht den Einstellwert
des Seitenzählers
Page um eins (Schritt 79). Dann kehrt der Prozess zu Schritt 72 zurück.
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Bei
diesem Druckersteuerprozess wird das Einzelblatt A, auf dessen Vorderseite
ein Seitenbild gedruckt ist, wie im vorangehenden Fall korrekt in Bezug
auf den Druckkopf ausgerichtet, und somit kann ein Seitenbild an
der korrekten Position auf der Rückseite
des Einzelblattes A gedruckt werden, auf dessen Vorderseite das
Bild gedruckt ist. Wie in dem zuvor beschriebenen Fall ist eine
Wartezeit vor dem Beginn des Drucks an der Rückseite vorgesehen, wodurch
eine Verschlechterung der Qualität
des Seitenbilds an der Vorderseite während der Beförderung des
Einzelblattes zum Drucken auf der Rückseite verhindert.
-
In
den Ausführungsformen,
die bisher beschrieben wurden, wird die Zeitperiode, die ab dem Moment
verstreicht, zu dem der Druck auf der Vorderseite des Einzelblattes
beendet ist, nicht als Wartezeit angesehen. Wenn jedoch die Anzahl
zu druckender Seiten groß ist,
beginnt Tinte an den Vorderseiten der Einzelblätter, auf welchen ein Druck
früher beendet
wird, zu trocknen, während
der Druck auf den Vorderseiten für
die restlichen Einzelblätter
noch ausgeführt
wird. Wenn daher die Zeitperiode, die ab dem Moment verstreicht,
zu dem der Druck auf der Vorderseite des Einzelblatts beendet ist,
als Wartezeit angesehen wird, wird der Durchsatz verbessert. Wie
dieses Konzept zu verwirklichen ist, wird nun unter Verwendung des
Prozesses, der in 13 dargestellt ist, als Beispiel
beschrieben.
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Um
die Wartezeit in die Zeitperiode aufzunehmen, die ab dem Moment
verstreicht, zu dem der Druck auf der Vorderseite des Einzelblatts
beendet ist, wird in dem Schritt 76 des zuvor beschriebenen dritten
Prozesses die Zeit, zu der der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 die
Nachricht "Druck beendet" von dem Drucker 300 empfängt (als
der Zeitpunkt der Beendigung des Drucks an der Vorderseite T1 bezeichnet) von dem internen Zähler erhalten
und gehalten.
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Dann
bestimmt in Schritt 77 des zuvor beschriebenen vierten
Prozesses der Papierzufuhrbefehl-Erstellungsabschnitt 156 die
Wartezeit Δt
auf der Basis der Daten (Tintenbelastung des Einzelblattes A, auf
dem die vorangehende ungerade nummerierte Seite gedruckt ist), die
in dem Tintenmengen-Erfassungsabschnitt 158 gespeichert
sind, und erhält
die gegenwärtige
Zeit T2 von dem internen Zähler, und berechnet
dann die Differenz T2 – T1 zwischen
der gegenwärtigen
Zeit T2 und der Zeit der Beendigung des Drucks
auf der Vorderseite T1, die in dem zuvor
beschriebenen dritten Prozess gehalten wird. Wenn dann der Wert Δt – (T2 – T1), der durch Subtrahieren der Differenz
T2 – T1 von der Wartezeit Δt erhalten wird, nicht größer als
Null ist, wird die tatsächliche Wartezeit auf
Null gestellt, und wenn der Wert Δt – (T2 – T1) größer als
Null ist, wird die tatsächlich
Wartezeit auf den Wert Δt – (T2 – T1) gestellt.
-
Folglich
kann verhindert werden, dass die Wartezeit unnötig verlängert wird, wodurch der Durchsatz
verbessert wird. Dies kann für
den Prozess anwendbar sein, der in 5 dargestellt
ist.
-
Es
wird nun die Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
-
Das
Druckersystem gemäß dieser
Ausführungsform
umfasst einen Drucker-Host 100'',
einen Drucker 300'' für den Druck
auf der Basis des Druckbefehls, der von dem Drucker-Host 100'' zugeleitet wird, und ein Kabel 200'', das den Host 100'' und den Drucker 300'' verbindet, wie in 14 dargestellt
ist.
-
Der
Host 100'' hat in dieser
Ausführungsform eine
Hardware-Struktur
wie ein normaler Informationsprozessor, wie im Falle des Hosts 100 in
der ersten zuvor beschriebenen Ausführungsform. Mit anderen Worten,
das Gehäuse 11 des
Hosts 100'' enthält eine
CPU 101'' zur Ausführung verschiedener
Programme, einen ROM 102'' mit verschiedenen
bereits vorhandenen Steuerprogrammen, einen RAM 103, eine
Anzeigesteuerung 104'' zur Steuerung
der Anzeigeeinheit, eine Tastatursteuerung 105'' zur Steuerung der Tastatur, ein
Diskettenlaufwerk 106'', eine Festplatte 107'', ein CD-ROM-Laufwerk'' 108 eine Druckerschnittstelle 109'', an die ein Kabel 200'' angeschlossen ist, eine Netzwerkschnittstelle 110'', die nach Bedarf an die Kommunikationsleitung 110a'' angeschlossen wird, und einen
Bus 112'' zum Übertragen
von Daten zwischen diesen. Zusätzlich
ist als externe Eingabe/Ausgabe-Vorrichtungen eine Tastatur 105a'' an die Tastatursteuerung 105'' angeschlossen und eine Anzeigeeinheit 104a'' ist an die Anzeigesteuerung 104'' angeschlossen.
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In
der Festplatte 107'', die in dem
Host 100'' integriert
ist, werden im Voraus verschiedene Applikationsprogramme von den
Speichermedien, wie der Diskette 107a'' oder
dem CD-ROM 108a'', installiert. Zum Beispiel sind
auch ein Zeichnungsprogramm zur Erzeugung eines Seitenbildes, das
von dem Drucker 300'' gedruckt wird,
oder ein Druckersteuerprogramm, das einen Druckerprozess definiert,
der später
beschrieben wird, enthalten.
-
Der
Drucker 300'' umfasst einen
Monitor 301'', einen Druckmechanismus 400'' und eine Druckersteuereinheit 500'' zum Steuern dieser Elemente. Die
Druckersteuereinheit 500'' umfasst eine
CPU 501'', einen ROM 502'', in dem verschiedene Daten und
verschiedene Programme gespeichert sind, einen RAM 504'', in dem verschiedene Daten und
verschiedene Programme vorübergehend
gespeichert sind, eine Monitorsteuerung 503'' zur
Steuerung des Monitors 301'' und eine Schnittstelle 505''.
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Der
Druckmechanismus 400'' umfasst, wie
in 15 dargestellt ist, einen Druckkopf 401'', der verschiedene Tintenfarben
einspritzt, einen Kopfträgermechanismus 405'', der den Druckkopf 401'' trägt, ein Papierzufuhrfach 403'' zur Aufnahme einer Anzahl von
Einzelblättern
A, Registrierwalzen 410a'', 410b'' zum Lenken des Einzelblattes A
in das Papierzufuhrfach 403'' zwischen dem
Druckkopf 401'' und der Schreibwalze 402'', Papierabgabewalzen 411a'', 411b'' zum
Ausgeben des gedruckten Einzelblattes A, einen Wendemechanismus 450'' zum Wenden des Einzelblattes A
beim doppelseitigen Druck, und einen Installationssensor (ein Installationserfassungsmittel) 1600 zum
Erfassen, ob der Wendemechanismus 450'' installiert
ist oder nicht. In dieser Ausführungsform
kann der Wendemechanismus 450'' wahlweise
später
oder im Voraus installiert werden. Der Installationssensor 450'' wird zum Erfassen, ob der wahlweise
Wendemechanismus 450'' installiert
ist oder nicht, verwendet. Der Wendemechanismus 450'' umfasst einen ersten Schalthebel 451'', der das Einzelblatt A von dem
Abgabepfad 1601 der Papierabgabemechanismen 411a'', 411b'' in
den Umkehrpfad 1602 lenkt, Umkehrwalzen 452a'', 452b'' zum
Zuleiten des Einzelblattes A in die Wendeposition 1603 und
auch zur Abgabe des Einzelblattes A aus dieser, einen Wendepositions-Erfassungssensor 453'' zum Erfassen, dass das Einzelblatt
A die Wendeposition 1603 erreicht hat, und den zweiten
Schalthebel 1605 zum Lenken des Einzelblattes A in die
Wendeposition 1603 und auch zu einem Rücklaufpfad 1604. Der
Wendepositions-Erfassungssensor 453'' wird
zum Umkehren der Drehrichtung der Umkehrwalzen 452a'', 452b'' und
zum Ändern
der Richtung des zweiten Schalthebels 1605 verwendet, sobald
die Tatsache erfasst wird, dass das Einzelblatt A die Wendeposition 1603 erreicht hat.
-
Der
Drucker-Host 100'' umfasst funktionell, wie
in 16 dargestellt ist, eine Applikation (ein Zeichnungsbefehls-Erstellungsmittel) 1761,
einen Spool-Datei-Speicherabschnitt 1762 zum Speichern des
Zeichnungsbefehls, der durch die Applikation 1761 erstellt
wird, als Spool-Datei, einen Druckbedingungs-Speicherabschnitt (ein
Speichermittel) 1763 zum Speichern der Druckbedingungen,
einen Druckbefehl-Erstellungsabschnitt
(ein Druckbefehl-Erstellungsmittel) 1764 zum Erstellen
eines Druckbefehls aus einem Bündel
von Zeichnungsbefehlen für
einen Auftrag, einen Anzeigeabschnitt (ein Anzeigemittel) 1771 zum
Anzeigen verschiedener Daten, einen Eingabeabschnitt (ein Modus-Angabemittel,
ein Rand-Einstellmittel, ein Blattart-Angabemittel) 1772 zum
Eingeben der Benutzeranweisung, einen Benutzeroberflächen-Steuerabschnitt (ein
Modus-Angabemittel, ein Anzeigemittel, ein Rand-Angabemittel, ein automatisches
Rand-Einstellmittel, ein Blattart-Angabemittel) 1773 zum
Steuern des Anzeigeabschnitts 1771 und des Eingabeabschnitts 1772,
einen Wendezeitpunkt-Einstellabschnitt (ein Wendezeitpunkt-Einstellmittel) 1774 zum
Einstellen des Wendezeitpunktes für das Blatt während eines
doppelseitigen Drucks gemäß der Art
des Einzelblattes, einen Sende-Empfangs-Steuerabschnitt (ein Sende-Empfangs-Mittel,
eine Sende-Empfangs-Steuerprozedur) 1775 zum Steuern des
Sende-Empfangsvorganges von Daten bei dem Drucker 300'', und einen Sende-Empfangsabschnitt
(ein Sende-Empfangs-Steuermittel) 1776 zum Senden/Empfangen
von Daten bei dem Drucker 300''.
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Der
Druckbefehl-Erstellungsabschnitt 1764 umfasst eine Rastervorrichtung 1765 zum
Umwandeln eines Zeichnungsbefehls in RGB-Bilddaten, einen Rastervorrichtungs-Steuerabschnitt
(ein Zeichnungssteuermittel) 1770 zum Steuern der Rastervorrichtung 1765,
eine RGB-Bilddaten-Expansionsfläche 1766,
wo die RGB-Bilddaten expandiert werden, einen Farbumwandlungs/Halbton-Verarbeitungsabschnitt 1767 zur
Durchführung
eines Farbumwandlungsprozesses und eines Halbtonprozesses für die RGB-Bilddaten
und zum Erstellen binärer
kodierter CMYK-Bilddaten, eine Expansionsfläche für binäre kodierte CMYK-Bilddaten 1768,
in der binäre
kodierte CMYK-Bilddaten
gerastert werden, und einen Befehlserstellungsabschnitt 1768 zum
Umwandeln der binären
kodierten CMYK-Bilddaten
in einen Druckbefehl, der von dem Drucker 300'' interpretiert werden kann.
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Der
Tintenstrahldrucker 300'' umfasst funktionell,
wie in 17 dargestellt ist, einen Druckersteuerabschnitt 551'' zum Steuern des Druckmechanismus 400'' entsprechend dem Druckbefehl von dem
Host 100'', und einen
Sende-Empfangsabschnitt (ein Sende-Empfangsmittel) 550'' zum Übertragen von Daten mit dem
Host 100''.
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Die
Applikation 1761, der Druckbefehl-Erstellungsabschnitt 1764,
ein Benutzeroberflächen-Steuerabschnitt 1773,
ein Wendezeitpunkt-Einstellabschnitt 1774 und der Sende-Empfangs-Steuerabschnitt 1775 von
den verschiedenen funktionellen Komponenten des Drucker-Hosts 100'' führen Funktionen aus, wenn die
CPU 101'' ein Programm ausführt, das
im RAM 103'' geladen ist.
Der Spool-Datei-Speicherabschnitt 1762 und der Druckbedingungs-Speicherabschnitt 1763 umfassen jeweils
einen RAM 103''. Der Anzeigeabschnitt 1771 umfasst
eine Anzeigeeinheit 104a, eine Anzeigesteuerung 104'', eine CPU 101'' und einen RAM 103'', und ein Eingabeabschnitt 1772 umfasst
eine Tastatur 105a'', eine Tastatursteuerung 105'', eine CPU 101'' und einen RAM 103''. Der Sende-Empfangsabschnitt 1776 umfasst
eine CPU 101'', einen RAM 103'' und eine Druckerschnittstelle 109''. Das Programm zur Ausführung der
Funktion des Drucker-Hosts 100'' kann
von der CD-ROM 108a'' (in 14 dargestellt) auf
dem CD-ROM-Laufwerk 108'' in den RAM 103'' geladen werden.
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Von
verschiedenen funktionellen Komponenten des Tintenstrahldruckers 300'' umfasst der Druckersteuerabschnitt 551'' einen ROM 502'', in dem verschiedene Programme
gespeichert sind, einen RAM 504'' und
eine CPU 501'' zum Ausführen des Programms,
und der Sende-Empfangsabschnitt 550'' umfasst
eine CPU 501'', einen ROM 502'', einen RAM 504'' und eine Schnittstelle 505''.
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Unter
Bezugnahme nun auf das Flussdiagramm, das in 18 dargestellt
ist, wird der Betrieb des Druckersystems gemäß dieser Ausführungsform beschrieben.
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Der
Host 100'' nimmt verschiedene
Druckbedingungen durch den Betrieb des Eingabeabschnitts 1772 durch
einen Benutzer an (Schritt 1). Die Druckbedingungen enthalten
eine Größe eines
Einzelblattes, die Art des Einzelblattes, einen Rand an dem Einzeldruckblatt,
und einen Modus entweder im einseitigen Druck oder doppelseitigen
Druck. Wenn die Angabe eines doppelseitigen Druckmodus akzeptiert wird,
wird eine Bestätigungsnachricht,
lautend "Ist die Tintenpatrone
für den
doppelseitigen Druck eingerichtet?" auf dem Schirm des Anzeigeabschnitts
angezeigt. Wie in 19 dargestellt ist, werden ferner ein
Einzelblatt für
die ungerade nummerierte Seite 2091a und ein Einzelblatt
für die
gerade nummerierte Seite 2091b auf dem Schirm des Anzeigeabschnitts 1771 angezeigt.
Auf dem angezeigten Einzelblatt 2091a werden auch die vertikale
Größe 2092 und
die horizontale Größe 2093 angezeigt.
Die jeweiligen Größen des
oberen Randes, des unteren Randes, des linken Randes und des rechten
Randes 2094a, 2094b, 2094c und 2094d werden
in dem oberen, unteren, linken und rechten Raum angezeigt.
-
Der
Benutzer gibt den Rand bei dem Einzelblatt an, während er auf diesen Schirm
blickt, und gibt auch an, ob es sich um die Randangabe für die ungerade
nummerierten Seiten oder die Randangabe für die gerade nummerierten Seiten
handelt. Der Grund ist, dass sich die Position des Binderandes der
ungerade nummerierten Seite von jener der gerade nummerierten Seite
unterscheidet, und somit die linken und rechten Ränder der
ungerade nummerierten Seite anders als jene der gerade nummerierten
Seite sind. Anschließend
gibt der Benutzer die Größen in den
Größeneingabeflächen 2094a, 2094b, 2094c und 2094d für den oberen
Rand, den unteren Rand, den linken Rand beziehungsweise den rechten
Rand ein. Wenn der Benutzer zum Beispiel die Größen für die jeweiligen Ränder nach
der Angabe der Spezifikation der Randfläche der gerade nummerierten
Seite eingibt, wird eine Grenzlinie 2095b des Randes innerhalb
des Einzelblattes der gerade nummerierten Seite 2091b auf
dem Schirm angezeigt. Ferner wird in Verbindung mit der Einstellung
des Randes der gerade nummerierten Seite 2091b der Rand
der ungerade nummerierten Seite auch automatisch durch den Benutzeroberflächen-Steuerabschnitt 1773 eingestellt,
und die Grenzlinie 2095a des Randes wird auf dem Einzelblatt
der ungerade nummerierten Seite 2091a angezeigt, die auf
dem Schirm angezeigt wird. Wenn die Randeinstellung für die ungerade nummerierten
Seiten durchgeführt
wird, werden der obere Rand, der untere Rand, der rechte Rand und der
linke Rand für
die gerade nummerierte Seite jeweils automatisch auf die Werte des
oberen Randes, des unteren Randes, des linken Randes und des rechten
Randes der ungerade nummerierten Seite eingestellt. Mit anderen
Worten, die Größe des linken Randes
der gerade nummerierten Seite wird automatisch auf den Wert des
linken Randes der ungerade nummerierten Seite gestellt, und die
Größe des rechten
Randes der gerade nummerierten Seite wird automatisch auf den Wert
des linken Randes der ungerade nummerierten Seite gestellt. Wenn
der Benutzer den Rand der ungerade nummerierten Seite ändern möchte, der
automatisch eingestellt wird, gibt der Benutzer des Weiteren die
Spezifikation des Randes der ungerade nummerierten Seite an und
gibt jeden Rand ein. Diese Eingabe hat gegenüber den automatisch eingestellten
Randgrößen Priorität.
-
Anschließend nimmt
der Host 100'' die Ausführung des
Druckvorgangs an, indem der Eingabeabschnitt 1772 durch
den Benutzer bedient wird (Schritt 2). Der Host 100'' bestimmt, ob es sich um eine Angabe
für den
doppelseitigen Druckmodus handelt oder nicht, und erstellt, wenn
dies nicht der Fall ist, einen Befehl für einen einseitigen Druckmodus,
mit anderen Worten, einen normalen Druckbefehl (Schritt 4)
und sendet diesen zu dem Tintenstrahldrucker 300'' (Schritt 5). Wenn der
doppelseitige Druckmodus angegeben wird, wird eine Anfrage "Ist der doppelseitige
Druck verfügbar?" von dem Sende-Empfangsabschnitt 1776 an
den Drucker 300'' gestellt (Schritt 6).
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Der
Drucker 300'' antwortet mit "Doppelseitiger Druck
verfügbar" von dem Sende-Empfangsabschnitt 1776 zu
dem Host 100'', wenn der Installationssensor 1600 erfasst,
dass der Wendemechanismus 450'' installiert
ist.
-
Beim
Empfang der Antwort "Doppelseitiger Druck
verfügbar" vom Drucker 300'' (Schritt 7) stellt der
Wendezeitpunkt-Einstellabschnitt 1774 den
Blattwendezeitpunkt im doppelseitigen Druckvorgang für den Drucker 300'' ein. Dieser Wendezeitpunkt wird von
dem Sende-Empfangsabschnitt 1776 zu dem Drucker 300'' übertragen. Wenn der Tintenstrahldrucker 300'' einen doppelseitigen Druck ausführt, wenn die
Seite des Einzelblattes nach dem Druck auf der Vorderseite gewen det
wird, ohne die Tinte auf der Oberfläche zu trocknen, wird die Tinte
auf der Oberfläche
von der Walze oder dergleichen gerieben, wodurch die Qualität des Drucks
auf der Oberfläche
verschlechtert wird. Daher stellt in dieser Ausführungsform der Wendezeitpunkt-Einstellabschnitt 1774 den Wendezeitpunkt
entsprechend der Art des Einzelblattes ein, die zum Zeitpunkt der
Einstellung der Druckbedingungen eingestellt wurde (Schritt 1).
In dem Druckbedingungs-Speicherabschnitt 1763 wird
das Verhältnis
zwischen der Art des Einzelblattes und dem Wendezeitpunkt im Voraus
gespeichert, und der Wendezeitpunkt-Einstellabschnitt 1774 bestimmt den
Wendezeitpunkt unter Bezugnahme auf das zuvor beschriebene Verhältnis. Obwohl
die Wendezeitpunkt nur entsprechend der Art des Einzelblattes in dieser
Ausführungsform
bestimmt wird, kann der Wendezeitpunkt auch entsprechend sowohl
der Art des Einzelblattes wie auch der Art von Tinte bestimmt werden.
Es ist auch möglich,
den Wendezeitpunkt durch manuelle Eingabe des Wertes durch den Benutzer
anzugeben.
-
Wenn
der Wendezeitpunkt angegeben wird (Schritt 8), wird der
Druckbefehl für
den doppelseitigen Druckmodus erstellt und Von dem Sende-Empfangsabschnitt 1776 zu
dem Drucker 300'' übertragen
(Schritt 9).
-
Wenn
im doppelseitigen Druck durch den Drucker 300'', wie in 20 dargestellt
ist, das Einzelblatt A durch den Wendemechanismus 450'' des Druckers 300'' nach Beendigung des Drucks auf
der ungerade nummerierten Seite A1 umgedreht
wird, wird das Einzelblatt A von oben nach unten gedreht, wie in 21 dargestellt
ist. Wenn daher das Bild auf der Rückseite gedruckt wird, das
heißt,
auf der gerade nummerierten Seiten A2, muss
das Bild um 180° gedreht
werden. In 20 und 21 zeigt
der Pfeil die Einzelblattzufuhrrichtung zu dem Druckkopf und die
in Klammer gesetzten Worte "oben", "unten", "links" und "rechts" geben oben, unten,
links und rechts der ungerade nummerierten Seite A1 an,
und die Worte "oben", "unten", "links" und "rechts" ohne Klammer geben
oben, unten, links und rechts der gerade nummerierten Seite A2 an. Beim Erstellen des Druckbefehls für den doppelseitigen
Druckmodus (Schritt 9) wird ein Druckbefehl erstellt, in
dem das Bild der gerade nummerierten Seite A2 um
180° in Bezug
auf das Bild der ungerade nummerierten Seite A1 gedreht
ist.
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Insbesondere
wandelt die Rastervorrichtung 1765 des Druckbefehl-Erstellungsabschnitts 1764 den
Zeichnungsbefehl, der in dem Spool-Datei-Speicherabschnitt 1762 gespeichert
ist, in die RGB-Bilddaten um und expandiert die RGB-Bilddaten auf
der Expansionsfläche 1766.
Dann werden die RGB-Bilddaten einem Farbumwandlungsprozess und einem Halbtonprozess
in dem Farbumwandlungs-/Halbton-Verarbeitungsabschnitt 1767 unterzogen,
in binäre
kodierte CMYK-Bilddaten umgewandelt, und dann auf der Expansionsfläche 1768 expandiert.
Anschließend
werden sie in dem Befehlserstellungsabschnitt 1769 in den
Druckbefehl umgewandelt, der von dem Drucker 300'' interpretiert werden kann, und
der erhaltene Druckbefehl wird von dem Sende-Empfangsabschnitt 1776 zu
dem Drucker 300'' übertragen. Wenn
der Druckbefehl für
eine Seite zu dem Drucker 300'' übertragen
ist, erstellt der Druckbefehl-Erstellungsabschnitt 1764 einen
Befehl für
die nächste
Seite, das heißt,
einen Befehl für
deren Rückseite.
In einem solchen Fall wandelt die Rastervorrichtung 1765 den
Zeichnungsbefehl durch eine Anweisung von dem Rastervorrichtungs-Steuerabschnitt 1770 in RGB-Bilddaten
um, dreht das Bild von oben nach unten und rastert es in der gespeicherten
Fläche 1766. Wenn
der Farbumwandlungs-/Halbton-Verarbeitungsabschnitt 1767 die
RGB-Bilddaten aus der gespeicherten Fläche 1766 liest, liest
er die RGB-Bilddaten bilateral von der gegenüber liegenden Seite, um sie
in binäre
kodierte CMYK-Bilddaten umzuwandeln, und rastert sie in der gespeicherten
Fläche 1768.
Folglich werden die Bilddaten auf der Rückseite in der gespeicherten
Fläche 1768 in
dem Zustand gerastert, dass sie um 180° gedreht sind. Dann werden die
binären
kodierten CMYK-Bilddaten in dem Befehlserstellungsabschnitt 1769 in
einen Befehl umgewandelt und als Druckbefehl für die Rückseite zu dem Drucker 300'' übertragen.
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Beim
Empfang der zuvor beschriebenen Befehle beginnt der Drucker 300'' mit dem Druck auf der Vorderseite
des Einzelblattes entsprechend dem Druckbefehl für die ungerade nummerierten
Seiten, der im Voraus übertragen
wurde. Wenn der Druck auf der Vorderseite beendet ist, wird das
Einzelblatt zu dem Wendemechanismus 450'' geleitet,
dort umgedreht, und wieder zu der Position geleitet, die dem Druckkopf
gegenüber
liegt. Dann wird der Druck entsprechend dem Druckbefehl für die gerade
nummerierte Seite ausgeführt,
der zu einem späteren
Zeitpunkt zugeleitet wird, so dass der Druck auf beiden Oberflächen beendet
ist. In diesem Fall ist der Wendezeitpunkt ab dem Moment, zu dem
der Druck auf der Vorderseite beendet ist, bis der Drück für die Rückseite
beginnt, der Wendezeitpunkt, der von dem Host 100'' in Schritt 8 zugeleitet
wird. Da in dieser Ausführungsform
der Druck auf der Rückseite
erst begonnen wird, wenn die Tinte auf der Vorderseite getrocknet
ist, kann auf diese Weise eine Verschlechterung der Qualität des Drucks
durch Reiben der Walze oder dergleichen verhindert werden.
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Wenn
in Schritt 7 die Antworten, die nicht "Doppelseitiger Druck verfügbar" sind, wie zum Beispiel "Doppelseitiger Druck
nicht verfügbar" oder "Fehler in der Anfrage", von dem Drucker 300'' zugeleitet werden, erstellt der
Druckbefehl-Erstellungsabschnitt 1764 einen Druckbefehl
nur für
die ungerade nummerierten Seiten in Serie (Schritt 11),
und der Sende-Empfangsabschnitt 1776 überträgt den erstellten Befehl zu
dem Drucker 300'' (Schritt 12).
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Beim
Erstellen des Druckbefehls nur für
die ungerade nummerierte Seite gibt die Rastervorrichtungs-Steuereinheit 1770 des
Druckbefehl-Erstellungsabschnitts 1764 eine Anweisung an
die Rastervorrichtung 1765 und ermöglicht der Rastervorrichtung 1765,
den Zeichnungsbefehl nur für
die ungerade nummerierte Seite aus dem Spool-Datei-Speicherabschnitt 1762 zu
lesen. Der Drucker 300'' führt einen
Druck im normalen einseitigen Druckmodus entsprechend dem Druckbefehl
nur für
die ungerade nummerierten Seiten aus.
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Wenn
die Übertragung
des Druckbefehls nur für
die ungerade nummerierten Seiten beendet ist (Schritt 12),
fragt der Sende-Empfangsabschnitt 1776 beim Drucker 300'' an, ob der Druckauftrag für die ungerade
nummerierten Seiten beendet ist oder nicht (Schritt 13).
Beim Empfang einer Antwort "Druck
für die
ungerade nummerierten Seiten beendet" von dem Drucker 300'' (Schritt 14) zeigt der
Anzeigeabschnitt 1771 des Hosts 100'' eine
Nachricht "Druck
für die
ungerade nummerierten Seiten beendet. Vorbereitung für den Druck
der gerade nummerierten Seiten" gemeinsam
mit einer "OK" Schaltfläche an (Schritt 15).
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Wenn
der Benutzer die Anzeige sieht, dreht er die Einzelblätter A,
auf welchen nur die ungerade nummerierten Seiten gedruckt sind,
auf dem Papieraufnahmefach 404'' (in 15 dargestellt)
des Druckers 300'' um und richtet
die Einzelblätter
wieder in dem Papieraufnahmefach 403'' ein.
Wenn das Einrichten beendet ist, klickt der Benutzer auf die "OK" Schaltfläche, die
auf dem Anzeigeabschnitt 1771 angezeigt wird.
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Wenn
auf die "OK" Schaltfläche geklickt
wird, erstellt der Host 100'' den Druckbefehl
nur für
die gerade nummerierten Seiten (Schritt 17) und sendet diesen
anschließend
zu dem Drucker 300'' (Schritt 18).
Wenn der Druckbefehl empfangen wird, druckt der Drucker 300'' Bilder auf die gerade nummerierten Seiten
auf die Rückseiten
der Einzelblätter
mit den Bildern auf den ungerade nummerierten Seiten.
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In
dieser Ausführungsform
ermöglicht
eine Angabe eines doppelseitigen Druckmodus einen doppelseitigen
Druck unabhängig
davon, ob der Host 100'' an den Tintenstrahldrucker
mit der doppelseitigen Druckfunktion oder an den Tintenstrahldrucker ohne
die doppelseitige Druckfunktion angeschlossen ist, wodurch die Belastung
für den
Benutzer verringert wird.
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Wenn
der doppelseitige Druck von dem Tintenstrahldrucker mit der doppelseitigen
Druckfunktion ausgeführt
wird, kann eine Verschlechterung des Bildes auf der Seite der zuvor
bedruckten Oberfläche verhindert
werden, da das Einzelblatt erst umgedreht wird, wenn die Tinte auf
der zuvor bedruckten Oberfläche
getrocknet ist.
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In
dieser Ausführungsform
können
Werte des linken und rechten Randes für die ungerade nummerierten
Seiten und die gerade nummerierten Seiten unterschiedlich eingestellt
werden. Hier ist die Randeinstellung auch für den einseitigen Druckmodus
verfügbar.
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Wenn
die Druckfläche 2300 angegeben
wird, wie in 22 dargestellt ist, um die Druckbedingung über die
Applikation 1761 einzustellen (Schritt 1), und der
Rand 2400 wie in 23 eingerichtet
wird, ist die Fläche,
die für
den Druck zur Verfügung
steht, auf die Fläche
begrenzt, die durch die Randeinstellung angegeben ist wodurch die
Fläche
im Vergleich zu der beabsichtigten Fläche 2300 verringert
wird. Wenn daher in dieser Ausführungsform
der Rand 2400 einen Teil der Druckfläche 2300 überlappt,
die über
die Applikation 1761 angegeben wird, wie in 24A, 24B dargestellt
ist, wird das Bild der gesamten Seite mit demselben Aspektverhältnis verkleinert
und expandiert, so dass der gesamte Teil des Bildes innerhalb der
Fläche 2500 ausschließlich des überlappten
Abschnitts 2501 untergebracht werden kann. Wenn das verkleinerte
Bild auf diese Weise expandiert wird, wird eine Nachricht, die fragt,
ob das Bild verkleinert werden kann oder nicht, oder eine Nachricht,
die besagt, dass das Bild verkleinert wird, angezeigt, da das gedruckte
Bild nicht dieselbe Größe hat, die
der Benutzer wünscht.
Obwohl das Bild verkleinert wird, so dass das Bild der gesamten
Seite in der Fläche 2500 ausschließlich der überlappten
Fläche 2501 innerhalb
der Druckfläche 2300 untergebracht werden
kann, ist es auch möglich,
eine derartige Anordnung zu treffen, dass das Bild innerhalb der Druckfläche, die
anfänglich
angegeben wird, in der Fläche 2500 untergebracht
wird. Bei dem Verkleinerungsvorgang bestimmt der Rastervorrichtungs-Steuerabschnitt 1770 die
Verkleinerungsraten entsprechend der Druckfläche und den Rändern, die in
dem Druckbedingungs-Speicherabschnitt 1763 gespeichert
sind, und meldet der Rastervorrichtung 1765 die Verkleinerungsraten,
wenn die Rastervorrichtung 1765 den Zeichnungsbefehl in
das Bild expandiert, so dass das Bild mit der vorbestimmten Verkleinerungsrate
expandiert wird.
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Obwohl
der Bindewand an der linken und rechten Seite des Einzelblattes
in den bisher beschriebenen Ausführungsformen
berücksichtigt
wurde, ist es auch möglich,
beide Ränder
an der linken und rechten Seite und die oberen und unteren Ränder zu
berücksichtigen.
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In
diesem Fall zeigt der Binderandpositions-Angabeschirm, wie in 25 dargestellt
ist, zum Wählen
der Position des Binderandes entweder links/rechts oder oben/unten
in dem Rand-Einstellschirm an, der in 29 dargestellt
ist, so dass die Position des Binderahmens gewählt werden kann. Wenn unter
einer solchen Bedingung die Position des Binderandes als linke/rechte
Position bestimmt wird, wie im Falle der zuvor beschriebenen Ausführungsform,
und wenn der Drucker zur Ausführung
eines doppelseitigen Drucks verfügbar
ist, sendet der Drucker-Host den Druckbefehl für das hochstehende Druckbild
für die
ungerade nummerierten Seiten, und den Druckbefehl für das umgedrehte
Druckbild (das Bild, das durch Drehen des hochstehenden Druckbildes
um 180° erhalten
wird) für
die gerade nummerierten Seiten. Wenn der Drucker für die Ausführung des doppelseitigen
Drucks nicht verfügbar
ist, wird der Druckbefehl für
das hochstehende Druckbild sowohl für die ungerade nummerierte
Seite wie auch für
die gerade nummerierte Seite übertragen.
Wenn die Position des Binderandes oben/unten ist und wenn der Drucker
für die
Ausführung
des doppelseitigen Drucks verfügbar
ist, sendet der Drucker-Host den Druckbefehl des hochstehenden Druckbildes
sowohl für
die ungerade nummerierten Seiten wie auch die gerade nummerierten
Seiten, und wenn der Drucker den doppelseitigen Druck nicht ausführen kann,
sendet der Host den Druckbefehl für das hochstehende Druckbild
für die
ungerade nummerierten Seiten und den Druckfehl für das umgedrehte Druckbild
für die gerade
nummerierten Seiten.
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Gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ermöglicht
eine Angabe eines doppelseitigen Druckmodus, unabhängig davon,
ob der Drucker-Host an den Tintenstrahldrucker mit der doppelseitigen
Druckfunktion oder den Tintenstrahldrucker ohne die doppelseitig
Druckfunktion angeschlossen ist, einen doppelseitigen Druck, wodurch die
Belastung für
den Benutzer verringert wird.