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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Programmausführungssystem, eine Relais-Einrichtung, einen
manuellen Kontroller, ein Aufzeichnungsmedium, ein Programm und
ein Programmausführungsgerät, die vorzugsweise
bei einem Unterhaltungssystem wie beispielsweise einem Fernsehspielsystem oder
dgl. anwendbar sind.
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Hintergrundtechnik
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Manuelle
Kontroller (manuelle Steuerungseinrichtungen), die bisher bei einem
Fernsehspielgerät
oder dgl. benutzt worden sind, weisen eine Steuerungseinheit mit
Richtungsknöpfen
zum Anzeigen der Richtungen, in denen ein Charakter (z.B. ein Wesen
oder eine Person des Spiels) in seiner Ganzheit zu bewegen ist,
das heißt
von vier positiven und negativen Richtungen entlang einer X- und
Y-Achse auf dem Anzeigeschirm eines Fernsehempfängers, und Steuerungsknöpfe zum
Anzeigen von Bewegungen eines linken und rechten Arms und linken
und rechten Beins des Charakters auf.
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US 5 838 307 betrifft ein
Computersystem mit einem rekonfigurierbaren Kontroller. Der Benutzer
kann den Kontroller so rekonfigurieren, dass er an die individuelle
Präferenz
des Benutzers für
den Ort gewünschter
Funktionen auf dem Kontroller angepasst ist. Die Betätigung jedes
Schalters im Kontroller resultiert in einem erzeugten Schlüssel- bzw. Tastencode,
der das Videospiele-/Simulationsprogramm
veranlasst, die gewünschte
Aktion des Benutzers auszuführen.
In einem Rekonfigurationsmodus können
die mit den Schaltern und Eingabeeinrichtungen des Spielkontrollers
assoziierten Tastencodes neu zugeordnet werden und dadurch der Ort
dieser Funktionen so geändert
werden, dass sie an die Wahl des Benutzers angepasst sind. Ein Drosselkontroller ist
durch eine Tastaturschnittstellenplatte an den Computer gekoppelt.
Während
eines funktionellen Modus empfängt
der Drosselkontroller die Eingabesignale von Kontroller und einer Tastatur
und überträgt einen
korrespondierenden Eingabetastencode. Während des Rekonfigurationsmodus
gibt der Benutzer die gewünschten
Tastencodes entweder durch Eingabe derselben durch die Tastatur
oder Auswählen einer
vorexistierenden Konfigurationsdatei, die auf dem Computer gespeichert
ist, in einen Computer ein. Die Rekonfigurationstastencodes werden
dann über
die Tastaturschnittstelle zum Drosselkontroller heruntergeladen.
Der Drosselkontroller empfängt
die Rekonfigurationstastencodes und speichert sie in einem im Kontroller
angeordneten nichtflüchtigen
Speicher. Während
eines nachfolgenden funktionellen Modus wird, wenn eine der Eingabeeinrichtungen
betätigt
wird, der korrespondierende Rekonfigurationstastencode zum Computer übertragen.
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US 5 806 849 betrifft ein
elektronisches Spielsystem, das eine Spielekonsole und einen drahtlosen
Kontroller aufweist. Dies ermöglicht
eine Benutzung bei Langbereichsanwendungen, bei denen die Konsole
und der Kontroller um eine relativ große Distanz getrennt werden
müssen.
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EP-A 09233724 betrifft
eine Speicherkarteneinrichtung, die Anwendungsprogramme ermöglicht, die
von einem Maschinenkörper
heruntergeladen werden, um unabhängig
ausgeführt
zu werden.
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Ein
manueller Kontroller mit einer solchen Steuerungseinheit mit mehreren
Knöpfen
ist mit einem Fernsehspielgerät
verbunden und sendet Steuerungsdaten der Steuerungseinheit, die
anzeigen, ob der Benutzer irgendeinen der Knöpfe betätigt hat oder nicht, zum Fernsehspielgerät.
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Das
Fernsehspielgerät
weist einen Bildgeneratorprozessor auf und ist mit dem Fernsehempfänger verbunden,
der als ein Anzeigemonitor dient. Auf Basis des Inhalts der vom
manuellen Kontroller gesendeten Steuerungsdaten aufbereitet (render)
und macht der Bildgeneratorprozessor ein Bild, das in einem nächsten Rahmen
(z.B. Vollbild) auf dem Anzeigeschirm des Fernsehempfängers anzuzeigen
ist.
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Das
vom Bildgeneratorprozessor übersetzte und
gemachte Bild wird in einem VRAM (Video-RAM) gespeichert. Wenn im
Fernsehspielgerät
auf Basis eines Taktsignals ein Rahmenschaltsignal erzeugt wird,
wird das im VRAM gespeicherte Bild vom Fernsehspielgerät als ein
NTSC-Fernsehsignal oder dgl. transferiert und auf dem Anzeigeschirm
des Fernsehempfängers
angezeigt.
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Das
Fernsehspielgerät
führt in
jedem Rahmen, beispielsweise in 1/60 Sekunden, eine unten angegebene
Folge (1)–(3)
von Prozessen aus, wie es in 19 der
beigefügten
Zeichnungen durch eine obere Sequenz 1 gezeigt ist, um dadurch auf Basis von
Steuerungsaktionen auf dem manuellen Kontroller auf dem Anzeigeschirm
Bilder auf einer Echtzeitbasis anzuzeigen.
- (1)
Das Fernsehspielgerät
kommuniziert mit dem manuellen Kontroller während einer Zeit ta.
- (2) Das Fernsehspielgerät
berechnet abhängig von
Kommunikationen mit dem manuellen Kontroller ein Spielbild während einer
Zeit tb.
- (3) Das Fernsehspielgerät
speichert das berechnete Spielbild im VRAM während einer Zeit tc.
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Neuerdings
haben sich mit dem Erscheinen verfeinerterer und komplizierterer
Spiele ein Bedarf an mehr Steuerungseinheiten auf manuellen Kontrollern
und ein Bedarf an Steuerungseinheiten eher mit einer Fähigkeit,
abhängig
von der Druckkraft auf Knöpfe
analoge Ausgangssignale, das heißt Mehrabstufungs- bzw. Multigradationsausgangssignale
zu erzeugen, als einer Fähigkeit,
einfache Ein/Aus-Ausgangssignale
wie beispielsweise binäre
Ausgangssignale zu erzeugen, ergeben. Um die obigen Bedürfnisse
zu befriedigen ist es notwendig, die Menge von Daten, beispielsweise
die Anzahl von Bytes von Daten, die vom manuellen Kontroller zum
Fernsehspielgerät übertragen
werden, zu erhöhen.
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Wenn
jedoch die vom manuellen Kontroller zum Fernsehspielgerät übertragene
Menge von Daten erhöht
wird, werden die zum Ausführen
der obigen Prozesse (1) und (2) erforderlichen Zeiten erhöht, was
beim Prozess (3) in einer Verzögerung
resultiert.
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Wenn
der Prozess (3) verzögert
wird, kann möglicherweise,
wie es in 19 durch eine untere Sequenz
2 gezeigt ist, das Bild für
den neuen Rahmen, der auf die gegebene Periode, das heißt 1/60 Sekunde,
folgt, zu spät
sein, mit dem Resultat, dass das auf dem Fernsehempfänger angezeigte
Bild dazu tendiert, gestört
oder wie ein Zeitlupenbild verlangsamt zu werden.
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Wenn
die Rate von Kommunikationen zwischen dem Fernsehspielgerät und dem
manuellen Kontroller zu erhöhen
ist, muss der manuelle Kontroller einen Höhergeschwindigkeitsmikrocomputer
und einen Höhergeschwindigkeitstaktgenerator
aufweisen und wird folglich teurer in der Herstellung.
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Eine
Erhöhung
der Rate von Kommunikationen zwischen dem Fernsehspielgerät und dem
manuellen Kontroller wirft andere Probleme insofern auf, als, da
Rauschen und eine ungewollte Strahlung ansteigen, gewisse Messungen
notwendig sind, um ein solches Rauschen und eine solche ungewollte
Strahlung zu reduzieren, was bei der Herstellung des manuellen Kontrollers
und des Fernsehspielgeräts
zusätzliche
Kosten erfordert.
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Offenbarung der Erfindung
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Aspekte
der vorliegenden Erfindung sind in den beigefügten Ansprüchen dargelegt.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist ein Programmausführungssystem
ein Programmausführungsgerät zum Lesen und
Ausführen
eines in einem Aufzeichnungsmedium gespeicherten Programms und einen
mit dem Programmausführungsgerät verbundenen
und mehrere Steuerungseinheiten aufweisenden manuellen Kontroller
zum Senden in Reaktion auf eine Betätigung wenigstens einer der
Steuerungseinheiten durch den Benutzer einer Steuerungsanforderung vom
Benutzer als Steuerungsdaten zum Programmausführungsgerät auf, wobei das Programmausführungsgerät eine Einrichtung
zum Senden von Übertragungsdefinitionsanzeigedaten,
die einen vom manuellen Kontroller zu sendenden Typ von Steuerungsdaten
definieren, zum manuellen Kontroller, wenn das Programmausführungsgerät eine Ausführung startet
und/oder das Programm ausführt.
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Bei
der obigen Anordnung sendet das Programmausführungsgerät, wenn das Programmausführungsgerät die Ausführung startet
und/oder das Programm ausführt,
die Übertragungsdefinitionsanzeigedaten,
die einen vom manuellen Kontroller zu sendenden Typ von Steuerungsdaten
definieren, zum manuellen Kontroller. Deshalb kann möglicherweise
die vom manuellen Kontroller zum Programmausführungsgerät gesendete Menge von Steuerungsdaten
reduziert werden, wenn das Programmausführungsgerät die Ausführung des Programms startet
und/oder ausführt.
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Zwischen
dem Programmausführungsgerät und dem
manuellen Kontroller kann eine mit dem Programmausführungsgerät verbundene
Relais-Einrichtung zur Ausführung
drahtloser Kommunikationen zwischen dem Programmausführungsgerät und dem
manuellen Kontroller angeordnet sein.
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Wenn
der manueller Kontroller eine Speichereinheit zum Speichern der Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
aufweist, ist es nicht notwendig, die Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
vom Programmausführungsgerät zu senden,
während
das Programm ausgeführt
wird, wenn nicht die Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
geändert
werden.
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Wenn
das Programmausführungsgerät den Inhalt
der definierenden Übertragungsdefinitionsanzeigedaten,
die einen vom manuellen Kontroller zu sendenden Typ von Steuerungsdaten
definieren, zu aktualisieren oder ändern hat, können aktualisierte Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
bzw. Aktualisiert- bzw. Aktualisierungsübertragungsdefinitionsanzeigedaten
zum manuellen Kontroller gesendet werden, um den Inhalt der Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
zu aktualisieren, wenn das Programmausführungsgerät das Programm ausführt.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist ein Programmausführungssystem
ein Programmausführungsgerät zum Lesen
und Ausführen
eines in einem Aufzeichnungsmedium gespeicherten Programms, eine
mit dem Programmausführungsgerät verbundene
und eine erste Drahtloskommunikationseinheit aufweisende Relais-Einrichtung
und einen mehrere Steuerungseinheiten und eine zweite Drahtloskommunikationseinheit
zum Kommunizieren mit der ersten Drahtloskommunikationseinheit aufweisenden
manuellen Kontroller zum Senden in Reaktion auf eine Betätigung wenigstens
einer der Steuerungseinheiten durch den Benutzer einer Steuerungsanforderung vom
Benutzer als Steuerungsdaten zur Relais-Einrichtung, wobei das Programmausführungsgerät eine Einrichtung
zum Senden von Übertragungsdefinitionsanzeigedaten,
die einen vom manuellen Kontroller über die Relais-Einrichtung
zu sendenden Typ von Steuerungsdaten definieren, zur Relais-Einrichtung, wenn
das Programmausführungsgerät die Ausführung des
Programms startet und/oder das Programm ausführt.
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Bei
der obigen Anordnung sendet das Programmausführungsgerät, wenn das Programmausführungsgerät die Ausführung startet
und/oder das Programm ausführt, Übertragungsdefinitionsanzeigedaten,
die einen vom manuellen Kontroller über die Relais-Einrichtung
zum Programmausführungsgerät zu sendenden
Typ von Steuerungsdaten definieren, zur Relais-Einrichtung. Deshalb
kann möglicherweise
die vom manuellen Kontroller über
die Relais-Einrichtung zum Programmausführungsgerät gesendete Menge von Steuerungsdaten
reduziert werden, wenn das Programmausführungsgerät die Ausführung des Programms startet
und/oder das Programm ausführt.
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Wenn
die Relais-Einrichtung eine Speichereinheit zum Speichern der Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
aufweist, ist es nicht notwendig, die Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
vom Programmausführungsgerät zur Relais- Einrichtung zu senden,
während
das Programm ausgeführt
wird, wenn nicht die Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
geändert
werden.
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Wenn
das Programmausführungsgerät den Inhalt
der Übertragungsdefinitionsanzeigedaten,
die einen vom manuellen Kontroller zu sendenden Typ von Steuerungsdaten
definieren, zu aktualisieren oder ändern hat, können aktualisierte Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
bzw. Aktualisierungsübertragungsdefinitionsanzeigedaten
zur Relais-Einrichtung gesendet werden, um den Inhalt der Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
zu aktualisieren oder ändern,
wenn das Programmausführungsgerät das Programm
ausführt.
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Das
Programmausführungsgerät kann ein Unterhaltungsgerät zum Lesen
und Ausführen
eines in einem Aufzeichnungsmedium, das entfernbar in das Unterhaltungsgerät geladen
ist, aufweisen.
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Gemäß Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung ist eine Relais-Einrichtung zur Ausführung von drahtlosen Kommunikationen
zwischen einem Programmausführungsgerät und einem
manuellen Kontroller fähig
oder zur Ausführung
von drahtlosen Kommunikationen zwischen einem Programmausführungsgerät und einem
manuellen Kontroller fähig
und verarbeitet Drahtlossteuerungsdaten, die vom manuellen Kontroller
gesendet werden, und sendet die verarbeiteten Drahtloskommunikationsdaten
zum Programmausführungsgerät.
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Gemäß Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung weist ein mehrere Steuerungseinheiten
aufweisender manueller Kontroller zum Senden von Steuerungsdaten
in Reaktion auf eine Betätigung
wenigstens einer der Steuerungseinheiten durch den Benutzer eine
Steuerungsdatenübertragungsdefinierungseinrichtung
zum Definieren eines Typs der in Reaktion auf eine extern eingegebene
Instruktion zu sendenden Steuerungsdaten auf.
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Da
der manueller Kontroller die Steuerungsdatenübertragungsdefinierungseinrichtung
zum Definieren eines Typs der in Reaktion auf eine extern eingegebene
Instruktion zu sendenden Steuerungsdaten aufweist, kann möglicherweise
die Zeit, während
der die Steuerungsdaten ausgegeben werden, reduziert werden, selbst
wenn es viele Typen von Steuerungsdaten gibt.
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Wenn
der manuelle Kontroller eine Speichereinheit zum Speichern des Typs
der in Reaktion auf die extern eingegebene Instruktion zu sendenden Steuerungsdaten
aufweist, kann die Steuerungsdatenübertragungsdefinierungseinrichtung Steuerungsdaten
auf Basis des Typs der in der Speichereinheit gespeicherten Steuerungsdaten ausgeben.
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Wenn
der manuelle Kontroller in Kombination mit einem Stift- bzw. Stecker- bzw. Pin-kompatiblen
manuellen Neben- bzw. Slave-Kontroller benutzt wird, kann die Speichereinheit
eine Einrichtung zum Speichern eines Typs von Steuerungsdaten, die
vom manuellen Slave-Kontroller auszugeben sind, wenn der manuelle
Kontroller eingeschaltet ist, aufweisen. Folglich kann der manuelle
Kontroller anstelle des manuellen Slave-Kontrollers benutzt werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung speichert ein Aufzeichnungsmedium ein
Programm, das die Schritte zu einer Feststellung bzw. Bestätigung einer
elektrischen Verbindung mit einem mehrere Steuerungseinheiten aufweisenden
Kontroller zum Senden von Steuerungsdaten in Reaktion auf eine Betätigung wenigstens
einer der Steuerungseinheiten durch den Benutzer und einer Übertragung
von Übertragungsdefinitionsanzeigedaten,
die einen Typ der vom manuellen Kontroller zu sendenden Steuerungsdaten
definieren, zum manuellen Kontroller auf.
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Wenn
das im Aufzeichnungsmedium gespeicherte Programm von einem mit dem
manuellen Kontroller verbundenen Programmausführungsgerät ausgeführt wird, ist es dem Programmausführungsgerät möglich, einen
Typ von Steuerungsdaten, die vom manuellen Kontroller zu senden
sind, zu definieren.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung speichert ein Aufzeichnungsmedium ein
Programm, das die Schritte zu einer Feststellung bzw. Bestätigung einer
elektrischen Verbindung mit einem mehrere Steuerungseinheiten aufweisenden
manuellen Kontroller zum Senden von Steuerungsdaten in Reaktion
auf eine Betätigung
wenigstens einer der Steuerungseinheiten durch den Benutzer, einer
Veranlassung des manuellen Kontrollers, von einem normalen Modus
in einen Übertragungsdefinitionsanzeigemodus
zum Definieren eines Typs der zu sendenden Steuerungsdaten einzutreten,
einer Übertragung
von Übertragungsdefinitionsanzeigedaten,
die einen Typ der zum manuellen Kontroller zu sendenden Steuerungsdaten
definieren, und eines Veranlassens des manuellen Kontrollers, den Übertragungsdefinitionsanzeigemodus
in den normalen Modus einzubringen, auf.
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Bei
der obigen Anordnung kann, wenn die obigen Schritte ausgeführt werden
während
das Programm ausgeführt
wird, die Definition eines Typs der vom manuellen Kontroller zu
sendenden Steuerungsdaten aktualisiert oder geändert werden, während das
Programm ausgeführt
wird.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist ein Programm die Schritte einer
Feststellung bzw. Bestätigung
einer elektrischen Verbindung mit einem mehrere Steuerungseinheiten aufweisenden
Kontroller zum Senden von Steuerungsdaten in Reaktion auf eine Betätigung wenigstens
einer der Steuerungseinheiten durch den Benutzer und einer Übertragung
von Übertragungsdefinitionsanzeigedaten,
die einen Typ der vom manuellen Kontroller zu sendenden Steuerungsdaten
definierenn, zum manuellen Kontroller auf.
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Wenn
das obige Programm durch ein mit dem manuellen Kontroller verbundenes
Programmausführungsgerät ausgeführt wird,
ist es dem Programmausführungsgerät möglich, einen
Typ von Steuerungsdaten, die vom manuellen Kontroller zu senden
sind, zu definieren.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist ein mit einem mehrere Steuerungseinheiten
aufweisenden manuellen Kontroller zu verbindendes Programmausführungsgerät zum Senden
von Steuerungsdaten in Reaktion auf eine Betätigung wenigstens einer der
Steuerungseinheiten durch einen Benutzer und Lesen und Ausführen eines
in einem Aufzeichnungsmedium gespeicherten Programms eine Übertragungsdefinitionsanzeigedatensendeeinrichtung
zum Senden von Übertragungsdefinitionsanzeigedaten,
die einen Typ der vom manuellen Kontroller zum Programmausführungsgerät zu sendenden
Steuerungsdaten definieren, zum manuellen Kontroller entsprechend
einem Inhalt des gelesenen Programms auf.
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Bei
der obigen Anordnung sendet die Übertragungsdefinitionsanzeigedatensendeeinrichtung Übertragungsdefinitionsanzeigedaten,
die einen Typ der vom manuellen Kontroller zum Programmausführungsgerät zu sendenden
Steuerungsdaten definieren, zum manuellen Kontroller. Als ein Resultat
ist es dem Programmausführungsgerät möglich, einen
Typ von Steuerungsdaten, die vom manuellen Kontroller zu senden
sind, zu definieren.
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Die
obige und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung ergeben sich deutlicher aus der folgenden Beschreibung,
wenn diese in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen genommen wird,
bei denen bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung mittels eines illustrativen Beispiels
gezeigt sind.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine perspektivische Darstellung eines Unterhaltungssystems gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine Draufsicht eines manuellen Kontrollers des in 1 gezeigten
Unterhaltssystems;
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3 ist
eine teilweise fortgelassene perspektivische Explosionsdarstellung
einer Steuerungseinheit, die zur Erzeugung von Multigradationsausgangssignalen
fähig ist;
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4 ist
eine vergrößerte fragmentarische Querschnittsdarstellung
der Steuerungseinheit, die zur Erzeugung von Multigradationsausgangssignalen
fähig ist;
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5 ist
eine teilweise fortgelassene perspektivische Explosionsdarstellung
einer Steuerungseinheit, die zur Erzeugung von binären Ausgangssignalen
fähig ist;
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6 ist
eine vergrößerte fragmentarische Querschnittsdarstellung
der Steuerungseinheit, die zur Erzeugung von binären Ausgangssignalen fähig ist;
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7 ist
ein Blockdiagramm einer elektrischen Schaltungsanordnung des in 1 gezeigten Unterhaltungssystems;
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8 ist
ein Blockdiagramm einer elektrischen Schaltungsanordnung des manuellen
Kontrollers des in 1 gezeigten Unterhaltungssystems;
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9 ist
ein Diagramm, das Details eines Knopfinformationsregisters zeigt; 10 ist
ein Sequenzdiagramm, das für
die Art und Weise, in der das Knopfinformationsregister gesetzt
und aktualisiert wird, illustrativ ist;
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11 ist
ein Flussdiagramm einer Verarbeitungssequenz eines Unterhaltungsgeräts zum Setzen
und Aktualisieren des Knopfinformationsregisters;
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12 ist
ein Flussdiagramm einer Verarbeitungssequenz des manuellen Kontrollers
zum Setzen und Aktualisieren des Knopfinformationsregisters;
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13 ist
eine perspektivische Darstellung eines Unterhaltungssystem gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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14 ist
eine Querschnittsdarstellung einer anderen Steuerungseinheit, die
zur Erzeugung von Multigradationsausgangssignalen fähig ist;
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15 ist
ein Blockdiagramm einer elektrischen Schaltungsanordnung von Hauptkomponenten
einer Relais-Einrichtung und eines manuellen Kontrollers in dem
in 13 gezeigten Unterhaltungssystem;
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16 ist
ein Blockdiagramm einer elektrischen Schaltungsanordnung des in 13 gezeigten
Unterhaltungssystems;
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17 ist
eine Draufsicht des manuellen Kontrollers gemäß der anderen Ausführungsform, der
als eine drahtlose Fernsteuerung für ein als ein DVD-Spiel fungierendes
Unterhaltungsgerät
benutzt;
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18 ist
eine Draufsicht einer dedizierten drahtlosen Fernsteuerung zur ausschließlichen
Benutzung mit einem als ein DVD-Spieler fungierenden Unterhaltungsgerät; und
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19 ist
ein Diagramm, das für
Prozesse illustrativ ist, die während
der Periode eines einzelnen Rahmens (z.B. Vollbilds) ausgeführt werden.
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Beste Art und Weise der Ausführung der
Erfindung
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1 zeigt
in perspektivischer Darstellung ein Unterhaltungssystem 10 gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Wie
in 1 gezeigt weist das Unterhaltungssystem 10 grundsätzlich auf:
ein Unterhaltungsgerät 12 als
ein Programmausführungsgerät zum Lesen
und Ausführen
unterschiedlicher Programme, die in einem Aufzeichnungsmedium wie
beispielsweise einer optischen Platte, die eine CD-ROM (Compact
Disk Read-Only Memory (Kompaktdisk-Nurlesespeicher)), eine DVD (Digitale
Video Disk (digitale Videoplatte)) oder dgl. sein kann, gespeichert
sind, einen manuellen Kontroller (manuelle Steuerungseinrichtung) 200,
der entfernbar mit einer von unteren (Anschluss-)Buchsen 16A, 16B von
jeweils zwei Schlitzen 14A, 14B des Unterhaltungsgeräts 12 verbunden
ist, und einen Anzeigemonitor 20 wie beispielsweise einen
Fernsehempfänger,
dem Video- und Audioausgangssignale aus dem Unterhaltungsgerät 12 zugeführt werden.
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Die
Schlitze 14A, 14B weisen auch obere (Anschluss-)Buchsen 18A bzw. 18B auf,
mit denen eine Speicherkarte, die einen Blitz- bzw. Flash-Speicher
zum Speichern von Interimsspieldaten oder ein tragbares Informationsendgerät, das zum
unabhängigen
Spielen eines Spiels getrennt werden kann, verbunden werden kann.
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Das
Unterhaltungsgerät 12 weist
auf: ein optisches Plattenlaufwerk 22, das als eine Lese-
und Wiedergabeeinrichtung zur Wiedergabe einer optischen Platte
OD (optical disk), in der unterschiedliche Programme (Anwendungsprogramme,
Einrichtungstreiber usw.) und Daten aufgezeichnet sind, fungiert, und
ein Grafiksystem, das als eine Bildverarbeitungseinrichtung zur
Anzeige von Hintergrundbildern und Charaktern auf dem Anzeigeschirm
des Anzeigemonitors 20 entsprechend einem in der optischen
Platte OD aufgezeichneten Programm fungiert.
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Das
Unterhaltungsgerät 12 weist
auch auf: eine Plattenladeeinheit 24 zum Laden der optischen Platte
OD, einen Rücksetzschalter 26 zum
Rücksetzen
eines Computers (CPU (central processing unit (zentrale Verarbeitungseinheit)))
im Unterhaltungsgerät 12,
einen Energieversorgungsschalter 28 und einen Deckelöffnungsknopf 30 zur Öffnung eines
Deckels der Plattenladeeinheit 24, um zu ermöglichen, dass
die optische Platte OD in der Plattenladeeinheit 24 platziert
und aus dieser entfernt wird.
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2 zeigt
in Draufsicht den manuellen Kontroller 200 des in 1 gezeigten
Unterhaltungssystems 10.
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Wie
in den 1 und 2 gezeigt sind der manuelle
Kontroller 200 und das Unterhaltungsgerät 12 durch eine Verbindungsschnur 202 als
ein Mehrkernkabel, die bzw. das sich von einem Gehäuse 201 des
manuellen Kontrollers 200 erstreckt, miteinander verbunden.
Am distalen Ende der Verbindungsschnur 202 ist ein Stecker 203 als
ein Verbinder angebracht. Wenn der Stecker 203 in die Buchse 16A oder 16B des
Unterhaltungsgeräts 12 eingesetzt wird,
wird der manuelle Kontroller 200 elektrisch und mechanisch
mit dem Unterhaltungsgerät 12 verbunden.
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Das
Gehäuse 201 des
manuellen Kontrollers 200 trägt auf seiner oberen Flache
eine erste Steuerungseinheit 210 und eine zweite Steuerungseinheit 220.
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Die
Funktion der ersten Steuerungseinheit 210 wird durch ein
in der optischen Platte OD aufgezeichnetes Anwendungsprogramm bestimmt.
Normalerweise dient die erste Steuerungseinheit 210 als eine
Steuerungseinheit zum Bewegen eines auf dem Anzeigeschirm des Anzeigemonitors 20 angezeigten Charakters.
Die erste Steuerungseinheit 210 weist einen ersten bis
vierten Steuerungsknopf 211, 212, 213, 214 auf,
die als Steuerungsschalter dienen, die der Benutzer oder Spiel-Spieler
drücken
kann, um einen angezeigten Charakter auf dem Anzeigeschirm des Anzeigemonitors 20 nach
oben, nach unten, nach links und nach rechts zu bewegen.
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Beispielsweise
ist dem ersten Steuerungsknopf 211 eine Funktion zum Bewegen
des Charakters nach links, dem zweiten Steuerungsknopf 212 eine
Funktion zum Bewegen des Charakters nach rechts, dem dritten Steuerungsknopf 213 eine
Funktion zum Bewegen des Charakters nach oben und dem vierten Steuerungsknopf 214 eine
Funktion zum Bewegen des Charakters nach unten zugeteilt.
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Die
zweite Steuerungseinheit 220 weist auch einen fünften bis
achten Steuerungsknopf 221, 222, 223, 224 auf,
die als Steuerungsschalter dienen. Die Funktion der zweiten Steuerungseinheit 220 wird durch
ein in der optischen Platte OD aufgezeichnetes Anwendungsprogramm
bestimmt. Normalerweise dient die zweite Steuerungseinheit 220 als
eine Steuerungseinheit zur Änderung
der Zustände
des angezeigten Charakters. Beispielsweise ist dem fünften Steuerungsknopf 221 (mit „O" markiert) eine Funktion
zum Bewegen des linken Arms des angezeigten Charakters, dem sechsten
Steuerungsknopf 222 (mit „☐" markiert) eine Funktion
zum Bewegen des rechten Arms des angezeigten Charakters, dem siebten Steuerungsknopf 223 (mit „Δ" markiert) eine Funktion zum
Bewegen des linken Beins des angezeigten Charakters und dem achten
Steuerungsknopf 224 (mit "×" markiert) eine Funktion
zum Bewegen des rechten Beins des angezeigten Charakters zugeteilt.
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Das
Gehäuse 201 trägt auch
Steuerknüppel- bzw.
Joystick-Steuerungseinheiten 241, 242, die zur Eingabe
analoger Eingangssignale gedreht bzw. geschwenkt werden können.
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Das
Gehäuse 201 trägt außerdem einen Startschalter 230 zum
Instruieren des Unterhaltungsgeräts 12,
ein Spiel zu starten, einen Auswahlschalter 231 zum Auswählen eines
Schwierigkeitsniveaus des Spiels, einen Modusauswahlschalter 232 zum Auswählen eines
Steuerungsmodus darüber,
ob die Joystick-Steuerungseinheiten 241, 242 benutzt
werden können
oder nicht, und einen Indikator 233, der ein lichtemittierendes
Element zum Anzeigen eines ausgewählten Steuerungsmodus aufweist.
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Das
Gehäuse 201 weist
auf seiner Rückseite einen
R-Knopf 234, der zwei Knöpfe, einen R1-Knopf und R2-Knopf 234a bzw. 234b aufweist,
und einen L-Knopf 235, der zwei Knöpfe, einen L1-Knopf und L2-Knopf 235a bzw. 235b aufweist,
auf, wobei jeder Knopf als eine Steuerungseinheit dient, deren Funktion
von einem Anwendungsprogramm eingestellt wird.
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Die
unterschiedlichen oberen Steuerungseinheiten werden auch kollektiv
als Steuerungseinheiten 250 bezeichnet.
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Das
auf diese Weise aufgebaute Unterhaltungssystem 10 arbeitet
wie folgt: Das optische Plattenlaufwerk 22 liest ein in
der optischen Platte OD aufgezeichnetes Programm, und der Benutzer
oder Spiel-Spieler betätigt
unterschiedliche Knöpfe
und Schalter der ersten und zweiten Steuerungseinheit 210, 220 und
anderer Steuerungseinheiten auf dem manuellen Kontroller 200.
Steuerungsanforderungen auf Basis der Steuerungsaktionen durch den
Benutzer werden von den Steuerungseinheiten 250 zum Unterhaltungsgerät 12 als
Steuerungsdaten übertragen.
In Reaktion auf diese Steuerungsanforderungen berechnet das Unterhaltungsgerät 12 ein
gewünschtes
Bild, zeigt das Bild auf dem Anzeigeschirm des Anzeigemonitors 20 an
und/oder erzeugt ein Audioausgangssignal und führt dadurch ein Spiel gemäß dem von
der optischen Platte OD gelesenen Programm aus. Die Ausführung des
Spiels stellt hauptsächlich
eine Steuerung des Fortgangs des Spiels und der Anzeige von Bildern
und der Erzeugung von Tönen
dar.
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Die
Steuerungseinheiten 250 des manuellen Kontrollers 200 umfassen
12 Steuerungseinheiten 251 zur Erzeugung von 4-Bit-Multigradationsausgangssignalen,
das heißt
die erste Steuerungseinheit 210, die den ersten bis vierten
Steuerungsknopf 211, 212, 213, 214 aufweist,
die zweite Steuerungseinheit 220, die den fünften bis
achten Steuerungsknopf 221, 222, 223, 224 aufweist,
die R-Knöpfe 234 und
die L-Knöpfe 235.
Jede dieser Steuerungseinheiten 251 weist ein druckempfindliches
Element auf, dessen Widerstand von seiner Formänderung abhängig variiert (auch als „druckempfindlicher
Widerstand" bezeichnet).
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Der
manuelle Kontroller 200 weist A/D-Umsetzer auf, die eine Änderung
des, Widerstands des druckempfindlichen Elements von einem analogen Signal
in ein digitales Signal, das ein 4-Bit-Ausgangssignal (18-Abstufungs-
bzw. 18-Gradationsausgangssignal)
als ein Multigradationsausgangssignal umsetzt. Alternativ dazu weist
der manuelle Kontroller 200 entweder einen Komparator,
der zur Erzeugung eines 1-Bit-Ausgangssignals (binäres Ausgangssignal),
das heißt
eines Ausgangssignal von „1" oder „0", das anzeigt ob
der korrespondierende Knopf gedrückt
wird oder nicht, mit Ausgangsanschlüssen des druckempfindlichen
Elements verbunden ist, oder A/D-Umsetzer zur Umsetzung einer Änderung
des Widerstands des druckempfindlichen Elements von einem analogen
Signal in ein digitales Signal und Erzeugung auf Basis des LSB (=
Least Significant Bit (niedrigstwertigstes Bit)) des digitalen Signals
eines 1-Bit-Ausgangssignals (binäres
Ausgangssignal), das heißt
eines Ausgangssignals von „1" oder „0", das anzeigt, ob
der korrespondierende Knopf gedrückt
wird oder nicht, auf.
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Die
Steuerungseinheiten 250 umfassen auch 3 Binärausgangssignalsteuerungseinheiten 252,
die den Startschalter 230, den Auswahlschalter 231 und
den Modusauswahlschalter 231 aufweisen. Jeder dieser Schalter
weist einen Ein-Aus-Schalter auf.
-
Die
Steuerungseinheiten 250 umfassen außerdem die zwei Joystick-Steuerungseinheiten 241, 242,
deren jede mit zwei regelbaren Widerständen verbunden ist. Jeder der
regelbaren Widerstände
erzeugt eine Ausgangsspannung, die von einem analogen Signal in
ein digitales Signal umgesetzt wird, das ein 8-Bit-Multigradationsausgangssignal
darstellt.
-
3 zeigt
beispielsweise eine perspektivische Explosionsdarstellung der zweiten
Steuerungseinheit 220 als eine der 12 Steuerungseinheiten 251, deren
jede zur Erzeugung eines Multigradationsausgangssignals oder eines
binären
Ausgangssignals als Steuerungsinformation fähig ist. 4 zeigt
die zweite Steuerungseinheit 220 in fragmentarischem Querschnitt
in vergrößertem Maßstab.
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Wie
in 3 gezeigt weist die zweite Steuerungseinheit 220 vier
Steuerungsknöpfe 301,
die mit den jeweiligen Steuerungsknöpfen 221, 222, 223 bzw. 224 korrespondieren,
ein elastisches Teil 302 und einen druckempfindlichen Wiederstandsaufbau 304 auf.
-
Wie
in 4 gezeigt weist jeder der Steuerungsknöpfe 301 einen
Kopf auf, der frei liegt und von einer unteren Fläche des
Gehäuses 201 nach
oben vorsteht und im Gehäuse 201 axial
beweglich befestigt ist.
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Das
elastische Teil 302 weist vier nach oben vorstehende elastische
Druckunterlagen bzw. Polster bzw. Pads 302a auf, die aus
isolierendem Gummi oder dgl. gefertigt sind und jeweilige obere
Wände aufweisen,
welche die jeweiligen unteren Enden der Steuerungsknöpfe 301 halten.
Wenn jeder der Steuerungsknöpfe 301 vom
Benutzer gedrückt
wird, verbiegt sich eine geneigte Fläche des korrespondierenden
elastischen Pads 302a und bewegt sich unisono mit dem Steuerungsknopf 301 nach
unten. Wenn der Steuerungsknopf 301 vom manuellen Druck
freigegeben wird, springt die geneigte Flache des elastischen Pads 302a zurück und drückt den
Steuerungsknopf 301 nach oben. Deshalb dient das elastische Teil 302 als
eine zwingende Einrichtung zur automatischen Wiederherstellung des
gedrückten
Steuerungsknopfs 301 in seiner originalen Position.
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Wie
in 4 gezeigt ist an einer inneren Fläche der
oberen Wand des elastischen Pads 302a ein isolierender
beweglicher Kontakt 305 angebracht. Der bewegliche Kontakt 305 ist
nach unten beweglich, wenn sich das elastische Pad 302a in
Reaktion auf ein Niederdrücken
des Steuerungsknopfs 301 nach unten biegt.
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Der
druckempfindliche Wiederstandsaufbau 304 weist vier druckempfindliche
Wiederstandsschichten 309 auf, die auf einer oberen Fläche eines dünnen isolierenden Blatts 308 befestigt
sind. Die druckempfindlichen Wiederstandsschichten 309 sind vertikal
zu den jeweiligen Steuerungsknöpfen 301, den
jeweiligen oberen Wänden
der elastischen Pads 302a und den jeweiligen beweglichen
Kontakten 305 ausgerichtet. Der auf einen der Steuerungsknöpfe 301 ausgeübte Druck
wird über
die obere Wand des korrespondierenden elastischen Pads 302a und
den korrespondierenden beweglichen Kontakt 305 zur korrespondierenden
druckempfindlichen elastischen Schicht 309 übertragen.
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Jede
der druckempfindlichen elastischen Schichten 309 kann aus
einem druckempfindlichen, elektrisch leitenden Gummi hergestellt
sein und weist an jeweiligen diametral entgegengesetzten Enden von
ihr ein Paar Elektroden 309a, 309b auf. Der elektrische
Widerstand der druckempfindlichen Wiederstandsschicht 309 zwischen
den Elektroden 309a, 309b variiert abhängig von
dem auf die druckempfindliche Wiederstandsschicht 309 wirkenden
Druck und kann infolgedessen von den Elektroden 309a, 309b abhängig vom
variierenden elektrischen Widerstand der druckempfindlichen Wiederstandsschicht 309 ein
Multigradationsausgangssignal erzeugen. Die Elektroden 309a, 309b sind
mit einer internen Schaltung des manuellen Kontrollers 200,
die den A/D-Umsetzer der 4-Bit-Auflösung aufweist, elektrisch verbunden.
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Deshalb
ist der manuelle Kontroller 200 unter gänzlicher oder teilweiser Benutzung
der Auflösung des
A/D-Umsetzers zur Erzeugung von Multigradationsausgangssignalen
und auch unter Benutzung des LSB des vom A/D-Umsetzer erzeugten digitalen Signals
zur Erzeugung binärer
Ausgangssignale fähig.
-
Um
dem manuellen Kontroller 200 zu ermöglichen, als kompatible Haupt- bzw. Mastereinrichtungen
in Bezug auf manuelle Kontroller (auch als „teilweise kompatible manuelle
Kontroller" oder „manuelle
Slave-Kontroller" bezeichnet),
die derzeit kommerziell erhältlich
sind oder zu Hause benutzt werden, die frei von den Joystick-Steuerungseinheiten 241, 242 sind
und zur Erzeugung nur von binären
Ausgangssignalen fähig
sind, zu fungieren, ist der Stecker 203 (siehe 1)
des manuellen Kontrollers 200 mit diesen manuellen Slave-Kontrollern,
die derzeit kommerziell erhältlich
sind oder zuhause benutzt werden, Stift- bzw. Stecker- bzw. Pin-kompatibel,
so dass der manuelle Kontroller 200 durch einen manuellen
Slave-Kontroller
ersetzt werden kann.
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5 zeigt
in perspektivischer Explosionsdarstellung eine Steuerungseinheit,
die mit der zweiten Steuerungseinheit 220 eines manuellen
Slave-Kontrollers 200P korrespondiert, der zur Erzeugung
nur von binären
Ausgangssignalen als Steuerungsinformation fähig ist.
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6 zeigt
in fragmentarischem Querschnitt die Steuerungseinheit des manuellen
Slave-Kontrollers 200P, die mit der zweiten Steuerungseinheit 220 korrespondiert.
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Gemäß der vorliegenden
Ausführungsform weist
ein manueller Slave-Kontroller 200P eine äußere Form
auf, die zu der des manuellen Kontrollers 200 identisch
ist. Obgleich der manuelle Slave-Kontroller 200P und der
manuelle Kontroller 200 in der Form zueinander identisch
sind, können
sie durch unterschiedliche Farben, unterschiedliche Etiketten oder
unterschiedliche Typennummern usw. auf ihnen visuell unterscheidbar
gemacht sein.
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Für ein leichteres
Verständnis
werden diejenigen Teile des manuellen Slave-Kontrollers 200P, die zu denen
des manueller Kontrollen 200 identisch sind, durch identische
Bezugszeichen bezeichnet und unten nicht detailliert beschrieben.
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Wie
in den 5 und 6 gezeigt weist der manuelle
Slave-Kontroller 200P einen Festschalterkontaktaufbau 303 anstelle
des druckempfindlichen Wiederstandsaufbaus 304 des manuellen
Kontrollers 200 auf. Wie in 6 gezeigt
weist jedes der elastischen Pads 302a anstelle des isolierenden
beweglichen Kontakts 305 einen elektrisch leitenden Kontakt 305P auf,
der auf einer inneren Fläche
von ihnen gehalten ist.
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Der
Festschalterkontaktaufbau 303 weist vier Festkontaktsätze 307 auf,
die auf einer oberen Fläche
eines dünnen
flexiblen Blatts 306 wie beispielsweise einer Membran befestigt
sind. Jeder der Festkontaktsätze 307 weist
einen ersten und zweiten festen Kontakt 307a, 307b auf,
die im Abstand voneinander angeordnet sind, und ist in vertikaler
Ausrichtung zu einem der beweglichen Kontakte 305P angeordnet.
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Wenn
einer der Steuerungsknöpfe 301 gedrückt wird,
bewegt sich der bewegliche Kontakt 305P auf der oberen
Wand des korrespondierenden elastischen Pads 302a nach
unten in Kontakt mit dem ersten und zweiten festen Kontakt 307a, 307b des
korrespondierenden Festkontaktsatzes 307, wobei er den
ersten und zweiten festen Kontakt 307a, 307b miteinander
verbindet. Jeder der Festkontaktsätze 307 weist auch
an jeweiligen diametral gegenüberliegenden
Enden des ersten und zweiten festen Kontakts 307a, 307b ein
Paar Elektroden 309c, 307d auf. Die Elektroden 307c, 307d sind
mit einer internen Schaltung des manuellen Slave-Kontrollers 200P elektrisch verbunden,
so dass die interne Schaltung ein binäres Ausgangssignal von Steuerungsdaten
erzeugen kann.
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7 zeigt
in Blockform eine elektrische Schaltungsanordnung des Unterhaltungssystems 10, die
eine elektrische Schaltungsanordnung des in 1 gezeigten
Unterhaltungsgeräts 12 umfasst.
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Wie
in 7 gezeigt weist das Unterhaltungsgerät 12 grundsätzlich auf:
ein Steuerungssystem 150 mit einer zentralen Verarbeitungseinheit (CPU
(central prossecing unit)) 150A, die als eine Übertragungsdefinitionsanzeigedaten übertragende Einrichtung
und periphere Einrichtungen von ihr fungiert, ein Grafiksystem 152 mit
einem Rahmenpuffer (nicht dargestellt) und einer Grafikverarbeitungseinheit
(GPU (graphic processing unit)) zur Berechnung, Aufbereitung (rendering)
und Speicherung von Bildern im Rahmenpuffer, ein Tonsystem 154 mit
einer Tonverarbeitungseinheit (SPU (sound processing unit)) zur
Erzeugung von Musiktönen
und Toneffekten, das optische Plattenlaufwerk 22, das als
eine Leseeinrichtung zur Steuerung des Auslesens der optischen Platte
OD, in der Anwendungsprogramme und Daten gespeichert sind, fungiert,
einen Kommunikationskontroller 160 zur Steuerung von Kommunikationen
mit dem manuellen Kontroller 200 und einer nicht dargestellten
Speicherkarte und einen Bus 162, mit dem das Steuerungssystem 150,
das Grafiksystem 152, das Tonsystem 154, das optische
Plattenlaufwerk 22 und der Kommunikationskontroller 160 verbunden
sind. Das Grafiksystem 152 und das Tonsystem 154 weisen
jeweilige Ausgangsanschlüsse auf,
die mit dem Anzeigemonitor 20 verbunden sind.
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Das
Steuerungssystem 150 weist die CPU 150A, einen
Hauptspeicher 150B mit einem Direktzugriffsspeicher (RAM
(random-access memory)), einen Nurlesespeicher (ROM (read-only memory)) 150C,
der ein Systemprogramm wie beispielsweise ein Betriebssystem zur
Verwaltung des Hauptspeichers 150B speichert, das Grafiksystem 152 und
das Tonsystem 154 sowie einen peripheren Einrichtungskontroller
(nicht gezeigt) zur Steuerung von Unterbrechungen und eines DMA-Transfers
(DMA = direct memory access (Direktspeicherzugriff)) auf.
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Das
Grafiksystem 152 weist auf: eine Geometrietransfermaschine
(GTE (geometric transfer engine)) zur Verarbeitung von Koordinatentransformationen
usw., die GPU zur Aufbereitung von Bildern entsprechend einem Aufbereitungsbefehl
aus der CPU 150A, den Rahmenpuffer zur Speicherung von
Bildern, die von der GPU verarbeitet sind, und einen Bilddecodierer
zur Decodierung von Bilddaten, die komprimiert und durch eine Orthogonaltransformation
wie beispielsweise eine diskrete Cosinustransformation codiert worden
sind.
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Das
optische Plattenlaufwerk 22 weist auf: eine optische Platteneinrichtung
zur Wiedergabe von Programmen und Daten, die in der optischen Platte OD
aufgezeichnet sind, einen Decodierer zur Decodierung von Programmen
und Daten, die mit einem addierten Fehlerkorrekturcode aufgezeichnet
sind, und einen Puffer zum temporären Speichern von Daten, die
von der optischen Platteneinrichtung zum Beschleunigen des Auslesens
von Daten von der optischen Platte OD gelesen werden.
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Der
Kommunikationskontroller 160 steuert Kommunikationen zwischen
dem manuellen Kontroller 200 und der CPU 150A über den
Bus 162.
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8 zeigt
in Blockform eine elektrische Schaltungsanordnung des manuellen
Kontrollers 200, der mit der Buchse 16A oder 16B des
Unterhaltungsgeräts 12 durch
die Verbindungsschnur 202 und den Stecker 203 verbunden
ist.
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Wie
in 8 gezeigt weist der manuelle Kontroller 200 auf:
einen Mikrocomputer 170 mit einer CPU 170A, einem
ROM 170B und einem RAM 170C, die mit dem Bus 171 verbunden
sind, eine Schnittstelle 172, die 12 A/D-Umsetzer 173A der 4-Bit-Auflösung und
4 A/D-Umsetzer 173B der 8-Bit-Auflösung aufweist, und die Steuerungseinheit 250 mit
den Multigradationsausgangssignal-Steuerungseinheiten 241, 242, 251 und
den Binärausgangssignal-Steuerungseinheiten 252 auf.
Die Steuerungseinheiten 250 sind mit dem Mikrocomputer 170 über die
Schnittstelle 172 verbunden.
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Die
12 A/D-Umsetzer 173A sind mit jeweiligen Ausgangsanschlüssen der
Steuerungseinheiten 251 zur Erzeugung von 4-Bit-Multigradationsausgangssignalen,
das heißt
der ersten Steuerungseinheit 210, die den ersten bis vierten
Steuerungsknopf 211, 212, 213, 214 aufweist,
der zweiten Steuerungseinheit 220, die den fünften bis
achten Steuerungsknopf 221, 222, 223, 224,
die R-Knöpfe 234 und
die L-Knöpfe 235 aufweist
und dem Mikrocomputer 170 4-Bit-Multigradationsausgangssignale
zuführt,
verbunden. Die 4 A/D-Umsetzer 173B sind mit jeweiligen
Ausgangsanschlüssen
der Joystick-Steuerungseinheiten 241, 242 verbunden
und führen
dem Mikrocomputer 170 8-Bit-Multigradationsausgangssignale zu.
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Der
Stecker 203 ist durch die Verbindungsschnur 202 und
die Schnittstelle 174 mit dem Mikrocomputer 170 verbunden.
Bei 1 ist der Stecker 203 als mit der unteren
Buchse 16B des Unterhaltungsgeräts 12 verbunden gezeigt.
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In
der CPU 170A ist ein Knopfinformationsregister 400 als
eine Speichereinheit zum Speichern von Übertragungsdefinitionsanzeigedaten,
welche die Typen von Steuerungsdaten, die vom manuellen Kontroller 200 zum
Unterhaltungsgerät 12 zu übertragen
sind, anzeigen, untergebracht.
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9 zeigt
Details des Knopfinformationsregisters 400.
-
Wie
in 9 gezeigt weist das Knopfinformationsregister 400 ein
erstes und zweites Knopfinformationsregister (auch als „erstes
und zweites Register" bezeichnet) 400A, 400B auf,
jedes von 1 Byte oder 8 Bits.
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Ein
1-tes (LSB) bis 7-tes Bit (MSB) des ersten Knopfinformationsregisters 400A korrespondiert mit
einem einzelnen Knopfinformationsbyte (Steuerungsdateninformation),
und ein 1-tes (LSB) bis 7-tes Bit (MSB) des zweiten Knopfinformationsregisters 400B korrespondiert
auch mit einem einzelnen Knopfinformationsbyte (Steuerungsdateninformation).
Diese Knopfinformationbytes werden im RAM 170C (nachfolgend
als „Knopfinformationsspeichereinheit 401" bezeichnet, die
Knopfinformationsspeichereinheiten 401A bis 401B aufweist)
bei jeweiligen Adressen gespeichert. Die Knopfinformationsbytes können alternativ
dazu in einer anderen Speichereinheit des Knopfinformationsregisters 400 gespeichert werden.
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Die
Knopfinformationsspeichereinheiten 401A, 401B,
die mit dem 0-ten und 1-ten
Bit des ersten Knopfinformationsregisters 400A korrespondieren,
speichern Ein-Aus-Information,
das heißt
binäre Information
der 15 Steuerungseinheiten, das heißt der 12 Steuerungseinheiten 251 und
der 3 Steuerungseinheiten 252.
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Die
Knopfinformationsspeichereinheiten 401C–401F, die mit dem
2-ten bis 5-ten
Bit des ersten Knopfinformationsregisters 400A korrespondieren,
speichern 8-Bit-X-Richtungsinformation
und 8-Bit-Y-Information der Joystick-Steuerungseinheit 242 und
8-Bit-X-Richtungsinformation und 8-Bit-Y-Richtungsinformation der
Joystick-Steuerungseinheit 241,
die durch die Ausgangssignale aus den 4 A/D-Umsetzern 173B dargestellt
sind.
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Die
Knopfinformationsspeichereinheiten 401G–401L, die mit dem
6-ten und 7-ten Bit des ersten Knopfinformationsregisters 400A und
dem 0-ten bis 3-ten Bit des zweiten Knopfinformationsregisters 400B korrespondieren,
speichern 4-Bit-Information, die
Druckempfindlichwiderstandsinformation der 12 Steuerungseinheiten 251 darstellen.
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Insbesondere
wird die 4-Bit-Information, die Druckempfindlichwiderstandsinformation
der Steuerungsknöpfe 211, 212 darstellt,
in der Knopfinformationsspeichereinheit 401G gespeichert.
Die 4-Bit-Information, die Druckempfindlichwiderstandsinformation
der Steuerungsknöpfe 213, 214 darstellt,
wird in der Knopfinformationsspeichereinheit 401H gespeichert.
Die 4-Bit-Information,
die Druckempfindlichwiderstandsinformation der Steuerungsknöpfe 221, 223 darstellt,
wird in der Knopfinformationsspeichereinheit 401I gespeichert.
Die 4-Bit-Information,
die Druckempfindlichwiderstandsinformation der Steuerungsknöpfe 222, 224 darstellt,
wird in der Knopfinformationsspeichereinheit 401J gespeichert.
Die 4-Bit-Information, die Druckempfindlichwiderstandsinformation
des R-Knopfs (R1-Knopf) 234 und
des L-Knopfs (L1-Knopf) 235 darstellt, wird in der Knopfinformationsspeichereinheit 401K gespeichert.
Die 4-Bit-Information, welche die Druckempfindlichwiderstandsinformation
des R-Knopfs (R2-Knopt) 234 und des L-Knopfs (L2-Knopf) 235 darstellt,
wird in der Knopfinformationsspeichereinheit 401L gespeichert. Die
mit dem 4-ten bis 7-ten Bit des zweiten Knopfinformationsregisters 400B korrespondierende
Knopfinformationsspeichereinheit 401M sind undefiniert, das
heißt
reserviert.
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Der
Betrieb des auf diese Weise aufgebauten Unterhaltungssystems wird
unten detailliert beschrieben.
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10 ist
ein für
den Betrieb eines Einrichtungstreibers für den manuellen Kontroller 200 illustratives
Sequenzdiagramm zur Ausführung
von Kommunikationen zwischen dem Unterhaltungsgerät 12 und
dem manuellen Kontroller 200.
-
11 zeigt
eine Verarbeitungssequenz der CPU 150A des Unterhaltungsgeräts 12 in
Bezug auf den Betrieb des Einrichtungstreibers.
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12 zeigt
eine Verarbeitungssequenz der CPU 170A des manuellen Kontrollers 200 in
Bezug auf den Betrieb des Einrichtungstreibers.
-
Wenn
der Benutzer den Stecker 203 des manuellen Kontrollers 200 bei
ausgeschaltetem Energieversorgungsschalter 28 in die Buchse 16B des Unterhaltungsgeräts 12 einsetzt,
werden das Unterhaltungsgerät 12 und
der manuelle Kontroller 200 miteinander verbunden. Der
Stecker 203 des manuellen Kontrollers 200 kann
in die Buchse 16A eingesteckt werden.
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Wenn
der Benutzer den Deckelöffnungsknopf 30 drückt, wird
der Deckel der Plattenladeeinheit 24 geöffnet. Der Benutzer setzt dann
eine gewünschte
optische Platte OD in die Plattenladeeinheit 24 ein und
schließt
den Deckel.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
speichert die optische Platte OD als ein Aufzeichnungsmedium Anwendungsprogramme,
Daten und einen Einrichtungstreiber für den manuellen Kontroller 200. Der
Einrichtungstreiber für
den manuellen Kontroller ist ein zum Steuern von Kommunikationen
mit dem manuellen Kontroller 200 und Benutzbarmachen des manuellen
Kontrollers 200 benutztes Programm.
-
Wenn
der Benutzer den Energieversorgungsschalter 28 drückt, wird
das Unterhaltungsgerät 12 bei
dem in 11 gezeigten Schritt S1 initialisiert.
Das Unterhaltungsgerät 12 führt elektrische
Energie auch dem manuellen Kontroller 200 zu, der bei dem
in 12 gezeigten Schritt S21 initialisiert wird.
-
Entsprechend
der Initialisierungsverarbeitung beim Schritt S1 führt die
CPU 150A des Steuerungssystems 150 des Unterhaltungsgeräts 12 ein
im ROM 150C gespeichertes Betriebssystem aus, um es möglich zu
machen, das Grafiksystem 152 und das Tonsystem 154 zu
steuern. Die CPU 150A liest auch den Einrichtungstreiber
für den
manuellen Kontroller 200 von der optischen Platte OD in
den Hauptspeicher 150B.
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Der
Einrichtungstreiber kann als Teil eines BIOS (Basic I/O System (grundlegendes
Eingabe-/Ausgabesystem)) im ROM 150C im Voraus gespeichert
sein und kann ausgeführt
werden, wenn das Unterhaltungsgerät 12 eingeschaltet
ist.
-
Alternativ
dazu kann das Unterhaltungsgerät 12 eine
Drahtloskommunikationsfähigkeit
oder eine Fähigkeit
zum Verbinden eines öffentlichen
Netzwerks aufweisen, so dass es den Einrichtungstreiber von einer
Rundfunkstation oder über
das Internet herunterladen kann.
-
Dann
bezieht sich die CPU 150A auf den im Hauptspeicher 150E gespeicherten
Einrichtungstreiber oder bezieht sich vorzugsweise auf den im ROM 150C gespeicherten
Einrichtungstreiber, wenn er im ROM 150C im Voraus gespeichert
worden ist, und führt
eine in 10 gezeigte Sequenzoperation
auf Basis des Einrichtungstreibers aus, um vom ersten und zweiten
Knopfinformationsregister 400A, 400B jeweils das
0-te bis 7-te Bit zu initialisieren.
-
Zuerst
sendet die CPU 150A wie in 10 gezeigt
bei einem Sequenzschritt K1 über
den Kommunikationskontroller 160 einen Verbindungsbestätigungsbefehl
zum manuellen Kontroller 200.
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Wenn
der manuelle Kontroller 200 beim Schritt S21 den Verbindungsbestätigungsbefehl empfängt, sendet
der manuelle Kontroller 200 bei einem Schritt K2 ein ACK-Signal
(ACK = acknowledgement (Bestätigung)),
das anzeigt, dass die Verbindung des manuellen Kontrollers 200 mit
dem Unterhaltungsgerät 12 normal
(OK) ist, zum Unterhaltungsgerät 12.
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In
Reaktion auf das Bestätigungssignal
bzw. ACK-Signal vom manuellen Kontroller 200 sendet das
Unterhaltungsgerät 12 bei
einem Sequenzschritt K3 einen ersten Befehl zur Eingabe eines Einstellungsmodus
zur Einstellung des Knopfinformationsregisters 400 (400A, 400B)
zum manuellen Kontroller 200.
-
In
Reaktion auf den Befehl zur Eingabe des Einstellungsmodus sendet
der manuelle Kontroller 200 bei einem Sequenzschritt K4
ein ACK-Signal zum Unterhaltungsgerät 12, das anzeigt,
dass der Eintritt in den Einstellungsmodus akzeptiert (OK) ist.
-
In
Reaktion auf das ACK-Signal vom manuellen Kontroller 200 sendet
das Unterhaltungsgerät 12 bei
einem Sequenzschritt K5 zum manuellen Kontroller 200 anfängliche Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db, die einen Typ von Steuerungsdaten, die vom manuellen Kontroller 200 als
Vorgabedaten, die Attribute darstellen, wenn keines explizit spezifiziert ist,
auszugeben sind,.
-
Die
als Vorgabedaten gesendeten anfänglichen Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db sind Db = {das erste Knopfinformationsregister 400A (0-tes,
1-tes, 2-tes, 3-tes, 4-tes, 5-tes, 6-tes, 7-tes Bit), das zweite
Knopfinformationsregister 400B (0-tes, 1-tes, 2-tes, 3-tes,
4-tes, 5-tes, 6-tes,
7-tes Bit) = (00111111, 11111111) = (3f, ff)h} in negativer Logik. (**,
**)h stellt eine hexadezimale Notation dar.
-
Die
anfänglichen Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db werden eingestellt und im ersten Knopfinformationsregister 400A und
zweiten Knopfinformationsregister 400B gespeichert. Entsprechend
dieser anfänglichen
Einstellung werden nur die Daten von 2 Bytes in den Knopfinformationsspeichereinheiten 401A, 401B,
die mit dem 0-ten
und 1-ten Bit des ersten Knopfinformationsregister 400A korrespondieren,
als Steuerungsdaten, die vom manuellen Kontroller 200 auszugeben
sind, benutzt.
-
Wenn
die anfänglichen Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db = (3f, ff)h im ersten und zweiten Knopfinformationsregister 400A, 400B gespeichert sind,
sendet der manuelle Kontroller 200 bei einem Sequenzschritt
K6 zum Unterhaltungsgerät 12 ein ACK-Signal
als ein Aktualisierungsendesignal, hier ein Initialisierungsendesignal.
-
In
Reaktion auf das ACK-Signal als ein Aktualisierungsendesignal sendet
das Unterhaltungsgerät 12 bei
einem Sequenzschritt K7 zum manuellen Kontroller 200 einen
Befehl zur Eingabe eines Normalmodus zur Beendigung des Initialisierungsprozesses.
-
Dann
sendet der manuelle Kontroller 200 bei einem Sequenzschritt
K8 ein ACK-Signal, das den Befehl zur Eingabe des Normalmodus in
das Unterhaltungsgerät 12 bestätigt, zum
Unterhaltungsgerät 12.
Nun wird der Initialisierungsprozess bei den Schritten S1, S21 des
manuellen Kontrollers 200 und des Unterhaltungsgeräts 12 beendet.
-
Entsprechend
dem Initialisierungsprozess der Sequenzschritte K1–K8 bei
den Schritten S1, S21 zu der Zeit, bei der das Unterhaltungsgerät 12 eingeschaltet
wird, korrespondieren die im Knopfinformationsregister 400 (400A, 400B)
eingestellten Vorgabewerte mit dem Pin-kompatiblen manuellen Slave-Kontroller 200B.
Da der manuelle Kontroller 200 eingestellt wird, um nur
die gleichen Steuerungsdaten wie die beim Initialisierungsprozess
vom manuellen Slave-Kontroller 200P ausgegebenen Steuerungsdaten
auszugeben, kann der manuelle Kontroller 200 anstelle des
manuellen Slave-Kontrollers 200P benutzt werden.
-
Nach
dem Initialisierungsprozess bei den Schritten S1, S21 führt das
Unterhaltungsgerät 12 beim
Schritt S2 die Verarbeitung eines Normalmodus aus, und der manuelle
Kontroller 200 führt
auch beim Schritt S22 eine Verarbeitung eines Normalmodus aus.
-
Im
Normalmodus liest das Unterhaltungsgerät 12 von der optischen
Platte OD ein Anwendungsprogramm und führt das gelesene Anwendungsprogramm
aus. Wenn das Anwendungsprogramm ausgeführt wird, werden, wenn der
Benutzer die Steuerungseinheiten 250 des manuellen Kontrollers 200 betätigt, während er
auf dem Anzeigeschirm des Anzeigemonitors angezeigte Bilder anschaut,
nur die Steuerungsdaten, die „0" (die effektiven
Bits stellen wegen der negativen Logik „0" und nicht „1" dar) entsprechen, in den Bits des ersten
und zweiten Knopfinformationsregisters 400A, 400B,
insbesondere nur die in den mit dem 0-ten Bit = „0" und dem 1-ten Bit = „0" korrespondierenden
Knopfinformationsspeichereinheiten 401A, 401B unmittelbar
nach dem Initialisierungsprozess gespeicherten Steuerungsdaten (Binärausgangssignalknopfinformation))
von 2 Bits oder 16 Bits während
der Zeit ta für
Kommunikationen mit dem manuellen Kontroller 200 vom manuellen
Kontroller 200 zum Unterhaltungsgerät 12 übertragen
(siehe obere Sequenz 1 in 19).
-
Insbesondere
wird in dem auf den Initialisierungsprozess folgenden Normalmodus
nur Ein-Aus-Information (Binärausgangssignalinformation)
der die Steuerungsknöpfe 211–214, 221–224, 234, 235 aufweisenden
12 Steuerungseinheiten 251 zum Unterhaltungsgerät 12 übertragen.
-
Das
Knopfinformationsregister 400 (400A, 400B)
und die CPU 170A des manuellen Kontrollers 200 fungieren
als Steuerungsdatenübertragungsdefinierungseinrichtung
zum Definieren eines Typs von Steuerungsdaten, die vom Unterhaltungsgerät 12, das
aus der Sicht des manuellen Kontrollers 200 ein externes
Gerät ist,
auszugeben sind.
-
Da
aus der Sicht des manuellen Kontrollers 200 Instruktionen
vom Unterhaltungsgerät 12 extern eingegebene
Instruktionen sind, können
das Knopfinformationsregister 400 (400A, 400B)
und die CPU 170A auch als eine Steuerungsdatenübertragungsdefinierungseinrichtung
zum Definieren eines Typs von Steuerungsdaten, die vom manuellen
Kontroller 200 in Reaktion auf extern eingegebene Instruktionen
auszugeben sind, angesehen werden.
-
Bei
dem in 11 gezeigten Schritt S3 stellt die
CPU 150A des Unterhaltungsgeräts 12 fest, ob es
während
der Ausführung
des Anwendungsprogramms einen Befehl zur Eingabe eines Einstellungsmodus
zum Aktualisieren (Ändern)
des Inhalts der Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db im Anwendungsprogramm gibt. Ein Befehl zur Eingabe eines Einstellungsmodus
wird ausgegeben, wenn sich beispielsweise während der Ausführung eines
Spielprogramms Situationen ändern
oder sich Komplexitätsebenen ändern.
-
Wenn
es beim Schritt S3 keinen Befehl zur Eingabe eines Einstellungsmodus
gibt, wird beim Schritt S2 der Normalmodus wiederholt verarbeitet.
-
Wenn
die CPU 150A beim gegenwärtig ausgeführten Anwendungsprogramm einen
Befehl zur Eingabe eines Einstellungsmodus feststellt bzw. bestätigt, aktualisiert
die CPU 150A die Inhalte der Bits des Knopfinformationsregisters 400,
um den Inhalt der Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db entsprechend der in 10 gezeigten Sequenz in der gleichen
Weise wie die beim oben beschriebenen Initialisierungsprozess zu
aktualisieren (ändern).
-
Insbesondere
bezieht sich die CPU 150A beim Schritt S3 auf den im Hauptspeicher 150B gespeicherten
Einrichtungstreiber für
den manuellen Kontroller 200. Dann sendet beim Sequenzschritt
K1 die CPU 150A beim Schritt S4 einen Verbindungsbestätigungsbefehl
zum manuellen Kontroller 200, um die Inhalte des 0- ten – 7-ten
Bits des ersten und zweiten Knopfinformationsregisters 400A, 400B zu
aktualisieren.
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Wenn
der manuelle Kontroller 200 bei dem in 12 gezeigten
Schritt S23 den Verbindungsbestätigungsbefehl
aus dem Unterhaltungsgerät 12 feststellt
bzw. bestätigt,
sendet beim Sequenzschritt K2 der manuelle Kontroller 200 beim
Schritt S24 ein ACK-Signal zum Unterhaltungsgerät 12.
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Wenn
das Unterhaltungsgerät 12 beim Schritt
S5 das ACK-Signal empfängt,
sendet bei der Sequenz K3 das Unterhaltungsgerät 12 beim Schritt S6
einen Befehl zur Eingabe eines Einstellungsmodus zur Einstellung
des Knopfinformationsregisters 400 (400A, 400B)
zum manuellen Kontroller 200.
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Wenn
der manuelle Kontroller 200 beim Schritt S25 den Empfang
des Befehls zur Eingabe des Einstellungsmodus feststellt bzw. bestätigt, sendet
beim Sequenzschritt K4 der manuelle Kontroller 200 beim
Schritt S26 ein ACK-Signal zum Unterhaltungsgerät 12.
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Wenn
das Unterhaltungsgerät 12 beim Schritt 57 das
ACK-Signal empfangt, sendet beim Sequenzschritt K5 das Unterhaltungsgerät 12 beim Schritt
S8 Aktualisierungsübertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db, die vom Anwendungsprogramm angezeigt werden, zum manuellen Kontroller 200.
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Wenn
der manuelle Kontroller 200 beim Schritt S27 die Aktualisierungsübertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db empfängt,
aktualisiert oder ändert
der manuelle Kontroller 200 beim Schritt S28 die Inhalte
des 0-ten – 7-ten
Bits des ersten und zweiten Knopfinformationsregisters 400A, 400B entsprechend
den Aktualisierungsübertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db.
-
Wenn
die Aktualisierungsübertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db (11111100, 00001111) = (fc, 0f)h darstellen, wird das erste Knopfinformationsregister 400A (0-tes, 1-tes, 2-tes,
3-tes, 4-tes, 5-tes, 6-tes, 7-tes Bit) auf (0-tes, 1-tes, 2-tes,
3-tes, 4-tes, 5-tes, 6-tes, 7-tes Bit) = (11111100) eingestellt
und wird das zweite Knopfinformationsregister 400B (0-tes,
1-tes, 2-tes, 3-tes, 4-tes, 5-tes, 6-tes, 7-tes Bit) auf (0-tes,
1-tes, 2-tes, 3-tes, 4-tes, 5-tes, 6-tes, 7-tes Bit) = (00001111)
eingestellt.
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Nachdem
das erste und zweite Knopfinformationsregister 400A, 400B aktualisiert
worden sind, werden das 0-te und 1-te Bit des ersten Knopfinformationsregister 400A ausgeschaltet,
und das 6-te und 7-te Bit des ersten Knopfinformationsregister 400A und
das 0-te bis 3-te Bit des zweiten Knopfinformationsregisters 400B werden
eingeschaltet. Deshalb ändert
der manuelle Kontroller 200 auf Basis der Druckempfindlichwiderstandsinformation
seine Ausgabefunktion von der Erzeugung von binären Ausgangssignalen zur Erzeugung
von Multigradationsausgangssignalen.
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Nachdem
beim Schritt S28 die Inhalte des Knopfinformationsregisters 400 aktualisiert
worden sind, sendet beim Sequenzschritt K6 der manuelle Kontroller 200 beim
Schritt S29 ein Aktualisierungsendesignal zum Unterhaltungsgerät 12.
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Wenn
das Unterhaltungsgerät 12 beim Schritt
S9 das Aktualisierungsendesignal empfangt, bestätigt beim Sequenzschritt K7
das Unterhaltungsgerät 12 das
Ende des Aktualisierungsprozesses und sendet beim Schritt S10 einen
Befehl zur Eingabe des Normalmodus in den manuellen Kontroller 200.
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Wenn
der manuelle Kontroller 200 beim Schritt S30 den Befehl
zur Eingabe des Normalmodus feststellt bzw. bestätigt, sendet beim Sequenzschritt
K8 der manuelle Kontroller 200 beim Schritt S31 ein ACK-Signal
zum Unterhaltungsgerät 12.
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Wenn
beim Sequenzschritt K8 das Unterhaltungsgerät 12 beim Schritt
S11 das Bestätigungs- bzw.
ACK-Signal empfängt,
tritt das Unterhaltungsgerät 12 beim
Schritt S2 in den Normalmodus ein.
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Im
Normalmodus des Unterhaltungsgerät 12 und
des manuellen Kontrollers 200 werden während der Zeit ta für Kommunikationen
mit dem manuellen Kontroller 200 nur die in der Knopfinformationsspeichereinheit 401 gespeicherten
Steuerungsdaten, die mit den eingeschalteten Bits des aktualisierten Knopfinformationsregisters 400 korrespondieren, insbesondere
nur die in den Knopfinformationsspeichereinheiten 401G–401L gespeicherten
Steuerungsdaten, das heißt „Druckempfindlichwiderstandsinformation
(linker und rechter Knopf)", „Druckempfindlichwiderstandsinformation
(Auf- und Abknopf)", „Druckempfindlichwiderstandsinformation
(O-, Δ-Knopf)", „Druckempfindlichwiderstandsinformation
(☐-, x-Knopf)", „Druckempfindlichwiderstandsinformation
(R1-, L1-Knopf)" und „Druckempfindlichwiderstandsinformation
(R2, – L2-Knopf)" vom manuellen Kontroller 200 zum
Unterhaltungsgerät 12 übertragen
(siehe obere Sequenz 1 in 19).
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Insbesondere
nachdem im Druckinformationsregister 400 des manuellen
Kontrollers 200 der Typ von Steuerungsdaten durch das Unterhaltungsgerät 12 eingestellt
worden ist, überträgt die CPU 170A des
manuellen Kontrollers 200 während der Zeit ta bei der in 19 gezeigten
oberen Sequenz 1 in jedem Rahmen nur die Steuerungsdaten des vom
Knopfinformationsregister 400 eingestellten Typs zum Unterhaltungsgerät 12.
Durch Einschränken
des Typs der übertragenen
Steuerungsdaten auf diese Weise wird die zum Kommunizieren zwischen dem
manuellen Kontroller 200 und dem Unterhaltungsgerät 12 erforderliche
Zeit reduziert.
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Bei
der obigen Ausführungsform
kann, obgleich der manuelle Kontroller 200 mehr Steuerungseinheiten 250 und
mehr Funktionen als der manuelle Slave-Kontroller 220P aufweist,
die Anzahl von Steuerungsdaten, die vom manuellen Kontroller 200 zum Unterhaltungsgerät 12 übertragen
werden, auf eine vorbestimmte Anzahl von Steuerungsdaten, die innerhalb
der in 19 in der oberen Sequenz 1 gezeigten
Zeit ta für
Kommunikationen mit dem manuellen Kontroller 200 übertragen
werden können,
entsprechend dem in der optischen Platte OD aufgezeichneten Programm
begrenzt werden, so dass die Zeit oder Bandrate für Kommunikationen
zwischen dem manuellen Kontroller 200 und dem damit verbundenen
Unterhaltungsgerät 12 nicht
erhöht
werden muss, und der manuelle Kontroller 200 weist abhängig von
der Größe des auf
die Steuerungseinheiten wirkenden Drucks eine Funktion zur Erzeugung analoger
Ausgangssignale, das heißt
Multigradationsausgangssignale auf.
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Bei
der obigen Ausführungsform
erzeugt jede der Multigradationsausgangssignal-Steuerungseinheiten 251 ein
4-Bit-Ausgangssignal. Jedoch kann jede der Multigradationsausgangssignal-Steuerungseinheiten 251 wie
bei den Steuerungseinheiten 241, 242 ein 8-Bit-Ausgangssignal
erzeugen.
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Die
optische Platte OD speichert den Einrichtungstreiber für den manuellen
Kontroller 200 als das Programm, das den Schritt (Sequenzschritte
K1, K2) zur Feststellung bzw. Bestätigung einer elektrischen Verbindung
mit dem manuellen Kontroller 200, den Schritt (Sequenzschritte
K3, K4) zum Eintritt vom Normalmodus in den Einstellungsmodus (Steuerungsdatenübertragungsdefinierungsmodus),
nachdem die elektrische Verbindung mit dem manuellen Kontroller 200 festgestellt
bzw. bestätigt
ist, den Schritt (Sequenzschritte K5, K6) zum Senden der Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db, die einen Typ von Steuerungsdaten definieren, die zum manuellen
Kontroller 200 zu übertragen
sind, und den Schritt (Sequenzschritte K7, K8) zum Veranlassen des
manuellen Kontrollers 200, vom Einstellungsmodus (Steuerungsdatenübertragungsdefinierungsmodus)
in den Normalmodus einzutreten, auf. Indem das Unterhaltungsgerät 12 den
in der optischen Platte OD gespeicherten Einrichtungstreiber ausführt, ist es
möglich,
einen Typ von Steuerungsdaten, die vom manuellen Kontroller 200 zu übertragen
sind, wenn das Anwendungsprogramm ausgeführt wird sowie wenn das Anwendungsprogramm
mit der Ausführung
startet, einzustellen und zu aktualisieren.
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Wenn
die optische Platte OD ein Programm speichert, das unter den obigen
Schritten den Schritt (Sequenzschritte K1, K2) zur Feststellung
bzw. Bestätigung
einer elektrischen Verbindung mit dem manuellen Kontroller 200 und
den Schritt (Sequenzschritte K5, K6) zum Senden der Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db, die einen Typ von Steuerungsdaten, die zum manuellen Kontroller 200 zu übertragen
sind, definieren, aufweist, ist es möglich, einen Typ von Steuerungsdaten,
die vom manuellen Kontroller 200 zu übertragen sind, einzustellen,
wenigstens wenn das Anwendungsprogramm mit der Ausführung startet.
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13 zeigt
in perspektivischer Darstellung ein Unterhaltungssystem 10A gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Diejenigen Teile des Unterhaltungssystem 10A,
die mit denen des Unterhaltungssystems 10 gemäß der vorhergehenden
Ausführungsform
identisch sind, sind mit identischen Bezugszeichen oder identischen
Bezugszeichen mit einem Suffix A bezeichnet und werden unten nicht
im Detail beschrieben.
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Wie
in 13 gezeigt weist das Unterhaltungssystem 10A auf:
ein Unterhaltungsgerät 12A zur
Ausführung
unterschiedlicher Programme, eine Speicherkarte 514 als
eine kartenförmige
externe Speichereinrichtung (externer Speicher), die entfernbar
mit dem Unterhaltungsgerät 12A verbunden
ist, einen manuellen Kontroller 200A zum Zuführen von Steuerungsanforderungen
seitens des Benutzers oder Spiel-Spielers zum Unterhaltungsgerät 12A in drahtloser
Weise über
eine Relais-Einrichtung 515, die entfernbar mit dem Unterhaltungsgerät 12A verbunden
ist, und einen Anzeigemonitor 20 aus beispielsweise einem
Fernsehempfänger,
dem vom Unterhaltungsgerät 12A Video-
und Audiosignale zuzuführen
sind, und zur Anzeige von Bildern und Ausgabe von Tönen.
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Das
Unterhaltungsgerät 12A weist
auf: ein Gehäuse
im Wesentlichen in der Form eines rechteckigen Parallelepipeds auf.
Das Unterhaltungsgerät 12A weist
auf der vorderen Platte des Gehäuses
ein Plattentablett 24A, das in das und aus dem Gehäuse bewegbar
ist und als eine Plattenladeeinheit zum Laden einer optischen Platte
OD als ein Programme und Daten speicherndes Aufzeichnungsmedium dient,
einen Rücksetzschalter 26 zum
Zurücksetzen eines
Programms, das gegenwärtig
vom Unterhaltungsgerät 12A ausgeführt wird,
einen Öffnungsknopf 30A zum
Bewegen des Plattentabletts 24A aus dem Gehäuse, ein
Paar obere Buchsen 18A, 18B zur Aufnahme der Speicherkarte 514 und
ein Paar untere Buchsen 16A, 16B zur Aufnahme
des Verbinders (Steckers) der Relais-Einrichtung 515. Das
Unterhaltungsgerät 12A weist
auf der hinteren Platte des Gehäuses
einen Energieversorgungsschalter 28 und Audiovisuell- bzw.
AV-Mehrausgangsanschlüsse (nicht
gezeigt) als Video- und Audioausgangsanschlüsse auf, die über ein
AV-Kabel mit dem Anzeigemonitor 20 verbunden sind.
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Der
Stecker 203 des in den 1 und 2 gezeigten
manuellen Kontrollers 200 kann in jede der Buchsen 16A, 16B eingesteckt
werden. Die in 13 gezeigte Relais-Einrichtung 515 kann
in jede der Buchsen 16A, 16B des in 1 gezeigten
Unterhaltungsgeräts 12 eingesetzt
werden, so dass der drahtlose manuelle Kontroller 200A mit
dem Unterhaltungsgerät 12 benutzt
werden kann.
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Das
in 13 gezeigte Unterhaltungsgerät 12A weist unterschiedliche
Steuerungsfunktionen einschließlich
einer Steuerungsfunktion zum Lesen eines Computerspielprogramms
(Videospielprogramm) von der ein solches Computerspielprogramm und
Daten speichernden optischen Platte OD wie beispielsweise einer
CD-ROM, DVD-ROM usw. und Ausführen
des Computerspielprogramms zum Anzeigen von Charaktern und Szenen
auf dem Anzeigemonitor 20, einer Steuerungsfunktion zum
Wiedergeben von auf anderen optischen Platten OD wie beispielsweise
DVDs (Digital Video Disks (digitale Videoplatten)) aufgezeichneten
Filmen und einer Steuerungsfunktion zum Wiedergeben von Musikstücken, die
auf optischen Platten wie beispielsweise einer CDDA (Compact Disk
Digital Audio (Kompaktplatte- bzw. CD-Digitalaudio) aufgezeichnet
sind, auf. Das Unterhaltungsgerät 12A weist
auch eine Funktion zum Ausführen
eines von einem Kommunikationsnetzwerk heruntergeladenen Programms
auf. Während
das Unterhaltungsgerät 12A Spielprogramme ausführt, zeigt
der Anzeigemonitor 20 dreidimensionale Computergrafikbilder
an, die vom Unterhaltungsgerät 12A erzeugt
werden.
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Vom
manuellen Kontroller 200A zum Unterhaltungsgerät 12A gesendete
Signale werden durch eine der obigen Steuerungsfunktionen des Unterhaltungsgeräts 12A verarbeitet,
um Charaketere, die auf dem Anzeigemonitor 20 angezeigt
werden, zu bewegen und zu ändern
und Szenen, die auf dem Anzeigemonitor 20 angezeigt werden,
zu ändern.
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Wie
später
beschrieben fungiert der manuelle Kontroller 200A auch
als eine drahtlose Fernsteuerung zum Senden eines Wiedergabebefehls,
eines Pausebefehls und eines Untertitelauswahlbefehls zum Unterhaltungsgerät 12A,
wenn eine DVD oder eine CDDA vom Unterhaltungsgerät 12A wiedergegeben
wird.
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Der
manuelle Kontroller 200A weist eine erste und zweite Steuerungseinheit 210, 220,
die in einem linken und rechten Bereich der oberen zentralen Flache
seines Gehäuses 201 angeordnet
sind, eine dritte und vierte Steuerungseinheit 235, 234,
die auf der Vorderseite des Gehäuses 201 angeordnet
sind, und einen linken und rechten Steuerknüppel bzw. Joystick 241, 242,
die in einem linken und rechten Bereich der Oberseitenfläche seines
Gehäuses 201 fern
von dessen Vorderseite angeordnet sind, auf.
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Der
linke und rechte Joystick 241, 242 sind jeweiligen
Aktuatoren (nicht gezeigt) zugeordnet, die Vibrationsmotoren zum
Erteilen von Vibrationen dem linken und rechten Joystick 241, 242 entsprechend dem
Spielprogramm aufweisen.
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Die
erste Steuerungseinheit 210 weist eine druckbare Steuerungseinheit
zum Bewegen von Charaktern, die auf dem Anzeigeschirm des Anzeigemonitors 20 angezeigt
werden, auf, und ihre Funktion wird durch ein auf der optischen
Platte OD aufgezeichnetes Programm eingestellt. Die erste Steuerungseinheit 210 weist
vier (auch als „Steuerungstasten" oder „Richtungstasten" bezeichnete) Steuerungsknöpfe 211, 212, 213, 214 auf,
die der Benutzer oder Spiel-Spieler drücken kann, um einen angezeigten
Charakter auf dem Anzeigeschirm des Anzeigemonitors nach oben, nach
unten, nach links und nach rechts zu bewegen. Der Steuerungsknopf 211 wird auch
als eine Linksrichtungstaste, der Steuerungsknopf 212 als
eine Rechtsrichtungstaste, der Steuerungsknopf 213 als
Aufwärtsrichtungstaste
und der Steuerungsknopf 214 als Abwärtsrichtungstaste bezeichnet.
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Die
zweite Steuerungseinheit 220 weist vier Steuerungsknöpfe 221, 222, 223, 224 auf,
deren jeder in der Form eines druckbaren Zylinders ist. Die Steuerungsknöpfe 221, 222, 223, 224 sind
mit „O", „☐", „Δ" bzw. „×" markiert und werden
als O-Knopf, „☐-Knopf", „Δ-Knopf" bzw. „×"-Knopf bezeichnet.
-
Funktionen
der Steuerungsknöpfe 221–224 der
zweiten Steuerungseinheit 220 werden durch das in der optischen
Platte OD aufgezeichnete Programm eingestellt. Beispielsweise sind
den Steuerungsknöpfen 221–224 jeweilige
Funktionen zum Bewegen beispielsweise des linken Arms, des rechten Arms,
des linken Beins bzw. des rechten Beins des angezeigten Charakters
zugeteilt.
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Die
dritte und vierte Steuerungseinheit 235, 234 sind
im Aufbau zueinander identisch und weisen einen oberen und unteren
drückbaren
Steuerungsknopf (L1-, L2- Knopf) 235a bzw. 235b und
einen oberen und unteren drückbaren
Steuerungsknopf (R1-, R2-Knopf) 234a bzw. 234b auf.
Funktionen der dritten und vierten Steuerungseinheit 235, 234 werden auch
durch das in der optischen Platte OD aufgezeichnete Programm eingestellt.
Beispielsweise sind der dritten und vierten Steuerungseinheit 235, 234 eine
Funktion zum Erteilen spezieller Bewegungen angezeigten Charaktern
und eine Funktion zur Änderung
angezeigter Charakter zugeteilt.
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Die
linke und rechte Joystick-Steuerungseinheit 241, 242 sind
mit jeweiligen Signaleingabeeinrichtungen wie beispielsweise regelbaren
Wiederständen,
die um 360°,
um ihre Achsen geschwenkt bzw. gedreht werden können, kombiniert. Die linke und
rechte Joystick-Steuerungseinheit 241, 242 können durch
elastische Teile (nicht gezeigt) in ihre neutrale Position zurückgebracht
werden. In der neutralen Position dienen die linke und rechte Joystick-Steuerungseinheit 241, 242 als
fünfte
und sechste drückbare
Steuerungseinheit, die Steuerungsknöpfe (L3–L3-Knopf) 241a bzw. 242a aufweisen.
-
Wenn
die linke und rechte Joystick-Steuerungseinheit 241, 242 geschwenkt
bzw. gedreht werden, geben sie Befehlssignale ein, um einen angezeigten
Charakter zu veranlassen, eine analoge Aktion auszuführen, das
heißt
den angezeigten Charakter zu bewegen, während dieser gedreht wird,
oder den angezeigten Charakter mit einer variierenden Geschwindigkeit
zu bewegen oder Zustande des angezeigten Charakters zu andern. Bei
der vorliegenden Ausführungsform
kann sich, wenn der Benutzer den linken Joystick 241 betätigt, der
angezeigte Charakter in der durch einen Pfeilzeiger bzw -cursor
angezeigten Richtung bewegen, was später beschrieben wird.
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14 zeigt
im Querschnitt einen inneren Aufbau eines Abschnitts des manuellen
Kontrollers 200A.
-
Bei 14 stellt
ein Steuerungsknopf 102 jede der Richtungstasten 211–214 der
fünften
Steuerungseinheit 210, jeden der Steuerungsknöpfe 221–224 der
zweiten Steuerungseinheit 220, jeden L1-, L2-Knopf 235a, 235b und
R1-, R2-Knopf 234a, 234b der dritten und vierten
Steuerungseinheit 235, 234 und jeden Steuerungsknopf 241a, 242a der
fünften
und sechsten Steuerungseinheit dar. Ein elastisches, elektrisch
leitendes Teil 106, das eine nach unten sich verjüngende Form
aufweist, ist an der unteren Fläche
des Steuerungsknopfs 202 durch eine isolierende elastische
Druckunterlage bzw. ein isolierendes elastisches Polster bzw. Pad 104 angebracht. Eine
Widerstandsschicht (Widerstand) 110 ist vom elastischen,
elektrisch leitenden Teil 106 nach unten in vertikaler
Ausrichtung zu diesem angeordnet. Ein Ende der Widerstandsschicht 110 ist über ein
Muster bzw. einer Struktur (pattern) mit einer Spannungsquelle verbunden,
die eine Spannung Vcc aufweist, und dessen anderes Ende ist über ein
Muster bzw. einer Struktur mit einem Ende einer festen Widerstandsschicht
(Widerstand) 108 verbunden. Die Widerstandsschichten 110, 108 sind
auf einer isolierenden Platte 112 angeordnet. Das andere
Ende der festen Widerstendsschicht 108 ist mit Erde verbunden.
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14 zeigt
die Art und Weise, in der die Steuerungseinheit als ein druckempfindliches
Element zur Erzeugung einer Signalausgabe, die zu dem darauf angewendeten
Druck proportional ist, arbeitet. 15 zeigt
in Blockform eine elektrische Schaltungsanordnung von Hauptkomponenten
des manuellen Kontrollers 200A und der Relais-Einrichtung 515.
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Wenn
die Richtungstasten 211–214, die Steuerungsknöpfe 221–224,
der L1-, L2-Knopf 235a, 235b, der R1-, R2-Knopf 234a, 234b und
die Steuerungsknöpfe 241a, 242a gedrückt werden,
das heißt wenn
der Steuerungsknopf 102 gedrückt wird, wird das elastische,
elektrisch leitende Teil 106 nach unten in Kontakt mit
der Widerstandsschicht 110 gedrückt. Der Widerstand der Widerstandsschicht 110 wird
abhängig
vom Bereich des Kontakts zwischen dem elastischen, elektrisch leitenden
Teil 106 und der Widerstandsschicht 110 wahrnehmbar
geändert.
Als ein Resultat wird eine von den Widerstandsschichten 110, 108 erzeugte
geteilte Spannung (analoge Spannung) Va geändert und an einen A/D-Umsetzer 114 (siehe 15)
als ein Eingangssignal angelegt.
-
Das
elastische, elektrisch leitende Teil 106 und die Widerstandsschicht 110 bilden
gemeinsam ein druckempfindliches Element, dessen elektrischer Widerstand
abhängig
von dem vom Steuerungsknopf 102 ausgeübten Druck variiert. Deshalb
dient die Widerstandsschicht 110 als ein variabler Widerstand bzw.
Regelwiderstand.
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Wie
in 15 gezeigt weist der manuelle Kontroller 200A als
eine Steuerungseinrichtung eine MPU (= MicroProcessor Unit (Mikroprozessoreinheit)) 118 auf,
die eine CPU 170A mit einem Knopfinformationsregister 400 als
Speichereinheit, einen ROM 170B und einen RAM 170C,
die durch einen Bus 171 mit der CPU 170A verbunden
sind, aufweist.
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Die
MPU 118 weist auch einen Schalter 126, dessen
Betrieb von der CPU 170A gesteuert wird, und den A/D-Umsetzer 114 auf.
Der Schalter 126 dient zum Schalten zwischen unterschiedlichen Funktionen
des A/D-Umsetzers 114, was später beschrieben wird. Ein vom
Ausgangsanschluss der Widerstandsschicht 110 ausgegebenes
analoges Signal (Spannung) Va wird dem A/D-Umsetzer zugeführt, der
das analoge Signal Va in ein digitales Signal Vd umsetzt.
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Das
vom A/D-Umsetzer 114 ausgegebene digitale Signal Vd wird
an eine Schnittstelle (I/F) 174A, die auf einer inneren
Platte des manuellen Kontrollers 200A befestigt ist, angelegt
und über
die Relais-Einrichtung 515 als ein drahtloses Infrarotsignal
zum Unterhaltungsgerät 12A übertragen.
Das dem Unterhaltungsgerät 12A zugeführte digitale
Signal Vd dient beispielsweise zum Bewegen des angezeigten Charakters.
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Der
manuelle Kontroller 200A weist eine entfernbare Batterie 190 auf,
die mit einem Regler 192, der als eine Spannungsquelle
dient, verbunden ist. Der Regler 192 erzeugt die Spannung
Vcc, die unterschiedlichen Schaltungen im manuellen Kontroller 200A zugeführt wird.
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Die
Relais-Einrichtung 515 weist als eine Steuerungseinrichtung
eine MPU (MicroProcessor Unit (Mikroprozessoreinheit)) 520 auf,
die eine CPU 522 mit einem Knopfinformationsregister 400 als
eine Speichereinheit, einen ROM 524 und einen RAM 526,
die mit der CPU 522 verbunden sind, aufweist. Die MPU 520 weist
eine Infrarotkommunikationseinheit 528 (erste Drahtloskommunikationseinheit)
auf, die für
ihren Kommunizierungsbetrieb von der CPU 522 gesteuert
wird.
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Das
Knopfinformationsregister 400 kann sowohl im manuellen
Kontroller 200A als auch in der Relais-Einrichtung 515 bereitgestellt
sein.
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Die
Schnittstelle 174A des manuellen Kontrollers 200A weist
eine Infrarotkommunikationseinheit 530 (zweite Drahtloskommunikationseinheit) zum
Ausführen
von Infrarotkommunikationen mit der Infrarotkommunikationseinheit 528 (erste
Drahtloskommunikationseinheit) der Relais-Einrichtung 515 auf.
Der manuelle Kontroller 200A und die Relais-Einrichtung 515 können zwischen
sich Radiowellenkommunikationen unter Benutzung einer schwachen
Radiowelle anstelle von Infrarotkommunikationen ausführen.
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Eine Änderung
im Pegel des vom Ausgangsanschluss der Widerstandsschicht 110 ausgegebenen
analogen Signals Va entspricht dem vom Steuerungsknopf 102 durch
den Benutzer angewendeten Druck. Wenn beispielsweise die Bewegung
eines angezeigten Spielcharakters vom digitalen Signal Vd gesteuert
wird, das auf den vom Benutzer ausgeübten Druck bezogen ist, ist
es möglich,
eine glattere Bewegung des angezeigten Spielcharakters zu erzielen,
als wenn die Bewegung des angezeigten Spielcharakters durch ein
binäres
digitales Signal von „1" oder „0" gesteuert wird.
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Der
manuelle Kontroller 200A steuert den Schalter 126 über die
Schnittstelle 174A auf Basis von Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db, die vom Unterhaltungsgerät 12A über die
Relais-Einrichtung 515 entsprechend dem in der optischen
Platte OD aufgezeichneten Programm als ein Steuerungssignal übertragen
werden.
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Insbesondere
wenn das in der optischen Platte OD aufgezeichnete Programm ausgeführt wird,
gibt das Unterhaltungsgerät 12A die Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db, die anzeigen, ob der A/D-Umsetzer 114 als eine Einrichtung
zur Ausgabe eines mehrwertigen digitalen Signals Vd, das einen von
Werten, die 0 bis 255 reichen, aufweist, oder eine Einrichtung zur
Ausgabe eines binären
digitalen Signals Vd, das einen Wert von „0" oder „1" aufweist, anzeigen, entsprechend dem
Programm aus.
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Die Übertragungsdefinitionsanzeigedaten Db
werden beispielsweise im Knopfinformationsregister 400 der
CPU 170A gespeichert. Auf Basis der Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db steuert die CPU 170A den Schalter 126, um eine
der Funktionen des A/D-Umsetzers 114 zum Erzeugen entweder
eines binären
Ausgangssignals oder eines mehrwertigen Ausgangssignals auszuwählen. Folglich
wird durch das auf der optischen Platte OD aufgezeichnete Programm
bestimmt, ob der A/D-Umsetzer 114 zum Erzeugen entweder
eines binären
Ausgangssignals oder eines mehrwertigen Ausgangssignals dient.
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Bei 13 werden
vom Modenauswahlschalter 232 zu einer Zeit entweder der
linke und rechte Joystick 241, 242 oder die erste
und zweite Steuerungseinheit 210, 220 ausgewählt. Wenn
vom Modenauswahlschalter 232 der linke und rechte Joystick 241, 242 ausgewählt werden,
wird der Indikator 233 eingeschaltet, der die Auswahl des
linken und rechten Joysticks 241, 242 anzeigt.
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Der
manuelle Kontroller 200A weist außerdem einen Startschalter 230 zum
Instruieren des Unterhaltungsgeräts 12A,
ein Spiel zu starten, und einen Auswahlschalter 231 zur
Auswahl eines Schwierigkeitsniveaus des Spiels, bevor das Spiel
gestartet wird, auf.
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Ein
innerer Aufbau des in 13 gezeigten Unterhaltungssystems 10A und
seines generellen Betriebs wird unten anhand der 16 beschrieben.
-
Wie
in 16 gezeigt weist das Unterhaltungsgerät 12A eine
CPU 401 als eine Einrichtung zur Ausführung eines Programms, einen
RAM 402 als einen mit der CPU 401 verbundenen
Halbleiterspeicher und einen mit der CPU 401 verbundenen Bus 403 auf.
Der RAM 402 fungiert als eine Speichereinheit zum sukzessiven
Speichern von Programmen und Daten, die in der optischen Platte
OD aufgezeichnet sind. Die CPU 401 fungiert zum Ausführen von
Programmen, die von der optischen Platte OD gelesen und im RAM 402 gespeichert
werden.
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Mit
dem Bus 403 sind ein Grafiksynthesizer (GS) 404 und
ein IOP (= Input/Output Processor (Eingabe/Ausgabe-Prozessor)) 409 verbunden.
Der Grafiksynthesizer 404 weist einen RAM 405 auf,
der einen Rahmenpuffer, einen Z-Puffer
und einen Texturspeicher umfasst, und eine RE (= Rendering engine (Aufbereitungsmaschine)) 406 auf,
die eine Aufbereitungsfunktion zum Aufbereiten und Speichern von Bildern
im Rahmenpuffer im RAM 405 aufweist.
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Der
Anzeigemonitor 20 ist als eine externe Einrichtung mit
dem Grafiksynthesizer 404 über einen Codierer 407 verbunden,
der beispielsweise ein digitales RGB-Signal in ein NTSC-Fernsehsignal
umsetzt.
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Mit
dem Eingabe/Ausgabe-Prozessor bzw. IOP 409 sind ein DRV
(= driver (Treiber)) 410 zur Wiedergabe und Decodierung
von in der optischen Platte OD aufgezeichneten Daten, ein SP (sound processor
(Tonprozessor)) 412, eine Speicherkarte 514 als
ein einen Flash-Speicher aufweisender externer Speicher, der manuelle
Kontroller 200A, der durch die Relais-Einrichtung 515 in
einer drahtlosen Weise verbunden ist, und ein ROM 416,
der ein Betriebssystem usw. speichert, verbunden. Der Tonprozessor
bzw. SP 412 ist über
einen Verstärker 413 mit einem
Lautsprecher 414 und dem Anzeigemonitor 20, die
als externe Einrichtungen dienen, verbunden und führt dem
Lautsprecher und dem Anzeigemonitor 20 über den Verstärker 413 ein
Audiosignal zu.
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Die
Speicherkarte 514 weist eine kartenförmige externe Speichereinrichtung
auf, die eine CPU oder ein Gatearray (Gatteranordnung) und einen Flash-Speicher
aufweist. Die Speicherkarte 514 ist entfernbar mit einer
der Buchsen 18A, 18B des in 13 gezeigten
Unterhaltungsgeräts 12A verbunden.
Die Speicherkarte 514 speichert Interimsspieldaten und
ein Programm zur Wiedergabe von DVDs, beispielsweise ein DVD-Spieler-Programm.
Das Programm zur Wiedergabe von DVDs kann durch das in der optischen
Platte OD gespeicherte Programm aktualisiert werden.
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Der
manuelle Kontroller 200A führt dem Unterhaltungsgerät 12A Befehle
(binäre
oder mehrwertige Befehle) zu, wenn der Benutzer mehrere Steuerungsknöpfe auf
dem manuellen Kontroller 200A drückt. Der Treiber 410 weist
einen Decodierer zum Decodieren von Bildern auf, die auf Basis von MPEG-Standards
(MPEG = Moving Picture Experts Group (Bewegtbild-Expertengruppe))
codiert sind.
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17 zeigt
die Art und Weise, in welcher der manuelle Kontroller 200A als
eine drahtlose Fernsteuerung für
das als ein DVD-Spieler fungierende Unterhaltungsgerät 12A benutzt
wird.
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Bei 17 fungiert
der Startschalter 230 als ein Wiedergabe- oder Pauseknopf.
Der Auswahlschalter 231 fungiert als ein Schalter zum Zugreifen auf
eine Steuerungsplatte. Jedes Mal wenn der Auswahlschalter 231 gedrückt wird,
schaltet er zwischen der Anzeige und der Nichtanzeige der Steuerungsplatte
des DVD-Spielers auf dem Anzeigeschirm des Anzeigemonitors. Wenn
die Steuerungsplatte angezeigt wird, kann von den Richtungstasten 211 bis 214 eine
gewünschte
Funktion ausgewählt
werden und vom O-Knopf 221 bestimmt werden.
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Der Δ-Knopf 223 wird
zum Zugreifen auf ein DVD-Menü benutzt,
das in der DVD als die optische Platte OD gespeichert ist, und der ☐-Knopf 222 wird zum
Zugreifen auf Titel benutzt, die in der DVD gespeichert sind.
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Der
R1-Knopf 234a wird zum Springen zu einem nächsten Kapitel
benutzt. Der L1-Knopf 234a wird zum Springen zu einem vorherigen
Kapitel benutzt. Der R2-Knopf 234b wird
zum Ausführen
einer Schnellsuche benutzt. Der L2-Knopf 235b wird zum Ausführen einer
Rückspulsuche
benutzt.
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Der ×-Knopf 224 wird
zum Beseitigen einer Aktion oder zum Stoppen des Betriebs des DVD-Spielers
benutzt. Der R2-Knopf 242a ist ein Tonschaltungsknopf zum
Schalten zwischen englischen und japanischen Dialogen. Der L3-Knopf 241a ist
ein Untertitelschaltungsknopf zum Schalten zwischen englischen Untertiteln,
japanischen Untertiteln und keinen Untertiteln. Der Modusauswahlschalter 232 wird
zum Einschalten und Ausschalten des DVD-Spielers benutzt.
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Wenn
die Steuerungsplatte angezeigt wird, kann der Benutzer unter Benutzung
der Richtungstasten 211 bis 214, des O-Knopfs 221 und
des ×-Knopfs 224 durch
Betrachten des auf den Anzeigemonitor 20 angezeigten Bilds
eine gewünschte
Funktion auswählen.
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Anstelle
des manuellen Kontrollers 200A kann ein wie in 18 gezeigter
kartenförmiger
manueller Kontroller 200B als eine dedizierte drahtlose Fernsteuerung
benutzt werden.
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Unterschiedliche
Steuerungsknöpfe
des manuellen Kontrollers 200B, deren Funktionen identisch zu
denen der Steuerungsknöpfe
des in 17 gezeigten manuellen Kontrollers
sind, sind durch identische Bezugszeichen mit einem Suffix B bezeichnet und
werden unten nicht detailliert beschrieben.
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Wie
oben beschrieben sendet, wenn das Unterhaltungssystem 10A die
Ausführung
eines in der optischen Platte OD aufgezeichneten Programms startet
und/oder dieses Programm ausführt
oder die Wiedergabe von in der optischen Platte OD aufgezeichneten
Daten startet oder diese Daten wiedergibt, das Unterhaltungsgerät 12A Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db, die einen Typ von Steuerungsdaten, die vom manuellen Kontroller 200A auszugeben
sind, über
die Relais-Einrichtung 515 zum manuellen Kontroller 200A in
einer drahtlosen Weise. Deshalb kann die Menge von Steuerungsdaten,
die vom manuellen Kontroller 200A zum Unterhaltungsgerät 12A übertragen
werden, reduziert werden, wenn das Programm mit der Ausführung startet
oder ausgeführt
wird.
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Da
das Knopfinformationsregister 400 als die Speichereinheit
zum Speichern der Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db in entweder dem manuellen Kontroller 200A oder der Relais-Einrichtung 515 oder in
beiden bereitgestellt ist, ist es nicht notwendig, die Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db vom Unterhaltungsgerät 12A zur
Relais-Einrichtung 515 oder über die Relais-Einrichtung 515 zum
manuellen Kontroller 200A zu senden, wenn nicht die Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db geändert
werden.
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Wenn
das Unterhaltungsgerät 12A zum
Aktualisieren oder Ändern
der Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db, die einen Typ von Steuerungsdaten definieren, der vom manuellen
Kontroller 200A auszugeben ist, dient, sendet das Unterhaltungsgerät 12A aktualisierte
bzw. Aktualisiert – bzw. Aktualisierungsübertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db zur Relais-Einrichtung 515 oder über die Relais-Einrichtung 515 zum
manuellen Kontroller 200A und aktualisiert oder ändert auf
diese Weise die existierenden Übertragungsdefinitionsanzeigedaten
Db.
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Gemäß der wie
oben beschriebenen vorliegenden Erfindung kann ein Typ von Steuerungsdaten,
der vom manuellen Kontroller auszugeben ist, definiert werden.
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Obgleich
die Anzahl von Steuerungseinheiten erhöht wird und die Steuerungseinheiten
mehr Funktionen einschließlich
einer Funktion zur Erzeugung von Ein-Aus-Ausgangssignalen und einer Funktion
zur Erzeugung analoger Ausgangssignale abhängig vom Druck auf die Steuerungseinheiten aufweisen,
muss der manuelle Kontroller nicht eine vergrößerte Zeit für Kommunikationen
zwischen sich selbst und dem Unterhaltungsgerät, mit dem der manuelle Kontroller
verbunden ist, aufwenden.
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Anders
ausgedrückt
kann die zur Ausführung
von Kommunikationen zwischen dem manuellen Kontroller und dem Unterhaltungsgerät, mit dem der
manuelle Kontroller verbunden ist, benötigte Zeit durch Einstellen
oder Begrenzen von Typen von Steuerungsdaten, die zwischen dem manuellen
Kontroller und dem Unterhaltungsgerät zu übertragen sind, reduziert werden.
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Praktisch
basieren die Prinzipien der vorliegenden Erfindung auf der Tatsache,
dass in Anbetracht dessen, dass fast alle Anwendungsprogramme nicht
alle, sondern nur einige der Steuerungsknöpfe oder Funktionsknöpfe des
manuellen Kontrollers nicht benutzen und sich darin unterscheiden,
welche Steuerungsknöpfe
zu benutzen sind, der manuelle Kontroller alle Steuerungseinheiten
aufweisen muss.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es möglich
einzustellen, welche Steuerungsknöpfe des manuellen Kontrollers
zu benutzen sind, insbesondere welche Steuerungsdaten von Steuerungsknöpfen des
manuellen Kontrollers zum Unterhaltungsgerät zu übertragen sind, und solche
Steuerungsknopf- oder Steuerungsdateneinstellungen können durch ein
Anwendungsprogramm, das vom Unterhaltungsgerät ausgeführt wird, aktualisiert werden.
Auf diese Weise kann die Zeit, die zur Ausführung von Kommunikationen zwischen
dem manuellen Kontroller und dem Unterhaltungsgerät erforderlich
ist, verkürzt werden.
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Während beispielsweise
ein Spielprogramm vom Unterhaltungsgerät ausgeführt wird, ist es, wenn Situationen
(Szenen) geändert
werden, möglich, Steuerungseinheiten,
die in einer nächsten
Szene erforderlich sind, zu definieren, das heißt die Anzahl von eingeschalteten
Steuerungseinheiten zu begrenzen.
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Wenn
außerdem
die Relais-Einrichtung für drahtlose
Kommunikationen entfernbar mit dem Unterhaltungsgerät verbunden
ist, kann der manuelle Kontroller mit dem Unterhaltungsgerät in einer
Drahtlosumgebung benutzt werden.
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Wenn
gewisse bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung gezeigt und detailliert beschrieben worden sind, ist
dies so zu verstehen, dass bei ihnen unterschiedliche Änderungen
und Modifikationen ohne Verlassen des Schutzbereichs der beigefügten Ansprüche gemacht
werden können.