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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Jalousiesystem. Die Erfindung
wurde insbesondere, jedoch nicht ausschließlich zur Verwendung als Jalousieblende
für Fenster
und Türen
und dergleichen entworfen und die Erfindung wird hierin in diesem
Zusammenhang beschrieben. Es soll jedoch erkannt werden, dass die
Erfindung eine breitere Anwendung hat und bei anderen Jalousieanordnungen
verwendet werden kann.
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Hintergrund
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Jalousieblenden
umfassen im Allgemeinen einen äußeren Rahmen,
in den eine Vielzahl von Jalousielamellen integriert sind. Diese
Lamellen können
am Rahmen befestigt sein, sind jedoch häufig innerhalb des Rahmens
drehbar, so dass sie sich in verschiedene Ausrichtungen bewegen
können,
um das Abstandsmaß zwischen
benachbarten Lamellen zu verändern.
Der Vorteil von Jalousieblendensystemen gegenüber festen Blenden besteht
darin, dass sie direktes Sonnenlicht abhalten oder die Privatsphäre schützen können, während sie
dennoch eine Luftströmung
durch die Blende zulassen. Die Verwendung der drehbaren Jalousielamellen
hat einen weiteren Vorteil, dass die exakte Position der Jalousielamellen
manuell gesteuert werden kann, so dass ein gewünschter Spalt zwischen den
Lamellen zur Anpassung an die Bedürfnisse für die Privatsphäre, die
Belüftung,
den Sonnenschutz oder dergleichen erhalten wird.
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Bei
Blendensystemen, die bewegliche Jalousielamellen beinhalten, ist
ein Antriebsmechanismus so vorgesehen, dass er die Bewegung der
individuellen Lamellen synchronisieren kann. Typischerweise sind
die Lamellen lang gestreckt und relativ dünn, wobei sie das allgemeine
Profil ähnlich
jenem einer Tragfläche
aufweisen, und die Lamellen bewegen sich in Einklang von einer Position,
in der sie sich auswärts
erstrecken, wodurch der maximale Spalt zwischen benachbarten Lamellen
geschaffen wird, in eine Position, in der sie sich in eine allgemeine
Anlagebeziehung nach unten klappen, um eine im Wesentlichen geschlossene
Fläche
vorzusehen.
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In
der Vergangenheit wurde eine Antriebsanordnung mit einer Stange,
die mit der Vorderkante der einzelnen Jalousien verbunden ist, verwendet. Die
Stange wird unter einer manuellen Kraft entweder durch direkten
Kontakt mit der Stange oder alternativ durch einen mit der Stange über einen
Gestängemechanismus
verbundenen Hebel bewegt. Wenn die Blende geschlossen ist, klappt
die Stange gegen den Blendenrahmen. Wenn sich die Blende in einer vollständig offenen
Position befindet, ist die Stange vom Rahmen nach außen verschoben.
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Obwohl
die obige Antriebsanordnung bei der Bereitstellung einer synchronisierten
Bewegung der Jalousielamellen angemessen ist, bestehen deutliche
Mängel.
Insbesondere da die Stange direkt mit den Jalousielamellen verbunden
ist, ist die Menge an Bewegung der Lamellen eingeschränkt. Ferner
ist gewöhnlich
ein Raum innerhalb des Rahmens vorgesehen, um die Stange aufzunehmen,
wenn sich eine Blende in ihrer geschlossenen Position befindet. Wenn
sie aus ihrer geschlossenen Position bewegt wird, wird ein Spalt
zwischen dem Rahmen und den jeweiligen Jalousielamellen gebildet.
Dieser Spalt verringert beträchtlich
die Leistung der Blende beim Schützen
der Privatsphäre
und beim Abschirmen von Sonnenlicht.
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US-A-2898035 offenbart
ein Jalousiesystem mit einem Rahmen mit beabstandeten Seitenrahmenelementen,
die sich in Längsrichtung
zwischen entgegengesetzten ersten und zweiten Enden erstrecken,
zwischen den Seitenrahmenelementen einer Vielzahl von Jalousielamellen
mit einer zu den Seitenrahmen quer liegenden Drehachse.
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WO-A-9606259 offenbart
einen Unterrahmen, der in einen Kanal eines Stegelements passt, und
Antriebswellen, die vom Unterrahmen nach außen vorstehen.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Jalousiesystem
der Art bereitzustellen, das bewegliche Jalousielamellen umfasst
und das eine verbesserte Antriebsanordnung aufweist. Ein weiteres
Ziel der Anordnung besteht darin, ein Jalousiesystem bereitzustellen,
das einfach herzustellen ist und eine verbesserte Leistung gegenüber existierenden
Systemen aufweist.
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Bei
einem ersten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Jalousiesystem
mit einem Rahmen mit entgegengesetzten, beabstandeten ersten und zweiten
Seitenrahmenelementen bereit, wobei sich jedes der Seitenrahmenelemente
in einer Längsrichtung
zwischen entgegengesetzten ersten und zweiten Enden erstreckt, einer
Vielzahl von zwischen diesen angeordneten Jalousielamellen, die
an den Seitenrahmenelementen montiert sind, wobei jede der Lamellen
eine Drehachse aufweist, die zur Längsrichtung von jedem der Seitenrahmenelemente
quer verläuft,
wobei eines der Seitenrahmenelemente einen Hohlraum umfasst und
das Jalousiesystem eine innerhalb des Hohlraums angeordnete Antriebsanordnung
umfasst, wobei die Antriebsanordnung mit den Jalousielamellen verbunden
ist und wirksam ist, um die Jalousielamellen in einer synchronisierten
Bewegung anzutreiben, wobei die Antriebsanordnung Antriebswellen
beinhaltet, die mit den einzelnen Jalousielamellen gekoppelt sind;
wobei die Antriebsanordnung eine Vielzahl von Zahnrädern umfasst,
die jeweiligen der Antriebswellen zugeordnet sind, wobei die Zahnräder an einem
Unterrahmen montiert sind, um einen Zahnradblock zu bilden, wobei
der Unterrahmenden Abstand zwischen den einzelnen Zahnrädern festlegt;
und wobei der Zahnradblock zur Verbindung mit dem einen Seitenrahmenelement
wirksam ist.
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Ein
Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass durch Verbergen
des Antriebselements innerhalb des Rahmens die Jalousielamellen besser
in den Jalousiesystemrahmen eingefügt werden können, da keine Anforderung
besteht, die äußere Antriebsanordnung
wie in vorherigen Systemen unterzubringen. Dies verbessert nicht
nur die ästhetische
Wirkung des Blendensystems, sondern kann seine Leistung wesentlich
verbessern, da die Lamellen vollständig in den Rahmen passen können, wodurch
irgendwelche Spalte beseitigt werden. Durch Einbauen der Antriebsanordnung
in den Rahmen kann der Bewegungswinkel der Lamellen ferner viel weniger
eingeschränkt
sein als bei diesen vorherigen Systemen.
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Bei
einer bevorzugten Form stehen die Antriebswellen von der Jalousielamelle
in den Rahmen vor und besitzen die doppelte Funktion, nicht nur
Antrieb für
die Jalousielamellen vorzusehen, sondern auch die Jalousielamellen
korrekt in der Position innerhalb des Rahmens abzustützen.
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Bei
einer bevorzugten Form umfasst die Antriebsanordnung ferner mindestens
ein Verbindungselement, das wirksam ist, um einen Antrieb auf die einzelnen
Zahnräder
zu übertragen,
um die synchronisierte Bewegung für die einzelnen Zahnräder vorzusehen.
Das Verbindungselement kann in Form eines flexiblen Elements wie
z.B. eines Riemens, einer Kette oder eines Seils vorliegen, oder
ein starres Element kann verwendet werden, wie z.B. eine Zahnstange,
ein Zahnrad, eine Nockenwelle oder dergleichen.
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Für eine leichte
Herstellung ist vorzugsweise jede Antriebswelle mit einem von entweder
einem jeweiligen der Zahnräder
oder der Jalousielamellen einteilig ausgebildet oder starr verbunden
und ist mit dem anderen der Lamellen oder Zahnräder lösbar verbunden. Um die synchronisierte
Bewegung zwischen der Antriebsanordnung und der Lamelle aufrechtzuerhalten,
wird vorzugsweise eine relative Drehung zwischen dem Zahnrad und
der Lamelle verhindert. Bei einer bevorzugten Form wird diese relative Drehung
durch Verkeilen der Antriebswelle in Eingriff mit dem Zahnrad oder
der Jalousielamelle, mit dem/der sie lösbar gekoppelt ist, eingeschränkt.
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Bei
einer bevorzugten Form wird ein Zahnsynchronriemen als Verbindungselement
verwendet. Bei dieser Anordnung beinhaltet jedes Zahnrad eine Vielzahl
von Zähnen,
die entlang seines Umfangs angeordnet sind und die mit den Zähnen des
Riemens in Eingriff stehen. Der Vorteil der Verwendung eines Synchronriemens
besteht darin, dass er kompakt ist, das Ausmaß, in dem sich die Lamellen
drehen können,
nicht einschränkt
und ein sehr geringes Potential für einen Schlupf zwischen dem
Riemen und den Zahnrädern
besteht, der verursachen könnte,
dass sich die Jalousielamellen aus der Ausrichtung bewegen.
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Die
Betätigung
der Antriebsanordnung kann entweder durch manuelle Betätigung geschehen oder
kann motorisiert sein.
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Bei
einer Form ist ein Elektromotor mit einem Zahnrad innerhalb der
Antriebsanordnung gekoppelt. Der Motor ist so ausgelegt, dass er
dieses Zahnrad dreht, und diese Bewegung wird durch den Riemen auf
die anderen Zahnräder übertragen.
Bei einer anderen Form ist eines der Zahnräder typischerweise durch ein
Getriebesystem mit einer extern angebrachten Jalousiesteuerung gekoppelt,
die manuell betätigbar
ist. Ähnlich
der motorisierten Version induziert die Betätigung der Jalousiesteuerung
eine Drehung an dem Zahnrad, mit dem sie verbunden ist, die wiederum über den
Riemen auf die anderen Zahnräder übertragen
wird.
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Die
Zahnräder
sind an einem Unterrahmen montiert, um einen Zahnradblock zu bilden,
wobei der Zahnradblock wiederum am Rahmenelement montiert ist. Dies
stellt insofern einen beträchtlichen praktischen
Vorteil bereit, als es die Konstruktion des Jalousiesystems erheblich
vereinfachen kann. Der Zahnradblock kann als einzelne Komponente
geliefert werden, die dann direkt in den Rahmen eingefügt wird.
Dies vermeidet den Bedarf für
eine individuelle Installation der Zahnräder am Rahmen und stellt sicher,
dass die korrekten Abstände
zwischen den Zahnrädern
aufrechterhalten werden.
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Bei
einer besonders bevorzugten Form sind die Antriebswellen der Antriebsanordnung
mit den Zahnrädern
ausgebildet und erstrecken sich vom Zahnradblock. Ferner ist das
eine Rahmenelement kanalförmig
und umfasst einen Steg und gegenüberliegende
Flansche. Der Zahnradblock ist so angeordnet, dass er mit jeweiligen
Flanschen vorzugsweise auf eine Weise gekoppelt ist, die den Unterrahmen an
dem einen Rahmenelement verriegelt.
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Vorzugsweise
ist das andere Seitenrahmenelement ähnlich konstruiert, mit der
Ausnahme, dass der Unterrahmen, der in dieses Rahmenelement passt,
Zapfen trägt,
die das entgegengesetzte Ende der Jalousielamellen auf eine Weise
abstützen,
die die Drehung der Lamellen nicht behindert.
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Durch
die neue Antriebsanordnung ist das Jalousiesystem gemäß einer
bevorzugten Form der Erfindung leicht herzustellen und stellt dennoch
eine verbesserte Leistung bereit. Das System ermöglicht eine engere Anpassung
des Jalousiesystems gemäß dem Rahmen,
während
ein größerer Freiheitsgrad der
Bewegung der Lamellen ermöglicht
wird. Die Antriebsanordnung stellt auch eine genaue gesteuerte Bewegung
der Jalousielamellen und die Option für eine motorisierte Betätigung sicher.
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Ein
weiterer Vorteil der Jalousie gemäss einer bevorzugten Form der
vorliegenden Erfindung besteht darin, dass sie einen leichten Transport
und eine leichte Montage vor Ort ermöglicht. In dieser Hinsicht
können
die Rahmenelemente in einem zerlegten Zustand transportiert werden,
wobei das eine Seitenrahmenelement die Antriebsanordnung vollständig ummantelt.
Die Jalousielamellen können auch
leicht für
die Überführung verpackt
werden. Vor Ort kann das System leicht durch Anordnen der Lamellen
an der Antriebswelle und an den Stützzapfen, die von den Seitenrahmenelementen
vorstehen, und dem unteren und dem oberen Rahmen, die an den Stellen
befestigt werden, montiert werden, um die Struktur aneinander zu
befestigen.
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Bei
noch einem weiteren Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein
Rahmensystem zur Verwendung in einem Jalousiesystem bereit, wobei
das Rahmensystem ein Rahmenelement, das sich in einer Längsrichtung
zwischen entgegengesetzten ersten und zweiten Enden erstreckt und
einen Hohlraum umfasst, der sich zwischen den Enden erstreckt, und eine
Antriebsanordnung, die innerhalb des Hohlraums im Rahmenelement
angeordnet ist, umfasst, wobei die Antriebsanordnung eine Vielzahl
von Antriebswellen umfasst, die entlang des Elements in der Längsrichtung beabstandet
sind, wobei die Antriebsanordnung eine Vielzahl von Zahnrädern umfasst, die
jeweiligen der Antriebswellen zugeordnet sind, wobei die Zahnräder an einem
Unterrahmen montiert sind, um einen Zahnradblock zu bilden, und
wobei der Zahnradblock zur Verbindung mit dem Rahmenelement wirksam
ist, wobei die Antriebswellen zur Verbindung mit Jalousielamellen
wirksam sind, und wobei die Antriebsanordnung wirksam ist, um die
Jalousielamellen, wenn sie so verbunden sind, in einer synchronisierten
Bewegung zu bewegen.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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Es
ist zweckmäßig, Ausführungsbeispiele der
vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die zugehörigen Zeichnungen nachstehend
zu beschreiben. Es soll erkannt werden, dass die Besonderheit der Zeichnungen
und der zugehörigen
Beschreibung nicht als Ersatz der breiten Beschreibung der Erfindung
zu verstehen ist.
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In
den Zeichnungen gilt:
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1 ist
ein Vorderseitenaufriss einer Jalousieblende gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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2 ist
eine Seitenschnittansicht entlang der Schnittlinie II-II der Blende
von 1;
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3 ist
eine Schnittdraufsicht im vergrößerten Maßstab entlang
der Schnittlinie III-III der Blende von 1;
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4 ist
eine Aufrissansicht des in der Antriebsanordnung der Blende von 1 verwendeten Zahnradblocks;
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5 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Schnittlinie V-V des Zahnradblocks
von 4;
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6 ist
eine detaillierte Ansicht des Unterrahmens des Zahnradblocks von 4;
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7 ist
eine detaillierte Ansicht der Antriebsanordnung, die mit einem Stellgliedmotor
innerhalb des Rahmens der Blende von 1 gekoppelt
ist;
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8 ist
eine Querschnittsansicht, die eine alternative Jalousieblende mit
einer Vielzahl von Mittelpfosten darstellt;
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9(a) bis 9(c) stellen
verschiedene Sprossenoptionen dar, die in der Jalousieblende verwendet
werden können;
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10 ist
eine detaillierte Ansicht, die ein alternatives Verfahren zum Befestigen
des Synchronriemens an der Stelle in der Antriebsanordnung der Jalousieblende
darstellt;
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11 ist
eine Schnittansicht, die ein manuelles Stellglied für die Jalousieblende
darstellt;
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12 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Schnittlinie XII-XII von 11;
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13 ist
eine Schnittansicht, die eine alternative Anordnung für die Verbindung
des Motorantriebs mit der Antriebsanordnung darstellt;
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14 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Schnittlinien XIV-XIV von 13;
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15 stellt
eine Jalousieblende in einem zerlegten Zustand dar;
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16 ist
eine detaillierte schematische Ansicht, die die Verbindungen der
Mittelpfosten mit dem unteren Rahmen der Jalousieblende darstellt;
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17 ist
ein alternatives manuelles Stellglied für die Jalousieblende;
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18 ist
eine Schnittansicht des Zahnradblocks mit einem Drehsteuersystem;
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19 ist
eine Schnittansicht des im in 18 dargestellten
Drehsteuersystem verwendeten Zahnrades;
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20 ist
eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie XX-XX von 18;
und
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21 stellt
den Zahnradblock von 20 dar, der einen Einsatz beinhaltet,
um die Drehung der Jalousielamellen zu begrenzen.
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Ausführliche Beschreibung
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Wenn
man sich zuerst den 1 und 2 zuwendet,
ist eine Jalousieblende 10 offenbart, die einen Rahmen 11 und
eine Vielzahl von Jalousielamellen 12 umfasst. Der Rahmen
umfasst ein Paar von vertikalen Seitenrahmenelementen 13, 14,
die durch ein oberes und ein unteres Rahmenelement (15 bzw. 16)
und eine Sprosse 17 miteinander verbunden sind.
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Die
Lamellen 12 sind länglich
und weisen ein Querschnittsprofil ähnlich jenem einer Tragfläche auf (wie
am besten in 2 dargestellt). Die Lamellen 12 sind
an den Seitenrahmenelementen 13 und 14 so montiert,
dass sie um eine Drehachse 18 schwenkbar sind. Auf diese
Weise sind die Lamellen von einer vollständig geöffneten Position, in der die
Vorder- und Hinterkanten (19 und 20) der jeweiligen
Lamellen im Allgemeinen horizontal sind, um den Abstand zwischen
benachbarten Lamellen 12 zu maximieren, in eine vollständig geschlossene
Position, in der benachbarte Lamellen in Anlagebeziehung stehen,
wobei die Vorderkante 19 von einer Lamelle mit der Hinterkante 20 einer
benachbarten Lamelle in Kontakt steht, beweglich.
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Bei
der dargestellten Anordnung ist die Blende 10 an einer äußeren Struktur 100 verschiebbar montiert.
Dies wird am besten mit Bezug auf 2 dargestellt.
Es soll jedoch erkannt werden, dass die Blende 10 der Erfindung
nicht auf irgendeine spezielle Konfiguration oder Art der Verbindung
mit einer äußeren Struktur
begrenzt ist. In dieser Hinsicht kann die Blende 10 in
anderen Orientierungen als einer vertikalen Orientierung, wie dargestellt,
verwendet werden und kann fest oder beweglich sein.
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Bei
der vorliegenden Anordnung ist die Blende 10 mit der äußeren Struktur 100 durch
obere und untere Führungsanordnungen 50 und 51 verbunden. Jede
Führungsanordnung
umfasst eine Führungsschiene 52,
die an der äußeren Struktur
befestigt ist, und einen Läufer 53,
der am jeweiligen oberen und unteren Rahmen (15, 16)
angebracht ist. Jeder Läufer 53 umfasst
einen Teil, der vom Rahmen nach außen vorsteht, wobei der obere
Läufer
so angeordnet ist, dass er innerhalb seiner zugehörigen Führung 52 festgehalten
und darin verschiebbar ist. Auf diese Weise stützt die obere Führungsanordnung 50 das Gewicht
der Blende 10 ab. Die untere Führungsanordnung wirkt hauptsächlich als
Führung,
um die Blende in der vertikalen Ausrichtung zu halten, wobei der
untere Läufer 53 frei
mit der unteren Schiene 52 angeordnet ist.
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Bei
der dargestellten Form von 2 ist jedes
der oberen und unteren Rahmenelemente (15, 16)
in Form von Kastenabschnitten ausgebildet und umfasst, obwohl nicht
gezeigt, typischerweise eine Aussparung in seiner äußeren Stirnfläche, um
die Installation und Befestigung der Läufer 53 zu ermöglichen.
Bei der dargestellten Form sind die Läufer 53 durch einen
Gewindeansatz 54 und eine Mutter 57 an der Stelle
befestigt, die wirksam ist, um zwei gegenüberliegende Flansche 55, 56 an
den jeweiligen Rahmenelementen 15, 16 festzuklemmen.
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Die
Bewegung der Jalousielamellen 12 wird durch eine Antriebsanordnung 21 gesteuert,
die in einem Hohlraum 22 installiert ist, der innerhalb
des Seitenrahmenelements 14 ausgebildet ist. Dies ist am besten
in den 3 bis 7 dargestellt.
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Wenn
man sich zuerst 3 zuwendet, sind die Jalousielamellen
jeweils mit den Seitenrahmen 13 und 14 durch Wellen 23, 24 verbunden,
die entlang der Drehachse 18 der jeweiligen Lamellen 12 montiert
sind. Beide Wellen 23, 24 sind so ausgelegt, dass
sie sich mit der Lamelle 12 drehen und Keilnuten 25 beinhalten,
um die Wellen in Eingriff mit der Lamelle zu verkeilen, um ein relatives
Rutschen der Wellen innerhalb der Lamelle 12 zu verhindern.
Mit dieser Anordnung stehen die äußeren Enden
der Lamellen 12 mit den jeweiligen Seitenrahmenelementen 13 und 14 in
enger Passanordnung.
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Die
Welle 23 bildet einen Teil der Antriebsanordnung 21,
wie nachstehend genauer erörtert
wird, wohingegen die Welle 24 insofern passiv ist, als
sie nicht direkt angetrieben wird und ihre Hauptfunktion darin besteht,
ein Ende der Lamelle 12 abzustützen. Bei der dargestellten
Anordnung umfasst die Welle 24 einen Hinterendteil 26,
der in den Hohlraum 27 des Seitenrahmenelements 13 vorsteht.
Der Hinterendteil 26 der Welle 24 ist so ausgelegt,
dass er ein Ende einer weiteren Jalousielamelle (siehe 8)
aufnimmt und abstützt,
sollte ein zusätzlicher Satz
von Jalousielamellen zum Erzeugen einer breiteren Blende erforderlich
sein. Bei dieser Anordnung sind ein oder mehrere Mittelpfosten 43 zwischen
den Jalousielamellen vorgesehen und der Seitenrahmen 13 ist
wiederum mit dem anderen Ende des zusätzlichen Satzes von Jalousielamellen
gekoppelt.
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Wenn
man sich 8 zuwendet, sind die Mittelpfosten 43 als
flacher I-Abschnitt mit einem zentralen Steg 44 und Endflanschen 45 ausgebildet
und erstrecken sich zwischen dem oberen und dem unteren Rahmenelement
(15, 16). 16 stellt
die Verbindung eines Mittelpfostens mit dem unteren Rahmenelement 16 dar.
Das in 16 gezeigte Element 16 ist
eine modifizierte Version von dem in den 1 und 2 beschriebenen,
sieht jedoch dieselbe Basisfunktion vor und umfasst einen angehobenen
Teil 46, der einen extrudierten Schlitz 47 aufweist,
der zum Aufnehmen einer Befestigungsvorrichtung 58 wirksam
ist. Eine seitliche Nut 49 ist im angehobenen Teil 46 ausgebildet,
um den Steg 44 des Mittelpfostens 43 aufzunehmen.
Sobald er sich an der Stelle befindet, wird die Befestigungsvorrichtung
im Schlitz 47 angeordnet und erstreckt sich durch eine Öffnung 59,
die im Mittelpfostensteg 44 ausgebildet ist, um den Mittepfosten
am Rahmenelement zu befestigen. Eine ähnliche Kopplungsanordnung
kann für
das obere Rahmenelement 15 verwendet werden.
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9(a) bis 9(c) stellen
verschiedene Konstruktionen einer Sprosse 17 dar, die in
der Blende 10 verwendet werden kann. Diese variieren von
größeren Querschnitten,
die in 9(a) gezeigt sind, bis zu kleineren
einfacheren Versionen, die in 9(c) gezeigt
sind. Die Wahl des Querschnitts hängt von den erforderlichen
Struktureigenschaften sowie von der ästhetischen Wirkung ab. In
jedem Fall ist die Sprosse so ausgelegt, dass sie sich durch einen
Durchgang 64 erstreckt, der in irgendeinem Mittelpfosten 43 ausgebildet
ist, der in die Blende 20 eingebaut ist. Diese Durchgänge 64 werden
während
der Herstellung geschnitten, um sicherzustellen, dass die erforderliche
Genauigkeit erhalten wird. Um ihre Verbindungen mit den Seitenrahmen
zu erleichtern, können die
Sprossen als extrudierte Abschnitte mit einem Schlitz 65 ausgebildet
werden, der mit einem Gewinde versehen sein kann, um einen Ansatz
oder eine andere Befestigungsvorrichtung (nicht dargestellt) aufzunehmen,
um die Sprosse an den Seitenrahmen zu befestigen. Eine solche Anordnung
ist in den 9(a) und 9(b) offenbart.
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Jede
der Wellen 23 bildet einen Teil der Antriebsanordnung 21 und
ist mit einzelnen Zahnrädern 28 verbunden,
die innerhalb eines Unterrahmens 29 montiert sind, wie
am besten in 4 dargestellt, um einen Zahnradblock 30 zu
bilden. Der Unterrahmen 29 ist als länglicher Abschnitt ausgebildet,
wie am besten in 6 dargestellt, und die Zahnräder 28 sind
am Rahmen 29 in vorbestimmten Abständen entlang seiner Länge montiert.
Diese Abstände
korrelieren mit dem erforderlichen Abstand für die einzelne Jalousielamelle 12 in
der Blende 10. Die einzelnen Zahnräder 28 umfassen Zähne 31 an
ihrer Außenfläche und
sind so angeordnet, dass sie durch einen Synchronriemen 32 angetrieben
werden, der Zähne 33 umfasst,
die mit den Zähnen 31 an
den Zahnrädern 28 zusammenwirken.
Diese Anordnung ermöglicht,
dass die einzelnen Zahnräder 28 innerhalb
des Blocks in ihrer Bewegung synchronisiert werden.
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Bei
dem in 4 dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Enden
(60, 61) des Synchronriemens 32 innerhalb
eines komplementär
geformten Schlitzes 62 festgehalten, der an einem der Zahnräder 28 ausgebildet
ist. Ein Block 63 wird verwendet, um die Enden 60, 61 an
der Stelle zu befestigen. Eine alternative Form ist in 10 dargestellt,
in der der im Zahnrad 28 ausgebildete Schlitz 62 als
Keilnut mit einem eingeschnürten
Abschnitt 64 und einem vergrößerten Kopf 65 geformt
ist. Ein Zahn, der von jeder Außenkante
der Riemenenden 60, 61 beabstandet ist, ist entfernt,
um zu ermöglichen,
dass die Enden seitlich mit der Keilnut angeordnet werden, damit sie
an der Stelle befestigt werden. Bei beiden Anordnungen sind keine
separaten Befestigungsvorrichtungen erforderlich, um die einzelnen
Enden 60, 61 des Riemens 32 an der Stelle
zu befestigen.
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Der
Unterrahmen 29 ist typischerweise als extrudierter Abschnitt
ausgebildet und beinhaltet einen angehobenen Teil 34 an
seiner Vorderfläche 35. Nuten 36 befinden
sich an der Rückfläche des
Rahmens 29, um eine hintere Abdeckplatte 37 aufzunehmen,
wie in 5 dargestellt. Auf diese Weise bildet der Zahnradblock 30 ein
geschlossenes Gehäuse, das
die Zahnräder 28 und
den Riemen 32 umgibt.
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Der
Zahnradblock 30 ist so angeordnet, dass er innerhalb des
Seitenrahmens 14 angebracht ist. Um den Zahnradblock an
der Stelle zu befestigen und zu ermöglichen, dass die aktiven Antriebswellen 23 vom
Seitenrahmen 14 vorstehen, so dass sie in einer Position
zum Eingriff mit den Jalousielamellen 12 liegen, ist der
Seitenrahmen 14 kanalförmig
mit einem Stegelement 14a mit gegenüberliegenden Flanschen 14b, 14c,
die sich von diesem nach außen
erstrecken, wie in 3 gezeigt, und umfasst eine Längsöffnung 38.
Diese Öffnung
ist so bemessen, dass der angehobene Teil 34 des Unterrahmens 29 innerhalb
der Öffnung 36 angeordnet
werden kann, so dass er in engem Passeingriff mit dem Seitenrahmen 14 steht.
Um diesen engen Passeingriff zu erzeugen, weiten sich die Längskanten 39 des
angehobenen Teils 34 des Unterrahmens nach außen auf und
ordnen sich innerhalb Kerben 40 an, die entlang der Kante
des Seitenrahmens 14 ausgebildet sind, die die Öffnung 36 begrenzen.
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Beim
Installieren des Zahnradblocks 30 innerhalb des Seitenrahmens 14 wird
der Rahmen anfänglich
unter Verwendung eines Luftkissens oder dergleichen, das innerhalb
den Hohlraum 22 eingefügt
wird, ausgedehnt. Der Zahnradblock 29 wird dann von einem
Ende des Seitenrahmens 14 in die Position geschoben, so
dass der angehobene Teil 34 innerhalb der Nut 38 angeordnet
wird. Sobald er installiert ist, wird das Luftkissen aus dem Hohlraum 22 des
Seitenrahmens 14 entfernt, wodurch bewirkt wird, dass der
Rahmen in seinen natürlichen
Zustand zurückkehrt,
der bewirkt, dass er am Zahnradblock 30 festgeklemmt wird.
Auf diese Weise sind keine separaten Befestigungsvorrichtungen erforderlich,
um den Zahnradblock an der Stelle zu befestigen.
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Der
Seitenrahmen 13 umfasst dasselbe Querschnittsprofil wie
das Rahmenelement 14 und ein gleiches System wird verwendet,
um die passiven Wellen 24 an der Stelle zu befestigen.
Insbesondere werden die Wellen 24 an einem Unterrahmen 41 montiert,
der dasselbe Profil wie der Unterrahmen 29 aufweist. Das
Rahmenelement 13 wird ähnlich
ausgedehnt, um den Unterrahmen 41 zu installieren, und dann
losgelassen, um den Rahmen 41 an der Stelle festzuklemmen.
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Die
Betätigung
der Antriebsanordnung 21 kann entweder durch manuelle Betätigung oder durch
einen motorisierten Antrieb erfolgen. Wie in 7 dargestellt,
kann ein Elektromotor 42 in den Hohlraum 22 des
Seitenrahmens 14 eingebaut und direkt mit einem der Zahnräder 28 gekoppelt
werden. Auf diese Weise kann der Motor auf das Zahnrad 28, mit
dem er verbunden ist, einen Antrieb übertragen, und diese Bewegung
wird durch den Synchronriemen 32 auf die anderen Zahnräder übertragen.
Eine Betätigungssteuerung 42 ist
an der Außenseite
wie z.B. an der Sprosse 17 vorgesehen, wie in 1 dargestellt.
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11 und 12 stellen
eine manuelle Steuerung 66 dar, die im Seitenrahmen 14 montiert ist.
Die manuelle Steuerung 66 umfasst ein drehbares Stellglied 67,
das direkt mit einem Zahnrad 28 der Antriebsanordnung 21 gekoppelt
ist. Das Stellglied ist innerhalb des Seitenrahmens 14 montiert.
Eine Abdeckplatte 68 ist innerhalb eines Ausschnittabschnitts
angeordnet, der im Seitenrahmen 14 ausgebildet ist. Die
Abdeckplatte 68 befindet sich über dem Stellglied 67 und
sieht eine Aussparung 69 vor, die einen leichten Zugang
zu einem Umfang 70 des Stellgliedes 67 ermöglicht.
Der Umfang 70 ist gerändelt, um
eine Oberfläche
mit hoher Reibung zu schaffen, um die manuelle Steuerung der Jalousie
zu erleichtern.
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17 stellt
eine weitere Anordnung für
eine manuelle Steuerung 66 dar. Bei dieser Form ist die Steuerung 66 so
ausgelegt, dass sie durch eine Wand oder dergleichen installiert
wird, so dass das Stellglied 68 von der eigentlichen Jalousieblende 10 entfernt
ist. Die Steuerung umfasst eine Kegelradanordnung 70, die
mit einem der Zahnräder 28 der
Antriebsanordnung 21 gekoppelt ist. Eine flexible Antriebsstange 81 ist
mit der Zahnradanordnung 80 verbunden und erstreckt sich
vom Jalousierahmen 14. Die Stange 81 ist an ihrem
distalen Ende 82 mit dem Stellglied 68 verbunden.
Bei dieser Anordnung wird die Drehung des Stellgliedes 68 über die
Antriebsstange 81 auf die Zahnradanordnung 80 und
dann auf das Zahnrad 28 übertragen, um die Antriebsanordnung 21 anzutreiben.
Die flexible Stange 81 ermöglicht, dass das Stellglied
von der Blende 10 entfernt ist, und ist idealerweise geeignet,
sich durch Wände
oder dergleichen zu erstrecken.
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Die 13 und 14 stellen
eine Variation bei der Montage eines Motorantriebs in der Jalousieblende
dar. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist das untere Rahmenelement so ausgelegt, dass es den Elektromotor 42 aufnimmt.
Die Motorantriebswelle 71 erstreckt sich in den Seitenrahmen 14,
wo sie mit dem Synchronriemen 32 verbunden ist. Eine Spannvorrichtung 72 ist
enthalten, um eine angemessene Spannung im Riemen 32 sicherzustellen. Um
den Betrieb des Elektromotors 42 zu begrenzen, sind Mikroschalter 73, 74 zum
Eingriff mit einem Stift 79, der mit dem untersten Zahnrad 28 verbunden
ist, angeordnet, die dazu veranlasst werden, den Motor zu deaktivieren,
wenn sich das Zahnrad 28 über eine vorbestimmte Winkelverlagerung
dreht. Diese Winkelverlagerung entspricht dem vollen Grad der Bewegung,
die von den Jalousien zugelassen wird.
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Im
Betriebszustand des Betätigungssystems können sich
die Jalousien in einer synchronisierten Bewegung infolge der Antriebsanordnung
drehen. Typischerweise ist die Jalousielamelle in der Nähe von 175° beweglich.
Falls erforderlich, kann jedoch der Grad der Bewegung leicht gesteuert
werden. In einigen Fällen
können,
um die Privatsphäre
von Bewohnern von benachbarten Grundstücken zu schützen, einige Gemeinderäte den Bewegungsgrad
einschränken.
Diese Anforderung kann leicht in der Jalousieblende implementiert
werden, indem Anschläge
in die Antriebsanordnung integriert werden, um den Grad der Drehung
von einem der Zahnräder
zu begrenzen.
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Die 18 bis 20 stellen
ein Ausführungsbeispiel
der Jalousieblende dar, das einen Anschlag 83 beinhaltet,
um den Grad der Drehung der Jalousielamellen zu steuern.
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Wie
am besten in 18 dargestellt, ist der Anschlag 83,
der in Form eines Edelstahlkappenansatzes vorliegt, am Unterrahmen 29 befestigt,
indem er in den angehobenen Teil 34 von der Drehachse von
einem der Zahnräder 28 versetzt
eingesteckt ist. Ein Zahnrad 28 ist zum Eingriff mit dem
Anschlag wirksam und umfasst eine bogenförmige Nut 84, wie am
besten in den 19 und 20 dargestellt.
Der Anschlag 83 ist so ausgelegt, dass er sich in die Nut 84 erstreckt,
und steuert das Ausmaß an
freier Drehung des Zahnrades 28 relativ zum Unterrahmen.
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Um
das Ausmaß an
Drehung der Jalousielamellen weiter zu begrenzen, kann ein Einsatz 85 in die
Nut eingefügt
werden, um das Ausmaß an
Bewegung, das durch den Anschlag in der Nut 84 zugelassen
wird, einzuschränken.
Eine solche Anordnung ist in 21 dargestellt.
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15 zeigt
die Jalousieblende in einem zerlegten Zustand. Wie zu sehen ist,
kann die Blende in einer zerlegten Form transportiert und leicht
vor Ort installiert werden. In ihrer zerlegten Form kann der Seitenrahmen 14 als
einzelne Einheit transportiert werden, die die Antriebsanordnung 21 mit
Ausnahme des Motors 42, der typischerweise separat transportiert
wird, vollständig
enthält.
Die Jalousien 12 können
auch leicht als Satz miteinander verpackt werden.
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Vor
Ort werden die einzelnen Rahmenkomponenten (13, 14, 15, 16)
einfach durch nur einige Befestigungsvorrichtungen (75, 76, 77, 78)
aneinander befestigt und die Jalousien mit den Seitenrahmen verbunden,
indem sie lediglich auf die Wellen 23, die vom Seitenrahmen 14 vorstehen,
und die Wellen 24, die sich in den vorgeformten Löchern im
Unterrahmen des anderen Seitenelements 13 befinden, aufgeschoben
werden. Ein Führungsblock
(nicht dargestellt), der eine Vielzahl von ausgerichteten Schlitzen umfasst,
die wirksam sind, um die jeweiligen Jalousielamellen aufzunehmen,
kann verwendet werden, um jede der Jalousielamellen leicht auszurichten.
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Typischerweise
werden die Rahmenelemente und der Unterrahmen des Blendensystem 10 als Metallextrusionsteile
ausgebildet, obwohl einige Komponenten, insbesondere der Unterrahmen,
aus Kunststoff ausgebildet werden können. Die Zahnräder 28 und
die aktive Antriebswelle 23 werden typischerweise einteilig
aus einem einzigen Formteil ausgebildet und können aus Kunststoff oder Nylon oder
Verbundmaterial oder dergleichen ausgebildet werden.
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Mit
dieser Anordnung ist das Blendensystem ideal für die Massenproduktion geeignet
und die Montage der Komponenten, um die Blende zu bilden, ist gegenüber vorherigen
Systemen erheblich vereinfacht, da sehr wenig einzelne Befestigungsvorrichtungen
erforderlich sind. Folglich ist das Jalousiesystem 10 der
vorliegenden Erfindung leicht herzustellen und stellt eine verbesserte
Leistung gegenüber
vorherigen Systemen bereit.
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Schließlich ist
zu erkennen, dass verschiedene Änderungen
oder Modifikationen an den vorher beschriebenen Teilen vorgenommen
werden können, ohne
vom Gedanken oder Bereich der Erfindung, wie durch die beigefügten Ansprüche definiert,
abzuweichen.