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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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I. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen das Gebiet der Drahtloskommunikationen,
und im Speziellen das Vorsehen eines effizienten Verfahrens und
einer Vorrichtung zum Neusenden von Datenrahmen in einem Sprache-Über-Daten-Kommunikationssystem.
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II. Hintergrund
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Das
Gebiet der Drahtloskommunikationen hat viele Anwendungen einschließlich drahtlose
Telefone, Paging, drahtlose Lokalschleifen, und Satellitenkommunikationssysteme.
Eine besonders wichtige Anwendung ist zellulare Telefonsysteme für mobile
Teilnehmer. (Wie hierin benutzt, schließt der Ausdruck "Zellular"-Systeme sowohl Zellular-
als auch PCS-Frequenzen ein.) Verschiedene Über-Die-Luft-Schnittstellen
wurden für
solche Zellulartelefonsysteme entwickelt, einschließlich Frequenzmultiplex-Vielfachzugriff (FDMA
= frequency division multiple access), Zeitmultiplex-Vielfachzugriff (TDMA
= time division multiple access) und Codemultiplex-Vielfachzugriff (CDMA
= code division multiple access). in Verbindung damit wurden verschiedene
nationale und internationale Standards aufgebaut, einschließlich Advanced
Mobile Phone Service (AMPS), globales System für Mobilgeräte (GSM = Global System for
Mobile) und Interim Standard 95 (IS-95). Insbesondere, werden IS-95 und
seine Derivative, zum Beispiel IS-95A, IS-95B (oft zusammengenommen
hierin als IS-95 bezeichnet), ANSI J-STD-008, IS-99, IS-657, IS-707, und andere,
vorangetrieben durch die Telecommunication Industrie Association
(TIA) und andere bekannte Standardkörperschaften.
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Zellulartelefonsysteme,
die gemäß der Verwendung
mit dem IS-95-Standard konfiguriert wurden, beinhalten bzw. wenden
CDMA-Signalverarbeitungstechniken
an, um höchst
effizienten und robusten Zellulartelefondienst vorzusehen. Ein exemplarisches
Zellulartelefonsystem, das im Wesentlichen gemäß der Verwendung des IS-95-Standards
konfiguriert ist, ist im
US-Patent
Nr. 5,103,459 mit dem Titel "System and Method for Generating Signal
Waveforms in a CDMA Cellular Telephone System" beschrieben, die dem Rechtsnachfolger
der vorliegenden Erfindung zugeordnet ist. Das zuvor genannte Patent
veranschaulicht Sende-, oder Vorwärtsverbindungs-, Signalverarbeitung
in einer CDMA-Basisstation. Exemplarische Empfangs-, oder Rückwärtsverbindungs-,
Signalverarbeitung in einer CDMA-Basisstation ist im
US-Patent Nr. 6,639,906 veröffentlicht
am 28. Oktober 2003 mit dem Titel MULTICHANNEL DEMODULATOR beschrieben,
das dem Rechtsnachfolger der vorliegenden Erfindung zugeordnet ist.
In CDMA-Systemen ist die über
die Luft-Leistungssteuerung ein sehr wichtiges Thema. Ein exemplarisches
Verfahren zur Leistungssteuerung in einem CDMA-System ist im
US-Patent Nr. 5,056,109 mit
dem Titel "Method
and Apparatus for Controlling Transmission Power in a CDMA Cellular
Mobile Telephone System" beschrieben,
das dem Rechtsnachfolger der vorliegenden Erfindung zugeordnet ist.
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Ein
primärer
Vorteil der Verwendung einer CDMA-Über-Die-Luft-Schnittstelle
ist, dass Kommunikationen gleichzeitig über das gleiche HF-Band durchgeführt werden.
Zum Beispiel kann jede Mobilteilnehmereinheit (typischerweise ein
zellulares Telefon) in einem gegebenen Zellulartelefonsystem mit
der gleichen Basisstation kommunizieren, und zwar durch Senden eines
Rückwärtsverbindungssignals über die
gleiche 1,25 Megahertz des HF-Spektrums. Auf ähnlicher Weise kann jede Basisstation
in solch einem System mit Mobileinheiten kommunizieren, und zwar
durch Senden eines Vorwärtsverbindungssignals über ein
anderes 1,25 Megahertz des HF-Spektrums.
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Das
Senden von Signalen über
das gleiche HF-Spektrum liefert verschiedene Vorteile einschließlich einer
Erhöhung
in der Frequenzwiederverwendung eines Zellulartelefonsystems und
der Möglichkeit
Soft-Handoff zwischen zwei oder mehreren Basisstationen durchzuführen. Erhöhte Frequenzwiederverwendung
ermöglicht
eine größere Anzahl
von Anrufen, die über
eine gegebene Menge an Spektrum durchgeführt werden. Soft-Handoff bzw.
weicher Übergang
ist ein robustes Verfahren zum Übergehen
bzw. Überwechseln
einer Mobileinheit zwischen dem Abdeckungsbereich von zwei oder
mehreren Basisstationen, dass das gleichzeitige Ankoppeln mit zwei
oder mehreren Basisstationen involviert. (Im Gegensatz dazu involviert
Hard-Handoff bzw. harter Übergang
das Beenden der Verbindung mit einer ersten Basisstation vor dem
Aufbauen der Verbindung mit einer zweiten Basisstation.) Ein beispielhaftes
Verfahren zum Durchführen
von Soft-Handoff ist im
US-Patent
Nr. 5,267,261 mit dem Titel "Mobile Station Assisted Soft Handoff
in a CDMA Cellular Communications System" beschrieben, das dem Rechtsnachfolger
der vorliegenden Erfindung zugeordnet ist.
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Unter
den IS-99- und IS-657-Standards (nachstehend zusammengenommen als
IS-707 bezeichnet), kann ein IS-95-Kommunikationssystem sowohl Sprache-
als auch Datenkommunikationsdienste vorsehen. Datenkommunikationsdienste
ermöglichen
digitale Daten zwischen einem Sender und einem oder mehreren Empfängern über eine
Drahtlosstelle auszutauschen. Beispiele für den Typ von Digitaldaten,
die typischerweise unter Verwendung des IS-707-Standards gesendet
werden, beinhalten Computerdateien und elektronische Post.
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Gemäß sowohl
dem IS-95- und IS-707-Standards, werden die Daten zwischen einem
Sender und einem Empfänger
ausgetauscht werden, in Rahmen oder vordefinierten Zeitperioden
verarbeitet. Um die Wahrscheinlichkeit, dass ein Rahmen erfolgreich
während
einer Datensendung gesendet wird, wendet IS-707 ein Funkverbindungsprotokoll (RLP
= radio link protocol) an, um die Rahmen, die erfolgreich gesendet
wurden, nachzuverfolgen und Rahmenneusendung durchzuführen, wenn
ein Rahmen nicht erfolgreich gesendet wurde. Neusendung wird bis
zu drei Mal in IS-707 durchgeführt,
und es liegt in der Verantwortlichkeit der Protokolle der höhere Ebene
bzw. Schicht zusätzliche
Schritte vorzunehmen, um abzusichern, dass der Rahmen erfolgreich
empfangen wurde.
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Um
nachzuverfolgen, welcher Rahmen erfolgreich empfangen worden ist,
benutzt IS-707 eine Acht-Bit-Sequenzzahl, die als ein Rahmen-Header
bzw. -Kopf in jedem gesendeten Rahmen beinhaltet ist. Die Sequenzzahl
wird für
jeden Rahmen von 0 bis 256 erhöht
und anschließend
auf Null zurückgesetzt.
Ein nicht erfolgreich gesendeter Rahmen wird detektiert, wenn ein
Rahmen mit einer nicht in der Reihenfolgen-Sequenznummer empfangen
wurde, oder ein Fehler unter Verwendung von CRC-Prüfsummeninformation
oder anderen Fehlerdetektionsverfahren detektiert wird. Sobald ein
nicht erfolgreich empfangener Rahmen detektiert wird, sendet der
Empfänger
eine Negativ-Bestätigungsnachricht
(NAK = negative acknowledgement message) zum Sendesystem, die die
Sequenzzahl des Rahmens beinhaltet, der nicht empfangen wurde. Das
Sendesystem sendet den Rahmen anschließend neu einschließlich der
Sequenznummer bzw. -zahl, wie ursprünglich gesendet. Wenn der neu
gesendete Rahmen nicht erfolgreich empfangen wird, wird eine zweite
Neusendungsanfrage, die aus zwei NAKs besteht, zum Sendesystem gesendet,
dieses Mal anfragend, das der Rahmen zwei Mal gesendet wird. Wenn
der Rahmen noch immer nicht erfolgreich empfangen wurde, wird eine dritte
Neusendungsanfrage bestehend aus drei NAKs zum Sendesystem gesendet,
dieses Mal anfragend bzw. anfordernd, dass der Rahmen drei Mal gesendet
wird. Wenn der Rahmen immer noch nicht erfolgreich empfangen wird,
und zwar nach der dritten Neusendungsanfrage, werden keine weiteren
Neusendungen angefordert, und der Rahmen wird beim Empfänger für die Verwendung
einer Rekonstruktion der originalen Daten ignoriert.
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In
letzter Zeit ist ein Bedarf entstanden zum Senden von Sprachinformation
unter Verwendung von Datenprotokollen des IS-707. In einem sicheren
Kommunikationssystem kann zum Beispiel Sprachinformation, die bei
Verschlüsselungsalgorithmen
manipuliert wurde, leicht unter Verwendung von Datenprotokollen
gesendet werden. In solchen Anwendungen ist es wünschenswert die Verwendung
von existierenden Datenprotokollen beizubehalten, sodass keine Änderungen
zur existierenden Infrastruktur notwendig sind. Es treten jedoch
Probleme auf, wenn Sprache unter Verwendung eines Datenprotokolls
gesendet wird, und zwar wegen der Natur der Sprachcharakteristiken.
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Eines
der Hauptprobleme beim Senden von Audioinformationen, zum Beispiel
Sprache, unter Verwendung eines Datenprotokolls, ist die Verzögerungen,
die mit Rahmenneusendungen assoziiert sind. Verzögerungen von mehr als wenigen
hundert Millisekunden bei Sprache können in inakzeptabler Sprachqualität resultieren.
Beim Senden von audiobasierten Daten werden Zeitverzögerungen
leicht toleriert, wegen der nicht Echtzeitnatur der Daten. Als Folge
können
die Protokolle des IS-707 sich erlauben, das Rahmenneusendungsschema
wie oben beschrieben zu benutzen, das in Sendeverzögerungen
oder Latenzperioden von mehr als ein paar Sekunden resultieren kann.
Solch eine Latenzperiode ist beim Senden von Sprachinformation inakzeptabel.
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Ein
anderer Nachteil beim Senden von Audioinformation unter Verwendung
von Datenprotokollen ist der, das aktuelle Mobilkommunikationsgeräte dadurch
eingeschränkt
sind, dass sie auf Neusendungsanfragen von zum Beispiel einer Basisstation
antworten müssen.
Momentan muss ein Mobilkommunikationsgerät den Rahmenneusendungsanfragen
von einer Basisstation gemäß IS-707
folgen. Wenn zum Beispiel Rahmen 11 nicht korrekt von einer
Basisstation empfangen wurde, wird die Basisstation eine einzelne
NAK zum Mobilkommunikationsgerät
senden, und zwar um eine einzelne Neusendung des Rahmens 11 anzufordern.
Gemäß IS-707,
muss das Mobilkommunikationsgerät
mit einer einzelnen Neusendung des Rahmens 11 antworten. Wenn
der neu gesendete Rahmen noch immer nicht von der Basisstation empfangen
wurde, werden zwei NAKs zum Mobilkommunikationsgerät gesendet,
um anzufragen, das Rahmen 11 zwei Mal gesendet wird. Das Mobilkommunikationsgerät antwortet
anschließend
durch zweimaliges Senden des Rahmens 11. In gewissen Situationen
würde es
für das
Mobilkommunikationsgerät
wünschenswert
sein, auf NAKs in einer intelligenteren Art und Weise zu antworten.
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Ein
verwandter Nachteil des Verwendens von Datenprotokollen, um Sprachinformation
zu senden, ist der, dass Basisstationen auf gleiche Weise in deren
Fähigkeit
auf NAKs, die von denen Mobilkommunikationsgeräten gesendet werden, eingeschränkt sind.
Basisstationen, die für
die Verwendung von IS-95-Kommunikationssystemen entwickelt wurden,
können
nur eine Kopie eines angeforderten Rahmens für jede empfangene NAK senden.
Es würde
wünschenswert
sein, einer Basisstation zu ermöglichen,
ebenso auf eine intelligentere Art und Weise auf NAKs zu antworten.
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Was
gebraucht wird, ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Neusenden
von Rahmen, die fehlerhaft empfangen wurden, während die Probleme, die von
den Zeitverzögerungen,
die mit den Neusendungen assoziiert sind, verursacht werden, minimiert
werden. Weiterhin sollte das Neusendungsverfahren und Vorrichtung
rückwärtskompatibel
mit der existierenden Infrastruktur sein, um teure Aktualisierungen
von diesen Systemen zu vermeiden.
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Weitere
Aufmerksamkeit wird auf Dokument
US-A-5,768,527 gezogen, das sich auf ein Gerät, System und
Verfahren zum Echtzeit-Streaming von einer Multimediadatei, die
auf einem entfernten Server gespeichert ist, und zwar über ein
Paketnetzwerk zu einem Multimedia-Client, der mit dem gleichen Netzwerk über eine Langsam-Geschwindigkeits-Zugriffsverbindung,
wie zum Beispiel eine analoge Telefonleitung, verbunden ist. Das
Verfahren operiert, um verbesserte QoS bezüglich sowohl Qualität als auch
Verzögerung
vorzusehen.
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Weiterhin
wird auf das Dokument
US-A-4,905,234 aufmerksam
gemacht, das sich auf ein digitales Funk-HF-Signalisierungsprotokoll
bezieht, das mit entweder digitalisierter Sprache oder digitalisierten
Datensignalen kommuniziert und den Typ der Information, die zum
Empfänger
kommuniziert wird, anzeigt. Vielfache Wiederholungen der Steuerungssignale
werden für
Gesichtsschutz vorgesehen und, um korrekten Empfang auch unter adversen
Kommunikationskanalbedingungen zu garantieren. Wenn der Zieltransceiver einen
gesendeten digitalen Datenburst von dem Sender empfängt, sendet
der Zieltransceiver eine entsprechende Bestätigungsnachricht und kann in
der Bestätigungsnachricht
spezifizieren, welche Teile der empfangenen Nachricht nicht korrekt
empfangen wurden und erneut vom ursprünglichen Transceiver gesendet
werden sollten. Der ursprüngliche
Transceiver bestimmt die Inhalte der nacheinander folgenden gesendeten
Datentbursts basierend auf den Informationen, die sie von dem Zieltransceiver
durch die Bestätigungsnachricht
empfangen hat. Da schädliche
Phänomene
(zum Beispiel Rauschen und/oder Schwund) Kommunikationskanalqualität degradieren,
wirkt das Bestätigungsnachrichten-Handshaking,
dass der ursprüngliche
Transceiver nicht korrekt empfangene Datenpakete so lange wiederholt,
bis der Zieltransceiver letztendlich diese Datenpakete richtig empfängt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur effizienten
Datenneusendung für
die Verwendung in einem Sprache-Über-Daten-Kommunikationssystem,
wie dargelegt in Anspruch 1 bzw. Anspruch 6 vorgesehen. Weitere
Ausführungsbeispiele
sind in den Unteransprüchen
beansprucht.
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Die
vorliegende Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Neusenden von Datenrahmen, die Audioinformation beinhalten, und
zwar über
ein existierendes Datennetzwerk. Die vorliegende Erfindung befindet
sich insgesamt innerhalb eines Mobilkommunikationsgeräts, sodass
teuere Modifikationen an existierender Infrastruktur vermieden werden
können.
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Wenn
ein Rahmen fehlerhaft von einem ersten Drahtloskommunikationsgerät empfangen
wird, wird eine Anzahl von Negativ-Bestätigungsnachrichten (NAKs =
negative acknowledgement messages) von dem ersten Drahtloskommunikationsgerät zu einem
Sender gesendet, der den Rahmen gesendet hat, wobei jede der Negativ-Bestätigungsnachrichten
kurz aufeinander gesendet werden. Die NAKs befehlen bzw. dirigieren den
Sender, der innerhalb eines zweiten Drahtloskommunikationsgeräts platziert
ist, im Allgemeinen eine Basisstation, mehrere Kopien des Rahmens,
der fehlerhaft empfangen wurde, zu senden, um dadurch die Wahrscheinlichkeit
zu erhöhen,
dass der Rahmen korrekt innerhalb eines kurzen Zeitbetrags empfangen
wird. Somit wird die Audiolatenz reduziert. Alternativ, wenn ein
Rahmen fehlerhaft von dem ersten Drahtloskommunikationsgerät empfangen
wurde, ignoriert das erste Drahtloskommunikationsgerät den Fehler
und sendet keine NAKs. Dies degradiert bzw. verschlechtert die Sprachqualität nur leicht,
reduziert aber signifikant Sprachlatenz durch gänzliches Vermeiden des Neusendungsprozesses.
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Wenn
eine NAK generiert wurde und von dem zweiten Drahtloskommunikationsgerät gesendet
wurde und von dem ersten Drahtloskommunikationsgerät empfangen
wurde, wird eine Anzahl von Kopien des Rahmens, der durch die NAK
identifiziert wird, von dem ersten Drahtloskommunikationsgerät gesendet,
wobei die Kopien kurz aufeinander gesendet werden. Nochmals wird
die Wahrscheinlichkeit, dass ein Rahmen erfolgreich empfangen wird,
erhöht,
und zwar unter Verwendung von Rahmenneusendungen. Alternativ, wenn
eine einzelne NAK von einem ersten Drahtloskommunikationsgerät empfangen
wird, wird eine Anzahl von Kopien in zwei Stufen gesendet. Eine
Kopie des identifizierten Rahmens wird sofort beim Empfangen der
einzelnen NAK gesendet. Die restlichen Kopien werden nur gesendet,
wenn und wann keine neue Daten verfügbar sind, die gesendet werden
sollen.
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KURZE BESCHREIBUN DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Blockdiagramm eines Drahtloskommunikationssystems;
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2 stellt
ein Blockdiagramm eines Senders und eines Empfängers dar, die in dem Drahtloskommunikationssystem
der 1 verwendet werden;
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3 stellt
einen typischen Rahmen dar, der von dem Sender der 2 generiert
wurde;
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4 stellt
eine Sequenz von gesendeten Datenrahmen dar;
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5 ist
ein Flussdiagramm, das die Operation des Senders und des Empfängers der 2 während einer
Vorwärtsverbindungssendung
gemäß den Lehren
der vorliegenden Erfindung beschreibt; und
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6 stellt
die Operation eines zweiten Senders und eines zweiten Empfängers dar,
und zwar während
einer Rückwärtsverbindungssendung
gemäß den Lehren
der vorliegenden Erfindung.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Die
Ausführungsbeispiele,
die hierin beschrieben sind, sind mit Bezug auf ein Drahtloskommunikationssystem,
das gemäß der Verwendung
von CDMA-Signalverarbeitungstechniken
der IS-707 und IS-95-Standards operiert. Während die vorliegende Erfindung
speziell für
die Verwendung innerhalb solch eines Kommunikationssystems geeignet
ist, sei es angemerkt, dass die vorliegende Erfindung auch in verschiedenen
anderen Typen von Kommunikationssystemen, die Daten über Rahmen
und Pakete senden, angewendet werden kann, einschließlich sowohl
drahtlos als auch drahtgebundene Kommunikationssysteme und Satelliten
basierende Kommunikationssysteme. Zusätzlich sind durchgehend durch
die ganze Beschreibung, verschiedene bekannte Systeme in Blockform
dargelegt. Dies wurde gemacht für
den Zweck der Klarheit.
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Verschiedene
Drahtloskommunikationssysteme wenden feste Basisstationen an, die
mit Mobileinheiten unter Verwendung einer über die Luftschnittstelle kommunizieren.
Solche Drahtloskommunikationssysteme beinhalten AMPS (analog), IS-54
(Nordamerikanisches TDMA), GSM (Globales System für Mobilkommunikationen
TDMA) und IS-95 (CDMA). In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist das Drahtloskommunikationssystem ein CDMA-System.
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Wie
in 1 dargestellt, beinhaltet ein CDMA-Drahtloskommunikationssystem
im Allgemeinen eine Vielzahl von ersten Drahtloskommunikationsgeräten 10,
eine Vielzahl von zweiten Drahtloskommunikationsgeräten, oder
Basisstationen, 12, eine Basisstationscontroller (BSC =
base station controller) 14, und eine Mobilvermittlungszentrale
(MSC = mobile switching center) 16. Ein erstes Drahtloskommunikationsgerät 10 ist
typischerweise ein Drahtlostelefon, obwohl Drahtloskommunikationsgerät 10 ebenso
einen Computer mit einem Drahtlosmodem aufweisen könnte, oder
jedes andere Gerät,
das in der Lage ist, Audio- oder Dateninformationen zu einem anderen
Drahtloskommunikationsgerät
zu senden und zu empfangen. Das zweite Drahtloskommunikationsgerät 12,
das zwar in 1 als feste Basisstation gezeigt
ist, könnte
alternativ ein Mobilkommunikationsgerät, einen Satellit oder jedes
andere Gerät
aufweisen, das in der Lage ist, Kommunikationen vom ersten Drahtloskommunikationsgerät 10 zu
senden und zu empfangen. Für
die Zwecke der Klarheit soll das erste Drahtloskommunikationsgerät 10 hierin
als Mobileinheit 10, und das zweite Drahtloskommunikationsgerät 12 als
Basisstation 12 bezeichnet werden.
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Die
MSC 16 ist konfiguriert, um sich mit einem konventionellen öffentlichen
Telefonvermittlungsnetzwerk (PSTN = public switch telephone network) 18 oder
direkt mit einem Computernetzwerk, wie zum Beispiel das Internet 20,
zu verbinden. Die MSC 16 ist ebenso konfiguriert, um sich
mit dem BSC 14 zu verbinden. Der BSC 14 ist an
jede Basisstation 12 über
Backhaut-Leitungen gekoppelt. Die Backhaul-Leitungen können gemäß einem
der mehreren bekannten Verbindungen einschließlich E1/T1, ATM oder IP konfiguriert
werden. Es sei angemerkt, dass es in dem System mehr als eine BSC 14 geben
kann. Jede Basisstation 12 beinhaltet auf vorteilhafte
Weise wenigstens einen Sektor (nicht gezeigt), wobei jeder Sektor
eine Antenne aufweist, die in eine bestimmte Richtung radial weg
von der Basisstation 12 gerichtet ist. Alternativ kann
jeder Sektor zwei Antennen für
Diversity-Empfang
aufweisen. Jede Basisstation 12 kann auf vorteilhafte Weise
entwickelt sein, um eine Vielzahl von Frequenzzuweisungen (jede
Frequenzzuweisung weist 1,25 Megahertz des Spektrums auf) zu unterstützen. Die
Intersektion eines Sektors und eine Frequenzzuweisung können als
ein CDMA-Kanal bezeichnet werden. Die Basisstationen 12 können ebenso
als Basisstationstransceiveruntersysteme (BTSs = base station transceiver
subsystems) 12 bekannt sein. Alternativ kann "Basisstation" in der Industrie
benutzt werden, um sich zusammengenommen auf einen BSC 14 und
eine oder mehrere BTSs 12 zu beziehen, wobei BTSs 12 ebenso
als "Zellstandorte" bezeichnet werden
können.
(Alternativ können
individuelle Sektoren eines gegebenen BTS 12 als Zellstandorte
bezeichnet werden.) Die Mobilteilnehmereinheiten 10 sind
typischerweise Drahtlostelefone 10 und das Drahtloskommunikationssystem
ist auf vorteilhafte Weise ein CDMA-System, das für die Verwendung
gemäß dem IS-95-Standard konfiguriert
ist.
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Während typischer
Operation des Zellulartelefonsystems empfangen die Basisstationen 12 Sätze von Rückwärtsverbindungssignalen
von den Sätzen
der Mobileinheiten 10. Die Mobileinheiten 10 senden
und empfangen Sprache und/oder Datenkommunikationen. Jedes Rückwärtsverbindungssignal,
das von einer gegebenen Basisstation 12 empfangen wurde,
wird innerhalb dieser Basisstation 12 verarbeitet. Die
resultierenden Daten werden zum BSC 14 weitergeleitet.
Der BSC 14 liefert Anrufsressourcenzuordnung und Mobilitätsmanagementfunktionalität einschließlich der
Steuerung (orchestration) von Soft-Handoffs zwischen Basisstationen 12.
Der BSC 14 lenkt ebenso die empfangenen Daten zur MSC 16,
die zusätzliche
Lenkungsdienste für die
Verbindung mit PSTN 18 vorsieht. Auf ähnliche Weise verbinden sich
PSTN 18 und Internet 20 mit MSC 16, und
MSC 16 verbindet sich mit BSC 14, der wiederum
die Basisstationen 12 steuert, um Sätze von Vorwärtsverbindungssignalen
zu den Sätzen
von Mobileinheiten 10 zu senden.
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Gemäß den Lehren
von IS-95, ist das Drahtloskommunikationssystem der 1 im
Allgemeinen designed bzw. entwickelt, um Sprachkommunikationen zwischen
Mobileinheiten 10 und zu drahtgebundenen Kommunikationsgeräten über PSTN 18 zu
erlauben. Verschiedene Standards wurden jedoch implementiert, einschließlich zum
Beispiel I5-707, die die Sendung von Daten zwischen Mobilteilnehmereinheiten 10 und
Datenkommunikationsgeräten über entweder
PSTN 18 oder Internet 20 erlauben. Beispiele für Anwendungen, die
die Sendung Daten anstatt Sprache benötigen, beinhalten E-Mail, verschiedene
Download-Anwendungen und Paging-Dienste. IS-707 spezifiziert, wie
Daten zwischen einem Sender und einem- Empfänger, der in einem CDMA-Kommunikationssystem
operiert, gesendet werden sollen.
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Die
Protokolle, die innerhalb IS-707 enthalten sind, um Daten zu senden,
sind unterschiedlich zu den Protokollen, die benutzt werden, um
Audioinformationen, wie spezifiziert in IS-95, zu senden, und zwar
wegen den Eigenschaften, die mit jedem Datentyp assoziiert sind.
Die erlaubbare Fehlerrate während
der Sendung von Audioinformationen kann zum Beispiel relativ hoch
sein, und zwar wegen den Begrenzungen bzw. Einschränkungen
des menschlichen Gehörs.
Eine typische erlaubbare Rahmenfehlerrate in einem IS-95 konformen
CDMA-Kommunikationssystem ist ein Prozent, was bedeutet, dass ein
Prozent der Rahmen fehlerhaft empfangen werden kann, ohne einen
wahrnehmbaren Verlust an Audioqualität.
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In
einem Datenkommunikationssystem muss die Fehlerrate sehr viel niedriger
als in einem Sprachkommunikationssystem sein, weil ein einzelnes
Datenbit, das fehlerhaft empfangen wurde, einen signifikanten Effekt
auf die Informationen, die gesendet wurden, haben kann. Eine typische
Fehlerrate in solch einem Kommunikationssystem, spezifiziert als
Bitfehlerrate (BER = bit error rate) ist um die 10–9,
oder ein fehlerhaft empfangenes Bit pro eine Billionen Bits, die
empfangen wurden.
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In
einem IS-707-conformen-Datenkommunikationssystem werden Informationen
in Zwanzigmillisekundenrahmen gesendet. Wenn ein Rahmen empfangen
wurde, der einen oder mehrere Fehler in dem Rahmen enthält, wird
eine Negativ-Bestätigungsnachricht,
oder NAK zu dem Sender von dem der Datenrahmen gesendet wurde, gesendet,
um den Sender von einer Rahmenzahl assoziiert mit dem Rahmen, der
fehlerhaft empfangen wurde, zu informieren. Ein Rahmen,. der fehlerhaft
empfangen wurde, ist ebenso als ein Fehlerrahmen oder schlechter
Rahmen bekannt, und kann als ein empfangener Rahmen, der Fehler
enthält,
definiert werden, oder als ein Rahmen, der von einem gedachten Empfänger nie
empfangen wurde. Wenn der Sender die NAK empfängt, wird eine zweifache Kopie
des Datenrahmens von einem Speicherpuffer geholt bzw. abgerufen
und anschließend
erneut zum Empfänger
gesendet.
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Gemäß den Lehren
von IS-707, wenn der gleiche Rahmen nicht erfolgreich innerhalb
eines vorbestimmten Zeitbetrags nach dem Senden der ursprünglichen
NAK erfolgreich empfangen wurde, wird eine zweite Anfrage bzw. Anforderung
zum Sender in der Form von zwei NAKs gesendet, wobei jede NAK spezifiziert, dass
der gleiche Rahmen erneut gesendet werden soll, eine Neusendung
für jede
gesendete NAK. Der Zweck von mehrfachen NAKs ist der, die Wahrscheinlichkeit
des erfolgreichen Empfangens eines Rahmens zu erhöhen.
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Wenn
der Datenrahmen immer noch nicht innerhalb eines zweiten vorbestimmten
Zeitbetrags ausgehend von wann die zweite Neusendungsanfrage gesendet
wurde, empfangen wurde, wird eine dritte Neusendungsanfrage von
dem Empfänger
in Form von drei NAKs gesendet, wobei jede NAK spezifiziert, dass
der gleiche Rahmen erneut gesendet werden soll, eine Neusendung
für jede
gesendete NAK. Wenn der Rahmen immer noch nicht innerhalb eines
dritten vorbestimmten Zeitbetrags ausgehend von wann die dritte
Neusendungsanfrage gesendet wurde, empfangen wird, werden keine
weiteren Neusendungsanfragen gesendet, und der Rahmen wird beim
Empfänger
für die
Verwendung bei der Rekonstruktion der originalen Daten ignoriert. Die
originale vorbestimmte Zeitperiode für die Antwort, die zweite vorbestimmte
Zeit und die dritte vorbestimmte Zeit können gleich zueinander sein,
oder sie können
auf verschiedene Werte gesetzt werden. Zusätzlich können die drei vorbestimmten
Zeitperioden dynamisch eingestellt werden, abhängig von der Übertragungsqualität des Kanals.
Dies kann durch Überwachen
der Fehlerrate, bei der die Daten empfangen werden, gemessen werden.
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Das
Neusendungsschema, das gerade beschrieben wurde, führt eine
Zeitverzögerung
beim korrekten Empfangen eines Rahmens ein, der ursprünglich fehlerhaft
empfangen worden ist. Die Zeitverzögerung wird verursacht von
den mehreren Anfragen für
Rahmenneusendung und die Zeit, die vom Empfänger für das Warten aufgewendet wird,
um zu sehen, ob eine erste, zweite oder dritte Neusendungsanfrage
erfolgreich gewesen ist. Gewöhnlicherweise
hat diese Zeitverzögerung
keinen nachteiligen Effekt, wenn Daten gesendet werden. Wenn jedoch
Audioinformationen über
ein Datenkommunikationssystem gesendet werden, ist die Zeitverzögerung assoziiert
mit den Neusendungsanfragen nicht akzeptabel, da es einen merkbaren
Verlust von Audioqualität
für den
Hörer einführt.
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Die
vorliegende Erfindung ermöglicht
einer Mobileinheit 10 Neuanfragen auf eine Art und Weise
anzufordern bzw. anzufragen, die kompatibel mit existierender Infrastruktur
und Datensendungsprotokollen ist, während die Zeitverzögerung assoziiert
mit den Neusendungsanfragen minimiert wird. Zusätzlich ermöglicht die vorliegende Erfindung
einer Mobileinheit 10 auf Neusendungsanfragen auf eine
Art und Weise zu antworten, die Neusendungszeitverzögerung reduziert.
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2 stellt
einen Sender und einen Empfänger
konfiguriert gemäß einem
beispielhaften Ausführungsbeispiel
in Blockform dar. Kommunikationen finden zwischen Sender 50 und
Empfänger 52 statt.
In den meisten Drahtloskommunikationssystemen sind wenigstens ein
Sender 50 und ein Empfänger 52 zusammen
als ein Modem bekannt, das in einer Basisstation (BTS = base station) 12 platziert
ist, und ein Sender 50 und ein Empfänger 52 ist innerhalb
einer Mobileinheit 10 platziert, um Zweiwegekommunikationen
zwischen dem BTS 12 und der Mobileinheit 10 zu
erlauben bzw. zu ermöglichen.
Die folgende Diskussion beschreibt die vorliegende Erfindung hinsichtlich
einer Vorwärtsverbindung,
dass heisst, Datensendung von BTS 12 zur Mobileinheit 10.
Deswegen ist jede Referenz auf den Sender 50 gerichtet
auf den Sender, der innerhalb des BTS 12 platziert ist
und jede Referenz auf den Empfänger 52 ist
auf den Empfänger
gerichtet, der innerhalb der Mobileinheit 10 platziert
ist, soweit nicht anders angemerkt. Eine Diskussion der vorliegenden
Erfindung mit Bezug auf die Rückwärtsverbindung
folgt der Diskussion der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die
Vorwärtsverbindung.
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Die
vorliegende Erfindung befindet sich komplett in einer Mobileinheit 10,
um dadurch den Bedarf zu eliminieren, teure und unerwünschte Änderungen
der existierenden Infrastrukturenlage durchzuführen. Zusätzlich ist die vorliegende
Erfindung ohne das Erfordernis von Modifikationen an existierenden
Sprach- und Datenprotokollen,
die von den Industriestandards, wie zum Beispiel IS-95 und IS-707,
beauftragt wurden.
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Nun
zurück
zu 2, wo im Sender 50, Steuersystem 54 Datenrahmen
von Eingabe-/Ausgabe (I/O = input/output) 56 empfängt und
die Datenrahmen zum Codierer 58 liefert. Steuersystem 54 stellt
ein bekanntes digitales Berechnungsgerät dar, das in der Lage ist,
Rahmeninformationen zu und vom I/O 56 zu steuern, wie auch
eine Vielzahl von anderen Funktionen innerhalb des Senders 50.
Die Datenrahmen können
entweder Audioinformation oder Daten aufweisen, die vorliegende
Erfindung wird jedoch primär
benutzt, um Datenrahmen, die Audioinformation enthalten, zu senden.
Codierer 58 führt
Faltungscodierung durch, um Codesymbole zu generieren, die vom Digitalmodulator 60 empfangen
werden. Digitalmodulator 60 führt direkt Sequenzmodulation
auf den Codesymbolen mit einem oder mehreren binären Kanalcodes und einem oder
mehreren binären Spreizcodes
durch, um Chipped-Symbole zu erhalten, die vom Hochfrequenz(HF)-Sender 62 empfangen
werden. Die Chipped-Symbole werden hochkonvertiert auf das Trägerfrequenzband
durch HF-Sender 62 und vom Antennensystem 64 über Diplexer 66 gesendet.
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Verschiedene
Verfahren und Vorrichtungen zum Durchführen der Digitalmodulation
und HF-Hochkonvertierung können
angewandt werden. Ein Satz von bestimmten nützlichen Verfahren und Vorrichtungen
sind in dem ebenfalls anhängigen
US-Patenten mit den Nummern 6,005,855 mit
dem Titel "METHOD
AND APPARATUS FOR PROVIDING VARIABLE RATE DATA IN A COMMUNICATIONS
SYSTEM USING STATISTICAL MULTIPLEXING", veröffentlicht am 21. Dezember
1999,
5,777,990 , mit
dem Titel "METHOD
AND APPARATUS FOR PROVIDING VARIABLE RATE DATA IN A COMMUNICATIONS
SYSTEMS USING NON-ORTHOGONAL OVERFLOW CHANNELS", veröffentlicht am 7. Juli 1998,
und
5,949,814 , mit dem
Titel "HIGH DATA
RATE SUPPLEMENTAL CHANNEL FOR CDMA TELECOMMUNICATIONS SYSTEM", veröffentlicht am
7. September 1999, wobei jedes dem Rechtsnachfolger der vorliegenden
Erfindung zugeordnet ist. Es sei angemerkt, dass einige der oben
genannten Patentanmeldungen bzw. Patente auf Vorwärtsverbindung
gerichtet sind, und deswegen besser für die Verwendung mit dem Sender
50 geeignet
sind, während
andere auf die Rückwärtsverbindung
gerichtet sind, und deswegen besser für die Verwendung mit dem Empfänger
52 geeignet
sind.
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3 stellt
einen beispielhaften Datenrahmen 70 dar, der von dem Antennensystem 64 gesendet
wurde, der ein 8-Bit-Sequenzfeld (SEQ-Nummer bzw. -Zahl) 72 und ein
Datenfeld 76 enthält.
Der Rahmen 70 kann andere Felder enthalten, wie auf dem
Fachgebiet bekannt ist, die nicht gezeigt sind, weil sie nicht besonders relevant
für die
vorliegende Erfindung sind. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
sind die Rahmen im Wesentlichen gemäß den Rahmenstrukturen, die
in IS-707-Standard definiert sind, formatiert.
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Nun
zurück
zu 2, wo Datenrahmen zum Codierer 58 auf
eine normale Art und Weise unter Verwendung des Steuersystems 54 vorgesehen
werden, der die Rahmen innerhalb des Rahmenpuffers 55 speichert
und einen Indexwert L_V(S) aktualisiert, wobei beide im Speicher 57 gespeichert
sind. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist der Indexwert L_V(S) eine 12-Bit-Sequenzzahl, die erhöht wird, nach dem jeder Rahmen
in dem Puffer 55 platziert wurde. Die niedrigstwertigen
8 Bits des Indexwerts L_V(S) werden in dem Sequenzfeld 72 des
Rahmens 70 als Rahmen gespeichert im Puffer 55 platziert.
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Beim
Empfänger 52 werden
HF-Signale vom Sender 50 durch die Antenne 82 empfangen,
anschließend
zum HF-Empfänger 80 durch
Diplexer 66 gelenkt. Digitaldemodulator 86 demoduliert
die herunterkonvertierten Signale oder "Basisband"-Signale unter Verwendung deren notwendigen
binären
Codes, um weiche Entscheidungsdaten zu generieren, die vom Decodierer 88 empfangen
werden. Decodierer 88 führt
likelihood trellis oder Viterbidecodierung durch, um harte Entscheidungsdaten 90 zu
erhalten, die an den Controller 91 vorgesehen werden.
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Controller 91 bildet
den Rahmen 70 unter Verwendung der harten Entscheidungsdaten 90 neu
und bestimmt, ob der Rahmen in der Abfolge relativ zu den Rahmen,
die bereits unter Verwendung von Techniken, die auf dem Fachgebiet
bekannt sind, empfangen wurden, empfangen worden ist. Controller 91 stellt
irgendein bekanntes Digitalberechnungsgerät dar, das dazu in der Lage
ist, die Gesamtfunktionalität
des Empfängers 52 zu
steuern. Die Daten, die im Datenfeld 76 enthalten sind,
werden ebenso geprüft,
um zu bestimmen, ob sie ohne Fehler empfangen wurden, im Allgemeinen
unter Verwendung eines konventionellen CRC-Fehler-Prüfungsformats,
das ebenso auf dem Fachgebiet bekannt ist. Wenn der Rahmen 70 nicht
in der Abfolge empfangen wurde oder in der richtigen Abfolge empfangen
wurde aber das Datenfeld 76 nichtsdestotrotz fehlerhaft empfangen
wurde, dann wird eine Neusendungsanfrage bzw. Anforderung gemäß den Lehren
der vorliegenden Erfindung vom Controller 91 generiert
und zum Sender 50 gesendet, um wenigstens eine Neusendung des
Rahmens anzufragen bzw. anzufordern, der fehlerhaft empfangen wurde.
Für die
restliche Diskussion hierin wird ein Rahmen als fehlerhaft empfangen
betrachtet, wenn ein Nicht-In-Der-Abfolge-Rahmen detektiert wird, oder wenn ein
Rahmen empfangen wurde, aber die Daten, die im Datenfeld 76 enthalten
sind, nicht verwendbar sind.
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In
einem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung generiert der Controller 91 sofort
eine feste Anzahl n an NAKs, die zum Sender 50 gesendet
werden, der vielfache Neusendungen des Rahmens 70 angefordert
hat. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist die Anzahl n von NAKs, die vom Controller 91 gesendet
werden, gleich drei, obwohl eine größere oder kleinere Anzahl von
NAKs in alternativen Ausführungsbeispielen
gesendet werden könnten.
Jede generierte NAK enthält
Informationen, die den bestimmten Rahmen identifizieren, der nicht
korrekt empfangen wurde, zum Beispiel, SEQ-Nummer 72 entsprechend
dem Rahmen 70, der fehlerhaft empfangen wurde.
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Die
mehrfachen NAKs werden in kurzer Abfolge nacheinander gesendet.
Das kann erreicht werden, entweder durch Senden von NAKs sofort
hintereinander oder durch Verschachteln von NAKs mit normalen Datenrahmen.
Alternativ können
NAKs, die verschiedene Rahmen betreffen miteinander verschachtelt
werden, um dadurch zu ermöglichen,
eine kurze Zeitperiode zwischen NAKs, die den gleichen Rahmen betreffen,
zu ermöglichen.
Erhöhte
Zuverlässigkeit
führt durch
voneinander beabstanden der NAKs, die den gleichen Rahmen betreffen,
erreicht, um Zeit-Diversity zwischen NAKs zu erzeugen.
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In
einer leichten Variation des Verschachtelns von NAKs mit normalen
Datenrahmen werden mehrfache NAKs in zwei Prozessschritten neu gesendet.
In einem ersten Schritt wird eine erste NAK, die einen fehlerhaft
empfangenen Rahmen identifiziert, in den Strom von Rahmen, die auf
die Sendung warten, eingefügt, andernfalls
bekannt als ein Sendestrom. Die erste NAK ersetzt bzw. versetzt
das, was der nächste
normale Datenrahmen, der gesendet werden soll, sein würde. Deswegen
werden die normalen Datenrahmen durch einen Rahmen verzögert. Zweite
und nachfolgende NAKs, die den gleichen Fehlerrahmen betreffen,
werden nur in den Sendestrom eingefügt, wenn ein leerer Zeitschlitz
verfügbar
wird, d.h. wenn keine normalen Datenrahmen für die Platzierung in dem Sendestrom
sofort verfügbar
sind. Im Allgemeinen, wenn kein leerer Zeitschlitz für eine vorbestimmte
Zeitperiode nach dem die erste NAK gesendet wurde, auftritt, werden
keine weiteren NAKs gesendet, die den bestimmten Fehlerrahmen betreffen.
Steuersystem 54 bestimmt, ob irgendwelche leeren Zeitschlitze
verfügbar
sind.
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Beim
Sender 50 werden mehrfache NAKs auf eine Art und Weise,
wie der Empfang beim Empfänger 52 empfangen.
Steuersystem 54 bestimmt, ob eine NAK empfangen worden
ist, und wenn das so ist, werden die identifizierten Rahme(n) neu
gesendet, und zwar gemäß den Lehren
des Datenprotokolls, das benutzt wurde, in diesem Fall, IS-707.
Das heißt,
eine Rahmenneusendung tritt für
jede empfangene NAK auf. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel werden drei
Neusendungen eines Rahmens, der in den NAKs identifiziert wurde,
zum Empfänger 52 gesendet.
Das Timing bzw. Festlegen der Zeit der neu gesendeten Rahmen folgt
im Allgemeinen dem Timing der empfangenen NAKs. Wenn zum Beispiel
mehrfache NAKs in kurzer Abfolge empfangen wurden, treten die gleiche
Anzahl an Neusendungen in dieser kurzen Abfolge auf. Wenn die NAKs
mit einer Zeitverzögerung
zwischen jeder NAK empfangen wurden, werden die neu gesendeten Rahmen
mit dem Allgemeinen der gleichen Zeitverzögerung dazwischen eingefügt, gesendet.
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In
einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung, variiert die Anzahl
der NAKs, n, die ansprechend auf einen Fehlerrahmen generiert wurden,
und zwar abhängig
von der Sendequalität
des Kanals über
die Kommunikationen stattfinden. Eine Art, um die Kanalqualität zu messen,
ist das Messen der Rate, bei der NAKs generiert wurden. Diese Ausgestaltung
ermöglicht
der Mobileinheit 10 die Anzahl der Neusendungsanforderungen
bzw. Anfragen n abhängig
von der Wahrscheinlichkeit des erfolgreich Empfangens eines Rahmens,
der fehlerhaft empfangen wurde, zu variieren. Sobald eine NAK-Rate bestimmt wurde,
kann die Anzahl der NAKs, n, die immer wenn ein Rahmen fehlerhaft
empfangen wurde, generiert wurden, anschließend berechnet werden und für weitere
Neusendungsanfragen benutzt werden.
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Die
NAK-Rate kann definiert werden, und zwar als die Anzahl von NAKs,
die von einem Drahtloskommunikationsgerät oder von einer festen Station
gesendet oder empfangen wurden, und zwar bezüglich einer vorbestimmten Anzahl
von Rahmen, die gesendet oder empfangen wurden. Sie könnte ebenso
als die Anzahl von generierten, aber noch nicht gesendeten NAKs
definiert werden. Obwohl die NAK-Rate auf viele Art und Weisen bestimmt
werden könnte,
werden drei Verfahren hierin diskutiert.
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Das
erste Verfahren zum Bestimmen der NAK-Rate ist einfach das Teilen
der Anzahl von gesendeten NAKs durch eine vorbestimmte Anzahl von
empfangenen Rahmen. Mit diesem Ansatz wird eine Variable im Speicher 93 gespeichert,
die für
jede empfangene NAK erhöht
wird. Eine zweite Variable, die in dem Speicher 93 gespeichert
wird, wird für
jeden empfangenen Rahmen erhöht.
Wenn eine vorbestimmte Anzahl von Rahmen empfangen worden ist, zum
Beispiel 100 Rahmen, dann wird die Anzahl der NAKs, die
bis zu diesem Punkt gesendet wurden, durch die Anzahl der vorbestimmten
Rahmen geteilt, um die NAK-Rate zu bestimmen. Dieses Verfahren des
Bestimmens der NAK-Rate wird aktualisiert, und zwar immer wenn die
vorbestimmte Anzahl von Rahmen empfangen wurde. Wenn die vorbestimmte
Anzahl von Rahmen empfangen wurde, werden die Anzahl von gesendeten
NAKs und die Anzahl von empfangenen Rahmen im Speicher 93 auf
Null gesetzt und der Prozess beginnt wieder von vorne.
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Das
zweite Verfahren zum Bestimmen der NAK-Rate ist die Benutzung eines "Schiebefenster"-Ansatz. Das heißt, eine
neue NAK-Rate wird für
jeden empfangenen Rahmen wie folgt bestimmt. Ein Fenster wird als
eine vorbestimmte Anzahl von empfangenen Rahmen, zum Beispiel 100 Rahmen, bestimmt.
Speicher 93 wird anschließend benutzt, um die Anzahl
von gesendeten NAKs während
des vorherigen Fensters nachzuverfolgen, in diesem Beispiel während der
letzten 100 empfangen Rahmen. Wenn ein neuer Rahmen empfangen
wird, wird die gesamte Anzahl von gesendeten NAKs über das
letzte Fenster, einschließlich
des neuen Rahmens, vom Controller 91 evaluiert. Auf diese
Art wird eine neue NAK-Rate für
jeden empfangenen Rahmen bestimmt.
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Das
dritte Verfahren zum Bestimmen der NAK-Rate ist die Verwendung eines
schrittweisen Ansatzes. In diesem Ausführungsbeispiel wird die momentane
NAK-Rate basierend auf der vorherigen NAK-Rate und dem Status des
momentanen empfangenen Rahmens berechnet. Wenn Rahmen empfangen
werden, werden sie evaluiert, um zu bestimmen, ob der Rahmen ohne
Fehler empfangen wurde. Rahmen, die fehlerhaft empfangen wurden,
erhöhen
die NAK-Rate durch ein Inkrement, während Rahmen, die richtig empfangen
wurden, die NAK-Rate durch ein gleiches Inkrement vermindern. Das
Inkrement kann jede vorbestimmte Zahl sein, in diesem beispielhaften
Ausführungsbeispiel
wird die NAK-Rate durch ein hundertstel inkrementiert. Dieses Verfahren
kann durch die folgende Gleichung beschrieben werden:

wobei 1/N gleich dem vorbestimmten
Inkrement ist. Gemäß der obigen
Gleichung, unter der Annahme von einer vorherigen NAK-Rate von 0,5
und 1/N gleich 0,01, wenn ein Rahmen ohne Fehler empfangen wurde,
ist der momentane Rahmenstatus bzw. Current Frame Status gleich
0 und die momentane NAK-Rate wird (99/100)·0,5 = 0,495. Wenn der nächste Rahmen
nicht korrekt empfangen wurde, ist der momentane Rahmenstatus bzw.
Current Frame Status gleich 1, und die momentane NAK-Rate wird (99/100)·0,495
+ (1/100) = 0,5001.
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In
jeder der obigen Beschreibungen, sobald die NAK-Rate bestimmt worden
ist, kann die Anzahl der NAKs, n, die immer gesendet werden, wenn
ein Rahmen fehlerhaft empfangen wurde, nun berechnet werden. Wenn
zum Beispiel die NAK-Rate größer als
eine von einer Anzahl von vorbestimmten Schwellen wird, könnte die
Anzahl von NAKs, n, die immer gesendet werden, wenn ein Rahmen fehlerhaft
empfangen wird, sich entsprechend erhöhen. Auf ähnliche Weise, wenn die NAK-Rate
unter irgendeine der vorbestimmten Schwellen fällt, könnte sich die Anzahl der NAKs,
n, die immer gesendet werden, wenn ein Rahmen fehlerhaft empfangen wird,
sich vermindern.
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Das
Ausführungsbeispiel,
das oben diskutiert wurde, reduziert die Verzögerung in der Audioinformationssendung über das
Senden von mehreren NAKs, wenn ein Datenrahmen fehlerhaft empfangen
wurde. Das geschieht deswegen, um einen wiederholten Neusendungsanforderungsprozess
zu vermeiden. Um die Verzögerung
auf ein Minimum zu reduzieren, wird in einem alternativen Ausführungsbeispiel
keine Neusendungsanfrage von dem Drahtloskommunikationsgerät beim Empfang
eines fehlerhaft empfangenen Rahmens gesendet. In diesem Ausführungsbeispiel
wird die Sprachlatenz auf ein Minimum auf Kosten von reduzierter Sprachqualität reduziert.
Die Verminderung in Sprachqualität
ist jedoch gewöhnlich
nicht wahrnehmbar, auch mit einer großen Anzahl von Rahmen, die
fehlerhaft empfangen wurden.
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Was
soweit beschrieben wurde, ist das Neusendungsschema der vorliegenden
Erfindung bezüglich der
Vorwärtsverbindung,
d.h. Datensendung von BTS 12 zur Mobileinheit 10.
In dieser Diskussion fordert bzw. fragt die Mobileinheit mehrerer
Neusendungen von Rahmen an, die fehlerhaft vom BTS 12 empfangen
wurden. Die vorliegende Erfindung ist ebenso anwendbar auf die Rückwärtsverbindung,
wie nun diskutiert wird. Die nachstehende Diskussion fokussiert
sich darauf, wie die Mobileinheit die Rahmen neu sendet, wenn angefragt
das zu tun, und zwar von einem zweiten Transceiver wie zum Beispiel
BTS 12.
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Bei
der Rückwärtsverbindung
(Sendung zwischen Mobileinheit 10 und BTS 12),
sendet die Mobileinheit 10 Datenrahmen, die Audioinformation
enthalten, zum BTS 12, ähnlich
zur Vorwärtsverbindung
wie oben beschrieben. In diesem Fall, wieder Bezug nehmend auf die 2 ist
der Sender 50 innerhalb der Mobileinheit 10 und
der Empfänger 52 innerhalb
des BTS 12 platziert.
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Wenn
ein Datenrahmen, der Audioinformation enthält, ursprünglich fehlerhaft beim BTS 12 empfangen
wird, wird eine einzelne NAK zur Mobileinheit 10 gesendet,
gemäß IS-707,
der eine einzelne Neusendung des Rahmens anfragt bzw. anfordert,
der fehlerhaft empfangen wurde. Die Identität des schlechten Rahmens oder
des Fehlerrahmens, wird auf die gleiche Weise, wie die Vorwärtsverbindung
operiert, unter Verwendung von SEQ-Nummer bzw. -Zahl 72 erreicht.
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Wenn
die Mobileinheit 10 die einzelne NAK von dem BTS 12 empfängt, gemäß der vorliegenden
Erfindung, sendet die Mobileinheit 10 sofort mehrere Kopien
des Rahmens neu, die in der NAK identifiziert wurden. Diese Aktion
ist für
eine typische Mobileinheit, die unter dem IS-707-Standard operiert,
unangemessen, in dem eine Mobileinheit nur 1 Neusendung für jede empfangene
NAK sendet.
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Die
mehrfachen Rahmen, die von der Mobileinheit 10 ansprechend
auf eine NAK, die vom BTS 12 gesendet wurde, gesendet wird,
kann eine feste Anzahl oder eine variable Anzahl sein. In dem beispielhaften Ausführungsbeispiel
wird eine feste Anzahl von Rahmen gleich drei sofort gesendet, obwohl
eine größere oder kleinere
Anzahl der Rahmen alternativ gesendet werden könnte. In einem variablen Wiederholungssystem,
variiert die Anzahl der Rahmen, die beim Empfang einer NAK neu gesendet
werden, und zwar abhängig
von der Kanalqualität,
die durch die bestimmende NAK-Rate, wie vorher diskutiert, gemessen
werden kann. In anderen Ausführungsbeispielen
kann die Kanalqualität
durch andere Kriterien bestimmt werden, wie zum Beispiel der Leistungspegel,
bei dem eine Mobileinheit sendet, oder eine Kombination von Kriterien.
Sobald die Kanalqualität
sich verbessert, sind weniger Rahmenneusendungen theoretisch notwendig.
Sobald die Kanalqualität
sich vermindert, sollten mehr Rahmenneusendungen notwendig sein,
um eine erfolgreiche Neusendung abzusichern.
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Die
mehrfachen Rahmen, die von einem Mobilkommunikationsgerät gesendet
wurden, und zwar ansprechend auf eine NAK, werden im Allgemeinen
kurz nacheinander gesendet, entweder durch Senden von Rahmen sofort
nacheinander oder durch Verschachteln der Neusendungsrahmen mit "normalen" Datenrahmen (neue
Rahmen, die noch nicht gesendet wurden), um Zeit-Diversity zu erhalten.
In einem alternativen Ausführungsbeispiel,
um das Verzögern
der Sendung von normalen Datenrahmen in beiden Szenarien zu vermeiden,
werden die mehrfachen Rahmen entsprechend auf eine NAK in einem
zweiteiligen Prozess neu gesendet. Der Rahmen, der mehrfachen Rahmen,
die neu gesendet werden sollen, wird sofort beim Empfang einer NAK
gesendet. Die übrigen
Rahmen werden nur gesendet, wenn es keine weiteren normalen Rahmen gibt,
die ihre Sendung erwarten. Steuersystem 54 bestimmt die
Existenz von leeren Zeitschlitzen. In diesem Ausführungsbeispiel
werden normale Rahmen nicht unnötigerweise
durch den Neusendungsprozess verzögert. 4 stellt
dieses Konzept dar.
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In
der 4 sind Rahmen als Zeitschlitze dargestellt, wobei
die Rahmen wie gezeigt von links nach rechts gesendet werden. Der
normale Rahmen F1 wird als erstes gesendet,
gefolgt von dem Rahmen F2 Vor dem dritten
normalen Rahmen, der gesendet werden soll, wird eine NAK vom Mobilkommunikationsgerät empfangen,
die anfordert, dass Rahmen FR1 neu gesendet
werden soll. Das Mobilkommunikationsgerät fügt Neusendungsrahmen FR1 als den dritten Rahmen, der gesendet werden
soll, ein, um Rahmen F3 zu ersetzen, der normalerweise
der dritte gesendete Rahmen sein würde. Dieses ersetzen verursacht
eine kleine Verzögerung in
der Audioinformation, die gesendet werden soll. Der normale Rahmen
F3 wird anschließend sofort gefolgt nach FR1 gesendet, gefolgt von den normalen Rahmen
F4 und F5. Nach
Rahmen F5 erwarten keine weiteren normalen
Daten gesendet zu werden, was das Existieren von Überschusskapazität in dem
Sendestrom ermöglicht.
In diesem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird der Rahmen FR1 anschließend in dem
Zeitschlitz sofort gefolgt nach dem normalen Rahmen F5 gesendet.
Dies ermöglicht,
dass mehrfache Neusendungen auftreten, und zwar ohne das Einführen von
zusätzlichen
Verzögerungen
in dem Sendestrom.
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In
einer leichten Variation des obigen Ausführungsbeispiels, wenn keine
leere Zeitschlitze nach einer vorbestimmten Zeitperiode, nach dem
der erste Neusendungsrahmen FR1 gesendet
wurde, verfügbar
werden, werden keine weiteren Neusendungen von diesem Rahmen versucht
bzw. unternommen.
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In 5 stellt
ein Flussdiagramm die Operation des Senders 50, der sich
in einer festen Station oder dem BTS 12 befindet, und die
Operation des Empfängers 52,
der sich in der Mobileinheit 10 befindet, dar, und zwar
während
einer Kommunikation, die gemäß der vorliegenden
Erfindung durchgeführt
wurde. 5 stellt die Operation der Mobileinheit 10 dar,
wenn ein Datenrahmen fehlerhaft vom BTS 12 empfangen wurde.
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Mobileinheit 10 beginnt
den Sendungsprozess durch Senden des Datenrahmens 70, der
Audioinformation enthält,
zum BTS 12, wie im Schritt 510 gezeigt. Rahmen 70 weist
die SEQ-Nummer 72 auf, die den Rahmen 70 für die Neusendungszwecke
identifiziert, und wird auf die acht niederwertigsten Bits des Index L_V(S)
eingestellt.
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Im
Schritt 520 wird der Rahmen 70 vom BTS 12 empfangen.
Rahmen 70 wird jedoch nicht erfolgreich empfangen, oder
wird nicht in der Reihenfolge bezüglich der vorher gesendeten
Rahmen empfangen. Solch ein Rahmen wird als fehlerhaft empfangen
betrachtet.
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Im
Schritt 530 wird eine einzelne NAK vom BTS 12 zur
Mobileinheit 10 gesendet, um anzufragen, dass die Mobileinheit 10 den
Rahmen 70 neu sendet. Die NAK, die vom BTS 12 gesendet
wurde, wird gemäß IS-707 und
IS-95 gesendet, die einen BTS 12 befiehlt bzw. einen BTS 12 dirigiert,
eine einzelne NAK zu senden, und zwar wenn zum ersten Mal ein Rahmen
fehlerhaft empfangen wurde.
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Im
Schritt 540 wird die NAK von der Mobileinheit 10 empfangen
und demoduliert, um zu bestimmen, welcher Rahmen fehlerhaft empfangen
wurde. SEQ-Nummer 72 im Rahmen 70 identifiziert,
welcher Rahmen im Puffer 55 neu gesendet werden soll. Im
Schritt 550 ruft das Steuersystem 54 den Rahmen 70 vom
Puffer 55 ab und sendet ihm eine vorbestimmte Anzahl von
Wiederholungen n neu, in diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel
ist n gleich drei. Jeder neu gesendete Rahmen ist identisch zu dem
Original gesendeten Rahmen. In einem zweiten Ausführungsbeispiel
variiert die Anzahl von Rahmen, die neu gesendet werden, gemäß einem
vorbestimmten Format, das oben beschrieben wurde. In jedem Fall
können
die Rahmen sofort nacheinander in den Sendestrom gesendet werden,
und zwar verschachtelt mit normalen Datenrahmen, oder verschachtelt
solange leere Zeitschlitze in dem Sendestrom existieren, wie oben
erklärt.
In noch einem anderen Ausführungsbeispiel
werden die NAKs ignoriert und keine Neusendungen treten auf.
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Im
Schritt 560 wird jeder neu gesendete Rahmen vom BTS 12 empfangen
und demoduliert. Wenn irgendeiner der neu gesendeten Rahmen erfolgreich
empfangen wurde, werden zusätzlich
erfolgreich empfangene neu gesendete Rahmen ignoriert. Die Wahrscheinlichkeit,
dass einer der neu gesendeten Rahmen erfolgreich empfangen wird,
erhöht
sich dramatisch durch das Neusenden von mehreren Rahmen kurz nacheinander.
Dies wiederum reduziert die Latenzperiode für das Neusenden von Audiorahmen,
dass kritisch ist, um Audioinformation unter Verwendung der Datenprotokolle
von IS-707 zu ermöglichen.
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6 stellt
die Operation des Senders 50, der sich in der Mobileinheit 10 befindet,
und die Operation des Empfängers 52,
der sich in dem BTS 12 befindet, dar, und zwar während einer
Kommunikation, die gemäß der vorliegenden
Erfindung durchgeführt
wird. 6 stellt die Operation der Mobileinheit 10 dar,
wenn ein Datenrahmen nicht erfolgreich von der Mobileinheit 10 empfangen
wurde.
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BTS 12 beginnt
den Sendeprozess durch Senden des Datenrahmens 70, der
Audioinformation enthält,
zur Mobileinheit 10, wie in Schritt 610 gezeigt.
Rahmen 70 weist die SEQ-Zahl bzw. -Nummer 72 auf,
die den Rahmen 70 für
Neusendungszwecke identifiziert, und auf die acht niedrigstwertigsten
Bits des Indexes L_V(S) eingestellt wird.
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Im
Schritt 620 wird der Rahmen 70 von der Mobileinheit 10 empfangen.
Der Rahmen 70 wird jedoch nicht erfolgreich empfangen oder
wird nicht in der Reihenfolge bezüglich der vorher gesendeten
Rahmen empfangen. Solch ein Rahmen wird als fehlerhaft empfangen
bezeichnet.
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Im
Schritt 630 wird eine vorbestimmte Anzahl von NAKs, n,
von der Mobileinheit 10 zum BTS 12 gesendet, um
anzufordern bzw. anzufragen, dass BTS 12 Rahmen 70 je
einmal für
jede von der Mobileinheit 10 gesendete NAK neu sendet.
Dies ist im Gegensatz mit den vorliegenden Mobileinheiten, die dem
IS-707-Protokoll folgen, und nur eine NAK für jeden Rahmen, der fehlerhaft
empfangen wurde, senden. Jede von der Mobileinheit 10 gesendete
NAK identifiziert den Rahmen 70 mit der SEQ-Nummer 72,
der der Rahmen ist, der fehlerhaft empfangen wurde. In einer Ausgestaltung
variiert die Anzahl der NAKs, n, die von der Mobileinheit 10 beim
Empfangen eines fehlerhaften Rahmens gesendet wurden, gemäß einem
vorbestimmten Format, wie oben beschrieben. In jedem Fall können NAKs
sofort nacheinander in den Sendestrom gesendet werden, und zwar
durch Verschachtelung mit normalen Datenrahmen, oder verschachtelt
mit normalen Datenrahmen, solange leere Zeitschlitze in dem Sendestrom
existieren.
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Im
Schritt 640 werden mehrere NAKs vom BTS 12 empfangen
und demoduliert, um zu bestimmen, welcher Rahmen fehlerhaft empfangen
wurde. SEQ-Nummer 72 in jeder NAK identifiziert, welcher
Rahmen im Puffer 55 neu gesendet werden soll, wobei jede
NAK den gleichen Rahmen 70 identifiziert.
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Im
Schritt 650 ruft Steuersystem 54 den Rahmen 70 vom
Puffer 55 ab und sendet ihn einmal für jede empfangene NAK neu,
in dem beispielhaften Ausführungsbeispiel
drei Mal. Jeder neu gesendete Rahmen 70 ist eine identische
Kopie des Rahmens 70, der original gesendet wurde.
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Im
Schritt 660 wird jeder neu gesendete Rahmen von der Mobileinheit 10 empfangen
und demoduliert. Wenn irgendeiner der neu gesendeten Rahmen erfolgreich
empfangen wurde, werden alle zusätzlichen
erfolgreich empfangenen Rahmen ignoriert. Nochmals, die Wahrscheinlichkeit,
dass einer der neu gesendeten Rahmen erfolgreich empfangen wird,
erhöht
sich dramatisch durch das Neusenden identischer Rahmen mehrfach in
kurzer Abfolge nacheinander.
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Die
bevorzugten Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung wurden somit gezeigt und beschrieben.
Deswegen soll die vorliegende Erfindung nicht begrenzt sein, außer gemäß den folgenden
Ansprüchen.