-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
Bereich der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur kollektiven
Herstellung einer Vielzahl von Siliciumplättchen durch Bilden von einer Vielzahl
von funktionellen Einheiten auf einer Silicium-Halbleiterscheibe und Teilen der Silicium-Halbleiterscheibe
für jede
funktionelle Einheit. Die funktionelle Einheit kann als eine Mündungsplatte
zur Herstellung eines Flüssigkeits-Ausstoßkopfes
verwendet werden, der für
einen Drucker zum Aufzeichnen auf einem Aufzeichnungsmedium anwendbar
ist.
-
Verwandter
Stand der Technik
-
Zum
Verbessern der Genauigkeit der Punktplatzierung des Flüssigkeitstropfens
durch einen Tintenstrahlkopf, der ein Flüssigkeits-Ausstoßkopf ist, wurde
herkömmlich
eine sich verjüngende
Mündung angewendet,
welche im Grundabschnitt an der Seite der Flüssigkeitskammer dicker und
am vorderen Endabschnitt an der Ausstoßanschlussseite dünner ist, mit
einem Querschnitt, der sich graduell zu dem vorderen Endabschnitt
hin verringert. Zum Bilden einer solchen sich verjüngenden
Mündung
auf einer Mündungsplatte
wurde zum Beispiel Galvanoformung auf einer Nickellage, Lochbildung
auf einer Harzlage mit einem Excimerlaser und Lochbildung auf einer
rostfreien Stahllage durch Pressen angewendet.
-
Ebenso
offenbart das offengelegte europäische
Patent Nr. EP-A-0 921 004 die Verwendung von Silicium (Si) für die Mündungsplatte
des Tintenstrahlkopfes. Die schriftliche Darstellung dieses Patents beschreibt
die Bildung einer Mündungsplatte,
welche aus Silicium besteht und Ausstoßmündungen aufweist, durch Schleifen
eines Siliciumplättchens,
in welchem durchgehende Löcher
in einer Dicke von 10 μm
bis 150 μm
gebildet wurden. Zum Bilden von solchen Ausstoßmündungen wurde ein Verfahren
der Ionenstrahl-Bearbeitung (im Vakuum), der Excimerlaser-Bearbeitung
und des Ätzens
(Trockenätzen oder
Nassätzen)
beschrieben.
-
Ebenso
offenbart das US Patent Nr. 5,498,312 für das Siliciummaterial eine
Technologie zum Ausführen
des Plasmaätzens,
welches eine Mischung von Ätzgas
wie SF6, CF4 oder
NF3 und eines Passivierungsgases wie CHF3, C2F4,
C2F6, C2H2F2 oder C4H8 in eine Kammer
einführt
und eine Plasmadichte von 1012 Ionen/cm3 oder höher
und einen Energiebereich von 1 eV bis 4 eV anwendet, um die Ätzrate zu
erhöhen
und den Nachteil des Maskierens zu verhindern.
-
Das
zuvor beschriebene Verfahren zur Herstellung einer Mündungsplatte
für den
Tintenstrahlkopf unter Anwendung von Silicium, das in dem zuvor genannten
offengelegten europäischen
Patent Nr. EP-A-0921004 offenbart ist, bezieht einen Schritt des Herstellens
eines Siliciumplättchens,
das dicker als die vorbestimmte Dicke der Mündungsplatte ist, und Eindringen
in ein solches Siliciumplättchen
ein, und ist folglich relativ zeitaufwendig, so dass es immer noch
Raum für
die Verbesserung in der Massenproduktion gibt.
-
Ebenso
ist in dem Fall des Ätzens
des Siliciumplättchens
mit dem in dem zuvor genannten US-Patent Nr. 5,498,312 beschriebenen Verfahren die
Tiefe des geätzten
Loches wenig kontrollierbar und die Fluktuation in der geätzten Tiefe,
was von der Fluktuation in dem Material herrührt, welches die Siliciumplatte
aufbaut, und kann nicht gesteuert werden, so dass es schwierig ist,
die Löcher
mit zufrieden stellender Präzision
zu bilden.
-
Das
US-Patent Nr. 5,071,792 offenbart eine Verfahrenstechnik für eine Halbleiterscheibe,
die eine extrem dünne
Halbleiterscheibe in eine Vielzahl von abgeschlossenen einen Schaltkreis
enthaltenden Baugruppen trennt, ohne die Halbleiterscheibe direkt
zu handhaben. Ein Trägermaterial
wird durch Bilden eines Kerbenmusters in seine obere Oberfläche gedünnt, wobei
die Kerbentiefe die gewünschte Dicke
der Baugruppe ist. Ein gegen Polieren widerstandsfähiges Material
wird dann in den Kerben gebildet und bis zu einer oberseitigen Passivierungsschicht
eingeebnet, welche so gemustert ist, dass sie die Oberfläche von
Prüfbereichen
freilegt. Das Trägermaterial
wird von der Rückseite
her bis zum Haltematerial in den Kerben geläppt, was eine dünne Schicht
der Halbleiterscheibe übrig
lässt.
Nachdem das Kerbenmaterial entfernt wurde, werden einzelne Baugruppen
von dem Trägermaterialträger abgetrennt.
-
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
In
Anbetracht des Vorhergehenden ist es ein Hauptziel der vorliegenden
Erfindung, ein neues Verfahren zur Verfügung zu stellen, welches in
der Massenherstellung in exzellenter Weise dazu fähig ist, durchgehende
Löcher
mit einer gleichmäßigen Form in
einer Vielzahl von Einheiten zur gleichen Zeit zu bilden, ohne durch
die Fluktuation in der Kristallstruktur von Silicium beeinträchtigt zu
werden.
-
Die
hauptsächlichen
Merkmale der vorliegenden Erfindung zum Erreichen des vorstehenden Ziels
sind wie folgt.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zum kollektiven Herstellen
einer Vielzahl von Siliciumplättchen
durch Bilden einer Vielzahl von funktionellen Einheiten auf einer
Silicium-Halbleiterscheibe
und Teilen der Silicium-Halbleiterscheibe
für jede funktionelle
Einheit zur Verfügung.
Das Verfahren umfasst die Schritte des Bildens eines die Plättchen teilenden
Musters entsprechend einer äußeren Form jedes
Siliciumplättchens
durch Trockenätzen
auf einer ersten Oberfläche
der Silicium-Halbleiterscheibe; einen
Schritt des Teilens der Silicium-Halbleiterscheibe durch Dünnen der
Silicium-Halbleiterscheibe
von einer rückwärtigen Oberfläche gegenüber der
ersten Oberfläche
bis mindestens zu dem die Plättchen
teilenden Muster; und einen Schritt des Versehens jedes Siliciumplättchens
mit einem durchgehenden Loch, wobei der Bildungsabschnitt für das durchgehende
Loch und das die Plättchen
teilende Muster simultan während
des Schrittes des Trockenätzens
geätzt
werden.
-
Es
ist bevorzugt, dass der Schritt des Dünnens der Silicium-Halbleiterscheibe
durch Verringern der Dicke der Silicium-Halbleiterscheibe von ihrer rückwärtigen Oberfläche durch
ein Verfahren ausgeführt
wird, das aus der Gruppe auswählt
wurde, die aus Schleifen, Polieren und Ätzen besteht.
-
Darüber hinaus
ist es bevorzugt, dass das Herstellungsverfahren ferner vor dem
Schritt des Teilens der Silicium-Halbleiterscheibe einen Schritt
zum Bereitstellen eines Bandes auf der Oberfläche der Silicium-Halbleiterscheibe
umfasst, um die Festigkeit der Silicium-Halbleiterscheibe während jedem
nachfolgenden Schleifen oder Polieren davon aufrecht zu erhalten.
-
Darüber hinaus
ist es bevorzugt, dass das Herstellungsverfahren ferner nach dem
Schritt des Teilens der Silicium-Halbleiterscheibe einen Schritt des
Abziehens des Bandes umfasst. Darüber hinaus ist es bevorzugt,
dass das Herstellungsverfahren ferner nach dem Schritt des Teilens
der Silicium-Halbleiterscheibe einen Schritt des Beförderns der
Siliciumplättchen
umfasst.
-
Weiterhin
ist es bevorzugt, dass in dem Herstellungsverfahren das Siliciumplättchen während des
Schrittes des Beförderns
des Siliciumplättchens aufbewahrt
wird.
-
Überdies
ist es bevorzugt, dass in dem Herstellungsverfahren das die Plättchen teilende
Muster ausschließlich
eines äußeren Umfangs
der Halbleiterscheibe gebildet wird.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
-
1 ist
eine perspektivische Ansicht, welche einen Flüssigkeits-Ausstoßkopf zeigt,
der ein Siliciumplättchen
umfasst.
-
2 ist
eine Querschnittsansicht des Flüssigkeits-Ausstoßkopfes
entlang seines Flüssigkeitsflusspfades,
der in 1 gezeigt wird.
-
3 ist
eine perspektivische Ansicht, welche den Zusammenbau des Flüssigkeits-Ausstoßkopfes
zeigt, der in 1 und 2 gezeigt
wird.
-
Die 4A1, 4A2, 4B, 4C1, 4C2, 4D1, 4D2, 4E1 und 4E2 sind
Ansichten, welche Details eines Verfahrens zur Herstellung einer
besonderen Mündungsplatte
zeigen, die in 1 und 2 gezeigt
wird.
-
5 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen weiteren Flüssigkeits-Ausstoßkopf zeigt,
der ein Siliciumplättchen
umfasst.
-
6 ist
eine Querschnittsansicht, welche einen Flüssigkeits-Ausstoßkopf entlang
seines Flüssigkeitsflusspfades
zeigt, der in 4 gezeigt wird.
-
7 ist
eine perspektivische Ansicht, welche den Zusammenbau des in 5 und 6 gezeigten
Flüssigkeits-Ausstoßkopfes
zeigt.
-
8A1, 8A2, 8B, 8C1, 8C2, 8D1, 8D2, 8E1 und 8E2 sind
Ansichten, welche Details eines Verfahrens zur Herstellung einer
besonderen Mündungsplatte
zeigen, die in 5 und 6 gezeigt
wird.
-
9A, 9B, 9C, 9D, 9E, 9F und 9G sind
Ansichten, welche ein Verfahren zur Herstellung eines Flüssigkeits-Ausstoßkopfes
zeigen.
-
10 ist
ein Ablaufdiagramm, welches das Herstellungsverfahren der Mündungsplatte
zeigt, das unter Bezug die 9A, 9B, 9C, 9D, 9E, 9F und 9G zu
erklären
ist.
-
11 ist
eine perspektivische Ansicht, welche einen Flüssigkeits-Ausstoßkopf zeigt,
der durch Anhaften von vier Kopfhauptkörpern an ein angrenzendes Element
einer Mündungsplatte
und ein Rahmenelement aufgebaut ist.
-
12A1, 12A2, 12B, 12C1, 12C2, 12D, 12E1, 12E2, 12F, 12G1 und 12G2 sind Ansichten, welche detaillierte Schritte
zur Herstellung einer Mündungsplatte
des Flüssigkeits-Ausstoßkopfes
in dem Verfahren zur Herstellung des Flüssigkeits-Ausstoßkopfes
zeigen.
-
13 ist
eine perspektivische Ansicht, welche den Zusammenbau des Flüssigkeits-Ausstoßkopfes
zeigt, der die Mündungsplatte
anwendet, der in den 12A1, 12A2, 12B, 12C1, 12C2, 12D, 12E1, 12E2, 12F, 12G1 und 12G2 gezeigten
Schritte anwendet.
-
14A1, 14A2, 14B1, und 14B2 sind
Ansichten, welche eine Variation des Verfahrens zur Herstellung
der in den12A1, 12A2, 12B, 12C1, 12C2, 12D, 12E1, 12E2, 12F, 12G1 und 12G2 gezeigten Mündungsplatte zeigen.
-
15 ist
eine perspektivische Ansicht, welche ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät zeigt,
das als ein Beispiel des Flüssigkeitsausstoß-Aufzeichnungsgerätes angesehen
werden kann, welches mit dem Flüssigkeits-Ausstoßkopf ausgerüstet ist,
der ein Siliciumplättchen
umfasst.
-
16A, 16B, 16C und 16D sind
Querschnittsansichten, welche den Ablauf des Herstellungsverfahrens
zeigen, insbesondere im Bezug auf die Form des Anschlusses, der
in der Mündungsplatte
in den Verfahrensschritten gebildet wird, die in den 4A1, 4A2, 4B, 4C1, 4C2, 4D1, 4D2, 4E1 und 4E2 gezeigt
werden.
-
17A, 17B und 17C sind Querschnittsansichten, welche eine Variation
des Herstellungsverfahrens der Mündungsplatte
zeigen, die in Bezug auf die 4A1, 4A2, 4B, 4C1, 4C2, 4D1, 4D2, 4E1 und 4E2 erklärt
wurde. 18 ist ein Ablaufdiagramm der Herstellungsschritte
einer Mündungsplatte.
-
19A, 19B, 19C, 19D, 19E, 19F, 19G, 19H und 19I sind Ansichten, welche Details eines anderen
Verfahrens zur Herstellung einer besonderen Mündungsplatte zeigen.
-
20 ist
eine Ansicht, welche ein die Plättchen
teilendes Muster in einem Herstellungsverfahren einer Vielzahl von
Siliciumplättchen
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
-
21A, 21B, 21C und 21D sind
Ansichten, welche ein Verfahren zur Herstellung der Mündungsplatte
zeigen, in welchem das Herstellungsverfahren der Vielzahl von Siliciumplättchen gemäß der vorliegenden
Erfindung angewendet wird.
-
22A, 22B, 22C und 22D sind
Ansichten, welche das Befördern
einer Silicium-Halbleiterscheibe in dem Herstellungsverfahren der
Mündungsplatte
zeigen, die in Bezug auf die 21A, 21B, 21C und 21D erklärt wird.
-
23 ist
eine Ansicht, welche das Befördern
der Silicium-Halbleiterscheibe in dem Herstellungsverfahren der
Mündungsplatte
zeigt, die in Bezug auf die 21A, 21B, 21C und 21D erklärt
wird.
-
24A, 24B und 24C sind Ansichten, welche eine Variation des
Beförderns
der Silicium-Halbleiterscheibe in dem Herstellungsverfahren der
Mündungsplatte
zeigen, die in Bezug auf 22A, 22B, 22C, 22D und 23 erklärt wird.
-
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Im
Folgenden wird die vorliegende Erfindung im Detail durch ihre Ausführungsformen
unter Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen dargestellt.
-
20 und 21A bis 21D sind
Ansichten, welche ein Verfahren zur Herstellung einer Vielzahl von
Siliciumplättchen
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigen.
-
Die
vorliegende Ausführungsform
verwendet eine Silicium-Halbleiterscheibe 301 als Silicium-Trägermaterial
und ein die Plättchen
teilendes Muster 301B, das ausschließlich eines äußeren Umfangsabschnitts
der Silicium-Halbleiterscheibe 301 gebildet wird (siehe 20).
-
Die
vorliegende Erfindung wendet beim Teilen der Silicium-Halbleiterscheibe 301 das
so genannte Verfahren des „vorherigen
Zerteilens zu Baugruppen" an,
welches in der offengelegten japanischen Patentanmeldung Nr. 9-213662
offenbart ist.
-
Das
Verfahren des „vorherigen
Zerteilens zu Baugruppen" besteht
aus dem Bilden von Nuten, entlang der als Gitter gemusterte Zerteilungslinien,
die auf einer Halbleiterscheibe positioniert sind, welche Halbleiterelemente
trägt,
durch einen Vorgang des Zerteilens zu Baugruppen von der Oberfläche her, welche
die Halbleiterelemente trägt,
bis zu einer vorbestimmten Dicke, dann Anhaften eines rückseitigen Schleifbandes
an die Oberfläche,
welche die Halbleiterelemente trägt,
der Halbleiterscheibe und Schleifen und Polieren der rückwärtigen Oberfläche der Halbleiterscheibe,
bis solche Nuten erreicht sind, wodurch die Halbleiterscheibe in
individuelle Baugruppen geteilt wird.
-
Die
vorliegende Erfindung ist darin die gleiche wie das Verfahren des „vorherigen
Zerteilens zu Baugruppen",
dass das die Plättchen
teilende Muster (die Nuten) auf der Halbleiterscheibe gebildet wird, und
dass die Halbleiterscheibe durch Schleifen von ihrer rückwärtigen Oberfläche nach
der Bildung des die Plättchen
teilenden Musters geteilt wird. Ebenso ist das Anhaften des rückseitigen
Schleifbandes auf der Oberfläche,
welche das die Plättchen
teilende Muster trägt, ähnlich zu
der Anhaften des durch UV ablösbaren
Bandes in der vorliegenden Ausführungsform
zum Aufrechterhalten der Festigkeit der Halbleiterscheibe.
-
Das
Verfahren des „vorherigen
Zerteilens zu Baugruppen" jedoch,
da das die Plättchen
teilende Muster durch Zerteilen gebildet wird, werden die Nuten
bis zum äußeren Umfang
der Halbleiterscheibe gebildet.
-
Andererseits
ist die äußere Umfangsfläche von
2 mm bis 5 mm einer Silicium-Halbleiterscheibe außerhalb
ihres effektiven Bereichs, und ist ein Bereich, in welchem die Halbleiterscheibe
eine geringere Dicke hat. Diese wird nicht zum Bilden von Mustern
verwendet. Konsequenter Weise wird das zerteilte Silicium in einem
solchen äußeren Umfangsabschnitt
nur schwach durch das rückseitige
Schleifband getragen und kann zum Reißen von Baugruppen führen, so
dass andere zufrieden stellende Baugruppen beschädigt werden. Ebenso werden
nach dem Vorgang des Dünnens
der Halbleiterscheibe die Mündungsplatten
(Baugruppen) nur durch die Lage getragen, so dass die Halbleiterscheibe
in ihrer Steifigkeit verringert und beim Befördern oder beim Einsetzen in
eine Kassette verbogen wird, was eventuell zu einem Problem beim
Beförderungsvorgang
oder zu einem Reißen
durch Kollision führen
kann. Daneben ist die äußere Form
der Mündungsplatte
begrenzt, weil der Vorgang des Zerteilens nur ein lineares die Plättchen teilendes
Muster bereitstellen kann.
-
Die
vorliegende Erfindung dient dazu, Mittel zum Lösen solcher Nachteile in dem
Verfahren des vorherigen Zerteilens zu Baugruppen zur Verfügung zu
stellen. Die vorliegende Erfindung ist von dem Verfahren des vorherigen
Zerteilens zu Baugruppen darin unterschiedlich, dass das die Plättchen teilende Muster
durch Ätzen
und dass das die Plättchen
teilende Muster nicht im äußeren Umfangsabschnitt
der Halbleiterscheibe gebildet wird, wodurch die Nachteile in den
Verfahren des vorherigen Zerteilens zu Baugruppen gelöst werden.
Spezieller kann in der vorliegenden Ausführungsform das die Plättchen teilende Muster,
welches durch Trockenätzen
gebildet wird, in einer beliebigen Art und Weise gebildet werden,
was eine größere Freiheit
in der äußeren Form
zum Beispiel der Mündungsplatte
bereitstellt. Weil ebenso das die Plättchen teilende Muster durch
Trockenätzen
gebildet wird, kann der äußere Umfangsabschnitt
der Halbleiterscheibe frei von dem die Plättchen teilenden Muster gehalten
werden, wodurch der äußere Umfangsabschnitt
kann nach dem Vorgang des Dünnens
intakt aufrecht erhalten werden. Folglich kann bei den Vorgängen des
Schleifens und des Polierens der äußere Umfangsabschnitt der Halbleiterscheibe
geschützt
werden und vor Fluktuationen in der Dicke, die von einer Abnahme
der Dicke darin herrühren,
oder vom Abplatzen oder Reißen
der Mündungsplatte
in dem äußeren Umfangsabschnitt, wie
es in dem Verfahren des vorherigen Zerteilens zu Baugruppen zu erwarten
ist, bewahrt werden, wodurch die dimensionale Genauigkeit und die
Produktionsausbeute verbessert werden können. Da ebenso der äußere Umfangsabschnitt
nach dem Vorgang des Dünnens
verbleibt, wird die Halbleiterscheibe durch einen solchen äußeren Umfangsabschnitt
und das durch UV ablösbare
Band getragen. So weist die Halbleiterscheibe nach dem Vorgang des
Dünnens eine
höhere
Steifigkeit auf und zeigt eine kleinere Verbiegung beim Befördern der
Halbleiterscheibe oder bei ihrem Einsetzen in eine Kassette, wodurch Probleme
beim Befördern
oder Risse durch Kollision verhindert werden. Darüber hinaus
kann das Trockenätzen
kollektiv die Vertiefungen bilden, die zum Beispiel nach dem Vorgang
des Dünnens
Ausstoßöffnungen
und das die Plättchen
teilende Muster bilden, wodurch die Anzahl an Schritten und die
Herstellungskosten verringert werden.
-
Im
Folgenden wird die vorliegende Ausführungsform unter Bezug auf
die beigefügten
Zeichnungen erklärt.
Zunächst
wird ein Silicium-Trägermaterial 301 mit
einer Dicke von 625 μm
hergestellt, wie in 21A gezeigt wird. Auf der Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 301 wird
eine Al-Schicht mit einer Dicke von 8 μm durch Sputtern gebildet.
-
Dann
wird auf die Al-Schicht auf dem Silicium-Trägermaterial 301 ein
Photolackmaterial mit einer Dicke von 8 μm beschichtet und dieses gemustert,
um auf dem Silicium-Trägermaterial 301 Ausstoßöffnungen 3 und
nutenförmige
die Plättchen
teilende Muster 301b zum Zerteilen des Silicium-Trägermaterials 301 in
die individuellen Baugruppen zu bilden. Der Photolack ist aus Shipley
SJR-5740 zusammengesetzt, wird mit einem Beschichtungsgerät CDS-600
von Canon Inc. beschichtet und durch ein Belichtungsgerät MPA-600
von Canon Inc. gemustert. Der Belichtungsbetrag beträgt 1 J/cm2 und die Entwicklung wird mit einem ausgewählten Entwickler ausgeführt. Dann
wird der gemusterte Photolack als Maske für das Trockenätzen der
Al-Schicht auf dem Silicium-Trägermaterial 301 verwendet,
wodurch darin eine Ätzmaske
der Al-Schicht gebildet wurde, die ein Muster von Öffnungen
in den Positionen trägt,
die den Ausstoßöffnungen 3 auf
dem Silicium-Trägermaterial 301 entsprechen,
wie in der 21A gezeigt wird. Dieses Trockenätzen bildet
ebenso auf der Al-Schicht Nuten zum Zerteilen des Silicium-Trägermaterials 301 entsprechend
zu den nutenförmigen die
Plättchen
teilenden Mustern 301b. Das Trockenätzen wird mit Chlorgas und
einem Trockenätzgerät NLD-800
von Alvac Co. durchgeführt.
Die Al-Schicht wird in einem solchen Trockenätzgerät mit einer Leistung von 1000
W, einer Vorspannung von 100 V und einem Druck von 0,8 Pa geätzt.
-
Dann
wird der Photolack auf der Al-Schicht durch Veraschen entfernt.
-
Dann
wird die Al-Schicht als Maske für
das Tiefenätzen
der belichteten Abschnitte des Silicium-Trägermaterials 301 auf
der Seite der Al-Schicht durch Trockenätzionen 23 verwendet,
wodurch ausgesparte Löcher 301 in
einer Vielzahl von Einheiten mit einer Tiefe von 70 + 5 bis 50 μm an Positionen, die
den Ausstoßöffnungen 303 entsprechen,
und ein nutenförmiges
die Plättchen
teilendes Muster 301b zum Zerteilen des Silicium-Trägermaterials 301 in eine
Vielzahl von Mündungsplatten
auf der Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 301 gebildet
werden, wie in 21A gezeigt wird. Das Ätzgas ist
aus C3F8 gemischt
mit 5 Vol.-% Sauerstoff zusammengesetzt. Das Trockenätzen wird
mit einer Leistung von 1000 W, einer Vorspannung von 150 V und einem Gasdruck
von 5 Pa. ausgeführt.
Die Tiefe des die Plättchen
teilenden Musters 301b ist 70 + 5 bis 50 μm, wie in
dem Fall der Löcher 301a.
So wird auf der Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 301 ein Muster
einschließlich
des die Plättchen
teilenden Musters 301b und der Vielzahl von Löchern 301a gebildet.
Das die Plättchen
teilende Muster 301b wird ausschließlich des äußeren Umfangabschnitts der Silicium-Halbleiterscheibe
gebildet, wie in den 20 und 21A bis 21D gezeigt wird.
-
Die
Maske in dem zuvor erklärten
Schritt ist aus der Al-Schicht zusammengesetzt, aber eine SiO2-Schicht kann anstatt dessen verwendet werden, wie
unter Bezug auf 17A bis 17C später erklärt wird.
So werden das die Plättchen
teilende Muster 301b und die Vielzahl von Löchern 301A und
zudem ein SiN-Schutzfilm 26 mit einer Dicke von 2 μm durch CVD
durch ein ähnliches
Verfahren gebildet, was unter Bezug auf die 16A bis 16D oder 17A bis 17C erklärt
wird.
-
Dann
wird, wie in 21B gezeigt wird, die Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 301 an
der Seite der Löcher 301a an
ein durch UV ablösbares Band 304 angehaftet
und die rückwärtige Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 301 geschliffen
und poliert, um das Silicium-Trägermaterial 301 auf
eine Dicke von 50 μm
zu dünnen.
In diesem Vorgang wird das Silicium-Trägermaterial 301 an
das durch UV ablösbare
Band 304 angehaftet, welches ein rückseitiges Schleifband zu einem
gewissen Ausmaß zum Aufrechterhalten
der Festigkeit des Silicium-Trägermaterials 301 bei
dem Vorgang seines Schleifen und Polierens ist. Das rückseitige
Schleifband ist im Allgemeinen aus einem auf Polyolefin beruhenden
Film und einem darauf beschichteten Acrylhaftmittel zusammengesetzt,
in welchem das Acrylhaftmittel entweder ein durch UV ablösbarer Typ
oder ein UV unempfindlicher Typ ist. Der durch UV ablösbarer Typ, welcher
eine starke die Baugruppe unterstützende Kraft bei dem Vorgang
des rückseitigen
Schleifens aufweist und eine Verringerung der Haftkraft durch die
nachfolgende UV-Bestrahlung zeigt, stellt einen Vorteil zur Verfügung, dass
die Baugruppen schnell aufgenommen werden können. Die vorliegende Erfindung
wendet einen solchen Typ FS-3323-330
von Furukawa Denko Co. an. Die Dicke des durch UV ablösbaren Bandes 304 ist
bevorzugt etwa 200 μm,
da eine übermäßig geringe
Dicke zu einer verringerten Steifigkeit führt, welche nicht dazu fähig ist,
die Halbleiterscheibe 304 nach dem Vorgang des Dünnens ausreichend
zu stützen,
was eventuell zu Problemen bei dem Vorgang des Beförderns der
Halbleiterscheibe führt,
während
eine übermäßig große Dicke
in einer unzureichenden UV-Bestrahlung für das Abziehen resultiert.
-
Der
Vorgang des Schleifens der rückwärtigen Oberfläche der
Silicium-Halbleiterscheibe 301 bewirkt, wie in 21C gezeigt wird, die Öffnung des Bodens jedes Loches 21A in
der rückwärtigen Oberfläche der
Silicium-Halbleiterscheibe 301, so dass ein durchgängiges Loch
gebildet wird, wodurch die Ausstoßöffnungen 3 in der
Silicium-Halbleiterscheibe 301 gebildet und die Silicium-Halbleiterscheibe 301 in
eine Vielzahl von Mündungsplatten 316 gemäß des die
Plättchen
unterteilenden Musters 301b geteilt werden. Das Dünnen der
Silicium-Halbleiterscheibe 301 kann ebenso durch Ätzen seiner
rückwärtigen Oberfläche erreicht
werden.
-
Abschließend wird
das durch UV ablösbare Band 304 durch
UV-Bestrahlung, wie in 21D gezeigt,
abgelöst,
wodurch die Halbleiterscheibe kollektiv in eine Vielzahl von Mündungsplatten 316 aufgeteilt
wird. Die UV-Bestrahlung
wird mit einem Gerät UVM-200
von Furukawa Denko Co. mit einem Bestrahlungsbetrag von 2 J/cm2 ausgeführt.
-
Durch
das zuvor beschriebene Verfahren werden kollektiv Mündungsplatten 316 hergestellt, welche
durch Bilden der Ausstoßöffnungen 3 in
der Silicium-Halbleiterscheibe 301 hergestellt
werden, wie in 21D gezeigt wird.
-
Im
Folgenden wird ein Schritt des Beförderns der Silicium-Halbleiterscheibe 301 nach
dem Schritt ihres Zerteilens erklärt.
-
Nachdem
die Silicium-Halbleiterscheibe 301 durch Dünnen auf
einem Gestell 321 einer Vakuumeinspannvorrichtung zerteilt
wurde, wie in 22A gezeigt wird, wird das Vakuum
des Gestells abgeschaltet und Ausstoßbolzen angehoben, um die Silicium-Halbleiterscheibe
mit dem durch UV ablösbaren
Band 304 anzuheben, wie in 22B gezeigt wird.
-
Ein
Roboterarm 322, wie er in 22C gezeigt
wird, wird aktiviert, um die Silicium-Halbleiterscheibe mit dem
durch UV ablösbaren
Band 304 in ein Kassettengestell zu übertragen, wie in 22D gezeigt wird, wodurch die Silicium-Halbleiterscheibe mit
dem durch UV ablösbaren
Band 304 in einem Kassettengestell 324 untergebracht
wird, wie in 23 gezeigt wird.
-
Die Übertragung
der Silicium-Halbleiterscheibe 301 mit dem durch UV ablösbaren Band 304 in
das Kassettengestell 324 kann ebenso durch einen Vorgang
ausgeführt
werden, der im Folgenden unter Bezug auf die 24A bis 24C erklärt
wird.
-
Die 24A bis 24C zeigen
andere Schritte zum Befördern
der Silicium-Halbleiterscheibe 301 mit dem durch UV ablösbaren Band 304 zu dem
Kassettengestell 324.
-
Nach
dem Dünnen
der Silicium-Halbleiterscheibe 301 auf einem Gestell 321 mit
einer Vakuumeinspannvorrichtung, wie in 24A gezeigt wird, wird
das Vakuum des Gestells abgeschaltet und die Silicium-Halbleiterscheibe 301 mit
dem durch UV ablösbaren
Band 304 von der Seite der Halbleiterscheibe durch einen
Roboterarm 323 mit einer Vakuumeinspannvorrichtung angesaugt,
wie in 24B gezeigt wird.
-
Die
angesaugte Silicium-Halbleiterscheibe 301 mit dem durch
UV ablösbaren
Band 304 wird zu dem Kassettengestell 324 befördert, wie
in 24D gezeigt wird, wodurch die Silicium-Halbleiterscheibe 301 mit
dem durch UV ablösbaren
Band 304 in dem Kassettengestell untergebracht wird, wie
in 23 gezeigt wird.
-
Die
Silicium-Halbleiterscheibe 301 mit dem durch UV ablösbaren Band 304,
die in dem Kassettengestell 324 untergebracht werden, kann
in einem Verfahrenszustand zum Befördern der Silicium-Halbleiterscheibe 301 aufbewahrt
werden.
-
Das
zuvor beschriebene Herstellungsverfahren für zum Beispiel eine Mündungsplatte
in der Ausführungsform
ist nicht auf die Herstellung einer Mündungsplatte begrenzt, sondern
in ähnlicher
Weise zur Herstellung eines Siliciumplättchens wie einer Halbleiterbaugruppe
anwendbar. Bei der Anwendung zur Herstellung eines Halbleiterchips
kann das die Plättchen
teilende Muster, welches durch Trockenätzen gebildet wird, in einer
beliebigen Art und Weise gebildet werden, wodurch eine größere Freiheit
in der äußeren Form
des Halbleiterchips bereitgestellt wird. Weil ebenso das die Plättchen teilende
Muster durch Trockenätzen
gebildet wird, kann der äußere Umfangsabschnitt
der Halbleiterscheibe frei von dem die Plättchen teilenden Muster gehalten
werden, wodurch der äußere Umfangsabschnitt
nach den Vorgang des Dünnens
intakt aufrechterhalten werden kann. Folglich kann in den Vorgängen des
Schleifens und Polierens der äußere Umfangsabschnitt
der Halbleiterscheibe geschützt und
vor Fluktuationen in der Dicke bewahrt werden, die von einer Abnahme der
Dicke darin herrühren,
oder vom Absplittern oder Reißen
der Mündungsplatte
in dem äußeren Umfangsabschnitt
bewahrt werden, wie in dem Verfahren des vorherigen Zerteilens zu
Baugruppen hervorgerufen wird, wobei die dimensionale Genauigkeit und
die Produktionsausbeute verbessert werden können. Da ebenso der äußere Umfangsabschnitt nach
dem Vorgang des Dünnens
verbleibt, wird die Halbleiterscheibe durch einen solchen äußeren Umfangsabschnitt
und das durch UV ablösbare
Band getragen. So weist die Halbleiterscheibe nach dem Vorgang des
Dünnens
eine hohe Steifigkeit auf und zeigt nur eine kleinere Verbiegung
bei der Beförderung
der Halbleiterscheibe oder bei ihrem Einsetzen in die Kassette,
wie in Bezug auf die 3A bis 3D und 5A bis 5C erklärt
wurde, wodurch Probleme beim Befördern
oder Risse durch Kollision verhindert werden. Folglich können die
Nachteile im Verfahren des vorherigen Zerteilens zu Baugruppen gelöst werden.
-
Das
in der vorhergehenden Ausführungsform
erklärte
Siliciumplättchen
und sein Herstellungsverfahren kann auf einen Filter zum Verhindern des
Staubeintrags in eine Flüssigkeit
und ein Herstellungsverfahren dafür angewendet werden. Ein solcher
Filter dient zum Verhindern des Eindringens von Staub, der größer als
die durchgehenden Löcher
ist, die in dem Filter gebildet werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung
wird ein gegen Alkali beständiger Film
auf der Filteroberfläche
und in dem Inneren der durchgehenden Löcher gebildet, so dass der
Filter in einer stabilen Art und Weise selbst in einer Flüssigkeit
verwendet werden kann, welche Silicium angreift. Ebenso wird ein
Wasser abweisender Film auf der Filteroberfläche gebildet, wodurch die Hydrophilizität im Inneren
der durchgehenden Löcher
im Gegensatz zur Filteroberfläche
erhöht
wird, wodurch ein effizienter Flüssigkeitsfluss
in den durchgehenden Löchern
realisiert wird. Ebenso wird der Schutzfilm im Inneren der durchgehenden
Löcher
so ausgeführt, dass
er in der Form von Vorsprüngen
hervorspringt, wodurch in einem Schritt des Beschichtens eines Wasser
abweisenden Mittels auf der Filteroberfläche zum Bilden eines Wasser
abweisenden Films darauf das Wasser abweisende Mittel leicht auf
der Filteroberfläche
ohne das Eindringen ins Innere der durchgehenden Löcher beschichtet
werden kann.
-
1 ist
eine perspektivische Ansicht, welche einen Flüssigkeits-Ausstoßkopf zeigt,
welcher ein Siliciumplättchen
umfasst, und 2 ist eine Querschnittsansicht
des Flüssigkeits-Ausstoßkopfes,
der in 1 gezeigt wird, entlang des Flüssigkeitsflusspfades. Wie vorstehend
beschrieben wurde, wird das Herstellungsverfahren für den Flüssigkeits-Ausstoßkopf durch
Anwenden von Silicium als Material der Mündungsplatte erreicht, welche
den Flüssigkeits-Ausstoßkopf aufbaut,
durch die Entwicklung von elementaren Technologien einschließlich Ätzen, Dünnen und
Zusammenbautechnologien von Silicium.
-
Der
Flüssigkeits-Ausstoßkopf ist,
wie in 1 gezeigt wird, zusammengesetzt aus dem Kopfhauptkörper 7 durch
Anhaften einer oberen Platte 15 an die Oberfläche eines
Elementträgermaterials 11,
einer Mündungsplatte 16,
die an der vorderen Endfläche
des Kopfhauptkörpers 7 etc.
angebracht ist. Das Elementträgermaterial 11 (hiernach
ebenso Heizerplatine genannt) wird mit einer Vielzahl von Energie
erzeugenden Elementen 12 (hiernach ebenso Heizer genannt)
zum Erzeugen thermischer Energie, um zum Ausstoßen von Flüssigkeit wie Tinte ausgenutzt
zu werden, und Al-Verdrahtungen zum Zuführen der Energieerzeugungselemente 12 mit elektrischen
Signalen versehen. Das Elementträgermaterial 11 wird
durch Bilden der Vielzahl von Energie erzeugenden Elementen 12 und
der vorstehend genannten Al-Verdrahtungen auf einem Si Trägermaterial
gebildet.
-
Auf
der Oberfläche
des Elementträgermaterials 11 werden
Nuten zum Bilden einer Vielzahl von Flüssigflusspfaden 1 gebildet,
in welchen die Energie erzeugenden Elemente 12 jeweils
bereitgestellt sind, und eine Nut zum Bilden einer Flüssigkeitskammer 12 zum
temporären
Aufnehmen von Tinte, die dem entsprechenden Flüssigkeitsfluss von 1 zugeführt werden
soll, wird vorgesehen. Die zwei benachbarten Flüssigkeitsflusspfade 1 werden
durch eine Flüssigkeitsflusspfadwand 8 unterteilt,
die dazwischen angeordnet ist. Die Nuten zum Bilden der Flüssigkeitskammer 2 und
der Vielzahl von Flüssigkeitsflusspfaden 2 werden
gebildet, wie später
in Bezug auf 3 erklärt werden wird, durch Anhaften
eines Wandelements einschließlich
der Flüssigkeitsflusspfadwände 8 auf
einer Oberfläche
des Elementträgermaterials 11.
-
Auf
der oberen Platte 15 wird eine Zufuhröffnung 4 zum Zuführen von
Tinte zu der Flüssigkeitskammer 2 gebildet.
Der Kopfhauptkörper 7 einschließlich der
Vielzahl von Flüssigkeitsflusspfaden 1 und
der Vielzahl von Energie erzeugenden Elementen 12 wird
durch Anbringen des Elementträgermaterials 11 und
der oberen Platte 15 über
die Wandelemente in einer solchen Art und Weise aufgebaut, dass
die Energie erzeugenden Elemente 12 jeweils in den Flüssigkeitsflusspfaden 1 bereitgestellt
sind. An der vorderen Endfläche
des Kopfhauptkörpers 7, nämlich auf
einer Fläche
einschließlich
einer benachbarten Fläche
des Elementträgermaterials 11 mit
der Mündungsplatte 16 und
einer Fläche
einschließlich einer
benachbarten Fläche
der oberen Platte 15 mit der Mündungsplatte 16, werden
die Öffnungen
für die entsprechenden
Flüssigkeitsflusspfade
positioniert. Die Mündungsplatte 16,
welche der benachbarten Fläche 5 des Elementträgermaterials 11 und
das 6 der oberen Platte 15 anliegt, wird mit einer Vielzahl von
Ausstoßöffnungen 3 (hiernach
ebenso Düsen genannt)
versehen, welche mit den Flüssigkeitsflusspfaden 1 in
Verbindung stehen.
-
In
einem solchen Flüssigkeits-Ausstoßkopf wirkt
thermische Energie, die durch die Energie erzeugenden Elemente 12 erzeugt
wird, auf die Tinte in dem Flüssigkeitsflusspfad 1,
so dass eine Blase auf dem Energie erzeugenden Element gebildet
wird, und die Tinte wird aus der Ausstoßöffnung 3 unter Ausnutzung
einer solchen Blasenbildung ausgestoßen.
-
3 ist
eine Ansicht, welche den Aufbau des Flüssigkeits-Ausstoßkopfes
zeigt, der in 1 und 2 gezeigt
wird. Wie in 3 gezeigt wird, ist das Elementträgermaterial 11 darauf
mit Heizern 12, einem Schaltkreis zum Betreiben der Heizer 12 und Befestigungskissen 13 zur
Einführung
von Betriebssignalen und elektrischer Energie von äußeren Schaltkreisen
durch Drahtverbindung, TAB Verbindung oder ACF Verbindung versehen.
Diese Komponenten können
durch ein allgemeines Halbleiterverfahren hergestellt werden.
-
Dann
werden auf dem zuvor genannten Trägermaterial Wandelemente 14 einschließlich der Flüssigkeitsflusspfadwände 8 hergestellt.
Die photolithographische Halbleiter-Technologie kann zum Bilden
dieser Wandelemente angewendet werden. Da diese Wandelemente allgemein
eine Breite von etwa 5 μm
bis 15 μm
und eine Höhe
von etwa 10 μm
bis 100 μm
aufweisen, ist die anwendbare photolithographische Technologie bevorzugt
eine Dickfilmtechnologie, welche für zum Beispiel Elektroplattieren
oder magnetische Köpfe
angewendet wird. Ebenso wird von dem die Wände aufbauendem Material gefordert eine
hohe Auflösung
und eine gegen Tinten beständige
Eigenschaft aufzuweisen. Ein Beispiel des Materials, welches am
Vorteilhaftesten anwendbar ist, ist ein photoempfindlicher Epoxyd-Photolack SU-8 von
Microchemical Corp., U.S.A. Ein solches Epoxydharz wird nicht hydrolysiert,
selbst wenn eine stark alkalische Tinte zum Tintenstrahl-Aufzeichnen verwendet
wird, und kann eine extrem scharfe Struktur bereitstellen, weil
es ein im Allgemein niedermolekulargewichtiges Epoxydharz ist.
-
Ein
solches photoempfindliches Epoxydharz kann jenes von denen sein,
die in den US Patenten Nr. 4,882,245, 4,940,651, 5,026,624, 5,102,772, 5,229,251,
5,278,010 und 5,304,457 beschrieben sind. Ein solches flüssiges Harzmaterial
kann durch Beschichten und Trocknen auf einem Silicium-Trägermaterial
zum Beispiel durch Schleuderbeschichten, Walzenbeschichten, Sprühbeschichten
etc. gemustert und dann durch Belichtung des Musters mit einem herkömmlichen
UV Belichtungsgerät,
gefolgt von PEB (Backen nach der Belichtung) und Entwickeln mit
einem Entwickler erhalten werden.
-
Die
obere Platte 15 mit der Tintenzufuhröffnung 4 kann in verschiedenen
Feinbearbeitungsverfahren hergestellt werden. Am Allgemeinsten kann ein
anisotropes Ätzverfahren
von Silicium angewendet werden. In diesem Verfahren wird auf einer
Silicium-Halbleiterscheibe mit Siliciumoxidfilmen auf beiden Oberflächen der
Siliciumoxidfilm durch ein herkömmliches
photolithographisches Verfahren gemustert und Silicium durch eine
wässrige
alkalische Lösung
geätzt,
um ein durchgehendes Loch zu bilden. Für das Alkali einer solchen
wässrigen
Lösung kann
vorteilhafter Weise anorganisches Alkali wie Natriumhydroxid oder
Kaliumhydroxid, oder organisches Alkali wie TMAH (Tetramethylammoniumhydroxid)
verwendet werden. Ebenso kann ein Verfahren mit Schleifteilchen
wie Sandstrahlern angewendet werden, oder ein Laserverfahren, welches
zum Beispiel einen YAG Laser anwendet.
-
Die
auf diese Weise hergestellte obere Platte benötigt einen Oberflächenschutz
wenn die Tintenbeständigkeit
unzureichend ist. Dies kann zum Beispiel durch ein Verfahren des
Beschichtens eines gegen Alkali beständigen Harzes durch Lösungsmittelbeschichtung
oder ein Verfahren des Bildens eines Filmes aus einem anorganischen
Material durch Verdampfung, Sputtern oder CVD erreicht werden.
-
Da
der Flüssigkeits-Ausstoßkopf eine
Mündungsplatte
anwendet, welche aus Silicium besteht, ist es gewünscht, Komponenten
mit einem gleichen linearen Ausdehnungskoeffizienten zu verwenden. Selbst
in einem Kopf mit großer
Länge wird
eine obere Siliciumplatte verwendet, welche unter Ausnutzung des
zuvor genannten anisotropen Ätzverfahrens
von Silicium hergestellt wird. Ebenso ist es für den Oberflächenschutz
mit ausreichender Bedeckungseigenschaft und Tintenbeständigkeit
insbesondere bevorzugt, einen Siliciumnitridfilm durch LP-CVD (chemische
Gasphasenabscheidung bei niedrigem Druck) oder Siliciumoxid durch
thermische Oxidation zu bilden.
-
Die
Heizerplatine, welche die Wandelemente trägt, und die obere Platte werden
zum Beispiel mit einem Haftmittelmaterial aneinandergehaftet. Es kann
jedes allgemeine Haftmittelmaterial verwendet werden, aber ein Epoxydhaftmittel
ist in Bezug auf die hohe Tintenbeständigkeit besonders bevorzugt. Das
Epoxydharz kann vom Zweikomponentenstyp sein in welchem ein Hauptmaterial
und ein Härtungsmittel
separat zugeführt
werden, oder ein Einkomponentenmaterial, in welchem beide vorher
gemischt werden.
-
Im
Fall des Zweikomponententyps wird nach dem Mischen der Hauptflüssigkeit
und des Härtungsmittels
die Mischung auf die Oberfläche
der oberen Platte beschichtet, die wie in dem Vorhergehenden erklärt hergestellt
wurde, oder auf die Flächen
der Wände,
welche auf der Heizerplatine zum Beispiel durch ein Druckverfahren
wie Siebdruck, ein Übertragungsverfahren
oder ein Walzenbeschichtungsverfahren gebildet werden, und das Haftmittel
nach dem Anhaften auf der oberen Platte und der Heizerplatine gehärtet. Ebenso
wird in dem Fall des Einkomponententyps das Haftmittel durch das
zuvor beschriebene Verfahren beschichtet und unter der vorbestimmten Bedingung
nach dem Anhaften gehärtet.
Ebenso kann das photoempfindliche Epoxydharz, das als Wandmaterial
angewendet wird, zum Anhaften verwendet werden durch Beschichten
mit dem zuvor beschriebenen Verfahren und Härten durch UV-Lichtbestrahlung.
-
Die
auf diese Weise aneinander gehafteten Trägermaterialien werden in individuelle
Baugruppen durch einen herkömmlichen
Zerteiler unterteilt, um ein Teil zu erhalten, an welchem die Mündungsplatte angehaftet
werden kann. Im Fall des Verhinderns des Eindringens von Staub in
die Tintenflusspfade bei dem Vorgang des Zerteilens kann gewöhnliches Harz
in einem Lösungsmittel
gelöst
und vor dem Vorgang des Zerteilens in den Flusspfad gefüllt werden. Für ein solches
Harz kann ein Harz angewendet werden, welches in einem herkömmlichen
Lösungsmittel löslich ist,
ein relativ niedriges Molekulargewicht aufweist und hart ist. Beispiele
von am meisten bevorzugten Harzen schließen Phenolharz wie Cresol-Novolac oder Phenol-Novolac
und Styrenharz wie Polystyren oder Poly-α-methylstyren ein.
-
Die
Baugruppe die wie in dem Vorhergehenden erklärt hergestellt wurde, und die
Mündungsplatte,
welche aus Silicium besteht, können
durch Beschichten von Haftmittelmaterial auf der Baugruppe im Vorhinein,
dann Anhaften der Mündungsplatte
mit Ausrichtung und dann Härten
des Haftmittelmaterials angehaftet werden. Das Haftmittelmaterial
und das Beschichtungsverfahren dafür können die gleichen wie jene
sein, die in dem zuvor beschriebenen Anhaften der oberen Platte
und der Heizerplatine angewendet werden.
-
Bei
dieser Anhaftung jedoch müssen
das Material und das Beschichtungsverfahren strikter ausgewählt werden,
da in diesem Fall das eventuelle Eindringen von Haftmittelmaterial
in den Tintenflusspfad in einem fehlerhaften Tintenausstoß resultiert. Im
Fall des Anwendens des Haftmittels vom Zweikomponententyp schreitet
das Härten
des Haftmittels vom Mischen des Hauptmittels mit dem Härtungsmittel
mit einer kontinuierlichen Veränderung
der Viskosität
mit der Zeit fort, so dass die strikte Steuerung der Fließfähigkeit
extrem schwierig ist. Ebenso kann in dem Fall des Lösens und
Beschichtens des Haftmittels vom Einkomponententyp in einem Lösungsmittel
dieses zum Eindringen des Haftmittels in den Tintenflusspfad oder
zu ungleichmäßiger Beschichtung
des Haftmittels durch die beim Trocknen des Lösungsmittels aufgebrachte Wärme resultieren.
-
Insbesondere
bevorzugt kann ein Verfahren des Beschichtens und Trocknens eines
Haftmittelmaterials angewendet werden, welches bei Raumtemperatur
fest ist, auf einem Film wie einem Polyethylenterephthalat (PET)
und Übertragen
eines solchen Haftmittels auf die anhaftende Oberfläche durch
thermische Übertragung.
Um eine zufrieden stellende Übertragung
und eine zufrieden stellende Beschichtung des Haftmittels ohne Bilden
des Films davon auf den Tintenausstoßöffnungen zu erreichen, ist
es notwendig, die Verfahrensbedingungen wie das Material des Haftmittels,
seine Dicke, die Übertragungsbedingungen
(Temperatur, Druck und Kautschukhärte des Drucktiegels) zu bestimmen.
-
In
dem zuvor beschriebenen Vorgang des Anhaftens der Mündungsplatte
kann, um eine positionelle Abweichung zwischen den Tintenausstoßöffnungen,
die in der Mündungsplatte
gebildet sind, und den Tintenflusspfaden die Mündungsplatte im Vorhinein mit
einem Positionierungsvorsprung versehen werden, wie in dem Vorhergehenden
erklärt
wird, wodurch eine zufrieden stellende Ausrichtung mit einem einfachen
Gerät erreicht
werden kann. Solche Vorsprünge
verhindern ebenso das Eindringen des Haftmittels in die Tintenausstoßöffnung,
selbst wenn die Viskosität
des Haftmittels bei seinem Härten
erniedrigt wird.
-
Nach
dem Anhaften der Mündungsplatte wird
ein Wasser abweisendes Mittel bevorzugt auf eine Tinten ausstoßende Oberfläche der
Silicium-Mündungsplatte
beschichtet, um die Tintenbeständigkeit
zu verbessern und das Benetzen durch die Tinte zu verhindern. Das
Material und das Beschichtungsverfahren dafür können die gleichen wie jene
sein, die in dem Vorhergehenden erklärt werden.
-
Beim
Verwenden des Flüssigkeits-Ausstoßkopfes
der zuvor beschriebenen Konfiguration in ein Blasenstrahldrucker
mit einem Flüssigkeitsausstoß-Aufzeichnungsgerät, um einen
Tintenausstoß zu
erhalten, der dazu fähig
ist ein Bild mit in jüngster Zeit
benötigter
photografischer Qualität
zu erzeugen, ist es notwendig, Tintentropfen in einer Menge von
2 bis 50 Picolitern bei einer Frequenz von etwa 10 kHz auszustoßen. Zum
Ausstoßen
der Tintentropfen in einer solchen Menge und einer solchen Ausstoßgeschwindigkeit
sollten die Mündungsplatte 16 mit
einer Dicke von 20 μm
bis 100 μm
und die Ausstoßöffnungen 3 mit
einem Durchmesser von 15 μm
bis 30 μm gebildet
werden.
-
Im
Folgenden wird unter Bezug auf die 4A1, 4A2, 4B, 4C1, 4C2, 4D1, 4D2, 4E1 und 4E2 ein spezielles Verfahren zum Herstellen der
Mündungsplatte erklärt, die
in den 1 und 2 gezeigt wird.
-
Die 4A1, 4A2, 4B, 4C1, 4C2, 4D1, 4D2, 4E1 und 4E2 zeigen
weitere Details eines Verfahrens zur Herstellung einer besonderen
Mündungsplatte 16,
die in den 1 und 2 gezeigt
wird, worin die 4A1, 4B, 4C1, 4D1 und 4E1 Querschnittsansichten sind, während 4A2, 4C2, 4D2 und 4E2,
perspektivische Ansichten sind. Jede Ansicht und Beschreibung, die
sich auf die Herstellung der Mündungsplatte 16 bezieht,
entspricht einem einzigen Flüssigkeits-Ausstoßkopf, nämlich einer
einzigen Baugruppe, aber in der Praxis werden mehrere Zehn bis mehrere
Hundert Bauteile auf einer Silicium-Halbleiterscheibe von 4 Zoll bis 12 Zoll
(Inch) Durchmesser positioniert, so dass eine Vielzahl von Mündungsplatten 16 simultan
aus einer Silicium-Halbleiterscheibe
hergestellt wird. Ebenso sind die 16A, 16B, 16C und 16D Querschnittsansichten, welche den Ablauf des
Herstellungsverfahrens zeigen, mit besonderem Hinweis auf die Form
des zu bildenden Loches in der Mündungsplatte
in dem Verfahren, das in den 4A1, 4A2, 4B, 4C1, 4C2, 4D1, 4D2, 4E1 und 4E2 gezeigt wird.
-
Zunächst wird
ein Silicium-Trägermaterial 21 mit
einer Dicke von 625 μm
hergestellt, wie es in den 4A1 und 4A2 gezeigt wird.
-
Dann
wird auf der Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 21 eine
Al-Schicht mit einer Dicke von 8 μm
durch Sputtern gebildet.
-
Dann
wird auf die Al-Schicht auf dem Silicium-Trägermaterial 21 ein
Photolackmaterial mit einer Dicke von 8 μm beschichtet und dieses gemustert, um
auf dem Silicium-Trägermaterial 21 Ausstoßöffnungen 3,
wie in der 1 gezeigt wird, und ein nutenförmiges die
Plättchen
teilendes Muster zum Zerteilen des Silicium-Trägermaterials 21 in
die individuellen Baugruppen zu bilden. Der Photolack ist aus Shipley
SJR-5740 zusammengesetzt, wird mit einem Beschichtungsgerät CDS- 600 von Canon Inc.
beschichtet und durch ein Belichtungsgerät MPA-600 von Canon Inc. gemustert.
-
Dann
wird der gemusterte Photolack als Maske für das Trockenätzen der
Al-Schicht auf dem Silicium-Trägermaterial 21 verwendet,
wodurch darauf eine Ätzmaske
der Al-Schicht 22 gebildet wird, die darauf ein Muster
von Öffnungen 22a an
Positionen trägt,
die den Ausstoßöffnungen 3 entsprechen. Dieses
Trockenätzen
bildet ebenso auf der Al-Schicht 22 Nuten zum Zerteilen
des Silicium-Trägermaterials 21,
die dem nutenförmigen
die Plättchen
teilenden Mustern entsprechen. Das Trockenätzen wird mit Chlorgas und
einem Trockenätzgerät NLD-800
von Alvac Co. durchgeführt.
Die Al Schicht wird in einem solchen Trockenätzgerät mit einer Leistung von 1000
W, einer Vorspannung von 100 V und einem Druck von 0,8 Pa geätzt.
-
Dann
wird der Photolack auf der Al-Schicht 22 durch Veraschen
entfernt.
-
Dann
wird die Al-Schicht 22 als Maske zum Tiefätzen von
freiliegenden Abschnitten auf dem Silicium-Trägermaterial 21 auf
der Seite der Al-Schicht 22 durch Trockenätzionen 23 verwendet,
wie in 4B gezeigt wird, wodurch ausgesparte
Löcher 21a in
vielen Einheiten mit einer Tiefe von 50 + 5 bis 50 μm in Abschnitten
gebildet werden, die den Ausstoßöffnungen 3 entsprechen,
und ein nutenförmiges die
Plättchen
teilendes Muster 21b zum Zerteilen des Silicium-Trägermaterials 21 in
eine Vielzahl von Mündungsplatten,
auf der Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 21,
wie in den 4C1 und 4C2 gezeigt
wird, gebildet. Die Tiefe des die Plättchen teilenden Musters 21b ist
50 + 5 bis 50 μm
in dem Fall der Löcher 21a.
So wird auf der Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 21 ein
Muster einschließlich des
die Plättchen
teilenden Musters 21b und der Vielzahl von Löchern 21a gebildet.
Dieser Schritt wird mit einem Trockenätzgerät NLD-800 von Alvac Co. ausgeführt und
SF6 als Ätzgas
verwendet. In dem Trockenätzgerät wird das
Silicium-Trägermaterial 21 mit einer
Leistung von 1000 W, einer Vorspannung von 250 V und einem Druck
von 1,0 Pa geätzt,
um Tiefätzen
mit im Wesentlichen gerader Querschnittsform mit einer Tiefe von
50 + 5 bis 50 μm
zu erreichen. Nach dem Ätzen
mit SF6, wie in 16A gezeigt wird,
wird das Loch 21a an dem offenen Ende davon mit einem verjüngenden
Abschnitt 29a mit einer graduellen Verringerung des Querschnitts
von der Flüssigflusspfadsseite
zu der Ausstoßöffnungsseite
bereitgestellt, ist aber aus einem geraden Abschnitt 27b zusammengesetzt,
der im Wesentlichen einen konstanten Querschnitt aufweist, im Großteil des
Loches 21a einschließlich
des Bodenabschnittes davon. Da der sich verjüngende Abschnitt 29a eine
raue Oberfläche
aufweist, wird das Ätzen
mit CF6 weiter ausgeführt, um die Oberfläche dieses
auf diese Weise verjüngenden
Abschnittes 29a zu glätten
mit einer Leistung von 1000 W, einer Vorspannung von 50 V und einem
Druck von 1,0 Pa. Nach dem Ätzen
mit CF6 wird die Oberfläche des sich verjüngenden
Abschnitts 29c, der in den 16A bis 16D gezeigt wird, an dem offenen Ende des Loches 21a geglättet.
-
Mit
dem auf diese Weise gebildeten Loch 21a wird das Silicium-Trägermaterial 21 von
einer rückwärtigen Seite
zu der Position des geraden Abschnitts 27d hin gedünnt, wie
später
erklärt
werden wird, wodurch eine geöffnete Öffnung 21a mit
einem im Wesentlichen konstanten Durchmesser ungeachtet der Fluktuation
in der entfernten Dicke des Silicium-Trägermaterials 21 erhalten
wird. Da der Boden des Loches 21a oft nicht rechteckig
gebildet ist, wird der Vorgang des Entfernens des Siliciums nicht
in einem Zustand abgeschlossen, in dem das Loch 21a lediglich
freiliegt, sondern bevorzugt weitergeführt, bis der gerade Abschnitt 27b sicher
erreicht ist. Eine solche Bildung der Ausstoßöffnung in dem Silicium-Trägermaterial 21 ermöglicht es,
solche Öffnungen
mit einem gleichmäßigen Öffnungsdurchmesser und
einer sich verjüngenden
Form zu erhalten, die einen graduell sich verringernden Querschnitt
zu der Seite des Tintenausstoßes
hin aufweist.
-
16A zeigt den Querschnitt nach dem Ätzen mit
SF6, während 16B den Querschnitt nach dem Ätzen mit CF4 zeigt.
Nach dem Ätzen
mit SF6, wie in 16A gezeigt
wird, ist das Loch 21a ein sich verjüngender Abschnitt 29a am
offenen Ende, aber ist im Großteil
des Loches 21a einschließlich des Bodens davon aus
einem geraden Abschnitt 27 mit im Wesentlichen konstanter
Form entlang der Richtung der Tiefe des Loches 21a zusammengesetzt.
Nach dem Ätzen
mit CF4, wie in 16B gezeigt
wird, bildet das offene Ende des Loches 21a einen sich
verjüngenden
Abschnitt 29c, der breiter als der sich verjüngende Abschnitt 29a ist,
der in 16A gezeigt wird, während der
verbleibende Abschnitt des Loches 21a einen geraden Abschnitt 27d mit
einem konstanten Querschnitt entlang der Richtung der Tiefe bildet.
Konsequenter Weise wird der gerade Abschnitt 27d enger
als der gerade Abschnitt 27b, der in 16A gezeigt wird.
-
Die
sich verjüngende
Form der Ausstoßöffnung 3,
wie in den 1 und 2 gezeigt
wird, kann wie gewünscht
durch Verringern des Vorspannungswertes eingestellt werden.
-
Dann
wird die Al-Schicht 22 auf dem Silicium-Trägermaterial 21 durch
eine Mischung von Salpetersäure,
Phosphorsäure
und Essigsäure
entfernt, wie in den 4C1 und 4C2 gezeigt
wird. Um dann die Oberfläche
zu schützen,
die in Kontakt mit der Tinte kommt, wird auf dem Silicium-Trägermaterial 21 ein
SiN-Schutzfilm mit einer Dicke von 2 μm durch CVD gebildet, wie in 16C gezeigt wird, auf der Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials
an der Seite der Löcher 21a und
auf den gesamten Innenwänden
der Löcher 21a.
-
Dann
wird, wie in den 4D1 und 4D2 gezeigt
wird, die Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 21 an
der Seite der Löcher 21a an
ein durch UV ablösbares
Band angehaftet und die rückwärtige Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 21 geschliffen
und poliert, um das Silicium-Trägermaterial 21 auf
eine Dicke von 50 μm
zu dünnen.
In diesem Vorgang wird das Silicium-Trägermaterial 21 an
das durch UV ablösbare
Band 24 angehaftet, welches ein die Rückseite umsäumendes Band zum Aufrechterhalten
zu einem gewissen Ausmaß der
Festigkeit des Silicium-Trägermaterials 21 in
dem Vorgang seines Schleifens und Polierens ist. Nach dem Polieren
der rückwärtigen Seite
des Silicium-Trägermaterials 21 wird
das durch UV ablösbare
Band durch UV Bestrahlung abgelöst,
wodurch der Boden jedes Loches auf der rückwärtigen Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 2121a geöffnet wird,
um ein durchgehendes Loch zu bilden, wodurch eine Ausstoßöffnung 3 in
dem Silicium-Trägermaterial 21 gebildet
wird. Das Silicium-Trägermaterial 21 wird
in eine Vielzahl von Mündungsplatten 16 gemäß des die
Plättchen
teilenden Musters 21b zerteilt. Das Dünnen des Silicium-Trägermaterials 21 kann
ebenso durch Ätzen
der rückwärtigen Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 21 erreicht
werden.
-
Durch
die zuvor erklärten
Schritte wird eine Mündungsplatte 16 erhalten,
die durch Bilden der Ausstoßöffnungen 3 in
dem Silicium-Trägermaterial 21 bereitgestellt
wird, wie in den 4C1 und 4C2 gezeigt
wird.
-
In
diesem Zustand wird, wie in 16D gezeigt,
die Öffnung
der Ausstoßöffnung 3 an
der Seite des kleineren Querschnitts in einem Teil des geraden Abschnitts 27d nahe
an dem sich verjüngenden
Abschnitts 27c so gebildet, dass der vordere Endabschnitt
der Ausstoßöffnung 3 an
der Seite der Öffnung
einen gewissen geraden Abschnitt des konstanten Querschnitts enthält, wodurch
die Ausstoßöffnung 3 einen
gleichmäßigen Öffnungsdurchmesser
aufweisen kann. Im Fall, in dem die gesamte Ausstoßöffnung 3 zu
verjüngen
ist kann die Öffnung
der Ausstoßöffnung 3 an
der Seite des kleineren Querschnitts an einer Grenzfläche zwischen
dem sich verjüngenden
Abschnitt 29c und dem geraden Abschnitt 27d positioniert
werden oder in einer Position des sich verjüngenden Abschnitts 29d nahe
an dem geraden Abschnitt 27d bereitgestellt werden.
-
Ein
Flüssigkeits-Ausstoßkopf wurde
unter Ausnutzung der auf diese Weise hergestellten Mündungsplatte
und des Ausführens
des Zusammenbaus in der gleichen Art und Weise hergestellt, wie
im Vorhergehenden unter Bezug auf 3 erklärt wird. Das
Elementträgermaterial 11 und
die obere Platte 15 werden an die Mündungsplatte 16 mit
einem Epoxydhaftmittel mit einer Dicke von 2 μm angehaftet.
-
Der
Flüssigkeits-Ausstoßkopf, der
mit der Mündungsplatte 16 hergestellt
wird, wird einer Wärmezyklusprüfung zwischen –30 °C und +60 °C zusammen
mit einer Vergleichsprobe unterzogen, die mit einer Mündungsplatte
aus Polysulfonharz hergestellt worden war. Während die Vergleichsprobe,
die mit der Polysulfon-Mündungsplatte
hergestellt worden war, eine Ablösung
der Mündungsplatte
für die Mündungsplatte
von einer Länge
von 50 μm
oder länger
entlang der Spritzdüsenanordnung
sich ablöst, zeigt
der Kopf, welcher mit der Silicium-Mündungsplatte
ausgerüstet
ist, kein Ablösen
der Mündungsplatte 16.
-
Wie
im Vorhergehenden erklärt
wird, wird die Mündungsplatte 16 mit
einer Vielzahl von Ausstoßöffnungen 3 in
dem Silicium-Trägermaterial 21 durch Bilden
von ausgesparten Löchern 21a darauf
durch Ätzen
und Dünnen
des Silicium-Trägermaterials 21 von
seiner rückwärtigen Seite
gebildet. Es wird daher als möglich
angesehen, einen großformatigen
Flüssigkeits-Ausstoßkopf mit
hoher Zuverlässigkeit
herzustellen, und einen großformatigen
Flüssigkeits-Ausstoßkopf mit
hoher Zuverlässigkeit
ebenso in dem Fall des Konstruierens des Flüssigkeits-Ausstoßkopfes mit der Mündungsplatte,
welche aus Silicium besteht, herzustellen, wie in dem Vorhergehenden
erklärt
wird.
-
Im
Folgenden wird unter Bezug auf 16A, 16B, 16C und 16D eine Variation des besonderen Verfahrens zur
Herstellung der Mündungsplatte
erklärt,
die in dem Vorhergehenden unter Bezug auf 4A1, 4A2, 4B, 4C1, 4C2, 4D1, 4D2, 4E1 und 4E2 erklärt
wurde. 16A, 16B, 16C und 16D sind
Querschnittsansichten, welche eine Variation des Verfahrens zur
Herstellung der Mündungsplatte
zeigen, die in dem Vorhergehenden unter Bezug auf 4A1, 4A2, 4B, 4C1, 4C2, 4D1, 4D2, 4E1 und 4E2 erklärt wurde.
Im Vergleich mit dem zuvor erklärten Herstellungsverfahren
ist das Herstellungsverfahren für
die Mündungsplatte,
das unter Bezug auf 17A, 17B und 17C zu erklären
ist, im Prinzip darin unterschiedlich, dass die Bildung des Loches
für die
Ausstoßöffnung in
dem Silicium-Trägermaterial 21 durch
Trockenätzen,
und dass eine SiO2-Schicht mit einer Dicke von 2 μm als Maske
anstatt der Al Schicht mit einer Dicke von 8 μm verwendet wird.
-
Das
Silicium-Trägermaterial 21 wird
trocken geätzt
unter Ausnutzung einer SiO2-Schicht 28 mit
einer Dicke von 2 μm,
die auf der Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 21 gebildet
wird, und eines vorbestimmten Musters entsprechend der Ausstoßöffnung und
des die Plättchen
teilenden Musters aufweist, als Maske, wodurch Löcher 21a auf dem Silicium-Trägermaterial 21 zum
Bilden der Ausstoßöffnungen
gebildet werden. In einem solchen Trockenätzschritt wird die Vielzahl
von Löchern 21a in
dem Silicium-Trägermaterial 21 durch
ein zyklisches Ätzen gebildet,
in welchem Trockenätzen
für 10
Sekunden mit SF6 als Ätzgas und Trockenätzen für 30 Sekunden
mit CF2 als Ätzgas wiederholt werden.
-
Das
Trockenätzen
des Silicium-Trägermaterials 21 mit
der SiO2-Schicht 28 als Maske ermöglicht es,
die Löcher 21a mit
einem konstanten Querschnitt entlang der Richtung der Tiefe auf
dem Silicium-Trägermaterial 21 zu
bilden.
-
Dann
wird, wie in 17B gezeigt wird, ein SiN-Schutzfilm 29 durch
CVD auf der gesamten Oberfläche
der SiO2-Schicht 28 und den gesamten Innenwänden der
Löcher 21a gebildet.
-
Dann
wird, wie in 17C gezeigt wird, das Silicium-Trägermaterial 21 von
seiner rückwärtigen Seite
her gedünnt,
so dass die Löcher 21a durch
das Trägermaterial 21 hindurch
dringen, wodurch die Ausstoßöffnungen 3 darin
gebildet werden. Die Öffnung
der Ausstoßöffnung 3 wird
in einer Fläche
mit einem konstanten Querschnitt des Loches 21a gebildet.
In dieser Art und Weise wird eine Mündungsplatte 16 hergestellt,
die durch Bilden der Ausstoßöffnungen 3 in
dem Silicium-Trägermaterial 21 aufgebaut ist.
-
Das
Herstellungsverfahren für
die Mündungsplatte,
das unter Bezug auf die 17a, 17b und 17c erklärt wird,
ermöglicht
es, die Löcher 21a mit
einem konstanten Querschnitt entlang der Richtung der Tiefe und
die Öffnung
der Ausstoßöffnung 3 in
einem Bereich zu bilden, in dem der Querschnitt konstant ist. Der
Flüssigkeits-Ausstoßkopf, der
mit der Mündungsplatte
hergestellt wird, die durch das in 17a, 17b und 17c gezeigten Herstellungsverfahren
hergestellt wird, ist in seiner Zuverlässigkeit exzellent und ermöglicht ein
Vergrößern der
Kopfdimension wie auch der Flüssigkeits-Ausstoßkopf, der
mit der Mündungsplatte
hergestellt wird, die gemäß des in
den 4A1, 4A2, 4B, 4C1, 4C2, 4D1, 4D2, 4E1, und 4E2 und 16A, 16B, 16C und 16D gezeigten
Herstellungsverfahren hergestellt wird.
-
5 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen anderen Flüssigkeits-Ausstoßkopf zeigt,
der ein Siliciumplättchen
enthält,
und 6 ist eine Querschnittsansicht des Flüssigkeits-Ausstoßkopfes,
der in 5 gezeigt wird, entlang des Flüssigkeitsflusspfades. Im Vergleich
mit dem Flüssigkeits-Ausstoßkopf, der
in 1 gezeigt wird, ist der Flüssigkeits-Ausstoßkopf, der
in den 5 und 6 gezeigt wird, nur in der Mündungsplatte
unterschiedlich und darin, dass ein vorspringendes Teil zum Abgleichen
mit dem Flüssigkeitsflusspfad
des Kopfhauptkörpers
um die Ausstoßöffnung herum
auf einer Oberfläche
der Mündungsplatte
gebildet ist, welche an dem Kopfhauptkörper anliegt. In den 5 und 6 werden
Komponenten, die mit denen in 1 gleich
sind, durch die gleichen Bezugszeichen wie in 1 dargestellt.
-
In
dem vorliegenden Flüssigkeits-Ausstoßkopf wird
die in 1 gezeigte Mündungsplatte 16 durch
eine Mündungsplatte 46 ersetzt,
die in den 5 und 6 gezeigt
wird. Die Mündungsplatte 46 ist
aus Silicium zusammengesetzt, wie in dem Fall der Mündungsplatte 16 in 1.
Wie in dem Fall der Mündungsplatte 16 ist
die Mündungsplatte 46 an
der vorderen Endfläche
des Kopfhauptkörpers 7 angebracht,
nämlich
auf der angrenzenden Fläche 5 des Elementsträgermaterials 11 und
der angrenzenden Fläche 6 der
oberen Platte 15, und ist mit einer Vielzahl von Ausstoßöffnungen 46a versehen,
die jeweils mit den Flusspfaden 1 in Verbindung stehen.
Die Mündungsplatte 46 ist
um die Ausstoßöffnung 46a auf
der angrenzenden Fläche
der Mündungsplatte 46 mit
dem Kopfhauptkörper 7 mit
unabhängigen
Vorsprüngen 47 versehen,
die jeweils den Ausstoßöffnungen 46A entsprechen,
wie sie in den 5 und 6 gezeigt
werden. Die Mündungsplatte 46 wird mit
den angrenzenden Fläche 5 und 6 in
einem Zustand verbunden, in welchem jeder Vorsprung eingreift und
mit dem Flüssigflusspfad 1 übereinstimmt.
-
7 ist
eine Ansicht, welche den Zusammenbau des Flüssigkeits-Ausstoßkopfes
zeigt, der in den 5 und 6 gezeigt
wird. Wie in 7 gezeigt wird, werden Wandelemente 14 einschließlich der
Flüssigkeitsflusspfadwände 8 auf
der Oberfläche eines
Elementträgermaterials 11 gebildet
und eine obere Platte 15 einschließlich einer Zufuhröffnung 4 an
einer Fläche
der Wandelemente 14 gegenüberliegend zu dem Elementträgermaterial 11 angebracht. Eine
Mündungsplatte 46 wird
an der vorderen Endfläche
des Elementträgermaterials 11,
der Wandelemente 14 und der oberen Platte 15 angehaftet.
Vorsprünge 47 der
Mündungsplatte 46 werden
in die Flüssigkeitsflusspfade 1 des
Kopfhauptkörpers 7 eingepasst,
so dass die Ausrichtung genau ist, selbst wenn Epoxydhaftmittel
auf die obere Platte 15 und das Elementträgermaterial 11 übertragen
wird, wodurch ein Flüssigkeits-Ausstoßkopf mit
exzellenter Massenherstellbarkeit und Zuverlässigkeit erhalten werden kann.
-
Im
Folgenden wird unter Bezug auf 8A1, 8A2, 8B, 8C1, 8C2, 8D1, 8D2, 8E1 und 8E2 ein Verfahren zur Herstellung der Mündungsplatte
erklärt,
die in den 5 und 6 gezeigt
wird.
-
8A1, 8A2, 8B, 8C1, 8C2, 8D1, 8D2, 8E1 und 8E2 zeigen
ein Verfahren zur Herstellung der Mündungsplatte 46, die
in den 5 und 6 gezeigt wird, wobei die 8A1, 8B, 8C1, 8D1 und 8E1 Querschnittsansichten
sind, während
die 8A2, 8C2, 8D2 und 8E2 perspektivische
Ansichten sind. Jede Ansicht und Beschreibung bezieht sich auf die
Herstellung der Mündungsplatte 46,
die einem einzelnen Flüssigkeits-Ausstoßkopf entspricht,
nämlich
eine einzelne Baugruppe, aber in der Praxis werden mehrere Zehn
bis mehrere Hundert Bauteile auf einer Silicium-Halbleiterscheibe von
4 Zoll bis 12 Zoll (Inch) Durchmesser positioniert, so dass eine
Vielzahl von Mündungsplatten 46 simultan
aus einer Silicium-Halbleiterscheibe hergestellt wird.
-
Auf
das Silicium-Trägermaterial
wird ein Photolackmaterial mit einer Dicke von 2 μm beschichtet
und dieses gemustert, um Vorsprünge 47 mit
einer Höhe
von etwa 4 μm
in Positionen zu bilden, die den Ausstoßöffnungen 46A und den
Flächen
darum herum entsprechen. Der Photolack ist aus Shipley Sjr-5740
zusammengesetzt, wird mit einem Beschichtungsgerät CDS-600 von Canon Inc. beschichtet und durch
ein Belichtungsgerät
MPA-600 von Canon Inc. belichtet.
-
Der
gemusterte Photolack wird als Maske für das Trockenätzen des
Silicium-Trägermaterials
verwendet, wodurch ein Silicium-Trägermaterial 31 gebildet
wird, das darauf mit einer Vielzahl von Vorsprüngen 31b versehen
ist, wie in 8A1 und 8A2 gezeigt
wird. Jeder Vorsprung 31b weist eine Höhe von etwa 4 μm auf und
ist an der Position gebildet, die der Ausstoßöffnung 46a entspricht,
die in den 5 und 6 gezeigt
wird, und in dem Bereich darum herum. Das Trockenätzen wird
mit SF6 ausgeführt und ein Trockenätzgerät NLD-800
von Alvac Co. verwendet. Das Silicium-Trägermaterial 31 wird
für 3 Minuten
in dem Trockenätzgerät mit einer Leistung
von 1000 W, eine Vorspannung von 50 V und einem Druck von 0,8 Pa
trocken geätzt.
-
Dann
wird auf einer Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 31 an
der Seite der Vorsprünge 31b eine
Al-Schicht mit einer Dicke von 8 μm
durch Sputtern gebildet, so dass sie die Vorsprünge 31b bedeckt.
-
Dann
wird auf die Al-Schicht auf dem Silicium-Trägermaterial 31 eine
Photolackmaterial mit einer Dicke von 8 μm beschichtet und diese gemustert, um
die Ausstoßöffnungen 46,
die in 5 gezeigt werden, und ein nutenförmiges die
Plättchen
teilendes Muster zum Zerteilen des Silicium-Trägermaterials 31 in
die individuellen Baugruppen zu bilden. Der Photolack ist aus Shipley
SJR-5740 zusammengesetzt, wird mit einem Beschichtungsgerät CDS-600 von
Canon Inc. beschichtet und durch ein Belichtungsgerät MPA-600
von Canon Inc. gemustert.
-
Der
gemusterte Photolack wird als Maske für das Trockenätzen der
Al-Schicht auf dem Silicium-Trägermaterial 31 verwendet,
wodurch darauf eine Ätzmaske
der Al-Schicht 32 gebildet wird, die ein Muster von Öffnungen 32a an
Positionen trägt, die
den Ausstoßöffnungen 46 entsprechen,
wie in den 8A1 und 8A2 gezeigt
wird. Dieses Trockenätzen
bildet ebenso auf der Al-Schicht 32 Nuten zum Zerteilen
des Silicium-Trägermaterials 31,
die dem nutenförmigen
die Plättchen
teilenden Muster entsprechen. Das Trockenätzen wird mit Chlorgas ausgeführt und
ein Trockenätzgerät NLD-800
von Alvac Co. verwendet. Die Al-Schicht wird in einem solchen Trockenätzgerät mit einer
Leistung von 1000 W, einer Vorspannung von 50 V und einem Druck
von 0,8 Pa geätzt.
-
Dann
wird der Photolack auf der Al-Schicht 32 durch veraschen
entfernt.
-
Dann
wird, wie in 8B gezeigt wird, die Al-Schicht 32 als
Maske für
das Tiefätzen
der freiliegenden Abschnitte auf dem Silicium-Trägermaterial 31 und
der Seite der Al-Schicht 32 durch Trockenätzionen 33 verwendet,
wodurch ausgesparte Löcher 31a in
einer Vielzahl von Einheiten mit Tiefe von 70 + 5 bis 50 μm an Positionen,
die den Ausstoßöffnungen 46 entsprechen,
und ein nutenförmiges,
die Plättchen
teilendes Muster 31b zum Zerteilen des Silicium-Trägermaterials 31 in
eine Vielzahl von Mündungsplatten
auf der Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 31 gebildet
werden, wie in den 8C1 und 8C2 gezeigt
wird.
-
Die
Tiefe des die Plättchen
teilenden Musters 31b ist 70 + 5 bis 50 μm wie in
dem Fall der Löcher 31a.
Auf diese Weise werden auf der Oberfläche des Silicium-Trägermaterials 31 ein
Muster einschließlich
des die Plättchen
teilenden Musters 31b und der Vielzahl von Löcher 31a gebildet,
und die verbleibenden Abschnitte der Vorsprünge 31b bauen die
Vorsprünge 47 auf,
die in den 5 und 6 gezeigt
werden, wodurch die Vielzahl von Vorsprüngen 47 auf dem Silicium-Trägermaterial 31 gebildet wird.
Dieser Schritt wird mit einem Trockenätzgerät NLD-800 von Alvac Co. ausgeführt und
SF6 als Ätzgas
verwendet. In dem Trockenätzgerät wird das
Silicium-Trägermaterial 31 mit
einer Leistung von 1000 W, einer Vorspannung von 200 V und einem
Druck von 1,0 Pa geätzt,
um das Ätzen
des Silicium-Trägermaterials 31 zu
erreichen.
-
Dann
wurde die Al-Schicht 32 auf dem Silicium-Trägermaterial 31 durch
eine Mischung von Salpetersäure,
Phosphorsäure
und Essigsäure
entfernt, wie in den 8C1 und 8C2 gezeigt
wird. Dann wird, um die Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 31 zu
schützen,
die in Kontakt mit der Tinte kommt, eine SiN-Schicht (nicht gezeigt)
mit einer Dicke von 2 μm
durch CVD auf der gesamten Oberfläche des Silicium-Trägermaterials 31 auf
der Seite der Löcher 31a und
auf den gesamten Innenwänden
der Löcher 31a gebildet.
-
Dann
wird, wie in 8D1 und 8D2 gezeigt
wird, die Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 31 an
der Seite der Löcher 31a an
ein durch UV ablösbares
Band 34 angehaftet und die rückwärtige Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 31 geschliffen
und poliert, um das Silicium-Trägermaterial 31 zu dünnen, bis
seine Dicke einschließlich
der Vorsprünge 47 70 μm wird. Bei
diesem Vorgang wird das Silicium-Trägermaterial 31 an
dem durch UV ablösbaren Band 34 zum
Aufrechterhalten in einem gewissen Ausmaß der Festigkeit des Silicium-Trägermaterials 31 bei
dem Vorgang seines Schleifens und Polierens angehaftet. Eine solche
Eliminierung der rückwärtigen Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 31 bewirkt,
wie in 8E1 und 8E2 gezeigt
wird, dass der Boden jedes Loches 31a auf der rückwärtigen Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 31 geöffnet wird,
so dass ein durchgehendes Loch entsteht, wodurch eine Ausstoßöffnung 46a in
dem Silicium-Trägermaterial 31 und
das Silicium-Trägermaterial 31, das
in einer Vielzahl von Mündungsplatten
gemäß des Plättchen teilenden
Musters 31c zu teilen ist, gebildet wird. Durch die zuvor
erklärten
Schritte wird die Mündungsplatte 46 erhalten,
die durch Bilden der Vielzahl von Vorsprüngen 47 und der Vielzahl
von Ausstoßöffnungen 46a in
dem Silicium-Trägermaterial 31 bereitgestellt
wird.
-
Ein
Flüssigkeits-Ausstoßkopf wird
durch Anhaften der auf diese Weise erhaltenen Mündungsplatte an den Kopfhauptkörper hergestellt,
einschließlich
der Energie erzeugenden Elemente und der Flüssigkeitsflusspfade. Das Haftmittel
ist insbesondere bevorzugt aus einem Epoxydharz zusammengesetzt,
welches mit einer hohen Tintenbeständigkeit und einer hohen Haftfestigkeit
versehen ist. Das Epoxydhaftmittel kann ein allgemeiner Zweikomponententyp
oder ein Einkomponententyp sein, der bei hoher Temperatur gehärtet werden
kann. Beim Härten eines
solchen Haftmittels muss die Mündungsplatte
an das Ausstoßelement
unter Last angepresst und kann unter dem Aufbringen der Last verschoben
werden. Ebenso kann das Haftmittel überfließen, so dass es die Tintenausstoßöffnung verschließt. Um solche
Nachteile zu verhindern, wird bevorzugt ein Vorsprung um die Ausstoßöffnung auf
der standhaften Oberfläche
der Mündungsplatte
herum gebildet. Die positionelle Verschiebung zwischen dem Tintenflusspfad
und der Ausstoßöffnung beim Vorgang
des Anhaftens, kann durch Abgleichen des Vorsprunges in den Tintenflusspfad
verhindert werden. Ebenso kann der Vorsprung verhindern, dass Haftmittel
in den Tintenflusspfad eindringt, da das eventuell überfließende Haftmittel
einen Meniskus an einem solchen Vorsprung bildet und dadurch am
weiteren Fließen
gehindert wird.
-
9A, 9B, 9C, 9D, 9E, 9F und 9G zeigen
ein besonderes Verfahren zur Herstellung eines Flüssigkeits-Ausstoßkopfes,
und 10 ist ein Ablaufdiagramm des Herstellungsverfahren
des Flüssigkeits-Ausstoßkopfes,
das unter Bezug auf 9A, 9B, 9C, 9D, 9E, 9F und 9G zu
erklären
ist.
-
Dieses
Herstellungsverfahren ist eine Weiterbildung des zuvor genannten
Herstellungsverfahrens. Als allgemeine Anwendung wird Tintenstrahlaufzeichnung
in der Vierfarbaufzeichnung mit Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb
oder in Sechsfarbaufzeichnung ferner einschließlich schwaches Cyan und schwaches
Magenta ausgeführt.
Für die gegenseitige
Ausrichtung der Platzierung der Tintenpunkte von verschiedenen Farben
ist es notwendig, die Spritzdüsen
der verschiedenen Farben gegeneinander auszurichten, und es ist
bevorzugt, die Spritzdüsen
der verschiedenen Farben in einer Mündungsplatte auszurichten.
In dem vorliegenden Herstellungsverfahren wird das Silicium-Trägermaterial beim
Vorgang seines Dünnens
mit einem Rahmenelement anstatt des durch UV ablösbaren Bandes verstärkt, welches
aus Silicium oder Glas besteht mit einem linearen Ausdehnungskoeffizienten,
der ähnlich zu
dem von Silicium ist, wodurch eine gegenseitige Ausrichtung der
Spritzdüsenanordnung
unter Realisierung von Kostenverringerung erreicht wird.
-
Zunächst werden
ein plattenförmiges
Rahmenelement 53 mit einem Loch 54, wie in 9A gezeigt
wird, und ein Silicium-Trägermaterial 51 mit
Vorsprüngen 52,
wie in 9B gezeigt wird, hergestellt. Das
Rahmenelement 53 kann aus Silicium oder Glas mit einem
linearen Ausdehnungskoeffizienten ähnlich zu dem von Silicium
zusammengesetzt sein. Das vorliegende Element 53 wird durch
einen Fall beschrieben, der Glas mit einem linearen Ausdehnungskoeffizienten ähnlich zu
dem von Silicium anwendet.
-
Zum
Herstellen des Rahmenelements 53 wird eine Glasscheibe
mit einer Dicke von 625 μm hergestellt
und das Loch 54 dort hinein gemustert. Das Rahmenelement 53a ist
aus Glas SG-2 von Hoya Glass Co. zusammengesetzt, und das Loch 54 wird
durch Strahlen gebildet.
-
Zum
Herstellen des Silicium-Trägermaterials 51 mit
einer Vielzahl von Vorsprüngen 52 wird
zunächst
ein Silicium-Trägermaterial
mit einer Dicke von 625 μm
hergestellt und ein Photolackmaterial darauf mit einer Dicke von
2 μm beschichtet.
Dann wird das Photolackmaterial gemustert, um Vorsprünge 52 mit
einer Höhe
von etwa 4 μm
an Positionen zu bilden, die den Ausstoßöffnungen und den umgebenden
Bereichen entsprechen. Der Photolack ist aus Shipley SJR-5740 zusammengesetzt,
wird mit einem Beschichtungsgerät
CDS-600 von Canon
Inc. beschichtet und durch ein Belichtungsgerät MPA-600 von Canon Inc. belichtet.
-
Der
gemusterte Photolack wird als Maske für das Trockenätzen des
Silicium-Trägermaterials
verwendet, wodurch ein Silicium-Trägermaterial 51 gebildet
wird, das darauf mit einer Vielzahl von Vorsprüngen 52 versehen ist,
wie in 9B gezeigt wird. Jeder Vorsprung 52 weist
eine Höhe
von etwa 4 μm
auf und ist an einer Position gebildet, die der Ausstoßöffnung und
in einem Bereich darum herum entspricht. In einem Zustand, der in 9B gezeigt
wird, weist das Silicium-Trägermaterial 51 eine
Dicke a einschließlich
des Vorsprunges 52 von 625 μm auf, was das gleiche ist wie
die ursprüngliche
Dicke des Silicium-Trägermaterials.
-
Das
Trockenätzen
wird mit SF6 als Ätzgas ausgeführt und
ein Trockenätzgerät NLD-800
von Alvac Co. verwendet. Das Silicium-Trägermaterial 51 wird
für 3 Minuten
in dem Trockenätzgerät mit einer Leistung
von 1000 W, einer Vorspannung von 50 V und einem Druck von 0,8 Pa
trocken geätzt.
-
Dann
wird nach dem Entfernen des Photolackes durch Veraschen, welcher
zum Bilden der Vorsprünge 52 auf
dem Silikonträgermaterial 51 verwendet
wird, ein thermischer Oxidationsfilm (SiO2,
nicht gezeigt) mit einer Dicke von 1 μm auf einer Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 51 auf
der Seite der Vorsprünge 52 gebildet.
So wird der thermische Oxidationsfilm ebenso auf dem gesamten Ende
und Lateralflächen
der Vorsprünge 52 gebildet.
Dann wird ein Photolackmaterial auf die gesamte Oberfläche des
thermischen Oxidationsfilm auf das Silicium-Trägermaterial 51 beschichtet
und dieser gemustert, um Öffnungen
an Positionen zu bilden, die den Ausstoßöffnungen entsprechen. Dann
wird der gemusterte Photolack als Maske für das Trockenätzen des
thermischen Oxidationsfilms auf dem Silicium-Trägermaterial 51 verwendet.
Dieses Muster bildet in dem thermischen Oxidationsfilm auf dem Silicium-Trägermaterial 51 Öffnungen
an Positionen, die den Ausstoßöffnungen
entsprechen. Dann wird der thermische Oxidationsfilm als Maske beim
Bilden von Vertiefungen zum Bilden der Ausstoßöffnungen auf dem Silicium-Trägermaterial 51 durch
Trockenätzen
verwendet, wie später
erklärt
werden wird.
-
Dann
wird der Photolack, der zum Mustern des thermischen Oxidationsfilms
auf dem Silicium-Trägermaterial 51 verwendet
wird, durch Veraschen entfernt.
-
Dann
wird, wie in 9C gezeigt wird, das Rahmenelement 53 anodisch
mit der Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 51 auf
der Seite der Vorsprünge 52 in
einer solchen Art und Weise verbunden, dass die Vorsprünge 52 des
Silicium-Trägermaterials 51 in
einem Loch 54 des Rahmenelements 53 positioniert
werden. Das Anhaften des Silicium-Trägermaterials 51 und
des Rahmenelements 53 wurde durch ein Gerät SB-6 von
Carl Zeiss Co. ausgeführt. Das
anodische Verbinden des Silicium-Trägermaterials 51 und
des Rahmenelements 53 wird in einem solchen Verbindungsgerät für 1 Stunde
bei 350 °C ausgeführt. Das
Verfahren verwendet hier anodisches Verbinden des Silicium-Trägermaterials 51 und
des Rahmenelements 53, aber diese können anstatt dessen durch thermisches
Vakuum oder mit einem Haftmittelmaterial verbunden werden.
-
Dann
wird, wie in 9D gezeigt, der zuvor genannte
thermische Oxidationsfilm (nicht gezeigt) auf dem Silicium-Trägermaterial 51 als
Maske zum Tieftrockenätzen
der freiliegenden Abschnitte in den Endflächen der Vorsprünge 52 auf
dem Silicium-Trägermaterial 51 durch
Trockenätzionen 56 verwendet, wodurch
eine Vielzahl von ausgesparten Löchern 58 mit
einer Tiefe von 50 + 5 bis 50 μm
an Positionen gebildet werden, die den Ausstoßöffnungen entsprechen. Wie in 9D gezeigt
wird, baut ein verbleibender Abschnitt der Vorsprünge 52 einen
Vorsprung 57 zum Abgleichen mit dem Flüssigkeitsflusspfad 1 Kopfhauptkörpers 7 auf.
-
Dann
wird, wie in 9E gezeigt wird, die rückwärtige Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 51 geschliffen
und poliert, um das Silicium-Trägermaterial 51 bis
zu einer Dicke b davon zu dünnen,
welche die Vorsprünge 57 einschließt, und
auf 50 μm verringert.
Solches Dünnen
des Silicium-Trägermaterials 51 bewirkt,
dass, wie in 9C gezeigt, der Boden jedes
Loches 58 in der rückwärtigen Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 51 geöffnet wird,
wodurch ein durchgehendes Loch gebildet wird, das die Ausstoßöffnungen 58a in
dem Silicium-Trägermaterial 51 bildet.
-
Dann
wird ein SiN-Schutzfilm mit einer Dicke von 2 μm durch CVD auf den gesamten
Innenwänden
der Ausstoßöffnungen 58a gebildet.
Der Schutzfilm ist aus Siliciumnitrid zusammengesetzt, aber er kann
durch einen thermischen Oxidationsfilm, Siliciumoxid oder Siliciumkarbid,
die durch CVD gebildet werden, oder Gold, Platin, Pd, Cr, Ta oder
W, die durch Elektroplattierung oder Sputtern gebildet wurden, ersetzt
werden.
-
Dann
wird, wie in 9F gezeigt wird, ein Wasser
abweisender Fluorfilm 59 auf die Oberfläche des Silicium-Trägermaterials 51 auf
der gegenüberliegenden
Seite der Vorsprünge 57 durch Übertragung
laminiert, so dass die Ausstoßöffnungen 58a nicht
blockiert werden.
-
Dann
wird, wie in 9G gezeigt, durch Zerzeilen
eine Mündungsplatte
abgeschnitten, welche vier Düsenanordnungen
enthält,
die vier Flüssigkeitsausstoßköpfen oder
vier Elementbauteilen entsprechen. In dieser Art und Weise wird
eine Mündungsplatte 51a erhalten,
die durch Bilden der Vorsprünge 57 und
der Ausstoßöffnungen 58a auf
vier Anordnungen auf dem Siliciumträger 51 konstruiert
sind.
-
Dann
wird, um einen separat hergestellten Kopfhauptkörper 7 anzubringen,
der durch Anbringen eines Elementträgermaterials 11 und
einer oberen Platte 15 an das benachbarte Element des Silicium-Trägermaterials 51 und
des Rahmenelements 53 erhalten wurde, Epoxydharz auf eine
vordere Endfläche
des Kopfhauptkörpers 7 aufgebracht,
wo die offenen Enden der Flüssigkeitsflusspfade 1 lokalisiert sind.
Dann wird die vordere Endfläche
des Kopfhauptkörpers 7 ausgerichtet
und in die Löcher 54 des verbindenden
Elements auf dem Silicium-Trägermaterial 51 und
dem Rahmenelement 53 eingesetzt, wodurch der Kopfhauptkörper 7 in
Bezug auf die Mündungsplatte 51a positioniert
wird. Die gegenseitige Ausrichtung der Mündungsplatte 51a und
des Kopfhauptkörpers 7 wird
durch Abgleichen der Vorsprünge 57 der
Mündungsplatte 51a in
die Flüssigkeitsflusspfade 1 des
Kopfhauptkörpers 7 erreicht.
-
Auf
diese Art und Weise wird der Kopfhauptkörper 7 an die Mündungsplatte 51a mit
einer solchen gegenseitigen Ausrichtung dazwischen angebracht.
-
Dann
wird die Lücke
zwischen dem Kopfhauptkörper 7 und
dem Rahmenelement 53 mit einem wärmeleitfähigen Harz gefüllt, das
feine Metallteilchen enthält
und eine hohe thermische Leitfähigkeit
aufweist. Auf diese Weise kann der Flüssigkeits-Ausstoßkopf mit
vierfacher Spritzdüsen-Anordnung in der
Festigkeit verbessert werden, während die
thermische Leitfähigkeit
zwischen dem Kopfhauptkörper 7 und
dem Rahmenelement 53 sehr gestärkt werden.
-
11 ist
eine perspektivische Ansicht eines Flüssigkeits-Ausstoßkopfes,
der durch Anhaften von vier Kopfhauptkörpern an das benachbarte Element der
Mündungsplatte
und des Rahmenelements aufgebaut wird. Wie in 11 gezeigt
wird, kann der Flüssigkeits-Ausstoßkopf durch
Einsetzen des Kopfhauptkörpers 7 in
jedes der vier Löcher 54 des
Rahmenelements 53 und Anhaften jedes Kopfhauptkörpers 7 an
die Mündungsplatte 51a in
dem zuvor beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
-
Durch
die zuvor beschriebenen Schritte wird ein Flüssigkeits-Ausstoßkopf mit
vierfacher Spritzdüsen-Anordnung hergestellt,
welche durch Ausrichtung mit einer Mündungsplatte integriert sind.
-
12A1, 12A2, 12B, 12C1, 12C2, 12D, 12E1, 12E2, 12F, 12G1 und 12G2 sind Ansichten, welche Schritte der Herstellung
einer Mündungsplatte
eines Flüssigkeits-Ausstoßkopfes
in einem besonderen Verfahren zur Herstellung eines Flüssigkeits-Ausstoßkopfes
zeigen, wobei die 12A1, 12B, 12C1, 12D, 12E1, 12F und 12G1 eine Querschnittsansicht sind, während 12A2, 12C2, 12E2 und 12G2 perspektivische
Ansichten sind.
-
Im
Vergleich mit dem vorstehenden Herstellungsverfahren ist das vorliegende
Herstellungsverfahren darin unterschiedlich, dass der Schutzfilm,
der auf der Innenfläche
der Ausstoßöffnung bei
der Herstellung der Mündungsplatte
gebildet wird, hervorspringend ausgebildet ist von einer Oberfläche der Mündungsplatte
auf der gegenüberliegenden
Seite des Kopfhauptkörpers,
wodurch ein Vorsprung gebildet wird.
-
Zunächst wird
ein Silicium-Trägermaterial 71 mit
einer Dicke von 625 μm,
wie in 12A1 und 12A2 gezeigt
wird, und eine Al-Schicht mit einer Dicke von 12 μm durch Sputtern
gebildet.
-
Dann
wird auf der Al-Schicht auf das Silicium-Trägermaterial 71 ein
Photolackmaterial mit einer Dicke von 8 μm beschichtet und dieses gemustert, um
auf dem Silicium-Trägermaterial 71 Ausstoßöffnungen
und ein nutenförmiges
die Plättchen
teilendes Muster zum Zerteilen des Silicium-Trägermaterials 71 in
die individuellen Baugruppen zu bilden.
-
Der
gemusterte Photolack wird dann als Maske für das Trockenätzen der
Al-Schicht auf dem Silicium- Trägermaterial 71 verwendet,
wodurch darauf eine Ätzmaske
der Al-Schicht 72 gebildet wird, die ein Muster von Öffnungen 72a an
Positionen entsprechend den Ausstoßöffnungen trägt, wie in den 12A1 und 12A2 gezeigt
wird. Dieses Trockenätzen
bildet ebenso auf der Al-Schicht 72 Nuten zum Zerteilen
des Silicium-Trägermaterials 71,
die den nutenförmigen
die Plättchen
teilenden Mustern entsprechen.
-
Dann
wird der Photolack auf der Al-Schicht 72 durch Veraschen
entfernt.
-
Dann
wird die Al-Schicht 72 als Maske für das Tiefätzen der freiliegenden Abschnitte
auf dem Silicium-Trägermaterial 71 auf
der Seite der Al-Schicht 72 durch Trockenätzionen 73 verwendet, wie
in 4B1 gezeigt wird, wodurch ausgesparte Löcher 71a in
einer Vielzahl von Einheiten mit einer Tiefe von 70 + 5 bis 50 μm an Positionen
gebildet werden, die den Ausstoßöffnungen
und einem nutenförmigen
die Plättchen
teilenden Muster 72b zum Zerteilen des Silicium-Trägermaterials 71 in
eine Vielzahl von Mündungsplatten
entsprechen, auf der Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 71,
wie in den 12C1 und 12C2 gezeigt
wird. Die Tiefe des die Plättchen
teilenden Musters 72b ist 70 + 5 bis 50 μm wie in
dem Fall der Löcher 71a.
Auf diese Weise werden auf der Oberfläche des Silicium-Trägermaterials 71 ein
Muster einschließlich
des die Plättchen
teilenden Musters 72b und der Vielzahl von Löchern 71a gebildet.
-
Dann
wird die Al-Schicht 72 auf dem Silicium-Trägermaterial 71 durch
eine Mischung von Salpetersäure,
Phosphorsäure
und Essigsäure
entfernt, wie in den 12C1 und 12C2 gezeigt wird.
-
Um
dann die Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 71zu schützen, die
in Kontakt mit der Tinte kommt, wird ein SiN-Schutzfilm 75 mit
einer Dicke von 2 μm
durch CVD gebildet, wie in 12D gezeigt
wird, auf der Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 71 auf
der Seite der Löcher 71a und
auf den gesamten Innenwänden
der Löcher 71a.
Der vorliegende Schutzfilm war aus Siliciumnitrid zusammengesetzt,
aber er kann durch einen thermischen Oxidationsfilm, ein Siliciumoxid
oder Siliciumkarbid, die durch CVD gebildet wurden, oder Gold, Platin,
Pd, Cr, Ta oder W, die durch Elektroplattierung oder Sputtern gebildet
wurden, ersetzt werden. Die Dicke des Schutzfilms liegt bevorzugt
in einem Bereich von 0,5 μm
bis 2 μm,
da ein übermäßig dicker
Schutzfilm die Spannung erhöht,
was zum Bruch des Silicium-Trägermaterials
beim Vorgang des Schleifens und Polierens davon führen kann,
und da ebenso ein übermäßiger hydrophiler
Abschnitt auf den Vorsprüngen dazu
neigt, die Flüssigkeitstropfen
beim Flug abzulenken.
-
Dann
wird, wie in 12E1 und 12E2 gezeigt
wird, die Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 71 auf
der Seite der Löcher 71a an
ein durch UV ablösbares
Band 74 angehaftet und die rückwärtige Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 71 geschliffen
und poliert, um das Silicium-Trägermaterial 71 auf
eine Dicke von 70 μm
zu dünnen.
Bei diesem Vorgang wird das Silicium-Trägermaterial 71 an
ein durch UV ablösbares
Band 74 angehaftet, um zu einem gewissen Grad die Festigkeit
des Silicium-Trägermaterials 71 bei
dem Vorgang des Schleifens und Polierens davon aufrecht zu erhalten.
Ein solches Schleifen der rückwärtigen Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 71 bewirkt,
wie in 12F gezeigt wird, die Öffnung jedes
Loches 71a auf der rückseitigen
Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 71,
so dass ein durchgehendes Loch gebildet wird, wodurch Ausstoßöffnungen 71b in
dem Silicium-Trägermaterial 71 gebildet
werden, und das Silicium-Trägermaterial 71 wird
in eine Vielzahl von Mündungsplatten 76 gemäß des die
Plättchen
teilenden Musters 72b geteilt.
-
Dann
wird, wie in 12G1 und 12G2 gezeigt
wird, die Oberflächenschicht
des Silicium-Trägermaterials 71 auf
der Seite, die nicht mit dem Schutzfilm 75 bedeckt ist,
durch alkalisches Ätzen
mit KOH entfernt, wodurch der Schutzfilm 75 dazu gebracht
wird, von einer solchen Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 71 hervorzutreten,
um einen Vorsprung 75a zu bilden. Auf diese Art und Weise
wird eine Mündungsplatte 76 erhalten,
die an den Kopfhauptkörper
des Flüssigkeits-Ausstoßkopfes
anzubringen ist, und die einen Ausstoßabschnitt aufweist, der durch
den Schutzfilm 75 aufgebaut wird, der die Innenwand der
Ausstoßöffnung 71b bildet
und von der Oberfläche
der Mündungsplatte 75 hervorspringt.
-
13 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Zusammenbau des Flüssigkeits-Ausstoßkopfes zeigt,
welcher die Mündungsplatte 76 anwendet,
die gemäß der Schritte
hergestellt wurde, die in den 12A1 und 12G2 gezeigt wurde. Nachdem die Mündungsplatte 76 durch
die zuvor beschriebenen Schritte hergestellt wurde, wird sie an
den Kopfhauptkörper 7 angebracht,
der aus dem Elementträgermaterial 11,
den Wandelementen 14 und der oberen Platte 15 besteht,
wie in 13 gezeigt wird, um den Flüssigkeits-Ausstoßkopf zu
erhalten. Bei diesem Vorgang wird die Mündungsplatte 76 in
einer solchen Art und Weise angebracht, dass der Ausstoßabschnitt 75a gegenüber dem
Kopfhauptkörper 7 positioniert
ist.
-
In
dem Flüssigkeits-Ausstoßkopf, der
eine solche Mündungsplatte 76 anwendet,
wird durch die Gegenwart des SiN-Schutzfilms 75, welcher
gegenüber
Tinten abweisend ist, auf den Vorgang des Reinigens der Kopfoberfläche einschließlich der
Ausstoßöffnungen
um die Spritzdüse
herum durch eine wischende Klinge verzichtet, wodurch die Struktur
des Kopfhauptkörpers
des Flüssigkeitsausstoß-Aufzeichnungsgerätes und
seine Steuerungssequenzen vereinfacht werden.
-
14A1, 14A2, 14B1 und 14B2 sind
Ansichten, welche eine Variation des Verfahrens zur Herstellung
der Mündungsplatte
zeigen, die im Vorhergehenden unter Bezug auf die 12A1, 12A2, 12B, 12C1, 12C2, 12D, 12E1, 12E2, 12F, 12G1 und 12G2 gezeigt wurde. Das Herstellungsverfahren
der Mündungsplatte,
welches unter Bezug auf die 14A1, 14A2, 14B1 und 14B2 zu erklären
ist, ist das Gleiche wie das vorstehend beschriebene Herstellungsverfahren
bis zu dem Schritt, der in den 12G1 und 12G2 gezeigt wird, nach welchem ein Wasser abweisender
Film auf dem Silicium-Trägermaterial 71 gebildet
wird, das die Mündungsplatte 76 aufbaut.
-
Nach
dem in 12G1 und 12G2 gezeigten
Schritt wird ein Wasser abweisendes Material 79 durch einen
Aufgeber 78, wie in 14A1 und 14A2 gezeigt wird, auf die freiliegende Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 71 verteilend
beschichtet, welches die Mündungsplatte 76 aufbaut, nämlich die
gesamte Oberfläche
des Silicium-Trägermaterials 71,
das den Ausstoßabschnitt 75a durch den
Vorsprung des Schutzfilms 75 aufbaut. Auf diese Weise wird,
wie in 14B1 und 14B2 gezeigt wird,
ein Wasser abweisender Film 79a auf der gesamten Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 71 einschließlich der
Bereiche um die Vorsprünge 75a herum
gebildet.
-
Der
Flüssigkeits-Ausstoßkopf, der
mit der Mündungsplatte 76 ausgerüstet ist,
die den Wasser abweisenden Film 79a trägt, verhindert Tintenabscheidung
um die Ausstoßöffnungen
auf der Ausstoßfläche der
Mündungsplatte 76 herum,
so dass abgelenkter Tintenausstoß, der von solcher Tintenabscheidung
herrührt,
nur schwierig auftreten kann.
-
Ein
solches Herstellungsverfahren der Mündungsplatte ermöglicht es,
den Wasser abweisenden Film ebenso um die Ausstoßöffnungen herum zu bilden, wodurch
ein Flüssigkeits-Ausstoßkopf zur
Verfügung
gestellt wird, in welchem der abgelenkte Tintenausstoß, welcher
von der Tintenabscheidung um die Spritzdüsen herum herrührt, nur
schwierig auftreten kann.
-
In
dem vorliegenden Herstellungsverfahren für den Flüssigkeits-Ausstoßkopf wird
die Oberfläche der
Mündungsplatte 76 auf
der Seite des Kopfhauptkörpers
nicht mit den Vorsprüngen
zum Eingreifen und Abgleichen mit den Flüssigkeitsflusspfaden des Kopfhauptkörpers versehen,
aber das Herstellungsverfahren der 5 und 6 kann
dazu angewendet werden, einen Flüssigkeits-Ausstoßkopf mit
Vorsprüngen
zum Eingreifen in den Flüssigkeitsflusspfade
des Kopfhauptkörpers
herzustellen. Ebenso kann es eine hervorspringende Struktur des
Schutzfilms aufweisen, welcher die inneren Wände der Ausstoßöffnungen
aufbaut.
-
18 und 19A bis 19E sind
Ansichten, welche ein anderes Herstellungsverfahren für den Flüssigkeits-Ausstoßkopf zeigen,
bei dem 18 ein Ablaufdiagramm des Herstellungsverfahrens
einer Mündungsplatte
ist.
-
Das
vorliegende Verfahren ist von dem vorhergehenden Verfahren darin
unterschiedlich, dass nach der Bildung der Vertiefung oder nach
der Bildung des Schutzfilms auf der lateralen Siliciumwand der Vertiefungen
solche Vertiefungen gefüllt
werden. In den vorhergehenden Verfahren wird der Tintenausstoß instabil
durch das Vorspringen des Schleifmaterials in den durchgehenden
Löchern
oder durch Abplatzen bei dem Schleifvorgang. Ein solches Phänomen kann
leicht mit einer besonderen Steuerung des Dünnungsschrittes des Silicium-Trägermaterials durch
Füllen
der Vertiefungen verhindert werden.
-
Im
Folgenden wird unter Bezug auf die 18 und 19A bis 19E das
vorliegende Herstellungsverfahren für den Flüssigkeits-Ausstoßkopf erklärt.
-
Als
erstes werden auf einem Silicium-Trägermaterial 201 Vorsprünge (auf 101 in 18, 19A) zum Bilden von Vorsprüngen 201b zum Vermeiden
der positionellen Abweichung gebildet.
-
Der
Vorsprung 201b kann durch Bilden eines Vorsprunges 202 durch
Trockenätzen
auf Silicium vor der Bildung der Vertiefung 201 gebildet
werden. Ein solcher Vorsprung kann leicht durch Ätzen mit Fluor enthaltendem
Gas bei Anwendung eines gewöhnlichen
positiv arbeitenden Photolackes als Maske gebildet werden. Der Vorsprung 202 weist
vorteilhafter Weise eine Höhe
von 1 μm
bis 10 μm
auf. Zum Abgleichen mit dem Tintenflusspfad wird allgemein eine
Abgleichlücke
von 0,5 μm
bis 3 μm
bevorzugt, obwohl dies abhängig
ist von der Anhaftungsgenauigkeit der an dem Gerät anhaftenden Mündungsplatte.
-
Dann
wird Trockenätzen
ausgeführt,
um eine Vertiefung 201a zu bilden, so dass die Tintenausstoßöffnung gebildet
wird. In diesem Vorgang wird kollektiv ein die Plättchen teilendes
Muster entsprechend der äußeren Form
des Plättchens
gebildet (201 in 18, 19B).
-
Die
Bildung der Vertiefungen 201a und des die Plättchen teilenden
Musters kann durch Bilden eines Maskenelements durch Mustern durch
Trockenätzen
mit Fluor enthaltendem Gas als Ätzmittel und
durch die Anwendung einer auf diese Weise gemusterten Maske erreicht
werden. Das Maskenmuster kann aus einem herkömmlichen Photolack, einem Metall
wie Al, Ta oder W, Siliciumoxid oder Siliciumcarbid zusammengesetzt
sein. Die Ätztiefe
benötigt eine
größere Dimension
als die Dicke der abschließend
gebildeten Mündungsplatte,
so dass ein durchgehendes Loch, welches die Ausstoßöffnung aufbaut,
durch den Vorgang des Siliciumdünnes
gebildet wird. Natürlich
führt ein
unnötig
tiefes Ätzen
zur Beeinträchtigung
der Form der Vertiefung, einem Anstieg der Taktzeit. Aber eine Ätztiefe
sehr nahe an der Dicke der Mündungsplatte
kann aufgrund eines Aufladungseffektes in nicht durchgehenden Löchern resultieren.
-
Die Ätztiefe
ist bevorzugt ein Wert von 5 μm bis
50 μm zusätzlich zu
der Tiefe der Ausstoßöffnung. Auf
diese Weise wird, wenn die abschließende Dicke der Mündungsplatte
mit 50 μm
angegeben wird, die Tiefe der Vertiefung bevorzugt in einem Bereich
von 55 μm
bis 100 μm
liegen.
-
Das Ätzen kann
durch herkömmliches
reaktives Ionenätzen
(RIE) oder durch Elektron-Zyklotron-Ätzen (ECR), Magnetronätzen oder
induktionsgekoppeltes Ätzen
für Hochgeschwindigkeitsätzen ausgeführt werden.
-
Am
meisten bevorzugt ist ein die Vertiefung bildendes ICP-RIE Verfahren,
das Bosch-Verfahren genannt wird, in welchem das ICP-Ätzen und
die Abscheidung des Schutzfilms auf der lateralen Wand des geätzten Abschnitts
mit hoher Geschwindigkeit wiederholt werden.
-
In
einem solchen Ätzverfahren
wird das Ätzen
mit einem Ätzmittel
ausgeführt,
welches das Hochgeschwindigkeitsätzen
ermöglicht,
wie SF6, CF4 oder
NF3, dann ein Fluor enthaltendes Polymer
der lateralen Wand durch Abscheidung von Gas wie CHF3,
C2F4, C2F6, C2H2F2 oder C4H8 gebildet und diese Vorgänge wiederholt, wodurch die
Vertiefungen und das die Plättchen
teilende Muster mit einem großen
Seitenverhältnis
mit einer hohen Geschwindigkeit gebildet werden. Das Ätzgerät, welches
ein solches Ätzverfahren
anwendet, ist kommerziell von Alcatel Co. und STS Co, erhältlich.
-
Dann
wird ein Schutzfilm 206 auf der lateralen Wand auf dem
Inneren der Ausstoßöffnung gebildet,
um die Tintenbeständigkeit
zu verbessern (103 in 18, 19C).
-
Die
Tinte für
die Tintenstrahlaufzeichnung ist oft alkalisch und kann Silicium ätzen. Die
Siliciumoberfläche
muss in dem Fall einer solchen zu verwendenden Tinte geschützt werden.
Die Siliciumoberfläche
hat auf den lateralen Wänden
der durch RIE gebildeten Kerbe und auf der Oberfläche mit
den Ausstoßöffnungen
geschützt
zu werden. Die laterale Wand der Kerbe kann nach dem RIE Schritt
durch Bilden eines gegenüber
Tinten beständigen
Schutzfilms durch ein herkömmliches
Filmbildungsverfahren geschützt
werden. Ein solcher Schutzfilm kann zum Beispiel durch thermische
Oxidation, CVD, Sputtern oder Plattieren gebildet werden und kann aus
einer Siliciumverbindung wie Siliciumoxid oder Siliciumnitrid oder
einem Metall wie Gold, Platin, Pd, Cr, Ta oder W zusammengesetzt
sein. Am meisten bevorzugt ist ein Verfahren des Bildens von Siliciumoxid
durch thermische Oxidation oder ein Verfahren zum Bilden von Siliciumnitrid
bei LP-CVD angesichts der niedrigen Kosten und der hohen Bedeckungsleistung.
Ein solcher Schutzfilm weist bevorzugt eine Dicke in einem Bereich
von 0,1 μm
bis 5 μm
auf.
-
Dann
wird ein Füllermaterial
in die Vertiefungen gefüllt
(104 in 18, 19D).
-
Die
durchgehenden Löcher,
die beim rückwärtigen Schleifen, Ätzen oder
dem Vorgang des Schleifens gebildet werden, können dem Eindringen des Schleifmaterials
oder dem Abplatzen beim Vorgang des Schleifens unterzogen werden,
was zu einem instabilen Vorgang des Tintenausstoßes führt. Um ein solches Phänomen zu
verhindern, kann ein Verfahren des Füllens der Vertiefungen 201a mit
einem Füllermaterial 210 angewendet
werden, nach der Bildung der Vertiefungen oder nach der Bildung des
Schutzfilms der Siliciumwand auf der Vertiefung. Ein einfaches Verfahren
besteht aus dem Einführen von
Harz durch Lösen
in einem Lösungsmittel
und Dünnen
des Siliciums nachdem das Lösungsmittel entfernt
wurde. Das Füllerharz
weist bevorzugt eine Erweichungstemperatur auf, welche die Temperatur übersteigt,
die durch den Vorgang des Schleifens oder Polierens erzeugt wird.
Es weist zudem eine Härte
auf, die dazu fähig
ist, Abplatzen zu verhindern. Das Füllerharz ist zudem durch Auflösen nach
solchen Schritten leicht entfernbar. Im Allgemeinen kann vorteilhafter
Weise Phenolharz wie Phenol-Novolak-Harz, Cresol-Novolak-Harz oder
Polyvinylphenol, Styrolharz wie Polystyren oder Poly-α-methylstyren
oder Acrylharz wie Polymethylmethacrylat verwendet werden. Solch
ein Harz kann leicht in die Vertiefungen 201a durch Lösen in einem
Lösungsmittel gefüllt, auf
die Silicium-Halbleiterscheibe zum Beispiel durch Schleuderbeschichten
beschichtet und durch Trocknen zum Beispiel in einem Ofen erhalten werden.
Wenn Blasen in den Vertiefungen 201 bei einem solchen Vorgang
verbleiben, kann der Vorgang des Beschichtens im Vakuum ausgeführt werden.
-
Anstatt
eines solchen Harzes kann ebenso ein Metall zum Füllen verwendet
werden. Ein solches Metall kann zum Beispiel durch Sputtern, Verdampfung
oder CVD eingefüllt
werden und kann durch Auflösen
zum Beispiel in einer Säure
nach dem Vorgang des Dünnes
des Siliciums wieder entfernt werden. Das einzufüllende Metall ist vorteilhafter
Weise ein hartes Metall wie Ta, W, Cr oder Ni.
-
Dann
wird ein durch UV ablösbares
Band, welches ein rückseitiges
Schleifband bildet, angehaftet (105 in 18, 19E). Das rückseitige
Schleifband wird als stützendes
Element zum Aufrechterhalten der Festigkeit des Silicium-Trägermaterials beim
Vorgang des Schleifens und Polierens davon verwendet.
-
Dann
wird die rückwärtige Oberfläche des
Silicium-Trägermaterials 201 geschliffen,
um ihr Dünnen
zu bewirken (106 in 18, 19F),
und dann poliert, um die abgeplatzten Bereiche des Schutzfilms zu
entfernen und das Silicium-Trägermaterial weiter
zu dünnen
(107 in 18, 19F),
wodurch die Mündungsplatte 216 mit
den durchgehenden Löchern
zum Bilden der Tintenausstoßöffnungen
erhalten wird.
-
Das
Dünnen
des Silicium-Trägermaterials 201 wird
im Allgemeinen durch ein Verfahren nach dem Anhaften des durch UV
ablösbaren
Bandes 204 auf der Oberfläche, des Schleifens der rückwärtigen Oberfläche mit
einer hohen Geschwindigkeit (rückseitiges
Schleifen) und dann Eliminieren der Mikrorisse, die bei dem Schleifvorgang
erzeugt wurden, durch Polieren oder Ätzen ausgeführt, um die Festigkeit des
dünnen
Siliciums zu verbessern. Das rückseitige
Schleifen wird im Allgemeinen durch ein grobes Schleifen mit einem
Schleifstein von #100 bis #500 und einem abschließenden Schleifen
mit einem Schleifstein von #1500 bis #3000 ausgeführt. Ebenso ist
es in dem Fall des Bildens einer dünnen Mündungsplatte mit einer Dicke,
die 100 μm
nicht übersteigt, üblich, die
Mikrorisse, die während
des Vorgangs des Schleifens erzeugt werden, durch Polieren oder Ätzen zu
entfernen, da solche Mikrorisse die Festigkeit beeinträchtigen.
Das Polieren kann mit herkömmlichem
Aluminiumoxid, Siliciumoxid oder Ceroxid ausgeführt werden. Ebenso kann das Ätzen mit
Fluorsäure,
einer Mischung von Fluorsäure
und Salpetersäure
oder einer alkalischen Lösung
wie Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid oder Tetramethylamoniumhydroxid
ausgeführt
werden. Ein solches Verfahren des Dünnens des Siliciums wird in
ein Massenproduktionsgerät
einbezogen, welches zum Beispiel von Okamoto Machinery Co. oder
Tokyo Oka Co. kommerziell erhältlich
ist.
-
Dann
wird der Bereich um die Ausstoßöffnung herum
geätzt,
so dass der Schutzfilm 206 hervorragt, wodurch ein Vorsprung 206a gebildet
wird (108 in 18, 19G).
-
Ein
Vorsprung 206a kann um die Tintenausstoßöffnung herum gebildet werden,
durch Auswählen
eines speziellen Materials zum Schützen der lateralen Wand der
Vertiefung, die auf dem Silicium bei dem Vorgang des Dünnens des
Silicium-Trägermaterials 201 gebildet
wurde, und Ausführung
von Ätzen nach
dem Vorgang des Dünnens.
Solch ein Vorsprung 206a verhindert fehlerhaften Tintenausstoß, welcher
von dem Eindringen der Tintentropfen herrührt, die auf der Oberfläche abgeschieden
wurden einschließlich
der Ausstoßöffnung und
verhindert ebenso das Eindringen des Schutzharzes in die Ausstoßöffnung beim
Beschichtungsschritt eines solchen Schutzharzes auf der Oberfläche der
Ausstoßöffnung.
-
Zum
Beispiel für
den Fall, in dem Siliciumnitrid als Schutzmaterial für die laterale
Wand der Vertiefung angewendet wird, lässt Ätzen mit Fluorsäure oder
mit einer Mischung von Fluorsäure
und Salpetersäure
nur Siliciumnitrid als Vorsprung nach dem Vorgang des Dünnens übrig. Ebenso
kann in dem Fall, in dem die laterale Wand durch thermische Oxidation
von Silicium geschützt
wird, ein Vorsprung 206a, der aus Siliciumoxid besteht,
durch Ätzen
mit alkalischer Lösung
gebildet werden. Der Vorsprung 206a weist bevorzugt eine
Höhe von
0,5 μm bis
10 μm auf,
obwohl sich dies in der Dicke auf den Schutzfilm bezieht. Eine übermäßig große Höhe des Vorsprungs 206a führt zu Abplatzen
bei dem Vorgang des Abwischens mit der Klinge bei der aktuellen
Verwendung des Flüssigkeits-Ausstoßkopfes.
-
Dann
wird das durch UV ablösbare
Band durch UV-Bestrahlung
abgelöst
(109 in 18, 19H)
und das Füllermaterial 210 durch
Auflösen entfernt
(210 in 18, 19I),
wodurch die zuvor genannte Mündungsplatte 306 abgeschlossen
wird. Die UV-Bestrahlung wird mit einem Gerät UVM-200 von Furukawa Denko
Co. mit einer Bestrahlung von 2 J/cm2 ausgeführt.
-
Dann
wird ein Film zum Schützen
der Oberfläche
einschließlich
der Tintenausstoßöffnungen
gebildet.
-
Der
Schutz der Oberfläche
einschließlich
der Tintenausstoßöffnungen
kann entweder durch Bilden eines Films aus einem gegenüber Tinten
beständigen
Material durch die zuvor genannten Verfahren nach dem Vorgang des
Dünnens
des Siliciums oder durch Beschichten des gegenüber Tinten beständigen Materials
auf der Oberfläche
nachdem der Flüssigkeits-Ausstoßkopf durch
Anhaften der Mündungsplatte
hergestellt wurde, erreicht werden. Am meisten bevorzugt wird ein
Wasser abweisender Film durch Schichten von Fluorharz oder Silikonharz
gebildet, um eine Tinten abweisende Eigenschaft zu erreichen, wodurch
zufrieden stellendes Aufzeichnen realisiert werden kann, da die
Oberfläche,
welche die Tintenausstoßöffnungen
enthält,
nicht mit der Tinte benetzt wird.
-
Ein
solches Fluorharz kann Sitop sein, das von Asahi Glass Co. erhältlich ist,
oder Sifel, das von Shinetsu Chemical Industries Co. erhältlich ist.
Ein solches Schutzharz kann vorteilhafter Weise durch ein Übertragungsverfahren
oder ein Verteilungsverfahren beschichtet werden. In dem Übertragungsverfahren
ist es üblich,
die Lösung
des zuvor genannten Harzes durch ein Lösungsmittel-Beschichtungsverfahren
wie Schleuderbeschichten oder Balkenbeschichten auf ein Harz oder
Gummilage und Übertragen
des auf diese Weise beschichteten Films durch Anbringen einer solchen
Lage an der Oberfläche
einschließlich
der Ausstoßöffnungen
zu beschichten. Ebenso kann Wärme
angewendet werden, wenn die Übertragung
schwierig ist.
-
Das
am meisten vorteilhafte Harz ist Sitop, welches zuvor genannt wurde.
Es kann vorteilhafter Weise mit CT-Solv 180, welches ein Lösungsmittel für solch
ein Harz ist, auf eine Konzentration von 1 Gew.-% bis 5 Gew.-% verdünnt werden,
Dann wird es zu einem dünnen
Film durch Schleuderbeschichten auf eine Silicium-Halbleiterscheibe
gebildet, welche mit einem Silikonkautschukblatt behaftet ist, und
in diesem Zustand übertragen.
-
Abschließend wird
ein Flüssigkeits-Ausstoßkopf durch
Anhaften der Mündungsplatte 216,
die in den zuvor beschriebenen Schritten hergestellt wurde, an ein
separat hergestellten Kopfhauptkörper,
der durch Anhaften eines Elementträgermaterials an einer oberen
Platte gebildet wurde, hergestellt werden.
-
Das
Füllermaterial 210 kann
ebenso nach dem Anhaften der Mündungsplatte
an dem Kopfhauptkörper
entfernt werden.
-
Ein
solches Herstellungsverfahren ermöglicht es, leicht das Abplatzen
bei dem Vorgang des Schleifens oder das Eindringen des Schleifmaterials in
die durchgehenden Löcher
bei dem Vorgang des Polierens zu verhindern, ohne besonders in den Dünnschritt
des Substrats zu steuern, wodurch ein Flüssigkeits-Ausstoßkopf mit
einem stabilen Vorgang des Flüssigkeitsausstoßes bereit
gestellt wird.
-
Flüssigkeitsausstoß-Aufzeichnungsgerät
-
15 ist
eine perspektivische Ansicht, die ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät als ein
Beispiel eines Flüssigkeitsausstoß-Aufzeichnungsgerätes zeigt,
in welchem ein Flüssigkeits-Ausstoßkopf montiert
ist, der durch das zuvor genannte Verfahren hergestellt wird. Eine
Kopfkartusche 601, die in dem Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät 600 montiert
ist, das in 1 gezeigt wird, wird mit einem
Flüssigkeits-Ausstoßkopf, der
durch eines der vorgehenden Verfahren hergestellt wurde, und einem
Flüssigkeitsbehälter, welcher
die zuzuführende
Flüssigkeit
für einen solchen
Flüssigkeits-Ausstoßkopf enthält, versehen. Wie
in 15 gezeigt wird, wird die Kopfkartusche 601 auf
einen Träger 506 montiert,
der mit einer spiralförmigen
Nut 606 einer Gewindespindel 605 eingreift, welche
durch Übertragungsriemen 603, 604 mit
der Drehung eines Antriebsmotors 602 vorwärts oder
rückwärts gedreht
wird. Die Kopfkartusche 601 wird zusammen mit der Kartusche 607 in
Richtungen a und b vorwärts
und rückwärts entlang
einer Führung 608 durch
die Drehung des Antriebsmotors 602 bewegt. Das Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät 600 ist ebenso
mit Beförderungseinrichtungen
für das
Aufzeichnungsmedium (nicht gezeigt) zum Befördern eines Druckblattes P
versehen, welches ein Aufzeichnungsmedium zum Empfangen der aus
der Kopfkartusche 601 ausgestoßenen Flüssigkeit bildet. Eine Druckplatte 610 zum
Andrücken
des Druckblattes P, welches auf einen Drucktiegel 609 durch
die Beförderungseinrichtung
befördert
wird, drückt
das Druckblatt P zu dem Drucktiegel 609 hin entlang der
Bewegungsrichtung des Träger 607.
-
In
der Umgebung eines Endes der Gewindespindel 605 sind Photokoppler 611 und 612 bereitgestellt,
welche die Erfassungseinrichtungen für die Ruheposition zum Erfassen
der Anwesenheit eines Hebels 607a der Kartusche 607 in
den Bereich der Photokoppler 611 und 612 erfassen,
wodurch die Drehrichtung des Antriebsmotors 602 umgeschaltet
wird. In der Umgebung eines Endes des Drucktiegels 609 ist
ein Trageelement 613 zum Tragen eines Kappenelements 614 bereitgestellt,
welches die vordere Fläche
mit den Ausstoßöffnungen
der Kopfkartusche 601 abdeckt. Es ist ebenso eine Tintenabsaugeinrichtung 615 zum
Absaugen von Tinte bereitgestellt, welche durch ungenutzten Ausstoß aus der
Kopfkartusche 601 ausgestoßen wird. Diese Tinte wird
in dem Kappenelement 614 gesammelt. Die Tintenabsaugeinrichtung 615 führt Wiederherstellung
durch Absaugen der Kopfkartusche 601 durch eine Öffnung des
Kappenelementes 614 aus.
-
Das
Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät 600 ist mit
einem den Hauptkörper
tragenden Element 619 ausgerüstet, auf welchem ein bewegliches
Element 618 beweglich in der Vorwärts- und Rückwärts-Richtung getragen wird,
nämlich
in einer Richtung im rechten Winkel zu der Bewegungsrichtung des
Trägers 607.
Das bewegliche Element 618 trägt eine Reinigungsklinge 617.
Die Reinigungsklinge 617 ist nicht begrenzt auf die dargestellte
Form, sondern kann jede bekannte Form annehmen. Ebenso ist ein Hebel 620 zum
Starten des Absaugvorganges bei der Wiederherstellung durch Absaugen
durch die Tintenabsaugeinrichtung 615 bereitgestellt. Dieser wird
durch die Bewegung einer Nocke 621 bewegt, die mit der
Kartusche 607 eingreift, wodurch die Übertragung der Antriebskraft
von dem Antriebsmotor 602 durch bekannte Übertragungseinrichtungen wie
eine Kupplung gesteuert wird. Eine Tintenstrahl-Aufzeichnungs-Steuereinheit
zum Senden von Signalen an die Wärme
erzeugenden Elemente, welche in der Kopfkartusche 601 bereitgestellt
sind, und zum Steuern des zuvor genannten Mechanismus ist in dem
Hauptkörper
des Tintenstrahl-Aufzeichnungsgeräts bereitgestellt und wird
in 15 nicht dargestellt. Die Tintenstrahl-Aufzeichnungs-Steuereinheit ist
mit einer Zuleitungseinrichtung für das Antriebssignal zum Zuleiten
des Antriebssignals zum Hervorrufen des Ausstoßes der Flüssigkeit aus dem Flüssigkeits-Ausstoßkopf versehen.
-
Das
Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät 600 mit
der zuvor genannten Konfiguration führt das Aufzeichnen auf dem
Druckblatt P, welches auf den Drucktiegel 609 durch die
zuvor genannte Beförderungseinrichtung
für das
Aufzeichnungsmedium befördert
wurde, durch Ausführen
einer Vorwärts-
und Rückwärts-Bewegung
der Kopfkartusche 601 über die
gesamte Breite des Druckblattes P aus.
-
Wie
im Vorgehenden erklärt
wurde, ist es im Fall des Anwendens eines Silicium enthaltenden
Materials, welches das Gleiche wie das des Kopfhauptkörpers ist,
in der Mündungsplatte
möglich,
einen Flüssigkeits-Ausstoßkopf mit
einer verlängerten
Größe mit hoher
Zuverlässigkeit
durch Bilden von Vertiefungen durch Ätzen auf der Oberfläche des
Trägermaterials,
welches aus einem solchen Silicium enthaltenden Material besteht,
bei der Herstellung der Mündungsplatte
und Dünnen
eines solchen Trägermaterials
von seiner rückwärtigen Seite
zu realisieren, wodurch eine Mündungsplatte
mit einer Vielzahl von Ausstoßöffnungen
aus einem solchen Trägermaterial
erhalten wird. Ebenso springt ein Schutzfilm, welcher die Innenwand
der Ausstoßöffnung bildet, von
der Oberfläche
der Ausstoßöffnungen
hervor, wodurch auf einen Reinigungsvorgang des Bereiches um die
Düse herum
durch Abwischen mit einer Klinge verzichtet werden kann, so dass
die Struktur des Hauptkörpers
des Flüssigkeitsausstoß-Aufzeichnungsgerätes, welche
den Flüssigkeits-Ausstoßkopf anwendet,
und die Steuersequenz dafür
vereinfacht werden kann. Ferner kann das Trägermaterial zum Bilden der
Mündungsplatte
mit einem Rahmenelement verstärkt
werden, wodurch eine Vielzahl von Kopfhauptkörpern an eine solche Mündungsplatte angehaftet
werden können.
Auf diese Weise wird ein Herstellungsverfahren für den Flüssigkeits-Ausstoßkopf realisiert,
in welchem die Mündungsplatte
nicht nur eine Spritzdüsenanordnung
sondern ebenso eine Vielzahl von Spritzdüsenanordnungen mit gegenseitiger
Ausrichtung einschließen
kann. Als Ergebnis kann ein Flüssigkeits-Ausstoßkopf mit
einem exzellenten Leistungsverhalten bei verringerten Kosten hergestellt
werden.