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DE60033912T2 - Formwerkzeug mit Druckmittel, für automatische Muffenformmaschinen, zum bleibenden Formen von Muffen mit Dichtung an Kunststoff-Rohrenden - Google Patents

Formwerkzeug mit Druckmittel, für automatische Muffenformmaschinen, zum bleibenden Formen von Muffen mit Dichtung an Kunststoff-Rohrenden Download PDF

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Publication number
DE60033912T2
DE60033912T2 DE60033912T DE60033912T DE60033912T2 DE 60033912 T2 DE60033912 T2 DE 60033912T2 DE 60033912 T DE60033912 T DE 60033912T DE 60033912 T DE60033912 T DE 60033912T DE 60033912 T2 DE60033912 T2 DE 60033912T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
flange
mandrel
seat
drift
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60033912T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60033912D1 (de
Inventor
Leopoldo Savioli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SICA Serrande Infissi Carpenteria Attrezzatura SpA
Original Assignee
SICA Serrande Infissi Carpenteria Attrezzatura SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by SICA Serrande Infissi Carpenteria Attrezzatura SpA filed Critical SICA Serrande Infissi Carpenteria Attrezzatura SpA
Publication of DE60033912D1 publication Critical patent/DE60033912D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60033912T2 publication Critical patent/DE60033912T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C57/00Shaping of tube ends, e.g. flanging, belling or closing; Apparatus therefor, e.g. collapsible mandrels
    • B29C57/02Belling or enlarging, e.g. combined with forming a groove
    • B29C57/025Belling or enlarging, e.g. combined with forming a groove combined with the introduction of a sealing ring, e.g. using the sealing element as forming element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29C57/00Shaping of tube ends, e.g. flanging, belling or closing; Apparatus therefor, e.g. collapsible mandrels
    • B29C57/02Belling or enlarging, e.g. combined with forming a groove
    • B29C57/08Belling or enlarging, e.g. combined with forming a groove using pressure difference

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Formwerkzeug mit unter Druck stehendem Fluid zum dauerhaften Formen von Muffen an Endabschnitten von Kunststoffrohren, versehen mit Dichtungssitzen, in automatischen Muffenmaschinen, enthaltend:
    • – einen Formdorn, in der Lage, in einen Endabschnitt des Rohres eingeführt zu werden, enthaltend einen ersten vorderen Abschnitt mit einem Nenndurchmesser entsprechend dem des Rohres, und einen zweiten Abschnitt anschliessend an den ersten und mit einem grösseren Nenndurchmesser entsprechend dem des Endabschnittes des Rohres, wobei der Dorn mit Leitungen versehen ist, die aus seiner seitlichen Oberfläche austreten, um ein erstes unter Druck stehendes Fluid zuzuführen, dazu vorgesehen, eine erste Phase der Aufweitung des Endabschnittes des Rohres nach aussen zu vorzunehmen, nachdem letzterer auf den Dorn aufgezogen worden ist;
    • – wenigstens zwei Halbformen, die den Dorn umgeben und beweglich sind aus einer ersten, von dem Dorn abstehen den Position, in welcher deren Vertiefung den Endabschnitt des Rohres aufnimmt oder freigibt, in eine zweite, um den Dorn geschlossene Position, in welcher deren profilierte innere Oberfläche der Halbformen, enthaltend eine radiale Vertiefung, die aussen die Form eines ringförmigen Sitzes des Endabschnittes des Rohres abgrenzt, die zum Einsetzen einer Dichtung (11) bestimmt ist, die genannte erste Aufweitungsphase begrenzt und Leitungen für ein zweites unter Druck stehendes Fluid aufweist, vorgesehen zum Ausführen einer zweiten Phase der forcierten radialen Kontraktion desselben Endabschnittes des Rohres in Richtung des Dorns, und zwar nach der ersten Aufweitungsphase;
    • – einen Flansch, montiert koaxial und gleitbar im Verhältnis zu dem Dorn und zu den Halbformen, welcher eine vordere Anschlagfläche für die Kante des Endabschnittes des Rohres am Ende von dessen Aufziehen auf den Dorn hat;
    • – Dichtungselemente, dazu bestimmt, mit der inneren Oberfläche und mit der äusseren Oberfläche des Endabschnittes des Rohres zusammenzuwirken, angeordnet jeweils an der seitlichen Oberfläche des Dorns und an der inneren Oberfläche der Halbformen, wobei es dem genannten Rohr erlaubt ist, in abgedichteter Weise in das Formwerkzeug eingesetzt zu werden;
    • – wobei die Halbformen, der Dorn und der Flansch zusam men und umlaufend eine erste Druckkammer abgrenzen, in der Lage, die erste Aufweitungsphase zu erlauben, positioniert zwischen der seitlichen Oberfläche des Dorns und der inneren Oberfläche des Rohres, sowie eine zweite Druckkammer, in der Lage, die zweite Kontraktionsphase zu erlauben, positioniert zwischen der äusseren Oberfläche des Rohres und der inneren Oberfläche der Halbformen.
  • Bei der Verarbeitung von Kunststoffrohren, bestimmt zur Herstellung von Leitungen zum Zuführen und Ablassen von Flüssigkeiten, benutzt zum Beispiel im Baugewerbe, werden Muffenmaschinen verwendet, um an einem Endabschnitt der Rohre die typischen Anschlussmuffen zu erhalten, benutzt zum aufeinanderfolgenden Verbinden der verschiedenen Rohrelemente, um Leitungen der erforderlichen Länge herzustellen.
  • In den Muffenmaschinen sind die vorgenannten Rohre besonderen Formwerkzeugen zugeordnet, welche unter Verwendung von Formdornen, die mit Formkammern zusammenarbeiten, das aufgeheizte Rohr formen und es dann im Inneren des Werkzeugs abkühlen, um die verliehene Form dauerhaft zu machen.
  • Ein Formwerkzeug des vorgenannten Typs ist bereits aus dem Dokument DE-A-2225123 bekannt. Dieses Werkzeug wird aktiviert durch ein unter Druck stehendes Fluid; er führt das Formen von Muffen an Endabschnitten von Kunststoffrohren in automatischen Muffenmaschinen aus. Es enthält eine Matrize, versehen mit einer Aufnahmevertiefung, um einen thermisch erweichten Rohrabschnitt aufzunehmen, wobei es eine geformte innere Oberfläche hat, sowie einen Formdorn, der in den Endabschnitt des Rohres eingeführt werden kann, in der Mitte positioniert im Verhältnis zu der Matrize, und ist mit Leitungen zum Zuführen eines unter Druck stehenden Fluids versehen, die aus der seitlichen Oberfläche austreten, sowie mit einem Flansch, der koaxial und gleitbar im Verhältnis zu dem Dorn und zu der Matrize montiert ist und eine Anschlagfläche aufweist, um einer Kante des Endabschnitte des Rohres zugeordnet zu werden; Dichtungselemente, angeordnet an der seitlichen Oberfläche des Dorns und dazu bestimmt, mit der inneren Oberfläche des Rohrabschnittes zusammenzuwirken; wobei die Matrize, der Dorn und der Flansch zusammen umlaufend eine Kammer zum Formen des Endabschnittes des Rohres abgrenzen, welche eine Druckkammer enthält, positioniert zwischen der seitlichen Oberfläche des Dorns und der inneren Oberfläche des Rohres.
  • Rohre, die aus Polyvinylchlorid, ABS oder Materialien mit ähnlichen Eigenschaften hergestellt sind, zeigen nach dem Formen mit den bekannten Formwerkzeugen und während des Abkühlens nach dem Formen der Muffe ein natürliches Schrumpfen, woraufhin die Muffen stabilisiert werden und ihre endgültige Form und Abmessungen annehmen, welche über die Zeit im wesentlichen unverändert bleiben. Die Verbindung der Rohrabschnitte wird daher auch nach einer langen Lagerungszeit oder einem verlängerten Unterziehen von Wärmeeinflüssen, wie es zum Beispiel geschieht, wenn die Rohre starkem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sind, niemals Probleme erzeugen.
  • Diese dimensionale und geometrische Stabilität nach dem heutigen Stand ist nicht so leicht zu erreichen, wenn Muffen an Polyethylen-(PE) oder Polypropylenrohre (PP) geformt werden. Die aus diesem Material hergestellten Rohre bleiben nach dem Muffenformverfahren, durchgeführt in einer herkömmlichen Muffenmaschine, in einem scheinbar stabilen Zustand der internen Spannung, welcher, sobald das Rohr Sonnenstrahlen oder widrigen thermischen Umständen ausgesetzt ist, das Wiederauftreten des Schrumpfphänomens bewirkt, wodurch die endgültigen Abmessungen unvereinbar mit den vorgegebenen Toleranzen für die eigentliche Montage sind.
  • Die Instabilität und die ausgesprochene Schwierigkeit bei der Kontrolle des Schrumpfens des muffenförmigen Abschnittes des Rohres würden es praktisch nicht erlauben, das oben beschriebene Muffenformverfahren auf Polyäthylenrohre anzuwenden.
  • Das genannte Material hat jedoch vorteilhafte Eigenschaften bezüglich der Lebensdauer, des Gewichtes und der Flexibilität zum Anpassen beim Verlegen, welche trotz der höheren Kosten des Rohmaterials zu einer hohen Nachfrage nach dem Produkt auf dem Markt führen.
  • Der Nachfrage nach Rohren mit solchen Eigenschaften wird normalerweise durch Verwendung spezieller Anlagen entsprochen, die sich in konstruktiver Hinsicht vollkommen von den Muffenmaschinen unterscheiden. Die genannten Anlagen erfordern teure Konstruktionsverfahren, welche im wesentlichen die Vorbereitung des Rohres und der Muffe in separaten Teilen enthalten, sowie deren anschliessendes Verschweissen vor Ort durch Fachpersonal.
  • Die Anmelderin selbst hat daher ein Formwerkzeug perfektioniert, das in der Lage ist, die vorgenannten Probleme zu lösen, synthetisch beschrieben in der Einleitung und in dem Oberbegriff des Hauptanspruches. Diese Lösung ist deutlich beschrieben in dem Dokument EP-0 700 771, welches ein Formwerkzeug nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 offen legt.
  • Dieses bietet eine exzellente Lösung all dieser Probleme der dimensionalen und geometrischen Stabilität der Endabschnitte der Rohre, auch und vor allem bei jenen aus Polyäthylen, Polypropylen und ähnlichem, wobei zunächst eine vorgegebene forcierte Aufweitung der das Material bildenden Mole küle vorgesehen wird, ohne Reissen der Bindungen, und dann ein anschliessendes Zusammenziehen derselben, wobei die Moleküle wieder auf den gewünschten Nenndurchmesser zurückgebracht und geordnet werden (auf jeden Fall grösser als der Originaldurchmesser des Rohres), bestimmt durch den Dorn, wobei das Verfahren mit unter Druck stehenden Fluids schneller gestaltet wird. Bei dieser Technik ist es offensichtlich wichtig, mit höchster Präzision das Mass der Aufweitung festzulegen, da das Zusammenziehen auf den vorgegebenen Nenndurchmesser erfolgen muss.
  • Diese Lösung hat jedoch ebenfalls einige Begrenzungen. Zum Beispiel erlaubt sie es nicht, auf die Rohrendabschnitte einzuwirken, die auf Dornen des Typs wie in dem Dokument US.3.929.958 aufgezogen sind, der vorsichtshalber und gleichzeitig auf entfernbare Weise in einem Sitz die Dichtung trägt, welche dann fest im Inneren des Sitzes angeordnet werden soll, der in dem geformten Endabschnitt erhalten ist, indem sie von dem Dorn abgezogen wird. Bei dieser Lösung wird die auf dem Dorn montierte Dichtung durch einen Flansch abgefangen, positioniert an der entgegengesetzten Seite im Verhältnis zu dem Eingang des Rohrendabschnittes, welcher auf dem Dorn selbst befestigt ist, so dass sie in ihrem Sitz gehalten wird, wenigstens bis die Kante des Rohrendabschnittes die Dichtung zunächst überwunden und dann überholt hat, wobei sie frei auf dem darunter liegenden Flansch liegt. Daraufhin bewegt sich der Flansch rückwärts, so dass sich die Kante des Endabschnittes auf natürliche Weise auf der eigentlichen Oberfläche des darunter liegenden Dorn zusammenzieht, und schliesslich wird der Dorn herausgezogen und die Dichtung von diesem gelöst, welche nun im Inneren des Rohrendabschnittes bleibt, der sich in der Zwischenzeit ausreichend erhärtet hat. Es muss klargestellt werden, dass zur Zeit dieser Patentschrift die vorgenannte Stabilisiertechnik für Kunststoffmaterial unbekannt war. Ausserdem war die Aufweitung, welcher der Rand des Endabschnittes notwendigerweise unterlag, vollkommen zufällig und somit nicht vorher bestimmt.
  • Nachdem Wie oben vorausgesetzt, wird es deutlich, dass ein Dorn des oben aufgezeigten Typs nicht bei der Lösung der Anmelderin verwendet werden kann, da er dazu bestimmt ist, den Sitz der Dichtung der Endabschnitte mit inneren Dornen vom Typ ohne Dichtungen zu formen, wobei auch der Flansch ungeeignet ist.
  • Ausserdem wurden bei dieser Gelegenheit auch Falten im Inneren des Endabschnittes gebildet, und zwar an der äussersten Kante, wo er sich im Kontakt mit dem vorgenannten Flansch befindet, und die dimensionale Stabilität der genannten Kante ist nicht immer optimal. Der Flansch ist kalt oder durch armierte Bandwiderstände beheizt, welche aufgrund ihrer Grösse notwendigerweise entfernt von dem Heizbereich angeordnet werden müssen, auf welchen dagegen die Heizung lokalisiert werden sollte.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die oben beklagten Nachteile zu überwinden.
  • Diese Zwecke und noch andere, die im Laufe der Beschreibung deutlicher hervortreten, werden erreicht in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung durch ein verbessertes Formwerkzeug mit unter Druck stehendem Fluid, wie es in den Patentansprüchen festgelegt ist.
  • Der mit Hilfe der Erfindung erhaltene grundlegende Vorteil besteht im wesentlichen in der Tatsache, dass sie das Formen von Muffen an Polyäthylenrohren in Formen und Abmessungen erlaubt, die auf Dauer stabil sind, wobei auch Dorne des Typs enthaltend einen Sitz zum Halten der Dichtung verwendet werden, die vorher in provisorischer Weise darin angeordnet wird.
  • Ein zusätzlicher beachtlicher Vorteil ist, dass ein hoch konzentriertes System zum Beheizen des Flansches vorgesehen ist, welches ein erhitztes Fluid nutzt, geblasen direkt auf den Flansch.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung gehen deutlicher aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung hervor, dargestellt in den beiliegenden Zeichnungen rein als ein nicht begrenzendes Beispiel, in welchen die 1, 2, 3, 4, 5 und 6 Seitenansichten teilweise im Schnitt des Formwerkzeuges sind, und zwar in den verschiedenen Betriebsphasen eines Arbeitszyklus.
  • Unter Bezugnahme auf die vorgenannten Abbildungen enthält das betreffende Formwerkzeug (66) einen profilierten Formdorn (55), auf welchen ein Endabschnitt (50) des Rohres (51) aufgezogen wird, enthaltend einen ersten vorderen Abschnitt (551), dessen Nenndurchmesser dem des Rohres (51) entspricht, und einen zweiten Abschnitt (552), anschliessend an den ersten und mit einem grösseren Nenndurchmesser, entsprechend dem, der an dem geformten Abschnitt (50) erhalten werden soll.
  • Der Dorn (55) ist mit Leitungen (58) versehen, die aus seiner eigenen seitlichen Oberfläche (81) austreten, um ein erstes unter stehendes Fluid zuzuführen, vorgesehen zum Ausführen einer ersten, nach aussen gerichteten Aufweitungsphase des Endabschnittes (50) des Rohres (51).
  • Das Werkzeug (66) enthält ebenfalls wenigstens zwei Halbformen (52), welche den Dorn (55) umgeben und beweglich sind aus einer ersten, von dem Dorn (55) entfernten Position, in welcher deren Vertiefung (80) den Endabschnitt (50) des Rohres (51 aufnimmt (1) oder freigibt (6), in eine zweite, an dem Dorn (55) geschlossene Position – s. 2, 3, 4 und 5. Die Halbformen (52), welche die erste Aufweitungsphase begrenzen, haben eine innere Oberfläche (53), ausgebildet nach der äusseren Form des ge formten Endabschnittes, und enthaltend ebenfalls eine radiale Vertiefung (56), welche aussen die Form des ringförmigen Sitzes abgrenzt, welchen der Endabschnitt (50) des Rohres (51) nach dem Formen aufweist, um stabil eine Dichtung (11) einzusetzen. Die Halbformen enthalten Leitungen (54) für ein zweites unter Druck stehendes Fluid, vorgesehen zum Ausführen einer zweiten Phase der forcierten radialen Kontraktion in Richtung des Dorns (55) desselben Endabschnittes (50) des Rohres (51) nach der ersten Aufweitungsphase.
  • Die Halbformen (52), der Dorn (55) und ein Flansch (60) beschreiben zusammen und umlaufend eine erste Druckkammer (2), in der Lage, eine erste Aufweitungsphase zu ermöglichen, positioniert zwischen der seitlichen Oberfläche (81) des Dorns (55) und der inneren Oberfläche (83) des Rohres (51), sowie eine zweite Druckkammer (3), in der Lage, die zweite Kontraktionsphase zu erlauben, positioniert zwischen der äusseren Oberfläche (84) des Rohres (51) und der inneren Oberfläche (53) der Halbformen (52). Geeignete Dichtungselemente (59) sind dazu bestimmt, mit der inneren Oberfläche (83) und mit der äusseren Oberfläche (84) des Endabschnittes (50) des Rohres (51) zusammenzuwirken. Diese sind jeweils angeordnet an der seitlichen Oberfläche (81) des Dorns (55) und an der inneren Oberfläche (53) der Halbformen (52), wobei es dem genannten Rohr (51) erlaubt ist, in abgedichteter Weise in das Formwerkzeug (66) eingesetzt zu werden.
  • Das Formwerkzeug (66) nach der Erfindung ist verbessert, weil es in der Lage ist, mit Dornen (55) vom Typ enthaltend einen Sitz (553) für die Dichtung (11) zu arbeiten, welche vorher in provisorischer Weise in diesem angeordnet wird. Um mit dieser Art von Dorn arbeiten zu können, hat der Flansch (60), montiert vorteilhafterweise in einem Stück und gleitbar im Verhältnis zu dem Dorn (55) und den beiden Halbformen (52), eine vordere Anschlagfläche (82) (2) der Kante (62) des Endabschnittes (50) des Rohres (51), wirkend nach dem vollständigen Einschieben des Dorns (55), und weist sein eigenes Ende (600), ausgerichtet zu dem Endabschnitt (50) des Rohres (51), wenigstens nach einer Doppelstufe (062, 603) geformt auf.
  • Die vertikale Wand der äusseren Stufe (602), in Kombination mit der horizontalen oberen Wand der darunter liegenden inneren Stufe (603), angeordnet stromabwärts und im Kontakt mit der Dichtung (11) und mit dem Teil der geformten inneren Oberfläche (53) der Halbformen (52) in der an dem Dorn (55) geschlossenen Position, entsprechend der genannten horizontalen oberen Wand der Stufe (603), beschreibt einen besonderen zylindrischen Sitz (700) (2, 3), dazu bestimmt, die Kante (62) des Endabschnittes (50) des Rohres (51) im frontalen Anschlag aufzunehmen, und zwar mit der genannten vorderen Anschlagfläche (82), beschrieben durch die vertikale Wand der Stufe (602) selbst. Sie weist einen voreingestellten konstanten Mindestdurchmesser auf, grösser als der Nenndurchmesser des zweiten Abschnittes (552) des Dorns von grösserem Durchmesser, und hat ebenfalls eine Dicke, die ungefähr jener der Kante (62) des Endabschnittes (50) des Rohres (51) entspricht. Die Dicke der genannte inneren Stufe (603) des Flansches (60) ist eine solche, dass gleichzeitig die genaue voreingestellte Abmessung des konstanten Mindestdurchmessers des zylindrischen Sitzes (700) zur Aufnahme der Kante (62) des Endabschnittes (50) des Rohres (51) gesichert wird, wie auch die Stabilität der eingesetzten Dichtung (11). Auf diese Weise hält der Flansch (60) einerseits wirksam die Dichtung (11) und bestimmt andererseits die minimale Aufweitung, welcher die Kante (62) des Endabschnittes (50) des Rohres (51) unterzogen werden muss, wobei eine präzise minimale Aufweitungsbegrenzung für die Kante (62) festgelegt wird, welche somit eine gleichmässige präzise dimensionale Stabilisierung der äussersten Kante des Abschnittes (50) erlaubt, die am schwierigsten zu stabilisieren ist. Anschliessend, noch während der Kontraktionsphase und nach der Vervollständigung des Formens, bewegt sich der Flansch (60) zurück (4 und 5), bis die Kante (62) vollkommen von dem Flansch und insbesondere von der darunter liegenden Stufe (603) freigegeben ist, wobei sie sich schnell zusammenzieht und an der geformten Oberfläche des darunter liegenden Dorns (55) anliegt, und die Halbformen (52) öffnen sich wieder für einen neuen Zyklus. Während des gesamten Ablaufs ist der Flansch (60) einem Heizsystem (90) ausgesetzt, verstärkt wirkend an seinem eigenen Ende (600), welches sich in direktem Kontakt mit dem Endabschnitt (50) des Rohres (51) befindet, und das geeignet ist, wenigstens während der Phase aktiviert zu werden, in welcher der Endabschnitt (50) des Rohres (51) auf den Dorn (55) aufgezogen wird.
  • Dieses konzentrierte Heizsystem (90) umfasst einen forcierten Umlauf eines erhitzten Fluids im Inneren des Flansches (60), welches die Hitze konzentriert ausschliesslich auf das Ende (600) des Flansches (60) überträgt.
  • Spezifischer ausgedrückt, verläuft das konzentrierte Heizsystem (90) entlang einem zylindrischen Segment (93) des Flansches (60), im Inneren versehen mit wenigstens einem ersten längsverlaufenden Sitz (91) für eine erste entsprechende Leitung (910), die an dem freien Ende desselben zylindrischen Segmentes mündet, und zwar in wenigstens eine ringförmige Leitung (920), welche wiederum in einen zweiten umlaufenden Sitz (92) eingesetzt ist. Letzterer ist abgegrenzt und verschlossen durch einen Deckel (94), welcher mit dem genannten Ende (600) des Flansches (60) übereinstimmt.
  • Dieser Deckel (94) ist vorzugsweise geeignet, in abdichtender Weise dem zylindrischen Segment (93) zugeordnet zu werden, und zwar durch einfaches Aufschrauben auf ein entsprechendes Gewinde (96).
  • Die Leitungen werden durchströmt von einem erhitzten Fluid (vorzugsweise Luft), verteilt direkt und gleichmässig auf das Ende (600) des Flansches (60) durch eine Anzahl von kleinen Bohrungen (921), die umlaufend an der zweiten ringförmigen Leitung vorhanden sind, und zwar in Richtung des Endes (600) des Flansches (60).
  • Der Rücklauf des Fluids nach aussen (normalerweise in die umgebende Luft) erfolgt durch den Spalt (912) selbst, welcher zwischen den Leitungen (910, 920) und deren jeweiligen Sitzen (91, 92) vorhanden ist, wobei es freien Auslass durch eine Auslassöffnung (95) findet, erhalten quer entlang dem zylindrischen Segment (93) des Flansches (60).
  • Das Ende (600) des Flansches (60) weist vorzugsweise eine dritte Stufe (601) auf, ausserhalb der anderen beiden und in der Lage, die gesamte Abmessung der Dicke des zylindrischen Segmentes (93) des Flansches (60) aufzunehmen, welche die genannten Sitze und Leitungen enthält.
  • Schliesslich muss noch bemerkt werden, dass, während bei der Aufweitungsphase die Abdichtung der ersten Druckkammer (63) an der Kante (62) direkt durch die Kante selbst erhalten wird, die Abdichtung der zweiten Druckkammer (64) durch zusätzliche Dichtungen (590) erreicht wird, positioniert entsprechend der geformten Oberfläche der Halbfor men (52) und mit der äusseren Oberfläche des zylindrischen Segmentes (93) zusammenwirkend.

Claims (11)

  1. Formwerkzeug mit unter Druck stehendem Fluid für automatische Muffenmaschinen zum dauerhaften Formen von Muffen, versehen mit Dichtungssitzen, an den Endabschnitten von Kunststoffrohren, enthaltend: – einen profilierten Formdorn (55), der in einen Endabschnitt (50) des Rohres (51) eingeschoben werden kann, enthaltend einen ersten vorderen Abschnitt (551) mit einem Nenndurchmesser, der dem des Rohres (51) entspricht, und einen zweiten Abschnitt (552), anschliessend an den ersten, mit einem grösseren Nenndurchmesser, entsprechend dem des Endabschnittes (50) des Rohres (51), wobei der Dorn (55) mit Leitungen (58) versehen ist, die aus seiner seitlichen Oberfläche (81) austreten, um ein erstes unter Druck stehendes Fluid zuzuführen, dazu vorgesehen, eine erste Phase der Aufweitung des Endabschnittes (50) des Rohres (51) nach aussen zu bewirken, nachdem letzterer auf den Dorn aufgezogen worden ist; – wenigstens zwei Halbformen (52), die den Dorn (55) umgeben und beweglich sind aus einer ersten, von dem Dorn (55) abstehenden Position, in welcher deren Vertiefung (80) den Endabschnitt (50) des Rohres (51) aufnimmt oder freigibt, in eine zweite, um den Dorn (55) geschlossene Position, in welcher deren profilierte innere Oberfläche (53), enthaltend eine radiale Vertiefung (56), die aussen die Form eines ringförmigen Sitzes [(500)] des Endabschnittes (50) des Rohres (51) abgrenzt, die zum Einsetzen einer Dichtung (11) bestimmt ist, die genannte erste Aufweitungsphase begrenzt und Leitungen (54) für ein zweites unter Druck stehendes Fluid aufweist, vorgesehen zum Ausführen einer zweiten Phase der forcierten radialen Kontraktion in Richtung des Dorns (55) desselben Endabschnittes (50) des Rohres (51), und zwar nach der ersten Aufweitungsphase; – einen Flansch (60), montiert koaxial und gleitbar im Verhältnis zu dem Dorn (55) und zu den Halbformen (52), welcher eine vordere Anschlagfläche (82) für die Kante (62) des Endabschnittes (50) des Rohres (50) am Ende von dessen Aufziehen auf den Dorn (55) hat; – Dichtungselemente (59), dazu bestimmt, mit der inneren Oberfläche (83) und mit der äusseren Oberfläche (84) des Endabschnittes (50) des Rohres (51) zusammenzuwirken, angeordnet jeweils an der seitlichen Oberfläche (81) des Dorns (55) und an der inneren Oberfläche (53) der Halbformen (52), wobei es dem genannten Rohr (51) erlaubt ist, in abgedichteter Weise in das Formwerkzeug (66) eingesetzt zu werden; – wobei die Halbformen (52), der Dorn (55) und der Flansch (60) zusammen und umlaufend eine erste Druckkammer (63) abgrenzen, in der Lage, die erste Aufwei tungsphase zu erlauben, positioniert zwischen der seitlichen Oberfläche (81) des Dorns (55) und der inneren Oberfläche (83) des Rohres (51), sowie eine zweite Druckkammer (64), in der Lage, die zweite Kontraktionsphase zu erlauben, positioniert zwischen der äusseren Oberfläche (84) des Rohres (51) und der inneren Oberfläche (53) der Halbformen (52); dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn (55) vom Typ enthaltend einen Sitz (553) für die Dichtung (11) ist, letztere eingesetzt in diesen in provisorischer Weise, und dass der Flansch (60) ein Heizsystem (90) enthält und ein Ende (600) aufweist, das dem Endabschnitt (50) des Rohres (51) zugewandt und wenigstens mit zwei Stufen (602, 603) ausgeformt ist, das heisst einer äusseren Stufe (602) und einer inneren Stufe (603), und bei welchem die vertikale Wand der äusseren Stufe (602) zusammen mit der horizontalen oberen Wand der darunter liegenden inneren Stufe (603) und mit dem Teil der geformten inneren Oberfläche (53) der Halbformen (52), welcher, wenn die Halbformen (52) sich in der um den Dorn (55) geschlossenen Position befinden, der genannten horizontalen oberen Wand der darunter liegenden inneren Stufe (603) entspricht, einen zylindrischen Sitz (700) beschreibt, der einen gleichbleibenden vorgegebenen Mindestdurchmesser hat, der grösser ist als der Nenndurchmesser des zweiten Abschnittes (552) des Dorns von grösserem Durchmesser, wobei der genannten zylindrische Sitz (700) eine Stärke ähnlich wie die der Kante (62) des Endabschnittes (50) des Rohres (51) aufweist, wobei der zylindrische Sitz (700) dazu bestimmt ist, die genannte Kante (62) aufzunehmen und frontal mit der genannten vorderen Anschlagfläche (82) abzufangen, die durch die vertikale Wand der Stufe (602) selbst beschrieben ist; wobei die genannte darunter liegende innere Stufe (603) stromabwärts und an der Dichtung (11) liegend angeordnet ist.
  2. Formwerkzeug nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke der genannten inneren Stufe (603) des Flansches (60) eine solche ist, dass sie gleichzeitig die genau vorgegebene Abmessung des gleichbleibenden Mindestdurchmessers des zylindrischen Sitzes (700) zur Aufnahme der Kante (62) des Endabschnittes (50) des Rohres (50) und die Einsetzstabilität der Dichtung (11) gewährleistet.
  3. Formwerkzeug nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizsystem (90) auf das Ende (600) konzentriert ist, welches sich in direktem Kontakt mit dem Endabschnitt (50) des Rohres (51) befindet und geeignet ist, wenigstens während des Aufziehens des Endabschnittes (50) des Rohres (51) auf den Dorn (55) aktiviert zu werden.
  4. Formwerkzeug nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das konzentrierte Heizsystem (90) aus einem forcierten Umlauf eines erhitzten Fluids im Inneren des Flansches (60) gebildet ist, welches die Hitze ausschliesslich konzentriert auf das Ende (600) des Flansches (60) überträgt.
  5. Formwerkzeug nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (60) einen Deckel (94) zum Verschliessen des Heizsystems (90) enthält.
  6. Formwerkzeug nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das konzentrierte Heizsystem (90) sich entlang einem zylindrischen Segment (93) des Flansches (60) erstreckt, versehen im Inneren wenigstens mit einem ersten länglichen Sitz (91) für eine erste entsprechende Leitung (910), welche entsprechend dem freien Ende desselben zylindrischen Segmentes in wenigstens einer zweiten ringförmigen Leitung (920) mündet, welche wiederum in einem zweiten umlaufenden Sitz (92) aufgenommen ist, abgegrenzt und eingeschlossen durch den Deckel (94), der mit dem genannten Ende (600) des Flansches (60) übereinstimmt, wobei die Leitungen von einem erhitzten Fluid durchlaufen werden, verteilt direkt und gleichmässig an dem Ende (600) des Flansches (60) durch eine Anzahl von kleinen Bohrungen (921), erhalten umlaufend an der zweiten ringförmigen Leitung (920) in Richtung des En des (600) des Flansches (60).
  7. Formwerkzeug nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rücklauf des Fluids nach aussen durch einen Spalt (912) erfolgt, welcher zwischen den Leitungen (910, 920) und deren jeweiligen Sitzen (91, 92) vorhanden ist, wobei es freien Ablauf durch eine Auslassbohrung (95) findet, erhalten quer entlang dem zylindrischen Segment (93) des Flansches (60).
  8. Formwerkzeug nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (600) des Flansches (60), welches den Deckel (94) des zweiten umlaufenden Sitzes (92) bildet, letzterer erhalten am Ende des zylindrischen Segmentes (93) des Flansches (60) selbst, in abdichtender Weise mit dem genannten zylindrischen Segment (93) verbunden werden kann, und zwar durch ein einfaches Aufschrauben auf ein entsprechendes Gewinde (96).
  9. Formwerkzeug nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (600) des Flansches (60) eine dritte Stufe (601) aufweist, ausserhalb der anderen beiden und in der Lage, die gesamte Abmessung der Stärke des zylindrischen Segmentes (93) des Flansches (60) aufzunehmen, enthaltend die genannten Sitze und Leitungen.
  10. Formwerkzeug nach einem jeden der Patentansprüche 5, 6, 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzliche Dichtungen (590) enthält, positioniert entsprechend der geformten Oberfläche (53) der Halbformen (52) und zusammenwirkend mit der äusseren Oberfläche des zylindrischen Segmentes (93).
  11. Formwerkzeug nach einem beliebigen der vorstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Flansch (60) während des letzten Teils der Kontraktionsphase rückwärts bewegt, bis die Kante (62) vollkommen von der darunter liegenden Stufe (603) freigegeben ist, sich schnell zusammenzieht und an der geformten Oberfläche des darunter liegenden Dorns (55) anliegt und sich die Halbformen (52) wieder für einen neuen Zyklus öffnen.
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