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HINTERGRUND DER ERFINDUNG:
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Diese
Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Verfahren und auf eine
Vorrichtung zum Senden von Daten in einem Kommunikationsnetz. Insbesondere
bezieht sich diese Erfindung auf das rechtzeitige Weiterleiten und
Liefern von Daten über
das Netz und zu ihren Zielknoten, wobei die Zielknoten mit Punkt-zu-Punkt-Übertragungsstrecken
oder über
ein gemeinsam genutztes Medium mit Vielfachzugriff verbunden sind.
Folglich haben die Parameter der Ende-zu-Ende-Leistung wie etwa Verlust, Verzögerung und
Jitter deterministische oder wahrscheinlichkeitstheoretische Garantien.
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Die
starke Zunahme der Anzahl schneller Kommunikationsverbindungen,
schneller Prozessoren und erschwinglicher, multimediabereiter Personal
Computer führt
zur Notwendigkeit von Weitverkehrsnetzen, die Echtzeitdaten wie
Telephonie und Video übermitteln
können.
Allerdings stellen die Ende-zu-Ende-Transportanforderungen von Echtzeit-Multimediaanwendungen
eine große
Herausforderung, die durch die gegenwärtigen Netztechnologien nicht
zufriedenstellend gelöst
werden kann. Solche Anwendungen wie Video-Telekonferenzen sowie
die Audio- und Video-Gruppen-Mehrpunktverbindung (Audio- und Video-Viele-zu-viele-Mehrpunktverbindung)
erzeugen Daten in einem weiten Bereich von Bitraten und erfordern
eine vorhersagbare, stabile Leistung und strenge Grenzen an die
Verlustraten, an die Ende-zu-Ende-Verzögerungsbegrenzungen
und -Verzögerungsänderungen
("Jitter"). Diese Eigenschaften
und Leistungsanforderungen sind unverträglich mit den Diensten, die
die gegenwärtigen
Leitungs- und Paketvermittlungsnetze bieten können.
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Leitungsvermittlungsnetze,
die immer noch der Hauptträger
für Echtzeitverkehr
sind, sind für
den Telephoniedienst ausgelegt und nicht leicht so zu verbessern,
dass sie Mehrfachdienste unterstützen
oder Multimediaverkehr übermitteln.
Ihre synchrone Byte-Vermittlung ermöglicht, dass Leitungsvermittlungsnetze
Datenströme
mit wenig Verzögerung
oder Jitter mit konstanten Raten transportieren. Da Leitungsvermittlungsdienste
die Betriebsmittel ausschließlich
für individuelle
Verbindungen zuweisen, leiden sie aber unter diskontinuierlichem
Verkehr an einer niedrigen Nutzung. Darüber hinaus ist es schwierig,
Leitungen mit stark verschiedenen Kapazitäten dynamisch zuzuweisen, was
die Unterstützung
von Multimediaverkehr zu einer Herausforderung macht. Schließlich erfordert
die synchrone Bytevermittlung des SONET, das die synchrone digitale
Hierarchie (SDH) verkörpert,
eine zunehmend genauere Taktsynchronisation, während die Leitungsgeschwindigkeit
zunimmt [John C. Bellamy, "Digital
Network Synchronization",
IEEE Communications Magazine, April 1995, Seiten 70-83].
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Paketvermittlungsnetze
wie das IP-gestützte
(Internetprotokoll-gestützte)
Internet und IP-gestützte
Intranets (siehe z. B. A. Tannebaum, Computer Networks (3. Auflage),
Prentice Hall, 1996] und das ATM (asynchroner Übertragungsmodus) [siehe z.
B. Handel u. a., ATM Networks: Concepts, Protocols, and Applications (2.
Auflage) Addison-Wesley, 1994] behandeln diskontinuierliche Daten
wegen ihrer statistischen Multiplexierung der Paketströme effizienter
als die Leitungsvermittlung. Allerdings arbeiten die gegenwärtigen Paketvermittlungen
und -router asynchron und stellen nur einen Dienst des besten Bemühens bereit,
in dem eine Ende-zu-Ende-Verzögerung und
ein Ende-zu-Ende-Jitter weder garantiert noch beschränkt werden
können.
Darüber
hinaus führen
statistische Änderungen
der Verkehrsstärke
häufig
zur Stauung, die zu übermäßigen Verzögerungen
und zum Verlust von Pakten führt
und dadurch die Wiedergabetreue von Echtzeitströmen an ihren Empfangspunkten
wesentlich verringert.
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Die
Bemühungen,
sowohl für
IP als auch für
ATM fortgeschrittene Dienste zu definieren, werden auf zwei Ebenen
durchgeführt:
(1) Definition des Dienstes und (2) Spezifikation von Verfahren
für die
Bereitstellung verschiedener Dienste für verschiedene Paketströme. Die
Erstere definiert Schnittstellen, Datenformate und Leistungsziele.
Die Letztere definiert Prozeduren für die Verarbeitung von Paketen
durch Hosts und Switches/Router. Die für ATM definierten Diensttypen
enthalten konstante Bitrate (CBR), variable Bitrate (VBR) und verfügbare Bitrate
(ABR).
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Das
Echtzeittransportprotokoll (RTP) [H. Schultzrinne u. a., "RTP: A Transport
Protocol for Real-Time Applications", IETF Request for
Comment RFC1889, Januar 1996] ist ein Verfahren für die Kapselung
zeitabhängiger
Datenpakete und für
das Anbringen zeitbezogener Informationen wie Zeitstempel und einer
Paketfolgenummer an den Daten.
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Ein
Zugang zu einem optischen Netz, der die Synchronisation verwendet,
wurde in dem synchronen optischen Hypergraph eingeführt [Y.
Ofek, "The Topology,
Algorithms And Analysis Of A Synchronous Optical Hypergraph Architecture", Ph. D. Dissertation,
Electrical Engineering Department, University of Illinois at Urbana,
Report No. UIUCDCS-R-87-1343, Mai 1987], der sich auch darauf bezieht,
wie die Pakettelephonie unter Verwendung der Synchronisation [Y.
Ofek, "Integration
Of Voice Communication On A Synchronous Optical Hypergraph", IEEE INFOCOM'88, 1988] zu integrieren
ist. In dem synchronen optischen Hypergraph wird die Weiterleitung über Hyperkanten,
d. h. passive optische Sterne, ausgeführt. In [Li u. a. "Pseudo-Isochronous Cell
Switching In ATM Networks",
IEEE INFOCOM'94,
Seiten 428-437, 1994; Li u. a., "Time-Driven
Priority: Flow Control For Real-Time Heterogeneous Internetworking", IEEE INFOCOM'96, 1996] wurde die
Idee des synchronen optischen Hypergraphen auf Netze mit einer beliebigen
Topologie und mit Punkt-zu-Punkt-Übertragungsstrecken angewendet.
Die zwei Abhandlungen [Li u. a. "Pseudo-Isochronous
Cell Switching In ATM Networks",
IEEE INFOCOM'94,
Seiten 428-437, 1994; Li u. a., "Time-Driven
Priority: Flow Control For Real-Time Heterogeneous Internetworking", IEEE INFOCOM'96, 1996] geben eine
abstrakte Beschreibung (auf hoher Ebene) von etwas, das "RISC-artige Weiterleitung" genannt wird, in
dem ein Paket mit wenig, wenn überhaupt,
Einzelheit auf ähnliche
Weise wie bei der Ausführung
von Anweisungen in einer Maschine eines Computers mit eingeschränktem Befehlsvorrat
(RISC-Maschine) in jedem Zeitrahmen um einen Sprung weitergeleitet
wird.
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Außerdem bezieht
sich diese Erfindung allgemein auf ein Verfahren und auf eine Vorrichtung
zum Senden von Daten in einem Kommunikationsnetz. Insbesondere bezieht
sich diese Erfindung auf das rechtzeitige Weiterleiten und Liefern
von Datenpaketen über
das Netz an Internet-Telephonie-Gateways
(VolP-Gateways) (siehe z. B. [M. Hamdi, O. Verscheure, J-P Hubaux,
I. Dalgic und P. Wang, Voice Service Interworking and IP Networks,
IEEE Communications Magazine, Mai 1999, S. 104-111]). Folglich haben
die Ende-zu-Ende-Leistungsparameter wie etwa Verlust, Verzögerung und
Jitter zwischen zwei beliebigen VolP-Gateways deterministische Garantien.
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Siehe
auch Y. OFEK, "The
Integrated MetaNet Architecture: A Switch-based Multimedia LAN for
Parallel Computing and Real-time Traffic", IBM.
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Im
US-Pat. Nr. 5.418.779 offenbaren Yemini u. a. eine Vermittlungsnetzarchitektur
mit gemeinsamer Zeitreferenz. Die Zeitreferenz wird verwendet, um
die Zeit zu bestimmen, in der eine Vielzahl von Knoten über einen
vordefinierten Leitweglenkungsbaum gleichzeitig zu einem Ziel senden
können.
Die Vielzahl der Knoten senden zu jeder Zeitinstanz an einen anderen
einzelnen Zielknoten.
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DARSTELLUNG DER ERFINDUNG:
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In Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung wird ein System offenbart, das virtuelle
Pipes schafft, die Echtzeitverkehr über Paketvermittlungsnetze
mit stark verschiedenen Übertragungsstreckengeschwindigkeiten übermitteln,
während
sie die Ende-zu-Ende-Leistung garantieren. Das System kombiniert
die Vorteile sowohl der Leitungs- als auch der Paketvermittlung.
Es sichert die Zuweisung für
die ausschließliche Verwendung
vordefinierter Verbindungen und garantiert für jene Verbindungen einen verlustfreien
Transport mit wenig Verzögerung
und Jitter. Wenn vordefinierte Verbindungen ihre zugeordneten Betriebsmittel
nicht verwenden, können
sie andere, nicht reservierte Datenpakete verwenden, ohne die Leistung
der vordefinierten Verbindungen zu beeinflussen.
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Gemäß dem oben
erwähnten
Stand der Technik arbeiten die Verfahren zur Bereitstellung von
Paketvermittlungsdiensten, Vermittlungen und Routern asynchron.
Die vorliegende Erfindung schafft Echtzeitdienste durch synchrone
Verfahren, die eine Zeitreferenz nutzen, die für die Vermittlungen und Endstationen,
die ein Weitverkehrsnetz bilden, gemeinsam ist. Die gemeinsame Zeitreferenz
kann durch Nutzung der UTC (koordinierten Weltzeit) realisiert werden,
die global z. B. über
das GPS (globales Positionsbestimmungssystem – siehe z. B. [Peter H. Dana, "Global Positioning
System (GPS) Time Dissemination for Real-Time Applications", Real-Time Systems, 12,
S. 9-40, 1997]) global verfügbar
ist. Die UTC ist gemäß internationaler Übereinkunft überall auf
der Welt gleich. UTC ist der wissenschaftliche Name für das, was üblicherweise
GMT (Greenwich Mean Time) genannt wird, die Zeit auf der 0-Linie
(Ursprungslinie) der Länge
in Greenwich, England. 1967 setzte eine internationale Übereinkunft
die Länge
einer Sekunde als die Dauer von 9.192.631.770 Schwingungen des Cäsiumatoms
fest. Die Annahme der Atomsekunde führte zur Koordination der Uhren
auf der ganzen Welt und 1972 zur Festsetzung der UTC. Für die Koordinierung
der UTC mit dem Internationalen Büro für Gewichte und Maße (BIPM)
in Paris ist die Zeit- und Frequenzabteilung des National Institute
of Standards and Technologies (NIST) (siehe http://www.boulder.nist.gov/timefreq)
verantwortlich.
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Für individuelle
PCs ist die UTC-Zeitgebung über
GPS-Karten leicht verfügbar.
Zum Beispiel bietet die PCI-SG der TrueTime, Inc., (Santa Rosa,
Kalifornien) für
Computer, die PCI-Erweiterungssteckplätze haben, eine
genaue Zeit mit der Latenzzeit null. Eine weitere Art und Weise,
durch die die UTC über
ein Netz bereitgestellt werden kann, ist unter Verwendung des Network
Time Protocol (NTP) [D. Mills, "Network
Time Protocol" (Version
3) IETF RFC 1305]. Allerdings reicht die Taktgenauigkeit des NTP
für die
Koordination zwischen Vermittlungen, auf der diese Erfindung beruht,
nicht aus.
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In Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung hängen
die Synchronisationsanforderungen von der Übertragungsgeschwindigkeit
der physischen Verbindung ab, während
die Synchronisation in der Leitungsvermittlung immer schwieriger
wird, während
die Übertragungsstreckengeschwindigkeit
zunimmt.
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In Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung werden für die Leitweglenkung keine
Zeitgebungsinformationen verwendet, sodass die Leitweglenkung z.
B. im Internet unter Verwendung von IP-Adressen oder eines IP-Identifizierungskennzeichens/Etiketts
erfolgt.
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In Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung werden Zeitgebungsinformationen unter
Verwendung eines gemeinsamen Zeitreferenzsignals (CTR-Signals) bereitgestellt,
wobei eine solche Quelle das oben erwähnte GPS ist. Die CTR wird
für die
rechtzeitige Weiterleitung über Übertragungsstrecken
mit mehreren Zeitrahmendauern: TF1, TF2 usw. verwendet. Die Nutzung
verschiedener Zeitrahmendauern ist in heterogenen Netzen mit stark
veränderlichen
Verbindungsgeschwindigkeiten, wie sie in der folgenden Tabelle gezeigt sind,
nützlich.
Das heißt,
die Anzahl der Bytes, die während
eines Zeitrahmens, z. B. von 500/125/12,5 Mikrosekunden, gesendet
werden können, ändert sich
gemäß der Übertragungsstreckenkapazität.
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In Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung wird auf die synchronen virtuellen
Pipes (SVPs) durch Endstationen zugegriffen, die über ein
Netz gemeinsam genutzter Medien angeordnet sind. Das Netz gemeinsam
genutzter Medien kann von verschiedenen Typen sein:
IEEE P1394
und Ethernet für
Desktop-Computer und Zimmerbereichsnetze, Kabelmodemkopfstelle (z.
B. DOCSIS, IEEE 802.14), drahtlose Basisstation (z. B. IEEE 802.11)
und Speicherbereichsnetz (SAN) (z. B. FC-AL, SSA). Die Endstation
kann von entsprechenden verschiedenen Typen sein: für IEEE 1394:
Videokameras, VCR und Videoplatte; für Kabelmodem: Set-Top-Box mit
mehreren Ethernet-Verbindungen zu Videokameras, VCRs; für drahtlose
Einrichtungen: Desktop-Computer und Mobileinheiten; und für das SAN:
Plattenlaufwerke, Bandlaufwerke, RAM-Platten, elektronische Platten
und andere Speichervorrichtungen. Genauer:
IEEE P1394 [P1394
Standard for a High Performance Serial Bus, IEEE P1394 Draft 8.0v4,
21. November 1995] – diese
Norm beschreibt einen schnellen preiswerten seriellen Bus, der für die Verwendung
als ein Peripheriebus oder als eine Sicherung zu parallelen Rückwandplatinenbussen
geeignet ist.
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DOCSIS
[Data-Over-Cable Service Interface Specifications Radio Frequency
Interface Specification, SP-RFI-104-980724]. Das Ziel dieser Spezifikation
ist es zu ermöglichen,
dass Kabelbetreiber schnelle Datenkommunikationssysteme in Kabelfernsehsystemen
einsetzen. Sie schafft auf einer einheitlichen, gleichbleibenden,
offenen, herstellerunabhängigen,
interoperablen Mehr-Anbieter-Grundlage die Definition, den Entwurf,
die Entwicklung und den Einsatz von Datenüber-Kabel-Systemen. Der beabsichtigte
Dienst ermöglicht über ein
reines Koaxialnetz oder über
ein Glasfaser/Koaxial-Hybridkabelnetz (HFC-Kabelnetz) die transparente
doppeltgerichtete Übertragung
von Internetprotokollverkehr (IP-Verkehr) zwischen Kopfstellen-
und Kundenorten des Kabelsystems.
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IEEE
802.14 [IEEE 802.14/a Draft 3 Revision 2 for Cable-TV access method
and physical layer specification, 1. August 1998], diese Norm soll
eine vollständige
Unterstützung
des asynchronen Übertragungsmodus
(ATM) schaffen. Diese Unterstützung
umfasst die Unterstützung
des Folgenden: (1) des ATM-Schichtdienstes, wie er in der ITU-T-Empfehlung
1.150 definiert ist, (2) des Transports der ATM-Zellen über die HFC-MAC,
(3) der fünf
in der Verkehrsmanagementspezifikation des ATM-Forums definierten
ATM-Dienstkategorien zusammen mit ihren zugeordneten Dienstqualitäts- und
Verkehrsvertragsparametern, (4) von virtuellen Punkt-zu-Punkt- und
einfachgerichteten Punkt-zu-Mehrpunkt-ATM-Verbindungsübertragungsstrecken,
(5) von ATM-Übertragungsstrecken
mit virtuellen Wegen (VP) und virtuellen Kanälen (VC), die mit anderen VP- und/oder
VC-Übertragungsstrecken
verkettet sind, um VP-Verbindungen oder VC-Verbindungen zu bilden,
(6) von dauerhaften virtuellen Verbindungen (PVCs) und von vermittelten
virtuellen Verbindungen (SVCs) einschließlich der Unterstützung für die Signalisierungsspezifikation
4.0 des ATM-Forums und für
den Aufbau und für
die Freigabe von SVCs und der integrierten Schichtmanagement-Schnittstelle
(früher
Interimsschichtmanagement-Schnittstelle).
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IEEE
802.11 [Wireless LAN Medium Access Control (MAC) and Physical Layer
(PHY) specifications, IEEE Std 802.11-1997] – in dieser Norm, die Teil
einer Reihe von Normen für
lokale Netze und innerstädtische Netze
ist, sind die Medienzugangskontrolle (MAC) und physikalische Charakteristiken
für drahtlose
lokale Netze (LANs) spezifiziert. Die Medienzugangskontrolleinheit
ist in dieser Norm so konstruiert, dass sie Einheiten der Bitübertragungsschicht
unterstützt,
da sie nach Verfügbarkeit
des Spektrums angenommen werden können. Diese Norm enthält drei
Einheiten der Bitübertragungsschicht:
zwei Funkeinheiten, die beide im 2400-2500-MHz-Band arbeiten, und
eine Basisband-Infraroteinheit. Eine Funkeinheit nutzt die Frequenzsprung-Spreizspektrum-Technik
und die andere die Direktfolge-Spreizspektrum-Technik.
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Es
gibt mehrere Varianten des Speicherbereichsnetzes (SAN), z. B.:
(1) die ANSI-Norm X3T11, FC-AL – vermittelte
Faserkanalschleife [siehe z. B. Robert W. Kembel, Arbitrated Loop,
Connectivity Solutions, 1997] und (2) die ANSI-Norm X3T10, SSA – serielle
Speicherarchitektur [siehe z. B. Serial Storage Architecture A Technology
Overview, Version 3.0, SSA Industry Association 1995]. Das SAN stellt
eine Konnektivität
für eine breite
Vielfalt von Speichervorrichtungen wie etwa Plattenlaufwerke, Bandlaufwerke,
RAM-Platten, elektronische Platten und andere Speichervorrichtungen
bereit. Das für
die SSA zugrundeliegende Netz ist ein Ringnetz mit gleichzeitigem
Zugriff und räumlicher
Bandbreitenwiederverwendung [Y. Ofek, Overview of fhe MetaRing Architecture,
Computer Networks and ISDN Systems, Bd. 26, Nr. 6-8, März 1994,
S. 817-830], sodass eine Mehrzahl von Endstationen gleichzeitig
Datenpakete an ein Netz gemeinsam genutzter Medien dieses Typs senden
können.
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Der
Faserkanal (FC) – ANSI
X3T11, verwendet die Topologie einer vermittelten Schleife (AL-Topologie) (abgekürzt FC-AL)
als einen Ersatz für
die Speicherschnittstelle für
kleine Computer (SCSI). Die serielle Speicherarchitektur (SSA) ist
eine Norm für
Peripherieverbindungen, die bei niedrigen Kosten höhere Leistungs-,
Verfügbarkeits-,
Fehlertoleranz- und Konnektivitätsniveaus
mit sich bringt. FC-AL und SSA sind serielle Hochleistungsschnittstellen,
die dafür
ausgelegt sind, Plattenlaufwerke, optische Laufwerke, Bandlaufwerke CD-ROMs,
Drucker, Scanner und andere Peripheriegeräte mit Personal Computern,
Workstations, Servern und Speicherteilsystemen zu verbinden. SSA
und FC-AL erleichtern die Umstellung von momentaner SCSI-Ausrüstung und
passen an die Realisierung künftiger
Konfigurationen einschließlich
der Verwendung von Glasfaserverbindungen an.
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Diese
und weitere Aspekte und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung
werden anhand der folgenden Zeichnungen und der beigefügten Beschreibung
diskutiert.
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In Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung wird ein System offenbart, das virtuelle
Pipes schafft, die Ströme
von Echtzeitverkehr zu/von Internet-Telephonie-Gateways (VolP-Gateways) über Paketvermittlungsnetze
mit rechtzeitiger Weiterleitung und Lieferung übermitteln. Folglich besitzen
die Leistungsparameter wie etwa Verlust, Verzögerung und Jitter zwischen
zwei beliebigen VolP-Gateways deterministische Garantien. Das System
kombiniert die Vorteile sowohl der Leitungs- als auch der Paketvermittlung.
Es sichert die Zuweisung für
die ausschließliche
Verwendung vordefinierter Verbindungen und garantiert für jene Verbindungen
den verlustfreien Transport mit wenig Verzögerung und Jitter. Wenn die
vordefinierten Verbindungen ihre zugeordneten Betriebsmittel nicht
nutzen, können
andere, nicht reservierte Datenpakete sie nutzen, ohne die Leistung
der vordefinierten Verbindungen zu beeinflussen.
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Diese
und weitere Aspekte und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung
werden anhand der folgenden Zeichnungen und der beigefügten Beschreibung
diskutiert.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN:
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1 ist
ein schematischer Blockschaltplan der synchronen virtuellen Vermittlung
mit mehreren Zeitbasen der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
ein Zeitablaufplan, der die gemeinsame Zeitreferenz (CTR), die mit
der UTC synchronisiert ist, und Superzyklen, Zeitzyklen und mehrere
Größen von
Zeitrahmen, wie sie in der vorliegenden Erfindung verwendet werden,
in Beziehung setzt;
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3 ist
ein schematischer Blockschaltplan einer synchronen virtuellen Pipe,
wie sie in der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
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4 ist
ein Zeitablaufplan, der die periodische Planung und Weiterleitung
veranschaulicht, wie sie in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird;
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5A ist ein schematischer Blockschaltplan
der Sicherungsschicht einer synchronen virtuellen Pipe der vorliegenden
Erfindung;
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5B ist eine Datenwort-Codierungstabelle
der vorliegenden Erfindung;
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5C ist eine Steuerwort-Codierungstabelle
der vorliegenden Erfindung;
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6A ist eine Veranschaulichung der Struktur
eines Datenpakets mit Anfangsblock, wie es in der vorliegenden Erfindung
verwendet wird;
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6B ist eine ausführliche Veranschaulichung spezifischer
Felder in dem Anfangsblock von 6A;
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7 ist
ein schematischer Blockschaltplan eines Eingangsports der synchronen
virtuellen Vermittlung mit mehreren Zeitbasen der vorliegenden Erfindung;
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8 ist
ein Ablaufplan, der den Betrieb der Leitweglenkungs-Steuereinheit
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
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9 ist
ein schematischer Blockschaltplan eines Ausgangsports der Vermittlung
mit synchroner virtueller Pipe mit mehreren Zeitbasen der vorliegenden
Erfindung;
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10 ist
ein schematischer Blockschaltplan der Planungssteuereinheit und
des Sendepuffers der vorliegenden Erfindung;
-
11 ist
ein Ablaufplan, der den Betrieb der Planungssteuereinheit der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht;
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12 ist
ein Ablaufplan, der den Betrieb des Auswahlpuffers und der zeitangesteuerten
Betriebsmittelentzug-Steuereinheit der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
-
13 ist
ein Zeitablaufplan, der die rechtzeitige periodische Sendung von
Datenpaketen über
mehrere Zeitbasen wie in der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
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14 ist
ein Ablaufplan, der eine zusätzliche
Einzelheit des Betriebs der Planungssteuereinheit der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht;
-
15 ist
ein Ablaufplan, der eine zusätzliche
Einzelheit des Betriebs einer alternativen Ausführungsform der Planungssteuereinheit
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
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16 ist
ein schematischer Blockschaltplan des Netzes gemeinsam genutzter
Medien der vorliegenden Erfindung;
-
17 ist
ein schematischer Blockschaltplan einer alternativen Ausführungsform
des Netzes gemeinsam genutzter Medien der vorliegenden Erfindung;
-
18 ist
ein Zeitablaufplan, der die rechtzeitige periodische Sendung von
Daten über
das Netz gemeinsam genutzter Medien wie in der vorliegenden Erfindung
veranschaulicht;
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19 ist
ein Zeitablaufplan, der den rechtzeitigen periodischen Empfang von
Daten über
das Netz gemeinsam genutzter Medien wie in der vorliegenden Erfindung
veranschaulicht;
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20 veranschaulicht
das Protokoll, das zur Planung des Sendezugriffs auf das Netz gemeinsam genutzter
Medien verwendet wird, wie es in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird;
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21 veranschaulicht
das Protokoll, das zur Planung des Empfangszugriffs auf das Netz
gemeinsam genutzter Medien verwendet wird, wie es in der vorliegenden
Erfindung verwendet wird;
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22A ist eine Veranschaulichung der Typen
und der Organisation der in den Anforderungsnachrichten in einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung vorhandenen Daten;
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22B ist eine Veranschaulichung der Typen
und der Organisation der in den Plannachrichten in einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung enthaltenen Daten;
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23 ist
ein Zeitablaufplan, der die Ende-zu-Ende-Synchronisation innerhalb
der synchronen virtuellen Pipe veranschaulicht, wie sie durch die
vorliegende Erfindung geschaffen wird;
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24A ist ein schematischer Blockschaltplan
einer Ende-zu-Ende-Kommunikation, die das Netz gemeinsam genutzter
Medien der vorliegenden Erfindung nutzt;
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24B ist ein Zeitablaufplan, der die rechtzeitige
Sendung von Daten in der in 24A gezeigten Kommunikation
veranschaulicht;
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25A ist ein Zeitablaufplan, der die konstanten
Datenratenanforderungen eines Datenstroms mit einfacher isochroner
Periodizität
veranschaulicht; und
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25B ist ein Zeitablaufplan, der die veränderlichen
Datenratenanforderungen eines Datenstroms mit komplexer isochroner
Periodizität
veranschaulicht.
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26 ist
ein schematischer Blockschaltplan eines VolP-Gateways der vorliegenden
Erfindung;
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27 ist
ein schematischer Blockschaltplan einer Schnittstelle einer synchronen
virtuellen Pipe zu einem VolP-Gateway, wie sie durch die vorliegende
Erfindung geschaffen wird;
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28 ist
ein Zeitablaufplan, der die Verarbeitung, die Zusammensetzung von
Paketen digitaler Abtastwerte und die fristgerechte Sendung der
Datenpakete der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
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29 ist
ein Zeitablaufplan, der den Empfang, die Trennung der Abtastwerte
von dem Paket und die andere Verarbeitung von Datenpaketen der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht;
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30 ist
ein Zeitablaufplan, der die Multiplexierung mehrerer Ströme oder
Anrufe zu einem Datenpaket in der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
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31 ist
ein Zeitablaufplan, der die Demultiplexierung von Datenpaketen zu
mehreren Strömen
oder Anrufen in der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
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32 veranschaulicht
sowohl einen schematischen Blockschaltplan einer Ende-zu-Ende-VolP-Verbindung als auch
einen Zeitablaufplan, der die Zeitgebung desselben schematischen
Blockschaltplans veranschaulicht, der einen synchronisierten VolP-Betrieb
wie in der vorliegenden Erfindung schafft;
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33 ist
ein schematischer Blockschaltplan der Zeitrahmen-Anrufmultiplexierung
unter Verwendung der anfangsblocklosen zeitgestützten Leitweglenkung der vorliegenden
Erfindung;
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34 ist
ein Zeitablaufplan der anfangsblocklosen zeitgestützten Leitweglenkung
der vorliegenden Erfindung.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM:
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Obgleich
diese Erfindung eine Ausführungsformen
in vielen verschiedenen Formen zulässt, sind in der Zeichnung
spezifische Ausführungsformen
davon gezeigt, die hier ausführlich
beschrieben werden, wobei die vorliegende Offenbarung selbstverständlich als
eine beispielhafte Erläuterung
der Prinzipien der Erfindung betrachtet werden soll und die Erfindung
nicht auf die spezifischen veranschaulichten Ausführungsformen
einschränken
soll.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein System und auf ein Verfahren
zum Senden und Weiterleiten von Paketen über ein Paketvermittlungsnetz.
Die Vermittlungen des Netzes unterhalten eine gemeinsame Zeitreferenz,
die entweder von einer externen Quelle (wie etwa GPS – globales
Positionsbestimmungssystem) erhalten wird oder intern erzeugt und
verteilt wird. Die gemeinsame Zeitreferenz wird verwendet, um Zeitintervalle
zu definieren, die Zeitsuperzyklen, Zeitzyklen, Zeitrahmen, Zeitschlitze
und andere Arten von Zeitintervallen enthalten. Die Zeitintervalle
sind sowohl in einfacher Periodizität als auch in komplexer Periodizität (wie die
Sekunden und die Minuten einer Uhr) angeordnet.
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Ein
Paket, das an einem Eingangsport einer Vermittlung ankommt, wird
auf der Grundlage spezifischer Leitweglenkungsinformationen (z.
B. IPv4-Zieladresse im Internet, VCI/VPI-Etiketten in ATM) im Anfangsblock des
Pakets zu einem Ausgangsport vermittelt. Jede Vermittlung entlang
eines Leitwegs von einer Quelle zu einem Ziel leitet Pakete in periodischen
Zeitintervallen weiter, die unter Verwendung der gemeinsamen Zeitreferenz
vordefiniert werden sind. Jede Übertragungsstrecke,
die die Vermittlungen entlang des Leitwegs von der Quelle zum Ziel
verbindet, kann die gleichen Zeitintervalle verwenden. Alternativ
kann jede Übertragungsstrecke,
die Vermittlungen entlang des Leitwegs von der Quelle zum Ziel verbindet,
verschiedene Zeitintervalle verwenden, die aus der gemeinsamen Zeitreferenz
erzeugt werden oder in anderer Weise mit ihr in Beziehung stehen.
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Eine
Zeitintervalldauer kann länger
als die Zeitdauer sein, die für
die Übermittlung
eines Pakets erforderlich ist, wobei die genaue Position eines Pakets
in dem Zeitintervall in diesem Fall nicht vorgegeben ist. Ein Paket
ist so definiert, dass es sich innerhalb des Zeitintervalls befindet,
das die Übermittlung
des ersten Bits des Pakets enthält,
selbst wenn die Länge
des Pakets ausreichend lang ist, um für die Übermittlung des Gesamtpakets
mehrere Zeitintervalle zu erfordern.
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Pakete,
die innerhalb des Netzes über
denselben Leitweg und in denselben periodischen Zeitintervallen
weitergeleitet werden, bilden eine virtuelle Pipe und nutzen dieselbe
Pipe-ID gemeinsam. Eine Pipe-ID kann entweder wie etwa ein Identifizierungskennzeichen
oder ein Etikett, das innerhalb des Netzes erzeugt wird, explizit
oder wie etwa wie eine Gruppe von IP-Adressen implizit sein. Eine virtuelle
Pipe kann verwendet werden, um Datenpakete von mehreren Quellen
zu mehreren Zielen zu transportieren. Das Zeitintervall, in dem
eine Vermittlung ein spezifisches Paket weiterleitet, ist durch
die Pipe-ID des Pakets, durch die Zeit, zu der es die Vermittlung
erreicht, und durch den Momentanwert der gemeinsamen Zeitreferenz
bestimmt.
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Eine
virtuelle Pipe sichert für
die Pakete, die über
sie laufen, eine deterministische Dienstqualität. In Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung wird für
Pipe-IDs, in denen die Kapazität
in ihren entsprechenden Weiterleitungs-Übertragungsstrecken und Zeitintervallen
im Voraus reserviert wird, eine stauungsfreie Paketvermittlung geschaffen.
Darüber
hinaus erreichen Pakete, die über
eine virtuelle Pipe übertragen werden,
ihr Ziel in vordefinierten Zeitintervallen, was garantiert, dass
der Verzögerungs-Jitter
oder die Verzögerungsunsicherheit
kleiner oder gleich einem Zeitintervall ist.
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Es
wird ein System für
das Management der Datenübertragung
von Datenpaketen von einer Quelle zu einem Ziel geschaffen. Die Übertragung
der Datenpakete wird während
eines vordefinierten Zeitintervalls geliefert, das eine Mehrzahl
vordefinierter Zeitrahmen umfasst. Ferner umfasst das System eine
Mehrzahl von Vermittlungen. Eine virtuelle Pipe umfasst wenigstens
zwei der Vermittlungen, die über
Kommunikationsverbindungen in einem Weg miteinander verbunden sind.
Mit jeder der Vermittlungen ist ein gemeinsames Zeitreferenzsignal
gekoppelt, und eine Planungssteuereinheit bildet ausgewählte, in
Reaktion auf das gemeinsame Zeitreferenzsignal vordefinierte Zeitrahmen
für die Übertragung
in jede und aus jeder der jeweiligen Vermittlungen ab. Jede Kommunikationsverbindung
kann eine andere aus dem gemeinsamen Zeitreferenzsignal erzeugte
Zeitrahmendauer verwenden.
-
Bei
der Nutzung von Kommunikationsverbindungen mit verschiedener Bandbreite
oder Kapazität
können
verschiedene Zeitrahmendauern erforderlich sein. Zum Beispiel enthalten
gemeinsame Kommunikationsverbindungen derzeit langsame Verbindungen
wie etwa DS1 oder T1, die inhärent
auf eine Bandbreite von etwa 1,5 MBit/s begrenzt sind, und schnellere Übertragungsstrecken
wie etwa einen OC-3-Kanal, der eine Bandbreite von 155 MBit/s hat.
Es kann sich erweisen, dass ein für eine T1-Übertragungsstrecke geeigneter Zeitrahmen
für eine
OC-3-Übertragungsstrecke
endlos lang ist. Ähnlich
kann eine Zeitrahmendauer, die für eine
OC-3-Übertragungsstrecke
geeignet ist, zu kurz sein, um in einer T1-Übertragungsstrecke geeignet
zu sein. Ähnliche
Umstände
treten bei zwei oder mehr beliebigen Kommunikationsverbindungen
verschiedener Kapazität
(z. B. DS0, T1, T3, OC-3, OC-12 und OC-48) auf.
-
Im
Allgemeinen legt eine langsamere Übertragungsstreckengeschwindigkeit
eine längere
Zeitrahmendauer nahe und legt eine schnellere Übertragungsstreckengeschwindigkeit
eine kürzere
Zeitrahmendauer nahe, wobei die Zeitrahmendauer aber nicht so eingestellt
zu werden braucht, dass sie diesen Vorschlägen genügt. Irgendeine Anzahl von Übertragungsstrecken
mit verschiedenen Kapazitäten
können
die gleiche Zeitrahmendauer gemeinsam nutzen. Umgekehrt könnten für verschiedene
von einer Mehrzahl von Übertragungsstrecken,
die alle die gleiche Bandbreite haben, verschiedene Zeitrahmendauern
ausgewählt
werden. Die vorliegende Erfindung ist auf den Fall gerichtet, dass
die Zeitrahmendauern wenigstens in zwei der Kommunikationsverbindungen
unabhängig
von der Kapazität
oder von der verfügbaren
Bandbreite dieser Übertragungsstrecken
verschieden sind.
-
Für jede Vermittlung
gibt es einen ersten vordefinierten Zeitrahmen, innerhalb dessen
ein jeweiliges Datenpaket in die jeweilige Vermittlung übertragen
wird, und einen zweiten vordefinierten Zeitrahmen, innerhalb dessen
das jeweilige Datenpaket aus der jeweiligen Vermittlung weitergeleitet
wird, wobei der erste und der zweite vordefinierte Zeitrahmen verschiedene
Dauern haben können.
Die Zeitzuweisung sichert gleichbleibende feste Intervalle zwischen
dem Zeitpunkt zwischen der Eingabe in die virtuelle Pipe und dem
der Ausgabe aus ihr.
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
gibt es eine vordefinierte Teilmenge der vordefinierten Zeitrahmen,
während
denen die Datenpakete in die Vermittlung übertragen werden, wobei es
für jede
der jeweiligen Vermittlungen eine vordefinierte Teilmenge der vordefinierten
Zeitrahmen gibt, während
denen die Datenpakete aus der Vermittlung übertragen werden.
-
Jede
der Vermittlungen umfasst einen oder eine Mehrzahl adressierbarer
Eingangs- und Ausgangsports. Eine Leitweglenkungs-Steuereinheit
bildet jedes der Datenpakete, die an jeweils einem der Eingangsports
der jeweiligen Ermittlung ankommen, auf jeweils einen oder mehrere
der Ausgangsports der jeweiligen Vermittlung ab.
-
Für jedes
der Datenpakete gibt es eine zugeordnete Ankunftszeit bei einem
jeweiligen der Eingangsports. Die Ankunftszeit ist einem bestimmten
der vordefinierten Zeitrahmen zugeordnet. Für jede der Abbildungen durch
die Leitweglenkungs-Steuereinheit gibt es eine zugeordnete Abbildung
durch eine Planungssteuereinheit, die jedes der Datenpakete zwischen
der Ankunftszeit und der Weiterleitungsausgangszeit abbildet. Die Weiterleitungsausgangszeit
ist einem spezifischen vordefinierten Zeitrahmen zugeordnet.
-
In
der bevorzugten Ausführungsform
gibt es eine Mehrzahl virtueller Pipes, die wenigstens zwei der über Kommunikationsverbindungen
in einem Weg miteinander verbundenen Vermittlungen umfassen. Die Kommunikationsverbindung
ist eine Verbindung zwischen zwei angrenzenden Vermittlungen; außerdem kann jede
der Kommunikationsverbindungen von wenigstens zwei der virtuellen
Pipes gleichzeitig verwendet werden. Unter Nutzung von wenigstens
zwei der virtuellen Pipes können
mehrere Datenpakete übertragen
werden.
-
In
einigen Konfigurationen dieser Erfindung gibt es zwischen den Zeitrahmen
für die
zugeordnete Ankunftszeit und jenen für die Weiterleitungsausgangszeit
für jedes
der Datenpakete eine feste Zeitdifferenz, die für alle Vermittlungen konstant
ist. Für
einige dieser Vermittlungen ist die feste Zeitdifferenz eine variable
Zeitdifferenz. Ein vordefiniertes Intervall umfasst eine feste Anzahl
angrenzender Zeitrahmen, die einen Zeitzyklus umfassen. Datenpakete,
die über
eine gegebene virtuelle Pipe weitergeleitet werden, werden von einem
Ausgangsport in jedem Zeitzyklus in einer vordefinierten Teilmenge
von Zeitrahmen weitergeleitet. Darüber hinaus ist die Anzahl der
Datenpakete, die für
eine gegebene virtuelle Pipe in jeder vordefinierten Teilmenge von
Zeitrahmen weitergeleitet werden können, ebenfalls vordefiniert.
-
In
einigen weiteren Konfigurationen dieser Erfindung kann eine virtuelle
Pipe aus Kommunikationsverbindungen jeweils mit einer anderen Zeitrahmen-
und/oder Zeitzyklusdauer konstruiert werden. Darüber hinaus kann eine Kommunikationsverbindung
von mehreren Pipes, jeweils mit einer anderen Zeitrahmendauer und/oder
mit einer anderen Zeitzyklusdauer, verwendet werden.
-
Die
Zeitrahmen, die einer bestimmten der Vermittlungen innerhalb der
virtuellen Pipe zugeordnet werden, werden derselben Vermittlung
für alle
Zeitzyklen zugeordnet und sind außerdem einem Eingang in oder einem
Ausgang zu oder von der bestimmten Vermittlung zugeordnet. Es wird
angemerkt, dass jedem Eingangs- oder Ausgangsport eine andere Zeitrahmendauer
und/oder ein anderes Zeitzyklusintervall zugeordnet werden kann.
-
In
einer allgemeineren Konstruktion der vorliegenden Erfindung kann
ein Zeitzyklus aus einer erneut auftretenden Folge von Zeitrahmen
konstruiert werden, wobei jeder Zeitrahmen eine andere Zeitdauer
haben kann. In diesem Fall hängt
die Zeitrahmendauer von der Zeitrahmenposition innerhalb des Zeitzyklus
ab. Dies bedeutet, dass zwei aufeinander folgende Zeitrahmen innerhalb
desselben Zeitzyklus verschiedene Zeitrahmendauern haben können.
-
In
einigen Konfigurationen dieser Erfindung gibt es zwischen der Eingabe
in eine und der Ausgabe aus einer jeweiligen Vermittlung eine konstante
feste Zeit. Diese feste Zeit kann entweder unter Verwendung der Zeitrahmendauer
auf der Eingangsübertragungsstrecke
oder der Zeitrahmendauer auf der Ausgangsübertragungsstrecke gemessen
werden. Darüber
hinaus tritt diese feste Zeit innerhalb jedes der Zeitzyklen erneut
auf. Eine feste Anzahl aneinander angrenzender Zeitzyklen bilden
einen Superzyklus, der periodisch ist. Die Datenpakete, die über eine
gegebene Kommunikationsverbindung weitergeleitet werden, werden
in jedem Superzyklus innerhalb einer vordefinierten Teilmenge von
Zeitrahmen von einem Ausgangsport weitergeleitet. Darüber hinaus
ist die Anzahl der Datenpakte, die in jeder vordefinierten Teilmenge
von Zeitrahmen innerhalb eines Superzyklus für eine gegebene Kommunikationsverbindung
weitergeleitet werden können,
ebenfalls vordefiniert.
-
In
der bevorzugten Ausführungsform
wird das gemeinsame Zeitreferenzsignal von einem GPS (globalen Positionsbestimmungssystem)
gekoppelt und steht in Übereinstimmung
mit der UTC-Norm
(Norm der koordinierten Weltzeit). Das UTC-Zeitsignal braucht nicht
direkt vom GPS empfangen zu werden. Dieses Signal kann von einer
Vermittlung unter Verwendung verschiedener Mittel empfangen werden,
solange die Verzögerung
oder Zeitunsicherheit, die diesem UTC-Zeitsignal zugeordnet ist,
nicht die Hälfte
der kürzesten
Zeitrahmendauer, die dieser Vermittlung zugeordnet ist, übersteigt.
-
In
einer Ausführungsform
ist die Superzyklusdauer, gemessen unter Verwendung der UTC-Norm (Norm
der koordinierten Weltzeit), gleich einer Sekunde. In einer alternativen
Ausführungsform überspannt
die Superzyklusdauer mehrere UTC-Sekunden. In einer weiteren alternativen
Ausführungsform
ist die Superzyklusdauer ein Bruchteil einer UTC-Sekunde. In der
am meisten bevorzugten Ausführungsform
ist die Superzyklusdauer eine kleine ganzzahlige Anzahl von UTC-Sekunden.
-
Die
Kommunikationsverbindungen können
aus Glasfaser, Kupfer und drahtlose Kommunikationsverbindungen,
z. B. zwischen einer Bodenstation und einem Satelliten und zwischen
zwei Satelliten, die die Erde umkreisen, sein. Die Kommunikationsverbindung
zwischen zwei Knoten braucht keine serielle Kommunikationsverbindung
zu sein. Es kann eine parallele Kommunikationsverbindung verwendet
werden – eine
solche Übertragungsstrecke
kann mehrere Datenbits, das zugeordnete Taktsignal und zugeordnete
Steuersignale gleichzeitig übermitteln.
-
Die
Datenpakete können
Internetprotokoll-Datenpakete (IP-Datenpakete) und Zellen des asynchronen Übertragungsmodus
(ATM-Zellen) sein und können über dieselbe
virtuelle Pipe mit einer zugeordneten Pipe-Kennung (PID) weitergeleitet
werden. Die PID kann eine Internetprotokoll-Adresse (IP-Adresse),
eine Internetprotokoll-Gruppen-Mehrpunktverbindungsadresse,
ein asynchroner Übertragungsmodus
(ATM), eine Kennung einer virtuellen Verbindung (VCI) und eine Kennung
eines virtuellen Wegs (VPI) sein (oder in Verbindung als VCI/VPI
verwendet werden).
-
Die
Leitweglenkungs-Steuereinheit bestimmt drei mögliche Zuordnungen eines ankommenden
Datenpakets: (1) den Ausgangsport, (2) den Übertragungsstreckentyp, der
durch die Zeitrahmen-, durch den Zeitzyklus- und durch die Superzyklusdauer,
die ihm zugeordnet sind, charakterisiert ist, und (3) die Ankunftszeit (ToA).
Die ToA wird daraufhin von der Planungssteuereinheit verwendet,
um zu bestimmen, wann ein Datenpaket von dem Auswahlpuffer und von
der zeitangesteuerten Betriebsmittelentzug-Steuereinheit zu der
nächsten
Vermittlung in der virtuellen Pipe weitergeleitet werden sollte.
Die Leitweglenkungs-Steuereinheit nutzt für die Abbildung von einem Eingangsport
auf einen Ausgangsport wenigstens eine der Internetprotokolladresse, Version
4, (IPv4-Adressen), der Internetprotokolladresse, Version 6, (IPv6-Adressen),
der Internetprotokoll-Gruppen-Mehrpunktverbindungsadresse, der Internet-MPLS-Etikettenadresse
(Mehrprotokoll-Etikettwechsel-Etikettenadresse oder -Identifizierungskennzeichenwechsel-Etikettenadresse),
der Adresse der virtuellen ATM-Leitungskennung und der virtuellen
Wegkennung (VCI/VPI) und der IEEE-802-MAC-Adresse (IEEE-802-Medienzugangskontrolle-Adresse).
-
Jedes
der Datenpakete umfasst einen Anfangsblock, der einen zugeordneten
Zeitstempel enthält.
Für jede
der Abbildungen durch die Leitweglenkungs-Steuereinheit gibt es
eine zugeordnete Abbildung jedes der Datenpakete zwischen dem jeweiligen
zugeordneten Zeitstempel und einer zugeordneten Weiterleitungsausgangszeit,
die einem der vordefinierten Zeitrahmen zugeordnet ist, durch die
Planungssteuereinheit. Der Zeitstempel kann die Zeit aufzeichnen,
zu der ein Paket durch seine Anwendung erzeugt wurde.
-
In
einer Ausführungsform
wird der Zeitstempel durch ein Internet-Echtzeitprotokoll (RTP)
und durch eine Vordefinierte der Quellen oder Vermittlungen erzeugt.
Der Zeitstempel kann von einer Planungssteuereinheit verwendet werden,
um die Weiterleitungszeit eines Datenpakets von einem Ausgangsport
zu bestimmen.
-
Jedes
der Datenpakete geht von einer Endstation aus, wobei der Zeitstempel
bei der jeweiligen Endstation zur Aufnahme in das jeweilige Ursprungsdatenpaket
erzeugt wird. Diese Erzeugung eines Zeitstempels kann von der UTC
entweder, indem sie direkt vom GPS empfangen wird, oder unter Verwendung
des Internet-Netzzeitprotokolls (NTP) abgeleitet werden. Alternativ
kann der Zeitstempel an einer Subnetzbegrenzung oder an der Begrenzung
der synchronen virtuellen Pipe erzeugt werden.
-
In Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung wird ein System für die Übertragung von Datenpaketen über ein
Datennetz geschaffen, während
für einen
reservierten Datenverkehr ein konstanter, beschränkter Jitter (oder eine konstante,
beschränkte
Verzögerungsunbestimmtheit)
und kein stauungsinduzierter Verlust von Datenpaketen aufrechterhalten
werden. Diese Eigenschaften sind für viele Multimediaanwendungen
wie etwa Telephonie und Videokonferenzen wesentlich.
-
In Übereinstimmung
mit dem Entwurf, dem Verfahren und der veranschaulichten Realisierung
der vorliegenden Erfindung werden eine oder mehrere wie in 3 gezeigte
virtuelle Pipes 25 über
ein Datennetz mit allgemeiner Topologie geschaffen. Dieses Datennetz
kann die Erdkugel umspannen. Jede virtuelle Pipe 25 ist über eine
oder mehrere in 3 gezeigte Vermittlungen 10 konstruiert,
die über
Kommunikationsverbindungen 41 in einem Weg miteinander
verbunden sind.
-
3 veranschaulicht
eine virtuelle Pipe 25 von einer Vermittlung A über Vermittlungen
B und C, die bei einer Vermittlung D endet. Die virtuelle Pipe 25 überträgt Datenpakete
von wenigstens einer Quelle zu wenigstens einem Ziel. Wie gezeigt
ist, kann die Vermittlung A über
Kommunikationsverbindungen 41 Daten von einer Vielzahl
von Quellen annehmen. Wie ebenfalls gezeigt ist, kann die Vermittlung
D über
Kommunikationsverbindungen 41 Daten an eine Vielzahl von
Zielen ausgeben.
-
Die
Datenpaketübertragungen über die
virtuelle Pipe 25 über
die Vermittlungen 10 sind so ausgelegt, dass sie während einer
Mehrzahl vordefinierter Zeitintervalle stattfinden, wobei jedes
der vordefinierten Zeitintervalle eine Mehrzahl vordefinierter Zeitrahmen
umfasst. Die rechtzeitige Übertragung
von Datenpaketen wird durch die Kopplung eines gemeinsamen Zeitreferenzsignals
(nicht gezeigt) mit jeder der Vermittlungen 10 erzielt.
-
1 ist
ein schematischer Blockschaltplan der Vermittlung 10 mit
synchroner virtueller Pipe (SVP) mit mehreren Rahmendauern. Die
SVP-Vermittlung 10 umfasst ein Mittel 20 für gemeinsame
Zeitreferenz, wenigstens einen Eingangsport 30, wenigstens
einen Ausgangsport 40 und eine Switch Fabric 50.
In der bevorzugten Ausführungsform
ist das Mittel 20 für
gemeinsame Zeitreferenz ein GPS-Empfänger, der wie veranschaulicht über eine
Antenne eine Quelle der gemeinsamen Zeitreferenz 001 (z.
B. über
GPS die UTC) empfängt.
Das Mittel 20 für
gemeinsame Zeitreferenz liefert an alle Eingangsports 30 und
an alle Ausgangsports 40 ein Signal 002 der gemeinsamen
Zeitreferenz. GPS-Zeitempfänger
sind von einer Vielzahl von Herstellern wie etwa von der TrueTime,
Inc., (Santa Rosa, CA) verfügbar.
Mit einer solchen Ausrüstung
ist es überall
auf der Erdkugel möglich,
von der UTC-Norm (Norm der koordinierten Weltzeit) einen lokalen
Takt mit einer Genauigkeit von ±1 Mikrosekunde aufrechtzuerhalten.
-
Jeder
jeweilige Eingangsport 30 ist mit der Switch Fabric 50 gekoppelt.
Jeder jeweilige Ausgangsport 40 ist mit der Switch Fabric 50 gekoppelt.
-
Außerdem ist
die SVP-Vermittlung 10 aus 1 mittels
der Eingangs- und Ausgangsports 30 bzw. 40 mit
einer oder mit mehreren Kommunikationsverbindungen 41 gekoppelt.
Die Kommunikationsverbindungen 41 können innerhalb eines IP-Netzes
realisiert sein.
-
Die
Kommunikationsverbindungen 41 brauchen in der vorliegenden
Erfindung nicht die gleiche Zeitrahmendauer zu haben. Jede der Kommunikationsverbindungen 41 kann
einen Zeitrahmen mit einer anderen Dauer haben. Wie in 1 veranschaulicht
ist, haben einige der Kommunikationsverbindungen eine Zeitrahmendauer
TF1, während
einige andere der Kommunikationsverbindungen eine Zeitrahmendauer
TF2 haben. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf zwei verschiedene
Zeitrahmendauern beschränkt.
Durch die Mehr-Rahmen-SVP-Vermittlung
der vorliegenden Erfindung kann irgendeine Anzahl verschiedener
Zeitrahmendauern versorgt werden.
-
2 ist
ein Zeitablaufplan, der die gemeinsame Zeitreferenz (CTR), die mit
der UTC synchronisiert ist, und Superzyklen, Zeitzyklen und mehrere
Größen von
Zeitrahmen, wie sie in der vorliegenden Erfindung verwendet werden,
in Beziehung setzt. Die obere horizontale Achse zeigt ausführlich die
Zeitgebung einer Kommunikationsverbindung, die eine erste Zeitrahmendauer
nutzt. Die untere horizontale Achse zeigt ausführlich die Zeitgebung einer
Kommunikationsverbindung, die eine zweite Zeitrahmendauer nutzt.
Beide Achsen sind in Bezug auf dieselbe gemeinsame Zeitreferenz
dargestellt.
-
Wie
in 2 gezeigt ist, umfasst die Kommunikationsverbindung,
die die erste Zeitrahmendauer nutzt, innerhalb jedes Superzyklus
80 Zeitzyklen, wobei die Zeitzyklen von 0 bis 79 nummeriert sind.
Innerhalb jedes der Zeitzyklen gibt es 100 Zeitrahmen der Dauer
TF1, die von 1 bis 100 nummeriert sind. Die Dauer des Zeitrahmens
TF1 ist als 125 Mikrosekunden gewählt, sodass ein Zeitzyklus
als 12,5 Millisekunden und ein Superzyklus als genau eine UTC-Sekunde
bestimmt ist.
-
Wie
in 2 gezeigt ist, umfasst die Kommunikationsverbindung,
die die zweite Zeitrahmendauer nutzt, innerhalb jedes Superzyklus
80 Zeitzyklen, wobei die Zeitzyklen von 0 bis 79 nummeriert sind.
Innerhalb jedes der Zeitzyklen gibt es 25 von 1 bis 25 nummerierte
Zeitrahmen der Dauer TF2. Die Dauer des Zeitrahmens TF2 ist als
500 Millisekunden gewählt,
sodass ein Zeitzyklus als 12,5 Millisekunden und ein Superzyklus als
genau eine UTC-Sekunde bestimmt ist.
-
Für die Planung
der Datenübertragung
zwischen zwei Kommunikationsverbindungen ist es am zweckmäßigsten,
wenn sie die gleiche Zeitrahmendauer gemeinsam nutzen. Falls sie
verschiedene Zeitrahmendauern haben, ist es zweckmäßig, diese
Dauern und Anzahlen von Zeitrahmen pro Zeitzyklus so zu wählen, dass sie
(wie in dem in 2 gezeigten Beispiel) die gleiche
Zeitzyklusdauer und Superzyklusdauer gemeinsam nutzen. Falls zwei
Kommunikationsverbindungen verschiedene Zeitrahmendauern und verschiedene
Zeitzyklusdauern haben, sollten die jeweiligen Dauern und Anzahlen
von Zeitrahmen und Zeitzyklen innerhalb eines Superzyklus so gewählt werden,
dass ermöglicht
wird, dass beide Kommunikationsverbindungen die gleiche Gesamtsuperzyklusdauer
gemeinsam nutzen.
-
Außerdem veranschaulicht 2,
wie das gemeinsame Zeitreferenzsignal mit der UTC-Norm (Norm der
koordinierten Weltzeit) synchronisiert werden kann. In diesem veranschaulichten
Beispiel ist die Dauer jedes Superzyklus, gemäß der UTC-Norm gemessen, genau
eine Sekunde. Wie in 2 gezeigt ist, fällt darüber hinaus
der Anfang jedes Superzyklus mit dem Anfang einer UTC-Sekunde zusammen.
Folglich wird die periodische Planung des Zyklus und des Superzyklus
nicht beeinflusst, wenn für
UTC-Korrekturen (wegen Änderungen
der Erdumdrehungsperiode) Schaltsekunden eingefügt oder ausgelassen werden.
Die Zeitrahmen, Zeitzyklen und Superzyklen werden allen jeweiligen
Vermittlungen in der virtuellen Pipe zu allen Zeiten in der gleichen
Weise zugeordnet.
-
In
der in 2 veranschaulichten Ausführungsform ist die unter Verwendung
der UTC-Norm (Norm der koordinierten Weltzeit) gemessene Superzyklusdauer
gleich einer Sekunde. In einer alternativen Ausführungsform überspannt die Superzyklusdauer
mehrere UTC-Sekunden. In einer weiteren alternativen Ausführungsform
ist die Superzyklusdauer ein Bruchteil einer UTC-Sekunde. In der am meisten bevorzugten
Ausführungsform
ist die Superzyklusdauer eine kleine ganzzahlige Anzahl von UTC-Sekunden.
-
Die
Pipeline-Weiterleitung bezieht sich auf Datenpakete, die mit einer
vordefinierten Verzögerung
in jeder Phase (entweder über
eine Kommunikationsverbindung 41 oder über eine Vermittlung 10 vom
Eingangsport 30 zum Ausgangsport 40) über eine
virtuelle Pipe 25 weitergeleitet werden. Die Datenpakete
treten von einer oder von mehreren Quellen in eine virtuelle Pipe 25 ein
und werden zu einem oder zu mehreren Zielen weitergeleitet.
-
Die
rechtzeitige Pipeline-Weiterleitung von Datenpaketen über die
virtuelle Pipe 25 ist anhand von 3 veranschaulicht.
In diesem Beispiel enthalten die Zeitzyklen einheitlich 10 Zeitrahmen,
wobei die Superzyklen der Klarheit halber nicht gezeigt sind. Von
einem der Eingangsports 30 der Vermittlung A wird im Zeitrahmen
1 ein Datenpaket empfangen und entlang dieser virtuellen Pipe 25 auf
folgende Weise weitergeleitet: (i) Das Datenpaket 41A wird
im Zeitrahmen 2 des Zeitzyklus 1 von dem Ausgangsport 40 der
Vermittlung A weitergeleitet, (ii) das Datenpaket 41B wird
nach 18 Zeitrahmen im Zeitrahmen 10 des Zeitzyklus 2 vom Ausgangsport 40 der
Vermittlung B weitergeleitet, (iii) das Datenpaket 41C wird
nach 42 Zeitrahmen im Zeitrahmen 2 des Zeitzyklus 7 von dem Ausgangsport 40 der
Vermittlung C weitergeleitet und (iv) das Datenpaket 41D wird nach
19 Zeitrahmen im Zeitrahmen 1 des Zeitzyklus 9 von dem Ausgangsport 40 der
Vermittlung D weitergeleitet.
-
In 3 ist
Folgendes veranschaulicht:
- • Alle Datenpakete treten periodisch
in dem zweiten Zeitrahmen eines Zeitzyklus in die virtuelle Pipe 25 ein (d.
h. werden aus dem Ausgangsport 40 der Vermittlung A weitergeleitet)
und werden nach 79 Zeitrahmen von dieser virtuellen Pipe 25 ausgegeben
(d. h. werden aus dem Ausgangsport 40 der Vermittlung D
weitergeleitet).
- • Die
Datenpakete, die in die virtuelle Pipe 25 eintreten (d.
h., die aus dem Ausgangsport 40 der Vermittlung A weitergeleitet
werden), können
von einer oder von mehreren Quellen kommen und können die Vermittlung A über eine
oder mehrere Eingangsübertragungsstrecken 41 erreichen.
- • Die
Datenpakete, die die virtuelle Pipe 25 verlassen (d. h.,
die aus dem Ausgangsport 40 der Vermittlung D weitergeleitet
werden), können über eine
Mehrzahl von Ausgangsübertragungsstrecken 41 zu
einem einer Mehrzahl von Zielen weitergeleitet werden.
- • Die
Datenpakete, die die virtuelle Pipe 25 verlassen (d. h.,
die aus dem Ausgangsport 40 der Vermittlung D weitergeleitet
werden), können
gleichzeitig zu mehreren Zielen weitergeleitet werden (d. h. Mehrpunktverbindungs-Datenpaketweiterleitung
(Eines-zu-vielen-Datenpaketweiterleitung).
- • Die
Kommunikationsverbindung 41 zwischen zwei Angrenzenden
der Vermittlungen 10 kann von wenigstens zwei der virtuellen
Pipes gleichzeitig verwendet werden.
- • Eine
Mehrzahl virtueller Pipes können über dieselben
Kommunikationsverbindungen multiplexieren (d. h. ihren Verkehr mischen).
- • Eine
Mehrzahl virtueller Pipes können
während
derselben Zeitrahmen und auf beliebige Weise multiplexieren (d.
h. ihren Verkehr mischen).
- • Derselbe
Zeitrahmen kann von mehreren Datenpaketen von einer oder von mehreren
virtuellen Pipes verwendet werden.
-
Für jede virtuelle
Pipe gibt es vordefinierte Zeitrahmen, innerhalb denen jeweilige
Datenpakete in ihre jeweiligen Vermittlungen übertragen werden, und getrennte
vordefinierte Zeitrahmen, innerhalb denen die jeweiligen Datenpakete
aus ihren jeweiligen Vermittlungen übertragen werden. Obgleich
die Zeitrahmen jeder virtuellen Pipe in jeder ihrer Vermittlungen
entlang der gemeinsamen Zeitreferenz auf beliebige Weise zugewiesen
werden können,
ist es zweckmäßig und
praktisch, die Zeitrahmen auf periodische Weise in Zeitzyklen und
Superzyklen zuzuweisen.
-
Da
die wie in 1 gezeigte Struktur der Vermittlung 10 ermöglicht,
dass ein Netz, das solche Vermittlungen umfasst, als eine große verteilte
Pipeline-Struktur arbeitet, wie sie üblicherweise innerhalb digitaler Systeme
und Computerarchitekturen zu finden ist, kann sie ebenfalls als
eine Pipeline-Vermittlung bezeichnet werden.
-
4 veranschaulicht
die Abbildung der Zeitrahmen in einen und aus einem Knoten in einer
virtuellen Pipe, wobei sich die Abbildung in jedem Zeitzyklus wiederholt,
wobei die Eingangszeit, d. h. die Ankunftszeit (ToA), gegenüber der
Ausgangszeit, d. h. der Weiterleitungsausgangszeit des Ausgangsports,
veranschaulicht ist. 4 veranschaulicht dadurch die
periodische Planungs- und
Weiterleitungszeitgebung einer Vermittlung einer virtuellen Pipe,
wobei es eine vordefinierte Teilmenge von Zeitrahmen (i, 75 und
80) jedes Zeitzyklus gibt, während
denen Datenpakete in diese Vermittlung übertragen werden, und wobei
es für
diese virtuelle Pipe eine vordefinierte Teilnahme von Zeitrahmen
(i + 3, 1 und 3) jedes Zeitzyklus gibt, während denen die Datenpakete aus
dieser Vermittlung übertragen
werden.
-
In
dem veranschaulichten Beispiel aus 4 wird ein
erstes Datenpaket 5a, das in dem Zeitrahmen i bei dem Eingangsport
der Vermittlung ankommt, im Zeitrahmen i + 3 aus dem Ausgangsport
der Vermittlung weitergeleitet. In diesem Beispiel wird das Datenpaket
in einem späteren
Zeitrahmen innerhalb desselben Zeitzyklus, in dem es angekommen
ist, aus dem Ausgangsport weitergeleitet. Die Verzögerung beim
Durchqueren der Vermittlung, dts, bestimmt eine untere Grenze an
den Wert (i + dts). In dem veranschaulichten Beispiel muss dts kleiner
oder gleich 3 sein.
-
Wie
ebenfalls in 4 gezeigt ist, wird ein zweites
Datenpaket 5b, das im Zeitrahmen 75 bei dem Eingangsport der Vermittlung
ankommt, im Zeitrahmen 1 innerhalb des nächsten Zeitzyklus aus dem Ausgangsport
der Vermittlung weitergeleitet. In diesem Beispiel wird das Datenpaket
in einem früher
nummerierten Zeitrahmen, jedoch innerhalb des nächsten Zeitzyklus gegenüber dem,
in dem es angekommen ist, aus dem Ausgangsport weitergeleitet. Es
wird angemerkt, dass die Datenpakete beim Durchqueren Zeitzyklusbegrenzungen überschreiten
können.
-
Falls – z. B.
-jedes der drei Datenpakete 125 Bytes (d. h. 1000 Bits) hat und
falls es in jedem Zeitzyklus 80 Zeitrahmen von 125 Mikrosekunden
gibt (d. h. eine Zeitzyklusdauer von 10 Millisekunden), ist die
dieser virtuellen Pipe zugeordnete Bandbreite 300.000 Bits pro Sekunde.
Allgemein wird die für
eine virtuelle Pipe zugeordnete Bandbreite oder Kapazität dadurch
berechnet, dass die Anzahl der Bits, die während jedes der Zeitzyklen übertragen
werden, durch die Zeitzyklusdauer dividiert wird. Im Fall einer
Bandbreite in einem Superzyklus wird die einer virtuellen Pipe zugeordnete
Bandbreite dadurch berechnet, dass die Anzahl der Bits, die während jedes
der Superzyklen übertragen
werden, durch die Superzyklusdauer dividiert wird.
-
Jede
Vermittlung 10 umfasst eine Mehrzahl adressierbarer Eingangsports 30 und
Ausgangsports 40. Wie in 7 veranschaulicht
ist, umfasst der Eingangsport 30 ferner eine Leitweglenkungs-Steuereinheit 35B, um
jedes der Datenpakete, das bei einem jeden Eingangsport ankommt,
auf jeweils eine Warteschlange zu den Ausgangsports abzubilden.
Wie in 9 veranschaulicht ist, umfasst der Ausgangsport 40 ferner
eine Planungssteuereinheit und einen Sendepuffer 45.
-
Wie
in den 3 und 5A gezeigt
ist, ist ein Ausgangsport 40 über eine Kommunikationsverbindung 41 mit
einem nächsten
Eingangsport 30 verbunden. Die Kommunikationsverbindung
kann unter Verwendung verschiedener Technologien, die mit der vorliegenden
Erfindung kompatibel sind, einschließlich Glasfaserleitungen, Kupfer-
und anderen verdrahteten Leitungen und drahtlosen Kommunikationsverbindungen – einschließlich, aber
nicht beschränkt
auf, z. B. Funkfrequenz (RF) zwischen zwei Bodenstationen, zwischen
einer Bodenstation und einem Satelliten und zwischen zwei Satelliten,
die die Erde umkreisen, Mikrowellenübertragungsstrecken, Infrarotübertragungsstrecken
(IR-Übertragungsstrecken),
optischen Kommunikationslasern – realisiert
sein. Die Kommunikationsverbindung braucht keine serielle Kommunikationsverbindung
zu sein. Es kann eine parallele Kommunikationsverbindung verwendet
werden – eine
solche parallele Übertragungsstrecke
kann gleichzeitig mehrere Datenbits, zugeordnete Taktsignale und
zugeordnete Steuersignale übermitteln.
-
Wie
in 1 gezeigt ist, wird von dem GPS-Zeitempfänger 20,
der sein Zeitgebungssignal von der GPS-Antenne 001 empfängt, die
gemeinsame Zeitreferenz 002 für die Eingangsports 30 und
für die
Ausgangsports 40 (die die Eingangs-/Ausgangsports 30/40 bilden)
bereitgestellt. GPS-Zeitempfänger sind
von einer Vielzahl von Herstellern wie etwa von der TrueTime, Inc.,
(Santa Rosa, CA) verfügbar.
Mit einer solchen Ausrüstung
ist es möglich,
von der UTC-Norm (Norm der koordinierten Weltzeit) überall auf
der Erdkugel einen lokalen Takt mit einer Genauigkeit von ±1 Mikrosekunde
aufrechtzuerhalten.
-
5A ist eine Darstellung eines seriellen
Senders und eines seriellen Empfängers. 5B ist eine Tabelle, die das 4B/5B-Codierungsschema
für Daten
veranschaulicht, und 5C ist eine Tabelle,
die das 4B/5B-Codierungsschema für
Steuersignale veranschaulicht.
-
Anhand
von 5A sind ein serieller Sender 49 und
ein serieller Empfänger 31 veranschaulicht,
wie sie mit jeder Übertragungsstrecke 41 gekoppelt
sind. Im Kontext dieser Erfindung können eine Vielzahl von Codierungsschemata
für eine
serielle Leitungsübertragungsstrecke 41 wie
etwa SONET/SDH, 8B/10B-Faserkanal und verteilte 4B/5B-Faserdatenschnittstelle
(4B/5B-FDDI) verwendet werden. Außer der Codierung und Decodierung
der über
die serielle Übertragungsstrecke
gesendeten Daten sendet/empfängt
der serielle Sender/Empfänger
(49 und 31) Steuerwörter für eine Vielzahl von Inband-Steuerzwecken,
die zu der Beschreibung der vorliegenden Erfindung meistens ohne
Beziehung sind.
-
Allerdings
wird in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung ein Steuerwort, ein Zeitrahmenbegrenzer
(TFD), verwendet. Der TFD markiert die Grenze zwischen zwei aufeinander
folgenden Zeitrahmen und wird durch einen seriellen Sender 49 gesendet,
wenn in einer im Folgenden als Teil des Ausgangsport-Betriebs beschriebenen
Weise ein CTR-002-Taktticken auftritt.
-
Es
ist notwendig, auf eindeutige Weise zwischen den Datenwörtern, die
die Informationen übermitteln, und
dem Steuersignal oder den Steuerwörtern (wobei der TFD z. B.
ein Steuersignal ist) über
die serielle Übertragungsstrecke 41 zu
unterscheiden. Es gibt viele Arten, dies zu tun. Eine Art ist die
Verwendung des bekannten 4B/5B-Codierungsschemas (das in der FDDI
verwendet wird). In diesem Schema wird jedes 8-Bit-Zeichen in zwei
4-Bit-Teile geteilt und daraufhin jeder Teil zu einem 5-Bit-Codewort
codiert, das über
die serielle Übertragungsstrecke 41 gesendet
wird.
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
umfassen der serielle Sender 49 und der serielle Empfänger 31 die
Chipsätze
AM7968 bzw. AM7969, die beide durch die AND Corporation hergestellt
werden.
-
5B veranschaulicht eine Codierungstabelle
von 4-Bit-Daten zu einem seriellen 5-Bit-Codewort. Das 4B/5B ist ein redundantes
Codierungsschema, d. h., dass es mehr Codewörter als Datenwörter gibt.
Folglich können
einige der ungenutzten oder redundanten seriellen Codewörter zur Übermittlung
von Steuerinformationen verwendet werden.
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5C ist eine Tabelle mit 15 möglichen
codierten Steuercodewörtern,
die zur Übertragung
des Zeitrahmenbegrenzers (TFD) über
eine serielle Übertragungsstrecke
verwendet werden können.
Die TFD-Übertragung
ist für
die Datenübertragung
vollständig
transparent und kann somit auf zerstörungsfreie Weise in der Mitte
der Datenpaketsendung gesendet werden.
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Wenn
die Kommunikationsverbindungen 41 SONET/SDH sind, kann
der Zeitrahmenbegrenzer nicht als redundantes serielles Codewort
eingebettet werden, da die serielle SONET/SDH-Codierung auf der Verwürfelung
ohne Redundanz beruht. Folglich wird der TFD unter Verwendung der
SONET/SDH-Rahmensteuerfelder Transportorganisationsdaten (TOH) und
Wegorganisationsdaten (POH) realisiert. Obgleich das SONET/SDH einen
125-Mikrosekunden- Rahmen
verwendet, wird angemerkt, dass es im Moment nicht direkt in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann, da die SONET/SDH-Rahmen
nicht global synchronisiert sind und außerdem nicht mit der UTC synchronisiert
sind. Falls die SONET/SDH-Rahmen
dagegen global synchronisiert werden, kann SONET/SDH kompatibel
mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
-
7 ist
ein schematischer Blockschaltplan eines Eingangsports mit einer
Leitweglenkungs-Steuereinheit.
Wie in 7 gezeigt ist, besitzt der Eingangsport 30 mehrere
Teile, einschließlich:
serieller Empfänger 31,
eine Leitweglenkungs-Steuereinheit 35 und getrennte Warteschlangen
zu den Ausgangsports 36. Der serielle Empfänger 31 überträgt die ankommenden
Datenpakete und die Zeitrahmenbegrenzer zu der Leitweglenkungs-Steuereinheit 35.
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Die
Steuereinheit 35 umfasst eine Leitweglenkungs-Steuereinheit 35B,
die aus einer Zentraleinheit (CPU), aus einem Schreib-Lese-Speicher
(RAM) zum Speichern des Datenpakets, aus einem Nur-Lese-Speicher
(ROM) zum Speichern des Leitweglenkungs-Steuereinheits-Verarbeitungsprogramms;
und aus einer Leitweglenkungstabelle 35D, die dazu verwendet
wird, den Ausgangsport zu bestimmen, an den das ankommende Datenpaket
vermittelt werden sollte, konstruiert ist.
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Gleichzeitig
sowohl anhand von 17 als auch von 19 veranschaulicht 19 die
Zeitgebung, die dem Empfang von Datenpaketen der vorliegenden Erfindung
zugeordnet ist. Für
den Empfang der Datenpakete von einer synchronen virtuellen Pipe 41 über einen
Eingangsport 30 ist der Manager 100 für die Zeit des
Zugriffs auf die gemeinsam genutzten Medien verantwortlich. Die
Datenpakete werden so gesendet, dass sie bei dem Zugriffszeitmanager 100 in
jedem Zeitzyklus regelmäßig in vordefinierten
Zeitrahmen, d. h. in dem veranschaulichten Beispiel gerade nach
dem Zeitrahmen 2, ankommen 1c.
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Der
Zugriffszeitmanager 100 ist verantwortlich für die Planung
von Datenpaketen, die über
den Eingangsport 30 von der synchronen virtuellen Pipe 41 ankommen,
um über
das Netz 200 gemeinsam genutzter Medien gesendet zu werden,
um während
bestimmter Zeitrahmen innerhalb eines Zeitzyklus bei den Endstationen 300 des
Netzes gemeinsam genutzter Medien anzukommen. Die Datenpakete werden
zur Zeit 1d gesendet, um bei der Endstation anzukommen.
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Der
Zugriffszeitmanager 100 reserviert Zeitrahmen und plant
sich selbst so, dass er das Senden von Datenpaketen innerhalb jedes
Zeitzyklus in demselben Zeitrahmen beginnend fortsetzt. Nachdem
jedes zusätzliche
Datenpaket 2c, 3c durch den Zugriffszeitmanager 100 empfangen
worden ist, wird es mit einem gleichbleibend geplanten jeweiligen
Zeitrahmen über
das Netz 200 gemeinsam genutzter Medien zu der richtigen
Endstation 300 gesendet 2d, 3d.
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Die
Regelmäßigkeit
der Ankunft von Daten in demselben Zeitrahmen jedes Zeitzyklus sichert
bei den Endstationen 300 einen ununterbrochenen Empfang
digitaler Daten. Der in den Ankunftszeiten der empfangenen Datenpakete
vorhandene Jitter wird durch die gemeinsame Zeitreferenz so gesteuert,
dass er klein und gut begrenzt ist. In einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung kann ein Datenpaket, das bei dem Netz gemeinsam genutzter
Medien ankommt, so geplant werden, dass es entweder gleichzeitig
in dem gleichen Plan oder in mehreren Plänen zu mehreren Endstationen
weitergeleitet wird.
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Der
SMATM besitzt eine Unterkomponente für die Verarbeitung einer Mehrzahl
von Formattypen von Datenpaketen 100A. Diese Unterkomponente
setzt Pakete von einem ersten Datenpaket-Formattyp in einen zweiten Datenpaket-Formattyp
um. Der erste und der zweite Formattyp können einer der Folgenden sein: ATM,
IP, Faserkanal für
FC-AL, SSA, DOCSIS, IEEE 802.14 und IEEE 802.11. Außerdem kann
diese Unterkomponente 100A Formattypen von Datenpaketen
verschiedener Größen umsetzen,
sodass die Anzahl der Sendepläne über das
Netz gemeinsam genutzter Medien von der Anzahl der Sendepläne über das Punkt-zu-Punkt-Netz
in der synchronen virtuellen Pipe (SVP) verschieden sein kann. Genauer
setzt die Unterkomponente 100A mittels einer vordefinierten
Planungstabelle dann, wenn es innerhalb eines Zeitzyklus und eines
Superzyklus (1) eine erste Anzahl von Plänen für die Sendung von Datenpaketen
des ersten Formattyps und (2) eine zweite Anzahl von Plänen für die Sendung
von Datenpaketen des zweiten Formattyps gibt, mittels einer vordefinierten
Planungstabelle (1) die erste Anzahl von Plänen in die zweite Anzahl von
Plänen
und (2) die zweite Anzahl von Plänen
in die erste Anzahl von Plänen
um.
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Der
SMATM besitzt eine Unterkomponente 100B zum Regulieren
des Datenpaketflusses zu und von dem Netz gemeinsam genutzter Medien
unter Verwendung einer Planungssteuereinheit und eines Sendepuffers 100B;
diese Komponente ist wie die zuvor beschriebene Komponente 45 in 10 realisiert.
Die Unterkomponente 100B verwendet vier Parameter: (1)
Die Pipe-ID (PID), (2) den Zeitstempel in dem Datenpaketanfangsblock,
(3) die gemeinsame Zeitreferenz und (4) die Ankunftszeit (TOA),
die durch den SMATM an den ankommenden Datenpaketen von dem Netz
gemeinsam genutzter Medien und vom SVP angebracht wird. Die Unterkomponente 100B weist
unter Verwendung dieser Parameter ausgewählte vordefinierte Zeitrahmen
zu, um die Datenpakete synchron über
die synchrone virtuelle Pipe und das Netz gemeinsam genutzter Medien zu
senden.
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Gleichzeitig
anhand der beiden 17 und 20 zeigt 20 das
Protokoll, das in der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung für
den Aufbau eines Plans periodischer Sendungen von einer Endstation 300 zu
dem Zugriffszeitmanager 100 für die nachfolgende Weiterleitung
einer synchronen virtuellen Pipe 41 verwendet wird. Die
Endstation 300, die als ein Zugriffszeit-Antwortsender arbeitet,
gibt an den Zugriffszeitmanager 100 eine Anforderung 1a
aus. Die Anforderung 1a beschreibt das Wesen der zu sendenden Daten
und das Ziel, was ermöglicht, dass
der Zugriffszeitmanager 100 bestimmt, welche Parameter
(z. B. Periodizität,
reservierte Zeitrahmen usw.) zur Erfüllung der Anforderung geplant
werden müssen.
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Bei
der Bestimmung eines zur Erfüllung
der Anforderung 1a geeigneten Plans gibt der Zugriffszeitmanager
an den Zugriffszeit-Antwortsender eine Antwort 2b aus, die für die entsprechende
Endstation die Parameter (z. B. Periodizität, reservierte Zeitrahmen usw.)
beschreibt, die für
ihre Verwendung reserviert worden sind. Diese Parameter werden über das
Netz 200 gemeinsam genutzter Medien in Bezug auf eine gemeinsame
Zeitreferenz (CTR) 002 ausgegeben, die von allen Endstationen 300 und
von dem Zugriffszeitmanager 100 gemeinsam genutzt wird.
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Es
wird angemerkt, dass die Anforderung 1a und die Antwort 2b in einer
Ausführungsform
während eines
Zeitintervalls auftreten können,
das durch den Zugriffszeitmanager spezifisch zur Verwendung bei
der Verhandlung von Anforderungen geplant wird. In einer alternativen
Ausführungsform
können
die Anforderung 1a und/oder die Antwort 2b während anderer Zeiten auftreten,
wie sie etwa durch vorhandene Pläne
zugelassen werden, die durch den Zugriffszeitmanager 100 für das Netz 200 gemeinsam
genutzter Medien unterhalten werden.
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Beim
Empfang der Antwort 2b wird daraufhin zugelassen, dass der Endstations-Zugriffszeitantwortsender
in den angegebenen Intervallen Datenpakete sendet, die an eine synchrone
virtuelle Pipe weitergeleitet werden sollen. In dem veranschaulichten
Beispiel ist der Zugriffszeit-Antwortsender so geplant worden, dass er
zu den Zeiten 1c, 2c, 3c und 4c Datenpakete in dem Netz 200 gemeinsam
genutzter Medien sendet. Der Zugriffszeitmanager 100 nimmt
Datenpakete von dem Netz 200 gemeinsam genutzter Medien
an und leitet daraufhin die entsprechenden Datenpakete über die
synchrone virtuelle Pipe 41 in dieser Reihenfolge zu den
Zeiten 1d, 2d, 3d und 4d weiter. Die Zeiten 1c, 2c, 3c, 4c, 1d,
2d, 3d und 4d sind alle in Bezug auf das gemeinsame Zeitreferenzsignal
definiert. In einer weiteren Ausführungsform dieser Erfindung
nimmt der Zugriffszeitmanager 100 Datenpakete von dem Netz 200 gemeinsam
genutzter Medien in mehreren Teilen (z. B. einigen Kabelmodemprotokollen)
an, setzt die mehreren Teile zu Datenpaketen zusammen und führt irgendeine
andere für
die Anforderung notwendige Verarbeitung aus und leitet die entsprechenden
Datenpakete daraufhin über die
synchrone virtuelle Pipe 41 weiter.
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In
einer weiteren Ausführungsform
dieser Erfindung gibt es zwei verschiedene Datenpaketformate: eines über eine
SVP (z. B. IP) und das andere über
das Netz gemeinsam genutzter Medien. Die Datenpaketformate über die
Netze gemeinsam genutzter Medien entsprechen dem spezifischen Protokoll
der gemeinsam genutzten Medien. In diesen Fällen führt der Zugriffszeitmanager
zusätzlich
die notwendige Datenpaket-Formatumsetzung aus.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
liefert der Zugriffszeitmanager 100 eine Antwort 2b, die
einen isochronen Kanal in dem Netz 200 gemeinsam genutzter
Medien beschreibt. Ein isochroner Kanal ist ein solcher, der in
einem gemeinsam genutzten Medium eine periodische reservierte Sendung
von Daten sicherstellt. Die isochrone Periodizität kann einfach oder komplex
sein. Die einfache isochrone Periodizität liefert gleichbleibende,
regelmäßige Sendungen
von Datengruppen der gleichen Größe. Die
komplexe isochrone Periodizität
ermöglicht
in einem regelmäßigen Intervall
unregelmäßige, aber
definierte Sendungen mehr als einer Datengruppe unterschiedlicher
Größe.
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25A ist eine Veranschaulichung der Datenanforderungen
für einfache
isochrone Periodizität.
In diesem veranschaulichten Beispiel werden Daten in einer einzelnen,
festen Menge in einem periodischen Intervall geliefert. Wieder anhand
von 20 würde
der Zugriffszeitmanager 100 in dem Beispiel aus 25A einfache isochrone periodische Sendungen
zu den Zeiten 1c, 2c, 3c und 4c so planen, dass sie feste und gleiche
Dauer haben, und somit für
jede Sendung feste und gleiche Datenmengen planen.
-
25B ist eine Veranschaulichung der Datenanforderungen
für komplexe
oder unregelmäßige isochrone
Periodizität.
In diesem veranschaulichten Beispiel werden die Daten in einem periodischen
Intervall entsprechend einem sich wiederholendem Muster von I-Rahmen
und P-Rahmen in
zwei verschiedenen Mengen geliefert. Die Datenanforderungen, wie
sie gezeigt sind, sind für
komprimierte Videodatendaten sehr üblich. Wie in diesem Beispiel
gezeigt ist, wiederholt sich das Muster aus einem I-Rahmen und aus
mehreren P-Rahmen einmal pro Superzyklus, obgleich sich das Muster
in der Praxis in einem anderen Intervall wiederholen kann. Die Menge
der Daten, die für
einen I-Rahmen erforderlich sind, ist wesentlich höher als
die Menge der Daten, die für
jeden der P-Rahmen erforderlich sind. Im Ergebnis hat dieses Datensendungsmuster
eine komplexe isochrone Periodizität, die in einigen Intervallen
(d. h. in dem I-Rahmen in jedem Superzyklus) überdurchschnittliche Datenmengen
erfordert und in häufigeren
Intervallen (d. h. in der Mehrzahl der P-Rahmen in jedem Superzyklus)
durchschnittliche Datenmengen erfordert. Wieder anhand von 20 würde der
Zugriffszeitmanager 100 in dem Beispiel aus 25B komplexe isochrone periodische Sendungen
in der Weise planen, dass die zur Zeit 1c in dem Netz 200 gemeinsam
genutzter Medien zugeordnete Sendezeit größer wäre als die zu den Zeiten 2c,
3c und 4c in dem Netz gemeinsam genutzter Medien zugeordnete Sendezeit.
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Das
Folgende ist ein einfaches Zahlenbeispiel für die Planung komplexer Periodizität bei komprimierten
Videoquellen wie etwa MPEG (wobei die Vertrautheit damit im Folgenden
angenommen wird) auf folgende Weise:
Die Videorahmenrate sei
20 Videorahmen pro Sekunde oder alle 50 ms.
Tf sei 1 ms.
Es
sei k = 50 und der Zeitzyklus sei 50 ms.
Die Größe jedes
I-Videorahmens sei auf 100 kBytes begrenzt und die Größe der P-Videorahmen sei auf
10 kBytes begrenzt.
Es wird angenommen, dass auf einen I-Videorahmen
fünf P-Videorahmen
folgen.
Erzeuge nachfolgend einen Superzyklus von 6 Zeitzyklen,
wobei jeder Zeitzyklus 50 Zeitrahmen besitzt.
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Die
Weiterleitung komplexer Periodizität kann auf folgende Weise geschehen:
- Schritt 1: Der Videostrom wird in zwei 2 kByte-Datenpakete geteilt.
- Schritt 2: Der 1-Videorahmen wird in 50 Pakete geteilt, die
im Zeitzyklus Nummer eins in 50 vordefinierten Zeitrahmen gesendet
werden.
- Schritt 3: Jeder der P-Videorahmen wird in jedem der folgenden
5 Zeitzyklen in 5 vordefinierten Zeitrahmen gesendet.
- Schritt 4: GOTO Schritt 1 und wiederhole das Sechs-Zeiten-Zyklenmuster.
-
In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
liefert der Zugriffszeitmanager 100 außer der Plannachrichtenantwort
2b spezifische TICK-Signale, in 20 1t,
2t, 3t, 4t, die die spezifische Sendezeit durch die Endstation (beim
Zugriffszeit-Antwortsender) angeben. Folglich erfolgt die Sendung
1c, 2c, 3c, und 4d, wie in 20 gezeigt
ist, in dieser Reihenfolge in Reaktion auf die TICK-Signale 1t,
2t, 3t und 4t. In einer solchen Ausführungsform wird der isochrone
Kanal über
das Netz 200 gemeinsam genutzter Medien tatsächlich durch den
Zugriffszeitmanager 100 erzeugt. Der isochrone Kanal ist
wieder einer, der in einem Netz gemeinsam genutzter Medien eine
periodische reservierte Sendung von Daten entweder mit einfacher
oder mit komplexer Periodizität
sicherstellt.
-
Gleichzeitig
anhand der beiden 17 und 21 zeigt 21 das
Protokoll, das in der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung für
den Aufbau eines Plans periodischer Sendungen von einer synchronen
virtuellen Pipe 41 zu einer Endstation 300 über den
Zugriftszeitmanager 100 verwendet wird. Die Endstation 300,
die als ein Zugriffszeit-Antwortsender arbeitet, gibt an den Zugriffszeitmanager 100 eine
Anforderung 1g aus. Die Anforderung 1g beschreibt das Wesen der
zu empfangenden Daten und die Quelle, was ermöglicht, dass der Zugriffszeitmanager 100 bestimmt,
welche Parameter (z. B. Periodizität, reservierte Zeitrahmen usw.)
geplant werden müssen,
um die Anforderung zu erfüllen.
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Bei
Bestimmung eines für
die Erfüllung
der Anforderung 1g geeigneten Plans gibt der Zugriffszeitmanager
an den Zugriffszeit-Antwortsender eine Antwort 2h aus, die für die entsprechende
Endstation die Parameter (z. B. Periodizität, reservierte Zeitrahmen usw.)
beschreibt, die für
die jeweilige Quelle reserviert worden sind. Diese Parameter werden
in Bezug auf eine gemeinsame Zeitreferenz (CTR) 002 ausgegeben,
die von allen Endstationen 300 und von dem Zugriffszeitmanager 100 über das
Netz 200 gemeinsam genutzter Medien gemeinsam genutzt wird.
-
Es
wird angemerkt, dass die Anforderung 1g und die Antwort 2h in einer
Ausführungsform
während eines
Zeitintervalls auftreten können,
das durch den Zugriffszeitmanager speziell zur Verwendung beim Aushandeln
von Anforderungen geplant wird. In einer alternativen Ausführungsform
können
die Anforderung 1g und/oder die Antwort 2h während anderer Zeiten auftreten,
wie sie etwa durch die vorhandenen Pläne, die durch den Zugriffszeitmanager 100 für das Netz 200 gemeinsam
genutzter Medien unterhalten werden, zugelassen werden.
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Beim
Empfang der Antwort 2h reagiert der Endstations-Zugriffszeit-Antwortsender
daraufhin, um in den angegebenen Intervallen Daten zu empfangen,
die von der synchronen virtuellen Pipe 41 über den
Zugriffszeitmanager 100 weitergeleitet werden. In dem veranschaulichten
Beispiel ist der Zugriffszeit-Antwortsender so geplant worden, dass
er zu den Zeiten 1f, 2f, 3f und 4f in dem Netz 200 gemeinsam
genutzter Medien Daten empfängt.
Der Zugriffszeitmanager 100 nimmt zu den Zeiten 1e, 2e,
3e und 4e die Datenpakete von der synchronen virtuellen Pipe 41 an,
trennt die Daten von jenen akzeptierten Datenpaketen und/oder führt irgendeine
andere Verarbeitung aus, wie sie zur Unterstützung der Anforderung notwendig
ist, und leitet die entsprechenden Daten über das Netz 200 gemeinsam
genutzter Medien in dieser Reihenfolge zu den Zeiten 1f, 2f, 3f
und 4f an den Endstations-Zugriffszeit-Antwortsender weiter. Die
Zeiten 1e, 2e, 3e, 4e, 1f, 2f, 3f und 4f sind alle in Bezug auf
das gemeinsame Zeitreferenzsignal definiert.
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
liefert der Zugriffszeitmanager 100 eine Antwort 2h, die
einen isochronen Kanal in dem Netz 200 gemeinsam genutzter
Medien beschreibt. Ein isochroner Kanal ist einer, der die periodische
reservierte Sendung von Daten in gemeinsam genutzten Medien sicherstellt.
Die isochrone Periodizität
kann einfach oder komplex sein.
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Wieder
anhand von 25A in Bezug auf 20 würde der
Zugriffszeitmanager 100 in dem Beispiel aus 25A einfache isochrone periodische Sendungen
zu den Zeiten 1f, 2f, 3f und 4f so planen, dass sie eine feste und
gleiche Dauer haben, und somit für
jede Sendung feste und gleiche Datenmengen planen.
-
Wieder
anhand von 25B in Bezug auf 20 würde der
Zugriffszeitmanager 100 in dem Beispiel aus 25B komplexe isochrone, periodische Sendungen
in der Weise planen, dass die in dem Netz 200 gemeinsam
genutzter Medien zugewiesene Sendezeit zur Zeit 1f größer als
die in dem Netz gemeinsam genutzter Medien zu den Zeiten 2f, 3f
und 4f zugeordnete Sendezeit ist.
-
22A ist eine Veranschaulichung der Typen
und der Organisation der Daten, die in einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung in den Anforderungsnachrichten enthalten
sind. Genauer veranschaulicht sie das Format der Anforderungen 1a
aus 20 und 1g aus 21. Die
wie gezeigte Beispielanforderung enthält Felder, die die Senderkennung,
die Vorrichtungskennung, den Vorrichtungstyp, die Betriebsmittelbeschreibung
und die Anforderungsbeschreibung angeben. Die Senderkennung kann
verwendet werden, um zu identifizieren, welche der Mehrzahl von
Endstationen 300 die Anforderung stellt. Die Vorrichtungskennung kann
verwendet werden, um innerhalb des Zugriffszeit-Antwortsenders eine Unteradressierung
bereitzustellen und somit bei der ausgewählten Endstation eine Mehrzahl
ortsgleicher Vorrichtungen zu unterstützen. Der Vorrichtungstyp und
die Anforderungsbeschreibung liefern weitere Informationen über die
Quelle und/oder das Ziel und den angeforderten Plan der Datenübertragung
einschließlich,
aber nicht beschränkt
auf, der Gesamtdauer der Übertragung,
der Gesamtgröße der Übertragung,
der zulässigen
Schaltebene der Übertragung,
einer Angabe, ob erwartet wird, dass die Daten dem Wesen nach diskontinuierlich
sind, der Anforderungen des Spitzenwerts, des Durchschnittswerts
und der niedrigsten Datenrate, der Periodizität der Daten und einer Angabe,
ob erweiterte Anforderungsinformationen geliefert werden. Erweiterte
Anforderungsinformationen können
verwendet werden, um die angeforderte Datenübertragung über die in 22A angegebenen
Felder hinaus weiter ausführlich
zu schildern und zu beschreiben.
-
22B ist eine Veranschaulichung der Typen
und der Organisation der Daten, die in einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung in den Plannachrichten enthalten sind.
Genauer veranschaulicht sie das Format der Planantworten 2b aus 20 und 2h aus 21. Die
wie gezeigte Beispielanforderung enthält Felder, die die Senderkennung,
die Vorrichtungskennung, den Vorrichtungstyp und die Planbeschreibung
angeben. Die Senderkennung, die Vorrichtungskennung und der Vorrichtungstyp
gleichen den entsprechenden wie oben beschriebenen Einträgen in den
Anforderungen 1a bzw. 1g. Die Planbeschreibung enthält, ist
aber nicht beschränkt
auf, ausführliche
Informationen hinsichtlich der Zeitrahmen und der Sendedauern, die
reserviert worden sind, um die durch den Zugriffszeit-Antwortsender
gestellte Anforderung zu unterstützen.
Auf die Sendedauern kann hinsichtlich der übertragenen Bytes Bezug genommen
werden. Alternativ kann auf die Sendedauern hinsichtlich der Zeitrahmen,
der Bruchteile von Zeitrahmen, der absoluten Zeitdauer usw. Bezug genommen
werden. In jeder Alternative liefern die in der wie in 22B gezeigten Plannachricht enthaltenen Informationen
für den
Zugriffszeit-Antwortsender Informationen in Bezug darauf, welche
Zeitintervalle in dem Netz 200 gemeinsam genutzter Medien für ihre ausschließliche Verwendung
zur Unterstützung
der Anforderung zur Verfügung
stehen. In dem in 22B gezeigten Beispiel
enthält
die Planantwort eine Reihe 1 ... k von Planmengen, wobei jede Planmenge
eine Angabe eines spezifischen Zeitrahmens (z. B. t1, t2, t3, ...,
tk) innerhalb eines Zyklus oder eines Superzyklus zusammen mit einer
Angabe der Anzahl der Bytes (z. B. s1, s2, s3, ... sk), die innerhalb
dieses Zeitrahmens übertragen
werden, umfasst.
-
23 ist
ein Zeitablaufplan, der die Ende-zu-Ende-Synchronisation innerhalb
einer synchronen virtuellen Pipe veranschaulicht, wie sie durch
die vorliegende Erfindung geschaffen wird. In dem wie in 23 gezeigten
spezifischen Beispiel ist ein Videorahmen gezeigt, der synchron
mit einer gemeinsamen Zeitreferenz (z. B. der UTC vom GPS) vom Ende
zum Ende übertragen
werden soll, wobei 23 aber selbstverständlich nur
ein Beispiel ist und die Erfindung nicht auf die synchronisierte
Ende-zu-Ende-Übertragung
von Videorahmen beschränkt
ist. Wie in 23 gezeigt ist, befindet sich
die Endstation Sender in einem ersten Netz gemeinsam genutzter Medien.
Die Endstation Sender erfasst zur Zeit 1a einen Videorahmen und
stellt irgendeine Verarbeitung bereit, die erforderlich ist, um
den Videorahmen in eine für
die direkte digitale Übertragung über ein
synchrones digitales Netz geeignete Form umzusetzen. Die Einzelheiten
einer solchen Verarbeitung sind im Gebiet gut bekannt und liegen
außerhalb
der Neuheit der vorliegenden Erfindung und werden hier somit nicht
ausführlich
beschrieben.
-
Daraufhin
sendet die Endstation Sender die Daten, die den Videorahmen repräsentieren,
im Zeitrahmen 1b an den Knoten B des Netzes gemeinsam genutzter
Medien. Die Sendung vom Sender zum Knoten B wird durch Wechselwirkung
zwischen Sender und Knoten B wie in
-
20 gezeigt
und oben diskutiert a priori geplant. Die Daten, die die Sendung
1b bilden, werden innerhalb des Knotens B des Netzes gemeinsam genutzter
Medien zu einem oder zu mehreren zugeordneten Datenpaketen zusammengesetzt.
-
Der
Knoten B des Netzes gemeinsam genutzter Medien leitet das Datenpaket
bzw. die Datenpakete im Zeitrahmen 1c über die synchrone virtuelle
Pipe, die den Knoten B mit dem Knoten C des Netzes gemeinsam genutzter
Medien verbindet, weiter. Die Sendung vom Knoten B zum Knoten C
wird durch Wechselwirkung zwischen dem Knoten B und dem Knoten C
als Teil der Operation des Aufbaus einer synchronen virtuellen Pipe,
die außerhalb
der Neuheit der vorliegenden Erfindung liegt und hier somit nicht
ausführlich
beschrieben wird, a priori geplant. Es wird angemerkt, dass eine
synchrone virtuelle Pipe, wie in 3 gezeigt
ist, einen Weg überspannen
kann, der eine Mehrzahl miteinander verbundener SVP-Vermittlungen 10 (z.
B. A, B, C, D) enthält.
-
Daraufhin
leitet der Knoten C des Netzes gemeinsam genutzter Medien C die
Daten, die in dem im Zeitrahmen 1c vom Knoten C des Netzes gemeinsam
genutzter Medien empfangenen Datenpaket bzw. in den von ihm empfangenen
Datenpaketen enthalten sind, im Zeitrahmen 1d zur Endstation Empfänger. Die
Sendung vom Knoten C des Netzes gemeinsam genutzter Medien zur Endstation
Empfänger
wird durch Wechselwirkung zwischen dem Knoten C und der Endstation
Empfänger
wie in 21 gezeigt und oben diskutiert
a priori geplant. Zur Zeit 1e nimmt die Endstation Empfänger den
Videorahmen an und stellt irgendeine Verarbeitung bereit, die erforderlich
ist, um die Videorahmendaten in eine für die Anzeige geeignete Form
umzusetzen. Die Einzelheiten dieser Verarbeitung sind im Gebiet
gut bekannt und liegen außerhalb
der Neuheit der vorliegenden Erfindung und werden hier somit nicht
ausführlich
beschrieben.
-
Wie
in 23 gezeigt ist, können zu irgendeiner gegebenen
Zeit eine Mehrzahl individueller Ende-zu-Ende-Sendungen im Gang
sein. In dem veranschaulichten Beispiel kann die Endstation Sender
während
des Zeitzyklus, der den Zeitrahmen 1d enthält, im Zeitrahmen 2a einen
zweiten Videorahmen verarbeiten und somit den verarbeiteten zweiten
Videorahmen im Zeitrahmen 2b an den Knoten B des Netzes gemeinsam genutzter
Medien weitergeben. Die vorliegende Erfindung unterstützt den
gleichzeitigen synchronen Pipeline-Betrieb, sodass z. B. die Zeitrahmen
2b und 1d dieselben Zeitrahmennummern repräsentieren können. Selbstverständlich können gemäß den Planungsbeschränkungen
wegen der verfügbaren
Bandbreite, die a priori natürlich
bekannt ist, zur gleichen Zeit irgendeine Anzahl gleichzeitiger
Ende-zu-Ende-Übertragungen
laufen. Da die Planungen a priori festgesetzt werden, ist der angegebene
Pipeline-Ende-zu-Ende-Betrieb ferner selbstverständlich frei von den Problemen,
die im Stand der Technik hinsichtlich Stauung und Jitter inhärent sind.
-
24A ist ein schematischer Blockschaltplan
einer Ende-zu-Ende-Kommunikation, die das Netz gemeinsam genutzter
Medien der vorliegenden Erfindung nutzt und somit einen weiteren
Aspekt der wie in 23 gezeigten und oben beschriebenen
Ende-zu-Ende-Kommunikation ausführlich
beschreibt. In 24A sind Übertragungsstrecken 301 von
einer Mehrzahl von Endstationen 300 (nicht gezeigt) mit
dem Netz 200 gemeinsam genutzter Medien gekoppelt. Das
Netz 200 gemeinsam genutzter Medien ist über eine Übertragungsstrecke 101 mit
dem Zugriffszeitmanager 100 gekoppelt, der einen Teil des
Netzes B gemeinsam genutzter Medien der vorliegenden Erfindung umfasst.
Zusätzlich
umfasst das Netz B gemeinsam genutzter Medien eine SVP-Vermittlung 10,
die ferner zusätzlich
einen Ausgangsport 40 umfasst. Das Netz B gemeinsam genutzter
Medien ist über
eine synchrone virtuelle Pipe 25 mittels irgendeiner Anzahl
von Zwischen-SVP-Vermittlungen (z. B. C) und Übertragungsstrecken 41 mit
einem Eingangsport 30 des Netzes D gemeinsam genutzter
Medien verknüpft.
Es wird angemerkt, dass, wie in 3 gezeigt
ist und zuvor beschrieben wurde, eine synchrone virtuelle Pipe 25 einen
Weg überspannen
kann, der eine Mehrzahl miteinander verbundener SVP-Vermittlungen 10 enthält.
-
24B ist ein Zeitablaufplan, der die rechtzeitige
Sendung von Daten in dem in 24A gezeigten Kommunikationsweg
zeigt, wobei die Zeitachse wie gezeigt nach unten gerichtet ist.
Zu den Zeiten 1V/P, 2V/P und 3V/P werden Videorahmen erfasst und
die Daten, die die Videorahmen repräsentieren, wie in der Figur gezeigt
ist, über
das Netz 200 gemeinsam genutzter Medien zu dem Netz B gemeinsam
genutzter Medien transportiert. Die Zeiten 1V/P, 2V/P und 3V/P werden
unter Verwendung des wie in 20 gezeigten
und oben diskutierten Protokolls im Voraus geplant. Daraufhin werden
Datenpakete, die Daten enthalten, die die Videorahmen repräsentieren,
zu den (in dieser Reihenfolge) geplanten Zeiten 1BCD, 2BCD und 3BCD über die synchrone
virtuelle Pipe 25 zu dem Netz D gemeinsam genutzter Medien
weitergegeben. Daraufhin werden die Daten, die Videorahmen repräsentieren,
während
der Zeiten 1P/V, 2P/V und (nicht gezeigt) 3P/V in dieser Reihenfolge
zu einer Endstation weitergegeben, die mit einem der Netze gemeinsam
genutzter Medien verbunden ist, die über das Netz D gemeinsam genutzter
Medien verfügbar
sind.
-
PAKETTELEPHONIEPLANUNG
MIT VERSCHIEDENEN ZEITINTERVALLEN
-
26 ist
eine schematische Beschreibung eines VolP-Gateways (VolP-GWs) mit
Streaming digitaler Abtastwerte, in dem in seiner Paketierungsuntersystem-Steuereinheit 81 die
folgenden Funktionen ausgeführt werden:
(1) Paketierung (Zusammensetzung digitaler Abtastwerte zu Datenpaketen)
und Depaketierung (Trennung digitaler Abtastwerte von Datenpaketen),
(2) Echokompensation und (3) Kompression und Dekompression. Die
Steuereinheit 81 ist aus einer Zentraleinheit (CPU), aus
einem Schreib-Lese-Speicher (RAM) zum Speichern der Datenpakete
und digitalen Abtastwerte, aus einem Nur-Lese-Speicher (ROM) zum
Speichern des Steuereinheits-Verarbeitungsprogramms und aus einer
Tabelle mit Weiterleitungs- und Betriebsparametern konstruiert.
Die Paketierungsuntersystem-Steuereinheit 81 ist mit einer
Vermittlung 10 der synchronen virtuellen Pipe (SVP) gekoppelt.
Außerdem
ist die Steuereinheit 81 über Eingangsübertragungsstrecken 82 digitaler
Abtastwerte und über
Ausgangsübertragungsstrecken 83 digitaler
Abtastwerte mit externen Sprach-, Video- und anderen Vorrichtungen
(nicht gezeigt) gekoppelt.
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Die
SVP-Vermittlung 10 aus 26 ist
außerdem
mittels einer Kombination von Eingangs-/Ausgangsports 30/40 mit
einer oder mit mehreren synchronen virtuellen Pipes 41 gekoppelt.
Die synchronen virtuellen Pipes 41 können innerhalb eines IP-Netzes
realisiert sein.
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Ferner
umfasst die SVP-Vermittlung 10 aus 26 einen
GPS-Empfänger 20,
der über
ein gemeinsames Zeitreferenzsignal (CTR-Signal) 002 mit
jedem der Eingangs-/Ausgangsports 30/40 verknüpft ist.
Auf diese Weise wird an jeden der Eingangsports und an jeden der
Ausgangsports in der SVP-Vermittlung 10 eine gemeinsame
Zeitreferenz geliefert. Wie in der Figur gezeigt ist, ist das CTR-Signal 002 ebenfalls
mit der Steuereinheit 81 gekoppelt.
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27 ist
ein schematischer Blockschaltplan einer Schnittstelle einer synchronen
virtuellen Pipe mit einem VolP-Gateway, wie sie durch die vorliegende
Erfindung geschaffen wird, die eine Einzelheit einer alternativen
Ausführungsform
veranschaulicht. In dieser Ausführungsform
umfasst die SVP-Vermittlung 10 zusätzlich eine Switch Fabric 50,
die mit einem oder mit mehreren Eingangsports 30 und mit
einem oder mit mehreren Ausgangsports 40 gekoppelt ist.
Jeder der Eingangsports 30 ist wie in 7 gezeigt über Übertragungsstrecken 37 mit
der Switch Fabric 50 gekoppelt. Jeder der Ausgangsports 40 ist,
wie in 9 gezeigt ist, über Übertragungsstrecken 51 mit
der Switching Fabric 50 gekoppelt. Die Switch Fabric ist
inhärent
mit der Steuereinheit 81 gekoppelt und integriert (nicht
gezeigt). Jedes Paar eines Eingangsports 30 bzw. eines
Ausgangsports 40 umfasst einen Eingangs-/Ausgangsport 30/40.
Wie in 27 gezeigt ist, ist das gemeinsame
Zeitreferenzsignal (CTR-Signal) 002 mit jedem Eingangsport 30,
mit jedem Ausgangsport 40 und mit der Steuereinheit 81 gekoppelt.
Die Steuereinheit 81 ist außerdem über Eingangsübertragungsstrecken 82 digitaler
Abtastwerte und über Ausgangsübertragungsstrecken 83 digitaler
Abtastwerte mit externen Sprachvorrichtungen (nicht gezeigt) gekoppelt.
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In
einer abermals weiteren alternativen Ausführungsform kann der Betrieb
der Sammlung und Zusammensetzung von Datenpaketen zusätzlich das
Verfahren der Datenkompression umfassen, wobei die digitalen Abtastwerte
komprimiert werden, um die Datenpaketbandbreite weiter zu verringern
oder um die erforderliche Datenpaketgröße zu verringern. In einigen
Fällen
wird die Kompressionsoperation an einer Gruppe eines Blocks digitaler
Abtastwerte mit einer vordefinierten Größe oder Dauer ausgeführt. Falls
die Daten visuellen Ursprungs (z. B. Videosignale) sind, kann die
Kompressionsoperation an einer Gruppe eines Blocks digitaler Abtastwerte
innerhalb eines vordefinierten Bildbereichs, einer vordefinierten
Größe oder
einer vordefinierten Dauer ausgeführt werden.
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Wie
in 28 gezeigt ist, wird das Datenpaket daraufhin
während
eines vordefinierten Zeitrahmens über die SVP-Vermittlung 10 zu
einer synchronen virtuellen Pipe gesendet 1b. In dem veranschaulichten
Beispiel wird die Menge digitaler Abtastwerte, die zu einem Datenpaket
zusammengesetzt werden, beginnend im Zeitrahmen 1 des Zeitzyklus
1 gesendet 1b. Die Sendung 1b findet gleichzeitig mit dem Beginn
der Operation der Sammlung und Zusammensetzung des Datenpakets 2a
statt, wobei sich der Prozess für
nachfolgende Zeitzyklen in der Zeit wiederholt.
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28 zeigt
die Zeitgebung der regelmäßigen Sammlung
und Zusammensetzung von Datenpaketen und der praktisch sofortigen
Sendung des Datenpakets digitaler Abtastwerte der vorliegenden Erfindung.
Die Datenpakete werden innerhalb reservierter Zeitrahmen für die sofortige
Sendung geplant, sodass eine Stauung und eine Leitweglenkungs-Latenzzeit
innerhalb des auslösenden
VolP-Gateways in der vorliegenden Erfindung beseitigt sind.
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29 ist
ein Zeitablaufplan, der den Empfang, die Trennung digitaler Abtastwerte
von den Datenpaketen und die andere Verarbeitung von Datenpaketen
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Die Steuereinheit 81 reagiert
auf den Empfang von Datenpaketen, die digitale Abtastwerte von einer
synchronen virtuellen Pipe umfassen. Die Datenpakete kommen in einem
vordefinierten Zeitrahmen in jedem Zeitzyklus, der in dem veranschaulichten
Beispiel der Zeitrahmen 2 ist, regelmäßig an 1d. Die Trennung 1e
digitaler Abtastwerte von den Datenpaketen wird in dem VolP-Gateway
der vorliegenden Erfindung geplant, um die digitalen Abtastwerte
sofort von dem Datenpaket zu trennen und somit eine Ausgabe digitaler
Abtastwerte zu liefern. Die Ausgabe digitaler Abtastwerte wird daraufhin
an eine externe Vorrichtung weitergegeben, die in der bevorzugten Ausführungsform
für ein
analoges Telephon ein Digital/Analog-Umsetzer ist.
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Die
Regelmäßigkeit
der Ankunft von Datenpaketen in demselben Zeitrahmen jedes Zeitzyklus
sichert den ununterbrochenen Empfang von Paketen digitaler Abtastwerte,
der wiederum den ununterbrochenen Empfang digitaler Abtastwerte
bei dem Digital/Analog-Umsetzer sichert. Der in den Empfangsdatenpaket-Ankunftszeiten
vorhandene Jitter wird durch die gemeinsame Zeitreferenz so gesteuert,
dass er sehr klein und gut beschränkt ist. Da geplant werden
kann, dass die Trennung digitaler Abtastwerte von einem Datenpaket auftritt,
sobald das Datenpaket bei dem VolP-Gateway ankommt, werden die Wirkungen
der Latenzzeit auf die Datenpakete minimiert.
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Weiter
können
die Operation des Sammelns und Zusammensetzens digitaler Abtastwerte
zu Datenpaketen zur Unterstützung
der Fernsprechverbindung zusätzlich
eine Echokompensationsoperation umfassen, in der Kopien der digitalen
Abtastwerte lokal in einem Puffer gespeichert werden und daraufhin
beim Vergleich mit empfangenen digitalen Abtastwerten verwendet
werden. Im Ergebnis des Vergleichs kann ein Echokompensationssignal
erzeugt werden, um das Echo, das dadurch verursacht wird, dass die
gesendeten digitalen Abtastwerte durch die Sprachausrüstung am
fernen Ende abgeschwächt
und zu dem Sender zurückgegeben
werden, zu beseitigen oder zu verringern.
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Der
wie beschriebene Echokompensationsprozess ist gegenüber dem
gesamten Stand der Technik eine Verbesserung dahingehend, dass es,
da beide Enden auf dem gemeinsamen Zeitreferenz-CTR-Signal 002 beruhen
und alle weiteren Durchgangsverzögerungen
und aller weitere Jitter in dem System a priori bekannt oder gut
beschränkt
sind, möglich
ist, die gespeicherten Abtastwerte in der Zeit sehr genau mit den
wiedergewonnenen Abtastwerten zu synchronisieren.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, mehrere Fernsprechverbindungen über geplante
Datenpakete über
eine synchrone virtuelle Pipe zu übertragen. Eine bevorzugte
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung plant die Zusammensetzung einer Mehrzahl
digitaler Abtastwertströme
zu Datenpaketen in Abstimmung mit der gemeinsamen Zeitreferenz in
der Weise, dass ein Datenpaket innerhalb eines geplanten jeweiligen
Zeitrahmens für
alle zugeordneten Zeitzyklen abgeschlossen und für die Sendung vorbereitet wird.
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Diese
Planung wird dadurch ausgeführt,
dass eine vordefinierte und bekannte Zeitdauer genommen wird, die
die Zusammensetzung eines Datenpakets dauert, und diese von dem
geplanten Zeitrahmen subtrahiert wird. Falls die Zusammensetzung
digitaler Abtastwerte zu einem Datenpaket bei der geplanten Startzeit startet,
wird sie gerade rechtzeitig für
die Sendung in dem geplanten Zeitrahmen über die synchrone virtuelle Pipe
abgeschlossen. Es ist klar, dass diese Planung die Latenzzeit, die
durch jedes Datenpaket zugezogen wird, auf die minimal mögliche verringert;
und dass der Jitter der Ankunftszeiten der Datenpakete bei ihrem Ziel
gut definiert und auf einen kleinen Wert beschränkt wird, da die Datenpakete
durch eine synchrone virtuelle Pipe übermittelt werden. Tatsächlich kann
der Jitter auf den Zeitgebungsfehler verringert werden, der dem Taktsignal
vom GPS zugeordnet ist und der unter einer Mikrosekunde gehalten werden
kann. Sowohl die minimale Latenzzeit als auch der minimale Jitter
sind Anforderungen für
die Übermittlung
von Fernsprechverbindungen und anderer Audio-, visueller und audiovisueller
Echtzeitströme über Datenpakete.
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Die
geplante Zusammensetzung nimmt die digitalen Abtastwerte von mehreren
digitalen Abtastwertströmen
und sammelt sie und setzt sie zu einem Datenpaket zusammen. Somit
kann das Datenpaket einen Bruchteil oder eine Mehrzahl gleichzeitig
stattfindender Fernsprechverbindungen oder anderer Typen von Echtzeitströmen enthalten.
Daraufhin kann das Datenpaket über
eine synchrone virtuelle Pipe zu seinem Ziel geleitet werden. Das
Verfahren des Kombinierens mehrerer Fernsprechverbindungen miteinander
zu einem Datenpaket schafft eine Verringerung des Aufwands der Organisationsdaten,
die dem Senden jedes Telephongesprächs zugeordnet sind, da die
Organisationsdaten der Sammlung, Zusammensetzung zu Datenpaketen und
Leitweglenkung dann unter allen Fernsprechverbindungen, die innerhalb
desselben Datenpakets übermittelt
werden, gemeinsam genutzt werden. Diese Kombination ist wegen der
niedrigen Datenratenanforderungen, die der Sprachfernsprechverbindung
zugeordnet sind, hauptsächlich
für Fernsprechverbindungen
praktisch. In einer Ausführungsform
sind die Organisationsdaten, die dem Senden eines Datenpakets zugeordnet sind,
mit 40 Bytes festgesetzt. In dieser Ausführungsform könnte die
Sammlung von zehn ankommenden Sprachströmen zu Datenpaketen zusammengesetzt
und zusammen geleitet werden, sodass die effektiven Organisationsdaten
für irgendeinen
Strom digitaler Abtastwerte auf 4 Bytes verringert wird, oder könnte alternativ die
der Sammlung und Zusammensetzung digitaler Abtastwerte zu Datenpaketen
zugeordnete Verzögerung verringert
werden.
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30 ist
ein Zeitablaufplan, der die Multiplexierung mehrerer Echtzeitströme (z. B.
Telephonanrufe) zu einem Datenpaket in der vorliegenden Erfindung
veranschaulicht. Die Steuereinheit 81 reagiert auf den Empfang
mehrerer Ströme
digitaler Abtastwerte und sammelt die Abtastwerte über die
Zeit und setzt sie zu einem Datenpaket zusammen. In der beispielhaften
Zeitgebung aus 30 ist gezeigt, dass die Sammlung und
Zusammensetzung digitaler Abtastwerte 1a, 1a', 1a'' zu einem Datenpaket
innerhalb des Zeitrahmens 1 des Zeitzyklus 0 beginnt. Wie gezeigt
ist, kann die Sammlung und Zusammensetzung eines Datenpakets innerhalb
eines Intervalls abgeschlossen werden, das kleiner oder gleich der
Dauer eines Zeitzyklus ist, sodass Wiederholungen des Prozesses,
die für
jeden Zeitzyklus in demselben relativen Zeitrahmen innerhalb der
zugeordneten Zeitzyklen beginnen und enden, wiederholt werden. In
der veranschaulichten beispielhaften Zeitgebung wird die Sammlung
und Zusammensetzung digitaler Abtastwerte zu einem Datenpaket 1a
99 Zeitrahmen später,
im Zeitrahmen 100 des Zeitzyklus 0, abgeschlossen.
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In
einer alternativen Ausführungsform
kann die Operation der Sammlung und Zusammensetzung digitaler Abtastwerte
zu einem Datenpaket vor dem Zusammensetzen der digitalen Abtastwerte
zu einem Datenpaket zusätzlich
das Verfahren des Umsetzens analoger Sprachsignale in digitale Abtastwerte
für einen oder
für mehrere
der Ströme
digitaler Abtastwerte umfassen. In dieser alternativen Ausführungsform
berücksichtigt
die Planung ebenfalls die zusätzliche
Zeit, die zum Empfangen der umgesetzten digitalen Abtastwerte von
dem Analog/Digital-Umsetzer erforderlich ist.
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Daraufhin
wird das Datenpaket, das die digitalen Abtastwerteingaben 1a, 1a', 1a'' repräsentiert, während eines vordefinierten
Zeitrahmens über
die SVP-Vermittlung 10 an eine synchrone virtuelle Pipe
gesendet 1b. In dem veranschaulichten Beispiel wird das Datenpaket
der bei 1a zusammengesetzten digitalen Abtastwerte beginnend im
Zeitrahmen 1 des Zeitzyklus 1 gesendet 1b. Die Sendung 1b findet
gleichzeitig mit dem Beginn der Operation der Sammlung und Zusammensetzung
digitaler Abtastwerte zu einem neuen Datenpaket neuer Abtastwerte
2a, 2a', 2a'' statt, wobei sich der Prozess rechtzeitig
für nachfolgende
Zeitzyklen wiederholt.
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31 ist
ein Zeitablaufplan, der die Demultiplexierung von Datenpaketen zu
mehreren Strömen
(z. B. Telephonanrufen) in der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
Die Steuereinheit 81 reagiert auf den Empfang von Datenpaketen,
die eine Mehrzahl von Strömen
digitaler Abtastwerte von einer synchronen virtuellen Pipe umfassen.
Die Datenpakete kommen in jedem Zeitzyklus regelmäßig in einem
vordefinierten Zeitrahmen an 1d, der in dem veranschaulichten Beispiel
der Zeitrahmen 3 ist. Die Trennung digitaler Abtastwerte von dem
Datenpaket von Strömen
von Abtastwerten 1e, 1e',
1e'' wird innerhalb des
VolP-Gateways der vorliegenden Erfindung so geplant, dass eine sofortige
Trennung des Datenpakets für
jeden Ausgangsstrom geschaffen wird und somit eine Mehrzahl von
Ausgaben digitaler Abtastwerte geliefert werden. Daraufhin wird jede
Ausgabe digitaler Abtastwerte an eine externe Vorrichtung weitergegeben,
die in der bevorzugten Ausführungsform
Digital/Analog-Umsetzer sind, die z. B. ein herkömmliches analoges Telephon
unterstützen.
In einer alternativen Ausführungsform
kann die externe Vorrichtung ein digitales Telephon, eine digitale
Videoanzeige oder irgendeine andere Form einer digitalen Audio-,
visuellen oder audiovisuellen Vorrichtung sein.
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Die
Regelmäßigkeit
der Ankunft von Datenpaketen in demselben Zeitrahmen jedes Zeitzyklus
sichert den ununterbrochenen Empfang von Paketen digitaler Abtastwerte,
der wiederum den ununterbrochenen Empfang mehrerer Ströme digitaler
Abtastwerte bei jedem der Digital/Analog-Umsetzer sichert. Der in den Empfangsdatenpaket-Ankunftszeiten
vorhandene Jitter wird durch die gemeinsame Zeitreferenz so gesteuert, dass
er sehr klein und gut beschränkt
ist. Da geplant werden kann, dass die Trennung digitaler Abtastwerte von
dem Datenpaket auftritt, sobald das Datenpaket bei dem VolP-Gateway
ankommt, werden die Wirkungen der Latenzzeit auf die Datenpakete
minimiert.
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Wie
in den 30-31 gezeigt
ist, ermöglicht
diese Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, dass mehrere Fernsprechverbindungen über eine
einzige synchrone virtuelle Pipe übermittelt werden. Eine oder
mehrere Fernsprechverbindungen werden miteinander zu Datenpaketen zusammengesetzt
und die jeweiligen Datenpakete werden in vordefinierten Zeitrahmen über eine
synchrone virtuelle Pipe zu einem Ziel weitergeleitet, wo die digitalen
Abtastwerte in den Datenpaketen getrennt und zu einem bzw. zu mehreren Fernsprechverbindungszielen
gerichtet werden. Somit ermöglicht
die vorliegende Erfindung, dass Telephongespräche über synchrone virtuelle Pipes
auf eine Amtsleitung geschaltet werden, um die der Zusammensetzung
von Datenpaketen und der Übermittlung
von Datenpaketen zugeordneten Organisationsdaten zu verringern.
Diese Verringerung der Organisationsdaten ist im Ergebnis der für die Sprachfernsprechverbindungen erforderlichen
verhältnismäßig niedrigen
Datenrate praktisch.
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Es
ist klar, dass für
eine einzelne Fernsprechverbindung mehrere Fernsprechverbindungen
in Übereinstimmung
mit der obigen Beschreibung unabhängig umgesetzt, gesammelt und
zu Datenpaketen zusammengesetzt werden können, sodass jede der mehreren
Fernsprechverbindungen zu einer entsprechenden jeweiligen Menge
von Datenpaketen führt.
Somit wird jedes der Datenpakete unabhängig geplant und über die synchrone
virtuelle Pipe gesendet. Die Planung kann mehrere Datenpakete innerhalb
eines oder mehrerer Zeitrahmen senden. Die unabhängige Zusammensetzung mehrerer
Ströme
von Sprachdaten zu mehreren Datenpaketen ist ein optionales Betriebsverfahren,
wenn zugelassen wird, dass die Fernsprechverbindungen über die
gleiche synchrone virtuelle Pipe zu einem ähnlichen Ziel laufen.
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32 veranschaulicht
sowohl einen schematischen Blockschaltplan einer Ende-zu-Ende-VolP-Verbindung, die eine
Realisierung einer auf einer Amtsleitung geschalteten Fernsprechverbindung
zeigt, wie sie oben und in Bezug auf die 30-31 beschrieben
wurde, und die außerdem
einen zusammengesetzten Zeitablaufplan zeigt, der die Ende-zu-Ende-Zeitgebung
zeigt, die die Zeitgebung des schematischen Blockschaltplans einer
Ende-zu-Ende-VolP-Verbindung veranschaulicht. In der veranschaulichten
Figur werden mehrere Ströme
digitaler Abtastwerte über
digitale Abtastwerteingaben 82 an die Steuereinheit 81 des VolP-Gateways
A 80 übermittelt.
Wie oben beschrieben wurde, umfasst das VolP-Gateway 80 zusätzlich einen Ausgangsport 40,
der über
eine Kommunikationsübertragungstrecke 41 mit
null oder mehr SVP-Vermittlungen 10, z. B. B, C, gekoppelt
ist. Die null oder mehr SVP-Vermittlungen 10 umfassen eine
virtuelle Pipe 25, wobei jede der Vermittlungen 10 durch
eine Übertragungsstrecke 41 mit
der nächsten
Vermittlung 10 in der virtuellen Pipe 25 gekoppelt
ist.
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Die
virtuelle Pipe beginnt beim VolP-Gateway A 80 und endet
beim VolP-Gateway D 80, das, wie oben beschrieben wurde,
einen Eingangsport 30 und eine Steuereinheit 81 enthält. Die
Steuereinheit 81 koppelt über Übertragungsstrecken 83 eine
Mehrzahl abgehender Ströme
digitaler Abtastwerte.
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Der
untere Teil von 32 veranschaulicht einen Zeitablaufplan
des Betriebs der logischen Verbindung, wie sie oben in 32 gezeigt
ist. Die Zeit schreitet in diesem Zeitablaufplan in der Richtung
nach unten fort.
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Wie
in der Figur gezeigt ist, findet zu den Zeiten 1A/D, 2A/D und 3A/D
die Umsetzung analoger Sprache in digitale Abtastwerte und die Zusammensetzung
einiger digitaler Abtastwerte zu Datenpaketen statt. Diese Umsetzungs-
und Zusammensetzungsoperationen werden so geplant, dass sie in einem
vordefinierten Zeitrahmen einmal pro Zeitzyklus starten.
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Die
Datenpakete treten bei dem Ausgangsport 40 des VolP-Gateways
A 80 der Reihe nach und einmal pro Zeitzyklus in einen
vordefinierten Zeitrahmen in die synchrone virtuelle Pipe ein. Die
Sendung der Datenpakete über
die synchrone virtuelle Pipe wird so geplant, dass sie in einem
vordefinierten Zeitrahmen einmal in jedem Zeitzyklus auftritt. Die
tatsächlichen
Sendezeiten der Datenpakete über
die synchrone virtuelle Pipe sind in 32 als
1BCD, 2BCD und 3BCD gezeigt. Wegen des Wesens der synchronen virtuellen
Pipe kommen die Datenpakete bei dem Eingangsport 30 des
wie in 32 gezeigten Ziel-VolP-Gateways
D 80 der Reihe nach und einmal pro Zeitzyklus in vordefinierten
Zeitrahmen an.
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Die
Trennung digitaler Abtastwerte von den Datenpaketen und die Umsetzung
digitaler Abtastwerte in analoge Sprache finden wie gezeigt während der
Zeitintervalle 1D/A, 2D/A und 3D/A statt. Die getrennten digitalen
Abtastwerte werden daraufhin gleichzeitig zu den richtigen digitalen
Ausgangsübertragungsstrecken 83 geleitet.
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26 veranschaulicht
die Struktur eines VolP-Gateways der vorliegenden Erfindung. Das VolP-Gateway 80 umfasst
eine Steuereinheit 81, die mit einer SVP-Vermittlung 10 gekoppelt
ist. Außerdem
ist die Steuereinheit 81 über Eingangsübertragungsstrecken 82 digitaler
Abtastwerte und Ausgangsübertragungsstrecken 83 digitaler
Abtastwerte mit externen Sprachvorrichtungen (nicht gezeigt) gekoppelt.
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26 veranschaulicht
die Struktur eines VolP-Gateways der vorliegenden Erfindung. Das VolP-Gateway 80 umfasst
eine Steuereinheit 81, die mit einer SVP-Vermittlung 10 gekoppelt
ist. Die Steuereinheit 81 ist außerdem über Eingangsübertragungsstrecken 82 digitaler
Abtastwerte und über
Ausgangsübertragungsstrecken 83 digitaler
Abtastwerte mit externen Vorrichtungen (z. B. Sprachvorrichtungen)
(nicht gezeigt) gekoppelt.
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33 ist
ein schematischer Blockschaltplan der Zeitrahmen-Anrufmultiplexierung
unter Verwendung der anfangsblocklosen zeitgestützten Leitweglenkung der vorliegenden
Erfindung. Die linke Hälfte
von 33 veranschaulicht die Struktur einer alternativen
Ausführungsform
des VolP-Gateways. Das VolP-Gateway 80 umfasst eine Steuereinheit 81,
die mit einer SVP-Vermittlung 10 gekoppelt
ist. Die Steuereinheit 81 ist außerdem über Eingangsübertragungsstrecken 82 digitaler
Abtastwerte und Ausgangsübertragungsstrecken 83 digitaler
Abtastwerte mit externen Sprachvorrichtungen (nicht gezeigt) gekoppelt.
Die SVP- Vermittlung 10 aus 33 ist
außerdem
mittels einer Kombination von Eingangs-/Ausgangsports 30/40 mit
einer oder mit mehreren synchronen virtuellen Pipes 41 gekoppelt.
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Ferner
umfasst die SVP-Vermittlung 10 aus 26 einen
GPS-Empfänger 20,
der über
ein gemeinsames Zeitreferenzsignal (CTR-Signal) 002 mit
jedem der Eingangs-/Ausgangsports 30/40 verknüpft ist.
Auf diese Weise wird an jeden der Eingangsports und an jeden der
Ausgangsports in der SVP-Vermittlung 10 eine gemeinsame
Zeitreferenz geliefert. Das CTR-Signal 002 ist außerdem wie
in der Figur gezeigt mit der Steuereinheit 81 gekoppelt.
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Die
rechte Hälfte
von 33 veranschaulicht die Zeitgebung ausgewählter synchroner
virtueller Pipes, die den Übertragungsstrecken 41 zugeordnet
sind. In der alternativen Ausführungsform
aus 33 geben die synchronen virtuellen Pipes reduzierte
Datenpakete weiter, die lediglich aus einem Nutzinformationsabschnitt
bestehen. Der den Datenpaketen üblicherweise
zugeordnete Anfangsblockabschnitt ist in einem reduzierten Datenpaket
nicht vorhanden. Die Übertragungsstrecken 41,
die wie zuvor beschrieben jeweils null oder mehr SVP-Vermittlungen 10 enthalten
können, übermitteln
die reduzierten Datenpakete unter Verwendung eines zeitgestützten Leitweglenkungsverfahrens.
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Die 33-34 zeigen
eine Achse der gemeinsamen Zeitreferenz (CTR) 002, die
in Zeitzyklen geteilt ist. Jeder Zeitzyklus ist in vordefinierte
Zeitrahmen geteilt. Jeder der Zeitrahmen besitzt vordefinierte Positionen:
a, b, c und d entweder fester Größe (in der
Zeitdauer) oder veränderlicher
Größe (in der
Zeitdauer), wobei die vordefinierte Position folglich entweder Datenpakete
fester Größe oder
Datenpakete veränderlicher Größe haben
kann. Jeder Zeitrahmen kann weiter in Zeitschlitze geteilt sein.
Die Zeitrahmen nutzen Paketbegrenzer (PDs) 35C. Die PDs
können
eines der wie in 5C gezeigten Steuercodewörter sein.
Die PDs werden verwendet, um Trennungen anzugeben; die Paketbegrenzer
können
daraufhin verwendet werden, um zwischen mehreren anfangsblocklosen
Datenpaketen in demselben Zeitrahmen zu unterscheiden; wobei zugelassen
ist, dass die anfangsblocklosen Datenpakete bei Verwendung von PDs
in der anfangsblocklosen zeitgestützten Leitweglenkung die Länge null
haben. Die Zeitschlitze haben eine vordefinierte Länge oder
vordefinierte Längen
und verwenden keine Paketbegrenzer. In einer alternativen Ausführungsform
können
die Zeitschlitze unter Verwendung eines anderen Begrenzers als des
einen als PDs verwendeten begrenzt werden.
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Bei
Verwendung des zeitgestützten
oder positionsgestützten
Leitweglenkungsverfahrens der alternativen Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung bestimmt die Position des reduzierten Datenpakets innerhalb
eines Zeitzyklus sein Ziel. Wie symbolisch auf der rechten Seite
von 33 und in 34 gezeigt
ist, sind die reduzierten Datenpakete a, b, c und d in jedem Zeitschlitz
jeweils in den vier aufeinander folgenden Zeitschlitzen oder Positionen
innerhalb jedes Zeitrahmens. Wie in der Figur gezeigt ist, enthält jeder
erste Zeitschlitz oder jede erste Position in irgendeinem Zeitrahmen
reduzierte Datenpakete a, enthält
jeder zweite Zeitschlitz oder jede zweite Position in irgendeinem
Zeitrahmen reduzierte Datenpakete b usw. Abgesehen davon, dass die
zum Indizieren in der Nachschlagetabelle 35D verwendeten
Werte ein Zeitschlitz- oder Positionszähler sind, der durch die Steuereinheit 35B in
Reaktion auf das Paketbegrenzersignal 35C unterhalten wird,
ist der Betrieb der Leitweglenkungs-Steuereinheit 35 in
der vorliegenden Ausführungsform ähnlich dem
in 7 gezeigten. In einer Variantenausführungsform
können
die Werte der Zeitschlitze innerhalb eines Zeitrahmens und der Zeitrahmen
innerhalb eines Zeitzyklus alternativ wie oben diskutiert durch
ein Inband-Steuercodewortsignal definiert werden.
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Die
vorliegende Erfindung ermöglicht
die Verwendung als ein Callcenter, das Fernsprechverbindungen von
einer Mehrzahl von Ursprungspunkten zu einer Mehrzahl von Zielpunkten
und umgekehrt lenkt. Diese Operation kann Mehr-Teilnehmer-Konferenzanrufe
enthalten, die die durch die Vermittlungen in der synchronen virtuellen
Pipe der vorliegenden Erfindung bereitgestellte Mehrpunktverbindungs-Leitweglenkung
verwenden. Die Bereitstellung einer Konferenzanruffähigkeit
für große Anzahlen
von Nutzern wird durch die Verwendung eines gemeinsamen Zeitreferenzsignals
zum Koordinieren der Analog/Digital-Umsetzung, der Multiplexierung,
der Zusammensetzung, der Vermittlung und Leitweglenkung, der Trennung,
der Demultiplexierung und der Digital/Analog-Umsetzung, alle in
derselben gemeinsamen Zeitbasis, erleichtert.