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Hintergrund
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine automatisierte Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung und
insbesondere eine automatisierte Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung, welche
eine Mehrzahl von Injektoren aufweist, die als Dosiervorrichtungen
verwendet werden und durch einen Mikrocomputer und eine Steuerschaltung
gesteuert, um eine festgelegte Menge einer spezifischen Flüssigkeit
aus einem Vorratsbehälter
zu saugen, und dann verschoben werden können, um die angesaugte Flüssigkeit
in ein Behältnis
auf einer elektronischen Waage abzugeben, auf der die spezifizierte
Flüssigkeit
präzise
gemessen wird.
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Aus
der DE-A-3201221 ist eine Station zum Mischen insbesondere von Farben
und dergleichen bekannt, die eine Mehrzahl von verschiedenen flüssigen Substanzen
aufweist, die in Vorratsbehältern enthalten
sind. Der Inhalt der Vorratsbehälter
ist über Förderleitungen,
die in Austragsinjektoren auslaufen, unter Druck in einen auf einer
Waage angeordneten Mischbehälter
austragbar. Die Austragsinjektoren sind in einem Kopf oberhalb des
Mischbehälters
vereint. Mit einer solchen Station kann während des Zusammenstellens
der Mischungen Zeit gespart werden.
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Die
EP-A-578265 offenbart eine Dosiereinrichtung zum Herstellen dosierter
Mischungen aus chemischen Erzeugnissen. Sie weist eine Waage und
eine Halteplattform mit Vorratsbehältern auf. Austragleitungen
führen
zu einer Scheibe, die mit der Plattform verbunden ist und drehbar über der
Waage angeordnet ist. Mit einer solchen Dosiereinrichtung kann ein
Zugang zu allen Vorratsbehältern
auf einer einzelnen Seite der Dosiervorrichtung leicht vorgesehen
sein.
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Darüberhinaus
sind andere kommerziell erhältliche
automatische Flüssigkeitsmessvorrichtungen
bekannt. Die meisten dieser Flüssigkeitsmessvorrichtungen
verwenden Dosierventile, um die Menge einer spezifizierten Flüssigkeit
genau zu steuern, der es ermöglicht
wird, von einem Vorratsbehälter
zu einem Behältnis
zu fließen. 1 stellt
eine sehr übliche
angepasste automatische Flüssigkeitsmessvorrichtung
dar, in welcher eine Mehrzahl von Vorratsbehältern 10 aufgenommen
sind, ein Förderrohr 11 vorgesehen
ist, um sich zwischen jedem Vorratsbehälter 10 und einem
auf einer elektronischen Waage 15 angeordneten Behältnis 16 zu
erstrecken, und ein Dosierventil 12 mit dem Förderrohr 11 an
einer Stelle in Nähe
des Vorratsbehälters 10 verbunden
ist. Um die oben beschriebene Flüssigkeitsmessvorrichtung
zu verwenden, um eine genau dosierte Menge einer spezifizierten
chemischen Flüssigkeit
zu liefern, wird ein Signal zum Öffnen
des Dosierventils 12, das den Durchfluss der spezifizierten
Flüssigkeit
steuert, von einer Steuerschaltung 14 über einen Mikrocomputer 13 zu
dem Dosierventil 12 gesendet. Unter der Siphon-Wirkung
fließt
die spezifizierte Flüssigkeit
von dem Vorratsbehälter 10 über das
Förderrohr 11 in das
Behältnis 16 auf
der elektronischen Waage 15. Ein Signal, das ein gemessenes
Gewicht der spezifizierten Flüssigkeit
in dem Behältnis 16 repräsentiert, wird
dann von der elektronischen Waage 15 zu dem Mikrocomputer 13 und
zu der Steuerschaltung 14 gesendet. Wenn die spezifizierte
Flüssigkeit
eine vorbestimmte Menge erreicht, senden der Mikrocomputer 13 und
die Steuerschaltung 14 ein Signal, um das Dosierventil 12 zu
schließen
und dadurch die Zuführung
der spezifizierten Flüssigkeit
von dem Vorratsbehälter 10 zu
stoppen. In einer praktischen Anwendung der oben beschriebenen automatischen
Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung,
wie in 2 gezeigt ist, gibt es üblicherweise mehrere Zehnergruppen
oder sogar einige Hunderte von Vorratsbehältern 10, Förderrohre 11 und
Dosierventile 12, die in der Vorrichtung für das gleiche
aufgenommen sind, um ökonomisch
und praktisch zu wirken.
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Das
Folgende stellt einige Nachteile der oben beschriebenen herkömmlichen
Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung
aus 2 dar:
- 1. Jeder der Vorratsbehälter 10 muss
mit einem Dosierventil 12 ausgestattet sein, um die Menge von
Flüssigkeit
zu dosieren, die aus dem Vorratsbehälter 10 fließt, und
jedes Dosierventil 12 erfordert eine komplizierte Verkabelung
zum Ausbilden seiner Steuerschaltungen. Die Herstellungskosten der
gesamten Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung
aus 2 sind folglich sehr hoch.
- 2. Falls jedes Dosierventil 12 eine einstufige AN/AUS-Öffnung aufweist,
muss eine solche Öffnung
für das
Dosierventil 12 klein sein, um die dort hindurch fließende Flüssigkeit
präzise
zu dosieren. In diesem Fall ist die Durchflussmenge der Flüssigkeit
von dem Vorratsbehälter 10 zu
dem Behältnis 16 unvermeidlich
gering und führt
zu einer verlängerten
Zeit, die benötigt
wird, um die Zuführung
der spezifizierten Flüssigkeit
abzuschließen.
- 3. Umgekehrt, falls jedes Dosierventil 12 eine mehrstufige Öffnung aufweist,
obgleich die spezifizierte Flüssigkeit
schnell zugeführt
und präzise dosiert
werden kann, würde
das Dosierventil 12 eine kompliziertere Struktur aufweisen
und die Vorrichtung aus 2 würde folglich höhere Herstellungskosten
erfordern.
- 4. Jeder Vorratsbehälter 10 benötigt ein
Förderrohr 11,
das ebenfalls beträchtliche
Kosten der gesamten Vorrichtung aus 2 ausmacht.
Und für
die spezifizierte Flüssigkeit
braucht es Zeit, um von dem Vorratsbehälter 10 über das
Förderrohr 11 zu
dem Behältnis 16 zu
fließen.
Außerdem
neigen Chemikalien in der spezifizierten Flüssigkeit in dem Förderrohr 11 dazu,
sich abzulagern, da es keinen Weg gibt, die Flüssigkeit umzurühren und folglich
die Chemikalien in dem Förderrohr 11 gut zu
mischen. Unter dieser Bedingung, selbst wenn die dem Behältnis zugeführte Flüssigkeit
in ihrer Gesamtmenge exakt ist, bedeutet es nicht, dass die Chemikalien
in der Flüssigkeit
mit der spezifizierten Menge quantitativ übereinstimmen.
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3 stellt
einen anderen Typ einer automatisierten Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung dar, die
gegenwärtig
auf dem Markt erhältlich
ist. In dieser zweiten herkömmlichen
Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung
sind die Förderrohre 11 weggelassen.
Die Vorrichtung aus 3 weist hauptsächlich einen
zentralen Schaft 20 auf, der sich horizontal durch einen
Drehtisch 21 erstreckt, um den letzteren dazu zu bringen,
sich im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn zu drehen. Eine
Mehrzahl von Vorratsbehältern 22 ist
entlang eines Außenumfangs des
Drehtisches 21 angebracht. Jeder Vorratsbehälter 22 ist
mit einer Kappe 23 abgedichtet. Auf jeder Kappe 23 ist
ein Durchlass 24, über
welchen Flüssigkeit
aus dem Vorratsbehälter 22 fließt und eine
Menge von komprimierter Luft dem Vorratsbehälter 22 zugeführt wird,
und ein erstes Magnetventil 25 zum Steuern des Öffnens oder
Schließen
des Durchlasses 24 vorgesehen. Isolierte Verbinder, die
sich von positiven und negativen Elektroden des ersten Magnetventils 25 erstrecken,
sind angepasst, um mit externen positiven und negativen Elektroden
in Verbindung zu treten, um das erste Magnetventil 25 auszubilden.
Die Vorrichtung aus 3 wird auch durch einen Mikrocomputer 26 und
eine Steuerschaltung 27 gesteuert, die Anweisungen über die
Arten und die Mengen der Flüssigkeit
sendet, die von den Vorratsbehältern 22 geliefert
werden sollen. Wenn eine Anweisung gesendet ist, dreht sich der
Drehtisch 21, um einen die spezifizierte, darin gespeicherte
Flüssigkeit aufweisenden
Vorratsbehälter 22,
der im folgenden als der ausgewählte
Vorratsbehälter
bezeichnet wird, zu einer obersten Position auf dem Drehtisch 21 zu bringen,
so dass die Kappe 23 des ausgewählten Vorratsbehälters 22 für den Durchlass 24 davon
geradlinig aufwärts
liegen, um an einen Luftauslass 28 eines Luftzuführrohres 29 schwenkbar
anzuschließen.
Ein zweites Magnetventil 34 wird verwendet, um die Zuführung von
Luft in den ausgewählten
Vorratsbehälter 22 über das
Luftzuführrohr 29 zu
steuern. Danach wird der ausgewählte
Vorratsbehälter 22 durch
den Drehtisch 21 zu einer untersten Position auf dem Drehtisch 21 gebracht,
so dass die Kappe 23 des ausgewählten Vorratsbehälters 22 und
der Durchlass 24 davon geradlinig abwärts liegen. Eine elektronische
Waage 30, die auf einem Beförderungswagen 31 befördert wird,
ist angepasst, um unter dem Drehtisch 21 zu liegen. Der
Beförderungswagen 31 ist
mit positiven und negativen Elektroden 32 versehen, die
angepasst sind, um an die positiven und negativen Elektrodenverbinder
des ersten Magnetventils 25 auf der Kappe 23 des
ausgewählten Vorratsbehälters 22 elektrisch
anzuschließen,
so dass der Durchlass 24 auf derselben Kappe 23 durch das
erste Magnetventil 25 davon geöffnet wird, um Flüssigkeit
in dem ausgewählten
Vorratsbehälter 22 zu
ermöglichen,
in das Behältnis 33 auf
der elektronischen Waage 30 zu fließen. Die elektronische Waage 30 ist
in der Lage, ein Signal, das das gemessene Gewicht der Flüssigkeit
in dem Behältnis 33 repräsentiert,
zu der Steuerschaltung 27 und zu dem Mikrocomputer 26 zurückzuführen. Wenn
die Flüssigkeit
in dem Behältnis 33 eine
vorbestimmte Menge erreicht, wird das erste Magnetventil 25 abgesperrt und
die Zuführung
von Flüssigkeit
aus dem ausgewählten
Vorratsbehälter 22 in
das Behältnis 33 gestoppt.
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Wie
bei der ersten herkömmlichen
Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung
aus 2 muss die Vorrichtung aus 3 einige
Zehnergruppen oder sogar Hunderte von Vorratsbehältern 22 aufweisen,
und jedes von diesen benötigt
ein Magnetventil 25.
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Das
Folgende stellt einige Nachteile der zweiten herkömmlichen
Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung
aus 3 ohne die Förderrohre 11 dar:
- 1. Die ersten Magnetventile 25 weisen
eine begrenzte Lebensdauer auf, die ferner durch häufiges Öffnen und
Schließen
der ersten Magnetventilen 25 verkürzt wird.
- 2. Jeder Vorratsbehälter 22 weist
nur einen Durchlass 24 auf, und es ist notwendig, komprimierte
Luft in den Vorratsbehälter 22 für dessen Innendruck,
der größer als
ein äußerer atmosphärischer
Druck sein sollte, zu führen,
um die Flüssigkeit
aus dem Vorratsbehälter 22 herauszulassen.
- 3. Wenn der ausgewählte
Vorratsbehälters 22, der
die komprimierte Luft enthält,
auf die unterste Position auf dem Drehtisch 21 bewegt wird,
tendiert der Innenluftdruck des ausgewählten Vorratsbehälters 22 dazu,
die Flüssigkeit
dazu zu veranlassen, aus dem Vorratsbehälter 22 in das Behältnis 33 bei
schwankender Geschwindigkeit zu fließen oder sogar in das Behältnis 33 ausgestoßen zu werden
und folglich die genaue Messung der Flüssigkeit nachteilig zu beeinflussen.
- 4. Der Innendruck des ausgewählten
Vorratsbehälters 22 verringert
sich, während
die Flüssigkeit aus
dem Vorratsbehälter 22 heraus
fließt.
Wenn der Innendruck des ausgewählten
Vorratsbehälters 22 kleiner
als der äußere atmosphärische Druck
wird, würde
es notwendig sein, nochmals komprimierte Luft in den ausgewählten Vorratsbehälter 22 zu
füllen,
um die restliche Flüssigkeit
in dem ausgewählten
Vorratsbehälter 22 zu
leeren.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Es
ist folglich ein primäres
Ziel der vorliegenden Erfindung, eine automatisierte Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung
vorzusehen, die Injektoren als Dosiervorrichtungen verwendet, um
die Nachteile zu beseitigen, die bei der herkömmlichen Vorrichtung zum präzisen Zuführen und
Dosieren einer spezifischen Flüssigkeit
existieren, insbesondere bei der Vorrichtung, die Magnetventile
verwendet, um eine solche präzise
Zuführung
der spezifizierten Flüssigkeit
zu steuern. Um dieses Ziel zu erreichen, ist durch die vorliegende
Erfindung eine automatisierte Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung
vorgesehen, die eine Mehrzahl von Vorratsbehältern aufweist, die in einer
Ebene in mehreren Reihen in gleichmäßigen Abständen angeordnet sind. Jeder
Vorratsbehälter ist
mit einer Kappe abgedichtet und weist einen Magneteisenstein auf,
der darin enthalten ist. Ein Rührmittel
ist unter den Vorratsbehältern
angeordnet, um zu bewirken, dass sich die Magneteisensteine drehen
und dadurch Flüssigkeit
in den Vorratsbehältern gleichmäßig gerührt wird,
um eine Ablagerung von Chemikalien in den Vorratsbehältern zu
verhindern. Die Kappe jedes Vorratsbehälters weist mindestens einen
Injektor auf, der sich dort hindurch erstreckt. Ein Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel, das
auf einem Bewegungsmittel angebracht ist, kann verlagert werden,
um sich unter der Steuerung eines Steuermittels über einem ausgewählten Vorratsbehälter anzuordnen.
Wenn sich das Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel in
einer abgesenkten Position befindet, ergreift es den Injektor auf
dem ausgewählten
Vorratsbehälter, und
wenn dasselbe Mittel, das den Injektor ergreift, in eine angehobene
Position verlagert wird, veranlasst es den Injektor, eine Menge
einer Flüssigkeit
aus dem ausgewählten
Vorratsbehälter
beim Extrahieren des gleichen Injektors aus dem ausgewählten Vorratsbehälter zu
saugen. Der extrahierte Injektor wird dann zusammen mit dem Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel
durch das Bewegungsmittels bewegt, um die gesamte zuvor eingesaugte
Flüssigkeit
in ein Behältnis
abzugeben, das auf einer elektronischen Waage positioniert ist,
auf der die abgegebene Flüssigkeit
präzise
gemessen wird.
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Bei
der automatisierten Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung
der vorliegenden Erfindung werden entweder die Dosier- oder die
Magnetventile weggelassen, um die Herstellungskosten der Vorrichtung
in hohem Maße
zu reduzieren, ohne das präzise
Zuführen
und Dosieren der spezifizierten Flüssigkeit herabzusetzen.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine automatisierte
Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung
vorzusehen, die keine Förderrohre zum Übertragen
der Flüssigkeit
von den Vorratsbehältern
zu dem Behältnis
verwendet. Das Problem der Ablagerung von Chemikalien in den Förderrohren kann
folglich vermieden werden. Die Auslassung der Förderrohre verringert ferner
die Herstellungskosten der gesamten Vorrichtung.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine automatisierte
Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung
vorzusehen, die eine schnelle und präzise Übertragung einer spezifizierten
Flüssigkeit aus
einem ausgewählten
Vorratsbehälter
in das Behältnis
innerhalb eines in hohem Maße
verkürzten Zeitabschnitts
ermöglicht.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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Die
Struktur und die technischen Mittel, die bei der vorliegenden Erfindung
angepasst sind, um die oben genannten und weitere Ziele zu erreichen, können am
besten durch Bezugnahme auf die folgende detaillierte Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
und den beiliegenden Zeichnungen verstanden werden, worin
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1 eine
schematische Ansicht einer herkömmlichen
automatischen Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung
ist,
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2 eine
schematische Perspektivansicht ist, die eine Anwendung der herkömmlichen
automatischen Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung
aus 1 zeigt,
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3 eine
schematische Ansicht einer weiteren herkömmlichen automatischen Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung
ist, in der Förderrohre
weggelassen sind,
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4 eine
Draufsicht ist, die die Anordnung einer automatisierten Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt, die Injektoren als Dosiervorrichtungen verwendet,
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5 eine
Draufsicht auf die automatisierte Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung aus 4 ist,
die die Art des Absenkens und Anhebens der mit Zylindern verbundenen
Greifer der Vorrichtung zeigt, um einen Injektor von einem ausgewählten Vorratsbehälter, der
die spezifizierte Flüssigkeit
enthält,
zu ergreifen und zu extrahieren, und
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6 eine
Draufsicht ist, die die Art des Verlagerns der mit Zylinder verbundenen
Greifer der automatisierten Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung
aus 4 zeigt, um die spezifizierte Flüssigkeit in
dem extrahierten Injektor an ein Behältnis zu übertragen.
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Detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Mit
Bezug auf 4 bis 6 weist
eine automatisierte Präzisions-Flüssigkeitsmessvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung, die Injektoren als Dosiervorrichtungen verwendet, hauptsächlich eine Mehrzahl
von Vorratsbehältern 40,
ein Rührmittel 41, ein
Behältnis 42,
eine Mehrzahl von Injektoren 43, ein Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel 44,
ein Bewegungsmittel 45 und ein Steuermittel 46 auf.
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Das
Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel 44 weist
mehrere Gruppen von mit Zylindern verbundenen Greifern 441,
mehrere Sätze
von Servo- oder Schrittmotoren 442 und eine Gewindespindel 443 auf.
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Das
Bewegungsmittel Mittel 45 weist eine Mehrzahl von Sätzen von
Servo- oder Schrittmotoren 451 und einen Schaft 452 auf.
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Das
Steuermittel 46 weist einen Mikrocomputer 461 und
eine Steuerschaltung 462 auf.
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Die
Vorratsbehälter 40 sind
zum jeweiligen Enthalten einer spezifischen Flüssigkeit in einer Ebene in
mehreren Reihen in gleichmäßigen Abständen angeordnet.
Jeder der Vorratsbehälter 40 weist
einen darin enthaltenen Magneteisenstein 401 auf. Das Rührmittel 41 ist
unter den Vorratsbehältern 40 angeordnet
und angepasst, um zu bewirken, dass sich die Magneteisensteine 401 drehen
und dadurch Chemikalien in der Flüssigkeit in jedem der Vorratsbehälter 40 gleichmäßig verrühren und
mischen.
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Jeder
der Vorratsbehälter 40 ist
mit einer Kappe 402 abgedichtet. Jede Kappe 402 weist
wenigstens einen Injektor 43 auf, der sich dort hindurch erstreckt.
Jeder Injektor 43 weist einen Außen-Zylinder 432 und
einen Innen-Kolben 433 auf, der verschiebbar in den Zylinder 432 eingesetzt
ist. Der Zylinder 432 hat einen verengten vorderen Rohrabschnitt 431,
der tief in die Flüssigkeit
in dem Vorratsbehälter 40 hineinragt.
Der Injektor 43 ist normalerweise leer, ohne irgendeine
Flüssigkeit
darin zu halten. Wenn ein Signal von dem Mikrocomputer 461 des
Steuermittels 46 gesendet wird, um eine spezifizierte Flüssigkeit
aus einem der Vorratsbehälter 40, der
im folgenden als der ausgewählte
Vorratsbehälter
bezeichnet wird, zu liefern, wird eine Anweisung von der Steuerschaltung 462 an
das Bewegungsmittel 45 ausgegeben, so dass das Bewegungsmittel 45 das
Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel 44 zu
einer Position unmittelbar über
dem ausgewählten
Vorratsbehälter 40 bewegt,
der die spezifizierte Flüssigkeit
enthält.
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Das
Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel 44 ist auf
dem Schaft 452 des Bewegungsmittels 45 angebracht.
Wenn die Servo- oder Schrittmotoren 451 des Bewegungsmittels 45 gestartet
werden, um den Schaft 452 zu bewegen, veranlasst das letztere
das darauf angebrachte Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel 44 dazu,
sich über
dem ausgewählten
Vorratsbehälter 40 anzuordnen.
Danach wirkt ein erster Satz der Servo- oder der Schrittmotoren 442 des
Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittels 44,
um das Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel 44 abzusenken
oder anzuheben. Wenn sich das Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel 44 in
einer abgesenkten Position befindet, ist es in der Lage, den Injektor 43 von
dem ausgewählten
Vorratsbehälter 40 zu
ergreifen. Und wenn sich das Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel 44 in
einer angehobenen Position befindet, ist es in der Lage, den Injektor 43 des
ausgewählten
Vorratsbehälters 40 zu
extrahieren, um den verengten vorderen Rohrabschnitt 431 des
Injektors 43 von der Kappe 402 des ausgewählten Vorratsbehälters 40 zu
trennen.
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Insbesondere,
wenn sich das Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel 44 in
seiner abgesenkten Position befindet, wird eine erste Gruppe der
mit Zylindern verbundenen Greifer 441 davon nach vorn gedrückt, um
den Zylinder 432 des Injektors 43 zu ergreifen,
und eine zweite Gruppe der mit Zylindern verbundenen Greifer 441,
die ebenfalls mit der Gewindespindel 443 fest verbunden
sind, werden veranlasst, eine obere Seite des Kolbens 433 des
Injektors 43 zu ergreifen. Wenn ein zweiter Satz der Servo-
oder Schrittmotoren 442, der mit der Gewindespindel 443 verbunden
ist, gestartet wird, bewegt sich ein Riemen 444 dieses
Motors 442 und veranlasst die Gewindespindel 443,
sich zu drehen. Die drehende Gewindespindel 443 veranlasst
wiederum die Gruppe der mit Zylindern verbundenen Greifer 441,
die daran befestigt sind, und dementsprechend den Kolben 433 des
Injektors 43, der von dieser Gruppe der Greifer 441 ergriffen
ist, sich aufwärts
zu bewegen. In diesem Moment wird eine Menge der spezifizierten
Flüssigkeit
in dem ausgewählten
Vorratsbehälter 40 über den
verengten vorderen Rohrabschnitt 431 in den Zylinder 432 gesogen.
Danach wird der erste Satz der Servo- oder Schrittmotoren 442 der
Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel 44 nochmals
gestartet, um das gesamte Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel 44 zu
der angehobenen Position zu bewegen, so dass der gesamte Injektor 43 von
der Kappe 402 extrahiert ist, um sich von dem ausgewählten Vorratsbehälter 40 zu
trennen.
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Das
Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel 44 in der
angehobenen Position und beim Ergreifen des Injektors 43,
der eine Menge der spezifizierten, darin eingesogenen Flüssigkeit
aufweist, wird dann entlang des Schafts 452 von dem Bewegungsmittel 45 zu
dem Behältnis 42 bewegt.
Wenn sich der verengte vordere Rohrabschnitt 431 des Injektors 43,
der von dem Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel 44 ergriffen
ist, in Flucht mit dem Mittelpunkt des Behältnisses 42 befindet,
wird das Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel 44 wieder
abgesenkt, um sich dem verengten vorderen Rohrabschnitt 431 an
einer oberen Seite des Behältnisses 42 zu
nähern.
Der Injektor 43 ist jetzt bereit, die zuvor darin eingesogene
Flüssigkeit
abzugeben. In diesem Moment wird der zweite Satz von Servo- oder Schrittmotoren 442 auf
dem Flüssigkeits-Saug-Abgabe-Mittel 44 wieder
gestartet, um die Gewindespindel 443 zu drehen und den
Kolben 433 des Injektors 43 nach vorn zu drücken, so
dass die spezifizierte Flüssigkeit
in dem Zylinder 432 des Injektors 43 durch den
Kolben 433 aus dem Zylinder 432 herausgedrückt wird,
um in das Behältnis 42 zu tröpfeln.
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Da
der Zylinder 432 des Injektors 43 ein normales
zylinderförmiges
Element ist, gibt es einen linearen Zusammenhang zwischen der Menge
der spezifizierten Flüssigkeit,
die aus dem Zylinder 432 abgegeben wird, und der Distanz
zwischen dem Kolben 433 und dem verengten vorderen Rohrabschnitt 431.
Das heißt,
dass die Menge der Flüssigkeit,
die von dem Zylinder 432 abgegeben wird, durch die Distanz
festgestellt werden könnte,
durch den der Kolben 433 völlig nach vorn gedrückt wird.
Dennoch kann die abgegebene Flüssigkeitsmenge
schließlich erst
bestimmt werden, nachdem sie mit einer elektronischen Waage 47 gewogen
worden ist, auf der das Behältnis 42 positioniert
ist.
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Es
sollte beachtet werden, dass eine kleine Menge der spezifizierten
Flüssigkeit
normalerweise bei einem Endstadium des Abgebens der von dem Zylinder 432 gesogenen
Flüssigkeit
von einem unteren Ende des verengten vorderen Rohrabschnitts 431 des
Injektors 43 hängen
würde.
Diese kleine Menge von Flüssigkeit
beträgt
normalerweise ungefähr
1/100g im Gewicht und würde
ferner die genaue Menge der spezifizierten Flüssigkeit, die aus dem ausgewählten Vorratsbehälter 40 gesogen
ist, beeinflussen.
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Um
dieses Problem zu lösen,
weist die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung einen kleinen Zylinder 445 auf,
der fest mit der Gewindespindel 443 verbunden ist. Wenn
der kleine Zylinder 445 betätigt wird, würde er leicht
den Kolben 433 anstoßen,
so dass die abschließende
kleine Menge der spezifizierten Flüssigkeit am unteren Ende des
verengten vorderen Rohrabschnitts 431 in das Behältnis 42 tröpfelt. Und
eine korrekte Messung der spezifizierten Flüssigkeit, die die gleiche wie
die vorbestimmte Menge ist, würde
normalerweise auf der elektronischen Waage 47 angezeigt
werden.