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DE60032602T2 - Hitzeschild für ein brennstoffeinspritzsystem - Google Patents

Hitzeschild für ein brennstoffeinspritzsystem Download PDF

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DE60032602T2
DE60032602T2 DE60032602T DE60032602T DE60032602T2 DE 60032602 T2 DE60032602 T2 DE 60032602T2 DE 60032602 T DE60032602 T DE 60032602T DE 60032602 T DE60032602 T DE 60032602T DE 60032602 T2 DE60032602 T2 DE 60032602T2
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DE
Germany
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fuel
injector
gap
heat shield
fuel passage
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DE60032602T
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A. Lev Elmira PROCIW
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Pratt and Whitney Canada Corp
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Pratt and Whitney Canada Corp
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    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23RGENERATING COMBUSTION PRODUCTS OF HIGH PRESSURE OR HIGH VELOCITY, e.g. GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBERS
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23RGENERATING COMBUSTION PRODUCTS OF HIGH PRESSURE OR HIGH VELOCITY, e.g. GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBERS
    • F23R3/00Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
    • F23R3/28Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel characterised by the fuel supply
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F23DBURNERS
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung ist auf ein Verfahren zum Verhindern oder vollständig Unterbinden von Instabilität während des Betriebs einer Gasturbinenmaschine gerichtet, wobei die Instabilität von einer unkontrollierten Wechselwirkung in dem durch ein Hitzeschild und einer Brennstoffpassage definierten luftgefüllten Spalt in einem konventionellen Brennstoffinjektor herrührt, insbesondere während einem Betrieb bei niedriger Leistung.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Behandeln eines länglichen Brennstoffinjektors um so eine Instabilität während des Betriebs einer Gasturbinenmaschine zu verhindern, wobei die Instabilität von der unkontrollierten Wechselwirkung in dem durch ein Hitzeschild und einer Brennstoffpassage definierten luftgefüllten Spalt in einem konventionellen Brennstoffinjektor herrührt. Ein konventioneller Brennstoffinjektor ist in US 5269468 beschrieben.
  • Konventionelle Brennstoffsteuersysteme sind ausgelegt auf der Annahme, dass der Brennstoff unkomprimierbar ist und durch ein Leitungssystem festen Volumens zu den Injektorspitzen strömt. Deshalb basiert die Brennstoffsteuerung auf der Zufuhr eines bekannten Volumens von unkomprimierbarem Brennstoff während einer bekannten Zeitdauer.
  • Der Erfinder hat erkannt, dass eine Triebwerksinstabilität insbesondere bei niedrigen Leistungsniveaus (bekannt als Maschinen-„Hooting") durch die Wechselwirkung des druckbeaufschlagten Brennstoffs "mit einem gefangenen Luftvolumen in einem Spalt verursacht wird, der konventionell als ein Isolator zwischen einem Brennstoffinjektorhitzeschild und einer Brennstoffpassage in dem Injektorstab verwendet wird.
  • Die gefangene Luft wird komprimiert und entspannt, wenn sich der Brennstoffdruck ändert und der in dem Spalt gespeicherte Brennstoff wird auf unkontrollierte Weise freigegeben, was zu Maschineninstabilität führt.
  • Konventionell weist eine Gasturbinenmaschine einen länglichen Brennstoffinjektor mit einem Injektorstab mit einer internen Brennstoffpassage auf, die von einem Triebwerksbefestigungsende zu einer Injektorspitze an einem Abgabeende geht. Der Stab weist ein rohrförmiges internes Hitzeschild auf, welches in der Brennstoffpassage angeordnet ist. Das Hitzeschild ist an der Brennstoffpassage dem Befestigungsende des Stabs benachbart befestigt und nach innen von der Brennstoffpassage beabstandet und definiert so einen länglichen, ringförmigen wärmeisolierenden Spalt zwischen der Brennstoffpassage und dem Hitzeschild.
  • Der luftgefüllte Spalt ist zu der Brennstoffpassage offen, da es erforderlich ist, eine wärmeinduzierte Relativbewegung zwischen dem Hitzeschild und der Brennstoffpassage zu erlauben. Das Hitzeschild wird durch die Strömung von relativ kühlem Brennstoff gekühlt, während der Injektorstab infolge der Temperaturen der umgebenden, verdichteten Umgebungsluft relativ heiß ist. Bis heute wurde die Anwesenheit dieses offenen, luftgefüllten Isolierspalts nicht als problematisch angesehen, da man der Auffassung war, dass sich während des anfänglichen Betriebs schnell Kohle bildet, um die Öffnung zu verstopfen. Jedoch sind es der zeitliche Ablauf der Kohlebildung und die unvorhersagbare Leistung des Kohlestopfens, welche beim Anfangsbetrieb eine Maschineninstabilität verursa chen und zu einem vorzeitigen Verkoken der Brennstoffinjektorspitzen führen können.
  • Der luftgefüllte Spalt bewirkt eine Maschineninstabilität, da die eingefangene Isolierluft druckbeaufschlagt wird, wenn druckbeaufschlagter Brennstoff durch die Brennstoffpassage injiziert wird. Die verdichtete Luft hat weniger Volumen und ein Brennstoffvolumen besetzt den Bereich des Luftspalts, aus dem die Luft zurückgetrieben wurde. In der Folge ist das Gesamtvolumen das an die Injektorspitze gelieferten Brennstoff geringer als das Volumen, weiches das Brennstoffsteuersystem als geliefert angibt. Wenn die Brennstoffsteuerung den Brennstoffdruck verringert, wird die Luft in dem Spalt entspannt und der eingefangene Brennstoff in dem Spalt entkommt, um den Brennstoffinjektoren zugeführt zu werden.
  • Das Entfernen eines Brennstoffvolumens bei der Brennstoffdruckzunahme und die anschließende Lieferung von Brennstoff, wenn der Brennstoffdruck abnimmt, sind die Ursache für Maschineninstabilität, wenn derartige Luftspalte in Verbindung mit einem Brennstoffinjektorhitzeschild verwendet werden, insbesondere beim Anfangsbetrieb der Maschine bei niedrigen Leistungszuständen. Wenn die Maschine für eine ausreichende Zeitdauer in Betrieb war, hat sich schließlich etwas von dem in dem Luftspalt gefangenen Brennstoff infolge der Temperaturen des umgebenden Brennstoffstabs zersetzt. Kohleablagerungen bilden sich, um den Spalt zu verstopfen, und behindern die Bewegung von Luft und Brennstoff. Jedoch verursacht während des Anfangsbetriebs der Maschine das Geräusch und der Fehlbetrieb der Maschine vor der Kohlebildung Bedenken bei den Käufern und die Maschinen werden häufig ohne Notwendigkeit dem Hersteller zurückgegeben, um die Ursache dieser Instabilität zu untersuchen.
  • Die unkontrollierte Kohlebildung und die unkontrollierte Brennstoff/Luftgrenzfläche in dem Luftspalt können weitere Brennstoffsystemprobleme verursachen. Unkontrollierte Kohlebildung in einem begrenzten Bereich kombiniert mit dem Einströmen und Ausströmen von Brennstoff in den Spalt können Kohle verlagern und bewirken, dass sich Kohleansammlungen von dem Spalt zu der Brennstoffinjektorspitze und den Sprühdüsen bewegen. Eine derartige Bewegung von Kohleteilchen kann zu einer vorzeitigen Bildung von Kohle in der Injektorspitze und Verstopfen von Brennstoffsprühdüsen führen.
  • Wenn man erlaubt, dass sich Kohle in einer unkontrollierten und ungemessenen Weise in dem Spalt bildet, kann es sein, dass die Kohle nicht fest an den Spaltwänden anhaftet oder der Brennstoff sich nur zum Teil zersetzt, was zu einer unerwünschten Bewegung von Kohleteilchen von dem Spalt zu anderen Brennstoffsystembauteilen strömungsabwärts führt.
  • Die unkontrollierte Brennstoff/Luftgrenzfläche erzeugt flüchtiges Gas in dem Isolierspalt, wenn hohe Maschinentemperaturen ein Verdampfen des Brennstoffs bewirken. Das flüchtige Gas kann sich zersetzen und Kohle bilden, jedoch ist das endgültige Ergebnis unklar, da die Maschinenbetriebstemperaturen variieren können. Jedoch ist die Anwesenheit eines flüchtigen Gases eingeschlossen in einer erwärmten Umgebung unerwünscht, insbesondere weil dieses Gas nichts dazu beiträgt, die Maschinenleistung zu erhöhen.
  • In manchen Situationen ist es das Beste, lediglich die Verwendung von luftgefüllten Isolierspalten in Brennstoffinjektoren auszusetzen, beispielsweise bei neu hergestellten Maschinen. Infolge der fortgesetzten Verwendung derartiger Hitzeschilde in existierenden Maschinen überwiegen die Nachteile der Verwendung die Kosten für den Austausch oder eine Neukonstruktion nicht und die vorangehend beschriebenen Schwierigkeiten wirken fort.
  • Es ist ein Ziel der Erfindung, Maschineninstabilität zu verhindern und die Brennstoff/Luftgrenzfläche zu kontrollieren, wo die Verwendung luftgefüllter Spalte beibehalten ist.
  • Weitere Ziele der Erfindung werden aus der Durchsicht der Offenbarung der Beschreibung der Erfindung nachfolgend ersichtlich.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Gemäß Anspruch 1 der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Behandeln eines länglichen Brennstoffinjektors bereitgestellt, um eine Instabilität während des Betriebs einer Gasturbinenmaschine zu verhindern, die den Brennstoffinjektor inkorporiert. Bei einer beschriebenen Ausführungsform beinhaltet das Verfahren das Vor-Behandeln des Brennstoffinjektors, um eine Ausscheidung, beispielsweise Kohle in dem Isolierluftspalt in einer kontrollierten und vorhersagbaren Weise vor der Installation in der Maschine zu bilden. Auf diese Weise ist der Niederschlag beim anfänglichen Maschinenbetrieb vorhanden und behindert das Strömen von Luft und Brennstoff in dem Spalt und verringert so substantiell Maschineninstabilität oder eliminiert diese.
  • Das Verfahren beinhaltet das Füllen eines ringförmigen Bereichs des Spalts mit einer ausgewählten Flüssigkeit, beispielsweise Kohlenwasserstoffbrennstoff und dann Härten der Flüssigkeit, um einen Niederschlag, beispielsweise Kohle, zu bilden, der bei Temperaturen in einem Betriebsbereich für den Injektorstab physikalisch und chemisch stabil bleibt und der eine wärmeinduzierte Relativbewegung zwischen dem Hitzeschild und der Brennstoffpassage erlaubt.
  • Der Brennstoff kann durch Einbringen des Brennstoffinjektorstabs in einen Ofen oder durch Induktionserwärmen des Brennstoffinjektorstabs erwärmt werden. Vorzugsweise wird die Brennstoffpassage durch eine kontinuierliche Strömung von kühler trockener Luft während des Erwärmens des Brennstoffs gespült. Um Kohle zu bilden, wird der Brennstoff auf eine Temperatur im Bereich von 150°C bis 750°C für eine Zeitdauer im Bereich von 20 bis 120 Minuten erwärmt.
  • Weitere Details der Erfindung und deren Vorteile werden aus der nachfolgend gegebenen detaillierten Beschreibung und den Zeichnungen ersichtlich.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Zum leichteren Verständnis der Erfindung wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung nur beispielhaft mit Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, für die gilt:
  • 1 ist eine Längsschnittansicht durch einen konventionellen Brennstoffinjektor, der in einer Gasturbinenmaschine verwendet wird und eine Injektorspitze an dem Abgabeende und einen länglichen Stab mit einem in der Brennstoffpassage angeordneten und nach innen von der Brennstoffpassage beabstandeten rohrförmigen internen Hitzeschild aufweist und so einen länglichen, ringförmigen, luftgefüllten Wärmeisolierspalt zwischen der Brennstoffpassage und dem rohrförmigen Hitzeschild definiert.
  • 2 ist eine detaillierte Ansicht des Endes des rohrförmigen internen Hitzeschilds, welches den außenseitigen, luftgefüllten Spalt zeigt, der als ein Wärmeisolator zum Isolieren des relativ kühlen Brennstoffs dient, der durch das interne Hitzeschild von dem Brennstoffinjektorstab strömt.
  • 3 ist eine Darstellung des gleichen Schnitts des Brennstoffinjektorstabs, welche die Mittel zeigt, mittels denen Kohle an den Innenoberflächen des luftgefüllten Spalts gebildet wird, wenn Brennstoff unter Druck durch die Brennstoffpassage injiziert wird.
  • 4 zeigt einen ersten Schritt bei dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung, bei dem der ringförmige Spalt mit einer Flüssigkeit, beispielsweise einem Kohlenwasserstoffbrennstoff, gefüllt wird, bevor die Flüssigkeit gehärtet wird, um einen Niederschlag zu bilden, der physikalisch die Bewegung von Brennstoff und Luft in dem Spalt stört.
  • 5 zeigt einen fertigen Brennstoffinjektorstab, der gemäß dem Verfahren der Erfindung behandelt wurde, wobei der luftgefüllte Spalt einen porösen, soliden Niederschlag, beispielsweise Kohle, aufweist, um physikalisch das Fließen von Brennstoff in den Spalt zu behindern und eine wärmeinduzierte Bewegung zwischen dem Hitzeschild und der Brennstoffpassage erlaubt und dabei die wärmeisolierende Funktion beibehält.
  • Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
  • 1 zeigt eine Längsschnittansicht durch einen konventionellen Brennstoffinjektor, mit dem Brennstoff zu der Injektorspitze geführt wird und in die Brennkammereinrichtung der Maschine gesprüht wird. Die Gasturbinenmaschine weist mehrere längliche Brennstoffinjektoren auf, wobei jeder einen Injektorstab 1 mit einer internen Brennstoffpassage 2 hat, welche von einem Maschinenbefestigungsende 3 zu einer Injektorspitze 4 an dem Abgabeende 5 verläuft.
  • Der Injektorstab 1 weist ein rohrförmiges, internes Hitzeschild 6 auf, welches in der Brennstoffpassage 2 angeordnet ist. Das Hitzeschild 6 ist an der Brennstoffpassage, beispielsweise durch Hartlöten, dem Befestigungsende 3 benachbart befestigt und ist nach innen von der Brennstoffpassage 2 beabstandet und definiert so einen länglichen, ringförmigen, wärmeisolierenden Spalt 7 zwischen der Brennstoffpassage und den Hitzeschild 6. Der isolierende Spalt 7 wird verwendet, um den relativ heißen Injektorstab 1, der in einem Strom heißer, verdichteter Luft in der Maschine angeordnet ist, und den relativ kühlen Brennstoff, der durch das Hitzeschild 6 und die Brennstoffpassage 2 in einen Sammelraum 8 in einer strömungsabwärtigen Richtung, wie in 1 gezeichnet, geleitet wird, thermisch zu isolieren.
  • Der druckbeaufschlagte Brennstoff von dem Sammelraum 8 wird in einem Sprühstrahl durch das Abgabeende 5 in den Maschinenbrennkammerbereich (nicht gezeigt) als zerstäubte Tröpfchen gut vermischt mit verdichteter Luft, welche durch die zentrale Leitung 9 und Öffnungen 10 strömt, injiziert.
  • Wie in der 2 gezeigt, ist der luftgefüllte Spalt 7 an dem inwärtigen Ende des Hitzeschilds 6 zu der Brennstoffpassage 2 offen. Das inwärtige Ende 11 des Hitzeschilds 6 muss zu der Brennstoffpassage 2 an einem Ende frei bleiben, um eine wärmeinduzierte Bewegung zwischen dem Hitzeschild 6 und der Brennstoffpassage 2 zu erlauben.
  • Wie in der 3 gezeigt, erlaubt der offene Raum an dem inwärtigen Ende 11 des Hitzeschilds 6, Brennstoff 12 in den luftgefüllten Spalt 7 zwischen dem Hitzeschild 6 und der Brennstoffpassage 2 einzudringen, wenn Brennstoff 12 unter Druck durch die Brennstoffpassage 2 injiziert wird. Abhängig von dem Brennstoffdruck, der durch das Maschinenbrennstoffsteuersystem kontrolliert wird, kann das Niveau, auf welches der Brennstoff ansteigt, wie in der 3 durch die Dimension „h" gezeigt, variieren. Die Luft in dem Spalt 7 wird komprimiert und entspannt sich abhängig von dem Brennstoffdruck.
  • Als eine Folge des Temperaturgradienten in dem Spalt 7 wird Brennstoff in dem Spalt auf eine Temperatur erwärmt, bei der sich der Brennstoff zersetzt und einen massiven Kohleniederschlag 13 an den benachbarten Wänden der Brennstoffpassage 2 des Hitzeschilds 6 bildet. Jedoch ist, wenn das wie beim Stand der Technik unkontrolliert ist, das exakte Ausmaß, in dem sich Kohle 13 bildet, wenn sie denn gebildet wird, oder ob sie sich bildet, und das Maß in dem sie an den benachbarten Oberflächen des Spalts 7 anhaftet, unkontrolliert und im Wesentlichen unbekannt.
  • Das einfache Verkoken des Spalts 7 des Stands der Technik während des Anfangsbetriebs der Maschine hat unvorhersagbare Ergebnisse. Kohleniederschlag 13 kann lose anhaftende Teilchen bilden, die durch Einwärts- und Auswärtsbewegung des Brennstoffs in den Spalt 7 verlagert werden können. In der Folge können Kohleteilchen von dem Bildungsbereich in die Öffnungen 14 der Injektorspitze 4 weggespült werden. Außerdem kann es sein, dass sich der Bereich, in dem sich Kohle bildet (als „h" in der 3 angezeigt) nicht über eine ausreichende Strecke erstreckt, um das Einwärts- und Auswärtsströmen des Brennstoffs substantiell zu behindern.
  • Folglich liefert die Erfindung ein Verfahren zum Bilden einer vollständigen Kohleeinströmbarriere 15, wie in 5 angezeigt. Die Kohle wird auf eine Weise gebildet, die reproduzierbar ist, vorhersagbar ist und optimiert werden kann, um zu den Erfordernissen einer jeden Injektor- oder Maschinenkonstruktion zu passen.
  • Es wird auf die 4 Bezug genommen. Das Verfahren gemäß der Erfindung weist anfängliches Füllen eines Ringbereichs 16 des Spalts 7 mit einem ausgewählten Fluid, beispielsweise Kohlenwasserstoffbrennstoff, auf. Zum Füllen des vollständigen Spalts 7 kann es erforderlich sein, den Injektorstab 1 vollständig in Brennstoff in einer umgedrehten Position einzutauchen, um es Luft in dem Spalt zu erlauben, zu entkommen, oder alternativ können Ablasspassagen in dem Maschinenbefestigungsende 3 gebildet sein, um in dem Spalt 7 gefangene Luft abzulassen, wenn der Spalt 7 mit Brennstoff gefüllt wird.
  • Der nächste Schritt in dem Verfahren ist das Härten der Flüssigkeit, um einen Niederschlag zu bilden, der physikalisch und chemisch bei Temperaturen in dem Betriebsbereich für den Injektorstab 1 stabil bleibt. Verschiedene niederschlagsbildende Flüssigkeiten sind dem Fachmann bekannt und es ist nicht nötig, die Erfindung auf irgendeine spezielle Flüssigkeit zu beschränken. Jedoch ist Kohlenwasserstoffbrennstoff bevorzugt, da Brennstoff mit Wärme härtet, um einen Kohleniederschlag zu bilden. Kohle ist komplett kompatibel mit dem Injektor und dem Kohlenwasserstoffbrennstoff. Der Niederschlag muss auch eine thermisch induzierte Bewegung zwischen dem Hitzeschild 6 und der Brennstoffpassage 2 erlauben.
  • Von der Kohle ist bekannt, dass sie stabil ist, sobald sie bei Temperaturen in dem Betriebsbereich des Injektorstabs gebildet wird, und die poröse Natur der Kohle erlaubt eine Relativbewegung, während sie dazu dient, ein freies Strömen von Brennstoff in den Isolierstab 7 zu behindern.
  • Sobald der Brennstoff oder jegliche andere ausgewählte Flüssigkeit in dem Spalt 7, wie in der 4 angegeben, angeordnet ist, wird der Brennstoff erwärmt, indem man den kompletten Brennstoffinjektorstab in einen Ofen bringt, oder durch Induktionserwärmen des Brennstoffinjektorstabs durch bekannte Verfahren. Um eine Kohlebildung an den Innenoberflächen der nicht abgeschirmten Bereiche der Brennstoffpassage 2, der internen Passage des Hitzeschilds 6 oder irgendwelcher anderer Brennstoff leitender Komponenten der Injektorspitze 4 zu verhindern, wird die Brennstoffpassage 2 von Brennstoff freigespült, während der Brennstoff erwärmt wird. Ein konventionelles Mittel zum Spülen ist es, einen kontinuierlichen Strom aus kühler trockener Luft während des Erwärmens des Brennstoffs in den Spalt 7 zu fördern.
  • Um Kohle zu bilden, muss der Brennstoff auf unterhalb seiner Verbrennungstemperatur erwärmt werden, und deshalb sollte der Brennstoff auf eine Temperatur im Bereich von 100°C bis 150°C erwärmt werden. Um den Brennstoff vollständig zu zersetzen und eine optimale Menge an Kohle zu bilden, sollte die Zeitdauer, während der der Brennstoff erwärmt wird, über eine Dauer im Bereich von 20 bis 120 Minuten gehen.
  • Zum Bestimmen der Menge an in dem Spalt 7 abgeschiedener Niederschläge können verschiedene Arten zersötrungsfreien Testens verwendet werden. Das einfachste Verfahren ist es, das Gewicht des Brennstoffinjektors vor und nach dem Füllen mit Brennstoff und dem Erwärmen zu vergleichen. Jedoch verschleiert nicht reagierter flüssiger Brennstoff tendenziell die Ergebnisse, wenn die Ofenhitze oder die Zeitdauer nicht adäquat waren, um sämtlichen Brennstoff zu Kohle zu härten. Eine Röntgenstrahluntersuchung oder Ultraschall-Bildgebungsverfahren können auch verwendet werden, um das Maß der Kohlebildung zu bestimmen.
  • Auf diese Weise kann die Kohlebildung zum Behindern von Brennstoffströmung in einem luftgefüllten Spalt 7 durch eine abgewogene Steuerung des gesamten Prozesses vor der Installation in die Gasturbinenmaschine, einschließlich der Qualitätskontrolle und der Inspektion nach dem Abschließen des Härtens gesteuert und optimiert werden.
  • Obwohl die vorangehende Beschreibung und die begleitenden Zeichnungen eine spezielle bevorzugte Ausführungsform, so wie sie momentan von dem Erfinder angedacht wird, betrifft, wird man verstehen, dass die Erfindung in ihrem breiten Aspekt mechanische und funktionelle Äquivalente der beschriebenen und gezeigten Elemente einschließt.

Claims (10)

  1. Verfahren zum Behandeln eines länglichen Brennstoffinjektors, um Instabilität während des Betriebs einer Gasturbinenmaschine, welche den Brennstoffinjektor beinhaltet, zu verhindern; wobei der längliche Brennstoffinjektor einen Injektorstab (1) mit einer internen Brennstoffpassage (2), welche von einem Maschinenbefestigungsende (3) zu einer Injektorspitze an einem Abgabeende geht, hat, wobei der Stab (1) ein rohrförmiges, internes Hitzeschild (2) aufweist, welches in der Brennstoffpassage (2) angeordnet ist, wobei das Hitzeschild (6) an der Brennstoffpassage (2) dem Befestigungsende (3) des Stabs (1) benachbart befestigt ist und von der Brennstoffpassage (2) nach innen beabstandet ist und so einen länglichen, ringförmigen Wärmeisolierspalt (7) zwischen der Brennstoffpassage (2) und dem Hitzeschild (6) definiert, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: vor dem Installieren des Injektors in der Maschine: (a) Füllen eines ringförmigen Bereichs des Spalts (7) mit einem ausgewählten Fluid (16); und (b) Härten des Fluids (16), um einen Niederschlag (15) zu bilden, der bei Temperaturen in einem Betriebsbereich für den Injektorstab (1) physikalisch und chemisch stabil bleibt und der eine wärmeinduzierte Relativbewegung zwischen dem Hitzeschild (6) und der Brennstoffpassage (2) erlaubt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Fluid (16) ein Kohlenwasserstoffbrennstoff ist und der Härteschritt das Erwärmen des Brennstoffs zur Kohlebildung beinhaltet.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei Brennstoff durch Anordnen des Brennstoffinjektorstabs (1) in einem Ofen erwärmt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 2, wobei Brennstoff durch Induktionserwärmen des Brennstoffinjektorstabs (1) erwärmt wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 2, 3 oder 4, wobei die Brennstoffpassage (2) von Brennstoff gespült wird, während der Brennstoff erwärmt wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Brennstoffpassage (2) mit einer kontinuierlichen Strömung von kühler, trockener Luft während des Erwärmens des Brennstoffs gespült wird.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, wobei Brennstoff auf eine Temperatur im Bereich von 100°C bis 150°C erwärmt wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei Brennstoff für eine Zeitdauer im Bereich von 20 bis 120 Minuten erwärmt wird.
  9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, aufweisend den Schritt des Bestimmens der Menge an Niederschlag (15), der in dem Spalt (7) abgeschieden wurde, durch zerstörungsfreies Testen.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei das zerstörungsfreie Testen ausgewählt ist aus der Gruppe, die besteht aus: Gewichtsvergleich vorher und hinterher; Röntgenstrahlenuntersuchung und Ultraschallbildgebung.
DE60032602T 1999-06-24 2000-06-21 Hitzeschild für ein brennstoffeinspritzsystem Expired - Lifetime DE60032602T2 (de)

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