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EINFÜHRUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Lebensmittelwarmhalter und
insbesondere einen verbesserten Lebensmittelwarmhalter mit Heizungsregelung.
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HINTERGRUND
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Lebensmittelwarmhalter
werden gewerblich von Restaurants, Kantinen und Schnellimbissen dazu
verwandt, eine Vielzahl verschiedener gekochter Lebensmittelprodukte,
wie beispielsweise Pommes Frites, Fisch, Kartoffeln, gebratenes
Huhn und Ähnliches
auf einer gewünschten
Temperatur zu halten. Lebensmittelwarmhalter verwenden im typischen
Fall Lampen mit einer Strahlung im sichtbaren und infraroten Spektrum
oder Heizstrahler mit einer Ausgangsleistung im infraroten Spektrum
in Kombination mit Lampen, die für
eine Beleuchtung sorgen, siehe beispielsweise US-A-4 990 749.
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Lebensmittelwarmhalter
können
eine Steuerung aufweisen, die die Ausgangsleistung der Lampen und/oder
Heizer so festlegt, dass für
eine Temperatur im Lebensmittelwarmhalter gesorgt wird, die auf den örtlichen
Bedingungen, beispielsweise der verfügbaren Spannung, der Luftströmung um
den Lebensmittelwarmhalter und der Geometrie des Lebensmittelwarmhalters
beruht. Eine Steuerung von Strahlungslampen ist nicht erwünscht, da
der Beleuchtungspegel im Lebensmittelwarmhalter und die Farbe der
Lebensmittelprodukte im Lebensmittelwarmhalter durch die Einstellung
der Steuerung stärker
als die Wärmeabgabe
beeinflusst werden und vom Verbraucher auch stärker wahrgenommen werden. Eine
Steuerung berücksichtigt
auch nicht Änderungen
in der Betriebsumgebung. Insbesondere kann eine Steuerung keine
Spannungsschwankungen, die dann auftreten können, wenn Nachbarn ans Netz
gehen oder vom Netz gehen, und auch nicht Lufttemperaturschwankungen
kompensieren, die beispielsweise dann auftreten können, wenn
ein Durchgangsfenster oder Durchgangstüren eines Restaurants geöffnet und
geschlossen werden.
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Es
war schwierig, eine Steuerung in Lebensmittelwarmhaltern auszuführen, da
die verschiedenen Sensorarten zu verschiedenen Problemen führen. Einige
Sensoren nehmen die Lufttemperatur wahr, wie es in einem Ofen erfolgt,
die Erwärmung
in einem Lebensmittelwarmhalter erfolgt jedoch durch Strahlung und
nicht durch heiße
Luft. Einige Sensoren können
die Temperatur eines Teils des Lebensmittelwarmhalters selbst wahrnehmen,
der Wärme anders
als das Lebensmittelprodukt empfängt
und überträgt. Andere
Sensoren verwenden eine Infrarotwärmeerfassung, um das Lebensmittelprodukt
zu betrachten und dann die Temperatur zu berechnen. Das Emissionsvermögen, das
bei einer derartigen Rechnung verwandt wird, ist jedoch für das Lebensmittelprodukt
und den Lebensmittelwarmhalter selbst verschieden und die Infraroterfassungseinrichtung
kann zu gegebenen Zeiten das eine oder das andere oder eine Kombination
von beiden betrachten, was zu fehlerhaften Ablesungen führt.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist eine Regelung für einen
Lebensmittelwarmhalter, die einige oder alle der oben genannten
Schwierigkeit, die bekannten Vorrichtung anhaften, verringert oder
vollständig überwindet.
Spezielle Ziele und Vorteile der Erfindung werden sich für die Fachleute,
d. h. für
diejenigen, die auf diesem technischen Gebiet Kenntnisse haben oder
erfahren sind, im Hinblick auf die folgende Beschreibung der Erfindung
und die detaillierte Darstellung von gewissen bevorzugten Ausführungsbeispielen
ergeben.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Die
Grundprinzipien der Erfindung können vorteilhafterweise
dazu benutzt werden, einen Lebensmittelwarmhalter mit einer Heizungsregelung
zu schaffen, um für
eine genauere Regelung einer gewünschten
Solltemperatur zu sorgen.
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Die
vorliegende Erfindung liefert eine Heizungssteuerung für einen
Lebensmittelwarmhalter mit einem Gehäuse, in dem sich ein Warmhaltebereich
befindet, welcher Warmhaltebereich einen Temperatursensor, eine
erste Wärmequelle
und eine zweite Wärmequelle
einschließt,
welche zweite Wärmequelle
dem Warmhaltebereich diskontinuierlich Wärme liefert, um eine gewünschte Solltemperatur des
Warmhaltebereiches beizubehalten, wobei die Wärme, die benötigt wird,
um den Warmhaltebereich auf einer gewünschten Temperatur zu halten,
Wärme sowohl
von der ersten Wärmequelle
als auch von der zweiten Wärmequelle
benötigt,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Temperatursensor ein Maß an Wärmeabsorption und
ein Maß an
Wärmeverlust
hat, die im Wesentlichen gleich denen eines gewählten Lebensmittelproduktes
sind,
die erste Wärmequelle
dem Warmhaltebereich kontinuierlich Wärme und Licht liefert und
eine
Regelung auf ein Signal vom Temperatursensor anspricht, um die Arbeit
der zweiten Wärmequelle
so zu steuern, dass eine gewünschte
Solltemperatur des Warmhaltebereiches beibehalten wird.
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Vorzugsweise
weist die Heizungssteuerung ein Gehäuse mit einer Decke und einem
Boden auf. Der Boden weist einen Warmhaltebereich auf und ein Temperatursensor
befindet sich im Warmhaltebereich. Mehrere Lampen sind an der Decke
befestigt, um das Lebensmittelprodukt, das im Warmhaltebereich enthalten
ist, mit Licht und Wärme
zu versorgen. Die Lampen arbeiten kontinuierlich, während sich
das Lebensmittelprodukt im Warmhaltebereich befindet. Jeder Lampenreflektor
einer Vielzahl von Lampenreflektoren befindet sich neben einer Lampe, um Licht
und Wärme
auf den Warmhaltebereich zu lenken. Eine Strahlungsheizung ist an
der Decke befestigt, um für
Wärme zum
Erwärmen
des Lebensmittelproduktes im Warmhaltbereich zu sorgen. Die Wärme, die
benötigt
wird, um das Lebensmittelprodukt auf einer gewünschten Temperatur zu halten,
erfordert Wärme
sowohl von den Lampen als auch von der Strahlungsheizung. Ein Strahlungsheizungsreflektor
befindet sich neben der Strahlungsheizung, um Wärme auf den Warmhaltebereich
zu lenken.
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Aus
der vorhergehenden Darstellung ergibt es sich für die Fachleute, d. h. für diejenigen
mit Kenntnis oder Erfahrung auf diesem technischen Gebiet ohne Weiteres,
dass die vorliegende Erfindung einen deutlichen technischen Fortschritt
darstellt. Bevorzugte Ausführungsbeispiele
des Lebensmittelwarmhalters mit Regelung erlauben eine noch genauere
Regelung der Temperatur des Lebensmittelproduktes, das im Lebensmittelwarmhalter
enthalten ist, indem Schwankungen der Betriebsparameter und der
Umgebungsbedingungen berücksichtigt
werden. Diese und zusätzliche
Merkmale und Vorteile der Erfindung, die hier beschrieben wird,
werden sich weiter aus der folgenden Beschreibung im Einzelnen von gewissen
bevorzugten Ausführungsbeispielen
ergeben.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Gewisse
bevorzugte Ausführungsbeispiele werden
im Folgenden im Einzelnen anhand der zugehörigen Zeichnungen beschrieben,
in denen
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1 eine
schematische perspektivische Teilansicht eines Lebensmittelwarmhalters
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt,
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2 eine
schematische Schnittansicht längs
der Linie 2-2 in 1 des Lebensmittelwarmhalters
von 1 zeigt,
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3 eine
schematische Schnittansicht eines Ausführungsbeispiels des Sensors
des Lebensmittelwarmhalters von 1 zeigt,
wobei ein Sensorelement dargestellt ist, das in einem Grundelement aufgenommen
ist,
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4 eine
schematische Schnittansicht eines Ausführungsbeispiels eines Sensorelementes des
Lebensmittelwarmhalters von 1 zeigt,
der in ein Lebensmittelprodukt eingesetzt ist,
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5 eine
schematische Seitenansicht eines alternativen Ausführungsbeispiels
des Sensors des Lebensmittelwarmhalters von 1 zeigt,
wobei ein Sensorelement dargestellt ist, das an einem Grundelement
befestigt ist, und
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6 eine
schematische Draufsicht auf den Lebensmittelwarmhalter von 1 zeigt,
wobei Lampen und eine Strahlungsheizung dargestellt sind, die an
einer Decke des Lebensmittelwarmhalters befestigt sind.
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Die
oben genannten Figuren sind nicht notwendigerweise maßstabsgerecht
und sollten so verstanden werden, dass sie eine Darstellung der
Erfindung geben, die die betreffenden Bauprinzipien wiedergibt.
Einige Merkmale des Lebensmittelwarmhalters, die in der Zeichnung
dargestellt sind, sind vergrößert oder
relativ zu anderen verzerrt dargestellt, um die Erläuterung
und das Verständnis
zu erleichtern. Gleiche Bezugszeichen sind in den Zeichnungen für ähnliche
oder identische Bauteile und Merkmale bei den verschiedenen alternativen
Ausführungsbeispielen
verwandt. Ein Lebensmittelwarmhalter mit einer Heizungsregelung,
der hier beschrieben wird, hat bestimmte Ausgestaltungen und Bauteile, die
teilweise durch die beabsichtigte Verwendung und die Umgebung bestimmt
sind, in der sie benutzt werden.
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BESCHREIBUNG VON BESTIMMTEN
BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
IM EINZELNEN
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In 1 ist
ein Lebensmittelwarmhalter gemäß der vorliegenden
Erfindung dargestellt und allgemein mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnet.
Der Lebensmittelwarmhalter 2 weist ein Gehäuse 4 auf, das
eine Decke 6 und einen Boden 8 umfasst. Eine Schale 10 befindet
sich im Boden 8 und enthält ein Lebensmittelprodukt 12 in
einem Warmhaltebereich 13. Der Warmhaltebereich 13 ist
eine Zone oder ein Gebiet im Gehäuse 4 im
typischen Fall am Boden des Gehäuses 4,
wo die Schale 10 aufliegt. Der Warmhaltebereich 13 wird
erwärmt,
um eine gewünschte
Temperatur des Lebensmittelproduktes 12 beizubehalten.
Das Lebensmittelprodukt 12 kann beispielsweise Pommes Frites,
Fisch, Kartoffeln, gebratenes Huhn oder Ähnliches sein. Ein Temperatursensor 14 ist
im Warmhaltebereich 13 der Schale 10 angeordnet.
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Wie
es in 2 dargestellt ist, ist eine Reihe von Lampen 16 an
der Decke 6 befestigt, die sichtbares Licht und Wärme über das
Lebensmittelprodukt 12 im Warmhaltebereich 13 projizieren.
Reflektoren 18 befinden sich über den Lampen 16 und
richten die Wärme
und das Licht von den Lampen 16 derart aus, dass im Wesentlichen
die gesamte Fläche
des Warmhaltebereiches 13 über dem Lebensmittelprodukt 12 durch
die Lampen 16 beleuchtet und erwärmt wird, wie es durch Pfeile
A dargestellt ist. Die Lampen 16 werden kontinuierlich
betrieben, so dass sie einen ständigen
Wärme-
und Lichtstrom dem Lebensmittelprodukt 12 liefern. Durch
den kontinuierlichen Betrieb der Lampen 16 bleibt das Aussehen
des Lebensmittelproduktes 12, das durch das Licht von den
Lampen 16 beeinflusst wird, konsistent. Die Lampen 16 können bei
gegebenen bevorzugten Ausführungsbeispielen
Quarz- oder Halogenlampen sein. Andere geeignete Lampen sind Glühlampen
oder Reflektorlampen. Die Lampen 16 sind bei gewissen bevorzugten
Ausführungsbeispielen
Quarzlampen mit 375 Watt. Andere geeignete Betriebs parameter der
Lampen 16 ergeben sich ohne Weiteres für die Fachleute aufgrund der
vorliegenden Beschreibung. Der Reflektor 18 kann lackiert
oder mit Emaille beschichtet sein oder aus einem spiegelnden oder
halbspiegelnden Material gebildet sein. Ein bevorzugtes Material für den Reflektor 18 ist
Aluminium. Bei gewissen bevorzugten Ausführungsbeispielen ist die Oberfläche des
Reflektors 18 geprägt,
um die Gefahr zu verringern, dass heiße Flecken gebildet werden.
Andere geeignete Materialien für
den Reflektor 18, die die Wärme von den Lampen 16 in
angemessener Weise zum Lebensmittelprodukt 12 reflektieren,
ergeben sich ohne Weiteres für
die Fachleute auf der Grundlage der vorliegenden Beschreibung. Wenn
Reflektorlampen verwandt werden, sind separate Reflektoren 18 natürlich nicht
erforderlich.
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Eine
Strahlungsheizung 20 und ein entsprechender Reflektor 21 sind
gleichfalls an der Decke 6 so befestigt, dass sie Wärme über im Wesentlichen die
gesamte Fläche
des Warmhaltebereiches 13 über das Lebensmittelprodukt 12 projizieren,
wie es durch Pfeile B dargestellt ist. Die Strahlungsheizung 20 sendet
vorzugsweise eine vernachlässigbare
Energiemenge im sichtbaren Bereich aus, um dadurch jeden Einfluss
auf die Farbgebung des Lebensmittelproduktes 12 so gering
wie möglich
zu halten. Die Strahlungsheizung 20 kann eine Flachplattenheizung,
eine keramische Heizung oder eine Mantelheizung sein. Geeignete
Heizungen werden von Ogden aus Arlington Heights, Illinois und Watlow
aus St. Louis, Missouri hergestellt. Andere geeignete Strahlungsheizungen
ergeben sich für
die Fachleute aufgrund der vorliegenden Beschreibung. Der Reflektor 21 kann
lackiert oder mit Emaille beschichtet sein oder aus einem spiegelnden
oder halbspiegelnden Material gebildet sein. Ein bevorzugtes Material
für den
Reflektor 21 ist Aluminium. Bei gewissen bevorzugten Ausführungsbeispielen
ist die Oberfläche
des Reflektors 21 geprägt,
um die Gefahr der Bildung von heißen Flecken zu verringern.
Andere geeignete Materialien für
den Reflektor 21, die die Wärme von der Strahlungsheizung 20 in
passender Weise zum Lebensmittelprodukt 12 reflektieren,
ergeben sich für die
Fachleute aufgrund der vorliegenden Beschreibung ohne Weiteres.
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Bei
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel beträgt der Abstand
D zwischen der Schale 10 und den Lampen 16 und
der Heizung 20 annähernd
50 cm (20 inch). Dieser Abstand kann auf der Grundlage der Größe des Lebensmittelwarmhalters 2,
der Art des Lebensmittelproduktes 12 und den Arbeitsverhältnissen
des Lebensmittelwarmhalters 2 variieren. Ein geeigneter
Abstand D ergibt sich ohne Weiteres für die Fachleute aufgrund der
vorliegenden Beschreibung.
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Die
Wärme von
den Lampen 16 reicht alleine nicht aus, um die gewünschte Temperatur
des Warmhaltebereiches 13 und des Lebensmittelproduktes 12 beizubehalten.
Die Wärme
von der Strahlungsheizung 20 reicht gleichfalls nicht aus,
um die gewünschte
Temperatur des Warmhaltebereiches 13 und des Lebensmittelproduktes 12 beizubehalten. Dementsprechend
werden sowohl die Lampen 16 als auch die Strahlungsheizung 20 benötigt, um
die gewünschte
Temperatur des Warmhaltebereiches 13 und des Lebensmittelproduktes 12 beizubehalten. Die
kombinierte Wärme
von den Lampen 16 sowie der Strahlungsheizung 20 muss
die Wärme überschreiten,
die unter normalen Betriebsverhältnissen benötigt wird,
so dass die Anordnung ausreichende Wärme unter nachteiligen oder
extremen Umständen liefern
kann. Die Strahlungsheizung 20 wird diskontinuierlich durch
die Verwendung einer Regelung betrieben, um den Warmhaltebereich 13 und
das Lebensmittelprodukt 12 auf einer gewünschten
Temperatur zu halten. Die Regelung, wie sie im vorliegenden Fall
verwandt wird, bezieht sich auf ein System, bei dem ein Ausgangswert,
beispielsweise die vom Temperatursensor 14 wahrgenommene
Temperatur, dadurch gesteuert wird, dass der Ausgangswert rückgekoppelt
und dazu benutzt wird, einen Eingangswert, beispielsweise die von
der Strahlungsheizung 20 erzeugte Wärme zu verändern, um den Ausgangswert
näher an
einen gewünschten
Wert zu bringen. Eine Regelung arbeitet daher fortlaufend in dieser
Weise, um den gewünschten
Ausgangswert beizubehalten.
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Der
Temperatursensor 14 erreicht eine Temperatur auf der Grundlage
der thermischen Verhältnisse
im Warmhaltebereich 13, die gleich den thermischen Verhältnissen
sind, die das Lebensmittelprodukt 12 beeinflussen, und
sendet ein Signal über
ein Kabel 22 zur Regelung 24, die ihrerseits über ein
Kabel 26 mit der Strahlungsheizung 20 verbunden
ist. Die Regelung 24 aktiviert und deaktiviert die Strahlungsheizung 20 derart,
dass die Strahlungsheizung 20 nicht kontinuierlich betrieben
wird, sondern diskontinuierlich arbeitet, um eine gewünschte Solltemperatur
beizubehalten. Die Regelung 24 kann irgendeine geeignete
Einrichtung sein, die einen Leistungsschalter auf einen Temperatursensor
ansprechend betreibt, was beispielsweise einen Computer, der auf
ein elektronisches Signal von einem elektronischen Sensor anspricht,
oder einen Schalter in Kombination mit einer Glühlampe und einem Kapillarthermostat
einschließt.
Die Regelung 24 kann auch ein Schaltschütz, dessen Wicklung mit den Kontakten
eines mechanischen thermischen Schalters verbunden ist, oder ein
siliziumgesteuertes Gleichrichterpaket (SCR) mit einem Proportionalregelungsprozesscomputer
sein, der die Temperatur über
eine Einrichtung wahrnimmt, dessen elektrische Eigenschaft sich
mit der Temperatur ändert
und der auf einen Algorithmus reagiert, um für eine gleichmäßige und
allmähliche
Temperaturänderung
zu sorgen. Bei einem Ausführungsbeispiel
für gebratenes Huhn
haben Versuche gezeigt, dass die im Lebensmittelprodukt 12 bei
Verwendung einer Auf/Zu-Regelung gemessenen Temperaturänderungen
gut innerhalb annehmbarer Grenzen liegen. Andere geeignete Einrichtungen,
die es erlauben, dass die Strahlungsheizung auf der Grundlage eines
Vergleiches der wahrgenommenen Temperatur mit einer gewünschten
Solltemperatur aktiviert und deaktiviert wird, erge ben sich für die Fachleute
aufgrund der vorliegenden Beschreibung ohne Weiteres. Diese Regelung
der Strahlungsheizung 20 erlaubt es, die Temperatur des
Lebensmittelproduktes 12 im Warmhaltebereich 13 zu
regeln und berücksichtigt
den Einfluss äußerer Variabler
wie beispielsweise der Spannungsschwankungen und der Lufttemperaturschwankungen.
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Bei
gewissen bevorzugten Ausführungsbeispielen
hat der Temperatursensor 14 ein Emissionsvermögen, eine
Wärmekapazität, eine
Oberflächenstruktur,
einen Flächenbereich
und eine allgemeine Geometrie, die im Wesentlichen die gleichen
wie bei dem Lebensmittelprodukt 12 sind. Wenn beispielsweise
das Lebensmittelprodukt 12 aus gebratenem Huhn besteht,
ist der Temperatursensor 14 im Wesentlichen ähnlich geformt
und hat der Temperatursensor 14 im Wesentlichen die gleiche
Struktur, im Wesentlichen die gleiche Wärmekapazität und das gleiche Emissionsvermögen wie
ein Stück
gebratenes Huhn. Gemäß der vorliegenden
Erfindung hat somit der Temperatursensor 14 eine Wärmeaufnahme-(Absorption)
und Wärmeverlustcharakteristik,
die im Wesentlichen gleich der Wärmeaufnahme-
und Wärmeverlustcharakteristik
des Lebensmittelproduktes 12 ist und wird der Temperatursensor 14 ein
Temperaturgleichgewicht auf einem Wert in der Nähe dem des Lebensmittelproduktes 12 erreichen.
Der Temperatursensor 14 empfängt gleichfalls Strahlung und
wird durch Emissions- und Konvektionsströme in einer Weise gekühlt, die
im Wesentlichen die gleiche wie beim Lebensmittelprodukt 12 ist.
Die Erwärmung des
Lebensmittelwarmhalters 2 steht daher in einer direkteren
Beziehung zu den Notwendigkeiten des Lebensmittelproduktes 12 und
die Qualität
und die Konsistenz des Lebensmittelproduktes können genauer beibehalten werden.
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Wie
es in 3 dargestellt ist, kann der Temperatursensor 14 ein
Grundelement 30 und ein Sensorelement 32 umfassen,
das darin angeordnet ist. Das Grundelement 30 hat vorzugsweise
im Wesentlichen die gleiche Form, das gleiche Emissionsvermögen, die
gleiche Wärmekapazität, die gleiche
Fläche
und die gleiche Struktur wie das Lebensmittelprodukt 12.
Das Sensorelement 32 ist über ein Kabel 22 mit
der Regelung 24 verbunden, wie es in 1 dargestellt
ist.
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Bei
einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel,
das in 4 dargestellt ist, kann das Sensorelement 32 in
das Lebensmittelprodukt 12 beispielsweise eine Kartoffel
oder ein Stück
gebratenes Huhn selbst eingesetzt sein, indem ein Kanal 34 gebildet
wird, in den das Sensorelement 32 eingesetzt wird.
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Eine
derartige Ausgestaltung stellt sicher, dass das Sensorelement 32 und
das Lebensmittelprodukt 12 zusammenarbeiten, um in passender Weise
die Temperatur zu messen, die vom Lebensmittelprodukt 12 erfahren
wird.
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Das
Sensorelement kann auch an einer Außenfläche eines Grundelementes 30 befestigt
sein, wie es in 5 dargestellt ist. Das Grundelement 30 kann
aus einem Metall, aus Gummi, einem Kunststoff, einem keramischen
Material oder einem anderen geeigneten Material gebildet sein, das
im Wesentlichen die gleiche Form, Größe, Oberfläche, Wärmecharakteristik und das gleiche
Emissionsvermögen
wie das Lebensmittelprodukt 12 hat. Bei einem Experiment
wurde ein 45° Kniestück aus einem Metall
mit einem darin angeordneten Sensorelement verwandt.
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Das
Sensorelement 32 kann beispielsweise ein Thermoelement,
ein mechanischer Sensor wie beispielsweise eine Glühlampen-
und Kapillareinrichtung, die mechanisch mit einem Schalter verbunden ist,
oder ein elektronischer Sensor sein, der ein elektronisches Signal
einem Computer zuführt.
Andere geeignete Sensorelemente ergeben sich ohne Weiteres für die Fachleute
aufgrund der vorliegenden Beschreibung.
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Bei
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind
in der in 6 dargestellten Weise zwei Reihen von
Lampen 16 entlang der Seiten und über die Länge der Decke 6 angeordnet.
Die Strahlungsheizung 20 befindet sich zwischen den beiden
Reihen von Lampen 16. Es versteht sich, dass deren Position umgekehrt
sein kann. Das heißt,
dass bei einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel jede Strahlungsheizung 20 eines
Strahlungsheizungspaares längs
der Seiten der Decke 6 angeordnet sein kann, während sich
die Lampen 16 zwischen dem Paar von Strahlungsheizungen 20 befinden.
Wie es in 6 dargestellt ist, gibt es drei
Lampen 16 in jeder Reihe, die tatsächliche Anzahl der Lampen kann
jedoch auf der Grundlage der Größe des Lebensmittelwarmhalters 2,
der Größe der Lampen 16,
der Betriebsverhältnisse
und anderer Parameter variieren. Eine passende Größe und Anordnung
der Lampe 16 und der Strahlungsheizung 20 ergeben
sich ohne Weiteres für
die Fachleute aufgrund der vorliegenden Beschreibung.
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Andere
Mischungen von Lampen und Strahlungsheizungen können im Lebensmittelwarmhalter 2 verwandt
werden, vorausgesetzt, dass der Warmhaltebereich 13 im
Wesentlichen gleichmäßig sowohl durch
die Lampen als auch die Strahlungsheizungen erwärmt wird. Die Wärme entweder
von den Lampen oder den Strahlungsheizungen ist darüber hinaus nicht
ausreichend, um die erforderliche Wärme zu liefern, damit das Lebensmittelprodukt 12 im
Warmhaltebereich 13 auf der gewünschten Temperatur bleibt. Die
kombinierte Wärme
sowohl von den Lampen als auch den Strahlungsheizungen muss die
Wärme überschreiten,
die unter normalen Betriebsverhältnissen
benötigt
wird, so dass die Anordnung ausreichend Wärme unter nachteiligen oder
extremen Umständen
liefern kann.
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Bei
anderen bevorzugten Ausführungsbeispielen
können
andere Wärmequellen
zusätzlich oder
je nach Wunsch statt der Lampen oder Strahlungsheizungen verwandt
werden, die oben beschrieben wurden. Beispielsweise kann an der
Schale 13 zusätzlich
ein Widerstandselement vorgesehen sein, das Leitungswärme dem
Lebensmittelprodukt 12 lie fert, das sich in der Schale 13 befindet.
Ein derartiges Widerstandselement kann über einen Temperatursensor
mit Regelung betrieben werden. Der Temperatursensor 14 wird
bei einem solchen Ausführungsbeispiel
so aufgebaut sein, dass er Leitungswärme im Wesentlichen in derselben
Weise wie das Lebensmittelprodukt 12 absorbiert. Andere
geeignete Wärmequellen
werden sich für
die Fachleute ohne Weiteres aufgrund der vorliegenden Beschreibung ergeben.
Dementsprechend wird der Temperatursensor 14 so aufgebaut
sein, dass er die Arten der Wärmequellen
berücksichtigt,
die die Wärme
dem Lebensmittelprodukt 12 liefern, damit er eine Wärmeaufnahme-
und Wärmeverlustcharakteristik
hat, die im Wesentlichen gleich der des Lebensmittelproduktes 12 ist.
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Im
Licht der vorhergehenden Beschreibung der Erfindung und der Beschreibung
von bevorzugten Ausführungsbeispielen
werden die Fachleute ohne Weiteres verstehen, dass verschiedene
Abwandlungen und Anpassungen vorgenommen werden können, ohne
den Bereich der Erfindung zu verlassen, der durch die folgenden
Ansprüche
gegeben ist.