-
Technisches
Gebiet
-
Die
Erfindung betrifft ein Informationsaufzeichnungsmedium, das zum
Aufzeichnen und Wiedergeben von Information geeignet ist, und eine
zugehörige
Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung.
-
Genauer
gesagt bezieht sich die Erfindung auf ein physikalisches Format
eines Informationsaufzeichnungsmediums und eine Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung,
die Kopierschutz kompatibel ist.
-
Hintergrund
der Technik
-
Eine
DVD (digital versatile disk), die für Aufzeichnungs-/Wiedergabebetrieb
geeignet ist, wurde entwickelt. Diese Platten umfassen jeweils eine
beschreibbare DVD (hier nachstehend als eine DVD-R bezeichnet) und
eine wieder beschreibbare DVD (hier nachstehend als eine DVD-RW
bezeichnet). Diese Informationsaufzeichnungsmedien sind jeweils geeignet,
eine große
Menge von Videodaten, Audiodaten und Computerdaten aufzuzeichnen.
In diesem Zusammenhang wird erwogen, dass Medien-Identifikationsinformation
zur Abwehr einer unzulässigen Kopie,
vorab auf diesen Informationsaufzeichnungsmedien aufgezeichnet wird.
-
Ein
Identifikationscode vom Buchtyp und Group-Wobble-Detection, die in diesen Medien aufgezeichnet
sind, sind zur Verwendung bei der Identifikation zwischen DVD-ROM
und DVD-R und Identifikation zwischen DVD-ROM und DVD-RW verfügbar. Zusätzlich zu
diesen Elemente der Identifikationsinformation, wird erwogen, dass
noch ein anderes Element der Medien-Identifikationsinformation für Codierschlüsselinformation
zum Codieren und Aufzeichnen von Inhalt benutzt wird.
-
Es
wird erwogen, dass die Medien-Identifikationsinformation
in Kombination mit zwei Elementen der Identifikationsinformation
verwendet wird, und dass ein Aufzeichnungsmodus für ein Informationsaufzeichnungsmedium
ebenso in einer unterschiedlichen Form aufgezeichnet wird. Auf jeden
Fall muss eine derartige Identifikationsinformation auf eine solche
Art und Weise gebildet werden, dass die Information auf den Informationsaufzeichnungsmedien
nicht überschrieben
oder geändert
werden kann.
-
Wenn
diese Elemente der Identifikationsinformation als Identifikationsinformation
A und Identifikationsinformation B definiert werden, wird die Identifikationsinformation
A als NBCA-Information (Non-Burst Cutting Area information) in einer DVD-RW
aufgezeichnet. Die Identifikationsinformation B ist noch nicht festgelegt.
-
Bei
der Erfindung wird die Identifikationsinformation A als individuelle
Identifikationsinformation auf einer Platte selbst erhalten, und
eine Plattenseriennummer oder dergleichen wird durch Schneiden (cutting)
aufgezeichnet. Die Identifikationsinformation B umfasst mindestens
Plattenlizenzinformation, beispielsweise Information über Kopierblockieren, Freigabe
einer Kopie oder Freigabe zweier Kopien.
-
Bei
einer überschreibbaren
DVD (DVD-RAM) wird die Identifikationsinformation A als BCA-Information
(Burst Cutting Area information) aufgezeichnet. Die Identifikationsinformation
B kann als Prägeinformation
in einem spezifischen Bereich aufgezeichnet werden.
-
In
Bezug auf eine DVD-R-Platte ist die Identifikationsinformation A
und die Identifikationsinformation B noch nicht festgelegt.
-
Die
japanische Patentanmeldung KOKAI-Veröffentlichungsnummer-Nr.
11-86436 beschreibt ein Beurteilungssystem, um, wenn Information
von einem digitalen Informationsaufzeichnungsmedium wiedergegeben
wird, das für
einen Aufzeichnungsvorgang geeignet ist, wie beispielsweise einer DVD-RAM,
Information, die aus elektronischer Transparenzinformation abgetastet
und gelesen wurde, mit auf einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichneter
Information zu vergleichen, wodurch beurteilt wird, ob diese Information
original ist oder nicht. Dieses Dokument versäumt jedoch zu erwähnen, wie dieses
System spezifisch auf einer DVD-R- oder DVD-RW-Platte erreicht wird.
-
Die
japanische Patentanmeldung KOKAI-Veröffentlichungsnummer-Nr.
11-355711 beschreibt ein Mehrfachsignal, um Duplizierung zu verhindern,
wobei sie versäumt,
die. Anordnung der Identifikationsinformation auf dem Medium zu
erwähnen.
-
Die
japanische Patentanmeldung KOKAI-Veröffentlichungsnummer-Nr.
10-105975 beschreibt BCA-Aufzeichnen
(Burst Cutting Area recording), wobei sie versäumt, die andere Identifikationsinformation
zu erwähnen.
-
Die
japanische Patentanmeldung KOKAI-Veröffentlichungsnummer-Nr.
10-105974 beschreibt BCA-Aufzeichnen,
wobei sie versäumt,
die andere Identifikationsinformation zu erwähnen.
-
Wie
oben beschrieben wurde, ist die Identifikationsinformation B noch
nicht definiert, obwohl die Identifikationsinformation A als NBCA-Information bei
der obigen DVD-RW aufgezeichnet ist. Außerdem ist in Bezug auf die
DVD-R-Platte die Identifikationsinformation A und die Identifikationsinformation B
noch nicht definiert.
-
US 5379433 offenbart ein
System zum Abwehren einer nicht autorisierten Verwendung eines aufgezeichneten
Inhalts. Das System verwendet ein Aufzeichnungsmedium mit einem
ersten Aufzeichnungsbereich, in dem Daten einschließlich eines
Programms aufgezeichnet sind und ferner mit einem zweiten Aufzeichnungsbereich,
der an einer spezifischen Position gebildet und in dem Daten einschließlich eines
spezifischen Identifikationscodes aufgezeichnet sind, um durch den
Benutzer nicht überschreibbar
zu sein. Das Aufzeichnungsmedium ist durch eine Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung mit
einer Steuereinheit zum Ausführen
des Programms gekoppelt, das in dem ersten Aufzeichnungsbereich
des Aufzeichnungsmediums aufgezeichnet ist. Die Steuereinheit liest
den in dem zweiten Aufzeichnungsbereich aufgezeichneten Identifikationscode
aus und stoppt die Ausführung
des Programms, wenn der ausgelesene Identifikationscode nicht mit
einem vorbestimmten Kennungscode koinzidiert.
-
Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Informationsaufzeichnungsmedium
und -verfahren und eine Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung bereitzustellen,
die dem Kopierschutz entspricht, die es möglich macht, DVD-RW Identifikationsinformation B,
DVD-R-Identifikationsinformation
A und Identifikationsinformation B zu verwenden.
-
Offenbarung der Erfindung
-
Erfindungsgemäß wird die
obige Aufgabe durch eine Informationsaufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung
erreicht, wie in Anspruch 1 spezifiziert ist. Die abhängigen Ansprüche sind
auf unterschiedliche vorteilhafte Aspekte der Erfindung gerichtet.
-
Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
-
1 ist
eine veranschaulichende Ansicht, die eine erfindungsgemäße Einlauf-Datenstruktur (Lead-in
data structure) einer DVD-R veranschaulicht;
-
2A bis 2D sind
veranschaulichende Ansichten, die jeweils eine Datenstruktur eines
in 1 gezeigten Pufferbereichs veranschaulicht;
-
3A und 3B sind
veranschaulichende Ansichten, die jeweils eine Datenstruktur einer Randzone
veranschaulichen, die in einem in 1 gezeigten
Datenbereich gebildet ist;
-
4 ist
eine veranschaulichende Ansicht, die eine Beziehung zwischen einer
Platte und einer Einlauf- und Randzone veranschaulicht;
-
5 ist
eine veranschaulichende Ansicht, die ein weiteres Beispiel von Dateninhalt
von erfindungsgemäßer Platteninformation
veranschaulicht;
-
6A bis 6D sind
Ansichten, die jeweils ein weiteres Beispiel einer Datenstruktur
eines erfindungsgemäßen Pufferbereichs
zeigen;
-
7A bis 7C sind
veranschaulichende Ansichten, die jeweils ein weiteres Beispiel
einer Datenstruktur einer Randzone zeigen, die in einem erfindungsgemäßen Datenbereich
gebildet ist;
-
8 ist
eine veranschaulichende Ansicht, die eine Datenstruktur eines erfindungsgemäß Einlaufs
einer DVD-RW veranschaulicht;
-
9A bis 9D sind
veranschaulichende Ansichten, die jeweils eine Datenstruktur eines
in 8 gezeigten Pufferbereichs veranschaulichen;
-
10A und 10B sind
veranschaulichende Ansichten, die jeweils eine Datenstruktur einer
Randzone veranschaulichen, die in einem in 8 gezeigten
Datenbereich gebildet ist;
-
11 ist
eine veranschaulichende Ansicht, die das andere Beispiel des Dateninhalts
erfindungsgemäßer Platteninformation
veranschaulicht;
-
12A bis 12D sind
veranschaulichende Ansichten, die jeweils das andere Beispiel einer
Datenstruktur eines erfindungsgemäßen Pufferbereichs veranschaulichen;
-
13A bis 13C sind
veranschaulichende Ansichten, die das andere Beispiel einer Datenstruktur
einer Randzone veranschaulichen, die in einem erfindungsgemäß Datenbereich
gebildet ist;
-
14 ist
eine Ansicht, die eine Konfiguration einer Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung
für ein
erfindungsgemäßes Informationsaufzeichnungsmedium
zeigt;
-
15 ist
eine veranschaulichende Ansicht, die einen beispielhaften Vorgang
der in 14 gezeigten Vorrichtung auf ähnliche
Weise veranschaulicht;
-
16 ist
eine veranschaulichende Ansicht, die einen beispielhaften Vorgang
der in 14 gezeigten Vorrichtung auf ähnliche
Art und Weise zeigt; und
-
17 ist
eine veranschaulichende Ansicht, die einen beispielhaften Vorgang
der in 14 gezeigten Vorrichtung auf ähnliche
Art und Weise zeigt.
-
Bevorzugte
Ausführungsform
-
Hier
werden nachstehend bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
in Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
-
1 zeigt
eine Datenstruktur eines erfindungsgemäßen Einlaufbereichs eines Informationsaufzeichnungsmedium
(beispielsweise DVD-R). Wie in 1 gezeigt
ist, umfasst der Einlaufbereich einen Bereich für Platteninformation 1 und
einen Bereich für
Platteninformation 2. Ein Pufferbereich wird nach dem Bereich für Platteninformation
1 zugeteilt. Ein leerer Bereich, der ein Einlaufbereich ist, in
dem nichts beschrieben ist, zeichnet Information auf, die für das Plattenmanagement
erforderlich ist (wie beispielsweise einen Anfangswert oder Bezugscode), oder
wird einem Reservierungs- oder
Pufferbereich zugeteilt.
-
Ein
reservierter Bereich, ein Plattenherstellerinformationsbereich,
ein Bereich für
physikalische Platteninformation (einschließlich einer letzten Adresse)
und ein reservierter Bereich werden in dem Bereich für Platteninformation
2 zugeteilt.
-
Außerdem werden
ein Bereich für
Plattenherstellerinformation (dessen Inhalt mit dem der Platteninformation
1 identisch ist), ein Bereich für
physikalische Platteninformation (einschließlich einer letzten Adresse)
und ein reservierter Bereich zur Systemverwendung in einem Bereich
für die
Platteninformation 1 zugeteilt.
-
Bei
der Erfindung wird in dem reservierten Bereich für Systemverwendung Information
auf eine Voraufzeichnungs- oder Präge-Art zum Kopierschutz aufgezeichnet.
-
2 zeigt den Inhalt eines Pufferbereichs 2.
Dieser Pufferbereich umfasst einen äußeren Randbereich und einen
inneren Randbereich, wie in 2A gezeigt
ist.
-
Der äußere Randbereich
und innere Randbereich werden in Einheiten von ECC-Blöcken beschrieben,
wie in 2B gezeigt ist. Diese Bereiche umfassen
jeweils die Sektoradresse des aktuellen äußeren Randbereichs oder des
nächsten
inneren Randbereich. Wie in 2C gezeigt
ist, wird insbesondere in dem inneren Randbereich ferner ein Bereich
für Platteninformation
3 zugeteilt. In diesem Bereich kann Information über den Inhalt, die dem der Platteninformation
1 ähnlich
ist, aufgezeichnet werden.
-
3 zeigt eine Konfiguration einer in einem Datenbereich
geschriebenen Randzone, wenn Daten zusätzlich beschrieben und aufgezeichnet
werden.
-
Die
Konfiguration des für
die zusätzliche
Beschreibung von Daten benutzten Randbereichs besteht aus einem äußeren Randbereich
und einem inneren Randbereich, wie in 3A gezeigt
ist. In dem inneren Randbereich wird der Inhalt aktualisierter Platteninformation
4, wie in 3B gezeigt ist (deren Format
mit dem 2 gezeigten Inhalt identisch
ist (Platteninformation 1)), an dem zusätzlich beschriebenen letzten
Abschnitt aufgezeichnet.
-
Hier
wird die Information, die durch Präge- oder Vorabaufzeichnung
verursacht wird, in einem reservierten Bereich zur Verwendung von
Platteninformation 1 durch einen Benutzer gebildet, und somit kann
der Inhalt der aufgezeichneten Daten selbst nicht überschrieben
oder geändert
werden. Daher erfüllt
die Aufzeichnung der Identifikationsinformation B in einem reservierten
Bereich für
diesen Bereich auf eine Präge-
oder Vorabaufzeichnungs-Art
Anforderungen, dass ein Überschreiben
oder eine Änderung von
Daten, die für
die Identifikationsinformation B erforderlich sind, unmöglich ist.
Wenn die Identifikationsinformation B auf eine Präge- oder
Voraufzeichnungs-Art in einem Bereich für die Platteninformation 1
aufgezeichnet wird, kann außerdem
die Information einmal während
Plattenherstellung gebildet werden, was bei der Plattenherstellung
zweckmäßig ist.
-
Wie
oben beschrieben ist, kann sogar, falls die Identifikationsinformation
B als Platteninformation B auf eine Voraufzeichnungs- oder Präge-Art aufgezeichnet
wird, der Inhalt der Identifikationsinformation B selbst in einem
spezifischer Bereich nicht in den spezifischen Bereich geschrieben
oder der Inhalt der Information nicht geändert werden. Daher wird, wenn diese
Platte verwendet wird oder wenn das Kopieren des Inhalts dieser
Platte blockiert ist, Kopierblockierinformation in die Identifikationsinformation
B selbst geschrieben, wodurch es möglich gemacht wird, diesen
Zweck zu erreichen. In diesem Fall beurteilt nämlich, wenn bei einer Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung
ein Versuch durchgeführt
wird, diese DVD-R wiederzugeben und sie in eine andere Platte zu
kopieren, die Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung, dass
das Kopieren des Inhalts der Identifikationsinformation B blockiert
ist.
-
Nun
wird hier noch ein weiterer Aspekt der Erfindung beschrieben.
-
Bei
einer Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung wird, wenn Identifikationsinformation
B in einem Bereich für
Platteninformation 1 aufgezeichnet wird, diese Platteninformation
1 als der aktualisierte Inhalt in einen Bereich für Platteninformation
2, wie beispielsweise einen anderen Plattenmanagementbereich, Platteninformation
3 und ein Bereich für
Platteninformation 4, kopiert. Wenn die Information aktualisiert
wird, wird die Platteninformation im Wesentlichen wie sie ist in
einem reserviertem Bereich aufgezeichnet und zusätzlich in einem Bereich für physikalische
Platteninformation in der Form der aktuellen äußeren Randadresse und der nächsten inneren Randadresse
beschrieben.
-
Information
kann später
in irgendeinem dieser Platteninformations- und Randbereiche durch
ein Treiber aufgezeichnet werden, womit es möglich wird, die Identifikationsinformation
B in einem dieser Bereiche aufzuzeichnen, die Plattenmanagement-Informationsbereiche
sind, während
die Identifikationsinformation B absichtlich geändert oder modifiziert wird.
Dies ist aus einem Aspekt der Sicherheit der Identifikationsinformation
B problematisch.
-
Wie
in 4 gezeigt ist, gibt es nämlich eine Möglichkeit,
wenn in einem Einlaufbereich aufgezeichnete Platteninformation 1
(Identifikationsinformation B) aufgezeichnet werden kann, um in
einem Bereich für
Platteninformation 2 oder einem Bereich für einen Pufferbereich (im Einlauf)
oder in einem in einem inneren Randbereich enthaltenen Datenbereich
absichtlich geändert
oder modifiziert zu werden, dass der Inhalt dieser Platte in eine
andere Platte kopiert werden kann. Dies ist so, weil die Identifikationsinformation
B zumindest als Plattenlizenzinformation für Identifikationsinformation
erhalten wird, wie zuvor beschrieben, und beispielsweise als Information über Kopierblockieren,
Freigeben einer Kopie, oder Freigeben zweier Kopien erhalten wird.
-
Wenn
die Identifikationsinformation B modifiziert wird, wird der Inhalt
der Platteninformation 1 ignoriert, und die System-Administration
wird basierend auf anderen Elementen der Platteninformation 2, 3,
und 4 ausgeführt,
wodurch die Freigabe einer weiteren Kopie in eine nächste Platte
ermöglicht
wird.
-
Als
nächstes
wird bei der Erfindung Identifikationsinformation B in einem Bereich
für Platteninformation
1 auf eine Präge-
oder Voraufzeichnungs-Art
gebildet, wodurch eine Änderung
oder ein Überschreiben
in diesem Bereich verhindert wird, und ferner die Identifikationsinformation
B blockiert wird, in Bereichen für Platteninformation
2 oder Platteninformation 3 und 4 modifiziert und aufgezeichnet zu
werden.
-
Deshalb
ist beispielsweise ein reservierter Bereich in einem in 1 gezeigten
Bereich für
Platteninformation 2 enthalten, der zuvor beschrieben wurde. Wie
in 5 gezeigt ist, wird ein reservierter Bereich als
ein fester Wert, wie beispielsweise A11 00h, aufgezeichnet.
-
Außerdem wird
Platteninformation 3 an einer in 2 gezeigten
inneren Rand-Einheitsposition, die zuvor beschrieben wurde, als
Platteninformation 6 definiert, wie in 6 gezeigt
ist, und ein spezifischer fester Wert, wie beispielsweise A11 00h,
wird in einem reservierten Bereich aufgezeichnet.
-
6 zeigt den Inhalt eines Pufferbereichs 2.
Wie in 6A gezeigt ist, umfasst dieser
Pufferbereich einen äußeren Randbereich
und einen inneren Randbereich. Der äußere Randbereich und innere Randbereich
werden in Einheiten von ECC-Blöcken beschrieben,
wie in 6B gezeigt ist. Diese Bereiche
umfassen jeweils die Sektoradresse des aktuellen äußeren Randbereichs
oder des nächsten
inneren Randbereichs. Wie in 6C und 6D gezeigt
ist, wird insbesondere ein Bereich für Platteninformation 6 in dem
inneren Randbereich zugeteilt.
-
Außerdem wird
in einer Randzone, die ebenfalls in einem Datenbereich enthalten
ist, wie in 7 gezeigt ist, Platteninformation,
die in einem inneren Rand zu beschreiben ist, als Platteninformation
7 erhalten, und ein spezifischer fester Wert, wie beispielsweise
ein reservierter Bereich A11 00h, wird aufgezeichnet. 7A zeigt
eine äußere Umrandungs-
oder innere Umrandungs-Anordnug, und 7B zeigt
Einheitspositionen der äußeren Umrandung
und inneren Umrandung und den Inhalt davon. 7C zeigt
den Inhalt von in der inneren Umrandung aufgezeichneter Platteninformation.
-
Als
Ergebnis wird die Identifikationsinformation B lediglich in einem
präge-
oder voraufgezeichneten Bereich aufgezeichnet (Platteninformation
1), und die Kopie oder der Modifikationsinhalt der Identifikationsinformation
B werden nicht in einem weiteren zum Aufzeichnen geeigneten Bereich
aufgezeichnet.
-
Bei
der Erfindung wird nämlich,
wie oben beschrieben ist, Platteninformation 5, 6, und 7, wie in 5, 6 und 7 gezeigt
ist, als Platteninformation an einer Position, die der Platteninformation
2 oder 3 entspricht, und einer Position, die der Platteninformation
4 des inneren Rands entspricht, aufgezeichnet. Als Ergebnis werden
alle die Positionen, die der Platteninformation 2, 3 und 4 entsprechen,
als feste Wert erhalten, und somit kann die als Platteninformation
1 aufgezeichnete Identifikationsinformation nicht kopiert oder aufgezeichnet
werden, um an einer Position modifiziert zu werden, die zum Aufzeichnen
geeignet ist. Daher wird, sogar wenn ein Versuch durchgeführt wird,
die Information, die darin die Identifikationsinformation B aufgezeichnet
hat, in noch einer weiteren Platte aufzuzeichnen, oder sogar falls
ein Versuch durchgeführt
wird, Identifikationsinformation des inneren Rands zu beurteilen
und eine Kopie in einer weiteren Platte zu erstellen, der Inhalt
der Identifikationsinformation als ein fester Wert erhalten. Somit
wird das Beurteilungsergebnis als ein Fehler erhalten, und eine
Duplizierung kann nicht ausgeführt werden.
-
Die
Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen
begrenzt. Die vorhergehende Beschreibung wurde für den DVD-R-Typ und seine kopiergeschützte Aufzeichnung
gegeben. Die Erfindung ist jedoch auch in ähnlicher Weise auf DVD-RW anwendbar.
-
Bei
DVD-RW umfasst, wie in 8 gezeigt ist, ein Platteneinlaufbereich
einen Bereich für
Platteninformation 1A und einen Bereich für Platteninformation 2A. Ein
reservierter Bereich, ein Bereich für Plattenherstellerinformation,
ein Bereich für
physikalische Platteninformation und ein reservierter Bereich werden
in einem Bereich für
Platteninformation 2A zugeteilt.
-
Außerdem wird,
wenn Information in einem Bereich für Platteninformation 1A in
einer unlesbar Prägung
aufgezeichnet wurde, Herstellerinformation als der Inhalt der Platte
aufgezeichnet. In diesem Fall kann dieser Teil praktisch nicht wiedergegeben
werden, und Daten können
in diesem Teil nicht aufgezeichnet werden.
-
Bei
der Erfindung ist jedoch dieser Bereich lesbar, die Information
ist lesbar, und die Information wird auf eine Präge-Art aufgezeichnet, um Kopierschutz
zu erhalten. Deshalb werden außerdem
reservierte Bereiche für
physikalische Platteninformation, Plattenherstellerinformation,
und Systemverwendung bereitgestellt.
-
Außerdem werden,
obwohl ein Pufferbereich neben dieser Platteninformation 1A bereitgestellt wird, äußere und
innere Randbereiche, wie in 9 gezeigt
ist, in diesem Bereich zugeteilt. In dem inneren Randbereich wird
ein Bereich zum Aufzeichnen von Platteninformation 3A zugeteilt.
-
9 zeigt den Inhalt eines Pufferbereichs. Dieser
Pufferbereich umfasst einen äußeren Randbereich
und einen inneren Randbereich, wie in 9A gezeigt
ist. Der äußere Randbereich
und innere Randbereich werden in Einheiten von ECC-Blöcken beschrieben,
wie in 9B gezeigt ist, wobei die Sektoradresse
des aktuellen äußeren Randbereichs
oder des nächsten
inneren Randbereichs enthalten ist. Wie in 9C gezeigt
ist, wird insbesondere ein Bereich für Platteninformation 3A in
dem inneren Randbereich zugeteilt. Die Information, deren Inhalt
dem der Platteninformation 1A ähnlich
ist, kann in diesem Bereich aufgezeichnet werden.
-
10 zeigt eine Konfiguration einer in einem
Datenbereich geschriebenen Randzone, wenn Daten zusätzlich beschrieben
oder aufgezeichnet werden.
-
Eine
Konfiguration des für
die zusätzliche Beschreibung
von Daten benutzten Randbereichs besteht aus einem äußeren Randbereich
und einem inneren Randbereich, wie in 10A gezeigt
ist. In dem inneren Randbereich wird der Inhalt der aktualisierten
Platteninformation 4A, wie in 10B gezeigt ist,
(deren Format mit dem in 8 gezeigten Inhalt identisch
ist (Platteninformation 1A)) bei dem aufgezeichneten letzten Abschnitt
aufgezeichnet.
-
Hier
wird Information in einem reservierten Bereich zur Verwendung von
Platteninformation 1A durch den Benutzer auf eine Präge-Aufzeichnungs-Art
gebildet, und ein Überschreiben
oder eine Änderung
des Inhalts der aufgezeichnet Daten selbst kann nicht ausgeführt werden.
Daher erfüllt
das Aufzeichnen der Identifikationsinformation B auf eine Präge-Art in
einem für
diesen Bereich reservierten Bereich die Anforderung, dass ein Überschreiben oder
eine Änderung
der für
die Identifikationsinformation B erforderlichen Daten nicht ausgeführt werden kann.
Außerdem
kann, wenn die Identifikationsinformation B in einem Bereich für Platteninformation
1A aufgezeichnet wird, derartige Information auf eine Präge- oder
Voraufzeichnungs-Art einmal während Plattenherstellung
gebildet werden, was bei der Plattenherstellung zweckmäßig ist.
-
Wie
oben beschrieben wurde, wird die Identifikationsinformation als
Platteninformation B definiert und auf eine Präge-Art aufgezeichnet, wodurch der
Inhalt der Identifikationsinformation B selbst in einem spezifischen
Bereich nicht überschrieben
oder der Inhalt der Information nicht geändert werden kann. Daher wird,
wenn diese Platte verwendet wird oder wenn das Kopieren des Inhalts
dieser Platte blockiert ist, Kopierblockierinformation in die Identifikationsinformation
B selbst geschrieben, wodurch es möglich gemacht wird, diesen
Zweck zu erreichen. In diesem Fall beurteilt nämlich in einer Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung,
wenn ein Versuch durchgeführt
wird, diese DVD-RW wiederzugeben und in eine andere Platte zu kopieren,
die Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung, dass das Kopieren des
Inhalts der Identifikationsinformation B blockiert ist.
-
Nun
wird hier noch ein weiterer Aspekt der Erfindung beschrieben.
-
Bei
einer Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung wird, wenn Identifikationsinformation
B in einem Bereich für
Platteninformation 1 aufgezeichnet wird, diese Platteninformation
1A als der aktualisierte Inhalt in einen Bereich für Platteninformation
2A kopiert, der ein weiterer Plattenmanagementbereich, ein Bereich
für Platteninformation
3A und ein Bereich für
Platteninformation 4A in einem Datenbereich ist. Wenn die Information
aktualisiert wird, wird die Platteninformation B im Wesentlichen
wie sie ist in einem reserviertem Bereich aufgezeichnet und zusätzlich in einem
Bereich für
physikalische Platteninformation in der Form der aktuellen äußeren Randadresse
und der nächsten
inneren Randadresse beschrieben.
-
Information
kann später
in irgendeinem dieser Platteninformations- und Randbereiche durch
einen Treiber aufgezeichnet werden, womit es möglich gemacht wird, die Identifikationsinformation
B in einem dieser Bereiche aufzuzeichnen, die Plattenmanagement-Informationsbereiche
sind, während
die Identifikationsinformation B absichtlich geändert oder modifiziert wird.
Dies ist von einem Aspekt der Sicherheit der Identifikationsinformation
B problematisch.
-
Wie
in 4 gezeigt wird, gibt es nämlich die Möglichkeit, wenn in einem Einlaufbereich
aufgezeichnete Platteninformation 1 (Identifikationsinformation
B) aufgezeichnet werden kann, um in einem Bereich für Platteninformation
2 oder einem Bereich für
einen Pufferbereich (im Einlauf) oder in einem in einem Datenbereich
enthaltenen inneren Randbereich absichtlich geändert oder modifiziert zu werden, dass
der Inhalt dieser Platte in eine weitere Platte kopiert werden kann.
Dies ist so, weil die Identifikationsinformation B zumindest als
Plattenlizenzinformation für
Identifikationsinformation erhalten wird, wie es zuvor beschrieben
wurde, und beispielsweise als Information über Kopierblockieren, Freigeben
einer Kopie, oder Freigeben zweier Kopien erhalten wird.
-
Wenn
die Identifikationsinformation B modifiziert wird, wie sie ist,
wird der Inhalt der Platteninformation 1 ignoriert, und die System-Administration wird
basierend auf anderen Elementen der Platteninformation 2, 3, und
4 ausgeführt,
wodurch eine zusätzliche
Kopie in eine nächste
Platte ermöglicht wird.
-
Als
nächstes
wird bei der Erfindung Identifikationsinformation B in einem Bereich
für Platteninformation
1A auf eine Präge-
oder Voraufzeichnungs-Art
gebildet, wodurch eine Änderung
oder ein Überschreiben
in diesem Bereich verhindert wird, und ferner blockiert wird, dass
die Identifikationsinformation B in Bereichen für die Platteninformation 2A oder
Platteninformation 3A und 4A modifiziert und aufgezeichnet wird.
-
Deshalb
wird beispielsweise ein reservierter Bereich in einem in 8 gezeigten
Bereich für
Platteninformation 2 aufgenommen, der zuvor beschrieben wurde. Wie
in 11 gezeigt ist, wird ein reservierter Bereich
als ein fester Wert, wie beispielsweise A11 00h, aufgezeichnet.
-
Außerdem wird
Platteninformation 3A an einer in 9 gezeigten
inneren Rand-Einheitsposition, die zuvor beschrieben wurde, als
Platteninformation 6 definiert, wie in 12 gezeigt
ist, und ein spezifischer fester Wert, wie beispielsweise A11 00h, wird
in einem reservierten Bereich aufgezeichnet.
-
12 zeigt den Inhalt eines Pufferbereichs 2.
Wie in 12A gezeigt ist, umfasst dieser
Pufferbereich einen äußeren Randbereich
und einen inneren Randbereich. Der äußere Randbereich und der innere
Randbereich werden in Einheiten von ECC-Blöcken beschrieben, wie in 12B gezeigt ist. Diese Bereiche umfassen jeweils
die Sektoradresse des aktuellen äußeren Randbereichs
oder des nächsten
inneren Randbereichs. Wie in 12C und 12D gezeigt ist, wird insbesondere ein Bereich
für Platteninformation
6 in dem inneren Randbereich zugeteilt.
-
Außerdem wird
ebenfalls in einer in einem Datenbereich enthaltenen Randzone, wie
in 13 gezeigt ist, Platteninformation,
die in einem inneren Rand zu beschreiben ist, als Platteninformation
7 erhalten, und ein spezifischer fester Wert, wie beispielsweise
ein reservierter Bereich A11 00h, wird aufgezeichnet. 13A zeigt eine äußere Umrandungs- oder innere
Umrandungs-Anordnung, und 13B zeigt
Einheitspositionen des äußeren Rands
und des inneren Rands und deren Inhalt. 13C zeigt
den Inhalt der in dem inneren Rand aufgezeichneten Platteninformation.
-
Als
Ergebnis wird die Identifikationsinformation B lediglich in einem
Präge-aufgezeichneten
Bereich (Platteninformation 1A) aufgezeichnet, und die Kopie oder
der Modifikationsinhalt der Identifikationsinformation B wird nicht
in einem anderen Bereich aufgezeichnet, der zum Aufzeichnen geeignet
ist.
-
Bei
der Erfindung wird nämlich,
wie oben beschrieben ist, die Platteninformation 5A, 6A, und 7A, wie
in 5, 6 und 7 gezeigt ist, als Platteninformation an
einer Position, die der Platteninformation 2A oder 3A entspricht,
und einer Position, die dem inneren Rand entspricht, Platteninformation
4 aufgezeichnet. Als Ergebnis werden alle die Positionen, die der
Platteninformation 2A, 3A, und 4A entsprechen, als feste Werte erhalten,
und somit kann die als Platteninformation 1A aufgezeichnete Identifikationsinformation
B nicht kopiert oder aufgezeichnet werden, um an einer Position
modifiziert zu werden, die zum Aufzeichnen geeignet ist. Daher wird,
sogar wenn ein Versuch durchgeführt
wird, die Information mit der darin aufgezeichneten Identifikationsinformation
B in einer weiteren Platte aufzuzeichnen, oder sogar wenn ein Versuch
durchgeführt
wird, die Identifikationsinformation des inneren Rands zu beurteilen
und eine Kopie in einer weiterer Platte herzustellen, der Inhalt
der Identifikationsinformation als ein fester Wert erhalten. Somit
wird das Beurteilungsergebnis als ein Fehler erhalten, und eine
Duplizierung kann nicht ausgeführt
werden.
-
Die
Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen
begrenzt.
-
Wie
in 8 gezeigt ist, sind, obwohl ein Plattenherstellerinformationsbereich,
ein physikalischer Platteninformationsbereich und ein reservierter Bereich
für die
Platteninformation 1A und 2A zugeteilt werden, diese beiden Informationselemente
mit lediglich einem Unterschied in der Anordnung der Plattenherstellerinformation
und der physikalischen Platteninformation einander gleich.
-
Nachdem
die in der Platteninformation 2A enthaltene Identifikationsinformation
B mit einem festen Wert (A11 00h) ersetzt wurde, kann ein zusätzliches
Beschreiben oder Überschreiben
durch Wiederverwenden einer Platte ausgeführt werden. Wenn eine Randzone
bei den letzten Schreibdaten erzeugt wird, kann der Inhalt der Platteninformation
2A bei den letzten Schreibdaten geschrieben werden. Indem dies ebenfalls
ausgeführt
wird, wird die in der Platteninformation des inneren Rands enthaltene Identifikationsinformation
B als ein fester Wert (A11 00h) erhalten, wobei eine vorteilhafte
Wirkung ähnlich
zu der der zuvor beschriebenen Ausführungsform erzielt werden kann.
-
Nun
wird eine Plattentreibereinheit oder eine Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung,
die für
einen mit DVD-R oder DVD-RW kompatiblen Aufzeichnungs-/Wiedergabevorgang
geeignet ist, hier beschrieben.
-
14 zeigt
eine schematische Konfiguration einer Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung. Eine
erste Platte 51 wird durch einen Plattenmotor 51 gedreht.
Zuerst wird hier ein Vorgangsablauf des Wiedergabemodus beschrieben.
Wenn in der Platte 51 enthaltene Information ausgelesen
wird, wird die Information optisch durch Laserlicht gelesen, das
von einem Aufnahmemitttel 53 emittiert wird. Das von dem
Aufnahmemitttel 53 emittierte Laserlicht wird von der Platte 51 reflektiert,
und das reflektierte Licht wird in ein elektrisches Signal durch
ein photoelektrisches Wandlerelement umgewandelt. Dieses Hochfrequenzsignal
wird in einen Hochfrequenzverstärker 54 eingegeben
und durch diesen verstärkt,
und dann wird das verstärkte
Signal in einen Signalverarbeitungsabschnitt 55 eingegeben.
Der Signalverarbeitungsabschnitt 55 führt eine zweiwertige Verarbeitung,
Fehlerkorrekturverarbeitung und Modulations- und Demodulationsverarbeitung oder
dergleichen durch. Der Signalverarbeitungsabschnitt 55 umfasst ein
Wiedergabesignalverarbeitungsmittel und ein Aufzeichnungssignalverarbeitungsmittel.
-
Demodulierte
Sprachinformation wird in einen Sprachdecodierer 56 eingegeben
und decodiert. Das decodierte Sprachsignal wird an einen Sprachverstärker geliefert.
Außerdem
wird demodulierte Hauptvideoinformation durch einen Hauptvideodecodierer 57 decodiert.
Außerdem
wird Nebenvideoinformation, die durch Codieren von Information,
wie beispielsweise Cinema-Überlagerung,
durch einen Nebenvideodecodierer 58 decodiert. Das Hauptvideobild
und das Nebenvideobild werden durch eine Zusammensetzungseinrichtung 59 zusammengesetzt und
an eine Anzeige geliefert.
-
Außerdem werden
verschiedenartige Elemente der Managementinformation, die durch
den Signalverarbeitungsabschnitt 55 decodiert werden, in einen
Systemsteuerabschnitt 60 eingegeben, und die eingegeben
verschiedenartigen Informationselemente werden analysiert. The analysierten
Informationselemente werden als Plattentyp oder als Beurteilungsinformation
für die
Wiedergabe oder Aufzeichnung erhalten.
-
Die
Bezugsziffer 61 bezeichnet eine zweite Platte, die beispielsweise
als ein Puffer benutzt wird. Diese Platte 61 ist gleich
einer Festplatte, die beispielsweise in der Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung
aufgenommen ist. Dies findet auf die Wiedergabe von Aufzeichnungsinformation
auf der Platte 61 Anwendung. Eine erste Platte 61 wird
durch einen Plattenmotor 61 gedreht. Wenn in der Platte 61 enthaltene
Information ausgelesen wird, wird die Information durch ein von
einem Aufnahmemitttel 63 emittiertes Laserlicht optisch
gelesen. Das von dem Aufnahmemitttel 61 emittierte Laserlicht
wird von der Platte 61 reflektiert, und das reflektierte
Licht wird in ein elektrisches Signal durch ein photoelektrisches Wandlerelement
umgewandelt. Dieses Hochfrequenzsignal wird in einen Hochfrequenzverstärker 64 eingegeben
und durch diesen verstärkt,
und dann wird das verstärkte
Signal in einen Signalverarbeitungsabschnitt 55 eingegeben.
Der Signalverarbeitungsabschnitt 55 führt eine zweiwertige Verarbeitung
eines Hochfrequenzsignals oder eine Demodulationsverarbeitung oder
dergleichen durch.
-
Nun
wird ein Vorgangsablauf des Aufzeichnungsmodus hier beschrieben.
-
Wenn
beispielsweise vorübergehend
in einer zweiten Platte 61 gepuffert Information in einer
zweiten Platte 51 aufgezeichnet wird, wird ein Aufzeichnungsmodus
eingestellt, und in einer zweiten Platte 61 enthaltene
Information wird wiedergegeben. Dann wird die wiedergegebene Information
durch einen Signalverarbeitungsabschnitt 55 gelesen und
beispielsweise eine 8/16- oder 8/15-Modulationsverarbeitung angewendet.
Dann wird das modulierte Signal verstärkt und als ein Laserdiodentreibersignal
eines Aufnahmemitttels 53 verwendet. Auf diese Art und
Weise wird in der Platte 61 enthaltene Information in der
Platte 51 aufgezeichnet.
-
Umgekehrt
wird in dem Fall, in dem die in der Platte 51 enthaltene
Information vorübergehend
in der Platte 61 gespeichert ist, die in der Platte 51 enthaltene
Information wiedergegeben. Die wiedergegebene Information wird durch
den Signalverarbeitungsabschnitt 55 gelesen, und beispielsweise
wird eine 8/16- oder 8/15-Modulationsverarbeitung angewendet. Dann
wird das modulierte Signal verstärkt, und
das verstärkte
Signal wird als ein Treibersignal einer Laserdiode des Aufnahmemitttels 63 verwendet.
-
15 ist
ein Ablaufdiagramm, das eines der wesentlichen Teile der Erfindung
veranschaulicht. Eine diesen Vorgang regelnde Funktion wird als ein
Programm eines Systemsteuerabschnitt 60 eingestellt.
-
Es
sei nun angenommen, dass in der zweiten Platte 61 enthaltene
Information in der ersten Platte (beispielsweise, DVD-RW) erfindungsgemäß aufgezeichnet
wird.
-
Es
sei angenommen, dass ursprüngliche
Daten, wie sie sind, in der zweiten Platte 61 aufgezeichnet
werden. Wenn das Aufzeichnen gestartet wird, werden Steuerdaten
(Platteninformation 1A) zuerst von der Platte 51 gelesen.
Identifikationsinformation B, Plattenherstellerinformation und physikalische Platteninformation
werden in der Platteninformation 1A aufgezeichnet, und der Systemsteuerabschnitt 60 kann
beurteilen, ob der erste Plattentyp vorhanden ist oder nicht oder
ob eine Kopie von diesem Inhalt möglich ist. Außerdem kann
Schlüsselinformation,
um in einem Datenbereich aufgezeichnete Daten zu codieren, durch
die Identifikationsinformation B erzeugt werden (während der
Wiedergabe kann Schlüsselinformation
zum Dekomprimieren des Codierinhalts erzeugt werden). Die erzeugte
Schlüsselinformation wird
an den Signalverarbeitungsabschnitt 55 geliefert und zum
Codieren von nicht codiertem Inhalt benutzt, oder wird benutzt,
um in den nicht codierten Inhalt dekomprimiert zu werden (Schritte
E1, E2, und E3).
-
Wenn
Identifikationsinformation B angibt, dass eine Kopie in einem Aufzeichnungsmodus
freigegeben ist, werden in der Platte 61 aufgezeichnete Daten
geschrieben. Wenn ein Befehl zum Terminieren des Lesens von in der
Platte 61 enthaltener Daten oder ein Stoppbefehl ausgegeben
wird, wird neue Platteninformation 5A, 6A, und 7A oder dergleichen, die
zuvor beschrieben wurde, erzeugt. Außerdem wird Information der
letzten Adresse als Reaktion auf eine letzte Position einer Aufzeichnungsposition
erzeugt, und die ursprüngliche
letzte Adresse wird aktualisiert (Schritt E5). Als nächstes wird
neue Platteninformation an einer vorbestimmten inneren Umrandungsposition
aufgezeichnet (Schritt E6).
-
Zu
dieser Zeit wird, wie in der Platteninformation 5A, 6A, und 7A gezeigt
ist, Identifikationsinformation B in einen festen Wert, wie beispielsweise
nur Nullen, überschrieben
und aufgezeichnet.
-
Identifikationsinformation
B wird ebenfalls in der zweiten Platte 61 aufgezeichnet.
Somit kann mit der Identifikationsinformation B der Systemsteuerabschnitt 60 Schlüsselinformation
erzeugen, wenn die in der zweiten Platte 61 enthaltene
Information wiedergegeben wird, und kann den codierten Inhalt (der bereitgestellt
wird, wenn der in der Platte 61 aufgezeichnete Inhalt codiert
ist) dekomprimieren.
-
Als
nächstes
sei angenommen, dass die erste Platte 51 (beispielsweise
eine DVD-RW), die von dem oben beschriebenen System aufgezeichnete Daten
aufweist, zur Wiedergabe verwendet wird. In diesem Fall werden Daten
in dem zuvor beschriebenen Wiedergabesystem wiedergegeben.
-
Nun
sei angenommen, dass der Inhalt der ersten Platte 51, die
in dem oben beschriebenen System aufgezeichnete Daten aufweist,
vorübergehend in
der zweiten Platte 61 gespeichert wird. Dann sei angenommen,
dass ein Versuch unternommen wird, um den Inhalt der Platte 61 in
einer ersten neuen Platte 51' zu
speichern. In diesem Fall wird die Identifikationsinformation B
der inneren Umrandung, wie gezeigt, in der Platteninformation 5A,
6A, und 7A aufgezeichnet. Als Ergebnis wird, sogar wenn die Platte 61 wiedergegben
wurde, die Identifikationsinformation B der inneren Umrandung auf
einen festen Wert eingestellt. Somit beurteilt der Systemsteuerabschnitt 60,
dass eine Platte mit einem physikalischen Format der Erfindung koinzidiert,
und rückt
zu der nächsten
Kopierverarbeitung vor (Schritt F1, F2, F3, und F5).
-
Als
nächstes
wird beurteilt, wenn ursprüngliche
Identifikationsinformation B in der inneren Umrandung der zweiten
Platte 61 gespeichert ist, d.h., wenn formale Identifikationsinformation
B an einer Position existiert, die der Platteninformation 3, 4,
und 5 entspricht, dass eine Platte nicht mit dem erfindungsgemäßen physikalischen
Format koinzidiert (Schritt F3). Dann wird die Kopierverarbeitung
angehalten oder gewarnt (Schritt F4).
-
Die
Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform
begrenzt.
-
Wenn
Information in einer DVD-R- oder DVD-RW-Platte durch eine Informationsaufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung
aufgezeichnet wird, die für
einen Aufzeichnungsvorgang geeignet ist, wobei die Vorrichtung mit
DVD-R oder DVD-RW kompatibel ist, wird in der Platteninformation
1 enthaltene Information wiedergegeben und die Anwesenheit von Identifikationsinformation
B geprüft.
Wenn die Identifikationsinformation B nicht existiert, werden Daten
in einer Platte aufgezeichnet, die die Identifikationsinformation
B nicht unterstützt.
Außerdem
werden in der Platte, die die Identifikationsinformation B nicht unterstützt, alle
die in der Identifikationsinformation B aufgezeichneten Daten, die
in einem anderen Bereich aufgezeichnet sind, der zum Aufzeichnen
geeignet ist (Platteninformation 5, 6, und 7 oder 5A, 6B, und 7C),
gleich 00h.
-
Wenn
Identifikationsinformation B existiert, werden die in der Identifikationsinformation
B enthaltenen Daten in einem Speicher gehalten und als Schlüsselinformation
zum Codieren von Daten verwendet, wenn Benutzerdaten aufgezeichnet
werden.
-
Obwohl
die in der Identifikationsinformation B enthaltenen Daten in einem
Speicher gehalten werden, wird der Inhalt der Daten zum Aufzeichnen
in einem zum Schreiben freigegebenen Bereich blockiert.
-
In 17 werden,
wenn eine derartige Platte wiedergegeben wird, die in der Identifikationsinformation
B enthaltenen Daten, die von der Platteninformation 1 wiedergegeben
werden, in einem Speicher gehalten (Schritte G1, G2, und G3). Dann
wird, wenn Daten, die mit der in dem Speicher gespeicherten Identifikationsinformation
B identisch sind, oder von nur 00h verschiedene Daten von einem
anderen Bereich (Platteninformation 5, 6, und 7 oder 5A, 6B, und 7C)
erfasst werden, der zum Aufzeichnen geeignet ist, die Wiedergabe
einer derartigen Platte blockiert (G4 und G5). Andernfalls wird
die Wiedergabe ausgeführt
(G6).
-
Auf
diese Art und Weise wird eine unzulässige Verwendung von Identifikationsinformation
B, die als Platteninformation 1 voraufgezeichnet oder Präge-aufgezeichnet
wird, verhindert.
-
Die
Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform
begrenzt.
-
Obwohl
die Beschreibung unter der Annahme gegeben wurde, dass in einer
DVD-R oder DVD-RW aufgezeichnete Information von einer Festplatte
oder einer anderen Platte erfasst und darin aufgezeichnet wird,
ist die Erfindung natürlich
auf einen Fall anwendbar, in dem auf eine verdrahtete oder drahtlose
Art und Weise verteilte Information gehandhabt wird.
-
Wie
oben beschrieben wurde, wird erfindungsgemäß die Identifikationsinformation
B in einer DVD-R und DVD-RW auf eine Präge-Art aufgezeichnet, sodass
der Anwender sie nicht überschreiben kann,
und eine Kopie der Identifikationsinformation kann auf dem Informationsaufzeichnungsmedium
B durch den Benutzer oder die Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung
nicht dupliziert oder geändert
werden, wodurch es möglich
gemacht wird, eine unzulässige
Verwendung der Identifikationsinformation B zu verhindern. Bei einem
zusätzliche
Aufzeichnungsmedium vom Beschreibungstyp, wie beispielsweise einer
DVD-R, kann die Identifikationsinformation B auf eine Voraufzeichnungs-Art
anstelle einer Präge-Art
aufgezeichnet sein.
-
Industrielle
Anwendbarkeit
-
Wie
oben beschrieben wurde, ist die Erfindung anwendbar auf: ein Gebiet
eines Informationsaufzeichnungsmedium, das zum Erreichen von Kopierschutz
nützlich
ist; ein Gebiet zum Herstellen und Verwenden dieses Informationsaufzeichnungsmedium;
und ferner, ein technisches Gebiet einer Vorrichtung, die für einen
Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorgang
geeignet ist.