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DE60031884T2 - Verbesserter algorithmus für sanftes weiterreichen und funkkommunikationsystem für cdma systeme der dritten generation - Google Patents

Verbesserter algorithmus für sanftes weiterreichen und funkkommunikationsystem für cdma systeme der dritten generation Download PDF

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DE60031884T2
DE60031884T2 DE60031884T DE60031884T DE60031884T2 DE 60031884 T2 DE60031884 T2 DE 60031884T2 DE 60031884 T DE60031884 T DE 60031884T DE 60031884 T DE60031884 T DE 60031884T DE 60031884 T2 DE60031884 T2 DE 60031884T2
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DE
Germany
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base station
wireless communication
communication device
list
neighbor
Prior art date
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DE60031884T
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DE60031884D1 (de
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Vladislav San Diego SOROKINE
Qingxin Del Mar CHEN
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Qualcomm Inc
Original Assignee
Qualcomm Inc
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Publication date
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Publication of DE60031884T2 publication Critical patent/DE60031884T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Funkzellentelefonsysteme bzw. zelluare Telefonsysteme. Spezieller bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein neuartiges und verbessertes System, um effizientere Soft-Handoffs bzw. weiche Übergaben in einem auf Codemultiplexvielfachzugriff (Code Division Multiple Access, „CDMA") basierenden Funkzellentelefonsystem bereitzustellen, um ununterbrochene Sprach- und schnelle Datenübertragung zu ermöglichen.
  • Beschreibung der verwandten Technik
  • Die nächste Generation drahtloser Netzwerke wird eine Vielzahl von Diensten bereitstellen, die hohe Datenübertragungsraten und ununterbrochene Verbindungen benötigen. Diese nächste Generation wird oft als „dritte Generation" von drahtlosen CDMA-Systemen bezeichnet. Die Angebotspalette der Dienste beinhaltet Funkrufe mit Text, bidirektionale Funkverbindungen, Internetverbindung unter Verwendung von Microbrowsern, bidirektionale drahtlose E-Mail-Fähigkeiten und drahtlose Modem-Funktionalität. Das CDMA-Funkzellentelefonsystem bietet die Möglichkeit, zuverlässige Funkverbindungen zwischen einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung wie einer Mobilstation („MS") und einer Basisstation („BS") mit einer sehr viel größeren Datenkapazität bereitzustellen als konventionelle Netzwerke, die nur Sprachdienst unterstützen. Zum Beispiel werden in den drahtlosen CDMA-Systemen der dritten Generation Funkverbindungen zwischen der Mobilstation und der Basistation aufgebaut, die hohe Datenübertragungsraten (bis zu 2 Mbps) unterstützen, um Multimedia-Dienste wie Internet-Zugang bereitzustellen. Ein besonders wichtiges Leistungsmerkmal von CDMA-Systemen für effiziente drahtlose Kommunikation der dritten Generation ist der Soft-Handoff, der der MS erlaubt, sich reibungslos ohne Unterbrechung von der Abdeckung einer Funkzelle zu einer anderen zu bewegen. Der Soft-Handoff wird dadurch erreicht, dass gleichzeitige Kommunikationverbindungen zwischen der MS und mehreren Basisstationen aufgebaut wer den. Ein Soft-Handoff wird in 1 dargestellt. Eine MS 10 bewegt sich an den Rand des Abdeckungsgebiets 12a der sie versorgenden BS 12. Während sich die MS 10 innerhalb des Abdeckungsgebiets 12a der versorgenden BS und des Abdeckungsgebiets 14a der empfangenden BS 14 befindet, kommunizieren beide Basisstationen 12 und 14 gleichzeitig mit der MS 10. Wenn sich die MS 10 weiter in das Abdeckungsgebiet 14a der empfangenden BS 14 bewegt, hört die versorgende BS 12 auf mit der MS 10 zu kommunizieren. Auf diese Weise gibt es ununterbrochene Kommunikation für den Nutzer der MS 10, wenn er oder sie sich von der versorgenden Zelle in die empfangende Zelle bewegt. Ein effizienter Soft-Handoff-Algorithmus spielt eine wichtige Rolle sowohl bei der Aufrechterhaltung der Verbindungsqualität als auch beim Schonen der kapazitätsbezogenen Netzwerkressourcen. Da die Nachfrage Dienste mit hoher Datenrate zu unterstützen steigt, wird die Notwendigkeit, die Effizienz des Handoff-Algorithmus zu steigern, entscheidender.
  • Für ein System der dritten Generation basierend auf CDMA-Technologien ist ein effizienter Handoff-Algorithmus wesentlich, um erfolgreich die Infrastruktur bereitzustellen, um die neue Angebotspalette von Diensten zu unterstützen. Ein herkömmliches Protokoll für Soft-Handoffs in einem CDMA-System wurde von der Telecommunications Industry Association in den Industriestandards IS-95, IS-95A oder IS-95B (zusammen bezeichnet als „IS-95 A/B") aufgenommen, um ein CDMA-Funkzellensystem zu implementieren. Unter dem IS-95 A/B Standard kommuniziert eine MS mit einer oder mehreren Basisstationen, die in einer geographischen Region verteilt sind. Jede BS sendet kontinuierlich ein Pilotkanalsignal bzw. Pilot Channel Signal mit dem selben Spreizcode, aber mit einem unterschiedlichen Codephasenoffset. Phasenoffset ermöglicht es, dass die Pilotsignale voneinander unterschieden werden können, was wiederum ermöglicht, dass die Basisstationen unterschieden werden können. Im folgenden wird das Pilotsignal einer BS einfach als Pilot bezeichnet. Die MS überwacht die Piloten und misst die empfangene Energie der Piloten.
  • Die IS-95 A/B Standards definieren eine Reihe von Zuständen und Kanälen für die Kommunikation zwischen der MS und der BS. Wenn sich zum Beispiel das Mobilstationssteuerelement bzw. die Mobile Station Control im Verkehrs- bzw. Traffic-Zustand befindet, kommuniziert die BS mit der MS über einen Vorwärtsverkehrskanal bzw. Forward Traffic Channel, und die MS kommuniziert mit der BS über einen Rückwärtsverkehrskanal bzw. Reverse Traffic Channel. Während eines Anrufes muss die MS durchgehend vier Sätze von Piloten überwachen und pflegen, welche insgesamt als der Aktive Satz bzw. das Active Set, der Kandidatensatz bzw. das Candidate Set, der Nachbarsatz bzw. das Neighbor Set und der Restsatz bzw. das Remaining Set bezeichnet werden. Der Aktive Satz umfasst Piloten, die mit dem Vorwärtsverkehrskanal zugehören, der der MS zugeteilt ist. Der Kandidatensatz umfasst Piloten, die im Augenblick nicht im Aktiven Satz sind, aber von einer bestimmten MS mit ausreichender Stärke empfangen wurden, um anzuzeigen, dass der zugehörige Vorwärtsverkehrskanal erfolgreich demoduliert werden könnte. Der Nachbarsatz umfasst Piloten, die sich derzeit nicht im Aktiven Satz oder im Kandidatensatz befinden, aber wahrscheinlich Kandidaten für einen Handoff sind. Der Restsatz umfasst alle möglichen Piloten im aktuellen System auf der aktuellen CDMA-Frequenzzuordnung, ausgenommen die Piloten im Nachbarsatz, im Kandidatensatz und im Aktiven Satz.
  • Die MS sucht den Pilotkanal benachbarter Basisstationen kontinuierlich nach einem Piloten ab, der ausreichend stärker ist als ein Schwellenwert. Wenn die MS sich von einem Gebiet, das von einer BS abgedeckt wird, zu einem anderen bewegt, befördert die MS gewisse Piloten aus dem Nachbarsatz in den Kandidatensatz und benachrichtigt die BS oder Basisstationen über die Beförderung über eine Pilotstärkenmessungsnachricht bzw. Pilot Strength Measurement Message („PSMM"). Die BS bestimmt einen Aktiven Satz nach der PSMM und benachrichtigt die MS über den neuen Aktiven Satz über eine Übergabeanweisungsnachricht bzw. Handoff Direction Message. Wenn die MS die Kommunikation mit einer neuen BS in dem neuen Aktiven Satz beginnt, bevor die Kommunikation mit der alten BS beendet wird, hat ein "Soft-Handoff" stattgefunden.
  • In IS-95 A/B-konformen CDMA-Systemen wird jede BS durch den Pseudozufalls-Versatz bzw. „PN"-Offset seines Pilotkanalsignals identifiziert. Die Details der PN-Offset-Identifikationsverfahren in IS-95 A/B sind Fachleuten gut bekannt und werden deshalb hier nicht weiter ausgeführt. Die MS ordnet alle Piloten in ver schiedene Sätze ein, je nach Wahrscheinlichkeit des Piloten als Kandidat für einen Handoff verwendet zu werden.
  • Der Wert T_ADD besteht aus dem Schwellenwert für die Signalstärke des Piloten, die von der BS festgelegt wird (IS-95 A) oder dynamisch an der MS bestimmt wird (IS-95 B); über dem Wert T_ADD wird der Pilot als ausreichend stark betrachtet, um zum Aktiven Satz hinzugenommen zu werden. Der Wert T_DROP spiegelt die Pilotstärkenschwelle wider, unterhalb der der Pilot als ausreichend schwach betrachtet wird, um vom Aktiven Satz entfernt zu werden. Die PSMM wird von der MS an die BS gesendet, um die Stärke aller Piloten im Aktiven und im Kandidatensatz zu berichten. Als Antwort auf die PSMM wird eine erweiterte Übergabeanweisungsnachricht bzw. Extended Handoff Direction Message („EHDM"), die einen aktualisierten Aktiven Satz beinhaltet, von der BS zur MS gesendet.
  • Die IS-95 A/B konforme MS hat typischerweise eine Sucheinheit, die kontinuierlich die Piloten in verschiedenen Sätzen misst und zur BS diejenigen Piloten berichtet, die ausreichend stark für eine Hinzunahme zum Aktiven Satz sind, und die Piloten, die vergleichsweise schwach sind, um aus dem Aktiven Satz herausgenommen zu werden. Piloten im Nachbarsatz sind von besonderer Wichtigkeit, und normalerweise werden sie öfter gemessen als Piloten im Restsatz.
  • Das Verfahren im IS-95 A/B Soft-Handoff-Algorithmus einen Piloten aus dem Nachbarsatz zum Aktiven Satz hinzuzunehmen wird kurz wie folgt beschrieben:
    • 1. Jede BS hat eine gespeicherte Nachbarliste bzw. Neighbor List („NL") in Form der PN-Offsets und Konfigurationsinformation der benachbarten Zellen. Die MS empfängt eine Nachbarlistenaktualisierungsnachricht (Neighbor List Update Message, „NLUM"), die die NL von der BS enthält, und platziert die zugehörigen Piloten in den Nachbarsatz.
    • 2. Die MS muss notwendigerweise kontinuierliche Messungen der Pilotkanalstärke jedes Piloten im Nachbarsatz unter Verwendung ihrer Sucheinheit durchführen.
    • 3. Die MS vergleicht die gemessene Pilotstärke mit T_ADD: Diejenigen Nachbarpiloten, deren Stärken über T_ADD liegen werden in den Kandidatensatz platziert und die PSMM wird zur BS gesendet.
    • 4. Auf Grundlage des Inhalts der PSMM und der Verfügbarkeit der Netzwerkressourcen sendet die BS eine EHDM an die MS, die einen neuen Aktiven Satz anzeigt.
  • Ein ähnliches Berichtsverfahren wird verfolgt, wenn die MS einen Piloten ihres Aktiven Satzes löschen muss. In diesem Fall wird die Stärke eines Piloten im Aktiven Satz mit dem Schwellenwert T_DROP verglichen, und ein Zeitzähler T_TDROP wird aktiviert, sobald die Pilotstärke unter T_DROP sinkt. Nach dem Ablauf von T_TDROP wird eine PSMM zur BS gesendet, und die BS antwortet in der Regel mit einer EHDM, die einen verkleinerten Aktiven Satz anzeigt.
  • Dem IS-95 A/B Standard folgend erhöht die MS, wenn sie eine NLUM empfängt, einen Zähler für jeden Piloten im Nachbarsatz und fügt jeden Piloten, der in der NLUM genannt wird, zum Nachbarsatz hinzu, wenn ein solcher Pilot nicht bereits ein Pilot des Kandidatensatzes oder des Nachbarsatzes ist. Wenn die MS im Nachbarsatz nur „k" zusätzliche Piloten speichern kann und mehr als „k" neue Piloten in der NLUM gesendet wurden, speichert die MS 10 die ersten „k" neuen Piloten, die in der Nachricht aufgeführt sind. Mehr Details zur Pflege des Nachbarsatzes findet man in den IS-95 A/B Standards.
  • Eine vollständigere Beschreibung der Verträglichkeitsanforderungen für Handoffs findet man in den IS-95 A/B Standards. Unter dem IS-95A Standard wird der Pilotstärkenschwellenwert von der BS als Teil einer Overhead-Informationsoperation spezifiziert, in der die BS periodisch Systemparameterdaten zur MS sendet. Als Teil des Overheadsignals enthält eine Systemparameternachricht von der BS an die MS den Piloterkennungsschwellenwert T_ADD. Mehr Details zur Overhead-Information findet man in Abschnitt 6.6.2.2 „Response to Overhead Information Operation" in IS-95 A. Im IS-95 B Standard wird der Pilotstärkenschwellenwert dynamisch bei der MS bestimmt.
  • Trotzdem stellt der vorliegende Soft-Handoff-Algorithmus keine ausreichend effizienten Soft-Handoffs für drahtlose Dienste der dritten Generation bereit. Typischerweise ist die Nachbarliste, die von der BS gesendet wird, eine statische Liste, die zu dem Zeitpunkt festgelegt wird, wenn das Netzwerksystem in Betrieb genommen wird. Sie enthält eine Liste von Nachbarpiloten, die in der Zellenabdeckung eventuell „gesehen" werden könnten. Die minimal unterstützte Nachbarsatzgröße im IS-95 A Standard beträgt 20 Piloten, wie sie durch die N8m Konstante in Anhang D von IS-95 A dargestellt wird. In dem IS-95 B Standard beträgt die minimal unterstützte Größe des Nachbarsatzes 40. Es ist nicht ungewöhnlich für die BS, insbesondere in einem schlecht optimierten Netzwerk, eine NL mit der maximalen Anzahl von Nachbarpiloten zu senden, nur um auf der sicheren Seite zu sein.
  • Da die Piloten des Nachbarsatzes die wahrscheinlichsten Handoff-Kandidaten sind, beeinflusst die Häufigkeit und die Genauigkeit der Nachbarsatzpilotmessungen die Handoff-Performanz sehr stark. Nun hat die MS typischerweise nur begrenzte Signalverarbeitungsmöglichkeiten aufgrund ihrer Stromversorgungs-, Größen- und Kostenbeschränkungen. Der MS eine große NL zu übergeben bedeutet, dass die MS ihre begrenzte Sucherleistung zwischen vielen Piloten aufteilen muss, was in der schlechteren Abschätzung jedes einzelnen Piloten resultieren kann (und typischerweise auch tut). Eine reduzierte Abtastungsrate für jeden Piloten hemmt die Fähigkeit der MS die Stärke jedes Piloten exakt abzuschätzen. Verbindungsabbrüche treten aufgrund verpasster Detektion von sich schnell in der Zeit ändernden Piloten häufiger auf.
  • Im derzeitigen Handoff-Verfahren trifft die BS die Handoff-Entscheidung nur basierend auf den Messberichten der MS der Vorwärtsverbindungspilotkanalstärke bzw. Forward Link Pilot Channel Strength (F-PICH). Eine Handoff-Prozedur wird normalerweise durch die von der MS gesendete PSMM angestoßen, wenn die MS einen Piloten mit ausreichend starker oder schwacher Stärke sieht. Obgleich ein Mechanismus existiert, durch den die BS der MS autonom befehlen kann, eine PSMM zu senden, verlässt sich die BS beim Treffen von Handoff- Entscheidungen alleinig auf die Fähigkeit der MS, die Stärke ihrer sie umgebenden Piloten zu schätzen und zu berichten.
  • Es gibt mindestens drei Faktoren, die zu der Performanzverschlechterung im Handoff-Algorithmus führen könnten. Erstens ist die Verarbeitungsleistung der MS verglichen mit der BS eingeschränkter, was ihre Pilotsuchefähigkeit limitiert, insbesondere wenn sie als Ergebnis einer nichtoptimierten NL eine große Anzahl von Piloten suchen muss. Zweitens kann die Zeit, die sie verbraucht, die PSMM zu senden und auf eine EHDM zu warten manchmal zu lang für die MS sein, um auf schnelle Änderungen der Funkverbindungsbedingungen zu reagieren. Drittens spiegelt die Vorwärtsverbindungsqualität nur näherungsweise die Rückwärtsverbindungsqualität wider. Deshalb kann eine Handoff-Entscheidung, die nur auf den F-PICH-Messungen basiert eventuell keine Abbrüche verhindern, die durch die Verschlechterung der Rückwärtsverbindung verursacht werden.
  • Versuche wurden gemacht, um die Soft-Handoffs in einem CDMA-System zu verbessern. Zum Beispiel das U.S. Patent 5,920,550 von William D. Willey („'550 patent"), welches an den Rechteinhaber der vorliegenden Erfindung übertragen ist, lehrt, zumindest eine der aktuell gemessenen Pilotsignalstärken der BS in jedem Zugangsversuch bereitzustellen. Das System spezifiziert dann die Basisstationen für Soft-Handoff in Übereinstimmung mit den aktuell gemessenen Pilotsignalstärken. Obwohl das '550-Patent eine Soft-Handoff-Operation dadurch verbessert, dass die aktuelle Pilotsignalstärke in Zugangsversuchen den Systemzugangszuständen folgend berichtet wird, misslingt ihm trotzdem, die notwendige Effizienz und ununterbrochene Versorgung im weiteren bereitzustellen, die für drahtlose Kommunikationen der dritten Generation notwendig sind. Das '550-Patent lehrt, eine große NL von der BS zu erhalten, wie im IS-95 A/B Standard angegeben. Obwohl die aktuelle Pilotstärke in nachfolgenden Zugangsversuchen berichtet wird, lehrt das '550-Patent, die limitierte Sucherleistung der MS zwischen vielen Piloten aufzuteilen, was in schlechterer Abschätzung jedes einzelnen Piloten resultieren kann (und typischerweise auch tut).
  • Ein weiterer Versuch, den Soft-Handoff in einem CDMA-System zu verbessern, findet sich in U.S. Patent No. 5,854,785 von William D. Willey („'785 patent"), welches an den Rechteinhaber der vorliegenden Erfindung übertragen ist. Das '785-Patent lehrt, den Soft-Handoff dadurch zu verbessern, dass die Nachbarpilotstärken während des Systemzugangsmodus gemessen werden und dass dem System die zu den gemessenen Pilotstärken gehörenden Identitäten der Basisstationen im anfänglichen Zugangsversuch bereitgestellt werden. Das System nutzt die Nachbar-BS-Identitäten und Pilotsignalstärken um zu bestimmen, welche Nachbar-BS eine ausreichend gemessene Pilotstärke hat, so dass ein assoziierter Rufkanal bzw. Paging Channel erfolgreich demoduliert werden kann. Dadurch demoduliert die MS während eines Soft-Handoffs den Rufkanal von mindestens einem Nachbarpiloten sowie den augenblicklich aktiven Piloten der MS.
  • Dem '785-Patent gelingt es noch nicht, die für drahtlose Anwendungen der dritten Generation notwendigen Fähigkeiten bereitzustellen. Obwohl eine Rufkanalnachricht von einer benachbarten BS mit einer ausreichenden Pilotstärke demoduliert wird, lehrt das '785-Patent, die limitierte Sucherleistung der MS zwischen vielen Piloten aufzuteilen, was in schlechterer Abschätzung jedes einzelnen Piloten resultieren kann (und typischerweise auch tut).
  • Die cdma2000-Familie von Standards wurde etabliert um den drahtlosen Kommunikationssystemen der dritten Generation zu genügen. Die Familie von Standards beinhaltet: IS-2000-1; IS-2000-2; IS-2000-3; IS-2000-4; IS-2000-5 und IS-2000-6. Jeder dieser Standards spezifiziert einen Teilbereich einer Spreizspektrumfunkschnittstelle, die CDMA-Technologie und/oder analoge doppel-moden bzw. dual-mode Technologie für Mobilstationen und Basisstationen verwendet. Die cdma2000-Standards sind rückwärtskompatibel mit IS-95 B.
  • Viele neue Leistungsmerkmale wurden im cdma2000-Vorschlag eingeführt, in einer Anstrengung die Systemkapazität weiter zu erhöhen. Eines der Leistungsmerkmale ist der Rückwärtsverbindungspilotkanal, der durch jede MS im Verkehrszustand übermittelt wird. Der Rückwärtspilotkanal ist ein unmoduliertes Spreizspektrumssignal, welches verwendet wird, um der BS bei der Detektion einer MS-Übertragung zu assistieren. Wenn sie im Verkehrszustand ist, kommuniziert die MS mit der BS unter Verwendung der Vorwärts- und Rückwärtsverkehrskanäle. Die Hinzunahme des Rückwärtspilotkanals ermöglicht die durchgängige Detektion des Mobilübertragungssignals bei der BS und erlaubt es dem System, eine schnelle Vorwärtsverbindungsleistungssteuerung bzw. Fast Forward Link Power Control zu implementieren. Die schnelle Vorwärtsverbindungsleistungssteuerung wird durch die MS implementiert, indem ein Rückwärtsleistungssteuerungsunterkanal in den Rückwärtspilotkanal eingefügt wird.
  • Der IS-2000-2-Anteil der cdma2000-Standardfamilie definiert den Standard der physikalischen Schicht für cdma2000-Spreizspektrumsysteme. In dieser Spezifikation beinhaltet die Struktur des Rückwärtspilotkanals eine Leistungssteuerungsgruppe, die aus dem Rückwärtspilotkanalsignal besteht, der in den ersten 1152 × N PN Chips beinhaltet ist, und dem Rückwärtsleistungssteuerungsunterkanal in den folgenden 384 × N PN Chips, wobei N die Spreizratenzahl ist. Zum Beispiel N=1 für die Spreizrate 1, und N=3 für die Spreizrate 3. Mehr Details den Rückwärtsleistungssteuerungunterkanal betreffend findet man in Abschnitt 2.1.3.1.10 (und Unterabschnitten) von IS-2000-2.
  • Obwohl die cdma2000-Standardfamilie durch steigende Systemkapazität und durch das Bereitstellen von Rückwärtskanalstärkenmessungen einige Vorteile bereitstellt, versäumen es die Standards immer noch, ausreichend effiziente Soft-Handoffs mit ununterbrochener Datenübertragung bereitzustellen. Daher adressieren die IS-95 A/B Standards und die cdma2000-Standardfamilie nicht adäquat die Bereitstellung von ununterbrochener Sprach- und Datenübertragung während eines Soft-Handoffs zwischen einer MS und einer BS.
  • Die Veröffentlichung der europäischen Patentanmeldung No. 1 032 237 A beschreibt ein CDMA-Kommunikationssystem, das in einem Weiche-Übergabe-Modus bzw. Soft-Handover-Mode arbeitet, wobei eine Aufwärtsverbindungssignalqualität bzw. Uplink Signal Quality wie z.B. ein Signal-zu-Interferenz- Verhältnis verwendet wird, um die Arbeitsweise des Systems in der Übergabe zu bestimmen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Übergeben einer drahtlosen Telekommunikationsvorrichtung wie in Anspruch 1 dargelegt, und auf ein drahtloses Kommunikationssystem wie in Anspruch 15 dargelegt.
  • Was im Fachgebiet gebraucht wird, ist ein CDMA-System, das die Effizienz und die ununterbrochene Verbindung zwischen einer MS und einer BS während eines Soft-Handoffs verbessert. Die hierin offenbarte und beanspruchte Erfindung verbessert den existierenden Soft-Handoff-Algorithmus durch Verwendung der Rückwärtspilotstärkenmessungen bei der Basisstation, wie im cdma2000-Standard IS-2000-2 definiert, um die Nachbarliste zu optimieren. Die Optimierung führt zu erhöhter Handoff-Effizienz, gemessen durch die Handoff-Geschwindigkeit der MS und ihren Verbrauch von Netzwerkressourcen.
  • Die Felddaten, die während Feldversuchen für CDMA-Märkte gesammelt wurden deuten darauf hin, dass in einem ordentlich optimierten Netzwerk die Anzahl von Piloten mit ausreichender Stärke (Ec/Io > –14dB in den meisten Fällen), die von einer speziellen MS „gesehen" werden, nicht größer als 3 sein sollte. Selbst in einem schlecht optimierten Netzwerk, welches Gegenstand von Pilotverschmutzung ist, ist die Anzahl von konkurrierenden Piloten zu jeder beliebigen Zeit und an jedem beliebigen Ort höchstens 6. Daher nötigt der bestehende Algorithmus die MS unnötigerweise, häufig mehr benachbarte Basisstationen zu überwachen als notwendig oder effizient ist.
  • Um die oben beschriebenen Mängel zu adressieren, umfasst die vorliegende Erfindung ein Verfahren, eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung zwischen mindestens einer versorgenden Zelle und einer empfangenden Nachbarzelle in einem drahtlosen Kommunikationssystem zu übergeben. Das Verfahren umfasst:
    • (1) Aufbau eines Anrufs zwischen der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und der mindestens einen versorgenden Zelle, wobei die mindestens eine versorgende Zelle eine Liste von mindestens einer Nachbarzelle hat, die zur entsprechenden versorgenden Zelle benachbart ist;
    • (2) Überwachen der Rückwärtskanalsignalstärke, die von der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung von mindestens einer benachbarten Zelle empfangen wird;
    • (3) Übertragen der Signalstärke der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung, die in jeder benachbarten Zelle detektiert wird, an ein BS Steuerelement bzw. einen BS-Controller.
    • (4) Kompilieren einer Liste von effektiven benachbarten Zellen durch das BS Steuerelement, von der mindestens einen benachbarten Zelle, basierend auf der überwachten Signalstärke der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung.
    • (5) Übertragen der Liste von effektiven benachbarten Zellen zu jeder, mindestens einen versorgenden Zelle;
    • (6) periodisches Senden einer Nachbarzellenlistenaktualisierungsnachricht zur drahtlosen Kommunikationsvorrichtung, wobei die Nachbarzellenlistenaktualisierungsnachricht die Liste der effektiven benachbarten Zellen enthält;
    • (7) Speichern der Liste der effektiven benachbarten Zellen als ein Nachbarsatz in der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung;
    • (8) Durchführen der Vorwärtskanalsignalstärkensuche des Nachbarsatzes in der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung, nachdem die Liste der effektiven Nachbarn als Nachbarsatz gespeichert wurde; und
    • (9) Überwachen der Signale der effektiven benachbarten Zellen, um einen Handoff zwischen der mindestens einen versorgenden Zelle und der empfangenden benachbarten Zelle auszuführen.
  • Obwohl die obigen Schritte nummeriert sind, müssen sie nicht in der obigen Reihenfolge abgearbeitet werden. Die Erfindung beinhaltet ebenfalls ein drahtloses Kommunikationssystem, das Folgendes aufweist:
    eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung, die mit einer versorgenden Zelle kommuniziert;
    mindestens eine Zelle, die zur versorgenden Zelle benachbart ist, die eine Rückwärtskanalsignalstärke der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung überwacht; und
    ein BS-Steuerelement, das eine Liste von effektiven benachbarten Zellen kompiliert, von der mindestens einen Zelle, die zur versorgenden Zelle benachbart ist, basierend auf dem überwachten Signal der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung, wobei das BS-Steuerelement die Liste der effektiven benachbarten Zellen zur versorgenden Zelle kommuniziert, wobei die versorgende Zelle periodisch eine Nachbarlistenaktualisierungsnachricht, die die Liste effektiver benachbarter Zellen enthält, an die drahtlose Kommunikationsvorrichtung sendet, und die drahtlose Kommunikationsvorrichtung die Liste effektiver benachbarter Zellen als Nachbarsatz speichert und Vorwärtskanalsuchen auf dem aktualisierten Nachbarsatz durchführt.
  • Fachleuten werden verstehen, dass das Kommunikationssystem andere Infrastrukturausrüstung benötigt, welche nicht gezeigt wird, wie z.B. Ausrüstung für Vermittlung, Anruf-Routing, usw.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Leistungsmerkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch die weiter unten fortgesetze detaillierte Beschreibung offensichtlicher werden, wenn diese in Verbindung mit den Zeichnungen gelesen wird, in welchen durchgängig gleiche Referenzzeichen korrespondieren und in welchen:
  • 1 eine Soft-Handoff-Prozedur im allgemeinen illustriert;
  • 2 die Entwicklung des effektiven Nachbarsatzes illustriert, wenn eine MS durch eine versorgende Zelle reist;
  • 3 die Bildung und Kommunikation einer Nachbarlistenaktualisierungsnachricht von einem BS-Steuerelement zu einer MS illustriert; und
  • 4 die vorliegende Erfindung illustriert, worin zwei Basisstationen die MS gleichzeitig versorgen.
  • Ausführliche Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
  • In der cdma2000-Standardfamilie sendet jede MS Rückwärtsverbindungskanalsignalstärke auf dem Rückwärtspilotkanal („R-PICH") in dem Verkehrszustand zur BS, was der BS die Gelegenheit bietet, mehr Information über die HF-Umgebung der MS zu sammeln. Jede MS unterstützt sowohl eine innere Leistungssteuerungsschleife als auch eine äußere Leistungssteuerungsschleife für Vorwärtsverkehrskanalleistungssteuerung. Die äußere Leistungssteuerungsschleife schätzt einen Sollwert basierend auf Eb/Nt, um auf jedem zugeordneten Vorwärtsverkehrskanal eine Zielrahmenfehlerrate bzw. Target Frame Error Rate („FER") zu erreichen. Diese Sollwerte werden entweder implizit oder durch Signalnachrichten zur BS kommuniziert. Die Unterschiede zwischen diesen Sollwerten helfen der BS, die angemessenen Übertragungsstufen für die Vorwärtsverkehrskanäle abzuleiten, die keine inneren Schleifen haben.
  • Die innere Leistungssteuerungsschleife vergleicht die Eb/Nt des empfangenen Vorwärtsverkehrskanals mit dem zugehörigen Ausgangsleistungssteuerungsschleifensollwert, um den Wert des Leistungssteuerungsbits zu bestimmen, der auf dem Vorwärtsleistungssteuerungsunterkanal zur BS gesendet werden muss. Die vorliegende Erfindung umfasst die Verbesserung des existierenden Algorithmus durch dynamische Optimierung der NL, Bereitstellung einer autonomen EHDM für schnelleren Handoff, und es der BS zu ermöglichen die Vorwärtskanalpilotstärken-(F-PICH)-Suche durch die MS zu steuern.
  • Variationen des bei der MS empfangenen Signals resultieren aus der Mehrwege-Ausbreitung bzw. Multi-Path Propagation, Schwund durch Abschattung bzw. Shadow Fading und dem Pfadverlust bzw. Path Loss. Während Mehrwege-Schwund bzw. Multi-Path Fading Kurzzeiteffekte offenbart und zumeist zwischen Vorwärtsverbindung und Rückwärtsverbindung unkorreliert ist, ziehen Shadow Fading und Path Loss längerfristigere Variationen in der empfangenen Signalstärke nach sich und werden im allgemeinen als hochgradig zwischen Vorwärts- und Rückwärtsverbindungen korreliert angesehen. Ein IS-95 A/B CDMA-System verwendet den RAKE-Empfänger, um die kurzzeitigen Kanalvariationen, verursacht durch das Multi-Path Fading anzugehen. Der Soft-Handoff-Algorithmus wurde entworfen, um langfristige Kanalvariationen zu bewältigen, verursacht durch Shadow Fading und Path Loss.
  • Wie in 2 gezeigt, ändert sich der „effektive Satz" von Nachbarn, wenn sich die MS 10 von der Position A zur Position B innerhalb der Zelle 20a, die von der BS 20 versorgt wird, bewegt. Zellen 21a, 22a und 23a mögen die korrekten Kandidaten für Handoff an dem Ort A sein, aber Zellen 24a, 25a und 26a sind bessere Kandidaten, wenn die MS 10 sich zu dem Ort B bewegt. Mit den cdma2000- und IS/35 A/B-Algorithmen wird die MS 10 aller Wahrscheinlichkeit nach eine NL von der versorgenden BS 20 erhalten, die aus Piloten für Basisstationen 21, 22, 23, 24, 25 und 26 plus anderer Piloten in der Nachbarschaft besteht, ohne Berücksichtigung ihrer Position in Hinblick auf benachbarte Zellen.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist in 3 illustriert. Ein Verfahren, um die NL zu optimieren, umfasst den Aufbau eines Anrufs zwischen einer MS 10 und versorgenden BS 20, die eine gespeicherte NL ihrer benachbarten Zellen 21a, 22a, 23a, 24a, 25a und 26a hat. Das Basisstationssteuerelement bzw. Base Station Controller („BSC") 31 informiert alle die Zellen in NL, die R-PICH Signalstärke der MS 10 zu überwachen und sie zur BSC 31 zu berichten. Entsprechend überwacht jede benachbarte BS 21, 22, 23, 24, 25 und 26 das R-PICH Signal von der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung oder MS 10 und überträgt die R-PICH-Daten 20c, 21c, 22c, 23c, 24c, 25c und 26c zur BSC 31. Die BSC 31 verarbeitet die R-PICH-Messungen der NL-Mitglieder 21a, 22a, 23a, 24a, 25a und 26a und vergleicht jedes entsprechende R-PICH-Datum mit einem vorabbestimmten Schwellenwert, der vorzugsweise kleiner ist als T_ADD. Es ist klar, dass der vorabbestimmte Schwellenwert auch irgendein anderer, von T_ADD unabhängiger Wert sein könnte.
  • Basierend auf der Analyse der R-PICH-Daten kompiliert die BSC 31 eine effektive Nachbarliste („ENL"), die aus denjenigen Basisstationen besteht, die ausreichend starke R-PICH-Messungen von der drahtlosen Kommunikationsvorrich tung oder MS 10 berichten. Die Schwellenwertstufen für was als „ausreichend stark" bestimmt ist, basieren auf einer vorabbestimmten Stärke, zu der man durch Verwendung verschiedener Faktoren kommt, die Fachleuten bekannt sind. Die BSC 31 überträgt die ENL-Daten 30 zu BS 20, die die MS 10 versorgt. Periodisch sendet BS 20 eine Nachbarlistenaktualisierungsnachricht (NLUM) 32 zur MS 10, die die ENL enthält. Die MS 10 speichert die Piloten, die von der ENL empfangen wurden, als Nachbarsatz und führt anschließend die Vorwärtspilotkanal-F-PICH-Suche auf dem Nachbarsatz durch. Der Nachbarsatz in der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung kann maximal sechs benachbarte Basisstationen umfassen oder maximal drei benachbarte Basisstationen. Andere Höchstzahlen von Basisstationen sind auch in Betracht zu ziehen.
  • Die obige Beschreibung und Illustration nach 3 geht davon aus, dass die MS 10 nur eine versorgende BS 20 hat. Dennoch ist klar, dass die MS 10 im Soft-Handoff mit mehreren Zellen sein könnte. Wenn die MS 10 in einem Soft-Handoff ist, wobei mehrere Zellen gleichzeitig mit der MS 10 kommunizieren, stellt die BSC 31 jeder BS, die gleichzeitig mit der MS 10 kommuniziert, eine Kopie der NLUM zur Verfügung. Dies wird detaillierter weiter unten im Zusammenhang mit 4 besprochen.
  • Um die ENL für die MS 10 effektiv zu aktualisieren, muss jede BS 2126 in der NL den R-PICH von jeder MS 10 in ihrer jeweiligen Nachbarschaft konstant messen. Dennoch ist die zusätzliche Signalverarbeitung, die in der BS benötigt wird, verglichen mit der MS weniger kritisch, weil die BS nicht in dem Maße in ihrem Leistungsverbrauch und ihrer Größe beschränkt ist. Die Zusatzkosten für die BS, R-PICH-Abschätzung durchzuführen, werden in bessere F-PICH-Abschätzung bei der MS 10 umgewandelt. Unter Verwendung dieses Verfahrens wird die Nachbarsatzgröße von 20 auf 6 oder weniger reduziert, was in einer ungefähr 3-fachen Erhöhung der Suchhäufigkeit für jeden Piloten resultiert. Die Erhöhung der Suchhäufigkeit für jeden Piloten liefert eine signifikante Verbesserung hinsichtlich früher Detektion von schnell ansteigenden Piloten.
  • Mit der Signalverarbeitungsleistung, die sich die BS 20 leisten kann, kommen die R-PICH-Messungen mit viel größerer Häufigkeit und Genauigkeit bei der BSC 31 an, als dies durch F-PICH-Messungen bei der MS 10 vielleicht erreichen werden könnte. Daher ist es für die BSC 31 möglich, eine EHDM 20b, 21b, 22b, 23b, 24b, 25b, 26b autonom basierend auf ihrer Analyse der R-PICH-Daten herauszugeben, ohne auf die PSMM von der MS 10 warten zu müssen. Das wird die Zykluszeit der Soft-Handoff-Prozedur effektiv verkürzen, und dabei die Gefahr von Verbindungsabbrüchen aufgrund verzögerter Reaktion des Systems auf Kanalschwankung reduzieren.
  • Der durch R-PICH-Messung getriggerte bzw. ausgelöste Soft-Handoff-Mechanismus kann in Kombination mit dem existierenden durch F-PICH-Messung getriggerten bzw. ausgelösten Soft-Handoff verwendet werden um die Qualität von sowohl Vorwärts- als auch Rückwärtsverbindungen sicherzustellen.
  • In dem existierenden Algorithmus folgt die MS 10, nachdem sie die NL von der BS 20 erhält, bei der Durchführung der F-PICH-Suche einem gewissen Schema ohne große Einflussnahme der BS 20. Die MS 10 sendet die PSMM nur, wenn ein gewisser Pilot den Schwellenwerttest besteht, was in einigen Fällen zu spät sein kann, berücksichtigt man, dass die MS 10 mehr als einen Piloten verfolgen bzw. nachführen muss. Dadurch, dass die BSC 31 eine viel höhere Signalverarbeitungsleistung hat, ist sie fähig, ausgeklügeltere Kanalabschätzungs- und -vorhersagetechniken auf die R-PICH-Daten anzuwenden, und so der MS 10 Anleitung zu geben, F-PICH nach dem Verfahren und der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung intelligent zu suchen.
  • Das strukturelle Ausführungsbeispiel der Erfindung wird auch durch 3 illustriert. Ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk 34 weist mindestens eine BS 20 auf, die als eine versorgende Zelle 20a für eine MS 10 oder drahtlose Kommunikationsvorrichtung agiert. Die versorgende BS 20 speichert eine Liste von benachbarten Zellen 21a, 22a, 23a, 24a, 25a und 26a, die Basisstationen 21, 22, 23, 24, 25 und 26 aufweist, die der versorgenden BS 20 benachbart oder ihr nahe sind. Ein BS-Steuerelement 31 kompiliert eine ENL von den benachbarten Zellen 21a, 22a, 23a, 24a, 25a und 26a zur versorgenden Zelle 20a basierend auf der überwachten Rückwärtskanalsignalstärke von der MS 10. Das BS-Steuerelement 31 überträgt die effektive Nachbarliste 30 zur versorgenden BS 20. Die versorgende BS 20 oder Basistationen wird eine Nachbarlistenaktualisierungsnachricht 32 periodisch zur MS 10 übertragen, die dann ihren Nachbarsatz basierend auf der effektiven Nachbarliste aktualisieren wird.
  • 4 illustriert das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung während einer Soft-Handoff-Operation, wo zwei Basisstationen 20, 23 gleichzeitig mit der MS 10 kommunizieren. Der Einfachheit halber sind einige der in 3 gezeigten Kommunikationslinien in 4 weggelassen, wie die Linien, die die Kommunikation zwischen der MS 10 und den benachbarten Basisstationen repräsentieren und die Linie, die die Kommunikation von den Basisstationen zur BSC 31 repräsentiert. In ähnlicher Weise wird nur eine Referenznummer, d.h. 21, sich auf die BS beziehen, die Zelle, die diese spezielle BS beinhaltet; und jede Kommunikation zur oder von dieser BS.
  • In 4 kommuniziert die MS 10 gleichzeitig mit BS 20 und BS 23. Das Verfahren, um die NL zu optimieren, umfasst den Aufbau eines Anrufs zwischen einer MS 10 und BS 20 und BS 23, von denen jede eine gespeicherte NL ihrer jeweiligen benachbarten Zellen hat. Für BS 20 umfasst die Nachbarliste von Zellen die Zellen 21, 22, 23, 24, 25 und 26. Für BS 23 umfasst die Nachbarliste von Zellen 20, 22, 27, 28, 29 und 24. Die BSC 31 informiert alle Zellen in der jeweiligen NL getrennt darüber, die R-PICH Signalstärke der MS 10 zu überwachen und sie zur BSC 31 zu berichten. Entsprechend überträgt jede Zelle in der NL von BS 20 die R-PICH-Daten zur BSC 31 und jede Zelle in der NL von BS 23 überträgt die R-PICH-Daten zur BSC 31. Die BSC 31 verarbeitet die R-PICH-Messungen von den jeweiligen NL-Mitgliedern und vergleicht die jeweiligen R-PICH-Daten mit einem vorab bestimmten Schwellenwert, der vorzugsweise kleiner ist als T_ADD. Der vorab bestimmte Schwellenwert kann auch ein anderer vorab bestimmter Wert ohne Bezug zu T_ADD sein.
  • Basierend auf der Analyse der R-PICH-Daten kompiliert die BSC 31 eine separate ENL für jede BS 20, 23, die aus denjenigen Basisstationen besteht, die ausreichend starke R-PICH-Messungen von der MS 10 berichten. Die Schwellenwertstufen bzw. Schwellenniveaus für was als „ausreichend stark" bestimmt ist, werden aus unterschiedlichen Faktoren bestimmt, die Fachleuten bekannt sind. Die BSC 31 überträgt die BS 20 ENL-Daten zur BS 20 und die BS 23 ENL-Daten zur BS 23, von denen jede die MS 10 versorgt. Periodisch überträgt die BS 20 zur MS 10 eine NLUM 32, die die zugehörige ENL enthält. Ebenfalls periodisch überträgt die BS 23 ihre zugehörige NLUM 32 zur MS 10. Die MS 10 speichert die Piloten, die sie von den jeweiligen ENLs empfangen hat, im Nachbarsatz und führt die F-PICH-Suche unter Verwendung des Nachbarsatzes entsprechend durch, nachdem sie die ENL als Nachbarsatz gespeichert hat.
  • Um die jeweiligen ENLs für die MS 10 effektiv zu aktualisieren, muss jede BS in der NL von BS 20 und BS 23 den R-PICH von jeder MS 10 in der jeweiligen Nachbarschaft konstant messen. Unter Verwendung dieses Verfahrens kann der Nachbarsatz innerhalb der MS von 20 reduziert werden, aber kann auch modifiziert werden, um zwei Sätze von ENLs in ihrem Nachbarsatz unterzubringen. Falls zum Beispiel BS 20 und BS 23 jeweils eine NLUM überträgt, die ihre jeweiligen ENLs enthält, kann die MS 10 einen Nachbarsatz definiert haben, um 12 Piloten zu empfangen.
  • Als eine Variation dieses Verfahrens kann die BSC 31 jede entsprechende ENL basierend auf kompilierten Daten von jedem Satz von benachbarten Basisstationen, sowohl von der BS 20 als auch der BS 23, weiter verfeinern. In diesem Szenario wird die BSC 31 eine kombinierte ENL zu beiden, BS 20 und BS 23, übertragen. Daher wird die enthaltene ENL für die MS 10 verfeinert und optimiert, wenn die NLUM von beiden, BS 20 und BS 23, zur MS 10 übertragen wird. Der Nachbarsatz kann immer noch von 20 auf 6 oder weniger reduziert sein, was in einer ungefähr 3-fachen Steigerung der Suchhäufigkeit für jeden Piloten resultiert.
  • Ähnlich dem in 3 gezeigten Ausführungsbeispiel, kommen die R-PICH-Messungen mit der Signalverarbeitungsleistung, die sich die BS 20 leisten kann, an der BSC 31 mit viel höherer Häufigkeit und Genauigkeit an, als was möglicherweise durch die F-PICH-Messungen bei der MS 10 erreicht werden könnte. Daher ist es für die BSC 31 möglich, eine EHDM an eine betroffene BS autonom basierend auf ihrer Analyse der R-PICH-Daten herausgeben zu können, ohne auf die PSMM von der MS 10 warten zu müssen.
  • Der durch R-PICH-Messung getriggerte Soft-Handoff-Mechanismus kann in Kombination mit dem existierenden durch F-PICH-Messung getriggerten Soft-Handoff verwendet werden, um die Qualität von sowohl Vorwärts- als auch Rückwärtsverbindungen sicherzustellen.
  • Auf 3 zurückkommend, folgt die MS 10 in den IS-95 A/B und cdma2000-Algorithmen, nachdem sie die NL von der BS 20 erhält, einem gewissen Schema zur Durchführung der F-PICH-Suche ohne große Intervention von der BS 20. Die MS 10 sendet die PSMM nur, wenn ein gewisser Pilot einen Schwellenwerttest besteht, was in manchen Fällen zu spät sein kann, wenn man berücksichtigt, dass die MS 10 mehr als einen Piloten zu verfolgen hat. Dadurch, dass sie eine viel höhere Signalverarbeitungsleistung hat, ist die BSC 31 fähig, ausgeklügeltere Kanalschätzungs- und -vorhersagetechniken auf die R-PICH-Daten anzuwenden, und dadurch der MS 10 Anleitung zur intelligenten F-PICH Suche bereitzustellen, gemäß dem Verfahren und der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung.
  • Während die für die praktische Umsetzung der Erfindung notwendige Struktur hierin offenbart wird, würde ein Fachmann sofort verstehen, welche anderen Strukturen und Komponenten man für die praktische Umsetzung der Erfindung verwenden würde, wie zum Beispiel Ausrüstung zum Vermitteln, Anruf-Routing, usw. Zudem sind die Begriffe „Zelle" und „Basisstation", auch wenn sie nicht dasselbe sind, in der obigen Beschreibung oft austauschbar. Eine BS ist die Sende-/Empfangseinheit und ihre effektive Reichweite oder Fähigkeit, mit einer MS zu kommunizieren, definiert die „Zelle". Daher wird eine zu einer versorgen den „Zelle" benachbarte „Zelle" eine korrespondierende, zu einer versorgenden Basisstation benachbarte Basisstation beinhalten. Wenn auf eine benachbarte Zelle Bezug genommen wird, kann dieser Ausdruck auch die benachbarte BS oder ein Pilotsignal von der benachbarten BS bedeuten, die in der entsprechenden benachbarten Zelle enthalten ist.
  • In einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung priorisiert die BSC 31 die ENL unter Verwendung der Ergebnisse eines Kanalvorhersageverfahrens, so dass die MS 10 ihre Sucherleistung auf Piloten konzentrieren kann, die eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, Handoff-Kandidaten zu sein.
  • Noch ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, in dem die BS 20 die F-PICH-Suche steuert, bezieht die BS 20 ein, die eine Nachricht sendet, die der MS 10 befiehlt, die F-PICH-Stärke eines bestimmten Satzes von Piloten zu berichten, die für Handoff in Betracht kommen. Die F-PICH- und die R-PICH-Daten beide zur Verfügung habend, kann die BSC 31 die MS 10 steuern, um eine bessere Handoff-Entscheidung zu treffen. Die aktuellen Erfinder ziehen in Betracht, dass innerhalb des Anwendungsbereichs der weiter oben eröffneten Konzepte ein Fachmann verstehen würde, dass es viele Variationen der obigen Ausführungsbeispiele geben kann, die die Optimierung des Nachbarsatzes zur Steigerung der Effizienz des Soft-Handoffs einbeziehen.
  • Durch Kombination der Information von den F-PICH- und R-PICH-Messungen und durch Ausnutzung der Signalverarbeitungsleistung an der BS verspricht der vorgeschlagene Handoff-Algorithmus, die Effizienz existierender Handoff-Algorithmen zu verbessern. Ein Maß der Effizienzverbesserung ist die Fähigkeit, einen frühen und schnellen Handoff durchzuführen, und zwar als ein Nutzen der dynamisch optimierten NL und dem Einbezug von autonomer EHDM. Ein weiteres Maß der Effizienz ist die Fähigkeit, bessere Handoff-Entscheidungen zu tref fen, als ein Ergebnis der Verwendung ausgeklügelterer Signalverarbeitungstechniken bei der BS und der Möglichkeit von BS-gesteuerter intelligenter Suche bei der MS 10. Solch eine verbesserte Handoff-Effizienz ist insbesondere wesentlich für das System der dritten Generation, wo ein Verbindungsabbruch den Verlust mehrerer Anwendungen verursachen kann, und jede schlechte Handoff-Entscheidung hohe Kosten im Sinne von Netzwerkressourcen nach sich zieht.
  • Die vorliegende Erfindung bietet zahlreiche Vorteilen gegenüber dem Stand der Technik. Die Zeit, die notwendig ist, einen Handoff abzuarbeiten, ist reduziert, was ein Maß für die Reaktionsgeschwindigkeit auf schnell ansteigende Piloten ist. Die mittlere Größe des Aktiven Satzes kann reduziert werden, was ein Maß für den Verbrauch von Netzwerkressourcen im Sinne von physikalischen Kanälen ist. Die Häufigkeit von Handoff kann reduziert werden, was ein Maß für die Handoff-Entscheidungsgüte und den Verbrauch von Netzwerkressourcen im Sinne von Signalisierungs-Overhead ist. Schlussendlich wird die kombinierte Pilotstärke des Aktiven Satzes erhöht, was ein Maß für die Funkverbindungsqualität ist.
  • Obgleich die obige Beschreibung viele Details enthält, sollten diese nicht als den Umfang dieser Erfindung limitierend, sondern lediglich als das vorliegende bevorzugte Ausführungsbeispiel illustrierend ausgelegt werden.

Claims (15)

  1. Ein Verfahren zum Übergeben einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (10) zwischen mindestens einer versorgenden Basisstation (20) und einer empfangenden Basisstation (21, 22, 23, 24, 25 oder 26) in einem drahtlosen Kommunikationssystem (34), wobei ein Soft-Handoff bzw. eine weiche Übergabe einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (10) von der versorgenden Basisstation (20) zu der empfangenden Basisstation (21, 22, 23, 24, 25 oder 26) auftreten kann, und zwar dadurch dass die drahtlose Kommunikationsvorrichtung (10) einen Nachbarsatz von Kandidaten-Empfangsbasisstationen überwacht, wobei der Nachbarsatz dadurch kompeliert wird, dass die drahtlose Kommunikationsvorrichtung (10) eine Liste von benachbarten Basisstationen (30, 32) gesendet durch ein Basisstationssteuerelement (31) empfängt, und durch Weiterleiten an die Basisstation (20b) einer Pilotstärkenmessnachricht, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren folgende Schritte aufweist: Aufbauen eines Anrufes zwischen der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (10) und der mindestens einen versorgenden Basisstation (20); Überwachen einer Rückwärtspilotkanalsignalstärke (21b, 22b, 23b, 24b, 25b und 26b) von der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (10) von zumindest einer benachbarten Zelle (21, 22, 23, 24, 25 und/oder 26); Senden zu einem Basisstationssteuerelement (31) die überwachte Rückwärtspilotkanalsignalstärke der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung; Kompelieren einer Liste von effektiven Nachbarbasisstationen bei dem Basisstationssteuerelement (31) von der mindestens einen Nachbarbasisstation (21, 22, 23, 24, 25 oder 26) basierend auf der überwachten Rückwärtspilotkanalsignalstärke der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung; Senden der Liste von effektiven Nachbarbasisstationen an jede der mindestens einen versorgenden Basisstation (30); periodisches Senden einer Nachbarbasisstationslistenaktualisierungsnachricht (32) an die drahtlose Kommunikationsvorrichtung (10), wobei die Nachbarbasisstationslistenaktualisierungsnachricht die Liste der effektiven Nachbarbasisstationen beinhaltet; Speichern der Liste der effektiven Nachbarbasisstation als ein Nachbarsatz in der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (10); Ausführen einer Vorwärtskanalsignalstärkensuche des Nachbarsatzes in der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (10) nach dem Speichern der Liste der effektiven Nachbarn als den Nachbarsatz; und Überwachen der Signale von den effektiven Nachbarbasisstationen, um eine Übergabe zwischen der mindestens einen versorgenden Basisstation (20) und der empfangenden Basisstation (21, 22, 23, 24, 25 oder 26) zu erreichen.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Liste von effektiven Nachbarbasisstationen Basisstationen enthalten, die benachbart sind (21, 22, 23, 24, 25 oder 26) zu der mindestens einen versorgenden Basisstation (20), die das Signal der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (10) mit einer vorbestimmten Stärke empfängt.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, das weiterhin Folgendes aufweist: Senden einer erweiterten Übergabeanweisungsnachricht (30) von dem Basisstationssteuerelement (31) zu der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (10), und zwar autonom.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei das Senden der erweiterten Übergabeanweisungsnachricht (30) auf der Analyse des Basisstationssteuerelements (31) der Signalstärke der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung detektiert durch jede Nachbarbasisstation (21, 22, 23, 24, 25, 26) basiert und unabhängig ist von der Pilotstärkenmessnachricht generiert durch die drahtlose Kommunikationsvorrichtung (10).
  5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei das Senden der erweiterten Übergabeanweisungsnachricht (30) basierend auf der Signalstärke der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung detektiert von jeder Nachbarbasisstation (21, 22, 23, 24, 25, 26) ausgeführt wird in Kombination mit dem Erteilen einer erweiterten Übergabeanweisungsnachricht basierend auf einer Vorwärtskanalpilotstärkenmessnachricht, die von der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (10) generiert wird.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jede benachbarte Basisstation (21, 22, 23, 24, 25, 26) zu der mindestens einen versorgenden Basisstation (20) durchgängig die Rückwärtskanalsignalstärke (21b, 22b, 23b, 24b, 25b, 26b) überwacht.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das weiterhin Folgendes aufweist: Senden einer erweiterten Übergabeanweisungsnachricht (30) unabhängig von einer Pilotstärkenmessnachricht generiert durch die drahtlose Kommunikationsvorrichtung (10).
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Nachbarsatz in der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (10) höchstens sechs Nachbarbasisstationen (21, 22, 23, 24, 25, 26) aufweist.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Nachbarsatz in der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (10) höchstens drei Pilote bzw. Pilotsignale der Nachbarbasisstationen (21, 22, 23, 24, 25, 26) aufweist.
  10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Senden der Liste von effektiven Nachbarbasisstationen durch das Basisstationssteuerelement (31) ausgeführt wird, was den Nachbarsatz unter Verwendung einer Nachbarlistenaktualisierungsnachricht inklusive der Liste von effektiven Nachbarbasisstationen aktualisiert, und zwar für jede der mindestens einen versorgenden Basisstationen (20).
  11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das weiterhin Folgendes aufweist: Senden der Liste von effektiven Nachbarbasisstationen (21, 22, 23, 24, 25, 26) von der mindestens einen versorgenden Basisstation (20) zu der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (10).
  12. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Aktualisieren des Nachbarsatzes aufweist, das die drahtlose Kommunikationsvorrichtung (10) die Liste von effektiven Nachbarbasisstationen als den Nachbarsatz speichert.
  13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Basisstationselement (31) jede Nachbarbasisstation (21, 22, 23, 24, 25, 26) anweist, die Rückwärtskanalsignalstärke der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (10) zu überwachen.
  14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Kompelieren bzw. Zusammenstellen der Liste von effektiven Nachbarn Folgendes aufweist: Verarbeiten der Rückwärtskanalsignalstärke von den Nachbarbasisstationen (21, 22, 23, 24, 25, 26) und Vergleichen der jeweiligen Rückwärtskanalsignalstärken mit einer vorbestimmten Schwelle.
  15. Ein drahtloses Kommunikationssystem (34), das Folgendes aufweist: eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung (10), die mit einer versorgenden Basisstation (20) kommuniziert; mindestens eine Basisstation, die benachbart ist (21, 22, 23, 24, 25, 26) zu der versorgenden Basisstation (20); und ein Basisstationssteuerelement (31), das mit der mindestens einen versorgenden Basisstation (20) und der mindestens einen benachbarten Basisstationen (21, 22, 23, 24, 25, 26) kommuniziert; dadurch gekennzeichnet, dass: die mindestens eine Nachbarbasisstation (21, 22, 23, 24, 25, 26) Folgendes aufweist: Mittel zum Überwachen einer Rückwärtskanalsignalstärke (21b, 22b, 23b, 24b, 25b, 26b) von der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (10); wobei das Basisstationssteuerelement (31) Folgendes aufweist: Mittel zum Kompelieren einer Liste von effektiven Nachbarbasisstationen ausgewählt von der mindestens einen Nachbarbasisstation basierend auf den überwachten Rückwärtskanalsignalstärken von der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (10); Mittel zum Senden der Liste von effektiven Nachbarn (30) zu der versorgenden Basisstation (20); wobei die versorgende Basisstation (20) Folgendes aufweist: Mittel zum periodischen Senden einer Nachbarlistenaktualisierungsnachricht (32), die die Liste von effektiven Nachbarbasisstationen enthält, zu der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (10); und die drahtlose Kommunikationsvorrichtung (10) Folgendes aufweist: Mittel zum Speichern der Liste von effektiven Nachbarbasisstationen (21, 22, 23, 24, 25, 26) als ein Nachbarsatz; Mittel zum Ausführen von Vorwärtskanalsuchen (21b, 22b, 23b, 24b, 25b, 26b) basierend auf dem aktualisierten Nachbarsatz; und Mittel zum Überwachen der Signale von den effektiven Nachbarbasisstationen zum Erreichen einer Übergabe zwischen der mindestens einen versorgenden Basisstation (20) und einer empfangenden Basisstation (21, 22, 23, 24, 25, 26).
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