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Die
Erfindung betrifft eine Leuchte mit:
- – Reflektoren,
die im Wesentlichen parallel zueinander einander gegenüber liegen
und deren Ränder
an einer Seite ein Lichtaustrittsfenster definieren;
- – Mitteln
zum Halten einer elektrischen Lampe zwischen den Reflektoren;
- – einer
Vielzahl von Licht streuenden Lamellen zwischen den Reflektoren
quer zu den Reflektoren und zum Lichtaustrittsfenster, welche Lamellen
je mit einem Seitenrand, einem Innenrand, einem Außenrand
in dem Lichtaustrittsfenster und mit einem Relief versehen sind.
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Eine
derartige Leuchte ist aus dem europäischen Patent
EP 0 286 890 B1 bekannt.
Die Lamellen in der bekannten Leuchte weisen ein Relief aus Falten
auf, die sich entlang dem Außenrand
erstrecken und eine Profiltiefe haben. Die Profiltiefe in der bekannten
Lampe ist ein Höhenunterschied
in der Oberfläche
der Lamelle, der durch Verformung der Lamellenoberfläche erhalten
wird. Die Falten umfassen einen dem Betrachter zugewandten Abschnitt und
einen dem Betrachter abgewandten Abschnitt, wobei die Abschnitte
beim Betrieb der eingesetzten Lampe eine verhältnismäßig hohe bzw. verhältnismäßig geringe
Helligkeit haben. Die Falten geben den Lamellen im Allgemeinen eine
mittlere, verhältnismäßig geringe
Helligkeit im Vergleich zu faltenlosen Lamellen, wobei die Helligkeit
im Fall von faltenlosen Lamellen vom Betrachter häufig als
zu hoch wahrgenommen wird. Diejenigen Abschnitte der Falten, die
nahe den Seitenrändern
der Lamellen liegen, führen
zu einer Abbildung der Lamellen auf den Reflektoren in Form eines
Lichtflecks mit Helligkeitsunterschieden. Die Helligkeitsunterschiede
bilden ein hell-dunkel gestreiftes Muster. Ein Nachteil der bekannten
Leuchte ist, dass der Lichtfleck mit einem Hell-Dunkel-Muster für den Betrachter
beim Betrieb der eingesetzten elektrischen Lampe sichtbar ist.
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In
FR-A1-2 485 691 ist eine Leuchte gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1 dargestellt.
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Der
Erfindung liegt als Aufgabe zugrunde, eine Leuchte der eingangs
beschriebenen Art zu schaffen, in der die Abbildung der Lamellenoberfläche auf
den Reflektoren in Form eines Lichtflecks mit einem Hell-Dunkel-Muster
vermindert ist.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst,
dass eine Leuchte der eingangs beschriebenen Art dadurch gekennzeichnet
ist, dass die Lamelle ein Relief aufweist, das in Richtung des Seitenrandes
abnimmt. Die Maßnahme
hat einen zweifachen Effekt. Einerseits wird dadurch erreicht, dass
Helligkeitsunterschiede in dem Hell-Dunkel-Muster, die aus der Tatsache resultieren,
dass die Oberfläche
nahe den Seitenrändern
nicht eben ist, dank des verringerten Reliefs vermindert werden
und daher mit kleinere Helligkeitsunterschieden auf den Reflektoren
abgebildet werden. Andererseits wird die Helligkeit der Lamellenoberfläche dadurch
ausgeglichen, dass die durch einen zunehmenden Abstand dieser Oberfläche zu der
elektrischen Lampe verursachte Abnahme der Helligkeit dieser Oberfläche durch
das Profil kompensiert wird, das zum Seitenrand hin abnimmt. Das
abnehmende Relief kann aufgrund einer abnehmenden Profiltiefe abnehmend sein,
oder es kann auch dadurch abnehmend sein, dass das Profil ein sich über einen
zunehmenden Abstand jedes Mal wiederholendes Muster aufweist, wobei
dann die Profiltiefe konstant sein kann. Das Relief der Lamelle
kann beispielsweise aus Falten aufgebaut sein, aber es kann auch
als versenktes Relief aus beispielsweise Vertiefungen oder Löchern in
der Lamelle gestaltet sein.
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In
einer Ausführungsform
ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass das Relief eine abnehmende
Tendenz in Richtung des Außenrandes
zeigt. Dadurch wird eine weitere Egalisierung der Helligkeit der
Lamellen vom Innenrand zum Außenrand
hin erreicht, sodass auch eine Egalisierung der Helligkeit der Abbildung
der Lamellen auf dem Reflektor erreicht wird.
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In
einer alternativen Ausführungsform
ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass das Relief am Seitenrand
zumindest nahezu nicht vorhanden ist. Das bedeutet, dass die Lamelle
zumindest am Seitenrand der Lamelle nahezu flach ist, so dass Helligkeitsunterschiede
in dem Hell-Dunkel-Muster nahe dem Seitenrand der Lamelle noch weiter
verringert werden. Dadurch wird ebenfalls eine weitere Glättung der
Abbildung der Lamellen auf die Reflektor erreicht.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass eine Abnahme im Relief
in einer Richtung nahezu parallel zum Außenrand in einem Abstand von
1 bis 2 cm vom Seitenrand beginnt. Die Reflektoren sind gewöhnlich mit einem
verhältnismäßig diffus
reflektierenden Material versehen, beispielsweise Aluminium, das
mittels Anodisierung mattiert sein kann. Die Abbildungen der Lamellen
werden infolge der diffusen Reflexion der Reflektoren unscharf.
Abbildungen von Abschnitten der Lamellen mit einem Relief, die in
einem Abstand zu den Reflektoren von mehr als 1 bis 2 cm liegen, sind
daher nicht mehr als Abbildungen mit Hell-Dunkel-Mustern wahrnehmbar.
Eine allmähliche Änderung
im Relief kann daher auf einen Abschnitt der Lamelle begrenzt bleiben,
der 1 bis 2 cm von den Seitenrändern
entfernt beginnt. Die allmähliche Änderung
kann auch diskontinuierlich sein und darin bestehen, dass das Relief
einen abrupten Übergang von
dem betreffenden Abschnitt der Lamelle zu einem anderen Abschnitt
der Lamelle, der zumindest nahezu ohne Relief ist, aufweist, d.h.
die Lamelle in dem anderen Abschnitt ist zumindest nahezu eben. Die
Egalisierung der Helligkeit der Lamelle ist dann zwar durch die
diskontinuierliche Änderung
von einem Abschnitt mit Relief in einen Abschnitt mit einer zumindest
nahezu ebenen Oberfläche
abrupt verändert,
aber dies wird durch die Tatsache ausgeglichen, dass Helligkeitsunterschiede
in dem Hell-Dunkel-Muster in der Abbildung der Lamellen auf den
Reflektor zumindest nahezu verhindert werden.
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In
einer günstigen
Ausführungsform
ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass das Relief Falten umfasst,
die sich im Wesentlichen parallel zum Außenrand erstrecken, oder Dellen
und Wölbungen.
Eine interessante Eigenschaft von Lamellen, die in dieser Weise
mit Reliefs versehen sind, ist, dass sie während der Herstellung beispielsweise
aus Metallband in einem einzigen Vorgang erhalten, geschnitten und
profiliert werden können.
Ein Scheitel einer Falte oder eine Delle an der einen Oberfläche der
Lamelle ist dann eine Senke oder eine Wölbung an der anderen Oberfläche der
Lamelle.
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Die
erfindungsgemäße Leuchte
kann beispielsweise zum Aufnehmen einer geraden röhrenförmigen elektrischen
Lampe, beispielsweise einer Leuchtstofflampe, wie z.B. einer Niederdruck-Quecksilberampfentladungslampe
ausgebildet sein. Die Leuchte kann auch für eine lang gestreckte Lampe entworfen
sein, in der beispielsweise zwei gerade, miteinander verbundene
röhrenförmige Abschnitte nebeneinander
verlaufen. Je nach der Anzahl Paare von nahezu parallelen, einander
zugewandten Reflektoren in der Leuchte kann eine Lamelle in mehrere
Teillamellen aufgeteilt sein, die je eine Änderung in ihren Profilen aufweisen,
analog der einer einzelnen (Teil-)Lamelle. Wenn die Leuchte zumindest
nahezu rund oder quadratisch ist, können die Lamellen kreuzweise
in dem Lichtaustrittsfenster vorgesehen sein. Die Leuchte kann gegebenenfalls
ein Gehäuse aufweisen,
in dem die Reflektoren untergebracht sind. Die Lamellen können mittels
Verformung von Metallplattenmaterial hergestellt sein, aber sie
können
auch mittels Spritzguss hergestellt sein.
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Ausführungsbeispiele
der erfindungsgemäßen Leuchte
sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
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1 eine
Ansicht der Leuchte, in der das Lichtaustrittsfenster sichtbar ist;
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2 einen
Teil der Leuchte von 1 in Perspektivansicht, in einer
Ebene schräg
zu der Lampe gesehen;
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3 einen
Teil einer herkömmlichen Leuchte
in Perspektivansicht, in einer Ebene schräg zu der Lampe gesehen;
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4 eine
Ansicht einer Lamelle mit einem Relief gemäß der Erfindung;
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5 einen
Querschnitt entlang der Linie I-I in 4; und
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6 einen
Querschnitt entlang der Linie II-II in 4.
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Die
Leuchte von 1, siehe auch 2, hat
lang gestreckte Reflektoren 1, die in der Figur konkav
sind, aber auch eben oder facettiert sein können, und die im Wesentlichen
parallel zueinander einander gegenüber aufgestellt sind, und die
je einen Rand 2 haben, welche Ränder ein Lichtaustrittsfenster 3 definiern.
Die Reflektoren 1 sind in 1 in einem
Gehäuse 6 untergebracht.
Es sind Mittel 4 vorhanden, um darin zwischen den Reflektoren
eine lang gestreckte elektrische Lampe e.l. aufzunehmen. Zwischen
den Reflektoren 1 ist quer zu den Reflektoren 1 und
quer zum Lichtaustrittsfenster 3 eine Vielzahl von flachen,
Licht streuenden Lamellen 10 untergebracht.
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2 zeigt
die gleiche Leuchte in Perspektivansicht, in einer Ebene schräg zu der
Lampe gesehen. 2 zeigt, wie die Lamellen 10 durch
Schlitze 5 in den Reflektoren 1 hervorstehen und
darin fixiert sind. Die Lamellen 10 haben je einen konvexen
Innenrand 11 entlang dem Lichtaustrittsfenster, aber auf
Abstand davon, und einen konkaven Außenrand 12 in dem
Lichtaustrittsfenster 3. Die Lamellen 10 sind
mit einem Relief 101 versehen, das eine zum Seitenrand 100 hin
abnehmende Profiltiefe hat. In 2 ist die
auf die Reflektoren 1 projizierte 102 der
Lamellen 10 ein homogener Lichtfleck. In 3 dagegen,
mit herkömmlichen
Lamellen 10b in der Lampe, die ein Relief 101 ohne
abnehmende Profiltiefe haben, ist die auf die Reflektoren 1 projizierte 102 der Lamellen 10b ein Lichtfleck
mit einem hell-dunkel gestreiften Muster.
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4 zeigt
eine Lamelle 10, in der Figur in gekrümmter Form, aber die Lamelle
kann auch eine andere Form haben, beispielsweise eine mit Teillamellen.
In 4 haben die Lamellen 10 Oberflächen 10' mit Falten 13,
die eine Profiltiefe haben und entlang dem Außenrand 12 verlaufen.
In der Figur wird eine Änderung
der Profiltiefe der Falten 13 über die Oberfläche 10' der Lamelle 10 mittels
einer Änderung der
Dicke der Linien angegeben, die die Falten 13 repräsentieren.
Eine dicke Linie gibt eine große
Profiltiefe der betreffenden Falte 13 an. Eine dünne Linie gibt
eine kleine Profiltiefe der betreffenden Falte 13 an. Die
maximale Höhendifferenz
(oder Profiltiefe) in den Falten 13 beträgt ungefähr 0,5 mm. 4 zeigt weiterhin,
dass die Falten 13, d.h. die Abschnitte der mit Relief 101 versehenen
Oberflächen 10', ausschließlich zwischen
den Seitenrändern 100 verlaufen.
Abschnitte 14 der Lamellen 10, die in den Schlitzen 5 und
durch die Schlitze 5 hindurch stecken (siehe 2)
sind faltenlos.
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5 zeigt
einen Querschnitt der Ausführungsform
der Lamelle 10 gemäß 4 entlang
der Linie I-I. Die Profiltiefe in 5 nimmt über die
gesamte Höhe
der Lamelle allmählich
vom Innenrand 11 zum Außenrand 12 10 hin
ab. Die Profiltiefe der Falten nimmt auch in einer Richtung vom
Seitenrand 100 quer zum Seitenrand 100 hin ab
(siehe 4). Diese Abnahme der Profiltiefe der Falten 13 in
Richtung des Seitenrandes 100 wird in 6 dargestellt, die
ein Querschnitt entlang der Linie II-II durch die Lamelle 10 auf
ungefähr
0,5 cm Abstand vom Seitenrand 100 ist, in der Ausführungsform
von 4. Es ist hierbei deutlich, dass die Profiltiefe
der Falten 13 wesentlich kleiner ist als die Profiltiefe
der Falten 13 in 5. Diese
Abnahme der Profiltiefe der Falten 13 unterdrückt ein
Abbilden der Lamellen mit einem hell-dunkel gestreiften Muster auf
den Reflektoren zumindest nahezu vollständig. Die Falten 13 haben
je einen einem Betrachter unter der Figutr zugewandten Abschnitt 13a und
einen ihm abgewandten Abschnitt 13b, wobei die Abschnitte
beim Brennen einer eingesetzten Lampe eine verhältnismäßig geringe bzw. eine verhältnismäßig hohe
Helligkeit aufweisen. Die Falten 13 geben den Lamellen 10 als
Ganzes eine mittlere, für
einen Betrachter verhältnismäßig geringe
Helligkeit im Vergleich zu einer faltenlosen Lamelle. Da jedoch
die Profiltiefe der Falten 13 zum Außenrand 12 hin abnimmt
und weil die Profiltiefe der Falten auch zum Seitenrand 100 hin
und quer zum Seitenrand 100 geringer wird, unterscheidet
sich die Helligkeit in einer an den Innenrand 11 grenzenden Zone
wenig, oder überhaupt
nicht, von der am Außenrand 12.