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DE60030019T2 - Vorrichtung zur Messung von Augenpunkten eines Subjektes im Bezug auf ein Brillengestell - Google Patents

Vorrichtung zur Messung von Augenpunkten eines Subjektes im Bezug auf ein Brillengestell Download PDF

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DE60030019T2
DE60030019T2 DE60030019T DE60030019T DE60030019T2 DE 60030019 T2 DE60030019 T2 DE 60030019T2 DE 60030019 T DE60030019 T DE 60030019T DE 60030019 T DE60030019 T DE 60030019T DE 60030019 T2 DE60030019 T2 DE 60030019T2
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DE
Germany
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subject
display
distance
eye
points
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60030019T
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English (en)
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DE60030019D1 (de
Inventor
Akihiro Tokoyokawa-shi Hayashi
Yoshinobu Gamagori-shi Hosoi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nidek Co Ltd
Original Assignee
Nidek Co Ltd
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Publication date
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Priority claimed from JP10330999A external-priority patent/JP3636922B2/ja
Application filed by Nidek Co Ltd filed Critical Nidek Co Ltd
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Anwendungsgebiet der Erfindung
  • die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für Brillen zum Messen von Augenpunkten eines Probanden bezüglich eines Brillengestells.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Beim Einstellen von Brillen ist es wichtig, die Augenpunkte, wie die Sehposition (Sichtlinienposition) eines Kunden (im folgenden als Proband bezeichnet) bezüglich eines von dem Probanden ausgewählten Brillengestells, und den Pupillenabstand zu messen.
  • Herkömmlicher Weise wurden zum Messen der Augenpunkte Verfahren, wie ein Verfahren der Markierung der Sehposition (Sichtlinienposition) eines Probanden auf Brillenlinsen mit einem Markierstift durch den Prüfer, wobei der Proband horizontal blickt, und ein Verfahren des Anbringens eines Augenpunkt-Markierungsaufklebers an der Sehposition, wodurch die Nahsichtposition (Sichtlinienposition) und die Position der Pupillen bei einer kurzen Entfernung (so genanntes Spiegelverfahren) bestätigt wird, ausgeführt.
  • Ferner ist zum Erlangen des Zwischenpupillen-Mittenabstands (im Folgenden als PD bezeichnet) eine Pupillenabstand-Messvorrichtung verwendet worden (siehe USP 4,944,585). Ferner ist der PD durch ein Augenbrechungskraft-Messgerät zum automatischen Messen der Brechungskraft eines Auges (siehe USP 5,764,341) gemessen worden.
  • Ferner ist ein Gerät zum Fotografieren des Gesichts eines Probanden mit einem aufgesetzten Brillengestell durch eine Fernsehkamera zum Auffinden der Augenpunkte durch das fotografierte Bild (siehe JP-A-9-145324) vorgeschlagen worden.
  • Da jedoch das Verfahren der Markierung mit einem Markierstift und das Verfahren der Befestigung eines Aufklebers, die entsprechend der Beobachtung des Sehzustands des Probanden durch den Prüfer ausgeführt werden, sehr stark von der Positionsbeziehung zwischen dem Probanden und dem Prüfer und der Erfahrung des Prüfers abhängig sind, ist es wahrscheinlich, dass sie ungenau sind. Außerdem erfordern diese Verfahren viel Zeit zum Messen.
  • Da der PD, der von der Pupillenabstand-Messvorrichtung oder dem Augenbrechungskraft-Messgerät erlangt wird, für die Einstellung der Brille verwendet wird, ohne dass die Position bezüglich des Brillengestells untersucht wird, ist es wahrscheinlich, dass der Pupillenmittelpunkt und der optische Mittelpunkt der hergestellten Brille nicht zusammenfallen. Außerdem kann, obwohl die Pupillenabstand-Messvorrichtung an dem Gesicht des Probanden mittels eines Nasenkontaktelements befestigt ist, abhängig von dem Kontaktzustand leicht ein Fehler erzeugt werden, da die Nasenformen der Probanden variieren.
  • Ferner erfordert das Gerät zum Auffinden der Augenpunkte aus dem durch die Fernsehkamera fotografierten Bild eine komplizierte Geräteanordnung, was ein Problem hoher Kosten zur Folge hat. Da das Gerät eine Objektiv-Ausführung ist, ist es außerdem unvorteilhaft, weil von dem Probanden selbst nicht bestätigt werden kann, ob die gemessene Position korrekt ist oder nicht. Ferner kann, da das Gesicht des Probanden durch die Fernsehkamera in einem festgelegten Zustand fotografiert wird, dem Gerät entsprechend, die gemessene Augenposition abhängig von der Verschiedenheit des von dem Probanden verwendeten anvisierten Sehabstands ungenau sein.
  • Weiterhin sind in letzter Zeit progressive (progressiver Multifokus) Linsen zunehmend nachgefragt worden. Im Falle einer progressiven Linse ist die Positionierung bezüglich der Augen, verglichen mit dem Fall einer Einfachfokuslinse, besonders wichtig. Das heißt, dass man für eine progressive Linse die Augenpunkte für die Fernsicht und die Nahsicht weitaus genauer messen muss, abhängig von der Verwendungsumgebung des Probanden.
  • Die Augenpunkte für die Fernsicht und die Nahsicht in einer progressiven Linse können jedoch mit den herkömmlichen Verfahren und Geräten nicht genau gemessen werden. Außerdem kann der Proband nicht leicht verstehen, wie die Verteilung der optischen Muster der progressiven Linsen verschiedener Typen, die von verschiedenen Herstellern bereitgestellt sind, seine Sicht bezüglich der Position der Augenpunkte beeinflussen kann.
  • FR-A-2465461 offenbart eine Vorrichtung für Brillen, die Vorrichtungen zur Darstellung eines Indexes für einen Probanden, Vorrichtungen zum Variieren der Positionsbeziehung zwischen dem Probanden und dem Index und Vorrichtungen zum Messen eines Augenpunktes des Probanden basierend auf der Position des Indexes umfasst. Diese Vorrichtung bildet jedoch kein kleines Gebietsmuster als grafisches Muster, wobei das kleine Gebietsmuster, verglichen mit einem peripheren Gebiet davon, einen großen Lichtdurchgangsbetrag aufweist. Dieses Dokument bezieht sich auf eine Technik zur Bestimmung des Augenpunktes des Probanden in einer Weise, dass der kleinere Polarisationsfilter verschoben wird, bis die Zielzone, die durch das von der Quelle ausstrahlende Licht gebildet ist, nicht länger von dem untersuchten Auge wahrgenommen wird.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • In Anbetracht des Standes der Technik ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum schnellen Messen der subjektiven Augenpunkte des Probanden durch ihn selbst mit einer einfachen Anordnung zur Verfügung zu stellen.
  • Außerdem ist es eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum genauen Messen der Augenpunkte des Probanden in einem Zustand entsprechend der Verwendungsumgebung des Probanden zur Verfügung zu stellen.
  • Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe durch die Merkmale des Hauptanspruches gelöst. Die Unteransprüche umfassen weitere bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Die vorliegende Veröffentlichung bezieht sich auf den Gegenstand, der in den japanischen Patentanmeldungen Nr. Hei. 11-43965 (eingereicht am 22. Februar 1999) und Hei. 11-103309 (eingereicht am 9. April 1999) enthalten ist.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist ein Diagramm, das das äußere Erscheinungsbild einer Vorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt.
  • 2 ist ein Schaubild, das die Anordnung des Steuerungs-/Regelungssystems der Vorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel zeigt.
  • 3 ist ein Diagramm, das den Zustand eines Probanden, der ein Schaubild zum Messen der Augenpunkte für die Fernsicht und der Augenpunkte für die Nahsicht beobachtet, zeigt.
  • 4 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines Displaybildschirms in einem Linsensimulationsmodus zeigt.
  • 5 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines optischen Musters einer progressiven Linse, das auf einem Flüssigkristalldisplay im Linsensimulationsmodus dargestellt ist, zeigt.
  • 6 ist ein Diagramm, das ein modifiziertes Beispiel eines optischen Musters einer progressiven Linse, das auf dem Flüssigkristalldisplay im Linsensimulationsmodus dargestellt ist, zeigt.
  • 7 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines Haltemechanismus zur Abstützung des Gewichtes des Flüssigkristalldisplays durch den Probanden zeigt.
  • 8A und 8B sind Diagramme, die das äußere Erscheinungsbild einer Vorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel zeigen.
  • 9 ist ein Diagramm, das die schematische Anordnung des optischen Systems der Vorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt.
  • 10A und 10B sind Diagramme, die ein Skalenhilfswerkzeug zeigen.
  • 11 ist ein Blockdiagramm, das die Steuerungs-/Regelungsvorrichtung der Vorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt.
  • 12 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines in einem Speicher gespeicherten Bildes zeigt.
  • 13 ist ein Diagramm, das den Grund dafür zeigt, warum die Augenpunkte abhängig von der Aufnahmeposition verschieden sind.
  • 14A und 14B sind Diagramme zur Erklärung des Verfahrens zum Auffinden der Augenpunkte und des Pupillenabstands (PD) aus den auf dem Display gezeigten Bilddaten.
  • 15 ist ein Diagramm, das ein Beispiel der Verwendung des Vorrichtungshauptkörpers beim Messen der Augenpunkte für die Nahsicht zeigt.
  • 16 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines optischen Systems zeigt, wobei der Vorführabstand eines Blickziels und der Fotografierabstand variabel sind.
  • 17A und 17B sind Diagramme zur Erklärung der Größenkorrektur.
  • 18 ist ein Diagramm zur Erklärung des Zellensystems.
  • 19 ist ein Diagramm, das das Verfahren zum Auffinden des nach unten gerichteten Schwenkwinkels zeigt.
  • 20 ist ein Diagramm, das das Verfahren zum Auffinden des Neigungswinkels des Probandengesichts zeigt.
  • BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • <Ausführungsbeispiel 1>
  • Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen erklärt. 1 ist ein Diagramm, das das äußere Erscheinungsbild einer Vorrichtung gemäß der Erfindung zeigt. 2 ist ein Schaubild, das die Anordnung des Steuerungs-/Regelungssystems zeigt.
  • Bezugszeichen 1 ist ein Flüssigkristall-Panelteil, das auf der Vorderseite eines von einem Probanden zu tragenden Brillengestells F anzubringen ist. Das Panelteil 1 umfasst Transmissions-Flüssigkristalldisplays 1R, 1L eines Matrixsystems, die auf der rechten und linken Seite des Gestells F anzuordnen sind. Die Displays 1R, 1L, die durch ein Verbindungselement 2 integral verbunden sind, können abnehmbar an der Vorderseite des Gestells F durch die eine Klammer umfassenden Anbringungselemente 3R, 3L angebracht werden. Die Displays können den Transmissionszustand oder den Lichtsperrzustand durch das Matrixsystem frei anzeigen, es wird jedoch, da die Anordnung oder die Steuerung/Regelung selbst nicht charakteristisch für die Erfindung ist und eine bekannte Technik verwendet werden kann, eine Erklärung darüber hier nicht gegeben.
  • Bezugszeichen 10 ist ein Steuerungs-/Regelungsteil, das mit einem Panelteil 1 durch ein Kommunikationskabel 4 verbunden ist. In dem Vorderpanel des Steuerungsteils 10 sind ein Displayteil 11 zum Anzeigen des Messergebnisses und der Informationen zum Auswählen eines progressiven Linsentyps (später beschrieben), ein Hebel 12 zum Bewegen eines Musters zur Positionierung, das auf dem Panelteil 1 dargestellt ist, und ein Schalterteil 13, das verschiedene Arten von Schaltern zum Ausführen eines Befehls an die Vorrichtung (Steuerungsteil 20) umfasst, angeordnet. In dem Schalterteil 13 sind ein Modus-Schalter 13a, um den Modus zum Ausführen der Augenpunktmessung und der Simulation der progressiven Linse einzuschalten, ein Start-Schalter 13b zum Starten eines Messprogramms des Augenpunkt-Messmodus, ein Fortsetzung-Schalter 13c zum Fortsetzen des Messprogramms und ein Drucken-Schalter 13d (siehe 2) angeordnet. Bezugszeichen 14 ist ein Drucker zum Drucken und Ausgeben des Messergebnisses, und 15 ist ein Anschlussstück, um ein Kabel für Datenübertragung mit einer anderen externen Vorrichtung 37 zu verbinden.
  • In 2 ist das Bezugszeichen 20 ein Steuerungs-/Regelungsteil der Vorrichtung, das ein Programm zum Messen der Augenpunkte aufweist. Bezugszeichen 21 ist ein Spracherzeugungsteil, um durch eine Sprachführung einen Befehl zur Ausführung des Programms zum Messen der Augenpunkte zur Verfügung zu stellen, und 23 ist ein wiederbeschreibbarer Speicher zum Speichern von Daten einer progressiven Linse, der bei der Simulation der progressiven Linse verwendet wird.
  • Die Augenpunktmessung gemäß der Vorrichtung wird beschrieben. Bei einem Probanden, der ein von ihm ausgewähltes Gestell F trägt, befestigt ein Prüfer den Panelteil 1 an der Vorderseite des Gestells F mit Hilfe der Anbringungselemente 3R, 3L, nachdem er den Tragezustand eingestellt hat. Außerdem wird mit dem Modus-Schalter 13a der Augenpunkte-Messmodus eingestellt. Nach der Vorbereitung wird, entsprechend dem Drücken des Start-Schalters 13b durch den Probanden selbst, das Messprogramm von dem Steuerungsteil 20 ausgeführt. Die Augenpunktmessung kann durch die Bedienung des Hebels 12 und die Schalter in dem Steuerungsteil 10 entsprechend der Sprachführung durch den Spracherzeugungsteil 21, der durch den Steuerungsteil 20 gesteuert wird, ausgeführt werden, wobei der Proband selbst in der Lage ist, die Sehbedingung zu bestätigen.
  • Wenn der Start-Schalter 13b eingeschaltet ist, wird ein Muster einer Lichttransmissionsöffnung 40 mit einem Transmissionsgebiet von ungefähr 3 mm2 als ein Index auf dem Display 1R durch das Flüssigkristallmuster (siehe 1) dargestellt. Das heißt, die Peripherie davon wird von dem Flüssigkristallmuster als der Licht aussperrende Teil vorgesehen, um so die Lichttransmissionsöffnung 40 zur Verfügung zu stellen. Zur selben Zeit wird von dem Spracherzeugungsteil 21 eine Sprachanweisung "Stelle die Öffnung vor dem Auge durch Neigen des Hebels so ein, dass sie mit dem Zentrum des entfernten Schaubilds zusammenfällt, und drücke den Fortsetzung-Knopf" ausgegeben. Wie in 3 gezeigt, ist ein Fernsichtschaubild, das von einem Schaubildprojektor 30 zu projizieren ist, in der horizontalen Richtung vor dem Probanden vorbereitend angeordnet (der Schaubildprojektor 30 kann entweder ein Schaubild in einer vorbestimmten weiten Entfernung, wie 5 m, projizieren, oder ein Schaubild optisch in einer weiten Entfernung durch einen konkaven Spiegel, der in einem Gehäuse angeordnet ist, zu Verfügung stellen).
  • Das Signal von dem durch den Probanden bedienten Hebel 12 wird in den Steuerungsteil 20 eingegeben, sodass der Steuerungsteil 20 die Darstellung auf dem Display 1R steuert, um so die Lichttransmissionsöffnung 40 in den vertikalen und horizontalen Richtungen entsprechend der Signaleingabe zu bewegen. Entsprechend der Bewegung der Lichttransmissionsöffnung 40 durch den Probanden, die eine Anordnung schafft, bei der das Schaubild in der Fernsicht und das Zentrum der Lichttransmissionsöffnung 40 zusammenfallen, werden die zentralen Koordinaten der Lichttransmissionsöffnung 40 als die Sehposition (Sichtlinienposition) des rechten Auges bestimmt. Wenn der Fortsetzung-Schalter 13c gedrückt wird, wird entsprechend die Lichttransmissionsöffnung 40 auf dem Display 1L dargestellt, wie auch die Anweisung der Sprachführung von dem Spracherzeugungsteil 21 ausgegeben wird. Entsprechend dem Falle der rechten Augenseite, bewegt der Proband die Lichttransmissionsöffnung 40 entsprechend der Bedienung des Hebels 12, um so die Sehposition (Sichtlinienposition) für die Fernsicht der linken Augenseite zu bestimmen.
  • Die Lichttransmissionsöffnung 40 auf den Displays 1R, 1L kann in jeder Gestalt vorgesehen sein, solange der Mittelpunkt der Lichttransmissionsöffnung 40 als die Führung der Sehposition (Sichtlinienposition) zur Verfügung gestellt werden kann, wenn der Proband das Schaubild dahindurch anschaut (jedes Muster mit einem Transmissionsgebiet mit einem sichtbaren Muster kann benutzt werden); zusätzlich kann zu dem Verfahren, in dem sich das gesamte Gebiet mit Ausnahme der Lichttransmissionsöffnung 40 in einem Licht aussperrenden Zustand befindet, ein Verfahren, in dem nur das die Lichttransmissionsöffnung 40 umgebenden Gebiet markiert ist, sodass es teilweise in dem Licht aussperrenden Zustand ist, oder ein Verfahren, das die Erkennung der Bewegungsrichtung der Lichttransmissionsöffnung 40 bezüglich des Schaubilds dadurch erleichtert, dass der Lichttransmissionsteil in einem halb-transmissionsfähigen Zustand ohne vollständiges Aussperren des Lichts vorgesehen ist, verwendet werden.
  • Wenn der Fortsetzung-Schalter 13c nach der Bestimmung der Sehpositionen (Augenpunkte) für die Fernsicht gedrückt wird, wird die Augenpunktmessung für die Nahsicht ausgeführt. Wie in 3 gezeigt, ist ein Nahsicht-Schaubild 31 vorbereitend auf einem Tisch vor dem Probanden in einem gewünschten kurzen Abstand angeordnet. Von dem Spracherzeugungsteil 21 wird eine Sprachanweisung "Stelle die Öffnung vor dem Auge durch Neigen des Hebels so ein, dass sie mit dem Mittelpunkt des nahen Schaubilds zusammenfällt, und drücke den Fortsetzung-Knopf" ausgegeben. Entsprechend dem Falle der Fernsicht, bewegt der Proband die Lichttransmissionsöffnung 40 auf der Seite des Displays 1R mit dem Hebel 12 so, dass sie mit der gewünschten Nahsicht-Sehposition (Sichtlinienposition) zusammenfällt. Nach dem Drücken des Fortsetzung-Schalters 13c wird in derselben Weise die Nahsicht-Sehposition (Sichtlinienposition) auf der linken Augenseite eingestellt, um so die Einstellung der Sehpositionen (Sichtlinienpositionen) für beide Augen abzuschließen.
  • Anschließend wird der Betrieb für die Eingabe der Positionsbeziehung des Brillengestells durch den Prüfer gestartet, wenn der Fortsetzung-Schalters 13c gedrückt wird. Wie in 2 gezeigt, sind auf den Displays 1R, 1L jeweils Kreuzungslinien, die eine Seitenlinie 42 und eine Längslinie 43 umfassen, dargestellt. Von dem Spracherzeugungsteil 21 wird eine Sprachanweisung "Stelle die Kreuzungslinien so ein, dass sie durch Neigen des Hebels mit der inneren Peripherie des Gestells des rechten Auges zusammenfallen, und drücke den Fortsetzung-Knopf" ausgegeben. Da die Seitenlinie 42 sich durch die Displaysteuerung des Steuerungsteils in der vertikalen Richtung bewegt, wenn der Hebel 12 in der vertikalen Richtung geneigt wird, ordnet der Prüfer die Linie 42 so an, dass sie mit der oberen inneren Peripherie des Gestells des rechten Auges zusammenfällt, während er die Linie und das Brillengestell für das rechte Auge, die durch das Display 1R beobachtet werden, beobachtet. Außerdem wird, da die Längslinie 43 sich durch die Displaysteuerung des Steuerungsteils 20 in der horizontalen Richtung bewegt, wenn der Hebel 12 in der horizontalen Richtung geneigt wird, die Längslinie 43 so angeordnet, dass sie mit der nasenseitigen internen Peripherie des Gestells des rechten Auges zusammenfällt. Wenn der Fortsetzung-Schalter 13c gedrückt wird, wird eine Sprachanweisung zum Einstellen der Kreuzungslinien, die mit dem Gestell des linken Auges zusammenfallen, gegeben, sodass der Prüfer die Seitenlinie 42 und die Längslinie 43 so anordnet, dass sie mit der inneren Peripherie des Gestells des linken Auges in derselben Weise zusammenfallen.
  • In dem Fall, dass die Positionen des Gestells F und der Displays 1R, 1L während der Bedienung versetzt werden, kann sie wie folgt ausgeführt werden. Das heißt, zusätzlich zu der Darstellung der Seitenlinie 42 und der Längslinie 43 wird das Muster der Lichttransmissionsöffnung 40 (in diesem Fall kann ein Rahmendisplay verwendet werden) an den Augenpunkt-Messepositionen auf den Displays 1R, 1L zur selben Zeit dargestellt. Dann führt der Prüfer den Eingabebetrieb der Positionsbeziehung des Gestells F aus, während er bestätigt, dass das Muster der Lichttransmissionsöffnung 40 nicht zu dem Probanden versetzt ist. Außerdem ist es auch effektiv, die Eingabe der Positionsbeziehung des Gestells F vor der Positionierung der Transmissionsöffnung 40 durch den Probanden auszuführen, und zu bestätigen, dass die positionierte Seitenlinie 42 und Längslinie 43 bezüglich des Gestells F nicht während der Bedienung zur Bestimmung der Augenpunkte durch den Probanden versetzt worden sind.
  • Wenn die Positionsbeziehung des Gestells F auf der Oberfläche des Displays 1R, 1L eingegeben ist, werden die Augenpunkt-Messergebnisse auf dem Displayteil 11 (siehe 2) gezeigt. Auf dem Bildschirm 50 des Displayteils 11 werden ein PD des linken Auges, ein PD beider Augen und ein PD des rechten Auges als Fernsicht-PDs in der Displayeinzelheit 51 dargestellt. Diese werden von den Positionen der Koordinaten der Lichttransmissionsöffnung 40, die an den Sehpositionen (Sichtlinienpositionen) beider Augen in der Fernsichtsmessung angeordnet sind, zur Verfügung gestellt.
  • In dem Displayteil 52 darunter werden die Abstände der Fernsicht-Augenpunkte für die rechten und linken Augen bezüglich der nasenseitigen inneren Peripherie des Gestells F gezeigt. In dem Displayteil 53 werden die Abstände der Fernsicht-Augenpunkte für die rechten und linken Augen bezüglich der oberen inneren Peripherie des Rahmens F gezeigt.
  • Entsprechend werden in dem Displayteil 54 ein PD des linken Auges, ein PD beider Augen und ein PD des rechten Auges dargestellt, die von den Positionen der Koordinaten der Lichttransmissionsöffnung 40, die in den Sehpositionen (Sichtlinienpositionen) in der Nahsichtmessung angeordnet sind, zur Verfügung gestellt werden. In dem Displayteil 55 und 56 werden Abstände der Nahsicht-Augenpunkte bezüglich der inneren Peripherie des Rahmens F gezeigt.
  • Da die Sehpositionen (Sichtlinienpositionen), auf der Bestätigung durch den Probanden selbst basierend bestimmt werden können, wie oben entsprechend der Vorrichtung erwähnt, können zusätzlich zu den Fernsicht- und den Nahsichtpunkten auch die Punkte in dem mittleren Bereich bestimmt werden. Zum Beispiel wird, wenn die Lichttransmissionsöffnung 40 2mm unterhalb des Fernsicht-Augenpunktes dargestellt ist, die Sehposition (Sichtlinienposition) entsprechend der Betätigung des Hebels 12 in der horizontalen Richtung bestimmt. Entsprechend dem Eingabesignal des Fortsetzung-Schalters 13c speichert der Steuerungsteil 20 die Position. Durch das Wiederholen der Tätigkeit, mit der die Lichttransmissionsöffnung 40 jedes Mal um 2 mm weiter unten dargestellt wird, können die Messdaten der Punkte des mittleren Bereichs von den Fernsicht-Augenpunkten zu den Nahsicht-Augenpunkten erlangt werden, und die Messdaten können durch die Druckerausgabe oder das Display auf dem Displayteil 11 bestätigt werden (der Messmodus kann mit dem Modus-Schalter 13a ausgewählt werden).
  • Als nächstes wird der Simulationsmodus zur Bestätigung des Sichtzustandes verschiedener Muster einer progressiven Linse erklärt. Entsprechend dem Drücken des Modus-Schalters 13a wird er in den Linsensimulationsmodus geschaltet. Wie in 4 gezeigt, wird der Bildschirm 50 des Displayteils 11 auf den Linsensimulationsmodus-Bildschirm umgeschaltet, wobei der Name des Herstellers und der Modelname der progressiven Linse als deren Ausführung dargestellt sind. Die progressive Linse kann ausgewählt werden, indem ein Cursor 58, der auf der linken Seite dargestellt ist, entsprechend der Betätigung des Hebels 12 in der vertikalen Richtung (Linsentypen werden nacheinander durch Scrollen in der vertikalen Richtung dargestellt) bewegt wird.
  • Wenn die Linsenausführung ausgewählt ist, wird ein optisches Muster entsprechend der progressiven Linsenausführung gebildet und auf den Displays 1R, 1L, wie in 5 gezeigt, dargestellt. Das schraffierte Gebiet 60, das das Gebiet zeigt, in dem ein Bild durch eine drastische Veränderung des Zylindergrades und des axialen Winkels verzerrt ist, wird auf den Displays 1R, 1L als ein halb-transmissionsfähiger Teil gezeigt. Im Gegensatz dazu werden der Fernsichtbereich, der progressive Bereich und der Nahsichtbereich in der progressiven Linse als ein transmissionsfähiges Gebiet ausgebildet. Entsprechend der Form des schraffierten Gebietes 60 wird das Muster der progressiven Linse so gebildet, dass die Position des Musters auf den Displays 1R, 1L auf der Basis der gemessenen Fernsicht-Augenpunkte 61R, 61L bestimmt ist. Die Information des progressiven Linsenmusters wird in dem Speicher 23 für jede Linse verschiedener Hersteller gespeichert. Durch Auswählen der Linsenausführungen auf der Seite des Steuerungsteils 10, kann das Muster auf den Displays 1R, 1L simuliert werden. Der Proband kann den Bereich wahrnehmen, in dem ein Bild ohne Verzerrung beobachtet werden kann, wie er auch die Eigenschaften der progressiven Linse durch die Beobachtung des Schaubilds durch die Displays verstehen kann, und somit kann er für das Auswählen der progressiven Linse verwendet werden.
  • Außerdem kann die Sehbedingung der progressiven Linse wie folgt simuliert werden. 6 ist eine Displayvorlage der Fernsicht-Augenpunkte und der Nahsicht-Augenpunkte entsprechend der progressiven Linsenausfühung. Auf den Displays 1R, 1L werden Transmissionsfenster 63R, 63L gebildet, die die Fernsichtpunkte an den Fernsicht-Augenpunktpositionen, die durch die Augenpunktmessung erlangt worden sind, und die Transmissionsfenster 64R, 64L, die die Nahsichtpunkte an den Nahsicht-Augenpunktpositionen (das andere Gebiet ist in dem halb-transmissionsfähigen Zustand) zeigen. Die Positionen zum Bilden der transmissionsfähigen Fenster 64R, 64L werden auf der Basis der Positionsbeziehung bezüglich der Fernsichtpunkte für jede Linsenausführung bestimmt. Die Position des Nahsichtpunktes in einer progressiven Linse von der Stange wird zum Beispiel in einer Position bestimmt, die bezüglich des Fernsichtpunktes in einer Position 14 mm darunter und 2 mm zu der Nasenseite liegt. Die Information über das optische Muster der Fernsicht- und Nahsichtpunkte wird in dem Speicher 23 für eine große Anzahl von Linsenausführungen gespeichert, sodass die Linsenausführung durch den Steuerungsteil 10 für eine Simulation ausgewählt werden kann, wie oben erwähnt, um so die für den Probanden am besten passende auszuwählen. In diesem Fall ist es, wenn die Nahsicht-Augenpunktpositionen durch die Augenpunktmessung schon gefunden worden sind, darauf basierend möglich, die Linse auszuwählen, aber es ist für den Probanden auch möglich, dann durch Vergleich der Sehbedingungen, entsprechend der Untersuchung der Sehbedingungen durch die transmissionsfähigen Fenster 63R, 63L des Fernsichtpunktes und die transmissionsfähigen Fenster 64R, 64L des Nahsichtpunktes, eine ihm gefallende auszuwählen.
  • Die oben erwähnte Information über die progressive Linse kann nicht nur in dem Speicher 23 gespeichert werden. Durch Verbinden mit einem Speicherkartenleser 35 zum Einführen einer Speicherkarte 36, sodass die Information über das Linsenmuster ausgelesen werden und wieder eingegeben werden kann, können leicht neue Informationen und eine große Anzahl von Daten bewältigt werden.
  • Die Ergebnisse der Messung der Augenpunkte und der ausgewählten progressiven Linsenausführung werden, wie oben erwähnt (die abschließend angezeigten sind die Ergebnisse), durch das Drücken des Drucken-Schalters 13d von dem Drucker 14 gedruckt und ausgegeben. Ferner werden, in dem Fall, dass eine externe Vorrichtung 37, wie ein Computer, mit dem Anschlussstück 15 verbunden ist, die Daten auch auf die Seite der externen Vorrichtung 37 übertragen.
  • Die in dem Augenpunkt-Messmodus gemessenen Messdaten werden nicht notwendigerweise in der Sehbedingungssimulation der progressiven Linse verwendet. Durch Eingabe der Augenpunktdaten von der externen Vorrichtung 37 an die Seite des Steuerungsteils 10, kann das optische Muster der progressiven Linse basierend auf den Daten vor den Augen des Probanden gebildet werden. Das heißt, sie kann auch unabhängig als eine Bestätigungsvorrichtung für ein progressives Linsenmuster vorgesehen werden.
  • Obwohl das Panelteil 1 dieses Ausführungsbeispiels als eine Ausführung vorgesehen ist, die direkt auf einem Brillengestell angebracht ist, kann jede, die mit den Displays 1R, 1L an der Vorderseite des Brillengestells angeordnet ist (vorzugsweise an einer Position unmittelbar vor dem Gestell), verwendet werden, und somit kann auch, in dem Fall, dass der Einbau aus Gründen wie Gewicht des Flüssigkristalldisplays und der Brillengestellform schwierig ist, eine Schutzbrillen-Ausführung oder eine Ausführung verwendet werden, die auf dem Kopf befestigt ist. Außerdem, wie in 7 gezeigt, ist es auch effektiv, einen Haltemechanismus 70 zum Abstützen des Gewichtes des Flüssigkristalldisplays durch den Probanden anzubringen. Ein horizontaler Stab 71 zum Abstützen des Panelteils 1 (Displays 1R, 1L) ist an der rechten Seite nach unten verlängert, wobei an dem unteren Ende ein Griff 72 angebracht ist. Ähnlich dem oben erwähnten Ausführungsbeispiel sind das Gestell F und die Displays 1R, 1L mittels der Anbringungselemente 3R, 3L befestigt, und der Proband hält den Griff 72, um den Panelteil 1 zum Ausführen der Messung abzustützen.
  • Wie zuvor erklärt, können, gemäß der Erfindung, die von dem Probanden selbst bestätigten subjektiven Augenpunkte einfach ohne viel Zeitbedarf gemessen werden. Da die Betriebsweise erleichtert ist, um die Messung durch den Probanden selbst zu ermöglichen, und der Betriebsablauf durch die Sprachführung angewiesen wird, können die von dem Probanden selbst gewünschten Augenpunkte bestimmt werden. Ferner kann, aufgrund der einfachen Anordnung, eine preiswerte und kompakte Vorrichtung realisiert werden.
  • Außerdem kann der Proband, da das optische Muster verschiedener progressive Linsen vor den Augen des Probanden zum einfachen Bestätigen der Sehbedingung gebildet werden kann, die Merkmale der progressive Linsen leicht verstehen, sodass es für das Auswählen der progressiven Linse verwendet werden kann.
  • <Ausführungsbeispiel 2>
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnungen erklärt. 8A und 8B sind Diagramme, die das äußere Erscheinungsbild einer Vorrichtung entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel zeigen. 9 ist ein Diagramm, das die schematische Anordnung des in der Vorrichtung anzubringenden optischen Systems zeigt.
  • Bezugszeichen 101 ist ein Vorrichtungshauptkörper mit einem Messfenster 102, das an der dem Probanden gegenüberliegenden Seite vorgesehen ist. Bezugszeichen 103 ist ein Bilddisplayteil, auf dem ein Bild, das von einer Fernsehkamera 110 fotografiert ist, und Messinformationen auf einem Display 103a dargestellt werden. Als Display 103a kann ein gewöhnlich verwendeter LCD verwendet werden. Außerdem kann das Display 103a in die Richtung des Pfeils A geneigt werden, sodass es tragbar verwendet werden kann. Wie in 8B gezeigt, kann das Displayteil 103 in dem abgenommenen Zustand verwendet werden. Das Displayteil 103 und der Hauptkörper 101 sind mit einem Verbindungskabel 103b verbunden. Bezugszeichen 104 ist eine Maus, die mit dem Displayteil 103 verbunden ist, um als eine Zeigevorrichtung verwendet zu werden.
  • Bezugszeichen 105 ist ein Fotografierteil, das die Kamera 110, Abstandssensoren 116 und einen Neigungssensor 115, die, wie in 9 gezeigt, in dem Gehäuse vorgesehen sind, umfasst. Das Fotografierteil 105 kann entsprechend der Bedienung des Drehknopfes 105a, der an beiden Seitenflächen des Hauptkörpers 101 angebracht ist, rotiert werden. Bei der Messung in einer Nahsichtdistanz, wie in
  • 8B gezeigt, ist die Kamera 110 von einem später beschriebenen optischen Fotografiersystem durch die Rotationstätigkeit getrennt, sodass die Fotografieröffnung 110a der Kamera 110 zu der Seite der oberen Fläche des Hauptkörpers 101 zeigt. Entsprechend kann die Fotografiertätigkeit mit der Kamera 110 allein ohne Verwendung des optischen Fotografiersystems in dem Hauptkörper 101 (Details werden später erklärt) ermöglicht werden.
  • Außerdem kann der Fotografierteil 105 so rotiert werden, dass die Fotografieröffnung 110a zu der Seite der unteren Fläche des Hauptkörpers 101 zeigt. In dem Fall, dass er so rotiert ist, dass er mit der Fotografieröffnung 110a zu der Seite der unteren Fläche zeigt, kann der Fotografierbetrieb durch Neigen des Displays 103a ausgeführt werden, wobei der Hauptkörper 101 vertikal aufrecht ist. Ferner kann der Fotografierteil 105 von dem Gehäuse des Hauptkörpers 101 ohne Abtrennen durch den Rotationsbetrieb getrennt werden. Zu beiden Seiten der Fotografieröffnung 110a sind Spiegel 106 so vorgesehen, dass sie von dem Probanden verwendet werden können, um die optische Fotografierachse der Kamera 110 so anzuordnen, dass sie sich mit seinem Blick deckt. Bezugszeichen 109 ist ein Eingabefenster für die Abstandssensoren 116. Bezugszeichen 107 ist ein Fotografier-Schalter.
  • In 9 ist Bezugszeichen 111 eine Schaubild-(Index-)Beleuchtungslampe, und 112 ist eine Schaubild-(Index-)Platte mit einer Punktöffnung. Die Lampe 111 beleuchtet die Schaubild-(Index-)Platte 112, um von der Rückseite als Blickziel zu dienen. Bezugszeichen 113 ist ein halbdurchlässiger Spiegel. Bezugszeichen 114 ist eine konvexe Linse von einer Größe, die es dem Probanden erlaubt, die Schaubild-(Index-)Platte 112 mit beiden Augen anzuschauen. Außerdem kann die konvexe Linse 114 in der Richtung deren optischer Achse (Richtung B) durch einen Knopf 108 bewegt werden, sodass der optische Abstand zwischen dem Messfenster 102 und der Schaubild-(Index-)Platte 112 von 300 mm bis Unendlich geändert werden kann. Die Lampe 111 bis zu der konvexen Linse 114 umfasst ein ein Blickziel darbietendes optisches System zur Anordnung eines Blickziels, das von den Augen des Probanden angeblickt wird.
  • Das Fotografierteil 105, das die Kamera 110 als das Fotografiermittel umfasst, ist hinter dem halbdurchlässigen Spiegel 113 vorgesehen. Die Kamera 110 ist auf der optischen Achse der konvexen Linse 114 wie auch auf der optisch im Wesentlichen selben Position bezüglich der Schaubild-(Index-)Platte 112 angeordnet. Die konvexe Linse 114 und die Kamera 110 umfassen ein optisches Fotografiersystem zum Fotografieren des Gesichts des Probanden. Der Proband schaut mit beiden Augen über das Messfenster 102 auf die Schaubild-(Index-)Platte 112. Der Blickabstand kann entsprechend der Bewegung der konvexen Linse 114 optisch auf den von dem Probanden gewünschten Abstand geändert werden. Zur selben Zeit ist die Position der Kamera 110 an der optisch im Wesentlichen selben Position bezüglich der Schaubild-(Index-)Platte 112. Das heißt, dass, entsprechend der Anordnung, die Fernsehkamera 110 die Vorderseite der Augen des Probanden aus der Sehrichtung (Sichtlinienrichtung) der Augen des Probanden mit demselben Abstand wie dem Blickabstand fotografieren kann.
  • Außerdem sind zu beiden Seiten der Kamera 110 in dem Fotografierteil 105 die zwei Abstandssensoren 116 vorgesehen, sodass der Abstand von den Augen des Probanden (von dem Probanden getragenen Brillengestell) zu der Kamera 110, das heißt der Blickabstand, erfasst werden kann. Zur Messung ist ein Skalenhilfswerkzeug 120 (Details werden später beschrieben) an dem Brillengestell F angebracht. Das Skalenhilfswerkzeug 120 umfasst ein LED 123 zum Aussenden eines Infrarotstrahls. Ein Licht von dem LED 123 wird in die Abstandssensoren 116 über das Messfenster 102 und die konvexe Linse 114 eingegeben. Die Abstandssensoren 116 umfassen eine Sammellinse und ein Positionserfassungselement. Die Lichteingabeposition variiert zu dem Positionserfassungselement abhängig von der Abstandsveränderung der Kamera 110 (optisch veränderter Abstand entsprechend der Bewegung der konvexen Linse 114). Aus der Positionsänderung wird der Abstand der Position der Kamera 110 (Blickabstand) erfasst. In dem Fall, dass der Fotografierteil 105 mit Rotation verwendet wird, trifft das Licht von dem LED 123 direkt auf die Abstandssensoren 116, sodass die Position der Kamera 110 erfasst werden kann.
  • Die Kamera 110 umfasst einen Autofokus-Mechanismus zum automatischen Fokussieren auf ein Probandenbild entsprechend einer in deren Inneren angeordneten Linse, und einen Autozoom-Mechanismus zum automatischen Zoomen des Probandenbildes, sodass es mit einer gewissen Größe auf dem Display 103a dargestellt wird. In dem Autozoom-Mechanismus steuert ein Berechnungs-Steuerungs-/Regelungsteil 130, das später beschrieben wird, den Zoom-Mechanismus basierend auf der Abstandsinformation der Abstandssensoren 116. Wenn sie die Grenze des optischen Zooms überschreitet, wird durch ein Bildverfahren außerdem ein digitales Zoom ausgeführt.
  • Bezugszeichen 115 ist ein Neigungssensor zum Erfassen des Neigungswinkels der optischen Fotografierachse der Kamera 110. Die von dem Neigungssensor 115 erlangte Winkelinformation wird auf dem Display 103a dargestellt. Die Winkelinformation wird für die Berechnung der Winkeleinstellung des Hauptkörpers 101, des nach unten gerichteten Schwenkwinkel der Augäpfel oder des Gesichtsneigungswinkel bei der Nahsicht-Augenposition verwendet.
  • 10A ist eine schematische Draufsicht eines äußeren Erscheinungsbildes eines Skalenhilfswerkzeugs, das zum Erfassen der Augenposition oder des Abstandes verwendet wird, und 10B ist eine Seitenansicht davon.
  • Das Skalenhilfswerkzeug 120 kann auf dem oberen Teil des Steges des von dem Probanden ausgewählten Brillengestells F mit einer Metallanbringungsbefestigung 121 angebracht werden. Bezugszeichen 122 ist eine U-förmige Skalenplatte, wobei auf der Platte Skaleneinteilungen angebracht sind, die sich von der vorderseitigen Fläche zu beiden Seitenflächen erstrecken, sodass die tatsächliche Länge sichtbar beobachtet werden kann. Bezugszeichen 124 ist der Referenzpunkt, der die Referenz für den gemessenen Abstand bildet, wobei er an 6 Punkten vorgesehen ist, die jeweils 2 Punkte an der Vorderseite und den rechten und linken Seiten auf der Skalenplatte 122 umfassen. Die Entfernung 150 zwischen den beiden Punkten auf der vorderseitigen Fläche, und die Entfernung 151 zwischen den beiden Punkten auf beiden seitlichen Flächen sind vorbereitend mit bekannten Abständen, wie 100 mm und 20 mm, eingestellt. Die Abstände 150, 151 zwischen den Referenzpunkten 124 werden als Referenzabstände zum Erfassen der Größe des Brillengestells verwendet, die in die Bilddaten einbezogen werden. Bezugszeichen 123 ist ein LED zum Aussenden eines Infrarotstrahls. Wie oben erwähnt, wird er dazu verwendet, den Abstand zwischen dem Ausblendpunkt und den Probandenaugen E zu finden.
  • Der Messbetrieb in der Vorrichtung mit der oben genannten Anordnung wird mit Bezug auf das Blockdiagramm des Steuerungs-/Regelungssystems, das in 11 gezeigt ist, erklärt. Hier wird das Messen beim Einstellen einer progressiven Linse in drei Teilen erklärt, welches die Fernsichtmessung zum Messen der Augenpunkte wenn die Probandenaugen einen fernen Punkt (oder einen mittleren Punkt) anschauen, die Seitenmessung zum Messen des Vorwärtsneigungswinkels des Brillengestells, und die Nahsichtmessung zum Messen der Augenpunkte bei einem kurzen Abstand umfasst.
  • Zuerst wird das Brillengestell F dem Probanden aufgesetzt und der Tragezustand des Gestells wird so eingestellt, dass es zu dem Gesicht des Probanden passt. Dann wird das Skalenhilfswerkzeug 120 an dem von dem Probanden ausgewählten Gestell F angebracht, wie in 10A und 10B gezeigt. Um das Skalenhilfswerkzeug 120 parallel zu dem Gestell F anzuordnen, wird das untere Ende des Skalenhilfswerkzeugs 120 mit dem oberen Ende des Brillengestells F in Kontakt gebracht.
  • <Seitenmessung>
  • Die Messung wird ausgeführt, um den Vorwärtsneigungswinkel des getragenen Brillengestells und den Scheitelzwischenabstand zwischen dem Brillengestell und den Hornhautscheiteln heraus zu finden.
  • Der Messmodus wird durch das Display 103a als der Seiten-Messmodus eingestellt. Wie in 12 gezeigt, wird der Modus eingestellt, indem eine Cursormarkierung 140 mit der Maus 104 zu einer Seiten-Messmodus-Einzelheit 142 bewegt wird, und durch Drücken einer Taste 104a. Es ist auch möglich, Einzelheiten durch ein Berührungstasten-Verfahren oder einen Berührungsstift ohne Verwendung der Maus 104 auszuwählen.
  • Nach dem Auswählen des Seiten-Messmodus nimmt der Prüfer den Hauptkörper 101 auf seine Hand, um so das Messfenster 102 an den seitlichen Teil des Probandengesichts zu führen (oder rotiert den Fotografierteil 105 zu der unteren Seitenfläche des Hauptkörpers um 90° zum direkten Fotografieren mit der Kamera 110), um dessen Position zu bestimmen, sodass der seitliche Teil des Gesichts des Probanden mit dem aufgesetzten Gestell F auf das Display 103a projiziert werden kann. Wenn die Position des Hauptkörpers 101 bestimmt ist, wird der Schalter 107 gedrückt. Wenn der Schalter 107 gedrückt wird, speichert der Berechnungs-Steuerungsteil 130 das Bild des seitlichen Teils des Gesichts des Probanden in einem Speicher 131 als Bilddaten.
  • 12 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines in dem Speicher 131 gespeicherten Bildes zeigt. In dem Seiten-Messmodus werden die Messergebnisse des Vorwärts-Neigungswinkels θ und der Zwischen-Scheitel-Abstand 162 wie folgt erlangt. Zuerst wird, nach dem Auswählen der Referenzmessung-Einzelheit 143 auf dem Bildschirm durch die Maus 104, die Cursormarkierung 140 so bewegt, dass sie zwei Referenzpunktbilder 124' auf dem Skalenplattenbild 122' bezeichnet (wobei die Taste 104a gedrückt wird, wenn die Cursormarkierung 140 auf den Referenzpunktbildern 124' liegt). Vorbehaltlich der Bestimmung durch die Cursormarkierung 140, berechnet der Berechnungs-Steuerungsteil 130 den Winkel, der durch die grade Linie, die die beiden Punkte der Referenzpunktbilder 124' verbindet, und die horizontale Linie auf dem Display 103a gebildet wird (im folgenden Referenzwinkel genannt), um in dem Speicher 132 gespeichert zu werden. Ferner vergleicht, da der Abstand 151 zwischen den beiden Punkten als den Referenzpunkten 124, der auf die Skalenplatte 122 angewandt ist, vorbereitend bestimmt ist, der Berechnungs-Steuerungsteil 130 den Abstand 151 und den Abstand 151' zur Berechnung des richtigen Verhältnisses.
  • Als nächstes wird die Winkelerfassung-Einzelheit 144 ausgewählt, um den Winkel herauszufinden, der durch die vertikale Ebene bezüglich des horizontalen Sehens (Sichtlinie) und die Linsenoberfläche (Vorwärtsneigungswinkels) θ gebildet wird. Der Prüfer legt den Cursor 140 auf das vordere Gestell des Brillengestellbildes F' und bestimmt jeweils fakultativ zwei Punkte 160a, 160b. Der Berechnungs-Steuerungsteil 130 berechnet den Winkel, der durch die gerade Linie, die die beiden Punkte (160a, 160b) verbindet, und die gerade Linie, die die bestimmten Referenzpunkt auf der Skalenplatte 122' verbindet, gebildet wird. Aus dem berechneten Winkel wird der Vorwärts-Neigungswinkels θ berechnet, sodass dessen Wert in dem Speicher 132 gespeichert wird, wie der Winkel auch auf dem Display 103a dargestellt wird.
  • Außerdem werden, in dem Fall des Feststellens des Abstands von dem Hornhautscheitelpunkt zu der Innenseite des Gestells (Zwischen-Scheitelpunkt-Abstand 162), nach dem Auswählen der Abstandsmessung-Einzelheit 141, das Hornhautscheitelpunkt-Bild und die Innenseite des in der horizontalen Richtung davon angebrachten Gestells F jeweils durch die Cursormarkierung 140 bestimmt, um den Abstand 162 herauszufinden. Aus dem erhaltenen Abstand 162 und dem berechneten Korrekturverhältnis wird der tatsächliche Abstand berechnet. Für den Fall, dass er nicht ein allgemeiner Zwischen-Scheitelpunkt-Abstand (12 mm) ist, kann unter Verwendung des erhaltenen Zwischen-Scheitelpunkt-Abstands, zum Beispiel, die Brille wieder so eingestellt werden, dass der Zwischen-Scheitelpunkt-Abstand 12 mm sein kann. Außerdem kann er, in dem Fall, dass der Korrektureffekt durch absichtliches Verändern des Zwischen-Scheitelpunkt-Abstands verbessert wird, auch als ein Mittel zur Berechnung der Änderung des Korrektureffekts entsprechend dem erlangten Zwischen-Scheitelpunkt-Abstand verwendet werden.
  • <Fernsichtmessung>
  • Der Prüfer bestätigt vorbereitend den verwendeten Fernsichtabstand, der von dem Probanden gewünscht wird. Der Prüfer stellt den Fernsicht-Messmodus durch die Messmodus-Einzelheit 142 auf dem Display 103a ein, und, mit dem Hauptkörper 101 auf der Hand, ordnet er das Messfenster 102 in einer Position ungefähr 10 cm von den Augen des Probanden entfernt an. Der Proband ist angewiesen, ein Licht auf der Schaubild-(Index-)Platte 112, welches das Blickziel ist, durch das Messfenster 102 anzuschauen. Das vordere Augenteil des Probanden wird mit der Kamera 110 des optischen Fotografiersystems fotografiert, um so auf dem Display 103a dargestellt zu werden. Der Prüfer stellt den Hauptkörper 101 sehr genau so ein, dass das Bild des vorderen Augenteils des Probanden in der Nähe des Zentrums des Displays 103a dargestellt werden kann, während er das Display 103a beobachtet. Wenn der von den Abstandssensoren 116 erfasste Abstand auf dem Display 103a dargestellt ist, wird die konvexe Linse 114 bewegt und entsprechend der Bedienung des Knopfes 108 so eingestellt, dass der dargestellte Abstand gleich dem Blickpunktabstand ist, der dem Probanden vorbereitend bestätigt worden ist. Außerdem wird, wenn der von dem Neigungssensor 115 erfasste Neigungswinkel auf dem Display 103a dargestellt ist, der Hauptkörper 101 horizontal gehalten, während der Neigungswinkel beobachtet wird.
  • Wenn die Fotografierposition entsprechend der Betrachtung des Displays 103a eingestellt ist, wird das Bild des vorderen Augenteils des Probanden mit dem aufgesetzten Gestell F in dem Speicher 131 durch den Fotografier-Schalter 107 als Bilddaten gespeichert.
  • Da, wie oben erwähnt, die Vorrichtung der Erfindung das Augenbild des Probanden fotografiert, wobei die Kamera 110 bezüglich der Blickzielposition optisch im wesentlichen an der gleichen Position angeordnet ist, können die Augenpunkte zutreffend gemessen werden. Der Grund wird mit Bezug auf 13 erklärt. Wenn die Augen E des Probanden das in einem gewünschten Abstand angeordnete Blickziel P0 anschauen, werden die Sehrichtungen (Sichtlinienrichtungen) durch das Gestell F durch die durchgezogenen Linien L0 gezeigt. Da die Augenpunkte die Positionen des Sehens (Sichtlinie) sind, die auf dem Gestell F hindurch gehen, sind die Punkte Q0 in der Figur die zutreffenden Positionen. In dem Fall, dass das Augenbild des Probanden einschließlich des Gestells F von einer Kamera K fotografiert wird, die in einer Position P1 mit einem Abstand angeordnete ist, der unterschiedlich von dem des Blickziels P0 ist, werden die Pupillenmittenpositionen in den Richtungen fotografiert, wie durch die gestrichelten Linien L1 gezeigt. Daher wird bei den Pupillenmittenpositionen bezüglich des Gestells F gemessen, dass sie sich auf den in der Figur gezeigten Punkten Q1 befinden, die gegenüber den Punkten Q0 verschoben sind. Im Gegensatz dazu können die Pupillenmittelpunkte durch Anordnen der Kamera K in der Position des Blickziels P0 wie auf den durchgezogenen Linien L0 fotografiert werden, die die Sehrichtungen (Sichtlinienrichtungen) zeigen, und somit können die Punkte Q0 auf dem Gestell F zutreffend gemessen werden.
  • 14A ist ein Diagramm zur Erklärung des Verfahrens zum Finden der Fernsicht-Augenpunkte und des PD aus den auf dem Display 103a gezeigten Bilddaten. Nach Auswählen der auf dem Display 103a dargestellten Referenzmessung-Einzelheit 143, bewegt der Prüfer die Cursormarkierung 140 zur Bestimmung auf die beiden Referenzpunktbilder 124'. Basierend auf dem Abstand 150 zwischen den beiden Referenzpunkten 124, die auf der Vorderseite der Skalenplatte 122 angewandt sind, und dem Abstand 150' zwischen den beiden Referenzpunktbildern 124' wird das Korrekturverhältnis der Fotografievergrößerung zum Herausfinden der Augenpunkte und des tatsächlichen Abstands des PD berechnet. Außerdem kann, entsprechend der Bestimmung der beiden Referenzpunktbilder 124', der Neigungswinkel des fotografierten Bildes bezüglich der rechten und linken Richtung korrigiert werden (wenn das Bild des Displays 103a, basierend auf der Neigungswinkelinformation, horizontal angeordnet ist, kann die später beschriebene Messung erleichtert werden).
  • Als nächstes wird die Abstandsmessung-Einzelheit 141 zum Auffinden der Fernsicht-PD ausgewählt. Die Cursormarkierung 140 wird mit der Maus 104 bewegt, um die Pupillenmittelpunkte CR und CL des vorderen Augenteilbildes, das auf dem Display 103a dargestellt ist, jeweils zu bestimmen. Entsprechend werden die horizontale Referenzlinie XR und die vertikale Referenzlinie YR, die in dem Pupillenmittelpunkt CR zusammentreffen, angezeigt, außerdem werden die horizontale Referenzlinie XL und die vertikale Referenzlinie YL, die in dem Pupillenmittelpunkt CL zusammentreffen, angezeigt. Der tatsächliche Abstand des Fernsicht-PD kann berechnet werden, indem der Abstand 151 zwischen der Referenzlinie YR und der Referenzlinie YL entsprechend dem Korrekturverhältnis korrigiert wird. Der berechnete tatsächliche Abstand des Fernsicht-PD wird in dem Speicher 132 gespeichert und auf dem Display 103a (nicht illustriert) dargestellt.
  • Ferner kann ein einzelner Augen-PD wie folgt herausgefunden werden. Ähnlich dem oberen Fall, werden die beiden Referenzpunktbilder 124' und der Pupillenmittelpunkt CR vorbereitend bestimmt. Dann werden die Schnittpunkte 172, 176, an denen die horizontale Referenzlinie XR, die durch die Bestimmung des Pupillenmittelpunkts CR erhalten wird, sich mit den rechten und linken inneren Gestellen schneidet, bestimmt. Entsprechend kann der Mittelpunkt des Schnittpunktes 172 und des Schnittpunktes 176 gefunden werden. Der Mittelpunkt ist der Punkt, der das Gestell in zwei Teile teilt (Mitte des Gesichts). Daher kann durch Herausfinden des Abstands von dem Pupillenmittelpunkt CR zu dem Mittelpunkt der einzelne Augen-PD der rechten Augenseite erlangt werden. Der einzelne Augen-PD der linken Augenseite kann durch Subtrahieren des einzelnen Augen-PD der rechten Augenseite von dem PD erlangt werden.
  • Die Pupillenmittelpunkte können auch automatisch durch Bildverarbeitung erfasst werden. Ein Licht von der Schaubild-(Index-)Platte 112 wird auf das Auge des Probanden gerichtet, das die Schaubild-(Index-)Platte 112 anblickt, sodass dessen Hornhautleuchtpunkte auf den Hornhautscheitelpunkten gebildet werden. Da die Hornhautscheitelpunkte im Wesentlichen als die Pupillenmittelpunkte angesehen werden können, können die Daten der Pupillenmittelpunktposition durch das Erfassungsverfahren der Leuchtpunkte von dem Bild des vorderen Augenteils erlangt werden.
  • Für die Augenpunktmessung wird die Messung-Einzelheit 145 ausgewählt. Die Cursormarkierung 140 wird zu deren Bestimmung auf die Positionen der Schnittpunkte der Referenzlinien und der rechten und linken inneren Gestelle des Gestellbildes F' 170 bis 175 bewegt. Aus den Positionsdaten der Schnittpunkte 170 bis 175, die durch die Cursormarkierung 140 bestimmt sind, können die Fernsichtaugenpositionen (tatsächlicher Abstand) der Probandenaugen bezüglich des tatsächlichen Gestells F durch das Korrekturverhältnis der Fotografievergrößerung und die Größenkorrektur in Anbetracht des Vorwärts-Neigungswinkels, der durch die Seitenmessung erhalten wird (nicht illustriert), erhalten werden.
  • 17A und 17B sind Diagramme zur Erklärung der Größenkorrektur in der oberen und unteren Richtung. Der Abstand Y, der durch die in 17B gezeigte Fernsichtmessung erhalten worden ist, weicht von dem tatsächlichen Abstand Y' ab, da das mit einem Vorwärts-Neigungswinkel θ geneigte Gestell F von der Vorderseite gesehen wird. Somit kann unter Verwendung einer trigonometrischen Funktionen Y' = Y/(cos θ) der tatsächliche Abstand gefunden werden.
  • Die Augenpunkte können auch als die Positionsdaten der Pupillenmittelpunkte bezüglich dem linken Ende, dem rechten Ende, dem oberen Ende und dem unteren Ende der Gestellform gemessen werden, wie in 18 gezeigt (in der Figur ist nur das rechte Gestell gezeigt). In diesem Fall werden die horizontalen und die vertikalen Referenzlinien XR, YR von der Maus 104 zur Bestimmung des linken Endes 180, des rechten Endes 181, des oberen Endes 182 und des unteren Endes 183 bezüglich der inneren Seite des Gestells verschoben. Darauf und auf dem vorbereitend bestimmten Pupillenmittelpunkt CR basierend, kann die Pupillenmittelpunktposition bezüglich des Gestells berechnet werden.
  • Außerdem kann in dem Fall, dass der Blickzielpunktabstand an Stelle des Unendlichen in der Fernsichtmessung als ein mittlerer Abstand (zum Beispiel 10 m) eingestellt ist, die Messung weitaus genauer ausgeführt werden, wobei der Hauptkörper 101 derart um einen Winkel geneigt ist, dass das Sehen (Sichtlinie) leicht nach unten gerichtet sein kann, anstatt den Hauptkörper 101 horizontal zu halten. Da der Neigungswinkel aus der Höhe der Augen des Probanden, der Blickpunktposition und dem Abstand bezüglich des Blickpunktes herausgefunden werden kann, soll der Hauptkörper 101 geneigt werden bis der Neigungswinkel des Vorrichtungshauptkörpers 101, der von dem Neigungssensor 115 erlangt wird, ein gewünschter Winkel sein kann.
  • <Nahsichtmessung>
  • Die Messmodus-Einzelheit 142 wird auf den Nahsicht-Messmodus eingestellt. Im Falle der Nahsichtmessung, wie in 15 gezeigt, ist das Displayteil 103 von dem Hauptkörper 101 getrennt, um auf einem Tisch abgelegt zu sein. Während der Hauptkörper 101 von dem Probanden gehalten wird, wird der Fotografierteil 105 derart um 90° rotiert, dass die Fotografieröffnung 110a zu der Seite des Probanden zeigt. In dem Fall, dass der Fotografierteil 105 zu der oberen Seite (die Seite zum Anbringen des Displayteils 103) des Hauptkörpers 101 gerichtet ist, wird das Foto, da es in der umgekehrten Richtung bezüglich der Fernsicht-Messung aufgenommen wird, nach Korrektur durch den Berechnungs-Steuerungsteil 130 auf dem Display 103 dargestellt. Wenn das Fotografierteil 105 in der Richtung verwendet wird, die zu der unteren Oberflächenseite des Hauptkörpers 101 zeigt, ist die Korrektur nicht notwendig.
  • Der Proband ist in der Nahsicht-Arbeitshaltung angewiesen, selbst die Position der Fotografieröffnung 110a in einem gewünschten Nahsichtabstand einzustellen. Wenn ein Stück Papier mit darauf geschriebenen Buchstaben auf der Fotografieröffnung 110a angeordnet ist, ist es in diesem Fall für den Probanden einfacher, dieselbe in einem gewünschten Nahsichtabstand anzuordnen. Nach der Positionierung wird das Stück Papier entfernt, sodass der Proband an der Fotografieröffnung 110a angeschaut werden kann. Entsprechend kann die Kamera 110 in dem Blickabstand des Probanden vorgesehen werden. Außerdem ist es auch möglich, an dem Zentrum der Fotografieröffnung 110a eine Markierung als Blickziel anzuwenden.
  • Wenn die Nahsichtposition entsprechend bestimmt ist, rotiert der Prüfer das Fotografierteil 105, sodass das Foto aus der Sehrichtung (Sichtlinienrichtung) aufgenommen werden kann. Die Einstellung kann ausgeführt werden, indem das Fotografierteil 105 so bewegt wird, dass die rechten und linken Augenbilder des Probanden auf dem Display 103a in der Mitte angeordnet werden können. Außerdem kann die Fotografierichtung auch dadurch mit der Sehrichtung (Sichtlinienrichtung) ausgerichtet werden, indem der Proband selbst den Fotografierteil 105 bewegt, sodass seine von ihm selbst gesehenen eigenen Augen auf dem Spiegel 106 gezeigt werden. Da der von dem Probanden eingestellte Nahsichtabstand von den Abstandssensoren 116 erfasst wird, um auf dem Display 103a dargestellt zu werden, kann der von dem Probanden gewünschte Nahsichtabstand beobachtet werden.
  • Nach der Positionierung des Fotografierteils 105 wird der Schalter 107 gedrückt (oder die Messung-Einzelheit 146 wird gewählt), um die Augenbilder des Probanden zu fotografieren, um in dem Speicher 131 gespeichert zu werden. Zur gleichen Zeit wird der Sehwinkel (Sichtlinienwinkel) bezüglich der horizontalen Richtung durch den Neigungssensor 115 erfasst, um in dem Speicher 132 gespeichert zu werden, so wie der Sehwinkel auch (Sichtlinienwinkel) auf dem Display 103a dargestellt wird.
  • 14B ist ein Diagramm zu Erklärung des Verfahrens zum Auffinden der Nahsichtaugenpunkte und des PD. Die beiden Referenzpunktbilder 124' auf dem Skalenplattenbild 122' werden jeweils bestimmt. Ähnlich dem Fall der Weitsichtmessung berechnet das Berechnungs-Steuerungsteil 130 das Korrekturverhältnis der Fotografievergrößerung und den Neigungswinkel in der rechten und linken Richtung.
  • Bei der Nahsichtmessung, wobei die Augenbilder des Probanden aus der Sehrichtung (visuelle Linienrichtung) fotografiert werden, wird die vertikale Breite des Gestellbildes F' bezüglich des Gestellbilds bei der Fernsichtmessung in einer flachen Form fotografiert, entsprechend den nach unten geneigten Augen des Probanden. Daher wird, um die Augenpunkte in der oberen und unteren Richtung zu messen, die Flachheit wie folgt korrigiert. Der Berechnungs-Steuerungsteil 130 nimmt die Positionen der Referenzpunktbilder 124', die in dem Nahsichtbildschirm bestimmt worden sind, und die Positionen der beiden Referenzpunktbilder 124', die in der Fernsichtmessung gefunden worden sind, welche einander entsprechen. Dann werden, basierend auf den entsprechenden Positionsdaten, die vertikalen Linien 180R , 180L so dargestellt, dass die gerade Linie, die die Schnittpunkte 170, 171 verbindet, und die gerade Linie, die die Schnittpunkte 173, 174 verbindet, in 14A gezeigt, durch die Bildverarbeitung auf dem Gestellbild F' der 14B positioniert werden. Der Prüfer bestimmt die Schnittpunkte 170', 171', 173', und 174' der vertikalen Linien 180R, 180L und die innere Seite des Gestells F mit der Cursormarkierung 140 (nur eine der beiden vertikalen Linien kann auch bestimmt werden). Das Berechnungs-Steuerungsteil 130 berechnet das Verhältnis zum Korrigieren der Flachheit der vertikalen Breite aus dem Abstand zwischen den Schnittpunkten 170', 171' und den Schnittpunkten 170, 171, die bei der Fernsichtmessung erhalten worden sind.
  • Ähnlich dem Fall der Fernsichtmessung, wird der Nahsicht-PD berechnet, indem die rechten und linken Pupillenmittelpunkte NCR, NCL jeweils durch Bewegen der Cursormarkierung 140 bestimmt werden. Außerdem können die Positionsdaten der Nahsichtaugenpunkte wie folgt zur Verfügung gestellt werden.
  • Wie oben erwähnt, kann durch Bestimmen der Schnittpunkte 170', 171', 173' und 174' die Positionsbeziehung der Pupillenmittelpunkte NCR, NCL bezüglich dieser Punkte herausgefunden werden. Das heißt, die Positionsbeziehung (Richtung und Abstand) des Pupillenmittelpunkts NCR des rechten Auges bezüglich der vertikalen Linien 180R in der rechten und linken Richtung, und die Positionsbeziehung (Richtung und Abstand) bezüglich der Schnittpunkte 170' und und 171' in der oberen und unteren Richtung können erlangt werden. Entsprechend kann auch die Positionsbeziehung des Pupillenmittelpunkts NCL des linken Auges erlangt werden. Was die Positionsbeziehung in der oberen und unteren Richtung angeht, kann der tatsächliche Abstand durch die Korrektur der Flachheit in der vertikalen Breite und die Korrektur des Vorwärts-Neigungswinkels wie oben erwähnt erlangt werden (siehe 19). Entsprechend können die Positionsdaten der Nahsichtaugenpunkte aus dem Fernsicht-Pupillenmittelpunkt CR, CL berechnet werden. Da der Innenbetrag bezüglich des Fernsichtaugenpunktes aus den Positionsdaten entnommen werden kann, kann der einzelne Nahsicht-Augen-PD durch Subtrahieren des Innenbetrages von dem einzelnen Fernsicht-Augen-PD zur Verfügung gestellt werden.
  • Ferner kann der nach unten gerichtete Schwenkwinkel (der Winkel ψ in 19) des Probandenauges aus dem Flachheitsverhältnis in der vertikalen Breite des Gestells berechnet werden. Außerdem kann, entsprechend dem nach unten gerichteten Schwenkwinkel ψ und dem Sehwinkel (Sichtlinienwinkel), der von dem Neigungssensor 115 (der Winkel ω in 20) erfasst wird, der Neigungswinkel des Probandengesichts beim Blicken auf einen kurzen Abstand (der Winkel τ in 20) berechnet werden. Der nach unten gerichtete Schwenkwinkel ψ und der Neigungswinkel des Probandengesichts τ können, zum Beispiel, für die Konstruktion einer progressiven Multifokuslinse, die von einem Linsenhersteller hergestellt wird, verwendet werden.
  • Wie zuvor erwähnt, können auch bei der Nahsicht-Augenpunktmessung, da das Foto aus der Sehrichtung (Sichtlinienrichtungen) aufgenommen ist, wobei die Kamera, verglichen mit dem Fall des Fotografierens mit einer befestigten Kamera, an der Blickzielposition angeordnet ist, besonders genaue Messergebnisse erzielt werden. Außerdem kann, da die Fernsichtaugenpunkte und die Nahsichtaugenpunkte entsprechend der Verwendungsumgebung des Probanden genau gemessen werden können, die optimale progressive Multifokuslinse ausgewählt werden.
  • Die optimale progressive Multifokuslinse kann ausgewählt werden, indem die Daten von Linsen verschiedener Hersteller (wie die Positionsbeziehung der Fernsichtpunkte und der Nahsichtpunkte bezüglich der Linsen und der Linsendurchmesser) vorbereitend in dem Speicher 132 gespeichert werden, und indem die in dem Speicher 131 gespeicherten Linsenbilder nach der Bestimmung des PD und der Augenpunkte in der Fernsicht- und Nahsichtmessung nacheinander auf dem Display 103a dargestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt wird das Linsenbild nach der Bildverarbeitung so dargestellt, dass es dasselbe Flachheitsverhältnis bezüglich des Gestellbildes F' bei der in 14B gezeigten Nahsichtmessung hat, wobei der Fernsichtpunkt des Linsenbildes dem Fernsicht-Pupillenmittelpunkt CR (CL) auf dem Gestellbild F' (in dem Zustand, in dem die in dem Gestell angeordnete Linse beobachtet wird) überlagert ist. In diesem Zustand kann durch Betrachtung der Positionsbeziehung zwischen dem Nahsicht-Pupillenmittelpunkt NCR (NCL) und dem Nahsichtpunkt des Linsenbildes die optimale Linse ausgewählt werden. Außerdem kann durch Vergleich des Linsendurchmessers mit dem Gestellbild F' auch die Unzulänglichkeit des Linsendurchmessers bestätigt werden. Es ist auch möglich, die optimale Linse automatisch durch den Berechnungs-Steuerungsteil 130 aus den Linsendaten und den Messdaten auszuwählen, und dann dieselbe auf dem Display 103 zur Bestätigung darzustellen.
  • Außerdem ist es auch vorstellbar, auf dem Display 103a das Gestellbild F' nach der Winkelkorrektur durch die Bildverarbeitung, an Stelle der Bildverarbeitung des Linsenbildes, zum Vergleich mit dem Linsenbild und zur Betrachtung so zu zeigen, dass es das Bild ohne Flachheit ist.
  • Die erhaltenen Messdaten können zu einem Gestellwähler oder einem Linsenrandbearbeiter über ein Kommunikationskabel (nicht illustriert) übertragen werden, um für die Gestellauswahl oder als Linsenbearbeitungsdaten verwendet zu werden.
  • Obwohl in dem oben aufgeführten Ausführungsbeispiel die Augenposition mit dem aufgesetzten Brillengestell gemessen wurde, ist es selbstverständlich, dass die PD-Messung auch in dem Zustand ohne Tragen des Brillengestells verwendet werden kann. In diesem Fall kann das Skalenhilfswerkzeug 120 auf dem Kopfteil des Probanden angebracht werden.
  • Außerdem können die Augenpunkte durch ein Verfahren der automatischen Bildverarbeitung der Luminiszenz-Informationen des fotografierten Brillengestellbildes und des vorderen Augenteils anstelle des oben erwähnten Verfahrens gefunden werden.
  • Weiterhin ist es auch möglich, dass man den Probanden die hergestellte Brille tragen lässt, um den Endbearbeitungszustand der Brille mit der Vorrichtung dieses Ausführungsbeispiels zu bestätigen. Das heißt, dass die Augen des Probanden mit Hilfe der Beleuchtung der Lampe 111 durch das Messfenster 102 auf das Blickziel blicken, wobei der Blickzielabstand der Vorrichtung mit demselben Abstand wie bei der Messung eingestellt ist. Da die Reflexions-Luminiszenzpunkte auf den Probandenaugen und den Linsen des Brillengestells durch den Lichtstrom, der von dem Blickziel ausgesandt wird, gebildet werden, kann, wenn das optische Zentrum der Brillenlinsen bezüglich des Sehens (Sichtlinie) passend angeordnet ist, durch Betrachtung bestätigt werden, ob beide Luminiszenzpunkte, die von der Kamera 110 fotografiert und auf dem Display 103a gezeigt sind, konzentrisch sind oder nicht.
  • Ferner kann, bei einem optischen System, bei dem der Darstellungsabstand des Blickziels und der Fotografierabstand optisch variabel sind, eine Anordnung gewählt werden, bei der ein halbdurchlässiger Spiegel 1101 und ein bewegbarer konkaver Spiegel 1102 so in dem Gehäuse eines Hauptkörpers 110 angeordnet sind, dass der Abstand entsprechend der Bewegung des konkaven Spiegels 110, wie in 16 gezeigt, variiert werden kann. Der Proband blickt durch ein Beobachtungsfenster 1103 auf das Schaubild (Index), wobei der Abstand variabel ist. In 16 werden die gleichen Bauelemente wie in der Anordnung der 9 mit denselben Bezugszeichen verwendet, deren Erklärung daher nicht angegeben ist.
  • Wie zuvor erklärt, können entsprechend der Erfindung die Positionen der Augen des Probanden für die Nahsicht bis zur Fernsicht entsprechend der Verwendungsumgebung der Brille genau gemessen werden. Daher kann eine geeignete Brilleneinstellung ermöglicht werden.
  • Ferner kann, da die Vorrichtung zum Fotografieren der Probandenaugen, die auf einen kurzen Abstand bis zu einem langen Abstand blicken, und zum Messen der Augenpositionen in einer kompakten Anordnung vorgesehen ist, sodass sie eine handliche Ausführung ist, Platz für die Installation gespart werden, wie auch eine Vorrichtung mit einer ausgezeichneten Handhabungsbequemlichkeit realisiert werden.

Claims (6)

  1. Vorrichtung für Brillen zum Messen von Augenpunkten eines Probanden, umfassend: ein Transmissions-Display (1L, 1R), dazu geeignet, an der Vorderseite eines Brillengestells (F), das von dem Probanden zu tragen ist, angeordnet zu werden; und eine Display-Steuer-/Regelvorrichtung (20) zum Anzeigen eines grafischen Musters auf dem Display (1L, 1R) zum Messen von Augenpunkten von linken und rechten Augen des Probanden, dadurch gekennzeichnet, dass die Display-Steuer-/Regelvorrichtung (20) ein kleines Gebietsmuster (40) als das grafische Muster auf dem Display (1L, 1R) bildet, wobei das kleine Gebietsmuster (40) bezüglich eines Schaubilds (30, 31), das von dem Probanden durch das Display (1L, 1R) gesehen wird, bewegbar ist und, verglichen mit einem Umfangsgebiet davon, einen großen Lichtdurchgangsbetrag aufweist, wobei die Vorrichtung ferner umfasst ein Bedienungsmittel (10), das ein Eingabemittel (12), das von dem Probanden zu bedienen ist, aufweist, zum Bewegen des kleinen Gebietsmusters (40), basierend auf einem Signal, das von dem Eingabemittel eingegeben wird.
  2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, ferner umfassend ein Anbringungsmittel (3L, 3R) zum Anbringen des Displays (1L, 1R) auf der Vorderseite des von dem Probanden zu tragenden Brillengestells (F).
  3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, ferner umfassend ein Sprachführungsmittel (20, 21) zur Erzeugung einer Sprachführung zum Führen der Bedienung durch den Probanden beim Messen der Augenpunkte.
  4. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Display-Steuer-/Regelvorrichtung (20) auf dem Display (1L, 1R) ein zweites grafisches Muster (42, 43) zum Messen einer Position eines inneren Umfanges des getragenen Brillengestells (F) zeigt.
  5. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, wobei das zweite grafische Muster eine Längslinie (43) und eine Seitenlinie (42) umfasst.
  6. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, ferner umfassend eine Speichervorrichtung (23) zum Speichern eines Verteilungsmusters eines Fernsichtgebietes, eines progressiven Gebietes und eines Nahsichtsgebietes in einer progressiven Linse, wobei die Display-Steuer-/Regelvorrichtung (20) das Verteilungsmuster auf dem Display (1L, 1R) zeigt.
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