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Sachgebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Hygienebinden.
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Hintergrund der Erfindung
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Hygienebinden und Inkontinenzeinlagekissen (nachfolgend zusammen bezeichnet als ”Einlagekissen”) sind ausreichend auf dem Gebiet der persönlichen Vorsorge und Hygiene bekannt. Solche Einlagekissen sind allgemein mit einer flüssigkeitsdurchlässigen Oberseitenschicht, einer flüssigkeitsundurchlässigen Unterlagenschicht und einem absorbierenden Kern, der zwischen der Oberseiten- und Unterlagenschicht angeordnet ist, aufgebaut. Die flüssigkeitsdurchlässige Oberseitenschicht lässt zu, dass menstruale Flüssigkeiten und Urin zu dem absorbierenden Kern hindurchsickern, der so ausgelegt ist, um die Flüssigkeiten zurückzuhalten, während die flüssigkeitsundurchlässige Unterlagenschicht ein weiteres Hindurchsickern verhindert.
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Probleme, die im Stand der Technik existierten und weiterhin existieren, sind die Möglichkeit, dass die flüssigkeitsdurchlässige Oberseitenschicht ein schnelles Durchsickern (Einlassen) in einer Richtung zu dem herkömmlichen absorbierenden Kern hin zulässt, während eine Rückkehr in der entgegengesetzten Richtung (Nässe-Rückkehr) verhindert wird, was dadurch ein Unbehagen bei dem Benutzer verringert. Die Rate, unter der eine Aufnahme auftritt, bestimmt, ob eine seitliche Leckage verringert wird oder ob Flüssigkeiten geeignet in dem vorgesehenen Sollbereich konzentriert werden.
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Über die Jahre sind viele Lösungen vorgeschlagen worden. Das ebene Design von Hygienebinden und Inkontinenzeinlagekissen ist auf viele Arten und Weisen bei der Bemühung modifiziert worden, die vorstehend beschriebene, allgemeine, tiefe Struktur zu ergänzen. Einlagekissen sind so ausgelegt worden, um in der Form mit dem Schrittbereich übereinzustimmen, so dass die konkaven Seitenbereiche die natürlichen Rundungen der Schenkelpartien anpassen. Die Verringerung der seitlichen Seiten des ebenen Designs in herkömmlichen Einlagekissen führte zu einer seitlichen Leckage, die die Unterwäsche und Kleidung verschmutzte. Um sich einer solchen seitlichen Leckage zuzuwenden, wurden seitliche Flügel oder Klappen eingeführt, was die Formen der Einlagekissen zunehmend komplizierter gestaltete.
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Ergänzende, ebene Formen des gesamten Einlagekissens waren Bemühungen dabei, menstruale Ausflüsse oder Urin auf begrenzte Bereiche zu konzentrieren. Geprägte Kanäle wurden auf die Oberseitenschicht und hindurch zu dem absorbierenden Kern eingeprägt, um physikalische Sollbereiche zu definieren, wo gehofft wurde, dass sich dort die Flüssigkeiten konzentrieren würden, gewöhnlich in zentralen Bereichen des Einlagekissens. Mehrere Formausführungen der geprägten Bereiche sind von einem geraden Umfangsrand, einer rechteckigen Form bis zu Variationen, wie beispielsweise gekrümmte oder gebogene Ränder, stundenglas- oder rennbahnähnliche Anordnungen, vorgeschlagen worden.
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Eine andere Richtung, die versucht wurde, war die Verwendung eines Walls. Ein Wall ist ein Streifen, der aus einem porösen, nicht gewebten Material gebildet ist, der eine ebene Größe besitzt, die gewöhnlich kleiner als diejenige des absorbierenden Kerns ist und als ein Verbund mit der Oberseitenschicht verwendet wird. Variationen bei der Verwendung eines Walls umfassen Verbundanordnungen mit der gesamten, ebenen Oberfläche einer Oberseitenschicht. Ein Wall wird auf die Oberseitenschicht durch thermisches, Ultraschall- oder mechanisches Verbinden, oder Kombinationen davon, anlaminiert, um deren Position in dem vorgesehenen Bereich sicherzustellen. Demzufolge wird ein Wall an dem Sollbereich anlaminiert oder wird auf im Wesentlichen die gesamte Oberfläche der flüssigkeitsdurchlässigen Oberseitenschicht anlaminiert. Herkömmliche Wall-Materialien besitzen eine niedrige Porosität und eine Elastizität und verschlechtern sich während eines Verbindens mit der Oberseitenschicht. Aufgrund dieser Nachteile sind die geforderten Aufgaben, die Aufnahmerate zu erhöhen und die Rückführung von Nässe zu verringern, nicht erreicht worden.
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Eine andere herkömmliche Maßnahme ist diejenige, ein absorbierendes Material, wie beispielsweise eine zerfaserte Pulpe, in einer Doppelschicht entlang der Länge des Kerns oder konzentriert in dem zentralen Soll- bzw. Zielbereich zu verwenden. Allerdings führt diese Maßnahme zu einem Unbehagen bei dem Benutzer, insbesondere während einer Aktivität oder einer Bewegung.
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Die
GB 2286967 A offenbart einen absorbierenden Gegenstand, der eine körperseitige Auskleidung in der Form eines mit Öffnungen versehenen Films/nicht gewebten Verbunds besitzt.
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Die
EP 0773765 A1 offenbart einen absorbierenden Gegenstand, der eine luftgelegte Schicht besitzt.
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Die
US 5,853,402 offenbart eine Struktur eines absorbierenden Kerns für einen absorbierenden Gegenstand.
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Alle diese Bemühungen haben nicht zu der vollständigen Zufriedenheit geführt und die Suche nach einer Losung für diese Probleme, die im Stand der Technik existieren, hält an. Diese Angaben hier geben einen voluminösen, nicht gewebten Bausch mit geringer Dichte für entweder dicke (schlanke) oder dünne (ultra-schlanke) Hygienebinden an, die alle die Vorteile der nachfolgenden Aufgabe haben und erfüllen.
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Aufgaben der Erfindung
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Dementsprechend ist es eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, verbesserte Hygienebinden bereitzustellen.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung stellt eine Hygienebinde gemäß Anspruch 1 bereit.
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Die Hygienebinde umfasst einen absorbierenden Kern und einen Aufnahme-Intensivierer-Bausch, der an einem zentralen Bereich des absorbierenden Kerns angeordnet ist. Der Bausch weist eine erste Schicht und eine zweite Schicht auf, wobei die erste Schicht aus einem TABCW-Material aufgebaut ist und die zweite Schicht aus einem luftgelegten, nicht gewebten Material aufgebaut ist.
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Das TABCW-Material führt zu einer niedrig verdichteten, voluminösen, luftgebondeten, kardierten Bahn, die ein Niveau einer spezifischen Flächenmasse von ungefähr 15 bis ungefähr 70 gsm (Gramm pro m2) besitzt. Das TABCW-Material kann eine Stapelfaser mit ungefähr 3 bis ungefähr 10 Denier aufweisen. Das TABCW-Material kann auch eine ultramassige (Ultra Bulky – UB) Biokomponentenfaser oder Komposits davon aufweisen. Das luftgelegte, nicht gewebte Material weist eine Flächenmasse von ungefähr 50 bis ungefähr 300 gsm (Gramm pro m2) auf und die Basis sorgt für ein hohes Hohlraum- bzw. Porenvolumen. Das luftgelegte, nicht gewebte Material kann SAM (Granulat oder Faser) umfassen.
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Der absorbierende Kern kann eine SAP-Schicht sein, die einen Verbund aus SAM (Granulat oder Faser) und Pulpe, Papiertuch (tissue), ein nicht gewebtes Material oder eine Mischung aus Fluff-Zellstoff und SAM ist. Der absorbierende Kern kann weiterhin eine papiertuchähnliche Umhüllung oder ein nicht gewebtes Material aufweisen.
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Der Bausch, der an dem zentralen Bereich des absorbierenden Kerns angeordnet ist, besitzt eine Länge von mindestens ungefähr 50 mm und eine Breite von ungefähr 30 bis ungefähr 60 mm. Die Hygienebinde weist weiterhin eine Abdeckschicht, ein Einhüllmaterial und einen Ableitbereich auf. Der Bausch besitzt eine erste Oberfläche, die unter der Abdeckschicht liegt, und eine zweite Oberfläche, die klebemäßig an mindestens entweder dem absorbierenden Kern oder dem Einhüllmaterial angebondet ist. Die Hygienebinde kann weiterhin eine Flüssigkeitsverteilungsschicht aufweisen.
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Die Abdeckschicht, das Einhüllmaterial, der absorbierende Kern und der Ableitbereich können in dieser Reihenfolge zu einer gesamten Breite von weniger als 1 cm komprimiert sein, um einen Kanal um den Bausch herum zu bilden. Die Abdeckschicht ist aus einem flüssigkeitsdurchlässigen Material aufgebaut, das dazu geeignet ist, menstruale Flüssigkeiten oder Urin durch den Bausch hindurchzulassen. Der Ableitbereich ist aus einem flüssigkeitsundurchlässigen Material aufgebaut, das dazu geeignet ist, ein Hindurchsickern von menstrualen Flüssigkeiten oder Urin zu verhindern.
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In Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wird eine Kombination einer Abdeckschicht, die aus einem wasserverfestigten, wasserdurchlässigen Spunlace-Material (hydroentangled, hydroapertured spun-lace material) aufgebaut ist, und einem Bausch, der aus einem TABCW-Material aufgebaut ist, synergetisch verwendet, um die Aufnahmezeit zu beschleunigen, die Rückkehr von Nässe zu verringern und die Rückhaltung durch den absorbierenden Kern zu erhöhen. Das wasserverfestigte, wasserdurchlässige Spunlace-Material kann eine Rayon-Faser, und vorzugsweise eine homogene Mischung aus 70% Rayon-Faser und 30% Polyethylenterephthalat-(PET)-Polyesterfaser, aufweisen.
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Die Erfindung wird in weiterem Detail nachfolgend in Verbindung mit den Figuren beschrieben, die kurz unmittelbar nachfolgend beschrieben sind.
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1 zeigt eine flache Ansicht einer Ausführungsform eines Einlagekissens nach der vorliegenden Erfindung, bei der eine Abdeckschicht aus einem transparenten Material (angezeigt durch einen Pfeil) gebildet ist und den Bausch überlegt, und wobei der absorbierende Kern (auch unter der transparenten Abdeckschicht) mit angedeuteten Linien gezeigt ist.
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2 zeigt eine vergrößerte Querschnittsansicht der Ausführungsform, die in 1 dargestellt ist, die entlang einer Linie 2-2 vorgenommen ist.
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3 zeigt eine ebene Darstellung einer anderen Ausführungsform des Einlagekissens der vorliegenden Erfindung. 3 stellt, wie dies auch in 1 gezeigt ist, eine Abdeckschicht dar, die aus einem transparenten Material gebildet ist und mit einem Pfeil gekennzeichnet ist.
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4 zeigt eine vergrößerte Querschnittsansicht der Ausführungsform, die in 3 dargestellt ist, die entlang einer Linie 4-4 vorgenommen ist.
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5 zeigt eine ebene Ansicht einer dritten Ausführungsform eines Einlagekissens gemäß der vorliegenden Erfindung. Wie in den 1 und 3 dargestellt ist, ist die Abdeckschicht in 5 auch aus einem transparenten Material gebildet und mit einem Pfeil gekennzeichnet. Der Aufnahme-Intensivierer-Bausch und der absorbierende Kern sind unter der transparenten Abdeckschicht dargestellt.
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6 zeigt eine vergrößerte Querschnittsansicht der Ausführungsform, die in 5 dargestellt ist, die entlang einer Linie 6-6 vorgenommen ist.
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Detaillierte Beschreibung der Erfindung
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Die erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun, unter Bezugnahme auf 1, beschrieben. 1 stellt eine Draufsicht einer sanitären Binde 10 dar, die aus Flügeln 11, einem Ablenkbereich 12, einem Aufnahme-Intensivierer-Bausch 15, einer Abdeckschicht 21, einem optional eingeprägten Kanal 23 und einem absorbierenden Kern 25 aufgebaut ist. Der Ablenkbereich 12 ist so dargestellt, dass er sich entlang des gesamten Umfangsrands der sanitären Binde 10 erstreckt. Die Abdeckschicht 21 ist transparent dargestellt und mit einem Pfeil gekennzeichnet und überlegt den Bausch 15 und den absorbierenden Kern 25 (gezeigt mit angedeuteten Linien). Flügel 11 können als seitliche Verlängerungen des Ableitbereichs 12 oder der Abdeckschicht 21 angesehen werden. Ein Fachmann auf dem betreffenden Fachgebiet wird erkennen, dass die vorliegende Erfindung keine Flügel als wesentliche Merkmale erfordert, um die Erfindung auszuführen, und eine modifizierte Ausführungsform ohne Flügel ist in dem Schutzumfang dieser Unterlagen umfasst.
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An dem zentralen Bereich (Sollbereich) der sanitären Binde 10 ist, wie dargestellt ist, ein Aufnahme-Intensivierer-Bausch 15, der durch einen optionalen, geprägten Kanal 23 umgeben ist, angeordnet. 1 zeigt den Bausch 15 so, dass er eine rechteckige Form besitzt, allerdings wird für einen Fachmann auf dem betreffenden Fachgebiet ersichtlich werden, dass diese Form nur als Beispiel angegeben ist und dass andere Formen, wie beispielsweise quadratische, gekrümmte oder gebogene Ränder, Rennbahn- bzw. Race-Track- oder Stundenglas-Anordnungen, alle möglich sind, wobei sie innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung verbleiben, wobei sie den Vorteil haben, wie er in diesen Unterlagen angegeben ist. Der Bausch 15 kann auch in zwei Schichten vorliegen, wobei jede Schicht dieselbe Form oder eine unterschiedliche Form besitzt. Für eine optimale Abdeckung des Sollbereichs ist es bevorzugt, Längen des Bausches von mindestens 50 mm und Breiten von 30 bis 60 mm zu haben.
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2 zeigt eine Querschnittsansicht, die entlang einer Linie 2-2 in 1 vorgenommen ist. 2 zeigt eine Vergrößerung gegenüber dem wahren Maßstab, um die verschiedenen Schichten zu unterscheiden, und ist tatsächlich eine Darstellung einer Ausführungsform eines dünnen Einlagekissens. 2 stellt, von oben beginnend, eine sanitäre Binde 10 dar, die eine Abdeckschicht 21, einen Bausch 15, ein Einhüllmaterial 24, einen absorbierenden Kern 25 und einen Ablenkbereich 12 aufweist. 2 zeigt auch einen eingeprägten Kanal 23 und eine Flüssigkeitsverteilungsschicht 26. Die Abdeckschicht 21 und das Ablenkteil 12 sind an deren Kanten so abgedichtet, um einen dichten Rand, mit verschiedenen Mustern und unter Verwendung verschiedener Verfahren, wie beispielsweise ein mechanisches Pressen, Wärme, Klebemittel, Ultraschall, Kombinationen davon, und dergleichen, zu bilden.
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Das Einhüllmaterial 24 kann ein Papiertuch, ein luftgelegtes Material oder ein nicht gewebtes Material umfassen. Der absorbierende Kern 25 kann eine SAP-Schicht, die ein Verbund aus SAM (Granulat oder Faser) und Pulpe ist, ein Papiertuch, ein nicht gewebtes Material, oder eine Mischung aus Fluff-Material und SAM, sein.
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Die Abdeckschicht 21 weist auch ein wasserverfestigtes, wasserdurchlässiges Spunlace-Material (hydroentangled, hydroapertured spun-lace material) auf. Zum Beispiel kann das Spunlace-Material eine Rayon-Faser, und vorzugsweise eine homogene Mischung aus 70% Rayon-Faser und 30% PET-Polyesterfaser, aufweisen. Zusätzlich kann die Baumwollfaser anstelle von Rayon verwendet werden. Das Verhältnis von Rayon- oder Baumwollfaser zu PET kann von 10:0 bis 0:10 variieren und die durchschnittliche Flächenmasse kann von 20–40 gsm (Gramm pro m2) reichen.
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Im Hinblick auf diesen Aufbau kann die Abdeckschicht Schichten unterschiedlicher Fasern aufweisen. Der relative Bereich für eine Hydroapertur kann in Abhängigkeit von der Art eines Netzmusterbands, das verwendet wird, variieren, sollte allerdings mindestens 20% des gesamten Flächenbereichs der Abdeckschicht betragen.
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Der Kanal 23 ist durch Komprimieren der Abdeckschicht 21, des absorbierenden Kerns 25 und eines Bereichs des Ablenkteils 12 auf weniger als 1 cm der Breite um den Bausch 15 herum und von diesem beabstandet gebildet.
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Der Bausch 15 weist eine erste Schicht und eine zweite Schicht auf, wobei die erste Schicht aus einem TABCW-Material und die zweite Schicht aus einem luftgelegten, nicht gewebten Material aufgebaut ist. Für das luftgelegte, nicht gewebte Material ist es bevorzugt, einen Luftlege-Klebebindungsvorgang mit thermischer Bindung auf einem spezifischen Flächenmasse von 50 bis 300 gsm (Gramm pro m2) für ein hohes Hohlraumvolumen zu verwenden, um das Material an dem absorbierenden Kern 25 zu befestigen. Alternativ kann ein mittels Bindemittel verbundenes oder ein mehrfach verbundenes, luftgelegtes Material verwendet werden, um das Material an dem absorbierenden Kern 25 anzubonden. Das luftgelegte Material kann SAM umfassen. Für das TABCW-Material wird eine niedrig verdichtete, voluminöse, durch Luft gebondete, kardierte Bahn verwendet, die ein spezifisches Flächenmasseniveau bei 15 bis 70 gsm besitzt, die Stapelfasern mit 3 bis 6 Denier, und noch bevorzugter eine Ultra-Bulky-(UB)-Biokomponentenfaser, oder Komposits davon, aufweist.
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Das luftgelegte, nicht gewebte Material und das TABCW-Material besitzen eine relativ höhere Hohlraumvolumenkapazität für eine größere Absorption als herkömmliche Auffangmaterialien oder Kerne, was die vorliegende Erfindung besonders für dünne Einlagekissen geeignet macht. Zusätzlich zu einer größeren, relativen Absorption von menstrualen Flüssigkeiten ergeben luftgelegte, nicht gewebte Materialien und TABCW-Materialien eine schnelle Absorption, um irgendeine Unbequemlichkeit bei dem Benutzer durch ein langsames Einsickern von der Abdeckschicht 21 aus zu verhindern. Das hohe Leervolumen des vorliegenden Bausches führt, zusätzlich zu einer schnellen Absorption, zu einer größeren Zurückhaltung von menstrualen Flüssigkeiten, um ein Wiederkehren der Nässe zu vermeiden. Eine Kombination eines oberen TABCW-Materials und eines unteren, luftgelegten Materials wird verwendet, um dessen Funktion dann zu optimieren, wenn sie miteinander kombiniert werden.
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Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren einer Verwendung von Doppelschichten aus Kernmaterialien oder der Sammel- bzw. Ableitschicht, die an der Abdeckschicht anlaminiert ist, führt die vorliegende Erfindung die Verwendung von luftgelegten, nicht gewebten Materialien für den Bausch 15 ein, um eine stärker in Zonen unterteilte, auf einen Bereich konzentrierte und intensivierte Flüssigkeitsaufnahme zu erzielen, die ein seitliches Weglaufen und eine Leckage verhindert. Die niedrig verdichteten, nicht gewebten Materialien, die verwendet sind, ergeben auch ein starker gepolstertes Empfinden aufgrund deren Elastizität, während sie in physikalischer Sicht weniger voluminös in einer topografisch begrenzten Zone sind.
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Ein Einhüllmaterial 24 ist aus einem Zellulosetuch, einem luftgelegten oder nicht gewebten Material aufgebaut, und dessen Funktion ist diejenige, eine mögliche Migration des absorbierenden SAP-Schichtmaterials des Kerns 25 zu verhindern. Der absorbierende Kern 25 besteht aus einem SAP-Schichtmaterial, das aus einem verdichteten oder nicht verdichteten, nicht gewebten, superabsorbierenden Material (SAM) einem, nicht gewebten Papiertuch oder einem Pulpematerial, oder Kombinationen davon, gebildet ist. Das Einhüllmaterial 24 kann in einer Anordnung einer E-Faltung oder einer C-Faltung vorliegen.
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Die optionale Flüssigkeitsverteilungsschicht 26 ist aus einem nicht gewebten Material aus Pulpefasern aufgebaut und dessen Funktion ist diejenige, eine Integrität beim Verteilen von menstrualen Flüssigkeiten beizubehalten.
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Der Ablenkbereich 12 ist aus einem Film, einem nicht gewebten Material, einer Kombination eines Films und eines nicht gewebten Materials, anderen Materialien aus anorganischen Verbindungen, oder Kombinationen davon, aufgebaut, und dient als eine flüssigkeitsundurchlässige Unterlagenschicht, um ein weiteres Durchsickern zu verhindern.
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Es ist auch in unerwarteter Weise entdeckt worden, dass eine Kombination einer Abdeckschicht, die aus einem wasserverfestigten, wasserdurchlässigen Spunlace-Material und einem aus einem Bausch aufgebauten TABCW-Material aufgebaut ist, die synergetisch verwendet werden, die Rate eines Aufnehmens von Flüssigkeiten in der Richtung zu dem Bausch und dem absorbierenden Kern hin erhöht. Diese erhöhte Rate erhöht die Möglichkeit, eine Rückkehr von Nässe zu verhindern, konzentriert das Fluid in dem Sollbereich und verringert dadurch ein Unbehagen des Benutzers.
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Beispiel
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Dieses Beispiel zeigt Tests für einen Bausch entsprechend der vorliegenden Erfindung mit verschiedenen Graden zusätzlicher, absorbierender Materialien, die aus TABCW-Material (T), zwei luftgelegten Materialien (A und A'), oder Kombinationen davon, in verschiedenen weiteren Kombinationen mit einer Abdeckschicht C, die aus einem wasserverfestigten, wasserdurchlässigen Spunlace-Material hergestellt ist, ausgewählt sind.
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Speziell besaß das TABCW-Material, das verwendet wurde, eine durchschnittliche Flächenmasse von 25 gsm, das luftgelegte Material 1 (A) besaß eine durchschnittliche Flächenmasse von 130 gsm und eine Dichte von 0,09 g/cm3, und das luftgelegte Material 2 (A') besaß eine durchschnittliche Flächenmasse von 175 gsm und eine Dichte von 0,08 g/cm3. Die Abdeckschicht ist aus einer homogenen Mischung aus 70% Rayon-Faser und 30% PET-Polyesterfaser mit einer durchschnittlichen Flächenmasse von 30 gsm aufgebaut, und jede Wasserdurchlassöffnung besaß eine Diamant-Form, gebildet zu einem Netzmuster durch eine Wasserverfestigung. Der gesamte Oberflächenbereich für die Wasserdurchlassöffnungen betrug ungefähr 25,1%.
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Ein Einlagekissen, das mit einem Bausch gemäß der vorliegenden Erfindung und einer Abdeckschicht, die die Materialien besaß, die vorstehend angegeben sind, aufgebaut war, besaß eine körperseitige Auskleidung, die ein baumwollähnliches Aussehen und Anfühlen mit den geringst möglichen Flusen erzielt und das eine ausgezeichnete Aufnahmerate erreicht und eine Rückkehr von Nässe verringert. Für die Tests wurden die folgenden Protokolle verwendet.
- 1. Material-Kaliber für Dickenmessungen. Das Kaliber eines Materials ist ein Maß seiner Dicke und wird bei 345 Pa (0,05 psi) mit einem Bulk-Tester vom Starret-Typ in Millimeter (mm) Einheiten gemessen. In der Praxis sollten 10 Wiederholungen jede Messung vorgenommen werden.
- 2. Raten-Block-Aufnahme-Test. Dieser Test wird dazu verwendet, die Aufnahmezeit einer bekannten Menge an Flüssigkeit in ein Material und/oder ein Materialsystem zu bestimmen. Die Testvorrichtung besteht aus einem Raten-Block, einem Trichter und einem Zeitgeber oder einer Stoppuhr. Ein Teil mit 4 × 4 Inch (102 mm2) eines Bauschs und/oder absorbierender Vergleichsmaterialien, und eine Abdeckschicht, wurden für jeden Test geschnitten. Die Probenabdeckschicht wurde über dem Bausch und/oder die absorbierenden Vergleichsmaterialien, die getestet werden sollen, angeordnet und der Raten-Block wurde auf der Oberseite der zwei Materialien angeordnet.
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Für die Tests wurden 2 ml jeweils einer künstlichen Menses-Flüssigkeit präpariert und in den Trichter des Testgeräts zugeführt und der Zeitgeber wurde gestartet. Die Flüssigkeit bewegte sich von dem Trichter in eine Kapillare, wo sie zu dem Materialsystem zugeführt wurde. Der Zeitgeber wurde dann angehalten, wenn die gesamte Flüssigkeit in dem Materialsystem absorbiert war, wie dies von der Kammer in dem Testgerät aus beobachtet wurde. Die Aufnahmezeit für eine bekannte Menge einer Testflüssigkeit wurde für ein gegebenes Materialsystem aufgezeichnet. Dieser Wert ist ein Maß des Absorptionsvermögens des Materialsystems, wobei eine niedrigere Aufnahmezeit ein stärker absorbierendes System darstellt. Fünf bis zehn Wiederholungen wurden durchgeführt, um eine durchschnittliche Aufnahmezeit zu bestimmen.
- 3. Nässungs-Test für eine Rückkehr von Nässe. Dieser Test wird dazu verwendet, die Menge an Flüssigkeit zu bestimmen, die zu der Oberfläche einer Abdeckschicht zurückkommen wird, wenn eine Last aufgebracht wird. Die Menge an Flüssigkeit, die durch die Oberfläche zurückkommt, wird als Rewet-Wert bezeichnet. Der Rewet-Wert ist, wenn mehr Flüssigkeit zurück zu der Oberfläche kommt, größer, während kleinere Mengen zurückkehrender Flüssigkeit zu niedrigeren Rewet-Werten führen. Niedrigere Rewet-Werte sind einem trockenerem Material und demzufolge einem trockenerem Einlagekissen zugeordnet. Wenn ein Rewet betrachtet wird, sind drei Eigenschaften wichtig – (a) Aufnahme; wenn das Material/System keine gute Aufnahmegeschwindigkeit besitzt, besitzt die Flüssigkeit eine größere Tendenz, wieder zu nässen (Rewet); (b) Flüssigkeits-Halten; je mehr des absorbierenden Materials die Flüssigkeit hält, desto geringer steht es für ein Rewet zur Verfügung; und (c) Rückfluss; je mehr die Abdeckung verhindert, dass die Flüssigkeit zurückkommt, desto niedriger ist der Rewet-Wert.
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Bei dem Testen wurden 2 ml einer künstlichen Menses-Flüssigkeit in das Raten-Block-Gerät eingeführt und es wurde zugelassen, dass sie in eine Probe von 4'' × 4'' des Abdeckmaterials absorbierte, das auf der Oberseite eines Bauschs mit 4'' × 4'' und/oder absorbierenden Vergleichsmaterialien platziert wurde. Es wurde zugelassen, dass die Flüssigkeit mit dem System für eine Minute in Wechselwirkung trat, wobei der Raten-Block auf der Oberseite der Materialien ruhte. Das Materialsystem wurde auf einem geschlossenen Beutel angeordnet, der teilweise mit einer Kochsalzlösung gefüllt war. Der Flüssigkeitsbeutel wurde auf der Oberseite eines Laborhebeblocks positioniert. Löschpapierteile wurden gewogen und auf der Oberseite des Materialsystems angeordnet. Der Beutel mit dem Materialsystem wurde gegen eine befestigte Acryl- platte unter Verwendung des Laborhebeblocks angehoben, bis insgesamt 6895 Pa (1 psi) aufgebracht waren.
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Der Druck wurde gehalten und für 3 Minuten fixiert, wonach er freigegeben wurde und das Löschpapier gewogen wurde. Das Löschpapier sollte Flüssigkeit zurückgehalten haben, die dazu von dem Abdeck/Absorptionssystem überführt wurde. Die Differenz in dem Gewicht zwischen dem ursprünglichen Löschpapier und dem Löschpapier nach dem Absorptionsexperiment ist der Rewet-Wert.
- 4. Aufnahme- und Belastungstest. Ein Aufnahme/Belastungstest ermöglicht Beobachtungen der Belastungsgröße, der Intensität und der Flüssigkeitsrückhaltung in Komponenten, die beobachtet werden, mit einer Flüssigkeitsströmungsrate und einem Flüssigkeitsdruck.
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Ein Materialsystem mit den Abmessungen 4'' × 4'' wurde unterhalb einer Acrylplatte angeordnet, die ein Loch mit einem Durchmesser von 1/8'' (3 mm), das in die Mitte hinein gebohrt war, besaß. Ein Teil eines Rohrs mit 1/8'' wurde mit dem Loch über ein Anschlussstück verbunden. Künstliche Menses-Flüssigkeit wurde zu der Probe unter Verwendung einer Spritzenpumpe unter einer spezifizierten Rate und für ein spezifiziertes Volumen zugeführt. In diesen Experimenten wurde die Pumpe so programmiert, um ein Gesamtvolumen von 1 ml zu den Proben zuzuführen, die sich unter Drücken zwischen 0 Pa und 621 Pa (0,00 psi und 0,009 psi) befanden. Diese Drücke wurden unter Verwendung eines Gewichts aufgebracht, das auf der Oberseite der Acrylplatten angeordnet war und gleichmäßig verteilt war. Die Strömungsrate der Pumpe wurde so programmiert, um unter einer Rate von 1 ml/sec zuzuführen.
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Der Beanspruchungsgrößenbereich für die getesteten Abdeckflächen wurde manuell gemessen und die Menge an Flüssigkeit in jeder Komponenten des Systems wurde über das Gewicht vor und nach der Absorption der Flüssigkeit gemessen. Eine Flüssigkeitsrückhaltung wurde durch Wiegen der Abdeckschicht vor und nach der Flüssigkeitseinleitung gemessen. Eine durchschnittliche Beanspruchungsgröße-Flüssigkeitsrückhaltung wurde aus mindestens 5 Wiederholungen unter jedem Druck bestimmt.
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Das Nachfolgende gibt tabellarisch die Ergebnisse an und die Abkürzungen in den Tabellen sind wie folgt:
- CA
- = Abdeckung-Luftgelegt 1 (Cover-CTA Airlaid 1)
- AA'
- = Abdeckung-TABCW-Luftgelegt 1 (Cover-TABCW-Airlaid 1)
- CTAA'
- = Abdeckung-Luftgelegt 1-Luftgelegt 2 (Cover-Airlaid 1 – Airlaid 2)
Tabelle 1 – Aufnahme | | Zeit (sec.) | Rewet (gm) |
| CA | 26,29 | 0,85 |
| CTA | 8,06 | 0,80 |
| CAA' | 9,29 | 0,47 |
| CTAA' | 5,23 | 0,51 |
Tabelle 2 – Rückhaltung – keine Last | | Rückhaltung (gm) | Bereich (mm2) |
| CA | 0,28 | 1785 |
| CTA | 0,20 | 1326 |
| CAA' | 0,17 | 1086 |
| CTAA' | 0,19 | 1156 |
Tabelle 3 – Rückhaltung – 0,09 psi | | Rückhaltung (gm) | Bereich (mm2) |
| CA | 0,39 | 2587 |
| CTA | 0,24 | 1688 |
| CAA' | nicht getestet | nicht getestet |
| CTAA' | 0,21 | 1432 |
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Die vorstehenden Ergebnisse zeigen, dass die Verwendung eines TABCW-Bauschs wesentlich die Aufnahmezeit reduziert und eine Erhöhung der Absorptionsfähigkeit verringert wesentlich die Rückkehr von Nässe (Rewet). Wenn die Absorptionsfähigkeit niedrig ist, kann die Verwendung eines TABCW-Bauschs dabei helfen, die Rückhaltebelastung für die Abdeckschicht zu verringern und die Beanspruchungsgröße zu verringern.
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Unter Bezugnahme auf 3 wird eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. 3 zeigt eine Draufsicht einer sanitären Binde 30, die aus Flügeln 31, einem Ablenkbereich 32, einem Intensitiviererstreifen 35, einer Abdeckschicht 41 und einem absorbierenden Kern 45 aufgebaut ist. Der Ablenkbereich 32 ist so dargestellt, dass er sich Ober den gesamten Umfang der sanitären Binde 30 erstreckt.
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Die Abdeckschicht 41 ist transparent dargestellt und mit einem Pfeil angezeigt und überlegt den Streifen 35 und den absorbierenden Kern 45 (gezeigt mit angedeuteten Linien). Wie vorstehend für die erste Ausführungsform angegeben ist, kann die zweite Ausführungsform mit einer gleichen Effizienz insoweit ausgeführt werden, als die Funktion des Intensiviererstreifens betroffen ist, wobei ein Einlagekissen keine Flügel besitzt. In dem Mittellinienbereich, der den Sollbereich der sanitären Binde 30 umfasst, ist ein Aufnahme-Intensivierer-Streifen 35 angeordnet. 3 zeigt den Streifen 35 so, dass er eine rechteckige Form besitzt, allerdings sind andere geometrische Formen, wie beispielsweise eine Stundenglas-Anordnung, möglich. Für eine optimale Sollbereichüberdeckung wird die Länge des Streifens 35, dargestellt in 3, relativ zu dem Bausch 15, der in 1 dargestellt ist, vergrößert.
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Entweder der Bausch 15, der in 1 dargestellt ist, oder der Streifen 35, der in 3 dargestellt ist, kann so ”erweitert” werden, um den gesamten Oberflächenbereich über den absorbierenden Kernen 25 (1) oder 45 (3) jeweils abzudecken. Um diesen weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung zu zeigen, wurden die absorbierenden Kerne 25 (1) und 45 (3) mit angedeuteten Linien gezeichnet, um diese Fähigkeit zu demonstrieren. Unter diesem Aspekt wird ein Fachmann auf dem betreffenden Fachgebiet erkennen, dass das Konzept eines ”Bauschs” oder ”Streifens” verstärkt wird, wenn sie so erweitert werden, um den gesamten Oberflächenbereich über den absorbierenden Kernen zu überspannen.
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4 zeigt eine Querschnittsansicht, die entlang einer Linie 4-4 in 3 vorgenommen ist. Die 4 ist auch, wie 2 (vorstehend), eine vergrößerte Darstellung gegenüber dem wahren Maßstab, um die verschiedenen Schichten zu unterscheiden, und ist auch tatsächlich eine Darstellung einer anderen Ausführungsform eines dünnen Einlagekissens. Die Schichten, die in 4 dargestellt sind, können zu einer Gesamtbreite von weniger als 1 cm zusammengedrückt werden, um einen Kanal um den Aufnahme-Intensivierer-Streifen 35 herum zu bilden, falls dies erwünscht ist.
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Beginnend von oben zeigt 4 eine sanitäre Binde 30, die eine Abdeckschicht 41, einen Streifen 35, ein Einhüllmaterial 44, einen absorbierenden Kern 45, eine optionale Flüssigkeitsverteilungsschicht 46 und einen Ablenkbereich 32 aufweist. Die Abdeckschicht 41 und der Ablenkbereich 32 sind an deren Kanten so abgedichtet, um einen Dichtrand, mit verschiedenen Mustern, und unter Verwendung von verschiedenen Verfahren, wie sie vorstehend angegeben sind, zu bilden.
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Die Materialien, die für den Streifen 32 verwendet sind (und die anderen Komponenten), sind identisch zu solchen, die für die erste Ausführungsform vorstehend beschrieben sind, und besitzen in der Praxis einen gleichen Effekt in Bezug auf die ausgewählten Materialien.
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5 stellt eine Draufsicht einer sanitären Binde 50 dar, die eine dritte Ausführungsform mit einem dicken Einlagekissen der vorliegenden Erfindung ist und die aus Flügeln 51, einem Ablenkbereich 52, einem Aufnahme-Intensivierer-Bausch 55, einer Abdeckschicht 61 und einem absorbierenden Kern 65 aufgebaut ist. Der Ablenkbereich 52 ist so dargestellt, dass er sich entlang des gesamten Umfangs der sanitären Binde 50 erstreckt. Die Abdeckschicht 61 ist transparent dargestellt und mit einem Pfeil gekennzeichnet, ebenso wie der Intensivierer-Bausch 55 und der absorbierende Kern 65.
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An einer zentralen Position, die den optimalen Sollbereich der sanitären Binde 50 umschließt, ist ein Aufnahme-Intensivierer-Bausch 55 angeordnet. 5 stellt einen stundenglasförmigen Bausch 55 dar. Der Bausch 55 ist, für eine optimale Sollbereichabdeckung, so geformt, um mit dem vaginalen Bereich, wie er dargestellt ist übereinzustimmen. Verschiedene andere Formen, wie beispielsweise ein rechteckiges, oder Rennbahn-Muster, sind dahingehend vorgesehen, dass sie innerhalb des Schutzumfangs dieser Offenbarung enthalten sind.
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6 zeigt eine Querschnittsansicht, die entlang einer Linie 6-6 in 5 vorgenommen ist. 6 zeigt einen Querschnitt eines dicken Einlagekissens, allerdings wird ein Fachmann auf dem betreffenden Fachgebiet erkennen, dass der Bausch 55 (5) luftgelegt und aus TABCW als ein dünnes Einlagekissen gebildet sein kann.
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6 stellt eine sanitäre Binde 50 so dar, dass sie eine Abdeckschicht 61, einen Bausch 55, ein Einhüllmaterial 64, einen absorbierenden Kern 65 und einen Ablenkbereich 52 aufweist. Die Materialien, die für den Bausch 50 und die anderen Komponenten verwendet werden, sind, wie bei der zweiten Ausführungsform, identische Teile zu solchen, die für die erste Ausführungsform beschrieben sind. Der absorbierende Kern 65 kann eine SAP-Schicht sein oder kann durch eine Mischung aus zerfaserter Pulpe (Fluff) und SAM ersetzt sein. Der absorbierende Kern 65 kann aus zwei Schichten aufgebaut sein, einer oberen Schicht, die aus einem nicht gewickelten Fluff-Material gebildet ist, und einer Bodenschicht, die aus einem gewickelten oder nicht gewickelten Fluff-Material und einer SAM-Mischung gebildet ist. Alternativ kann die SAM-Mischung zwischen den zwei Schichten angeordnet werden. Das Einlagekissen 50 kann auch optional eine Verteilungs- oder Rückhalteschicht 66 umfassen.
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Zusätzlich stellt 6 eine Variation eines Bauschs 55 dar. Ein Fachmann auf dem betreffenden Fachgebiet wird erkennen, dass eine solche Variation ebenso bei dem Aufnahme-Intensivierer-Bausch 50, der in 2 dargestellt ist, und dem Aufnahme-Intensivierer-Streifen 35, der in 4 dargestellt ist, nach den nachfolgenden Angaben anwendbar ist. Der Bausch 55 ist, anhand eines Beispiels, so dargestellt, dass er aus einer ersten Schicht 56 (in einer Stundenglas-Anordnung) und einer zweiten Schicht 57 (in einer rechteckigen Anordnung) aufgebaut ist. Die erste Schicht 56 ist aus einem TABCW-Material aufgebaut und die zweite Schicht 57 ist aus einem luftgelegten, nicht gewebten Material aufgebaut.
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Verschiedene Modifikationen und Änderungen in Bezug auf die vorliegende Erfindung können basierend auf einer Betrachtung dieser Offenbarung ersichtlich werden. Diese Änderungen und Zusätze sind dazu vorgesehen, dass sie innerhalb des Schutzumfangs dieser Erfindung, wie er durch die nachfolgenden Ansprüche definiert ist, fallen.