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DE60029861T2 - Wiederverschließbarer Selbstklebeverschluss - Google Patents

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DE60029861T2
DE60029861T2 DE60029861T DE60029861T DE60029861T2 DE 60029861 T2 DE60029861 T2 DE 60029861T2 DE 60029861 T DE60029861 T DE 60029861T DE 60029861 T DE60029861 T DE 60029861T DE 60029861 T2 DE60029861 T2 DE 60029861T2
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DE
Germany
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adhesive
roll
tape
longitudinal
coated
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DE60029861T
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DE60029861D1 (de
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Giacomo 50053 Empoli Soluri
Alessandro 50050 Cerreto Guidi Bandinelli
Roberto 50059 Vitolini-Vinci Scappini
Mario Scarati
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Irplast SpA
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Irplast SpA
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    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D75/00Packages comprising articles or materials partially or wholly enclosed in strips, sheets, blanks, tubes or webs of flexible sheet material, e.g. in folded wrappers
    • B65D75/52Details
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Description

  • Diese Erfindung beschreibt eine wiederverschließbare, leicht zu öffnende Verschlusseinrichtung, die zum Verschließen von Verschlusssystemen verwendet wird, die bei Packungen, Behältern und insbesondere bei flexiblen Lebensmittelverpackungsbehältern verwendet werden können.
  • Verschiedene Arten von wiederverschließbaren, leicht zu öffnenden Verschlusseinrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Typischerweise werden einige der besagten, leicht zu öffnenden Verschlüsse mit umgekehrt bedruckten, klebebeschichteten Kunststoff-Filmstreifen hergestellt. Diese Streifen werden in einer Richtung senkrecht zur Öffnungkante der Packung abgezogen, wie dies in 1 dargestellt ist. In diesem Fall wird die Eigenschaft des leichten Öffnens der Packung erreicht durch die Anwendung eines Papierstreifens oder eines Kunststoff-Filmstreifens, der auf dem freien Ende des Klebestreifens aufgetragen ist, wodurch die Haftung neutralisiert wird und die Handhabung der leicht zu öffnenden Einrichtung erlaubt.
  • Die WO 99/40159 offenbart eine selbstklebende Aufkleber-Rolle in Form eines bedruckbaren, durchgehenden Streifens von dem einzelne selbstklebende Aufkleber abgenommen werden können. Das durchgängige Band hat kein Trägerband. Eine Bandoberfläche hat eine Klebeschicht, die andere Oberfläche ist bedruckt und mit einer Antihaft-Beschichtung versehen. Aufkleber können gehandhabt werden, indem Klebstoff-freie Bereiche auf der Bandoberfläche angeordnet und abgemessen werden, die so gegenüber der Bedruckten liegen, dass ein selbstklebender Aufkleber an der Kleberfreien Fläche angefasst werden kann.
  • Die US 4 889 234 offenbart einen Aufkleber, der eine einzelne Art von Kleber verwendet, der eine dauerhafte Bindung in einem Bereich des Aufklebers herstellt und einen schwächeren, lösbaren Kleber in anderen Bereichen des Aufklebers. In den besagten letzteren Bereichen wird der dauerhafte Kleber in einem feinen Muster aufgebracht. Der Aufkleber kann auf einen Grundstreifen mit einer Ablöseschicht zwischen dem Klebstoff und dem Grundstreifen aufgebracht werden, so dass die Aufkleber über einer Abschälklinge von einer Rolle auf herkömmliche Weise abgenommen werden kann.
  • 1 zeigt die Details in einer Packung, die aus PE-Filmen hergestellt wurde und die Wegwerf-Tücher enthalten (z.B. Scottex®), wo der leicht zu öffnende Verschluss erhalten wird, indem ein Stück von transversal geschnittenem Klebeband aufgetragen wird, das einen Streifen Kunststoff-Film oder Papier trägt, das unter die freie Vorderkante aufgetragen ist, um leichtes Handhaben und Öffnen des Nutzers zu erlauben. Das Verschlusssystem ist in 1a gezeigt, wo besagter Papier- oder Filmstreifen gezeigt ist, der auf dem Klebeband aufgetragen ist.
  • Diese leicht zu öffnende, wiederverschließbare Verschlusseinrichtung wird allgemein verwendet, weil es ermöglicht, dass die Packung nach der Verwendung wieder verschlossen wird um die Integrität der Inhalte über lange Zeitspannen zu gewährleisten.
  • Dieses System wird allgemein verwendet bei flexiblen Lebensmittelverpackungen, wie Packungen, die Kekse, Mehl, Teigwaren, Kaffee etc. enthalten. Sie zum Beispiel EP 129 094 .
  • Eine weitere bekannte Art von leicht zu öffnenden, wiederverschließbaren Verschlüssen wird von Bändern gebildet, die nur auf einer Seite mit Kleber beschichtet sind, wie vor, wobei der nicht-haftende, leicht zu öffnende Streifen erhalten wird, indem eine longitudinale Kante des Bands auf der Klebeseite über eine Breite von einigen Millimetern so gefaltet wird, dass die nicht-haftende Fläche nach dem transversalen Schneiden des Bandes mit den Fingern ergriffen werden kann um die Packung zu öffnen.
  • 2a zeigt diese leicht zu öffnende Einrichtung, die bei einer flexiblen Verpackung für Lebensmittel verwendet wird. 2b zeigt das longitudinale Faltsystem, das die besagte Klebstoff-freie Kante an dem Klebeband bildet. 2c zeigt die Maschine, die zum longitudinalen Falten des Klebebandes verwendet wird und Anwenden der besagten Verschlusseinrichtung aus 2b. Die Maschine aus 2c ist mit einer Einrichtung nach dem Stand der Technik kommerziell verfügbar. Wie gesehen wird das Falten auf Kosten der Breite des Bandes durchgeführt. Im oberen Teil der 2b ist ein vorderer Teilschnitt des Klebebandes gezeigt, der die Richtung des longitudinalen Faltens des Bandes darstellt. Wie erwähnt wird das longitudinale Falten des Bandes von der gleichen Maschine durchgeführt, die das Verschlusssystem auf der Verpackung aufträgt. Nach dem Faltschritt schneidet die Maschine transversale Abschnitte von dem Band, die auf die Packungen in den Bereichen aufgetragen werden, wo die Perforationen oder Knicke vorhanden sind, die erforderlich sind um das Öffnen der Verpackung zu erleichtern. Ansonsten wird das Verschlusssystem mit den angeforderten Abmessungen auf den oberen Teil der Verpackung aufgebracht, der vom Nutzer abgeschnitten werden muss, um die Verpackung zu öffnen, wenn die Verpackung hermetisch abgedichtet ist, wie es bei Lebensmittelverpackungen der Fall ist. Die Verpackung wird nach der Verwendung geschlossen, indem ihr oberer Teil gefaltet wird und mit dem oben beschriebenen Verschlusssystem in dieser Lage gehalten wird. Eine solche Art von Verschluss ist zum Beispiel in der EP 250 353 beschrieben.
  • Der Nachteil beider beschriebenen Verschlusssysteme besteht in der Tatsache, dass sie eine größere Menge an Material für ihre Herstellung erfordern. Im ersten der besagten oben beschriebenen Systeme ist es bei dem Klebeband auch erforderlich ein weiteres Material zu verwenden um einen Abschnitt auf der Haftseite des Bandes zu neutralisieren, was zum leichen Öffnen des Verschlusses beansprucht wird. Bei dem zweiten Verschlusssystem ist es erforderlich, dass das Klebeband aus dem der Verschluss erhalten wird, eine größere Breite hat, als das Verschlussstück um einen nicht-haftenden Teil zu erhalten. Es gibt auch Nachteile bei dem Prozess des Auftragens des besagten Verschlusssystems auf den Behälter: bei dem alten Verschlusssystem ist es erforderlich einen Applikator aus nicht-haftendem Material zu verwenden, der von einer Rolle geschnitten wird oder in vorgeschnittenen Formaten zur Verfügung gestellt wird), der die haftende Fläche neutralisiert. Die Herstellung des zweiten Verschlusssystems ist komplex.
  • Beide Systeme erfordern eine genaue Steuerung der Applikation und der Positionierung der Verschlüsse auf den Verpackungen und Behältern. Unabhängig von der genauen Steuerung treten Störungen des Herstellungsprozesses sehr häufig auf aufgrund von Stau und dem darauffolgenden Maschinenstop.
  • Es bestand der Bedarf an wiederverschließbaren, leicht zu öffnenden Verschlusssystemen, die die Nachteile der bestehenden Systeme eliminieren und insbesondere einer Einrichtung, die in einem einfacheren Verfahren herstellbar ist und eine geringere Menge an Material erfordern, als die aus dem Stand der Technik, einen einfacheren Betrieb der Herstellungslinien ermöglichen und damit geringere Herstellungskosten bewirken.
  • Es wurde vom Anmelder unerwarteterweise eine wiederverschließbare, leicht zu öffnende Verschlusseinrichtung gefunden, die es ermöglicht, die oben erwähnten technischen Probleme zu lösen. Das wiederverschließbare, leicht zu öffnende Verschlusssystem der vorliegenden Erfindung ist durch transversales Schneiden einer Rolle herstellbar, wobei die Rolle im wesentlichen aus einem Band gebildet ist, das auf einem Kunststofffilm-Substrat basiert, das auf einer Seite ein longitudinales Band aufweist, welches mit einem entfernbaren Haftmittel beschichtet ist, der aus den folgenden ausgewählt ist:
    • – ein wasserbasierter Acrylemulsion-Kleber, der auf C3 bis C5-Esthern der Acrylsäure basiert, oder
    • – ein Heißschmelzkleber, der ausgewählt ist aus thermoplastischen Gummis oder Kohlenwasserstoff-Harzen, optional ihre Verbindungen;
    sowie einem nicht-klebenden Streifen oder Band auf einer der longitudinalen Kanten besagter Rolle, wobei die Breite der besagten Rolle gleich der Länge des leicht zu öffnenden Verschlußmittels ist.
  • Die Rollen können aus einem einseitig beschichteten Klebeband erhalten werden, das auf einem Kunststoffilm-Substrat basiert, wobei die Haftschicht longitudinal im Sinne der Abrollrichtung in longitudinalen Streifen oder Bandförmigen Abschnitten aufgetragen wird, die durch longitudinale Abschnitte voneinander getrennt sind, die keine Haftschicht aufweisen, wobei besagtes Band aufgerollt werden, wodurch sie eine klebebeschichtete Rolle bilden, die teilweise eine Haftschicht aufweisen (Mühlenrolle), wobei die Mühlenrolle anschließend longitudinal in eine Vielzahl von Rollen geringer Breite geschnitten wird.
  • Das Schneidmuster schafft daher Rollen mit geringer Breite, die auf einer ihrer longitudinalen Kanten eine Fläche ohne Haftbeschichtung aufweisen.
  • Insbesondere ist auf einer Seite des Bandes ein längerer, longitudinaler, mit Haftmittel beschichteter Streifen oder Band vorgesehen ist und der nicht-haftend beschichtete Streifen oder Band ist entsprechend auf einer der beiden longitudinalen Kanten angeordnet; Die Breite des nicht-haftenden Bereichs ist so, dass er leicht ergriffen werden kann um die Verpackung zu öffnen, wenn das Verschlusssystem einmal aufgetragen wurde.
  • 3a zeigt das erfindungsgemäße Verschlussystem, das auf eine flexible Verpackung für Lebensmittel aufgetragen wurde, wobei der obere Teil der Packung in sich gefaltet dargestellt ist. 3b ist eine Draufsicht auf die wiederverschließbare, leicht zu öffnende Einrichtung aus 3a und die gestrichelte Fläche entspricht der haftend beschichteten Fläche, während die freie Fläche keine Klebeschicht aufweist. 3c stellt die Anordnung des Maschinenteils aus 2c dar, der die Verschlusseinrichtung aus 3b von den Klebebeschichteten Rollen schneidet. In 3c ist das Band oder der Streifen des Bandes mit einer Klebeschicht mit 1 bezeichnet; 2 zeigt das Band oder den Streifen ohne Haftschicht an. 3c zeigt, dass das Band von der Maschine transversal in Formate (wiederverschließbare, leicht zu öffnende Einrichtungen) geschnitten wird, wobei die Formate auf die Verpackungen aufgetragen werden, wodurch ein erfindungsgemäßes, leicht zu öffnendes System gebildet wird.
  • Die Maschinen aus 2c, die zum Auftragen des erfindungsgemäßen Verschlusssystems verwendet werden, können vereinfacht werden, indem. das System zum longitudinalen Falten oder zur Neutralisierung des Klebers weggelassen wird.
  • Allgemein ist die Breite des Bandes, das von der Rolle bereitgestellt wird, vorzugsweise zwischen 20 mm und etwa 100 mm beträgt, vorzugsweise zwischen 25 mm und etwa 60 mm (die Länge der Rolle kann in der Größenordnung von tausenden von Metern liegen, wie beansprucht).
  • Die Breite des longitudinalen Bandes ohne Haftschicht, liegt vorzugsweise zwischen 5 und 15 mm.
  • Die erfindungsgemäße, wiederverschließbare, leicht zu öffnende Einrichtung hat eine Länge zwischen 25 und 60 mm und wird erhalten durch transversales Schneiden des Bandes von der Rolle, die eine Breite in dem oben angegebenen Bereich hat. Optional kann das Band oder der Kunststofffilm des Verschlusssystems der Erfindung bedruckt sein. In diesem Fall bestimmen die Abmessungen des Druckmusters die des Verschlusssystems. Manchmal können besondere Photozellen-„Punkte" gedruckt werden um die Bestimmung der Position zu unterstützen, bei der das Band geschnitten werden muß.
  • Der Kunststofffilm, der als Basis für das Klebeband verwendet wird, kann vorzugsweise aus bi-orientiertem Polypropylen, bi-orientiertem Polyester, Polyethylen oder Laminaten ebenfalls aus den oben aufgeführten Filmen gebildet sein.
  • Die Klebestoffe, die verwendet werden, sind auf dem Markt erhältlich und aus denen ausgewählt, die die Herstellung eines lösbaren und wiederverschließbaren Verschlusses ermöglichen. Das Haftmittel ist ein wässriges Acrylemulsions-Haftmittel, das auf C3 bis C5-Esthern aus Acrylsäure basiert, wie Butylacrylat oder alternativ ein Heißschmelzhaftmittel, wie diejenigen, die aus thermoplastischen Gummis oder Kohlenwasserstoffharzen hergestellt sind optional können deren Verbindungen verwendet werden.
  • Das Verfahren zur Herstellung der Rolle von der das Klebeband für ein erfindungsgemäßes Verschlusssystem erhältlich ist, enthält im Fall dass das Haftmittel für die Anwendung eine wässrige Acrylemulsion ist, folgende Schritte:
    • 1) Beschichten einer Seite des Basis-Kunststofffilms, der vorzugsweise eine Breite von etwa 1300 mm hat, mit einem Überschuß an wässriger Haftemulsion durch einen Anwendungsroller;
    • 2) Entfernen des Überschusses an wässriger Emulsion und zuteilen der Menge, die auf dem Band verbleibt, vorzugsweise mit einem Stahl-gewickelten Stab (Mayer Stab), derart, daß die zugeteilte Menge Haftmittel pro Oberflächeneinheit (Trockengewicht) vorzugsweise im Bereich von etwa 16 bis etwa 18 g/m2 liegt;
    • 3) Entfernen der Haftschicht, Schaffen eines longitudinalen Streifen oder Bandmusters, vorzugsweise durch Hindurchführen der beschichteten Oberfläche des Bandes unter einem Satz von Doktorklingen, die ein longitudinales Muster an abwechselnd beschichteten und unbeschichteten Flächen schaffen;
    • 4) Verdampfen des wässrigen Mediums, vorzugsweise durch Hindurchführen des beschichteten Bandes durch einen Trockenofen bei Temperaturen zwischen etwa 80 und etwa 120°C;
    • 5) Aufwickeln des beschichteten Films zu einer Rolle (Mühlenrolle) und nachfolgendes Schneiden der Rolle zu Rollen mit schmaleren Breiten, deren Breite zwischen etwa 20 und etwa 100 mm liegt, so daß bei besagten Rollen, die in den Auftrage-Maschinen verwendet werden, der Streifen oder das Band ohne Haftmittel auf einer der beiden longitudinalen Kanten der Rolle angeordnet ist.
  • Durch transversales Schneiden des Bandes von einer Rolle geringerer Breite auf eine Länge zwischen etwa 25 und etwa 60 mm wird eine erfindungsgemäße Verschlusseinrichtung erhalten.
  • Wenn ein Heißschmelz-Haftmittel verwendet wird, wird das Auftragen auf das Band nach den aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren durchgeführt und das Verschlusssystem wird erhalten durch Durchführen der Schritte 5) und 6) an dem beschichteten Band (Rolle), die oben beschrieben sind. Insbesondere erfolgt die Haftbeschichtung in den Schritten 1) und 2) durch Extrudieren eines geschmolzenen Klebers und Auftragen des Haftmittels im geschmolzenen Zustand hergestellt wird, vorzugsweise mit einem Mayer-Stab oder ähnlichen Geräten. Das Haftmittel wird auf die gesamte Oberfläche auf einer Seite des Bandes aufgetragem; Schritt 3 ist im wesentlichen der gleiche wie oben angegeben, mit der Schaffung eines longitudinalen Musters von alternierend beschichteten und unbeschichteten Bereichen oder Bändern, das durch das Vorüberziehen des beschichteten Bandes unter einem Satz Doktorklingen erhalten wird, die die geschmolzene Heißschmelze entlang der spezifischen Streifen oder Bänder entfernen. Schritt 4 wird weggelassen. Wie gesagt, sind Schritt 5) und 6) die gleichen wie oben zuvor beschrieben.
  • Die Anmelderin hat überaschenderweise gefunden, dass bei dem oben beschriebenen Verfahren, bei dem das Haftmittel vorzugsweise auf C3 bis C5-Acrylesthern basiert, die Verwendung von Doktorklingen es erlaubt das Haftmittel vollständig von den Abschnitten des beschichteten Bandes zu entfernen, die frei von Haftmittel sein sollen.
  • Diese Tatsache ist überraschend und unerwartet und erlaubt es, den Schritt der Neutralisation von Haftmittel auf dem Teil des Bandes zu vermeiden, der frei von Haftmittel bleiben soll. Dies erlaubt einen einfacheren Herstellungsprozess und reduziert die Herstellungskosten signifikant.
  • Die in dieser Erfindung beschriebene Verschlusseinrichtung kann bei Lebensmittelverpackungen, flexiblen Verpackungen, Umschlägen, Heftern, Sicherheitsumschlägen und anderen Arten von Verpackungen verwendet werden.
  • Die Maschinen, die zum Auftragen der Verschlusseinrichtungen nach der Erfindung verwendet werden, erlauben eine höhere Produktivität bezüglich der Verschlusseinrichtungen nach dem Stand der Technik. Es können weiterhin die kommerziell verfügbaren Maschinen der 2c vereinfacht werden, wenn die erfindungsgemäßen Verschlusseinrichtungen verwendet werden, indem die Systeme zum longitudinalen Falten oder die Systeme zum Neutralisieren des Klebers eliminiert werden.
  • Maschinenstau ist selten, selbst bei höchsten Anwendungsgeschwindigkeiten und auch der Anteil an Ausschuss oder nicht-verwendbaren Verpackungen ist viel geringer als bei denen die mit den Verschlussmitteln des Standes der Technik erhalten werden. Tests, die von der Anmelderin durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass durch Verwenden der Maschine zum Schaffen von Verschlusseinrichtungen, die in 2b gezeigt sind, das longitudinale Falten des Bandes der kritische Schritt in dem Verfahren ist und dieser eine Anzahl von fehlerhaften Verpackungen schafft, die höher ist als die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren.
  • Weiterhin führt, wie bereits erwähnt, das in dieser Erfindung beschriebene System zu wesentlichen Einsparungen bei der Menge an verwendetem Material (sowohl bei dem Film, als auch bei dem Haftmittel).
  • Das folgende Beispiel veranschaulicht die Erfindung ohne deren Umfang und Anwendungsbereich zu begrenzen.
  • BEISPIEL 1
  • Ein bi-orientierter Polyproylenflim, der eine Breite von 620 mm und eine Dicke von 50 μm hat, wurde rückseitig mit Fotogravurtechnik mit einer Wiederhol-Länge von 45 mm bedruckt.
  • Die bedruckte Oberfläche wurde mit einem wässrigen Acrylkleber (Primal® PS 83 D, hergestellt von Rohm und Haas) beschichtet, der auf Butylacrylat basiert (Konzentration des Esters in der Emulsion: 53 Gew.-%).
  • Das Gewicht der aufgetragenen Beschichtung pro Flächeneinheit nach dem Abmessen mit einem Mayerbar war 28 g/m2.
  • Das longitudinale Mustererstellen wurde durchgeführt durch schaffen von 12 longitudinalen, unbeschichteten Flächen oder Bändern, die eine Breite von 10 mm haben, alternieren zu 12 longitudinalen, haftbeschichteten Flächen oder Bändern, die eine Breite von 40 mm haben. Das beschichtete Band hat zwei unbeschichtete Kanten, die jeweils eine Breite von 10 mm haben. Dieses Verfahren wurde durchgeführt unter Verwendung einer Anordnung von Doktorklingen, die aus flexiblem, gehärteten Stahl bestehen.
  • Nach dem Beschichten, entfernen und abschiebern des überschüssigen Haftmittels wurde die wässrige Acrylemulsion auf dem beschichteten Band in einem Trockenofen bei einer Temperatur zwischen 80°C und 120°C getrocknet.
  • Die beschichtete Mühlenrolle wurde derart in Rollen geschnitten, die eine Breite von 50 mm haben, dass das Band, das an einer der Längskanten des Bandes angeordnet ist keine Haftbeschichtung aufweist.
  • Diese Rollen, die aus einem rückwärtig bedruckten, 20 μm-bi-orientiertem Polypropylenfilm bestehen, der mit einem gegossenen 25 μm Polyproyplenfilm laminiert ist, wurden verwendet um eine wiederverschließbare, leicht zu öffnende Verschlusseinrichtung für eine 500 Gramm Packung Nudeln mit rechteckigem Boden zu schaffen.
  • Der Verschluss von heißversiegelten Verpackungen, der, wenn sie einmal wie im vorliegenden Fall an ihrer oberen Kante geöffnet sind, durch Falten des oberen Teils der Verpackung an der besagten Ecke durchgeführt wird, so dass drei aufeinanderfolgende Falten entstehen, erfolgt, indem die besagten Falten durch Aufbringen der wiederverschließbaren, leicht zu öffnenden Verschlusseinrichtung in ihrer Position gehalten werden, wie oben beschrieben.
  • Das Verfahren zum Aufbringen der wiederverschließbaren, leicht zu öffenenden Verschlusseinrichtungen nach der vorliegenden Erfindung auf die obigen Verpackungen ist das folgende:
    Die beschichtete, geschnittene Rolle wird so abgewickelt, dass die Richtung des Abwickelns transversal bezüglich der der Verpackung liegt. Die Applikationsmaschine schneidet das Band transversal von der Rolle, wie in 3c gezeigt, wobei Formate von teilweise haftbeschichtetem Band erhalten werden, die eine Größe von 50 × 45 mm haben, die transversal auf den oberen Teil der Verpackung aufgeklebt werden, wie dies in 3a gezeigt ist. Besagte Einrichtung kann mehrfach wieder auf die Verpackung aufgeklebt werden, nachdem die Verpackung geöffnet wurde, um die Verpackung wieder zu verschließen.

Claims (8)

  1. Eine Rolle von der durch transversales Schneiden wiederverschließbare, leicht zu öffnende Verschlußmittel erhältlich sind, wobei die Rolle aus einem Band gebildet ist, das auf einem Kunststofffilm-Substrat basiert, das auf einer Seite ein longitudinales Band aufweist, welches mit einem entfernbaren Haftmittel beschichtet ist, der aus den folgenden ausgewählt ist: – ein wasserbasierter Acrylemulsion-Kleber, der auf C3 bis C5-Esthern der Acrylsäure basiert, oder – ein Heißschmelzkleber, der ausgewählt ist aus thermoplastischen Gummis oder Kohlenwasserstoff-Harzen, optional ihre Verbindungen; sowie einem nicht-klebenden Streifen oder Band auf einer der longitudinalen Kanten besagter Rolle, wobei die Breite der besagten Rolle gleich der Länge des leicht zu öffnenden Verschlußmittels ist.
  2. Die Rolle nach Anspruch 1, wobei auf der Haftseite des Bandes ein längerer, longitudinaler, mit Haftmittel beschichteter Streifen oder Band vorgesehen ist und der nicht-haftend beschichtete Streifen oder Band entsprechend auf einer der beiden longitudinalen Kanten angeordnet ist.
  3. Die Rolle nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Breite der Rolle zwischen 20 mm und etwa 100 mm beträgt, vorzugsweise wischen 25 mm und etwa 60 mm.
  4. Die Rolle nach einem der Ansprüche 1–3, wobei die Breite des longitudinalen Bandes ohne Haftschicht, die an einer Kante des Bandes angeordnet ist, zwischen 5 und 15 mm beträgt.
  5. Die Rolle nach einem der Ansprüche 1–5, wobei der Kunststofffilm, aus dem das Band gebildet ist, aus bi-orientiertem Polypropylen, bi-orientiertem Polyester, Polyethylen oder Laminaten aus den oben aufgeführten Filmen gebildet ist.
  6. Verfahren zur Herstellung einer Rolle nach einem der Ansprüche 1–5, bei der das Haftmittel eine wässrige Acrylemulsion ist, enthaltend die folgenden Schritte: 1) Beschichten einer Seite des Basis-Kunststofffilms, der vorzugsweise eine Breite von etwa 1300 mm hat, mit einem Überschuß an wässriger Haftemulsion durch einen Anwendungsroller; 2) Entfernen des Überschusses an wässriger Emulsion und zuteilen der Menge, die auf dem Band verbleibt, vorzugsweise mit einem Stahl-gewickelten Stab (Mayer Stab), derart, daß die zugeteilte Menge Haftmittel pro Oberflächeneinheit (Trockengewicht) vorzugsweise im Bereich von etwa 16 bis etwa 18 g/m2 liegt; 3) Entfernen der Haftschicht, Schaffen eines longitudinalen Streifen oder Bandmusters, vorzugsweise durch Hindurchführen der beschichteten Oberfläche des Bandes unter einem Satz von Doktorklingen, die ein longitudinales Muster an abwechselnd beschichteten und unbeschichteten Flächen schaffen; 4) Verdampfen des wässrigen Mediums, vorzugsweise durch Hindurchführen des beschichteten Bandes durch einen Trockenofen bei Temperaturen zwischen etwa 80 und etwa 120°C; 5) Aufwickeln des beschichteten Films zu einer Rolle (Mühlenrolle) und nachfolgendes Schneiden der Rolle zu Rollen mit schmaleren Breiten, deren Breite zwischen etwa 20 und etwa 100 mm liegt, so daß bei besagten Rollen, die in den Auftrage-Maschinen verwendet werden, der Streifen oder das Band ohne Haftmittel auf einer der beiden longitudinalen Kanten der Rolle angeordnet ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei das Haftmittel ein Heißschmelz-Haftmittel ist, wobei in den Schritten 1) und 2) die Haftbeschichtung durch Extrudieren eines geschmolzenen Klebers und Auftragen des Haftmittels im geschmolzenen Zustand hergestellt wird, vorzugsweise mit einem Mayer-Stab oder ähnlichen Geräten, wobei das Haftmittel auf die gesamte Oberfläche auf einer Seite des Bandes aufgetragen wird; Schritt 4 wird weggelassen.
  8. Eine haftbeschichtete Rolle (Mühlenrolle) basierend auf einem Kunststofffilm-Substrat, das auf einer Seite eine Teilbeschichtung mit einem Haftmittel aufweist, die aus einem lösbaren Haftmittel hergestellt ist, das aus den folgenden ausgewählt ist: – ein wasserbasierter Acrylemulsion-Kleber, der auf C3 bis C5-Esthern der Acrylsäure basiert, oder – ein Heißschmelzkleber, der ausgewählt ist aus thermoplastischen Gummis oder Kohlenwasserstoff-Harzen, optional ihre Verbindungen; wobei die Haftbeschichtung longitudinal aufgetragen ist, im Sinne der Rollrichtung, in longitudindalen Streifen oder bandförmigen Abschnitten, die durch longitudinale Abschnitte getrennt sind, die keine Haftbeschichtung haben.
DE60029861T 1999-05-05 2000-04-28 Wiederverschließbarer Selbstklebeverschluss Expired - Lifetime DE60029861T2 (de)

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Publications (2)

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DE60029861T Expired - Lifetime DE60029861T2 (de) 1999-05-05 2000-04-28 Wiederverschließbarer Selbstklebeverschluss

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AT (1) ATE335797T1 (de)
DE (1) DE60029861T2 (de)
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