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DE60029835T2 - System zur kontinuierlichen beschickung selbstverzehrbarer elektroden in einer elektroschlacke-umschmelzanlage - Google Patents

System zur kontinuierlichen beschickung selbstverzehrbarer elektroden in einer elektroschlacke-umschmelzanlage Download PDF

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DE60029835T2
DE60029835T2 DE60029835T DE60029835T DE60029835T2 DE 60029835 T2 DE60029835 T2 DE 60029835T2 DE 60029835 T DE60029835 T DE 60029835T DE 60029835 T DE60029835 T DE 60029835T DE 60029835 T2 DE60029835 T2 DE 60029835T2
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DE
Germany
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refining
electrodes
electrode
abschmelzelektroden
consumable electrode
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60029835T
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English (en)
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DE60029835D1 (de
Inventor
Alan Bruce Amsterdam KNUDSEN
John Robert Schenectady ZABALA
Gilbert Mark Burnt Hills BENZ
Thomas William Galway CARTER
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
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Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
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Publication of DE60029835D1 publication Critical patent/DE60029835D1/de
Publication of DE60029835T2 publication Critical patent/DE60029835T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/10Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
    • H05B7/109Feeding arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D23/00Casting processes not provided for in groups B22D1/00 - B22D21/00
    • B22D23/06Melting-down metal, e.g. metal particles, in the mould
    • B22D23/10Electroslag casting
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B9/00General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals
    • C22B9/16Remelting metals
    • C22B9/18Electroslag remelting

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Description

  • Die Anmeldung beansprucht die Priorität der Provisional Application mit dem Titel „Elektroschlacken-Raffinationsofen mit kontinuierlicher Zuführung" von Knudsen et. al., US Serien Nr. 60/121,184, die am 23. Februar 1999 eingereicht wurde.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung bezieht sich auf Raffinationssysteme und Verfahren. Im Besonderen bezieht sich die Erfindung auf ein Abschmelzelektroden-Zuführungssystem und Verfahren für Raffinationssysteme.
  • Einige konventionelle Raffinationssysteme verwenden Gussblöcke als Quelle des zu raffinierenden Metalls. Zum Beispiel kann bei der Elektroschlacken-Raffination ein Elektroschlacken-Raffinationssystem eine Abschmelzelektrode sowohl als Quelle für das Rohmetall als auch als Teil des elektrischen Stromkreises zum Schmelzen des Gussblocks verwendet werden. Diese Elektroschlacken-Raffinationssysteme und Verfahren erfordern wesentliche Vorbereitung für die Bestückung und Verwendung der Abschmelzelektroden. Typischerweise wurden Abschmelzelektroden an einer Vorrichtung zur Kontrolle der vertikalen Bewegung, wie bspw. einem Stummel, der an einer Bewegungsvorrichtung befestigt ist, die für eine mechanische Bewegung der Abschmelzelektrode in das Elektroschlacken-Raffinationssystem hinein sorgt. Die Vorrichtung zur Kontrolle der vertikalen Bewegung kann eine Schweißnaht zwischen der Abschmelzelektrode und dem Stummel der Vorrichtung zur Kontrolle der Vertikalbewegung, eine Schraube oder eine bolzenartige Verbindung zwischen der Abschmelzelektrode und dem Stummel der Vorrichtung zur Kontrolle der Vertikalbewegung, Klammern zwischen der Abschmelzelektrode und dem Stummel der Vorrichtung zur Kontrolle der Vertikalbewegung, und andere Strukturen zur Kontrolle der Vertikalbewegung zwischen der Abschmelzelektrode und dem Stummel der Vorrichtung zur Kontrolle der Vertikalbewegung umfassen. Die Vorrichtung zur Kontrolle der Vertikalbewegung sorgt auch für den elektrischen Kontakt zwischen der Abschmelzelektrode und der elektrischen Energieversorgung.
  • Bei der Elektroschlacken-Raffination wird das Schmelzen der Abschmelzelektrode und die Bewegung der Abschmelzelektrode typischerweise bevor ein Ende der Abschmelzelektrode erreicht wird gestoppt, das von dem Abschmelzelektrodenende entfernt liegt, das mit dem Elektroschlacken-Raffinationssystem zusammenwirkt. Das Abstoppen der Bewegung ist erforderlich, um die noch vorhandene Abschmelzelektrode auszuwechseln, indem in dem Elektroschlacken-Raffinationssystem eine neue Abschmelzelektrode für die Raffination zur Verfügung gestellt und die neue Abschmelzelektrode mit der Vorrichtung zur Kontrolle der Vertikalbewegung verbunden wird. Das Abstoppen der Bewegung ist erforderlich, um die Beschädigung der Bestandteile der Vorrichtung zur Kontrolle der Vertikalbewegung zu vermeiden, z.B. wenn die Bestandteile der Vorrichtung zur Kontrolle der Vertikalbewegung zu nahe an die Schmelze des Elektroschlacken-Raffinationssystems gelangen. Das Abstoppen der Bewegung soll die Kontamination der Elektroschlacken-Raffinationsschmelze vermeiden, wobei die Kontaminationen z.B. von der Vorrichtung zur Kontrolle der Vertikalbewe gung stammen. Das Abstoppen der Bewegung, obwohl bei den konventionellen Elektroschlacken-Raffinationssystemen erforderlich, ist unerwünscht, weil es die Betriebszeit des Elektroschlacken-Raffinationssystems verringert, was in Verlusten der durch Elektroschlacken-Raffination erzielten Ausbeuten resultiert, die Ausfallzeit des Elektroschlacken-Raffinationssystems erhöht und die Kontaminationen gegenüber dem Elektroschlacken-Raffinationssystem erhöhen kann.
  • Elektroschlacken(ESR)-Systeme und Verfahren sind aus dem Stand der Technik bekannt. Zum Beispiel sind Elektroschlacken-Raffinationssysteme, Verfahren, und damit im Zusammenhang stehende Merkmale im US Patent No. 5,160,512 von Benz et al., das auch eine Kalt-Induktions-Steuerung (CID) -Übertragungsvorrichtung offenbart, so wie in GB-A 2 058 528, US-A 3,752,896 und JP-A 4072039 dargelegt.
  • Zusätzliche Elektroschlacken-Raffinationssysteme, Verfahren und damit im Zusammenhang stehende Merkmale sind in den folgenden US-Patenten, die alle vom Anmelder der vorliegenden Erfindung angemeldet wurden, dargelegt: US Patent No. 5,160,532 von Benz et al., US Patent No. 5,310,165 von Benz et al., US Patent No. 5,325,906 von Benz et al., US Patent No. 5,348,566 von Sawyer et al., US Patent No. 5,366,206 von Sawyer et al., US Patent No. 5,472,177 von Benz et al., US Patent No. 5,480,097 von Carter Jr. et al., US Patent No. 5,649,992 von Carter Jr. et al., US Patent No. 5,649,993 von Carter Jr. et al., US Patent No. 5,683,653 von Benz et al., US Patent No. 5,769,151 von Carter Jr. et al., US Patent No. 5,809,057 von Benz et al., und US Patent No. 5,810,066 von Knudsen et al.
  • Weiterhin können die Schwierigkeiten bei der Bildung von Gusskörpern, wie z.B. Gusskörpern mit großem Durchmesser, so wie jene mit Durchmessern von größer als etwa 18 Inches (etwa 45 cm) und während dem Abstoppen der Bewegung, dem Verbinden und dem Wechseln der Abschmelzelektrode verstärkt auftreten. Der Vorgang des Gießens eines Gussblocks mit großem Durchmesser nutzt typischerweise mehrere Abschmelzelektroden, die mit einer Vorrichtung zur Kontrolle der Vertikalvorrichtung verbunden sind. Inhomogene Bereiche können sich in dem entstehenden Gusskörper während jeder Handlung zur Anbringung der Abschmelzelektroden ergeben. Die inhomogenen Bereiche können aus geringfügigen Variationen der Zusammensetzung in den Abschmelzelektroden, aus Kontaminantien, die während des Abstoppens der Bewegung und Handlungen zur Anbringung der Abschmelzelektroden in die Elektroschlacken-Raffinationsschmelze eindringen mögen, aus voneinander abweichenden Elektroschlacken-Raffinationsbedingungen vor und nach dem Abstoppen der Bewegung und aus anderen derartigen Variablen der Elektroschlacken-Raffination resultieren. Diese inhomogenen Bereiche sind natürlich in dem entstehenden Gusskörper und jedem Gegenstand, so wie z.B., ohne darauf beschränkt zu sein, in den aus dem Gusskörper geformten Turbinen-Komponenten, unerwünscht.
  • Daher besteht ein Bedarf zur Schaffung von Abschmelzelektroden für Elektroschlacken-Raffinationssysteme und – Verfahren, die das Abstoppen der Bewegung bei der Elektroschlacken-Raffination vermeiden. Weiterhin besteht ein Bedarf für die Schaffung von Elektroschlacken-Raffinationssystemen und -Verfahren, die Ausbeuteverluste, Kontaminationen während der Elektroschlacken-Raffination und Beschädigung gegenüber der Vorrichtung zur Kontrolle der Vertikalbewegung vermeiden. Weiterhin besteht ein Bedarf für Elektroschlacken-Raffinationssysteme und -Verfahren, welche die Bildung inhomogener Bereiche während des Abstoppens der Bewegung der Elektrode und den Handlungen der Anbringung der Abschmelzelektrode vermeiden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Ein Aspekt der Erfindung legt ein Abschmelzelektroden-Zuführungssystem für ein Raffinationssystem dar. Das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem weist eine Seitenzuführungsvorrichtung auf, welche die Abschmelzelektroden einem Raffinationssystem in einer ersten Richtung zuführt; eine Raffinationszuführungsvorrichtung, die einem Raffinationssystem Abschmelzelektroden in einer zweiten Richtung zuführt, wobei die zweite Richtung im Wesentlichen senkrecht zu der ersten Richtung ist; wobei die genannte Raffinationsvorrichtung, die mit den Abschmelzelektroden sowohl oberhalb als auch unterhalb einer Verbindungsplattform in Eingriff steht; und ein Verbindungssystem, das die Abschmelzelektroden miteinander verbindet. Das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem erlaubt es, dass eine vorbestimmte Menge einer Abschmelzelektrode in einem Raffinationssystem raffiniert wird und dass eine weitere Abschmelzelektrode über einer vorhergehend zugeführten Abschmelzelektrode positioniert wird. Das Verbindungssystem kann dann eine zugeführte Abschmelzelektrode mit einer vorhergehend zugeführten Abschmelzelektrode verbinden und so ein Stoppen des Raffinationsvorgangs vermeiden.
  • Die Erfindung legt ein Verfahren zur Zuführung von Abschmelzelektroden in einem Raffinationssystem dar. Das Zu führungsverfahren beinhaltet die Zuführung von Abschmelzelektroden zu einem Raffinationssystem in einer ersten Richtung; die Zuführung von Abschmelzelektroden zu einem Raffinationssystem in einer zweiten Richtung, wobei die zweite Richtung im Wesentlichen senkrecht zu der ersten Richtung ist; das Verbinden der zugeführten Abschmelzelektroden miteinander; und die Raffination der Abschmelzelektroden, sobald sie dem Raffinationssystem zugeführt werden. Das Verfahren erlaubt die Raffination einer vorbestimmten Menge der Abschmelzelektrode in dem Raffinationssystem, die Zuführung einer anderen Abschmelzelektrode oberhalb einer vorhergehend zugeführten Abschmelzelektrode, und das Verbinden der Abschmelzelektrode mit einer vorhergehend zugeführten Abschmelzelektrode zur Vermeidung eines Abstoppens des Raffinationsvorgangs.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung stellt ein Abschmelzelektroden-Zuführungssystem zur Versorgung eines Elektroschlacken-Raffinationssystems mit Abschmelzelektroden zur Verfügung. Das Elektroschlacken-Raffinationssystem weist eine Kalt-Induktionsführung auf. Das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem weist eine Seitenzuführungsvorrichtung auf, die einem Raffinationssystem Abschmelzelektroden in einer ersten Richtung zuführt, wobei die Seitenzuführungsvorrichtung mindestens aus einem von Fördereinrichtungen, Kränen, Schienen, Hebeeinrichtungen und Kombinationen daraus ausgebildet ist, um eine Abschmelzelektrode in einer Anordnung zur Zuführung zu der Raffinationszuführungsvorrichtung auszurichten; sowie eine Raffinationszuführungsvorrichtung für die Zuführung der Abschmelzelektroden zu einem Raffinationssystem in einer zweiten Richtung, wobei die zweite Richtung im Wesentlichen senkrecht zu der ersten Richtung ist und wobei die Raffinationszuführungsvorrich tung aus Rollkettenvorrichtungen, Gleisvorrichtungen, Riemenvorrichtungen, Kettenvorrichtungen und Kombinationen davon ausgewählt ist um eine kontrollierte Bewegung der Abschmelzelektrode zum Raffinationssystem hin zu erreichen; und ein Verbindungssystem zur Verbindung der zugeführten Abschmelzelektroden untereinander. Das Verbindungssystem ist ausgewählt aus mindestens einem von Schweißverbindungssystemen, Hartlötungsverbindungssystemen, Lötverbindungssystemen, Schmelzverbindungssystemen und Kombinationen davon. Nachdem in dem Raffinationssystem ein vorbestimmter Betrag der Abschmelzelektrode raffiniert wurde, wird eine andere Abschmelzelektrode oberhalb der vorhergehenden Abschmelzelektrode durch eine Seitenzuführungsvorrichtung positioniert. Das Verbindungssystem verbindet dann die zugeführte Abschmelzelektrode mit der vorhergehend zugeführten Abschmelzelektrode, wobei ein Stoppen des Raffinationsvorgangs, in welchem Abschmelzelektroden zur Raffination bereitgestellt werden, vermieden wird.
  • Ein anderer Aspekt der Erfindung stellt ein Elektroschlacken-Raffinationssystem zur Verfügung, das ein Abschmelzelektroden-Zuführungssystem aufweist. Ein Elektroschlacken-Raffinationssystem weist eine Elektroschlacken-Raffinationsstruktur; eine Kaltherdstruktur; und ein Abschmelzelektroden-Zuführungssystem für die Zuführung der Abschmelzelektroden zu dem Elektroschlacken-Raffinationssystem auf. Das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem enthält eine Seitenzuführungsvorrichtung, welche die Schmelzelektroden dem Elektroschlacken-Raffinationssystem in einer ersten Richtung zuführt; eine Raffinations-Zuführungsvorrichtung, welche die Abschmelzelektroden dem Elektroschlacken-Raffinationssystem in einer zweiten Richtung zuführt, wobei die zweite Richtung im We sentlichen senkrecht zu der Ersten ist; und ein Verbindungssystem, das die zugeführten Abschmelzelektroden miteinander verbindet. Das Elektroschlacken-Raffinationssystem mit dem Abschmelzelektroden-Zuführungssystem erlaubt, dass eine vorbestimmte Menge der Abschmelzelektroden in dem Elektroschlacken-Raffinationssystem raffiniert und eine andere Abschmelzelektrode oberhalb der vorhergehend zugeführten Abschmelzelektrode durch eine Seitenzuführungsvorrichtung positioniert wird. Das Verbindungssystem verbindet eine zugeführte Abschmelzelektrode mit einer vorhergehend zugeführten Abschmelzelektrode, so dass das Stoppen des Raffinationsvorgangs bei der Zuführung von Abschmelzelektroden zur Raffination durch ein Elektroschlacken-Raffinationssystem vermieden wird.
  • Diese und andere Aspekte, Vorteile und Merkmale der Erfindung werden deutlicher durch die nachfolgende detaillierte Beschreibung, die, wenn sie in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen verstanden wird, in denen die entsprechenden Teile in den sämtlichen Zeichnungen durch entsprechende Bezugszeichen bezeichnet sind, die Ausführungsformen der Erfindung offenbaren.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine schematische Darstellung eines Abschmelzelektroden-Zuführungssystems, als Ausführungsform der Erfindung, in der Seitenansicht; und
  • 2 ist eine schematische Darstellung einer beispielhaften Elektroschlacken-Raffination (ESR) mit einem Kalt-Induktionsführungs(CIG)-System; und
  • 3 ist eine weitere schematische Darstellung einer beispielhaften Elektroschlacken-Raffinations-/Kalt-Induktionsführungs-Systems.
  • BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem, wie in der Erfindung ausgeführt, stellt einem Raffinationssystem, das Gussblöcke als Quelle für das zu raffinierende Rohmetall verwendet, Abschmelzelektroden bereit. Das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem stellt die Abschmelzelektroden in einer Art bereit, die das Vermeiden des Abstoppens der Bewegung der Abschmelzelektroden und des Abstoppens des Raffinationsvorgangs während des Verbindens einer neuen Abschmelzelektrode gewährleistet. Das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem verbindet eine Abschmelzelektrode mit einer Abschmelzelektrode, die bereits im Raffinationssystem ist, in einer Art und Weise, welche das Abstoppen des Raffinationsvorgangs vermeidet, die Raffinationsausbeute erhöht, die Abschaltdauer des Raffinationssystems verringert und die Verunreinigung des Raffinationssystems verringern kann.
  • Das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem kann, wie in der Erfindung ausgeführt, für jedes entsprechende Metall-Raffinationssystem angewendet werden, das Gussblöcke als Quelle für das Rohmetall nutzt. Die folgende Beschreibung wird auf das mit einem Elektroschlacken-Raffinationssystem ausgerüstete Abschmelzelektroden-Zuführungssystem Bezug nehmen. Elektroschlacken-Raffination (ESR) enthält typischerweise ein Verfahren zum Schmelzen und zur Raffination von Metallen. Die Metalle können jedes entsprechende Metall so wie, ohne Beschränkung auf dieselben, Eisen (Fe), Nickel (Ni), Kupfer (Co) und Titan (Ti)-basierte Legierungen enthalten, wobei die Metalle als Anwendungen in Turbinenbauteilen verwendet werden können. Ein Elektroschlacken-Raffinationssystem kann mit einer Kalt-Induktionsführung (CIG) gekoppelt werden, die ein durch Induktion beheiztes, segmentiertes und gekühltes Kupferführungsrohr beinhaltet. Kalt-Induktionsführung (CIG) kann am Grund des Elektroschlacken-Raffinationssystems angeordnet werden. Aus dem Flüssig-Metall-Pool kann durch die Kalt-Induktionsführung ein Flüssig-Metallstrom extrahiert werden. Dieser Strom kann eine Flüssig-Metall-Quelle sein für viele Verfestigungsverfahren, umfassend ohne Beschränkung auf dieselben, Pulver-Zerstäubung, Sprüh-Abscheidung, Präzisionsgießen, Schmelzspinnen, Dünnbandgießen, Stranggießen und Sprühkompaktieren. Die Beschreibung des Elektroschlacken-Raffinationssystems erfolgt nur zu beispielhaften Zwecken und soll die Erfindung in keiner Weise beschränken. Andere Metall-Raffinationssysteme liegen im Bereich der Erfindung.
  • In 1 werden Abschmelzelektroden 11 aus einer im Allgemeinen oberhalb eines Elektroschlacken-Raffinationssystems 20 liegenden Position einem Abschmelzelektroden-Zuführungssystem zugeführt. Der Begriff „oben" und andere relativen Positionsbegriffe werden hierin in Bezug auf die Darstellungen verwendet und sind nicht so gemeint, dass sie die räumliche Ausrichtung der Erfindung begrenzen. Weiterhin werden andere Begriffe, bei fehlendem besonderen Hinweis, mit ihrer normalen Bedeutung, so wie sie von einem Fachmann mit normalen Fähigkeiten, verwendet. Das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem 10 weist eine Seitenzuführungsvorrichtung oder -System 14 (hierin „Seitenfüh rungsvorrichtung") auf, welche die Abschmelzelektroden in eine erste Richtung (Pfeil 140) in eine Orientierung oder Anordnung, um einer Raffinations-Zuführungsvorrichtung oder einem System 15 (hierin beschrieben) zugeführt zu werden. Die Seitenzuführungsvorrichtung 14 kann jede entsprechende Vorrichtung umfassen, so wie, ohne darauf beschränkt zu sein, Fördereinrichtungen, Kräne, Schienen, Hebeeinrichtungen und andere Bewegungsvorrichtungen, welche die Abschmelzelektroden 11 in eine Ausrichtung bewegen können, so dass diese einem Abschmelzelektroden-Zuführungssystem 10, wie durch die Erfindung ausgeführt, zugeführt werden kann.
  • Die Seitenzuführungsrichtung 14 kann die Abschmelzelektroden 11 in eine Ausrichtung bringen, so dass deren Längsachse 110 mit der Längsachse 110 einer vorhergehenden Abschmelzelektrode in der Raffinations-Zuführungsvorrichtung 15 in Linie ist. Die Position kann vertikal sein, wie in 1 illustriert. Die Seitenzuführungsvorrichtung 14 liefert Abschmelzelektroden an die Raffinations-Zuführungsvorrichtung 15. Die Raffinations-Zuführungsvorrichtung 15 kann die Abschmelzelektroden 11 in eine zweite Richtung (Pfeil 150), die im Wesentlichen senkrecht zu der ersten Richtung 140 ist, bewegen. Das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem 10 weist auch ein Verbindungssystem 16 für die Verbindung der Abschmelzelektroden miteinander in einer Art auf, die ausreichend ist, um das Stoppen während der Raffination zu vermeiden.
  • Die Raffinations-Zuführungsvorrichtung 15 weist eine Vorrichtung auf, welche die Abschmelzelektroden 11 durch ein Verbindungssystem 16 in ein Raffinationssystem 20 bewegen kann. Die Raffinations-Zuführungsvorrichtung 15 kann irgendeine Absenkungsvorrichtung umfassen, die für eine kontrollierte Bewegung und Absenkung der Abschmelzelektroden 11 sorgt. Die kontrollierte Bewegung und Absenkung kann durch die Schmelzrate im Raffinationssystem 20 kontrolliert werden. Zum Beispiel kann die kontrollierte Absenkung eine schrittweise Bewegung und Absenkung beinhalten. Die Raffinations-Zuführungsvorrichtung 15, welche die Abschmelzelektroden 11 in das Raffinationssystem bewegt, kann irgendeine Vorrichtung aufweisen, die für eine entsprechende Absenkung und Kontrolle der Abschmelzelektroden sorgt. Die Raffinations-Zuführungsvorrichtung kann Rollkettenvorrichtungen, Gleisvorrichtungen, Riemenvorrichtungen, Kettenvorrichtungen oder andere solcher Bewegungsvorrichtungen und Kombinationen davon aufweisen, die für eine kontrollierte Bewegung der Abschmelzelektroden in das Raffinationssystem sorgen können.
  • Jede Abschmelzelektrode 11 ist durch ein Verbindungssystem 16 mit der zuvor positionierten Abschmelzelektrode des Abschmelzelektroden-Zuführungssystems 10 verbunden. Das Verbindungssystem 16, wie in der Erfindung ausgeführt, weist ein System auf, das die Abschmelzelektroden so miteinander verbindet, dass jede entsprechende Abschmelzelektrode durch die Raffinations-Zuführungsvorrichtung 15 dem Raffinationssystem zugeführt wird, ohne dass dazwischen Lücken entstehen. Zum Beispiel kann das Verbindungssystem 16, ohne die Erfindung auf irgendeine Art zu beschränken, die Abschmelzelektroden durch zumindest eine mechanische Verbindung, metallurgische Verbindung und Kombinationen daraus verbinden. Dementsprechend stellt das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem 10, so wie in der Erfindung ausgeführt, eine Abschmelzelektrode 11, zur Verbindung mit einer vorhergehenden Abschmelzelektrode 11 zur Verfügung, so dass das Stoppen der Bewegung vermieden wird.
  • Das Verbindungssystem 16 kann, wie in der Erfindung ausgeführt, ein Schweiß-Verbindungssystem aufweisen, um die Abschmelzelektroden 11 zu verbinden. Das Schweiß-Verbindungssystem 16 kann jedes konventionelle Schweißsystem umfassen. Alternativ kann das Verbindungssystem 16 irgendeine andere Vorrichtung aufweisen, welche die Schmelzelektroden mechanisch verbinden kann. Weiterhin kann das Verbindungssystem 16, als andere Alternative, irgendein System aufweisen, das die Schmelzelektroden metallurgisch verbindet. Aufweisen kann das Verbindungssystem 16 z.B., ohne die Erfindung in irgendeiner Art zu beschränken, Hartlötungsverbindungssysteme, Lötverbindungssysteme, Schmelzverbindungssysteme und Systeme aufweisen, die Kombinationen davon beinhalten.
  • Das Verbindungssystem 16, welches die entsprechenden Abschmelzelektroden verbindet, muss nicht eine Schwerlastverbindung bereitstellen, wobei der Begriff „Schwerlast" bedeutet, dass die Verbindung eine große Menge an Spannung und Gewicht aushalten würde. Die Verbindung zwischen Abschmelzelektroden trägt nur das Gewicht der Abschmelzelektrode und ist nicht dafür gedacht, den Strom für den Elektroschlacken-Raffinationsprozess zu führen. Die folgende Beschreibung wird Bezug nehmen auf das Verbindungssystem 16, das ein Schweißverbindungssystem aufweist, jedoch ist diese Beschreibung nur zu exemplarischen Zwecken. Es ist nicht beabsichtigt, dass die Beschreibung eines Schweißverbindungssystems die Erfindung in irgendeiner Art beschränkt.
  • Das Schweißverbindungssystem in dem Abschmelzelektroden-Zuführungssystem 10 kann durch jede Schweißverbindungs-Technik gebildet werden. Zum Beispiel kann die Schweißver bindung zwischen den Abschmelzelektroden automatisch hergestellt werden, wie z.B. durch einen Schweißroboter. Alternativ kann ein Schweißer die Schweißverbindung herstellen. Der Schweißer kann an der Verbindungsstation, typischerweise der Verbindungsplattform 21, positioniert werden. Die Verbindungsplattform 21 ist oberhalb des Elektroschlacken-Raffinationssystems 20 angeordnet. Weiterhin kann ein beliebiges Verbindungssystem 16, welches im Bereich der Erfindung liegt, an der Verbindungsplattform 21 angeordnet werden.
  • Das kontinuierliche Zuführungssystem 10 und das damit im Zusammenhang stehende Verfahren für ein Elektroschlacken-Raffinationssystem 1 ist in 1 in Kombination mit einem untenseitig abfließenden Elektroschlacken-Raffinationssystem veranschaulicht. Die veranschaulichte Konfiguration ist nur beispielhaft für die Systeme, die im Bereich der Erfindung liegen. Das kontinuierliche Zuführungssystem 10 und das damit verbundene Verfahren für ein Elektroschlacken-Raffinationssystem 1 können an ein konventionelles Elektroschlacken-Raffinationssystem, ein Abzugs-Schmelz-Elektroschlacken-Raffinationssystem, ein Elektroschlacken-Raffinations-/Kalt-Induktionsführungssystem (ESR/CIG) und Sprühkompaktiersysteme, allein oder in Kombination mit ESR/CIG-Systemen, angepasst werden.
  • Die 2 und 3 veranschaulichen die Merkmale des Elektroschlacken-Raffinationssystems 20, dem die Abschmelzelektrode 11 durch ein Abschmelzelektroden-Zuführungssystem 10, so wie in der Erfindung ausgeführt, zugeführt wird. Das Elektroschlacken-Raffinationssystem 20 raffiniert die Abschmelzelektrode 11, um eine reine, raffinierte Metallschmelze 46 (hierin „Reinmetall") zu ergeben. Das Reinme tall 46 wird erhalten und innerhalb der Kaltherdstruktur 40 aufbewahrt, die unterhalb des Elektroschlacken-Raffinationssystems 20 befestigt ist. Das Reinmetall 46 wird aus der Kaltherdstruktur 40 durch eine Kaltfinger-Öffnungs-Struktur 80, die unterhalb der Kaltherdstruktur 40 befestigt und angeordnet ist, abgegeben.
  • Das Elektroschlacken-Raffinationssystem 20 kann im Hinblick auf die Lieferung von Reinmetall 46 einen im Wesentlichen kontinuierlichen Dauerbetrieb zur Verfügung stellen, sofern die Rate der Elektroschlacken-Raffination des Metalls und die Rate der Lieferung von raffiniertem Metall an die Kaltherdstruktur 40 sich der Rate annähert, mit der das geschmolzene Metall 46 aus der Kaltherdstruktur 40 durch eine Öffnung 81 in der Kaltfinger-Öffnungs-Struktur 80 abgelassen wird. Auf diese Weise kann die Elektroschlacken-Raffination mit dem Abschmelzelektroden-Zuführungssystem, wie in der Erfindung ausgeführt, einen kontinuierlichen Betrieb für eine ausgedehnte Zeitdauer zur Verfügung stellen und kann dementsprechend eine große Menge an Metall aufarbeiten.
  • Das Elektroschlacken-Raffinationssystem 20 weist einen Durchgang 201 auf, der in einem oberen Abschnitt des Elektroschlacken-Raffinationssystems 20 angeordnet ist. Der Durchgang 201 ist so bemessen, um den Durchtritt einer Abschmelzelektrode 11 für die Raffination zu erlauben. Der Durchgang 201 kann, wenn nur eine Abschmelzelektrodengröße durch das Raffinationssystem raffiniert werden soll, von einer festen Größe sein und kann alternativ mit einem variierenden Durchgangsdurchmesser, der variierenden Größen von Abschmelzelektroden den Durchtritt erlaubt, zur Verfügung gestellt werden. Der Durchgang 210 bildet mit der Ab schmelzelektrode eine Abdichtung, wobei die Abdichtung ausreichend ist, um Kontaminationen von der Passage und dem Eintritt in das Raffinationssystem abzuhalten.
  • Das Elektroschlacken-Raffinationssystem 20 umfasst eine Elektroschlacken-Raffinationsanordnung 30. Die Elektroschlacken-Raffinationsanordnung 30 kann einen Speicher 32 aufweisen, der durch ein entsprechendes Kühlmittel gekühlt ist, wie z.B. Wasser, ohne Beschränkung auf dasselbe. Der Speicher 32 weist eine geschmolzene Schlacke 34 auf, in der ein Überschuss der Schlacke 34 als festes Schlackengranulat 36 veranschaulicht ist. Die Schlackenzusammensetzung kann mit dem zu raffinierenden Metall variieren. Entlang der innenseitigen Oberfläche einer inneren Wand 82 des Speichers kann sich aufgrund des kühlenden Einflusses des Kühlmittels, das so wie hiernach beschrieben gegen die Außenseite der inneren Wand 82 fließt, ein Schlacken-Rand 75 bilden.
  • Eine Kaltherdstruktur 40 ist unterhalb der Elektroschlacken-Raffinationsstruktur 30 angeordnet. Die Kaltherdstruktur 40 weist einen Herd 42 auf, der durch ein entsprechendes Kühlmittel, wie z.B. Wasser, gekühlt wird. Der Herd 42 beinhaltet einen Rand 44 aus verfestigtem raffiniertem Metall und einem Körper 46 aus raffiniertem Flüssigmetall. Der Speicher 32 kann mit dem Herd 42 aus einem Stück gebildet werden. Alternativ können der Speicher 32 und der Herd 42 als getrennte Einheiten ausgebildet sein, die verbunden werden, um das Elektroschlacken-Raffinationssystem 20 zu bilden.
  • Am Grund des Elektroschlacken-Raffinationssystems 20 wird in der Kaltfinger-Öffnungsstruktur 80, die unter Bezugnahme auf die 3 und 4 beschrieben wird, eine Öffnung 81 geschaffen. Ein Reinmetall 46, das durch das Elektroschlacken-Raffinationssystem 20 raffiniert wurde, so dass es im Wesentlichen frei von Oxiden, Sulfiden und anderen Verunreinigungen ist, kann das Elektroschlacken-Raffinationssystem durchqueren und aus der Öffnung 81 der Kaltfinger-Öffnungsstruktur 80 ausfließen.
  • Eine Energieversorgungsstruktur 70 kann dem Elektroschlacken-Raffinationssystem 20 und der Abschmelzelektrode 11 elektrischen Raffinationsstrom zuführen. Die Energieversorgungsstruktur 70 kann eine elektrische Energieversorgung und einen Reguliermechanismus 74 aufweisen. Ein elektrischer Leiter 76, der in der Lage ist, den Strom zu der Abschmelzelektrode 11 zu leiten. Mit dem Speicher 32 ist ein Leiter 78 verbunden, um den Stromkreis für die Energieversorgungsstruktur 70 des Elektroschlacken-Raffinationssystems 20 zu schließen.
  • Die 2 und 3 veranschaulichen eine detaillierte zum Teil den Querschnitt darstellende Veranschaulichung der Elektroschlacken-Raffinationsstruktur 30 und der Kaltherdstruktur 40, in welcher die Elektroschlacken-Raffinationsstruktur 30 einen oberen Abschnitt des Speichers 32 festlegt und die Kaltherdstruktur 40 einen unteren Abschnitt 42 des Speichers 32 festlegt. Der Speicher 32 weist im Wesentlichen einen doppelwandigen Behälter auf, der eine innere Wand 82 und eine äußere Wand 84 beinhaltet. Ein Kühlmittel 86, wie z.B. Wasser, ohne darauf beschränkt zu sein, wird zwischen der inneren Wand 82 und der äußeren Wand 84 zur Verfügung gestellt. Das Kühlmittel 86 kann bis und durch den Flusskanal, der festgelegt wird, zwischen der inneren Wand 82 und der äußeren Wand 84 von einem Vorrat durch herkömmliche Ein- und Ausgänge (in den Figuren nicht veran schaulicht) fließen. Das Kühlmittel 86, das die Wand 82 der Kaltherdstruktur 40 kühlt, sorgt für die Kühlung der Elektroschlacken-Raffinationsstruktur 30 und der Kaltherdstruktur 40, um zu veranlassen, dass sich der Rand 44 auf der inneren Oberfläche der Kaltherdstruktur 40 bildet. Das Kühlmittel 86 ist nicht wesentlich für den Betrieb des Elektroschlacken-Raffinationssystems 20, das Reinmetall Sprühkompaktierungs-System 3 oder die Elektroschlacken-Raffinationsstruktur 30. Das Kühlen kann sicherstellen, dass das flüssige Metall 46 die innere Wand 82 nicht berührt oder angreift, was eine gewisse Auflösung der Wand 82 und eine Verunreinigung des Flüssigmetalls 46 bewirken könnte. Die Kaltherdstruktur 40 weist eine äußere Wand 82 auf, welche angeflanschte röhrenartige Abschnitte 90 und 92 beinhaltet. Zwei angeflanschte röhrenartige Abschnitte 90 und 92 sind in dem unteren Bereich von 2 veranschaulicht.
  • Die Kaltherdstruktur 40 weist eine Kältefinger-Öffnungsstruktur 80 auf, die im Detail in den 2 und 3 gezeigt ist. Die Kaltfinger-Öffnungsstruktur 80 ist in Bezug auf die Kaltherdstruktur 40 und einen Strom 46 von flüssiger Schmelze 46 veranschaulicht, welche die Kaltherdstruktur 40 durch die Kaltfinder-Öffnungsstruktur 80 verlässt. Die Kaltfinger-Öffnungsstruktur 80 ist in struktureller Wechselwirkung mit dem festen Metallrand 44 und dem flüssigen Metall 46 und umfasst die Öffnung 81, aus der das bearbeitete geschmolzene Metall 46 in Form eines Stroms 56 ausfließen kann. Die Kaltfinger-Öffnungsstruktur 80 ist mit der Kaltherdstruktur 46 und der Kaltherdstruktur 30 verbunden. Deshalb ermöglicht es die Kaltherdstruktur 40 der verarbeiteten und im Wesentlichen von Verunreinigungen befrei ten Legierung, durch das Berühren der Wände der Kaltherdstruktur 40 die Krusten bzw. Ränder 44 und 83 zu bilden.
  • Die Ränder 44 und 83 wirken so als Behälter für das geschmolzene Metall 46. Zusätzlich ist der Rand 83 (3), der an der Kaltfinger-Öffnungsstruktur 80 gebildet wird, im Hinblick auf seine Dicke kontrollierbar und wird typischerweise mit einer geringeren Dicke gebildet als der Rand 44. Der dickere Rand 44 steht mit der Kaltherdstruktur 40 in Berührung und der dünnere Rand 83 steht mit der Kaltfinger-Öffnungsstruktur 80 in Berührung und die Ränder 44 und 83 stehen miteinander in Kontakt, um einen im Wesentlichen zusammenhängenden Krustenbehälter zu bilden.
  • Sowohl das Ausmaß des Erwärmens oder des Kühlens, das durch die Kaltfinger-Öffnungsstruktur für die Ränder 44 und 83 als auch für das flüssige Metall 46 erbracht wird, kann durch die Regulierung des Durchgangs des Flüssigmetalls 46 durch die Öffnung 81 als Strom 56 kontrolliert werden. Das kontrollierte Erwärmen oder Abkühlen wird durch die Regulierung der Strommenge und des Kühlmittels durchgeführt, das die Induktionsspulen 85 passiert, die mit der Kaltfingerstruktur 80 verbunden sind. Der Betrieb der Induktionsspulen 85 für das kontrollierte Erhitzen oder Kühlen der Kaltfingerstruktur 80 wird in den oben genannten Patenten beschrieben. Die kontrollierte Erhitzung und Kühlung kann die Dicke der Ränder 44 und 83 verringern oder erhöhen, und kann die Öffnung 81 öffnen oder schließen, und kann den Durchgang des Stroms 56 durch die Öffnung 81 reduzieren oder vergrößern. Mehr oder weniger Flüssigmetall 46 kann durch die Kältefingerstruktur 80 in die Öffnung 81 einströmen, um den Strom 56 durch die Vergrößerung oder Verringerung der Dicke der Ränder 44 und 83 festzulegen. Der Fluss des Stroms 56 kann durch das Regulieren des Kühlwassers und des Heizstroms und der Energie und durch die Induktionsheizspulen 85 bei einem erwünschten Gleichgewicht gehalten werden, um die Öffnung 81 bei einer festgelegten Durchgangsgröße zu halten und die Dicke der Ränder 44 und 83 zu regulieren.
  • Der Prozess der Verwendung des Abschmelzelektroden-Zuführungssystems, wie durch die Erfindung ausgeführt, mit einem Elektroschlacken-Raffinationssystem 20 wird durchgeführt durch das Bewegen der Abschmelzelektrode 11 („zugeführte Abschmelzelektrode") durch die Seitenzuführungsvorrichtung 14. Die zugeführte Abschmelzelektrode 11 wird in eine Position bewegt, die im Wesentlichen über einer vorhergehend zugeführten Abschmelzelektrode 11 angeordnet ist, die sich in einer Raffinations-Zuführungsvorrichtung 15 befindet. So kann z.B. die vorhergehend zugeführte Abschmelzelektrode 11 in der Raffinations-Zuführungsvorrichtung 15 bereits in dem Elektroschlacken-Raffinationssystem 20 angeordnet oder mit einer anderen Abschmelzelektrode in dem Elektroschlacken-Raffinationssystem 20 verbunden sein. Die Seitenzuführungsvorrichtung 14 richtet die zugeführte Abschmelzelektrode 11 aus und bewegt diese über die zuvor zugeführte Abschmelzelektrode, welche dieser unmittelbar auf dem Weg in das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem 10 vorausging. Die zuvor zugeführte Abschmelzelektrode kann die Abschmelzelektrode sein, die gerade geschmolzen wird oder die Abschmelzelektrode, die in der Folge zu schmelzen ist. Die zugeführte Abschmelzelektrode 11 kann zu dem Abschmelzelektroden-Zuführungssystem 10 bewegt werden, wenn eine vorbestimmte Masse der zuvor zugeführten Abschmelzelektrode in das Elektroschlacken- Raffinationssystem bewegt wurde und in dasselbe hineingeschmolzen ist.
  • Nachdem die zugeführte Abschmelzelektrode 11 in der Raffinations-Zuführungsvorrichtung 15 abgelegt ist, bewegt die Raffinations-Zuführungsvorrichtung 15 die Abschmelzelektrode in Richtung des Pfeils 150 gegen das Verbindungssystem 160 und das Raffinationssystem 20. Die Bewegung der zugeführten Abschmelzelektrode kann eine Bewegung und ein schrittweises Absenken beinhalten. Die kontrollierte Bewegung und die Absenkung der zugeführten Abschmelzelektrode durch das Raffinations-Zuführungssystem 15 ist ausreichend, um Endabschnitte von angrenzenden zugeführten und zuvor zugeführten Abschmelzelektroden im Bereich des Verbindungssystems 16 bereit zu stellen. Das Verbindungssystem 16 des Abschmelzelektroden-Zuführungssystems 10 kann dann diese Abschmelzelektroden so verbinden, dass die Abschmelzelektroden auf eine Art vorliegen, bei der Lücken und Trennungen zwischen den Abschmelzelektroden vermieden werden. Weiterhin werden Abschmelzelektroden in einer Art bereit gestellt, in der das Abstoppen der Raffination vermieden wird, so dass das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem für die Raffination eine im Wesentlichen kontinuierliche Abschmelzelektrode zur Verfügung stellen kann.
  • Das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem 10 und seine Verwendung in Raffinationssystemen vermeidet die Verunreinigung der raffinierten Schmelze und die Beschädigung der Bewegungsvorrichtung der Abschmelzelektroden und führt daher nicht zu einem Ausbeuteverlust. Das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem 10 erleichtert auch den Erhalt von Gusskörpern mit großem Durchmesser ausgehend von verschiedenen Abschmelzelektroden, weil die inhomogenen Bereiche, die in einem Abstoppen der Raffination und der Auswechselhandlungen der Abschmelzelektroden resultieren können, durch das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem 10, so wie in der Erfindung ausgeführt, vermieden werden.
  • Während hierin verschiedene Ausführungsformen beschrieben sind, wird ausgehend von den Spezifikationen klar sein, dass von einem Fachmann verschiedene Kombinationen der Elemente, Variationen oder Verbesserungen darin, und die im Bereich der Erfindung liegen, der durch die beiliegenden Ansprüche festgelegt wird, gemacht werden können.

Claims (9)

  1. Abschmelzelektroden-Zuführungssystem (10) zur Zuführung von Abschmelzelektroden (10) zu einem Raffinationssystem (20), wobei das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem aufweist: eine Seitenzuführungsvorrichtung (14), die einem Raffinationssystem Abschmelzelektroden in einer ersten Richtung zuführt (140); eine Raffinationszuführungsvorrichtung (15), die einem Raffinationssystem Abschmelzelektroden in einer zweiten Richtung zuführt, wobei die zweite Richtung (150) im Wesentlichen senkrecht zu der ersten Richtung ist; wobei die Raffinationszuführungsvorrichtung mit den Abschmelzelektroden sowohl oberhalb als auch unterhalb einer Verbindungsplattform (21) in Eingriff steht, und ein Verbindungssystem (16), das Abschmelzelektroden miteinander verbindet, wobei, sobald eine vorbestimmte Menge einer Abschmelzelektrode in dem Raffinationssystem raffiniert worden ist, eine weitere Abschmelzelektrode über einer vorhergehenden Abschmelzelektrode durch die Seitenzuführungsvorrichtung positioniert wird, das Verbindungssystem eine zugeführte Abschmelzelektrode mit einer vorhergehend zugeführten Abschmelzelektrode verbindet und ein Stoppen des Raffinati onsvorgangs vermeidet, indem sie Abschmelzelektroden zur Raffination bereitstellt.
  2. Abschmelzelektroden-Zuführungssystem nach Anspruch 1, wobei das Verbindungssystem ein Schweißverbindungssystem, ein Hartlötverbindungssystem, ein Lötverbindungssystem oder ein Schweißverbindungssystem oder Kombinationen aus diesen aufweist.
  3. Abschmelzelektroden-Zuführungssystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei das Verbindungssystem eine Verbindung herstellt, die das Gewicht von Abschmelzelektroden trägt.
  4. Abschmelzelektroden-Zuführungssystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die Raffinationszuführungsvorrichtung eine kontrollierte Bewegung der Abschmelzelektroden zu dem Raffinationssystem erbringt.
  5. Verfahren zum Zuführen von Abschmelzelektroden (11) zu einem Raffinationssystem (20), wobei das Zuführungsverfahren die Schritte aufweist: Zuführen von Abschmelzelektroden (11) zu einer Raffinationszuführungsvorrichtung (15) eines Raffinationssystems (20) in einer ersten Richtung (140); Zuführen von Abschmelzelektroden zu dem Raffinationssystem in einer zweiten Richtung (150), wobei die zweite Richtung im Wesentlichen senkrecht zu der ersten Richtung ist; wobei die Raffinationszuführungsvorrichtung (15) mit den zugeführten Abschmelzelektroden sowohl über als auch unter einer Verbindungsplattform (21) in Eingriff steht; Verbinden der Abschmelzelektroden miteinander (161); und Raffinieren der Abschmelzelektroden, sobald sie dem Raffinationssystem zugeführt werden; wodurch, sobald eine vorbestimmte Menge der Abschmelzelektroden raffiniert wurde, eine weitere Abschmelzelektrode zugeführt wird, und eine zugeführte Abschmelzelektrode mit einer vorherigen zugeführten Abschmelzelektrode verbunden wird, um ein Stoppen des Raffinationsvorgangs zu vermeiden.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei der Schritt der Verbindung ein Verbinden durch Schweißen, Hartlöten, Löten oder Schmelzen oder Kombinationen davon beinhaltet.
  7. Verfahren nach Anspruch 5, wobei der Schritt der Zuführung von Abschmelzelektroden zu einem Raffinationssystem eine kontrollierte Bewegung von Abschmelzelektroden zu dem Raffinationssystem beinhaltet.
  8. Abschmelzelektroden-Zuführungssystem nach Anspruch 1, wobei das Elektroschlacken-Raffinationssystem eine Kalt-Induktionsführung aufweist, die Seitenzuführung aus wenigstens einer von Fördereinrichtungen, Kränen, Schienen, Hebeeinrichtungen und Kombinationen ausgewählt ist, um eine Abschmelzelektrode in einer Anordnung zur Zuführung zu der Raffinationszuführungsvorrichtung auszurichten; wobei die Raffinationszuführungsvorrichtung aus Rollketenvorrichtungen, Gleisvorrichtungen, Riemenvorrichtungen, Kettenvorrichtungen und Kombinationen davon für eine kontrollierte Bewegung der Abschmelzelektrode zu dem Raffinationssystem ausgewählt ist; wobei das Verbindungssystem wenigstens eines von Schweißverbindungssystemen, Hartlötungsverbindungssystemen, Lötverbindungssystemen, Schmelzverbindungssystemen und Kombinationen davon aufweist, und das Verbindungssystem eine Verbindung herstellt, die das Gewicht von Abschmelzelektroden trägt.
  9. Elektroschlacken-Raffinationssystem (20), aufweisend: eine Elektroschlacken-Raffinationsstruktur (30); eine Kaltherdstruktur (40); und ein Abschmelzelektroden-Zuführungssystem (10) zum Zuführen von Abschmelzelektroden zu dem Elektroschlacken-Raffinationssystem, wobei das Abschmelzelektroden-Zuführungssystem aufweist: eine Seitenzuführungsvorrichtung (14), die dem Raffinationssystem Abschmelzelektroden in einer ersten Richtung zuführt (140); eine Raffinationszuführungsvorrichtung (15), die dem Raffinationssystem Abschmelzelektroden in einer zweiten Richtung zuführt, wobei die zweite Richtung (150) im Allgemeinen senkrecht zu der ersten Richtung ist; wobei die Raffinationszuführungsvorrichtung mit den Abschmelzelektroden sowohl oberhalb als auch unterhalb einer Verbindungsplattform (21) in Eingriff steht; und ein Verbindungssystem (16), das Abschmelzelektroden miteinander verbindet, wobei, sobald eine vorbestimmte Menge einer Abschmelzelektrode in dem Raffinationssystem raffiniert worden ist, eine weitere Abschmelzelektrode über einer vorhergehenden Abschmelzelektrode durch die Seitenzuführungsvorrichtung positioniert wird, das Verbindungssystem eine zugeführte Abschmelzelektrode mit einer vorhergehend zugeführten Abschmelzelektrode verbindet und ein Stoppen des Raffinationsvorgangs vermeidet, indem sie Abschmelzelektroden zur Raffination durch das Elektroschlacken-Raffinationssystem bereitstellt.
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