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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Transporttemperatur-Regeleinrichtung
zum Aufrechterhalten einer vorbestimmten Temperatur eines klimatisierten
Raums und betrifft spezieller eine Transporttemperatur-Regeleinrichtung,
die außen
an dem klimatisierten Raum angebracht ist, wobei die Transporttemperatur-Regeleinrichtung über Kühl- und
Verdampfergruppen verfügt,
die Rücken
an Rücken
angeordnet sind, um eine Anbringung der Gruppen an der Außenseite
des klimatisierten Raumes zu ermöglichen.
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Transporttemperatur-Regeleinrichtungen werden
eingesetzt, um eine gewünschte
Temperatur in einem geschlossenen klimatisierten Raum aufrecht zu
erhalten, wie beispielsweise in einem Anhänger, LKW oder Container. Üblicherweise
sind in Transporttemperatur-Regeleinrichtungen allgemein ein Kältemittelkompressor,
ein Kondensatabscheider, ein Verdampfer und Ventilvorrichtungen
zum Regeln der Zufuhr von Kältemittel
zum Verdampfer. In typischen Installationen einer Vorrichtung zum
Temperaturregeln ist zur Unterbringung der üblichen Temperaturregeleinrichtungen
entlang dem äußeren klimatisierten
Raum ein nur beschränkter
Raum verfügbar.
Hauptsächlich
ist der Raum durch den erforderlichen Abstand für Lastfahrzeugen mit kippbarem Fahrerhaus
beschränkt.
Daher ist es notwendig, die Größe der Vorrichtungen
zur Transport-Temperaturregelung auf ein Minimum herabzusetzen,
um zu gewährleisten,
dass sie in den auf dem Anhänger,
LKW oder Container vorgesehenen Raum passen. Es ist schwierig, eine
Temperaturregelvorrichtung großer Leistungsfähigkeit
so zu bemessen, dass sie in den begrenzten vorgesehenen Raum passt
und außerdem
den gewünschten
Luftstrom mit der erforderlichen Kühl- und Heizleistung erzeugt.
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Auf
Grund der Raumbeschränkungen
in Fahrzeugen mit Temperaturregelvorrichtungen befindet sich die
Verdampfereinheit in dem klimatisierten Raum und die übrigen Komponenten
der Temperaturregelvorrichtung auf der Außenseite des klimatisierten
Raums in einem Gehäuse
aufgebaut. Es gibt eine Reihe von Gründen, weshalb die Unterbringung der
Verdampfereinheit in dem klimatisierten Raum unerwünscht ist.
Ein im klimatisierten Raum befindlicher Verdampfer nimmt klimatisierten
Raum weg, der für
die Fracht verwendet werden könnte.
Außerdem kommen
Gabelstapler und andere schwere Maschinen, die zum Umschlag der
Last in und aus dem klimatisierten Raum eingesetzt werden, oftmals
in Kontakt mit der Verdampfereinheit, so dass eine Beschädigung des
Verdampfers die Folge ist.
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Die
EP-0058821 A offenbart ein Fahrzeug gemäß der Präambel von Anspruch 1. Die EP-A-1022527 A, die nach
dem Prioritätsdatum
der vorliegenden Patentanmeldung offenbart wurde, offenbart ein
Fahrzeug mit einer nasenmontierten Temperaturregelvorrichtung, die
eine Verdampfergruppe aufweist, die sich in dem klimatisierten Raum
befindet.
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Das
Vorangehende veranschaulicht die bekannten existierenden Beschränkungen
in den derzeitigen Einrichtungen und Methoden. Damit wird offensichtlich,
dass es vorteilhaft wäre,
eine Alternative bereitzustellen, die auf die Überwindung von einer oder mehreren
der vorangehenden Beschränkungen gerichtet
ist. Dementsprechend wird eine solche geeignete Alternative bereitgestellt
und nachfolgend detaillierter offenbarte Merkmale einbezogen.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung erfolgt dieses durch Bereitstellen eines Fahrzeugs nach
Anspruch 1, welches eine Transporttemperatur-Regeleinrichtung aufweist
unter Einbeziehung einer Kühlgruppe
und einer Verdampfergruppe, wobei die Kühl- und Verdampfergruppen sich
außerhalb
des klimatisierten Raumes befinden. Die Transporttemperatur-Regeleinrichtung
der vorliegenden Erfindung ist kompakter als konventionelle Einrichtungen
und passt in den begrenzten Raum, der entlang der Außenseite
des klimatisierten Raumes vorgesehen ist. Da außerdem der Verdampfer außerhalb
des klimatisierten Raumes angeordnet ist, ist eine Beschädigung der
Verdampfergruppe während
des Beladens und Entladens von Last weniger wahrscheinlich.
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In
der vorliegenden Erfindung befinden sich die vom Verdampfer-Elektromotor
betriebenen hinteren, schräg
gestellten Lüfterräder oberhalb
der Verdampferschlangen. Die wärmere
konditionierte Luft wird über
die Verdampfergebläse
in den Verdampfer gezogen. Als erstes wird die Luft vertikal nach
oben durch die Verdampferschlange gezogen und anschließend im
Wesentlichen horizontal in den luftklimatisierten Raum mit Hilfe
der Gebläse
ausgestoßen.
Die einmalige Verwendung kleiner, vertikal ausgerichteter Motorgebläse in dem
Verdampfermodul gewährt
die wirksamste Raumnutzung, die gegenwärtig auf dem Markt im Wettbewerb
sind, was die Bemessungen betrifft, mit der Ausnahme eines Falls, wo
die Anwendung eines horizontal aufgebauten Querstromgebläses zum
Einsatz kommt, wobei diese Vorgehensweise sehr rasch an Luftstrom
verliert, sobald sich auf der Schlange Reif aufbaut.
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Benachbarte
Lüfterräder sind
gegenüber den äußeren Umgebungsbedingungen
durch eine gewellte isolierte Unterteilungen getrennt. Eine weitere
Entwicklung des Konzeptes wäre
die Bereitstellung einer zusätzlichen
Dämmsperre
zwischen den Gebläsen,
um einen Einsatz in Mehrbahn/Mehrfachtemperatur-Anwendungen zu ermöglichen.
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Der
erfindungsgemäße Baustein
kann auf Aggregate mit kleinerer oder größerer Kapazität dimensioniert
werden, indem die Höhe
oder Dicke der Abmessung der Kühler-
und Verdampferschlangen verringert oder vergrößert werden, während alle
anderen Abmessung an jedem Aggregat die Gleichen bleiben.
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Der
vorgeschlagene Verdampferaufbau gewährt außerdem einen sehr schnellen,
zentral angeordneten oberen Luftaustritt über im Wesentlichen die gesamte
Lkw-Breite, was ideal ist, um eine effektive Luftzirkulation um
die gesamte Ladung zu erreichen.
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Ein
Teil der kompakten, effizienten Raumnutzung in der vorliegenden
Erfindung leitet sich von der Verwendung einer Hochleistungsschlange,
beispielsweise mit einem Durchmesser von 7 mm, mit eng beabstandeten
Röhren
ab. Der Kühler
benutzt eine Schlange vom Modine-Typ, die außerdem raumsparender als konventionelle
Schlangen ist. Auf Grund der wirksamen Raumnutzung der Schlange
und der Anordnung der Lufttransportkomponenten können die Verdampfer- und Kühlermodule
in einer Rücken-an-Rücken-Anordnung
verwendet werden, während
gleichzeitig der erforderliche Kippabstand der Fahrerkabine berücksichtigt
wird.
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Das
Vorangehende und andere Aspekte werden anhand der folgenden detaillierten
Beschreibung der Erfindung offensichtlich und sind in Verbindung
mit den beigefügten
Figuren der Zeichnung zu sehen.
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BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGSFIGUREN
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Es
zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht der Temperaturregeleinrichtung der vorliegenden
Erfindung, die zur Verwendung auf einem Lastfahrzeug aufgebaut ist;
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2 eine
seitliche Querschnittansicht der Rücken-an-Rücken-Verdamper- und Kühlgruppen;
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3 eine
vergrößerte seitliche
Querschnittansicht des Verdampfers von 2;
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4 eine
Vorderansicht der Temperaturregeleinrichtung von 1 mit
abgenommener Abdeckung der Temperaturregeleinrichtung;
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5 eine
rückseitige
perspektivische Ansicht der Temperaturregeleinrichtung von 4;
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6 eine
perspektivische Ansicht der Gestelle des Rücken-an-Rücken-Kühlmoduls und Verdampfermoduls;
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7 eine
schematische Darstellung einer Draufsicht von oben auf die Temperaturregeleinheit von 1 und
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8 eine
Seitenansicht im Aufriss der Rückseite
der Transporttemperatur-Regeleinrichtung von 1.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
DER ERFINDUNG
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Bezug
nehmend nun auf die Zeichnungen, worin ähnliche Teile in den verschiedenen
Ansichten mit gleichen Zahlen bezeichnet sind, und speziell Bezug
nehmend auf 1, worin die Temperaturregelvorrichtung 10 der
vorliegenden Erfindung herkommlicherweise auf der Außenseite
des klimatisierten Raums 13 des Fahrzeugs 12 angeordnet
ist. Wie in 1 veranschaulicht, handelt es
sich bei dem Fahrzeug 12 um einen Lastzug, bei dem die
Temperaturregelvorrichtung 10 auf den klimatisierten Raum 13 des
Fahrzeugs oberhalb der Kabine des Fahrers oder des Fahrerhauses 14 nasenmontiert
aufgebaut ist. In 1 ist ein Abschnitt des klimatisierten Raums 13 teilweise
im gebrochenen Schnitt gezeigt, wobei jedoch im Sinne der vorliegenden
Offenbarung als selbstverständlich
gilt, dass der Begriff „klimatisierter
Raum" jedes beliebige
abgeschlossene Volumen bedeutet, das durch die Vorrichtung 10 bei
konstanter Temperatur gehalten wird. Zusätzlich zu Raum 13 des
Lastfahrzeugs 12 kann der klimatisierte Raum ein Container
oder ein Teil des Hängers
eines Anhängerfahrzeugs
sein. Sämtliche
Systemkomponenten befinden sich außerhalb des klimatisierten Raums 13.
Die Vorrichtung 10 der vorliegenden Erfindung ist ausreichend
kompakt, um ein Kippen des Fahrerhauses 14 an der Vorrichtung 10 vorbei
zu ermöglichen,
wenn ein Zugang zum Motor des Lastfahrzeugs erforderlich ist.
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Die
Stromversorgung der Vorrichtung 10 erfolgt durch den Lkw-Motor
(nicht gezeigt) über
ein Kabel 15 mit elektrischen Anschlüssen für die Vorrichtung 10 zu
einer auf dem Lkw-Motor aufgebauten Lichtmaschine.
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Das
Gehäuseaggregat 17 schließt die Komponenten
der Kühlgruppe
ein. Außenluft
wird durch das Gehäuse 17 und
quer zum Kühler
durch Grillöffnungen 11 angezogen,
die in dem Gehäuse
vorgesehen sind.
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Bezug
nehmend auf 4, besteht die Vorrichtung 10 im
Allgemeinen aus der Kühlgruppe 16, der
Verdampfergruppe 18, den Kompressor 20 und den
auf einem Mikroprozessor basierenden Regler 22. Kühler und
die Verdampfergruppen befinden sich in einer Anordnung Rücken-an-Rücken mit
der Kühlgruppe 16 abnehmbar
mit der Verdampfergruppe 18 verbunden. Die Orientierung
der Gruppen 16 und 18 Rücken-an-Rücken begrenzt die Seiten 21 und 23. Wie
in den 4 und 5 gezeigt, ist der Kompressor 20 angrenzend
an der lateralen Seite 21 und die Reglereinheit 22 angrenzend
an der lateralen Seite 23 angeordnet. Kompressor 20 ist
jeder beliebige geeignete, konventionelle Kompressor, wobei jedoch Kompressor 20 vorzugsweise
ein hermetisch abgeschlossener, abgedichteter Scroll-Kompressor
ist.
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Angrenzend
an der lateralen Seite 21 befinden sich ein konventioneller
Kältemittelsammler
und Aufnahmebehälter 23 und 24.
Der Behälter 23 des Kältemittelsammlers
ist direkt an dem Kompressorgehäuse
angebracht. Der konventionelle Aufnahmebehälter ist strömungstechnisch
mit der Auslassöffnung
der Kühlschlange
und dem Wärmetauscher 74 des
Verdampfers verbunden. Der Behälter 23 des konventionellen
Kältemittelsammlers
ist strömungstechnisch
mit dem Wärmetauscher 74 verbunden und
mit der Ansaugöffnung
des Kompressors. Die Aufnahme- und Sammlerbehälter sind strömungstechnisch
mit den anderen Aggregatkomponenten über konventionelle Rohrleitungen
verbunden.
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Der
Aggregatregler 22 befindet sich angrenzend an der lateralen
Seite 23. Der Regler 22 erhält seine Stromversorgung von
dem elektrischen System des Lkw-Motors (z.B. von einer Lichtmaschine) über Kabel 15,
um die elektrisch betätigten
Aggregatkomponenten anzutreiben, wie beispielsweise den Kühler und
den Verdampferlüfter
und die Impellermotoren, die nachfolgend detailliert beschrieben
werden. Da der Regler und der Kompressor mit konventionellem Aufbau
dem Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet gut bekannt sind, ist eine
weitere Beschreibung dieser Komponenten nicht erforderlich.
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Bezug
nehmend auf 2, 4 und 6 wird
die Kühlgruppe 16 von
einem freistehenden Kühlergestell 40 mit
Vorderseite 41 und Rückseite 43 gehalten.
Die lateralen Gestellseiten 42a, 42b und die sich
in Längsrichtung
erstreckenden oberen und unteren Bleche 47 und 48 begrenzen
die Kondensatströmungskammer 49.
Das obere Gestellblech 47 enthält Auslass 50 zum
Einleiten der in die Kühlgruppe 16 eingezogenen
Umgebungsluft und aus der Kühlgruppe
und aus den oberen und unteren Seiten der Vorrichtung 10.
Die Seiten 42a und 42b enthalten Zutrittsöffnungen 45a, 45b und
nach innen gerichtete Flansche 46a, 46b, die sich
zwischen der Oberseite und der Unterseite des Gestells 40 erstrecken.
Die Öffnungen 45a,
b erlauben einem Bediener oder Techniker den Zugriff zur Kammer 49,
um die Aggregatkomponenten und -rohrleitungen zu warten und zu installieren.
Das Gestell 40 ist mit dem Verdampfergestell 60 an
den Flanschen 46a, 46b über konventionelle Befestigungsmittel
abnehmbar verbunden. Entlang der Vorderseite 41 des Gestells 40 sind Flansche 44a, 44b, 44c und 44d vorgesehen.
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Das
in Längsrichtung
verlaufende Kühlerlüfter-Halteblech 52 unterteilt
Kammer 49 in vordere und hintere Kammern. Siehe hierzu 2.
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Das
Kühlerlüfter-Halteblech 52 erstreckt
sich in Längsrichtung
zwischen den Seiten 42a und 42b abwärts von
der Vorderseite des Gestells 44 und das Blech 52 enthält Öffnungen 54a, 54b und 54c,
die jeweils so ausgelegt sind, dass sie eine Kühlerlüftereinheit 56a, 56b bzw. 56c aufnehmen.
Die in die Kühlgruppe
eingezogene Umgebungsluft kann lediglich die Kühlgruppe über die Lüfteröffnungen 54a bis 54c passieren.
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Wie
in 4 gezeigt, trennt die sich lateral erstreckende
Unterteilung 55a die angrenzenden Kühlerlüfter 56a und 56c,
während
die Unterteilung 55b die angrenzenden Kühlerlüfter 56b und 56c voneinander
trennt. Die Unterteilungen verbinden das äußere des Vorderbleches 62 des
Verdampfergestells und das Innere des Haltebleches 52 des
Kühlerlüfters zwischen
angrenzenden Lüfteröffnungen.
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Die
Kühlschlange 53 ist
an dem Gestell 40 an Flanschen 44a bis d mit Hilfe
konventioneller Vorrichtungen angebracht und befindet sich auf diese Weise
den Lüftern 56a, 56b und 56c vorgeschaltet. Die
Kühlschlange
ist von einem in der Fachwelt gut bekannten Modine-Typ. Die Dicke
der Schlange vom Modine-Typ ist wesentlich geringer als die Dicke
anderer Kühlschlangen,
wodurch die Erzeugung des kompakten wirksamen Aufbaus der Vorrichtung
der vorliegenden Erfindung unterstütz wird.
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Die
Kühlerlüfter 56a bis
c ziehen Umgebungsluft durch die Öffnungen 11, quer
zur Schlange 53 in die Kammer 49 und aus der Öffnung 50 in
Richtung der Pfeile 31a bis c austritt. Die Umgebungsluft dient
zum Kühlen
und Verflüssigen
des heißen,
komprimierten Kühlmittelgases,
das vom Kompressor 20 zur Kühlschlange strömt.
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Die
Verdampfergruppe 18 wird von einem freistehenden Gestell 60 getragen.
Wie in den 2 und 6 gezeigt,
ist das Kühlergestell 40 abnehmbar
an dem Gestell 60 angebaut. Auf diese Weise sind Kühler- und
Verdampfergruppen Rücken
an Rücken
orientiert und ausgerichtet. Kühlergestell 40 ist an
der vorderen Gestellwand 62 des Verdampfers an den hinteren
Flanschen 46a und 46b angebracht. Das Verdampfergestell 62 dient
zum Abschließen
der Rückseite 43 des
Kühlergestells.
Indem die Kühlergruppe
direkt an der Verdampfergruppe angebracht und die Kühlergruppe
mit der Verdampfergruppe fluchtend ausgerichtet ist, ist die Vorrichtung 10 kompakter
als konventionelle Temperaturregelvorrichtungen mit gleichwertigem
Leistungsvermögen.
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Das
Verdampfergestell 60 hat eine Vorderseite 33 und
eine Rückseite 35 und
schließt
außerdem
das Vorderblech 62 ein, das Bodenblech 63, das mit
Hilfe einer Schraubverbindung mit dem Vorderblech 62 zu
einem Stück
gemacht wurde, und die lateralen Seitenbleche 64a und 64b mit
hinteren nach innen gedrehten Flanschen 66a und 66b.
Die sich nach außen
erstreckenden festen Plattformen 68a und 68b sind
an den jeweiligen lateralen Seiten des Gestells 64a und 64b befestigt.
Die starren Plattformen lassen sich an den Seiten 64a und 64b mit
Hilfe einer Schweißung
oder mit Hilfe anderer geeigneter Maßnahmen befestigen. Wie in 8 gezeigt,
ist das Plattformteil 68a so ausgelegt, dass es für die Vorrichtung 10 ein
Reglergehäuse 22 aufnimmt,
während
Plattform 68b so ausgelegt ist, dass sie den Kompressor 20 hält.
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Bezug
nehmend nun auf 2 und 3, schließt die Verdampfergruppe 18 eine
sich in Längsrichtung
erstreckende Schale 69 mit einem im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt
ein, die sich im Innenraum 70 des Verdampfers befindet,
der durch das Verdampfergestell 60 begrenzt ist. Der rückseitige Rand
in Längsrichtung
der Schale ist in die dazu angepasste Rille im Bodenblech 63 eingesetzt,
um die Schale im Innenraum 70 festzuhalten. Der Vorderabschnitt
der Schale endet in einem im Wesentlichen horizontalen Flansch 65 in
Längsrichtung.
In der Schale 69 ist ein Kondensatabfluss 92 vorgesehen, wie
er in den 2 und 3 gezeigt
ist.
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Eintrittswand 76 begrenzt
eine Reihe von in Längsrichtung
ausgerichteten Verdampfer-Auslassöffnungen 96 und
Einlässen 83 mit
Kühlergrillen 77, welche
die Luft aus dem klimatisierten Raum in das Innere 70 des
Verdampfers leiten.
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Wärmeaustauscher 74 ist
hinter der Wand 76 angeordnet und strömungstechnisch mit dem Aufnahmebehälter 24 und
Verteiler 75 verbunden, der Kühlmittel oder ein anderes Wärmeaustauschmedium
zu der Verdampferschlange 80 führt, ausgeführt um etwaige fehlgeleitete
Luft aufzunehmen. Die Verdampferschlange erstreckt sich zwischen
der Schale 69 und dem Wärmeaustauscher 74 und
ist in einem in 3 mit A gekennzeichneten Winkel
orientiert. Vorzugsweise hat die Verdampferschlange einen Durchmesser
von näherungsweise
7 mm. Der kleine Durchmesser unterstützt den kompakten Aufbau der Vorrichtung
der vorliegenden Erfindung.
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Über den
Verdampferschlangen 80 sitzen auf einem Sockel 87 eine
Reihe von Verdampferimpellern 71. Zur Beschreibung der
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung sind in die Reihe der Verdampferimpeller vier Lüfterräder 86a, 86b, 86c und 86d einbezogen,
die in Längsrichtung
zu der Reihe in einer Seite-an-Seite-Anordnung in 7 dargestellt sind.
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Auf
dem Sockel 87 sitzt ein isoliertes, gewelltes Abdeckblech 88.
Das Abdeckblech schließt
vier bogenförmige
Abschnitte 97a, 97b, 97c und 97d ein, die
den jeweiligen Impellermotor mit angrenzenden bogenförmigen Abschnitten
umfassen, die über
eine gemeinsame Trennwand 98a, 98b und 98c verbunden
sind. Das Abdeckblech 88 in Kombination mit Sockel 87 und
der oberseitigen Wand 90 bilden diskrete Auslasskanäle 96a, 96b, 96c und 96d.
Die diskreten Auslasskanäle
bieten der Vorrichtung 10 die Möglichkeit der Anwendung in
Verbindung mit einem klimatisierten Raum, die eine Mehrzahl von
Gängen oder
klimatisierten Räumen
aufweist, die bei unterschiedlichen Temperaturen gehalten werden
sollen. Bei einer solchen Anwendung kann die Abluft eines klimatisierten
Raums zu dem jeweiligen Gang bei einer unterschiedlichen Temperatur
durch die diskreten Verdampferaustrittskanäle zugeführt werden. Das Abdeckblech
kann aus Kunststoff oder Metall gefertigt sein. Die oberseitige
Wand 90 befindet sich oberhalb der Lüfterräder 86a bis 86d und
dem Abdeckblech 88.
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Die
Schale 69, die Wand 76, der Sockel 87, das
Abdeckblech 88 und die oberseitige Wand 90 begrenzen
einen C-förmigen
Verdampfer-Luftdurchfluss 95. In dem C-förmigen Luftdurchfluss
befinden sich die Verdampferimpeller und die Verdampferschlange.
Bei Betrieb der Vorrichtung 10 wird Luft in den klimatisierten
Raum durch Trennwand 100 in den Verdampfer über den
Einlass 83 mit Hilfe der Gebläsemotoren gezogen. Die Luft
des klimatisierten Raums wird in dem Luftdurchfluss des Verdampfers weitgehend
horizontal angesaugt. Die Lüfterräder 86a bis
d ziehen die Luft des klimatisierten Raum durch die Verdampferschlange 80 und
nach oben an den Lüfterrädern 86a bis 86d vorbei.
Sodann wird die Luft gleichmäßig und
weitgehend horizontal zurück
in den klimatisierten Raum durch die Auslassöffnungen 96a bis d
ausgestoßen.
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Ein
anderer Nachteil in Verbindung mit den konventionellen Temperaturregelvorrichtungen
besteht darin, dass die Verdampfer die Luft nicht gleichförmig durch
den klimatisierten Raum verteilen. Das Ergebnis ist, dass nicht
die gesamte Ladung bei der vorbestimmten Temperatur gehalten werden
kann, die benötigt
wird, um die Qualität
der Ladung zu bewahren. Die konventionellen Temperaturregelvorrichtungen
haben Verdampfer mit Querstromimpellern, die mit den Verdampferschlangen
ausgerichtet sind und Luft quer zu den Schlangen ansaugen. Diese Lüfterräder haben
die Eigenschaft, dass sie schnell Luftströmungsverluste erzeugen, sobald
sich auf den Schlangen Reif aufbaut. Die Lüfterräder sind häufig entweder an den jeweiligen
seitlichen Enden der Verdampferschlangen angeordnet oder vor oder
hinter den Verdampferschlangen zusammen mit den entsprechenden Einlassseiten
oder Austrittseiten der Schlangen aufgebaut. Eine Orientierung der
Lüfterräder in dieser
Weise macht erforderlich, dass die Vorrichtung größer sein
muss, um für
den Luftstrom mehr Raum zur Verfügung
zu stellen, um die schlechte Luftverteilung zu kompensieren und
dennoch die gewünschte
Leistung der Temperaturregelung zu realisieren. Das Merkmal der
stärkeren
Luftströmung der
Verdampferimpeller der Vorrichtung eliminiert viele der Probleme
in Verbindung mit konventionellen mobilen Temperaturregelvorrichtungen
und unterstützt
außerdem
die Ausführung
des kompakten Aufbaus in der vorliegenden Erfindung.
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Während eine
bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung veranschaulicht und beschrieben worden ist, gilt als selbstverständlich,
dass diese modifiziert werden kann und daher keine Beschränkung auf die
ausgeführten
genauen Einzelheiten gewünscht wird,
sondern das man in der Lage ist, Änderungen und Abänderungen
im Rahmen der beigefügten
Ansprüche
vorzunehmen.