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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Hochfrequenz(HF)-Schaltvorrichtung,
die hauptsächlich
in einem mobilen Kommunikationsgerät wie einem Mobiltelefon vorhanden
ist, in dem ein Schaltkreis zur Umschaltung zwischen einem Senden
und einem Empfangen und eine Multiplexschaltung zur Aufteilung verschiedener
Sende-/Empfangsbandbreiten, ein Tiefpassfilter auf der Sendeseite
und ein Bandpassfilter auf der Empfangsseite, gemischt werden.
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Hintergrund
der Erfindung
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Neuerdings
wird ein Schalt-Duplexer, der einen kleinen Umfang und eine große Leistung
aufweist, in zunehmendem Maße
für die
Verwendung in einem Mobiltelefon gefordert. Eine herkömmliche Schaltungsanordnung
eines herkömmlichen Schalt-Duplexers
für Dualbänder wird
in 14 gezeigt. Eine Schaltungsanordnung des Schalt-Duplexers
in einem Kombinationsanschluss für
Mobiltelefonsysteme wird GSM in einem 900 MHz-Band und DCS in einem
1,8 GHz-Band genannt, wobei beide zurzeit in Europa in Betrieb sind.
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In
dem Diagramm bezeichnen die Bezugszeichen 1001 bis 1005 die
Eingangs-/Ausgangs-Ports,
die Bezugszeichen 1006 und 1007 bezeichnen Steueranschlüsse, die
Bezugszeichen 1008 bis 1011 bezeichnen Dioden,
die Bezugszeichen 1012 und 1013 bezeichnen Übertragungsleitungen,
die Bezugszeichen 1014 und 1015 bezeichnen Bandpassfilter
(BPFs), und das Bezugszeichen 1016 bezeichnet einen Diplexer.
Der Diplexer 1016 wird im Allgemeinen aus Schaltungen aufgebaut,
die mit einem Tiefpassfilter (LPF) 1016a und einem Hochpassfilter
(HPF) 1016b kombiniert werden.
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In
dieser Schaltungsanordnung ist eine (nicht gezeigte) Antenne mit
dem Eingangs-/Ausgangs-Port 1005 verbunden,
und das Signal, das mittels der Antenne empfangen wird, wird durch
den Diplexer zunächst
in ein GSM-Signal und ein DCS-Signal aufgeteilt. Die e lektrische
Strecke der Übertragungsleitungen 1012 und 1013 wird
jeweils auf ein Viertel der Wellenlänge für die Frequenzbänder GSM und
DCS festgelegt. Sobald eine positive Spannung an den Steueranschluss 1006 angelegt
wird, wo dementsprechend ein Strom fließt, werden die Dioden 1008 und 1010 offen
geschaltet, und die Ports 1005 und 1001 werden
dadurch miteinander gekoppelt. In ähnlicher Weise werden sobald
eine positive Spannung an den Steueranschluss 1007 angelegt wird,
wo dementsprechend ein Strom fließt, die Dioden 1009 und 1011 offen
geschaltet, und die Ports 1005 und 1003 werden
dadurch miteinander gekoppelt. Wenn keine positive Spannung an den
Steueranschluss 1006 oder 1007 angelegt wird,
werden die Dioden 1008 und 1011 gesperrt geschaltet,
und die Ports 1005 und 1002 werden dadurch miteinander gekoppelt,
und die die Ports 1005 und 1004 werden dadurch
miteinander gekoppelt.
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Die
Ports 1001 und 1003 arbeiten als Sendeports (Tx).
Die BPFs 1014 und 1015 arbeiten als Filter zur
Begrenzung einer Empfangsbandbreite. Die Ports 1002 und 1004 arbeiten
als Empfangsports (Rx).
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In
einem solchen herkömmlichen
Aufbau werden vier Dioden benötigt.
Da sie einen größeren Umfang
aufweisen als andere Schaltungskomponenten, wie L und C, waren die
Dioden nicht in einem beschichteten Gehäuse integriert, und deshalb
kann die Vorrichtung in ihrem Umfang kaum reduziert werden. Die
Dioden sind teuerer als andere Schaltungskomponenten, und deshalb
erhöhen
sich die Kosten der Vorrichtung. Außerdem erfordert der Schalt-Duplexer sowohl für GSM als
auch für
DCS eine Kopplung der Übertragungsleitungen 1012 und 1013,
was eine Umfangsreduzierung des Duplexers außerdem kaum möglich macht.
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Das
Dokument GB-A-2 333 669 legt eine Hochfrequenz-Schaltvorrichtung
offen, die folgendes umfasst: einen Oberflächenwellen(SAW)-Filter, der eine
Durchlassbandbreite aufweist, die eine Empfangssignalbandbreite
ist, und eine Sperrbandbreite, die eine Sendesignalbandbreite ist,
wobei der Absolutwert des Reflexionskoeffizienten in der Sendesignalbandbreite,
betrachtet von einem Eingangsanschluss des SAW-Filters, 0,8 oder
mehr beträgt;
eine Phasenverschiebungsschaltung, bei der ein Anschluss mit dem
Eingangsanschluss des SAW-Filters verbunden wird, um die Eingangsimpedanz
des SAW-Filters im Wesentlichen in der Sendesignalbandbreite zu öffnen; und
einen HF-Schalter, dessen Ausgangsanschluss mit dem anderen Anschluss
der Phasenverschiebungsschaltung verbunden wird, und dessen Eingangsanschluss
mit einem Sendesignal versorgt wird. Der HF-Schalter schaltet einen
Durchgangsverlust in der Sendesignalbandbreite nach Maßgabe einer
Spannung, die von einem externen Stromkreis geliefert wird. Durch
Verwendung von zwei Sätzen
solcher Hochfrequenz-Schaltvorrichtungen ist es möglich einen
Duplexer für
ein Dualbandsystem bereitzustellen.
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Das
Dokument
JP 11 340872
A zeigt einen weiteren Antennen-Schaltungskreislauf für ein Dualbandsystem.
Er umfasst einen Sendesignalanschluss, einen Antennenanschluss,
einen ersten und einen zweiten Empfangsanschluss und zwei Steueranschlüsse, um
drei Dioden nach Maßgabe
externer Steuerspannungen offen/gesperrt zu schalten. Er umfasst
außerdem
eine erste und eine zweite Leiterbahn, die zwischen dem Antennenanschluss
und dem ersten Empfangsanschluss in Reihe geschaltet werden. Eine
Gesamtmenge der ersten und der zweiten Leiterbahn, weist eine elektrische
Strecke von λ
1/4 auf, wobei λ
1 eine
Wellenlänge
einer ersten Sendefrequenz ist, während die elektrische Strecke
der ersten Leiterbahn λ
2/4 ist, wobei λ
2 eine
Wellenlänge einer
zweiten Sendefrequenz ist. Eine erste Diode wird zwischen dem Sendesignalanschluss
und dem Antennenanschluss angeschlossen, wobei ihre Kathode mit
dem Antennenanschluss gekoppelt wird. Die Anode einer zweiten Diode
wird an einen Anschlusspunkt zwischen der ersten und der zweiten Leiterbahn
angeschlossen, und die Kathode der zweiten Diode wird an ein Ende
eines Resonanzkreises angeschlossen, dessen anderes Ende geerdet wird.
Eine dritte Diode wird zwischen dem ersten Empfangsanschluss und
Masse angeschlossen, wobei ihre Kathode geerdet wird. Ein zweiter
Empfangsanschluss wird durch einen Kondensator ab dem Anschlusspunkt
zwischen der ersten und der zweiten Leiterbahn vorhanden. Wenn die
erste und die dritte Diode offen geschaltet werden und die zweite
Diode gesperrt geschaltet wird, arbeiten dann die erste und die
zweite Leiterbahn als eine vereinte Leiterbahn, wobei ein Ende davon,
das an den ersten Empfangsanschluss angeschlossen wird, geerdet
wird. Als ein Ergebnis wird die Impedanz, von dem Antennenanschluss
betrachtet, bei einer ersten Sendefrequenz hoch. Wenn die erste
und die zweite Diode offen geschaltet werden, wird der Anschlusspunkt
zwischen der ersten und der zweiten Leiterbahn geerdet, und die
Impedanz wird, von dem Antennenanschluss in Richtung Empfangsanschlüsse betrachtet,
bei der zweiten Sendefrequenz hoch.
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Übersicht über die Erfindung
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Die
Erfindung ist dazu gedacht, die obigen Probleme zu lösen, und
es ist deshalb ein Ziel von ihr, eine Hybrid-Hochfrequenz(HF)-Schaltvorrichtung
mit einem kleinen Umfang und großer Leistung bereitzustellen,
die weniger Dioden beinhaltet.
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Das
wird durch die Eigenschaften, wie sie in Anspruch 1 dargelegt werden,
erreicht. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung
werden in den Unteransprüchen
dargelegt.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
ein Schaltplan einer Hybrid-Hochfrequenz(HF)-Schaltvorrichtung nach
Ausführungsform
1 der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
ein Schaltplan eines Oberflächenwellen(SAW)-Filters
nach der Ausführungsform.
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3 ist
ein Kennfeld einer Entkopplung zwischen Eingangs- und Ausgangsports
nach der Ausführungsform.
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4 ist
ein Schaltungs-Blockdiagramm, das eine schematische Anordnung einer
Hybrid-HF-Schaltvorrichtung
nach Ausführungsform
2 zeigt.
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5 ist
eine spezifische Schaltungsanordnung des in 4 gezeigten
Blockdiagramms.
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6 ist
eine andere spezifische Schaltungsanordnung des in 4 gezeigten
Blockdiagramms nach Ausführungsform
3.
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7 ist
eine weitere spezifische Schaltungsanordnung des in 4 gezeigten
Blockdiagramms nach Ausführungsform
4.
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8 ist
ein Schaltungs-Blockdiagramm, das eine schematische Anordnung einer
Hybrid-HF-Schaltvorrichtung
nach Ausführungsform
5 zeigt.
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9 ist
eine spezifische Schaltungsanordnung des in 8 gezeigten
Blockdiagramms nach Ausführungsform
5.
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10 ist
ein Schaltungs-Blockdiagramm, das eine schematische Anordnung einer
Hybrid-HF-Schaltvorrichtung
nach Ausführungsform
6 zeigt.
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11 ist
eine spezifische Schaltungsanordnung des in 10 gezeigten
Blockdiagramms.
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12 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine schematische Anordnung einer
Hybrid-HF-Schaltvorrichtung
nach Ausführungsform
7 zeigt.
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13 ist
eine perspektivische Explosionsansicht der Vorrichtung nach der
Ausführungsform.
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14 ist
ein Schaltungs-Blockdiagramm, das eine schematische Anordnung eines
herkömmlichen
Schalt-Duplexers zeigt.
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Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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(Ausführungsform 1)
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Ausführungsform
1 der vorliegenden Erfindung wird nachstehend unter Bezug auf die
beiliegenden Zeichnungen erläutert.
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1 ist
ein Schaltplan einer Hybrid-Hochfrequenz(HF)-Schaltvorrichtung nach
Ausführungsform
1 der Erfindung. Die Bezugszeichen 101, 102, 103 und 104 bezeichnen
Eingangs-/Ausgangs-Ports. Bezugszeichen 105 bezeichnet
einen Steueranschluss. Bezugszeichen 106 bezeichnet eine
Diode. Die Bezugszeichen 107, 108 und 113 bezeichnen Übertragungsleitungen.
Die Bezugszeichen 109 und 110 bezeichnen Oberflächenwellen(SAW)-Filter.
Die Bezugszeichen 111, 115 und 116 bezeichnen
Induktoren. Die Bezugszeichen 112, 114 und 117 bezeichnen
Kondensatoren, und Bezugszeichen 118 bezeichnet eine Multiplexschaltung.
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In
dieser Ausführungsform
werden die Frequenzen zur leicht verständlichen Erläuterung
folgendermaßen
festgelegt.
- – Eine Signalkomponente von
dem Port 101 bis zu dem Port 102: 880–915 MHz
und 1710–1785 MHz
(nachstehend Übertragungsbandbreiten
genannt).
- – Eine
Signalkomponente von dem Port 102 bis zu dem Port 104:
925–960
MHz (nachstehend eine erste Empfangsbandbreite genannt).
- – Eine
Signalkomponente von dem Port 102 bis zu dem Port 103:
1805–1880
MHz (nachstehend eine zweite Empfangsbandbreite genannt).
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Eine
Frequenz in der zweiten Empfangsbandbreite ist etwa zweimal so groß wie die
Durchlassband-Frequenz des SAW-Filters 110, und deshalb
ist die Größenordnung
eines Reflexionskoeffizienten bei dem Eingangsanschluss des SAW-Filters 110 nahezu
1. Dementsprechend wird in dieser Ausführungsform die Übertragungsleitung 108 angeschlossen,
und die Impedanz von einem Punkt A zu der rechten Seite in dem Diagramm
wird in der zweiten Bandbreite auf eine nahezu offene eingestellt.
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Eine
Frequenz in der ersten Empfangsbandbreite ist etwa halb so groß wie die
der Durchlassbandbreite des SAW-Filters 109, und deshalb
ist die Größenordnung
eines Reflexionskoeffizienten bei dem Eingangsanschluss des SAW-Filters 109 nahezu
1. Dementsprechend wird in dieser Ausführungsform die Übertragungsleitung 113,
ein Induktor 111 und ein Kondensator 112, wie
in dem Diagramm gezeigt angeschlossen, und die Impedanz von einem Punkt
B zu der Bodenseite in dem Diagramm wird in der ersten Bandbreite
auf eine nahezu offene eingestellt.
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Mit
anderen Worten, eine zusammengesetzte Impedanz des Induktors 111 und
des Kondensators 112 in der ersten Bandbreite und eine
Impedanz von einem Punkt B' zu
der Bodenseite in dem Diagramm in der ersten Bandbreite schwingen
parallel mit. Als ein Verfahren zur Vermeidung eines ungünstigen
Einflusses auf die Durchlassbereichscharakteristik in der zweiten
Bandbreite werden hierin ferner der Induktor 111 und der
Kondensator 112 verwendet, die in der zweiten Bandbreite
parallel mitschwingen.
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In
einer solchen Anordnung arbeitet ein Schaltungsblock 118 als
eine Multiplexschaltung. Ferner bieten die SAW-Filter 109 und 110 eine
abgestufte Dämpfungscharakteristik.
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2 ist
ein Schaltungsanordnungsdiagramm des SAW-Filters in 1.
Bezugszeichen 121 bezeichnet einen Eingangsanschluss. Bezugszeichen 122 bezeichnet
einen Ausgangsanschluss. Die Bezugszeichen 123 bis 126 bezeichnen
Resonanzelemente des SAW-Filters.
In den SAW-Filtern 109 und 110 in 1 wird
das erste Resonanzelement, wie in 2 gezeigt,
in Parallelschaltung bei dem Eingangsanschluss an Masse angeschlossen, und
deshalb wird eine Eingangsimpedanz bei dem Eingangsanschluss 121 ein
Kurzschluss in der Übertragungsbandbreite.
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Bezüglich 1 ist
es wünschenswert,
dass während
der Übertragung
durch Offenschalten der Diode 106, eine Impedanz von einem
Punkt C zu der rechten Seite auf einen offenen Stromkreis in der Übertragungsbandbreite
eingestellt wird. Zu diesem Zweck wird in dieser Ausführungsform
eine gesamte elektrische Leitungsstrecke der Übertragungsleitungen 107 und 108 mit λg/4 bei einer
Frequenz in dem 880–915
MHz-Band festgelegt, wobei λg
eine Wellenlänge
ist, die der Frequenz entspricht. Andererseits wird, wie oben erläutert, eine
Impedanz von einem Punkt B zu der Bodenseite auf einen nahezu offenen
Stromkreis eingestellt, und deshalb arbeitet die Schaltung vorzugsweise
in dem 880–915
MHz-Band.
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Eine
Impedanz von einem Punkt A zu der rechten Seite wird aus demselben
Grund auf einen nahezu offenen Stromkreis eingestellt. Eine gesamte elektrische
Leitungsstrecke der Übertragungsleitungen 107 und 113 von λd/4 bei einer
Frequenz in einem 1710–1785
MHz-Band, wobei λd
eine Wellenlänge
ist, die der Frequenz entspricht, liefert eine Impedanz von einem
Punkt C zu der rechten Seite in dem Diagramm mit einem nahezu offenen
Stromkreis in einem 1710–1785
MHz-Band. Und die Ports 101 und 102 werden dementsprechend
gekoppelt.
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In
der Ausführungsform
kann die Übertragungsleitung 113 entweder
eine Übertragungsleitung sein,
die eine positive elektrische Strecke aufweist, oder eine Übertragungsleitung,
die eine negative elektrische Strecke aufweist. Die Übertragungsleitung,
die eine negative elektrische Strecke aufweist kann äquivalent
als eine π-Form-
oder eine T-Form-Schaltung (ein Hochpassfilter) bereitgestellt sein,
in der ein Induktor in Parallelschaltung angeschlossen wird und
ein Kondensator in Reihenschaltung angeschlossen wird.
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Die Übertragungsleitungen 107, 108 und 113 können anstelle
einer verteilten, konstanten Schaltung wie bei Übertragungsleitungen, in eine äquivalente,
konzentrierte, konstante Schaltung umgewandelt werden. In einem
solchen Fall kann die Schaltung, die den Induktor 111 und
den Kondensator 112 beinhaltet, kombiniert und vereinfacht
werden, und die Abmessung der Schaltung kann verringert werden.
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Ferner
kann eine Schaltung, die aus den Induktoren 115, 116 und
dem Kondensator 114 besteht, zusammen mit einer Kapazität zwischen
den Anschlüssen
der Diode 106, wo ein Strom in der ersten und zweiten Empfangsbandbreite
gesperrt geschaltet wird, parallel mitschwingen. Deshalb ist eine Entkopplung
zwischen den Ports 101 und 102 gesichert, sobald
der Strom gesperrt geschaltet wird, und der ungünstige Einfluss auf weitere
Durchlassbereichseigenschaften kann verringert werden.
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3 zeigt
eine Entkopplungscharakteristik zwischen den Ports 101 und 102 in
einem Zustand, in dem die Kapazität zwischen den Anschlüssen der Diode 106 bei
ca. 0,27 pF liegt, und die Werte der Induktoren 115, 116 und
des Kondensators 114, 117 liegen jeweils bei 12
nH, 39 nH, 1,9 pF und 15 pF. Das bietet eine günstigere Charakteristik, als
in dem Fall der einzigen Diode 106.
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Die Übertragungsleitung 107 besteht
aus einer Mikrostreifenleitung, einer Streifenleitung oder einer
Ersatzschaltung, die aus einem Kondensator besteht, der in Parallelschaltung
angeschlossen wird und einem Induktor, der in Reihenschaltung angeschlossen
wird. Und der Induktor 111, der wie in dem Diagramm gezeigt
angeschlossen wird, leitet den Strom, der von dem Steueranschluss 105 zur
Masse fließt,
und er weist einen bestimmten Drossel-Induktor auf, der unnötig an Masse
angeschlossen wird.
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Die
in 1 gezeigte Schaltung kann in einem beschichteten
Gehäuse
ausgebildet werden, das mehrere dielektrische Bleche aufweist. Nun
können
die Diode 106 und die SAW-Filter 109 und 110 an dem
beschichteten Gehäuse
befestigt werden, und die Übertragungsleitungen 107, 108 und 113,
die Induktoren 111, 115 und 116 und die
Kondensatoren 112, 114 und 117 können in
dem beschichteten Gehäuse
ausgebildet werden. Dann können
die Schaltungsabmessungen, verglichen mit einer ebenen Anordnung,
bei der dieselbe Schaltung auf einem Substrat ausgebildet wird,
wesentlich verringert werden.
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Deshalb
beinhaltet die Schaltung nach der Ausführungsform nur eine Diode.
Im Gegensatz zu einer Schaltung nach dem Stand der Technik, die
vier große,
teuere Dioden benötigt,
kann eine kleine, kostengünstige
Hybrid-HF-Schaltvorrichtung bereitgestellt werden. Ein Teil der
Schaltung dieser Hybrid-HF-Schaltvorrichtung kann als Multiplexschaltung verwendet
werden. Darüber
hinaus liefert eine Schaltung, die mit dem Port 101 zur
Kombination und Aufteilung der Signale in einer 900 MHz-Bandbreite
und einer 1,8 GHz-Bandbreite gekoppelt wird, Übertragungsports für die jeweiligen
Bandbreiten.
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(Ausführungsform 2)
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Ausführungsform
2 wird nachstehend unter Bezug auf die Zeichnungen erläutert.
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4 ist
ein Blockdiagramm, das eine schematische Anordnung einer Hybrid-Hochfrequenz(HF)-Schaltvorrichtung
nach Ausführungsform 2
zeigt.
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In
dieser Ausführungsform
ist ein Eingangs-/Ausgangsport 1 ein gemeinsamer Port für die Eingabe
und die Ausgabe eines HF-Signals. Eine Frequenz wird folgendermaßen festgelegt.
- – Eine
Signalkomponente, die von einem Eingangs-/Ausgangsport 2 an
den Port 1 übermittelt wird:
880–915
MHz (nachstehend eine erste Übertragungsbandbreite
genannt).
- – Eine
Signalkomponente, die von einem Eingangs-/Ausgangsport 3 an
den Port 1 übermittelt wird:
1710–1785
MHz (nachstehend eine zweite Übertragungsbandbreite
genannt).
- – Eine
Signalkomponente, die von dem Port 1 an einem Eingangs-/Ausgangsport 4 übermittelt wird:
925–960
MHz (nachstehend eine erste Empfangsbandbreite genannt).
- – Eine
Signalkomponente, die von dem Port 1 an einen Eingangs-/Ausgangsport 5 übermittelt
wird: 1805–1880
MHz (nachstehend eine zweite Empfangsbandbreite genannt).
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In 4 schaltet
ein Schalter 4 zwischen Senden und Empfangen um. Die Übertragungssignale
von den Ports 2 und 3 werden in einem Diplexer 9 kombiniert
und in die ersten und zweiten Übertragungsbandbreiten
aufgeteilt. Die Tiefpassfilter (LPFs) 7 und 8 sind
bei den jeweiligen Leitungen vorhanden. Auf einer Empfangsseite
wird ein Signal durch einen Diplexer 11, der eine Phasenverschiebungsfunktion
aufweist, in die erste und die zweite Empfangsbandbreite aufgeteilt.
Die Oberflächenwellen(SAW)-Filter 13 und 12 sind
bei den jeweiligen Leitungen vorhanden. Der Schalter 10 wird
durch einen Steueranschluss 6 gesteuert.
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5 zeigt
eine spezifische Schaltungsanordnung des Blockdiagramms in 4.
In 5 bezeichnen die Bezugszeichen 14 bis 29 Kondensatoren,
die Bezugszeichen 30 bis 41 bezeichnen Induktoren,
Bezugszeichen 42 bezeichnet einen Stromregelungswiderstand,
und Bezugszeichen 43 bezeichnet eine Diode, die den Schalter 10 in 4 bildet. Die
Kondensatoren 14 bis 16 und der Induktor 30 bilden
den LPF 7, und die Kondensatoren 21 und 22 und
die Induktoren 33 und 34 bilden den LPF 8.
Die Kondensatoren 16 bis 19 und die Induktoren 31 und 32 bilden
den Diplexer 9. Die Kondensatoren 26 bis 29 und
die Induktoren 38 bis 41 bilden den Diplexer 11 mit
einer Phasenverschiebungsfunktion.
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Die
Werte der Komponenten werden so festgelegt, dass eine parallele
Resonanzschaltung, die aus dem Kondensator 17 und dem Induktor 31 besteht,
nahezu in der zweiten Übertragungsbandbreite mitschwingen
kann, und eine serielle Resonanzschaltung, die aus dem Induktor 32 und
dem Kondensator 20 besteht, nahezu in der ersten Übertragungsbandbreite
mitschwingen kann.
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Die
Werte der Komponenten werden so festgelegt, dass eine parallele
Resonanzschaltung, die aus dem Kondensator 27 und dem Induktor 39 besteht,
und eine parallele Resonanzschaltung, die aus dem Kondensator 28 und
dem Induktor 40 besteht, jeweils nahezu in der ersten und
der zweiten Übertragungsbandbreite
mitschwingen kann.
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Jeder
SAW-Filter 12 und 13 weist eine Eingangsimpedanz
auf, die, in Beziehung zu den oben erwähnten Frequenzen, nahe am Kurzschluss
in jeder Übertragungsbandbreite
liegt. Eine Phasendrehung der Eingangsimpedanz jedes SAW-Filters 12 und 13 kann
den Schalter 10 bilden, dessen Impedanz von dem Port 1 zu
der rechten Seite ein lokales Maximum aufweist.
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Das
heißt,
die Kondensatoren 26 und 27 und die Induktoren 38 und 39 arbeiten
als ein Phasenschieber, der äquivalent
wie ein T-Form-Hochpassfilter in der zweiten Empfangsband breite
funktioniert. Ferner werden die Werte der Komponenten so festgelegt,
dass der SAW-Filter 12 die
Eingangsimpedanz aufweisen kann, die sich nach einem Smithschen
Leitungsdiagramm dreht, um fast die Maximalimpedanz in der zweiten Übertragungsbandbreite aufzuweisen.
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Andererseits
arbeiten die Kondensatoren 28 und 29 und die Induktoren 40 und 41 in ähnlicher Weise
als ein Phasenschieber, der äquivalent
wie ein T-Form-Hochpassfilter in der ersten Empfangsbandbreite funktioniert.
Ferner werden die Werte der Komponenten so festgelegt, dass der
SAW-Filter 13 die Eingangsimpedanz aufweisen kann, die
sich nach einem Smithschen Leitungsdiagramm dreht, um fast die Maximalimpedanz
in der ersten Übertragungsbandbreite
aufzuweisen.
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In
einer solchen Anordnung kann in der ersten und der zweite Übertragungsbandbreite
der Schalter 10 zur Umschaltung zwischen Senden und Empfangen
mit der Diode 43 gebildet werden, da die Impedanz von Port 1 zu
der Empfangsschaltungsseite fast maximal ist.
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Eine
Schaltung, die aus den Kondensatoren 24 und 25 und
den Induktoren 36 und 37 besteht, hebt die Kapazität der in
der ersten und zweiten Empfangsbandbreite gesperrt geschalteten
Diode 43 auf. Der Induktor 35 ist ein Drosselinduktor
und der Kondensator 23 ist ein Ableitkondensator.
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Die
SAW-Filter 12 und 13 bestehen jeweils, wie in 2 gezeigt,
insbesondere aus einem Abzweigfilter, der in der Nähe des Durchlassbereichs stark
dämpfen
kann. Und jeder Filter weist, nachdem er insbesondere in einem Eingabestadium
einen Parallelresonator aufweist, einen Reflexionskoeffizienten
auf, dessen Größenordnung
nahe bei 1 liegt, so dass er eher vorzuziehen ist.
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Das
heißt,
ein Resonanzelement 123, das in einem ersten Stadium nahe
bei dem Eingangsanschluss 121 liegt, wird parallel an Masse
angeschlossen und weist die Reihen-Resonanzfrequenz auf, die in der Übertragungsbandbreite
oder in deren Nähe festgelegt
wird. Deshalb wird die Eingangsresonanz bei dem Eingangsanschluss 121 sowohl
in der ersten als auch in der zweiten Übertragungsbandbreite fast auf
einen Kurzschluss eingestellt.
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Deshalb
kann in 5 während der Übertragung mit der offen geschalteten
Diode 43 eine Impedanz von einem Punkt A zu der rechten
Seite in jeder Übertragungsbandbreite
auf einen offenen Stromkreis eingestellt werden. Dementsprechend
weist in dieser Ausführungsform
die T-Form-Schaltung, die aus den Induktoren 40 und 41 und
den Kondensatoren 28 und 29 besteht, eine äquivalente
elektrische Strecke von λg/4
bei einer Frequenz in der ersten Übertragungsbandbreite auf,
wobei λg
eine Wellenlänge
ist, die der Frequenz entspricht. Gemäß dieser Einstellung weist
der SAW-Filter 13 die Eingangsimpedanz auf, die fast auf
einen Kurzschluss in der ersten Übertragungsbandbreite
eingestellt wird. Deshalb wird eine Impedanz von einem Punkt A zu
der rechten Seite in der ersten Übertragungsbandbreite aus
dem oben erläuterten
Grund auf einen offenen Stromkreis eingestellt, so dass eine gewünschte Wirkungsweise
verwirklicht wird.
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In
der zweiten Übertragungsbandbreite
weist der SAW-Filter 12 in ähnlicher Weise die Eingangsimpedanz
auf, die fast auf einen Kurzschluss eingestellt wird. Nachdem die
T-Form-Schaltung,
die aus den Induktoren 38 und 39 und den Kondensatoren 26 und 27 besteht,
die äquivalente
elektrische Strecke von λd/4
aufweist, erzeugt sie eine Impedanz bei einem Punkt A zu der rechten
Seite in dem Diagramm, die zu einem nahezu offenen Stromkreis wird
(wobei λd
eine Wellenlänge
ist, die der Frequenz entspricht). Als ein Ergebnis koppelt die
Diode 43 in der ersten und dem zweiten Übertragungsbandbreite, nachdem sie
offen geschaltet wird, den Port 1 mit dem Port 2, oder
sie koppelt den Port 3 mit dem Port 1, ohne einen
Signalverlust bei den Ports 4 und 5, durch die SAW-Filter 12 und 13.
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Nach
dieser Ausführungsform
liefern die SAW-Filter 12 und 13 starke Dämpfungseigenschaften
und können
selbst unter der vorliegenden Frequenzbedingung ausreichend funktionieren.
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Ferner
wird nach der Ausführungsform
ein Strom zur Umschaltung der Diode 43 von dem Steueranschluss 6 durch
die Diode 43 und die Induktoren 39 und 38 bis
zur Masse zugeführt,
das heißt,
es wird ein Stromweg aufgebaut, und deshalb wird insbesondere kein
Drosselinduktor oder Ähnliches
benötigt.
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Anstelle
der T-Form-Schaltung, die in der Ausführungsform aus den Induktoren 40 und 41 und den
Kondensatoren 28 und 29 besteht, und anstelle der
T-Form-Schaltung, die aus den Induktoren 38 und 39 und
den Kondensatoren 26 und 27 besteht, kann ein
Drei-Elemente-Phasenschieber
in T-Form oder π-Form,
der äquivalent
wie eine konzentrierte konstante Schaltung dargestellt wird, mit
einer verteilten konstanten Schaltung kombiniert werden.
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Die
Schaltung, die aus den Induktoren 36 und 37 und
dem Kondensator 24 aufgebaut wird, kann zusammen mit einer
Kapazität
zwischen den Anschlüssen
der Diode 43, wo ein Strom gesperrt geschaltet wird, in
der ersten und der zweiten Empfangsbandbreite parallel mitschwingen.
Deshalb kann die Schaltung den Port 1 und einen Punkt B
sicher entkoppeln, sobald der Strom gesperrt geschaltet wird, und
einen ungünstigen
Einfluss auf andere Durchlassbereichseigenschaften verringern.
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Zum
Beispiel wird in 3 in dem Zustand, in dem die
Kapazität
zwischen den Anschlüssen
der Diode 43 0,4 pF beträgt und die Induktoren 37, 37 und
die Kondensatoren 24, 25 jeweils Werte von 12,26
nH, 27 nH, 1,52 pF und 33 pF aufweisen, eine Entkopplungscharakteristik
zwischen dem Port 1 und Punkt B gezeigt. Verglichen mit
dem Fall der einzigen Diode, wird eine günstigere Charakteristik erzielt.
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Die
in 5 gezeigte Schaltung kann in einem beschichteten
Gehäuse
ausgebildet werden, das mehrere dielektrische Bleche aufweist. Nun
können
die Diode 43 und die SAW-Filter 12 und 13 an dem
beschichteten Gehäuse
befestigt werden, und die Induktoren und die Kondensatoren können in dem
beschichteten Gehäuse
ausgebildet werden. Und deshalb können sie integral aufgebaut
werden und einen Schaltungsumfang aufweisen, der, verglichen mit
einer ebenen Anordnung, bei der dieselbe Schaltung auf einem Substrat
ausgebildet wird, sehr verringert ist.
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Nach
der Ausführungsform
beinhaltet die Schaltung nur eine Diode. Im Gegensatz zu einer Schaltung
nach dem Stand der Technik, die vier große, teuere Dioden benötigt, kann
eine kleine, kostengünstige
Hybrid-HF-Schaltvorrichtung bereitgestellt werden.
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(Ausführungsform 3)
-
Ausführungsform
3 wird nachstehend unter Bezug auf die Zeichnungen erläutert.
-
In
Ausführungsform
3 wird eine Schaltung von Ausführungsform
2 teilweise modifiziert, und deshalb wird hauptsächlich der modifizierte Abschnitt erläutert. Dieselben
Teile wie in Ausführungsform
2 sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, und ihre Erläuterung
wird weggelassen.
-
6 zeigt, ähnlich wie
Ausführungsform
2, eine spezifische Schaltungsanordnung des Blockdiagramms von 4.
In dem Diagramm bezeichnen die Bezugszeichen 50 bis 53 Induktoren
und die Bezugszeichen 54 bis 59 bezeichnen Kondensatoren. Sie
bilden einen Diplexer 11a, wie er in 6 gezeigt wird.
-
In
dem Diplexer 11a wird eine Resonanzfrequenz einer parallelen
Schaltung, die durch den Induktor 50 und den Kondensator 55 gebildet
wird, auf die zweite Übertragungsbandbreite
und die zweite Empfangsbandbreite oder deren Nähe festgelegt. Und eine Resonanzfrequenz
einer seriellen Schaltung, die durch den Induktor 52 und
den Kondensator 57 gebildet wird, wird auf die erste Übertragungsbandbreite
und die erste Empfangsbandbreite oder deren Nähe festgelegt. In der ersten Übertragungsbandbreite
wird ein Phasenschieber, der eine Phase um λg/4 mit einem gewünschten
Wellenwiderstand (üblicherweise
50 Ω) verschiebt,
zwischen dem SAW-Filter 13 und dem Port 1 in einer π-Form-Schaltung
ausgebildet. Die π-Form-Schaltung
beinhaltet C (der Kondensator 56) – L (eine kombinierte Impedanz des
Induktors 50 und des Kondensators 55) – C (der Kondensator 54).
In der zweiten Übertragungsbandbreite
wird ein Phasenschieber, der eine Phase um –λg/4 mit einem gewünschten
Wellenwiderstand (üblicherweise
50 Ω) verschiebt,
in einer Schaltung zwischen dem SAW-Filter 12 und dem Port 1 ausgebildet.
Die Schaltung beinhaltet C (der Kondensator 56) – L (eine
kombinierte Impedanz des Induktors 52 und des Kondensators 57) – C (der
Kondensator 58) – L (der
Induktor 53) – C
(der Kondensator 59). Der Induktor 51 ist ein
Drosselinduktor für
die Zuführung
eines Steuerstroms zu der Diode 43.
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Entsprechend
dieser Einstellung, wie sie in Ausführungsform 2 erläutert wird,
weist der SAW-Filter 13 eine Eingangsimpedanz auf, die
auf einen Kurzschluss in der ersten Übertragungsbandbreite eingestellt
wird, und der SAW-Filter 12 weist eine Impedanz auf, die
auf einen Kurzschluss in der zweiten Übertragungsbandbreite eingestellt
wird. Deshalb wird eine Impedanz von einem Punkt A zu der rechten
Seite auf einen offenen Stromkreis in der ersten und der zweiten Übertragungsbandbreite
eingestellt, so dass eine gewünschte
Wirkungsweise dieser Ausführungsform
bereitgestellt werden kann.
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In
der Ausführungsform
kann die Schaltung, die durch die Induktoren 50 bis 53 und
die Kondensatoren 54 bis 59 gebildet wird, äquivalent
bereitgestellt werden durch eine verteilte konstante Schaltung, oder
sie kann teilweise mit einer verteilten konstanten Schaltung kombiniert
werden.
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Die
SAW-Filter 12 und 13 bestehen jeweils, wie in 2 gezeigt,
insbesondere aus einem Abzweigfilter, der in einer Nähe des Durchlassbereichs stark
dämpfen
kann. Und jeder Filter weist, nachdem er in einem ersten Stadium
insbesondere einen Parallelresonator aufweist, einen Reflexionskoeffizienten
auf, dessen Größenordnung
nahe bei 1 liegt, so dass er eher vorzuziehen ist.
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Die
in 6 gezeigte Schaltung kann in einem beschichteten
Gehäuse
ausgebildet werden, das mehrere dielektrische Bleche aufweist. Nun
werden die Diode 43 und die SAW-Filter 12 und 13 an dem
beschichteten Gehäuse
befestigt, und die Induktoren und die Kondensatoren können in
dem beschichteten Gehäuse
ausgebildet werden. Und deshalb können sie integral aufgebaut
werden und einen Schaltungsumfang aufweisen, der, verglichen mit
einer ebenen Anordnung, bei der dieselbe Schaltung auf einem Substrat
ausgebildet wird, sehr verringert ist.
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Nach
der Ausführungsform
beinhaltet die Schaltung nur eine Diode. Im Gegensatz zu der Schaltung
nach dem Stand der Technik, die vier große, teuere Dioden benötigt, kann
eine klein, kostengünstige
Hybrid-Hochfrequenz(HF)-Schaltvorrichtung bereitgestellt werden.
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(Ausführungsform 4)
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Ausführungsform
4 wird nachstehend unter Bezug auf die Zeichnungen erläutert.
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In
Ausführungsform
4 wird eine Schaltung von Ausführungsform
2 teilweise modifiziert, und deshalb wird hauptsächlich der modifizierte Abschnitt erläutert. Dieselben
Teile wie in Ausführungsform
2 sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, und die Erläuterung
wird weggelassen.
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7 zeigt
eine spezifische Schaltungsanordnung des Blockdiagramms von 4, ähnlich wie die
Ausführungsformen
2 und 3. In dem Diagramm bezeichnen die Bezugszeichen 60 und 61 Dioden. Die
Bezugszeichen 62 bis 67 bezeichnen Induktoren. Die
Bezugszeichen 68 bis 75 bezeichnen Kondensatoren.
Sie bilden einen Diplexer 11b, wie er in 7 gezeigt
wird.
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Die
grundlegende Wirkungsweise des Diplexers 11b ist dieselbe,
wie sie in Ausführungsform
3 erläutert
wird, und sie wird deshalb hierin weggelassen. In dieser Ausführungsform
werden die Dioden 60 und 61 mit den Kondensatoren 68 und 75 geerdet. Sie
bieten folglich einen idealen Kurzschluss, sobald die Dioden 60 und 61 mit
dem Strom, der durch sie hindurch läuft, offen geschaltet werden.
Das heißt, die
offen geschalteten Dioden weisen induktive Komponenten auf, und
deshalb weisen die Kondensatoren 68 und 75 Kapazitäten auf,
die so gewählt
werden, dass sie die induktiven Komponenten jeweils in der ersten
und der zweiten Übertragungsbandbreite aufheben.
Die Induktoren 62, 66 und 67 sind Drosselinduktoren.
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Entsprechend
dieser Einstellung, wie sie in den Ausführungsformen 2 und 3 erläutert wird,
weist der SAW-Filter 13 eine Eingangsimpedanz auf, die nahezu
auf einen Kurzschluss in der ersten Übertragungsbandbreite eingestellt
wird, und der SAW-Filter 12 weist eine Impedanz auf, die
nahezu auf einen Kurzschluss in der zweiten Übertragungsbandbreite eingestellt
wird. Deshalb wird eine Impedanz von einem Punkt A zu der rechten
Seite ein offener Stromkreis, so dass eine gewünschte Wirkungsweise in der ersten
und der zweiten Übertragungsbandbreite
bereitgestellt werden kann.
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Die
Schaltungskomponenten, die den Diplexer 11b bilden und
sich von den Dioden 60 und 61 unterscheiden, können äquivalent
bereitgestellt werden durch eine verteilte konstante Schaltung,
oder eine teilweise Kombination einer verteilten konstanten Schaltung.
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Die
in 7 gezeigte Schaltung kann in einem beschichteten
Gehäuse
ausgebildet werden, das mehrere dielektrische Bleche aufweist. Nun
können
die Dioden 43, 60 und 61 und die SAW-Filter 12 und 13 an
dem beschichteten Gehäuse
befestigt werden, und die Induktoren und die Kondensatoren werden
in dem beschichteten Gehäuse
ausgebildet. Und deshalb können
sie integral aufgebaut werden und einen Schaltungsumfang aufweisen,
der vergli chen mit einer ebenen Anordnung, bei der dieselbe Schaltung
auf einem Substrat ausgebildet wird, sehr verringert ist.
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Nach
der Ausführungsform
beinhaltet die Schaltung drei Dioden. Im Gegensatz zu der Schaltung
nach dem Stand der Technik, die vier große, teuere Dioden benötigt, kann
eine kleine, kostengünstige
Hybrid-Hochfrequenz(HF)-Schaltvorrichtung bereitgestellt werden.
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(Ausführungsform 5)
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Durch
Anwendung der vorstehenden Ausführungsformen
2 bis 4 kann eine Hybrid-Hochfrequenz(HF)-Schaltvorrichtung
auf Dreifach-Bänder angewendet
werden, einschließlich,
zum Beispiel GSM (900 MHz)/DCS (1,8 GHz) in Europa und PCS (1,9
GHz) in den USA.
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8 ist
ein Blockdiagramm, das eine schematische Anordnung einer Hybrid-HF-Schaltvorrichtung
nach Ausführungsform
5 zeigt. Das Blockdiagramm in 8 ist ein
modifiziertes Blockdiagramm von 4. Dieselben
Teile sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, und die Erläuterung
wird weggelassen.
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DCS
(1,8 GHz) und PCS (1,9 GHz) liegen nahe beieinander, und deshalb
werden die Signale in Ihnen durch einen herkömmlichen Leistungsverstärker gesteuert.
Deshalb weist die Vorrichtung in dem Diagramm, das in 8 gezeigt
wird, zur Übertragung
zwei Systeme auf, ein DCS-PCS-System und ein GSM-System. Auf einer
Empfangsseite beinhaltet die Vorrichtung Oberflächenwellen(SAW)-Filter 12a und 12b und Übertragungsleitungen 80a und 80b,
um als ein Schalter zu arbeiten.
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Das
heißt,
ein Schalter 10a schaltet zwischen Senden und Empfangen
um. Auf einer Sendeseite werden Signale in den GSM- und DCS-PCS-Bändern durch
einen Diplexer 9a jeweils bis zu den Tiefpassfiltern (LPFs) 7 und 8a kombiniert. Auf
einer Empfangsseite teilt ein Diplexer 11c, der eine Phasenverschiebungsfunktion
aufweist, ein Signal in das GSM-Band und das DCS-PCS-Band auf. Dann
wird ein Signal in dem DCS-PCS-Band jeweils bis zu den Übertragungsleitungen 80a und 80b in
das DCS-Band und das PCS-Band aufgeteilt. Die SAW-Filter 12a und 12b sind
auf den Signalwegen bereitgestellt. Der Schalter 10a wird
durch einen Steueranschluss 6 gesteuert.
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9 zeigt
eine spezifische Schaltungsanordnung des Blockdiagramms in 8.
Die Schaltung in 9, die auf der von 7 basiert,
weist grundsätzlich
denselben Aufbau auf und unterscheidet sich nur durch verschiedene
Komponentenwerte. Deshalb werden dieselben Teile mit denselben Bezugszeichen
bezeichnet und die Erläuterung
wird weggelassen.
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Die
Schaltung in 9 beinhaltet einen weiteren
SAW-Filter, die Übertragungsleitungen 80a und 80b zur
Aufteilung eines Signals in die Empfangsbänder DCS und PCS und zur Bearbeitung
des zweiten Übertragungsbandes
von 1710–1910
MHz (nachstehend ein drittes Übertragungsband
genannt), und des zweiten Empfangsbandes von 1805–1990 MHz (nachstehend
ein drittes Empfangsband genannt), was sich von der Schaltung in 7 unterscheidet.
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Bezugszeichen 12a bezeichnet
einen SAW-Filter für
ein DCS-Empfangsband, und Bezugszeichen 12b bezeichnet
einen SAW-Filter für
ein PCS-Empfangsband. In dem DCS-Empfangsband (1805–1880 MHz)
und dem PCS-Empfangsband (1930–1990
MHz) weist jede der Übertragungsleitungen 80a und 80b eine
elektrische Strecke auf, bei der eine Impedanz von einem Punkt C
zu der gegenüberliegenden
Seite (d. h., zu dem SAW-Filter 12b in dem DCS-Empfangsband)
auf einen offenen Stromkreis eingestellt wird. Ferner wird unter
Betrachtung einer Phasendrehung in der Schaltung, die die Kondensatoren 71 bis 74,
die Induktoren 64 und 65 und die Impedanzen der
Diode 61, des Induktors 66 und des Kondensators 75 beinhaltet,
eine Impedanz von einem Punkt A zu der rechten Seite auf einen offenen Stromkreis
in dem dritten Übertragungsband
eingestellt.
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In
dieser Anordnung kann eine gewünschte Wirkungsweise
verwirklicht werden.
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Die
in 9 gezeigte Schaltung kann in einem beschichteten
Gehäuse
ausgebildet werden, das mehrere dielektrische Bleche aufweist. Nun
können
die Dioden 43, 60 und 61 und die SAW-Filter 12a, 12b und 13 an
dem beschichteten Gehäuse
befestigt werden, und die Induktoren und die Kondensatoren können in
dem beschichteten Gehäuse
ausgebildet werden. Und deshalb können sie integral aufgebaut
sein und einen Schaltungsumfang aufweisen, der verglichen mit einer
ebenen Anordnung, bei der dieselbe Schaltung auf einem Substrat
ausgebildet wird, sehr verringert werden.
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Nach
der Ausführungsform
kann eine auf ein Dreifach-Band anwendbare Hybrid-HF-Schaltvorrichtung
bereitgestellt werden, die eine einfache Schaltungsanordnung aufweist.
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(Ausführungsform 6)
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Ausführungsform
6 wird nachstehend unter Bezug auf die Zeichnungen erläutert.
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10 ist
ein Blockdiagramm, einer Hybrid-Hochfrquenz(HF)-Schaltvorrichtung
nach Ausführungsform
6. Die Bezugszeichen 201, 202, 203, 204, 205a und 205b bezeichnen
Eingangs-/Ausgangs-Ports. Die Bezugszeichen 207 und 208 bezeichnen
Tiefpassfilter (LPFs). Die Bezugszeichen 212a, 213a und 213b bezeichnen
Oberflächenwellen(SAW)-Filter.
Die Bezugszeichen 244 und 245 bezeichnen Steueranschlüsse. Bezugszeichen 248 bezeichnet
einen Diplexer, der aus einem LPF und einem Hochpassfilter (HPF)
aufgebaut wird. Die Bezugszeichen 246 und 247 bezeichnen
Schalter. Die Bezugszeichen 281a, 281b und 281c sind Übertragungsleitungen.
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In
dem Diagramm werden zur Übertragung Signale
in dem DCS(1,8 GHz)-Band und dem PCS(1,9 GHz)-Band, die nahe beieinander
liegen, durch einen herkömmlichen
Leistungsverstärker
gesteuert, und deshalb weist die Vorrichtung zwei Systeme auf, ein
DCS-PCS-System und
ein GSM-System. Auf einer Empfangsseite beinhaltet die Vorrichtung
SAW-Filter 213a und 213b und Übertragungsleitungen 281a, 281b und 281c,
um als ein Schalter zu arbeiten, und deshalb beinhaltet die Vorrichtung
drei Systeme, das GSM-, das DCS- und das PCS-System.
-
Das
heißt,
der Diplexer 248 teilt Signale auf und kombiniert sie in
einem GSM-Band und einem DCS-PCS-Band. Ein Signal in dem GSM-Band
wird ferner durch den Schalter 246 in die Übertragungsbandbreite
und die Empfangsbandbreite aufgeteilt. Der LPF wird auf der Übertragungsseite
angeschlossen, während
der SAW-Filter 212 an der Empfangsseite angeschlossen wird.
-
Das
DCS-PCS-Band wird außerdem
durch den Schalter 247 in die Übertragungsbandbreite und die
Empfangsbandbreite aufgeteilt. Der LPF 208 wird auf der Übertragungsseite
gekoppelt, während
die Empfangsseite ferner durch die Übertragungsleitungen 281a, 281b und 281c in
das DCS-Band und das PCS-Band aufgeteilt wird, um als Schalter zu
arbeiten. Die SAW-Filter 213a und 213b werden
auf den jeweiligen Wegen gekoppelt. Die Schalter 246 und 247 werden
durch die Steueranschlüsse 244 und 245 gesteuert.
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11 zeigt
eine spezifische Schaltungsanordnung des Blockdiagramms in 10.
In dem Diagramm bezeichnen die Bezugszeichen 249 bis 263 Kondensatoren.
Die Bezugszeichen 264 bis 273 bezeichnen Induktoren.
Die Bezugszeichen 276 und 277 bezeichnen Stromregelungswiderstände. Bezugszeichen 278 bezeichnet
eine Diode für
die Bildung des Schalters 246 in 10, und
Bezugszeichen 279 bezeichnet eine Diode für die Bildung
des Schalters 247 in 10. Die
Kondensatoren 249 bis 251 und der Induktor 264 bilden
den LPF 207 und die Kondensatoren 259 bis 261 und
der Induktor 270 bilden den LPF 208. Ferner bilden
die Kondensatoren 254 bis 258 und die Induktoren 268 und 269 den
Diplexer 248.
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Das
Bezugszeichen 213a bezeichnet einen SAW-Filter für einen
DCS-Empfang, und das Bezugszeichen 213b bezeichnet einen
SAW-Filter für einen
PCS-Empfang. In einem DCS-Empfangsband (1805–1880 MHz)
und einem PCS-Empfangsband (1930–1990 MHz) weist jede der Übertragungsleitungen 281b und 281c eine
elektrische Strecke auf, bei der eine Impedanz von einem Punkt F
zu der gegenüberliegenden
Seite (d. h., zu dem SAW-Filter 213b in dem DCS-Empfangsband)
auf einen offenen Stromkreis eingestellt wird.
-
Ferner
weisen die Übertragungsleitungen 247 und 281a elektrische
Strecken auf, die jeweils ein Viertel der Wellenlänge in der
ersten und der dritten Übertragungsbandbreite
betragen. Deshalb werden sowohl eine Impedanz von einem Punkt D
zu der rechten Seite als auch eine Impedanz von einem Punkt E zu
der rechten Seite jeweils in der ersten und der dritten Übertragungsbandbreite
auf einen offenen Stromkreis eingestellt, sobald die Dioden 278, 279, 290 und 293 offen
geschaltet werden.
-
In
dieser Anordnung kann eine gewünschte Wirkungsweise
bereitgestellt werden.
-
Die
in 11 gezeigte Schaltung kann in einem beschichteten
Gehäuse
ausgebildet werden, das mehrere dielektrische Bleche aufweist. Nun
können
die Dioden 278, 279, 290 und 293 und
die SAW-Filter 212, 213a und 213b an
dem beschichteten Gehäuse
befestigt werden, und die Induktoren und die Kondensatoren können in
dem beschichteten Gehäuse
ausgebildet werden. Und deshalb können sie integral aufgebaut
werden und einen Schal tungsumfang aufweisen, der verglichen mit
einer ebenen Anordnung, bei der dieselbe Schaltung auf einem Substrat
ausgebildet wird, sehr verringert ist.
-
Im Übrigen können die
Schaltung, die aus dem Induktor 291, dem Kondensator 292 und
der Diode 290 besteht, und die Schaltung, die aus dem Induktor 294,
dem Kondensator 295 und der Diode 293 besteht,
ersetzt werden durch einen einfachen Induktor oder nur durch geeignetes
Festlegen der Komponentenwerte, um so die oben beschriebenen einzelnen
Beziehungen zu erfüllen,
so dass die Schaltungsanordnung, die nur zwei Dioden verwendet, verwirklicht
werden kann.
-
Nach
der Ausführungsform
kann eine Hybrid-HF-Schaltvorrichtung bereitgestellt werden, die eine
einfache Schaltungsanordnung aufweist.
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(Ausführungsform 7)
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Ausführungsform
7 wird nachstehend unter Bezug auf die Zeichnungen erläutert. Ausführungsform
7 zeigt eine Einchip-Anordnung der Hybrid-Hochfrequenz(HF)-Schaltvorrichtung
nach den vorangehenden Ausführungsformen
1 bis 6.
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12 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine schematische Anordnung einer
Hybrid-HF-Schaltvorrichtung
nach Ausführungsform
7 zeigt. Bezugszeichen 300 bezeichnet ein beschichtetes
Gehäuse,
das durch Beschichten mehrerer dielektrischer Bleche ausgebildet
wird, von denen jedes eine relativ niedrige Dielektrizitätskonstante
aufweist (ca. εr < 10). In dem beschichteten
Gehäuse 300 werden
die Multilplexschaltungen, die Tiefpassfilter (LPFs) und ein Teil
der Schaltkreise ausgebildet. An dem beschichteten Gehäuse 300 werden
Chipkomponenten 302, z. B. Dioden, Chipinduktoren und weitere,
und ein Oberflächenwellen(SAW)-Filter 301 befestigt.
Sie bilden ein Einchip-Hybrid-HF-Schaltmodul.
-
Das
heißt,
in dem beschichteten Gehäuse 300 werden
Induktoren als Elektrodenmuster, wie Mäandermuster oder Spiralmuster,
für die
Bildung von Schaltungen ausgebildet, und jeder Kondensator besteht
aus einem Paar Elektroden. Eine Eingangs-/Ausgangselektrode 304 und
eine Masseelektrode 303 werden an der Seite des beschichteten
Gehäuses 300 ausgebildet.
Der SAW-Filter 301 wird an dem beschichteten Gehäuse 300 mittels
Drahtanschluss oder Flip-Chip-Befestigung befestigt, um den Umfang
zu verringern.
-
Die
Chipkomponenten 302, z. B. die Dioden für die Bildung der Schalter
und der Chipinduktoren, die als Drosselinduktoren verwendet werden,
können nicht
in dem beschichteten Gehäuse 300 ausgebildet werden.
Selbst wenn sie ausgebildet werden können, weisen sie so große Werte
auf, dass sie kaum klein werden können, folglich werden sie an
dem beschichteten Gehäuse 300 befestigt.
Deshalb können die
Elemente, die nicht in dem beschichteten Gehäuse 300 ausgebildet
werden können,
die Komponenten, die zu große
Werte aufweisen, um, selbst wenn sie ausgebildet werden, verringert
werden zu können und
die Komponenten, die kaum gegen eine Störung geschützt sind, an dem beschichteten
Gehäuse 300 befestigt
werden. Das bietet einen Einchip-Aufbau und verringert die Gesamtabmessung.
-
Obwohl
in dem Diagramm nicht gezeigt, schützt eine Metallkappe, die zur
Abdeckung der Oberfläche
des beschichteten Gehäuses 300 elektrisch
geerdet wird, das Modul vor einer externen elektromagnetische Störbeeinflussung.
Ein ungekapselter Chip und ein Harz-Chip der Diode können als eine
Chipkomponente 302 montiert werden.
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Ein
spezieller Aufbau des beschichteten Gehäuses 300 wird unter
Bezug auf 13 erläutert.
-
13 ist
eine perspektivische Explosionsansicht von 12, in
der die Bezugszeichen 300a bis 300c drei Bleche
bezeichnen, die von dem Gehäuse 300 gebildet
werden und beliebig in drei aufgeteilt werden, und die Bezugszeichen 305 bis 305d bezeichnen
Masseanschlüsse
zur Befestigung des SAW-Filters 301. Die Masseanschlüsse 305a bis 305d werden
jeweils durch die Durchgangslöcher 306a–306d in
dem Blech 300a und 300b unmittelbar an eine Masseelektrode 303a angeschlossen,
die an dem Blech 300c ausgebildet wird. Diese Anordnung verringert,
wie in 2 gezeigt, eine Parasitärinduktivität zwischen Masse und jedem
SAW-Resonator 123 und 125, und verringert deshalb
eine Abwärtsverschiebung
einer Reihen-Resonanzfrequenz jedes SAW-Resonators 123 und 125.
Als ein Ergebnis weist der SAW-Filter 301 eine Charakteristik
auf, bei der eine Frequenzverschiebung auf der Unterseite des Dämpfungspols
abnimmt, so dass eine Verschlechterung einer Dämpfungsleistung verringert werden
kann.
-
Obwohl
nicht gezeigt, weist die Masseelektrode 303a, die nahe
am unteren Ende ausgebildet wird, worauf eine Schicht nahe der oberen
Fläche des
beschichteten Gehäuses 300 ausgebildet
wird, eine verkürzte
Länge jedes
Durchgangslochs 306a–306d auf.
Das ver mindert die Parasitärinduktivität und die
Verschlechterung der Dämpfungsleistung
des SAW-Filters 301 wirksamer.
-
Ferner
vermindern mehrere Durchgangslöcher,
die die Masseelektrode 303a mit jedem der Masseanschlüsse 305a–305d verbinden,
für den
jeweiligen Masseanschluss weiter die Parasitärinduktivität und die Verschlechterung
der Dämpfungsleistung
des SAW-Filters 301.
-
Industrielle
Anwendbarkeit
-
Wie
aus der obigen Beschreibung klar hervorgeht, wird nach der Erfindung
eine Hybrid-Hochfrequenz(HF)-Schaltvorrichtung
bereitgestellt, die weniger Dioden beinhaltet und einen kleineren
Umfang und eine höhere
Leistung aufweist. Die Vorrichtung ist, ungeachtet des sehr einfachen
Aufbaus, ausreichend anwendbar auf Mehrfachbänder, wie Dualbänder und
Dreifachbänder.
-
- 1–5
- Eingangs-/Ausgangs-Port
- 6
- Steueranschluss
- 7,
8
- Tiefpassfilter
(LPF)
- 9,
11
- Diplexer
- 10
- Schalter
- 12,
13
- Oberflächenwellen(SAW)-Filter
- 80a,
80b
- Übertragungsleitung
- 201–205
- Eingangs-/Ausgangs-Port
- 244,
245
- Steueranschluss
- 207,
208
- Tiefpassfilter
(LPF)
- 248
- Diplexer
- 246,
247
- Schalter
- 212,
213
- Oberflächenwellen(SAW)-Filter
- 281a–281c
- Übertragungsleitung