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DE60028664T2 - Flexibler Behälter für Flüssigkeiten - Google Patents

Flexibler Behälter für Flüssigkeiten Download PDF

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DE60028664T2
DE60028664T2 DE60028664T DE60028664T DE60028664T2 DE 60028664 T2 DE60028664 T2 DE 60028664T2 DE 60028664 T DE60028664 T DE 60028664T DE 60028664 T DE60028664 T DE 60028664T DE 60028664 T2 DE60028664 T2 DE 60028664T2
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DE
Germany
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welded area
incision
tubular element
container
bag
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D75/00Packages comprising articles or materials partially or wholly enclosed in strips, sheets, blanks, tubes or webs of flexible sheet material, e.g. in folded wrappers
    • B65D75/52Details
    • B65D75/58Opening or contents-removing devices added or incorporated during package manufacture
    • B65D75/5805Opening or contents-removing devices added or incorporated during package manufacture for tearing a side strip parallel and next to the edge, e.g. by means of a line of weakness
    • B65D75/5811Opening or contents-removing devices added or incorporated during package manufacture for tearing a side strip parallel and next to the edge, e.g. by means of a line of weakness and defining, after tearing, a small dispensing spout, a small orifice or the like

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)
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  • Tubes (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen flexiblen Behälter für Flüssigkeiten.
  • Flexible Behälter werden normalerweise für die Aufnahme von Getränken, Würzmitteln, Arzneimitteln, Körperpflegeprodukten, Parfüm und Kosmetika verwendet.
  • Bei den Beuteln derartiger Behälter handelt es sich im allgemeinen um Einwegartikel, die aus einer oder aus zwei übereinandergelegte Folienbahnen hergestellt werden.
  • Im erstgenannten Fall wird eine einfache Folie verwendet, die einmal zusammengefaltet und an den Rändern bis auf einen Bereich verschweißt wird, der lang genug ist, um den Beutel mit der gewünschten Flüssigkeit zu befüllen.
  • Im zweitgenannten Fall werden zwei getrennte Folienbahnen verbunden und zusammengeschweißt, wobei ebenfalls ein Bereich am Rand offen bleibt, um den Beutel zu befüllen.
  • In beiden Fällen werden diese Behälter normalerweise im offenen Bereich des Beutels versiegelt und können anschließend zur Benutzung des Produkts geöffnet werden, indem der Beutel am Rand einfach teilweise oder vollständig aufgerissen wird.
  • Der oben beschriebene Behälter weist allerdings einige Nachteile auf.
  • Insbesondere wenn es sich bei der darin enthaltenen Flüssigkeit um ein Getränk handelt, ist das Trinken problematisch, weil der Benutzer den Behälter mit dem Beutel direkt an den Mund führt. In diesem Fall kommt es aufgrund der Schwierigkeiten beim Regulieren der auszubringenden Menge zu einem teilweisen Verlust oder sogar zum Verschütten der Flüssigkeiten auf die Kleider des Benutzers. Der Behälter kann nicht wieder verschlossen werden, so dass der Inhalt vollständig aufgebraucht oder in einen passenden Behälter umgeschüttet werden muss, was aber normalerweise nicht möglich ist, da diese Behälter unter schwierigen Bedingungen, wie beispielsweise Ausstellungs- oder Sportveranstaltungen verwendet werden.
  • Bekannt sind flexible Behälter für Flüssigkeiten, die ein rohrförmiges Element besitzen, welches an der Schweißnaht zum Ausgießen der Flüssigkeit teilweise in den Beutel eingesetzt ist. Dieses rohrförmige Element wird mit einem Stopper verschlossen. Der Stopper kann in das rohrförmige Element eingeschraubt werden und besitzt eine Kontrollversiegelung, um zu gewährleisten, dass der Behälter nicht bereits geöffnet wurde.
  • Abgesehen von der Wiederverschließbarkeit des Behälters, ermöglicht diese Lösung, die darin enthaltene Flüssigkeit bequem zu trinken und vermindert die Gefahr eines Verschüttens derselben beim Öffnen des Beutels.
  • Diese Art von Behälter ist jedoch mit Nachteilen verbunden. Das rohrförmige Element mit dem dazugehörigen Stopper macht den Behälter steifer und vergrößert seine Ausmaße, so dass in Transportkartons o.ä. geringere Stückzahlen untergebracht werden können.
  • In einer anderen Ausführungsform ist der Stopper umgedreht mit dem rohrförmigen Element des Behälters verbunden. In diesem Fall wird der Behälter geöffnet, indem der Stopper gebrochen wird. Nachdem ein Teil seines Inhalts verzehrt wurde, wird er durch die Kelchform des Stoppers wieder verschlossen. In der kelchförmigen Vertiefung des Stoppers kann ein Zapfen vorgesehen sein, der zum besseren Verschließen in den rohrförmigen Körper eingesteckt werden kann.
  • Diese Lösung bietet keine Gewähr für die Hygiene des Behälterinhalts, da die Innenseite der kelchförmigen Vertiefung des Stoppers bis zum ersten Öffnen des Behälters mit der Außenseite in Berührung bleibt.
  • In den Unterlagen AS 5 312 189 A und US 4 119 128 A wird ein flexibler Behälter für Flüssigkeiten beschrieben, welcher einen Beutel mit mindestens einem geschweißten Bereich, ein in den verschweißten Bereich eingesetztes, rohrförmiges Element für die Zufuhr der Flüssigkeit, ein in den Beutel einmündendes, erstes Ende und ein Verschlusselement für das rohrförmige Element umfasst. Der geschweißte Bereich besitzt einen Fortsatz, der bis einschließlich zum zweiten Ende des rohrförmigen Elements reicht und das Verschlusselements zwischen dem verschweißten Bereich und dem Fortsatz definiert, wobei mindestens eine geschnittene Fläche vorgesehen ist, um den Fortsatz vom Beutel zu trennen.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die oben erläuterten Nachteile zu beseitigen, indem ein flexibler Behälter für Flüssigkeiten vorgestellt wird, der ein leichtes Öffnen und einen bequemen Verzehr des Inhalts, gleichzeitig aber auch einen hygienischen Verschluss des Behälters ermöglicht. Die Unterlage WO 9610993 A zeigt einen Behälter für flüssige Produkte, welcher einen Hohlkörper umfasst, der mit einem Öffnungsbereich verbunden ist.
  • Diese und andere Aufgaben, die in der folgenden Beschreibung näher veranschaulicht werden, werden erfindungsgemäß durch einen flexiblen Behälter für Flüssigkeiten erfüllt, der mit einem die Flüssigkeit enthaltenden Beutel versehen ist, welcher mindestens einen verschweißten Bereich, ein in den verschweißten Bereich eingesetztes, rohrförmiges Element zum Ausgießen der Flüssigkeit umfasst und ein erstes, im Beutel befindliches Ende sowie ein Verschlusselement des rohrförmigen Elements aufweist. Der Behälter besitzt einen verschweißten Bereich mit einem Fortsatz, der bis einschließlich zum zweiten Ende des rohrförmigen Elements reicht und das Verschlusselement definiert, wobei eine geschnittene Fläche zwischen dem verschweißten Bereich und dem Fortsatz vorgesehen ist, um den Beutelfortsatz zu trennen.
  • Vorteilhafterweise ist mindestens ein Einschnitt in Querrichtung zum rohrförmigen Element in der geschnittenen Fläche vorgesehen, um das Abreißen und die Abtrennung des Fortsatzes vom verschweißten Bereich zu erleichtern.
  • Darüber hinaus umfasst der Einschnitt vorteilhafterweise mindestens zwei Anteile, die an den entgegengesetzten Enden des rohrförmigen Elements angebracht sind.
  • Darüber hinaus besitzt der verschweißte Bereich mindestens einen, im Wesentlichen parallelen und unterhalb des Einschnitts verlaufenden Schnitt, mit einem anfänglichen Ende an der ersten Seitenkante des verschweißten Bereiches und einem abschließenden Ende, das im Wesentlichen einen Abstand zum rohrförmigen Element aufweist; der Anteil des verschweißten Bereiches zwischen dem Schnitt und dem Einschnitt bildet einen flexiblen Streifen, der den Beutel nach dem Öffnen des Behälters weiterhin mit dem Verschlusselement des rohrförmigen Elements verbindet.
  • In der nachfolgenden Beschreibung der Erfindung wird auf die Zeichnungen Bezug genommen, in welchen eine Ausführungsform beispielhaft ohne einschränkende Wirkung dargestellt ist. Es zeigen:
  • 1 eine schematische, perspektivische Ansicht eines Behälters in geschlossener Stellung, welcher nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist;
  • 2 einen Ausschnitt des Behälters aus 1 in geöffneter Stellung;
  • 3 eine schematische, perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform des Behälters in geschlossener Stellung, welcher nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist;
  • 4 eine teilweise Vorderansicht einer dritten Ausführungsform des Behälters in geschlossener Stellung, welcher nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist;
  • 5 den Behälter aus 4 in geöffneter Stellung, welcher nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist;
  • 6 eine teilweise Vorderansicht des erfindungsgemäßen Behälters in geschlossener Stellung;
  • 7 den Behälter aus 6 in geöffneter Stellung;
  • 8 eine andere Ausführungsform des in 6 gezeigten Behälters;
  • 9 einen Ausschnitt des zweiten Endes des rohrförmigen Elements in einer weiteren Ausführungsform des Behälters.
  • Unter Bezugnahme auf die 1 und 2 umfasst der nicht zur Erfindung gehörende, flexible Behälter für Flüssigkeiten 1 einen Beutel 2 für die Aufnahme der Flüssigkeit, welcher mindestens einen verschweißten Bereich 3 besitzt. Ein rohrförmiges Element 4 für die Zufuhr der Flüssigkeit ist in den verschweißten Bereich 3 eingesetzt und besitzt ein erstes Ende 4a, das in den Beutel 2 reicht.
  • Der verschweißte Bereich 3 besitzt einen Fortsatz 3a, der bis einschließlich zum zweiten Ende 4b des rohrförmigen Elements 4 reicht und ein Verschlusselement 5 definiert
  • Eine geschnittene Fläche 6 ist zwischen dem verschweißten Bereich 3 und dem Fortsatz 3a vorgesehen, um den Fortsatz 3a vom Beutel 2 zu trennen.
  • Gemäß dem in den 1 und 2 dargestellten Beispiel ist die geschnittene Fläche 6 mit einem Einschnitt 7 versehen, welcher in Querrichtung zum rohrförmigen Element 4 angeordnet ist, um das Abreißen und die Abtrennung des Fortsatzes 3a des verschweißten Bereiches 3 zu erleichtern.
  • Dieser Einschnitt 7 erstreckt sich von der ersten Seitenkante 3b zur zweiten Seitenkante 3c des verschweißten Bereiches 3 und umfasst zwei genutete Linien 8a und 8b, die in einem Abstand zwischen diesen an den entgegengesetzten Seiten des rohrförmigen Elements 4 angeordnet sind.
  • Die Linien 8a und 8b des Einschnitts 7 erstrecken sich zum rohrförmigen Element 4 ohne Beeinträchtigung des verschweißten Bereiches 3 und dessen Fortsatz 3a am rohrförmigen Element 4 und ohne eine Verbindung zwischen der Außenseite und der Innenseite des Behälters 1 herzustellen.
  • Wie in 2 zu sehen ist, besitzt der Fortsatz 3a des verschweißten Bereiches 3 in der geöffneten Stellung des Behälters 1 einen Hohlraum 9 zum Einsetzen des rohrförmigen Elements 4.
  • Unter Bezugnahme auf 3 besteht der Einschnitt 7 in einer nicht zur Erfindung gehörenden Variante des Behälters 1 aus eine Abreißlinie, welche darüber hinaus die beiden genuteten Linien 8a und 8b umfasst. Außerdem besitzt der verschweißte Bereich 3 am Fortsatz 3a eine Verengung rund um das rohrförmige Element 4, um bei großen Behältern den Beutelmaterialverbrauch zu verringern.
  • Unter Bezugnahme auf die 4 und 5 besitzt der verschweißte Bereich 3 in einer Ausführungsform des nicht zur Erfindung gehörenden Behälters 1 mindestens einen Haltebereich 10 unterhalb des Einschnitts 7, um ein Verschütten der Flüssigkeit während des Abreißens zu vermeiden.
  • Ein erstes Ende 7a des Einschnitts 7 befindet sich in einem bestimmten Abstand von der ersten Seitenkante 3b des verschweißten Bereiches 3. Ein zweites Ende 7b desselben Einschnitts 7 befindet sich an der zweiten Seitenkante 3c des verschweißten Bereiches 3.
  • Der Einschnitt 7 umfasst stets die beiden genuteten Linien 8a und 8b. Vorteilhafterweise besitzt der verschweißte Bereich 3 am ersten Ende 7a des Einschnitts 7 einen Rissstopper 7c mit runden Kanten, um beim Öffnen des Behälters 1 ein Weiterreißen des verschweißten Bereiches 3 am ersten Ende 7a zu verhindern. Der Rissstopper 7c kann elliptisch oder rund geformt sein.
  • Der verschweißte Bereich 3 besitzt einen Schnitt 11a, der im Wesentlichen parallel unterhalb des Einschnitts 7 verläuft. Dieser Schnitt 11a besitzt ein anfängliches Ende 12a an der ersten Seitenkante 3b des verschweißten Bereiches 3 und ein abschließendes Ende 13a, welches im Wesentlichen einen Abstand zum rohrförmigen Element 4 aufweist. Der Teil des verschweißten Bereiches 3, der sich zwischen dem Schnitt 11a und dem Einschnitt 7 befindet, bildet einen flexiblen Streifen 14a, der den Beutel 2 nach dem Öffnen des Behälters 1 weiterhin mit dem Verschlusselement 5 des rohrförmigen Elements 4 verbindet.
  • Vorteilhafterweise besitzt der verschweißte Bereich 3 am Ende 13a des Schnittes 11a einen Rissstopper 15a mit runden Kanten, um zu verhindern, dass der verschweißte Bereich 3 am Ende 13a des Schnittes 11a reißt. Der Rissstopper 15a kann elliptisch oder rund geformt sein.
  • Der Fortsatz 3a des verschweißten Bereiches 3 besitzt einen Hohlraum 9, der zusätzlich zum zweiten Ende 4b des rohrförmigen Elements 4 ausgebildet ist und einen rohrförmigen Teil 16 als Fortsatz des genannten Hohlraums 9. Der rohrförmige Teil 16 besitzt einen Querschnitt, der größer ist als der Querschnitt des rohrförmigen Elements 4 ist, um das Einsetzen des Verschlusselements 5 in das rohrförmige Element 4 für die Flüssigkeitszufuhr zu erleichtern.
  • Wie in den 4 bis 8 dargestellt ist, befindet sich das untere Ende 4a des rohrförmigen Elements 4 an der Kante zwischen dem verschweißten Bereich 3 und der Innenseite des Beutels 2, damit die gesamte, im Behälter 1 enthaltene Flüssigkeit restlos aufgebraucht werden kann.
  • Wie in den 4 bis 8 zu sehen ist, besitzt der verschweißte Bereich 3 darüber hinaus mindestens eine Öffnung 17 oberhalb des Einschnitts 7, um den Beutel an einen Ständer zu hängen.
  • Unter Bezugnahme auf die 6 und 7 der vorliegenden Erfindung unterscheidet sich der Behälter 1 der vorliegenden Erfindung von der zuvor beschriebenen, in den 4 und 5 gezeigten Ausführungsform dadurch, dass auch das zweite Ende 7b des Einschnitts 7 sich in einem vorgegebenen Abstand von der zweiten Seitenkante 3c des verschweißten Bereiches 3 befindet und außer dem Schnitt 11a einen zweiten Schnitt 11b aufweist, welcher sich an der zum rohrförmigen Element 4 entgegengesetzten Seite befindet und alle Merkmale des Schnittes 11a aufweist.
  • Insbesondere besitzt der Schnitt 11b ein anfängliches Ende 12b an der zweiten Seitenkante 3c des verschweißten Bereiches 3 und ein abschließendes Ende 13b, welches im Wesentlichen einen Abstand zum rohrförmigen Element 4 aufweist. Der zweite Schnitt 11b bildet mit dem Einschnitt 7 einen zweiten flexiblen Streifen 14b des verschweißten Bereiches 3, der mit dem ersten flexiblen Streifen 14a zusammenwirkt, um den Beutel 2 nach dem Öffnen des Behälters 1 weiterhin mit dem Verschlusselement 5 zu verbinden.
  • Vorteilhafterweise besitzt der verschweißte Bereich 3 einen Rissstopper 15b mit runden Kanten am zweiten Ende 13b des Schnittes 11b, um einen Riss des verschweißten Bereiches 3 am abschließenden Ende 13b des zweiten Schnittes 11b zu verhindern. Die Öffnung 15b kann elliptisch oder rund geformt sein.
  • Darüber hinaus besitzt der verschweißte Bereich 3 vorteilhafterweise einen zweiten Rissstopper 7d mit runden Kanten am zweiten Ende 7b des Einschnitts 7, um beim Öffnen des Behälters 1 ein Weiterreißen des verschweißten Bereiches 3 am zweiten Ende 7b zu verhindern. Der zweite Rissstopper 7d kann elliptisch oder rund geformt sein.
  • Wenn der Einschnitt 7 aufgrund der Abmessungen des Fortsatzes 3a des verschweißten Bereiches 3 nicht zu kurz ist, kann der zweite Schnitt 11b nicht ausgeführt werden. Auch in diesem Falle umfasst der Einschnitt 7 die beiden Linien 8a und 8b.
  • Unter Bezugnahme auf 8 unterscheidet sich eine weitere Ausführungsform des Behälters 1 von der zuvor beschriebenen und in den 6 und 7 dargestellten Ausführungsform dadurch, dass sie Verbindungselemente 18 zwischen den beiden Kanten des Schnitts 11a und zwischen den beiden Kanten des Schnittes 11b umfasst, um zu verhindern, dass der Fortsatz 3a des verschweißten Bereiches 3 sich beim Einstellen des Behälters in einen Transportkarton auf unangemessene Weise durchbiegt. Darüber hinaus besteht der Einschnitt 7 gemäß der in 3 gezeigten Ausführungsform aus einer Abreißlinie und umfasst die beiden genuteten Linien 8a und 8b. Der verschweißte Bereich 3 besitzt an seinem Fortsatz 3a eine Verengung rund um das rohrförmige Element 4.
  • 9 zeigt einen Ausschnitt des zweiten Endes 4b des rohrförmigen Elements 4 in einer sechsten Ausführungsform des Behälters 1 mit einem zweiten Ende 4b des rohrförmigen Elements 4, welches einen Stopper 19 umfasst, der auf demselben rohrförmigen Element 4 angebracht ist.
  • Der erfindungsgemäße flexible Behälters für Flüssigkeiten ist wie folgt zu benutzen: nach Ergreifen des Behälters muss die geschnittene Fläche 6 so betätigt werden, dass der Fortsatz 3a des verschweißten Bereiches 3 vom Beutel 2 getrennt wird. Insbesondere bei den in den Figuren gezeigten Ausführungsformen muss eine Drehung und ein leichter Zug auf den Fortsatz 3a ausgeübt werden, um den Fortsatz am Einschnitt 7 abzubrechen.
  • Genauer gesagt, beginnt der Bruch an den beiden genuteten Linien 8a, 8b oder an der Abreißlinie und erstreckt sich entlang der vom Einschnitt 7 definierten Richtung, so dass er folglich auch den Teil 20 des Fortsatzes 3a betrifft, der in den Figuren in Form einer gestrichelten Linie dargestellt ist.
  • Zur Vermeidung eines Verschüttens der Flüssigkeit beim Ziehen kann der Behälter 1 vorteilhafterweise im Haltebereich 10 angefasst werden, der sich unterhalb des Einschnittes 7 befindet.
  • Auf diese Weise kann das Verschlusselement 5 vom rohrförmigen Element 4 abgezogen werden, um den Inhalt des Beutels zu benutzen.
  • Darüber hinaus ist das Verschlusselement 5 durch die flexiblen Streifen 14a, 14b am Beutel 2 befestigt und kann, nach dem Abziehen vom rohrförmigen Element 4 während der Verwendung der Flüssigkeit seitwärts gedreht oder auf einer Seite zusammengefaltet werden, ohne verloren zu gehen.
  • Die Flüssigkeit wird durch das rohrförmige Element 4 zugeführt. Am Ende des Gebrauchs kann der Behälter 1 wieder zuverlässig und fest verschlossen werden, indem erneut das Verschlusselement 5 mittels Hohlraum 9 in das rohrförmige Element 4 eingesetzt wird. Vorteilhafterweise erleichtert der rohrförmige Teil 16 das Einsetzen, während der Hohlraum 9, der zusätzlich zum rohrförmigen Element 4 ausgebildet ist, das Verschlusselement zusammenpresst, wodurch ein zuverlässiger und hermetischer Verschluss des Behälters 1 gewährleistet wird.
  • Die Erfindung bietet bedeutende Vorteile.
  • In erster Linie ist diese Lösung besonders einfach, da der Behälter 1 kleine Ausmaße besitzt und die Anzahl der in einem Karton oder Ähnlichem verstaubaren Behälter dadurch kaum begrenzt wird. Das rohrförmige Element 4 ermöglicht eine leichte Zufuhr der im Beutel 2 enthaltenen Flüssigkeit. Der Behälter 1 kann mit Hilfe des Verschlusselements 5 wieder verschlossen werden. Da die Innenwände des Hohlraums 9 vor dem Öffnen des Behälters 1 in keiner Weise mit der Außenseite in Kontakt kommen können, ist die Hygiene der darin enthaltenen Flüssigkeit gewährleistet.
  • Beim Öffnen sind Flüssigkeitsverluste aus dem Behälter 1 begrenzt und ein zuverlässiger, hermetischer Verschluss des Behälters 1 nach dem Öffnen ist gewährleistet.
  • In zweiter Linie besteht sowohl nach dem Abziehen des Fortsatzes 3a vom verschweißten Bereich 3 am Einschnitt 7, als auch beim erneuten Öffnen des Behälters 1 keine Gefahr, das Verschlusselement 5 zu verlieren, da mindestens ein flexibler Streifen 14a vorhanden ist, so dass dieses nicht in die Umwelt gelangen kann.
  • Die dargestellte Erfindung kann zahlreiche Veränderungen und Variationen erfahren, welche allesamt im Erfindungskonzept gemäß den beiliegenden Ansprüchen enthalten sind.
  • So kann beispielsweise der Einschnitt 7, wobei die genuteten Linien 8a und 8b letzteren und den Umriss bilden, nicht aus einer durchgehenden Öffnung, sondern lediglich aus einer oberflächlichen Einkerbung im Behältermaterial bestehen. Diese Einkerbungen können an der Kante 3d des verschweißten Bereiches 3 vorgenommen werden. Vorteilhafterweise werden sie an beiden Katen 3d, 3a des verschweißten Bereiches 3 vorgenommen.

Claims (11)

  1. Flexibler Behälter für Flüssigkeiten (1 ), der Folgendes umfasst: einen Beutel (2) für die Aufnahme der Flüssigkeit mit mindestens einem verschweißten Bereich (3), einem in den verschweißten Bereich (3) eingesetzten rohrförmigen Element (4) für die Zufuhr der Flüssigkeit (3) mit einem ersten Ende (4a), das in den Beutel (2) reicht, einem Verschlusselement (5) des rohrförmigen Elements (4); der verschweißte Bereich (3) weist einen Fortsatz (3a) auf, der bis einschließlich zum zweiten Ende (4b) des rohrförmigen Elements (4) reicht und das Verschlusselement (5) zwischen de verschweißten Bereich (3) und dem Fortsatz (3a) definiert, wobei mindestens eine geschnittene Fläche (6) vorgesehen ist, um den Fortsatz (3a) vom Beutel (2) zu trennen; mindestens ein Einschnitt (7) in Querrichtung zum rohrförmigen Element (4) ist in der geschnittenen Fläche (6) vorgesehen, um das Abreißen und die Abtrennung des Fortsatzes (3a) des verschweißten Bereiches (3) zu erleichtern. Der genannte Behälter (1) ist dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Ende (7a) des Einschnitts (7) sich an einem vorgegebenen Abstand zu einer ersten Seitenkante (3b) des verschweißten Bereiches (3) befindet und dass sich ein zweites Ende (7b) des Einschnitts (7) an einem vorgegebenen Abstand zu einer zweiten Seitenkante (3c) des verschweißten Bereiches (3) befindet; der verschweißte Bereich (3) weist am ersten Ende (7a) des Einschnitts (7) einen ersten Rissstopper (7c) mit runden Kanten auf, um den Riss des verschweißten Bereiches (3) am ersten Ende (7a) des Einschnitts (7) zu verhindern; der verschweißte Bereich (3) weist am zweiten Ende (7b) des Einschnitts (7) einen zweiten Rissstopper (7d) mit runden Kanten auf, um den Riss des verschweißten Bereiches (3) am zweiten Ende (7b) des Einschnitts (7) zu verhindern.
  2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschnitt (7) mindestens zwei genutete Linien (8a, 8b) an den dem rohrförmigen Element (4) entgegengesetzten Seiten umfasst.
  3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschnitt (7) aus einer Abreißlinie besteht.
  4. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der verschweißte Bereich (3) mindestens einen Schnitt (11a) aufweist, der im Wesentlichen parallel und unterhalb des Einschnitts (7) verläuft und ein anfängliches Ende (12a) an der ersten Seitenkante (3b) des verschweißten Bereiches (3) aufweist sowie ein abschließendes Ende (13a), das im Wesentlichen einen Abstand zum rohrförmigen Element (4) aufweist, wobei der Teil des verschweißten Bereiches (3) zwischen dem Schnitt (11a) und dem Einschnitt (7) einen flexiblen Streifen (14a) bildet, der den Beutel (2) nach dem Öffnen des Behälters weiterhin mit dem Verschlusselement (5) des rohrförmigen Elements (4) verbindet.
  5. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der geschweißte Bereich (3) mindestens ein Verbindungselement (18) zwischen zwei Seiten des Schnitts (11a) umfasst.
  6. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der geschweißte Bereich (3) am abschließenden Ende (13a) des Schnitts (1ia) einen Rissstopper (15a) mit runden Kanten aufweist, um zu verhindern, dass der geschweißte Bereich (3) am Ende (13a) des Schnitts (11a) reißt.
  7. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass er zwei Schnitte (11a, 11b) umfasst, die sich an den dem rohrförmigen Element (4) entgegengesetzten Seiten befinden.
  8. Behälter nach Anspruch 1 oder 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (3a) des geschweißten Bereiches (3) Folgendes umfasst: einen zusätzlich zum zweiten Ende (4b) des rohrförmigen Elements (4) ausgebildeten Hohlraum (9); einen rohrförmigen Teil (16) als Fortsatz des genannten Hohlraumes (9), dessen Querschnitt größer ist als der Querschnitt des rohrförmigen Elements (4), damit der Einsatz des Verschlusselements (5) in das rohrförmige Element (4) für die Flüssigkeitszufuhr erleichtert wird.
  9. Behälter nach Anspruch 1 oder 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ende (4b) des rohrförmigen Elements (4) einen Stopper (19) umfasst.
  10. Behälter nach Anspruch 1 oder 2 oder 4 oder 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der geschweißte Bereich (3) mindestens einen Haltebereich (10) unterhalb des Einschnitts (7) aufweist, um zu vermeiden, dass die Flüssigkeit während des Reißens ausfließt.
  11. Behälter nach Anspruch 1 oder 2 oder 4 oder 6 oder 8 oder 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der geschweißte Bereich (3) oberhalb des Einschnitts (7) mindestens eine Öffnung (17) aufweist, um den Beutel (2) an einen Ständer zu hängen.
DE60028664T 1999-07-29 2000-07-27 Flexibler Behälter für Flüssigkeiten Expired - Lifetime DE60028664T2 (de)

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