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DE60027843T2 - Anfragenkodierung für Ausgabe von Probekopien in Dokumentzusammenstellungsbäumen - Google Patents

Anfragenkodierung für Ausgabe von Probekopien in Dokumentzusammenstellungsbäumen Download PDF

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf das Feld des digitalen Druckens. Sie findet insbesondere Anwendung als Teil eines digitalen Produktionsdrucksystems.
  • Digitale Drucksysteme können einfach sein, wie etwa ein Bürolaserdrucker, oder können Einrichtung von Raumgröße sein, welche mehrere Papierzuführungen, mehrere Markierungseinrichtungen (beispielsweise eine Schwarz-Weiß-Einheit und eine Farbeinheit), Sammler, Hefter und Schrumpfverpacker einschließen.
  • Während des Druckens von großen Aufträgen, insbesondere solchen mit kritischer Farbausgabe, ist es häufig wünschenswert, Probekopien zu betrachten. Das Betrachten von Proben erlaubt dem Druckerbediener sicherzustellen, dass der richtige Inhalt gedruckt wird und dass das Erscheinungsbild der Ausgabe mit den Kundenerwartungen übereinstimmt. Wenn Offset-Druckeinrichtungen verwendet werden, ist das Überprüfen einer Probe ziemlicheinfach. Es werden Kopien von nur einer Seite zu einem bestimmten Zeitpunkt erstellt und es gibt Zugriffspunkte in der Druckpresse, welche ermöglichen, dass Blätter betrachtet werden und in einigen Fällen während des Druckprozesses zurückgewonnen werden können.
  • Eine Offset-Druckpresse kann beispielsweise fünf Druckeinheiten aufweisen. Jede Druckeinheit wendet eine Farbe in einem Vielfarbendruckbetrieb an. Die Presse ist üblicherweise offen und die Qualität des Druckauftrags kann durch Betrachten an der Ausgabe jeder Druckeinheit geprüft werden, wenn derselbe von einer Druckeinheit zu der nächsten gefördert wird. Einstellungen an den Druckeinheiten können durchgeführt werden, während der Auftrag läuft.
  • Beim digitalen Produktionsdrucken werden Dokumente von vielen Seiten erstellt und über geschlossene Papierwege zu Fertigstellungseinrichtungen geliefert, welche einen bequemen Zugriff zu der gedruckten Ausgabe nicht ermöglichen, bis der Druckprozess abgeschlossen ist. Dies bedeutet, dass es extrem schwierig ist, die Produktqualität während eines digitalen Produktionsdruckauftrages zu prüfen. Wenn sich in der Mitte eines Auftrages ein Problem einstellt, wird dieses erst bemerkt, nachdem der Auftrag abgeschlossen ist. Bei großen Aufträgen kann dies sehr teuer sein, sowohl in Bezug auf Zeitverlust als auch auf Materialverlust.
  • Es wurden einige Anstrengungen unternommen, digitalen Drucksystemen mehr Einstellmöglichkeiten während des Betriebes zu geben, wie es beim Offsetdrucken üblich ist. Manche Systeme erlauben einem Bediener eine Ausgabeschale des digitalen Drucksystems zu überprüfen und Feinabstimmungskommandos durch eine elektronische Steuerung einzugeben. Der Bediener kann die Wirksamkeit seiner Kommandos durch Beobachten bestimmen, wie dieselben die Blätter beeinflussen, welche an der Ausgabeschale ankommen.
  • Diese Technik ist am wirkungsvollsten, wenn Kopien von nur einer Seite zu drucken sind. Wenn zusammengeführte Kopien eines Dokumentes von vielen Seiten zu erzeugen sind und das interessierende Blatt oder die interessierenden Blätter unter dem Deckblatt verborgen sind, verliert diese Technik ihre Nützlichkeit. Um die Einstellungen zu überprüfen, muss der Bediener einen vollständigen Stapel aus der Ausgabeschale entfernen, denselben auspacken (wenn derselbe schrumpfverpackt ist) und die Blätter durchsuchen, um das interessierende Blatt oder die interessierenden Blätter zu finden. Wenn weitere Korrekturen notwendig sind, müssen alle in der Zwischenzeit erzeugten Kopien ausgesondert oder überarbeitet werden. In jedem Fall entsteht ein Zeit- und Materialverlust.
  • Es wird eine Verbesserung bei digitalen Produktionsdruckmaschinen und Prozessen benötigt, welche erlaubt, dass die Druckqualität in Echtzeit geprüft wird. Die vorliegende Erfindung schließt eine derartige Verbesserung ein.
  • Systeme nach dem Stand der Technik umfassen häufig eine strenge Kopplung zwischen der Plattform, welche die Nutzerschnittstelle (das digitale Frontend) steuert und derjenigen, welche die Steuerung der Druckmaschine durchführt. Tatsächlich werden diese Funktionen in vielen Fällen durch dieselbe Computerplattform erledigt.
  • Bei einigen neueren, offeneren und modularen Druckarchitekturen ist jedoch das digitale Frontend oder nur die Nutzerschnittstelle nicht so eng in den tatsächlichen Druckprozess eingebunden und nicht unmittelbar über den Fortgang des Druckauftrages informiert. Basierend auf einer Dokumentenbeschreibung, welche dieselbe von dem digitalen Frontend erhält, führt anstelle dessen eine andere Computerplattform, typischerweise eine Markierungseinrichtungssteuerung, den Ablauf und die Steuerung des Druckauftrages durch. Bei diesen Systemen übermittelt das digitale Frontend einen Dokumentenzusammenstellungsbaum zu der Markierungseinrichtungssteuerung. Die Markierungseinrichtungssteuerung organisiert daraufhin den Auftrag bis zur Fertigstellung, durch Bestimmung der optimalen Verwendung der Ressourcen für Zuführung, Markierung und Endbearbeitung. Ein Dokumentenzusammenstellungsbaum ist eine digital codierte Vorschrift, welche die Produktionseigenschaften eines Dokumentes beschreibt. Die Markierungseinrichtungssteuerung empfängt einen Dokumentenzusammenstellungsbaum und durchsucht denselben, um festzustellen, welche Blätter beispielsweise ein Drucken mit hoher Auflösung erfordern, welche Blätter den Dienst einer Farbmarkierungseinrichtung benötigen, welche Blätter mit niedriger Auflösung gedruckt werden können, etc. Die Markierungseinrichtungssteuerung legt die Quelle (Faksimile, Abtaster, Computerdatei, etc.) des Inhaltes von jedem Blatt fest und bestimmt die optimale Verwendung der Ressourcen, so dass der Auftrag so effizient wie möglich fertig gestellt wird. Das digitale Frontend stellt eine Bestellung für einen Auftrag aus. Die Markierungseinrichtungssteuerung organisiert dessen Produktion, wie sie durch den Dokumentenzusammenstellungsbaum gegeben ist.
  • Eine Druckarchitektur der beschriebenen Art ist in EP-A-0778515 offenbart.
  • Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, das Konzept des Mechanismus des Dokumentenzusammenstellungsbaumes auszudehnen, um die Festlegung und Erzeugung von Proben von kritischen oder repräsentativen Teilen eines Auftrags zu ermöglichen. Dieses Ziel wird durch Bereitstellen eines Verfahrens gemäß Anspruch 1 und einer digitalen Dokumentenverarbeitungsvorrichtung gemäß Anspruch 3 erreicht. Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen niedergelegt.
  • Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass dieselbe erlaubt, eine korrigierende Aktion durchzuführen, bevor große Mengen an Zeit und Material aufgrund von schlechter Druckqualität vergeudet werden.
  • 1 zeigt ein erstes digitales Produktionsdrucksystem, welches eine erste Anordnung von Modulen gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst;
  • 2 zeigt ein zweites digitales Produktionsdrucksystem, welches eine zweite Anordnung von Modulen gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst;
  • 3 ist eine Darstellung eines Dokumentenzusammenstellungsbaumes aus dem Stand der Technik und zeigt einige der Informationen, welche in jedem der Knoten enthalten sind, und
  • 4 ist eine weniger genaue Darstellung eines Dokumentenzusammenstellungsbaumes, wobei Aspekte der vorliegenden Erfindung hervorgehoben sind.
  • Mit Bezug auf 1 kann ein typisches digitales Drucksystem 10 ein digitales Frontend 30, einen Kommunikationsbus 31, eine Markierungseinrichtungssteuerung 32, eine Zuführeinrichtung 34, eine Druckmaschine 36 und eine Endbearbeitungseinrichtung 38 einschließen. Das digitale Frontend 30 ist prinzipiell eine Bedienerschnittstelle, es kann jedoch ebenso anderen Funktionen dienen, beispielsweise kann dasselbe Information zur Zusammenstellung von Aufträgen speichern, welche auf einer regulären Basis durchgeführt werden. Es kann ebenso als eine Schnittstelle zu anderen Einrichtungen wie etwa Abtastern, Faksimilemaschinen und Computernetzwerken dienen. Die Markierungseinrichtungssteuerung 32 wird in 1 als getrennte Endstelle dargestellt; sie kann aber in eines oder mehrere der anderen Module eingebaut sein, üblicherweise eine Druckmaschine 36 und nicht sichtbar sein für den Nutzer. Dieselbe empfängt Informationen hinsichtlich der Auftragskonfiguration von dem digitalen Frontend über den Kommunikationsbus 31 und organisiert daraufhin die Durchführung des Auftrages durch Organisieren und Steuern der anderen Module. Die Zuführeinrichtungen 34 speichert üblicherweise eine Vielzahl von Papierstapeln, einschließlich Blättern unterschiedlicher Größe, Briefköpfe und Medien für spezielle Zwecke wie etwa Hüllen. Sie liefert das geeignete Material zu dem nächsten Modul, typischerweise einer Druckmaschine 36 unter der Steuerung der Markierungseinrichtungssteuerung 32. Die Druckmaschine druckt daraufhin das geeignete Bild auf die Medien wie durch die Markierungseinrichtungssteuerung 32 vorgegeben. Bilddaten gelangen zu der Druckmaschine 36 über einen Bildweg (nicht gezeigt) und durch die Markierungseinrichtungssteuerung 32 gesteuert. Die Markierungseinrichtungssteuerung 32 steuert ebenso die Endbearbeitungseinrichtung 38. Diese kann ein Sortierer, Hefter, Schrumpfverpacker oder eine andere Einrichtung sein oder Maschinen sein, welche zu jeglicher Kombination dieser oder anderer Funktionen in der Lage sind. In Fällen, in welchen die vorliegende Erfindung verwendet wird, kann die Endbearbeitungseinrichtung eine spezielle Station aufweisen, wie etwa die Probe/Bereinigungsschale 39, welche außerhalb des Ablieferbereiches für einen Hauptauftrag angeordnet ist, für die Lieferung von Proben.
  • Mit Bezug auf die 2 schließt ein zweites digitales Drucksystem ein digitales Frontend 72, eine Zuführeinrichtung 74, eine Druckmaschine 76 und einen Sortierer 78 ein. Der Sortierer 78 stellt jede Dokumentenkopie in einer Dokumentenschale 80 eines Satzes von Do kumentenschalen zusammen. Die Konfigurationsinformation bestimmt eine der Dokumentenschalen 80 als eine Probe- oder Auftragsunterbrechungsausgabeschale 82.
  • Die digitalen Drucksysteme 10 und 70 stellen lediglich zwei Beispiele für Modulkonfigurationen dar, welche verwendet werden können, um die vorliegende Erfindung auszuführen und sind nicht als Beschränkung der Erfindung gedacht. Andere Konfigurationen sind möglich. In einigen Fällen kann nur eine Computerplattform sichtbar sein. Die Computerplattform kann ein digitales Frontend sein, oder dieselbe kann die beiden Funktionen eines digitalen Frontendes und einer Markierungseinrichtungssteuerung ausführen. In einigen Fällen kann die Markierungseinrichtungssteuerung dem Blick entzogen sein. Die Markierungseinrichtungssteuerung kann in einem der Module untergebracht sein, wie etwa in einer Druckmaschine, welche das System umfasst. Die Funktion des digitalen Frontendes kann über eine Netzwerk gehandhabt werden. Daher ist es möglich, ein System für die Durchführung der vorliegenden Erfindung aufzubauen, welches keine sichtbare Computerplattform aufweist. Weiterhin können Systeme mehrere Druckmaschinen und/oder mehrere Zuführeinrichtungen und/oder mehrere Endbearbeitungseinrichtungen umfassen. Es ist sogar möglich, die vorliegende Erfindung mit einem System auszuführen, welches eine Druckmaschine nicht einschließt. Ein Beispiel für ein derartiges System ist eine Signaturbucheinrichtung, welche dem Fachmann bekannt ist.
  • Die 3 veranschaulicht ein Beispiel einer Zusammenstellungsbaumstruktur, welche ein typisches Dokument definiert. Ein Dokument ist allgemein ein Satz von Kopierblättern, aufgebaut aus mehreren Bildern. Beispielsweise werden verschiedene Bilder, wie sie als 202 veranschaulicht sind, kombiniert, um die Blätter 212, 214, 216, 218 und 220 bereitzustellen. Es ist anzumerken, dass jedes der Bilder 202 das Produkt von mehreren Unterbildern sein kann, beispielsweise ist das Bild 204 als eine Kombination der Unterbilder 206 und 208 gezeigt. Es ist weiterhin anzumerken, dass ein Blatt jegliche Kombination von Bildern und Unterbildern sein kann. Beispielsweise sind die Blätter 212 und 216 veranschaulicht, jedes als eine Kombination von zwei Bildern. Es ist anzumerken, dass ein Blatt im Allgemeinen aus einer Vielzahl von Bildern und Subbildern besteht.
  • Eine Zusammenstellung ist eine Kombination von mehreren Blättern. Beispielsweise ist der Zusammenstellungsknoten 222 eine Kombination der Blattknoten 212 und 214 und der Zusammenstellungsknoten 224 ist eine Kombination der Blattknoten 216, 218 und 220. Wie gezeigt sind die Zusammenstellungsknoten 222 und 224 für den Zweck zum Heften der Blätter. Eine Zusammenstellung kann ebenso eine Kombination von Blättern und anderen Zusammenstellungen sein. Beispielsweise ist der Zusammenstellungsknoten 226 für eine Schrumpfverpackungsoperation eine Zusammenstellung des Blattknotens 210, des Zusammenstellungsknotens 222 und des Zusammenstellungsknotens 224. Wie veranschaulicht, umfassen die Knoten des Zusammenstellungsbaumes Bilder, Blätter und Zusammenstellungen.
  • Zusammenstellungen können jegliche Anzahl von Gruppierungen und Verzweigungen aufweisen. Die Blätter können Vorderseitenbilder und/oder Rückseitenbilder aufweisen. Bilder können Unterbilder aufweisen. Alle Knoten können Eigenschaften wie etwa Größe oder Gewicht aufweisen. Alle Knoten können Spezifikationen der Endbearbeitung wie etwa Heften oder Schnitt aufweisen. Alle Eigenschaften und Endbearbeitungsidentifizierungen werden durch universell registrierte Schlüsselwörter ausgedrückt.
  • Jeder Knoten enthält Zusammenfassungsinformation über den Teil des Druckauftrages, welchen derselbe repräsentiert. Beispielsweise spezifiziert der höchste Zusammenstellungsknoten 226, dass die Zusammenstellung schrumpfverpackt werden soll. Der Blattknoten 210 spezifiziert eine Papiergröße von 8 1/2 × 11 Inch. Der Bildknoten 204 spezifiziert eine Auflösung von 300 Punkten pro Inch und dass dasselbe aus zwei weiteren Bildern aufgebaut ist, welche durch den Bildknoten 206 und den Bildknoten 208 repräsentiert werden. Wie vorstehend erläutert, enthalten die Knoten ebenso andere Spezifikationen. Diese sind aus Gründen der Kürze hier nicht gezeigt.
  • Eine Markierungseinnchtungssteuerung interpretiert diese Spezifikationen. Beispielsweise wird eine Papiergrößenspezifikation interpretiert und resultiert in einer Anweisung an die Zuführeinrichtung, diese Mediengröße bereitzustellen. Eine Auflösungsspezifikation kann die Auswahl einer Druckmaschine bewirken, wenn mehr als eine Druckmaschine verfügbar ist, oder die Auswahl eines Druckmodus, wenn die Druckmaschine in einem schnellen, niedrig auflösenden Modus oder einem langsamen oder hoch auflösenden Modus betrieben werden kann.
  • Die vorliegende Erfindung erweitert die Funktionalität des Dokumentenzusammenstellungsbaumes durch Hinzufügen einer neuen Art von registriertem Schlüsselwort zu dem Lexikon von möglichen Schlüsselworten. Das hinzugefügte Schlüsselwort ist einfach eine Intervallspezifikation. Wenn dieses bei einem gegebenen Knoten auf null gesetzt wird, dann wird niemals eine Probe genommen, wenn dieser bestimmte Knoten verarbeitet wird. Wenn eine andere Zahl spezifiziert wird, z. B. 10'', dann erzeugt die Markierungseinrichtungssteu erung 32 eine Materialprobe, welche durch den Knoten repräsentiert wird, jedes zehnte Mal, wenn dieselbe den Knoten verarbeitet. Der Bediener kann daraufhin die Probe inspizieren, um sicherzugehen, dass das System wie erwartet arbeitet. Alternativ dazu kann ein Sensor die Probe überprüfen und eine Rückmeldung zu dem System bereitstellen, um zu ermöglichen, dass dasselbe automatische Einstellungen vornimmt.
  • 4 ist eine vereinfachte Darstellung eines Dokumentenzusammenstellungsbaumes, welche veranschaulicht, wie die Probenintervallspezifikation der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann. Der oberste Zusammenstellungsknoten 310 bewirkt die Einbeziehung eines ersten Zusammenstellungsknotens 320, welcher selbst den ersten Blattknoten 322 und den zweiten Blattknoten 324 umfasst. Der oberste Zusammenstellungsknoten 310 schließt ebenso einen dritten Blattknoten 330 und einen zweiten Unterzusammenstellungsknoten 340 ein. Der Unterzusammenstellungsknoten 340 bedingt die Einbeziehung eines vierten Unterzusammenstellungsknotens 342, welcher wiederum die Einbeziehung von vierten, fünften und sechsten Blattknoten 344, 346 und 348 bedingt.
  • Die Figur zeigt, wie das Einstellen einer Probenintervallspezifikation an dem dritten Blattknoten 330 Proben dieses Blattes an einer geeigneten Zielstelle erzeugt. Sie zeigt weiterhin, dass die Einstellung einer Probenintervallspezifikation an dem dritten Unterzusammenstellungsknoten 342 Proben der Unterzusammenstellung erzeugt, welche durch diesen Knoten spezifiziert wird (z. B. gestapelte Blätter).

Claims (3)

  1. Ein Verfahren zum Erzeugen von Proben von Teilen eines Hauptauftrags während der Herstellung des Hauptauftrages in einer digitalen Dokumentenverarbeitungsvorrichtung, welche eine Vielzahl von Maschinenmodulen (30, 31, 32, 34, 36, 38) zum Verarbeiten und/oder Herstellen von bedruckten Medien, einschließlich einer zugewiesenen Probezielstelle umfasst, wobei das Verfahren umfasst: Erzeugen eines Dokumentenzusammenstellungsbaumes mit Knoten (204, 210, 222, 226), welche Teile des Hauptauftrages beschreiben; Aufnehmen von Schlüsselwörtern, welche ein Probenausgabeintervall spezifizieren in die Knotenbeschreibungen; und Herstellen des Hauptauftrages und der Probenaufträge wie durch den Dokumentenzusammenstellungsbaum vorgeschrieben.
  2. Das Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das Erzeugen eines Dokumentenzusammenstellungsbaumes und das Aufnehmen von Schlüsselwörtern zumindest teilweise durch eine erste Computerplattform durchgeführt werden, und die Herstellung des Hauptauftrages zumindest teilweise durch eine zweite Computerplattform durchgeführt wird, wobei der Herstellungsschritt weiterhin umfasst: die erste Computerplattform übermittelt den Dokumentenzusammenstellungsbaum zu der zweiten Computerplattform.
  3. Eine digitale Dokumentverarbeitungsvorrichtung, welche eine Vielzahl von Maschinenmodulen (30, 31, 32, 34, 36, 38) umfasst, welche zusammen die gedruckten Medien verarbeiten und/oder herstellen, wobei die Vorrichtung umfasst: eine Einrichtung zur Erzeugung von Proben von Teilen eines Hauptauftrages während der Herstellung des Hauptauftrages durch Anwenden eines Dokumentenzusammenstellungsbaumes mit Knoten (204, 210, 222, 226), welche Knotenbeschreibungen um fassen, welche Schlüsselwörter einschließen, welche ein Probenausgabeintervall spezifizieren; mindestens eine Zielstelle, welche für die Ausgabe der Hauptauftragsherstellung bestimmt ist; und mindestens eine Zielstelle, welche für die Ausgabe der Probenauftragsherstellung bestimmt ist.
DE60027843T 1999-11-24 2000-11-21 Anfragenkodierung für Ausgabe von Probekopien in Dokumentzusammenstellungsbäumen Expired - Lifetime DE60027843T2 (de)

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