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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft modifizierte, konjugierte Dien-Polymere,
und betrifft spezieller modifiziertes, konjugiertes Dien-Polymer,
das erhalten wird durch Polymerisieren einer konjugierten Dien-Verbindung mit einem
Katalysator einer Seltenerdelementverbindung und indem anschließend das
resultierende Polymer unmittelbar nach der Polymerisation einer
Modifikation oder Kopplungsreaktion mit einer vorgegebenen Verbindung
unterworfen wird, so dass eine Wechselwirkung mit einer Kautschukverstärkung, wie
beispielsweise Carbon-Black (Ruß),
unter Verbesserung des Dispergiervermögens der Kautschukverstärkung in
den Kautschukbestandteil entsteht und über hervorragende Eigenschaften
verfügt,
wie beispielsweise Rückprallelastizität, Abriebfestigkeit
und mechanische Eigenschaften.
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2. BESCHREIBUNG DES VERWANDTEN
GEBIETES
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Bisher
sind viele Polymerisationskatalysatoren für konjugierte Diene vorgeschlagen
worden, die eine technisch sehr bedeutende Rolle spielen. Speziell
sind viele Polymerisationskatalysatoren untersucht worden, die einen
hohen Gehalt an cis-1,4-Bindung geben, und weiterentwickelt worden,
um konjugierte Dien-Polymere zu schaffen, die hinsichtlich der thermischen
und mechanischen Eigenschaften über
ein hohes Leistungsvermögen
verfügen.
Beispielsweise existieren gut bekannte, gemischte Katalysatorsysteme,
die als wesentliche Komponente eine Verbindung eines Übergangsmetalls
enthalten, wie beispielsweise Nickel, Cobalt oder Titan. Unter ihnen
haben einige Katalysatoren als Polymerisationskatalysator für Butadien,
Isopren oder dergleichen eine technische und weitverbreitete Anwendung
gefunden (siehe hierzu End. Ing. Chem., 48, 784 (1956) und JB-B-37-8198).
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Andererseits
ist ein gemischtes Katalysatorsystem, das eine Seltenerdmetallverbindung
und eine metallorganische Verbindung eines Elementes der Gruppe
I bis III aufweist, untersucht und entwickelt worden, um einen weitaus
höheren
Gehalt an cis-1,4-Bindung und ein hervorragendes Polymerisationsvermögen zu erhalten,
wobei außerdem
Untersuchungen an einer hoch stereospezifischen Polymerisation unter
Verwendung derselben ausgeführt
worden sind.
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In
der JP-B-4714729 wird ein Katalysatorsystem offenbart, das eine
Seltenerdmetallverbindung aufweist, wie beispielsweise Ceriumoctanoat,
ein Alkylaluminiumhydrid, wie beispielsweise Diisobutylaluminiumhydrid,
ein Trialkylaluminium und ein Aluminiumhalogenid, wie beispielsweise
Ethylaluminiumdichlorid. Speziell existiert eine Beschreibung darüber, dass
die Katalysatorwirksamkeit durch Alterung eines solchen Katalysatorsystems
in Gegenwart von Butadien erhöht
wird.
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In
den JP-B-621404, JP-B-6364444 und JP-B-116244 wurde ein Verfahren
zur Erhöhung
der Katalysatorwirksamkeit vorgeschlagen, indem die Löslichkeit
einer Seltenerdelementverbindung in dem Polymerisationslösemittel
erhöht
wird. Die JP-B-42601 offenbart außerdem, dass ein Katalysatorsystem,
das eine Seltenerdmetallverbindung aufweist, Trialkylaluminium oder
Aluminiumhydrid und ein organisches Halogenderivat, eine höhere Wirksamkeit
in der Polymerisation von 1,3-Butadien im Vergleich zu dem konventionellen
Katalysator hat.
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Allerdings
zeigen Polymere, die unter Verwendung der konventionellen Katalysatorsysteme
unter Einbeziehung der Seltenerdmetallverbindung erhalten werden,
eine breitere Molmassenverteilung und keine hinreichende Verbesserung
der Abriebfestigkeit und Rückprallelastizität.
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In
der JP-A-6211916, JP-A-6306113 und JP-A-873515 wird berichtet, dass
bei Verwendung eines Katalysatorsystems, das aus einer Neodymverbindung
und Methylaluminoxan besteht, sich ein hohes Polymerisationsvermögen zeigt
und ein konjugiertes Dien-Polymer erhalten wird, das eine schmale
Molmassenverteilung hat.
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Allerdings
ist bei diesem Polymerisationsverfahren die Verwendung einer größeren Menge
von Methylaluminoxan im Vergleich zu dem konventionellen Katalysatorsystem
unter Verwendung der aluminiumorganischen Verbindung erforderlich,
um ein ausreichendes Polymerisationsvermögen zu erhalten und ein Polymer
zu erhalten, das über
eine schmale Molmassenverteilung verfügt. Außerdem ist ein derartiger Katalysator
im Vergleich zu der üblichen
aluminiumorganischen Verbindung kostspielig und außerdem wird
das Kaltfließen
groß und
führt zu
einem Problem hinsichtlich der Lagerbeständigkeit, sodass es zu einem
Problem bei der praktischen Anwendung kommt.
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Um
diese Probleme zu lösen,
berichten die JP-A-10306113 und JP-A-1135633, dass sich das Kaltfließen durch
Modifizieren des konjugierten Dien-Polymers, das in Gegenwart des
Katalysatorsystems polymerisiert wurde, unter Verwendung von Methylaluminoxan
mit einer dreigliedrigen Heteroverbindung, einer halogenierten Metallverbindung
oder eines Metallcarbonats kontrollieren läßt.
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Allerdings
ist bei Verwendung des resultierenden konjugierten Dien-Polymers
mit Carbon-Black zur Herstellung einer Kautschukzusammensetzung
die Wechselwirkung zwischen einem solchen Polymer (Kautschuk) und
Carbon-Black unzureichend und damit das Dispergiervermögen von
Carbon-Black in die resultierende Kautschukzusammensetzung hinein
schlecht, sodass die Abriebfestigkeit und mechanischen Eigenschaften
eines aus einer solchen Kautschukzusammensetzung erzeugten Vulkanisates
nicht in zufriedenstellendem Maß erhalten
werden.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
Erfinder haben zahlreiche Untersuchungen ausgeführt und festgestellt, dass
bei Verwendung eines Katalysatorsystems, welches eine Seltenerdmetallverbindung
aufweist, Aluminoxan, eine aluminiumorganische Verbindung und eine
Halogen enthaltende Verbindung, die Katalysatorwirksamkeit selbst
dann ausreichend hoch ist, wenn eine geringe Menge an Aluminoxan
verwendet wird, wobei ein konjugiertes Dien-Polymer mit schmaler
Molmassenverteilung erhalten wird und auch die Wechselwirkung mit
Carbon-Black durch Umsetzen (Modifizieren oder Koppeln) mit einer
vorgegebenen Verbindung nach der Polymerisation verbessert wird,
um so eine Kautschukzusammensetzung bereitzustellen, die über eine
hervorragende Rückprallelastizität, mechanische
Eigenschaften, Verarbeitungsfähigkeit
und Abriebfestigkeit für
ein Vulkanisat verfügt,
so dass man als Resultat zu der Erfindung gelangt ist.
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Nach
einem ersten Aspekt der Erfindung wird ein modifiziertes, konjugiertes
Dien-Polymer gewährt, das
erhalten wird durch Modifizieren oder Koppeln eines konjugierten
Dien-Polymers mit mindestens einer Verbindung, die ausgewählt ist
aus der Gruppe, bestehend aus den folgenden Komponenten (d), (e),
(f), (h) und (i) und mit einem Gehalt an cis-1,4-Bindung in einem
konjugierten Dien-Teil
von nicht weniger als 85% und einem Verhältnis von massegemittelter,
relativer Molekülmasse
(Mw) zu zahlengemittelter, relativer Molekülmasse (Mn) von nicht mehr
als 4, gemessen mit Hilfe einer Gelpermeationschromatographie:
Komponente
(d): eine Chinonverbindung
Komponente (e): eine Thiazolverbindung
Komponente
(f): eine Sulfenamidverbindung
Komponente (h): eine Thiuramverbindung
Komponente
(i): eine Thioimidverbindung
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Gemäß eines
zweiten Aspektes der Erfindung wird ein Verfahren zum Herstellen
eines modifizierten, konjugierten Dien-Polymers gewährt, umfassend
das Polymerisieren einer/mehrerer konjugierter Dien-Verbindung(en)
mit einem Katalysator, der im Wesentlichen aus den folgenden Komponenten
(a), (b) und (c) besteht und anschließend Modifizieren oder Koppeln
mit mindestens einer Verbindung, die ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend
aus den folgenden Komponenten (d), (e), (f), (h) und (i):
Komponente
(a): eine Verbindung, die ein Seltenerdelement der Ordnungszahl
57–71
des Periodensystems der Elemente oder eine Verbindung enthält, die
durch Umsetzen der Verbindung mit einer Lewis-Base erhalten wird;
Komponente
(b): eine Aluminoxan- und/oder eine Organoaluminverbindung, dargestellt
durch die allgemeine Formel AlR1R2R3, worin R1 und R2 gleich oder
verschieden sind, und eine Kohlenwasserstoff-Gruppe mit einer Kohlenstoffzahl von
1–10 oder
ein Wasserstoffatom sind, und R3 eine Kohlenwasserstoffgruppe
mit einer Kohlenstoffzahl von 1–10
ist unter der Voraussetzung, dass R3 von
R1 oder R2 verschieden
oder mit diesen gleich ist;
Komponente (c): eine Halogen enthaltende
Verbindung, aufweisend ein Reaktionsprodukt zwischen einem Halogenid
eines Metalls, das zur Gruppe 2, Gruppe 7, Gruppe 11 oder Gruppe
12 gehört,
und einer Lewis-Base, Diethylaluminiumchlorid, Siliciumtetrachlorid,
Trimethylchlorsilan, Methyldichlorsilan, Dimethyldichlorsilan, Methyltrichlorsilan,
Ethylaluminiumdichlorid, Ethylaluminiumsesquichlorid, Zinntetrachlorid,
Zinndichlorid, Phosphordichlorid, Benzoylchlorid oder tert-Butylchlorid.
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Gemäß eines
dritten Aspektes der Erfindung wird eine Kautschukzusammensetzung
gewährt,
aufweisend 20–120
Gewichtsteile Carbon-Black bezogen auf 100 Gewichtsteile des Kautschukbestandteils,
bestehend aus 10% bis 100 Gewichtsprozent der oben modifizierten
konjugierten Dien-Polymers und 90% bis Null Gewichtsprozent mindestens
eines anderen Kautschukes, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Naturkautschuk, synthetischem Isoprenkautschuk, Butadienkautschuk,
Styrol-Butadienkautschuk, Ethylen/α-Olefin/Copolymerkautschuk,
Ethylen/α-Olefin/Dien-Terpolymerkautschuk,
Acrylnitril/Butadien-Copolymerkautschuk, Chloroprenkautschuk und
halogeniertem Butylkautschuk unter der Voraussetzung, dass der modifizierte
konjugierte Dienkautschuk + der übrige
Kautschuk = 100 Gewichtsprozent betragen.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
Komponente (a), die in dem erfindungsgemäßen Katalysator zur Anwendung
gelangt, ist eine Verbindung die ein Seltenerdelement der Ordnungszahl
57–71
des Periodensystems der Elemente (Seltenerdelement enthaltende Verbindung)
oder ein Reaktionsprodukt enthält,
das durch Umsetzen der Verbindung mit einer Lewis-Base erhalten
wird. Als das Seltenerdelement bevorzugt sind Neodym, Praseodym,
Cer, Lanthan, Gadolinium oder eine Mischung davon, wobei Neodym
am Meisten bevorzugt ist.
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Die
Seltenerdelement enthaltende Verbindung gemäß der Erfindung ist ein Carboxylat,
ein Alkoxid, ein β-Diketon-Komplex,
ein Phosphat oder ein Phosphit. Unter ihnen sind das Carboxylat
und Phosphat bevorzugt und das Carboxylat am Meisten bevorzugt.
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Das
Carboxylat des Seltenerdelements wird mit Hilfe einer allgemeinen
Formel (R5-CO2)3M dargestellt (worin M ein Seltenerdelement
der Ordnungszahl 57–71
im Periodensystem der Elemente ist und R5 eine
Kohlenwasserstoffgruppe mit einer Kohlenstoffzahl von 1–20 und
bevorzugt eine gesättigte
oder ungesättigte
und geradkettige oder verzweigte oder zyklische Kohlenwasserstoffgruppe
ist, wobei an einem primären,
sekundären
oder tertiären
Kohlenstoffatom davon eine Carboxyl-Gruppe gebunden ist).
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Als
Carbonsäure
können
genannt werden: Octansäure,
2-Ethylhexansäure,
Oleinsäure,
Stearinsäure, Benzoesäure, Naphthensäure und
Versatinsäure
(eine Handelsbezeichnung und hergestellt von der Shell Chemical
Corporation, d.h. eine Carbonsäure,
in der die Carboxyl-Gruppe an einem tertiären Kohlenstoffatom gebunden
ist). Unter diesen sind die 2-Ethylhexansäure, die Naphthensäure und
Versatinsäure
bevorzugt.
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Das
Alkoxid des Seltenerdelements wird dargestellt durch die allgemeine
Formel (R6O)3M (worin
M ein Seltenerdelement der Ordnungszahl 57–71 im Periodensystem der Elemente
ist). Als ein Beispiel für
eine Alkoxy-Gruppe, die durch R6O dargestellt
wird, lassen sich eine 2-Ethylhexylalkoxy-Gruppe nennen, eine Oleylalkoxy-Gruppe,
eine Stearylalkoxy-Gruppe, eine Phenoxy-Gruppe und eine Benzylalkoxy-Gruppe. Unter diesen
sind die 2-Ethylhexylalkoxy-Gruppe und Benzylalkoxy-Gruppe bevorzugt.
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Als
den β-Diketon-Komplex
des Seltenerdelements lassen sich ein Acetylaceton-Komplex, ein
Benzoylaceton-Komplex, ein Propionitrilaceton-Komplex, ein Valerylaceton-Komplex
und ein Ethylacetylaceton-Komplex nennen. Unter diesen sind der
Acetylaceton-Komplex und der Ethylacetylaceton-Komplex bevorzugt.
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Als
das Phosphat oder Phosphit des Seltenerdelements lassen sich nennen:
Bis(2-ethylhexyl)phosphat,
Bis(1-methylheptyl)phosphat, Bis(p-nonylphenyl)phosphat, Bis(polyethylenglykol-p-nonylphenyl)phosphat,
(1-Methylheptyl)(2-ethylhexyl)phosphat, (2-Ethylhexyl)(p-nonylphenyl)phosphat,
2-Ethylhexyl-mono-2-ethylhexylphosphat, 2-Ethylhexyl-mono-p-nonylphenylphosphat,
Bis(2-ethylhexyl)phosphit,
Bis(1-methylheptyl)phosphit, Bis(p-nonylphenyl)phosphit, (1-Methylheptyl)(2-ethylhexyl)phosphit
und (2-Ethylhexyl)(p-nonylphenyl)phosphit des Seltenerdelements.
Unter diesen sind bevorzugt: Bis(2-ethylhexyl)phosphat, Bis(1-methylheptyl)phosphat,
2-Ethylhexyl-mono-2-ethylhexylphosphit
und Bis(2-ethylhexyl)phosphit.
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Unter
den vorgenannten Verbindungen sind Phosphate des Neodyms und Carboxylate
des Neodyms bevorzugt und am Meisten bevorzugt Carboxylate des Neodyms,
wie beispielsweise Neodym-2-ethylhexanoat und
Neodymversatat.
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Die
Lewis-Base wird verwendet, um die Seltenerdelement enthaltende Verbindung
leicht zu solubilisieren oder über
eine längere
Zeitdauer stabil aufzubewahren. In diesem Fall wird die Lewis-Base
in einem Molverhältnis
von 0–30
Mol und bevorzugt 1–10
Mol pro 1 Mol Seltenerdelement als eine Mischung mit der Seltenerdelement
enthaltenden Verbindung oder eines Produktes verwendet, das durch
vorherige Reaktion beider Verbindungen erhalten wird.
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Als
die Lewis-Base lassen sich nennen: Acetylaceton, Tetrahydrofuran,
Pyridin, N,N-Dimethylformamid,
Thiophen, Diphenylether, Triethylamin, eine phosphororganische Verbindung
und ein einwertiger oder zweiwertiger Alkohol.
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Als
die Komponente (a) lassen sich die vorgenannten Seltenerdelement
enthaltenden Verbindungen oder Reaktionsprodukte, die durch Umsetzen
dieser Verbindungen mit einer Lewis-Base erhalten werden, allein
oder in Zumischung von zwei oder mehreren Verbindungen verwenden.
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Bei
der Komponente (b), die in dem erfindungsgemäßen Katalysator zur Anwendung
gelangt, handelt es sich um ein Aluminoxan mit einer chemischen
Struktur, wie sie in den folgenden Formeln (I) oder (II) gezeigt wird:
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Worin
die R7 gleich oder verschieden sind und
eine Kohlenwasserstoff-Gruppe mit einer Kohlenstoffzahl von 1 bis
20 sind und worin n eine ganze Zahl von nicht weniger als 2 ist.
Die Komponente (b) kann aber auch eine assoziierte Substanz von
Aluminoxanen sein, wie sie dargestellt wird in Fine Chemical, 23,
(9), 5 (1994), J. Am. Chem. Soc., 115, 4971 (1993) und J. Am. Chem.
Soc., 117, 6465 (1995).
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In
dem durch die Formel (I) oder (II) dargestellten Aluminiumoxan sind
in die Kohlenwasserstoff-Gruppe,
die durch R7 dargestellt wird einbezogen:
Methyl-Gruppe, Ethyl-Gruppe, Propyl-Gruppe, Butyl-Gruppe, Isobutyl-Gruppe,
tert.-Butyl-Gruppe, Hexyl-Gruppe, Isohexyl-Gruppe, Octyl-Gruppe
und Isooctyl-Gruppe.
Unter diesen sind die Methyl-Gruppe, Ethyl-Gruppe, Isobutyl-Gruppe
und tert.-Butyl-Gruppe bevorzugt und die Methyl-Gruppe am Meisten
bevorzugt. Außerdem
ist n eine ganze Zahl von nicht weniger als 2 und beträgt vorzugsweise
4 bis 100.
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Als
das Aluminoxan lassen sich nennen: Methylaluminoxan, Ethylaluminoxan,
n-Propylaluminoxan, n-Butylaluminoxan,
Isobutylaluminoxan, tert.-Butylaluminoxan, Hexylaluminoxan und Isohexylalumionxan.
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Die
Herstellung des Aluminoxans kann mit Hilfe jeder beliebigen gut
bekannten Methode ausgeführt werden.
Beispielsweise läßt sich
ein Aluminoxan erzeugen, indem Trialkylaluminium- oder Dialkylaluminiummonochlorid
einem organischen Lösemittel
zugegeben wird, wie beispielsweise Benzol, Toluol oder Xylol, und unter
anschließendem
Zusetzen und Umsetzen mit Wasser, Dampf, Dampf enthaltendem Stickstoffgas
oder einem Salz mit Kristallisationswasser, wie beispielsweise Kupfersulfat-pentahydrat, Aluminiumsulfat-hexahydrat
oder dergleichen.
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Als
die Komponente (b) können
die vorgenannten Aluminoxane allein oder in Zumischung davon verwendet
werden.
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Eine
andere Komponente (b), die in dem erfindungsgemäßen Katalysator zur Anwendung
gelangt, ist eine aluminiumorganische Verbindung, die dargestellt
wird durch die allgemeine Formel AlR1R2R3, worin R1 und R2 gleich oder
verschieden sind und eine Kohlenwasserstoff-Gruppe, mit einer Kohlenstoffzahl
von 1 bis 10 sind oder ein Wasserstoffatom, und worin R3 eine
Kohlenwasserstoff-Gruppe mit einer Kohlenstoffzahl von 1–10 unter
der Voraussetzung ist, dass R3 von R1 oder R2 verschieden
ist, oder diesem gleich ist, was beispielsweise einschließt: Trimethylaluminium,
Triethylaluminium, Tri-n-propylaluminium,
Tri-isopropylaluminium, Tri-n-butylaluminium, Tri-isobutylaluminium,
Tri-tert.-butylaluminium,
Tripentylaluminium, Trihexylaluminium, Tricyclohexylaluminium, Trioctylaluminium,
Diethylaluminiumhydrid, Di-n-propylaluminiumhydrid, Di-n-butylaluminiumhydrid,
Di-isobutylaluminiumhydrid,
Dihexylaluminiumhydrid, Di-isohexylaluminiumhydrid, Di-isooctylaluminiumhydrid,
Ethylaluminiumdihydrid, n-Propylaluminiumdihydrid, und Isobutylaluminiumdihydrid.
Unter diesen sind Triethylaluminium, Tri-isobutylaluminium, Diethylaluminiumhydrid
und Di-isobutylaluminiumhydrid bevorzugt.
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Die
vorgenannten aluminiumorganischen Verbindungen können als die Komponente (b)
allein oder in Zumischung von zwei oder mehreren Verbindungen verwendet
werden.
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Die
Aluminoxane oder die aluminiumorganischen Verbindungen entsprechend
der Formel AlR1R2R3 können
als die Komponente (b) allein oder zusammen verwendet werden. Besonders
günstig
ist die gemeinsame Verwendung des Aluminoxans und der aluminiumorganischen
Verbindung.
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Die
Komponente (c), die in dem erfindungsgemäßen Katalysator verwendet wird,
ist eine Halogen enthaltende Verbindung, die ein Reaktionsprodukt
zwischen einem Halogenid eines Metalls aufweist, das zur Gruppe
2, Gruppe 7, Gruppe 11 oder Gruppe 12 gehört, und einer Lewis-Base, Diethylaluminiumchlorid,
Siliciumtetrachlorid, Trimethylchlorsilan, Methyldichlorsilan, Dimethyldichlorsilan,
Methyltrichlorsilan, Ethylaluminiumdichlorid, Ethylaluminiumsesquichlorid,
Zinntetrachlorid, Zinndichlorid, Phosphortrichlorid, Benzoylchlorid und
tert.-Butylchlorid. Insbesondere ist das Reaktionsprodukt zwischen
dem Metallchlorid und der Lewis-Base bevorzugt.
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Als
das Metallhalogenid lassen sich nennen: Berylliumchlorid, Berylliumbromid,
Berylliumbromid, Berylliumiodid, Magnesiumchlorid, Magnesiumbromid,
Magnesiumiodid, Calciumchlorid, Calciumbromid, Calciumiodid, Bariumchlorid,
Bariumbromid, Bariumiodid, Zinkchlorid, Zinkbromid, Zinkiodid, Cadmiumchlorid,
Cadmiumbromid, Cadmiumiodid, Quecksilberchlorid, Quecksilberbromid,
Quecksilberiodid, Manganchlorid, Manganbromid, Manganiodid, Rheniumchlorid,
Rheniumbromid, Rheniumiodid, Kupferchlorid, Kupferbromid, Kupferiodid,
Silberchlorid, Silberbromid, Silberiodid, Goldchlorid, Goldbromid
und Goldiodid. Unter diesen sind Magnesiumchlorid, Calciumchlorid,
Bariumchlorid, Manganchlorid, Zinkchlorid und Kupferchlorid bevorzugt
und Magnesiumchlorid, Manganchlorid, Zinkchlorid und Kupferchlorid
am Meisten bevorzugt.
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Als
die Lewis-Base, die zur Erzeugung des Reaktionsproduktes mit dem
Metallhalogenid verwendet wird, wird eine Phosphorverbindung, eine
Carbonyl-Verbindung, eine Stickstoffverbindung, eine Ether-Verbindung
und ein Alkohol bevorzugt. Konkret schließen diese ein: Tributylphosphat,
Tri-2-ethylhexylphosphat,
Triphenylphosphat, Trikresylphosphat, Triethylphosphin, Tributylphosphin,
Triphenylphosphin, Diethylphosphinoethan, Diphenylphosphinoetan,
Acetylaceton, Benzoylaceton, Propionitrilaceton, Valerylaceton,
Ethylacethylaceton, Methylacetoacetat, Ethylacetoacetat, Phenylacetoacetat,
Dimethylmalonat, Diethylmalonat, Dipheylmalonat, Essigsäure, Octansäure, 2-Ethylhexansäure, Oleinsäure, Stearinsäure, Benzoesäure, Naphthensäure, Versatinsäure (Handelsbezeichnung,
hergestellt von der Shell Chemical Corp., bei der es sich um eine
Carbonsäure
handelt, die über
eine Carboxyl-Gruppe verfügt,
die an dem tertiären
Kohlenstoffatom gebunden ist), Triethylamin, N,N-Dimethylacetamid,
Tetrahydrofuran, Diphenylether, 2-Ethylhexylalkohol, Oleylalkohol,
Stearylalkohol, Phenol, Benzylalkohol, 1-Decanol und Laurylalkohol.
Unter diesen sind bevorzugt: Tri-2-ethylhexylphosphat, Trikresylphosphat,
Acetylaceton, 2-Ethylhexansäure,
Versatinsäure,
2-Ethylhexylalkohol,
1-Decanol und Laurylalkohol.
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Die
vorgenannte Lewis-Base wird mit einer Rate von 0,01 bis 30 Mol und
bevorzugt 0,5 bis 10 Mol pro 1 Mol Metallhalogenid umgesetzt. Durch
Verwendung des Reaktionsproduktes zwischen Metallhalogenid und der
Lewis-Base kann das in dem Polymer verbleibende Metall reduziert
werden.
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Die
Menge des jeweiligen Anteils der Komponente oder Zusammensetzung
in dem erfindungsgemäßen Katalysator
wird entsprechend dem Anwendungszweck oder dem Erfordernis eingestellt.
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In
diesem Zusammenhang wird die Komponente (a) vorzugsweise in einer
Menge von 0,00001 bis 1,0 mMol pro 100 g der konjugierten Dien-Verbindung
verwendet. Wenn die Menge kleiner ist als 0,00001 mMol, wird die
Wirksamkeit der Polymerisation unerwünscht herabgesetzt, während bei Überschreitung
von 1,0 mMol die Katalysatorkonzentration unerwünscht hoch wird und ein Schritt
zur Ascheentfernung erforderlich wird. Bevorzugt wird die Komponente
(a) in einer Menge von 0,0001 bis 0,5 mMol verwendet.
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Allgemein
läßt sich
die zur Anwendung gelangende Menge der Komponente (b) mit Hilfe
eines Molverhältnisses
von Al zu der Komponente (a) darstellen. Das Molverhältnis von
Komponente (a) zur Komponente (b) beträgt 1:1 bis 1:1.000 und bevorzugt
1:3 bis 1:750 und mehr bevorzugt 1:5 bis 1:500.
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Ferner
beträgt
das Molverhältnis
von Komponente (a) zu Komponente (c) 1:0,1 bis 1:30 und bevorzugt 1:0,2
bis 1:15.
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Wenn
die Menge der Komponente oder das Molverhältnis der Komponenten außerhalb
des vorstehend festgelegten Bereichs liegen, kommt der resultierende
Katalysator nicht als ein Katalysator mit hoher Aktivität zur Wirkung
oder der Schritt einer Entfernung von Katalysatorrückstand
wird erforderlich, was unerwünscht
ist. Darüber
hinaus kann die Polymerisationsreaktion in Gegenwart von Wasserstoffgas
zusammen mit den vorgenannten Komponenten (a) bis (c) zum Zwecke
der Einstellung der Molmasse des Polymers ausgeführt werden.
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Nach
Erfordernis können
zusätzlich
zu den vorgenannten Komponenten (a) bis (c) eine konjugierte Dien-Verbindung
und/oder eine nicht konjugierte Dien-Verbindung in einer Menge von
0 bis 1.000 Mol pro 1 Mol der Verbindung als eine Komponente (a)
zugegeben werden. Als die konjugierte Dien-Verbindung, die in der Erzeugung
des Katalysators verwendet wird, kann das gleiche Monomer zur Anwendung
gelangen, das in der Polymerisation verwendet wird, wie beispielsweise
1,3-Butadien und Isopren. Als die nicht konjugierte Dien-Verbindung
lassen sich Divinylbenzol, Diisopropenylbenzol, Triisopropenylbenzol,
1,4-Vinylhexadien und Ethylidennorbornen nennen. Die konjugierte
Dien-Verbindung als eine Katalysatorkomponente ist nicht entscheidend,
jedoch verbessert sie die Katalysatoraktivität, wenn sie gemeinsam mit den
Komponenten (a) bis (c) verwendet wird.
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Der
erfindungsgemäße Katalysator
wird beispielsweise erzeugt, indem die Komponenten (a) bis (c) aufgelöst in einem
Lösemittel
oder weiter mit der konjugierten Dien-Verbindung und/oder nicht
konjugierten Dien-Verbindung nach Erfordernis zur Reaktion gebracht
werden. In diesem Fall ist die Reihenfolge der Zugabe dieser Komponenten
wahlfrei. Vom Standpunkt der Verbesserung der Wirksamkeit der Polymerisation
und der Verkürzung
der Einleitungsdauer der Polymerisation ist es vorteilhaft, wenn
diese Komponenten zuvor gemischt und zur Reaktion gebracht worden
sind und sodann gealtert wurden. Die Alterungstemperatur beträgt 0° bis 100°C und bevorzugt
20° bis
80°C. Wenn
die Temperatur niedriger ist als 0°C wird eine ausreichende Alterung
nicht ausgeführt,
während
bei Überschreitung
von 100°C
die Katalysatoraktivität
herabgesetzt wird und eine unerwünschte
Verbreiterung der Molmassenverteilung hervorgerufen wird. Die Alterungszeit
ist nicht speziell beschränkt,
beträgt
normaler Weise jedoch nicht weniger als 0,5 Minuten. Die Alterung
kann ausgeführt
werden, indem die Komponenten miteinander in einer Reihe vor der
Zugabe zu einem Reaktionskessel für die Polymerisation kontaktiert
werden und über
mehrere Tage stabil sind.
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Erfindungsgemäß wird/werden
die konjugierte(n) Verbindung(en) mit dem Katalysator polymerisiert, der
im Wesentlichen aus den vorgenannten Komponenten (a) bis (c) besteht.
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Als
die konjugierte Dien-Verbindung, die mit Hilfe des erfindungsgemäßen Katalysators
polymerisierbar ist, lassen sich 1,3-Butadien, 2-Methyl-1,3-butadien
(Isopropen), 2,3-Dimethyl-1,3-butadien,
1,3-Pentadien, 1,3-Hexadien, Myrcen und Cyclo-1,3-pentadien nennen.
Bevorzugt sind unter diesen 1,3-Butadien, Isopropen und 1,3-Pentadien.
Diese konjugierten Dien-Verbindungen können allein oder in Zumischung
von zwei oder mehreren Verbindungen verwendet werden. Darüber hinaus
wird ein Copolymer erhalten, wenn eine Mischung dieser Verbindungen
zur Anwendung gelangt.
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Die
Polymerisation der konjugierten Dien-Verbindung gemäß der Erfindung
kann in Abwesenheit eines Lösemittels
oder unter Verwendung eines Polymerisationslösemittels ausgeführt werden.
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Das
Lösemittel
für die
Polymerisation ist ein inertes organisches Lösemittel, worin beispielsweise
eingeschlossen sind: Ein gesättigter
aliphatischer Kohlenwasserstoff mit einer Kohlenstoffzahl von 4
bis 10, wie beispielsweise Butan, Pentan, Hexan oder Heptan; ein
gesättigter
alicyclischer Kohlenwasserstoff mit einer Kohlenstoffzahl von 6
bis 20, wie beispielsweise Cyclopentan oder Cyclohexan; ein Monoolefin,
wie beispielsweise 1-Buten oder 2-Buten; ein aromatischer Kohlenwasserstoff,
wie beispielsweise Benzol, Toluol oder Xylol; und ein halogenierter
Kohlenwasserstoff, wie beispielsweise Dichlormethan, Chloroform,
Tetrachlorkohlenstoff, Trichlorethylen, Perchlorethylen, 1,2-Dichlorethan,
Chlorbenzol, Brombenzol oder Chlortoluol.
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Diese
Polymerisationslösemittel
können
allein oder in Zumischung von zwei oder mehreren Lösemitteln
verwendet werden.
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Die
Polymerisationstemperatur beträgt
normalerweise –30° bis +200°C und bevorzugt
0° bis 150°C. Die Polymerisationsreaktion
kann vom Chargentyp oder vom kontinuierlichen Typ sein.
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Um
den Katalysator für
die Seltenerdelement enthaltende Verbindung gemäß der Erfindung und das in
der Erzeugung des Polymers resultierende Polymer zu deaktivieren,
ist es erforderlich, den Einbau einer Verbindung in das Polymerisationssystem
so weit wie möglich
zu verhindern, die über
eine passivierende Wirkung verfügt,
wie beispielsweise Sauerstoff-, Wasser- oder Kohlendioxidgas.
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In
der Erfindung wird, nachdem die konjugierte Dien-Verbindung unter
Verwendung des Katalysators der Seltenerdelement enthaltenden Verbindung
polymerisiert ist, mindestens eine Verbindung, die aus der Gruppe
ausgewählt
wird, die aus den vorgenannten Komponenten (d) bis (l) besteht,
danach einem aktiven Ende des resultierenden Lebendpolymers hinzugefügt, wodurch
die aktive endständige
Gruppe des Polymers mit der Verbindung umgesetzt wird (modifiziert
oder gekoppelt wird), die über
eine vorgegebene funktionelle Gruppe verfügt, um ein neuartiges Polymer
zu erzeugen, das ein erhöhtes
Polymer-Molekulargewicht hat oder eine verzweigte Polymerkette und
eine verbesserte Wechselwirkung mit Carbon-Black.
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Mit
Hilfe einer solchen Reaktion (Modifizierung oder Kopplung) werden
zusätzlich
zu der Wechselwirkung mit Carbon-Black die Rückprallelastizität, die Abriebfestigkeit,
die mechanischen Eigenschaften und das Kaltfließen verbessert.
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In
der Erfindung ist die mit der aktiven endständigen Gruppe des Polymers
umzusetzende Komponente (d) eine Chinon-Verbindung.
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Als
die Komponente (d) lassen sich nennen: 1,4-Benzochinon, 1,4-Naphthochinon,
Anthrachinon, 2-Methyl-1,4-benzochinon, 2,3-Dimethyl-1,4-benzochinon,
2,5-Dimethyl-1,4-benzochinon, 2,6-Dimethyl-1,4-benzochinon, 2-tert.-Butyl-1,4-benzchinon,
2,5-Di-tert.-butyl-1,4-benzochinon, 2,3-Dichlor-1,4-benzochinon, 2,5-Dichlor-1,4-benzochinon,
2,6-Dichlor-1,4-benzochinon, 2,5-Dibrom-1,4-benzochinon, Chloranil, Bromanil,
Chloranilsäure,
Bromanilsäure,
2-Methyl-1,4-naphthochinon, 2,3-Dimethyl-1,4-naphthochinon, 2-Chlor-1,4-naphthochinon,
2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon, 2,3-Dibrom-1,4-naphthochinon, 1,5-Dichloranthrachinon,
1,8-Dichloranthrachinon und 1,4,8,11-Tetrachloranthrachinon.
-
Die
Komponenten (d) können
allein oder in Zumischung mit zwei oder mehreren Verbindungen verwendet
werden.
-
Die
Komponente (e), die mit der aktiven endständigen Gruppe des Polymers
umgesetzt werden soll, ist eine Thiazolverbindung, in die beispielsweise
einbezogen sind: Mercaptobenzothiazol, Dibenzothiazoldisulfid, 2-(4-Morphotinodithio)benzothiazol,
2-(2,4-Dinitrophenyl)mercaptobenzothiazol, Mercaptobenzothiazolcyclohexylamin-Salz
und N,N'-Diethylthiocarbamoyl-2-benzothiazolsulfid.
-
Die
Komponenten (e) können
allein oder in Zumischung mit zwei oder mehreren Verbindungen verwendet
werden.
-
Die
Komponente (f), die mit der aktiven endständigen Gruppe des Polymers
umgesetzt werden soll, ist eine Sulfenamidverbindung.
-
Als
die Komponente (f) lassen sich die folgenden nennen: N-tert.-Butyl-2-benzothiazolylsulfenamid, N-Cyclohexyl-2-benzothiazolylsulfenamid,
N,N'-Dicyclohexyl-2-benzothiazolylsulfenamid
und N-Oxydiethylen-2-benzothiazolylsulfenamid.
-
Die
Komponenten (f) können
allein oder in Zumischung mit zwei oder mehreren Verbindungen verwendet
werden.
-
Die
Komponente (h), die mit der aktiven endständigen Gruppe des Polymers
umgesetzt werden soll, ist eine Thiuramverbindung.
-
Als
die Komponente (h) lassen sich die folgenden nennen: Tetramethylthiuramdisulfid,
Tetraethylthiuramdisulfid, Tetrabutylthiuramdisulfid, Tetramethylenthiurammonosulfid
und Dipentamethylenthiuramtetrasulfid.
-
Die
Komponenten (h) können
allein oder in Zumischung mit zwei oder mehreren Verbindungen verwendet
werden.
-
Die
Komponente (i), die mit der aktiven endständigen Gruppe des Polymers
umgesetzt werden soll, ist eine Thioimidverbindung, in die beispielsweise
N-(Cyclohexylthio)phthalimid und N-(Phenylthio)phthalimid einbezogen sind.
-
Die
Komponenten (i) können
allein oder in Zumischung mit zwei oder mehreren Verbindungen verwendet
werden.
-
Die
Komponenten (d), (e), (f), (h) und (i) (nachfolgend bezeichnet als
ein Modifizierungsmittel) können allein
oder in Zumischung mit zwei oder mehreren Komponenten verwendet
werde.
-
Als
das Modifizierungsmittel sind speziell die Komponenten (d), (e),
(h) und (i) bevorzugt und die Komponente (e) am Meisten bevorzugt.
-
Die
Menge des zu verwendenden Modifizierungsmittels zu der Komponente
(a) beträgt
als Molverhältnis
0,01 bis 200 und bevorzugt 0,1 bis 150. Wenn die Menge kleiner ist
0,01, so läuft
die Reaktion nicht zufriedenstellend ab und das Dispergiervermögen von
Carbon-Black wird nicht ausreichend entwickelt, wie auch die verbessernde
Wirkung für
die Rückprallelastizität, Abriebfestigkeit
und das Kaltfließen
nicht voll entwickelt wird, während
bei einer Überschreitung
von 200 das Dispergiervermögen
von Carbon-Black und die verbessernde Wirkung in Bezug auf die Eigenschaften
aus wirtschaftlicher Sicht gesättigt
sind und in bestimmten Fällen
eine unerwünschte
Erzeugung von unlöslicher
Substanz in Toluol (Gel) erfolgt.
-
Wünschenswert
ist die Ausführung
der Reaktion der Modifikation oder Kopplung (hierin nachfolgend bezeichnet
als Modifikationsreaktion) bei einer Temperatur von nicht mehr als
160° und
vorzugsweise –30° bis +130°C für 0,1 bis
10 Stunden und vorzugsweise 0,2 bis 5 Stunden.
-
Nach
der Modifikationsreaktion kann das gewünschte Polymer erhalten werden,
indem nach Erfordernis ein Kettenabbrecher und ein Polymerisationsstabilisator
dem Reaktionssystem zugegeben wird und Verfahrensschritte der Lösemittelentfernung
und des Trocknens ausgeführt
werden, wie sie in der Herstellung des konjugierten Dien-Polymers
gut bekannt sind.
-
Das
nach der Modifikation erhaltene modifizierte, konjugierte Dien-Polymer
hat einen Gehalt an cis-1,4-Bindung von nicht weniger als 85% und
bevorzugt nicht weniger als 90% und mehr bevorzugt nicht weniger
als 93% und hat ein Verhältnis
von massegemittelter, relativer Molekülmasse (Mw)/zahlengemittelter,
relativer Molekülmasse
(Mn) von nicht mehr als 4 und vorzugsweise nicht mehr als 3,5. Sofern
der Gehalt an cis-1,4-Bindung kleiner ist als 85%, ist die Abriebfestigkeit
schlecht. Wenn außerdem
das Verhältnis
von Mw/Mn 4 überschreitet,
ist die Abriebfestigkeit schlecht.
-
Darüber hinaus
hat das modifizierte, konjugierte Dien-Polymer einen Gehalt an 1,2-Vinyl-Bindung
von nicht mehr als 2,5% und bevorzugt nicht mehr als 2,0%. Sofern
der Gehalt an 1,2-Vinyl-Bindung 2,5% überschreitet, kommt es vor,
dass die Haltbarkeit schlecht ist.
-
Darüber hinaus
hat das modifizierte, konjugierte Dien-Polymer vorzugsweise eine
Mooney-Viskosität (ML1+4, 100°C)
von 10 bis 150. Wenn die Mooney-Viskosität kleiner ist als 10, wird
die Abriebfestigkeit nach der Vulkanisation schlecht, während bei
einer Überschreitung
von 150, die Verarbeitungsfähigkeit
beim Kneten vermindert sein kann.
-
Darüber hinaus
beträgt
die massegemittelte, relative Molekülmasse des modifizierten, konjugierten
Dien-Polymers umgerechnet auf Polystyrol in der Regel 100.000 bis
1.500.000 und bevorzugt 150.000 bis 1.000.000. Sofern die massegemittelte,
relative Molekülmasse
außerhalb
des vorgenannten Bereichs liegt, werden die Eigenschaften der Verarbeitungsfähigkeit
und die Vulkanisationseigenschaften unerwünscht schlecht.
-
Das
auf diese Weise modifizierte, konjugierte Dien-Polymer kann nach
Erfordernis durch Verfahrensschritte der Lösemittelentfernung und des
Trocknens gewonnen werden, nachdem ein Weichmacheröl, wie beispielsweise
ein aromatisches Öl
oder naphthenisches Öl,
vor der Entfernung des Lösemittels
zugesetzt wird.
-
Das/die
modifizierte/modifizierten, konjugierte(n) Dien-Polymer(e) gemäß der Erfindung
kommt in Anwendungen zum Einsatz, die mechanische Eigenschaften
und Abriebfestigkeit erfordern, wie beispielsweise als Lauffläche und
Seitenwand in Reifen für
Personenkraftwagen, Lastkraftwagen und Busse, sowie in Winterreifen,
wie beispielsweise spikelose Reifen, verschiedene Dinge, Kautschukteile,
Schläuche,
Gurte, Stoßdämpfergummis,
verschiedene technische Artikel, indem das Polymer allein oder in
Abmischung mit anderem Synthesekautschuk oder natürlichem
Kautschuk verwendet wird, nach Erfordernis mit einem Weichmacheröl gestreckt
wird und ein Füllstoff
zugesetzt wird, wie beispielsweise Carbon-Black, ein Vulkanisationsmittel,
ein Vulkanisationsbeschleuniger und andere übliche Additive, und anschließend dieses
geknetet und vulkanisiert wird. Als Synthesekautschuk lassen sich
verwenden: Synthetischer Isoprenkautschuk, Butadienkautschuk, Styrol-Butadienkautschuk,
Ethylen/α-Olefin/Copolymerkautschuk,
Ethylen/α-Olefin/Dien-Terpolymerkautschuk,
Acrylnitril/Butadien-Copolymerkautschuk,
Chloroprenkautschuk, halogenierter Butylkautschuk, hydrierter Butadienkautschuk
und hydrierter Styrol-Butadienkautschuk.
-
In
der Erfindung werden das modifizierte, konjugierte Dien-Polymer
und der übrige
Kautschuk so compoundiert, dass das modifizierte konjugierte Dien-Polymer
10% bis 100 Gew.-% und bevorzugt 20% bis 100 Gew.-% beträgt und der übrige Kautschuk
90% bis 0 Gew.-% und bevorzugt 80% bis 0 Gew.-% beträgt unter der
Voraussetzung, dass das modifizierte, konjugierte Dien-Polymer + übriger Kautschuk
100 Gew.-% betragen. Wenn die Menge des modifizierten, konjugierten
Dien-Polymers gemäß der Erfindung
kleiner ist als 10 Gew.-%, ist das Dispergiervermögen von
Carbon-Black unzureichend und die Eigenschaften wie Rückprallelastizität, Abriebfestigkeit
und Reißfestigkeit
sind schlecht.
-
In
dem erfindungsgemäßen modifizierten,
konjugierten Dien-Polymer wird die Modifikation oder Kopplung mit
der vorgenannten Verbindung, die über die angegebene funktionelle
Gruppe verfügt,
so ausgeführt, dass
eine solche funktionelle Gruppe an verschiedenen funktionellen Gruppen
gebunden ist, die es auf der Oberfläche einer Kautschukverstärkung wie
Carbon-Black oder dergleichen in der Erzeugung der Kautschukmischung
gibt, um die Wechselwirkung zwischen der Kautschukverstärkung und
dem Kautschuk zu entwickeln, wodurch das Dispergiervermögen der
Kautschukverstärkung,
wie beispielsweise Carbon-Black
oder dergleichen, in der Kautschukmischung verbessert wird.
-
Die
erfindungsgemäße Kautschukmischung
wird unter Verwendung des erfindungsgemäßen modifizierten, konjugierten
Dien-Polymers allein erhalten oder durch Compoundieren mit dem übrigen Synthesekautschuk
oder natürlichem
Kautschuk als Kautschukbestandteil, nach Erfordernis durch Compoundieren
mit einem Weichmacheröl,
und anschließender
Zugabe von Carbon-Black als Füllstoff
und üblicher
Additive, wie beispielsweise einem Vulkanisationsmittel und einem
Vulkanisationsbeschleuniger.
-
Um
die hervorragenden Merkmale des modifizierten, konjugierten Dien-Polymers
gemäß der Erfindung
zu entwickeln, wird ein solches Polymer in die Kautschukbestandteile
in einer menge von nicht weniger als 10 Gew.-% und vorzugsweise
nicht weniger als 20 Gew.-% einbezogen.
-
Als
das Weichmacheröl,
das beim Compoundieren oder Öl-Strecken
verwendet wird, lassen sich paraffinische, naphthenische und aromatische Öle nennen.
Die Menge des verwendeten Weichmacheröls beträgt nicht mehr als 80 Gewichtsteile
und bevorzugt 20 bis 60 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile Kautschukbestandteil.
-
In
der Kautschukmischung gemäß der Erfindung
werden Ruße
von HAF, ISAF und SAF verwendet und speziell ein Ruß mit einer
Iod-Adsorption (IA) von nicht weniger als 60 mg/g und einer Dibutylphthalat-Adsorption
(DBP) von nicht weniger 80 ml/100 g.
-
Die
Menge des als Kautschukverstärkung
compoundierten Rußes
beträgt
20 bis 120 Gewichtsteile und bevorzugt 30 bis 100 Gewichtsteile
und mehr bevorzugt 40 bis 80 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile Kautschukbestandteil.
Wenn die Menge kleiner ist als 20 Gewichtsteile, wird die verstärkende Eigenschaft schwach
und die Wirkung der Verbesserung der Rückprallelastizität, der Abriebfestigkeit
und der Reißfestigkeit kommt
nicht zustande, während
bei ihrer Überschreitung
von 120 Gewichtsteilen die Viskosität der nicht gehärteten Kautschukmischung
ansteigt und die Verarbeitbarkeit gering ist und ebenfalls die Abriebfestigkeit
und Rückprallelastizität schlecht
werden.
-
In
der Kautschukmischung gemäß der Erfindung
wird Schwefel in der Regel als Vulkanisationsmittel in einer Menge
von 0,1 bis 3 Gewichtsteilen und bevorzugt 0,5 bis 2 Gewichtsteilen
pro 100 Gewichtsteile des Kautschukbestandteils verwendet.
-
Als
Vulkanisationshilfe und Verarbeitungshilfe wird in der Regel Stearinsäure in einer
Menge von 0,5 bis 5 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile Kautschukbestandteil
verwendet.
-
Der
Vulkanisationsbeschleuniger ist nicht speziell beschränkt, jedoch
werden als Vulkanisationsbeschleuniger auf Thiazolbasis M (2-Mercaptobenzothiazol),
DM (Dibenzothiazyldisulfid), oder CZ (N-Cyclohexyl-2-benzothiazylsulfenamid)
als bevorzugt genannt. Die verwendete Menge beträgt in der Regel 0,1 bis 5 Gewichtsteile
und bevorzugt 0,2 bis 3 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile des
Kautschukbestandteils.
-
Die
Kautschukmischung gemäß der Erfindung
kann mit einem Füllstoff
compoundiert werden, wie beispielsweise Siliciumdioxid, Calciumcarbonat
oder Titandioxid außer
die vorgenannte Kautschukverstärkung sowie
mit Additiven, wie beispielsweise Zinkoxid, einem Oxidationsmittel
und einem Ozonschutzmittel nach Erfordernis.
-
Die
erfindungsgemäße Kautschukmischung
wird durch Kneten in einer Knetmaschine erhalten, wie beispielsweise
einem Walzenmischer oder Innenkneter, und wird geformt und vulkanisiert
und kann nicht nur in Anwendungen für Reifen verwendet werden,
wie beispielsweise Lauffläche,
Basisgummi, Karkasse, Seitenwand und Wulstteil, sondern auch für Anwendungen,
wie beispielsweise Schläuche,
Bänder,
Schuhsohlen, Fensterrahmen, Dichtungsmassen, Stoßdämpfergummi und andere technische
Artikel. Vorzugsweise wird die vorgenannte Kautschukmischung als
Kautschuk für
eine Reifenlauffläche
verwendet.
-
KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
Die
Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben,
worin sind:
-
1 eine GPC-Kurve eines Polymers, das in
Beispiel 1 vor der Modifikation erhalten wurde;
-
2 eine GPC-Kurve eines Polymers, das in
Beispiel 1 nach der Modifikation erhalten wurde;
-
3 eine GPC-Kurve eines Polymers, das in
Beispiel 7 vor der Modifikation erhalten wurde;
-
4 eine GPC-Kurve eines Polymers, das in
Beispiel 7 nach der Modifikation erhalten wurde;
-
5 eine GPC-Kurve eines Polymers, das in
Vergleichsbeispiel 2 vor der Modifikation erhalten wurde;
-
6 eine GPC-Kurve eines Polymers, das in
Vergleichsbeispiel 2 nach der Modifikation erhalten wurde;
-
Die
folgenden Beispiele werden zur Veranschaulichung der Erfindung gegeben
und sollen nicht als ihre Beschränkungen
angesehen werden.
-
Sofern
nicht anders angegeben, sind in diesen Beispielen Anteile und Prozentangaben
auf Gewicht bezogen. Darüber
hinaus wurden zahlreiche Messungen in diesen Beispielen nach den
folgenden Methoden ausgeführt.
-
MOONEY-VISKOSITÄT (ML1+4, 100°C)
-
Sie
wurde bei einer Temperatur von 100°C für eine Messdauer von 4 Minuten
nach dem vorangehenden Erhitzen für 1 Minute nach der Methode
des Standards JIS K6300-1994 gemessen.
-
ZAHLENGEMITTELTE, RELATIVE
MOLEKÜLMASSE
(Mn), MASSEGEMITTELTE, RELATIVE MOLEKÜLMASSE (Mw)
-
Diese
wurden unter Verwendung eines von Toso Co., Ltd. hergestellten HLC-8120GPC
und eines Differentialrefraktometers und eines UV/VIS-Messgerätes als
Detektor unter den folgenden Bedingungen gemessen:
Säule: Eine
von der Toso Co., Ltd. hergestellte GMHHXL-Säule
Mobile Phase: Tetrahydrofuran
-
MIKROSTRUKTUREN (GEHALT
AN cis-1,4-BINDUNG, VINYL-1,2-BINDUNG)
-
Diese
wurden mit Hilfe einer Infrarotmethode gemessen (Methode nach Morero).
-
ZUGEIGENSCHAFT
-
Die
Zugspannung bei 300% Dehnung (M300%), Reißdehnung (EB) und Reißlänge (TB)
wurden nach der Methode des Standards JIS K6301-1995 gemessen.
-
ABRIEBFESTIGKEIT
-
Diese
wurde als Gleitverhältnis
von 60% und bei Raumtemperatur (25°C) unter Anwendung eines Abrieb-Prüfinstrumentes
nach Lambourn (hergestellt von Shimada Giken Co., Ltd.) gemessen.
-
Tan δ
-
Dieses
wurde bei einer Dehnung von 3% und 50°C unter Anwendung eines mechanischen
Spektrometers gemessen, das von Rheometrics Corp. hergestellt wurde.
-
RÜCKPRALLELASTIZITÄT
-
Diese
wurde bei 50°C
unter Anwendung eines Prüfgerätes für die Rückprallelastizität, hergestellt
von der Dunlop Corp., gemessen.
-
BEISPIEL 1
-
In
einem mit Stickstoff gespülten
Autoklaven mit einem Fassungsvermögen von 5 Litern wurden 2,4 kg
Cyclohexan und 300 g 1,3-Butadien in einer Stickstoffatmosphäre gegeben.
In die resultierende Mischung wurde ein Katalysator gegeben, der
durch vorheriges Mischen einer Cyclohexan-Lösung von Neodymversatat (nachfolgend
abgekürzt
als Nd(ver)3) (0,09 mMol), einer Toluol-Lösung von
Methylaluminoxan (nachfolgend abgekürzt als MAO) (7,2 mMol), hydriertem
Diisobutylaluminium (nachfolgend abgekürzt als AliBu2H)
(3,6 mMol) und einer Toluol-Lösung
in einem Diethylaluminiumchlorid (nachfolgend abgekürzt als
DEAC) (0,18 mMol) als eine Katalysatorkomponente und Altern von
diesem mit einer Menge von 1,3-Butadien entsprechend der 5-fachen
Neodym-Menge bei 50°C
für 30
Minuten erhalten, um die Polymerisation bei 80°C für 60 Minuten auszuführen. Die
Umsetzung der Reaktion von 1,3-Butadien betrug näherungsweise 100%.
-
Anschließend wurde
die resultierend Polymer-Lösung
bei einer Temperatur von 50°C
gehalten und 2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon (4,5 mMol) zugegeben
und mit diesem für
30 Minuten umgesetzt. Danach wurde eine Methanol-Lösung mit
einem Gehalt von 1,5 g 2,4-Di-tert.-butyl-p-kresol zugegeben, um
die Polymerisation abzubrechen, die durch Strippen mit Wasserdampf
desolvatisiert und auf einer Walze bei 110°C getrocknet wurde, um ein Polymer
zu erhalten. Die Polymerisationsbedingungen und analytischen Ergebnisse
sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
Darüber hinaus
ist in 1 eine GPC-Kurve eines Polymers
vor der Zugabe von 2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon gezeigt und eine GPC-Kurve
nach der Zugabe in 2 gezeigt. Wie
aus 1 und 2 zu
entnehmen ist, ist mit Hilfe des UV/VIS-Messgerätes vor der Zugabe von 2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon
kein Peak zu beobachten, wobei ein Peak jedoch nach der Zugabe festgestellt
wird. Dieses zeigt, dass das Polymer mit 2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon
modifiziert wurde.
-
BEISPIEL 2
-
Es
wurde ein Polymer in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 mit der
Ausnahme erhalten, dass 2-(4-Morpholinodithio)benzothiazol
an Stelle von 2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon verwendet wurde. Die
Polymerisationsbedingungen und analytischen Ergebnisse sind in Tabelle
1 gezeigt.
-
BEISPIEL 3
-
Es
wurde ein Polymer in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 mit der
Ausnahme erhalten, dass N-Oxydiethylen-2-benzothiazolsulfenamid
an Stelle von 2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon verwendet wurde. Die
Polymerisationsbedingungen und analytischen Ergebnisse sind in Tabelle
1 gezeigt.
-
BEISPIEL 5
-
Es
wurde ein Polymer in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 mit der
Ausnahme erhalten, dass Tetramethylthiuramdisulfid an Stelle von
2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon verwendet wurde. Die Polymerisationsbedingungen
und analytischen Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
BEISPIEL 6
-
Es
wurde ein Polymer in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 mit der
Ausnahme erhalten, dass N-(Cyclohexylthio)phthalimid
an Stelle von 2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon verwendet wurde. Die
Polymerisationsbedingungen und analytischen Ergebnisse sind in Tabelle
1 gezeigt.
-
BEISPIEL 7
-
In
einem Autoklaven mit einem Fassungsvermögen von 5 Litern, der mit Stickstoff
gespült
wurde, wurden 2,4 kg Cyclohexan und 300 g 1,3-Butadien in einer
Stickstoffatmosphäre
zugesetzt. In die resultierende Mischung wurde ein Katalysator gegeben,
der durch vorheriges Mischen einer Cyclohexan-Lösung
von Neodymversatat (0,37 mMol), einer Toluol-Lösung von Triisobutylaluminium
(nachfolgend abgekürzt
als AliBu3H) (11,1 mMol), hydriertes Diisobutylaluminium
(3,6 mMol) und einer Toluol-Lösung
von Diethylaluminiumchlorid (0,74 mMol) und Altern von diesen mit
einer Menge von 1,3-Butadien entsprechend der 5-fachen Neodym-Menge
bei 50°C
für 30
Minuten erhalten wurde, um die Polymerisation bei 80°C für 60 Minuten
auszuführen.
Die Umsetzung der Reaktion von 1,3-Butadien betrug näherungsweise
100%.
-
Danach
wurde die resultierend Polymer-Lösung
bei einer Temperatur von 50°C
gehalten und mit 2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon (4,5 mMol) versetzt
und für
30 Minuten umgesetzt. Anschließend
wurde eine Methanol-Lösung
mit einem Gehalt von 1,5 g 2,4-Di-tert.-butyl-p-kresol zugegeben,
um die Polymerisation abzubrechen, die durch Strippen mit Wasserdampf
desolvatisiert und auf einer Walze bei 110°C getrocknet wurde, um ein Polymer
zu erhalten. Die Polymerisationsbedingungen und analytischen Ergebnisse
sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
Außerdem wird
auch die GPC-Kurve eines Polymers vor der Zugabe von 2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon gezeigt
in 3 und eine GPC-Kurve eines Polymers
nach der Zugabe in 4 gezeigt. Wie
aus den 3 und 4 zu
entnehmen ist, wird mit Hilfe des UV/VIS-Messgerätes vor der Zugabe von 2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon
kein Peak festgestellt, wobei jedoch ein Peak nach der Zugabe festgestellt
wird. Dieses zeigt, dass das Polymer mit 2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon
modifiziert wurde.
-
BEISPIEL 8
-
Es
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 7 mit der Ausnahme ein
Polymer erhalten, dass 2-(4-Morpholinodithio)benzothiazol
an Stelle von 2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon verwendet wurde. Die
Polymerisationsbedingungen und analytischen Ergebnisse sind in Tabelle
1 gezeigt.
-
BEISPIEL 9
-
Es
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 7 mit der Ausnahme ein
Polymer erhalten, dass N-Oxydiethylen-2-benzothiazolsulfenamid
an Stelle von 2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon verwendet wurde. Die
Polymerisationsbedingungen und analytischen Ergebnisse sind in Tabelle
1 gezeigt.
-
BEISPIEL 11
-
Es
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 7 mit der Ausnahme ein
Polymer erhalten, dass Tetramethylthiuramdisulfid an Stelle von
2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon verwendet wurde. Die Polymerisationsbedingungen
und analytischen Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
BEISPIEL 12
-
Es
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 7 mit der Ausnahme ein
Polymer erhalten, dass N-(Cyclohexylthio)phthalimid
an Stelle von 2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon verwendet wurde. Die
Polymerisationsbedingungen und analytischen Ergebnisse sind in Tabelle
1 gezeigt.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 1
-
In
einen Autoklaven mit einem Fassungsvermögen von 5 Litern, der mit Stickstoff
gespült
wurde, wurden 2,4 kg Cyclohexan und 300 g 1,3-Butadien in einer
Stickstoffatmosphäre
gegeben. In die resultierende Mischung wurde ein Katalysator gegeben,
der durch vorheriges Mischen einer Cyclohexan-Lösung
von Neodymversatat (0,09 mMol), einer Toluol-Lösung von Methylaluminoxan (7,2
mMol), von hydriertem Diisobutylaluminium (3,6 mMol) und einer Toluol-Lösung von
Diethylaluminiumchlorid (0,18 mMol) und Reifen von diesem mit einer
Menge von 1,3-Butadien entsprechend der 5-fachen Neodym-Menge bei 50°C für 30 Minuten
erhalten wurde, um die Polymerisation bei 80°C für 60 Minuten auszuführen. Die
Umsetzung der Reaktion von 1,3-Butadien betrug näherungsweise 100%.
-
Danach
wurde eine Methanol-Lösung
mit einem Gehalt von 1,5 g 2,4-Di-tert.-butyl-p-kresol zugegeben,
um die Polymerisation abzubrechen, die durch Strippen mit Wasserdampf
desolvatisiert wurde und auf einer Walze bei 110°C getrocknet wurde, um das Polymer
zu erhalten. Die Polymerisationsbedingungen und analytischen Ergebnisse
sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 2
-
Es
wurde ein Polymer in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 mit der
Ausnahme erhalten, dass Dioctylzinnbisbenzylmaleat an Stelle von
2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon verwendet wurde. Die Polymerisationsbedingungen
und analytischen Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
Ebenfalls
ist eine GPC-Kurve eines Polymers vor der Zugabe von Dioctylzinnbisbenzylmaleat
in 5 gezeigt und eine GPC-Kurve eines
Polymers nach der Zugabe in 6 gezeigt.
Wie aus den 5 und 6 zu entnehmen
ist, wird mit Hilfe des UV/VIS-Messgerätes kein Peak vor der Zugabe
von Dioctylzinnbisbenzylmaleat festgestellt, jedoch ein Peak nach
der Zugabe festgestellt. Dieses zeigt, dass das Polymer selbst bei
Veränderung
des Modifikationsmittels modifiziert wurde.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 3
-
In
einen Autoklaven mit einem Fassungsvermögen von 5 Litern, der mit Stickstoff
gespült
wurde, wurden 2,4 kg Cyclohexan und 300 g 1,3-Butadien in einer
Stickstoffatmosphäre
gegeben. In die resultierende Mischung wurde ein Katalysator gegeben,
der durch vorheriges Mischen einer Cyclohexan-Lösung
von Neodymversatat (0,37 mMol), einer Toluol-Lösung von Triisobutylaluminium
(11,1 mMol), von hydriertem Diisobutylaluminium (3,6 mMol) und einer
Toluol-Lösung
von Diethylaluminiumchlorid (0,74 mMol) und Reifen von diesem mit
einer Menge von 1,3-Butadien entsprechend der 5-fachen Neodym-Menge
bei 50°C
für 30
Minuten erhalten wurde, um die Polymerisation bei 80°C für 60 Minuten
auszuführen.
Die Umsetzung der Reaktion von 1,3-Butadien betrug näherungsweise
100%.
-
Danach
wurde eine Methanol-Lösung
mit einem Gehalt von 1,5 g 2,4-Di-tert.-butyl-p-kresol zugegeben,
um die Polymerisation abzubrechen, die durch Strippen mit Wasserdampf
desolvatisiert und auf einer Walze bei 110°C getrocknet wurde, um ein Polymer
zu erhalten. Die Polymerisationsbedingungen und analytischen Ergebnisse
sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 4
-
Es
wurde ein Polymer in der gleichen Weise wie in Beispiel 7 mit der
Ausnahme erhalten, dass Dioctylzinnbisbenzylmaleat an Stelle von
2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon verwendet wurde. Die Polymerisationsbedingungen
und analytischen Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 5
-
Die
Vulkanisationseigenschaften eines kommerziell verfügbaren Polybutadien-Kautschukes
(Polybutadien BR01, hergestellt von der JSR Corporation) sind in
Tabelle 1 gezeigt.
-
Jedes
Polymer der Beispiele 1 bis 9, 11 und 12 und der Vergleichsbeispiele
1 bis 5 wurde nach den folgenden Compoundierungsrezepturen in einem
Plastomill-Kneter verwendet und geknetet. Die resultierende Masse
wurde unter Druck bei 145°C
für eine
optimale Zeitdauer vulkanisiert, um eine Probe eines Vulkanisates zu
erhalten. Die Eigenschaften des resultierenden Vulkanisates sind
ebenfalls in Tabelle 1 gezeigt.
| COMPOUNDIERUNGSREZEPTUR | (Teile) |
| Kautschukbestandteil | 100 |
| Ruß HAF | 50 |
| Zinkweiß | 3 |
| Stearinsäure | 2 |
| Antioxidans | 1 |
| Vulkanisationsbeschleuniger | 0,8 |
| Schwefel | 1,5 |
-
-
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Wie
aus Tabelle 1 entnommen werden kann, sind die Reißfestigkeit,
Rückprallelastizität und Abriebfestigkeit
nach der Vulkanisation in den Beispielen 1 bis 6 im Vergleich zu
denen in Vergleichsbeispiel 1 verbessert. Ebenfalls erkennt man
aus Vergleichsbeispiel 2, dass jede Eigenschaft nach der Vulkanisation
im Vergleich zu derjenigen des mit dem wohlbekannten Modifikationsmittel
modifizierten Polymers hervorragend ist.
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In ähnlicher
Weise sind die Reißfestigkeit,
Rückprallelastizität und Abriebfestigkeit
nach der Vulkanisation in den Beispielen 7 bis 12 im Vergleich zu
denen der Vergleichsbeispiele 3 und 4 verbessert, woraus zu erkennen
ist, dass die Eigenschaften nach der Vulkanisation durch Verwendung
der vorgenannten Modifikationsmittel unabhängig von der Katalysatorzusammensetzung
verbessert sind.
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Aus
den vorgenannten Ergebnissen ist offensichtlich, dass die in der
Erfindung festgelegten Modifikationsmittel sehr nützlich sind.
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BEISPIELE 13 BIS 18, 21
BIS 24, VERGLEICHSBEISPIELE 6 BIS 8 UND 10 BIS 18
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Jedes
Polymer der Beispiele 1 bis 3 und 11 und 12 und der Vergleichsbeispiele
1, 4 und 5 wurde mit Naturkautschuk compoundiert und nach dem folgenden
Compoundierungsrezept in einem Plastomill-Kneter geknetet. Die resultierende Masse
wurde unter Druck bei 145°C
für eine
optimale Zeitdauer vulkanisiert, um eine Probe als ein Vulkanisat
zu erhalten. Die Eigenschaften des resultierenden Vulkanisates sind
ebenfalls in den Tabellen 2 bis 3 gezeigt.
| COMPOUNDIERUNGSREZEPTUR | (Teile) |
| Kautschukbestandteil | 100 |
| Ruß HAF | 50 |
| Zinkweiß | 3 |
| Stearinsäure | 2 |
| Antioxidans | 1 |
| Vulkanisationsbeschleuniger | 0,8 |
| Schwefel | 1,5 |
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Wie
aus den Tabellen 2 und 3 zu entnehmen ist, sind die Reißfestigkeit,
Rückprallelastizität und Abriebfestigkeit
nach der Vulkanisation in den Beispielen 13 bis 18 und 21 bis 24
im Vergleich zu denen der Vergleichsbeispielen 12, 13, 15, 16 und
18 verbessert, woraus ersichtlich ist, dass die Eigenschaften unter
Verwendung des erfindungsgemäßen Polymers
selbst dann verbessert sind, wenn es mit 5 Naturkautschuk compoundiert
ist. Allerdings ist aus den Vergleichsbeispielen 6 bis 8, 10, 11,
14 und 17 offensichtlich, dass die ausreichende Wirkung der Verbesserung
der Eigenschaften nicht erhalten wird, wenn die Menge des erfindungsgemäßen Polymers
bezogen auf 100 Gew.-% der gesamten Kautschukbestandteile zu gering
ist.
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BEISPIELE 25 BIS 27, 29
UND 30, VERGLEICHSBEISPIELE 19 BIS 21
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Jedes
Polymer der Beispiele 1 bis 3 und 11 und 12 sowie der Vergleichsbeispiele
1, 4 und 5 wurde mit lösungspolymerisiertem
SBR compoundiert und nach dem folgenden Compoundierungsrezept in
einem Plastomill-Kneter geknetet. Die resultierende Masse wurde
unter Druck bei 145°C
für eine
optimale Zeitdauer vulkanisiert, um eine Probe eines Vulkanisates
zu erhalten. Die Eigenschaften des resultierenden Vulkanisates sind
ebenfalls in Tabelle 4 gezeigt.
| COMPOUNDIERUNGSREZEPT | (Teile) |
| Kautschukbestandteil | 100 |
| Ruß HAF | 50 |
| Zinkweiß | 3 |
| Stearinsäure | 2 |
| Antioxidans | 1 |
| Vulkanisationsbeschleuniger | 0,8 |
| Schwefel | 1,5 |
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Wie
aus Tabelle 4 zu entnehmen ist, sind die Reißfestigkeit, Rückprallelastizität und Abriebfestigkeit nach
der Vulkanisation in den Beispielen 25 bis 27 und 29 bis 30 im Vergleich
zu denen der Vergleichsbeispielen 19 bis 21 verbessert, woraus offensichtlich
ist, dass die Eigenschaften durch Verwendung des erfindungsgemäßen Polymers
selbst dann verbessert werden, wenn mit dem lösungspolymerisierten SBR compoundiert wird.
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BEISPIELE 31 BIS 33, VERGLEICHSBEISPIELE
22 UND 23
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Das
Polymer von Beispiel 1 wurde mit Naturkautschuk compoundiert und
nach dem folgenden Compoundierungsrezept in einem Plastomill-Kneter
geknetet. Die resultierende Masse wurde unter Druck bei 145°C für eine optimale
Zeitdauer vulkanisiert, um eine Probe als ein Vulkanisates zu erhalten.
Die Eigenschaften des resultierenden Vulkanisates sind in Tabelle
5 gezeigt.
| COMPOUNDIERUNGSREZEPT | (Teile) |
| Kautschukbestandteil | 100 |
| Ruß HAF | 10–130 |
| Zinkweiß | 3 |
| Stearinsäure | 2 |
| Antioxidans | 1 |
| Vulkanisationsbeschleuniger | 0,8 |
| Schwefel | 1,5 |
TABELLE
5
- *1: Dargestellt durch einen Index auf der
Grundlage, dass Vergleichsbeispiel 18 100 beträgt, wobei die Eigenschaft um
so besser ist, je größer der
Indexwert ist
- *2: Dargestellt durch einen Index auf der Grundlage, dass Vergleichsbeispiel
18 100 beträgt,
wobei die Eigenschaft um so besser ist, je größer der Indexwert ist
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Aus
Tabelle 5 läßt sich
entnehmen, dass die Reißfestigkeit,
Rückprallelastizität und Abriebfestigkeit nach
der Vulkanisation in den Beispielen 31 bis 33 im Vergleich zu denen
der Vergleichsbeispiele 22 und 23 verbessert sind, woraus offensichtlich
ist, dass die ausreichende Wirkung der Verbesserung der Eigenschaften nicht
erhalten wird, wenn die Menge an zugesetztem Ruß beim Compoundieren zu groß oder zu
klein ist.
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Da
die modifizierten, konjugierten Dien-Polymere gemäß der Erfindung
durch Modifizieren (oder Koppeln) mit der Verbindung erhalten werden,
die über
die vorgegebene funktionelle Gruppe verfügt, sind sie hinsichtlich des
Dispergiervermögens
von Ruß als
Kautschukverstärkung
hervorragend und liefern einen vulkanisierten Gummi mit hervorragender
Rückprallelastizität, Abriebfestigkeit
und mechanischer Festigkeit.