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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Anordnen
von Wasserzirkulationen in einer integrierten Papiermühle inklusive
einer Halbstoffmühle
auf der Grundlage von Refiner-Holzstoff und/oder Holzschliffhalbstoff
(Holzschliffpulpe) und/oder Abfallpapierhalbstoff und/oder chemischen Halbstoff
und Papier- und/oder Kartonherstelllinien.
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Verschiedene
Verunreinigungen gelangen in die Wasserzirkulationen in einer Papiermühle in verschiedenen
Phasen von dem Halbstoff- und Papierherstellprozess. Ein Faulen
des Wassers wird hauptsächlich
durch organische Bestandteile verursacht, die sich von dem Faserrohmaterial
ansammeln, und andererseits hauptsächlich durch anorganische Chemikalien,
die in dieses bei verschiedenen Phasen hinzugefügt wird. Als unerwünschte Stoffe
werden derartige Verunreinigungen bezeichnet, die in hohen Anteilen
bei dem Betrieb des Prozesses und im Hinblick auf die Qualität eines
Erzeugnisses nachteilhaft sind.
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Ein
Papierherstellprozess kann in zwei oder drei Hauptphasen geteilt
werden, die im Hinblick auf die Wasserzirkulationen teilweise separat
sind, wobei die erste Phase von ihnen eine Vorbehandlung, ein Zerfasern
und ein Reinigen von dem Faserrohmaterial und vorzugsweise auch
ein Halbstoffverdicken und -pressen umfasst. Die zweite Phase umfasst
ein Verbessern der Halbstoffqualität und die Papierherstellung.
Gegenwärtig
ist auch die Wasserzirkulation der Papierherstellung, sofern erforderlich,
von der Wasserzirkulation der Qualitätsverbesserungsphase in eine
dritte Wasserzirkulation getrennt, in dem das Halbstoffverdicken
und/oder -pressen zwischen den Prozessphasen eingerichtet wird.
Diese Qualitätsverbesserungsphase
umfasst in Abhängigkeit
von dem Bedarf Halbstoffbehandlungsphasen wie beispielsweise ein
Dispergieren, Bleichen und Sortieren.
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Die
Vorbehandlung kann verschiedene Vorgänge umfassen wie beispielsweise
ein Entrinden, Späne-Waschen,
eine thermische und chemische Behandlung, Abfallpapierhalbstoffherstellen
(Abfallpapierpulping) und Halbstoffreinigen.
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Beim
Vorbehandeln von Rohmaterial kann bei der Zerfaserungsphase, der
Halbstoffherstellphase (pulping) und der Reinigungsphase ein chemisches
Hinzufügen
angewendet werden, oder die Phasen können ohne irgendwelche Chemikalien ausgeführt werden.
Beim Herstellen von mechanischem Halbstoff wird ungefähr 2–5 Prozent
des Holzmaterials gelöst
oder dispergiert als Koloidpartikel in dem Prozesswasser. Der größte Teil
des Prozesswasserfaulens findet in Verbindung mit der Spanbehandlung
und der Zerfaserung statt, wodurch beispielsweise das von der Massensuspension
von der TMP-Schleifeinrichtung
kommende Wasser gelösten und
koloiden organischen Stoff in großen Mengen enthält. Bei
der Anwendung von Abfallpapier enden Papierfüllstoffe und Additivmittel
von dem Rohmaterial in dem Zirkulationswasser in der Zerfaserungsphase
und der Reinigungsphase zusätzlich
zu organischen Stoffen, Additivmitteln, die beim Konvertieren von
Papier verwendet werden, und gänzlichen Fremdstoffen,
die bei der Anwendung oder dem Recyceln von Papier angesammelt werden.
Besonders schwierige Fremdstoffe sind Klebstoffe, die in ihrer Eigenschaft
Adhäsive
sind und von verschiedenen Adhäsiven
und Kunststoffen herrühren.
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Anorganische
Chemikalien gelangen in die Wasserzirkulation in der Halbstoffqualitätverbesserungsphase,
beim Bleichen und an dem Nassende der Papiermaschine, wobei bei
diesen Phasen auch organischer Stoff gelöst wird. Außerdem werden bei den verschiedenen
Phasen zum Herstellen von recycelter Masse Chemikalien in großen Mengen
angewendet beispielsweise für
Kreidedruckfarbstoffpigmente, als Hilfsschäummittel, beim Halbstoffbleichen und
bei der Endsäurebildung.
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Bei
den verschiedenen Phasen eines Papierherstellprozesses werden große Mengen
an Wasser für
verschiedene Zwecke benötigt,
wie beispielsweise für
die Verdünnung
eines Halbstoffs und Chemikalien, für den Transport und die Reinigung. Außerdem wird
Wasser beispielsweise für
das Kühlen
und Abdichten benötigt.
Durch das Zirkulieren des Prozesswassers von der Papiermühle werden Anstrengungen
unternommen, um die nützlichen
Bestandteile wiederzugewinnen und erneut zu verwenden, die von dem
Prozess herrühren
und in dem Zirkulationswasser enthalten sind, wie beispielsweise Fasern
und Feinstoffe, Füllstoffe
und Papierherstellchemikalien und auch Wärme. Ein Teil des Wassers, das
von der Papiermühle
benötigt
wird, wird im Allgemeinen von außerhalb der Mühle als
Rohwasser vorgesehen, das vor dem Einleiten zur Verwendung gereinigt
werden muss und, sofern dies erforderlich ist, auf die geeignete
Temperatur erwärmt
wird. Reines Wasser wird beispielsweise für bestimmte Waschstrahlen bei
der Papiermaschine und zum Verdünnen von
Chemikalien benötigt.
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Um
den Gehalt an unerwünschten
Stoffen unterhalb der Risikogrenzen zu halten, wird Frischwasser üblicher
Weise in den Prozess zur gleichen Zeit gebracht, bei der ein Teil
des Zirkulationswassers von dem System als ein Abwasser entfernt
wird. Wenn die Prozesswässer
der Papiermühle
im Allgemeinen im Gegenstrom von der Papiermaschine zu der Halbstoffmühle zirkulieren,
werden die organischen und anorganischen Stoffe, die in das Zirkulationswasser
bei den verschiedenen Phasen des Prozesses eingetreten sind, üblicher
Weise am stärksten in
der Zirkulation und den Abwässern
von der Zerfaserungsphase des Halbstoffes konzentriert. Andererseits
läuft der
organische und anorganische Stoff, der bei den verschiedenen Prozessphasen
freigegeben wird, in gewissem Maße stromabwärtig zusammen mit dem Halbstoff
zu der Papiermaschine, wobei versucht wird, dieses Laufen zu reduzieren
durch das Verdickungs-, Verdünnungs-
und Pressgerät,
das zwischen der Vorbehandlung, der Zerfaserung und der Reinigungsphase
und der Halbstoffqualitätsverbesserungsphase
positioniert ist, wobei die Systeme gleichzeitig positioniert sind,
sofern Bedarf besteht, auch zwischen der Halbstoffqualitätsverbesserungsphase
und der Papierherstellphase. Mit der Hilfe der Pressen kann der
Halbstoff verdickt werden in Abhängigkeit
von dem Gerät
auf ungefähr
25–35%
Verdickung, wohingegen die mit der Hilfe des Verdickungsgerätes erzielte
Verdickung lediglich die Hälfte
davon beträgt.
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In
den früheren
Patentanmeldungen
FI 962 176 ,
FI 962 177 ,
FI 962 178 der Anmelderin der vorliegenden
Patentanmeldungen, die Gegenstücke
zu den Druckschriften WO-A-97/44 521, US-A-5 968 317, US-A-5 961
784 sind, ist ein Aufbau beschrieben, bei dem ein Teil der Frischwassermenge,
die üblicher
Weise durch die Papiermaschine benötigt wird, durch Strahlwässer ersetzt
wird, die wahlweise von den Wässern
wiedergewonnen werden, die in der Papiermühle verschmutzt worden sind,
und durch Wässer,
die örtlich
zu reinigen sind, und die somit von den Wasserreinigungsphasen erhaltenen
Konzentrationen werden immer dann verwendet, wenn dies geeignet
ist, indem sie dazu gebracht werden, dass sie im Gegenstrom in Bezug
auf die Rohmaterialströmung
für eine
erneute Verwendung in der Papiermühle strömen, wobei durch diese Maßnahmen
das Niveau der Mengen an unerwünschten
Stoffen, die in der Papiermühle
zirkulieren, gesteuert wird. Durch diesen Aufbau werden unerwünschte Stoffe
im Gegenstrom von der Wasserzirkulation der Papiermaschine in die
Wasserzirkulation der Halbstoffmühle befördert, von
wo sie zu einer Abwasserverdampfungsanlage geleitet werden können und
zum Zwecke der Verbrennung zu der gleichen Zeit konzentriert werden,
in der die Kühlwasserzirkulation
von der Verdampfungsanlage in vorteilhafter Weise mit dem Kühl- und
Strahlwassersystem der Papiermühle
verbunden ist, und das saubere Kondensat als Strahlwasser für ein Ersatz
an Frischwasser geleitet wird.
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Der
organische und anorganische Stoff zirkuliert seine angemessene Zeit
in den Wasserzirkulationen der Mühle
und wird schließlich
von dem Prozess hauptsächlich
mit den Abwässern
und in einem geringeren Maß mit
dem Papier und die Umgebungsluft abgegeben. Die Hauptanteile der
Abwässer
werden durch den gesteuerten Überlauf
des Filtrates von dem Zirkulationswassersystem der Vorbehandlungsphase/Zerfaserungsphase/Reinigungsphase
und durch die Rejektwässer
(Spuckstoffwässer)
der Reinigungen des Halbstoffs und die Wasserzirkulationen bei den
verschiedenen Phasen ausgebildet, wobei zusätzlich zu diesen sporadische
Emissionen in gewissem Maße
auftreten.
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Der
Druck hin zu einem Verringern des Verbrauchs an Frischwasser durch
ein Schließen
von Wasserzirkulationen wird einerseits durch die Kosten des Rohwassers
und des Abwassers bewirkt und andererseits durch die Erhältlichkeit
von Rohwasser durch die Emissionseinschränkungen betreffend Abwässer. Ein
vollständiges
Abschließen
einer Papiermühle
ist nicht möglich,
da Emissionen von Abwässern
benötigt
werden für
ein Entfernen von unerwünschten
Stoffen aus dem Prozess. Beim Verringern des Verbrauchs an Frischwasser,
das in die Wasserzirkulation der Papiermaschine hauptsächlich durch
Strahlen und Verdünnungsziele
geschieht, kann ein übermäßiger Temperaturanstieg
und eine übermäßige Konzentration
an koloiden und gelösten organischen
und anorganischen unerwünschten Stoffen,
insbesondere Salzen, in den Wasserzirkulationen der Papiermaschine
und der Halbstoffmühle zu
einem Problem bis zu dem Ausmaß werden,
dass es auf die Qualität
und die Erzeugung von Halbstoff von Papier nachteilhaft ist. Wenn
beispielsweise der Gehalt an unerwünschten Stoffen im Zirkulationswasser
der Papiermaschine zu stark ansteigt, wird die Wirkung der Retensionschemikalien
geschwächt, wird
die Ausbildung von Zwischenfaserverbindungen beeinträchtigt und
leidet die Festigkeit des hergestellten Papiers. Ein Nachteil (1)
liegt darin, dass beispielsweise mit dem erhöhten Gehalt an Stoffen, die in
dem Zirkulationswasser gelöst
sind, das für
ein Halbstoffbleichen verwendet wird, der Grad an Helligkeit abfallen
kann oder der Verbrauch an Bleichchemikalien zunehmen kann, was
wiederum die Menge an organischem und anorganischem Stoff erhöht, der in
den Zirkulations- und Abwässern
endet.
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Bei
den meisten gegenwärtig
angewendeten Wasserreinigungsverfahren innerhalb der Papiermühle werden
Faser-, Pigment-, Harz- oder Klebstoffpartikel im Allgemeinen unter
Verwendung der Filter-, Reinigungs- und Flotationsverfahren entfernt. Stattdessen
ist das Entfernen von koloiden unerwünschten Stoffen unvollständig und
die Trennung der gelösten
Stoffe geschieht kaum, wobei stattdessen die Stoffe in verschiedenen
Anteilen hauptsächlich
proportional zu den Flüssigkeitsströmungen laufen.
Ein eher grobes Entfernen von Koloidstoff und gelöstem organischen
und anorganischem Stoff macht kostspielige Spezialanordnungen erforderlich wie
beispielsweise ein Membranfiltern und/oder Verdampfen.
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Durch
Verdampfung können
biologisch nicht abbaubare organische Stoffe, mikromolekulare Stoffe
und flüchtige
Komponenten und Salze aus dem unsauberen Wasser entfernt werden,
wobei deren Trennung ansonsten schwierig wäre. Das durch Verdampfen gewonnene
Wasser kann sogar reiner sein als das chemisch behandelte Frischwasser.
Die Verwendung des Verdampfens als ein prozessinternes Reinigungsverfahren
ist besonders dann von Vorteil, wenn die Wässer, die gereinigt werden,
warm und konzentriert sind, und der Prozess ergibt Abfallwärme in großen Mengen,
die für
eine Anwendung als eine Energiequelle geeignet sind. Die Nutzung
der Abfallwärme
kann in vorteilhafter Weise mittels Oberflächenkondensation und einer
Kühlturmverbindung der
Verdampfung verstärkt
werden, wie dies in der früheren
Patentanmeldung
FI 962 178 (siehe
US-A-5 961 784) der Anmelderin der vorliegenden Patentanmeldung
offenbart ist. Wenn das Filtrat von der Verdickungsphase, die dem
Zerfasern folgt, stark und heiß ist
aufgrund der Gegenstromverbindung der Zirkulationswässer, und
seine Menge gering ist, ist es von Vorteil, es zu der Verdampfungsanlage
zu führen,
damit es weiter konzentriert wird. Von der Verdampfungsanlage kann
die konzentrierte Lösung
zu der Verbrennungseinheit geleitet werden, wodurch der organische
Stoff bei der Energieerzeugung der Papiermühle genutzt wird und der anorganische
Stoff wie beispielsweise Natrium und Schwefel bei der chemischen
Zirkulation der Mühle.
Die Verunreinigungskondensate der Verdampfungsanlage können zu
einer biologischen Abwasserbehandlung geleitet werden.
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Bei
dem Herstellen von mechanischem Halbstoff werden große Mengen
an Expansionsdämpfen
erzeugt beispielsweise beim Herstellen von Refiner-Holzstoff werden
ungefähr
2 Tonnen an Dampf pro Tonne Halbstoff freigegeben. Ein Nachteil (2)
liegt darin, dass lediglich 1 Tonne an reinem Dampf pro Tonne an
Masse mit dem Expansionsdampf mit der Hilfe eines Dampfgenerators
erzeugt werden kann, wobei dieser Dampf bei dem Prozess zum Ersetzen
von Frischdampf verwendet wird. Der Rest der Wärmeenergie von dem Expansionsdampf wird
bei Wärmeverlusten
vergeudet und mit dem unsauberen Kondensat in die Zirkulationswässer und Abwässer abgegeben.
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Bei
einer Papiermühle,
die mit einer herkömmlichen
Gegenstromverbindung an Zirkulationswässern versehen ist, enthalten
die Abwässer
große Mengen
an anorganischen Salzen, wobei der Hauptteil von ihnen Verbindungen
sind, die bei einer niedrigen Temperatur schmelzen, wie beispielsweise
Natrium. Ein Nachteil (3) ist in diesem Fall, dass ein
Abwasserkonzentrat nicht zusammen mit dem Mühlenabfall oder anderem Brennstoff
in dem zur Verfügung stehenden
Hilfsboiler verbrannt werden kann, der von der Gatterart sein kann
oder derzeit am häufigsten
von der Fluidisierbettart oder Zirkulationsart, bei dem Natrium
und Kalium ein Sintern von Bettsand und Chlorid, Boilerkorrosion
verursachen. Ein Nachteil (4) liegt darin, dass ein Verbrennen
eines derartigen Konzentrates einen Soda-Boiler erforderlich macht,
der nicht immer in Verbindung mit der Mühle zur Verfügung steht.
Ein Nachteil (5) liegt darin, dass in derartigen Fällen nachteilige
und korrodierende unerwünschte
Stoffe wie beispielsweise Kalium und Chlorid in die chemische Zirkulation
von der Halbstoffmühle
konzentriert werden können.
Wenn die Bleichwässer
von den Halbstoffmühlen
konzentriert werden und zu einem Sodawiedergewinnungsboiler geleitet
werden, werden Anstrengungen unternommen, um die Konzentration dieser
Stoffe zu verringern mittels Kristallisationsverfahren und durch
offene chemische und Wasserzirkulationen. Ein Nachteil (6)
liegt darin, dass das Verdampfungskonzentrat einen niedrigen Trockengehalt
(20–40%)
hat und die Effizienz der Elektrizitäts- und Dampferzeugung von dem
Hochdruckhilfsbeuler oder Sodawiedergewinnungsboiler abnimmt.
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Des
Weiteren ist die Druckschrift WO-A-99/46 443 auf ein Verfahren zum
Herstellen von Papier ohne Flüssigkeitsabgabe
gerichtet, bei dem Frischwasser in die Papiermaschine eingeleitet wird
und Wasser im Gegenstrom von der Papiermaschine zu einer Halbstoffwascheinrichtung
und weiter zu einer Halbstoffreinigungseinrichtung und einem Halbstoffbehälter recycelt
wird.
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Darüber hinaus
zeigt die Druckschrift US-A-5 302 246 eine Zellulosepapiermühle, bei
der Abwässer
von einer Bleichanlage konzentriert werden und dann zum Zwecke eines
Minimierens der Abwässer verbrannt
werden.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen,
mit der Hilfe von dem die vorstehend dargelegten Nachteile vermieden werden
können
und gleichzeitig der Wasserverbrauch der Papiermühle und die Abwasseremissionen
verringert werden können.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zu erreichen,
mit dem es möglich ist,
die Menge an Stoffen zu begrenzen, die für die Verbrennung, die Wiedergewinnung
von Chemikalien oder die Nutzung von Verbrennungsabfall schädlich sind,
die in dem Konzentrat der Abwasserverdampfungsanlage enden.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren
zu schaffen, mit der Hilfe von dem der Gehalt an koloiden und gelösten organischen
und anorganischen unerwünschten
Stoffen in den Wasserzirkulationen der Halbstoffqualitätsverbesserungsphasen
und der Papiermaschine verringert werden können, wenn der Frischwasserverbrauch
der Mühle
verringert wird.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist eine effizientere
Ausnutzung der Wärme
der Expansionsdämpfe
von dem Prozess und des Kondensats und des Energieerhalts der Abwässer.
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Um
diese Aufgaben und jene, die aus dem weiteren Zusammenhang hervorgehen,
zu lösen,
ist das Verfahren der vorliegenden Erfindung durch die Merkmale
des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst.
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Bei
dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wird das Zirkulationswasser
von der Wasserzirkulation der ersten Prozessphase konzentriert durch ein
Zirkulieren des Filtrates von der Halbstoffverdickungsphase nach
der Zerfaserungsphase und Reinigungsphase zurück zu der Vorbehandlung und
Zerfasern des Faserrohmaterials. Die Konzentration wird verstärkt durch
ein Hinzugeben der Verdünnung und
ein Pressen des Halbstoffes nach der Halbstoffverdickungsphase nach
der Reinigung. Außerdem kann
eine zweite Halbstoffverdünnungsphase/Pressphase
bei dem Prozess unmittelbar nach dem Zerfasern hinzugefügt werden.
Die Wasserzirkulation von der ersten Prozessphase wird getrennt
in eine Wasserzirkulation für
sich allein, innerhalb der die Überlaufverbindung
zwischen den Wasserzirkulationen der Verdickungsphasen im Gegenstrom
relativ zu der Halbstoffströmung
so eingerichtet ist, dass das Filtrat von dem Pressen in die Halbstoffverdünnung an
der Vorderseite von dem Verdicken tritt und das Filtrat von dem
Verdicken in die Verdünnung
des Halbstoffs vor dem potentiellen Pressen nach dem Zerfasern tritt.
Die Vorbehandlung von dem Rohmaterial kann beispielsweise bei einer
Spanbehandlung ein Entfernen von Verunreinigungen und Waschen, eine
Absorption und Wärmebehandlung
mit der Hilfe von Wasser und Dampf und/oder mit der Hilfe von Chemikalien
aufweisen, wobei dorthin das Filtrat von dem Pressen und/oder Verdicken
geleitet wird. Die Vorbehandlung des Rohmaterials kann außerdem andere Vorgänge aufweisen
wie beispielsweise ein Entrinden oder Abfallpapierhalbstoffbereiten
(pulpering) und -reinigen.
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Das
stärkste
Filtrat, das als ein Überlauf
von der Vorbehandlung und von dem Halbstoffpressen und/oder Halbstoffverdicken
nach der Zerfaserungsphase erhalten wird, wird in der Verdampfungsanlage konzentriert
und das Konzentrat wird verbrannt.
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Das
Verdampfungskonzentrat kann in einem Hilfsboiler der Fluidisier-
oder Zirkulationsbettart verbrannt werden, wenn Chemikalien, die
im Hinblick auf die Verbrennung schädlich sind oder Korrosion bewirken,
nicht in die erste Wasserzirkulation geleitet werden, und auch die
Zirkulationswässer,
die derartige Mittel enthalten, nicht im Gegenstrom relativ zu dem
Laufen des Halbstoffs geleitet werden oder von den Wasserzirkulationen
der Papiermaschine oder der Qualitätsverbesserungsphase.
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Das
Verdampfungskonzentrat kann in einem Sodawiedergewinnungsboiler
verbrannt werden, wenn ein Konzentrat aufgrund der chemischen Auswahl
der Prozessphasen oder der Wasserverbindungen Verbindungen enthält, die
bei niedriger Temperatur schmelzen, wie beispielsweise Natrium,
aber nicht in übermäßigen Maßen eine
Korrosion bewirkende Chemikalie oder Chemikalien, die im Hinblick auf
die Wiedergewinnung von Chemikalien nachteilhaft sind, und unerwünschte Stoffe.
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Das
Verdampfungskonzentrat kann in Tropfen dispergiert werden oder in
einem Schmelzbrennstoffofen mit Hilfsbrennstoff verbrannt werden,
wenn das Konzentrat Verbindungen enthält, die eine Korrosion bewirken
oder bei niedriger Temperatur schmelzen, wenn dieses keinen Schaden
bei der Verbrennung der chemischen Zirkulation oder der Effizienz bei
der Energieerzeugung bewirken soll. Die anorganischen Salze, die
von dem Boden des Ofens geschmolzen erhalten werden, können in
Restwasser gelöst
werden, das zu einer biologischen Reinigung genommen wird, oder
zu einem festen Zustand verfestigt werden, um zu einem Recyceln
oder zu einer Deponie getrennt oder vermischt mit anderem Abfall gebracht
zu werden.
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Für die Energiequelle
bei der Abwasserverdampfungsanlage können Elektrizität, Dampf
und vorzugsweise die heißen
unsauberen Abfalldämpfe von
einer Refiner-Anlage oder einer Druckschleifanlage verwendet werden,
die durch ein Dampfwaschen direkt in die Verdampfungsphase geleitet
werden. Mit der Hilfe eines Dampfwaschens wird verhindert, dass
der Faserstoff an die Wärmeaustauschflächen der
Verdampfungsanlage gelangt. In dieser Weise kann sowohl die Menge
als auch die Wärme von
den Expansionsdämpfen
der Halbstoffproduktion und der Wärmegehalt von dem Abwasser
effizienter als zuvor genutzt werden. Das saubere Konzentrat, das
aus unreinen Dämpfen
und Zirkulationswasser ausgebildet wird, wird für die Halbstoffverdünnung vor
der Pressphase verwendet. Das unsaubere Konzentrat, das beim Reinigen
des Hauptkondensates ausgebildet wird, wird in die Abwasserbehandlung zusammen
mit den Rejektanteilen der ersten Prozessphase geleitet. Die Wassermenge,
die die Wasserzirkulation zusammen mit dem Halbstoff verlässt, wobei
sie in das Abwasser und in die Umgebungsluft gelangt, wird durch
andere Wässer
ersetzt, die frei von schädlichen
Stoffen sind, wie beispielsweise durch das Zirkulationswasser der
Papierherstellung aber nicht durch das Bleichwasser von der Qualitätsverbesserungsphase,
das Natrium in großen
Mengen enthält.
Vorzugsweise kann das saubere Kühlwasser,
das in dem Kühlgerät/Kondensationsgerät erwärmt wird,
für diesen
Zweck verwendet werden. Dieses aufbereitete Wasser wird zusammen
mit dem sauberen Kondensat in die Halbstoffverdünnung vor dem Pressen geleitet,
das der Qualitätsverbesserungsphase
vorangeht, wodurch das Waschen von dem Halbstoff vorzugsweise mit
Wasser ausgeführt wird,
das so rein wie möglich
ist.
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Der
Halbstoff bzw. die Pulpe kann in dieser Weise sauber gewaschen werden
vor dem Bleichen oder Dispergieren der Halbstoffqualitätsverbesserungsphase,
was die Qualität
des Halbstoffs und des Papiers, insbesondere die Klarheit und mikrobiologische
Reinheit verbessert, die Menge an nachteilhaften Stoffen, die zu
der Papiermaschine übertragen werden,
und die Anwendung von Chemikalien und Wasseremissionen von den Wasserzirkulationen
der Qualitätsverbesserungsphase
und der Papiermaschine verringert. Der Überlauf von der Wasserzirkulation
der Papiermaschine wird hauptsächlich
in die Verdünnung
geleitet vor dem Pressen des Halbstoffs nach der Qualitätsverbesserungsphase.
Zwischen diesen Phasen kann das Gegenstromprinzip somit beibehalten
werden, so dass das von diesen ausgebildete Abwasser hauptsächlich aus
gesteuertem Überlauf
des Filtrates von der Qualitätsverbesserungsphase,
Rejektwassern der Phasen und Störemissionen
besteht.
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Der
Hauptteil das heißt
ungefähr
50% von der organischen Abwasserbelastung der Anlage wird in der
ersten Wasserzirkulation gelöst,
die als separate Wasserzirkulation getrennt ist. Wenn das Abwasser
durch Verdampfung zu einem geringem Volumen konzentriert ist und
das Konzentrat verbrannt wird, kann der Energiegehalt von dem organischen Stoff
wiedergewonnen werden. Hierbei wird außerdem die Menge an als Abwasser
von dem Prozess abzugebendem Wasser verringert, und auch die Menge
an Stoffen, die schwierig biologisch zu zersetzen sind, oder von
jenen Stoffen, die nicht zersetzt werden, so dass die Effizienz
von der biologischen Behandlung verbessert ist und Probleme im Hinblick auf
eine Schlammbeseitigung verringert werden.
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Das
Verfahren der vorliegenden Erfindung ist für eine Anwendung bei einer
integrierten Papiermühle
in vorteilhafter Weise geeignet, bei der die Anwendung von Expansionsdämpfen von
thermomechanischem Halbstoff und Druckholzschliff verstärkt werden
kann, indem diese zu einer Abwasserverdampfungsanlage geleitet werden,
jedoch ist das Verfahren auch bei einer Mühle anwendbar, die Abfallpapier
als Rohmaterial anwendet, wenn die zu konzentrierende Wasserzirkulation
eine Halbstoffkonzentrationsphase nach dem Reinigen hat, und das
Verdünnen
und Pressen oder zusätzlich
dazu als ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
ein zweites Halbstoffverdünnen-Pressen
unmittelbar nach der Vorbehandlung, den Halbstoffherstellungs- und
Zerfaserungsphasen. Für
die Verdampfungsenergie kann Elektrizität, frischer Dampf und Wärmeenergie, die
teilweise aus Rauchgasen wiedergewinnbar ist, angewendet werden.
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Wenn
die Abfallpapiermasse gemäß der vorliegenden
Erfindung früh
bei der ersten Prozessphase bei dem Gegenstromprinzip zwei- oder
dreimal gewaschen wird, wird radikal verringert, dass Verunreinigungen
mit dem Halbstoff bei der Papiermaschine enden. Bei dem Halbstoffverdicken
und/oder -pressen anschließend
an die zweite Phase das heißt die
Qualitätsverbesserungsprozessphase
wird das Zirkulationswasser, das von der dritten Prozessphase geleitet
wird das heißt
das Wasser als ein gesteuerter Überlauf
von der Papiermaschine in vorteilhafter Weise für das Vorderverdünnungswasser
verwendet. Die Abgabe von Verunreinigungen wird außerdem dahingehend
erhöht,
dass die Wasserzirkulation von der Halbstoffmühle in dieser Weise in zwei
Teile getrennt voneinander geteilt ist, und das Abwasser von der
zweiten Wasserzirkulation das heißt von der Halbstoffverbesserungsphase
wird zu einer externen Abwasserbehandlungsanlage geleitet. Wenn
bei dieser Stufe auf das Gegenstromprinzip verzichtet wird, kehren
die Verunreinigungen, die in den Zirkulationswassern bei der zweiten
und der dritten Phase der Halbstoffproduktion enden, wie beispielsweise
Klebstoffe, die als sehr schädlich
bei der Produktion von recyceltem Halbstoff in Erfahrung gebracht
worden sind und in dem Wasser in der Dispersionsphase dispergiert
sind, nicht ungereinigt in den Prozess zurück, sondern stattdessen werden
sie effizient abgegeben.
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Die
vorliegende Erfindung ist nachstehend detaillierter unter Zuhilfenahme
der 1 bis 6 beschrieben, wobei die vorliegende
Erfindung nicht auf deren Einzelheiten streng begrenzt sein soll.
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1 zeigt
schematisch ein Wasserzirkulationssystem des Standes der Technik
von einer Papiermühle.
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2 zeigt
eine noch fortschrittlichere Version der Papiermühle von 1.
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3 zeigt
ein Beispiel von dem Aufbau der Wasserzirkulationen der vorliegenden
Erfindung.
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4 zeigt
ein zweites vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung für
ein Anordnen von Wasserzirkulationen in einer Papiermühle.
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5 zeigt
ein drittes vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung für
ein Anordnen von Wasserzirkulationen in einer Papiermühle.
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6 zeigt
ein viertes vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung für
ein Anordnen von Wasserzirkulationen in einer Papiermühle.
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1 zeigt
eine Papiermühle
des Standes der Technik. Der Papierherstellprozess und seine Wasserzirkulation
dienen dem Zwecke der Veranschaulichung, wobei sie in drei aufeinanderfolgende Teile
I, II und III geteilt sind, deren Grenzen durch gestrichelte Linien
markiert sind. An der linken Seite von jeder gestrichelten Linie
befindet sich der Teil der Wasserzirkulation, der mit dem Bezugszeichen
I, II, III bezeichnet ist.
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Als
ein im Stand der Technik bekanntes Hauptprinzip hat die erste Prozessphase
die folgenden Hauptphasen: Eine Vorbehandlung von Rohmaterial 1,
ein Zerfasern 2, ein Reinigen des Halbstoffs oder der Pulpe 3,
ein Verdicken 4 und ein Pressen 7. Die Wasserzirkulation
I von der ersten Prozessphase hat darüber hinaus Zirkulationswassertanks 5, 6 und 8.
Die zweite Prozessphase hat eine Halbstoffqualitätsverbesserung 9,
ein Verdicken 10 und ein Pressen 13 und ihre Wasserzirkulation
II hat weitere Zirkulationswassertanks 11, 12 und 14.
Bei der dritten Prozessphase wird die Papierherstellung der Papiermaschine
ausgeführt,
wobei deren Hauptphasen durch die Bezugszeichen 18, 19, 20 und 22 gezeigt sind.
Die Wasserzirkulation III von der dritten Prozessphase hat die Zirkulationswassertanks 16, 17, 32 und 21 und
einen Scheibenfilter 15. Die Überläufe 121 und 122 von
den Wasserzirkulationen II und III werden im Gegenstrom relativ
zu dem Halbstoff geleitet, der zu der Wasserzirkulation I läuft, und
das konzentrierte Abwasser 39, 40 wird von der
Wasserzirkulation I zu einer Abwasserbehandlungsanlage 27 abgegeben.
Die Abwasserbehandlungsanlage und Rejektschlämme 39, 43, 69, 132, 103 werden
mit einer Schlammpresse 28 konzentriert und in einem Reststoffverbrennungsboiler 29 verbrannt,
der intern oder außerhalb
angeordnet ist. Anorganischer Stoff wird von der Wasserzirkulation
hauptsächlich
zusammen mit dem Abwasser 102 in die Wasserwege abgegeben.
Der Verbrauch an Frischwasser einer beispielartigen modernen Anlage
beträgt
ungefähr
10 m3/Tonne Papier und die chemische Sauerstoffanwendungsbelastung
von dem Abwasser in eine Abwasserbehandlungsanlage beträgt ungefähr 21 t/24 Stunden
und in die Wasserwege ungefähr
4 t/24 Stunden.
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Zunächst ist
das Voranschreiten von dem Faserstoff detaillierter nachstehend
in 1 beschrieben. Das Faserrohmaterial wird über ein
Verbindungsstück 35 zu
der Rohmaterialvorbehandlungsphase 1 gebracht, von wo es über ein
Verbindungsstück 36 zu
der Zerfaserung 2 und weiter entlang eines Verbindungsstücks 42 zu
der Halbstoffsreinigung 3 tritt. Danach tritt der Halbstoff
entlang eines Verbindungsstückes 44 zu
der Verdickung 10 und von dort entlang eines Verbindungsstückes 51 zu der
Pressphase 7. Entlang eines Verbindungsstückes 54 gelangt
der Halbstoff zu der Qualitätsverbesserungsphase 9,
von wo er entlang eines Verbindungsstückes 56 zu der Verdickung 10 und
von dort entlang eines Verbindungsstückes 62 zu der Pressphase 13 tritt. Über ein
Verbindungsstück 65 wird
der Halbstoff zu der Halbstoffeinheit 18 der Papiermaschine
geleitet, von wo er entlang eines Verbindungsstückes 78 zu der Reinigung 19 und
von dort entlang eines Verbindungsstückes 81 zu der Siebpartie
der Pressenpartie der Papiermaschine tritt das heißt zu dem
Nassende 20, von wo die Papierbahn 89, die aus
dem Halbstoff bzw. Pulpe ausgebildet wird, zu der Trockenpartie 22 befördert wird.
Unbeschichteter Rejekt 92 wird von der Papierbahn entfernt.
Anschließend
an die Trockenpartie 22 wird eine Beschichtung 95 auf
die Papierbahn gebracht, und von der beschichteten Papierbahn 94 wird
beschichteter Rejekt 93 entfernt. Die Rejekte werden entlang
eines Verbindungsstückes 79 zu
dem Halbstoffabschnitt 18 gebracht.
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Als
zweites ist das Voranschreiten der Wässer von der Wasserzirkulation
III, die in 1 gezeigt ist, nachstehend detaillierter
beschrieben. Das Frischwasser gelangt entlang eines Verbindungsstückes 97 zu
der Wasserreinigung 25, von wo kaltes Wasser entlang eines
Verbindungsstückes 98 zu dem
Kühlsystem 26 läuft. Von
dort wird ein Teil des Wassers in der Form von Dampf 99 in
die Außenluft abgegeben,
und zurückkehrendes
Kühlwassers
wird in einem erwärmten
Zustand entlang eines Verbindungsstückes 100 durch die
Wasserreinigung 25 und eines Verbindungsstückes 96 zum
Wärmewiedergewinnungsabschnitt 23 der
Papiermaschine geleitet, der Wärme
von der feuchten Abgabeluft 90 der Trockenpartie 22 zu
Frischwasser überträgt, das
zu Frischwasserstrahlen der Papiermaschine entlang eines Verbindungsstückes 88 tritt,
und in die Verdünnung
von Chemikalien überträgt, und
für eine
Verwendung als ein Abdichten und Aufbereiten von Wasser entlang
eines Verbindungsstückes 77. Über ein
Abgabeverbindungsstück 91 der
Wärmewiedergewinnungseinheit 23 wird
Wasserdampf in die Umgebungsluft abgegeben. Von dem Nassende 20 der Papiermaschine
werden das Filtratwasser und die Strahlwässer entlang Verbindungsstücken 83, 84, 85 zu
dem Kurzzirkulationswassersystem 21 gesammelt, von wo Zirkulationswasser
entlang eines Verbindungsstückes 80 für die Verdünnung des
Halbstoffes 78 auf dem Weg zu der Papiermaschine genommen
wird. Das überschüssige Wasser
von der Kurzzirkulation wird entlang eines Verbindungsstückes 70 zu
einem Scheibenfilter 15 geleitet und mit Hilfshalbstoff
gemischt, der zu dem Scheibenfilter 15 entlang einer Leitung 68 gebracht
wird. Der Feststoff, der durch den Scheibenfilter 15 wiedergewonnen wird,
tritt entlang eines Verbindungsstückes 74 zu dem Halbstoffabschnitt 18,
das Trübfiltrat
tritt entlang eines Verbindungsstückes 71 in einen Trübfiltrattank 16 und
das klare Filtrat entlang eines Verbindungsstückes 72 zu einem Klarfiltrattank 17,
und das superklare Filtrat entlang eines Verbindungsstückes 73 zu
einem Superklarfiltrattank 32. Das Zirkulationswasser von
dem Trübfiltrattank 16 läuft entlang
eines Verbindungsstückes 131 zu
der vorderen Verdünnung
von dem Scheibenfilter 15 und es wird mit dem Hilfshalbstoff
vermischt, der entlang der Leitung 68 gebracht wird. Von
dem Superklarfiltrattank 32 tritt das Zirkulationswasser
entlang einer Leitung 76 zu der Papiermaschine. Von dem
Klarfiltrattank 17 wird Zirkulationswasser von der Wasserzirkulation
III entlang eines Verbindungsstückes 67 über ein
Halbstoffsammelverbindungsstück 66 von
der Presse 13 entlang einer Leitung 65 zu der
Sammlung des eintretenden Halbstoffes geleitet, und der Überschuss
wird zu der vorderen Verdünnungsleitung 64 der
Presse 13 und entlang eines Verbindungsstückes 122 zu
der Wasserzirkulation II in die vordere Verdünnungsleitung 53 der
Presse 7 geleitet.
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Drittens
ist das Voranschreiten der Wässer von
der Wasserzirkulation II, die in 1 gezeigt
ist, nachstehend detailliert beschrieben. Das Filtrat von der Presse 13 tritt
entlang eines Verbindungsstücks 63 in
einen Filtrattank 14, von wo das Zirkulationswasser entlang
eines Verbindungsstücks 64 für die Verdünnung des
Halbstoffs genommen wird, der in die Presse 13 über eine
Leitung 62 gelangt. Der Überlauf von dem Filtrattank 14 tritt über den
Trübfiltrattank 11 von
dem Scheibenfilter 10 entlang eines Verbindungsstücks 57 in
die Verdünnung
des Halbstoffs 56, der zu dem Filter gelangt. Der Halbstoff,
der durch den Scheibenfilter 10 konzentriert wird, tritt
entlang eines Verbindungsstücks 62 zu
der Presse 13, das Trübfiltrat
tritt entlang eines Verbindungsstücks 58 in den Trübfiltrattank 11 und
das Reinfiltrat tritt entlang eines Verbindungsstücks 59 in
den Reinfiltrattank 12. Von dem Reinfiltrattank 12 tritt
der Überlauf entlang
eines Verbindungsstücks 121 in
die erste Verdünnungsleitung 53 der
Presse 7.
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Viertens
ist das Voranschreiten der Wässer von
der Wasserzirkulation I, die in 1 gezeigt
ist, nachstehend detaillierter beschrieben. Das Filtrat von der
Presse 7 tritt entlang eines Verbindungsstücks 52 zu
einem Filtrattank 8, von wo Zirkulationswasser entlang
eines Verbindungsstücks 53 zu
der Verdünnung
des Halbstoffs genommen wird, der zu der Presse 7 entlang
einer Leitung 51 gelangt. Der Überlauf von dem Filtrattank 8 tritt über ein
Verbindungsstück 50 und über den
Trübfiltrattank 5 von dem
Scheibenfilter 4 entlang eines Verbindungsstückes 48 zu
der Halbstoffverdünnung
beim Laufen durch das Verbindungsstück 42 und die Reinigung 3 entlang
eines Verbindungsstücks 44 zu
der Konzentration 4. Die Pulpe bzw. der Halbstoff, der
mit dem Scheibenfilter 4 konzentriert wird, tritt entlang
eines Verbindungsstückes 51 zu
der Presse 7, das Trübfiltrat
tritt über
ein Verbindungsstück 46 zu
dem Trübfiltrattank 5 und
das Reinfiltrat tritt über
ein Verbindungsstück 47 zu
dem Reinfiltrattank 6. Von dem Reinfiltrattank 6 wird
Zirkulationswasser zu der Rohmaterialvorbehandlung 1 entlang
eines Verbindungsstücks 38 und
in die Zerfaserung 2 entlang eines Verbindungsstückes 41 geleitet.
Der Überlauf
von dem Tank 6 wird über
ein Verbindungsstück 49 in
den Ablauf 101 geleitet.
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Fünftens ist
die Abwasserbehandlung, die in 1 gezeigt
ist, nachstehend detaillierter beschrieben. Der Überlauf 49 von der
Wasserzirkulation I und die Rejektwässer 39, 43, 69, 132 von
den verschiedenen Prozessphasen werden über den Ablauf 101 zu
einer Abwasserbehandlungseinheit 27 geleitet, von wo die
Schlämme
entlang eines Verbindungsstücks 103 zu
einer Schlammpresse 28 geleitet werden und das gereinigte
Abwasser über
ein Abgabeverbindungsstück 102 in
die Wasserwege geleitet wird. Das Filtrat von der Schlammpresse 28 kehrt
zu der Abwasserbehandlung 27 entlang eines Verbindungsstücks 104 zurück und der
konzentrierte Schlamm gelangt entlang eines Verbindungsstücks 105 in
einen Reststoffverbrennungsboiler 29, von dem Dampf zusammen
mit Rauchgasen 106 in die Umgebungsluft abgegeben wird.
Der anorganische Stoff von den Chemikalien, der von den Rohmaterialien 35, 95 des
Papierherstellprozesses getrennt worden sind und in den Prozess über Verbindungsstücke 37, 55, 75 gebracht
wird, wird über
ein Verbindungsstück 107 zusammen
mit der Asche abgegeben. Der Verbrauch von Frischwasser beträgt ungefähr 10 m3/Tonne Papier und die chemische Sauerstoffanwendungsbelastung
von dem Abwasser in die Abwasserbehandlungseinheit beträgt ungefähr 21 t/24 Stunden,
in die Wasserwege ungefähr
4 t/24 Stunden.
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2 zeigt
einen verbesserten Prozess, der auf die Gestaltung von
1 gegründet ist,
der aber auf der Grundlage der Patentanmeldungen
FI 962 176 ,
FI 962 177 ,
FI 962 178 (siehe die Druckschriften WO-A-97/44
521, US-A-5 968
317, US-A-5 961 784) der Anmelderin der vorliegenden Patentanmeldung verbessert
worden ist durch nachstehend detaillierter beschriebene Veränderungen.
Ein Teil der Frischwassermenge
96, die durch die Papiermühle benötigt wird,
wird durch Papiermaschinenstrahlwässer
83,
88 ersetzt,
die wahlweise wiedergewonnen werden, wobei diese entlang eines Verbindungsstücks
86 zu einer örtlichen
Reinigungseinheit
24 geleitet werden und von dort entlang
eines Verbindungsstücks
87 zu einer
Frischwasserleitung
77, um Frischwasser in geeigneten Zielwerten
zu ersetzen, wobei diese beispielsweise die Verdünnung von Chemikalien, Abdicht-
und Aufbereitungswässer
und Papiermaschinenstrahlen sind. Der Überlauf von der Wasserzirkulation
III wird entlang einer Leitung
67 im Gegenstrom relativ
zu dem Lauf des Halbstoffs zu der Wasserzirkulation II geleitet,
wobei dessen Überlauf
entlang einer Leitung
121 im Gegenstrom relativ zu dem
Verlauf des Halbstoffs zu der Wasserzirkulation I tritt und in der
Zerfaserungsphase und Vorbehandlungsphase
1 und
2 konzentriert
wird. Ein Teil von dem konzentrierten und erwärmten Filtrat tritt entlang
eines Verbindungsstücks
108 zu
dem Überlauf
der Vorbehandlung
1, von wo die Anteile entlang eines Verbindungsstücks
39 über einen
Feststofffilter
30 und ein Verbindungsstück
110 zu
einer Abwasserverdampfungsanlage
31 treten. Das Konzentrat
von der Abwasserverdampfungsanlage
31 wird entlang eines Verbindungsstücks
113 zum
Zwecke des Verbrennens in einem Sodawiedergewinnungsboiler
122,
der intern oder anderweitig angeordnet ist, geleitet, und das saubere
Kondensat wird entlang eines Verbindungsstücks
114 über die
Wasserbehandlung
25 und ein Verbindungsstück
96 zu
der Papiermaschine geleitet. Das unsaubere Kondensat von der Abwasserverdampfungsanlage
31 wird über ein
Verbindungsstück
112 zu
dem Ablauf
101 geleitet. In der Verdampfung
31 werden
die Wärme
und die Menge der Expansionsdämpfe,
die über
ein Verbindungsstück
40 vorzugsweise
direkt von dem Zerfasern
2 geleitet werden, und der Wärmegehalt
von dem Abwasser, das über
ein Verbindungsstück
110 erhalten
wird, genutzt. Bei Bedarf kann der Energiebedarf von der Verdampfung
31 mit
Frischdampf oder Elektrizität entlang
eines Verbindungsstücks
111 vervollständigt werden.
Von dem Reinfiltrattank
6 der Wasserzirkulation I wird
kein konzentriertes Filtrat direkt in den Ablauf
101 geleitet.
Die Reinigungsanlagenschlämme und
die Rejektschlämme
43,
69,
103,
109,
82,
132 werden
mit einer Schlammpresse
28 konzentriert und in dem Reststoffverbrennungsboiler
29 verbrannt,
von wo Dampf zusammen mit den Rauchgasen
106 in die Umgebungsluft
abgegeben wird. Der anorganische Stoff von den Schlämmen wird über ein Verbindungsstück
107 zusammen
mit der Asche abgegeben. Der anorganische Stoff von den Chemikalien,
die von den Rohmaterialien
35,
95 getrennt werden
und über
Verbindungsstücke
37,
55,
75 gelangen,
gelangt mit dem Konzentrat entlang eines Verbindungsstücks
113 in
den Sodawiedergewinnungsboiler
122 und wird in die chemische
Zirkulation über ein
Verbindungsstück
124 wiedergewonnen.
In Abhängigkeit
von der Verdampfungsmenge beträgt
der Verbrauch an Frischwasser ungefähr 4–5 m
3/Tonne Papier
und die chemische Sauerstoffanwendungsbelastung von dem Wasser in
die Abwasserreinigungsanlage beträgt 6–11 t/24 Stunden, in die Wasserwege ungefähr 1–2 t/24
Stunden und in den Sodawiedergewinnungsboiler ungefähr 10–15 t/24
Stunden. In dem vorliegenden Fall und in den nachstehend erwähnten Fällen wird
die Verdampfungsmenge in dem Bereich von 20–30 Liter pro Sekunde variiert.
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3 zeigt
eine Prozedur der vorliegenden Erfindung, die auf die Gestaltungen
der 1 und 2 gegründet ist, wobei sie jedoch
durch die nachstehend detaillierter beschriebenen Änderungen
verbessert worden ist. Die Wasserzirkulation I ist in eine separate
Wasserzirkulation, die in der Verdickung 4 endet, und die
Presse 7 getrennt. An der vorderen Seite der Presse 7 wird
ein reines Konzentrat von der Abwasserverdampfungsanlage 31 in
die Halbstoffverdünnungswaschleitung 53 entlang
eines Verbindungsstücks 114 geleitet.
Außerdem
wird Zirkulationswasser von der Wasserzirkulation III für aufbereitetes
Wasser in die Verdünnungswaschleitung 53 entlang
eines Verbindungsstücks 115 geleitet,
wenn es keine Chemikalien enthält,
die für
eine Verbrennung in einem Hilfs- oder Sodawiedergewinnungsboiler
schädlich
sind. Bei Bedarf kann aufbereitetes Wasser in die Verdünnungswaschleitung 53 zusätzlich oder
allein entlang eines Verbindungsstücks 116 von dem Kühlwassersystem 26 in
der Leitung 100 von dem abgegebenen reinen und warmen Kühlwasser
geleitet werden. Das aufbereitete Wasser ersetzt die Wasserausgleichsdifferenz,
die von der Wasserzirkulation I durch Verbindungsstücke 40, 43, 54, 109 abgegeben
wird, und wenn es zu der vorderen Seite der Presse 7 zusammen
mit dem reinen Konzentrat 114 der Verdampfungsanlage 31 zu
einem Halbstoffverdünnungswaschen
geleitet wird, kann das Laufen von unerwünschten Stoffen in die Halbstoffqualitätsverbesserungsphase 9 und
zu der Papiermaschine wesentlich verringert werden. In dem beispielartigen Fall
beträgt
der chemische Sauerstoffverbrauch von dem Filtrat der Presse 7 ungefähr 1900–2000 mg/l bei
dem Prozess von 1, ungefähr 4000–6000 mg/l bei dem Prozess
von 2 in Abhängigkeit
von der Verdampfungsmenge und bei der Prozessverbindung der vorliegenden
Erfindung, die in 3 gezeigt ist, beträgt er ungefähr 2100–3400 mg/l
in Abhängigkeit
von der Verdampfungsmenge. Das Abwasser, das in der Wasserzirkulation
I konzentriert ist, wird durch ein Verbindungsstück 110 zu der Abwasserverdampfungsanlage 31 abgegeben,
von wo das Konzentrat entlang eines Verbindungsstücks 113 für eine Verbrennung
in dem Reststoffverbrennungsboiler 29 oder entlang eines
Verbindungsstücks 133 für eine Verbrennung
in einem Sodawiedergewinnungsboiler geleitet wird. Die Art an Boiler,
die beim Verbrennen des Konzentrats verwendet wird, ist einerseits
davon abhängig,
ob ein Reststoffverbrennungsboiler oder ein Sodawiedergewinnungsboiler zur
Verfügung
steht; und andererseits auch von dem angewendeten Halbstoffherstellungsprozess.
Wenn Chemikalien, die Natrium und Schwefel enthalten, bei dem Halbstoffherstellungsprozess
verwendet werden, ist der Sodawiedergewinnungsboiler am besten für die Wiedergewinnung
der Chemikalien geeignet. Das wesentliche Merkmal der vorliegenden Erfindung
liegt darin, dass der Eintritt von Stoffen, die im Hinblick auf
die Verbrennung schädlich
sind, die Nutzung des Verbrennungsreststoffs und/oder die Wiedergewinnung
von Chemikalien auf die Wasserzirkulation I beschränkt ist.
Schädliche
Stoffe sind zumindest Chloride und in gewissem Maße auch
Kalium und Silicate. Der Überlauf 60 von
der Wasserzirkulation II wird über
den Ablauf 101 zu der Abwasserbehandlungsanlage 27 geleitet.
Der Frischwasserverbrauch beträgt
ungefähr
7 m3/Tonne Papier und die chemische Sauerstoffanwendungsbelastung
von dem Abwasser in die Abwasserbehandlungsanlage beträgt ungefähr 11–14 t/24
Stunden in Abhängigkeit von
der Verdampfungsmenge, ungefähr
2–3 t/24 Stunden
in die Wasserwege und ungefähr
7–10 t/24 Stunden
in jeden Boiler.
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4 zeigt
ein zweites Ausführungsbeispiel von
der Prozedur der vorliegenden Erfindung auf der Grundlage von den
Gestaltungen, die in den 1, 2 und 3 gezeigt
sind, jedoch verbessert durch die Änderungen, die nachstehend
detaillierter beschrieben sind. Im Hinblick auf 3 sind
eine zusätzliche
Verdünnung
und eine Presse 33 in der Wasserzirkulation I für den Halbstoff
hinzugefügt
worden, der entlang eines Verbindungsstücks 42 unmittelbar nach
der Zerfaserung 2 hineingelangt, wobei sein Filtrat entlang
eines Verbindungsstücks 118 durch
einen Filtrattank 34 und ein Verbindungsstück 117 zu der
vorderen Verdünnung
des Halbstoffs tritt. Der Halbstoff wird von der Presse 33 entlang
eines Verbindungsstücks 120 abgegeben
und er wird mit einem Turbitfiltrat verdünnt, das von dem Turbitfiltrattank 5 entlang
entlang eines Verbindungsstücks 45 geleitet
wird, und zwar vor dem Leiten über
die Reinigung 3 entlang eines Verbindungsstücks 44 zu
dem Scheibenfilter 4. Von dem Reinfiltrattank 6 des
Filters 4 wird aufbereitetes Wasser in die Wasserzirkulation 117 der
Presse 33 über
ein Verbindungsstück 49 geleitet.
Innerhalb der Wasserzirkulation I ist eine Überlaufverbindung 50, 45, 49 zwischen
den Wasserzirkulationen der Verdickungsphasen 7, 4, 33 im
Gegenstrom relativ zu dem Lauf des Halbstoffs angeordnet, so dass
das Filtrat 52, 50 von der Presse 7, die
der Halbstoffqualitätsverbesserungsphase 9 vorangeht,
zu der Halbstoffverdünnung
an der vorderen Seite der Verdickung 4 entlang eines Verbindungsstücks 45 tritt
und das Filtrat 47 von der Verdickung zu der Halbstoffverdünnung vor
der Presse 33 nach dem Zerfasern 2 entlang eines
Verbindungsstücks 49, 117 tritt.
In dieser Weise kann das Abwasser innerhalb einer Wasserzirkulation
auf ein größeres Maß als früher konzentriert
werden, bevor es entlang eines Verbindungsstücks 110 zu der Abwasserverdampfungsanlage 31 abgegeben
wird. Gleichzeitig kann der Halbstoff besser als früher in der
Presse 7 vor der Halbstoffqualitätsverbesserungsphase 9 gewaschen
werden. Der chemische Sauerstoffverbrauch von dem Filtrat der Presse 7 beträgt in dem beispielartigen
Fall bei dem Prozess von 4 lediglich ungefähr 1000–1800 mg/l
in Abhängigkeit
von der Verdampfungsmenge. Das Laufen von unerwünschten Stoffen in die Halbstoffqualitätsverbesserungsphase
und zu der Papiermaschine wird in dieser Weise hochgradig wirksam
verringert, wobei in diesem Zusammenhang angenommen wird, dass dies
eine beträchtliche
Wirkung auf die Qualität
des Halbstoffs und des Papiers, auf die Produktion und den Chemikalienverbrauch
hat. Der Frischwasserverbrauch beträgt ungefähr 7 m3/Tonne
Papier und die chemische Sauerstoffanwendungsbelastung des Abwassers
in die Abwasserbehandlungsanlage beträgt ungefähr 10–12 t/24 Stunden in Abhängigkeit von
der Verdampfungsmenge, ungefähr
2–2,5
t/24 Stunden in die Wasserwege und ungefähr 9–11 t/24 Stunden in die Verbrennung,
entweder in den Reststoffverbrennungsboiler 29 oder in
den Sodawiedergewinnungsboiler 122.
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5 zeigt
ein drittes Ausführungsbeispiel von
der Prozedur der vorliegenden Erfindung auf der Grundlage der Gestaltungen
der 1, 2, 3 und 4 jedoch
mit einer Verbesserung mittels der Veränderungen, die nachstehend
detaillierter beschrieben sind. Das Verdampfungskonzentrat, das von
der Verdampfungsanlage 31 entlang eines Verbindungsstücks 113 kommt,
wird in Tropfen aufgelöst und
mit einem Hilfsbrennstoff in dem Schmelzverbrennungsofen 125 verbrannt,
wenn das Konzentrat korrodierende Verbindungen oder solche, die
bei niedriger Temperatur schmelzen, enthält, bei denen nicht erwünscht ist,
dass sie irgendwelche Schäden bei der
Verbrennung bewirken, bei der chemischen Zirkulation oder bei der
Effektivität
der Energieerzeugung von dem Reststoffverbrennungsboiler 29 und dem
Sodawiedergewinnungsboiler 122, die in den 2 und 4 gezeigt
sind. Die anorganischen Salze, die im geschmolzenen Zustand von
dem Boden des Ofens 125 entlang eines Verbindungsstücks 128 in
die Auflöseeinheit 126 gelangen,
können
in die Teilströmung
von dem Abwasser aufgelöst
werden, das entlang eines Verbindungsstücks 129 hineingelangt,
wobei es die anorganischen Salze in die biologische Reinigung entlang
eines Verbindungsstücks 130 nimmt.
Die Salze können
auch von dem Schmelzverbrennungsofen 125 entlang eines
Verbindungsstücks 128 herausgenommen
werden, und in einen festen Zustand verfestigt werden für eine Wiedergewinnung
oder zu einem Deponiebereich separat oder mit anderem Reststoff
vermischt genommen werden. Der Frischwasserverbrauch beträgt ungefähr 5–7 m3/Tonne Papier und die chemische Sauerstoffanwendungsbelastung
von dem Abwasser in die Abwasserreinigungseinheit beträgt ungefähr 6–12 t/24
Stunden in Abhängigkeit
von der Verdampfungsmenge und das Ziel für das saubere Kondensat, ungefähr 1–1,25 t/24
Stunden in die Wasserwege und ungefähr 9–15 t/24 Stunden in den Schmelzverbrennungsofen.
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6 zeigt
ein viertes Ausführungsbeispiel von
der Prozedur gemäß der vorliegenden
Erfindung auf der Grundlage der Gestaltungen, die in den 1, 2, 3, 4 und 5 gezeigt
sind, jedoch verbessert durch Änderungen,
die nachstehend detaillierter beschrieben sind. Wie dies in den Zeichnungen
gezeigt ist, ist die Wasserzirkulation 39 von der Rohmaterialvorbehandlung 1 von
dem Zirkulationswasser der Wasserzirkulation I getrennt, das zu
der Verdampfungsanlage 31 entlang einer Leitung 108 tritt.
Das Zirkulationswasser tritt zu der Vorbehandlung I von dem Filtrattank 17 der
Wasserzirkulation III entlang von Verbindungsstücken 67 und 134, jedoch
kann es auch von dem Filtrattank 12 der Wasserzirkulation
II genommen werden. Das Zirkulationswasser tritt zu der Verdampfungsanlage 31 von dem
Filtrattank 34 entlang einem Verbindungsstück 108 zu
dem Feststofffilter 30 und von diesem entlang einem Verbindungsstück 110.
Wenn keine Presse 33 und kein Filtrattank 34 zur
Verfügung
steht, wird das Zirkulationswasser in das Verbindungsstück 108 von dem
Filtrattank 6 genommen, der in den 2, 3, 4 und 5 gezeigt
ist. Hierdurch kann von dem anorganischen Stoff, der in den Reststoffverbrennungsboiler 29,
in den Sodawiedergewinnungsboiler 122 oder in den Schmelzverbrennungsofen 125 gelangt,
der anorganische Stoff getrennt werden, wenn er von der Rohmaterialvorbehandlung 1 kommt.
Außerdem
ist der chemische Sauerstoffverbrauch von dem Konzentrat auf dem
Weg zu der Verbrennung um ungefähr
0,1 bis 0,5 t/24 Stunden größer aufgrund
der Konzentration der Wasserzirkulation I. Die chemische Sauerstoffverbrennungsbelastung
der Wasserwege ist um eine geringe Menge kleiner.
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Die
vorliegende Erfindung ist vorstehend unter Bezugnahme auf lediglich
ihre vorteilhaften Ausführungsbeispiele
beschrieben, wobei die Erfindung jedoch keineswegs auf die Einzelheiten
von diesen eng begrenzt sein soll.