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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer
Wälzkörperkette,
bei der eine Anzahl von Wälzkörpern in
einer Reihe mit vorgeschriebenen Abständen ausgerichtet ist und wälzbar gehalten
wird, und die verwendet wird, indem sie zum Beispiel in eine Geradführung zur
endlosen Gleitbewegung eingebaut wird. Spezieller betrifft die Erfindung
eine verbesserte Wälzkörperkette,
deren Zug- und Biegefestigkeit erhöht ist.
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Normalerweise
ist die bekannte Geradführung,
um einen beweglichen Körper
wie einen Tisch längs
des feststehenden Teils wie zum Beispiel ein Bett zu führen, von
der Art, die einen Rollweg mit einer Kugellaufrille, ein Gleitstück mit einer
der Kugellaufrille gegenüber
liegenden belasteten Laufrille und einem lastfreien Rollweg, in
dem die Kugel von einem Ende zum anderen Ende der belasteten Laufrille
in Umlauf gebracht wird und sich längs des Rollweges bewegt, sowie
eine Anzahl von Kugeln umfasst, die zwischen dem Gleitstück und dem
Rollweg unter Belastungsbedingungen rollen und längs der endlosen Laufrille,
die aus einer belasteten Laufrille und einem lastfreien Rollweg
des Gleitstücks
besteht, umlaufen.
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In
der normalen Geradführung
neigen die benachbarten Kugeln in dieser Anordnung bei ihrem Umlauf
längs der
endlosen Laufrille, wenn sich das Gleitstück längs des Rollwegs bewegt, dazu,
miteinander zu kollidieren oder gegeneinander zu reiben, da die
endlose Laufrille des Gleitstücks
mit Kugeln gefüllt
ist, was zu einem früheren
Verschleiß von
Kugeln und einer kürzeren
Betriebslebensdauer der Vorrichtung führt.
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Um
das oben beschriebene Problem zu lösen, wurde deshalb eine Geradführung vorgeschlagen,
die eine Wälzkörperkette
mit einer Vielzahl von Kugeln enthält, die in einer Reihe in der
endlosen Laufrille ausgerichtet sind (siehe Japanische Offenlegungsschrift
Nr. 5-52217 oder EP-A-890 754). Wie in den vorliegenden 17 und 18,
die den 16 und 17 von
EP-A-890 754 entsprechen, gezeigt ist, umfasst die Wälzkörperkette 100 die
Kugelhalteelemente 102, die zwischen den jeweiligen benachbarten
Kugeln 101 eingelegt sind, und ist derart aufgebaut, dass
die Kugeln aufeinander folgend verbunden sind, indem die jeweiligen
Kugelhalteelemente 102 mit einem Paar von Lochkranzelementen 103,
die in Richtung der Ausrichtung der Kugeln 101 angeordnet
sind, verbunden werden, und wird durch Spritzgießen eines elastischen Kunstharzes
hergestellt, wobei die Kugeln 101 in einer Form als Kernstücke angeordnet
sind.
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Bei
der in dieser Weise angeordneten normalen Wälzkörperkette 100, die
in die endlose Laufrille 105 eingebaut ist und längs der
endlosen Laufrille gemäß der vorliegenden 19,
die der 18 von EP-A-890 754 entspricht,
umläuft,
wird verhindert, dass Reibung oder Zusammenstoß zwischen Kugeln auftritt,
und Reibungsverschleiß der
Kugeln 101 soweit wie möglich
vermieden werden kann, da die Kugelhalteelemente 102 zwischen
den jeweiligen benachbarten Kugeln 101 eingelegt sind.
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Da
beim herkömmlichen
Verfahren eine längliche
Wälzkörperkette
der Länge,
die einer Kreisbahn der endlosen Laufrille entspricht, durch Spritzgießen hergestellt
wird, gab es dadurch ein Problem, dass eine Anzahl von Zugängen vorgesehen
werden muss, um geschmolzenes Kunstharz in einen Hohlraum in der
Form einzuspritzen, damit sich das Lochkranzelement 103 zum
Verbinden der jeweiligen Kugelhalteelemente 102 zu einer
gleichmäßigen Dicke formen
lässt,
wodurch die Form komplex wird und sich die Kosten erhöhen.
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Es
gab ein anderes Problem darin, dass es in Anbetracht der weiteren
Verkleinerung der Geradführung
erforderlich ist, das dünnere
Lochkranzelement für
die Wälzkörperkette
in die endlose Laufrille einzubauen und eine Abnahme der Zug- und
Biegefestigkeit des Lochkranzelements, die mit dessen Verdünnen verbunden
ist, einen Bruch der Wälzkörperkette in
der endlosen Laufrille verursachen kann, wodurch die Fähigkeit
der Wälzkörperkette,
die Kugeln festzuhalten, nachteilig beeinflusst wird.
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Es
gab noch ein weiteres Problem darin, dass das von dem Zugang aus
eingespritzte geschmolzene Kunstharz nicht den tiefsten Teil des Hohlraums
in der Form erreichen kann, wenn das weitere Verdünnen des
Lochkranzelements in Erwägung
gezogen wird, was zu einer Anzahl von schadhaften Formteilen führt und
somit Fertigungen reduziert.
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Die
vorliegende Erfindung ist auf die oben beschriebenen Probleme gerichtet
und folglich ist es eine Aufgabe zumindest von bevorzugten Ausführungen,
ein Verfahren zum Herstellen einer Wälzkörperkette bereitzustellen,
durch welches eine weiter verkleinerte Wälzkörperkette mit geringen Kosten
leicht hergestellt werden kann und durch das auch nach dem Verkleinern
eine Wälzkörperkette
mit ausgezeichneter Zugfestigkeit und Biegefestigkeit hergestellt
werden kann.
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EP-A-0
890 754 offenbart eine Wälzkörperkette
mit einer Anzahl von Wälzelementen,
wobei die Kette in einer Ausführung
aus einem mit Durchgangslöchern
ausgebildeten, streifenförmigen
Feinblech aus rostfreiem Stahl gebildet ist, auf das Abstandsstücke aufgepolstert
sind, die aus Kunstharz durch Spritzgießen mit den als Kernstücke verwendeten
Kugelmatrizen oder den als Kernstücke verwendeten Wälzelementen
gebildet sind.
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Aus
der Sicht von einer Ausführung
stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer
Wälzkörperkette
zur Verfügung,
die eine Anzahl von Wälzelementen
aufweist, die darin in vorgeschriebenen Abständen ausgerichtet sind und
wälzbar
gehalten werden, wobei das Verfahren umfasst:
Bilden eines
flachen, bandförmigen
Lochkranzelements;
Bilden von Käfiglöchern, um die Wälzelemente
in einer Reihe auf dem Lochkranzelement lose aufzunehmen; und
Bilden
von Abstandsbereichen durch Spritzgießen, um die Wälzelemente
zwischen den benachbarten Käfiglöchern zu
halten;
dadurch gekennzeichnet, dass das flache, bandförmige Lochkranzelement
gebildet wird, indem ein längliches,
flaches, bandförmiges
Element aus einem Spritzwerkzeug durch Strangpressen eines Kunstharzes
extrudiert wird, während
ein verstärkendes
Material eingebaut wird, und das flache, bandförmige Element zu einer vorgeschriebenen
Länge geschnitten
wird;
und dadurch, dass die Abstandsbereiche durch Ausrichten
der Wälzelemente
in den Käfiglöchern gebildet
und die Abstandsbereiche mit den als Kernstücke verwendeten Wälzelementen
spritzgegossen werden, so dass die Wälzelemente in den Käfiglöchern eingeschlossen
sind.
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So
umfasst das Verfahren nach der ersten Ausführung einen ersten Schritt
zum Bilden eines flachen, bandförmigen
Lochkranzelements mit einem Kunstharz durch Strangpressen und Schneiden
auf eine erforderliche Länge,
einen zweiten Schritt zum Bilden von in einer Reihe ausgerichteten
Käfiglöchern auf
dem Lochkranzelement, um Wälzelemente lose
aufzunehmen, und einen dritten Schritt zum Anordnen der Wälzelemente
in den jeweiligen Käfiglöchern, Bilden
von Abstandsbereichen zwischen den jeweiligen benachbarten Käfiglöchern, um
die Wälzelemente
darin festzuhalten, durch Spritzgießen mit diesen als Kernstücke verwendeten
Wälzelementen und
Einschließen
der Wälzelemente
in den Käfiglöchern. Da
die Abstandsbereiche gebildet werden, nachdem das flache, bandförmige Lochkranzelement in
dem ersten Schritt geformt ist und die Wälzelemente dann in den auf
dem Lochkranzelement ausgebildeten Käfiglöchern eingeschlossen werden,
kann das Lochkranzelement anschließend durch Strangpressen, nicht
durch Spritzgießen,
eines Kunstharzes in einem langen Streifen gebildet werden. Deshalb
kann ein Lochkranzelement gleichmäßiger Dicke auch dann formfest
gebildet werden, wenn die Dicke des Lochkranzelements in Verbindung
mit einer Verkleinerung der Wälzkörperkette
verringert ist.
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Da
das Lochkranzelement und die Abstandsbereiche getrennt geformt werden,
kann das Lochkranzelement außerdem
aus einem Kunstharzmaterial gebildet werden, das vollkommen anders
als ein für
die Abstandsbereiche verwendeter Formwerkstoff ist. Daher kann dadurch,
dass das Lochkranzelement mit einem Kunstharz gebildet wird, dessen
Zug- oder Biegefestigkeit durch Hinzufügen zum Beispiel von Kohlenstofffüller verbessert
worden ist, eine Wälzkörperkette
hoher Zugfestigkeit auch dann hergestellt werden, wenn die Dicke
des Lochkranzteils reduziert ist. Andererseits kann, da die Abstandsbereiche
in Gleitberührung
mit den Wälzelementen
gehalten werden sollen, das Material für die Abstandsbereiche so ausgewählt werden,
dass es einen geringen Reibungskoeffizient wie zum Beispiel Ölharz aufweist, wodurch
eine ruhige Drehung der Wälzelemente
gewährleistet
wird.
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Der
Einbau eines verstärkenden
Materials wie zum Beispiel eine Kohlefaser oder eine Glasfaser in
der Länge
des Lochkranzelements, wenn dieses durch Strangpressen geformt wird,
lässt dadurch eine
Erhöhung
der Zugfestigkeit des Lochkranzelements auch dann zu, wenn die Zug-
oder Biegefestigkeit des das Lochkranzelement bildenden Kunstharzes
gering ist.
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Wie
soweit beschrieben, kann nach dem Verfahren zum Herstellen der Wälzkörperkette
nach der vorliegenden Erfindung das Band aufeinander folgend in
einem langen Streifen durch Strangpressen, jedoch nicht durch Spritzgießen, gebildet
werden, da die Abstandsbereiche zum Festhalten des Wälzelements
innerhalb des Lochkranzelements durch Spritzgießen geformt werden, nachdem
das Lochkranzelement zum Ausrichten der Wälzelemente geformt ist, wodurch
ein Lochkranzelement gleichmäßiger Dicke
bei niedrigen Kosten leicht gebildet werden kann, auch wenn die
Dicke des Lochkranzelements in Verbindung mit einer Verkleinerung
der Wälzkörperkette
verringert wird.
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Aus
der Sicht einer anderen Ausführung stellt
die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer Wälzkörperkette
mit einer Anzahl von Wälzelementen
bereit, die darin in vorgeschriebenen Abständen ausgerichtet sind und
wälzbar
gehalten werden, wobei das Verfahren umfasst:
Bilden eines
flachen, bandförmigen
Lochkranzelements;
Bilden von Käfiglöchern, um die Wälzelemente
lose in einer Reihe auf dem Lochkranzelement aufzunehmen; und
Ausrichten
von Wälzelementmodellen
in den Käfiglöchern, wobei
die Wälzelementlöcher im
Durchmesser etwas größer sind
als die Wälzelemente,
und Bilden von Abstandsbereichen zum Halten der Wälzelemente
zwischen den benachbarten Käfiglöchern durch
Spritzgießen
mit den als Kernstücke
verwendeten Wälzelementmodellen
und Ersetzen der Wälzelementmodelle
durch die Wälzelemente,
nachdem die Abstandsbereiche durch Spritzgießen geformt sind;
dadurch
gekennzeichnet, dass das flache, bandförmige Lochkranzelement durch
Strangpressen eines länglichen,
flachen, bandförmigen
Elements aus einem Spritzwerkzeug durch Strangpressen eines Kunstharzes
geformt wird, während
ein verstärkendes
Material eingebaut wird, und Schneiden des flachen, bandförmigen Elements
auf eine vorgeschriebene Länge.
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Der
dritte Schritt kann als das Ausrichten von Wälzelement-Kerneinrichtungen
in den Käfiglöchern und
das Bilden von Abstandsbereichen gesehen werden, um die Wälzelemente
zwischen den benachbarten Käfiglöchern durch
Spritzgießen
mit den als Kernstücke
verwendeten Wälzelement-Kerneinrichtungen
zu halten. In der Erfindung aus Sicht der ersten Ausführung umfassen
die Wälzelement-Kerneinrichtungen
die Wälzelemente
und werden innerhalb der Käfiglöcher durch
das spritzgegossene Teil festgehalten. In der Erfindung aus Sicht
der zweiten Ausführung
sind die Wälzelement-Kerneinrichtungen Wälzelementmodelle,
die einen etwas größeren Durchmesser
als die Wälzelemente
aufweisen, und werden durch die Wälzelemente ersetzt, nachdem die
Abstandsbereiche gebildet sind.
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Es
werden jetzt mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen Ausführungen
nach der Erfindung nur beispielhaft beschrieben, wobei
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1 ist
eine Draufsicht, die eine erste Ausführung einer Wälzkörperkette
darstellt, die nach einem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt
wurde;
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2 ist
eine die Wälzkörperkette
von 1 darstellende Ansicht im Querschnitt, der längs der
Linie II-II geführt
ist;
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3 ist
eine die Wälzkörperkette
nach der ersten Ausführung
darstellende Vorderansicht;
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4 ist
eine perspektivische Darstellung, die das Lochkranzelement nach
der ersten Ausführung
darstellt, das in dem ersten Schritt eines Verfahrens gemäß der vorliegenden
Erfindung gebildet ist;
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5 ist
eine perspektivische Ansicht, die zeigt, wie die Kugelkäfiglöcher auf
dem Streifen nach der ersten Ausführung ausgebildet sind und
wie die Kugeln in den Kugelkäfiglöchern ausgerichtet
sind;
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6 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Zustand zeigt, wie die Abstandsbereiche
durch Spritzgießen
auf dem Lochkranzelement nach der ersten Ausführung, das darin ausgerichtete
Kugeln aufweist, gebildet sind;
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7 ist
eine Draufsicht, die eine zweite Ausführung der Wälzkörperkette darstellt, die nach einem
Verfahren entsprechend der vorliegenden Erfindung hergestellt ist;
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8 ist
eine Ansicht der Wälzkörperkette von 7 im
längs der
Linie VIII-VIII geführten Schnitt;
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9 ist
eine Ansicht der Wälzkörperkette von 8 im
längs der
Linie IX-IX geführten
Schnitt;
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10 ist
eine perspektivische Ansicht der zweiten Ausführung, die in dem ersten Schritt
des Verfahrens nach der vorliegenden Erfindung gebildet ist;
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11 ist
eine Zeichnung, die einen Schritt zum Bilden des Lochkranzelements
nach der zweiten Ausführung
veranschaulicht, das darin verstärkendes
Material aufweist, das durch Strangpressen eines Kunstharzes eingebaut
wird;
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12 ist
eine Zeichnung, die einen Schritt zum Bilden des Lochkranzelements
nach der zweiten Ausführung
durch Strangpressen mit zwei Arten von Kunstharz, deren physikalische
Eigenschaften sich voneinander unterscheiden, veranschaulicht;
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13 ist
eine perspektivische Ansicht, die zeigt, wie die Kugelkäfiglöcher auf
dem Streifen der zweiten Ausführung
ausgebildet sind und wie die Kugeln in den Kugelkäfiglöchern ausgerichtet
sind;
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14 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Zustand zeigt, wie die Abstandsbereiche
durch Spritzgießen
auf dem Lochkranzelement nach der zweiten Ausführung mit darin ausgerichteten
Kugeln gebildet sind;
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15 ist
eine perspektivische Ansicht, die zeigt, wie die Walzenkäfiglöcher auf
dem Streifen ausgebildet sind und wie die Walzen in den Walzenkäfiglöchern ausgerichtet
sind;
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16 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Zustand zeigt, wie die Abstandsbereiche
durch Spritzgießen
auf dem Lochkranzelement mit darin ausgerichteten Walzen gebildet
sind;
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17 ist
eine Draufsicht, die die herkömmliche
Wälzkörperkette
darstellt;
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18 ist
eine Vorderansicht, die die herkömmliche
Wälzkörperkette
darstellt; und
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19 ist
eine Querschnittsansicht, die den Zustand zeigt, bei dem die Wälzkörperkette
in den endlosen Laufring der Geradführung eingebaut ist.
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Mit
Bezug jetzt auf die Zeichnungen werden bevorzugte Ausführungen
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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1 bis 3 zeigen
eine erste Ausführung
einer nach einem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellten
Wälzkörperkette.
Die Wälzkörperkette 1 umfasst
ein aus einem Kunstharz gebildetes Kettenband 2 und Kugeln 3 als
Wälzkörper, die in
einer Reihe in vorgeschriebenen Abständen ausgerichtet sind, wobei
diese Kugeln 3 in dem Zustand, wo sie in dem Kettenband 2 festgehalten
werden, wälzbar
sind.
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Das
Kettenband 2 umfasst ein Lochkranzelement 21,
das in der flachen Bandform ausgebildet ist und Käfiglöcher 20 aufweist,
um Kugeln 3 in vorgeschriebenen Abständen festzuhalten, und Abstandsbereiche 22,
die von beiden Flächen
des Lochkranzelements 21 zwischen den entsprechenden benachbarten
Käfiglöchern 20 hervorstehen,
wobei die Kugeln 3 innerhalb der Käfiglöcher 20 des Lochkranzelements 21 durch
die jeweiligen Abstandsbereiche 22 wälzbar eingeschlossen sind.
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Das
Verfahren zum Herstellen der Wälzkörperkette 1 wird
jetzt schrittweise beschrieben.
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4 zeigt
ein Lochkranzelement 21, das in dem ersten Schritt gemäß der vorliegenden
Erfindung gebildet wurde. Das Lochkranzelement 21 wird durch
Spritzgießen
eines Kunstharzes hergestellt. Das aus dem Spritzwerkzeug fortlaufend
extrudierte Lochkranzelement 21 wird in einem Wassertank
abgekühlt
und anschließend
durch eine Spule aufgewickelt. Im folgenden Schritt wird das auf
die Spule aufgewickelte Lochkranzelement 21 auf eine vorgeschriebene
Länge geschnitten
und verwendet.
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Weil
das Lochkranzelement 21, bevor daran die Abstandsbereiche 22 angebaut
werden, über
seine Länge
einen gleichmäßigen Querschnitt
aufweist, kann durch Strangpressen ein Lochkranzelement 21 von
gleichmäßiger Dicke
bei geringen Kosten leicht gebildet werden, auch wenn das Lochkranzelement 21 dünn ist.
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Das
auf diese Weise gebildete Lochkranzelement 21 wird auf
eine Länge
geschnitten, die einer Kreisbahn des endlosen Laufrings der Geradführung entspricht,
und dann mit Käfiglöchern 20 ausgebildet, um
die Kugeln 3 längs
ihrer Länge
in vorgeschriebenen Abständen
festzuhalten. Jedes Käfigloch 20 ist derart
geformt, dass dessen Innendurchmesser etwas größer ist als der Durchmesser
der Kugel 3, so dass die Kugel 3 ohne Reibung
eingelegt und herausgenommen werden kann. Das Spritzgießen der Abstandsbereiche 22 wird
mit den innerhalb dieser Käfiglöcher 20 ausgerichteten
Kugeln 3 durchgeführt.
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Das
Spritzgießen
wird in dem Zustand durchgeführt,
wo das zu einer vorgeschriebenen Länge geschnittene Lochkranzelement 21 bei
einer vorgeschriebenen Position in die Form gesetzt wird und die Kugeln 3 in
den jeweiligen, auf dem Lochkranzelement 21 ausgebildeten
Käfiglöchern 20 angeordnet werden,
wobei dieses Lochkranzelement 21 und die Kugeln 3 als
Kernstücke
verwendet werden. Die Abstandsbereiche 22 sind zwischen
den jeweiligen benachbarten Käfiglöchern 20 auf
dem Lochkranzelement 21 aufgebaut, damit sie einen Teil
der Flächen der
Kugeln 3 bedecken, wobei die teilweise bedeckten Kugeln 3 innerhalb
der Käfiglöcher 20 des
Lochkranzelements 21 eingeschlossen sind. Dementsprechend
ist gemäß 6 ein
Kettenband 2 fertig, das auf dem Lochkranzelement 21 in
vorgeschriebenen Abständen
ausgerichtete und festgehaltene Kugeln 3 aufweist. Beim
Spritzgießen
der Abstandsbereiche 22 wird wie im Fall der Formung des
Lochkranzelements 21 ein Kunstharz wie zum Beispiel Polyamid-Elastomer
oder Polyester-Elastomer verwendet. Durch Bildung der Abstandsbereiche 22 durch
Spritzgießen
unter Verwendung des gleichen Kunstharzes wie das Lochkranzelement 21,
werden die Abstandsbereiche 22 an das Lochkranzelement 21 geschweißt, wenn
es geformt ist, und als Folge werden das Abstandsteil 22 und
das Lochkranzelement 21 fest eingebaut.
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Wenn
die Abstandsbereiche 22 durch Spritzgießen mit den Kugeln 3 als
Kernstücke
gebildet sind, kommen die Abstandsbereiche 22 mit den Flächen der
Kugeln 3 in engen Kontakt, wodurch verhindert wird, dass
die Kugel ruhig läuft.
Deshalb wird bei Beendigung dieses Spritzgießens das Lochkranzelement 21 einen
bestimmten Zeitraum lang in Öl
eingetaucht. Da das aus einem Kunstharz gebildete Kettenband 2 Öl aufnimmt
und somit anschwillt, werden zwischen den Abstandsbereichen 22 und
den Kugeln 3 kleine Spalte gebildet, nachdem ein vorgeschriebener
Zeitraum verstrichen ist, wodurch unge hindertes Rollen der Kugeln 3 ermöglicht wird,
ohne dass sie aus den Käfiglöchern 20 herausfallen.
Die Wälzkörperkette 1 ist
damit fertig.
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Andererseits
ist es auch möglich,
die Abstandsbereiche 22 zu formen, indem Kugelmodelle (Wälzkörpermodell),
die im Durchmesser etwas größer sind
als die Kugeln 3, in den Käfiglöchern 20 des Lochkranzelements 21 ausgerichtet
werden und mit den Kugelmodellen und dem Lochkranzelement 21, die
als Kernstücke
verwendet werden, zu formen. Wenn die Kugeln 3 als Kernstücke verwendet
werden, ist der Schritt zum Bilden von Spalten zwischen den jeweiligen
Kugeln 3 und Abstandsbereichen 22 nach Beendigung
der Formung der Abstandsbereiche 22 wie oben beschrieben
erforderlich. Andererseits werden die Abstandsbereiche 22 in
dem Fall, wo die Kugelmodelle als Kernstücke verwendet werden, entsprechend
kleiner, weil die Kugelmodelle etwas größer sind als die Kugeln 3.
Deshalb können die
Kugeln 3 dadurch, dass die Kugelmodelle aus dem Kettenband 2 gedrückt und
anschließend
stattdessen Kugeln 3 eingesetzt werden, wenn die Formung
der Abstandsbereiche 22 beendet ist, in den Käfiglöchern 20 ungehindert
rollen, ohne den Zeit raubenden Schritt, das Kettenband 2 einen
vorgeschriebenen Zeitraum lang in Öl zu tauchen.
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Nach
dem Verfahren zum Herstellen der wie oben beschriebenen Wälzelementkette 1 ist
die Bildung einer länglichen
Wälzelementkette
in einer Form durch Spritzgießen
wie auf die herkömmliche Art
und Weise nicht mehr notwendig, und die ein dünnes Lochkranzelement 21 umfassende
Wälzelementkette 1 kann
einfach mit geringen Kosten und dauerhaft hergestellt werden.
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Nach
dem Verfahren zum Herstellen der soweit beschriebenen Wälzkörperkette 1 wird
für das Lochkranzelement 21 das
gleiche Material wie für das
Abstandsteil 22 verwendet und ein verstärkendes Material (nicht dargestellt)
innerhalb des Lochkranzelements 21 eingebaut, um die Zugfestigkeit und
die Biegefestigkeit des Lochkranzelements 21 zu erhöhen. Es
ist jedoch außerdem
möglich,
die Zugfestigkeit und die Biegefestigkeit des Lochkranzelements 21 zu
erhöhen,
indem Kohlenstofffüller
oder dergleichen zu dem Material für das Lochkranzelement 21 selbst
zugegeben werden, um eine Verschlechterung der Zugfestigkeit und
der Biegefestigkeit des Lochkranzelements 21 verbunden
mit der Verringerung seiner Dicke zu kompensieren.
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7 bis 9 stellen
eine zweite Ausführung
einer Wälzkörperkette
dar, die nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellt
wurde.
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Die
Wälzkörperkette 1A besitzt
fast den gleichen Aufbau wie die Wälzkörperkette 1 nach der
ersten Ausführung.
Jedoch enthält
das Lochkranzelement 21 wie es in Querschnitten von 8 und 9 dargestellt
ist, ein verstärkendes
Material wie zum Beispiel eine Glasfaser, eine Kohlefaser oder eine
keramische Faser, die in beiden Kantenbereichen entlang ihrer Länge eingebaut
sind. Deshalb wird, wenn die Zugkraft entlang der Länge des
Kettenbandes 2 aufgebracht wird, das verstärkende Material 23 durch
die Zugkraft belastet, wodurch der Bruch des Kettenbandes 2 wirksamer
als in der ersten Ausführung
verhindert werden kann. Mit den gleichen Bezugszahlen werden Komponenten,
die der ersten Ausführung
gleich sind, bezeichnet und eine ausführliche Beschreibung wird weggelassen.
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Das
Verfahren zum Herstellen der Wälzelementkette 1A wird
jetzt schrittweise beschrieben.
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10 zeigt
ein in dem ersten Schritt nach der vorliegenden Erfindung gebildetes
Lochkranzelement 21. Das Lochkranzelement 21 ist
durch Strangpressen eines Kunstharzes hergestellt, und ein oben beschriebenes
verstärkendes
Material 23 wird während
des Strangpressens darin eingebaut.
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11 ist
eine schematische Darstellung, die den Schritt der Ausführung von
Strangpressen des Lochkranzelementes 21 zeigt, während ein
verstärkendes
Material eingebaut wird. Das verstärkende Material 23 ist
auf einer Spule 4 mit großem Durchmesser aufgewickelt.
Das von der Spule 4 abgewickelte verstärkende Material 23 wird
durch die Vorwärmeinrichtung 5 vorgewärmt, anschließend durch
den Ziehdorn 7 der Kreuzkopfmatrize 6 hindurch
gelassen und aus dem Spritzwerkzeug 8 herausgezogen. Geschmolzenes
Kunstharz wie zum Beispiel Polyamid-Elastomer oder Polyester-Elastomer
wird in die Kreuzkopfmatrize 6 durch eine nicht gezeigte
Schnecke gedrückt
und um das verstärkende
Material 23 herum aufgebaut, wenn es aus dem Spritzwerkzeug 8 extrudiert
wird, wodurch ein längliches
Lochkranzelement 21 aufeinanderfolgend aus der Kreuzkopfmatrize 6 extrudiert
wird. Das extrudierte Lochkranzelement 21 wird in dem Wassertank 9 abgekühlt und
anschließend
durch die Spule 10 aufgewickelt, wobei es zu einer vorgeschriebenen Länge geschnitten
und in einem anschließenden Schritt
verwendet wird.
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Das
verstärkende
Material 23 braucht nicht zwangsläufig selbst eine Glasfaser
zu sein, sondern kann eine Kunstfaser sein, deren Zugfestigkeit
oder Biegefestigkeit durch das Hinzugeben von Kohlenstofffüller oder
dergleichen verbessert worden ist. In diesem Fall kann doppelschichtiges
Strangpressen eingesetzt werden, um das Lochkranzelement 21 der in 10 gezeigten
Form zu bilden. Gemäß 12 werden
zwei Extruder 11, 12 bei diesem doppelschichtigen
Extrudieren verwendet. Nach dem Erstarren eines Kunstharzes zum
Bilden eines verstärkenden
Materials im Trichter 13 der Schneckenpresse 11 und
eines Kunstharzes zum Überziehen
des verstärkendes
Material im Trichter 14 der anderen Schneckenpresse 12 werden
diese Kunstharze aus der gemeinsamen Düse 15 extrudiert.
Anschließend wird,
wie in 11, das extrudierte Lochkranzelement 21 in
dem Wassertank abgekühlt
und durch die Spule gewickelt, und es kann ein längliches Lochkranzelement 21 einschließlich eines
Kunstharzes von hoher Zugfestigkeit und Biegefestigkeit als ein verstärkendes
Material 23, das mit einer anderen Art von Kunstharz überzogen
ist, erzielt werden.
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Auf
diese Weise besitzt das Lochkranzelement 21, auch wenn
ein verstärkendes
Material 23 innerhalb des Lochkranzelements 21 eingebaut
ist, einen gleichmäßigen Querschnitt
entlang seiner Länge,
bevor das Abstandsteil 22 darauf aufgebaut ist, wobei das
Lochkranzelement 21 gleichmäßiger Dicke mit geringen Kosten
wie im Fall der ersten Ausführung
einfach gebildet werden kann.
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Anschließend wird
das Formen des Abstandsteils 22 in der gleichen Art und
Weise wie bei der Wälzkörperkette 1 nach
der ersten Ausführung durchgeführt.
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Mit
anderen Worten, das Lochkranzelement 21, das in die einer
Kreisbahn des Laufrings der endlosen Geradführung entsprechende Länge geschnitten
ist, wird mit Käfiglöchern 20 ausgebildet,
um die Kugeln 3 entlang ihrer Länge in vorgeschriebenen Abständen gemäß 13 festzuhalten,
wobei Spritzgießen
der Abstandsbereiche 22 mit den in diesen Käfiglöchern 20 ausgerichteten
Kugeln 3 durchgeführt
wird. Das Kettenband 2 wird, nachdem das Formen des Abstandsteils 22 beendet
ist, einen bestimmten Zeitraum lang in Öl eingetaucht, wodurch Spalte
zwischen den Abstandsbereichen 22 und den Kugeln 3 gebildet
werden, die das Rollen der Kugeln 3 ermöglichen. Im Ergebnis ist, wie
in 14 gezeigt wird, die Wälzkörperkette 1A nach
der zweiten Ausführung
mit einem darin eingebauten verstärkenden Material 23 fertig.
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In
den Ausführungen
werden, wie es soweit beschrieben ist, Kugeln als in dem Lochkranzelement
auszurichtende Wälzelemente
verwendet. Jedoch kann diese Erfindung auf den Fall angewandt werden,
wo als Wälzelemente
Walzen eingesetzt werden. Spezieller wird gemäß 15, nachdem Käfiglöcher 31 für Walzen 30 auf
dem Lochkranzelement 21 entlang seiner Länge in vorgeschriebenen Abständen geformt
sind, gemäß 16 mit
den in diesen Käfiglöchern 31 ausgerichteten
Walzen 30 Spritzgießen
durchgeführt.
Folglich sind die Walzen 30 innerhalb der Käfiglöcher 31 des
Lochkranzelements 21 eingeschlossen und, wie es in dem
Fall ist, wo die Kugeln 3 als Wälzelemente eingesetzt sind, kann
das Kettenband 2 mit den in dem Lochkranzelement 21 in
vorgeschriebenen Abständen
ausgerichteten und festgehaltenen Walzen 30 fertig gestellt werden.