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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Steuerhebelanordnung zur Betätigung einer
Bremse oder einer Kupplung eines Fahrzeuges mit Lenkstange an der
Vorderseite, zum Beispiel einem Motorrad, einem Motordreirad oder
einem drei- oder vierrädrigen
sog. Buggy.
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Eine
herkömmliche
Steuerhebelanordnung zur Betätigung
einer Bremse oder einer Kupplung eines Lenkstangenfahrzeugs, zum
Beispiel eines Motorrades, ist mit einem Steuerhebel versehen, der aus
im Wesentlichen zwei Teilen, d.h. einem Hebelteil, das erfasst und
von einem Fahrer bedient wird, und einem Betätigungsteil besteht, um einen hydraulischen
Hauptzylinder oder einen Draht zu beaufschlagen, wenn der Hebelteil
erfasst wird. Ferner ist ein Griffspiel-Verstellmechanismus zwischen
dem Hebelteil und dem Betätigungsteil
angeordnet. Ein Beispiel einer derartigen Anordnung ist in der japanischen
Gebrauchsmusterveröffentlichung
(KOKOKU) Nr. 7-17667
zu finden. Ein weiteres Beispiel einer derartigen Anordnung ist
in der
US 4 977 792
A gezeigt. Im Hinblick auf den technischen Hintergrund der
vorliegenden Erfindung wird ferner auf die JP-9-263 281A hingewiesen.
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Der
bekannte Griffspiel-Einstellmechanismus enthält einen Einstellstift, der
in einem im Betätigungsteil
definiertes Stützloch
drehbar einsitzt, eine Vielzahl von Stellflächen, die aneinander angrenzend am
Umfang der Welle des Stiftes ausgebildet sind, so dass sie in unterschiedlichen
Abständen
von der Achse des Einstellstiftes zu liegen kommen, und eine Anlagefläche, die
an entweder dem Betätigungsteil oder
dem Hebelteil ausgebildet ist. Die Stellanlagefläche kommt gezielt in Anlage
mit einer der Stellflächen,
um das Griffspiel zwischen einem an einem Ende der Lenkstange befestigten
Griff und dem Hebelteil je nach Konstitution und Wunsch des Fahrers zu
vergrössern
oder zu verkleinern. Der Einstellstift hat die gleiche Anzahl von
Ausnehmungen wie die Stellflächen,
die an der Wellenendfläche
abwechselnd längs
des Umfang ausgebildet sind. Eine Wendel- oder Schraubenfeder ist
in einem Loch des Betätigungsteiles,
in das der Einstellstift einsitzt, angeordnet, und eine Kugel, die
von der Wendelfeder federnd beaufschlagt ist, steht in federndem
Eingriff mit einer ausgewählten
dieser Ausnehmungen.
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Da
jedoch die Wendelfeder am Einstellstift versetzt zu dessen Achse
montiert ist, wirkt die Federkraft der Wendelfeder wie eine versetzte
Belastung auf den Einstellstift, was diesen in Bezug auf die zentrale
Achse der den Einstellstift enthaltenden Bohrung verkippt. Daher
können
Vibrationen während
des Fahrens eine Lockerung des Einstellstiftes bewirken. Wenn ferner
das Griffspiel geändert
werden soll, kann der Einstellstift nicht stetig verschwenkt werden,
und ferner wird der Einstellstift durch Einfluss seitens des Hebelteils
und Betätigungsteils
verschlissen oder beschädigt,
was die Lebensdauer der Steuerhebelanordnung verkürzt.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Steuerhebelanordnung
für ein
Lenkstangenfahrzeug zu schaffen, die eine stetige Schwenkbewegung
des Einstellstiftes zum Einstellen eines Griffspiels erlaubt, wobei
gleichzeitig eine Lockerung des Einstellstiftes verhindert wird,
wenn dieser in der Einstellstift-Aufnahmebohrung einsetzt.
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Die
Steuerhebelanordnung für
ein Lenkstangenfahrzeug gemäss
unterschiedlichen Aspekten der vorliegenden Erfindung ist durch
die Merkmale der Ansprüche
1 und 4 definiert.
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Ein
typisches Beispiel für
das federnde Teil ist eine um der Achse angeordnete Wendelfeder.
Die Lagerung ist eine Ausnehmung, und der Bodenbereich der Lagerung
dient als Sitz für
das federnde Teil.
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Ein
weiteres typisches Beispiel für
das federnde Teil ist eine um der Achse angeordnete Blattfeder.
Ferner hat der Einstellstift eine umfängliche in dessen Welle ausgebildete
Nut, in die die Blattfeder eingreift.
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Bei
der Steuerhebelanordnung für
ein Lenkstangenfahrzeug gemäss
der vorliegenden Erfindung kann der Stift ohne Kippen gehalten werden,
da die Federkraft des federndes Teiles axial auf den Einstellstift
einwirkt. In Folge davon kann der Einstellstift stetig verschwenkt
werden und lässt
sich das Griffspiel leicht verändern.
Des weiteren tritt keine störende
Wechselwirkung zwischen dem Einstellstift und dem Steuerhebel auf,
was weder eine Beschädigung noch
einen Verschleiss dieser Teile hervorruft, wie es bei der herkömmlichen
Anordnung beobachtet wird. Ferner wirkt keine unnötige Belastung
auf die Bauteile des Griffspiel-Einstellmechanismus, so dass die Dauerhaftigkeit
der Steuerhebelanordnung hierdurch verbessert wird.
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Andere
Aspekte und Vorteile der Erfindung werden aus der nachfolgenden
Beschreibung deutlich, die in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung gegeben
wird, die anhand von Beispielen die Prinzipien der Erfindung zeigt.
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Die
Erfindung zusammen mit den Zielen und Vorteilen, die dadurch erhalten
werden, können
am besten unter Bezugnahme auf die nachfolgende Beschreibung der
gegenwärtig
bevorzugten Ausführungsformen
zusammen mit der begleitenden Zeichnung verstanden werden, in der
zeigen:
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1 in
Draufsicht die Steuerhebelanordnung gemäss einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 in
teilweise geschnittener Draufsicht den Steuerhebel der ersten Ausführungsform;
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3 eine
quergeschnittene Ansicht längs der
Linie 3-3 in 2;
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4 in
Draufsicht die Steuerhebelanordnung gemäss einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
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5 eine
quergeschnittene Ansicht längs der
Linie 5-5 in 4.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
vorliegende Erfindung wird anhand von Ausführungsformen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung erläutert.
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1 bis 3 zeigen
eine erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Eine Lenkstange zur Steuerung eines
Vorderrades ist mit einem Gasgriff 12 am rechten Ende einer
Lenkstange 11 versehen. Ein hydraulischer Hauptzylinder 13 und ein
Bremssteuerhebel 14 für
eine Vorderbremse sind über
einen Halter 15 an der Lenkstange 11 an einer Stelle
etwas inseitig des Griffes 12 befestigt.
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Der
Halter 15 besteht im Wesentlichen aus einem Halterbasisteil 16 und
einer Lenkstangenklemme 17 und wird an der Lenkstange 11 befestigt,
indem man die Lenkstange 11 zwischen dem Halterbasisteil 16 und
der Lenkstangenklemme 17 verklemmt und die Teile mittels
eines Bolzens 18 miteinander verbindet.
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Der
Hauptzylinder 13 hat ein Zylinderbasisteil 19,
das integral am Halterbasisteil 16 ausgebildet ist. Der
Zylinderbasisteil 19 enthält eine Zylinderbohrung 20 mit
Boden, die sich am rechtseitigen Ende öffnet. Die Zylinderbohrung 20 enthält fluiddicht
einen Kolben 21, der in der Bohrung hin und her beweglich ist.
Ein Hydraulikkammer 22 ist zwischen dem Kolben 21 und
dem Boden der Zylinderbohrung 20 gebildet.
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Der
Bremssteuerhebel 14 besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen,
nämlich
einem Hebelteil 23 und einem Betätigungsteil 24. Der
Hebelteil 23 und der Betätigungsteil 24 sind
von einer Tragwelle 27 gehalten und können unabhängig voneinander geschwenkt
werden. Die Tragwelle 27 ist an einem paar Hebelhalter befestigt
(einen oberen Hebelhalter 25 und einen unteren Hebelhalter 26).
Eine wendelförmige
Rückstellfeder 28 ist
im zusammengedrückten
Zustand zwischen dem Kolben 21 in der Hydraulikkammer 22 und
dem Boden der Zylinderbohrung 20 angeordnet. Der Kolben 21 wird
in der Ausserbetriebsstellung durch die Federkraft der Rückstellfeder 28 gegen
die Öffnung
der Zylinderbohrung 20 gedrückt, und der Ansatz des Kolbens 21,
der aus der Öffnungskante
der Zylinderbohrung 20 herausragt, steht in Anlage mit
einem Betätigungsarm 29 des
Betätigungsteiles 24,
um den Kolben 21 daran zu hindern, weiter herausgedrückt zu werden.
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Eine
Muffe 30 steht nach aussen vom Boden des zylindrischen
Basisteiles 19 ab. Eine Verbindungsbohrung 31 ist
in der Muffe 30 vorgesehen und steht mit der Hydraulikkammer 22 in
Verbindung. Ein Bremsschlauch wird mit der Verbindungsbohrung 31 unter
Verwendung eines nicht gezeigten Verbindungsbolzens verbunden, so
dass ein in der Hydraulikkammer 22 hervorgerufener hydraulischer
Druck bei Betätigung
des Griffes des Bremssteuerhebels 14 von der Verbindungsbohrung 31 über den
Bremsschlauch zu einer Vorderbremse geleitet wird.
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Der
Hebelteil 23 hat einen gegabelten Anlenkungsbereich 34 mit
einem oberen Arm 32 und einem unteren Arm 33,
und einen Ziehbereich 35, der sich von dem Anlenkungsbereich 34 erstreckt
und leicht nach vorne vor dem Gasgriff 2 gekrümmt ist.
Der Betätigungsteil 24 hat
einen Anlenkungsbereich 36, den zwischen dem Anlenkungsbereich 34 des
Hebelteiles 23 und dem Ansatz des Kolbens 21 angeordneten Betätigungsarm 29 und
ein Anschlagteil 37, das in den Raum zwischen der vorderen
Seitenwand des zylindrischen Basisteils 19 und dem Anlenkungsbereich 34 des
Hebelteils 23 hineinragt.
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Der
Betätigungsteil 24 wird
zuvorderst am Hebelteil 23 angebaut, indem man die Hülse 38 in den
Anlenkungsbereich 36 von ersterem und in den Anlenkungsbereich 34 von
letzterem einsetzt und die so vormontierten beiden Anlenkungsbereiche 34 und 36 in
den Spalt einführt,
der zwischen den Hebelhaltern 25 und 26 des zylindrischen Basisteil 19 verbleibt.
Die Tragwelle 27 wird dann in die Hebelhalter 25 und 26 und
die Hülse 38 eingesetzt,
und eine Mutter 39 wird auf das untere Ende der Tragwelle 27 so montiert,
dass der Hebelteil 23 und der Betätigungsteil 24 unabhängig voneinander
schwenkbar gehalten sind.
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Die
Anlage des Betätigungsarmes 29 am Kolben 21 beaufschlagt
den Hebelteil 23 und den Betätigungsteil 24 so,
dass diese auf der Tragwelle 27 als Drehpunkt eine Drehbewegung
entgegen der Uhrzeigerrichtung in 1 und 2 erfahren.
Dabei bestimmt die Anlage des Anschlagteiles 37 am Zylinderbasisteil 19 die
rückwärtige Begrenzung
dieser beiden Teile 23 und 24, wenn sie nicht
betätigt werden,
und ferner wird hierdurch ein bestimmtes Griffspiel zwischen dem
Gasgriff 12 und dem Ziehbereich 35 des Hebelteils 23 eingehalten.
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Ein
Griffspiel-Einstellmechanismus 40 ist zwischen dem Anlenkungsbereich 34 des
Hebelteils 23 und dem Betätigungsarm 29 des
Betätigungsteiles 24 angeordnet.
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Das
Griffspiel kann mittels des Griffspiel-Einstellmechanismus 40 je
nach Konstitution und Wunsch eines Fahrers eingestellt werden. Eine Rückstellfeder 41 ist
zusammengedrückt
zwischen dem oberen Arm 32 des Anlenkungsbereiches 34 und
dem Anschlagteil 37 angeordnet, um federnd den Hebelteil 23 und
den Betätigungsteil 24 weg
in Abstand voneinander zu beaufschlagen, wodurch eine Lockerung
dieser Teile verhindert wird.
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Der
Griffspiel-Einstellmechanismus 40 enthält eine Einstellstift-Aufnahmebohrung 42,
die in dem Anlenkungsbereich 34 des Hebelteils 23 vorgesehen
ist, einen Einstellstift 43, der schwenkbar in der Aufnahmebohrung 42 gehalten
ist, eine Stellanlagefläche
(die Fläche,
die in Berührung
mit einem Stellteil gebracht werden kann) 44, die am Betätigungsarm 29 des
Betätigungsteiles 34 ausgebildet ist,
eine Wendelfeder 45 und einen Halter 46, die am Wellenende
des Einstellstiftes 43 befestigt sind, sowie einen Index 47,
der in die obere Oberfläche
des Anlenkungsbereiches 34 des Hebelteiles 23 nahe der
Aufnahmebohrung 42 eingraviert ist. Der Einstellstift 43 ist
auf einer Achse parallel zur Tragwelle 27 schwenkbeweglich
angeordnet.
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Die
Aufnahmebohrung 42 umfasst eine Senkbohrung 48 und
eine Stifteinsetz-Bohrung 49, die
an der oberen bzw. unteren Seite des oberen Armes 32 des
Anlenkungsbereiches 34 vorgesehen ist, wobei sowohl die
Senkbohrung 48 als auch die Einsetzbohrung 49 sich
gegen den Betätigungsarm 29 öffnen; eine
Lagerausnehmung 50, die an der oberen Fläche des
unteren Armes 33 ausgebildet ist und sich ebenfalls in
Richtung auf den Betätigungsarm 29 öffnet; und
einen Bodenbereich 51 der Lagerausnehmung 50.
Die Senkbohrung 48, die Stifteinsetzbohrung 49 und
die Lagerausnehmung 50 haben jeweils eine halbkreisförmige Gestalt.
Die Stifteinsetzbohrung 49 und die Lagerausnehmung 50 sind
so ausgebildet, dass sie Durchmesser aufweisen, die gleich den Durchmessern
der Schwenkwellen 52 und 53 des Einstellstiftes 43 sind.
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Der
Einstellstift 43 umfasst am zwischenliegenden Bereich einen
Stellkupplungsabschnitt 54, die Schwenkwellen 52 und 53,
die ausgebildet sind, das sie sich vom oberen bzw. unteren Ende
des Stellkupplungsabschnitts 54 weiter fortsetzen, eine
mit vergrössertem
Durchmesser versehene Bedienungswählscheibe 55, die
am oberen Ende der oberen Schwenkwelle 52 angeordnet ist,
und eine Vertiefung 56, die in der Mitte am unteren Ende
der unteren Schwenkwelle 53 ausgebildet ist. Der Stellkupplungsabschnitt 54 hat
am Umfang eine Vielzahl von (zum Beispiel 5) gleichmässig aufgeteilten
Stellflächen 57,
die in unterschiedlichen Abständen
von der Achse des Einstellstiftes 43 angeordnet sind. Das heisst,
der Stellkupplungsabschnitt 54 hat eine unregelmässig pentagonale
Gestalt. Die Bedienungswählscheibe 55 hat
an der oberen Oberfläche
Ziffern, die die Schwenkpositionen des Einstellstiftes 43 für die fünf Stellflächen angegeben.
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Nachdem
die Wendelfeder 45 und der Halter 46 am Einstellstift 43 befestigt
worden sind, werden die obere Schwenkwelle 52 und die untere
Schwenkwelle 53 seitens der dem Betätigungsarm 29 zugewandten Öffnung in
die Stifteinsetzbohrung 49 des oberen Armes 32 bis
zur Lagerausnehmung 52 im unteren Arm eingeführt. Der
Stellkupplungsabschnitt 54 und das obere Ende der Bedienungswählscheibe 55 sind
dann in dem zwischen dem oberen Arm 32 und dem unteren
Arm 33 des Hebelteils 23 gebildeten Raum bzw.
in der Senkbohrung 48 des oberen Arms 32 aufgenommen.
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Die
Wendelfeder 45 wird zusammen mit dem Halter 46 in
dem zwischen der Vertiefung 56 und dem Bodenbereich 51 gebildeten
Raum zusammengedrückt
und liegt koaxial zum Einstellstift 43. Die Feder drückt den
Einstellstift 43 federnd nach oben. Dabei bestimmt die
federnde Eingriffnahme der oberen Stirnfläche des Stellkupplungsabschnitts 54 mit
dem oberen Arm 32 die aufwärts gerichtete Verschiebung des
Einstellstiftes 43.
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Die
Stellanlagefläche 44 steht
konstant in Berührung
mit einer der fünf
Stellflächen 57 unter
der durch die Rückstellfedern 28 und 41 aufgebrachten Federkraft.
Der Einstellstift 43 gewährleistet ein bestimmtes Griffspiel,
während
verhindert wird, dass der Einstellstift 43 aus der Aufnahmebohrung 42 herausgleiten
kann.
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Wenn
das Griffspiel geändert
werden soll, wird der Hebelteil 23 in die Gegengreifrichtung
(Richtung auf das vordere Ende des Basiskörpers des Motorrades) gegen
den Federwiderstand der Rückstellfeder 41 geschwenkt,
um vorübergehend
die Anlagebeziehung zwischen dem Stellkupplungsabschnitt 54 und
der Stellanlagestirnfläche 44 aufzuheben.
In diesem Zustand wird die Bedienungswählscheibe 55 anschliessend
betätigt,
um den Einstellstift 43 zu drehen und eine gewünschte Ziffer
an der Bedienungswählscheibe 55 auszuwählen und
diese in Eingriff mit dem Index 57 zu bringen. Auf diese
Weise wird eine andere Stellstirnfläche, die der so gewählten Ziffer zugeordnet
ist, in Bezug auf die Stellanlagestirnfläche 44 ausgerichtet.
Das Schwenken des Hebelteiles 23 in die Gegengreifrichtung
wird beendet, um die so ausgewählte
Stellstirnfläche 57 in
Anlage mit der Stellanlagestirnfläche 44 zu bringen,
wodurch das geänderte
Griffspiel eingestellt ist.
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Da
bei dieser Ausführungsform
die Federkraft der Wendelfeder 45 um der Achse des Einstellstiftes 43 ausgeübt wird,
wird der Stift 43 federnd nach oben ohne Verkippen gedrückt. Infolge
davon kann eine unnötige
Lockerung zwischen dem Hebelteil 23 und dem Einstellstift 43 ausgeschaltet
werden, was wirksam Ratterbewegungen und Abrieb aufgrund von Schwingungen
während
des Fahrens verhindert. Da ferner der Einstellstift 43 in
der Aufnahmebohrung 42 ohne Verkippen gehalten ist, kann der
Einstellstift 43 stetig betätigt werden, was eine Änderung
des Griffspieles erleichtert. Da keine unnötige Belastung auf die Bauteile
des Griffspiel-Einstellmechanismus 40 einwirkt,
wird die Dauerhaftigkeit der Anordnung verbessert.
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Als
Modifikation der ersten Ausführungsform ist
die Wendelfeder 45 an der unteren Schwenkwelle 53 des
Einstellstiftes 43 gehalten, so dass das obere Ende der
Wendelfeder 45 mit einem Absatz, zum Beispiel der unteren
Stirnfläche
des Stellkupplungsabschnitts 54 in Eingriff tritt. Die
Federkraft der Wendelfeder 45 kann daher um der Achse des
Einstellstiftes 43 ausgeübt werden.
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Ferner
kann das federnde Teil eine Schraubendruckfeder oder andere Druckfedern
sein oder es kann aus anderen Materialien einschliesslich Gummi oder
weichen synthetischen Harzen bestehen.
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4 und 5 zeigen
eine zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die Ausgestaltung des Griffspiel-Einstellmechanismus,
der hydraulische Hauptzylinder und der Bremssteuerhebel sind bei
der zweiten Ausführungsform
im Wesentlichen die gleichen wie die entsprechenden Teile bei der
ersten Ausführungsform
mit der Ausnahme, dass ein Teil des Aufbau des Einstellstiftes des
Griffspiel-Einstellmechanismus
und das federnde Teil unterschiedlich sind. Daher tragen gleiche und ähnliche Elemente
wie bei der ersten Ausführungsform
die gleichen Bezugszeichen und wird eine detaillierte Beschreibung
dieser Elemente ausgelassen.
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Bei
dem Griffspiel-Einstellmechanismus 60 dieser Ausführungsform
wird eine Blattfeder 61 als federndes Teil anstelle der
Wendelfeder 45 verwendet. Dabei wird ein Einstellstift 62 verwendet,
der im Wesentlichen ebenso wie das entsprechende Teil der ersten
Ausführungsform
ausgebildet ist, mit Ausnahme davon, das eine enge umfängliche
Nut 63 am äusseren
Umfang der unteren Schwenkwelle 53 vorgesehen ist und das
die Vertiefung 56 bei der ersten Ausführungsform weggelassen ist.
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Die
Blattfeder 61 hat einen gegabelten Arm 64 und
eine Aufnahmebohrung 65 mit einem Durchmesser im Wesentlichen
gleich dem in der Hülse 38 am äusseren
bzw. inneren Ende. Der gegabelte Arm 64 enthält ein paar
Aussparungen 66, die zusammen einen Freiraum definieren,
der so breit wie der Wellendurchmesser an der umfänglichen
Nut 63 ist. Die Blattfeder 61 ist leicht gekrümmt, um
ihr eine konkave obere Oberfläche
im unbelasteten Zustand zu verleihen, bevor sie in den Griffspiel-Einstellmechanismus 60 eingebaut
wird.
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Die
Blattfeder 61 mit einer konkaven oberen Oberfläche wird
mit dem Hebelteil 23 dadurch verbunden, das man den gegabelten
Arm 64 in die umfängliche
Nut 63 einsetzt, den Einstellstift 62 in die Aufnahmebohrung 42 einführt und
eine Tragwelle 27 sowie eine Hülse 38 in die Aufnahmebohrung 65 einführt. Auf
diese Weise wird die Blattfeder 61 zwischen dem angelenkten
Bereich 36 des Betätigungsteiles 24 und
dem unteren Arm 33 des Hebelteiles 23 eingespannt.
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Da
die gekrümmte
Konfiguration der Blattfeder 61 im unbelasteten Zustand
längs der
oberen Oberfläche
des unteren Armes 33 korregiert wird, wenn die Feder wie
vorerwähnt
eingespannt ist, wird die Federkraft am äusseren Endbereich der Feder 61 in
die Richtung entgegengesetzt zum Bodenbereich 51 der Lagerausnehmung 50 hervorgerufen
(nach oben). Diese Federkraft wird um der Achse des Einstellstiftes 52 über den
gegabelten Arm 64 ausgeübt, um
den Einstellstift 62 ohne Verkippen federnd nach oben zu
drücken
und um den Stellkupplungsabschnitt 54 und den oberen Arm 32 in
federnde flächige
Anlage miteinander zu bringen. Die Verschiebung des Einstellstiftes
wird hierdurch bestimmt.
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Bei
der vorgenannten Ausführungsform
ist die umfängliche
Nut 63 am Einstellstift 62 vorgesehen und ist
der äussere
Endbereich der Blattfeder 61 so gestaltet, dass er in die
umfängliche
Nut 63 eingesetzt werden kann. Der gegabelte Arm 64,
der am äusseren
Endbereich der Blattfeder 61 ausgebildet ist, kann jedoch
auch in Eingriff mit einem Absatz, zum Beispiel der unteren Stirnfläche des
Stellkupplungsabschnittes gebracht werden. Auf diese Weise kann
ebenfalls eine Federkraft um der Achse des Einstellstiftes 62 ausgeübt werden.
Obgleich die Blattfeder 61 dazu dient eine Federkraft gegen
den Einstellstift 62 auszuüben, indem der innere Endbereich
der Feder fixiert ist, braucht die Art der Fixierung der Blattfeder
nicht notwendigerweise auf die gemäss der zweiten Ausführungsform
beschränkt sein.
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Für den Fachmann
versteht es sich, dass die vorliegende Erfindung in zahlreichen
anderen speziellen Ausgestaltungen verkörpert sein kann, ohne dass
dadurch von dem durch die Ansprüche
definierten Schutzbereich der Erfindung abgewichen wird.
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Bei
den vorliegenden Ausführungsformen, obgleich
die Einstellstifte 43 und 62 von den betreffenden
Federn 45 oder 61 beaufschlagt und so gestaltet
sind, dass eine federnde Eingriffnahme zwischen dem Stellkupplungsabschnitt 54 und
dem oberen Arm 32 hervorgerufen wird, kann die Verschiebung
der Einstellstifte durch andere Massnahmen bestimmt werden.
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Ferner
kann die vorliegende Erfindung eine Ausgestaltung annehmen, bei
der die Einstellstifte bei den vorerwähnten Ausführungsformen umgekehrt sind
und die Bedienungswählscheibe
teilweise zum Fahrer freigelegt ist. Darüber hinaus können im Gegensatz
zu der vorerwähnten
Ausführungsform die
Einstellstifte und dergleichen sowie die Stellanlage-Stirnfläche am Betätigungsteil
bzw. Hebelteil montiert sein.
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Die
vorliegende Erfindung kann auch als Kupplungssteuerhebelanordnung
ausgebildet werden. Bei der vorliegenden Erfindung kann der hydraulische
Hauptzylinder durch einen Betätigungsdraht
ersetzt werden, wenn die Konfiguration des Betätigungsteiles modifiziert wird.
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Daher
sind die vorliegenden Ausführungsbeispiele
und Gestaltungen als illustrativ anzusehen und nicht einschränkend. Deshalb
ist die Erfindung nicht auf die hier gegebenen Details beschränkt, sondern
kann innerhalb des Schutzbereiches der beigefügten Ansprüche modifiziert werden.