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Die
vorliegenden Ausführungsformen
betreffen Systeme zur drahtlosen Kommunikation und richten sich
insbesondere, aber nicht ausschließlich auf die Unterscheidung
von aktuellen Zellenbitfolgen von wahrscheinlich falschen Zellenbitfolgen.
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Drahtlose
Kommunikationen sind inzwischen in Geschäftsanwendungen, persönlichen
und anderen Anwendungen sehr weit verbreitet und folglich schreitet
die Technologie für
solche Kommunikationen weiterhin in verschiedenen Gebieten fort.
Ein solcher Fortschritt umfasst die Verwendung von Streuspektrum-Komunikationen, einschließlich jener
des Codemultiplex-Vielfachzugriffs ("CDMA").
Bei solchen Kommunikationen kommuniziert eine Anwenderstation (z.
B. ein in der Hand gehaltenes Mobiltelephon) mit einer Basisstation,
wobei die Basisstation typischerweise einer "Zelle" entspricht. Insbesondere sind CDMA-Systeme durch die
simultane Übertragung
von verschiedenen Datensignalen über
einen gemeinsamen Kanal, indem jedem Signal ein eindeutiger Code
zugewiesen wird, gekennzeichnet. Dieser eindeutige Code wird mit
einem Code einer ausgewählten
Anwenderstation innerhalb der Zelle abgeglichen, um den korrekten
Empfänger
eines Datensignals zu bestimmen.
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Der
CDMA schreitet zusammen mit entsprechenden Standards fort, die einen
Breitband-CDMA ("WCDMA") der nächsten Generation
hervorgebracht haben. Der WCDMA umfasst alternative Verfahren zur
Datenübertragung,
wobei eines Frequenzduplex ("FDD") und ein anderes
Zeitduplex ("TDD") ist. Die vorliegenden
Ausführungsformen
haben einen speziellen Nutzen bei TDD und folglich wird dies hier
weiter eingeführt.
TDD-Daten werden als Quadratur-Phasenumtastsymbole ("QPSK"-Symbole) in Datenpaketen
mit einer vorbestimmten Dauer oder einem vorbestimmten Zeitschlitz übertragen.
Innerhalb eines Datenrahmens mit 15 dieser Schlitze werden bidirektionale
Kommunikationen zugelassen, d. h. einer oder mehrere der Schlitze
können
Kommunikationen von einer Basisstation mit einer Anwenderstation
entsprechen, während
andere Schlitze im gleichen Rahmen Kommunikationen von einer Anwenderstation
mit einer Basisstation entsprechen können.
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Jedes
TDD-Datenpaket umfasst eine vorbestimmte Trainingsfolge in dem Zeitschlitz,
die auf dem Fachgebiet als Mittelteil bezeichnet wird, wobei diese
Trainingsfolge ein bekanntes Datenmuster darstellt, das zur Kanalschätzung verwendet
wird. Insbesondere umfasst der Mittelteil Informationen, die für eine gegebene
Zelle eindeutig sind und aus einem vordefinierten Satz von 128 verschiedenen
möglichen
Bitfolgen ausgewählt
werden; folglich wird die eindeutige Folge der gegebenen Zelle zugewiesen und
diese Informationen werden innerhalb des Mittelteils von Datenrahmen
codiert, die durch Stationen innerhalb der entsprechenden Zelle übertragen
werden. Im Gegenteil weisen Datenpakete, die mit Bezug auf eine
angrenzende Zelle ausgetauscht werden, Mittelteile mit einem anderen
der Bitfolgensätze auf,
die darin codiert sind und der angrenzenden Zelle entsprechen. Schließlich ist
zu beachten, dass eine Basisstation in einigen Fällen mit verschiedenen Zellen
kommunizieren kann (d. h. "in
Sektoren aufgeteilt")
ist; in diesem Fall wird dann ein anderer und eindeutiger Mittelteil
innerhalb der Datenrahmen codiert, die mit Bezug auf diese Basisstation
für jede der
verschiedenen Zellen übertragen
werden. Der Einfachheit halber ist im Rest dieses Dokuments jede Basisstation
nur einer einzelnen Zelle zugeordnet und folglich kann in dieser
Hinsicht der eindeutige Mittelteil der Zelle auch als pro entsprechender
Basisstation eindeutig betrachtet werden. In jedem Fall kann der
grundlegende Mittelteilcode eine von zwei Längen aufweisen, wobei diese
Längen
derzeit als langer grundlegender Mittelteilcode mit 456 Bits und als
kurzer grundlegender Mittelteilcode mit 192 Bits beschrieben werden.
Obwohl ein grundlegender Mittelteilcode aus derselben Bitfolge besteht,
die für Kommunikationen
zwischen einer Basisstation und allen Anwenderstation in der Zelle,
die dieser Basisstation entspricht, verwendet wird, ist jede Anwenderstation
in der Zelle von den anderen unterscheidbar, da ihr eine andere
zeitlich verschobene Version des grundlegenden Mittelteilcodes zugewiesen
ist. Die zugewiesene Verschiebung wird hinsichtlich eines Versatzes
im grundlegenden Mittelteilcode definiert, d. h. jeder Anwenderstation
innerhalb der Zelle wird ihr eigener Versatz zugewiesen, der die Menge an
Zeitverschiebungseinstellung für
den grundlegenden Mittelteilcode der Anwenderstation darstellt.
Beispielsweise mit einem Mittelteilcode mit kurzer Länge, der
dadurch eine Länge
von 192 Bits aufweist, und wenn acht Anwenderstationen mit einer
Basisstation kommunizieren, können
die Versätze
für jede der
acht Anwenderstationen um 24 Chips voneinander beabstandet sein.
Folglich wird dieselbe grundlegende Folge für alle von diesen Anwenderstationen verwendet,
außer
dass sie für
jede Anwenderstation umlaufend um ein unterschiedliches Vielfaches
von 24 Chips verschoben wird, so dass sie dem Versatz der speziellen
Anwenderstation entspricht. Nachdem die umlaufend verschobenen Grundfolgen
summiert sind, wird ein zyklisches Präfix eingefügt, um einen Mittelteil mit
der Länge
von 256 Chips für
einen kurzen grundlegenden Mittelteilcode und mit einer Länge von
512 Chips für
einen langen grundlegenden Mittelteilcode zu bilden.
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Zwei
verwandte Aspekte entstehen in Verbindung mit Mittelteilen, wie
hier gemäß dem Stand der
Technik erläutert
und wie später
in Verbindung mit den bevorzugten Ausführungsformen weiter angegangen.
Der erste Aspekt ist die Kanalschätzung und der zweite Aspekt
ist die Verzögerungsprofilschätzung ("DPE"). Wenn zuerst die
Kanalschätzung betrachtet
wird, werden im Stand der Technik Signalpfade von einem Empfänger zu
verschiedenen Zeiten empfangen, die als verschiedene Chippositionen bezeichnet
werden. In Reaktion darauf, dass jeder dieser Pfade in einen definierten
Zeitraum fällt,
der als Kanalschätzungsfenster
bezeichnet wird, und insbesondere in Reaktion auf den Mittelteil
in jedem Pfad im Kanalschätzungsfenster
berechnet der Empfänger
eine entsprechende Kanalschätzung
für jeden Pfad.
Die Kanalschätzungen
können
unter Verwendung einer Fouriertransformation, die auf das gesamte
zusammengesetzte Signal angewendet wird, das im Kanalschätzungsfenster
existiert, berechnet werden, wobei das zusammengesetzte Signal daher eine
Funktion der Mittelteile irgendwelcher Pfade, die innerhalb des
Fensters vorkommen, ist. Das Ergebnis der Fouriertransformation
stellt Kanalschätzungen
in jeder der Chippositionen innerhalb des Fensters dar und die berechneten
Kanalschätzungen
werden mit Bezügen
auf die Chipposition für
jede Schätzung
gespeichert. In Anbetracht der Kanalschätzungen führt der Empfänger auch
eine DPE durch nicht-kohärentes
Mitteln von Kanalschät zungen,
die von den Mittelteilen abgeleitet sind, über viele Rahmen durch, welcher
daher im Allgemeinen die jeweiligen absoluten Kanalschätzungswerte
für jede
Bitposition innerhalb des Kanalschätzungsfensters summiert. Die
DPE stellt daher die mittlere Leistung in jeder Bitposition über viele
Rahmen dar, wobei versucht wird, über die Abschwächungen
und das Rauschen zu mitteln. In Reaktion auf die DPE werden die Kanalschätzungen,
die denjenigen Bitpositionen mit einer mittleren Leistung entsprechen,
die größer ist als
ein gewisser Schwellenwert, weiter durch den Empfänger für eine zusätzliche
Signalverarbeitung verwendet, wie z. B. zum Entwickeln von Kanalschätzungen
unter Verwendung eines Maximalverhältnis-Kombinationsprozesses
("MRC"-Prozesses).
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Um
den Zusammenhang der bevorzugten Ausführungsformen weiter zu erkennen,
wird eine zusätzliche
Einführung
in Bezug auf den Empfang von sowohl aktuellen Pfaden als auch falschen
Pfaden durch einen Empfänger
durchgeführt.
Insbesondere soll daran erinnert werden, dass ein in einer Zelle
verwendeter Mittelteil von dem in einer angrenzenden Zelle verwendeten
Mittelteil verschieden ist. Trotzdem kann ein Empfänger häufig Pfade
von sowohl einer Station in der Zelle, in der sich der Empfänger befindet,
als auch Pfade von anderen Stationen in einer oder mehreren angrenzenden
Zellen empfangen. Folglich ist in jedem der empfangenen Pfade entweder
ein Mittelteil für
die Zelle, in der sich der Empfänger
befindet, oder ein Mittelteil von einer anderen Zelle enthalten.
Wenn der Empfänger
idealerweise versucht, nur mit anderen Stationen in der Zelle, in
der sich der Empfänger
befindet, zu kommunizieren, dann sollte er zum korrekten Betimmen
seiner Kanalschätzungen
diese Bestimmung nur in Reaktion auf die Pfade (und ihre entsprechenden
Mittelteile) von diesen anderen Stationen in der Zelle durchführen, in
der sich der Empfänger
befindet; folglich werden diese Pfade als aktuelle Pfade bezeichnet.
Im Idealfall sollte der Empfänger
auch diejenigen Pfade ignorieren, die von Sendern von anderen Zellen
empfangen werden, und diese Pfade werden insofern als falsche Pfade
bezeichnet, als sie für
den Empänger
Informationen darstellen, die nicht von der Zelle stammen, mit der
der Empänger
versucht zu kommunizieren.
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Obwohl
die vorangehenden Aspekte von Kanalschätzungen und DPE ein gewisses
Niveau an Empfängerleistung
im Stand der Technik bereitgestellt haben, wurde in Verbindung mit
den vorliegenden erfindungsgemäßen Ausführungsformen
festgestellt, dass solche Operationen verbessert werden können, wodurch
auch die Leistung von zusätzlichen Operationen
(z. B. MRC), die auf diesen vorangehenden Operationen beruhen, gesteigert
wird. Insbesondere kann nun bemerkt werden, dass durch Identifizieren
der Pfade mit einer relativ hohen mittleren Leistung die DPE tatsächlich versucht,
nur die aktuellen empfangenen Pfade zu identifizieren, während dadurch
angenommen wird, dass die Pfade mit einer relativ niedrigen mittleren
Leistung falsche Pfade sind. Die vorliegenden Erfinder haben jedoch
erkannt, dass, obwohl der DPE-Prozess einige falsche Pfade beseitigt,
die aufgrund von Rauschen oder Abschwächung vorkommen, der DPE-Prozess
eine beträchtliche
Anzahl von anderen falschen Pfaden nicht beseitigen kann. Ferner
wurde beobachtet, dass dieses Versagen der DPE aufgrund der hohen
Kreuzkorrelation zwischen den verschiedenen Mittelteilfolgen entsteht.
Mit anderen Worten, für
die 128 verschiedenen möglichen
Folgen (mit entweder 192 oder 456 Bits) besteht eine beträchtliche
Kreuzkorrelation zwischen verschiedenen Paaren von diesen Folgen. Diese
Kreuzkorrelation verursacht daher, dass falsche Pfade erscheinen,
und diesem wird vom DPE-Prozess des Standes der Technik nicht Rechnung
getragen. Folglich werden im Stand der Technik einige dieser falschen
Pfade durch den DPE-Prozess als aktuelle Pfade angenommen und folglich
werden die diesen falschen Pfaden entsprechenden Kanalschätzungen
dann für
eine Weiterverarbeitung durch den Empfänger verwendet, wobei solche
Verwendungen dadurch Betriebsmittel erschöpfen, die besser für die Verarbeitung
von aktuellen Pfaden eingesetzt werden. Wiederum als Beispiel können die
Kanalschätzungen,
die diesen falschen Pfaden entsprechen, verschiedenen Fingern in
einem Rake-Receiver zugewiesen werden, der eine MRC-Analyse durchführt, wobei
diese Finger sich besser für
die Zuweisung zu Kanalschätzungen
von aktuellen Pfaden eignen würden.
Folglich besteht im Stand der Technik eine beträchtliche Möglichkeit, dass Kommunikationen
von benachbarten Zellen die Fähigkeit
einer Anwenderstation vermindern, ihre Kanalschätzung durchzuführen.
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Die
internationale Patentanmeldung, Veröffentlichungsnummer WO 98/07291,
beschreibt ein Signalisierungsverfahren und ein digitales Funksystem.
Das Dokument betrifft ein Verfahren und ein System in einem digitalen
Funksystem zum Signalisieren zwischen einer Basisstation und einem
Teilnehmerendgerät.
Die über
die Funkverbindung zwischen der Basisstation und dem Teilnehmerendgerät übertragenen
Signale umfassen Bursts, die aus Symbolen bestehen. Die Bursts umfassen
eine bekannte Trainingsfolge. Gemäß dem Dokument wird die Trainingsfolge
zum Signalisieren verwendet. Das Dokument beschreibt, wie es möglich ist,
eine Signalisierung zu implementieren, die mit der Leistungssteuerung
der Basisstation oder des Teilnehmerendgeräts oder bei der Paketübertragung,
der Anzahl von Bursts, Paketen oder anderen Datenblöcken in Zusammenhang
steht.
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Die
internationale Patentanmeldung, Veröffentlichungsnummer WO 99/67916
mit einem Prioritätsdatum
vom 25. Juni 1998, einem internationalen Einreichungsdatum vom 1.
Juni 1999 (Regel 54(3) EPÜ)
und einem Veröffentlichungsdatum
vom 29. Dezember 1999, beschreibt ein Verfahren zum Entkorrelieren
der Hintergrundstörung
in zeitsynchronisierten mobilen Kommunikationssystemen. Das Dokument
offenbart ein Verfahren und ein System zum Entkorrelieren von Hintergrundstörsignalen
in einem zeitsynchronisierten zellularen System, in dem eine mobile
Station eine andere Trainingsfolge in jeden aufeinander folgenden übertragenen
Burst einfügt. Die
ständig
variierende Hintergrundstörsignalumgebung,
die sich ergibt, kann an den Basisstationsempfängern entkorreliert werden,
was den Empfang von mehreren unabhängigen Übertragungen von mobilen Stationen
verbessert und folglich die Empfindlichkeit und Genauigkeit von
Zeitsynchronisationsmessungen wie beispielsweise Messungen der Ankunftszeit oder
der Ankunftszeitdifferenz, die für
Positionierungszwecke von mobilen Stationen durchgeführt werden,
erhöht.
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Angesichts
des Vorangehenden besteht ein Bedarf, die DPE in Reaktion auf aktuelle
und falsche Mittelteil-Grundfolgen zu verbessern, und dieser Bedarf
wird durch die bevorzugten Ausführungsformen angegangen,
wie durch die unabhängigen
Ansprüche
1, 12, 16, 28, 30, 31 und 32 offenbart ist.
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Spezielle
und bevorzugte Aspekte der vorliegenden Erfindung sind in den beigefügten unabhängigen und
abhängigen
Ansprüchen
dargelegt. In einem Beispiel ist ein System zur drahtlosen Kommunikation
vorhanden. Das System umfasst eine Senderschaltungsanordnung mit
einer Schaltungsanordnung zum Übertragen
von mehreren Rahmen zu einem Empfänger in einer ersten Zelle.
Jeder der mehreren Rahmen umfasst eine Bitgruppe und die Bitgruppe
unterscheidet die erste Zelle von einer zweiten, an die erste Zelle
angrenzenden Zelle. Vorzugsweise unterscheidet die Bitgruppe die
erste Zelle eindeutig von einer angrenzenden zweiten Zelle. Die Senderschaltungsanordnung
umfasst ferner eine Schaltungsanordnung zum Einfügen einer Bitfolge in die Bitgruppe.
Die Bitfolge wird aus mehreren Bitfolgen ausgewählt, so dass aufeinander folgende Übertragungen
durch die Senderschaltungsanordnung einen Zyklus von aufeinander
folgenden der mehreren Bitfolgen umfassen. Andere Schaltungen, Systeme und
Verfahren werden auch offenbart und beansprucht.
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Spezielle
Ausführungsformen
der Erfindung werden nun lediglich beispielhaft und mit Bezug auf die
begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
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1 ein
Diagramm eines zellularen Kommunikationssystems anhand eines Beispiels
eines derzeitigen Codemultiplexzugriffs ("CDMA")
darstellt, in dem die bevorzugten Ausführungsformen implementiert
werden können.
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2 einen
TDD-Funkrahmen darstellt, in den die bevorzugten Ausführungsformen
eingebettet sein können.
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3 einen
Zeitschlitz innerhalb des Funkrahmens von 2 darstellt.
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4 eine
Mittelteilstruktur für
verschiedene Anwender in derselben Zelle darstellt, wobei die Grundfolge
des Mittelteils für
verschiedene Anwender zeitverschoben ist.
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5 eine
Planzeichnung eines Satzes von Pfaden, die von einem Empfänger empfangen
werden, darstellt.
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6 ein
Diagramm der kumulativen Verteilung einer Ablehnung zwischen Zellen
in Reaktion auf Mittelteile unter dem Stand der Technik darstellt.
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7 ein
Blockdiagramm der Schaltungsanordnung einer Basisstation als Beispiel
für einen
Sender/Empfänger
gemäß der bevorzugten
Ausführungsform
darstellt.
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8 ein
Zustandsdiagramm eines Verfahrens zum Umlauf von Mittelteilen in
Zellenübertragungen
gemäß der bevorzugten
Ausführungsform darstellt.
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9a bis 9d ein
Beispiel von Kanalschätzungen
eines Empfängers
durch Umlauf über eine
Folge von vier Mittelteilen darstellen.
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10 ein
Diagramm der kumulativen Verteilung der Ablehnung zwischen Zellen
in Reaktion auf den Umlauf von Mittelteilen gemäß der bevorzugten Ausführungsform
darstellt.
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11 eine
zusätzliche
Darstellung darstellt, die die Ergebnisse der Erfassung von aktuellen
gegenüber
falschen Pfaden zwischen dem Stand der Technik und den bevorzugten
Ausführungsformen gegenüberstellt.
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1 stellt
ein Diagramm eines zellularen Kommunikationssystems 10 anhand
eines Beispiels eines derzeitigen Codemultiplexzugriff ("CDMA") oder Breitband-CDMA
("WCDMA") dar, in dem die bevorzugten
Ausführungsformen
implementiert werden können.
Innerhalb des Systems 10 sind zwei Basisstationen BST1
und BST2 gezeigt. Jede Basisstation BST1 und BST2 umfasst eine jeweilige
Antenne AT1 und AT2, von der die Station CDMA-Signale senden oder
empfangen kann. Das allgemeine Gebiet der vorgesehenen Reichweite
jeder Basisstation definiert eine entsprechende Zelle; folglich
soll die Basisstation BST1 im Allgemeinen mit zellularen Vorrichtungen
innerhalb der Zelle 1 kommunizieren, während die Basisstation BST2
im Allgemeinen mit zellularen Vorrichtungen innerhalb der Zelle
2 kommunizieren soll. Eine gewisse Überlappung zwischen der Kommunikationsreichweite
der Zellen 1 und 2 existiert natürlich
durch die Konstruktion, um kontinuierliche Kommunikationen zu unterstützen, sollte
sich eine Kommunikationsstation von einer Zelle zur anderen bewegen.
Ferner umfasst das System 10 in dieser Hinsicht tatsächlich auch
eine Anwenderstation UST, die in Verbindung mit einem Fahrzeug V
gezeigt ist, um zu demonstrieren, dass die Anwenderstation UST mobil
ist. Folglich können
sich das Fahrzeug V und seine entsprechende Anwenderstation UST
in und zwischen der Zelle 1 und Zelle 2 (oder anderen Zellen) frei
bewegen. Als Beispiel umfasst die Anwenderstation UST außerdem eine
einzelne Antenne ATU sowohl zum Senden als auch Empfangen von zellularen
Kommunikationen.
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In
gewisser Hinsicht kann das System 10 gemäß bekannten
allgemeinen Verfahren für
verschiedene Arten von zellularen oder anderen Streuspektrumkommunikationen,
einschließlich
CDMA-Kommunikationen, arbeiten. Solche allgemeinen Verfahren sind
auf dem Fachgebiet bekannt und umfassen das Einleiten eines Anrufs
von einer Anwenderstation UST aus und die Bearbeitung dieses Anrufs
durch eine oder beide der Basisstationen BST1 und BST2. Andere Verfahren
sind durch einen Fachmann feststellbar.
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Ein
Aspekt des Betriebs des Systems 10, der gemäß den bevorzugten
Ausführungsformen
weiter verbessert wird und der in verschiedener Hinsicht auch im
Stand der Technik widergespiegelt ist, betrifft ein Verfahren, das
als Kanalschätzung
bekannt ist. Die Kanalschätzung
wird von einem Empfänger
verwendet, wobei ein solcher Empfänger sich entweder in der Anwenderstation
UST oder Basisstation BST befinden könnte, um die Effekte abzuschätzen, die einem
von einem Sender übertragenen
Signal auferlegt wurden. Beispielsweise mit Bezug auf 1 wird,
da sich eine Anwenderstation UST innerhalb der Zelle 1 befindet,
dann, wenn die Anwenderstation UST Datenrahmen von der Basisstation
BST1 empfängt,
behauptet, dass diese Rahmen entlang Kommunikationskanälen eingetroffen
sind, und die Anwenderstation UST versucht, die Effekte zu bestimmen,
die diese Kanäle
auf die Kommunikation haben. Durch Abschätzen dieser Effekte kann das
empfangene Signal oder können
später
empfangene Signale angesichts der Kanalschätzung bei einem Versuch, die
Kanaleffekte zu entfernen, verarbeitet werden, wodurch die von der
Basisstation BST1 übertragenen
aktuellen Daten korrekt wiedergewonnen werden. Wenn die Basisstation
BST1 Datenrahmen von der Anwenderstation UST empfängt, versucht
die Basisstation BST1 in einer ähnlichen
Hinsicht auch, die Kanaleffekte zu bestimmen, die diesen Datenrahmen
auferlegt werden. In jedem Fall wird, wie in dem Einleitungsbeschreibungsabschnitt
dieses Dokuments beschrieben, die Kanalschätzung in Reaktion auf einen
Mittelteil durchgeführt,
der innerhalb jedes Datenrahmens codiert ist, der von einem Empfänger empfangen
wird; folglich wird die Vorstellung von Rahmen und Mittelteilen
sowohl in Verbindung mit dem Stand der Technik als auch den bevorzugten Ausführungsformen
nachstehend weiter untersucht.
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2 stellt
einen TDD-Funkrahmen FR dar, in den die Mittelteile der bevorzugten
Ausführungsform
eingebettet sein können,
wobei die allgemeine Zeitsteuerung, die dem Rahmen FR zugeordnet
ist, und seine Unterteilung in Abschnitte, wie nachstehend beschrieben,
auf dem Fachgebiet bekannt sind. Der Rahmen FR ist 10 Millisekunden
lang und ist in 15 Schlitze mit gleicher Dauer unterteilt (d. h.
daher weist jeder Schlitz eine Dauer von 667 Mikrosekunden auf).
Zur Bezugnahme sind solche Schlitze in 2 als SL1 bis SL15 gezeigt
und der Schlitz SL1 ist als Beispiel in 3 erweitert,
um die folgenden weiteren Details darzustellen.
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3 stellt
die Struktur eines TDD-Zeitschlitzes dar, wobei der Schlitz SL1 von 2 beispielhaft gezeigt
ist. Im Allgemeinen ist jeder Schlitz, der daher den Schlitz SL1 umfasst, in das unterteilt, was auf dem
CDMA-Fachgebiet als "Chips" bezeichnet wird. Insbesondere
werden CDMA-Kommunikationen unter Verwendung eines Streucodes moduliert,
der aus einer Reihe von binären
Impulsen besteht, und jedes Stück
eines CDMA-Signals, das gemäß diesem Code übertragen
wird, wird als "Chip" bezeichnet. Eine
aktuelle CDMA-Übertragungsrate
ist 3,84 MChips/Sekunde und folglich umfasst der Rahmen FR von 10
Millisekunden 38400 Chips (d. h. 3,84 MChips/Sekunde·10 Millisekunden
= 38400). Folglich nimmt jeder der 15 Schlitze insgesamt 2560 Chips
auf (d. h. 38400 Chips/15 Schlitze = 2560) und jedes von 160 CDMA-Symbolen
innerhalb eines Schlitzes wird mit 16 Chips moduliert (d. h. 2560 Chips/Schlitz
+ 1 Schlitz/160 Symbole = 16). Bei Betrachtung der weiteren Unterteilung
von Informationen innerhalb eines Zeitschlitzes, wie durch das Beispiel
des Zeitschlitzes SL1 dargestellt, umfasst
er eine erste Gruppe von Datensymbolen 20 mit 1104 Chips.
Die erste Gruppe 20 entspricht 69 Datensymbolen für einen
Beispielstreufaktor gleich 16. Der ersten Gruppe 20 im
Zeitschlitz SL1 folgt ein Mittelteil 22 mit
16 Symbolen für
den Beispielstreufaktor gleich 16. Wie vorher in diesem Dokument
eingeführt,
umfasst der Mittelteil 22 eine vorbestimmte Trainingsfolge,
wobei diese Trainingsfolge für
Zwecke der Kanalschätzung
verwendet wird, die typischerweise unter Verwendung eines Fourier-Transformationsprozesses
bestimmt wird. Folglich sind diese Mittelteilsymbole in gewisser
Hinsicht mit Steuersymbolen vergleichbar, die in Frequenzduplex-Systemen ("FDD"-Systemen) verwendet
werden. Dem Mittelteil 22 im Zeitschlitz SL1 folgt
eine zweite Gruppe von Datensymbolen 24 auch mit 1104 Chips.
Es ist zu beachten, dass die vom Mittelteil 22 abgeleitete
Kanalschätzung
vorzugsweise sowohl auf die erste als auch die zweite Gruppe von
Datensymbolen 20 und 24 angewendet wird. Schließlich folgt
der zweiten Gruppe 24 im Zeitschlitz SL1 eine
Schutzperiode 26. Die Schutzperiode 26 weist 96
Chips auf.
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4 stellt
ein Diagramm einer Ausführungsform
des Mittelteilmusters dar, das zur Kanalschätzung verwendet wird, und demonstriert
ferner die Verwendung dieses Musters für mehrere Anwenderstationen.
Insbesondere stellt 4 vier Mittelteile 301 bis 304 dar,
die vier jeweiligen Anwenderstationen in einer einzigen Zelle wie
z. B. der Zelle 1 in 1 entsprechen. Jeder Mittelteil
umfasst ein zyklisches Präfix,
wobei der Bezugnahme halber jedes zyklische Präfix durch Hinzufügen eines
tiefgestellten Index "CP" zum Mittelteil-Identifikator
identifiziert ist (z. B. zyklisches Präfix 301CP für den Mittelteil 301 ). Jeder Mittelteil umfasst auch einen
umlaufend verschobenen Grundfolgebereich, der durch Hinzufügen eines
tiefgestellten Index "BSA" zum Mittelteil-Identifikator
identifiziert ist (z. B. Grundfolgebereich 301BSA für den Mittelteil 301 ). Ein physikalischer Spalt ist in 4 zwischen
jedem zyklischen Präfix
und seinem Grundfolgebereich nur der Erläuterung halber gezeigt, wobei
tatsächlich
beachtet werden sollte, dass die Information für einen gegebenen Mittelteil
angrenzend dargestellt ist, beginnend mit dem zyklischen Präfix und
gefolgt von Informationen in seinem umlaufend verschobenen Grundfolgebereich.
Jede dieser Komponenten des Mittelteils wird nachstehend weiter
erörtert.
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Jeder
umlaufend verschobene Grundfolgebereich umfasst die eindeutige Grundfolge
der Zelle, die jedoch in einer verschobenen Weise angeordnet ist,
die in Bezug auf die Grundfolge für jede andere Anwenderstation
in derselben Zelle umlaufend ist. Um diesen Aspekt darzustellen,
stellt 4 eine Schattierung in jedem Grundfolgebereich
dar, um den logischen Beginn der Folge zu kennzeichnen, wobei der
nicht-schattierte Bereich den Rest der Grundfolge darstellen soll.
In Bezug auf den Mittelteil 301 ist
innerhalb seines Grundfolgebereichs 301BSA seine
Grundfolge beispielsweise mit ihrem Beginn logisch auf der linken
Seite im Bereich angeordnet und ihr folgt der Rest der Grundfolgebits;
im Gegensatz dazu umfasst der Mittelteil 302 dieselbe
Grundfolge innerhalb des Bereichs 302BSA ,
ihr schattierter Abschnitt demonstriert jedoch, dass der Beginn
der Grundfolge zeitlich weiter nach rechts relativ zum Grundfolgebereich 301BSA des Mittelteils 301 verschoben
ist. Das Ausmaß der
Verschiebung einer Grundfolge ist als Versatz für jeden Anwender definiert.
In dem Ausmaß,
in dem die Grundfolge innerhalb des Bereichs 302BSA nach
rechts verschoben ist, ist außerdem
ferner zu beachten, dass das Ende der Informationen dieser Grundfolge
umläuft,
so dass das logische Ende der Folge tatsächlich zeitlich am Beginn des
Bereichs 302BSA erscheint. Eben
dieser Umlaufeffekt tritt tatsächlich
in einem noch größeren Ausmaß für die Grundfolge
auf, wenn sie innerhalb der Bereiche 303BSA und 304BSA codiert wird, da der Beginn der Grundfolge
in diesen Bereichen (d. h. durch Schattierung gezeigt) nacheinander
weiter nach rechts verschoben ist, wodurch ein größerer Abschnitt
der Grundfolge zum Umlauf belassen ist, und daher im linken Abschnitt
des jeweiligen Bereichs erscheint. Schließlich ist zu beachten, dass
ein Schwanzendbereich 32 im Allgemeinen für alle Mittelteile
in 4 als Bereich auf der rechten Seite einer gestrichelten vertikalen
Linie 32DL definiert ist. Der Schwanzendbereich 32 ist
dargestellt, um zu demonstrieren, dass das zyklische Präfix für jeden
Anwenderstation-Mittelteil lediglich eine Kopie des Musters von
Bits innerhalb des entsprechenden Schwanzendbereichs 32 für den Mittelteil
ist. Mit Bezug auf einen Anwender 3 und seinen Mittelteil 303 wird ein Fachmann beispielsweise leicht
erkennen, dass innerhalb des Schwanzendbereichs 32 für den Mittelteil 303 ein Abschnitt des Beginns der Bitfolge
gezeigt ist, wie durch einen schattierten Abschnitt gezeigt, gefolgt
von zusätzlichen
Bits dieser Grundfolge, die durch einen nicht-schattierten Abschnitt
gezeigt sind, und diese zwei Abschnitte sind auch in demselben Ausmaß innerhalb
des zyklischen Präfix 303CP gezeigt.
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Als
weiterer Zusammenhang für
die bevorzugten Ausführungsformen
stellt 5 eine Planzeichnung einer Anzahl von Pfaden dar,
die von einem Empfänger
(z. B. UST) empfangen werden, wobei als Beispiel insgesamt fünf Pfade
P1 bis P5 gezeigt
sind und in den Chippositionen, die entlang der horizontalen Achse
dargestellt sind, liegen. Keine explizite vertikale Achse ist gezeigt,
sondern die relative Größe jedes
Pfades ist wie durch die relative Höhe jedes Pfades in 5 demonstriert.
Der Erörterung halber
ist ferner ein Schwellenwert THR gezeigt, wobei alle Pfade P1 bis P5 den Schwellenwert
THR überschreiten.
Außerdem
sind die Pfade P2 und P4 schattiert,
um anzuzeigen, dass sie aktuelle Pfade sind, was bedeutet, dass
diese Pfade von innerhalb der Zelle stammen, in der sich die empfangende
Anwenderstation befindet; im Gegenteil sind die restlichen Pfade
P1, P3 und P5 nicht schattiert und stellen daher falsche
Pfade dar, d. h., sie stellen Kreuzkorrelation mit Mittelteilen
von einer oder mehreren verschiedenen (z. B. wahrscheinlich benachbarten)
Zellen dar. Der Empfänger,
der die Pfade P1 bis P5 empfängt, wird
natürlich
beim Empfang dieser Pfade nicht darüber informiert, welcher (welche)
Pfade) aktuell ist (sind) und welcher (welche) Pfade) falsch ist
(sind), und diese Unfähigkeit,
Pfade zu unterscheiden, schafft Erwägungen in Verbindung mit den
nachstehend erörterten
bevorzugten Ausführungsformen.
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In
Anbetracht der Möglichkeit,
dass ein Empfänger
sowohl aktuelle als auch falsche Pfade empfängt, bemühen sich sowohl der Stand der
Technik als auch die bevorzugten Ausführungsformen, die Effekte von
falschen Pfaden auf die Verar beitung und Operation des Empfängers zu
verringern. Auf dem Fachgebiet besteht daher ein Ziel eines Empfängers darin,
die falschen Pfade abzulehnen, und dieses Konzept wird manchmal
als Ablehnung zwischen Zellen bezeichnet, d. h. der Empfänger versucht,
Pfade von anderen Zellen als der Zelle, in der sich der Empfänger befindet,
abzulehnen. Wie in Bezug auf die vorliegenden Ausführungsformen
stellt insbesondere jeder Pfad den Empfang eines Rahmens dar, wodurch
ferner Schlitze und entsprechende Mittelteile enthalten sind. In
der gleichen Hinsicht, in der im Allgemeinen der Empfänger versucht,
die Ablehnung zwischen Zellen zu verbessern, versucht der Empfänger insbesondere
für den
vorliegenden Zusammenhang, die Ablehnung der Mitteteile zwischen
Zellen zu verbessern, d. h. falsche Pfade zusammen mit ihren entsprechenden
Mittelteilen abzulehnen und dadurch die Kanalschätzungen von diesen Mittelteilen
von der Verwendung bei der Weiterverarbeitung wie z. B. Maximalverhältnis-Kombinationsoperationen
("MRC"-Operationen) auszuschließen. In
dieser Hinsicht stellt 6 ferner ein Diagramm eines
Beispiels der kumulativen Verteilung der Ablehnung zwischen Zellen
unter dem Stand der Technik dar. Insbesondere stellt 6 einen
Fall dar, in dem ein Empfänger
(z. B. UST) zwei Pfade mit jeweils jeweiligen Mittelteilen mit gleicher
Leistung mit der Länge
256 und innerhalb eines Kanalschätzungsfensters
von 24 Chips empfängt,
wobei von einem der Mittelteile angenommen wird, dass er ein aktueller
Mittelteil (z. B. von der Basisstation BST1) ist, während vom
anderen Mittelteil angenommen wird, dass er ein falscher Mittelteil
(z. B. von der Basisstation BST2) ist. Eine Ablehnung der Störung zwischen
Zellen von 6 dB bedeutet, dass der stärkste falsche Pfad, der durch Kreuzkorrelation
von einer störenden
Basisstation verursacht wird, hinsichtlich der Leistung 6 dB niedriger
ist als der stärkste
Pfad der aktuellen Basisstation. Wenn der stärkste Pfad von der aktuellen
Basisstation die Amplitude Eins (d. h. Leistung von 0 dB) aufweist,
dann weist der stärkste
falsche Pfad die Amplitude 0,5 (d. h. Leistung von –6 dB) auf.
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In
Anbetracht der kumulativen Verteilung von 6 wird typischerweise
ein Schwellenwert von einem Empfänger
in seinem DPE-Prozess bei einem Versuch, aktuelle Pfade von falschen
Pfaden zu unterscheiden, verwendet, wobei dieser Schwellenwert planmäßig als
Schwellenwert THR in 5 wahrgenommen werden kann.
Wenn jedoch der Schwellenwert THR auf einen relativ niedrigen Wert
gesetzt wird, um die Wahrscheinlichkeit, dass aktuelle Pfade eingeschlossen
werden, zu erhöhen,
dann wird ein Fachmann erkennen, dass die relativ große Kreuzkorrelation
von einem störenden
Sender auch verursachen kann, dass falsche Pfade den Schwellenwert THR überschreiten.
Wenn dies geschieht, dann führt der
Empfänger
zusätzliche
Operationen in Reaktion auf Mittelteile sowohl der aktuellen als
auch falschen Pfade durch, die den Schwellenwert THR überschreiten,
wie z. B. in den vorher erörterten
MRC-Operationen; folglich führen
die falschen Pfade zusätzliches Rauschen
in die Signalverarbeitung ein und senken den Rauschabstand. Alternativ
könnte
der Schwellenwert THR sehr hoch gesetzt werden, aber dies würde dadurch
die schwächeren
aktuellen Pfade ausschließen;
eine solche Alternative würde
zu einem Verlust der Diversity und einem Verlust der Signalleistung
führen,
was daher auch zu einem Verlust der Rauschabstandsleistung führen würde.
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7 stellt
ein Blockdiagramm einer Basisstation BST1 (oder BST2) als Beispiel
der bevorzugten Ausführungsform
für einen
Sender/Empfänger dar,
in der verschiedene Aspekte bezüglich
der Mittelteilübertragung
implementiert werden können,
wie nachstehend in Verbindung mit 8 weiter
detailliert dargestellt. Bei allgemeiner Betrachtung von 7 wird
nun eine Konstruktion der Basisstation BST1 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben.
Ein Fachmann wird erkennen, dass diese spezielle Architektur nur
als Beispiel vorgesehen wird und dass andere Basisstationsarchitekturen
gemäß dem Umfang
der vorliegenden Erfindung verwendet werden können. Außerdem wird die Struktur von 7,
wie nachstehend genauer erläutert,
leicht so modifiziert, dass sie einen Sender/Empfänger der bevorzugten
Ausführungsform
zur Verwendung in einer Anwenderstation (z. B. UST) im Gegensatz
zu einer Basisstation darstellt.
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Wie
in 7 gezeigt, umfasst die Basisstation BST1 Verstärker 42 zum
Ansteuern von verstärkten
Sendesignalen über
die Basisstationsantenne AT1 (oder mehrere Antennen) und zum Verstärken von
Signalen, die von der Antenne AT1 empfangen werden. Die HF-Schnittstellenfunktion 44 umfasst
die geeignete Sende- und Empfangsformatierungs- und -filterschaltungsanordnung.
Außerdem
umfasst die HF-Schnittstellenfunktion 44 Analog-Digital-Umsetzer
zum Digitalisieren der verstärkten
Empfangssignale und Digital-Analog-Umsetzer, um die gesendeten Signale
in den analogen Bereich zu bringen. An sich kommuniziert die HF-Schnittstellenfunktion 44 digital
mit der Basisbandschnittstelle 45, die die geeignete Signalformatierung
zwischen der HF-Schnittstellenfunktion 44 und der Basisbandvorrichtung 40 vorsieht.
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Die
Basisbandvorrichtung 40 kommuniziert mit dem letztlichen
Netzwerk, das von der E1- oder T1-Klasse sein kann, oder einem Paketnetzwerk,
wie in 7 gezeigt, durch die Schnittstelle 55 der
physikalischen Schicht und den Netzwerkschnittstellenadapter 56.
Die Schnittstelle 55 der physikalischen Schicht und der
Netzwerkschnittstellenadapter 56 sind herkömmliche
Untersysteme, die gemäß der Art von
Netzwerk und entsprechenden Schnittstelle, die für die Basisstation BST1 erwünscht sind,
ausgewählt
werden.
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Die
Basisbandvorrichtung 40 führt die Digitalsignal-Verarbeitungsfunktionen
bei der Bearbeitung der drahtlosen Kommunikationen an der Basisstation
BST1 durch, wobei solche Funktionen unter vielen anderen die Funktion
des Erzeugens und Einbettens der Mittelteile in Rahmenzeitschlitze
gemäß der bevorzugten
Ausführungsform
umfassen, wie nachstehend weiter erörtert. Um diese Funktionen durchzuführen, wird
in Erwägung
gezogen, dass die Basisbandvorrichtung 40 ein Untersystem
mit einer oder mehreren Digitalsignalprozessor-Vorrichtungen (DSP-Vorrichtungen)
mit hoher Leistung ist, wie z. B. jene der TMS320c5x- und TMS320c6x-Klasse
von DSPs, die von Texas Instruments Incorporated erhältlich sind,
zusammen mit den geeigneten Speicher- und externen Funktionen, die
für die
Bearbeitung der Digitalverarbeitungsanforderungen der Basisstation
BST1 geeignet sind. Für 7 wird
die Implementierung der Basisbandvorrichtung 40 vielmehr gemäß ihrer
verschiedenen Funktionen als anhand ihrer Konstruktion beschrieben,
wobei in Betracht gezogen wird, dass Fachleute leicht eine Basisbandvorrichtung 40 unter
Verwendung von solchen herkömmlichen
integrierten Schaltungen aus dieser Funktionsbeschreibung und gemäß der für die Basisstation
BST1 erwünschten
Kapazität
verwirklichen können.
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Auf
der Sendeseite umfasst die Basisbandvorrichtung 40 eine
Codier- und Modulierfunktion 54, die zwischen die Schnittstelle 55 der
physikalischen Schicht und die Basisbandschnittstelle 45 gekoppelt ist,
wie in 7 gezeigt. Die Codier- und Modulierfunktion 54 empfängt digitale
Daten von der Schnittstelle 55 der physikalischen Schicht
und führt
die geeigneten digitalen Verarbeitungsfunktionen für das spezielle
Protokoll durch. Die Codier- und Modulierfunktion 54 kann
beispielsweise zuerst die empfangenen digitalen Daten in Symbole
codieren. Als weiteres Beispiel kann die Codier- und Modulierfunktion 54 dann
die Symbole in Rahmenzeitschlitzen anordnen, wobei jeder Zeitschlitz
einen Mittelteil aufweist, der zwischen Datensymbole eingefügt wird,
wie vorher in 3 gezeigt. Alle Symbole werden
dann durch einen Streucode in eine Folge von Chips gemäß einer
ausgewählten
Chiprate gestreut; die Streuung kann auch die Streuung der Symbole
in mehrere Unterkanäle
umfassen. Typischerweise wird dann ein zellenspezifischer Verschlüsselungscode auf
die gestreuten Symbole angewendet, so dass eine drahtlose Empfangseinheit Übertragungen,
die von dieser Basisstation BST1 erzeugt werden, von denjenigen
von benachbarten Zellen unterscheiden kann. Die Modulation der gestreuten
Symbole wird dann durchgeführt; üblicherweise
werden die mehreren Unterkanäle
in phasengleiche (I) und Quadratur- (Q) Gruppen aufgeteilt, so dass
das letztliche modulierte Signal beide Komponenten umfasst. Das
Streuspektrumsignal wird dann nach der geeigneten Filterung und
Vorentzerrung für
die Kanalverzerrung zur Übertragung über die
Antenne AT1 über
die HF-Schnittstellenfunktion 44 und die Verstärker 42 an
die Basisbandschnittstelle 45 angelegt.
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Auf
der Empfangsseite empfängt
die Basisbandvorrichtung 40 eingehende digitale Signale
von der Basisbandschnittstelle 45 nach der Digitalisierung
der empfangenen Signale innerhalb der HF-Schnittstellenfunktion 44.
Diese Signale werden an eine Chipratendemodulations- und Entstreufunktion 48 angelegt,
die die übertragenen
Symbole von den digitalisierten empfangenen Daten ableitet. In An betracht
dessen, dass die Basisstation BST1 Signale über mehrere Kanäle von mehreren
drahtlosen Anwenderstationen in ihrer Zelle empfängt, schätzt die Kanalschätzungsfunktion 46 die
zufällige
Kanalvariation ab. Die Kanalschätzungsfunktion 46 und
die Chipratendemodulations- und -entstreufunktion 48 liefern
jeweils eine Ausgabe an die Symbol-Anwendererfassungs- und Kombinationsfunktion 50,
in der die demodulierten Daten ihren jeweiligen Kanälen zugeordnet
werden. Außerdem
wird daran erinnert, dass vorstehend erwähnt ist, dass das Blockdiagramm
von 7 leicht verändert
wird, um ein Blockdiagramm einer Anwenderstation bereitzustellen, nun
wird ferner angemerkt, dass eine solche Veränderung erreicht werden kann,
indem in den Block 50 weiterhin eine Verbunddetektorfunktion
aufgenommen wird. In diesem Fall sieht der Verbunddetektor eine
Mehranwender-Erfassungsfunktionalität vor, die für ein TDD-System
bevorzugt ist, da der Streufaktor relativ klein (z. B. 16) ist und
somit eine beträchtliche Störung von
anderen Anwendern besteht. Folglich arbeitet der Verbunddetektor
zum Aufheben der Störung
von anderen Anwendern. Bei Rückkehr
zum Block 50 im Allgemeinen decodiert die Symboldecodierfunktion 52,
nachdem die demodulierten Daten ihren jeweiligen Kanälen zugeordnet
sind, die empfangenen Symbole für
jeden Kanal und somit jede Konversation in einen Bitstrom, der zur
Kommunikation mit dem Netzwerk über
die Schnittstelle 55 der physikalischen Schicht und die
Netzwerkschnittstellenfunktion 56 geeignet ist.
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8 stellt
ein Zustandsdiagramm eines Verfahrens der bevorzugten Ausführungsform
zum Betreiben eines Senders (d. h. entweder in einer Basisstation
BST1 oder BST2 oder einer Anwenderstation UST) zum Umlauf der Mittelteile,
die er in seinen Übertragungen
umfasst, dar. Wegen der Konzentration auf einen bevorzugten Aspekt
richtet sich das Zustandsdiagramm von 8 nur auf
die Einfügung von
Mittelteilen in Rahmen (d. h. Zeitschlitzen davon) durch einen Sender,
wobei solche Operationen über die
Codier- und Modulierfunktion 54 von 7 stattfinden
können;
ein Fachmann sollte jedoch erkennen, dass der Sender (und seine
zugehörige
Empfangsschaltungsanordnung) auch gleichzeitig zahlreiche andere
Funktionen durchführt,
die mit Bezug auf 8 nicht dargestellt sind. Beim
Betrachten des Zustandsdiagramms beginnt der Sender seine Operation
in einem ersten Zustand S1. Als nächstes geht die
Operation vom Zustand S1 in den Zustand
S2 über und
dieser Übergang
stellt die Bildung eines ersten Rahmens F1,
der durch den Sender gesandt werden soll, dar. Insbesondere wird
für jeden
Zeitschlitz in diesem ersten Rahmen F1 ein
erster Mittelteil M1 in den Zeitschlitz
für den
ersten Rahmen F1 eingefügt (in 8 als M1→F1 dargestellt). Als nächstes geht die Operation vom
Zustand S2 in den Zustand S3 über und
dieser Übergang
stellt die Bildung eines zweiten Rahmens F2 dar,
der durch den Sender gesandt werden soll. Für jeden Zeitschlitz in diesem
zweiten Rahmen F2 wird ein zweiter Mittelteil
M2 in den Zeitschlitz für den zweiten Rahmen F2 eingefügt
(d. h. M2→F2). Ferner
wiederholen sich die gerade beschriebenen Operationen bis zum Zustand
S3 für
jeden zusätzlichen
Zustandsübergang
in 8, wobei ein Endzustand SK gezeigt
ist, der die Bildung eines Rahmens FK darstellt,
wobei der Sender für
diesen Rahmen einen Mittelteil MK in jeden
Zeitschlitz für
diesen Rahmen FK einfügt.
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Nachdem
eine erste Folge der Zustände
von 8 beschrieben wurde, wird die Aufmerksamkeit nun
auf die nächsten
(und weiteren nachfolgenden) Folgen dieser Zustände gerichtet. Nachdem der
Zustand SK erreicht ist und der Rahmen FK mit dem Mittelteil MK übertragen
wird, ist zuerst zu erkennen, dass die Mittelteile, die den Rahmen
F1 bis FK entsprechen,
durch eine jeweilige Folge von Mittelteilen M1 bis
MK umgelaufen sind. Nach der Übertragung des
Rahmens FK und seines Mittelteils MK kehrt der Ablauf von 8 zum
Zustand S1 zurück. Folglich kann der nächste vom
Sender zu sendende Rahmen als FK+1 dargestellt
werden. Für
diesen Rahmen wird die zyklische Folge von Mittelteilen M1 bis MK wiederholt,
die daher mit dem ersten Mittelteil in dieser Folge, M1,
beginnt; folglich wird nun M1 durch den
Sender in den Rahmen FK+1 eingefügt. Wenn
jeder zusätzliche
Rahmen erzeugt wird, dann wird jeder zusätzliche Zustand angetroffen,
so dass sich der Umlauf durch die Mittelteilfolge fortsetzt, wobei
der Mittelteil M2 in den Rahmen FK+2 eingefügt wird, der Mittelteil M3 in den Rahmen FK+3 eingefügt wird,
und so weiter, bis der Mittelteil MK in
den Rahmen F2K eingefügt wird. Schließlich kann
sich das Zustandsdiagramm von 8 mehrere
Male wie derholen, wobei jede Wiederholung aller Zustände einem
vollständigen
Umlauf durch die Mittelteilfolge für die Basisstation entspricht.
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Aus
dem Vorangehenden sollte ein Fachmann nun erkennen, dass ein Sender
in der bevorzugten Ausführungsform
nicht nur einen einzigen zugewiesenen Mittelteil entsprechend der
Zelle, in der er sich befindet, überträgt, wie
es im Stand der Technik der Fall ist. Statt dessen wird in der bevorzugten Ausführungsform
einer Zelle eine Folge von K Mittelteilen zugewiesen und dann durchläuft ein
Sender, der innerhalb dieser Zelle kommuniziert, diese Mittelteile
einzeln. In der bevorzugten Ausführungsform ist
der Umlauf derart, dass ein anderer Mittelteil für jeden aufeinander folgenden
Rahmen, der vom Sender gesandt wird, verwendet wird, bis alle Mittelteile
im Zyklus gesandt wurden. In Anbetracht dieser Operation können verschiedene
zusätzliche
Beobachtungen in Verbindung mit speziellen Implementierungen gemacht
werden. Als erste Beobachtung kann der Wert von K in 8 durch
einen Fachmann gemäß verschiedenen
Erwägungen
ausgewählt
werden. Während
der Entwicklung der bevorzugten Ausführungsform wurde beispielsweise
ein Wert von K in der Größenordnung
von 18 untersucht, wodurch eine zyklische Folge von Mittelteilen
mit insgesamt 18 verschiedenen Mittelteilen bereitgestellt wurde.
In jüngerer
Zeit und wie nachstehend weiter detailliert dargestellt, wurde als
bevorzugte Ausführungsform
beobachtet, dass Operationsverbesserungen gegenüber dem Stand der Technik erreicht
werden können, wenn
K gleich einer geringeren Zahl als 18 ist, und tatsächlich kann
ein beträchtlicher
Vorteil erreicht werden, wenn K gleich zwei oder vier ist. Für eine Ausführungsform,
in der K = 2, können
jeweilige Mittelteile gemäß dem ausgewählt werden,
ob die Rahmenanzahl ungerade oder gerade ist. Als zweite Beobachtung
kann der Mechanismus zum Implementieren der Folgeoperation und ihrer
Wiederholung durch einen Fachmann ausgewählt werden. Bei einer Methode
der bevorzugten Ausführungsform
ist zu beachten, dass die Basisstationskommunikationen in einem
TDD-System in dem Umfang synchronisiert werden, dass jeder Rahmen
eine Systemrahmennummer umfasst. Folglich kann die Verfolgung der Änderung
zu jedem verschiedenen Mittelteil in der zyklischen Folge von Mittelteilen
einer Änderung
der Systemrahmennummer zugeordnet werden. In einer bevorzugten Ausführungsform,
in der die zyklische Folge beispielsweise zwei verschiedene Mittelteile umfasst
(d. h. K = 2), kann dann ein erster Mittelteil in einen Rahmen eingefügt werden
und durch einen Sender gesandt werden, wenn die Systemrahmennummer
der Basisstation ungerade ist, während
ein zweiter Mittelteil in einen Rahmen eingefügt und durch einen Sender gesandt
werden kann, wenn die Systemrahmennummer der Basisstation gerade
ist. Als weiteres Beispiel kann in einer bevorzugten Ausführungsform,
in der die zyklische Folge mehr als zwei verschiedene Mittelteile
aufweist (d. h. K > 2), dann
ein Modulozähler
durch jedes Inkrement der Systemrahmennummer der Basisstation ausgelöst werden,
wobei jede Änderung
im Zähler
bewirkt, dass ein anderer und nächster
nachfolgender der Mittelteile in der zyklischen Folge in einen Rahmen eingefügt und von
einem Sender gesandt wird. Noch weitere Beispiele sind von einem
Fachmann feststellbar.
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Nachdem
die Übertragung
durch einen Zyklus von Mittelteilen für eine Zelle gemäß der bevorzugten
Ausführungsform
beschrieben wurde, sollte ein Fachmann leicht erkennen, dass vergleichbare Operationen
durch einen Empfänger
innerhalb einer gegebenen Zelle durchgeführt werden sollen, wie nun
kurz untersucht wird. Im Allgemeinen ist die Empfängeroperation
zu jener des Zustandsdiagramms von 8 parallel,
wobei für
jeden aufeinander folgenden Zustandsübergang der Empfänger Kanalschätzungen
in Reaktion auf den Mittelteil für
den aktuellen Zustand misst. Da der Mittelteil M1 beispielsweise
im Rahmen F1 übertragen wird und aus einem
Zyklus von Mittelteilen in Reaktion auf die Systemrahmennummer ausgewählt wird,
dann verwendet der Empfänger,
wenn dieser Rahmen F1 empfangen wird, dieselbe
Systemrahmennummer, um denselben Mittelteil M1 zu
verwenden, um Kanalschätzungen
zu messen, d. h., die Korrelation zwischen dem Mittelteil M1 und den Mittelteilen in den empfangenen
Pfaden auszuwerten. Daher fährt
diese Umlaufoperation ebenso am Empfänger für aufeinander folgende Rahmen
fort, wieder wie durch die Systemrahmennummer widergespiegelt. Wenn
der nächste Rahmen
F2 vom Empfänger empfangen wird, verwendet
er somit die Systemrahmennummer, um dieser anzuzeigen, dass er den
Mittelteil M2 verwenden soll, um Kanalschätzungen
zu messen. Dieser Prozess fährt
daher in einer umlaufenden Weise bis zur Verwendung des Mittelteils
MK zum Messen von Kanalschätzungen
bezüglich
des Rahmens FK fort, wonach sich der Prozess
mit dem Mittelteil M1 und so weiter wiederholt.
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Um
weiter die Operation eines Empfängers gemäß der bevorzugten
Ausführungsform
zu demonstrieren, stellen die 9a bis 9d ein
Beispiel von aufeinander folgenden Rahmen dar, die für ein System
unter Verwendung eines Zyklus von vier Mittelteilen M1 bis
M4 (d. h. K = 4) jeweils empfangen werden.
Das allgemeine Format der 9a bis 9d ist
insofern vergleichbar zu 5, als jede Fig. eine Planzeichnung
einer Anzahl von Pfaden darstellt, die von einem Empfänger in
den dargestellten Chippositionen erfasst werden, wobei nun ferner mit
Bezug auf die vorliegenden Fig. zu verstehen ist, dass sie Pfade
darstellen, die durch den Empfänger identifiziert
werden, der Kanalschätzungen
unter Verwendung des Zyklus von vier Mittelteilen M1 bis
M4 durchführt. Für 9a bestimmt
der Empfänger
folglich Kanalschätzungen
unter Verwendung des Mittelteils M1 und
er identifiziert in Reaktion sechs Pfade P10 bis
P15. Ebenso bestimmt der Empfänger für 9b Kanalschätzungen
unter Verwendung des Mittelteils M2 und
er identifiziert in Reaktion vier Pfade P20 bis
P23. Ähnliche
Beobachtungen können
mit Bezug auf 9c, wo die Pfade P30 bis
P36 in Reaktion auf eine Kanalschätzung auf
der Basis des Mittelteils M3 identifiziert
werden, und mit Bezug auf 9d, wo
die Pfade P40 bis P45 in
Reaktion auf eine Kanalschätzung
auf der Basis des Mittelteils M4 identifiziert
werden, gemacht werden.
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Bei
der Untersuchung nun der 9a bis 9d insgesamt
können
die Ergebnisse der bevorzugten Ausführungsform des Umlaufs von
Mittelteilen zur Signalsendung und zum Signalempfang erkannt werden.
Insbesondere führt
dies ein Empfänger,
der eine DPE in der bevorzugten Ausführungsform durchführt, durch
Auswerten von Kanalschätzungen über aufeinander
folgende Rahmen unter Verwendung der verschiedenen Mittelteile im
Zyklus wie vorstehend beschrieben aus, und dann verbessert der Empfänger diesen
Prozess weiter durch Identifizieren derjenigen Pfade als aktuelle
Pfade, die in der gleichen Bitposition für diese aufeinander folgenden
Rahmen erscheinen. Mit anderen Worten, für jede einzelne 9a bis 9d und
gemäß dem Stand
der Technik sieht nur die relative Größe jedes Pfades eine Basis
vor, von der versucht wird, einen aktuellen Pfad von einem falschen
Pfad zu unterscheiden. Da jedoch die bevorzugte Ausführungsform
einen anderen Mittelteil für
aufeinander folgende Rahmen verwendet, dann sind nur diejenigen
Pfade, die in denselben Bitpositionen über diese aufeinander folgenden
Rahmen erscheinen, wahrscheinlich aktuelle Pfade. Um diesen Aspekt
weiter zu erkennen, ist im Gegensatz dazu zu beachten, dass, wenn
derselbe Mittelteil wie im Stand der Technik verwendet werden würde, dann
ein Fachmann erwarten würde,
dass Pfade in verschiedenen Positionen wie zwischen den 9a und 9b aufgrund der
Kreuzkorrelationen von einem oder mehreren anderen Mittelteilen
existieren würden.
Da jedoch die umgelaufenen Mittelteile in der bevorzugten Ausführungsform
verwendet werden, dann ist es viel wahrscheinlicher, dass Pfade
in derselben Bitposition über
aufeinander folgende Rahmen wahrscheinlich von starken Autokorrelationen
für jeden
verschiedenen Mittelteil im Zyklus stammen und daher solche gleich
positionierten Pfade wahrscheinlich vielmehr einen aktuellen Pfad
als einen falschen Pfad widerspiegeln. Als spezielles Beispiel ist
beim Vergleich von 9a mit 9b zu
sehen, dass drei Pfade in gleichen Chippositionen auftreten, die
Pfade P12 und P21 treten
nämlich
in der Position 14 auf, die Pfade P13 und
P22 treten in der Position 16 auf
und die Pfade P14 und P23 treten
in der Position 20 auf. Verschiedene Schaltungen können verwendet
werden, um diese gleich positionierten Pfade zu identifizieren,
wie z. B. durch Verwendung eines abgeglichenen Filters. In jedem
Fall könnte
mit nur den zwei Mittelteilen der 9a und 9b vorausgesagt
werden, dass jeder der drei Pfade mit gemeinsamen Bitpositionen
aktuelle Pfade sind, während
die restlichen Pfade falsche Pfade sind. Durch Hinzufügen von 9c und
ihres Mittelteils M3 zur Analyse ist jedoch
zu sehen, dass kein Pfad in der Position 20 identifiziert
ist, während noch
zwei Pfade (d. h. Pfade P33 und P34) in der Position 14 und 16 vorhanden
sind, für
die Pfade für
die Mittelteile M1 und M2 in
den 9a bzw. 9b vorhanden
waren. Wenn schließlich 9d betrachtet wird,
ist tatsächlich
wiederum zu sehen, dass Pfade in den Positionen 14 und 16 (d.
h. Pfade P42 und P44) existieren.
Folglich wird in der bevorzugten Ausführungsform die DPE des Empfängers unterstützt, indem
diejenigen Pfade in gleichen Positionen zusätzlich be trachtet werden, und
folglich kann durch den Empfänger
nach Durchlauf der Mittelteile M1 bis M4 gefolgert werden, dass die Pfade in den
Positionen 14 und 16 aktuelle Pfade sind (und
folglich durch Konvention von 5 schattiert
sind), während
die restlichen Pfade, die in 9a bis 9d angegeben
sind, falsche Pfade sind (und folglich durch Konvention von 5 nicht
schattiert sind).
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10 stellt
ein Diagramm der kumulativen Verteilung der Ablehnung zwischen Zellen
in Reaktion auf den Umlauf von Mittelteilen gemäß der bevorzugten Ausführungsform
dar. Insbesondere stellt 10 die
Ablehnung zwischen Zellen für
ein Beispiel dar, in dem K = 18, d. h. die Mittelteile werden in Rahmenübertragungen über eine
Folge von 18 verschiedenen Folgen umlaufen lassen, bevor sie wieder
zurückkehren,
um diese Folge zu wiederholen. Das Diagramm von 10 kann
daher dem Diagramm des Standes der Technik von 6 gegenübergestellt
werden. In 10 ist die minimale Ablehnung
zwischen Zellen 9 dB und die mittlere Ablehnung ist 11 dB. Im Allgemeinen
ist folglich die Ablehnung zwischen Zellen größer als jene im Stand der Technik
und daher besteht eine größere Tendenz,
falsche Pfade abzulehnen. Folglich ermöglicht dies, dass die DPE aktuelle
Pfade genauer bestimmt, wobei die verbesserte Erfassung dieser Pfade
dadurch zusätzliche
Empfängeroperationen
verbessert.
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11 stellt
eine zusätzliche
Darstellung dar, die die Ergebnisse zwischen dem Stand der Technik
und den bevorzugten Ausführungsformen hinsichtlich
der Erfassung von aktuellen gegenüber falschen Pfaden gegenüberstellt.
Insbesondere stellt 11 eine kumulative Verteilung
von Mittelteilen dar und für
diese Verteilung stellt 11 ein
Diagramm 60 entsprechend dem Fall keines Mittelteilumlaufs
sowie ein Diagramm 62 entsprechend dem Fall eines Umlaufs
zwischen zwei verschiedenen Mitteteilen und ein Diagramm 64 entsprechend
dem Fall des Umlaufs zwischen vier verschiedenen Mittelteilen dar.
Die vertikale Achse in 11 gibt die Anzahl von falschen
Pfaden mit einem Wert von mehr als –10 dB an, d. h. Pfade unterhalb –10 dB werden
ignoriert. Das Diagramm 60 demonstriert, dass, wenn kein
Mittelteilumlauf durchgeführt
wird, dann 50 Prozent der Zeit acht oder mehr falsche Pfade vorahnden
sind, die –10
dB oder stärker
sind. Im Gegen satz dazu demonstriert das Diagramm 62, dass,
wenn der Mittelteilumlauf gemäß 8 und
unter Verwendung von nur zwei Mittelteilen (d. h. K = 2) durchgeführt wird,
dann eine weitaus geringere Anzahl von falschen Pfaden im Vergleich
zum Diagramm 60 vorkommen. Noch ferner demonstriert das
Diagramm 64, dass, wenn der Mittelteilumlauf gemäß 8 und unter
Verwendung von vier Mittelteilen (d. h. K = 4) durchgeführt wird,
dann mehr als 85 Prozent der Zeit keine falschen Pfade erfasst werden.
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Aus
dem Obigen ist zu erkennen, dass die obigen Ausführungsformen einen Sender zur
Verwendung in einem drahtlosen System und zum Umlauf von Mittelteilen,
um die Ablehnung zwischen Zellen zu verbessern, bereitstellen.
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Außerdem können noch
weitere Änderungen an
den erfindungsgemäßen Lehren
vorgenommen werden. Der Sender von 7 ist beispielsweise
nur eine von vielen Senderausführungsformen,
die Mittelteile gemäß den Lehren
dieses Dokuments umlaufen lassen können. Obwohl gezeigt wurde,
dass Mittelteile auf einer rahmenweisen Basis umlaufen lassen werden,
können
sie als weiteres Beispiel in einer alternativen Ausführungsform
gemäß irgendeiner
anderen Gruppierung von Daten umlaufen lassen werden (z. B. pro
Zeitschlitz, pro mehreren Rahmen). Obwohl die bevorzugte Ausführungsform
im Zusammenhang mit einer TDD-CDMA-Implementierung
beschrieben wurde, können
als weiteres Beispiel andere drahtlose Systeme wie z. B. zeitüberlappter
Mehrfachzugriff ("TDMA") auch von den vorliegenden
Lehren profitieren. Obwohl ein Mittelteil als bevorzugte Gruppe
von Bits gezeigt wurde, die umlaufen lassen werden kann, können als
noch weiteres Beispiel andere Sätze
von Bits, die für
eine Zelle eindeutig sind, durch einen Fachmann gut als mit unerwünschten Kreuzkorrelationen
identifiziert werden, so dass die Bitsätze als Verbesserung durch
eine Folge von zwei oder mehr alternativen Bitsätzen umlaufen lassen werden
können,
um die Kreuzkorrelationen und irgendwelche negativen Ergebnisse,
die durch diese Kreuzkorrelation entstehen, zu verringern. Aus dem Obigen
sollte daher ein Fachmann ferner den erfindungsgemäßen Schutzbereich
als durch die folgenden Ansprüche
definiert erkennen.
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Insbesondere
können
mit Bezug auf die beigefügten
Ansprüche
Merkmale von den abhängigen Ansprüchen mit
denjenigen der unabhängigen
Ansprüche
kombiniert werden und Merkmale von den jeweiligen unabhängigen Ansprüchen können in
einer beliebigen geeigneten Weise und nicht nur in den in den Ansprüchen aufgezählten speziellen
Kombinationen kombiniert werden.
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Insofern
als vorstehend beschriebene Ausführungsformen
der Erfindung zumindest teilweise unter Verwendung einer softwaregesteuerten
programmierbaren Verarbeitungsvorrichtung wie z. B. eines Digitalsignalprozessors,
eines Mikroprozessors oder einer anderen Verarbeitungsvorrichtung implementierbar
sind, ist zu erkennen, dass ein Computerprogramm zum Konfigurieren
der programmierbaren Vorrichtung, um die vorangehenden beschriebenen
Verfahren zu implementieren, als Aspekt der vorliegenden Erfindung
in Erwägung
gezogen wird. Das Computerprogramm kann als Quellencode verkörpert sein
und einer Kompilierung zur Implementierung auf einer Verarbeitungsvorrichtung
unterzogen werden oder kann als Objektcode verkörpert sein.
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Geeigneterweise
wird das Computerprogramm auf einem Trägermedium in einer maschinen- oder
vorrichtungslesbaren Form, beispielsweise in einem Halbleiterspeicher
oder einem Magnetspeicher wie z. B. einer Platte oder einem Band
gespeichert und die Verarbeitungsvorrichtung verwendet das Programm
oder einen Teil davon, um es zum Betrieb zu konfigurieren. Das Computerprogramm
kann von einer entfernten Quelle geliefert werden, die in einem
Kommunikationsmedium wie z. B. einem elektronischen Signal, einer
Hochfrequenz-Trägerwelle oder
einer optischen Trägerwelle
verkörpert
ist. Solche Trägermedien
werden auch als Aspekte der vorliegenden Erfindung in Erwägung gezogen.