[go: up one dir, main page]

DE60023206T2 - Hydrostatische Kraftfahrzeugservolenkung für erhöhte Geschwindigkeit - Google Patents

Hydrostatische Kraftfahrzeugservolenkung für erhöhte Geschwindigkeit Download PDF

Info

Publication number
DE60023206T2
DE60023206T2 DE60023206T DE60023206T DE60023206T2 DE 60023206 T2 DE60023206 T2 DE 60023206T2 DE 60023206 T DE60023206 T DE 60023206T DE 60023206 T DE60023206 T DE 60023206T DE 60023206 T2 DE60023206 T2 DE 60023206T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluid
steering
valve member
actuator
steering system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60023206T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60023206D1 (de
Inventor
Eng. Dwight Bruce Stephenson
Product Eng. Timothy Allen Hjelsand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eaton Corp
Original Assignee
Eaton Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eaton Corp filed Critical Eaton Corp
Publication of DE60023206D1 publication Critical patent/DE60023206D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60023206T2 publication Critical patent/DE60023206T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/06Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/06Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle
    • B62D5/09Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle characterised by means for actuating valves
    • B62D5/093Telemotor driven by steering wheel movement
    • B62D5/097Telemotor driven by steering wheel movement gerotor type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/06Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle
    • B62D5/07Supply of pressurised fluid for steering also supplying other consumers ; control thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)
  • Steering Control In Accordance With Driving Conditions (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf hydrostatische Fahrzeugservolenksysteme und genauer auf solche Systeme, die in Fahrzeugen verwendet werden, welche typischerweise mit relativ höheren Geschwindigkeiten bewegt werden und "Straßen"-Fahrzeuge wie z.B. Automobile und leichte Lastkraftwagen, sowie "Hochgeschwindigkeits"-Traktoren, d.h. sich mit Geschwindigkeiten von mehr als etwa 48,28 km/h (30 Meilen/h) bewegende Traktoren einschließen, ohne sich jedoch darauf zu begrenzen. Der Einfachheit halber werden im folgenden beide Fahrzeugtypen in den Begriffen "Straßen"- und "Hochgeschwindigkeits"-Fahrzeugen mit eingeschlossen.
  • Das typische Fahrzeugservolenksystem ist in Abhängigkeit von der Fahrzeuganwendung bislang aus zwei generellen Typen bestanden. Traditionellerweise haben Straßenfahrzeuge ein mechanisches Lenkgetriebe (z.B. Zahnstange und Ritzel) mit einem hydraulischen Servokraftverstärker verwendet. Bei diesem Systemtyp besteht eine mechanische Verbindung zwischen dem Lenkrad und den gesteuerten Rädern, sodass im Fall eines Verlusts der hydraulischen Kraft der Fahrer das Fahrzeug immer noch lenken kann. "Nicht für Straßen vorgesehene" Fahrzeuge haben ein vollständig fluidgekoppeltes Lenksystem ("fluidgekoppeltes System") verwendet, bei dem eine Drehung des Lenkrades eine Lenksteuereinheit ("SCU") betätigt, die de facto ein Ventil ist, das den Durchfluss von unter Druck stehendem Fluid von einer Pumpe durch die SCU zu einem Lenkzylinder oder einer anderen geeigneten Vorrichtung hin steuert. Die SCU beinhaltet konventioneller Weise einen Fluiddosierer, der der Ventilanordnung eine Nachlaufbewegung verleiht, wodurch die Ventilanordnung in ihre Neutralstellung zurückgestellt wird, nachdem die erwünschte Menge an Fluid durch die SCU zu dem Lenkzylinder geführt worden ist.
  • In jüngerer Zeit haben Fachleute auf dem Gebiet der Fahrzeuglenkung mechanisch-elektrische Hybridsysteme ohne Hydraulikanordnungen vorgeschlagen, bei welchen die konventionelle mechanische Verbindung zwischen dem Lenkrad und den gelenkten Rädern besteht, der mechanische Eingang jedoch einen Elektromotorkraftverstärker empfängt. Die vorgeschlagenen Systeme würden Sensoren zur Erfassung von Eingangsparametern wie z.B. der Lenkradposition und dem Drehmoment beinhalten, wobei diese Eingänge zwecks Generierung des geeigneten elektrischen Signals zu dem Fahrzeugmikroprozessor übertragen werden müssten, um dem elektrischen Motor Energie zuzuführen.
  • Die Patentschrift US-A-5 267 628, die den am nächsten liegenden Stand der Technik repräsentiert, offenbart einen Lenkradpositionskompensator einer vollständig hydraulischen Lenkvorrichtung. Die vollständig hydraulische Servolenkvorrichtung ist mit einer durch ein Lenkrad betätigten Lenkeinheit und einer Hydraulikkreis versehen, der Lenkzylinder verbindet, welche den Fahrzeugkörper drehen. Die Vorrichtung beinhaltet weiterhin einen Sensor, der den Drehwinkel des Lenkrades erfasst, einen den Drehwinkel des Fahrzeugkörpers erfassenden Sensor, ein Steuergerät, das die Ausgänge dieser beiden Sensoren vergleicht und ein Kompensationsmagnetventil einer Lenkradpositionsabweichung gemäß der Differenz zwischen den Ausgängen dieser Sensoren betätigt, ein Kompensationsströmungsverteilungsventil, welches das Lenkradpositionsausgleichsöl von einer Lenkpumpenkreis zu dem Magnetventil abzweigt, sowie ein Kompensationskreisschließventil, das den Ablaufanschluss des Pilothydraulikkresies des Strömungsverteilungsventils nur dann verschließt, wenn das Lenkrad von einem Fahrer betätigt und es dem Strömungsverteilungsventil ermöglicht wird, das Ausgleichsöl dem Magnetventil zuzuführen.
  • US-A-4 251 194 bezieht sich auf eine Federanordnung einer Steuerventilbaugruppe einer hydrostatischen Lenkeinheit des Typs, der einen Messmotor und relativ drehbare innere und äußere konzentrische rohrförmige Ventilbauteile aufweist. In diesem Typ von Einheit wird eines der Ventilbauteile mit dem Motor verbunden und das andere Ventilbauteil wird für Lenkzwecke manuell gedreht. Die Ventilbauteile weisen axial ausgerichtete und diametral zueinander liegende Schlitze zur Aufnahme der Federanordnung auf, die zwei gebogene Blattfedern und zwei Abstützplatten beinhalten, die ebenfalls Blattfedern sein können.
  • Der Systemtyp mit einem mechanischen Lenkgetriebe weist unabhängig davon, ob er hydraulisch oder mittels Elektromotor unterstützt ist, verschiedene Nachteile auf. Bei den konventionellen Systemen mit mechanischem Lenkgetriebe liegt eine feststehende Lenksäule vor, die sich von dem Lenkrad zu dem Lenkgetriebe hin erstreckt. In den Fall einer Frontalkollision ist die Lenksäule unglücklicherweise genau so angeordnet und unter einem nahezu perfekten Winkel, so dass sie durch die Trennwand und zu dem Fahrer hin gedrückt wird. Daher sind komplizierte und teure Lösungen erforderlich, um die Lenksäule zusammenklappen zu lassen, um mindestens das durch die Lenksäule verursachte Verletzungsrisiko für den Fahrer zu verringern. Weiterhin stellt das Vorhandensein der Lenksäule in dem Motorraum den Fahrzeugdesigner hinsichtlich des Entwurfs und der Anordnung des Motors sowie der verschiedenen Motoranbauteile vor beträchtliche Herausforderungen. Wie sich für den Fachmann auf dem Gebiet von Kraftfahrzeugen versteht, hat der Designer hinsichtlich der Position des Lenkrades oder der Anordnung des mechanischen Lenkgetriebes sehr wenig Auswahl, wobei es dazu notwendig ist, einen unbehinderten geraden "Pfad" zwischen dem Lenkrad und dem Lenkgetriebe für die Lenksäule beizubehalten.
  • Ein weiterer Nachteil des Systemtyps mit einem konventionellen mechanischen Lenkgetriebe ist erst in jüngerer Zeit deutlich geworden. Da der Markt für viele Fahrzeuge und leichte Lastkraftwagen "globaler" geworden ist, ist es für die Fahrzeughersteller notwendig geworden, sowohl "links gesteuerte" wie "rechts gesteuerte" Versionen ihre jeweiligen Modelle anzubieten. Der Bedarf nach einer effizienten "Umkehrung" des Lenksystems für die Umwandlung eines normalerweise links gesteuerten Fahrzeugs in ein rechts gesteuertes Fahrzeug oder umgekehrt kann es notwendig machen, dass einige der Lenksystemkomponenten (z.B. die Baugruppe aus Zahnstange und Ritzel) in dem Sinne doppelt hergestellt werden müssen, dass zwei im wesentlichen identische Bauteile vorliegen, die jedoch seitenverkehrt ausfallen und mit unterschiedlichen Teilenummern dem Lagerbestand hinzugefügt werden müssen. Ebenfalls führt der Wechsel zwischen Links- und Rechtssteuerung wahrscheinlich zu einigen größeren Umordnungen in dem Motorraum, um die Lenksäule an der gegenüber liegenden Seite des Motors von seiner normalen linksseitigen Stellung aus anordnen zu können. Im Falle von Fahrzeugen mit quer eingebautem Motor kann diese Umordnung besonders schwierig zu realisieren sein.
  • Eine größere Systemflexibilität hinsichtlich des Systementwurfs kann durch eine Verwendung des vollständig fluidgekoppelten Systemtyps bewerkstelligt werden, der traditioneller Weise bei nicht für Straßen vorgesehenen Fahrzeugen benutzt worden ist. Anders gesagt könnte jede Komponente eines fluidgekoppelten Systems jeweils für eine Links- oder Rechtssteuerung verwendet werden, wobei die einzige Verbindung zwischen der SCU und dem Betätigungsglied Schläuche sind, was die Aufgabe des Entwurfs eines Motorraums in großem Umfang vereinfacht. Allerdings lassen verschiedene in derartigen Systemen häufig auftretende Charakteristika die fluidgekoppelten Systeme für Straßenfahrzeuge augenscheinlich als schlecht geeignet ausfallen. Als erstes weisen die fluidgekoppelten Systeme typischerweise ein unzureichendes "Lastreaktions-" oder Straßengefühl auf und sind somit normalerweise für einen Fahrzeugführer nicht akzeptabel. Zweitens lag bisher im allgemeinen eine übermäßige "neutrale Totzone" vor, sodass die Lenkkontrolle bei relativ höheren Fahrzeuggeschwindigkeiten unakzeptabel aussieht. Als drittes wird die "Registrierung" bzw. Korrelation der Positionen zwischen dem Lenkrad und den gelenkten Rädern typischerweise besonders an dem Ende der Ausschlagsstrecke nicht genügend aufrechterhalten, um den Fahrer des Straßenfahrzeugs zufriedenzustellen.
  • Kurze Zusammenfassung der Erfindung
  • Dementsprechend besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung eines Lenksystems, das für Fahrzeuge vom Straßenfahrzeugtyp oder für nicht für Straßen gedachte Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge ausgelegt ist und die beim Stand der Technik bestehenden und weiter oben erläuterten Probleme von Systemtypen mit mechanischen Lenkgetrieben wie z.B. den Bedarf nach einer ziemlich steifen Lenksäule überwindet, die das Lenkrad und das Lenkgetriebe miteinander verbindet.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines vollständig fluidgekoppelten hydrostatischen Servolenksystems, das die erwünschte Systemflexibilität bewerkstelligt und zugleich die oben beschriebenen Nachteile von fluidgekoppelten Systemen vom Stand der Technik wie z.B. ein unzureichendes Straßengefühl oder einen übermäßigen Schlupf der Ausschlagsgrenze überwindet.
  • Die obigen und weitere Aufgaben der Erfindung werden durch die Bereitstellung eines verbesserten vollständig fluidgekoppelten Lenksystems gelöst, das dazu ausgelegt ist, in Ansprechen auf einen manuellen Eingang in ein Lenkbauteil einem Paar gelenkter Räder eines Straßenfahrzeugs eine Eingangsbewegung zuzuführen. Das Lenksystem ist versehen mit einer Quelle für unter Druck stehendes Fluid, einem Fluidsteuergerät und einem fluiddruckbetätigten Betätigungsglied, das für eine wirkungsmäßige Zuordnung mit dem Paar gelenkter Räder ausgelegt ist, um ihnen in Ansprechen auf einen manuellen Eingang in das Lenkbauteil die Eingangsbewegung zu übermitteln. Das Fluidsteuergerät weist eine Gehäuseanordnung auf, die einen in Fluidverbindung mit der Quelle für aufgedrücktes Fluid stehenden Einlassanschluss und einen Steueranschluss ausbildet, der mit dem Betätigungsglied in Fluidverbindung steht. Das Fluidsteuergerät beinhaltet weiterhin einen Fluiddosierer mit einem beweglichen Bauteil, das zur Messung des durch den Fluiddosierer fließenden Fluidstroms betätigbar ist, und die Ventilanordnung weist ein drehbares Hauptventilorgan und ein damit zusammenwirkendes, relativ zu diesem drehbares Nachlaufventilorgan auf. Weiterhin beinhaltet das Fluidsteuergerät eine Anordnung zum Vorspannen der Haupt- und Nachlaufventilorgane zu einer Neutralstellung relativ zueinander, sowie eine Anordnung, die für eine Übertragung der Bewegung des beweglichen Bauteils des Fluiddosierers in eine Nachlaufbewegung des Nachlaufventilorgans betätigbar ist.
  • Das verbesserte Lenksystem ist dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannanordnung ausgewählt wird, sodass ein manueller Eingang in das Lenkbauteil bis zu einem Drehmomentpegel X zu einer korrespondierenden Vorspannung des beweglichen Bauteils des Fluiddosierers ohne eine relative Verlagerung der Haupt- und Nachlaufventilorgane führt, wobei der Drehmomentpegel X einem erwünschten Straßengefühl entspricht. Das Lenksystem beinhaltet weiterhin eine Ventilanordnung mit einem Einlass, der mit der Quelle für unter Druck stehendes Fluid in Fluidverbindung steht, und einem Auslass, der mit dem Betätigungsglied in Fluidverbindung steht, sowie eine Ventilanordnung, die in Ansprechen auf ein externes Eingangssignal beweglich ist, damit eine Fluidverbindung von dem Einlass zu dem Auslass ermöglicht wird. Ebenfalls weist das Lenksystem eine Anordnung auf, die zur Erfassung des manuellen Eingangs in das Lenkbauteil und zur Generierung des externen Eingangssignals in Ansprechen darauf betätigbar ist, wodurch unter Druck stehendes Fluid zu dem Betätigungsglied sogar zu einem Zeitpunkt übertragen wird, bevor die relative Verlagerung der Haupt- und Nachlaufventilorgane auftritt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein Hydraulikschema eines hydrostatischen Servolenksystems gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 2 ist ein vergrößertes fragmentarisches Hydraulikschema und zeigt nur die Lenksteuereinheit des in 1 dargestellten Systems.
  • 3 ist ein axialer Querschnitt der schematisch in 2 dargestellten Lenksteuereinheit.
  • 3A ist ein vergrößerter Querschnitt entlang der Linie 3A-3A von 3 in Querrichtung, der jedoch nur die Spule, die Hülse und die Federbaugruppe darstellt, das Gehäuse jedoch ausschließt.
  • 4 ist ein Graph des Drehmoments in Nm (Inchpfund), das für eine Drehung des Lenkrads als eine Funktion der Drehzahl in U/min der Drehung des Lenkrades erforderlich ist, wobei ein Aspekt der vorliegenden Erfindung mit dem Stand der Technik verglichen wird.
  • 5 ist ein Graph des Eingangsdrehmoments in Nm (Inchpfund), das für eine Drehung des Lenkrads als eine Funktion des Ausgangsdrehmoments in Nm (Inchpfund) an dem Ausgang des Lenkbetätigungsglieds erforderlich ist, wobei die vorliegende Erfindung mit dem beim Stand der Technik bestehenden hydrostatischen Servolenksystem verglichen wird.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Nun auf die Zeichnungen Bezug nehmend, welche die Erfindung nicht einzugrenzen beabsichtigen, ist 1 ein Hydraulikschema eines hydrostatischen Servolenksystems gemäß der vorliegenden Erfindung. Das System beinhaltet eine Fluidpumpe 11, deren Einlass mit einem Systemreservoir R verbunden ist. Der Auslass der Pumpe 11 steht mittels einer Leitung 13 mit dem Einlass eines Lasterfassungsprioritäts-Stromsteuerventils in Verbindung, das allgemein mit 15 gekennzeichnet und von dem Typ ist, der in dem auf den Anmelder der vorliegenden Erfindung übertragenen Patent US-A-3 455 210 illustriert und beschrieben ist. Der Druckausgang der Fluidpumpe 11 wird durch ein Überdruckventil 17 begrenzt, sodass jeglicher Druck, der einen vorbestimmten Maximalwert übersteigt, einfach zurück zu dem System reservoir R übertragen wird.
  • Der Rest des hydrostatischen Servolenksystems kann als eine Mehrzahl von Untersystemen betrachtet werden und schließt folgendes ein: Ein Betätigungsglied 19, ein auch als eine Lenksteuereinheit (SCU) bezeichnetes und generell mit 21 gekennzeichnetes Fluidsteuergerät (wobei dessen Einzelheiten einer vereinfachten Illustration halber lediglich in 2, nicht jedoch in 1 dargestellt sind); eine allgemein mit 23 gekennzeichnete elektrohydraulische Steuer-(EHC)-Ventilbaugruppe sowie einen allgemein mit 25 gekennzeichneten Fahrzeugmikroprozessor (ECU).
  • Wie für den Fachmann auf dem Gebiet der Lasterfassungssteuerung wohlbekannt verfügt das Prioritätsventil 15 über einen "CF"-(gesteuerten oder Prioritätsstrom)-Auslass, mit dem eine Leitung 27 verbunden ist, sowie über einen "EF"-(Überschussstrom)-Auslass, an dem eine Leitung 29 gekoppelt ist. Die Leitung 27 ist in 1 illustriert als an eine Leitung 31 befestigt dargestellt, welche den Eingang für sowohl den SCU 21 wie die EHC-Ventilbaugruppe 23 bildet. Die Leitung 29 ist in 1 als mit einer Leitung 33 verbunden dargestellt, die wiederum an einer Leitung 35 vorgesehen ist, welche einen Rücklauf zu dem Systemreservoir R bildet.
  • In der vorliegenden Ausführungsform und lediglich beispielshalber ist das Betätigungsglied 19 schematisch als ein Motor (d.h. ein Drehbetätigungsglied) mit einer Abtriebswelle 37 oder einem anderen geeigneten Drehausgangsbauteil dargestellt, das typischerweise wie z.B. mittels einer Lenkzwischenstange oder eines Lenkstockhebels mechanisch verkoppelt wäre, um dem (hier nicht dargestellten) Paar gelenkter Räder den tatsächlichen mechanischen Eingang zuzuführen. Für den Fachmann sollte sich verstehen, dass der jeweils verwendete Typ von Betätigungsglied 19 sowie die Weise, auf die es zur Übertragung eines Lenkeingangs zu den gelenkten Rädern verwendet wird, kein wesentliches Merkmal der Erfindung bildet. Mit den gegenüber liegenden Seiten des Betätigungsglieds 19 sind Leitungen 39 und 41 verbunden, wobei unter Druck stehendes Fluid in der Leitung 39 eine Rechtsdrehung des Fahrzeugs und unter Druck stehendes Fluid in der Leitung 41 eine Linksdrehung bewirkt.
  • In Fluidverbindung mit der Leitung 31 stehend und im allgemeinen mit der SCU 21 verbunden ist ein allgemein mit 43 gekennzeichnetes Zweistellungs-Zweiwege-Magnetventil angeordnet, wobei der Auslass des Magnetventils 43 mittels einer Leitung 45 zu einem Einlassanschluss 47 (siehe 2) der SCU 21 übertragen wird. Eine Leitung 49 steht mit der Leitung 33 und anschließend durch die Leitung 35 mit dem Systemreservoir R in Verbindung. Mit der Leitung 49 ist ebenfalls ein Rücklaufanschluss 51 der SCU 21 (siehe 2) verbunden.
  • Wie oben erwähnt fungiert die Leitung 31 ebenfalls als der Eingang in die EHC-Ventilbaugruppe 23, die in der vorliegenden Ausführungsform und lediglich beispielshalber zwei identische Proportional-(EHC)-Magnetventile 53 und 55 aufweist. Die Ventile 53 und 55 könnten auch durch ein einzelnes Dreiwege-Dreistellungs-Ventil ersetzt werden. Der Auslassanschluss des EHC-Ventils 53 ist durch eine Leitung 57 mit der Leitung 39 verbunden, während der Auslassanschluss des EHC-Ventils 55 durch eine Leitung 59 und eine Leitung 61 mit der Leitung 41 in Verbindung steht. Nachstehende Bezüge auf den "Auslass"-Anschluss der Ventile 53 und 55 erfolgen unter Bezugnahme auf die Bezugsziffern der Leitungen 57 bzw. 59. Obgleich kein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung kann das Lenksystem gemäß der Patentschrift US-A-5 960 694 mit dem Titel "Hydrostatic Power Steering System having reduced Wheel Slip", die auf den Anmelder der vorliegenden Erfindung übertragen ist, angefertigt werden.
  • Nun hauptsächlich auf 2 Bezug nehmend wird die SCU 21 durch eine Lenkeingabevorrichtung wie z.B. ein Lenkrad W betätigt, um den Durchfluss von Fluid von dem Einlassanschluss 47 zu dem Betätigungsglied 19 auf eine Weise zu steuern, die dem Fachmann auf dem SCU-Gebiet im allgemeinen wohlbekannt ist. Es sollte sich verstehen, dass sich die vorliegende Erfindung nicht auf irgendeinen bestimmten Typ bzw. eine bestimmte Konfiguration der SCU beschränkt, solange dies im folgenden nicht spezifisch angeführt ist. Die SCU 21 beinhaltet eine allgemein mit 63 gekennzeichnete Ventilanordnung sowie einen Fluiddosierer 65. Wie für den Fachmann auf dem Gebiet von Lenkungen ebenfalls wohlbekannt besteht eine Funktion des Fluiddosierers 65 in der "Dosierung" des durch die SCU 21 fließenden Fluids und in der Übermittlung einer Nachlaufbewegung an die Ventilanordnung 63, wodurch die Ventilanordnung 63 in ihre Neutralstellung (zentrale Stellung in den 1 und 2) zurückkehrt, nachdem die erwünschte Menge an Fluid zu dem Betätigungsglied 19 übertragen worden ist. Vorzugsweise ist die SCU von demjenigen Typ, bei dem die SCU 21 ein "Lastreaktions"-Vermögen aufweist, wenn sich die Ventilanordnung 63 in ihrer Neutralstellung befindet, wodurch die Leitungen 39 und 41 durch die Ventilanordnung 63 in einer relativ unbegrenzten Fluidverbindung mit den gegenüber liegenden Seiten des Fluiddosierers 65 stehen, wie dies in 2 schematisch dargestellt ist. Infolgedessen und wie beim Stand der Technik wohlbekannt üben externe Lasten, die den gelenkten Rädern und somit der Abtriebswelle 37 zugeführt werden, eine hydraulische Last in einer der Leitungen 39 oder 41 aus (in Abhängigkeit von der Richtung der angelegten Kraft), die wiederum eine hydraulische Last an den Fluiddosierer 65 anlegt. Diese Last wird von dem Fahrer hinter dem Lenkrad W wahrgenommen und bildet daher einen Aspekt des "Straßengefühls", das wie im Abschnitt "Hintergrund der Erfindung" erwähnt, bei in für Straßen- und Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen vorgesehenen Servolenksystemen des Typs, auf den sich die Erfindung bezieht, erwünscht ist.
  • Aus 2 ist ersichtlich, dass eine Anzahl an Strömungswegen Rückschlagventile und genauer Antikavitationsrückschlagventile aufweist. Somit kann die SCU 21 vorzugsweise gemäß der Patentschrift US-A-5 101 860 mit dem Titel "Fluid Controller and improved Check Valve Arrangement therefor", die auf den Anmelder der vorliegenden Erfindung übertragen ist, angefertigt sein.
  • Immer noch auf 2 Bezug nehmend beinhaltet die SCU 21 zwei Steuerfluidanschlüsse 67 und 69, die mit den Leitungen 39 bzw. 41 verbunden sind. Ebenfalls weist die SCU 21 einen Lastsignalanschluss 71 auf, durch den ein Lastsignal 73 übertragen wird, was im folgenden ausführlicher beschrieben werden wird. Schließlich sei darauf hingewiesen, dass in 2 die SCU-Ventilanordnung 63 zu der in 2 gezeigten Neutralstellung mittels einer Vorspannfederbaugruppe 75 vorgespannt wird, die schematisch als zwei getrennte Vorspannanordnungen dargestellt ist, aber wie dem Fachmann wohlbekannt, weist die Baugruppe 75 eine einzelne Federbaugruppe auf, die dazu betätigbar ist, die Ventilanordnung 63 entweder von einem Rechtsdrehungszustand R oder von einem Linksdrehungszustand L in die neutrale (zentrierte) Stellung zurückzuführen. Die ausführlich in 3A dargestellte Vorspannfederbaugruppe 75 wird im folgenden ausführlich erläutert werden.
  • Nun hauptsächlich auf 3 Bezug nehmend wird die SCU 21 beschrieben werden, angesichts dem oben erwähnten Patent US-A-5 101 860 jedoch nur knapp. Die SCU 21 kann ebenfalls gemäß des Patents US-A-4 109 679, das auch auf den Anmelder der vorliegenden Erfindung übertragen ist, angefertigt werden. Die SCU 21 weist verschiedene Abschnitte einschließlich eines Gehäuseabschnitts 77, einer An schlussplatte 79, eines den Fluiddosierer 65 aufweisenden Abschnitts und einer Endplatte 81 auf. Diese Abschnitte werden mittels einer Mehrzahl von Bolzen 83 (wobei in 3 nur deren Köpfe dargestellt sind) in einem festen Dichteingriff aneinander gehalten. Der Gehäuseabschnitt 77 bildet typischerweise alle zuvor genannten Fluidanschlüsse aus, wobei in der Ebene von 3 nur die Steuerfluidanschlüsse 67 und 69 sichtbar sind.
  • Weiterhin bildet der Gehäuseabschnitt 77 eine Ventilbohrung 85 aus, und darin drehbar ist die Ventilanordnung 63 vorgesehen, die in den 1 und 2 schematisch dargestellt ist und die ein drehbares Hauptventilorgan 87 ("Spule") sowie ein damit zusammenwirkendes und relativ zu diesem drehbaren Nachlaufventilorgan 89 ("Hülse") aufweist. Wie beim Stand der Technik wohlbekannt beinhaltet das vordere Ende (linkes Ende in 3) der Spule 87 einen Bereich mit verringertem Durchmesser, der einen Satz von Innenkeilzähnen 91 ausbildet, welcher wiederum eine direkte mechanische Verbindung zwischen dem Lenkrad W und der Spule 87 herstellt.
  • Der Fluiddosierer 65 kann von dem Typ sein, der beim Stand der Technik wohlbekannt ist und einen innenverzahnten stationären Ring 93 sowie einen außenverzahnten beweglichen Stern 95 beinhaltet. Der Stern 95 bildet einen Satz von Innenkeilzähnen 97 aus und in Keileingriff mit ihm stehend ist ein Satz von Außenkeilzähnen 98 an dem rückwärtigen Ende einer Antriebswelle 99 ausgebildet (die ebenfalls schematisch in den 1 und 2 dargestellt ist). Das vordere Ende der Antriebswelle 99 steht mit einem Stift 101 in Eingriff. Wie beim Stand der SCU-Technik wohlbekannt wird die Umlauf- und Drehbewegung des Sterns 95 durch die Antriebswelle 99 und den Stift 101 in eine Drehnachlaufbewegung der Hülse 89 übersetzt. Eine Funktion der Nachlaufanordnung besteht in der Aufrechterhaltung einer jeweiligen relativen Verlagerung zwischen der Spule 87 und der Hülse 89 proportional zu der Drehrate des Lenkrades W, die ebenfalls eine Funktion des Drehmoments ist, das dem Lenkrad W zugeführt wird. Vor der Welle 99 und dem Stift 101 ist die oben beschriebene Vorspannfederbaugruppe 75 angeordnet. Die hier dargestellte Vorspannfederbaugruppe 75 kann jede allgemeine konventionelle Konfiguration und Konstruktion aufweisen und deren Einzelheiten bilden keine wesentlichen Merkmale der vorliegenden Erfindung. Was für die Baugruppe 75 von Bedeutung ist, ist der Umstand, dass sie eine wesentlich größere Vorspann- oder Rückstellkraft als in typischen Fluidsteuergeräten vom Stand der Technik bereitstellt, was im folgenden ausführlicher beschrieben werden wird.
  • Erneut auf 1 Bezug nehmend werden weitere Aspekte des Systems beschrieben werden. Dem Lenkrad W (oder mit einem Teil der Lenksäule usw.) ist ein Lenkradpositionssensor 103 wirkungsmäßig zugeordnet, der zu der ECU 25 ein Signal 105 überträgt, das repräsentativ für die augenblickliche Lenkradposition ist. Ähnlich dazu ist ein Radpositionssensor 107 für die gelenkten Räder wirkungsmäßig den gelenkten Rädern oder der Abtriebswelle 37 bzw. einem anderen Teil der Lenkverbindung zugeordnet und überträgt zu der ECU 25 ein Signal 109, das repräsentativ für die augenblickliche Stellung der gelenkten Räder ist. Unter den Ausgängen der ECU 25 befinden sich ein AN/AUS-Befehlssignal 111, das zur Steuerung der Position des Magnetventils 43 betätigbar ist, sowie zwei proportionale Befehlssignale 113 und 115, die zur Steuerung der EHC-Ventile 53 bzw. 55 betätigbar sind.
  • Ebenfalls beinhaltet das Lenksystem zwei Wechselventile 117 und 119. Das Wechselventil 117 überträgt das höhere der beiden Lastsignale von den EHC-Ventilen 53 und 55 als ein Lastsignal 121, das einen der Eingänge in das Wechselventil 119 bildet, wobei der andere Eingang das von der SCU 21 stammende Lastsignal 73 ist. Der Ausgang des Wechselventils 119 ist ein Lastsignal 123, welches das höhere der beiden Lastsignale 73 und 121 ist. Das Lastsignal 123 wird auf eine Weise zurück zu der Lastsignalkammer des Lasterfassungsprioritätsventils 15 übertragen, die dem Fachmann wohlbekannt ist. Somit entspricht der Fluiddruckausgang des Ventils 15 an der Leitung 27 dem höchsten Lastsignal, das in dem gesamten Lenksystem erfasst worden ist.
  • Nun auf 4 in Zusammenhang mit den 1 bis 3 Bezug nehmend werden bestimmte signifikante Aspekte der vorliegenden Erfindung beschrieben werden. In einem typischen beim Stand der Technik vorliegenden vollständig fluidgekoppelten Lenksystem des allgemeinen Typs, der schematisch in 1 illustriert ist, würde die Vorspannfederbaugruppe 75 für eine Verwendung in einem nicht für Straßen vorgesehenen Fahrzeug normalerweise so entworfen werden, dass sie gemäß demjenigen Graph arbeitet, der in 4 als "Stand der Technik" bezeichnet ist. In diesem Fall und wie für den Fachmann auf dem SCU-Gebiet wohlbekannt würde das Anlegen eines relativ kleinen Drehmoments (zum Beispiel 1694 Nm (15 Inchpfund)) an das Lenkrad W die Spule und die Hülse relativ zu verlagern beginnen, d.h. die Ventilanordnung 63 würde von der in den 1 und 2 dargestellten Neutralstellung in Abhängigkeit von der Drehrichtung des Lenkrades W entweder zu dem Rechtsdrehungszustand R oder zu dem Linksdrehungszustand L bewegt werden. Nach mehreren Grad an relativer Verlagerung der Spule und Hülse würden sich die verschiedenen Stromsteueröffnungen (wie z.B. die schematisch in 2 dargestellte A1-Öffnung) zu öffnen beginnen und auf konventionelle Weise unter Druck stehendes Fluid von dem Einlassanschluss 47 durch den Fluiddosierer 65 und schließlich zu einem der Steuerfluidanschlüsse 67 oder 69 übertragen. Wie im Abschnitt "Hintergrund der Erfindung" erwähnt stellt das typische vollständig fluidgekoppelte Lenksystem vom Stand der Technik sogar dann nicht dieses Straßengefühl bereit, das für akzeptable Lenksysteme von Straßenfahrzeugen als notwendig erachtet wird, wenn es vom Lastreaktionstyp ist.
  • Gemäß eines Aspekts der vorliegenden Erfindung wird die Vorspannfederbaugruppe 75 gemäß des in 4 mit "Erfindung" bezeichneten Graphs gewählt, um dem erwünschten Straßengefühl des Systems allgemein zu entsprechen. Somit und lediglich beispielshalber stellt die Federbaugruppe 75 sogar bei einer relativ niedrigen Drehrate des Lenkrades ein Rückstelldrehmoment im Bereich von etwa 2258 Nm (20 Inchpfund) bis etwa 4516 Nm (40 Inchpfund), und vorzugsweise von etwa 2823 bis etwa 3952 Nm (25 bis etwa 30 Inchpfund) bereit. Es sei darauf hingewiesen, dass im folgenden und in den beiliegenden Ansprüchen erfolgende Bezüge auf ein bestimmtes Straßengefühl oder Rückstelldrehmoment dasjenige Drehmoment bezeichnen, das bei einem Eingang in das Lenkrad von im wesentlichen 0 U/min anstatt desjenigen Drehmoments vorliegt, das vorhanden ist, wenn das Lenkrad mit einer bestimmten wesentlichen Geschwindigkeit gedreht wird. Die Auswirkungen einer Auswahl der Rückstellfedern in Entsprechung zu dem erwünschten Straßengefühl verstehen sich anhand der nachfolgenden Beschreibung des Betriebs des Systems besser. Dabei wird davon ausgegangen, dass es im Vermögen des Fachmanns auf dem Gebiet von Fluidsteuergeräten und Federbaugruppen liegt, eine Federbaugruppe 75 mit der erwünschten Beziehung von Vorspannung zu Drehmoment bereitzustellen.
  • Erneut hauptsächlich auf 1 Bezug nehmend übertragen die Positionssensoren 103 und 107, wenn der Fahrzeugführer das Lenkrad W zu drehen beginnt, Signale 105 bzw. 109 zu der ECU 25 und zeigen das Vorliegen eines "Fehlers" zwischen den gelenkten Rädern und den Lenkradpositionen an. Anfänglich überträgt der ECU kein Befehlssignal 111 zu dem Ventil 43, sodass das Ventil 43 zu der in 1 dargestellten Position hin federvorgespannt ist, wobei diese Position einen unbegrenzten Durchfluss von der Leitung 31 zu der Leitung 45 erlaubt. Zur gleichen Zeit überträgt der ECU 25 unter der Annahme, dass das Lenkrad W für eine Rechtsdrehung im Uhrzeigersinn gedreht worden ist, ein geeignetes Signal 113 zu dem EHC-Ventil 53, jedoch kein Signal 115 zu dem EHC-Ventil 55. Somit wird unter Druck stehendes Fluid von der Leitung 31 durch das EHC-Ventil 53 zu der Leitung 57 und zu der Leitung 39 übertragen, sodass sich das Betätigungsglied 19 zu drehen beginnt und sich die Abtriebswelle 37 bewegt, um einen Lenkvorgang sogar dann zu bewerkstelligen, bevor eine relative Verlagerung der Spule 87 und der Hülse 89 auftritt. Das Ergebnis besteht darin, dass eine im wesentlichen neutrale Nulltotzone vorliegt, d.h. sobald sich das Lenkrad W zu bewegen beginnt, tritt ein entsprechender Fluidstrom zu dem Betätigungsglied 19 auf.
  • Wie oben erläutert besteht ein wichtiger Aspekt der Erfindung in der Bereitstellung einer Federbaugruppe 75, die über ein Rückstelldrehmoment verfügt, das dem erwünschten Straßengefühl annähernd entspricht. Somit wird, sobald der Fahrzeugführer das Lenkrad W zu drehen beginnt, Fluid von dem (als eine Handpumpe fungierenden) Fluiddosierer 65 durch die Leitung 39 "gepumpt", sodass sich das Betätigungsglied 19 zu drehen und die Abtriebswelle 37 zu bewegen beginnt, um einen Lenkvorgang sogar dann zu ermöglichen, bevor eine relative Verlagerung der Spule 87 und der Hülse 89 auftritt. Ob Fluid zuerst von dem Fluiddosierer 65 zu dem Betätigungsglied 19 oder zuerst von der EHC-Ventilbaugruppe 23 zu dem Betätigungsglied 19 übertragen wird, ist für die vorliegende Erfindung nicht wesentlich. Es wird davon ausgegangen, dass in einem kommerziell akzeptablen System der Fluidstrom von dem Fluiddosierer 65 und von der EHC-Ventilbaugruppe 23 nahezu gleichzeitig und rasch genug auftritt, um eine im wesentlichen neutrale Nulltotzone zu bewerkstelligen.
  • Wie oben erwähnt wird das unter Druck stehende Fluid in der Leitung 39 zu dem Betätigungsglied 19 übertragen und die Abtriebswelle 37 beginnt sich in einem Versuch, das Fehlersignal auf Null zu setzen, zu drehen. Zur gleichen Zeit wird der Druck in der Leitung 39 zurück zu der Ausgangseite des Fluiddosierers 65 übertragen, da die SCU 21 vom Lastreaktionstyp ist, während sich die Ventilanordnung 63 zu diesem Zeitpunkt immer noch in der Neutralstellung befindet. Der von der Leitung 39 zu dem Fluiddosierer 65 übertragene Druck übt eine "rückwärtige" Vorspannkraft aus und widersteht der normalen Umlauf- und Drehbewegung des Sterns 95. Somit bilden das Drehmoment der Vorspannfederbaugruppe 75 und die Auswirkungen des in der Leitung 39 vorliegenden Drucks gemeinsam das Straßengefühl, das von dem Fahrzeugführer bei der Drehung des Lenkrades W wahrgenommen wird.
  • Während des laufenden Betriebs des Lenksystems der vorliegenden Erfindung wird immer dann, wenn eine Diskrepanz zwischen dem Lenkradpositionssignal 105 und dem Positionssignal 109 der gelenkten Räder vorliegt, wird ein geeignetes Befehlssignal zur Korrektur des Fehlers von der ECU 25 zu der EHC-Ventilbaugruppe 23 gesendet. Wenn zum Beispiel unter der Annahme, dass das Lenkrad W immer noch für eine Rechtsdrehung im Uhrzeigersinn gedreht wird, der ECU 25 einen Fehler erfasst, der angibt, dass die Stellung der gelenkten Räder hinter der erwünschten Position zurückbleibt, wird ein Befehlssignal 113 zu dem EHC-Ventil 53 gesendet, was dazu führt, dass Fluid von der Leitung 31 durch das EHC-Ventil 53 zu der Leitung 57 und danach zu der Leitung 39 fließt und als ein Verstärker für das von der SCU 21 zu dem Betätigungsglied 19 übertragene Fluid dient. Wenn daher das Fehlersignal an der ECU 25 auf Null gesetzt worden ist, ist es für das System sicher, dass eine "Registrierung" zwischen den Positionen des Lenkrades und der gelenkten Rädern vorliegt, und zwar sowohl während eines normalen Lenkvorganges wie auch an der Ausschlagsgrenze, d.h. dort wo die gelenkten Räder die Anschläge erreichen.
  • Nun hauptsächlich auf 5 Bezug nehmend wird der Unterschied zwischen der vorliegenden Erfindung und einem typischen hydrostatischen Servolenksystem deutlicher werden. Beide Systeme beginnen bei der Nullstellung und schreiten entlang der nahezu senkrechten Linie fort, bis das Eingangsdrehmoment zu dem Lenkrad etwa 1355 Nm (12 Inchpfund) erreicht (die Vorbelastung der Rückstellfedern), wobei der Winkel der nahezu senkrechten Linie eine Funktion der Größe des Fluiddosierers 65 ist. Insofern ist die Erfindung mit dem Stand der Technik vergleichbar, wobei für jeden Fall die gleiche Dosiermenge angenommen wird. Mit dem System vom Stand der Technik, wird die Neigung der sich von dem Punkt bei 1355 Nm (12 Inchpfund) aus nach rechts erstreckenden Linie durch die Federrate der SCU-Rückstellfedern bestimmt. Wichtig ist hier darauf hinzuweisen, dass wenn zum Beispiel eine Reaktionskraft von etwa 81295 Nm (60 Fußpfund) durch die Straße bewirkt wird, der Fahrer mit den Systemen vom Stand der Technik niemals mehr als etwa 1468 Nm (13 Inchpfund) an Straßengefühl wahrnehmen wird.
  • Immer noch auf 5 Bezug nehmend repräsentiert bei der vorliegenden Erfindung der obere Teil der nahezu senkrechten Linie denjenigen Betriebsbereich, der für die vorliegende Erfindung einzigartig ist und in dem die SCU 21 lediglich als eine Handpumpe fungiert, bis das Eingangsdrehmoment für das Lenkrad etwa 2936 Nm (26 Inchpfund) erreicht (die Vorbelastung der Rückstellfederbaugruppe 75). An diesem Punkt erstreckt sich die Linie nach oben und nach rechts ("Erfindung"), deren Neigung ebenfalls durch die Federrate der Rückstellfedern 75 bestimmt wird. Gemäß eines wichtigen Aspekts der Erfindung würde, wenn wiederum die gleiche Reaktionskraft von etwa 81295 Nm (60 Fußpfund) durch die Straße bewirkt wird, der Fahrer nun ein Straßengefühl von etwa 3387 Nm (30 Inchpfund) wahrnehmen würde, was eine viel bessere Situation für die Fahrt als dies beim Stand der Technik der Fall ist.
  • Gemäß US-A-5 960 694 wird, wenn sich die gelenkten Räder an irgendeine vorbestimmte Position wie z.B. die Ausschlagsendanschläge annähern und obwohl sich sogar das Fehlersignal typischerweise an einen Nullwert annähert, der ECU 25 ein geeignetes Signal 113 bzw. 115 generieren, und zwar je nach dem, welches der EHC-Ventile 53 und 55 an der "Hochdruck"-Seite des Systems liegt. Zur gleichen Zeit wird ein geeignetes Befehlssignal 111 zu dem Ventil 43 übertragen, das die Vorspannkraft der Feder überwindet und das Ventil 43 zu der Position hin vorspannt, bei der ein Durchfluss von der Leitung 31 zu der Leitung 45 blockiert wird, was es ermöglicht, dass der Druck in der Leitung 31 höher als der Druck in der Leitung 45 ist. Somit wird, wenn unter Druck stehendes Fluid in die Hochdruck-Leitung 39 oder 41 eingeleitet worden ist, gerade dann, wenn die gelenkten Räder ihre vorbestimmte Position erreichen, durch die rückwärts wirkende Vorspannung auf den Fluiddosierer 65 wie zuvor beschrieben jede weitere Drehung des Lenkrades W vermieden. Somit wird in dem Fall, wenn die vorbestimmte Position der Anschlag der Ausschlagsstrecke ist und die gelenkten Räder den Anschlag erreichen, der Fahrzeugführer das Lenkrad W nicht mehr weiter drehen können, und das Ergebnis ist das gleiche, wie wenn kein Ausschlagsgrenzschlupf vorläge. Das Ende dieser eben beschriebenen Ausschlagsbedingung kann als ein spezieller Fall hinsichtlich der allgemein bestehenden Erfordernis nach einer Aufrechterhaltung der Registrierung der gelenkten Räder zu dem Lenkrad betrachtet werden.
  • Bei dem Entwurf eines hydrostatischen Lenksystems ist einer der zu berücksichtigenden Faktoren die Beziehung zwischen der Fluidverdrängung des Fluiddosierers 65 und der Verlagerung des Betätigungsglieds 19. Mit dem System der vorliegenden Erfindung sind verschiedene Alternativen möglich. Der Fluiddosierer 65 könnte die gleiche Verdrängung wie das Betätigungsglied 19 aufweisen (geteilt durch das Anschlags-zu-Anschlags-Verhältnis des Systems). Wahlweise könnte der Fluiddosierer 65 etwas kleiner sein, wobei es in diesem Fall eine Hinzufügung von Fluid durch die EHC-Ventilbaugruppe 23 notwendig wäre. Schließlich könnte der Fluiddosierer 65 auch etwas größer als das Betätigungsglied 19 sein (geteilt durch das Anschlags-zu-Anschlags-Verhältnis), wobei in diesem Falle ein Abziehen von Fluid durch die EHC-Ventilbaugruppe 23 erforderlich wäre. Für den Fachmann sollte sich verstehen, dass sich die Erfindung nicht auf irgend eine bestimmte Anordnung der EHC-Ventilbaugruppe 23 begrenzt, und die beiliegenden Ansprüche beabsichtigen sowohl eine "dazufügende" Dosieranordnung, bei der Fluid durch die Baugruppe 23 hinzugefügt wird, wie auch eine "abziehende" Dosieranordnung einzuschließen, bei der Fluid durch die Baugruppe 23 abgeführt wird. Dabei wird vom Vermögen des Fachmanns ausgegangen, den in 1 dargestellten Kreis jeweils so zu modifizieren, dass er eine dieser beiden bzw. weitere ähnlich wichtige Anordnungen bewerkstelligen kann.
  • Die vorliegende Erfindung könnte auch dazu verwendet werden, eine Form von "Strömungsverstärkung" bereitzustellen, wobei sich dieser Begriff auf dem Gebiet der hydrostatischen Servolenkung mittlerweile versteht. In diesem Falle würde die EHC-Ventilbaugruppe 23 dahingehend gesteuert werden, dass sie nicht nur das notwendige "Ansatz"-Fluid zur Nullsetzung eines jeglichen Fehlersignals bereitstellte, sondern zusätzlich eine bestimmte Menge an zusätzlichem Fluid zuführen würde, so dass die gesamte Strömung in das Betätigungsglied 19 stets ein bestimmtes Mehrfaches der Menge an von dem Fluiddosierer 65 fließendem Fluid wäre. Das mehrfache (Strömungsverstärkungs)-Verhältnis könnte konstant oder auch variiert und zugeschnitten werden, um sich an Faktoren wie z.B. die Fahrzeuggeschwindigkeit, den Drehungswinkel usw. anzupassen.
  • Die Erfindung ist in der obigen Spezifikation ausführlich beschrieben worden und es wird davon ausgegangen, dass sich für den Fachmann anhand dieser Spezifikation verschiedene Abänderungen und Modifizierungen der Erfindung ergeben. Es ist beabsichtigt, dass alle derartigen Abänderungen und Modifizierungen in die Erfindung eingeschlossen werden, so lange sie in den Rahmen der beiliegenden Ansprüche fallen.

Claims (6)

  1. Vollständig fluid-gekoppeltes Lenksystem, welches ausgelegt ist, einem Paar gesteuerter Räder eines Straßenfahrzeugs im Ansprechen auf eine manuelle Eingabe an einen Lenkbauteil (W) eine Eingangsbewegung (37) zuzuführen, wobei das Lenksystem versehen ist mit einer Quelle (11) für unter Druck stehendes Fluid, einem Fluidsteuergerät (21), und einem fluiddruckbetätigten Betätigungsglied (19), welches ausgelegt ist, wirkungsmäßig dem Paar gelenkter Räder zugeordnet zu sein, um diesen im Ansprechen auf eine manuelle Eingabe an den Lenkbauteil (W) die Eingangsbewegung (37) zuzuführen; wobei das Fluidsteuergerät (21) eine Gehäuseanordnung (77) aufweist, die einen in Fluidverbindung mit der Quelle (11) von unter Druck stehendem Fluid stehenden Einlassanschluss (47) und einem mit dem Betätigungsglied (19) in Fluidverbindung stehenden Steueranschluss (67) bestimmt, wobei das Fluidsteuergerät (21) ferner einen Fluiddosierer (65) mit einem beweglichen Bauteil (95), das betätigbar ist, um den Fluidstrom durch den Fluiddosierer (65) zu bemessen, sowie eine Ventilanordnung aufweist, die ein drehbares Hauptventilorgan (87) und ein damit zusammenwirkendes relativ zu diesem drehbaren Nachlaufventilorgan (89) umfasst, und wobei ferner eine Anordnung vorgesehen ist, um das Hauptventilorgan (87) und das Nachlaufventilorgan (89) relativ zueinander in Richtung auf eine Neutralstellung vorzuspannen, sowie eine Anordnung (99, 101), die betätigbar ist, um eine Bewegung des beweglichen Bauteils (95) des Fluiddosierers (65) in eine Nachlaufbewegung des Nachlaufventilorgans (89) umzusetzen; dadurch gekennzeichnet, dass (a) die Vorspannanordnung (75) so gewählt ist, dass die manuelle Eingabe an dem Lenkbauteil (W) bis zu einem Drehmomentpegel X zu einer entsprechenden Vorspannung des beweglichen Bauteils (95) des Fluiddosierers (65) ohne relative Verlagerung des Hauptventilorgans (87) und des Nachlaufventilorgans (89) sorgt, wobei der Drehmomentpegel X einem gewünschten Straßengefühl des Lenksystems entspricht; (b) das Lenksystem ferner eine Ventilanordnung (23) aufweist, die in Fluidverbindung mit einer Fluidquelle (11) und in Fluidverbindung mit dem Betätigungsglied (19) steht, sowie eine Ventilanordnung (53, 55) umfasst, die im Ansprechen auf ein externes Eingangssignal (113, 115) beweglich ist, um eine Fluidverbindung zwischen der Quelle und dem Betätigungsglied zu ermöglichen; (c) eine Anordnung (25, 103, 105), die betätigbar ist, um die manuelle Eingabe an dem Lenkbauteil (W) zu erfassen und im Ansprechen darauf das externe Eingangssignal (113, 115) zu erzeugen; (d) wobei unter Druck stehendes Fluid selbst dann zu dem Betätigungsglied (19) geleitet wird, bevor eine relative Verlagerung des Hauptventilorgans (87) und des Nachlaufventilorgans (89) eintritt.
  2. Vollständig fluidgekoppeltes Lenksystem gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter Druck stehendes Fluid zuerst von dem Fluiddosierer (65) zu dem Betätigungsfluid (19) geleitet wird, bevor die relative Verlagerung zwischen dem Hauptventilorgan (87) und dem Nachlaufventilorgan (89) erfolgt.
  3. Vollständig fluidgekoppeltes Lenksystem gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter Druck stehendes Fluid zuerst von der Ventilanordnung (23) zu dem Betätigungsglied (19) geleitet wird, bevor die relative Verlagerung zwischen dem Hauptventilorgan (87) und dem Nachlaufventilorgan (89) erfolgt.
  4. Vollständig fluidgekoppeltes Lenksystem gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehmomentpegel X im Bereich von etwa 2,258 bis 4,516 Nm liegt (etwa 20 bis etwa 40 Inchpfund).
  5. Vollständig fluidgekoppeltes Lenksystem gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehmomentpegel X im Bereich von etwa 2,823 bis 3,952 Nm liegt (etwa 25 bis etwa 30 Inchpfund) liegt.
  6. Vollständig fluidgekoppeltes Lenksystem gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilanordnung (23) einen in Fluidverbindung mit der Quelle (11) an unter Druck stehendem Fluid stehenden Einlass (31) und einen in Fluidverbindung mit dem Betätigungsglied (19) stehenden Auslass (57, 59) aufweist, wobei die Ventilanordnung (53, 55) im Ansprechen auf das externe Eingangssignal (113, 115) eine Fluidverbindung von dem Einlass (31) zu dem Auslass (57, 59) zulässt.
DE60023206T 1999-04-29 2000-04-10 Hydrostatische Kraftfahrzeugservolenkung für erhöhte Geschwindigkeit Expired - Lifetime DE60023206T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US302463 1999-04-29
US09/302,463 US6076349A (en) 1999-04-29 1999-04-29 Hydrostatic automotive or high speed steering system

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60023206D1 DE60023206D1 (de) 2005-11-24
DE60023206T2 true DE60023206T2 (de) 2006-07-20

Family

ID=23167830

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60023206T Expired - Lifetime DE60023206T2 (de) 1999-04-29 2000-04-10 Hydrostatische Kraftfahrzeugservolenkung für erhöhte Geschwindigkeit

Country Status (5)

Country Link
US (1) US6076349A (de)
EP (1) EP1048549B1 (de)
JP (1) JP4465670B2 (de)
KR (1) KR100565982B1 (de)
DE (1) DE60023206T2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018125049A1 (de) * 2018-10-10 2020-04-16 Danfoss Power Solutions Aps Hydraulische Lenkanordnung

Families Citing this family (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6539710B2 (en) * 2001-02-09 2003-04-01 Eaton Corporation Hydrostatic steering system having improved steering sensing
US6560961B2 (en) * 2001-09-18 2003-05-13 Eaton Corporation Steering system with ability to stop steering wheel rotation
US20030230449A1 (en) * 2002-06-12 2003-12-18 Deere & Company Steered wheel angle sensor using hydraulic flow to steering cylinder
JP4632771B2 (ja) * 2004-02-25 2011-02-16 株式会社小松製作所 油圧操向方式の作業車両
US7283900B1 (en) * 2006-03-14 2007-10-16 Deere & Company Work vehicle steering system with flow-metering curve selection and associated method
US7516757B2 (en) * 2006-03-31 2009-04-14 Eaton Corporation Power beyond steering system
US7913800B2 (en) * 2006-10-30 2011-03-29 Deere & Company Steering system with variable flow rate amplification ratio and associated method
US7931112B2 (en) * 2008-05-02 2011-04-26 Eaton Corporation Isolation valve for a load-reaction steering system
KR200452112Y1 (ko) 2009-03-16 2011-02-01 복기용 자주식 엔진풀러의 파워 스티어링장치
US8857167B2 (en) 2010-03-05 2014-10-14 Steelhead Composites Integral accumulator/reservoir system
CN103895699B (zh) * 2012-12-28 2016-03-09 比亚迪股份有限公司 一种转向装置及遥控转向系统
JP6612079B2 (ja) * 2015-07-30 2019-11-27 イートン株式会社 作動油の流量増幅機能を有するステアリング装置

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4109679A (en) * 1976-04-23 1978-08-29 Eaton Corporation Controller for fluid pressure operated devices
DE2814230C3 (de) * 1978-04-03 1980-09-18 Danfoss A/S, Nordborg (Daenemark) Federanordnung zur Zentrierung eines Drehschieber-Steuerventils einer hydrostatischen Lenkeinheit
JP2669474B2 (ja) * 1989-07-12 1997-10-27 住友イートン機器株式会社 全油圧式パワーステアリング装置
US5101860A (en) * 1991-09-30 1992-04-07 Eaton Corporation Fluid controller and improved check valve arrangement therefor
JP3110643B2 (ja) * 1995-03-07 2000-11-20 シャープ株式会社 電子写真装置
US5960694A (en) * 1998-02-23 1999-10-05 Eaton Corporation Hydrostatic power steering system having reduced wheel slip

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018125049A1 (de) * 2018-10-10 2020-04-16 Danfoss Power Solutions Aps Hydraulische Lenkanordnung
DE102018125049B4 (de) * 2018-10-10 2020-08-20 Danfoss Power Solutions Aps Hydraulische Lenkanordnung

Also Published As

Publication number Publication date
EP1048549A2 (de) 2000-11-02
DE60023206D1 (de) 2005-11-24
JP4465670B2 (ja) 2010-05-19
JP2000335434A (ja) 2000-12-05
EP1048549B1 (de) 2005-10-19
KR20010029675A (ko) 2001-04-06
KR100565982B1 (ko) 2006-03-30
EP1048549A3 (de) 2003-01-02
US6076349A (en) 2000-06-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69004877T2 (de) Vollhydraulische Servolenkeinrichtung.
DE112004001258B4 (de) Vorrichtung zum Verschwenken lenkbarer Räder eines Fahrzeugs
DE19845814C2 (de) Hydraulische Lenkvorrichtung und das zugehörige Hydroventil
DE2410489A1 (de) Lenkung fuer fahrzeuge
DE60023206T2 (de) Hydrostatische Kraftfahrzeugservolenkung für erhöhte Geschwindigkeit
DE3833420C1 (en) All-wheel steering system
DE3031601C2 (de)
DE3738650C2 (de)
DE3435544A1 (de) Kraftverstaerktes lenksystem fuer ein fahrzeug
EP0116086A1 (de) Verfahren zur regelung der knickstabilität von strassenfahrzeugen mit mindestens zwei durch eine gelenkeinheit verbundenen fahrzeugteilen und gelenkeinheit zur durchführung des verfahrens
DE60218903T2 (de) Hydrostatisches Lenksystem mit verbessertem Lenkgefühl
DE19954505A1 (de) Aktive Lenkvorrichtung
DE102007033986A1 (de) Hydraulische Lenkeinrichtung mit Stromverstärkung und hydraulischer Sicherheitsfunktion
DE69431493T2 (de) System mit hydraulischen Ventil mit Steuerknüppel und Stellglied dafür
DE69219642T2 (de) Flüssigkeitssteuerung mit lastgesteuerter Priorität-Durchflussregelmöglichkeit
DE69314242T2 (de) Lenkgruppe zur Rückwärtsfahrt für eine Selbstlenkachse in Lastkraftwagen, Sattelzügen oder dergleichen
DE69013517T2 (de) Vierradlenkungssystem.
DE3731258A1 (de) Drehschieberventil fuer hydraulische hilfskraftlenkungen
DE2363646A1 (de) Servolenkung
EP2712787A2 (de) Landwirtschaftliches Fahrzeug mit Servolenkung
DE69934200T2 (de) Lastreaktive Lenkeinheit für Lenkzylinder mit ungleichen Flächen
DE19935021A1 (de) Hydrostatische Lenkvorrichtung
DE69112284T2 (de) Vierradlenkungsvorrichtung.
DE69614776T2 (de) Steuerventil für ein hydraulisches Lenksystem
DE10323435A1 (de) Servolenkungsvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition