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Hintergrund
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Die
vorliegende Erfindung betrifft durch Streckung lösbares Klebeband.
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Durch
Streckung lösbare
Klebebänder
werden häufig
zum Verkleben mit einem Substrat und danach zum Lösen von
dem Substrat nach dem Strecken verwendet. Durch Streckung lösbare Klebebänder sind
bei einer Vielzahl von Anwendungen nützlich, einschließlich z.
B. bei Zusammenfügungs-,
Verbindungs-, Verhaftungs- und Montageanwendungen. Das durch Streckung
lösbare
Klebeband kann von dem Substrat durch Strecken des Bandes in einem
Winkel zur Oberfläche
des Substrats, mit welchem es verklebt wird, entfernt werden.
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Zahlreiche,
durch Streckung lösbare
Klebebänder
sind, nachdem sie einmal mit einem Substrat, z. B. einer Gipskartonplatte
bzw. Leichtbauplatte, verklebt sind, sauber von dem Substrat entfernbar,
sodass es keinen auf dem Substrat zurückbleibenden sichtbaren Rest
und keine sichtbare Beschädigung
des Substrats gibt.
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Kommerziell
verfügbare,
durch Streckung lösbare
Klebebänder
schließen
Produkte ein, die unter der Handelsbezeichnung COMMAND von der Minnesota
Mining and Manufacturing Company, St. Paul, Minnesota, vertrieben
werden, und das Produkt, welches unter der Handelsbezeichnung POWER-STRIPS
von der Beiersdorf AG, Hamburg, Deutschland, vertrieben wird. Diese
Produkte sind als einzelne Streifen verfügbar, wobei ein Ende des Streifens
einen nicht klebenden Aufreißstreifen
bzw. Abreißlasche
einschließt,
um das Strecken des Streifens während
der Entfernung zu erleichtern.
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Durch
Streckung lösbare
Klebebänder
werden in einer Vielzahl an Anwendungen verwendet und werden auf
eine Vielzahl von Substraten aufgebracht, darin eingeschlossen lackierte
bzw. angestrichene Gipskartonplatten und Holz mit Decküberzug.
Die verfügbaren,
durch Streckung lösbaren
Klebebänder
haben jedoch Probleme, an Substraten wie Keramik und Glas in stark
feuchten Umgebungen, wie Duschen, Badezimmern und Küchen, die
Haftung aufrechtzuerhalten.
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Die
internationale Anmeldung WO 97/07172 offenbart doppelseitige, streckbare
Klebebänder
für die Verwendung
in herkömmlichen
Anwendungen, die insbesondere das Montieren oder verbinden eines
Gegenstands mit einer anderen Fläche
einschließen.
Die Klebebänder
weisen eine streckbare Trägerschicht,
plastisch oder elastisch, und einen geringer haftenden oder nichthaftenden
Teil einer Klebefläche
ein, sodass ein entsprechender größerer Klebebereich der anderen
Seite fester mit der Fläche
während
der Entfernung durch Strecken verhaftet bleibt, während der
Teil der einen Klebefläche
weniger fest verhaftet wird oder vollständig von deren Oberfläche abgelöst wird.
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Die
internationale Anmeldung WO 96/34028 offenbart klebrig gemachte
Zusammensetzungen, welche ein härtbares
segmentiertes Polydiorganosiloxan-Oligoharnstoff-Cpolymer umfassen, welches
alternierende weiche Polydiorganosiloxaneinheiten und harte Diisocyanatreste
aufweist, wobei die Diisocyanatreste das Diisocyanat minus die -NCO-Gruppen
sind. Die Einheiten werden miteinander durch Harnstoffbindungen
verbunden und das Copolymer besitzt Endgruppen, die unter Freiradikal-
oder Feuchtigkeitshärtungsbedingungen
reaktiv sind, sowie Silikatharz. Ebenfalls offenbart sind druckempfindliche
Klebstoffe, Schmelzkleber und vibrationsdämpfende Komposite.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Gemäß einem
Aspekt sieht die Erfindung eine durch Streckung lösbare Klebebandkonstruktion
vor, welche eine druckempfindliche Silikon-Klebstoffmasse, die eine
180°-Ablösefestigkeit
auf einem Glassubstrat bei 98 % relativer Feuchtigkeit von mindestens
etwa 5,47 N/dm zeigt und einen nicht klebenden Streifen bzw. einer
nicht klebenden Lasche einschließt. Gemäß einer Ausführungsform
schließt
die druckempfindliche Klebstoffmasse ein Silikonpolymer, gewählt aus
der Gruppe bestehend aus Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymeren, Polydiorganosiloxanpolymeren
und Mischungen davon, ein.
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In
einigen Ausführungsformen
schließt
die druckempfindliche Klebstoffmasse a) ein Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymer,
welches das Reaktionsprodukt von i) einem Polydiorganosiloxandiamin
mit einem Molekulargewicht von mindestens 5000 g/mol und ii) einem
Polyisocyanat umfasst, und b) etwa 30 Gew.-% bis etwa 70 Gew.-%
MQ-Harz ein. Gemäß anderen
Ausführungsformen
schließt
das Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymer
das Reaktionsprodukt eines Polydiorganosiloxandiamins mit einem
Molekulargewicht von mindestens 5000 g/mol, ein Polyamin und ein
Polyisocyanat ein. Gemäß einer
Ausführungsform
besitzt das Polyamin ein Molekulargewicht von nicht höher als
300 g/mol. In anderen Ausführungsformen
besitzt das Polydiorganosiloxandiamin ein Molekulargewicht von etwa
10.000 g/mol bis etwa 65.000 g/mol. Das Polydiorganosiloxandiamin
kann auch ein Molekulargewicht von etwa 25.000 g/mol bis etwa 50.000
g/mol haben.
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In
einer anderen Ausführungsform
schließt
das Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymer
das Reaktionsprodukt eines Polydiorganosiloxandiamins mit einem
Molekulargewicht von etwa 10.000 g/mol bis etwa 65.000 g/mol, nicht
mehr als 3 mol Polyamin (stärker
bevorzugt etwa 0,25 mol bis 2 mol Polyamin) und ein Polyisocyanat
ein.
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In
anderen Ausführungsformen
schließt
die druckempfindliche Klebstoffmasse etwa 40 Gew.-% bis etwa 60
Gew.-% MQ-Harz ein. In einigen Ausführungsformen schließt die druckempfindliche
Klebstoffmasse etwa 45 Gew.-% bis etwa 55 Gew.-% MQ-Harz ein.
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In
einigen Ausführungsformen
zeigt die druckempfindliche Klebstoffmasse eine 180°-Ablösefestigkeit auf
einem Glassubstrat bei 98 % relativer Feuchtigkeit von mindestens
etwa 21,9 N/dm. In einer weiteren Ausführungsform zeigt die druckempfindliche
Klebstoffmasse eine 180°-Ablösefestigkeit
auf einem Glassubstrat bei 98 % relativer Feuchtigkeit von mindestens
etwa 32,8 N/dm.
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In
einigen Ausführungsformen
besitzt die druckempfindliche Klebstoffmasse einen Modul bei –17°C von nicht
höher als
etwa 1 × 107 Pa. In anderen Ausführungsformen besitzt die druckempfindliche
Klebstoffmasse einen Modul bei 1 Radiant/Sekunde und –17°C von nicht
höher als
etwa 5 × 106 Pa. In einer weiteren Ausführungsform
besitzt die druckempfindliche Klebstoffmasse einen Modul bei 1 Radiant/Sekunde
und –17°C von nicht
höher als
etwa 2 × 106 Pa.
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In
einer weiteren Ausführungsform
schließt
das Band einen druckempfindlichen Klebstoffschaum ein.
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In
anderen Ausführungsformen
schließt
das Band weiter eine Trägerunterlage
ein, und die druckempfindliche Klebstoffmasse wird auf die Trägerunterlage
aufgebracht. Gemäß einer
Ausführungsform
ist die Trägerunterlage
gewählt
aus der Gruppe bestehend aus elastischen Trägerunterlagen, stark dehnbaren
Trägerunterlagen
und im Wesentlichen unelastischen Trägerunterlagen, und Kombinationen
hiervor. In einer weiteren Ausführungsform
schließt
die Trägerunterlage eine
Folie gewählt
aus der Gruppe bestehend aus einer Einzelschicht, einer Mehrfachschicht,
gewebten, nicht-gewebten
und porösen
Folien und Kombinationen hiervon, ein. In anderen Ausführungsformen
schließt
die Trägerunterlage
eine Schicht aus einer polymeren Folie und eine Schicht aus polymerem
Schaumstoff ein. In einer weiteren Ausführungsform schließt die Trägerunterlage eine
Schicht aus Schaumstoff, eine erste, auf einer ersten Fläche des
Schaumstoff aufgebrachte Folie und eine zweite, auf einer zweiten
Fläche
des Schaumstoffs aufgebrachte Folie ein.
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In
einigen Ausführungsformen
schließt
die Trägerunterlage
eine behandelte Fläche
ein, die druckempfindliche Klebstoffmasse ist auf der behandelten
Fläche
der Trägerunterlage
aufgebracht und zeigt eine größere Adhäsion an
der behandelten Trägerunterlage
im Vergleich zu einer unbehandelten Trägerunterlage.
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In
einer weiteren Ausführungsform
schließt
das Band weiter eine Grundierungsmasse ein, die zwischen der druckempfindlichen
Klebstoffmasse und der Trägerunterlage
aufgebracht ist.
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In
anderen Ausführungsformen
wird eine druckempfindliche Klebstoffmasse auf eine erste Hauptfläche der
Trägerunterlage
und eine zweite Hauptfläche
der Trägerunterlage
gegenüberliegend
der ersten Hauptfläche
aufgebracht.
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In
einer Ausführungsform
ist, wenn ein erstes Substrat mit einem zweiten Substrat durch das
durch Streckung lösbare
druckempfindliche Klebeband verklebt wird, das durch Streckung lösbare druckempfindliche
Klebeband zur völligen
Trennung von dem ersten Substrat oder dem zweiten Substrat vor der
völligen Trennung
von dem anderen aus dem ersten Substrat oder dem zweiten Substrat
in der Lage.
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Gemäß einigen
Aspekten sieht die Erfindung eine Anordnung vor, welche eine Vorrichtung
zum Halten eines Gegenstands und ein oben beschriebenes, durch Streckung
lösbares
druckempfindliches Klebeband einschließt, das auf eine Fläche der
Vorrichtung aufgebracht ist, ein. Gemäß einer Ausführungsform
ist die Vorrichtung zum Halten eines Gegenstands, gewählt aus
der Gruppe, bestehend aus Nassrasierer, Flasche, Seifenstück und Kombinationen
hiervon, in der Lage.
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Gemäß anderen
Aspekten sieht die Erfindung ein Verfahren zum Verkleben der oben
beschriebenen Anordnung mit einem Substrat in entfernbarer Weise
vor. Das Verfahren schließt
das Kontaktieren des Substrats mit dem durch Streckung lösbaren druckempfindlichen
Klebeband ein, sodass die Vorrichtung mit dem Substrat durch das
durch Streckung lösbare
druckempfindliche Klebeband verklebt wird und der nicht klebrige Streifen
für das
Anfassen durch einen Verbraucher verfügbar wird. Gemäß einer
Ausführungsform
schließt
das Verfahren weiter das Abziehen des Streifens ab, sodass sich
das druckempfindliche Klebeband streckt und von mindestens einem
aus der Vorrichtung und dem Substrat ablöst. In einigen Ausführungsformen
schließt das
Verfahren das entfernbare Verkleben der Anordnung mit einem Substrat,
gewählt
aus der Gruppe bestehend aus Glas, Keramik, Porzellan und Kombinationen
hiervon, ein. In anderen Ausführungsformen
wird das Substrat in einer stark feuchten Umgebung aufgebracht.
In einer weiteren Ausführungsform
befindet sich das Substrat an einer Stelle, die aus der Gruppe gewählt wird,
welche aus einer Dusche, einem Dampfraum, einer Badewanne und einem
Kühlschrank
besteht. Gemäß einer
Ausführungsform
befindet sich das Substrat an einer Stelle, die aus der Gruppe,
bestehend aus einem Kühlapparat
bzw. Kühlschrank
und einem tragbaren Kühler,
gewählt
ist.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt sieht die Erfindung ein Kit vor, welches eine Vorrichtung
zum Halten eines Gegenstands und ein durch Streckung lösbares druckempfindliches
Klebeband einschließt,
das zur Bildung einer Verklebung mit einer Oberfläche der
Vorrichtung und mit einem Substrat in der Lage ist, wobei das Band
eine druckempfindliche Silikon-Klebstoffmasse
einschließt,
die eine 180°-Ablösefestigkeit
an einem Glassubstrat bei 98 % relativer Feuchtigkeit von mindestens
etwa 5,47 N/dm zeigt. In einigen Ausführungsformen schließt das durch
Streckung lösbare
Klebeband weiter einen nicht klebenden Streifen ein. In anderen Ausführungsformen
schließt
die druckempfindliche Klebstoffmasse ein Silikonpolymer ein, das
gewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymeren,
Polydiorganosiloxanpolymeren und Mischungen hiervon. In einer Ausführungsform,
wenn die Vorrichtung mit einem Substrat durch das durch Streckung
lösbare
druckempfindliche Klebeband verklebt wird, kann das durch Streckung
lösbare
druckempfindliche Klebeband vollständig von dem anderen aus der
Vorrichtung oder dem Substrat vor der vollständigen Ablösung abgelöst werden.
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Die
Erfindung sieht ein durch Streckung lösbares Klebeband bereit, welches
eine Verklebung mit silicatischen Substraten, einschließlich z.
B. Glas, Keramik, Porzellan und glasartige Substrate, in stark feuchten und
nassen Umgebungen, z. B. Badezimmer, Dusche, Küche und Poolbereichen, aufrechterhalten
kann. Das durch Streckung lösbare
Klebeband kann auch zur Ausbildung und Aufrechterhaltung einer Verklebung
mit einem Substrat bei relativ niedrigen Temperaturen formuliert
werden und eignet sich gut für
Anwendungen in Niedertemperaturumgebungen, darin eingeschlossen
z. B. die Montage im Freien bei kühlerem Wetter und Montage in
Kühlapparaten.
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Das
durch Streckung lösbare
druckempfindliche Klebeband zeigt auch eine gute UV-Beständigkeit und
eignet sich für
die Verwendung in Anwendungen, wo eine UV-Exposition möglich ist, darin eingeschlossen z.
B. Fenster, Außenanwendungen
und Kraftfahrzeuge.
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In
einigen Ausführungsformen
lässt sich
das durch Streckung lösbare
Klebeband sauber von einer Vielzahl von Substraten entfernen, darin
eingeschlossen z. B. Glas, Keramik und lackierte Gipskartonplatten, und
zwar ohne Beschädigung
des Substrat. Das durch Streckung lösbare druckempfindliche Klebeband
zeigt eine gute Haftung an einem weiten Bereich an Flächen und
Substraten, passt sich an raue Flächen an und kann so formuliert
werden, um Hochbelastungs-Schereigenschaften und einen raschen Adhäsionsaufbau
zu zeigen. Das durch Streckung lösbare
druckempfindliche Klebeband kann auch so konstruiert sein, um sich
vollständig
von einem ersten Substrat abzulösen,
mit welchem es verklebt wird, bevor es vollständig von einem zweiten Substrat,
mit welchem es verklebt ist, abgelöst wird.
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Andere
Merkmale der Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
davon und aus den Ansprüchen
ersichtlich.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Die 1 ist
eine Draufsicht eines durch Streckung lösbaren druckempfindlichen Klebebandes
mit einem nicht klebenden Streifen.
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Die 2 ist
eine Seitenansicht eines durch Streckung lösbaren druckempfindlichen Klebebandes, welches
eine Trägerunterlage
einschließt.
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Die 3a ist
eine Seitenansicht des durch Streckung lösbaren druckempfindlichen Klebebandes
von 2, das mit einem Substrat verhaftet ist.
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Die 3b ist
eine Schnittansicht von der Seite eines teilweise gestreckten Bandes
von 3a.
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Die 3c ist
eine Schnittansicht von der Seite eines weiter gestreckten Bandes
von 3b.
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Die 4 ist
eine Schnittansicht von der Seite eines Montage- bzw. Befestigungshakens,
der mit einem Substrat durch ein durch Streckung lösbares druckempfindliches
Klebeband verklebt ist.
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Die 5 ist
eine Schnittansicht von der Seite eines teilweise gestreckten Bandes
der Anordnung von 4.
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Die 6 ist
eine Schnittansicht von der Seite eines Befestigungshakens, der
mit einem Substrat verklebt ist, jedoch eine andere Ausführungsform
eines durch Streckung lösbaren
druckempfindlichen Klebebandes.
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Die 7 ist
eine Schnittansicht von der Seite eines teilweise gestreckten Bandes
der Anordnung von 6.
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Ausführliche
Beschreibung
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Bezug
nehmend auf die Figuren, in welchen gleiche Kennzeichnungsziffern
zur Bezeichnung der Merkmale insgesamt und zunächst bezüglich 1 verwendet
werden, ist ein durch Streckung lösbares druckempfindliches Klebeband 10 gezeigt,
welches eine durch Streckung lösbare
druckempfindliche Klebstoffmasse 12 und einen nicht klebenden
Streifenteil 14 einschließt. Die 2 und 3 veranschaulichen ein durch Streckung
lösbares
druckempfindliches Klebeband 10', welches eine durch Streckung
lösbare
druckempfindliche Klebstoffmasse 12, die auf eine Trägerunterlage 16 aufgebracht
wird, einschließt.
Alternativ kann die durch Streckung lösbare druckempfindliche Klebstoffmasse
ohne eine Trägerunterlage
wie in den 4 und 5 veranschaulicht
verwendet werden.
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Das
durch Streckung lösbare
druckempfindliche Klebeband ist zur Ausbildung einer Klebeverbindung mit
einem Substrat und zur Aufrechterhaltung der Adhäsion an dem Substrat in stark
feuchten Umgebungen in der Lage. Die druckempfindliche Klebstoffmasse
kann so formuliert werden, um die gewünschte 180°-Ablösefestigkeit an einem Glassubstrat
bei Raumtemperatur und 98 % relativer Feuchtigkeit zu zeigen. Vorzugsweise
zeigt die druckempfindliche Klebstoffmasse eine 180°-Ablösefestigkeit
an einem Glassubstrat bei Raumtemperatur und 98 % relativer Feuchtigkeit
von mindestens etwa 5,47 N/dm (5 oz./in). Die druckempfindliche
Klebstoffmasse kann auch so formuliert werden, um eine 180°-Ablösefestigkeit
an einem Glassubstrat bei Raumtemperatur und 98 % relativer Feuchtigkeit
von mindestens etwa 21,89 N/dm (20 oz./in) oder mindestens etwa
32,83 N/dm (30 oz/in) zu zeigen.
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Das
durch Streckung lösbare
druckempfindliche Klebeband ist vorzugsweise so formuliert, um eine Klebeverbindung
an einem Substrat bei niedrigen Temperaturen auszubilden und aufrechtzuerhalten.
Ein Maß für die druckempfindliche
Klebeeigenschaft einer Zusammensetzung ist der Scherspeichermodul.
Bevorzugte druckempfindliche Klebstoffmassen haben einen Scherungsspeichermodul
bei 1 Radiant/Sekunde und –17°C von nicht
höher als
etwa 1 × 107 Pa, vorzugsweise nicht höher als
etwa 5 × 106 Pa, stärker
bevorzugt nicht höher
als 2 × 106 Pa, am meisten bevorzugt nicht höher als
5 × 105 Pa.
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Das
druckempfindliche Klebeband ist dehnbar, streckbar und vorzugsweise
sauber entfernbar (d. h. es lässt
keinen sichtbaren Rest zurück)
von einer Vielzahl an Substraten, darin eingeschlossen z. B. Glas,
Keramik, lackierte Gipskartonplatten und Holz mit Decküberzug,
z. B. gebeiztes und lasiertes Holz. Das druckempfindliche Klebeband
kann, nachdem es mit einem Substrat verklebt wurde, auch von dem
Substrat ohne eine Beschädigung
des Substrats entfernt werden.
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Beispiele
für geeignete
druckempfindliche Klebstoffmassen schließen eine Klebstoffmasse auf
Silikonbasis ein.
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Nützliche
druckempfindliche Klebstoffmassen auf Silikonbasis schließen ein
klebrig machendes MQ-Harz und ein Silikonpolymer ein. Das klebrig
machende MQ-Harz
und das Silikonpolymer können
in der Form z. B. einer Mischung von klebrig machendem MQ-Harz und
Silikonpolymer, eines Reaktionsprodukts von klebrig machendem MQ-Harz
und Silikonpolymer, z. B. eines Reaktionsprodukts vom Kondensations-Härtungs-
und Additions-Härtungstyp,
oder einer Kombination hiervon vorliegen. Vorzugsweise liegt das
Silikonpolymer in der druckempfindlichen Klebstoffmasse auf Silikonbasis
in einer Menge von etwa 30 Gew.-% bis etwa 70 Gew.-%, stärker bevorzugt
von 35 Gew.-% bis 65 Gew.-% vor. Das klebrig machende MQ-Harz liegt in
der druckempfindlichen Klebstoffmasse auf Silikonbasis in einer
Menge von etwa 30 Gew.-% bis etwa 70 Gew.-%, bevorzugt von etwa
40 Gew.-% bis etwa 60 Gew.-%, stärker
bevorzugt von 45 Gew.-% bis 55 Gew.-% vor.
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Nützliche
klebrig machende MQ-Harze schließen z. B. MQ-Silikonharze, MQD-Silikonharze
und MQT-Silikonharze ein, welche ebenfalls als copolymere Silikonharze
bezeichnet werden können
und welche vorzugsweise ein zahlenmittleres Molekulargewicht von
etwa 100 bis etwa 50.000, stärker
bevorzugt von etwa 500 bis etwa 20.000 aufweisen und allgemein Methylsubstituenten
aufweisen. Die MQ-Silikonharze schließen sowohl nicht-funktionelle
als auch funktionelle Harze ein, wobei die funktionellen Harze eine
oder mehrere Funktionalitäten
haben, einschließlich
beispielsweise siliciumgebundener Wasserstoff, siliciumgebundenes
Alkenyl und Silanol.
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MQ-Silikonharze
sind copolymere Silikonharze mit R'3SiO1/2-Einheiten (M-Einheiten) und SiO4/2-Einheiten (Q-Einheiten). Solche Harze sind zum Beispiel
in der Encyclopedia of Polymer Science and Engineering, Bd. 15,
John Wiley & Sons,
New York (1989), SS. 265 bis 270, und den US-Patenten Nr. 2 676
182; 3 627 851; 3 772 247; und 5 248 739 beschrieben. MQ-Silikonharze
mit funktionellen Gruppen sind in dem US-Patent Nr. 4 774 310, welches
Silylhydridgruppen beschreibt, dem US-Patent Nr. 5 262 558, welches
Vinyl- und Trifluorpropylgruppen beschreibt, und dem US-Patent Nr.
4 707 531, welches Silylhydrid- und Vinylgruppen beschreibt, beschrieben.
Die oben beschriebenen Harze werden allgemein in einem Lösungsmittel
hergestellt. Getrocknete oder lösungsmittelfreie
MQ-Silikonharze werden wie in den US-Patenten Nr. 5 319 040; 5 302 685;
und 4 935 484 beschrieben hergestellt.
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MQD-Silikonharze
sind Terpolymere mit R'3SiO1/2-Einheiten
(M-Einheiten), SiO4/2-Einheiten (Q-Einheiten)
und R'2SiO2/2-Einheiten (D-Einheiten), wie z. B. in
dem US-Patent Nr.
5 110 890 und der japanischen Kokai HEI 2-36234 beschrieben.
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MQT-Silikonharze
sind Terpolymere mit R3SiO1/2-Einheiten
(M-Einheiten), SiO4/2-Einheiten (Q-Einheiten)
und RSiO3/2-Einheiten (T-Einheiten) (MQT-Harze).
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Kommerziell
verfügbare
MQ-Harze schließen
SR-545 MQ-Harz in
Toluol, verfügbar
von General Electric Co., Silicone Resins Division (Waterford, N.Y.),
MQOH-Harze, welches MQ-Silikonharze in Toluol sind, verfügbar von PCR,
Inc. (Gainesville, Fla.), ein. Solche Harze werden allgemein in
einem organischen Lösungsmittel
bereitgestellt. Diese organischen Lösungen von MQ-Silikonharz können so
wie sie sind verwendet werden oder können durch eine Reihe von im
Fachbereich bekannten Techniken, z. B. Sprühtrocknen, Ofentrocknen und
Dampftrennung, getrocknet werden, unter Vorsehung eines MQ-Silikonharzes
mit 100 % nicht-flüchtigem
Gehalt. Das MQ-Silikonharz kann auch Mischungen von zwei oder mehr
Silikonharzen einschließen.
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Ein
Beispiel für
eine nützliche
Klasse von Silikonpolymeren sind Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymere.
Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymere schließen das Reaktionsprodukt eines
Polydiorganosiloxandiamins (auch als Silikondiamin bezeichnet),
ein Diisocyanat und gegebenenfalls ein organisches Polyamin ein.
Geeignete Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymere
sind durch die folgende Wiederholungseinheit repräsentiert:
worin
jedes
R eine Einheit ist, welche unabhängig
eine Alkyleinheit, vorzugsweise mit etwa 1 bis 12 Kohlenstoffatomen,
und beispielsweise substituiert ist durch Trifluoralkyl- oder Vinylgruppen,
einen Vinylrest oder höheren Alkenylrest,
vorzugsweise angegeben durch die Formel R
2 (CH
2)
aCH=CH
2,
worin R
2 -(CH
2)
b- oder -(CH
2)
cCH=CH- ist, und a 1, 2 oder 3 ist; b 0,
3 oder 6 ist; und c 3, 4 oder 5 ist, eine Cycloalkyleinheit mit
etwa 6 bis 12 Kohlenstoffatomen und durch Alkyl-, Fluoralkyl- und
Vinylgruppen substituiert sein kann, oder eine Aryleinheit vorzugsweise
mit etwa 6 bis 20 Kohlenstoffatomen und beispielsweise durch Alkyl-,
Cycloalkyl-, Fluoralkylaridvinylgruppen substituiert sein kann,
ist oder R eine Perfluoralkylgruppe ist, wie in dem US-Patent Nr.
5 028 679 beschrieben, oder eine fluorhaltige Gruppe, wie in dem
US-Patent Nr. 5 236 997 beschrieben, oder eine Perfluorether enthaltende
Gruppe, wie in den US-Patenten Nr. 4 900 474 und 5 118 775 beschrieben, ist;
vorzugsweise mindestens 50 % der R-Einheiten Methylreste sind, wobei
der Rest einwertige Alkyl- oder substituierte Alkylreste mit 1 bis
12 Kohlenstoffatomen, Alkenylenreste, Phenylreste oder substituierte
Phenylreste sind;
jedes Z ein mehrwertiger Rest ist, welcher
ein Arylenrest oder ein Aralkylenrest vorzugsweise mit etwa 6 bis 20
Kohlenstoffatomen, ein Alkylen- oder Cycloalkylenrest vorzugsweise
mit etwa 6 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, vorzugsweise Z 2,6-Tolylen-4,4'-methylendiphenylen, 3,3'-Dimethoxy-4,4'-biphenylen, Tetramethyl-m-xylylen,
4,4'-Methylendicyclohexylen,
3,5,5-Trimethyl-3-methylencyclohexylen, 1,6-Hexamethylen, 1,4-Cyclohexylen, 2,2,4-Trimethylhexylen
und Mischungen davon ist;
jedes Y ein mehrwertiger Rest ist,
welcher unabhängig
ein Alkylenrest von 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, ein Aralkylenrest
oder ein Arylenrest vorzugsweise mit 6 bis 20 Kohlenstoffatomen
ist;
jedes D gewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus Wasserstoff, einem Alkylrest von
1 bis 10 Kohlenstoffatomen, Phenyl und ein Rest, welcher eine Ringstruktur,
die B oder Y einschließt,
unter Bildung eines Heterozyklus komplettiert;
wobei B ein
mehrwertiger Rest ist, gewählt
aus der Gruppe bestehend aus Alkylen, Aralkylen, Cycloalkylen, Phenylen,
Polyalkylenoxid, einschließlich
zum Beispiel Polyethylenoxid, Polypropylenoxid, Polytetramethylenoxid
und Copolymeren und Mischungen davon;
m eine Zahl von 0 bis
etwa 1000 ist;
n eine Zahl von mindestens 1 ist; und
p
eine Zahl von mindestens 10, vorzugsweise etwa 15 bis etwa 2000,
stärker
bevorzugt 30 bis 1500 ist.
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Nützliche
Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymere sind z. B. in den US-Patenten
Nr. 5 512 650, 5 214 119 und 5 461 134, WO 96/35458, WO 98/17726,
WO 96/34028, WO 96/34030 und WO 97/40103 offenbart.
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Beispiele
für nützliche
Silikondiamine, die bei der Herstellung von Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymeren
verwendet werden, schließen
Polydiorganosiloxandiamine ein, angegeben durch die Formel:
worin R, Y, D und p jeweils
wie oben definiert sind. Vorzugsweise ist das zahlenmittlere Molekulargewicht
der Polydiorganosiloxandiamine höher
als etwa 700.
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Nützliche
Polydiorganosiloxandiamine schließen jegliche Polydiorganosiloxandiamine
ein, welche unter die Formel II weiter oben fallen, und schließen jene
Polydiorganosiloxandiamine mit Molekulargewichten im Bereich von
etwa 700 bis 150.000, vorzugsweise von etwa 10.000 bis etwa 60.000,
stärker
bevorzugt von etwa 25.000 bis etwa 50.000 ein. Geeignete Polydiorganosiloxandiamine
und Verfahren zur Herstellung von Polydiorganosiloxandiaminen sind
z. B. in den US-Patenten Nr. 3 890 269, 4 661 577, 5 026 890 und
5 276 122, den internationalen Patentveröffentlichungen Nr. WO 95/03354
und WO 96/35458 offenbart.
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Beispiele
für nützliche
Polydiorganosiloxandiamine schließen Polydimethylsiloxandiamin,
Polydiphenylsiloxandiamin, Polytrifluorpropylmethylsiloxandiamin,
Polyphenylmethylsiloxandiamin, Polydiethylsiloxandiamin, Polydivinylsiloxandiamin,
Polyvinylmethylsiloxandiamin, Poly(5-hexenyl)methylsiloxandiamin und Mischungen
und Copolymere davon ein.
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Geeignete
Polydiorganosiloxandiamine sind kommerziell verfügbar zum Beispiel von Shin
Etsu Silicones of America, Inc., Torrance, CA, und Huls America,
Inc. Vorzugsweise sind die Polydiorganosiloxandiamine im Wesentlichen
rein und werden wie in dem US-Patent Nr. 5 214 119 offenbart hergestellt.
Polydiorganosiloxandiamine mit einer derartig hohen Reinheit werden
aus der Reaktion von cyclischen Organosilanen und Bis(aminoalkyl)disiloxanen
unter Verwendung eines wasserfreien Aminoalkyl-funktionellen Silanolat-Katalysators,
wie Tetramethylammonium-3-aminopropyl-dimethylsilanolat,
vorzugsweise in einer Menge von weniger als 0,15 Gew.-%, bezogen
auf das Gewicht der Gesamtmenge von cyclischem Organosiloxan, mit
dem Reaktionslauf in zwei Stufen hergestellt. Besonders bevorzugte
Polydiorganosiloxandiamine werden unter Verwendung von Cäsium- und
Rubidiumkatalysatoren hergestellt und sind in dem US-Patent Nr.
5 512 650 offenbart.
-
Die
Polydiorganosiloxandiaminkomponente liefert ein Mittel zum Einstellen
des Moduls des resultierenden Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymers.
Im Allgemeinen liefern hochmolekulargewichtige Polydiorganosiloxandiamine
Copolymere mit einem niedrigeren Modul, wohingegen niedermolekulargewichtige
Polydiorganosiloxanpolyamine Copolymere mit einem höheren Modul
liefern.
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Beispiele
für nützliche
Polyamine schließen
Polyoxyalkylendiamine einschließlich
z. B. Polyoxyalkylendiamine, die kommerziell unter der Handelsbezeichnung
D-230, D-400, D-2000, D-4000, ED-2001
und EDR-148 von der Hunstman Corporation (Houston, Texas) erhältlich sind,
Polyoxyalkylentriamine, einschließlich z. B. Polyoxyalkylentriamine,
die kommerziell unter den Handelsbezeichnungen T-403, T-3000 und T-5000 von
Hunstman verfügbar
sind, und Polyalkylene, einschließlich z. B. Ethylendiamin und
Polyalkylene, verfügbar
unter den Handelsbezeichnungen Dytek A und Dytek EP von DuPont (Wilmington,
Delaware), ein.
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Das
optionale Polyamin liefert ein Mittel zum Modifizieren des Moduls
des Copolymers. Die Konzentration, der Typ und das Molekulargewicht
des organischen Polyamins beeinflussen den Modul des Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymers.
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Das
Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymer schließt vorzugsweise Polyamin in
einer Menge von nicht mehr als etwa 3 mol, stärker bevorzugt von etwa 0,25
bis etwa 2 mol ein. Vorzugsweise besitzt das Polyamin ein Molekulargewicht
von nicht mehr als etwa 300 g/mol.
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Es
kann jegliches Polyisocyanat, einschließlich beispielsweise Diisocyanate
und Triisocyanate, die zur Umsetzung mit den oben beschriebenen
Polyaminen in der Lage sind, bei der Herstellung des Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymers
verwendet werden. Beispiele für
geeignete Diisocyanate schließen
aromatische Diisocyanate, wie 2,6-Toluoldiisocyanat, 2,5-Toluoldiisocyanat,
2,4-Toluoldiisocyanat, m-Phenylendiisocyanat, p-Phenylendiisocyanat,
Methylenbis(o-chlorphenyldiisocyanat), Methylendiphenylen-4,4'-diisocyanat, Polycarbodiimid-modifiziertes Methylendiphenylendiisocyanat,
(4,4'-Diisocyanato-3,3',5,5'-tetraethyl)diphenylmethan,
4,4-Diisocyanato-3,3'-dimethoxybi-phenyl(o-dianisidindiisocyanat),
5-Chlor-2,4-toluoldiisocyanat und 1-Chlormethyl-2,4-diisocyanatobenzol,
aromatische aliphatische Diisocyanate, wie m-Xylylendiisocyanat
und Tetramethyl-m-xylylendiisocyanat, aliphatische Diisocyanate,
wie 1,4-Diisocyanatobutan, 1,6-Diisocyanatohexan,
1,12-Diisocyanatododecan und 2-Methyl-1,5-diisocyanatopentan
und cycloaliphatische Diisocyanate, wie Methylendicyclohexylen-4,4'-diisocyanat, 3-Isocyanatomethyl-3,5,5-trimethylcyclohexylisocyanat
(Isophorondiisocyanat) und Cyclohexylen-1,4-diisocyanat ein.
-
Jegliches
Triisocyanat, das mit einem Polyamin, und insbesondere mit dem Polydiorganosiloxandiamin
reagieren kann, ist geeignet. Beispiele für solche Triisocyanate schließen z. B.
polyfunktionelle Isocyanate, wie jene, die aus Biureten, Isocyanuraten
und Addukten gebildet werden, ein. Beispiele für kommerziell verfügbare Polyisocyanate
schließen
Teile der Reihe von Polyisocyanaten ein, die unter den Handelsbezeichnungen
DESMODUR und MONDUR von Bayer und PAPI von Dow Plastics verfügbar sind.
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Das
Polyisocyanat liegt vorzugsweise in einer stöchiometrischen Menge auf Basis
der Menge an Polydiorganosiloxandiamin und optionalem Polyamin vor.
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Das
Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymer kann durch Verfahren auf Lösungsmittelbasis,
lösungsmittelfreie
Verfahren oder eine Kombination hieraus hergestellt werden. Nützliche
Verfahren auf Lösungsmittelbasis
sind z. B. in Tyagi et al., "Segmented
Organosiloxane Copolymers: 2. Thermal and Mechanical Properties of
Siloxane-Urea Copolymers" (Segmentierte
Organosiloxancopolymere: 2. Thermische und mechanische Eigenschaften
von Siloxan-Harnstoff-Copolymeren), Polymer, Bd. 25, Dezember 1984,
und US-Patent Nr. 5 214 119 (Leir et al.) beschrieben. Nützliche
Verfahren zur Herstellung von Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymeren sind
ebenfalls z. B. in den US-Patenten Nr. 5 512 650, 5 214 119 und
5 461 134, WO 96/35458, WO 98/17726, WO 96/34028 und WO 97/40103
beschrieben.
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Druckempfindliche
Klebstoffmassen auf Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymer-Basis
können
ebenfalls durch Verfahren auf Lösungsmittelbasis,
lösungsmittelfreie
Verfahren oder eine Kombination davon hergestellt werden.
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In
Verfahren auf Lösungsmittelbasis
kann das MQ-Silikonharz
vor, während
oder nachdem die Polyamine und Polyisocyanate in die Reaktionsmischung
eingeführt
wurden, eingeführt
werden. Das Reaktion der Polyamine und der Polyisocyanate wird in
einem Lösungsmittel
oder einer Mischung von Lösungsmitteln durchgeführt. Die
Lösungsmittel
sind vorzugsweise mit den Polyaminen und Polyisocyanaten nicht reaktiv.
Die Ausgangsmaterialien und Endprodukte bleiben vorzugsweise vollständig in
den Lösungsmitteln
während
und nach der Vollendung der Polymerisation mischbar. Diese Reaktionen
können
bei Raumtemperatur oder bis zum Siedepunkt des Reaktionslösungsmittels
durchgeführt
werden. Die Reaktion wird vorzugsweise bei Umgebungstemperatur bis
zu 50°C
durchgeführt.
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Bei
im Wesentlichen lösungsmittelfreien
Verfahren werden die Polyamine und das Polyisocyanat und das MQ-Silikonharz in einem
Reaktor gemischt und die Reaktanten werden reagieren gelassen unter
Bildung des Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymers, welches mit dem
MQ-Harz die druckempfindliche Klebstoffmasse bildet.
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Ein
nützliches
Verfahren, welches eine Kombination eines Verfahrens auf Lösungsmittelbasis
und eines lösungsmittelfreien
Verfahrens einschließt,
schließt
das Herstellen des Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymers unter Verwendung eines
lösungsmittelfreien
Verfahrens und das anschließende
Mischen des Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymers mit der MQ-Harzlösung in
einem Lösungsmittel
ein. Vorzugsweise wird die druckempfindliche Klebstoffmasse auf
Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymer-Bais gemäß dem oben beschriebenen Kombinationsverfahren
hergestellt, um eine Mischung aus einem Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymer und MQ-Harz
zu bilden.
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Ein
weiteres Beispiel für
eine nützliche
Klasse von Silikonpolymeren sind Polydiorganosiloxanpolymere. Geeignete
Polydiorganosiloxanpolymere schließen z. B. Polydimethylsiloxan
und Polydimethyldiphenylsiloxanpolymere mit Silanol-Funktionalität oder Alkenyl-Funktionalität ein.
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Die
druckempfindlichen Silikon-Klebstoffmassen auf Basis von Silikon-Poly-diorganosiloxan
können durch
Umsetzen des MQ-Harzes und des Polydiorganosiloxans gebildet werden.
Um eine solche Reaktion zu erreichen, wurden üblicherweise zwei unterschiedliche
Reaktionschemien verwendet: die Kondensationschemie und die Additons-Härtungs-Chemie.
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Kurzum,
die Kondensationschemie schließt
das Beimischen von Silanol-funktionellen klebrig machenden MQ-Harzen
ein, welche Triorganosiloxyeinheiten und SiO4/2-Einheiten mit Polydiorganosiloxanen
mit Silanol-Endblockungen
einschließen,
wie z. B. in den US-Patenten
Nr. 2 736 721, 2 814 601, 4 309 520, 4 831 070, 2 857 356, 3 528
940 und 5 308 887 und dem britischen Patent Nr. 998 232 beschrieben.
Das MQ-Harz und das Polydiorganosiloxan kann zwischenkondensiert werden,
was für
eine innere und Zwischenkondensation innerhalb der Klebstoffmasse
sorgt. Die Kondensation zwischen dem copolymeren Silikonharz und
dem Polydiorganosiloxan kann entweder in Gegenwart eines Katalysators
bei Umgebungs- oder erhöhter
Temperatur oder in Abwesenheit eines Katalysators bei erhöhten Temperaturen
bewirkt werden.
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Eine
druckempfindliche Silikon-Klebstoffmasse, welche das Zwischenkondensationsprodukt
eines Silanolfunktionellen Polydiorganosiloxans und eines Silanolfunktionellen
MQ-Harzes einschließt,
wie weiter oben erläutert,
kann wahlweise einen Freiradikal-Polymerisationskatalysator,
wie ein Diarylperoxid-Vernetzungsmittel,
einschließen,
um die Klebstoffmasse zu vernetzen, um dadurch die Hochtemperatur-Schereigenschaften
der druckempfindlichen Silikon-Klebstoffmasse
bei nur einem geringen Verlust an Ablösehaftung zu verbessern, wie
in "The Handbook
of Pressure-Sensitive Adhesive Technology" (Handbuch der Technologie von druckempfindlichen
Klebstoffen), (Satas, 1982), gelehrt.
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Druckempfindliche
Silikon-Klebstoffmassen, die durch Additions-Härtungs-Chemie hergestellt werden,
schließen
allgemein Polydiorganosiloxane mit Alkenylgruppen, MQ-Silikonharze, die
R3SiO1/2- und SiO4/2-Struktureinheiten einschließen, wobei
R wie zuvor definiert ist, mit einer oder mehreren der folgenden Funktionalitäten: silikongebundener
Wasserstoff, silikongebundene Alkenylgruppen, wie jene, die gewählt sind aus
der Gruppe bestehend aus Vinyl-, Allyl-, Propenyl- und höheren Alkenylgruppen;
oder Silanol, wahlweise einem vernetzenden oder kettenverlängernden
Mittel, und Pt oder einem anderen Edelmetall-Hydrosilylierungskatalysator, um das
Härten
der druckempfindlichen Silikon-Klebstoffmasse zu bewirken, ein.
Beispiele für solche
Zusammensetzungen sind in den US-Patenten Nr. 3 527 842; 3 983 298;
4 774 297; den europäischen Patentveröffentlichungen
Nr. 355 991 und 393 426 und der Kokai HEI 2-58587 zu finden.
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Es
sind weite Bereiche an kommerziell verfügbaren druckempfindlichen Silikon-Klebstoffen
geeignet. Beispiele für
solche druckempfindlichen Silikon-Klebstoffmassen schließen 280A,
282, 7355, 7358, 7502, 7657, Q2-7406, Q2-7566 und Q2-7735 von Dow
Corning; PSA 590, PSA 600, PSA 595, PSA 610, PSA 518 (mittlerer
Phenylgehalt), PSA 6574 (hoher Phenylgehalt) und PSA 529, PSA 750-D1,
PSA 825-D1 und PSA 800-C von General Electric ein. Ebenfalls nützlich sind
verschiedene Mischungen von druckempfindlichen Silikon-Klebstoffmassen,
wie Mischungen von zwei unterschiedlichen druckempfindlichen Silikon-Klebstoffmassen auf
Dimethylsiloxanbasis, wie in "The
Handbook of Pressure-Sensitive Adhesive Technology", (Satas, 1982),
S. 346, gelehrt, oder Mischungen von druckempfindlichen Silikon-Klebstoffmassen
auf Dimethylsiloxanbasis mit druckempfindlichen Klebstoffmassen
auf Dimethylsiloxan/Diphenylsiloxan-Basis, wie in dem US-Patent Nr. 4 925
671 beschrieben.
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Die
druckempfindliche Silikon-Klebstoffmasse kann auch Additive, einschließlich z.
B. Pigmente und Füllstoffe,
einschließen.
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Die
durch Streckung lösbare,
druckempfindliche Klebstoffmasse kann auch eine Mischung einer druckempfindlichen
Klebstoffmasse auf Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymerbasis
und einer druckempfindlichen Klebstoffmasse auf Silikon-Polydiorganosiloxanbasis
einschließen.
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Die
durch Streckung lösbare,
druckempfindliche Klebstoffmasse kann in der Form eines auf einer
Trägerunterlage
aufgebrachten Bandes vorliegen. Die Trägerunterlage kann Einzelschicht-
und Mehrschichtkonstruktionen einschließen. Nützliche Trägerunterlagen schließen z. B.
eine polymere Schaumstoffschicht, eine polymere Folienschicht und
Kombinationen davon ein.
-
Geeignete
polymere Trägerunterlagenmaterialien
sind in dem US-Patent Nr. 5 516 581 und der PCT-Anmeldung Nr. WO
95/06691 offenbart.
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Repräsentative
Beispiele für
geeignete polymere Trägerunterlagenmaterialien
für Schichten
aus polymerem Schaum oder feste Schichten aus polymerer Folie schließen Polyolefine,
z. B. Polyethylen, einschließlich
hochdichtes Polyethylen, Polyethylen geringer Dichte, lineares Polyethylen
geringer Dichte und lineares Polyethylen von extrem geringer Dichte,
Polypropylen und Polybutylene; Vinylcopolymere, z. B. Polyvinylchloride,
sowohl plastifiziert als auch unplastifiziert, und Polyvinylacetate;
Olefincopolymere, z. B. Ethylen/Methacrylat-Copolymere, Ethylen/Vinylacetat-Copolymere,
Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymere
und Ethylen/Propylen-Copolymere; Acrylpolymere und -copolymer; und
Kombinationen davon ein. Mischungen oder Vermischungen irgendwelcher
plastischer oder plastischer und elastomerer Materialien, wie Polypropylen/Polyethylen,
Polyurethan/Polyolefin, Polyurethan/Polycarbonat und Poly-urethan/Polyester
können
ebenfalls verwendet werden. Feste polymere Folienträgerunterlagen
werden vorzugsweise gewählt
aus Polyethylen- und Polypropylenfolien, wobei die am meisten bevorzugten
Materialien nicht orientierte lineare Polyethylenfolien von geringer
Dichte und von extrem geringer Dichte sind. Ein Beispiel für eine nützliche
lineare Polyethylenfolie von geringer Dichte ist kommerziell unter
der Handelsbezeichnung XMAX 161.1 von Huntsman Packaging (Chippewa
Falls, Wisconsin) verfügbar.
-
Polymere
Schäume
können
zur Optimierung der Bandeigenschaften, wie der Anspassungsfähigkeit und Elastizität, gewählt werden,
die nützlich
sind, wenn das Band mit Flächen
mit Oberflächenunregelmäßigkeiten,
z. B. einer lackierten Gipskartonplatte, verhaftet werden soll.
Anpassungsfähige
und elastische polymere Schäume
eignen sich gut für
Anwendungen, in welchen das Klebeband mit Flächen mit Oberflächenunregelmäßigkeiten
verhaftet werden soll. Dies ist der Fall bei einer typischen Wandfläche. Schichten
aus polymerem Schaum für
die Verwendung in der Trägerunterlage
haben allgemein eine Dichte von etwa 2 bis etwa 30 Pfund pro Kubikfuß (etwa
32 bis etwa 481 kg/m3), insbesondere Bandkonstruktionen,
bei denen der Schaumstoff gestreckt werden muss, um ein Lösen der
Klebeverbindung zu bewirken.
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Polyolefinschäume sind
bevorzugte plastische Schichten aus polymerem Schaum für die Bandträgerunterlage.
Schichten aus polymerem Schaum sind die am meisten bevorzugten Polyolefinschaumstoffe,
die unter den Handelsbezeichnungen VolextraTM und
VolaraTM von Voltek, Division of Sekisui
America Corporation (Lawrence, Massachusetts), verfügbar sind.
-
Wo
nur eine polymere Folie oder Schaumstoffschicht einer mehrschichtigen
Trägerunterlage
gestreckt werden soll, um eine Lösung
der Klebeverbindung zu bewirken, sollte diese Schicht ausreichende
physikalische Eigenschaften zeigen und eine ausreichende Dicke haben,
um dieses Ziel zu erreichen.
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Polymere
Folien können
zur Erhöhung
der Tragefestigkeit und der Reißfestigkeit
des Bandes verwendet werden. Folien eignen sich besonders für Anwendungen,
welche das Verhaften von glatten Flächen miteinander beinhaltet.
Eine Schicht aus einer polymeren Folie hat vorzugsweise eine Dicke
von etwa 0,4 bis etwa 10 Mil, stärker
bevorzugt von etwa 0,4 bis etwa 6 Mil.
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Die
Trägerunterlage
kann ein elastomeres Material einschließen. Geeignete elastomere Trägerunterlagenmaterialien
schließen
z. B. Styrol-Butadien-Copolymer,
Polychloropren (d. h. Neopren), Nitrilkautschuk, Butylkautschuk,
Polysulfidkautschuk, cis-1,4-Polyisopren, Ethylen-Propylen-Terpolymere
(z. B. EPDM-Kautschuk), Silikonkautschuk, Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymere,
Polyurethankautschuk, Polyisobutylen, Naturkautschuk, Acrylatkautschuk,
thermoplastische Kautschuke, z. B. Styrol-Butadien-Blockcopolymere und Styrol-Isopren-Styrol-Blockcopolymere und
thermoplastische Polyolefinkautschukmaterialien ein.
-
Das
durch Streckung lösbare,
druckempfindliche Klebeband kann in einer Vielzahl von Konfigurationen
aufgebaut sein. Zum Beispiel kann das Band eine Trägerunterlage
mit mehreren einzelnen, übereinander angeordneten
Schichten einschließen
und kann alternierende Schichten aus elastischen, plastischen (z.
B. polymere Folie), schaumstoffartigen und klebenden Materialien
und Kombinationen davon einschließen. Die Trägerunterlagenschichten können miteinander
entsprechend der Vielzahl an Methoden, einschließlich z. B. Verhaften, Laminieren
oder Coextrusion, verblebt werden. Das durch Streckung lösbare, druckempfindliche
Klebeband kann einschichtig (d. h. mindestens eine druckempfindliche
Klebstoffmasse ist auf eine Fläche
der Trägerunterlage
aufgebracht) oder doppelschichtig (d. h. zwei gegenüberliegende
Flächen
der Trägerunterlage schließen eine
Klebstoffmasse ein) sein. Das durch Streckung lösbare, druckempfindliche Klebeband
kann eine Reihe von unterschiedlichen Klebstoffmassen, eine Reihe
von Schichten aus der gleichen oder einer unterschiedlichen Klebstoffmasse
und Kombinationen davon einschließen, die auf eine einzelne
Fläche
einer Trägerunterlage
oder auf mehrere Flächen
einer Trägerunterlage
aufgebracht sind.
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Beispiele
für nützliche
Band- und Trägerunterlagenkonstruktionen
sind in dem US-Patent Nr. 4 024 312 (Korpman), 5 516 581 (Kreckel
et al.), 6 001 471 (Bries et al.) und 6 004 642 (Langford) und der
internationalen PCT-Veröffentlichung
WO 95/06691 beschrieben. Andere Beispiele für nützliche Band- und Trägerunterlagenkonstruktionen
schließen
teilbare Schichtträgerunterlagen,
wie in der internationalen PCT-Veröffentlichung WO 98/21285 beschrieben,
und Trägerunterlagen
mit wieder festmachbarer Schicht, wie in der internationalen PCT-Veröffentlichung
WO 99/31193 beschrieben, ein.
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Das
durch Streckung lösbare,
druckempfindliche Klebeband kann einen nicht klebenden Streifen,
z. B. wie in den Figuren veranschaulicht, einschließen, welcher
durch einen Verbraucher angefasst und gezogen werden kann, um das
Band während
des Entfernungsvorgangs zu strecken, um so das Band von dem Gegenstand
oder Substrat zu entfernen, an welchem es befestigt wurde. Der nicht
klebende Streifen kann eine Verlängerung
des Trägerunterlagenmaterials
oder ein von Klebrigkeit befreiter Teil des durch Streckung lösbaren, druckempfindlichen
Klebstoffs sein. Der nicht klebende Streifen kann aus einem klebrigen
Klebstoffsubstrat unter Anwendung eines bekannten Verfahrens zur
Ausbildung eines nicht klebenden Bereichs, einschließlich z.
B. des Aufbringens eines von Klebrigkeit befreienden Materials auf
den Klebstoff, um diesen nicht klebend zu machen, gebildet werden.
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Das
durch Streckung lösbare,
druckempfindliche Klebeband kann auch ein oder mehrere Trägermaterialien
einschließen,
die auf der/den exponierten Fläche(n)
der druckempfindlichen Klebstoffmasse aufgebracht sind, um den Klebstoff
bis zum Gebrauch zu schützen.
Beispiele für
geeignete Trägermaterialien
schließen
Papier, z. B. Kraft-Papier, oder polymere Folien, z. B. Polyethylen,
Polypropylen oder Polyester ein. Mindestens eine Fläche des
Trägermaterials
kann mit einem Trennmittel, wie Silikon, einer Fluorchemikalie oder einem
anderen Trennmaterial, das auf einer geringen Oberflächenenergie
basiert, behandelt werden, um ein Ablöse-Trägermaterial vorzusehen. Geeignete
Ablöse-Trägermaterialien
und Verfahren zum Behandeln von Trägermaterialien sind z. B. in
den US-Patenten Nr. 4 472 480, 4 980 443 und 4 736 048 beschrieben.
Bevorzugte Ablöse-Trägermaterialien
sind mit Fluoralkylsilikon mehrfach beschichtetes Papier.
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Die
Trägermaterialien
können
mit Linien, Markenzeichen oder anderen Informationen bedruckt werden.
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Das
durch Streckung lösbare,
druckempfindliche Klebeband kann unter Verwendung einer Vielzahl gebräuchlicher
Verfahren zur Herstellung druckempfindlicher Klebebänder hergestellt
werden. Zum Beispiel kann die druckempfindliche Klebemasse auf ein
Ablöse-Trägermaterial
beschichtet werden, direkt auf eine Trägerunterlage beschichtet oder
als separate Schicht ausgebildet (z. B. auf ein Ablöse-Trägermaterial
beschichtet) und danach auf ein Trägerunterlage laminiert werden.
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Um
die Haftung der druckempfindlichen Klebstoffmasse an der Trägerunterlage
zu verbessern, kann die Trägerunterlage
vor dem Aufbringen, z. B. Beschichten oder Laminieren, der Klebstoffmasse
auf die Trägerunterlage
vorbehandelt werden. Beispiele für
geeignete Behandlungen schließen
die Koronaentladung, Plasmaentladung, Flammbehandlung, Elektronenstrahlbestrahlung,
Ultraviolett-(UV) Strahlung, Säureätzung, chemische
Grundierung und Kombinationen hiervon ein. Die Behandlung kann wahlweise
mit einem reaktiven chemischen Hartvermittler, einschließlich z.
B. Hydroxyethylacrylat oder Hydroxyethylmethacrylat, oder einer anderen
reaktiven Spezies mit geringem Molekulargewicht durchgeführt werden.
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Das
Entfernen des Bandes von der Oberfläche eines Substrats wird durch
Strecken des Bandes durchgeführt.
Vorzugsweise wird das Band in einer im Wesentlichen parallelen Richtung
zu der Ebene der Substratfläche
gestreckt. Stärker
bevorzugt wird das Band in einer Richtung bis zu einem Winkel von
etwa 35° von
der Fläche
des Substrats, mit welchem es verhaftet wird, gestreckt. Die Entfernung
in einem geeigneten Winkel führt
dazu, dass kein sichtbarer Klebstoffrest auf dem Substrat zurückbleibt,
und verhindert eine Beschädigung
der Oberfläche.
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Eine
schematische Veranschaulichung der Lösung der Klebeverbindung des
Klebstoffs von dem Substrat oder der Entfernung durch Strecken ist
in den 3a–c gezeigt. Die 3a zeigt
ein durch Streckung lösbares,
druckempfindliches Klebeband 10', das mit einem Substrat 18 verklebt
ist. Eine Kraft (F) wird in einer im Wesentlichen parallelen Richtung
zu der Oberfläche
des Substrats 18 angewandt. Die Klebeverbindungsstruktur
zeigt einen relativ hohen anfänglichen
Widerstand gegenüber
Scherspannung. Wenn eine ausreichende Kraft ausgeübt wird,
um diesen Widerstand zu überwinden,
beginnt die Trägerunterlage 16 sich
zu verformen, wie in 3b veranschaulicht. In der 3c gibt
die Trägerunterlage 16 nach,
während
der Klebstoff 12 sich ausdehnt und sich von dem Substrat 18 ablöst.
-
Das
durch Streckung lösbare,
druckempfindliche Klebeband ist für eine Vielzahl von Anwendungen geeignet,
darin eingeschlossen z. B. das Verkleben von zwei Substraten miteinander,
Montageanwendungen unter Verwendung von Gegenständen, darin eingeschlossen
z. B. Haken, Aufhänger
und Halter, z. B. Halter für Nassrasierer,
Schwämme,
Schampooflaschen, Handtücher,
Gegenstände,
welche sich in nassen oder stark feuchten Umgebungen befinden, wie
sie in Badezimmern vorzufinden sind, z. B. Toiletten (einschließlich z.
B. Toilettenbecken), (Bade-)Wannen, Waschbecken und Wände, Duschen,
Umkleideräume,
Dampfräume, Pools,
Warmwasserbecken, Küchen,
z. B. Küchenspülen, Geschirrspüler und
Rückspritzflächen, Kühlschränke und
Kühlvorrichtungen,
und Gegenstände,
die in Niedrigtemperatur-Anwendungen eingesetzt werden, darin eingeschlossen
Außenanwendungen
und Kühlschränke. Nützliche
Außenanwendungen
schließen
Verklebungsgegenstände,
einschließlich
z. B. Schilder, mit Außenflächen wie
Fenstern und Fahrzeugen, ein.
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Andere
nützliche
Anwendungen für
das durch Streckung lösbare,
druckempfindliche Klebeband schließen (1) andere Montageanwendungen,
wie Wändbehänge, Dekorationen,
z. B. Festtagsdekorationen, Kalender, Poster, Seitenschutzleisten
auf Kraftfahrzeugen, Tragegriffe, Beschilderungsanwendungen, z.
8. Straßenschilder,
Fahrzeugmarkierungen, Verkehrsmarkierungen und reflektierende Verkleidungsmaterialien; (2)
Verbindungsanwendungen, wie das Verhaften von zwei oder mehr Behältern, z.
B. Schachteln zur späteren Trennung,
z. B. Verschlussanwendungen, wie Behälterverschlüsse, z. B. Schachtelverschlüsse, Verschlüsse für Nahrungs-
und Getränkebehälter und
dergleichen, Windelverschlüsse,
Verschlüsse
für chirurgische
Abdecktücher
etc.; (3) Etikettierungen, z. B. entfernbare Etiketten, wie Hinweise,
Preisschilder oder Kennschilder auf Behältern; (4) medizinische Anwendungen,
wie Verbände;
(5) Befestigungsanwendungen, z. B. das Befestigen eines Gegenstands,
z. B. einer Vase, an einem anderen Gegenstand, z. B. einem Tisch
oder einem Bücherregal;
(6) Sicherungsanwendungen, z. B. Festmachen von einer oder mehreren
Komponenten eines Verriegelungsmechanismus an einem Substrat, z.
B. eine Kindersicherungsverriegelung an einem Schränkchen oder
Schrank, ein.
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Die 4 veranschaulicht
eine Ausführungsform
eines Gegenstands, welcher eine durch Streckung lösbare, druckempfindliche
Klebstoffmasse in der Form eines Bandes ohne eine Trägerunterlage
bei einer Montageanwendung einschließt. Die Montageanordnung 20 schließt ein Hakenteil 22 und
einen Träger 24 ein. Der
Träger 24 ist
mit dem durch Streckung lösbaren,
druckempfindlichen Klebeband 26 verhaftet. Ein Streifen 34,
welcher die von Klebrigkeit befreiten Bereiche 35a und 35b einschließt, ist
vorgesehen, um das Anfassen des Bandes 26 zu ermöglichen,
um die Entfernung des Bandes 26 von der Wand 36 zu
erleichtern. Der Streifen 34 kann freiliegend bleiben oder
die Hakenkonstruktion kann so gestaltet sein, dass der Streifen 34 durch
den Träger 24 verdeckt
wird.
-
Die
Montageanordnung 20 kann dann auf eine Wand 36 an
der gewünschten
Stelle gedrückt
werden. Um die Montageanordnung 20 zu entfernen, kann der
Streifen 34 am Boden der Montageanordnung 20 in
paralleler Richtung zu der Wand 36 gezogen werden. Wenn
sich das Band 26 streckt, löst es langsam die Montageanordnung 20 von
der Wand, wie in 5 veranschaulicht.
-
Die 6 veranschaulicht
eine weitere Ausführungsform
des Klebebandes 100, welches speziell für das Strecken des gesamten
Bandes 100 bestimmt ist, um ein Lösen der Klebeverbindung und
das Erreichen einer kontrollierten Lösung nach und nach zu bewirken,
wie ausführlicher
weiter unten beschrieben. Das Band 100 schließt eine
Trägerunterlage 112 aus
Schaumstoff, einen nicht klebenden Streifen 126 und die
Haftschichten 114 und 116 auf gegenüberliegenden
Flächen
der Trägerunterlage 112 ein.
Die Haftschichten 114 und 116 werden durch die
Trägermaterialien 118 und 120 geschützt, bevor
das Klebeband 100 zum Einsatz kommt.
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Eine
kontrollierte Lösung
nach und nach kann durch eine Vielzahl von Mechanismen erleichtert
werden, einschließlich
z. B. eine nicht klebende Zone 134, die vorgesehen werden
kann, indem die Klebstoffmasse 116 nicht durchgehend bis
zum Ende 138 des Klebebandes aufgebracht wird. Das Trägermaterial 118 dehnt sich
gemeinsam mit der Haftschicht 116, obwohl es sich weiter
dehnen kann, um die nicht klebende Zone 134 zu überdecken.
-
In
der 7 wurde das Band von 6 dazwischen
aufgebracht und mit einem Haken 142 und einem Substrat 144,
z. B. einer Wand, verhaftet. Die Montagekonfiguration von 7 erlaubt
eine Lösung
nach und nach der doppelseitigen Klebebandstruktur 100 zuerst
von der Wand 144 und dann von dem Haken 142 während des
Lösens
durch Streckung. Die nicht klebende Haftzone 134 verhindert
eine Klebeverbindung in diesem Bereich und löst damit das Band 100 von
der Wand 144 ab, wenn das Lösen durch Streckung bis zu
der nicht klebenden Zone 134 fortschreitet. Das Lösen der
Haftschicht 116 schreitet mit dem Lösen der Haftschicht 114 voran,
sodass ein Teil der Haftschicht 114 mit dem Haken 142 verhaftet
bleibt, wenn das Lösen
durch Streckung bis zu der nicht klebenden Zone 134 weitergeht,
an welchem Punkt die Haftschicht 116 vollständig von der
Wand 144 abgelöst
wird.
-
Andere
Montageanwendungen beinhalten die Verwendung des durch Streckung
lösbaren,
druckempfindlichen Klebebandes allein, d. h. ohne eine hakentragende
Montageanordnung.
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Das
durch Streckung lösbare,
druckempfindliche Klebeband kann auch eine Komponente einer Anordnung
sein, welche ein Substrat, z. B. eine Montagevorrichtung, und ein
durch Streckung lösbares,
druckempfindliches Klebeband, das mit einer Fläche des Substrats verhaftet
ist, einschließt.
Die Anordnung kann ein auf einer Klebefläche des Bandes aufgebrachtes
Trägermaterial,
welches nicht mit dem Substrat in Kontakt steht, einschließen.
-
Das
durch Streckung lösbare,
druckempfindliche Klebeband kann auch eine Komponente eines Kits sein,
welches z. B. mindestens ein Band einschließt, und jedes Band kann eine
unterschiedliche Eigenschaft haben, z. B. Abmessungen, und mindestens
eine Vorrichtung, z. B. ein Haken, Halter, Aufhänger, Dekoration, Teil, Label
bzw. Etikett oder eine Kombination davon, die zusammen eine kompakte
Einheit bilden.
-
Die
Erfindung wird nun weiter anhand der nachstehenden Beispiele beschrieben.
Alle Teil-, Verhältnis-,
Prozent- und Mengenangaben in den Beispielen sind gewichtsbezogen,
wenn nichts anderes ausdrücklich
angeben wird.
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BEISPIELE
-
Testverfahrensweisen
-
Die
angewandten Testverfahrensweisen in den Beispielen schließen die
folgenden ein.
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Streck-Ablösungs-Testverfahren
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Lösungskraft-Testverfahren
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Eine
herkömmliche
Variable-Winkel-Ablöse-Aufspannvorrichtung
ist für
die Verwendung mit einem IMASS-Haftfestigkeitsprüfer (Imass, Inc., Hingham,
MA) modifiziert, um Kleinwinkel-Klebeverbindungs-Lösekräfte für das mit
einer Testfläche
verhaftete Klebeband zu messen. Die Aufspannvorrichtung kann sicher
ein 5,08 cm × 30,
5 cm (2 in. × 12
in.) großes
Substrat halten. Die Aufspannvorrichtung ist an der IMASS-Aufspannplatte
befestigt.
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Ein
1,59 cm × 6,99
cm (5/8 in. × 2,75
in.) großes
Testexemplar ist mit dem Substrat von Interesse verhaftet, um eine
Verklebungfläche
von 1,59 cm × 5,08
cm (5/8 in. × 2
in.) vorzusehen. Das Testexemplar weist einen 1,59 cm × 1,91 cm
(5/8 in. × 3/4
in.) großen
nicht klebenden Streifen zum Festmachen an dem IMASS-Prüfer auf.
-
Ein
1,59 cm × 5,08
cm × 0,16
cm (1/16 in.) großes
hochschlagfestes, flaches Polystyrolstück wird mit der Seite eines
Testexemplars gegenüberliegend
dem Substrat verklebt. Das Testexemplar wird dann 24 Stunden lang
unter den Bedingungen von 50 % relativer Feuchtigkeit und 22,2°C konditioniert
und mit einer Ablösegeschwindigkeit
von 76,2 cm/min (30 in./min) und in einem Ablösewinkel von 2° wird die
Klebeverbindung gelöst.
-
Die
durchschnittliche, die Klebeverbindung lösende Kraft, die zum Strecken
der Trägerunterlage
zur Entfernung von dem Substrat erforderlich ist, wird in Einheiten
von Unzen pro 5/8 in. Breite aufgezeichnet. Es erfolgen drei Messungen
von jedem Substrat und die Ergebnisse werden gemittelt.
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% Dehnung in dem Klebeverbindung-Lösungs-Testverfahren
-
Die
Gesamtdehnung der Trägerunterlage,
bezogen auf die anfängliche
Klebeverbindungslänge,
zum Zeitpunkt der vollständigen
Lösung
der Verklebung von dem verhafteten Substrat wird mit einem Lineal
gemessen, um die % Dehnung bei der Lösung der Klebeverbindung gemäß der nachstehenden
Berechnung zu bestimmen.
worin I die Länge der
Trägerunterlage
vor der Lösung
der Klebeverbindung (d. h. Lösen
durch Streckung) ist und AD die Länge der Trägerunterlage nach der Lösung der
Klebeverbindung (d. h. Lösung
durch Streckung) ist.
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Drei
unabhängige
Bestimmungen werden von jedem der Substrate gemacht und die Ergebnisse
werden gemittelt.
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Substratherstellung
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Lackierte
Gipskartonplatte
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Eine
0,95 cm (3/8 in.) große
US-Gipskartonplatte wird mit Sherwin Williams ProMar 200 Latex-Innengrundierung
angestrichen. Sherwin Williams Classic 99-Latex-Wand-Matt-Innenanstrichfarbe
wird danach auf die Grundierung gestrichen. Die lackierte Gipskartonplatte
wird unter Umgebungsbedingungen bei 22°C über einen Zeitraum von mindestens
48 Stunden vor dem Gebrauch in den Tests gealtert.
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Testverfahren bzgl. der
sauberen Entfernbarkeit
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Die
Menge des Klebstoffrests, die auf dem Substrat zurückbleibt,
wird durch Sichtprüfung
bestimmt.
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Oberflächenschaden-Testverfahren
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Das
Auftreten einer Beschädigung
an der Oberfläche
des Substrats wird durch Sichtprüfung
bestimmt.
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Hoch-Feuchtigkeits-Testverfahren
-
Ein
Testexemplar wird durch direktes Beschichten einer Klebstoffzusammensetzung
auf eine 0,00381 cm (1,5 mil) große Oberfläche einer Polyethylenterephthalatfolien-Trägerunterlage
hergestellt, welche mit einem aminierten Polybutadien grundiert
wurde, um eine Klebefolie mit einer Trockenbeschichtungsdicke von 0,00381
cm bis etwa 0,00762 cm (1,5 mil bis 2,0 mil) auf einer 0,00381 cm
(1,5 mil) großen
Oberfläche
einer Polyethylenterephthalatfolien-Trägerunterlage zu bilden, welche
mit einem aminierten Polybutadien grundiert wurde. Der exponierte
Klebstoff wird dann auf ein Glassubstrat gegeben, und eine 2,04-kg-(4,5lb)
Walze wird über
die Polyethylenterephthalat-Trägerunterlage
viermal mit einer Rate von 30,48 cm/min (12 in./min) geführt. Das
Testexemplar wird dann 24 Stunden lang bei 22,2°C (72°F) und mehr als 98 % relativer
Feuchtigkeit konditioniert.
-
Das
Testexemplar wird dann gemäß einem
180°-Ablösefestigkeit-Testverfahren
getestet.
-
180°-Ablösefestigkeit-Testverfahren
-
Testexemplare
werden hinsichtlich der 180°-Ablösefestigkeit
gemäß ASTM D3330-87
unter dem Titel "Standardtestverfahren
für die
Ablösehaftung
eines druckempfindlichen Bandes bei einem 180°-Winkel" untersucht.
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Speichermodul-Testverfahren
I
-
Die
Testexemplare werden durch Zusammenlaminieren mehrerer Schichten
einer Klebefolie hergestellt, um ein Testexemplar mit einer Dicke
von etwa 1 mm zu bilden.
-
Der
Speichermodul, G',
der Verlustmodul, G'', und der Verlustfaktor,
tan δ, werden
mit Hilfe eines Rheometrics RDA2 (Piscataway, NJ) und eines Testmodus
mit dynamischen Temperaturanstieg bestimmt. Die Parallelplatten
haben einen Durchmesser von 8 mm. Die Daten werden bei einer Frequenz
von 1 Radiant/Sekunde über
einen Temperaturbereich von –80°C bis +200°C und bei
einer Erwärmungs-/Abkühlungsrate
von 5°C/Minute
gewonnen.
-
Die
Speichermodulmessergebnisse werden bei –17°C und einer Frequenz von 1 Radiant/Sekunde aufgezeichnet.
-
Speichermodul-Testverfahren
II
-
Testexemplare
werden durch Zusammenlaminieren mehrerer Schichten einer Klebefolie
hergestellt, um ein Testexemplar mit einer Dicke von etwa 1 mm zu
bilden.
-
Der
Speichermodul, G',
der Verlustmodul, G'', und der Verlustfaktor,
tan δ, werden
mit Hilfe eines dynamischen, mechanischen Thermoanalysengeräts (DMTA),
Mark II, von Polymer Laboratories und einer Technik mit Multiplexing-Frequenz
während
eines Thermoscans bestimmt, d. h. es werden die Eigenschaften gemessen, während sich
sowohl die Frequenz als auch die Temperatur verändern. Die Scherplatten haben
einen Durchmesser von 8 mm. Die Temperatur wird von –120°C bis 200°C mit einer
Rate von 2°C/Minute
kontinuierlich bei einer Spannungseinstellung von × 1 variiert.
-
Der
Speichermodul wird bei –17°C und einer
Frequenz von 0,3 Hz (1,88 Radiant/Sekunde) aufgezeichnet.
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Schertestverfahren
bei niedriger Temperatur
-
Ein
1,91 cm × 5,08
cm (3/4 in. × 2
in.) großer,
anodisch behandelter bzw. eloxierter Aluminiumstreifen wird mit
einer Seite des Klebeband-Testexemplars zum Zweck des Befestigens
der Last verklebt. Die Testexemplare und Glassubstrate werden bei
4,4°C (40°F) über Nacht äquilibriert.
Ein 1,27 cm × 1,27
cm (0,5 in. × 0,5
in.) großes
Testexemplar wird danach mit einem Glassubstrat bei 4,4°C (40°F) verhaftet.
Das Testexemplar wird mit dem Glassubstrat durch viermaliges Führen einer
2,04-kg-(4,5-lb-)Walze über
das Testexemplar mit einer Rate von 30,48 cm/min (12 in./min) verklebt.
Das Testexemplar wird 1 Stunde lang auf dem Substrat ruhen gelassen
und danach wird ein 1 kg Gewicht angewandt. Die Zeit bis zum Versagen
für fünf Proben
wird in Minuten aufgezeichnet, und es wird der Mittelwert angegeben.
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Schertestverfahrenj
bei hoher Temperatur und hoher Feuchtigkeit
-
Ein
1,91 cm × 5,08
cm (3/4 in. × 2
in.) großer,
anodisch behandelter Aluminiumstreifen wird mit einer Seite des
Klebeband-Testexemplars zum Zweck des Befestigens der Last verklebt.
Ein 1,27 cm × 1,27
cm (0,5 in. × 0,5
in.) großes
Testexemplar wird danach mit einem Glassubstrat bei 22°C (12°F), 50% relative
Luftfeuchtigkeit, verhaftet. Das Testexemplar wird mit dem Glassubstrat
durch viermaliges Führen
einer 2,04- kg-(4,5-lb-)Walze über das
Testexemplar mit einer Rate von 30,48 cm/min (12 in./min) verklebt.
Das Testexemplar wird 1 Stunde lang bei 22°C und 50 % relativer Feuchtigkeit
auf dem Substrat ruhen gelassen, unter Bedingungen von 32,2°C (90°F) und 90%
relativer Feuchtigkeit gebracht und 10 min lang äquilibriert. Danach wird ein
1 kg Gewicht angewandt. Die Zeit bis zum Versagen für vier Proben
wird in Minuten aufgezeichnet und es wird der Mittelwert angegeben.
-
BEISPIEL 1
-
Eine
druckempfindliche Klebstoffmasse, formuliert mit 29,6/0/50 (Molekulargewicht
(MW) Polydimethylorganosiloxan-(PDMS-)Diamin (geteilt durch 1000)
/mol Polyamin pro Mol PDMS-Diamin/Gew.-% MQ-Harz, bezogen auf das
Gesamtgewicht des Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymers),
wurde wie folgt hergestellt.
-
14,86
Teile PDMS-Diamin mit einem Molekulargewicht von 29.600 wurden in
einen Glasreaktor gefüllt und
mit 0 Teilen Polyamin, 39,00 Teilen Toluol und 21,00 Teilen 2-Propanol
vermischt. 0,13 Teile Methylen-diphenylen-4'-diisocyanat
(H12MDI) wurden der Lösung unter Umrühren bei
Raumtemperatur zugegeben. Das Isocyanat wurde in einer stöchiometrischen
Menge auf Basis der Menge an Diamin zugegeben, welche das PDMS-Diamin
und jegliches optionales Polyamin einschließt. Die Mischung wurde dann
zwei Stunden lang umgerührt
und wurde zähflüssig. Die
resultierende Silikon-Polyharnstoff-Blockcopolymerlösung, die ein PDMS-Diamin/Polyamin/Polyisocyanat-Molverhältnis von
1 : 0,1 hatte, wurde mit 25,00 Teilen SR-545 60 %iger MQ-Silikonharzlösung in
Toluollösung
(General Electric Company) vermischt, um eine druckempfindliche
Klebstoffmasse zu bilden.
-
BEISPIELE 2 – 7
-
Die
druckempfindlichen Klebstoffmassen der Beispiele 2 – 7 wurden
gemäß dem Verfahren
von Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Menge jeder
Komponente verändert
wurde, um druckempfindliche Klebstoffmassen zu erhalten, formuliert
mit dem in Tabelle 1 dargelegten MW PDMS-Diamin (/1000) /Mol Polyamin/Gew.-%
MQ-Harz.
-
Klebeband-Herstellung
-
Die
druckempfindlichen Klebstoffmassen der Beispiele 1–7 wurden
jeweils in einer Nassbeschichtungsdicke von etwa 0,033 cm bis 0,036
cm (13 bis 14 Mil) auf ein Rexam 10256-Ablöse-Trägermaterial (Rexam Release,
Redford Park, Illinois) beschichtet und sofort bei 70°C 10 Minuten
lang getrocknet, um eine Klebefolie mit einer Dicke von etwa 0,00635
cm (2,5 Mil) zu bilden.
-
Mehrschicht-Kompositband-Herstellung
-
Ein
mehrschichtige 36-mil-Laminatträgerunterlage
aus Kompositschaumstoff, bestehend aus einem Polyethylen-Vinylacetat-Copolymer-Schaumstoff
mit einer Dichte von 6 Pfund pro Kubikfuß (pcf), laminiert zwischen
zwei Stücken
von 0,0046 cm (1,80 mil) dicker linearer Polyethylenfolie von geringer
Dichte wurde mit einer chemischen Grundierung, die gemäß dem Beispiel
15 des US-Patents Nr. 5 677 376 (Groves) hergestellt wurde, behandelt.
-
Die
getrockneten Klebefolien, die in den Beispielen 1 – 7 hergestellt
wurden, wurden auf beide Seiten der grundierten mehrschichtigen
Laminatträgerunterlage
aus Kompositschaumstoff zur Bildung eines mehrschichtigen Kompositbandes
trockenlaminiert.
-
BEISPIELE 8 – 10
-
0,75
Gew.-% Perkadox PD-505-ps-a-Dichlorbenzoylperoxid auf Basis von
100 % festem Klebstoff wurden den Klebstofflösungen zugesetzt und über Nacht
auf einer Walze sich vermischen gelassen. Die Klebstofflösung für jedes
Beispiel war wie folgt: druckempfindlicher Q2-7735-Polydimethylsiloxan-Klebstoff ("PSA") von Dow Corning
(Beispiel 8); PSA 518-Polydimethyldiphenylsiloxan von General Electric
Silicone (Beispiel 9); PSA 6574-Polydimethyldiphenylsiloxan von
General Electric Silicone (Beispiel 10). Die Klebstoffmassen wurden
danach mit 40 % Feststoffanteil auf Rexam 10256-Ablöse-Trägermaterial
beschichtet, sofort bei 70°C
1 Minute lang getrocknet und direkt anschließend bei 165°C 2 Minuten
lang gehärtet,
um eine Klebefolie mit einer Dicke von etwa 0,00635 cm (2,5 Mil)
zu bilden.
-
BEISPIEL 11
-
1,79
Gew.-% SYL-OFF 4000-Katalysator (Dow Corning Corporation, Midland
Michigan) auf Basis von 100 % festem Klebstoff wurden der 7657-Polydimethylsiloxan-Klebstofflösung von
Dow Corning zugesetzt und über
Nacht auf einer Walze vermischt. Die Klebstofflösung wurde danach mit 45 %
Feststoffanteil auf Rexam 10256-Ablöse-Trägermaterial
beschichtet und bei 140°C
bis 150°C
5 bis 10 Minuten lang gehärtet,
um eine Klebefolie mit einer Dicke von etwa 0,00635 cm (2,5 Mil)
zu bilden.
-
Mehrschicht-Kompositband-Herstellung
-
Ein
mehrschichtige 36-mil-Laminatträgerunterlage
aus Kompositschaumstoff, bestehend aus einem Polyethylen-Vinylacetat-Copolymer-Schaumstoff
mit einer Dichte von 6 Pfund pro Kubikfuß (pcf), laminiert zwischen
zwei Stücke
von 0,0046 cm (1,80 mil) dicker linearer Polyethylenfolie von geringer
Dichte wurde mit einer chemischen Grundierung, die gemäß dem Beispiel
15 des US-Patents Nr. 5 677 376 (Groves) hergestellt wurde, behandelt.
-
Die
in den Beispielen 8 – 11
hergestellten getrockneten Klebefolien wurden auf beide Seiten der
grundierten mehrschichtigen Laminatträgerunterlage aus Kompositschaumstoff
zur Bildung eines mehrschichtigen Kompositbandes trockenlaminiert.
-
Die
mehrschichtigen Kompositbänder
der Beispiele 1 – 11
wurden gemäß den Testverfahren
zur Klebeverbindungs-Lösungskraft
und %-Dehnung bei Lösung
der Klebeverbindung getestet. Nach der Lösung durch Streckung wurden
die Substrate hinsichtlich des Klebstoffrests und der Oberflächenbeschädigung untersucht.
Die Resultate sind in Tabelle 1 ausgewiesen.
-
-
-
- a = MW PDMS(/1000) /Mol Dytek A-Polyamin
(DuPont Company (Wilmington, Delaware) /Gew.-% MQ-Harz
-
BEISPIELE 12 – 21
-
Die
druckempfindlichen Klebstoffmassen der Beispiele 12 – 21 wurden
gemäß dem verfahren
von Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Menge jeder
Komponente verändert
wurde, um druckempfindliche Klebstoffmassen mit dem MW PDMS-Diamin
(/1000)/ Mol Polyamin/Gew.-% MQ-Harz, wie in Tabelle 2 dargelegt,
zu erhalten.
-
Die
druckempfindlichen Klebstoffmassen der Beispiele 12 – 21 wurden
auf eine 0,00381-cm-(1,5-mil-)Oberfläche einer Trägerunterlage
aus Polyethylenterephthalatfolie beschichtet, welche mit einem aminierten
Polybutadien grundiert worden war, und danach sofort bei 70°C 10 Minuten
lang getrocknet zur Bildung von Klebebändern. Die Dicke jeder der
getrockneten Klebefolien war etwa 0,00508 cm (2 Mil).
-
BEISPIELE 22 – 26
-
0,75
Gew.-% Perkadox PD-505-ps-a-Dichlorbenzoylperoxid, auf Basis von
100 % festem Klebstoff, wurden einer Klebstofflösung zugegeben und sich über Nacht
auf einer Walze vermischen gelassen zur Bildung einer Klebstoffmasse.
Die Klebstofflösung
für jedes
Beispiel war wie folgt: Dow Corning 7355 Polydimethylsiloxan PSA
(Beispiele 22); Dow Corning 7358 Polydimethylsiloxan PSA (Beispiel
23); Dow Corning Q2-7735 Polydimethylsiloxan PSA (Beispiel 24);
General Electric PSA 518 Polydimethyldiphenylsiloxan PSA (Beispiel
25); General Electric PSA 6574 Polydimethyldiphenylsiloxan PSA (Beispiel
26).
-
Die
Klebstoffmasse wurde danach mit 40 % Feststoffgehalt auf eine 0,00381-cm-(1,5-mil)
Oberfläche einer
Trägerunterlage
aus Polyethylenterephthalatfolie beschichtet, welche mit einem aminierten
Polybutadien grundiert worden war, sofort bei 70°C 1 Minute lang getrocknet und
anschließend
bei 165°C
2 Minuten lang gehärtet
zur Bildung eines druckempfindlichen Klebebandes mit einer Dicke
von etwa 0,00508 cm (2 Mil).
-
Die
druckempfindlichen Klebebänder
der Beispiele 12 – 26
wurden gemäß dem Hochfeuchtigkeitstestverfahren
getestet. Die Resultate sind in Tabelle 2 wiedergegeben.
-
-
- a = MW PDMS-Diamin (/1000) /Mol
Dytek A-Polyamin/Gew.-% MQ-Harz
-
BEISPIEL 27
-
Eine
druckempfindliche Klebstoffmasse, formuliert mit 33/0,25/50 (MW)
PDMS-Diamin (/1000) /Mol Polyamin/Gew.-% MQ-Harz, wurde wie folgt hergestellt.
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14,84
Teile PDMS-Diamin mit einem Molekulargewicht von 33.000 wurden in
einen Glasreaktor gefüllt und
mit 25,00 Teilen 60 % SR-545, 60 % MQ-Silikonharzlösung in
Toluollösung
und 0,01 Teilen Dytek A-Polyamin vermischt. Der Feststoffendgehalt
wurde auf 30 % durch die weitere Zugabe von 39,00 Teilen Toluol
und 21,00 Teilen 2-Propanol eingestellt. 0,15 Teile H12MDI
wurden der Lösung
zugegeben, die Mischung wurde bei Raumtemperatur zwei Stunden lang
umgerührt
und wurde zähflüssig.
-
BEISPIELE 28 – 38
-
Die
druckempfindlichen Klebstoffmassen der Beispiele 28 – 38 wurden
gemäß dem Verfahren
von Beispiel 27 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Menge jeder
Komponente verändert
wurde, um eine druckempfindliche Klebstoffmasse mit dem MW PDMS-Diamin
/Mol Polyamin/Gew.-% MQ-Harz wie in Tabelle 3 dargelegt zu erhalten.
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Die
druckempfindlichen Klebstoffmassen der Beispiele 27 – 38 wurden
auf ein Rexam 10256-Ablöse-Trägermaterial
beschichtet und danach sofort bei 70°C 10 Minuten lang getrocknet,
um Klebefolien mit einer Dicke von etwa 0,00508 cm (2 Mil) zu bilden.
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Die
druckempfindlichen Klebefolien der Beispiele 27 – 38 wurden gemäß dem Speichermodul-Testverfahren
I getestet. Die Resultate sind in Tabelle 3 wiedergegeben.
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BEISPIELE 39 – 42
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0,50
Gew.-% TS50 2,4-Dichlorbenzoylperoxid auf Basis von 100 % festem
Klebstoff wurden den Klebstofflösungen
zugesetzt und über
Nacht auf einer Walze sich vermischen gelassen. Die Klebstofflösungen waren
wie folgt: General Electric PSA 518-Polydimethyldiphenylsiloxan (Beispiel
39); General Electric PSA 590-Polydimethylsiloxan (Beispiel 40);
General Electric PSA 595-Polydimethylsiloxan (Beispiel 41); und
Dow Corning 280A-Polydimethylsiloxan PSA (Beispiel 42). Die Klebstoffmassen
wurden mit 40 % Feststoffanteil auf Rexam 10256-Ablöse-Trägermaterial
beschichtet. Das beschichtete Klebeband wurde sofort bei 70°C 1 Minute
lang getrocknet und anschließend
bei 175°C
2 Minuten lang gehärtet,
um eine Klebefolie mit einer Dicke von etwa 0,00508 cm (2 Mil) zu
bilden.
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BEISPIEL 43
-
0,5
Gew.-% SYL-OFF 7127-Katalysator (Dow Corning Corporation) auf Basis
von 100 % festem Klebstoff wurden der Dow Corning 7656 Polydimethylsiloxan-Klebstofflösung zugesetzt
und über
Nacht auf einer Walze vermischt. Die Klebstofflösung wurde danach mit 45 %
Feststoffanteil auf Rexam 10256-Ablöse-Trägermaterial
beschichtet und bei 105°C
10 Minuten lang gehärtet,
um eine Klebefolie mit einer Dicke von etwa 0,00508 cm (2 Mil) zu
bilden.
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Die
Klebstofffolien der Beispiele 39 – 43 wurden gemäß dem Speichermodul-Testverfahren
II getestet. Die Resultate sind in Tabelle 3 wiedergegeben.
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-
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- b = MW PDMS-Diamin (/1000) /Mol
Dytek A-Polyamin/Gew.-% MQ-Harz
- c = MW PDMS-Diamin (/1000) /Mol Ethylendiamin
(Aldrich (Milwaukee, Wisconsin)) /Gew.-% MQ-Harz
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BEISPIELE 44 – 46
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Die
Klebstoffmassen der Beispiele 44 – 46 wurden gemäß dem Verfahren
von Beispiel 27 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Menge jeder
Komponente verändert
wurde, um eine druckempfindliche Klebstoffmasse mit dem MW PDMS-Diamin
(/1000) /Mol Polyamin/Gew.-% MQ-Harz wie in Tabelle 4 dargelegt
zu erhalten.
-
Die
druckempfindlichen Klebstoffmassen der Beispiele 44 – 46 wurden
auf ein Rexam 10256-Ablöse-Trägermaterial
beschichtet und danach sofort bei 70°C 10 Minuten lang getrocknet,
um eine Klebefolie mit einer Dicke von etwa 0,00635 cm (2,5 Mil)
zu bilden.
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Die
Klebefolie wurde auf beide Seiten einer mehrschichtigen 0,09144-cm-(36-mil-)Laminatträgerunterlage
aus Kompositschaumstoff, bestehend aus einem Polyethylen-Vinylacetat-Copolymerschaumstoff
mit einer Dichte von 6 pcf, laminiert zwischen zwei Stücke einer
0,0046 cm (1,80 mil) dicken linearen Polyethylenfolie geringer Dichte,
welche mit einer chemischen Grundierung, die gemäß Beispiel 15 des US-Patents Nr. 5 677
376 (Groves) hergestellt wurde, trockenlaminiert zur Bildung eines
mehrschichtigen Kompositbandes.
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Die
mehrschichtigen Kompositbänder
der Beispiele 44 – 46
wurden gemäß dem Niedrigtemperatur-Adhäsionstestverfahren
getestet. Die Resultate sind in Tabelle 4 ausgewiesen.
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BEISPIELE 47 – 48
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Die
druckempfindliche Klebstoffmasse der Beispiele 47 – 48 wurden
gemäß dem Verfahren
von Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Menge jeder
Komponente verändert
wurde, um eine druckempfindliche Klebstoffmasse mit einem MW PDMS-Diamin
(/1000) /Mol Polyamin/Gew.-% MQ-Harz wie in Tabelle 5 dargelegt
zu erhalten.
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Die
druckempfindlichen Klebstoffmassen der Beispiele 47 und 48 wurden
auf ein Rexam 10256-Ablöse-Trägermaterial
beschichtet und danach sofort bei 70°C 10 Minuten lang getrocknet,
um eine Klebefolie mit einer Dicke von etwa 0,00635 cm (2,5 Mil)
zu bilden.
-
Die
Klebefolie wurde auf beide Seiten einer 0,09144 cm (36 Mil) starken
mehrschichtigen Laminatträgerunterlage
aus Kompositschaumstoff, bestehend aus einem Polyethylen-Vinylacetat-Copolymerschaumstoff
mit einer Dichte von 6 pcf, laminiert zwischen zwei Stücke einer
0,0046 cm (1,80 Mil) dicken linearen Polyethylenfolie geringer Dichte,
welche mit einer chemischen Grundierung, die gemäß Beispiel 15 des US-Patents
Nr. 5 677 376 (Groves) hergestellt wurde, trockenlaminiert zur Bildung
eines mehrschichtigen Kompositbandes.
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Die
mehrschichtigen Kompositbänder
der Beispiele 47 und 48 wurden gemäß dem Hochtemperatur-Hochfeuchtigkeits-Schertestverfahren
getestet. Die Resultate sind in Tabelle 5 ausgewiesen.
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