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GEGENSTAND DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung handelt von einem verbesserten Korkenzieher,
der einen äußeren röhrenförmigen Körper umfasst,
mit einer Mündung,
die die Mittel zum Abstützen
auf der Flasche bildet, einen metallischen Dorn, der in den Korken
eingeführt
wird, um an dem Korkenzieher zu ziehen, Tragmittel für den metallischen
Dorn und Betätigungsmittel,
um das Anheben des in den Korken eingeführten metallischen Dorns und
das Herausziehen des Korkens zu bewirken.
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VORGESCHICHTE DER ERFINDUNG
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Heutzutage
sind verschiedene Arten von Korkenziehern bekannt, die im allgemeinen
alle folgendes aufweisen: einen einklappbaren metallischen Dorn,
der an einem Griff oder Gestell montiert ist, der dessen Ergreifen
und Betätigung
vereinfachen soll.
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Bei
diesen Korkenziehern ist der metallische Dorn an dem mittleren Bereich
des Griffs montiert, wobei der genannte Griff an einem seiner Enden
einen einklappbaren Arm aufweist, der eine Stütze auf der Flaschenöffnung bildet,
um so zu erlauben, dass der Korkenzieher beim Herausziehen des Korkens auf
den metallischen Dorn in Form eines Hebels einwirkt.
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Der
genannte Arm kann am Ende einen oder mehrere Abstützbereiche
aufweisen, die in Längsrichtung
voneinander beabstandet sind, und die nach Wahl in den verschiedenen
Phasen beim Herausziehen des Korkens benutzt werden.
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Die
Benutzung dieser Korkenzieher erfordert die Anwendung einer beträchtlichen
Kraft, um das Herausziehen des Korkens zu bewirken und erfordert den
Einsatz beider Hände,
eine, um die Schubkraft auf den Griff anzuwenden und die andere,
um den am Ende liegenden Arm auf der Flasche zu halten.
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Es
gibt bekannte Korkenzieher, wie der aus dem Patent
FR 446737 , bei dem ein Dorn an einem röhrenförmigen Körper angebracht
ist, der in einem weiteren äußeren röhrenförmigen Körper aufgenehmen
ist, welcher auf dem Flaschenhals aufliegt und ein Betätigungsmittel
für das
Anheben des Dorns aufweist. Diese Systeme erfordern einen Kraftaufwand, um
den Korken anzuheben und außerdem
ist es auch notwendig, den Flaschenhals festzuhalten.
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BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Der
erfindungsgemäße verbesserte
Korkenzieher weist Baumerkmale auf, die darauf hinzielen, Korken
mit einem minimalen Kraftaufwand und in einer einfachen Operation
herauszuziehen, wobei er außerdem
eine geringe Größe aufweisen
soll, die nur von der Länge
des metallischen Dorns abhängt.
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Dieser
Korkenzieher umfasst einen röhrenförmigen Körper, in
dem ein inneres röhrenförmiges Teil
gelagert ist, das in Längsrichtung
verschiebbar, jedoch nicht drehbar ist. Im inneren röhrenförmigen Teil
ist ein metallischer Dorn montiert, der ebenfalls in Längsrichtung
verschiebbar, jedoch auch nicht drehbar ist.
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Sowohl
der äußere röhrenförmige Körper als auch
das innere röhrenförmige Teil
weisen einige Seitenflächen
auf, die ihre Drehung zueinander verhindern sollen.
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Der
metallische Dorn weist an seinem hinteren Bereich eine Verstärkung mit
einem Querstift auf, der mit seinen Enden in an dem röhrenförmigen Teil vorgesehenen,
sich in Längsrichtung
erstreckenden Öffnungen
geführt
ist.
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Dieser
metallische Dorn kann eine Öffnung mit
einem wesentlich größeren Durchmesser
aufweisen als der Stift, den sie hält, um so eine seitliche Beweglichkeit
zu ermöglichen,
wenn der Dorn von dem röhrenförmigen Körper, den
er durchtritt, freigegeben wird.
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Der
metallische Dorn weist einen vorderen Teil auf, der ständig über das
vordere Ende des röhrenförmigen Teils
vorsteht, was es ermöglicht,
ihn in den Korken einzuführen, wenn
der Korkenzieher gedreht wird, nach Auflegen der Mündung des
röhrenförmigen Körpers auf
der Flasche.
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Der
metallische Dorn neigt dazu, in den hinteren Bereich des röhrenförmigen Teils
geschoben zu werden, aufgrund der Einwirkung einer Feder, die sich
elastisch verformt, während
der genannte metallische Dorn in den Korken eindringt.
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Das
innere röhrenförmige Teil
weist an den Seiten der sich in Längsrichtung erstreckenden Öffnungen
Strichskalen auf, die in Abhängigkeit
der Position des Stifts des metallischen Dorns anzeigen, wie weit
der metallische Dorn in den Korken eingedrungen ist. Auf diese Weise
wird vermieden, dass der metallische Dorn den Korken völlig durchdringt.
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Um
das Herausziehen des Korkens zu erleichtern, verfügt dieser
Korkenzieher über
einen einklappbaren seitlichen Hebel, der mit dem hinteren Ende
des Zwischenteils verbunden ist. Am mittleren Bereich dieses Hebels
sind über
eine gemeinsame Drehachse eine Klinge, zum Abziehen von Kronenkorken
von Flaschen und ein Arm montiert, welcher durch der Wirkung einer
Torsionsfeder sich von der Innenfläche des genannten Teils entfernen
muss.
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Der
Zweck dieses Hebels besteht darin, sich mit seinem Ende auf Zähnen abzustützen, die
an der Seitenfläche
des röhrenförmigen Körpers vorgesehen
sind, wodurch das Anheben des oberen Endes des Hebels bestimmt wird
und daher auch des inneren röhrenförmigen Teils,
jedes Mal, wenn der Hebel gegen die Seitenfläche des äußeren röhrenförmigen Körpers gedrückt wird.
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Wenn
der Hebel wiederholt gedrückt
und freigegeben wird, so stützt
sich der genannte Arm auf den hintereinander angeordneten Zähnen des
röhrenförmigen Körpers ab,
bis das Herausziehen des Korkens vollständig abgeschlossen ist.
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Der
röhrenförmige Körper weist
an der Seite Mittel auf, die es ermöglichen, den Hebel in der eingeklappten
oder geschlossenen Position zu halten, wenn er nicht benutzt wird.
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Der
genannte röhrenförmige Körper verfügt auch über einen
seitlichen Zahn, für
das Abziehen von Kronenkorken.
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Erfindungsgemäß wird das
hintere Ende des inneren röhrenförmigen Teils
mit einem Zigarrenabschneider geschlossen, der außerdem als
Verbindungselement zwischen dem genannten Teil und dem zuvor genannten
einklappbaren Hebel fungiert.
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BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Zur
Vervollständigung
der vorliegenden Beschreibung und für ein besseres Verständnis der Merkmale
der Erfindung, wird dieser Beschreibung ein Satz Zeichnungen beigefügt, in denen
lediglich beispielhaft folgendes dargestellt ist:
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Die 1 zeigt
eine Profilansicht des Korkenziehers in Ruheposition.
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Die 2 zeigt
einen Aufriss des Korkenziehers der vorhergehenden Figur.
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Die 3 zeigt
einen Aufrisst des Korkenziehers, in der der metallische Dorn in
den herauszuziehenden korken eingeführt ist und der seitliche Hebel von
den Rastmitteln des röhrenförmigen Körpers freigegeben
ist. In dieser Figur wird der Hebel teilweise geschnitten dargestellt,
um zu zeigen, wie die Torsionsfeder auf diesen sowie auf den mit
diesem verbundenen Arm einwirkt.
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Die 4 zeigt
einen Aufriss des Korkenziehers, teilweise geschnitten und in einer
Zwischenphase beim Herausziehen des Korkens.
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BEVORZUGTE AUSFÜHRUNG DER
ERFINDUNG
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Wie
in den genannten Figuren zu sehen ist, umfasst der erfindungsgemäße verbesserte
Korkenzieher einen röhrenförmigen Körper (1),
der mit einer Mündung
(11) ausgestattet ist, die dazu ausgebildet ist, auf der
zu entkorkenden Flasche (2) zu aufgelegen. Innerhalb des
genannten röhrenförmigen Körpers ist
ein röhrenförmiges Teil
(3) aufgenehmen, an dem ein metallischer Dorn (4)
befestigt ist.
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Sowohl
der röhrenförmige Körper (1)
als auch das röhrenförmige Teil
(3) weisen einige Seitenflächen (12) und (31)
auf, die die Drehung des röhrenförmigen Teils
(3) in Bezug auf den Körper
(1) verhindern sollen.
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Das
röhrenförmige Teil
(3) ist am hinteren Ende durch einen Zigarrenabschneider
(5) geschlossen, der mit einem Stift (51) an diesem
befestigt ist.
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Der
metallische Dorn (4) weist an seinem hinteren Ende eine
Verstärkung
(41) mit einem Querstift (42) auf, dessen Enden über am röhrenförmigen Teil
(3) vorgesehenen, sich in Längsrichtung erstreckenden Öffnungen
(32) vorstehen.
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Der
metallische Dorn (1) weist einen vorderen Teil auf, der
ständig über das
hintere Ende des röhrenförmigen Teils
(3) vorsteht.
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Dieser
metallische Dorn (4) ist in die Längsrichtung im Inneren des
röhrenförmigen Teils
(3) verschiebbar, wobei der Weg durch die Berührung zwischen
dem Stift (42) und dem vorderen und hinteren Ende der Öffnungen
(32) begrenzt ist.
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Der
metallische Dorn (4) neigt dazu, in den hinteren Bereich
des röhrenförmigen Teils
(3) verschoben zu werden, aufgrund der Wirkung einer Feder
(6), deren Enden am Stift (42) und am Stift (51) eingerastet
sind.
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Die
verschiebbare Montage des metallischen Dorns (4) am röhrenförmigen Teil
(3) ermöglicht,
dass der metallische Dorn (4) nach Abstützen der Mündung (12) des röhrenförmigen Körpers (1) auf
der Flasche (2) allmählich
in den Korken (21) eindringt, während der Korkenzieher gedreht
wird.
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Das
Teil (3) weist an den Seiten der Öffnungen (32) eine
Strichskala (33) auf, die es in Abhängigkeit der Position des Stifts
(42) ermöglicht,
zu erkennen, wie weit der metallische Dorn in den Korken (21)
eingedrungen ist.
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Während der
metallische Dorn (4) in den Korken (21) eingeführt wird,
verschiebt sich dieser in den vorderen Bereich des röhrenförmigen Teils
(3), wobei er über
den Stift (42) in den Öffnungen
(32) geführt
wird und den Widerstand der Feder (6) überwindet.
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Um
den Korken herauszuziehen ist ein röhrenförmiges Teil (3) vorgesehen,
das über
einen einklappbaren Hebel (7) verfügt, der über eine Achse (71)
an seitlichen, hierzu am Zigarrenabschneider (5) vorgesehenen
Befestigungsaugen montiert wird. Der Hebel (7) ist an einer
der Seiten des röhrenförmigen Körpers (1)
angebracht und weist vorzugsweise einen U-förmigen Querschnitt auf.
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Am
mittleren Bereich des Hebels (7) sind über eine gemeinsame Drehachse
(72) eine äußere Klinge
(73) für
das Abziehen von Kronenkorken von Flaschen und ein innerer Arm (74)
angebracht, welcher sich aufgrund der Wirkung einer an der Achse (72)
montierten Torsionsfeder (75) von der Innenfläche des
einklappbaren Hebels entfernt.
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Der
Hebel (7) kann durch die Wirkung eines Rastmittels (13)
am röhrenförmigen Körper (1)
gehalten werden, wobei dieses Rastmittel drehbar an der Seitenfläche des
Körpers
(1) montiert ist und in einer hierzu am vorderen Ende des
Hebels (7) vorgesehenen Öffnung gelagert ist.
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Der
röhrenförmige Körper (1)
weist seitlich einen schräg
verlaufenden Zahn (14) auf, auf den der Arm (74)
einwirkt, wenn der Hebel (7) für das Herausziehen des Korkens
(21) betätigt
wird.
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Wenn
der metallische Dorn (4) durch Drehen des Korkenziehers
in den Korken (21) eingedrungen ist, genügt es, das
Rastmittel (13) freizugeben, damit die Feder (75)
den Hebel (7) öffnet
und das freie Ende des Arms (74) auf die Zähne (14)
des Körpers (1)
einwirkt.
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Beim
Einklappen des Hebels (7) gegen die Seitenfläche des
Körpers
(1), wobei das Ende des Arms (74) auf den Zähnen (14)
aufliegt, erfahren das obere Ende des Hebels und somit auch das
röhrenförmige Teil
(8) eine Aufwärtsbewegung
einer bestimmten Länge.
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Bei
Freigabe des Hebels (7), geht dieser aufgrund der Wirkung
der Feder (75) in die Öffnungsposition
zurück
und das Ende des Arms (74) rastet in den Zähnen (14)
ein, jedoch an einer höheren
Position im Vergleich mit der vorigen Position, weshalb durch die
aufeinanderfolgende Betätigung
des Hebels (7) das Anheben des röhrenförmigen Teils bewirkt wird,
bis der Korken (21) herausgezogen ist.
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Das
Herausziehen des Korkens ist möglich durch
die Schubkraft der unteren Enden der seitlichen Öffnungen (32) des
röhrenförmigen Teils
(3) auf die Enden des Stifts (42) des metallischen
Dorns.
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Wie
aus den Figuren ersichtlich ist, weist dieser Korkenzieher Baumerkmale
auf, wie das Vorsehen eines seitlichen Zahns (35) am röhrenförmigen Körper (1)
für das
Abziehen von Kronenkorken. Dieser Zahn (15) ist dem Grund
der Mündung
(11) angeordnet und stimmt mit dem vorderen Ende eines
der seitlichen Fenster (16) des Körpers (1) überein.
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Die
Berührung
zwischen den Enden des Stifts (42) und dem hinteren Ende
der genannten Fenster (16) vermeidet die Freigabe des röhrenförmigen Teils
(3) durch das hintere Ende des Körpers (1).
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Der
Arm (74) weist einige seitlichen Nasen (76) auf,
die das Festhalten desselben erleichtern, um ihn aus den Zähnen (14)
auszurasten, nachdem der Korken (21) gezogen wurde und
er zum Inneren des Hebels (7) eingeklappt wird.
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Wie
aus den Figuren ersichtlich ist, weist der Zigarrenabschneider (5)
am hinteren Ende eine Vertiefung (53) auf, von der ein
röhrenförmiger Fortsatz (54)
ausgeht, dessen Ende ein gezahntes Profil bildet. Dieser Zigarrenabschneider
(5) weist ebenfalls einen einklappbaren Verschlussdeckel
(55) auf.
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Es
wird nicht für
notwendig erachtet, diese Beschreibung näher auszuführen, damit ein Fachmann der
Materie die Reichweite der Erfindung sowie die dieser innewohnenden
Vorteile erkennen kann.
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Die
in dieser Beschreibung verwendeten Begriffe sind so weit als möglich und
keinesfalls einschränkend
zu verstehen.
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Die
Materialien, Form, Größe und Anordnung
der Elemente können
geändert
werden, sofern dies keine Änderung
der nachstehend beanspruchten wesentlichen Merkmale der Erfindung
bedeutet.