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DE60020178T2 - Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Datenerfassung der Verkehrslage durch ein verteiltes Kraftfahrzeugrechnersystem - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Datenerfassung der Verkehrslage durch ein verteiltes Kraftfahrzeugrechnersystem Download PDF

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DE60020178T2
DE60020178T2 DE60020178T DE60020178T DE60020178T2 DE 60020178 T2 DE60020178 T2 DE 60020178T2 DE 60020178 T DE60020178 T DE 60020178T DE 60020178 T DE60020178 T DE 60020178T DE 60020178 T2 DE60020178 T2 DE 60020178T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
data
traffic situation
variety
vehicle
traffic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60020178T
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English (en)
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DE60020178D1 (de
Inventor
Viktors Winchester Berstis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE60020178D1 publication Critical patent/DE60020178D1/de
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Publication of DE60020178T2 publication Critical patent/DE60020178T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein verbessertes Datenverarbeitungssystem und insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Erfassung von Daten. Genauer gesagt, die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung, die dazu dienen, Daten über die Verkehrslage durch ein verteiltes Kraftfahrzeugrechnersystem zu erfassen.
  • Rechner werden in der Gesellschaft in immer größerem Umfang genutzt. Dieser Durchdringungsgrad schließt auch die Integration von Personal Computern in Kraftfahrzeugen ein. Die Rechnertechnologie wird genutzt, um für Benutzer oder Fahrer eine vertraute Umgebung zu schaffen. Auf diese Weise kann ein Benutzer problemlos Rechnerressourcen in einem Kraftfahrzeug nutzen. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass Käufer von Kraftfahrzeugen einen Großteil derselben Softwareelemente in einem Kraftfahrzeug verwenden können, die sie auch zuhause oder im Büro verwenden. Auch könnte ein Kraftfahrzeugbesitzer Fahrerinformationsanzeigen vollkommen individuell anpassen, um eine an den Bedürfnissen des Fahrers ausgerichtete optimale Umgebung zu schaffen. Verschiedene Plattformen für den Einsatz in Kraftfahrzeugen wurden bereits entwickelt und werden auch weiterhin entwickelt. Viele Plattformen bieten die Rechnerleistung einer Personal-Computer-Plattform mit allgemein anerkannten sowie neu aufkommenden Technologien. Zu den allgemein anerkannten Technologien, die in einem Kraftfahrzeug eingesetzt werden können, gehören das zellulare/globale System für mobile Übertragungen (GSM), das globale Positioniersystem (GPS) und die Funkdatenübertragung (RDB). Diese Geräte ermöglichen einem Fahrer die Navigation, den Empfang von Verkehrsinformationen und Wettervorhersagen in Echtzeit, den Zugriff auf Datenbanken mit personenbezogenen Informationen und das Führen und Empfangen von Telefongesprächen sowie das Senden und Empfangen von eMails und Telefaxen in einem Kraftfahrzeug. Zu den jungen Technologien, die in Rechnerplattformen für Kraftfahrzeuge integriert werden, gehören der universelle serielle Bus (USB) und die digitale Bildplatte (DVD).
  • Eine weitere wichtige Einrichtung, mit der sich die Rechnertechnologie so anpassen lässt, dass sie in einem Kraftfahrzeug genutzt werden kann, ist eine Spracherkennungsschnittstelle (VUI) für den Fahrer in Verbindung mit einer eher herkömmlichen grafischen Benutzeroberfläche (GUI) für die anderen Fahrzeuginsassen. Die Spracherkennungstechnologie ist in Personal Computern mit einer Multimedia-Arbeitsfläche bereits weit entwickelt. Geräte der Produktfamilie VoiceType beispielsweise, die von der International Business Machines Corporation angeboten wird, können ebenfalls im Kraftfahrzeug genutzt werden. Mit der Spracherkennungstechnologie könnten Fahrer leicht im Fahrzeug befindliche Rechner und Telefonanwendungen einschließlich Produktivitätssoftware, Internet-Browser und anderer Anwendungen steuern und mit diesen interaktiv kommunizieren, ohne die Hände vom Lenkrad und den Blick von der Straße nehmen zu müssen. Dieser Produktivität kommt besondere Bedeutung zu, wenn man bedenkt, dass ein Mensch Erhebungen zufolge bis zu zwölf Prozent seines Tageslebens im Auto verbringt.
  • Derzeit werden Rechnersysteme für Kraftfahrzeuge entwickelt, um Fahrer mit Hilfe von GPS-Daten, Verkehrsdaten, Wetterdaten usw. vom Punkt A zum Punkt B zu führen. Die Erfassung all dieser Daten ist jedoch schwierig. Besonders schwierig ist es, diese Daten rechtzeitig zu erfassen. US-A-5539645 legt ein Verkehrsüberwachungssystem offen, das Geschwindigkeitsdaten von Forschungs- und Testfahrzeugen erfasst, um den geschätzten Verkehrsfluss zu berechnen.
  • Ein verbessertes Verfahren und eine verbesserte Vorrichtung zur Erfassung von Daten über die Verkehrslage wären daher vorteilhaft.
  • In einer ersten Erscheinungsform stellt die vorliegende Erfindung folglich ein Verfahren zur Erfassung von Daten über die Verkehrslage von einem verteilten Fahrzeugrechnersystem bereit, das über eine Vielzahl von Fahrzeugrechnersystemen verfügt, wie im beigefügten Anspruch 1 dargelegt ist.
  • Ein Verfahren gemäß der ersten Erscheinungsform umfasst vorzugsweise des Weiteren die Aktualisierung der aktuellen Daten über die Verkehrslage mit den Änderungen.
  • Bei einem Verfahren gemäß der ersten Erscheinungsform werden die aktuellen Daten über die Verkehrslage vorzugsweise in einer Speichereinheit gespeichert.
  • Bei einem Verfahren gemäß der ersten Erscheinungsform sind die ausgewählten Fahrzeugrechnersysteme unter der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme vorzugsweise alle der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme.
  • Ein Verfahren gemäß der ersten Erscheinungsform umfasst vorzugsweise des Weiteren die Auswahl der ausgewählten Fahrzeugrechnersysteme unter der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme auf der Grundlage von vorherigen Streckenführungsanforderungen.
  • Bei einem Verfahren gemäß der ersten Erscheinungsform beinhaltet der Schritt der Auswahl vorzugsweise die Auswahl der ausgewählten Fahrzeugrechnersysteme unter der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme auf der Grundlage von künftigen Fahrzeugstandorten.
  • Bei einem Verfahren gemäß der ersten Erscheinungsform beinhaltet der Schritt der Auswahl vorzugsweise die Auswahl der ausgewählten Fahrzeugrechnersysteme unter der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme auf der Grundlage eines Standorts der Fahrzeugrechnersysteme unter der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme.
  • Bei einem Verfahren gemäß der ersten Erscheinungsform wird der Schritt der Erfassung von Daten vorzugsweise durch die Überwachung von Sensoren vollbracht, die sich in der Vielzahl der Fahrzeuge befinden, welche die Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme enthalten.
  • Bei einem Verfahren der ersten Erscheinungsform beinhalten die Sensoren vorzugsweise Sensoren zur Überwachung der Antiblockierbremsen.
  • Bei einem Verfahren der ersten Erscheinungsform beinhalten die Sensoren vorzugsweise Sensoren zur Überwachung der Scheibenwischer.
  • Bei einem Verfahren der ersten Erscheinungsform beinhalten die Sensoren vorzugsweise Sensoren zur Überwachung der Temperatur.
  • Bei einem Verfahren der ersten Erscheinungsform ist die Vielzahl der Kraftfahrzeuge vorzugsweise eine Vielzahl von Personenkraftwagen.
  • Bei einem Verfahren der ersten Erscheinungsform ist die Vielzahl der Kraftfahrzeuge vorzugsweise eine Vielzahl von Lastkraftwagen.
  • In einer zweiten Erscheinungsform stellt die vorliegende Erfindung ein Datenverarbeitungssystem zur Erfassung von Daten über die Verkehrslage von einem verteilten Fahrzeugrechnersystem bereit, das über eine Vielzahl von Fahrzeugrechnersystemen verfügt, wie in dem beigefügten Anspruch 5 dargelegt ist.
  • Ein Datenverarbeitungssystem gemäß der zweiten Erscheinungsform umfasst vorzugsweise des Weiteren ein Aktualisierungsmittel, um die aktuellen Daten über die Verkehrslage mit den Änderungen zu aktualisieren.
  • In einem Datenverarbeitungssystem der zweiten Erscheinungsform werden die aktuellen Daten über die Verkehrslage vorzugsweise in einer Speichereinheit gespeichert.
  • In einem Datenverarbeitungssystem der zweiten Erscheinungsform sind die ausgewählten Fahrzeugrechnersysteme unter der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme vorzugsweise alle der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme.
  • Ein Datenverarbeitungssystem gemäß der zweiten Erscheinungsform umfasst vorzugsweise darüber hinaus ein Auswahlmittel, um die ausgewählten Fahrzeugrechnersysteme unter der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme auf der Grundlage von vorherigen Streckenführungsanforderungen auszuwählen.
  • Bei einem Datenverarbeitungssystem der zweiten Erscheinungsform beinhaltet das Auswahlmittel vorzugsweise ein Auswahlmittel, um die ausgewählten Fahrzeugrechnersysteme unter der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme auf der Grundlage von künftigen Fahrzeugstandorten auszuwählen.
  • Bei einem Datenverarbeitungssystem der zweiten Erscheinungsform beinhaltet das Auswahlmittel vorzugsweise ein Auswahlmittel, um die ausgewählten Fahrzeugrechnersysteme unter der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme auf der Grundlage eines Standorts der Fahrzeugrechnersysteme unter der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme auszuwählen.
  • Bei einem Datenverarbeitungssystem der zweiten Erscheinungsform erhält man die erfassten Daten vorzugsweise durch die Überwachung von Sensoren, die sich in der Vielzahl der Fahrzeuge befinden, welche die Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme enthalten.
  • In einem Datenverarbeitungssystem der zweiten Erscheinungsform beinhalten die Sensoren vorzugsweise Sensoren zur Überwachung der Antiblockierbremsen.
  • In einem Datenverarbeitungssystem der zweiten Erscheinungsform beinhalten die Sensoren vorzugsweise Sensoren zur Überwachung der Scheibenwischer.
  • In einem Datenverarbeitungssystem der zweiten Erscheinungsform beinhalten die Sensoren vorzugsweise Sensoren zur Überwachung der Temperatur.
  • In einer dritten Erscheinungsform stellt die vorliegende Erfindung ein Rechnerprogrammprodukt bereit, um Daten über die Verkehrslage von einem verteilten Fahrzeugrechnersystem zu erfassen, das über eine Vielzahl von Fahrzeugrechnersystemen verfügt, wie in Anspruch 6 dargelegt ist.
  • Die vorliegende Erfindung stellt folglich ein Verfahren zur Erfassung von Daten über die Verkehrslage von einem verteilten Fahrzeugrechnersystem bereit, das über eine Vielzahl von Fahrzeugrechnersystemen verfügt. Daten über die Verkehrslage werden vorzugsweise von jedem der Vielzahl der verteilten Fahrzeugrechnersysteme erfasst, wobei sich jedes der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme vorzugsweise in einer Vielzahl von Fahrzeugen befindet, wobei es sich bei den Daten um erfasste Daten handelt. Die erfassten Daten werden vorzugsweise mit aktuellen Daten über die Verkehrslage verglichen. Vorhandene Änderungen zwischen den erfassten Daten über die Verkehrslage und den aktuellen Daten über die Verkehrslage werden vorzugsweise festgestellt. Die Änderungen werden vorzugsweise an ausgewählte Fahrzeugrechnersysteme unter der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme gesendet.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun lediglich anhand eines Beispiels und mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 eine Darstellung eines Rechnersystems gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
  • 2 ein Blockschaltbild ist, das ein Datenverarbeitungssystem gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 3 ein Blockschaltbild einer Kraftfahrzeugrechnerplattform gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
  • 4 eine Darstellung einer Straßenkarte ist, die gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung auf einem Bildschirm angezeigt wird;
  • 5 ein Flussdiagramm eines Prozesses ist, der gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung von einer Rechnerplattform angewendet wird;
  • 6 ein Flussdiagramm eines Prozesses ist, der gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung von einem Aktualisierungsvorgang einer Rechnerplattform angewendet wird;
  • 7 ein Flussdiagramm eines Prozesses ist, der gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung von einem Server angewendet wird; und
  • 8 ein Flussdiagramm eines Prozesses ist, der gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung von einem Server angewendet wird, um eine Aktualisierung der Streckenführung zu erzeugen.
  • Nun Bezug nehmend auf die Figuren und insbesondere Bezug nehmend auf 1 ist eine Darstellung eines Rechnersystems 100 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt. In diesem Beispiel ist die Kopfstation 102 mit einem Server 104 verbunden, der zur Erfassung von Daten von verschiedenen Fahrzeugrechnerplattformen dient, die in dem Rechnersystem 100 vorhanden sein können. Im Einzelnen kann der Server 104 mit verschiedenen mobilen Einheiten 106 bis 114, bei denen es sich in dem gezeigten Beispiel um Fahrzeuge handelt, Daten austauschen. Jedes dieser Fahrzeuge enthält eine Rechnerplattform, die mit dem Server 104 Daten austauschen kann. In diesem Beispiel kann der Datenaustausch zwischen den verschiedenen mobilen Einheiten über ein Mobilfunksystem oder über ein Iridiumsatellitenfunksystem oder über andere drahtlose Systeme erfolgen.
  • Der Datenaustausch zwischen dem Server 104 und den mobilen Einheiten 106 bis 114 findet in diesem Beispiel auf mehrere unterschiedliche Arten statt. Der Funkturm 116 stellt beispielsweise die Übertragungsverbindungen 118 und 120 zu den mobilen Einheiten 108 beziehungsweise 106 bereit. Die Übertragungsverbindungen 118 und 120 sind Hochfrequenz-Übertragungsverbindungen, die zwischen dem Funkturm 116 und Antennen erzeugt werden, die sich an den mobilen Einheiten 106 und 108 befinden. Überdies kann der Server 104 mit der mobilen Einheit 110 über die Übertragungsverbindungen 122 und 124 Daten austauschen. Die Übertragungsverbindung 122 wird zwischen der Satellitenschüssel 126 und der Satellitenvermittlungsstelle 128 eingerichtet, während die Übertragungsverbindung 124 zwischen dem Satelliten 128 und der mobilen Einheit 110 eingerichtet wird. Die Übertragungsverbindungen 122 und 124 sind auf Hochfrequenz basierende Übertragungsverbindungen, die von Signalen erzeugt werden, die von der Satellitenschüssel 126 an die Satellitenvermittlungsstelle 128 und von der Satellitenvermittlungsstelle 128 an die mobile Einheit 110 gesendet werden. In diesem Beispiel sind der Funkturm 116 und die Satellitenschüssel 126 mit der Kopfstation 102 verbunden und ermöglichen Übertragungen, die ihren Ursprung an der Kopfstation 102 haben oder über die Kopfstation 102 laufen.
  • Ferner können Signale auf der Übertragungsverbindung 132 von der Satellitenvermittlungsstelle 128 an die Satellitenschüssel 130 gesendet werden. Von der Satellitenschüssel 130 können Daten auf der Übertragungsverbindung 134, 136 und 140 an die mobile Einheit 114 gesendet werden. In diesem Beispiel ist die Übertragungsverbindung 134 eine Verbindung zwischen der Vermittlungsstelle 142 und der Vermittlungsstelle 144. Auf diese Weise kann vom Server 104 zur mobilen Einheit 114 ein Pfad aufgebaut werden, der die Übertragungsverbindungen 122, 132, 134, 136 und 140 enthält. Die Übertragungsverbindung 134 ist eine physische Verbindung, bei der es sich beispielsweise um ein Koaxialkabel, ein Lichtwellenleiterkabel oder eine Kombination dieser beiden handeln kann. Jede Vermittlungsstelle verfügt ebenfalls über eine "Verbindung", die innerhalb der Vermittlungsstelle auch als "Pfad" bezeichnet wird, um Daten über die Vermittlungsstelle einzugeben. Eine "Eingabeverbindung" ist der Eingabe- oder Quellenteil der Verbindung, der mit der Eingabe in die Vermittlungsstelle verbunden ist, und eine "Ausgabeverbindung" ist der Ausgabe- oder Zielteil der Verbindung, der mit der Ausgabe von der Vermittlungsstelle verbunden ist. Die Übertragungsverbindung 136 wird zwischen den Funktürmen 146 und 148 hergestellt. Der Funkturm 146 ist in 1 mit der Vermittlungsstelle 144 verbunden. Die Übertragungsverbindung 140 wird zwischen dem Funkturm 148 und der mobilen Einheit 114 hergestellt. Der Datenaustausch mit der mobilen Einheit 112 kann über einen Pfad erfolgen, der die Übertragungsverbindungen 122, 132 und 150 enthält. Die Übertragungsverbindung 150 wird zwischen dem Funkturm 151 und der mobilen Einheit 112 hergestellt. In diesem Beispiel sind die Satellitenschüssel 130 und der Funkturm 151 mit der Vermittlungsstelle 142 verbunden.
  • Darüber hinaus kann der Server 104 einen alternativen Pfad zum Datenaustausch mit der mobilen Einheit 114 verwenden. Beispielsweise kann ein Pfad über die Übertragungsverbindungen 152, 154, 136 und 140 verwendet werden, um mit der mobilen Einheit 114 Daten auszutauschen. In diesem Beispiel sind die Übertragungsverbindungen 152 und 154 physische Verbindungen. Die Übertragungsverbindung 152 wird zwischen der Kopfstation 102 und der Vermittlungsstelle 156 hergestellt, während die Übertragungsverbindung 154 zwischen der Vermittlungsstelle 156 und der Vermittlungsstelle 144 hergestellt wird. Auf diese Weise können Datensignale wie zum Beispiel Multimediadaten, die Video, Bilder, Sprache und Text beinhalten können, zwischen dem Server 104 und den mobilen Einheiten 106 bis 114 gesendet werden. Diese Datensignale können auch Informationen über die Verkehrslage wie zum Beispiel das Verkehrsaufkommen, Wetterverhältnisse, Verkehrsunfälle, Baustellen und andere Gegebenheiten enthalten, die den Verkehrsfluss beeinflussen.
  • Bezug nehmend auf 2 zeigt ein Blockschaltbild ein Datenverarbeitungssystem gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, das als Server wie zum Beispiel der Server 104 in 1 ausgeführt sein kann. Das Datenverarbeitungssystem 200 kann ein symmetrisches Mehrprozessor-(SMP-)System sein, das eine Vielzahl von Prozessoren 202 und 204 enthält, die an den Systembus 206 angeschlossen sind. Alternativ dazu kann ein Einprozessor-System eingesetzt werden. An den Systembus 206 ist auch eine Speichersteuereinheit/ein Cachespeicher 208 angeschlossen, die/der eine Schnittstelle zum lokalen Speicher 209 bereitstellt. Die E/A-Busbrücke 210 ist mit dem Systembus 206 verbunden und stellt eine Schnittstelle zum E/A-Bus 212 bereit. Die Speichersteuereinheit/der Cachespeicher 208 und die E/A-Busbrücke 210 können in der gezeigten Weise integriert werden.
  • Die an den E/A-Bus 212 angeschlossene PCI-Busbrücke 214 zur Verbindung von Peripheriegeräten stellt eine Schnittstelle zum lokalen PCI-Bus 216 bereit. An den PCI-Bus 216 können mehrere Modems 218 bis 220 angeschlossen werden. Übliche Ausführungen eines PCI-Busses unterstützen vier PCI-Erweiterungssteckplätze oder -Zusatzanschlüsse. Übertragungsverbindungen zu den Sendern in 1 können über den Modem 218 und den Netzwerkadapter 220, die über Erweiterungskarten an den lokalen PCI-Bus 216 angeschlossen sind, bereitgestellt werden.
  • Weitere PCI-Busbrücken 222 und 224 stellen Schnittstellen für zusätzliche PCI-Busse 226 und 228 bereit, über die weitere Modems oder Netzwerkadapter unterstützt werden können. Auf diese Weise ermöglicht der Server 200 Verbindungen zu mehreren Netzwerkrechnern. Ein speicherzugeordneter Grafikadapter 230 und eine Festplatte 232 können ebenfalls entweder direkt oder indirekt an den E/A-Bus 212 angeschlossen werden, wie gezeigt ist.
  • Der Fachmann versteht, dass die in 2 gezeigte Hardware auch anders ausgelegt werden kann. Beispielsweise können zusätzlich zu oder anstelle der gezeigten Hardware auch andere Peripherieeinheiten wie ein optisches Plattenlaufwerk und dergleichen verwendet werden. Das gezeigte Beispiel ist nicht als architektonische Einschränkung in Bezug auf die vorliegende Erfindung zu verstehen.
  • Das in 2 gezeigte Datenverarbeitungssystem kann beispielsweise ein System vom Typ IBM RISC/System 6000, ein Produkt der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, New York, sein, das das Betriebssystem "Advanced Interactive Executive" (AIX) ausführt.
  • Wenden wir uns nun 3 zu, in der ein Blockschaltbild einer Fahrzeugrechnerplattform gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt ist. Die Rechnerplattform 300 befindet sich in einem Fahrzeug wie zum Beispiel einem Personen- oder Lastkraftwagen. Die Rechnerplattform 300 enthält eine CPU 302, bei der es sich um einen eingebetteten Prozessor oder einen Prozessor wie zum Beispiel einen Pentium-Prozessor der Intel Corporation handeln kann. "Pentium" ist ein Warenzeichen der Intel Corporation.
  • Die Rechnerplattform 300 enthält auch den Speicher 304, der in Form eines Direktzugriffspeichers (RAM) und/oder eines Nur-Lese-Speichers (ROM) vorhanden sein kann.
  • Die Rechnerplattform 300 enthält ferner eine Speichereinheit 306. Die Speichereinheit 306 kann ein oder mehrere Speichermedien wie zum Beispiel ein Festplattenlaufwerk, einen Flash-Speicher, ein DVD-Laufwerk oder ein Diskettenlaufwerk enthalten. Die Rechnerplattform 300 enthält auch eine Eingabe-/Ausgabe-(E/A-)Einheit 308, die Verbindungen zu verschiedenen E/A-Einheiten bereitstellt. In diesem Beispiel ist in der Rechnerplattform 300 ein GPS-Empfänger 310 enthalten, der über die Antenne 312 Signale empfängt. Die drahtlose Einheit 314 ermöglicht Zweiwege-Übertragungen zwischen der Rechnereinheit 300 und einem anderen Datenverarbeitungssystem wie zum Beispiel dem Server 104 in 1. Übertragungen werden über die Antenne 316 ermöglicht. Ferner ist eine Trägheitsnavigationseinheit 318 mit der E/A-Einheit 308 verbunden. Die Trägheitsnavigationseinheit 318 wird zur Navigation verwendet, wenn der GPS-Empfänger 310 kein Nutzsignal empfangen kann oder nicht betriebsbereit ist.
  • Eine Vielzahl unterschiedlicher Sensoren 320 ist ebenfalls an die E/A-Einheit 308 angeschlossen. Zu diesen Sensoren können Sensoren gehören, die die Geschwindigkeit, ungewöhnlich hohe Beschleunigungskräfte, das Auslösen eines Airbags, starke Beschleunigungs- und Abbremszyklen, das Ausfallen des Tempostats, das Betätigen der Bremsen, das automatische Eingreifen des Antiblockierverhinderers, die Antriebsschlupfregelung, den Gebrauch der Scheibenwischer, das Ein- oder Ausschalten des Fahrlichts sowie die Außenbeleuchtungsstärke erfassen. Darüber hinaus können die Sensoren 320 Sensoren zur Erfassung der Lenkradbewegungen, der Temperatur, des Zustands der Türverriegelung und des Zustands der Fenster erfassen. Anders ausgedrückt, nahezu jeder Zustand oder Parameter eines Fahrzeugs oder seiner unmittelbaren Umgebung lässt sich durch die Verwendung der Sensoren 320 erfassen.
  • Die Rechnerplattform 300 enthält auch einen Bildschirmadapter 322, der mit dem Bildschirm 324 verbunden ist. In dem gezeigten Beispiel ist dieser Bildschirm ein berührungsempfindlicher Bildschirm. Alternativ oder zusätzlich zu einem berührungsempfindlichen Bildschirm kann der Bildschirm 324 auch eine auf die Windschutzscheibe des Kraftfahrzeugs projizierte Anzeige darstellen. Die Rechnereinheit 300 enthält auch ein Mikrofon 328 und einen Lautsprecher 330, um dem Fahrer die Möglichkeit zu geben, über die Sprachein-/-ausgabeeinheit 326 Befehle einzugeben und Antworten zu empfangen, ohne seine Aufmerksamkeit von der Straße zu lenken und ohne dass der Fahrer die Hände vom Lenkrad nehmen muss.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren, eine Vorrichtung und Anweisungen zur automatischen Erkennung und Meldung der Verkehrslage und zur Meldung dieser Verkehrslage an eine zentrale Datenbank zu Informationszwecken für andere Benutzer in einem verteilten Kraftfahrzeugrechnersystem bereit. Verschiedene Rechnerplattformen, die sich auf mobilen Einheiten wie zum Beispiel Personen- und Lastkraftwagen befinden, können Informationen, die von Sensoren erfasst werden, welche sich auf den mobilen Einheiten befinden, an eine zentrale Datenbank melden. Diese zentrale Datenbank kann sich auf einem Rechner wie zum Beispiel dem Server 104 im Rechnersystem 100 in 1 befinden. In den gezeigten Beispielen wird die Verkehrslage automatisch erkannt und gemeldet, ohne dass ein Benutzer dabei aktiv werden muss. Darüber hinaus können auch vom Benutzer veranlasste Berichte, die an die zentrale Datenbank gesendet werden, verwendet werden. Die in der zentralen Datenbank erfassten Berichte werden mit Daten über die aktuelle Verkehrslage verglichen. Unterschiede zwischen der aktuellen Verkehrslage und der von den verschiedenen Rechnerplattformen gemeldeten Verkehrslage werden festgestellt. Aktualisierungen mit diesen Änderungen bei der Verkehrslage können an eine oder mehrere der mobilen Einheiten zurückgeschickt werden. Diese Aktualisierungen können zum Beispiel Alarmmeldungen bei verschiedenen kritischen Straßen- oder Wetterverhältnissen wie Glätte oder heftige Regenfälle beinhalten. Glättebildung oder das Auftreten von heftigen Regenfällen lässt sich durch die Häufigkeit, mit der verschiedene Rechnereinheiten das automatische Eingreifen des Antiblockierverhinderers, der Antriebsschlupfregelung oder die Betätigung der Scheibenwischer auf der höchsten Intervallstufe melden, feststellen. Aktualisierungen können auch alternative Routen für Benutzer beinhalten, die zuvor schon Streckenführungsanforderungen gestellt haben.
  • Die vorliegende Erfindung kann insbesondere bei der Umleitung von Benutzern auf verschiedenen Strecken nützlich sein. Die meisten kartografischen Informationen werden im Fahrzeug üblicherweise auf einer CD, DVD oder einem anderen Speichermedium lokal gespeichert. Zu Beginn einer Fahrt und möglicherweise zu anderen Zeitpunkten während längerer Fahrten kann die Rechnerplattform jedoch eine Verbindung zu einem Server herstellen, um Aktualisierungsinformationen über die aktuelle Verkehrslage und die aktuell vorherrschenden Wetterverhältnisse in den jeweiligen Gebieten abzurufen. Mit Hilfe dieser Informationen kann der Fahrer dann so geleitet werden, dass problematische Gebiete umfahren werden, so dass er sein Ziel schneller erreicht. Wenn der Server jedoch feststellt, dass der Fahrer unter Berücksichtigung der zuletzt gemeldeten Verhältnisse ungewöhnlich schnell oder ungewöhnlich langsam vorankommt, kann die Rechnerplattform automatisch eine geeignete drahtlose Verbindung zum Server herstellen und ihn darüber informieren, dass sich die Verhältnisse in dem betreffenden Straßenabschnitt geändert haben. Diese neuen Verhältnisse können an andere Fahrer, die eine Fahrt antreten oder ein problematisches Gebiet noch nicht erreicht haben, und gegebenenfalls auch an Fahrer, die mehr als eine Verkehrsmeldung empfangen oder neue Informationen in anderer Weise prüfen, übermittelt werden, um auf Fahrzeugprobleme oder einen Fahrer, dessen Fahrverhalten unverantwortlich ist, aufmerksam zu machen.
  • Nun Bezug nehmend auf 4 ist ein Kartenausschnitt, der auf einer Anzeigeeinheit wie zum Beispiel dem Bildschirm 324 der Rechnerplattform 300 dargestellt wird, gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt. In diesem Beispiel zeigt die Karte 400 einen Startpunkt 402 und einen Zielpunkt 404 auf der Karte 400. In diesem Beispiel wurde für den Fahrer eine Route 406 berechnet, um ihn vom Startpunkt 402 zum Zielpunkt 404 zu führen. Derzeit befindet sich der Fahrer am Punkt 406. Der Abschnitt 408 ist ein Abschnitt der Straße 410, auf dem es anderen Rechnerplattformen zufolge, die sich im Abschnitt 408 befinden, größere Probleme gibt. In diesem Fall senden die Rechnerplattformen, die sich im Abschnitt 408 befinden, Daten über die Verkehrslage an den Server zurück, der den Abschnitt 408 als Problembereich ausweist.
  • Normalerweise würde der Fahrer über die Route 412 zum Ziel 404 geleitet werden, aber in diesem Fall wird eine alternative Route 414 ermittelt und dem Benutzer als Aktualisierung gesendet, da auf dem Abschnitt 408, der sich auf der Route 412 befindet, ein Problem festgestellt wurde. Auf diese Weise kann der Benutzer das Problem im Abschnitt 408 umgehen und seinen Zielpunkt 404 trotzdem noch in einem vertretbaren Zeitraum erreichen. Bei der Ermittlung von alternativen Routen werden gewöhnlich Routen ausgewiesen, die keine längere Anfahrt als die ursprüngliche Route erforderlich machen.
  • Nun Bezug nehmend auf 5 ist ein Flussdiagramm eines Prozesses, der von einer Rechnerplattform angewendet wird, gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt. Der Prozess beginnt, indem Daten von den Sensoren abgerufen werden, die mit der Rechnerplattform verbunden sind oder mit dieser Daten austauschen (Schritt 500). Anschließend wird ermittelt, ob eine abnormale Bedingung festgestellt wurde (Schritt 502). Eine abnormale Bedingung kann mehrere Situationen einschließen. Ein Beispiel für eine abnormale Bedingung wäre das Auslösen eines Airbags. Das plötzliche Abbremsen eines Fahrzeugs von 100 km/h auf 0 km/h auf einer Schnellstraße würde ebenfalls als eine abnormale Bedingung angesehen werden. Der Gebrauch von Scheibenwischern auf der höchsten Intervallstufe kann auch als eine abnormale Bedingung gewertet werden, die schlechte oder kritische Wetterverhältnisse anzeigt.
  • Wenn eine abnormale Bedingung festgestellt wird, werden die Daten über diese Verkehrslage an den Server gesendet (Schritt 504), und anschließend schaltet der Prozess zum Schritt 500 zurück. Wenn keine abnormale Bedingung erkannt wird, wird festgestellt, ob die von den Sensoren empfangenen Daten einen gewählten Schwellenwert erreicht haben (Schritt 506). Der Schwellenwert kann zum Beispiel der über eine gewählte Häufigkeit hinausgehende Eingriff der Bremsen über einen festgelegten Zeitraum sein. Dieser Schwellenwert kann zur Angabe von schlechten Verkehrsverhältnissen verwendet werden. Alternativ dazu kann der Schwellenwert ein Zeitraum sein, nach dem Daten immer an den Server zur Auswertung geschickt werden. Diese Situation würde das Senden von Daten wie zum Beispiel die Temperatur, die Geschwindigkeit des Fahrzeugs oder übermäßig häufige Spurwechsel einschließen. Übermäßig häufige Spurwechsel können durch die Feststellung der Lenkbewegungen und der Geschwindigkeit des Fahrzeugs erkannt werden. Bei Erreichen des Schwellenwerts werden die Daten an den Server gesendet (Schritt 504), und der Prozess schaltet anschließend zum Schritt 500 zurück. Im anderen Fall schaltet der Prozess ebenfalls zum Schritt 500 zurück.
  • Nun Bezug nehmend auf 6 ist ein Flussdiagramm eines Prozesses, der von einem Aktualisierungsvorgang einer Rechnerplattform angewendet wird, gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt. Der Prozess beginnt, indem aktualisierte Daten vom Server empfangen werden (Schritt 600). Diese aktualisierten Daten können mittels Hochfrequenzübertragungen an die drahtlose Einheit, die mit der Fahrzeugrechnerplattform verbunden ist, empfangen werden. Wenn die aktualisierten Daten empfangen werden, werden sie dem Benutzer übergeben (Schritt 602), woraufhin der Prozess endet. Die aktualisierten Daten können dem Benutzer auf mehrere unterschiedliche Arten übergeben werden, beispielsweise in Form der Angabe einer alternativen Route wie der alternativen Route 414 auf der Karte 400 in 4. Überdies kann dem Benutzer die Dauer der Verzögerung angegeben werden, wenn sich die Verzögerung aus den erfassten Daten ableiten lässt. Der Benutzer kann der alternativen Route zustimmen beziehungsweise diese auswählen. In diesem Fall ersetzt die alternative Route die ursprüngliche Route, wobei die Navigation und die Routenkontrolle bei der alternativen Route fortgesetzt werden. Alternativ dazu können weitere Datenübergaben sowohl verbal als auch optisch wahrnehmbar vorgenommen werden. Aktualisierungs-Alarmmeldungen wie zum Beispiel das Heranziehen einer Schlechtwetterfront können dem Fahrer verbal mitgeteilt werden.
  • Bezug nehmend auf 7 ist ein Flussdiagramm eines von einem Server angewendeten Prozesses gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt. Der Prozess beginnt, indem festgestellt wird, ob eine Übertragung von einer mobilen Einheit, die Daten meldet, beginnt (Schritt 700). Wenn keine Übertragung festgestellt wird, schaltet der Prozess zum Schritt 700 zurück. Bei der Feststellung einer eingehenden Übertragung werden Daten über die Verkehrslage von einer mobilen Einheit empfangen (Schritt 702). Die von der mobilen Einheit empfangenen Daten werden dann gespeichert (Schritt 704). Anschließend filtert der Prozess die Daten (Schritt 706). In diesem Beispiel beinhaltet der Filtervorgang die Feststellung, ob die Daten zu Vergleichszwecken weitergereicht werden sollen. Bei diesem Filtervorgang sollen Fahrzeugprobleme oder ein unverantwortliches Fahrverhalten verschiedener Fahrer Berücksichtigung finden. Wenn beispielsweise nur ein Fahrzeug von fünfzig Fahrzeugen in einem bestimmten Gebiet angehalten hat, hat dieses eine Fahrzeug möglicherweise technische Probleme. Dies steht im Gegensatz zu einer Situation, in der alle fünfzig Fahrzeuge auf der Straße angehalten haben.
  • Anschließend werden die empfangenen Daten über die Verkehrslage, die von der mobilen Einheit gemeldet wurden, mit den aktuellen Daten über die Verkehrslage verglichen (Schritt 708). Als Nächstes werden Änderungen zwischen der jeweiligen Verkehrslage festgestellt (Schritt 710). Diese Änderungen werden dann gespeichert (Schritt 712). In diesem Beispiel beinhaltet die Speicherung der Änderungen die Aktualisierung der aktuellen Verkehrsdaten in der Datenbank.
  • Daraufhin wird festgestellt, ob eine Aktualisierung erforderlich ist (Schritt 714). Wenn ja, wird die Aktualisierung erzeugt (Schritt 716). In manchen Fällen macht es die geänderte Verkehrslage nicht erforderlich, dass aktualisierte Daten an die verschiedenen mobilen Einheiten gesendet werden. Wenn es sich bei den festgestellten Änderungen zum Beispiel nur um eine geringfügige Änderung der Geschwindigkeit handelt, werden die Änderungen zwar vermerkt, aber es sind keine Aktualisierungen notwendig. Wenn andererseits anhand der von den verschiedenen mobilen Einheiten empfangenen Daten über die Verkehrslage kritische Wetterverhältnisse festgestellt werden, kann eine Aktualisierung in Form einer Wetter-Alarmmeldung erzeugt werden. Anschließend werden diejenigen mobile Einheiten, die die Aktualisierung empfangen sollen, ermittelt (Schritt 718). Diese Ermittlung kann dadurch erfolgen, dass Einheiten innerhalb des betroffenen Gebiets oder Einheiten mit unterschiedlichen Streckenführungsanforderungen ermittelt werden. Die Aktualisierung wird dann an die ermittelten oder ausgewählten mobilen Einheiten gesendet (Schritt 720), und der Prozess schaltet anschließend zum Schritt 700 zurück. Nochmals Bezug nehmend auf den Schritt 714 schaltet der Prozess ebenfalls zum Schritt 700 zurück, wenn keine Aktualisierung erforderlich ist.
  • Nun Bezug nehmend auf 8 ist ein Flussdiagramm eines Prozesses gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt, der von einem Server zur Erzeugung einer Aktualisierung einer Streckenführung verwendet wird. Diese Aktualisierung wird erzeugt, wenn im Schritt 714 in 7 festgestellt wird, dass eine Aktualisierung notwendig ist. Der Prozess in 8 ist ein ausführlicheres Beispiel für eine Aktualisierung, die im Schritt 714 in 7 erzeugt werden kann. Der Prozess beginnt, indem eine Route, die zuvor von einem Fahrer angefordert wurde, ermittelt wird (Schritt 800). Anschließend wird mit Hilfe der Datenbank die Verkehrslage für die Route ermittelt (Schritt 802). Als Nächstes wird auf der Grundlage der Daten über die Verkehrslage auf der Route festgestellt, ob eine neue Route notwendig ist (Schritt 804). Wenn ja, wird daraufhin eine alternative Route ermittelt (Schritt 806). Die alternative Route wird mit der aktuellen Route verglichen (Schritt 808). Dieser Vergleichsschritt dient zur Feststellung, ob die alternative Route mehr Zeit in Anspruch nimmt, um das Ziel des Fahrers zu erreichen, als die aktuelle Route. Es wird festgestellt, ob die alternative Route besser als die aktuelle Route ist (Schritt 810). Wenn die alternative Route besser ist, wird eine Aktualisierung erzeugt (Schritt 812), und anschließend wird der Prozess beendet. Diese Aktualisierung wird dann an den Fahrer gesendet, der die jeweilige im Schritt 800 ermittelte Route angefordert hat. Nochmals Bezug nehmend auf den Schritt 810 endet der Prozess, wenn die alternative Route nicht besser als die aktuelle Route ist. Optional könnte eine Aktualisierung erzeugt werden, die den Fahrer darauf aufmerksam macht, dass es einige Verzögerungen und keine besseren alternativen Routen gibt.
  • Nochmals Bezug nehmend auf den Schritt 804 endet der Prozess ebenfalls, wenn keine neue Route erforderlich ist.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass die vorliegende Erfindung zwar im Zusammenhang mit einem voll funktionsfähigen Datenverarbeitungssystem beschrieben wurde, der Fachmann jedoch als vorteilhaft erkennen wird, dass die Prozesse der vorliegenden Erfindung auch in Form eines rechnerlesbaren Mediums mit Anweisungen und in einer Vielzahl von anderen Formen vertrieben werden können und dass die vorliegende Erfindung ungeachtet der im Einzelfall gewählten Art des signaltragenden Mediums, das verwendet wird, um die Prozesse der Erfindung zu vertreiben, genauso Anwendung findet. Beispiele für rechnerlesbare Medien sind unter anderem beschreibbare Datenträger wie zum Beispiel eine Diskette, ein Festplattenlaufwerk, ein RAM und CD-ROMs sowie Übertragungsmedien wie digitale und analoge Datenübertragungsverbindungen.

Claims (6)

  1. Verfahren zur Erfassung von Daten über die Verkehrslage von einem verteilten Fahrzeugrechnersystem, das über eine Vielzahl von Fahrzeugrechnersystemen verfügt, wobei das Verfahren die folgenden von einem Rechner durchgeführten Schritte umfasst: Erfassen von Daten über die Verkehrslage von jedem der Vielzahl der verteilten Fahrzeugrechnersysteme, wobei sich jedes der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme in einer Vielzahl von Fahrzeugen befindet, wobei es sich bei den Daten um erfasste Daten handelt; Vergleichen der erfassten Daten mit aktuellen Daten über die Verkehrslage; Feststellen von Änderungen, die zwischen den erfassten Daten über die Verkehrslage und den aktuellen Daten über die Verkehrslage vorhanden sind; Filtern der Daten, um ihre Gebrauchstauglichkeit festzustellen; und Senden der Änderungen an alle der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, das des Weiteren Folgendes umfasst: Aktualisieren der aktuellen Daten über die Verkehrslage mit den Änderungen.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die aktuellen Daten über die Verkehrslage in einer Speichereinheit gespeichert werden.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt der Erfassung von Daten durch die Überwachung von Sensoren vollbracht wird, die sich in der Vielzahl der Fahrzeuge befinden, welche die Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme enthalten.
  5. Datenverarbeitungssystem zur Erfassung von Daten über die Verkehrslage von einem verteilten Fahrzeugrechnersystem, das über eine Vielzahl von Fahrzeugrechnersystemen verfügt, wobei das Datenverarbeitungssystem Folgendes umfasst: Erfassungsmittel, um Daten über die Verkehrslage von jedem der Vielzahl der verteilten Fahrzeugrechnersysteme zu erfassen, wobei sich jedes der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme in einer Vielzahl von Fahrzeugen befindet, wobei es sich bei den Daten um erfasste Daten handelt; Vergleichsmittel, um die erfassten Daten mit aktuellen Daten über die Verkehrslage zu vergleichen; Feststellungsmittel, um Änderungen festzustellen, die zwischen den erfassten Daten über die Verkehrslage und den aktuellen Daten über die Verkehrslage vorhanden sind; Filtermittel, um die Daten zu filtern, um ihre Gebrauchstauglichkeit festzustellen; und Sendemittel, um die Änderungen an die Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme zu senden.
  6. Rechnerprogrammprodukt zur Erfassung von Daten über die Verkehrslage von einem verteilten Fahrzeugrechnersystem, das über eine Vielzahl von Fahrzeugrechnersystemen verfügt, wobei das Rechnerprogrammprodukt Folgendes umfasst: erste Anweisungen, um Daten über die Verkehrslage von jedem der Vielzahl der verteilten Fahrzeugrechnersysteme zu erfassen, wobei sich jedes der Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme in einer Vielzahl von Fahrzeugen befindet, wobei es sich bei den Daten um erfasste Daten handelt; zweite Anweisungen, um die erfassten Daten mit aktuellen Daten über die Verkehrslage zu vergleichen; dritte Anweisungen, um Änderungen festzustellen, die zwischen den erfassten Daten über die Verkehrslage und den aktuellen Daten über die Verkehrslage vorhanden sind; vierte Anweisungen, um die Daten zu filtern, um ihre Gebrauchstauglichkeit festzustellen; und fünfte Anweisungen, um die Änderungen an die Vielzahl der Fahrzeugrechnersysteme zu senden.
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