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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Unterhaltungssystem,
eine für
dieses verwendete Informationsverarbeitungseinheit und eine tragbare Speichervorrichtung,
die an der Informationsverarbeitungseinheit lösbar angebracht ist.
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Hintergrund-Technik
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In
einem Unterhaltungssystem, welches eine Informationsverarbeitungseinheit
und eine an der Einheit lösbar
angebrachte Speicherkarte enthält, dient
die Speicherkarte als externe Speichervorrichtung für die Informationsverarbeitungseinheit.
Die Speicherkarte enthält
einen Flash-ROM-Speicher, eine Steuerschaltung, eine Taktgeneratorschaltung und
einen Verbindungsanschluss. Wenn die Speicherkarte mit der Informationsverarbeitungseinheit verbunden
ist, kommuniziert die Speicherkarte mit der Informationsverarbeitungseinheit über den
Verbindungsanschluss. Die Steuerschaltung führt eine Kommunikationssteuerung
sowie eine Lese- und Schreibsteuerung aus den bzw. in den Flash-ROM-Speicher
aus. Die Steuerschaltung besteht aus einem Gate-Array. Die versorgungsspannung
für den
Betrieb der Speicherkarte wird von der Informationsverarbeitungseinheit über den
Verbindungsanschluss geliefert.
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Die
Speicherkarte speichert Informationen in dem Flash-ROM-Speicher auf einer
Dateibasis. In einem besonderen Bereich der Speicherkarte ist ein Dateiverwaltungssystem
zur Verwaltung der Dateien vorgesehen. Das Dateiverwaltungssystem
verwaltet den Nutzungszustand des Flash-ROM-Speichers, so dass Adressen
in dem Flash-ROM-Speicher und in dem Flash-ROM-Speicher gespeicherte Dateien einander
entsprechen. Das Dateiverwaltungssystem ist in einem bestimmten
Bereich in dem Flash-ROM-Speicher gespeichert.
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Das
Dateiverwaltungssystem wird zuerst in den Speicher des Hauptkörpers der
Informationsverarbeitungseinheit aus dem Flash-ROM-Speicher geladen,
so dass die Informationsverarbeitungseinheit auf die Speicherkarte
zugreifen kann. Sodann wird für
eine Bezugnahme auf eine Information in dem geladenen Dateiverwaltungssystem
eine Adresse einer Datei, auf die zuzugreifen ist oder eines leeren
Bereichs erhalten. Wenn die Informationsverarbeitungseinheit auf
den Flash-ROM-Speicher zugreift, spezifiziert die Informationsverarbeitungseinheit
direkt die Adresse, und ein Lesen und Schreiben werden von/zu bzw.
unter der Adresse ausgeführt.
Wenn die Informationsverarbeitungseinheit eine Datei in dem Flash-ROM-Speicher
aktualisiert oder löscht, ändert sich
der Zustand des Flash-ROM-Speichers.
Zu diesem Zeitpunkt aktualisiert die Informationsverarbeitungseinheit
das in den Hauptkörper
der Informationsverarbeitungseinheit geladene Dateiverwaltungssystem.
Sodann wird der Inhalt des aktualisierten neuen Dateiverwaltungssystems
in die Speicherkarte zurückgeschrieben.
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Es
sei jedoch darauf hingewiesen, dass es eine längere Zeit dauert, dass die
Informationsverarbeitungseinheit aus dem/in den Flash-ROM-Speicher liest/schreibt
als auf den Speicher des Hauptkörpers der
Informationsverarbeitungseinheit zuzugreifen. Falls ein Lesen und
Schreiben häufig
aus dem/in den Flash-ROM-Speicher ausgeführt werden muss, wird daher
die Verarbeitungsgeschwindigkeit des gesamten Unterhaltungssystems
selbst abgesenkt. Nachdem das Dateiverwaltungssystem einmal in die
Informationsverarbeitungseinheit geladen worden ist, wird infolgedessen
das Dateiverwaltungssystem solange nicht neu geladen, bis sich der
Zustand des Flash-ROM-Speichers ändert.
Dies verhindert, dass die Verarbeitungsgeschwindigkeit unnötigerweise verringert
wird.
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Offenbarung
der Erfindung
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Mit
dem Einführen/der
Entnahme der Speicherkarte ist hier ein Problem verbunden. Das Unterhaltungssystem
gestattet, dass die Speicherkarte, wie gewünscht, einzuführen/zu
entnehmen ist, während
die Versorgungsspannung für
die Informationsverarbeitungseinheit eingeschaltet ist. Dies dient
der Bequemlichkeit des Benutzers. Das Dateiverwaltungssystem ist
jedoch für
jede Speicherkarte besonders ausgeprägt. So sei beispielsweise angenommen,
dass ein Dateiverwaltungssystem in den Hauptkörper einer Informationsverarbeitungseinheit
von einer Speicherkarte geladen ist und dass sodann die Karte durch
eine andere Speicherkarte ersetzt wird. Das geladene Dateiverwaltungssystem
ist nicht ein Dateiverwaltungssystem für die eingeführte Speicherkarte.
Wenn zu diesem Zeitpunkt auf den Flash-ROM-Speicher der Speicherkarte
auf der Grundlage einer Information in dem geladenen Dateiverwaltungssystem
zugegriffen wird, kann der Inhalt der Daten widersprüchlich sein,
oder der Inhalt des Flash-ROM-Speichers könnte zerstört werden.
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Daher
muss die Informationsverarbeitungseinheit die Einführung/Entnahme
der Speicherkarte erkennen bzw. kennen. Ein Verfahren hierzu besteht darin,
einen Schalter an einem Verbinderteil der Informationsverarbeitungseinheit
vorzusehen. Genauer gesagt ist der Schalter im Stande, ein EIN-/AUS-Signal abzugeben,
wenn die Speicherkarte eingeführt/entnommen
wird. Wenn diese Signale durch eine Unterbrechung (ein Interrupt)
zu einer Zentraleinheit bzw. CPU übertragen werden, kann die
Informationsverarbeitungseinheit über die Einführung/Entnahme
der Speicherkarte in Echtzeit informiert werden. In diesem Falle
muss jedoch ein solcher Schalter separat vorgesehen werden. Dies
steigert die Anzahl der Einzelteile, was die Kosten hoch treibt.
Die Patent-Kurzauszüge
von Japan, Vol. 0172, Nr. 80 (Seite 1547) und
JP 5 012 131 A geben ein derartiges
System an.
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Die
CPU kann die Einführung/Entnahme
der Speicherkarte während
jeder festgelegten Zeitspanne überwachen.
Die Einführung/Entnahme
der Speicherkarte tritt jedoch im Normalgebrauch nicht sehr häufig auf.
Daher könnte
die Zeit, die von der CPU für die Überwachung
aufgewandt wird, meistens nutzlos sein. Infolgedessen ist der Verarbeitungswirkungsgrad
des gesamten Unterhaltungssystems vermindert.
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Die
Patent-Kurzauszüge
von Japan, Vol. 0154, Nr. 95 (Seite 1288) und JP 3214384-A (Dainippon
Printing Co Ltd.) geben einen Identifikationscode an, der verloren
geht, wenn die CPU herunterfährt,
so dass der Identifikationskode einfach dazu dient, die Ermittlung
des Herunterfahrens der CPU aufgrund einer Trennung von der Versorgungsspannungsquelle zu
ermöglichen.
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Die
Patent-Kurzauszüge
von Japan, Vol. 0121, Nr. 04 (Seite 685) und JP 62237538-A (NEC Corp.)
geben ein Dateiverwaltungssystem zur Aktualisierung einer Dateiverwaltungsinformation
durch Übertragen
einer Dateiverwaltungsinformation von einem langsamen sekundären Speichermedium
zu einem schnellen sekundären
Speichermedium an. Ein Host-Computer speichert die Dateiverwaltungsinformation
in einer Steuerungstabelle entsprechend einem Eingabe-Identifikationskode
des langsamen sekundären
Speichermediums.
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Die
Patent-Kurzauszüge
von Japan, Vol. 0145, Nr. 29 (Seite 1133) und JP 2222028-A (NEC Corp.)
geben ein System zur Bezeichnung einer Dateietikettenadresse einer
optischen Disk-Datei
an. Gemäß diesem
System werden eine Dateietikettenadresse und der Name für eine optische
Disk in Zuordnung zu einer zuvor geschlossenen optischen Disk-Datei
in einer Datenbank gespeichert. Die Dateietikettenadresse wird von
der Datenbank erlangt, wenn eine optische Disk-Datei, und zwar dieselbe wie
eine zuvor geschlossene, anschließend geöffnet wird.
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
eine Informationsverarbeitungseinheit bereitstellen, die über die
Einführung/Entnahme
einer tragbaren Speichervorrichtung informiert gehalten werden kann,
und zwar ohne irgendwelche Spezialteile mit einem Spezialmechanismus
und ohne eine Steigerung der Verarbeitungslast der Informationsverarbeitungseinheit
und mit einer tragbaren Speichervorrichtung, die an der Informationsverarbeitungseinheit
ansteckbar bzw. von dieser abnehmbar ist.
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Ein
Unterhaltungssystem gemäß der Erfindung
ist im Anspruch 1 festgelegt.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 zeigt
eine Übersicht über eine
Informationsverarbeitungseinheit und eine Speicherkarte gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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2 veranschaulicht
in einem Diagramm eine Hardware-Anordnung
aus einer Informationsverarbeitungseinheit und einer Speicherkarte
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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3 zeigt
ein funktionales Blockdiagramm einer Hauptsteuereinrichtung in einer
Informationsverarbeitungseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung.
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4 zeigt
ein funktionales Blockdiagramm einer Steuerschaltung in einer Speicherkarte
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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5 veranschaulicht
in einem Diagramm ein Verfahren zur Kommunikation bzw. Übertragung zwischen
einer Informationsverarbeitungseinheit und einer Speicherkarte gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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6 veranschaulicht
in einem Diagramm den Prozess des Zugreifens auf eine Speicherkarte durch
eine Informationsverarbeitungseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Beste Ausführungsform
zur Ausführung
der Erfindung
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Nunmehr
wird in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben. In der folgenden Beschreibung
der Ausführungsform
werden eine Informationsverarbeitungseinheit, die zum Spielen, zur Wiedergabe
von Bildern, zur Wiedergabe von Tönen, zur Kommunikation und
dergleichen fähig
ist, und eine Speicherkarte, die an der Informationsverarbeitungseinheit
lösbar
anbringbar ist, in veranschaulichender Weise beschrieben.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass in dem Fall, dass in der Informationsverarbeitungseinheit
ein Spiel gespielt wird und dass das Spiel beispielsweise unterbrochen
wird, der Bedienungsprozess bis zur Unterbrechung in die Speicherkarte
geschrieben und als Daten gespeichert wird. Wenn das Spiel wieder aufgenommen
wird, können
die Daten bezüglich
des Bedienungsprozesses verwendet werden, um das Spiel vom Unterbrechungspunkt
aus wieder aufzunehmen.
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1 zeigt
eine Übersicht
einer Speicherkarte 100 und einer Informationsverarbeitungseinheit 200 gemäß der vorliegenden
Ausführungsform.
Die Speicherkarte 100 wird in ein Speicherkarten-Einführungsloch 250 auf
der Vorderseite der Informationsverarbeitungseinheit 200 eingeführt. Darüber hinaus werden
bzw. sind eine Steuereinrichtung und ein TV-Monitor (beide Einrichtungen
sind nicht dargestellt) mit der Informationsverarbeitungseinheit 200 verbunden,
um zusammen ein Unterhaltungssystem 10 zu bilden. Die Steuereinrichtung
wird dadurch verbunden, dass ein Kabel und ein damit verbundener Stecker
(beide Einrichtungen sind nicht dargestellt) in ein Verbinder-Einführungsloch 260 eingeführt werden.
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2 veranschaulicht
in einem Diagramm eine Hardware-Anordnung der Speicherkarte 100 und
der Informationsverarbeitungseinheit 200 gemäß der vorliegenden
Ausführungsform.
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Die
Speicherkarte 100 enthält
einen Verbindungsanschluss 110, eine Steuerschaltung 120,
eine Takterzeugungsschaltung 130, einen Flash-ROM-Speicher 140 und
ein diese Einrichtungen aufnehmendes Gehäuse 150 (siehe 1).
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Der
Verbindungsanschluss 110 gelangt mit einem Verbindungsanschluss 210 der
Informationsverarbeitungseinheit 200 in Kontakt, wenn die
Speicherkarte 100 in das Speicherkarten-Einführungsloch 250 der
Informationsverarbeitungseinheit 200 eingeführt ist.
Infolgedessen sind die Informationsverarbeitungseinheit 200 und
die Speicherkarte 100 elektrisch miteinander verbunden.
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Die
Steuerschaltung 120 ist beispielsweise durch ein Gate-Array gebildet. Eine
Verknüpfungsschaltung
in dem Gate-Array wird als Register 121 genutzt. Die Takterzeugungsschaltung 130 erzeugt ein
Taktsignal, welches der Speicherkarte ermöglicht zu arbeiten. Eine von
der Informationsverarbeitungseinheit 200 übertragene
Information wird in einem Flash-ROM-Speicher 140 auf einer Dateibasis
gespeichert. Der Flash-ROM-Speicher 140 ist
ein nicht-flüchtiger
Speicher. Ein Dateiverwaltungssystem 141 wird in einem
bestimmten Bereich des Flash-ROM-Speichers 140 gespeichert.
Das Datei-Verwaltungssystem 141 enthält Informationen bezüglich des
Nutzungszustandes des Flash-ROM-Speichers 140. Das Datei-Verwaltungssystem 141 speichert
beispielsweise eine Adresse in dem Flash-ROM-Speicher 140 und
den Namen einer Datei, die unter der Adresse gespeichert ist, in
Zuordnung zueinander.
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Die
Speicherkarte 100 verfügt über keine Spannungs-
bzw. Stromversorgung, und deshalb wird ihr eine Versorgungsspannung
von der Informationsverarbeitungseinheit 200 über den
Verbindungsanschluss 110 zugeführt. Infolgedessen ist in dem Fall,
dass die Speicherkarte 100 mit der Informationsverarbeitungseinheit 200 verbunden
ist, die Spannungsversorgung eingeschaltet, und wenn die Karte entnommen
ist, ist die Spannungsversorgung aus- bzw. abgeschaltet. Die Speicherkarte 100 verfügt über keine
Spannungsversorgungs-Reservefunktion. Wenn die Spannungsversorgung
abgeschaltet ist, wird daher der Inhalt der Steuerschaltung 120,
die das Register 121 enthält, nicht festgehalten. In
diesem Sinne stellt die Steuerschaltung 120 eine flüchtige Speichervorrichtung
dar. Somit wird der Inhalt des Registers 121 geändert.
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Die
Informationsverarbeitungseinheit 200 enthält zumindest
den Verbindungsanschluss 210, eine Spannungsversorgungsschaltung 220,
eine Haupt-Steuereinrichtung 230, eine externe Speichervorrichtung 240 und
eine Disk-Laufwerkseinrichtung 250. Die Haupt-Steuereinrichtung 230 enthält zumindest
eine CPU 231 und einen Hauptspeicher 232.
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Die
Spannungsversorgungsschaltung 220 liefert eine Versorgungsspannung
an die Informationsverarbeitungseinheit 200 und die Speicherkarte 100.
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Der
funktionale Block der Haupt-Steuereinrichtung 230 ist in 3 veranschaulicht.
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Die
Haupt-Steuereinrichtung 230 enthält zumindest eine Speicherkarten-Verwaltungseinheit 300,
welche die Speicherkarte verwaltet, und eine Anwendungsfunktion
(nachstehend hier als „AP" bezeichnet) 400,
die durch Ausführen
eines Anwendungsprogramms realisiert bzw. implementiert ist. Die
Speicherkarten-Verwaltungseinheit 300 empfängt eine
Anforderung von der AP-400-Funktion und verwaltet die Eingabe/Ausgabe
der Speicherkarte 100. Die AP-Funktion 400 gibt
eine Anforderung zum Lesen und Schreiben auf einer Dateibasis an
die Speicherkarten-Verwaltungseinheit 300 ab.
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Die
Speicherkarten-Verwaltungseinheit 300 enthält ferner
eine Befehlserzeugungseinheit 301, eine Kommunikations-
bzw. Übertragungssteuereinheit 302 und
eine Dateiverwaltungssystemtabelle 303.
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Die
Dateiverwaltungssystemtabelle 303 wird durch Laden eines
Dateiverwaltungssystems 141 der Speicherkarte 100 gebildet.
Die Befehlserzeugungseinheit 301 empfängt eine Aufforderung zum Lesen/Schreiben
auf einer Dateibasis von der AP-Funktion 400 und gibt einen
Befehl für
einen Zugriff auf die Speicherkarte ab. Die Befehlserzeugungseinheit 301 bezieht
sich auf die Dateiverwaltungssystemtabelle 303, wie erforderlich,
um eine Adresse oder dergleichen zu erhalten.
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Die
Kommunikationssteuereinheit 302 steuert die Kommunikation
mit der Speicherkarte 100.
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Der
funktionale Block der Steuerschaltung 120 ist in 4 veranschaulicht.
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Die
Steuerschaltung 120 enthält zumindest eine Kommunikations-Steuereinheit 501,
eine Befehlsanalyseeinheit 502, einen Puffer 503 und
eine Lese- und Schreib-Steuereinheit 504.
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Die
Kommunikations-Steuereinheit 501 empfängt einen Befehl von der Informationsverarbeitungseinheit 200 und
gibt ein Ergebnis eines Prozesses ab. Die Befehlsanalyseeinheit 502 analysiert
den empfangenen Befehl. Die Befehlsanalyseeinheit 502 gibt
dann die Lese- und Schreib-Steuereinheit 504 Befehle zum
Lesen und Schreiben aus dem/in den Flash-ROM-Speicher 140 ab.
Die Befehlsanalyseeinheit 502 schreibt in das Register 121 und
nimmt auf dieses Bezug. Der Puffer 503 speichert vorübergehend
den Inhalt von Daten, die zu schreiben/zu lesen sind. Die Lese-
und Schreib-Steuereinheit 504 steuert das Lesen und Schreiben
von Daten aus dem/in den Flash-ROM-Speicher 140.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
ist die Steuerschaltung 120 durch ein Gate-Array gebildet.
Daher werden bzw. sind die oben beschriebenen Funktionen alle durch
Hardware-Verknüpfungsschaltungen
implementiert. Es kann jedoch eine Spei cherschaltung mit einem Mikrocomputer
vorgesehen sein, um die Funktionen durch Software zu erzielen.
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Nunmehr
wird eine Operation der Speicherkarte 100 und der Informationsverarbeitungseinheit 200,
wie sie oben beschrieben sind, erläutert.
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Wenn
die Speicherkarte 100 in die Informationsverarbeitungseinheit 200 eingeführt ist,
sind die Verbindungsanschlüsse 110 und 210 miteinander verbunden.
Dies schaltet seinerseits die Spannungsversorgung der Speicherkarte 100 ein.
Wenn die Spannungsversorgung der Speicherkarte 100 eingeschaltet
ist, wird die Steuerschaltung 120 zurückgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt
wird auch das Register 121 in der Steuerschaltung 120 zurückgesetzt.
Genauer gesagt wird das Register 121 in einen vorgeschriebenen
Ausgangswert gesetzt.
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Nunmehr
wird in Verbindung mit 5 ein Prozess zur Erzeugung
und Analysierung eines Befehls beschrieben.
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Die
AP-Funktion 400 gibt eine Zugriffsanforderung zum Schreiben,
Lesen und Löschen
oder dergleichen in der bzw. aus der Speicherkarte 100 ab. Auf
den Empfang der Aufforderung hin erzeugt die Befehlserzeugungseinheit 301 einen
zu der Speicherkarte 100 zu übertragenden Befehl (S110, S120).
Zu diesem Zeitpunkt wird erforderlichenfalls auf die Dateiverwaltungssystemtabelle 303 Bezug genommen,
um eine Adresse zu erhalten. Der erzeugte Befehl wird durch die
Kommunikationssteuereinheit 302 zur Speicherkarte 100 übertragen
(S130).
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In
der Speicherkarte 100 wird der Befehl durch die Kommunikationssteuereinheit 501 empfangen
(S210). Die Inhalte des empfangenen Befehls werden durch die Befehlsanalyseeinheit 502 analysiert
(S220). Auf der Grundlage des Ergebnisses der Analyse führt die
Lese- und Schreib-Steuereinheit 504 eine Akkumulation von
Daten in dem Puffer 503 oder einen Zugriffsprozess auf
den Flash-ROM-Speicher 140 aus (S230). Nach Ab schluss des
Prozesses leitet die Kommunikationssteuereinheit 501 eine
Anzeige bzw. Meldung über
den Abschluss des Prozesses an die Informationsverarbeitungseinheit 200 zurück (S240).
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Der
Prozess von der Abgabe einer Zugriffsanforderung an die Speicherkarte 100 von
der AP-Funktion 400 bis zur Ausführung des Zugriffs wird nunmehr
in Verbindung mit 6 beschrieben. Es sei darauf
hingewiesen, dass bei diesem Prozess die Prozesse zur Erzeugung,
der Analyse und der Ausführung
eines Befehls so sind, wie dies oben beschrieben ist, weshalb Beschreibungen
diesbezüglich
nicht vorgesehen sind.
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Die
Informationsverarbeitungseinheit 200 überprüft, ob die Speicherkarte 100 angeschlossen ist
(S310). Hier wird als Verfahren zur Überprüfung des Anschlusses ein Rücksetzbefehl
abgegeben, und es erfolgt auf der Grundlage des Vorhandenseins/Fehlens
einer Antwort eine Bestimmung. Der Anschluss bzw. die Verbindung
braucht jedoch nicht durch das obige Verfahren geprüft zu werden, welches
den Rücksetzbefehl
verwendet. Genauer gesagt kann ein beliebiger Befehl an die Speicherkarte 100 abgegeben
werden, und es kann bestimmt werden, dass die Speicherkarte 100 nicht
angeschlossen ist, wenn innerhalb einer vorgeschriebenen Zeitspanne
keine Antwort vorliegt.
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Wenn
der Anschluss der Speicherkarte 100 bestätigt ist,
schreibt die Informationsverarbeitungseinheit 200 in das
Register 121 einen Authentifizierungswert, um die Identität der Speicherkarte 100 festzulegen
(S320). Der Authentifizierungswert ist ein besonderer Wert, der
vom Ausgangswert verschieden ist.
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Die
Informationsverarbeitungseinheit 200 liest das Dateiverwaltungssystem 141 aus.
Das ausgelesene Dateiverwaltungssystem 141 wird in die Dateiverwaltungssystemtabelle 303 in
der Informationsverarbeitungseinheit 200 geladen (S330).
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Nachdem
der Prozess bei S330 abgeschlossen worden ist, ist die Speicherkarten-Verwaltungseinheit 300 im
Stande, auf die Speicherkarte 100 zuzugreifen. Die Speicherkarten-Verwaltungseinheit 300 wartet
auf eine Anforderung von der AP-Funktion 400 (S340).
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Wenn
die Speicherkarten-Verwaltungseinheit 300 eine Zugriffsanforderung
von der AP-Funktion 400 annimmt, bezieht sich die Speicherkarten-Verwaltungseinheit 300 auf
die Inhalte des Registers 121 (S350). Sodann werden die
Inhalte, auf die Bezug genommen ist, und der bei dem Schritt 320 festgelegte
Authentifizierungswert verglichen, um zu bestimmen, ob sie identisch
sind (S360). Wenn sie nicht identisch sind, wird bestimmt, dass
die Speicherkarte 100, deren Datei-Verwaltungssystem 141 in
die Informationsverarbeitungseinheit 200 geladen worden
ist, und die derzeit angeschlossene Speicherkarte 100 verschieden
sind. Sodann werden die Prozesse bei S320 und S330 ausgeführt, und
das Dateiverwaltungssystem 141 wird in die Dateiverwaltungssystemtabelle 303 neu
geladen.
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Wie
oben beschrieben, wird die Spannungsversorgung der Speicherkarte 100 abgeschaltet, wenn
die Speicherkarte 100 aus der Informationsverarbeitungseinheit 200 entnommen
wird. Daher verhindert das Abschalten der Spannungsversorgung, dass
die Inhalte des Registers 121 festgehalten werden, und
diese Eigenschaft wird genutzt. Ferner werden die Inhalte des Registers 121 initialisiert,
wenn die Speicherkarte 100 eingeführt und die Spannungsversorgung
eingeschaltet ist, so dass eine zufällige Koinzidenz nicht möglich ist.
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Nachdem
das Dateiverwaltungssystem 141, welches in die Dateiverwaltungssystemtabelle 303 geladen
ist, als System der derzeit angeschlossenen Speicherkarte 100 bestätigt ist,
wird an die Speicherkarte 100 ein Befehl auf der Grundlage
der Inhalte der Dateiverwaltungstabelle 303 abgegeben (S370).
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Wenn
die Speicherkarte bei S370 aktualisiert wird, ist der Inhalt des
Flash-ROM-Speichers 140 geändert worden. Infolgedessen
wird die Dateiverwaltungssystemtabelle 303 aktualisiert
und in den Flash-ROM-Speicher 140 zurückgeschrieben, um das Dateiverwaltungssystem 141 zu
aktualisieren (S380, S390).
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Wenn
bei dieser Ausführungsform
Daten im Flash-ROM-Speicher 140 ausgelesen (gelesen) oder gelöscht werden
oder wenn Daten in den Flash-ROM-Speicher 140 eingeschrieben
(geschrieben) werden, wird ein Satz aus einer Vielzahl von Befehlen
oder ein Befehlssatz verwendet. Genauer gesagt enthalten sowohl
ein Lese-Befehlssatz als auch ein Schreib-Befehlssatz einen Adressen-Einstellbefehl,
um eine Adresse festzulegen, auf die zuzugreifen ist, einen Übertragungs-/Empfangsbefehl
zum Übertragen/Empfangen
von Daten und einen Ausführungsbefehl
zur Anweisung einer Zugriffsausführung.
Ein Löschbefehlssatz
enthält
einen Adresseneinstellbefehl und den Ausführungsbefehl. Jeder der Befehle
wird von der Informationsverarbeitungseinheit 200 zu der
Speicherkarte 100 übertragen.
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Der
Adresseneinstellbefehl spezifisiert in jedem Befehlssatz eine Adresse
in dem Flash-ROM-Speicher 140, unter der Daten einem Lesen,
einem Schreiben oder einem Löschen
zu unterwerfen sind.
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In
dem Lese-Befehlssatz hat der Übertragungs-/Empfangsbefehl
Daten aus dem Flash-ROM-Speicher 140 ausgelesen und in
der Informationsverarbeitungseinheit 200 empfangen. Bei dem
Schreib-Befehlssatz überträgt der Übertragungs-/Empfangsbefehl
in den Flash-ROM-Speicher 140 einzuschreibende Daten zu
der Speicherkarte 100. Die zu der Speicherkarte 100 übertragenen
Daten werden in dem Puffer 503 vorübergehend gespeichert.
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Die
folgenden Prozesse werden durch den Ausführungsbefehl ausgeführt.
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Auf
den Schreib-Befehlssatz hin werden in dem Puffer 503 festgehaltene
Daten durch den Ausführungsbefehl
in den Flash-ROM-Speicher 140 geschrieben,
und der Inhalt des Flash-ROM-Speichers 140 wird
aktualisiert. Bezüglich
des Lese-Befehlssatzes wird das Auslesen von Daten aus dem Flash-ROM-Speicher 140 abgeschlossen.
Bezüglich des
Lösch-Befehlsatzes
werden Daten in einem vorgeschriebenen Bereich des Flash-ROM-Speichers 140 gelöscht. Genauer
gesagt wird eine Reihe von Prozessen des Lesen, Schreibens und Löschens jeweils
durch den Ausführungsbefehl
abgeschlossen.
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Hier
in der Speicherkarte 100, die den Adresseneinstellbefehl
akzeptiert hat, wird, nachdem der Prozess des Adresseneinstellbefehls
abgeschlossen ist, von der Speicherkarte 100 eine Abschlussmeldung
an die Informationsverarbeitungseinheit 200 abgegeben.
Die Informationsverarbeitungseinheit 200 gibt den nächsten Befehl
nach Empfang dieser Abschlussmeldung ab. Daher ist die Abschlussmeldung
unentbehrlich. So kann die Abschlussmeldung des Adresseneinstellbefehls
den Inhalt des Registers 121 umfassen. Somit kann der Prozess,
der bei S350 unabhängig
ausgeführt
wird, in dem Adresseneinstellbefehl eingeschlossen sein. Infolgedessen
kann die Anzahl der Kommunikationen zwischen der Informationsverarbeitungseinheit 200 und
der Speicherkarte 100 verringert werden.
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Bei
S310 wird die Speicherkarte 100 zurückgesetzt, um den Anschluss
der Speicherkarte 100 zu bestätigen. Die Zurücksetzung
wird vor dem Beginn einer Kommunikation bzw. Übertragung zwischen der Speicherkarte 100 und
der Informationsverarbeitungseinheit 200 ausgeführt, und
daher können
S320 und S330 in einem Teil des Zurücksetzungsprozesses enthalten
sein.
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Wie
vorstehend beschrieben, kann gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
die Einführung/Entnahme
der Speicherkarte unter Anwendung einer einfachen und preisgünstigen
Struktur bzw. Anordnung bestätigt
werden, ohne dass ein Schalter am bzw. im Speicherkarten-Einführungsloch
vorgesehen ist. Infolgedessen kann die Anzahl der für das Unterhaltungssystem
verwendeten Einzelteile verringert werden, was die Kosten reduziert.
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Darüber hinaus
können
ein Datenwiderspruch oder eine Speicherkartenzerstörung ohne eine
fortwährende Überwachung
der Einführung/Entnahme
der Speicherkarte verhindert werden.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann eine Information über
die Einführung/Entnahme
der tragbaren Speichervorrichtung ohne irgendwelche Spezialteile,
welche über
einen Spezialmechanismus verfügen
und die Verarbeitungslast des Unterhaltungssystems erhöhen, erhalten
werden.