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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kompressionsvorrichtungen
für Lebewesen,
gewickelt um ein Handgelenk, einen Oberarm, oder einen ähnlichen
Ort, an dem gemessen werden soll, für ein Ausüben von Druck auf diesen zur
Messung des Blutdrucks.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Eine
herkömmliche
Kompressionsvorrichtung für
ein Lebewesen, die von obigem Typ ist, ist wie in 7 gezeigt.
Eine Kompressionsvorrichtung 30 für ein Lebewesen ist aus einem äußeren Tuch 31 und
einem inneren Tuch 32, die zusammen einen gurtartigen Sack
bilden, einem Luftsack 33, der im Inneren des gurtartigen
Sacks vorgesehen ist, und einer elastischen gekrümmten Platte 34 ausgebildet, die
auf der Außenseite
des Luftsacks 33 zur Verhinderung, dass sich der Luftsack 33 nach
außen
aufweitet, angeordnet ist und auch eine bestimmte Krümmung elastisch
aufrecht erhält.
Das äußere Tuch 31 und
das innere Tuch 32 sind mit einem Klettverschluss 35 und 36 zum
Festmachen einer um einen Messort gewickelten Vorrichtung 30 versehen.
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Ein
Messort ändert
sich von Individuum zu Individuum signifikant in der Größe, und
einige Leute haben beispielsweise ein dünnes Handgelenk und andere
ein dickes Handgelenk, wobei zwischen diesen ein signifikanter Unterschied
bestehen kann. Bei der herkömmlichen
Kompressionsvorrichtung 30 ist die Form der elastischen
gekrümmten
Platte 34 kritisch: wenn eine elastische gekrümmte Platte 34,
die vorab so eingerichtet worden ist, dass sie zu einem dicken Messort
passt, auf einem dünnem
Messort verwendet wird, bildet sich ein Zwischenraum aus und es
baut sich keine Kraft auf, die den Messort festhält, und zur Auffüllung des
Zwischenraums muss sich der Luftsack 33 stärker ausdehnen.
Dabei ist eine elastische gekrümmte
Platte 34 typischerweise so eingerichtet, dass sie zu einem
dünnen
Messort passt.
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Indem
man so vorgeht, folgt, wenn die elastische gekrümmte Platte 34 so
eingerichtet ist, dass sie eine dem Umfang eines elliptischen dünnen Messorts
(Handgelenk) 20, wie in 8 gezeigt,
angepasste Länge
hat, die elastische gekrümmte
Platte 34 dem Messort 20. Wenn diese elastische
gekrümmte
Platte 34, wie in 9 gezeigt,
an einer Person angelegt wird, die einen dicken Messort 20 aufweist,
würde die
elastische gekrümmte
Platte 34 ein Ende 30b haben, das ohne weiteres
in den Messort 20 einschneidet, und daher der die Vorrichtung
tragenden Person Schmerzen verursachen. Diese Schmerzen nehmen mit
dicker werdendem Messort 20 zu.
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Wenn
die elastische gekrümmte
Platte 34 so eingerichtet ist, dass sie einem dünnen Messort (Handgelenk)
angepasst ist und auch einen Länge hat,
die dem halben Umfang eines elliptischen Messorts 20, wie
in 10 gezeigt, entspricht (siehe ihren Zustand vor
Benutzung) würde
eine Person mit einem dünnen
Messort 20 die Vorrichtung so tragen, dass die elastische
gekrümmte
Platte 34 dem Messort, wie es richtig ist, angepasst ist.
Würde jedoch
eine Person mit einem dicken Messort 20 die Vorrichtung
tragen, dann übt
die elastische gekrümmte
Platte 34 insbesondere an einem Ende 30a eine
Kraft aus, die in einer Richtung wirkt, die bewirkt, dass sich die
elastische gekrümmte
Platte 34, wie in 11 gezeigt,
abhebt. Damit passiert es leicht, dass sich die elastische gekrümmte Platte 34 von dem
Messort 20 abhebt. Es tritt also keine Kraft auf, die den
Messort 20 hält
und die Vorrichtung 30 kann nur schwer eng um den Messort 20 gewickelt
werden.
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Wie
oben beschrieben hat eine elastische gekrümmte Platte 34, die
so eingerichtet ist, dass sie auf einen dünnen Messort 20 passt,
den oben beschriebenen Nachteil, wenn sie an einen dicken Messort 20 angelegt
wird, so dass es schwierig ist, die Kompressionsvorrichtung 30 für ein Lebewesen geeignet
an Messorte 20 unterschiedlicher Größen anzulegen. Wenn folglich
die Vorrichtung 30 mit einem daran angeschlossenen Sphygmomanometer verwendet
wird, kann das Sphygmomanometer keine zuverlässige Blutdruckmessung liefern.
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Zur Überwindung
dieses Nachteils wurde ein Armband mit einem Sack in Form eines
Bandes mit daran befestigtem Luftsack entwickelt, welches sich, mit
einer Mehrzahl von Krümmungsradien,
die von der einen Seite mit dem daran befestigten Luftsack zum übrigen Abschnitt
des Sackes zunehmen, spiralförmig
krümmt
und welches auch elastisch verformbar ist, wie dies in der japanischen
Gebrauchsmusteroffenlegungsschrift Nr. 62-6804 offenbart ist. Mit einem
solchen Aufbau hat dieser, wenn er an einen dicken Messort angelegt
wird kein Ende, das in den Messort einschneidet. Der allmählich zunehmende Krümmungsradius
verhindert jedoch, dass das Band eine Kraft ausübt, die so verstärkt ist,
dass es den dicken Messort ausreichend greift, wenn das Band an dem
dicken Messort angelegt wird. Dies verhindert, dass das Band den
Messort temporär
eng hält.
Das um den Messort gewickelte Band bewegt sich damit leicht, was
oftmals zu einer ungenauen Blutdruckmessung führt.
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Zur Überwindung
dieses Nachteils wurde ein Armband vorgeschlagen, dass ein Gelenk
verwendet, um eine Krümmung,
die einem größeren Bogen entspricht,
und eine Krümmung,
die einem kleineren Bogen entspricht, zuzulassen, um eine Klemmkraft zu
haben, wie dies in der japanischen Patentoffenlegung Nr. 8-10233
beschrieben ist. Bei dieser Methode kann das an einen dicken Messort
angelegte Armband eine verstärkte
Kraft ausüben,
mit der der dicke Messort ausreichend ergriffen werden kann. Das
Gelenk ist jedoch in Form einer Federplatte oder dergleichen vorgesehen,
und dies erhöht
die Anzahl von Komponenten und die Anzahl von Herstellungsschritten
und damit die Herstellungskosten und dies verhindert auch, dass
das Armband einfach aufgebaut ist.
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Eine
Kompressionsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 ist auch aus FR 2207683 bekannt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung beabsichtigt eine Kompressionsvorrichtung
für ein
Lebewesen, die einfach aufgebaut ist und zu einem Messort jeder
Größe passt.
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Die
Erfindung ist wie in Anspruch 1 definiert.
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Das
Vorsehen einer Verbindung, wie sie oben beschrieben ist, kann den
Umfang der zweiten Krümmung
vermindern und dementsprechend den Umfang der ersten Krümmung erhöhen und
auch den Gradienten erhöhen,
bei welchem sich die zweite Krümmung
von der Verbindung nach innen erstreckt. Wenn so die Kompressionsvorrichtung
an einen dicken Messort angelegt wird, lässt sich die Kraft, die die
zweite Krümmung
auf eine Fläche
des dicken Messorts ausübt,
zur Mitte des Messorts hin richten. Ferner ermöglichen die gekrümmte Verbindung,
die einen auswärts
konkaven gekrümmten
Abschnitt aufweist, und die lineare Verbindung, dass die zweite Krümmung ein
höheres
Elastizitätsniveau
zur Rückstellung
hat als eine Verbindung, die nur einen auswärts konvexen gekrümmten Abschnitt
aufweist. Damit kann die Kraft, die für das Greifen eines Messorts ausgeübt wird,
nicht nur zur Mitte des Messorts hin gerichtet werden, sondern es
kann auch ihre Größe erhöht werden.
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In
einer Ausführungsform
schafft die vorliegende Erfindung eine Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen,
wie sie in Anspruch 2 definiert ist.
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Bei
dieser Vorrichtung ist die erste Krümmung der elastischen Platte
so ausgebildet, dass sie im Wesentlichen einem seitlichen Querschnitt
eines dünnen
Messortes angepasst ist. Damit liegt die Vorrichtung eng am Messort
an, wenn die Vorrichtung an einen dünnen Messort angelegt wird.
Außerdem
ist bei der elastischen Platte die zweite Krümmung mittels der Verbindung
nach außen
angeordnet und erstreckt sie sich auch von der Verbindung nach innen. Wenn
somit die Vorrichtung an einem dicken Messort angelegt wird, wirken
(1) ein Abschnitt der ersten Krümmung
näher zu
einem Ende der ersten Krümmung
und näher
zur Verbindung und (3) ein Ende der zweiten Krümmung, insgesamt
drei Punkte, dahingehend, eine Kraft auszuüben, die den Messort in drei Richtungen
klemmt. Die elastische Platte hält
damit den Messort mit großer
Kraft und die Kompressionsvorrichtung schneidet nicht in den Messort
ein und liegt eng am Messort an.
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Es
ist zu beachten, dass in der vorliegenden Beschreibung ein Messort
sich auf ein Handgelenk, einen Oberarm oder einen ähnlichen
Ort bezieht. Wenn ein Handgelenk zu messen ist, dann bedeutet ein
dünner
Messort ein Handgelenk, das einen Gesamtumfang von nicht mehr als
ungefähr
16,5 cm hat. Wenn ein Oberarm zu messen ist, dann bedeutet ein dünner Messort
einen Oberarm mit einem Gesamtumfang von nicht mehr als ungefähr 23 cm.
Ein dicker Messort für
ein Handgelenk entspricht nicht weniger als ungefähr 18,5
cm und derjenige für
einen Oberarm entspricht nicht weniger als ungefähr 27 cm. Die virtuelle Fortsetzung
der Verbindung, die sich gesehen im Seitenschnitt krümmt, bedeutet
eine Krümmung,
die einer Fortsetzung entspricht, die sich der Krümmung der
Verbindung annähert,
und die virtuelle Fortset zung der geradlinig ausgebildeten Verbindung
bedeutet eine Fortsetzung der geraden Linie.
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Die
vorliegende Erfindung schafft in einer Ausführungsform eine Kompressionsvorrichtung
für ein
Lebewesen, bei welcher die zweite Krümmung wünschenswerterweise in umso
größerem Abstand nach
innen von der virtuellen Fortsetzung der Verbindung liegt, je weiter
sich die zweite Krümmung
von der Verbindung wegerstreckt.
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Die
zweite Krümmung
ist also an der Verbindung unter einem großen Winkel nach innen gebogen.
Wenn somit die Kompressionsvorrichtung an einem dicken Messort angelegt
wird, kann sie eine Kraft zur Mitte des Messorts hin, gesehen im
Querschnitt, ausüben.
Sie kann also eine verstärkte
Kraft ausüben,
mit der der Messort ausreichend gegriffen werden kann, um ein temporäres Halten
des Messorts in geeigneter Weise zu erleichtern.
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Die
vorliegende Erfindung schafft in einer Ausführungsform eine Kompressionsvorrichtung
für ein
Lebewesen, bei welcher, wenn sie an einen dicken Messort angelegt
ist, die zweite Krümmung
einen Abschnitt hat, der mit dem dicken Messort durch wenigstens
eine bestimmte Länge
in Berührung
ist, um zu verhindern, dass die zweite Krümmung ein Ende hat, das in
den dicken Messort einschneidet.
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Da
die zweite Krümmung
einen Abschnitt von wenigstens einer bestimmten Länge hat,
der den Messort berührt,
schneidet sie in den Messort nicht ein, um nicht in den Messort
zu stechen. Dies gewährleistet
ein weiter ausreichendes Niveau der Kraft, die den Messort greift.
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Die
vorliegende Erfindung schafft in einer Ausführungsform eine Kompressionsvorrichtung
für ein
Lebewesen, bei welcher die erste Krümmung aus einer Mitte, einem
Abschnitt der ersten Krümmung benachbart
zur Mitte und näher
zu einem Ende der ersten Krümmung
sowie einem Abschnitt der ersten Krümmung benachbart zur Mitte
und näher
zur Verbindung gebildet ist, wobei bei Anlegen an einen dünnen Messort
der Abschnitt der ersten Krümmung,
der näher
zum Ende der ersten Krümmung
ist, und der Abschnitt der ersten Krümmung, der näher zur
Verbindung ist, dahingehend zusammenwirken, Elastizität zu einer
Mitte des dünnen
Messorts, gesehen im Seitenschnitt, zu erzeugen, um den dünnen Messort zu
klemmen.
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Die
erste Krümmung
ist damit ausreichend, eine Kraft auszuüben, um einen dünnen Messort beim
Anlegen der Kompressionsvorrichtung am dünnen Messort ausreichend zu
greifen. Während
damit verhindert ist, dass die zweite Krümmung und die Verbindung in
einen dicken Messort einschneiden, kann eine Kraft erzeugt werden,
die so erhöht
ist, dass der dicke Messort ausreichend gegriffen werden kann. Es
ist zu beachten, dass, während
die erste Krümmung
so ausgebildet ist, dass sie einem Seitenschnitt eines dünnen Messorts
ausreichend angepasst ist, zwischen der elastischen Platte und dem Messort
ein Luftsack oder dergleichen angeordnet ist, und verständlicherweise
liefert die erste Krümmung
an einem Mittelabschnitt derselben einen aufgeweiteten Aufnahmewinkel,
und mit erzeugter Elastizität
wird die Kompressionsvorrichtung an den dünnen Messort angelegt.
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Die
vorliegende Erfindung schafft in einer Ausführungsform eine Kompressionsvorrichtung
für ein
Lebewesen, bei welcher wenn sie an einen dicken Messort angelegt
wird, sich die erste Krümmung
elastisch verformt und einen Winkel aufweitet, der durch den Abschnitt
der ersten Krümmung,
der näher
zum Ende der ersten Krümmung
ist, die Mitte und den Abschnitt der ersten Krümmung, der näher zur
Verbindung ist, gebildet wird und den Messort aufnimmt, wobei die
zweite Krümmung
den dicken Messort berührt
und sich elastisch verformt und einen Winkel aufweitet, der durch
die Verbindung und die zweite Krümmung
mit einer zweiten Verbindung dazwischenliegend gebildet wird, um
die zweite Krümmung
und die Verbindung miteinander zu verbinden, um eine Kraft zu erzeugen,
die in einer Richtung von einer Oberfläche des dicken Messorts zur Mitte
des dicken Messorts, gesehen im Querschnitt, ausgeübt wird.
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Der
näher zum
Ende der ersten Krümmung liegende
Abschnitt der ersten Krümmung
und der näher
zur Verbindung liegende Abschnitt der ersten Krümmung, die für ein Klemmen
des vorgenannten Verzweigungspunktes zusammenwirken, und die zweite
Krümmung
können
eine Kraft erzeugen, die einen Messort in drei Richtungen fasst.
Die zweite Krümmung übt eine
zur Mitte des Messortes gerichtete Kraft aus, um zu verhindern,
dass das Ende in den Messort einschneidet.
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Die
vorliegende Erfindung schafft in einer Ausführungsform eine Kompressionsvorrichtung
für ein
Lebewesen, bei welcher die erste Krümmung längs wenigstens der Hälfte eines
Gesamtumfangs des seitlichen Schnitts des dünnen Messortes angeordnet ist.
Ferner ist die erste Krümmung
längs wenigstens
70 % eines Gesamtumfangs des seitlichen Querschnitts des dünnen Messorts
angeordnet.
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Eine
Konfigurierung der Verbindung wie oben beschrieben, kann den Umfang
der ersten Krümmung
erhöhen.
Die erste Krümmung
ist damit ausreichend, eine Kraft auszuüben, die so verstärkt ist,
dass der dünne
Messort ausreichend gegriffen wird und so eng an einen dünnen Messort
angepasst ist. Wenn die Kompressionsvorrichtung an einen dicken
Messort angelegt wird, kann ferner die erste Krümmung mit einem vom dicken
Messort um wenigstens eine bestimmte Distanz im Abstand liegenden
Mittelabschnitt den dicken Messort klemmen. Damit ist es nicht erforderlich,
dass sich der Mittelabschnitt der ersten Krümmung an den Messort annähert, um
den Aufnahmewinkel für
den Messort deutlich zu erhöhen,
was dazu führen
würde,
dass der Mittelabschnitt der ersten Krümmung seine Elastizitätsgrenze überschreitet.
Damit kann die Kompressionsvorrichtung eine Kraft ausüben, die
so erhöht
ist, dass der dicke Messort ohne weiteres ausreichend gegriffen
wird, womit Dauerhaftigkeit für
wiederholten Gebrauch gewonnen wird. Eine solche starke Greifkraft
und Dauerhaftigkeit wie oben kann gewonnen werden, indem die erste
Krümmung
längs wenigstens
50 % des Umfangs des dünnen
Messortes angeordnet wird. Um ferner solche Wirkungen sicherzustellen,
hat die erste Krümmung
wünschenswerterweise
eine Länge
längs wenigstens
70 % des Umfangs des dünnen
Messorts.
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Die
vorliegende Erfindung schafft in einer Ausführungsform eine Kompressionsvorrichtung
für ein
Lebewesen, bei welcher die erste Krümmung beide Enden, die den
Messort klemmen, und eine Mitte, die zwischen den beiden Enden liegt
und eine größere Dicke
als die beiden Enden hat, enthält.
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Die
in ihrer Dicke erhöhte
Mitte kann eine erhöhte
Elastizität
schaffen, wenn der Aufnahmenwinkel für den Messort aufgeweitet wird.
Damit kann ein erhöhtes
Elastizitätsniveau
für eine
Wiederherstellung des Klemmens des Messorts geschaffen werden.
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Die
vorliegende Erfindung schafft in einer Ausführungsform eine Kompressionsvorrichtung
für ein
Lebewesen, bei welcher, wenn sie an einem dicken Messort angelegt
wird, die zweite Krümmung
einen Abschnitt wenigstens einer bestimmten Länge hat, der eine Kraft ausübt, die
von einer Oberfläche des
dicken Messorts zu einer Mitte des dicken Messorts, gesehen im Seitenschnitt,
gerichtet ist.
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Wenn
damit die Kompressionsvorrichtung an den dicken Messort angelegt
wird, hat die zweite Krümmung
kein Ende, das in den dicken Messort einschneidet, und sie wirkt
auch mit der ersten Krümmung
dahingehend zusammen, dass ein Kraftniveau geschaffen wird, das
den Messort ausreichend greifen kann.
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Die
vorliegende Erfindung in einer Ausführungsform ist wie in Anspruch
11 definiert.
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Damit
hat die zweite Krümmung
kein in den Messort einschneidendes Ende, während sie Elastizität für eine Wiederherstellung
zur Mitte des Messorts hin, gesehen in seitlicher Richtung, ausüben und
auch mit der ersten Krümmung
dahingehend zusammenwirken kann, dass eine Kraft erzeugt wird, die
so verstärkt
ist, dass der Messort ausreichend gegriffen wird.
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Die
vorstehende und weitere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile
der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen
Beschreibung der vorliegenden Erfindung bei Hinzunahme der beigefügten Zeichnungen
deutlicher werden.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Es
ist bzw. sind in den Zeichnungen:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen
in einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 ein
schematischer Querschnitt der Vorrichtung (einer elastischen gekrümmten Platte) der
Ausführungsform,
angelegt an einen dünnen Messort;
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3 ein
schematischer Querschnitt der Vorrichtung (der elastischen gekrümmten Platte)
der Ausführungsform,
angelegt an einen dicken Messort;
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4 eine
perspektivische Ansicht eines Beispiels der Kompressionsvorrichtung
der Ausführungsform
in Verwendung mit einem Sphygmomanometer;
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5 ein
Querschnitt einer elastischen gekrümmten Platte einer Kompressionsvorrichtung
für ein
Lebewesen in einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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6A und 6B Querschnitte
einer elastischen gekrümmten
Platte einer Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen in einer dritten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, mit einer gebogenen Verbindung, welchen
einen außen
konkaven Bogen, wie in 6A gezeigt, enthält, und
mit einer linearen Verbindung, die in Berührung mit einer ersten Krümmung und
einer zweiten Krümmung,
wie in 6B gezeigt, ist;
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7 eine
perspektivische Ansicht eines Beispiels einer herkömmlichen
Kompressionsvorrichtung für
ein Lebewesen;
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8 ein
schematischer Querschnitt einer für einen dünnen Messort eingerichteten
herkömmlichen
Kompressionsvorrichtung (einer elastischen gekrümmten Platte), wenn die Vorrichtung
an einen dünnen
Messort angelegt ist;
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9 ein
schematischer Querschnitt der für einen
dünnen
Messort eingerichteten herkömmlichen Kompressionsvorrichtung
(der elastischen gekrümmten
Platte), wenn die Vorrichtung an einen dicken Messort angelegt ist;
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10 ein
schematischer Querschnitt einer weiteren für einen dünnen Messort eingerichteten herkömmlichen
Kompressionsvorrichtung (einer elastischen gekrümmten Platte), wenn die Vorrichtung
an einen dünnen
Messort angelegt ist; und
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11 ein
schematischer Querschnitt einer weiteren für einen dünnen Messort eingerichteten herkömmlichen
Kompressionsvorrichtung (einer elastischen gekrümmten Platte), wenn die Vorrichtung
an einen dicken Messort angelegt ist.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nun unter Bezug auf die Zeichnungen
beschrieben.
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Erste Ausführungsform
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Wie
in 1 gezeigt ist eine Kompressionsvorrichtung 10 für ein Lebewesen
aus einem äußeren Tuch 1 und
einem inneren Tuch 2, die zusammen einen gurtartigen Sack
bilden, einem im Inneren des gurtartigen Sacks vorgesehenen Fluidsack 3 und
einer elastischen gekrümmten
Platte oder elastischen Platte gebildet, die auf der Außenseite
des Luftsacks 3 vorgesehen ist, um zu verhindern, dass
sich der Luftsack nach außen
aufweitet, und der auch elastisch eine bestimmte Krümmung hält. Bei
der vorliegenden Ausführungsform
ist die Kompressionsvorrichtung für das Anlegen an einem Handgelenk
eingerichtet, und die elastische gekrümmte Platte hat deshalb einen
elliptischen Seitenschnitt der einem Seitenschnitt des Handgelenks
angepasst ist. Wie weiter oben beschrieben worden ist, entspricht
ihr Umfang für
ein dünnes
Handgelenk höchstens
ungefähr
16,5 cm und für
ein dickes Handgelenk mindestens ungefähr 18,5 cm. Das äußere Tuch 1 und
das innere Tuch 2 sind mit einem Klettverschluss 5, 6 zur Befestigung
der um einen Messort gewickelten Vorrichtung versehen. Diese Konfiguration
ist im Wesentlichen ähnlich
derjenigen der herkömmlichen Vorrichtung 30.
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Die
Vorrichtung 10 ist dadurch gekennzeichnet, dass die elastische
gekrümmte
Platte 4 aus einer ersten Krümmung 14, die im Wesentlichen
einem Seitenschnitt eines dünnen
Messorts angepasst ist, einer zweiten Krümmung 18 und einer
Verbindung 16 aufgebaut, die die erste und zweite Krümmung miteinander
verbindet. Die Verbindung 16 setzt sich von der ersten
Krümmung 14 über eine
erste Verbindung 16a und zu zweiten Krümmung 18 über eine
zweite Verbindung 16b fort.
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Die
Verbindung 16 und ein Abschnitt der zweiten Krümmung 18 bilden
zusammen eine nach außen
abhebende Verformung 7. Die elastische gekrümmte Platte 4 ist
längs einer
Außenseite
des Luftsacks 3 angeordnet, wobei ihre beiden Enden sich weiter
erstrecken als diejenigen des Luftsacks 3. Die Verformung 7,
d.h., die Verbindung 16 und ein Abschnitt der zweiten Krümmung 18 sind
in der elastischen gekrümmten Platte
benachbart zu einem Ende 10c vorgesehen, welches einem Ende entspricht, das
durch einen einen Klettverschluss enthaltenden Abschnitt gezogen
wird, wenn die Vorrichtung an einem Messort angelegt ist, wobei
an der Verformung 7 die Vorrichtung 10 leicht
nach außen
angehoben wird, wenngleich die Form der Verformung 7 und
die Länge
der elastischen gekrümmten
Platte 4, die in den Figuren gezeigt sind, lediglich veranschaulichend
sind und geeignet geändert
werden können.
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In 3 hat
die Verbindung im Bereich der ersten Verbindung 16a, gesehen
im Seitenschnitt, einen nach außen
konkaven, gekrümmten
Abschnitt. In der vorliegenden Ausführungsform entspricht die Verbindung
einer gebogenen Verbindung, die einen gebogenen Abschnitt enthält, dessen
Krümmungsmittelpunkt
nach außen
angeordnet ist. Die elastische gekrümmte Platte kann damit zur
Rückstellung in
Elastizität
verstärkt
werden. Ferner kann die in der Länge
reduzierte zweite Krümmung 18 signifikant von
der Verbindung 16 nach innen gewinkelt sein. Die zweite
Krümmung
kann also den Messort berühren
und somit den Messort mit einer Kraft fassen, die, gesehen im Seitenschnitt
zur Mitte des Messorts hin ausgeübt
wird. Während
die obige elastische gekrümmte
Platte durch Gießen
von organischem Harz in einem Stück
vorgesehen ist, kann sie auch aus irgendeinem flexiblen elastischen
Material gebildet sein.
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Die
elastische gekrümmte
Platte 4 ist so ausgebildet, dass sie im Wesentlichen einem
seitlichen Querschnitt (z.B. einer Ellipse der 2 oder 3) eines
dünnen
Messorts angepasst ist, wobei sie, wie in 2 gezeigt,
eine Länge
hat, die im Wesentlichen dem Umfang des Messorts 20 entspricht,
wenn die Vorrichtung 10 um den dünnen Messort gewickelt ist,
wobei die in der Ellipse des Messorts 20 angeordnete zweite
Krümmung 18 im
Wesentlichen an einem Ende des längeren
Durchmessers angeordnet ist.
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Wenn
die so aufgebaute Kompressionsvorrichtung 10 für ein Lebewesen
an einer Person mit einem dünnen
Messort angelegt wird, kann sich die erste Krümmung 14, die ursprünglich so
ausgebildet ist, dass sie im Wesentlichen dem Seitenschnitt eines dünnen Messorts
angepasst ist, dem Messort 20 anpassen und die Vorrichtung 10 eng
um den Messort 20 winden. Wie in 2 gezeigt,
ist die erste Krümmung 14 aus
einer Mitte 14c und einem Abschnitt der ersten Krümmung 14a benachbart
zur Mitte 14c und näher
zu einem Ende der ersten Krümmung 14 sowie einem
Abschnitt der ersten Krümmung 14b benachbart
zur Mitte 14c und näher
zur Verbindung aufgebaut. Wenn die elastische gekrümmte Platte 4,
wie oben beschrieben, eng herumgelegt wird, bilden die Teile 14a und 14b einen
einen Messort aufnehmenden Winkel, der leicht erhöht ist,
um so einen dünnen Messort
eng zu klemmen.
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Im
Gegensatz dazu biegt sich bei der elastischen gekrümmten Platte 4 für eine Person
mit einem dicken Messort, wie in 3 gezeigt,
die erste Krümmung 14 nach
außen.
Dadurch üben
das Ende 10a der ersten Krümmung, ein Mittelabschnitt 10b der
ersten Krümmung,
der näher
zur Verbindung liegt, und das Ende 10c der zweiten Krümmung für eine Gesamtzahl
von 3 Punkten eine Kraft aus, die den Messort 20 in drei
Richtungen klemmt. In 3 ist es wichtig, dass die obigen
drei Punkte jeweils dahingehend wirken, dass eine Kraft geschaffen
wird, die den Messort in einer Richtung zur Mitte des Messorts,
gesehen im Seitenschnitt, greift. Wenn beispielsweise das Ende 10c der
zweiten Krümmung eine
Kraft ausübt,
die den Messort nach oben links, gesehen in 3, greift,
würde die
Vorrichtung unzureichend vorübergehend
angebracht und sich bewegen und lösen, wenn das Band herumgelegt
wird. Dies führt
oftmals zu einer ungenauen Blutdruckmessung.
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Die
elastische gekrümmte
Platte 4 kann also eine erhöhte Kraft haben, die den Messort 20 hält, und
die Vorrichtung kann sich also dem Messort eng anpassen. Wenn somit
die Vorrichtung 10 auf ein Sphyg momanometer angewandt wird,
kann das Sphygmomanometer eine zuverlässigere Blutdruckmessung liefern.
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Während ferner,
wie in 3 gezeigt, die elastische gekrümmte Platte so ausgebildet
ist, dass sie der Geometrie eines dünnen Messorts angepasst ist,
erlaubt die Verbindung 16, dass die zweite Krümmung 18 nach
außen
gegenüber
der ersten, virtuellen Krümmung
versetzt wird, die dem dünnem Messort
angepasst ist. Das Ende 10c schneidet damit kaum in den
Messort ein. Ferner kann sich die zweite Krümmung 18 nach innen
gegenüber
einer virtuellen Fortsetzung der Verbindung 16 erstrecken und
sie ist umso weiter weg, je weiter sie sich davon wegerstreckt.
Damit kann sie einen dicken Messort berühren und so eine Kraft ausüben, die
den dicken Messort, gesehen im Seitenschnitt zur Mitte desselben
hin greift. Sie wirkt damit mit anderen Abschnitten so zusammen,
dass sie den Messort 20 fest umklammert. Die Person, an
der die Messung ausgeführt
wird, fühlt
also keinen Schmerz, während
die Klammerplatte den Messort zuverlässig halten kann.
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4 zeigt
ein Beispiel der vorliegenden Kompressionsvorrichtung 10 für ein Lebewesen
in Verwendung mit einem Sphygmomanometer. Dieses Sphygmomanometer
wird an einem Handgelenk verwendet und enthält einen Körper 40, an dem die Kompressionsvorrichtung 10 lösbar angebracht
ist. Der Körper 40 enthält eine
Bedienungseinheit 41, die aus einem Messung-Start-Knopf
und dergleichen aufgebaut ist, und eine Anzeigeeinheit 42 zur
Anzeige von höchstem
und niedrigstem Blutdruckwert.
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Zweite Ausführungsform
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5 zeigt
einen Seitenschnitt der elastischen gekrümmten Platte 4 in
einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die elastische gekrümmte Platte 4 ist
aus einer ersten Krümmung 14,
einer zweiten Krümmung
18und einer Verbindung 24 ausgebildet, die die erste und
zweite Krümmung miteinander
verbinden. Die erste und zweite Krümmung sind jede ein elliptischer,
gekrümmter
Abschnitt, gesehen im Seitenschnitt. Die erste Krümmung 14 unterteilt
sich in einen Abschnitt der ersten Krümmung 10a, der näher zu einem
Ende der ersten Krümmung
liegt, einen Abschnitt der ersten Krümmung 14b, der näher zur
Verbindung liegt, und eine dazwischen liegende Mitte 14c.
Die erste Krümmung 14 ist
so eingerichtet, dass sie im Wesentlichen einem Seitenschnitt eines
dünnen
Messorts angepasst ist. Die Mitte 14c ist im Querschnitt
gesehen dick ausgebildet, um eine weiter erhöhte Elastizität zur Rückstellung
beim Klemmen des Messorts zu schaffen. Die zweite Ausführungsform
unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform darin, dass die
erste Krümmung 14 und
die zweite Krümmung 18 durch Verbindung 16 miteinander
verbunden sind, die, gesehen im Seitenschnitt, in einer geraden
Linie vorgesehen ist. Diese gerade Linie berührt sowohl eine elliptischen
Bogen der ersten Krümmung
als auch den der zweiten Krümmung.
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Wenngleich
nicht so gut wie bei der ersten Ausführungsform, erlaubt auch das
im Querschnitt gesehen lineare Ausbilden der Verbindung, dass die zweite
Krümmung,
die in der Länge
vermindert ist, signifikant gegenüber einer virtuellen Fortsetzung
der Verbindung nach innen gewinkelt wird. Wenngleich nicht so sehr
wie die Elastizität
zur Wiederherstellung bei einer gekrümmten Verbindung mit einem
außen konkaven
gekrümmten
Abschnitt, kann ferner die Elastizität zur Rückstellung um die vorliegende
Verbindung herum auch erhöht
werden, wenn sich die zweite Krümmung
nach außen
wölbt und
einen Messort berührt.
Die nach innen gewinkelte zweite Krümmung kann den Messort berühren und
zum Fassen des Messorts eine Kraft zu Mitte des Messorts ausüben, und
die zweite Krümmung
kann so mit den Abschnitten so zusammenwirken, dass der Messort
vorübergehend
mit einer großen Greifkraft
gehalten wird. Die vorliegende Ausführungsform unterscheidet sich
von der ersten Ausführungsform dadurch,
dass die zweite Krümmung
in der Länge leicht
erhöht
ist, und ein Abschnitt derselben, der näher zur Verbindung liegt als
das Ende, so den Messort berührt.
Dies kann ohne weiteres verhindern, dass das Ende in einen dicken
Messort signifikant einschneidet und einsticht.
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Dritte Ausführungsform
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Die 6A und 6B sind
schematische Querschnitte einer elastischen gekrümmten Platte einer Kompressionsvorrichtung
für ein
Lebewesen in einer dritten Ausführungsform
der Erfindung, angelegt an einen Oberarm. 6A ist
ein schematischer Querschnitt einer Verbindung, die einer gebogenen Verbindung
entspricht, welche einen außen
konkaven gebogenen Abschnitt enthält, und 6B ist
ein schematischer Querschnitt einer Verbindung, die als lineare
Verbindung, ausgebildet als gerade Linie, vorgesehen ist. Bei der
vorliegenden Ausführungsform hat
die elastische gekrümmte
Platte eine Geometrie, die so festgesetzt ist, dass sie um einen
Oberarm gewickelt werden kann. Während
das Handgelenk im Querschnitt elliptisch ist, ist der Oberarm im
Querschnitt rund. Die elastische gekrümmte Platte hat damit eine
erste Krümmung,
die so geformt ist, dass sie im Wesentlichen an einen seitlichen
Querschnitt eines dünnen
Messorts angepasst ist. Wie weiter oben beschrieben worden ist,
hat für
einen Oberarm ein dünner
Messort einen Umfang von höchstens
ungefähr
23 cm und einer dicker Messort hat einen Umfang von wenigstens ungefähr 27 cm.
Die vorliegende elastische gekrümmte
Platte kann vorgesehen werden, wenn ein Messort in der ersten oder
zweiten Ausführungsform
sich so ändert,
dass er einen runden Seitenschnitt hat, und ein dünner Messort
oder ein dicker Messort einen Umfang im oben angegebenen Bereich
hat.
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Die
Erfindung wurde im Einzelnen beschrieben und dargestellt, es versteht
sich jedoch, dass dies nur der Veranschaulichung und als Beispiel
dient und in keiner Weise einschränkend zu verstehen ist, wobei
die Erfindung lediglich durch den Inhalt der anliegenden Ansprüche begrenzt
wird.