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DE60020920T2 - Druckeinrichtung für Lebewesen - Google Patents

Druckeinrichtung für Lebewesen Download PDF

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DE60020920T2
DE60020920T2 DE60020920T DE60020920T DE60020920T2 DE 60020920 T2 DE60020920 T2 DE 60020920T2 DE 60020920 T DE60020920 T DE 60020920T DE 60020920 T DE60020920 T DE 60020920T DE 60020920 T2 DE60020920 T2 DE 60020920T2
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DE
Germany
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curvature
section
compression device
thick
location
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60020920T
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DE60020920D1 (de
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Kazunobu Itonaga
Takahide Tanaka
Yoshihiko Sano
Hiroyuki Kato
Hironori Sato
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Omron Healthcare Co Ltd
Original Assignee
Omron Healthcare Co Ltd
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Publication date
Application filed by Omron Healthcare Co Ltd filed Critical Omron Healthcare Co Ltd
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Publication of DE60020920T2 publication Critical patent/DE60020920T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/02Detecting, measuring or recording for evaluating the cardiovascular system, e.g. pulse, heart rate, blood pressure or blood flow
    • A61B5/021Measuring pressure in heart or blood vessels
    • A61B5/022Measuring pressure in heart or blood vessels by applying pressure to close blood vessels, e.g. against the skin; Ophthalmodynamometers
    • A61B5/02233Occluders specially adapted therefor

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  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kompressionsvorrichtungen für Lebewesen, gewickelt um ein Handgelenk, einen Oberarm, oder einen ähnlichen Ort, an dem gemessen werden soll, für ein Ausüben von Druck auf diesen zur Messung des Blutdrucks.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Eine herkömmliche Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen, die von obigem Typ ist, ist wie in 7 gezeigt. Eine Kompressionsvorrichtung 30 für ein Lebewesen ist aus einem äußeren Tuch 31 und einem inneren Tuch 32, die zusammen einen gurtartigen Sack bilden, einem Luftsack 33, der im Inneren des gurtartigen Sacks vorgesehen ist, und einer elastischen gekrümmten Platte 34 ausgebildet, die auf der Außenseite des Luftsacks 33 zur Verhinderung, dass sich der Luftsack 33 nach außen aufweitet, angeordnet ist und auch eine bestimmte Krümmung elastisch aufrecht erhält. Das äußere Tuch 31 und das innere Tuch 32 sind mit einem Klettverschluss 35 und 36 zum Festmachen einer um einen Messort gewickelten Vorrichtung 30 versehen.
  • Ein Messort ändert sich von Individuum zu Individuum signifikant in der Größe, und einige Leute haben beispielsweise ein dünnes Handgelenk und andere ein dickes Handgelenk, wobei zwischen diesen ein signifikanter Unterschied bestehen kann. Bei der herkömmlichen Kompressionsvorrichtung 30 ist die Form der elastischen gekrümmten Platte 34 kritisch: wenn eine elastische gekrümmte Platte 34, die vorab so eingerichtet worden ist, dass sie zu einem dicken Messort passt, auf einem dünnem Messort verwendet wird, bildet sich ein Zwischenraum aus und es baut sich keine Kraft auf, die den Messort festhält, und zur Auffüllung des Zwischenraums muss sich der Luftsack 33 stärker ausdehnen. Dabei ist eine elastische gekrümmte Platte 34 typischerweise so eingerichtet, dass sie zu einem dünnen Messort passt.
  • Indem man so vorgeht, folgt, wenn die elastische gekrümmte Platte 34 so eingerichtet ist, dass sie eine dem Umfang eines elliptischen dünnen Messorts (Handgelenk) 20, wie in 8 gezeigt, angepasste Länge hat, die elastische gekrümmte Platte 34 dem Messort 20. Wenn diese elastische gekrümmte Platte 34, wie in 9 gezeigt, an einer Person angelegt wird, die einen dicken Messort 20 aufweist, würde die elastische gekrümmte Platte 34 ein Ende 30b haben, das ohne weiteres in den Messort 20 einschneidet, und daher der die Vorrichtung tragenden Person Schmerzen verursachen. Diese Schmerzen nehmen mit dicker werdendem Messort 20 zu.
  • Wenn die elastische gekrümmte Platte 34 so eingerichtet ist, dass sie einem dünnen Messort (Handgelenk) angepasst ist und auch einen Länge hat, die dem halben Umfang eines elliptischen Messorts 20, wie in 10 gezeigt, entspricht (siehe ihren Zustand vor Benutzung) würde eine Person mit einem dünnen Messort 20 die Vorrichtung so tragen, dass die elastische gekrümmte Platte 34 dem Messort, wie es richtig ist, angepasst ist. Würde jedoch eine Person mit einem dicken Messort 20 die Vorrichtung tragen, dann übt die elastische gekrümmte Platte 34 insbesondere an einem Ende 30a eine Kraft aus, die in einer Richtung wirkt, die bewirkt, dass sich die elastische gekrümmte Platte 34, wie in 11 gezeigt, abhebt. Damit passiert es leicht, dass sich die elastische gekrümmte Platte 34 von dem Messort 20 abhebt. Es tritt also keine Kraft auf, die den Messort 20 hält und die Vorrichtung 30 kann nur schwer eng um den Messort 20 gewickelt werden.
  • Wie oben beschrieben hat eine elastische gekrümmte Platte 34, die so eingerichtet ist, dass sie auf einen dünnen Messort 20 passt, den oben beschriebenen Nachteil, wenn sie an einen dicken Messort 20 angelegt wird, so dass es schwierig ist, die Kompressionsvorrichtung 30 für ein Lebewesen geeignet an Messorte 20 unterschiedlicher Größen anzulegen. Wenn folglich die Vorrichtung 30 mit einem daran angeschlossenen Sphygmomanometer verwendet wird, kann das Sphygmomanometer keine zuverlässige Blutdruckmessung liefern.
  • Zur Überwindung dieses Nachteils wurde ein Armband mit einem Sack in Form eines Bandes mit daran befestigtem Luftsack entwickelt, welches sich, mit einer Mehrzahl von Krümmungsradien, die von der einen Seite mit dem daran befestigten Luftsack zum übrigen Abschnitt des Sackes zunehmen, spiralförmig krümmt und welches auch elastisch verformbar ist, wie dies in der japanischen Gebrauchsmusteroffenlegungsschrift Nr. 62-6804 offenbart ist. Mit einem solchen Aufbau hat dieser, wenn er an einen dicken Messort angelegt wird kein Ende, das in den Messort einschneidet. Der allmählich zunehmende Krümmungsradius verhindert jedoch, dass das Band eine Kraft ausübt, die so verstärkt ist, dass es den dicken Messort ausreichend greift, wenn das Band an dem dicken Messort angelegt wird. Dies verhindert, dass das Band den Messort temporär eng hält. Das um den Messort gewickelte Band bewegt sich damit leicht, was oftmals zu einer ungenauen Blutdruckmessung führt.
  • Zur Überwindung dieses Nachteils wurde ein Armband vorgeschlagen, dass ein Gelenk verwendet, um eine Krümmung, die einem größeren Bogen entspricht, und eine Krümmung, die einem kleineren Bogen entspricht, zuzulassen, um eine Klemmkraft zu haben, wie dies in der japanischen Patentoffenlegung Nr. 8-10233 beschrieben ist. Bei dieser Methode kann das an einen dicken Messort angelegte Armband eine verstärkte Kraft ausüben, mit der der dicke Messort ausreichend ergriffen werden kann. Das Gelenk ist jedoch in Form einer Federplatte oder dergleichen vorgesehen, und dies erhöht die Anzahl von Komponenten und die Anzahl von Herstellungsschritten und damit die Herstellungskosten und dies verhindert auch, dass das Armband einfach aufgebaut ist.
  • Eine Kompressionsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist auch aus FR 2207683 bekannt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung beabsichtigt eine Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen, die einfach aufgebaut ist und zu einem Messort jeder Größe passt.
  • Die Erfindung ist wie in Anspruch 1 definiert.
  • Das Vorsehen einer Verbindung, wie sie oben beschrieben ist, kann den Umfang der zweiten Krümmung vermindern und dementsprechend den Umfang der ersten Krümmung erhöhen und auch den Gradienten erhöhen, bei welchem sich die zweite Krümmung von der Verbindung nach innen erstreckt. Wenn so die Kompressionsvorrichtung an einen dicken Messort angelegt wird, lässt sich die Kraft, die die zweite Krümmung auf eine Fläche des dicken Messorts ausübt, zur Mitte des Messorts hin richten. Ferner ermöglichen die gekrümmte Verbindung, die einen auswärts konkaven gekrümmten Abschnitt aufweist, und die lineare Verbindung, dass die zweite Krümmung ein höheres Elastizitätsniveau zur Rückstellung hat als eine Verbindung, die nur einen auswärts konvexen gekrümmten Abschnitt aufweist. Damit kann die Kraft, die für das Greifen eines Messorts ausgeübt wird, nicht nur zur Mitte des Messorts hin gerichtet werden, sondern es kann auch ihre Größe erhöht werden.
  • In einer Ausführungsform schafft die vorliegende Erfindung eine Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen, wie sie in Anspruch 2 definiert ist.
  • Bei dieser Vorrichtung ist die erste Krümmung der elastischen Platte so ausgebildet, dass sie im Wesentlichen einem seitlichen Querschnitt eines dünnen Messortes angepasst ist. Damit liegt die Vorrichtung eng am Messort an, wenn die Vorrichtung an einen dünnen Messort angelegt wird. Außerdem ist bei der elastischen Platte die zweite Krümmung mittels der Verbindung nach außen angeordnet und erstreckt sie sich auch von der Verbindung nach innen. Wenn somit die Vorrichtung an einem dicken Messort angelegt wird, wirken (1) ein Abschnitt der ersten Krümmung näher zu einem Ende der ersten Krümmung und näher zur Verbindung und (3) ein Ende der zweiten Krümmung, insgesamt drei Punkte, dahingehend, eine Kraft auszuüben, die den Messort in drei Richtungen klemmt. Die elastische Platte hält damit den Messort mit großer Kraft und die Kompressionsvorrichtung schneidet nicht in den Messort ein und liegt eng am Messort an.
  • Es ist zu beachten, dass in der vorliegenden Beschreibung ein Messort sich auf ein Handgelenk, einen Oberarm oder einen ähnlichen Ort bezieht. Wenn ein Handgelenk zu messen ist, dann bedeutet ein dünner Messort ein Handgelenk, das einen Gesamtumfang von nicht mehr als ungefähr 16,5 cm hat. Wenn ein Oberarm zu messen ist, dann bedeutet ein dünner Messort einen Oberarm mit einem Gesamtumfang von nicht mehr als ungefähr 23 cm. Ein dicker Messort für ein Handgelenk entspricht nicht weniger als ungefähr 18,5 cm und derjenige für einen Oberarm entspricht nicht weniger als ungefähr 27 cm. Die virtuelle Fortsetzung der Verbindung, die sich gesehen im Seitenschnitt krümmt, bedeutet eine Krümmung, die einer Fortsetzung entspricht, die sich der Krümmung der Verbindung annähert, und die virtuelle Fortset zung der geradlinig ausgebildeten Verbindung bedeutet eine Fortsetzung der geraden Linie.
  • Die vorliegende Erfindung schafft in einer Ausführungsform eine Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen, bei welcher die zweite Krümmung wünschenswerterweise in umso größerem Abstand nach innen von der virtuellen Fortsetzung der Verbindung liegt, je weiter sich die zweite Krümmung von der Verbindung wegerstreckt.
  • Die zweite Krümmung ist also an der Verbindung unter einem großen Winkel nach innen gebogen. Wenn somit die Kompressionsvorrichtung an einem dicken Messort angelegt wird, kann sie eine Kraft zur Mitte des Messorts hin, gesehen im Querschnitt, ausüben. Sie kann also eine verstärkte Kraft ausüben, mit der der Messort ausreichend gegriffen werden kann, um ein temporäres Halten des Messorts in geeigneter Weise zu erleichtern.
  • Die vorliegende Erfindung schafft in einer Ausführungsform eine Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen, bei welcher, wenn sie an einen dicken Messort angelegt ist, die zweite Krümmung einen Abschnitt hat, der mit dem dicken Messort durch wenigstens eine bestimmte Länge in Berührung ist, um zu verhindern, dass die zweite Krümmung ein Ende hat, das in den dicken Messort einschneidet.
  • Da die zweite Krümmung einen Abschnitt von wenigstens einer bestimmten Länge hat, der den Messort berührt, schneidet sie in den Messort nicht ein, um nicht in den Messort zu stechen. Dies gewährleistet ein weiter ausreichendes Niveau der Kraft, die den Messort greift.
  • Die vorliegende Erfindung schafft in einer Ausführungsform eine Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen, bei welcher die erste Krümmung aus einer Mitte, einem Abschnitt der ersten Krümmung benachbart zur Mitte und näher zu einem Ende der ersten Krümmung sowie einem Abschnitt der ersten Krümmung benachbart zur Mitte und näher zur Verbindung gebildet ist, wobei bei Anlegen an einen dünnen Messort der Abschnitt der ersten Krümmung, der näher zum Ende der ersten Krümmung ist, und der Abschnitt der ersten Krümmung, der näher zur Verbindung ist, dahingehend zusammenwirken, Elastizität zu einer Mitte des dünnen Messorts, gesehen im Seitenschnitt, zu erzeugen, um den dünnen Messort zu klemmen.
  • Die erste Krümmung ist damit ausreichend, eine Kraft auszuüben, um einen dünnen Messort beim Anlegen der Kompressionsvorrichtung am dünnen Messort ausreichend zu greifen. Während damit verhindert ist, dass die zweite Krümmung und die Verbindung in einen dicken Messort einschneiden, kann eine Kraft erzeugt werden, die so erhöht ist, dass der dicke Messort ausreichend gegriffen werden kann. Es ist zu beachten, dass, während die erste Krümmung so ausgebildet ist, dass sie einem Seitenschnitt eines dünnen Messorts ausreichend angepasst ist, zwischen der elastischen Platte und dem Messort ein Luftsack oder dergleichen angeordnet ist, und verständlicherweise liefert die erste Krümmung an einem Mittelabschnitt derselben einen aufgeweiteten Aufnahmewinkel, und mit erzeugter Elastizität wird die Kompressionsvorrichtung an den dünnen Messort angelegt.
  • Die vorliegende Erfindung schafft in einer Ausführungsform eine Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen, bei welcher wenn sie an einen dicken Messort angelegt wird, sich die erste Krümmung elastisch verformt und einen Winkel aufweitet, der durch den Abschnitt der ersten Krümmung, der näher zum Ende der ersten Krümmung ist, die Mitte und den Abschnitt der ersten Krümmung, der näher zur Verbindung ist, gebildet wird und den Messort aufnimmt, wobei die zweite Krümmung den dicken Messort berührt und sich elastisch verformt und einen Winkel aufweitet, der durch die Verbindung und die zweite Krümmung mit einer zweiten Verbindung dazwischenliegend gebildet wird, um die zweite Krümmung und die Verbindung miteinander zu verbinden, um eine Kraft zu erzeugen, die in einer Richtung von einer Oberfläche des dicken Messorts zur Mitte des dicken Messorts, gesehen im Querschnitt, ausgeübt wird.
  • Der näher zum Ende der ersten Krümmung liegende Abschnitt der ersten Krümmung und der näher zur Verbindung liegende Abschnitt der ersten Krümmung, die für ein Klemmen des vorgenannten Verzweigungspunktes zusammenwirken, und die zweite Krümmung können eine Kraft erzeugen, die einen Messort in drei Richtungen fasst. Die zweite Krümmung übt eine zur Mitte des Messortes gerichtete Kraft aus, um zu verhindern, dass das Ende in den Messort einschneidet.
  • Die vorliegende Erfindung schafft in einer Ausführungsform eine Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen, bei welcher die erste Krümmung längs wenigstens der Hälfte eines Gesamtumfangs des seitlichen Schnitts des dünnen Messortes angeordnet ist. Ferner ist die erste Krümmung längs wenigstens 70 % eines Gesamtumfangs des seitlichen Querschnitts des dünnen Messorts angeordnet.
  • Eine Konfigurierung der Verbindung wie oben beschrieben, kann den Umfang der ersten Krümmung erhöhen. Die erste Krümmung ist damit ausreichend, eine Kraft auszuüben, die so verstärkt ist, dass der dünne Messort ausreichend gegriffen wird und so eng an einen dünnen Messort angepasst ist. Wenn die Kompressionsvorrichtung an einen dicken Messort angelegt wird, kann ferner die erste Krümmung mit einem vom dicken Messort um wenigstens eine bestimmte Distanz im Abstand liegenden Mittelabschnitt den dicken Messort klemmen. Damit ist es nicht erforderlich, dass sich der Mittelabschnitt der ersten Krümmung an den Messort annähert, um den Aufnahmewinkel für den Messort deutlich zu erhöhen, was dazu führen würde, dass der Mittelabschnitt der ersten Krümmung seine Elastizitätsgrenze überschreitet. Damit kann die Kompressionsvorrichtung eine Kraft ausüben, die so erhöht ist, dass der dicke Messort ohne weiteres ausreichend gegriffen wird, womit Dauerhaftigkeit für wiederholten Gebrauch gewonnen wird. Eine solche starke Greifkraft und Dauerhaftigkeit wie oben kann gewonnen werden, indem die erste Krümmung längs wenigstens 50 % des Umfangs des dünnen Messortes angeordnet wird. Um ferner solche Wirkungen sicherzustellen, hat die erste Krümmung wünschenswerterweise eine Länge längs wenigstens 70 % des Umfangs des dünnen Messorts.
  • Die vorliegende Erfindung schafft in einer Ausführungsform eine Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen, bei welcher die erste Krümmung beide Enden, die den Messort klemmen, und eine Mitte, die zwischen den beiden Enden liegt und eine größere Dicke als die beiden Enden hat, enthält.
  • Die in ihrer Dicke erhöhte Mitte kann eine erhöhte Elastizität schaffen, wenn der Aufnahmenwinkel für den Messort aufgeweitet wird. Damit kann ein erhöhtes Elastizitätsniveau für eine Wiederherstellung des Klemmens des Messorts geschaffen werden.
  • Die vorliegende Erfindung schafft in einer Ausführungsform eine Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen, bei welcher, wenn sie an einem dicken Messort angelegt wird, die zweite Krümmung einen Abschnitt wenigstens einer bestimmten Länge hat, der eine Kraft ausübt, die von einer Oberfläche des dicken Messorts zu einer Mitte des dicken Messorts, gesehen im Seitenschnitt, gerichtet ist.
  • Wenn damit die Kompressionsvorrichtung an den dicken Messort angelegt wird, hat die zweite Krümmung kein Ende, das in den dicken Messort einschneidet, und sie wirkt auch mit der ersten Krümmung dahingehend zusammen, dass ein Kraftniveau geschaffen wird, das den Messort ausreichend greifen kann.
  • Die vorliegende Erfindung in einer Ausführungsform ist wie in Anspruch 11 definiert.
  • Damit hat die zweite Krümmung kein in den Messort einschneidendes Ende, während sie Elastizität für eine Wiederherstellung zur Mitte des Messorts hin, gesehen in seitlicher Richtung, ausüben und auch mit der ersten Krümmung dahingehend zusammenwirken kann, dass eine Kraft erzeugt wird, die so verstärkt ist, dass der Messort ausreichend gegriffen wird.
  • Die vorstehende und weitere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung der vorliegenden Erfindung bei Hinzunahme der beigefügten Zeichnungen deutlicher werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Es ist bzw. sind in den Zeichnungen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen in einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ein schematischer Querschnitt der Vorrichtung (einer elastischen gekrümmten Platte) der Ausführungsform, angelegt an einen dünnen Messort;
  • 3 ein schematischer Querschnitt der Vorrichtung (der elastischen gekrümmten Platte) der Ausführungsform, angelegt an einen dicken Messort;
  • 4 eine perspektivische Ansicht eines Beispiels der Kompressionsvorrichtung der Ausführungsform in Verwendung mit einem Sphygmomanometer;
  • 5 ein Querschnitt einer elastischen gekrümmten Platte einer Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen in einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 6A und 6B Querschnitte einer elastischen gekrümmten Platte einer Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen in einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, mit einer gebogenen Verbindung, welchen einen außen konkaven Bogen, wie in 6A gezeigt, enthält, und mit einer linearen Verbindung, die in Berührung mit einer ersten Krümmung und einer zweiten Krümmung, wie in 6B gezeigt, ist;
  • 7 eine perspektivische Ansicht eines Beispiels einer herkömmlichen Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen;
  • 8 ein schematischer Querschnitt einer für einen dünnen Messort eingerichteten herkömmlichen Kompressionsvorrichtung (einer elastischen gekrümmten Platte), wenn die Vorrichtung an einen dünnen Messort angelegt ist;
  • 9 ein schematischer Querschnitt der für einen dünnen Messort eingerichteten herkömmlichen Kompressionsvorrichtung (der elastischen gekrümmten Platte), wenn die Vorrichtung an einen dicken Messort angelegt ist;
  • 10 ein schematischer Querschnitt einer weiteren für einen dünnen Messort eingerichteten herkömmlichen Kompressionsvorrichtung (einer elastischen gekrümmten Platte), wenn die Vorrichtung an einen dünnen Messort angelegt ist; und
  • 11 ein schematischer Querschnitt einer weiteren für einen dünnen Messort eingerichteten herkömmlichen Kompressionsvorrichtung (einer elastischen gekrümmten Platte), wenn die Vorrichtung an einen dicken Messort angelegt ist.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun unter Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
  • Erste Ausführungsform
  • Wie in 1 gezeigt ist eine Kompressionsvorrichtung 10 für ein Lebewesen aus einem äußeren Tuch 1 und einem inneren Tuch 2, die zusammen einen gurtartigen Sack bilden, einem im Inneren des gurtartigen Sacks vorgesehenen Fluidsack 3 und einer elastischen gekrümmten Platte oder elastischen Platte gebildet, die auf der Außenseite des Luftsacks 3 vorgesehen ist, um zu verhindern, dass sich der Luftsack nach außen aufweitet, und der auch elastisch eine bestimmte Krümmung hält. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Kompressionsvorrichtung für das Anlegen an einem Handgelenk eingerichtet, und die elastische gekrümmte Platte hat deshalb einen elliptischen Seitenschnitt der einem Seitenschnitt des Handgelenks angepasst ist. Wie weiter oben beschrieben worden ist, entspricht ihr Umfang für ein dünnes Handgelenk höchstens ungefähr 16,5 cm und für ein dickes Handgelenk mindestens ungefähr 18,5 cm. Das äußere Tuch 1 und das innere Tuch 2 sind mit einem Klettverschluss 5, 6 zur Befestigung der um einen Messort gewickelten Vorrichtung versehen. Diese Konfiguration ist im Wesentlichen ähnlich derjenigen der herkömmlichen Vorrichtung 30.
  • Die Vorrichtung 10 ist dadurch gekennzeichnet, dass die elastische gekrümmte Platte 4 aus einer ersten Krümmung 14, die im Wesentlichen einem Seitenschnitt eines dünnen Messorts angepasst ist, einer zweiten Krümmung 18 und einer Verbindung 16 aufgebaut, die die erste und zweite Krümmung miteinander verbindet. Die Verbindung 16 setzt sich von der ersten Krümmung 14 über eine erste Verbindung 16a und zu zweiten Krümmung 18 über eine zweite Verbindung 16b fort.
  • Die Verbindung 16 und ein Abschnitt der zweiten Krümmung 18 bilden zusammen eine nach außen abhebende Verformung 7. Die elastische gekrümmte Platte 4 ist längs einer Außenseite des Luftsacks 3 angeordnet, wobei ihre beiden Enden sich weiter erstrecken als diejenigen des Luftsacks 3. Die Verformung 7, d.h., die Verbindung 16 und ein Abschnitt der zweiten Krümmung 18 sind in der elastischen gekrümmten Platte benachbart zu einem Ende 10c vorgesehen, welches einem Ende entspricht, das durch einen einen Klettverschluss enthaltenden Abschnitt gezogen wird, wenn die Vorrichtung an einem Messort angelegt ist, wobei an der Verformung 7 die Vorrichtung 10 leicht nach außen angehoben wird, wenngleich die Form der Verformung 7 und die Länge der elastischen gekrümmten Platte 4, die in den Figuren gezeigt sind, lediglich veranschaulichend sind und geeignet geändert werden können.
  • In 3 hat die Verbindung im Bereich der ersten Verbindung 16a, gesehen im Seitenschnitt, einen nach außen konkaven, gekrümmten Abschnitt. In der vorliegenden Ausführungsform entspricht die Verbindung einer gebogenen Verbindung, die einen gebogenen Abschnitt enthält, dessen Krümmungsmittelpunkt nach außen angeordnet ist. Die elastische gekrümmte Platte kann damit zur Rückstellung in Elastizität verstärkt werden. Ferner kann die in der Länge reduzierte zweite Krümmung 18 signifikant von der Verbindung 16 nach innen gewinkelt sein. Die zweite Krümmung kann also den Messort berühren und somit den Messort mit einer Kraft fassen, die, gesehen im Seitenschnitt zur Mitte des Messorts hin ausgeübt wird. Während die obige elastische gekrümmte Platte durch Gießen von organischem Harz in einem Stück vorgesehen ist, kann sie auch aus irgendeinem flexiblen elastischen Material gebildet sein.
  • Die elastische gekrümmte Platte 4 ist so ausgebildet, dass sie im Wesentlichen einem seitlichen Querschnitt (z.B. einer Ellipse der 2 oder 3) eines dünnen Messorts angepasst ist, wobei sie, wie in 2 gezeigt, eine Länge hat, die im Wesentlichen dem Umfang des Messorts 20 entspricht, wenn die Vorrichtung 10 um den dünnen Messort gewickelt ist, wobei die in der Ellipse des Messorts 20 angeordnete zweite Krümmung 18 im Wesentlichen an einem Ende des längeren Durchmessers angeordnet ist.
  • Wenn die so aufgebaute Kompressionsvorrichtung 10 für ein Lebewesen an einer Person mit einem dünnen Messort angelegt wird, kann sich die erste Krümmung 14, die ursprünglich so ausgebildet ist, dass sie im Wesentlichen dem Seitenschnitt eines dünnen Messorts angepasst ist, dem Messort 20 anpassen und die Vorrichtung 10 eng um den Messort 20 winden. Wie in 2 gezeigt, ist die erste Krümmung 14 aus einer Mitte 14c und einem Abschnitt der ersten Krümmung 14a benachbart zur Mitte 14c und näher zu einem Ende der ersten Krümmung 14 sowie einem Abschnitt der ersten Krümmung 14b benachbart zur Mitte 14c und näher zur Verbindung aufgebaut. Wenn die elastische gekrümmte Platte 4, wie oben beschrieben, eng herumgelegt wird, bilden die Teile 14a und 14b einen einen Messort aufnehmenden Winkel, der leicht erhöht ist, um so einen dünnen Messort eng zu klemmen.
  • Im Gegensatz dazu biegt sich bei der elastischen gekrümmten Platte 4 für eine Person mit einem dicken Messort, wie in 3 gezeigt, die erste Krümmung 14 nach außen. Dadurch üben das Ende 10a der ersten Krümmung, ein Mittelabschnitt 10b der ersten Krümmung, der näher zur Verbindung liegt, und das Ende 10c der zweiten Krümmung für eine Gesamtzahl von 3 Punkten eine Kraft aus, die den Messort 20 in drei Richtungen klemmt. In 3 ist es wichtig, dass die obigen drei Punkte jeweils dahingehend wirken, dass eine Kraft geschaffen wird, die den Messort in einer Richtung zur Mitte des Messorts, gesehen im Seitenschnitt, greift. Wenn beispielsweise das Ende 10c der zweiten Krümmung eine Kraft ausübt, die den Messort nach oben links, gesehen in 3, greift, würde die Vorrichtung unzureichend vorübergehend angebracht und sich bewegen und lösen, wenn das Band herumgelegt wird. Dies führt oftmals zu einer ungenauen Blutdruckmessung.
  • Die elastische gekrümmte Platte 4 kann also eine erhöhte Kraft haben, die den Messort 20 hält, und die Vorrichtung kann sich also dem Messort eng anpassen. Wenn somit die Vorrichtung 10 auf ein Sphyg momanometer angewandt wird, kann das Sphygmomanometer eine zuverlässigere Blutdruckmessung liefern.
  • Während ferner, wie in 3 gezeigt, die elastische gekrümmte Platte so ausgebildet ist, dass sie der Geometrie eines dünnen Messorts angepasst ist, erlaubt die Verbindung 16, dass die zweite Krümmung 18 nach außen gegenüber der ersten, virtuellen Krümmung versetzt wird, die dem dünnem Messort angepasst ist. Das Ende 10c schneidet damit kaum in den Messort ein. Ferner kann sich die zweite Krümmung 18 nach innen gegenüber einer virtuellen Fortsetzung der Verbindung 16 erstrecken und sie ist umso weiter weg, je weiter sie sich davon wegerstreckt. Damit kann sie einen dicken Messort berühren und so eine Kraft ausüben, die den dicken Messort, gesehen im Seitenschnitt zur Mitte desselben hin greift. Sie wirkt damit mit anderen Abschnitten so zusammen, dass sie den Messort 20 fest umklammert. Die Person, an der die Messung ausgeführt wird, fühlt also keinen Schmerz, während die Klammerplatte den Messort zuverlässig halten kann.
  • 4 zeigt ein Beispiel der vorliegenden Kompressionsvorrichtung 10 für ein Lebewesen in Verwendung mit einem Sphygmomanometer. Dieses Sphygmomanometer wird an einem Handgelenk verwendet und enthält einen Körper 40, an dem die Kompressionsvorrichtung 10 lösbar angebracht ist. Der Körper 40 enthält eine Bedienungseinheit 41, die aus einem Messung-Start-Knopf und dergleichen aufgebaut ist, und eine Anzeigeeinheit 42 zur Anzeige von höchstem und niedrigstem Blutdruckwert.
  • Zweite Ausführungsform
  • 5 zeigt einen Seitenschnitt der elastischen gekrümmten Platte 4 in einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die elastische gekrümmte Platte 4 ist aus einer ersten Krümmung 14, einer zweiten Krümmung 18und einer Verbindung 24 ausgebildet, die die erste und zweite Krümmung miteinander verbinden. Die erste und zweite Krümmung sind jede ein elliptischer, gekrümmter Abschnitt, gesehen im Seitenschnitt. Die erste Krümmung 14 unterteilt sich in einen Abschnitt der ersten Krümmung 10a, der näher zu einem Ende der ersten Krümmung liegt, einen Abschnitt der ersten Krümmung 14b, der näher zur Verbindung liegt, und eine dazwischen liegende Mitte 14c. Die erste Krümmung 14 ist so eingerichtet, dass sie im Wesentlichen einem Seitenschnitt eines dünnen Messorts angepasst ist. Die Mitte 14c ist im Querschnitt gesehen dick ausgebildet, um eine weiter erhöhte Elastizität zur Rückstellung beim Klemmen des Messorts zu schaffen. Die zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform darin, dass die erste Krümmung 14 und die zweite Krümmung 18 durch Verbindung 16 miteinander verbunden sind, die, gesehen im Seitenschnitt, in einer geraden Linie vorgesehen ist. Diese gerade Linie berührt sowohl eine elliptischen Bogen der ersten Krümmung als auch den der zweiten Krümmung.
  • Wenngleich nicht so gut wie bei der ersten Ausführungsform, erlaubt auch das im Querschnitt gesehen lineare Ausbilden der Verbindung, dass die zweite Krümmung, die in der Länge vermindert ist, signifikant gegenüber einer virtuellen Fortsetzung der Verbindung nach innen gewinkelt wird. Wenngleich nicht so sehr wie die Elastizität zur Wiederherstellung bei einer gekrümmten Verbindung mit einem außen konkaven gekrümmten Abschnitt, kann ferner die Elastizität zur Rückstellung um die vorliegende Verbindung herum auch erhöht werden, wenn sich die zweite Krümmung nach außen wölbt und einen Messort berührt. Die nach innen gewinkelte zweite Krümmung kann den Messort berühren und zum Fassen des Messorts eine Kraft zu Mitte des Messorts ausüben, und die zweite Krümmung kann so mit den Abschnitten so zusammenwirken, dass der Messort vorübergehend mit einer großen Greifkraft gehalten wird. Die vorliegende Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform dadurch, dass die zweite Krümmung in der Länge leicht erhöht ist, und ein Abschnitt derselben, der näher zur Verbindung liegt als das Ende, so den Messort berührt. Dies kann ohne weiteres verhindern, dass das Ende in einen dicken Messort signifikant einschneidet und einsticht.
  • Dritte Ausführungsform
  • Die 6A und 6B sind schematische Querschnitte einer elastischen gekrümmten Platte einer Kompressionsvorrichtung für ein Lebewesen in einer dritten Ausführungsform der Erfindung, angelegt an einen Oberarm. 6A ist ein schematischer Querschnitt einer Verbindung, die einer gebogenen Verbindung entspricht, welche einen außen konkaven gebogenen Abschnitt enthält, und 6B ist ein schematischer Querschnitt einer Verbindung, die als lineare Verbindung, ausgebildet als gerade Linie, vorgesehen ist. Bei der vorliegenden Ausführungsform hat die elastische gekrümmte Platte eine Geometrie, die so festgesetzt ist, dass sie um einen Oberarm gewickelt werden kann. Während das Handgelenk im Querschnitt elliptisch ist, ist der Oberarm im Querschnitt rund. Die elastische gekrümmte Platte hat damit eine erste Krümmung, die so geformt ist, dass sie im Wesentlichen an einen seitlichen Querschnitt eines dünnen Messorts angepasst ist. Wie weiter oben beschrieben worden ist, hat für einen Oberarm ein dünner Messort einen Umfang von höchstens ungefähr 23 cm und einer dicker Messort hat einen Umfang von wenigstens ungefähr 27 cm. Die vorliegende elastische gekrümmte Platte kann vorgesehen werden, wenn ein Messort in der ersten oder zweiten Ausführungsform sich so ändert, dass er einen runden Seitenschnitt hat, und ein dünner Messort oder ein dicker Messort einen Umfang im oben angegebenen Bereich hat.
  • Die Erfindung wurde im Einzelnen beschrieben und dargestellt, es versteht sich jedoch, dass dies nur der Veranschaulichung und als Beispiel dient und in keiner Weise einschränkend zu verstehen ist, wobei die Erfindung lediglich durch den Inhalt der anliegenden Ansprüche begrenzt wird.

Claims (11)

  1. Kompressionsvorrichtung für einen lebenden Körper mit einem Fluidbeutel (3) innerhalb der Kompressionsvorrichtung, der sich ausdehnt und zusammenzieht, wenn der Fluidbeutel Fluid erhält bzw. abgibt, und einer elastischen Platte (4), welche in einem Stück ausgebildet ist und innerhalb der Kompressionsvorrichtung außenseitig des Fluidbeutels zur Verhinderung, dass sich der Fluidbeutel nach außen ausdehnt, vorgesehen ist, wobei die elastische Platte (4) eine erste Krümmung (14), welche im Wesentlichen einem seitlichen Querschnitt eines dünnen Messorts angepasst ist, eine zweite Krümmung (18) und eine die erste und zweite Krümmung miteinander verbindende Verbindung (16) enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung (16), gesehen im Querschnitt, entweder eine in einer geraden Linie vorgesehene lineare Verbindung (23) oder eine gekrümmte Verbindung (22), welche eine außen konkave Krümmung (22a) enthält, ist.
  2. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Verbindung (16) eine Anordnung der zweiten Krümmung (18) außenseitig einer virtuellen Fortsetzung der ersten Krümmung, welche im Wesentlichen dem seitlichen Querschnitt des dünnen Messorts angepasst ist, gestattet, wobei die zweite Krümmung (18) sich innenseitig einer sich zur zweiten Krümmung erstreckenden virtuellen Verlängerung der Verbindung erstreckt.
  3. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die zweite Krümmung (18) von der virtuellen Verlängerung der Verbindung (16) umso weiter nach innen im Abstand liegt, je weiter sich die zweite Krümmung (18) von der Verbindung wegerstreckt.
  4. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die zweite Krümmung (18), wenn sie an einen dicken Messort angelegt ist, einen Abschnitt aufweist, der mit dem dicken Messort über wenigstens eine bestimmte Länge in Berührung ist, um zu verhindern, dass die zweite Krümmung (18) ein Ende (10c) aufweist, welches in den dicken Messort einschneidet.
  5. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die erste Krümmung (14) aus einer Mitte (14c), einem Abschnitt (14a) der ersten Krümmung, der zu der Mitte (14c) benachbart ist und näher zu einem Ende der ersten Krümmung liegt, sowie einem Abschnitt (14b) der ersten Krümmung, der benachbart zu der Mitte (14c) ist und näher zu der Verbindung liegt, gebildet ist, wobei bei Anlegen an einen dünnen Messort der Abschnitt (14a) der ersten Krümmung, der näher zum Ende der ersten Krümmung liegt, und der Abschnitt (14b) der ersten Krümmung, der näher zu der Verbindung liegt, zur Erzeugung von Elastizität zu einer Mitte des dünnen Messorts hin, gesehen im seitlichen Querschnitt, zusammenwirken, um den dünnen Messort zu klemmen.
  6. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei bei Anlegen an einen dicken Messort die erste Krümmung (14) sich zur Aufweitung eines Winkels, der durch den Abschnitt (14a) der ersten Krümmung, der näher zum Ende der ersten Krümmung liegt, die Mitte (14c) und den Abschnitt (14b) der ersten Krümmung, der näher zur Verbindung liegt, gebildet wird, elastisch verformt und den Messort aufnimmt, wobei die zweite Krümmung (18) den dicken Messort berührt und sich elastisch verformt und einen durch die zweite Verbindung (16) und die zweite Krümmung (18) gebildeten Winkel aufweitet, wobei eine zweite Verbindung (16b), die die zweite Krümmung (18) und die Verbindung (16) miteinander verbindet, dazwischen angeordnet ist, um so eine Kraft zu erzeugen, die in einer Richtung von einer Oberfläche des dicken Messorts zur Mitte des dicken Messorts hin, gesehen im Querschnitt, auszuüben.
  7. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die erste Krümmung (14) längs wenigstens der Hälfte eines gesamten Umfangs des seitlichen Querschnitts des dünnen Messorts angeordnet ist.
  8. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die erste Krümmung (14) längs wenigsten 70 % eines gesamten Umfangs des seitlichen Querschnitts des dünnen Messorts angeordnet ist.
  9. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die erste Krümmung (14) beide Enden (14a, 14b), die den Messort klemmen, und eine zwischen den beiden Enden angeordnete und eine größere Dicke als die beiden Enden aufweisende Mitte (14c) enthält.
  10. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei bei Anlegen an einen dicken Messort die zweite Krümmung (18) einen Abschnitt wenigstens einer bestimmten Länge, aufweist, der eine Kraft ausübt, die von einer Oberfläche des dicken Messorts zu einer Mitte des dicken Messorts hin, gesehen in seitlichen Querschnitt, gerichtet ist.
  11. Kompressionsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei bei Anlegen an einen dicken Messort die zweite Krümmung (18) sich längs einer Oberfläche des dicken Messorts erstreckt und mit der ersten Krümmung zur Erzeugung einer Kraft, die den dicken Messort hält, zusammenwirkt, wobei die zweite Krümmung um so weiter nach von der virtuellen Erstreckung der Verbindung nach innen liegt, je weiter sich die zweite Krümmung (18) von der Verbindung wegerstreckt.
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