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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein die Prozeßsteuerung
und insbesondere graphische Benutzeroberflächen und Anzeigen für die Prozeßsteuerung.
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Es
kommen Anzeigentechnologien auf, die für vielfältige Anwendungen wichtig sind.
Zum Beispiel wurden verschiedene graphische Benutzeroberflächen und
Anzeigen für
die persönliche
Datenverarbeitung, Finanzdienstanwendungen usw. entwickelt. Jüngste Fortschritte
in der Hardware- und Softwaretechnologie ermöglichen die Entwicklung leistungsstarker
graphischer Benutzeroberflächen.
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Es
werden zur Zeit verschiedene Typen von Prozeßsteuersystemen verwendet,
wie zum Beispiel die Steuerung von Prozessen, die unter der Kontrolle einer
einzigen Variablen betreibbar sind, bis hin zu Prozessen, die mit
Steuerungen gesteuert werden, die mehrere Variablen steuern können. Die
Steuerung eines Prozesses wird häufig
unter Verwendung von mikroprozessorgestützten Steuerungen, Computern
oder Workstations implementiert, die den Prozeß überwachen, indem sie Befehle
und Daten zu Hardwareeinrichtungen senden und von diesen empfangen,
um entweder einen bestimmten Aspekt des Prozesses oder den gesamten
Prozeß als
Ganzes zu steuern. Zum Beispiel verwenden viele Prozeßsteuersysteme
Instrumente, Steuereinrichtungen und Kommunikationssysteme zur Überwachung
und Manipulation von Steuerelementen, wie zum Beispiel Ventilen
und Schaltern, um einen oder mehrere Prozeßvariablenwerte (z.B. Temperatur,
Druck, Strömung
und dergleichen) auf gewählten
Zielwerten zu halten. Die Prozeßvariablen
werden ausgewählt
und gesteuert, um ein gewünschtes
Prozeßziel,
wie zum Beispiel einen sicheren und effizienten Betrieb von in dem
Prozeß verwendeten
Maschinen und Geräten, zu
erreichen. Prozeßsteuersysteme
finden vielfältig Anwendung
bei der Automatisierung industrieller Prozesse, wie zum Beispiel
der in der chemischen, Öl-
und Produktionsindustrie verwendeten Prozesse.
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In
den letzten Jahren wurden fortschrittliche Prozeßsteuersysteme zur Steuerung
von Mehrvariablenprozessen entwickelt. Eine Art von Prozeß basiert
zum Beispiel auf der Konfiguration oder Programmierung erweiterter
Steuerungen auf der Basis von Wissen des Technikers bzw. von Technikern
(z.B. mit Vorwärtskopplungs-,
Signalauswähl-
und Kalkulationsblöcken),
um eine Prozeßanlage
kontinuierlich in Richtung eines bestimmten bekannten Betriebszustands
zu steuern. Eine andere Art erweiterter Prozeßsteuerung ist die auf Modellen
basierende prädiktive
Steuerung. Techniken der auf Modellen basierenden prädiktiven
Steuerung haben aufgrund ihrer Fähigkeit,
Mehrvariablen-Steuerziele bei Anwesenheit von Totzeit, Prozeßnebenbedingungen
und Modellierungsunbestimmtheiten Mehrvariablen-Steuerziele zu erreichen,
große
Akzeptanz in der Prozeßindustrie
gefunden.
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Im
allgemeinen gehören
zu Techniken der auf Modellen basierenden prädiktiven Steuerung Algorithmen,
die Steuerbewegungen als Lösung
für ein Optimierungsproblem
zur Minimierung von Fehlern unter Berücksichtigung von Nebenbedingungen,
die entweder vom Benutzer oder durch das System auferlegt werden,
berechnen. Ein Algorithmus der auf Modellen basierenden prädiktiven
Steuerung kann im allgemeinen mit Bezug auf einen Mehrvariablenprozeß beschrieben
werden. Im allgemeinen umfaßt die
auf Modellen basierende prädiktive
Steuerung zwei Hauptteile: erstens wird mit einem Optimierungsprogramm
die beste Stelle zum Ablaufenlassen des Prozesses im stationären Zustand
definiert und zweitens definiert ein dynamischer Steueralgorithmus,
wie der Prozeß auf
glatte Weise ohne Verletzung etwaiger Nebenbedingungen zu dem stationären Optimum
bewegt werden kann. Zum Beispiel betrachtet mit einer spezifizierten
Frequenz von z.B. einmal pro Minute der Optimierer den aktuellen Zustand
des Prozesses und berechnet ein neues Optimum. Von dem Optimierer
weiß die
Steuerung, wo sich die Prozeßvariablen
im stationären
Endzustand befinden sollten. Der Steueralgorithmus berechnet dann
eine dynamische Menge von Änderungen
für die
Prozeßvariablen,
um den Prozeß ohne
dynamische Verletzungen von Nebenbedingungen auf glatte Weise in
den stationären
Zustand zu überführen. Zum
Beispiel können
für eine
Prozeßvariable
60–120 Steuerbewegungen
in die Zukunft hinein berechnet werden. Im allgemeinen wird eine
dieser berechneten Steuerbewegungen implementiert und der Rest weggeworfen.
Diese Schritte werden dann reiteriert. Das Steuerziel für die auf
Modellen basierende prädiktive
Steuerung besteht im allgemeinen darin, durch Berechnung unter Verwendung
eines auf ökonomischen
Werten basierenden Modells optimale gesteuerte Variablen zu gewährleisten.
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Die
auf Modellen basierende prädiktive
Steuerung wird unter Verwendung von Produkten durchgeführt, die
von mehreren Firmen erhältlich
sind. Zum Beispiel wird die auf Modellen basierende prädiktive
Steuerung durch ein DMC-Produkt (Dynamic Matrix Control) durchgeführt, das
von Aspen Tech (Cambridge, MA) erhältlich ist, und durch ein RMPCT-Produkt
(Robust Multivariable Predictive Control Technology), das von Honeywell
Inc. (Minneapolis, MN) erhältlich
ist, und das ein Steueranwendungsprodukt mit mehreren Eingängen und
mehreren Ausgängen
ist, das hochinteraktive industrielle Prozesse zum Beispiel bei
Verwendung in geeigneten automatisierten Steuersystemen steuert
und optimiert.
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Eine
auf Modellen basierende prädiktive Steuerung
enthält
im allgemeinen drei Arten von Variablen: nämlich gesteuerte Variablen
(CVs), manipulierte Variablen (MVs) und Störungsvariablen (DVs) (die manchmal
auch als Vorwärtskopplungsvariablen (FFs)
bezeichnet werden). Gesteuerte Variablen sind die Variablen, die
die Steuerung versucht, innerhalb von Nebenbedingungen zu halten.
Ferner kann es auch erwünscht
sein, einen Teil der gesteuerten Variablen zu minimieren oder zu
maximieren (z.B. die Förderdurchsatzprozeßvariable
zu maximieren). Manipulierte Variablen sind die Variablen, wie zum
Beispiel Ventile, die die Steuerung öffnen und schließen kann,
um zu versuchen, ein Ziel der Steuerung (z.B. Maximierung des Förderdurchsatzes)
zu erzielen, während
alle gesteuerten Variablen innerhalb ihrer Nebenbedingungen gehalten
werden. Störvariablen sind
die Variablen, die gemessen, aber nicht gesteuert werden können. Steuerungsvariablen
helfen der Steuerung durch Bereitstellen notwendiger Informationen,
wie zum Beispiel Informationen bezüglich bestimmter Faktoren wie
etwa der Außenlufttemperatur. Die
Steuerung kann dann erkennen, wie sich solche Faktoren auf andere
Prozeßvariablen
in der Steuerung auswirken werden, um so besser vorherzusagen, wie
die Anlage auf gemessene Störungen
reagieren wird.
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Einem
Benutzer der auf Modellen basierenden prädiktiven Steuerung (z.B. einem
Techniker, einem Bediener usw.) wurden gewöhnlich verschiedene Arten von
Informationen bezüglich
der verschiedenen Prozeßvariablen
bereitgestellt, darunter Informationen bezüglich der gesteuerten Variablen,
manipulierten Variablen und Störungsvariablen.
Zum Beispiel wurden einem Benutzer in der Vergangenheit mittels
verschiedener Schnittstellen und Anzeigen Informationen wie zum
Beispiel vorhergesagte Werte, aktuelle Werte und andere relationale
Informationen von Variablen in bezug auf andere Variablen gegeben.
Der Benutzer kann auf verschiedene Weisen solche Informationen überwachen
und mit der Steuerung in Dialog treten. Zum Beispiel kann der Benutzer die
Steuerung ein- und ausschalten, einzelne Prozeßvariablen in die Steuerung
einbeziehen und aus dieser herausnehmen, verschiedene Arten von
in der Steuerung enthaltenen Prozeßvariablen auferlegten Grenzen ändern (z.B.
Unter- oder Obergrenzen für einzelne
Prozeßvariablen ändern),
das Modell der Steuerung ändern
usw.
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Damit
der Benutzer jedoch die Gesamtintegrität der Steuerung effektiv überwachen
und auf die erforderliche Weise mit der Steuerung in Dialog treten
kann (z.B. Ändern
von Grenzen von Prozeßvariablen),
müssen
dem Benutzer jedoch geeignete Steuerungsinformationen präsentiert
werden. Zum Beispiel sollten einem die Steuerung überwachenden Bediener
Informationen bezüglich
der Beziehung zwischen manipulierten Variablen und gesteuerten Variablen,
der Grenzen, auf die Prozeßvariablen
beschränkt
werden, der aktuellen Werte der verschiedenen Prozeßvariablen
usw. präsentiert
werden. Solche Informationen sollten auf eine solche Weise präsentiert
werden, daß ein
Benutzer die Leistungsfähigkeit
des Prozesses effektiv verstehen und zum Beispiel in der Lage sein
kann, Probleme in dem Prozeß zu
erkennen und zu lösen.
Obwohl verschiedene Arten von Schirmanzeigen zum Präsentieren
von Informationen bezüglich
der Steuerung für
einen Benutzer verwendet wurden (z.B. die in der Honeywell-Produktpublikation
mit dem Titel „Robust
Multivariable Predictive Control Technology – RMPCT Users Guide for TPS
(6/97)" beschriebenen,
auf die hiermit ausdrücklich
und vollständig
Bezug genommen wird und die im folgenden als „Honeywell-Benutzerhandbuch" bezeichnet wird),
so daß der
Benutzer Parameter in bezug auf eine oder mehrere Prozeßvariablen
in dem dadurch gesteuerten Prozeß überwachen und manipulieren
kann, war die Effektivität
einer solchen Schnittstelle mangelhaft und die Benutzer können Schwierigkeiten
haben, die erforderlichen Überwachungs-
und Steuerfunktionen durchzuführen.
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Eine
Schwierigkeit bei der parallelen Überwachung mehrerer dynamischer
Prozeßvariablen besteht
zum Beispiel darin, daß im
allgemeinen viel Schirmgrund fläche
der Präsentation
von Textdaten in bezug auf solche Prozeßvariablen gewidmet werden muß. Dies
ist insbesondere ein Problem für
Bediener zum Beispiel von nuklearen, chemischen und petrochemischen
Anlagen, bei denen die Anzahl dynamischer Prozeßvariablen groß ist. Eine
zweckmäßige Lösung dieses
Mehrvariablenüberwachungsproblems
ist im allgemeinen die Verwendung von Trendvorgeschichteplots, die
das Vorverhalten einer oder mehrerer Variablen anzeigen. Dieser
Ansatz ist jedoch insofern zu grundflächenintensiv, als er auch nur
für einige
wenige Prozeßvariablen
viel Platz zum parallelen Anzeigen mehrerer Trendvorgeschichteplots
erfordert. Folglich sind Benutzer typischerweise gezwungen, auf
mindestens einen Teil der Trendvorgeschichteplots für die Prozeßvariablen
auf serielle Weise zuzugreifen.
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Ferner
muß ein
Benutzer in einem auf Modellen basierenden prädiktiven Steuerprozeß zum Beispiel
in der Lage sein, potentielle Ursachen beobachteter Änderungen
gesteuerter Variablen zu deduzieren und den Benutzern dabei zu helfen,
die Effekte etwaiger geplanter Manipulationen von manipulierten Variablen,
z.B. der Änderung
von Nebenbedingungen oder Grenzen für eine manipulierte Variable,
vorherzusagen. Eine besonders nützliche
Schirmanzeige, die zur Zeit für
eine solche Analyse benutzt wird, ist eine Matrixtabelle, die eine
Verstärkungsbeziehung
zwischen gesteuerten Variablen und manipulierten Variablen anzeigt.
Zum Beispiel ist in dem Honeywell-Benutzerhandbuch ein Verstärkungsmatrixschirmbild
gezeigt, das zur Zeit zum Anzeigen von Verstärkungswerten verfügbar ist.
Solche Anzeigen liefern jedoch keine adäquaten Informationen und Werkzeuge
zur Benutzung des Matrixschirmbilds, um den Benutzer bei Problemlösungsaufgaben
zu unterstützen.
Tatsächlich
verwenden nur wenige Prozeßtechniker
und keine Bediener der Steuerungen die Tabellen häufig.
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Weiterhin
sind außerdem
zum Beispiel auf Modellen basierende prädiktive Steuerungen im allgemeinen
Werkzeuge auf der Basis von Nebenbedingungen, wie auch verschiedene
andere Steuerungen, z.B. die Steuerungen versuchen, einen Prozeß innerhalb
bestimmter Nebenbedingungen oder Grenzen zu steuern, die für gesteuerte
Prozeßvariablen definiert
sind. Die Verwendung solcher auf Nebenbedingungen basierender Techniken
zur Steuerung des Prozesses führt
zu der problematischen Aufgabe, in der Lage zu sein, die Beziehungen
zwischen den verschiedenen Nebenbedingungsgrenzen und den aktuellen
Werten für
eine Prozeßvariable
oder für
mehrere Prozeßvariablen überwachen
oder verfolgen zu können.
Zum Beispiel können
bei einer auf Modellen basierenden prädiktiven Steuerung technische
harte Grenzen, vom Bediener gesetzte Grenzen, technische physikalische
Grenzen und/oder verschiedene andere Grenzen für eine Anzahl verschiedener
Prozeßvariablen
spezifiziert werden. Von einem Benutzer wird im allgemeinen gefordert,
daß er
die Beziehungen einer großen
Anzahl von Prozeßvariablen überwacht.
Traditionell liegen Informationen zur Ausführung einer solchen Überwachung
durch Präsentation
solcher Informationen in Textform vor. Zum Beispiel werden einem
Benutzer zusätzlich
zu dem aktuellen Wert für
eine Prozeßvariable
tabellarische Werte präsentiert,
die technische Ober- und Untergrenzwerte repräsentieren. Der Benutzer muß dann den Text
lesen und die Beziehung zwischen den relevanten Grenzen und dem
aktuellen Wert formulieren. Wenn eine große Anzahl solcher Prozeßvariablen überwacht
wird, ist die Aufgabe des Formulierens solcher Beziehungen schwierig.
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Zusätzlich kann
zum Beispiel von einem Benutzer gefordert sein, Parameter für eine Prozeßvariable
effektiv zu überwachen
und zu manipulieren, z.B. die Einstellung von Bedienerober- und
-untergrenzen für
eine Prozeßvariable.
Bisher waren Schnittstellentechniken, mit denen dem Benutzer Informationen präsentiert
und dem Benutzer eine Möglichkeit
gegeben wird, einen oder mehrere Parameter einer Prozeßvariablen
zu ändern,
ineffektiv. Zum Beispiel verwendet ein Benutzer typischerweise hauptsächlich eine
tabellarische Präsentation
von Daten in bezug auf eine bestimmte Prozeßvariable, z.B. eine farbcodierte
tabellarische Präsentation
von Textmaterial. In einem konkreten Fall wurden jedoch bestimmte
graphische Elemente verwendet, um eine oder mehrere Teilmengen von
Informationen wie zum Beispiel Grenzen und aktuelle Werte mit Unterstützungstext
zur Verwendung bei der Überwachung
und Manipulation einer Prozeßvariablen
zu zeigen. Bei solchen Ansätzen
kommt es jedoch mindestens zu drei Problemen. Erstens sind sie schwierig
zu benutzen, weil sie entweder extensive kognitive Manipulation
quantitativer Daten erfordern oder weil sie in bezug auf ihre Integration
unvollständig
sind. Wenn zum Beispiel bestimmte Grafiken mit Textmaterial verwendet
wurden, präsentierten
die Grafiken solche Informationen für den Benutzer nicht effektiv.
Zum Beispiel wurden ein Graph mit einem separaten Paar Linien, die
Grenzen für
eine Prozeßvariable
anzeigen, einem separaten Balken, der vom Bediener eingestellte
Ober- und Untergrenzen für
die Prozeßvariable
repräsentiert,
einer separaten Linie, die einen derzeitigen Wert der Prozeßvariablen
repräsentiert, und
Klemmgrenzen innerhalb anderer Grenzen zur Anzeige von Eigenschaften
der bestimmten Prozeßvariablen
verwendet. Bei einer solchen separaten Anzeige der Elemente fehlt
jedoch die Integration zur leichten Überwachung der Prozeßvariablen.
Indem die verschiedenen Grenzbeziehungen unabhängig angezeigt werden, wird
zweitens wertvolle Schirmgrundfläche
benutzt, so daß es
unmöglich
wird, mehr als nur einige wenige Prozeßparameter auf einmal zu zeigen.
Dadurch wird wieder ein Benutzer gezwungen, serielle Vergleiche über mehrere
Variablen hinweg durchzuführen.
Drittens ermöglichen
keine der existierenden graphischen Ansätze eine direkte Manipulation
der variablen Grenzen. Anders ausgedrückt, muß der Benutzer angegebene Grenzen ändern, indem
er ein separates Schirmbild oder separate Textinformationen verwendet.
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Wie
bereits oben erwähnt,
sind die Anzeigen, mit denen Informationen für einen Benutzer zur Überwachung
und Manipulation von Prozeßvariablen, z.B.
Prozeßvariablen
einer Steuerung, die eine Steuerung eines kontinuierlichen Mehrvariablenproduktionsprozesses
bereitstellt, angezeigt werden, nicht effektiv. Zum Beispiel kommt
es bei einem bestimmten Problem zu der Verwendung einer großen Menge von
Textinformationen, wobei der Benutzer Beziehungen zwischen verschiedenen
Prozeßvariablen der
Steuerung (z.B. Beziehungen zwischen aktuellen Werten und Prozeßgrenzen,
Beziehungen aus dem Textmaterial zwischen Trends mehrerer Prozeßvariablen
usw.) formulieren muß.
Weiterhin erfordern solche herkömmlichen
Anzeigen, die versuchen, adäquate
Informationen für
einen Benutzer, z.B. Trendplots, Textinformationen usw. bereitzustellen,
unerwünscht
viel Schirmgrundfläche.
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Aus
EP-A-0843244 ist ein diagnostisches Trendanalyseverfahren zur Verwendung
bei der Analyse von Triebwerksdaten für Flugzeugtriebwerke bekannt.
Aus US-A-5859885 ist ein Informationsanzeigesystem zur Verwendung
bei der Steuerung eines Nuklearstromgenerators bekannt.
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Die
vorliegende Erfindung liefert eine graphische Benutzeroberfläche, die
es dem Benutzer erlaubt, seine wahrnehmungsbezogenen Stärken bei der
Erkennung und Lösung
von Prozeßabnormitäten auszunutzen.
Ferner hilft die Oberfläche
Benutzern, z.B. Technikern und Bedienern, ein besseres Verständnis einer
Mehrvariablensteuerung zu erhalten und zu bestimmen, welche Aktionen
sie zur Unterstützung
der Steuerung unternehmen können.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird außerdem
ein computerimplementiertes Verfahren zur Bereitstellung von Echtzeitprozeßinformationen
für einen
Benutzer für
einen in einer Prozeßanlage durchgeführten Mehrvariablenprozeß bereitgestellt, wobei
der Mehrvariablenprozeß unter
der Kontrolle mehrerer Prozeßvariablen
betreibbar ist.
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Die
obige Zusammenfassung der vorliegenden Erfindung soll nicht jede
Ausführungsform
oder jede Implementierung der vorliegenden Erfindung beschreiben.
Vorteile zusammen mit einem besseren Verständnis der Erfindung werden
durch Bezugnahme auf die folgende ausführliche Beschreibung und die
Ansprüche
in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
ersichtlich und erkennbar. Es zeigen:
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1 ein
Blockschaltbild eines Prozeßsystems
mit einer graphischen Benutzeroberfläche gemäß der vorliegenden Erfindung.
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2 ein
Datenflußdiagramm
der in 1 gezeigten graphischen Benutzeroberfläche.
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3 eine
Schirmanzeige, die allgemein die Komponenten der graphischen Benutzeroberfläche von 1 zeigt.
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4 eine
Objektmodellübersicht über die graphische
Benutzeroberfläche
von 1.
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5A und 5B ausführlichere
Diagramme einer Prozeßvariablen-Übersichtsanzeigeregion, wie
zum Beispiel der allgemein in 3 gezeigten.
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6 ein
ausführlicheres
Diagramm einer Prozeßvariablendetail-
und Änderungsansichtsanzeigeregion,
wie zum Beispiel der allgemein in 3 gezeigten.
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7A–7G ausführlichere
Diagramme einer Prozeßvariablen-Skalenschnittstelle
für eine Prozeßvariablendetail-
und Änderungsansichtsanzeigeregion,
wie zum Beispiel der in 6 gezeigten.
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8 ein
Diagramm einer Trendschnittstelle, wie zum Beispiel der allgemein
in der Prozeßvariablendetail- und Änderungsansichtsanzeigeregion von 3 gezeigten.
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9 eine
ausführlichere
Ansicht der Mehrvariablen-Prozeßmatrixanzeigeregion,
wie zum Beispiel der allgemein in 3 gezeigten.
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10 eine
ausführlichere
Darstellung einer Menge von graphischen Zusammenfassungseinrichtungen,
z.B. Bubble-Skalen,
die zum Beispiel in einer Matrixanzeige wie der in 9 gezeigten
verwendet werden.
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11 ein
Diagramm eines Prozeßvariablen-Detailschirmbilds,
das von einem Benutzer aus mehreren verfügbaren Schirmbildern auswählbar ist, wie
in dem Anzeigeschirmbild von 3 gezeigt.
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Ausführliche Beschreibung der Ausführungsformen
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1 ist
ein Blockschaltbild eines Prozeßsystems 10 mit
einer graphischen Benutzeroberfläche 50 zur
Unterstützung
von Benutzern bei der Überwachung
und Manipulation einer oder mehrerer Prozeßvariablen, die in einer Steuerung 14 enthalten sind,
die betreibbar ist, um einen durch eine Prozeßanlage 12 durchgeführten Prozeß zu steuern.
Das Prozeßsystem 10 enthält die Prozeßanlage 12 zur Durchführung eines
Prozesses unter der Kontrolle der Steuerung 14 und einer
oder mehrerer optionaler Substeuerungen 16.
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Die
Prozeßanlage 12 repräsentiert
eine oder mehrere Anlagenkomponenten zur Durchführung eines Anlagen prozesses
oder einen Teil eines Anlagenprozesses, der unter der Kontrolle
einer oder mehrerer Prozeßvariablen
einer Steuerung 14 betreibbar ist. Zum Beispiel kann die
Prozeßanlage 12 eine
petrochemische Raffinerie zur Durchführung eines petrochemischen
Prozesses, eine Nuklearanlage, eine chemische Anlage usw. sein.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf irgendeine bestimmte Prozeßanlage 12 beschränkt, sondern
ist bei der Steuerung kontinuierlicher Mehrvariablenproduktionsprozesse
besonders vorteilhaft.
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Die
Steuerung 14 und die optionalen Substeuerungen 16 können eine
beliebige Steuervorrichtung enthalten, die eine oder mehrere Prozeßvariablen
zur Verwendung bei der Steuerung eines durch die Prozeßanlage 12 durchgeführten Prozesses
enthält.
Zum Beispiel können
verschiedene Teile der hier beschriebenen graphischen Benutzeroberfläche 50 auf
eine Steuerung anwendbar sein, die die Steuerung eines Prozesses über eine
einzige Prozeßvariable
gewährleistet.
Die Steuerung 14 ist jedoch vorzugsweise eine auf Nebenbedingungen
basierende Steuerung, bei der Grenzen für eine oder mehrere Prozeßvariablen
der Steuerung bereitgestellt werden, so daß die Steuerung wirkt, um die
eine oder die mehreren Prozeßvariablen
während
der Steuerung des durch die Anlage 12 durchgeführten Prozesses innerhalb
solcher Grenzen zu halten. Obwohl die vorliegende Erfindung für das effektive Überwachen
und Manipulieren von Prozeßvariablen
einer Steuerung für
einen beliebigen Mehrvariablenprozeß nützlich sein kann, ist die hier
beschriebene graphische Benutzeroberfläche 50 besonders für das Überwachen und
Manipulieren von Prozeßvariablen
nützlich,
die mit einer auf Modellen basierenden prädiktiven Steuerung assoziiert
sind. Der Einfachheit halber wird die Erfindung im weiteren mit
Bezug auf eine auf Modellen basierende prädiktive Steuerung 14 beschrieben. Für Fachleute
ist jedoch erkennbar, daß die
hier beschriebenen Benutzeroberflächentechniken keineswegs auf
Mehrvariablenprozesse oder auf Modellen basierende prädiktive
Steuerungen beschränkt
sind, sondern Anwendung auf verschiedene Steuerungen und verschiedene
Prozesse finden können,
darunter Einzelprozeßvariablensteuerungen
und -prozesse.
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Wie
bereits in dem Abschnitt über
den allgemeinen Stand der Technik beschrieben wurde, enthält eine
auf Modellen basierende prädiktive
Steuerung 14 Algorithmen, die Steuerbewegungen als Lösung eines
Optimierungsproblems zur Minimierung von Fehlern unter Berücksichtigung
von Nebenbedingungen, die entweder vom Benutzer oder vom System
auferlegt werden, berechnen. Eine auf Modellen basierende prädiktive
Steuerung ist in der Regel eine Steueranwendung mit mehreren Eingängen und
mehreren Ausgängen,
die mehrere Variablen zur Verwendung bei der Steuerung eines Prozesses
enthält.
Im allgemeinen besteht die auf Modellen basierende prädiktive
Steuerung aus zwei Hauptteilen: erstens wird mit einem Optimierungsprogramm
die beste Stelle zum Ablaufenlassen des Prozesses im stationären Zustand
definiert und zweitens definiert ein dynamischer Steueralgorithmus,
wie der Prozeß auf
glatte Weise ohne Verletzung etwaiger Nebenbedingungen zu dem stationären Optimum
bewegt werden kann. Zum Beispiel betrachtet mit einer spezifizierten
Frequenz von z.B. einmal pro Minute der Optimierer den aktuellen
Zustand des Prozesses und berechnet ein neues Optimum. Von dem Optimierer weiß die Steuerung,
wo sich die Prozeßvariablen
im stationären
Endzustand befinden sollten. Der Steueralgorithmus berechnet dann
eine dynamische Menge von Änderungen
für die
Prozeßvariablen,
um den Prozeß ohne
dynamische Verletzungen von Nebenbedingungen auf glatte Weise in
den stationären
Zustand zu überführen. Zum
Beispiel können
für eine Prozeßvariable
60–120
Steuerbewegungen in die Zukunft hinein berechnet werden. Im allgemeinen wird
eine dieser berechneten Steuerbewegungen implementiert und der Rest
weggeworfen. Diese Schritte werden dann reiteriert. Das Steuerziel
für die
auf Modellen basierende prädiktive
Steuerung besteht im allgemeinen darin, durch Berechnung unter Verwendung
eines auf ökonomischen
Werten basierenden Modells (nachfolgend definierte) optimale gesteuerte
Variablen zu gewährleisten.
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Zum
Beispiel kann die auf Modellen basierende prädiktive Steuerung unter Verwendung
von Produkten durchgeführt
werden, die von mehreren Firmen erhältlich sind. Wie bereits in
dem Abschnitt über
den allgemeinen Stand der Technik erwähnt wurde, wird die auf Modellen
basierende prädiktive Steuerung
durch ein DMC-Produkt (Dynamic Matrix Control) durchgeführt, das
von Aspen Tech (Cambridge, MA) erhältlich ist, und durch ein RMPCT-Produkt
(Robust Multivariable Predictive Control Technology), das von Honeywell
Inc. (Minneapolis, MN) erhältlich
ist und das ein Steueranwendungsprodukt mit mehreren Eingängen und
mehreren Ausgängen ist,
das hochinteraktive industrielle Prozesse steuert und optimiert.
Obwohl hier mehrere Steuerungen aufgelistet werden, ist die vorliegende
Erfindung nicht auf die Verwendung nur mit diesen Steuerungen beschränkt. Solche
Steuerungen werden lediglich zur Veranschaulichung aufgelistet und
die hier beschriebenen graphischen Benutzeroberflächentechniken
gelten für
alle Steuerungen, bei denen eine Überwachung und/oder Manipulation
einer oder mehrerer Prozeßvariablen
gewünscht
wird. Ferner erfolgt die Beschreibung in bezug auf die auf Modellen
basierende prädiktive
Steuerung 14 auf sehr allgemeine Weise, da Fachleute mit
solchen Steuerungen und ihren Eingangs- und Ausgangssignalen vertraut sind.
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Eine
auf Modellen basierende prädiktive Steuerung 14 enthält im allgemeinen
drei Arten von Variablen: nämlich
gesteuerte Variablen (CVs), manipulierte Variablen (MVs) und Störungsvariablen (DVs)
(die manchmal auch als Vorwärtskopplungsvariablen
(FFs) bezeichnet werden), obwohl andere Steuerungen andere Arten
von Variablen enthalten können.
Im vorliegenden Kontext sind gesteuerte Variablen die Variablen,
die die Steuerung versucht, innerhalb von Nebenbedingungen zu halten.
Ferner kann es auch gewünscht
sein, einen Teil der gesteuerten Variablen zu minimieren, zu maximieren
oder auf einem Zielwert zu halten (z.B. Maximierung einer Förderdurchsatzprozeßvariablen).
Manipulierte Variablen sind Variablen wie zum Beispiel Ventile oder „Handles", die die Steuerung öffnen und
schließen kann,
um zu versuchen, ein Ziel der Steuerung (z.B. Maximierung des Förderdurchsatzes)
zu erreichen, während
alle anderen Variablen innerhalb ihrer Nebenbedingungen gehalten
werden. Störungsvariablen
sind die Variablen, die gemessen, aber nicht gesteuert werden können. Störungsvariablen
helfen der Steuerung bei der Bereitstellung notwendiger Informationen,
wie zum Beispiel Informationen bezüglich bestimmter Faktoren,
z.B. Außenlufttemperatur.
Die Steuerung 14 kann dann erkennen, wie sich solche Faktoren
auf andere Prozeßvariablen
in der Steuerung auswirken werden, um so besser vorherzusagen, wie
die Anlage auf Änderungen
dieser Faktoren reagieren wird. Die Substeuerungen 16 können aus einer
Teilmenge manipulierter Variablen und gesteuerter Variablen bestehen.
In der Regel versuchen solche Substeuerungen 16 jedoch,
eine manipulierte Variable über
Rückkopplung
so zu steuern, daß sie innerhalb
bestimmter Grenzen bleibt.
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Ein
Benutzer der auf Modellen basierenden prädiktiven Steuerung 14 (z.B.
ein Techniker, ein Bediener usw.) erhält gemäß der vorliegenden Erfindung
verschiedene Arten von Informationen bezüglich der verschiedenen Prozeßvariablen,
darunter Informationen über
die gesteuerten Variablen, manipulierten Variablen und Störungsvariablen
der Steuerung 14 durch die graphische Benutzeroberfläche 50 wie
später
ausführlicher
beschrieben werden wird. Der Benutzer kann, wie ebenfalls nachfolgend
weiter beschrieben wird, auf verschiedene Weisen solche Informationen überwachen
und mit der Steuerung 14 in Dialog treten. Zum Beispiel
kann der Benutzer verschiedene Arten von Grenzen ändern, die
in der Steuerung enthaltenen Prozeßvariablen auferlegt werden
(z.B. Änderung
von Unter- oder
Obergrenzen für
einzelne Prozeßvariablen).
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Die
graphische Benutzeroberfläche 50 gibt einem
Benutzer (z.B. einem Techniker, einem Bediener usw.) die Möglichkeit,
die Steuerung 14 zu überwachen,
zu verstehen und einzustellen, so daß der Benutzer effektiv mit
der Steuerung in Dialog treten kann, um es zum Beispiel dem Benutzer
zu ermöglichen,
zu wissen, ob die Steuerung in der Lage sein wird, mit einer Prozeßstörung fertig
zu werden. Ferner gibt die graphische Benutzeroberfläche 50 dem Benutzer
die Möglichkeit,
mehrere Prozeßvariablen (z.B.
Förderraten,
Produktraten, Benutzer definierte Tags usw.) zu überwachen, um nach Dingen wie
etwa oszillierenden Variablen zu schauen, wenn die Prozeßvariable
gerade optimiert wird, und Schlüsselprozeßvariable
zu überwachen,
die für
die Integrität
der Steuerung kritisch sind, und zwar alles auf einem einzigen Anzeigeschirm.
Die graphische Benutzeroberfläche 50 gibt
einem Benutzer Werkzeuge zur Hand, wie zum Beispiel die Beziehung
zwischen manipulierten Variablen und gesteuerten Variablen, eine
Anzeige, welche Prozeßvariablen
auf Grenzen gehalten werden, und eine Anzeige der Beziehungen zwischen
Prozeßvariablen,
um bei der Diagnose eines bestimmten Problems in der Steuerung 14 zu
helfen.
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Zum
Beispiel können
es verschiedene Situationen erfordern, daß der Benutzer mit der Steuerung 14 in
Dialog tritt. Zum Beispiel müssen
während
der Wartung der Prozeßanlage
verschiedene Prozeßvariablen
aus der Steuerung herausgenommen werden, um Instrumente zu kalibrieren
oder für
andere Wartungsaktivitäten.
Es kann notwendig sein, zu bestimmen, wie die Dinge zwischen einem
Wechsel von Bedienerschichten gelaufen sind; es kann eine Anweisung
von der Betriebszentrale oder der Technikabteilung kommen, das Modell,
die Nebenbedingungen, Ziele usw. zu ändern; es kann von dem Bediener gefordert
werden, Zwischenfälle
zu handhaben, indem er entweder die Steuerung unterstützt oder
die Steuerung die Störung
handhaben läßt oder
die Steuerung ausschaltet; oder es können verschiedene andere Diagnoseumstände vorliegen,
wie zum Beispiel eine schlecht abgestimmte Steuerung, wobei die
Steuerung eine vorübergehende
Aktion zur Kompensation einer Störung
unternimmt usw.
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Wie
in 1 gezeigt, empfängt die graphische Benutzeroberfläche 50 im
allgemeinen Daten bezüglich
der einen oder mehreren Prozeßvariablen von
der Steuerung 14. Wie bereits erwähnt wurde, kann die graphische
Benutzeroberfläche 50 in
bezug auf eine einzige gesteuerte Prozeßvariable benutzbar sein oder
empfängt
vorzugsweise Daten, die mit mehreren Prozeßvariablen assoziiert sind,
von der Steuerung 14.
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Wie
in 1 gezeigt, enthält die graphische Benutzeroberfläche 50 eine
Anzeige 58, die unter der Kontrolle der Anzeigesteuerung 56 und
der Computerverarbeitungseinheit 52 betreibbar ist. Zur Übermittlung
von Informationen zu der Computerverarbeitungseinheit 52 können verschiedene
Benutzereingabeperipheriegeräte 60 verwendet
werden. Zu den Benutzereingabeperipheriegeräten 60 können zum Beispiel
Schreibstifte, eine Maus, eine Tastatur, ein berührungsempfindlicher Anzeigeschirm
oder ein beliebiges anderes Benutzereingabeperipheriegerät, das im
allgemeinen für
graphische Benutzeroberflächen
verwendet wird, gehören.
Die Computerverarbeitungseinheit 52 tritt mit einem Speicher 54 in
Dialog, um eines oder mehrere darin gespeicherte Programme auszuführen. Unter
der Kontrolle der Computerprozeßeinheit 52 ermöglicht der
Speicher 54 eine Speicherung verschiedener Informationen,
z.B. Schirminformationen, Formatinformationen, anzuzeigende Daten
oder beliebige andere Informationen, die aus der vorliegenden Beschreibung
in bezug auf die verschiedenen auf der Anzeige 58 angezeigten Schirmbilder
hervorgehen werden, darin.
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Die
Computerverarbeitungseinheit 52 wirkt, um von ihr empfangene
Informationen anzupassen. Zum Beispiel werden aus der Modell prädiktiven Steuerung 14 empfangene
Informationen für
die Ablieferung von Anzeigeinformationen an die Anzeigesteuereinheit 56 zur
Anzeige auf einer Schirmanzeige 58 angepaßt. Ferner
werden zum Beispiel über die
Benutzereingabeperipheriegeräte 60 empfangene
Informationen für
die Verwendung z.B. Navigation oder Ablieferung zu der Steuerung 14 (z.B.
Grenzänderungen
für die
Steuerung 14) angepaßt.
Die Anzeigeoperations- und Benutzereingabesteuerfunktionalität durch
die Benutzereingabeperipheriegeräte 60 sind
im allgemeinen in der Technik bekannt. Zum Beispiel können Textinformationen
bearbeitet, Prozeßvariablen
ausgewählt,
Hervorhebung durch Anklicken implementiert, und Elemente gezogen
werden, um Informationsänderungen
einzugeben usw.
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Wie
in 1 gezeigt, enthält der Speicher 54 ein
Modul 70 der graphischen Benutzeroberfläche (GUI) einschließlich Programmierung
zur Verwendung bei der Bereitstellung der verschiedenen Anzeigeschirmbilder,
die weiter beschrieben werden, und dem Bearbeiten solcher Anzeigeschirmbilder,
so wie es auf Echtzeitbasis notwendig ist, während Daten durch die Computerverarbeitungseinheit 52 aus
der Steuerung 14 empfangen werden. Zum Beispiel ermöglicht das
GUI-Modul 70 den Transfer von Aktuellwertdaten, die aus
der Steuerung empfangen werden, direkt zu dem entsprechenden Objekt
auf dem Anzeigeschirm. Ferner ist in dem Speicher 54 ein
Datenanalysemodul 72 gespeichert, das Programmierung enthält, die
bei der Verarbeitung in bezug auf aus der Steuerung 14 empfangene
Daten hilft, die in ihrer allgemeinen Beschaffenheit modifiziert
werden sollen, bevor solche Daten zur Aktualisierung des Anzeigeschirmbilds
bereitgestellt werden. Ferner dient das Datenanalysemodul 72 zur
Verarbeitung von Vorgeschichtedaten zur Reduktion solcher Daten
auf ein bestimmtes Trendformelement zur Anzeige, wie nachfolgend
weiter beschrieben werden wird.
-
Anzeigefunktionen
werden vorzugsweise unter Verwendung eines Standardmonitors durchgeführt (der
vorzugsweise groß genug
ist, um alle nachfolgend beschriebenen Anzeigeregionen anzuzeigen),
und die angezeigten graphischen Elemente werden unter Verwendung
von Visual-Basic-Code implementiert. Ferner wird vorzugsweise zur
Durchführung
der erforderlichen Verarbeitung ein NT-System verwendet. Für Fachleute
ist jedoch erkennbar, daß beliebige
geeignete Komponenten und beliebiger geeigneter Code mit der Fähigkeit
zur Ausführung
in den Anzeigeschirmen der graphischen Benutzeroberfläche realisierter
Techniken und die einen Dialog mit der Steuerung 14 ermöglichen,
verwendet werden können,
wie gemäß der vorliegenden
Erfindung in Betracht gezogen wird.
-
2 zeigt
ein beispielhaftes Datenflußdiagramm 100 für eine auf
Modellen basierende prädiktive
Steuerung 14, die mit einer graphischen Benutzeroberfläche 50 gemäß der vorliegenden
Erfindung ausgestattet ist. Zu den Daten 102 der auf Modellen basierenden
prädiktiven
Steuerung gehören
Prozeßsteuerbefehle 105 zur
Steuerung der Prozeßanlage 12 auf
eine in der Technik herkömmlich
bekannte Weise. Zum Beispiel berechnet die auf Modellen basierende
prädiktive
Steuerung 14 mit einer spezifizierten Frequenz einen optimalen
stationären
Zustand, der vorschreibt, wo sich die Werte bestimmter Prozeßvariablen
befinden sollten. Danach berechnet die Steuerung eine dynamische
Menge von Änderungen
für die
manipulierten Variablen, um den Prozessor auf glatte Weise in den
stationären
Zustand zu überführen, indem die
gewünschten Änderungen
für die
manipulierten Variablen Vorrichtungen für die Implementierung solcher Änderungen,
z.B. den Substeuerungen 16, Ventilen, anderer „Handles" usw. zugeführt werden.
Anders ausgedrückt,
werden die Prozeßsteuerbefehle 105 zur
Steuerung der manipulierten Variablen bereitgestellt.
-
Die
auf Modellen basierende prädiktive
Steuerung 14 erzeugt verschiedene Werte, die als Daten der
graphischen Benutzeroberfläche 50 zugeführt werden
und die verschiedene in der Steuerung 14 enthaltene Prozeßvariablen
betreffen. Zu den der graphischen Benutzeroberfläche 50 zugeführten Daten 102 der
auf Modellen basierenden prädiktiven Steuerung
gehören
mindestens Prädiktionswertdaten,
Aktuellwertdaten und Modelldaten 103. Zum Beispiel enthalten
die Prädiktionswertdaten
die Daten auf der Basis der für
die verschiedenen Prozeßvariablen
wie oben beschrieben berechneten zukünftigen Steuerbewegungen. Wie
oben angegeben, kann zum Beispiel die auf Modellen basierende prädiktive Steuerung 14 60–120 Steuerbewegungen
in die Zukunft hinein berechnen, wobei assoziierte vorhergesagte
Werte für
die Prozeßvariablen,
insbesondere für
die manipulierten Variablen und gesteuerten Variablen, erzeugt werden.
-
Die
der graphischen Benutzeroberfläche 50 zugeführten Aktuellwertdaten
enthalten aktuelle gemessene Werte von einer beliebigen Anzahl von Quellen.
Zum Beispiel können
aktuelle Werte durch beliebige der Substeuerungen gemessen werden, darunter
Sensoren, Ventilpositionen, usw. Ferner können solche Daten direkt von
einer Komponente der Prozeßanlage 12 bereitgestellt
werden oder können
ein für
eine Prozeßvariable,
z.B. gesteuerte Variable, durch die Steuerung 14 erzeugter
Wert sein.
-
Modelldaten
umfassen statische Informationen, wie zum Beispiel die die Steuerung 14 selbst
betreffenden, z.B. Verstärkungsbeziehungen
zwischen einer gesteuerten Variablen im Vergleich zu einer manipulierten
Variablen, Verzögerungswerte,
Koeffizienten verschiedener Modellgleichungen usw. Solche Daten
sind im allgemeinen feste Daten und werden in vielen Fällen nur
einmal der graphischen Benutzeroberfläche zugeführt, im Gegensatz zu den anderen
Arten von Daten, die sich kontinuierlich ändern.
-
Die
Prädiktionswertdaten,
Aktuellwertdaten und Modelldaten werden der Computerverarbeitungseinheit 52 zugeführt und
werden durch das Modul 70 der graphischen Benutzeroberfläche und
das Datenanalysemodul 72 so verwendet, wie es erforderlich
ist, um die später
beschriebenen Schirmbilder anzuzeigen. Zum Beispiel empfängt das
Modul 70 der graphischen Benutzeroberfläche Aktuellwertdaten aus der
Steuerung 14 und verwendet solche aktuellen Daten zur Aktualisierung
von Anzeigeobjekten 108 zur Anzeige. Ferner werden zum
Beispiel Benutzereingabedaten 110 über die Computerverarbeitungseinheit 52 dem
Modul 70 der graphischen Benutzeroberfläche zugeführt, um zu der auf Modellen basierenden
prädiktiven
Steuerung 14 zurück übermittelt
zu werden. Benutzereingabedaten können zum Beispiel veränderte Grenzen
für eine
bestimmte Prozeßvariable
sein, die der Steuerung 14 zur Verwendung bei der weiteren
Steuerung und bei Optimierungsberechnungen zugeführt werden.
-
Das
Datenanalysemodul 72 operiert an aus der Steuerung 14 bereitgestellten
Daten, um Daten zur Anzeige der Objekte 108 bereitzustellen.
Zum Beispiel kann das Datenanalysemodul 72 aktuelle Daten über einen
Zeitraum empfangen und speichern, um so Trends in solchen gespeicherten
vorgeschichtlichen Daten für
eine oder mehrere Prozeßvariablen
zu charakterisieren. Solche Trends können dann wie später beschrieben
werden wird, unter Verwendung von graphischen Formelementen, die
verallgemeinerten Plots solcher Daten ähneln, angezeigt werden. Ferner
kann das Datenanalysemodul 72 Vergleiche zwischen Aktuellwertdaten
und gesetzten Grenzen durchführen,
um so entsprechende Farbinformationen anzuzeigen, um darüber einen Benutzer
auf bestimmte Informationen auf der Anzeige in der graphischen Benutzeroberfläche 50 hinzuweisen.
Nach dem Abschluß der
Verarbeitung der von ihm empfangenen Daten kann das Datenanalysemodul
Daten zur direkten Manipulation von Anzeigeobjekten 108 oder
Informationen für
das Modul 70 der graphischen Benutzeroberfläche bereitstellen, wobei
das Modul 70 der graphischen Benutzeroberfläche eine
beliebige erwünschte
Manipulation von Anzeigeobjekten 108 gewährleistet.
-
3 ist
ein allgemeines Diagramm eines beispielhaften Anzeigeschirms für die graphische
Benutzeroberfläche 50.
Das sichtbare Feld des Anzeigeschirms wird im allgemeinen in drei
funktionale Bereiche unterteilt, darunter die Mehrvariablen-Prozeßübersichtsanzeigeregion 150,
die Mehrvariablen-Prozeßmatrixanzeigeregion 200 und
die Prozeßvariablendetail-
und Änderungsansichtsanzeigeschnittstellenregion 250.
-
4 ist
eine Objektmodellübersicht 300 für den in 3 gezeigten
Anzeigeschirm. Im allgemeinen ist das Hauptdatenobjekt ein Punkt 306 von
mehreren Punkten 304, die manipulierte Punkte des variablen
Typs, gesteuerte Punkte des variablen Typs oder Punkte des störungsvariablen
Typs sein können.
Der Punkt weist viele Attribute und mit ihm assoziierte Methoden
auf. Jeder Punkt ist dafür
verantwortlich, sich selbst in dem entsprechenden Anzeigeobjekt
bzw. in den entsprechenden Anzeigeobjekten anzuzeigen. Jeder Punkt
wird entsprechend aktualisiert, wenn sich Daten ändern, und aktualisiert Anzeigeobjekte
so wie es notwendig ist.
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Das
Shell-Objekt 302 ist der Behälter für die Anwendung der graphischen
Benutzeroberfläche und
enthält
alle nicht separat auf der Objektmodellübersicht gezeigten Posten/Objekte,
z.B. den Iterationszeittakt 157, die allgemeinen Steuerungsinformationen 151,
Reiter für
Behälter
für visuelle
Objekte, wie zum Beispiel in der Reiterregion 211, Datum 146 usw.
Das Shell-Objekt 302 entspricht der in 3 gezeigten
Anzeige-Shell 140.
-
Die
Objektkonnektivität
und Steuerung der anderen, separat auf der Objektmodellübersicht
gezeigten Posten/Objekte soll durch Beschreiben einiger Objekte
zusammenfassend beschrieben werden. Zum Beispiel kann das Prozeßvariablen-Übersichtsanzeigeobjekt 308,
das der Trendübersichtsanzeige 152 entspricht,
ein Rahmenbehältergehäuse für Graphiken
sein. Solche Behälter
können
für eine
Menge von Zustandsinformationen von Punktobjekten repräsentierenden
Bildern bestimmt sein. Eine Bildlistensteuerung ist Teil dieses
Objekts 308 und enthält
alle möglichen
Bilder für
die Symbole, die nachfolgend ausführlicher beschrieben werden.
Während
der Systemkonfiguration werden den Punktobjekten die Positionen
der möglichen
Symbolbilder zugewiesen. Zum Zeitpunkt der Datenaktualisierung fordern
die Punktobjekte das Anzeigeobjekt 308 auf, die Symbole
anzuzeigen, die für
den Zustand der Punkte geeignet sind, der durch Auswertung von Zustandsschätzeralgorithmen,
z.B. Reduktionsalgorithmen von Vorgeschichtedaten auf Trendverhalten,
wie nachfolgend weiter beschrieben werden wird, bestimmt wird.
-
Zum
Beispiel besitzt ein Punktobjekt, das die Anzeige ändert, das
Prozeßvariablenskalaobjekt 308,
das der Prozeßvariablenskalaschnittstelle 256 entspricht.
Der Benutzer kann über
diese Schnittstelle Änderungen
an den Punktobjektattributen, z.B. Grenzen, vornehmen, und die Änderung
kann durch Verwendung einer Texttabelle oder durch Ziehen eines
graphischen Elements, z.B. eines mit einer Maus gezogenen Grenz-Flags
erfolgen. Auf ähnliche
Weise ist jeder Punkt dafür
verantwort lich, sich selbst als das entsprechende Prozeßvariablenskalaobjekt 308 anzuzeigen.
-
Es
versteht sich, daß jedes
der Objekte in 4 einem in 3 angezeigten
Objekt entspricht. Zum Beispiel entspricht das Bubble-Skalaobjekt 310 einer
zusammenfassenden graphischen Einrichtung 212, das Änderungsansichtsanzeigeobjekt 311 entspricht
der Anzeigeschnittstellenregion 250, das Änderungsprotokollierungsobjekt 316 entspricht
der Protokollierung 260, das Matrixanzeigeobjekt 312 entspricht
der Matrixanzeige 201, das kritische-Parameter-Listen-Objekt 314 entspricht
der kritischen-Parameter-Liste 154, das Funktionswertplotobjekt 320 entspricht
dem Funktionsplot 159 und das Prozeßvariablendetailanzeigeobjekt 324 entspricht
der PV-Detailanzeige,
die durch Verwendung des Reiters „PV Detail" in der Reiterregion 211 wählbar ist.
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Die
Mehrvariablen-Prozeßübersichtsanzeigeregion 150 ist
im allgemeinen in vier Funktionalbereiche segmentiert, um Benutzer
in bezug auf letzte Änderungen
und potentielle Probleme zu orientieren. Diese Übersichtsanzeigeregion 150 liefert
konkrete Unterstützung
für Schichtänderungen,
z.B. Änderung von
Bedienern zwischen Schichten, und die periodische Überwachung
der Steuerung 14. Im allgemeinen umfassen die vier Funktionalbereiche
der Übersichtsanzeigeregion 150 die
Steuerungsinformationen 151, die Mehrvariablenprozeßtrendanzeige 152, die
kritische-Parameter-Liste 154 und die Trendplotregion 156.
Jede dieser vier funktionalen Regionen wird nachfolgend mit der
Mehrvariablenprozeßtrendanzeige 152 beschrieben,
die im einzelnen mit Bezug auf 5A–5B beschrieben
werden wird.
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Die
Steuerungsinformationen 151 erscheinen oben in der Übersichtsanzeigeregion 150 in Form
einer Anzahl von Textfeldern und Pulldown-Menüs. Erstens befindet sich in
der oberen linken Ecke der Region ein Textfeld 142 mit
dem Namen des aktiven Steuerungsmodells. Neben dem Textfeld 142 mit
dem Namen des aktiven Steuerungsmodells befindet sich eine Textanzeige 144,
die den Namen der bestimmten angezeigten Steuerung zeigt. Wenn mehr
als eine Steuerung verfügbar
ist, kann man eine Pulldown-Menüschaltfläche verwenden,
um es dem Benutzer zu ermöglichen,
aus einer Liste anderer Namen auszuwählen. Unter diesen Posten befinden sich
die Steuerungsbetriebsarten 153 und Statusanzeige 155.
Statusanzeigen können
zum Beispiel Anzeigen, wie etwa Optimierung, Handhabung von Nebenbedingungen
usw. umfassen. Wie bei der Benutzung eines Pulldown-Menüs kann der
Benutzer eine Steuerungsbetriebsart 153 auswählen, wie
zum Beispiel ein, aus, warm usw. Die Betriebsart kann sich als Funktion
des Zustands der Steuerung ändern.
Als letztes markiert ein Takt 157 die Sekunden seit dem Anfang
der letzten Steuerungsausführung.
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Die
kritische-Parameter-Liste 154 gibt benutzerspezifizierte
Informationen über
eine Menge von standortspezifischen Parametern. Diese Parameter könnten eine
vordefinierte Menge kritischer Prozeßvariablen oder eine dynamische
Liste sein, wie zum Beispiel Prozeßvariablen in der Nähe von oder
außerhalb
ihrer Grenzen oder Prozeßvariablen,
die andere Kriterien erfüllen.
Die kritische-Parameter-Informationen
liefern ausführliche
Informationen über eine
kleine Menge von Variablen, die bestimmte Kriterien für Kritizität erfüllen. Zum
Beispiel kann eine solche kritische-Parameter-Liste 154 dergestalt
benutzerdefiniert sein, daß beliebige
bestimmte verfügbare
Eigenschaften regelmäßig aktualisiert
werden können.
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Die
Trendregion 156 kann eine beliebige Anzahl von Trendplots
enthalten, die eine bestimmte Gesamtfunktionalität des Systems repräsentieren. Wie
zum Beispiel in der Trendregion 156 gezeigt ist, gibt ein Zielfunktionswertplot 159 einem
Benutzer Einsichten darüber,
wie gut die Steuerung den Prozeß optimiert.
Ferner kann zum Beispiel ein Energieplot gezeigt sein, der dafür ausgelegt
ist, dem Benutzer ein Gefühl
dafür zu
geben, wie hart die Steuerung arbeitet, um die manipulierten Variablen
einzustellen. Wie durch den Zielfunktionswertplot 159 gezeigt, können verschiedene
Farbschattierungen benutzt werden, um Schranken anzuzeigen, um dem
Benutzer weitere Informationen zu geben, wenn zum Beispiel die Plotwerte
den Benutzer darauf aufmerksam machen sollten, daß die Steuerung
nicht effektiv arbeitet.
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In 5A und 5B ist
die Mehrvariablen-Prozeßübersichtstrendanzeige 152 ausführlicher gezeigt.
Die Trendanzeige 152 codiert vorgeschichtliche Trends für Prozeßvariablen
zu Trendformelementen. Jedes Trendformelement repräsentiert
ein Trendverhalten. Vorzugsweise repräsentiert jedes der Trendformelemente
eines einer vorbestimmten Menge von Prozeßtrendverhalten. Solche Trendformelemente
können
jedoch dynamische Trends zeigen, z.B. Plots von tatsächlichen
Datenpunkten, wie zum Beispiel gewählten oder abgetasteten Datenpunkten.
Im vorliegenden Kontext bedeutet vorgeschichtlich einen beliebigen
Zeitraum vor einer aktuellen Referenzzeit.
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Wie
in einer beispielhaften Menge von Trendelementen nachfolgend beschrieben
wird, gehören zu
den Prozeßtrendverhalten
vorzugsweise Verhalten, die die Änderungsrate
der Prozeßvariablen
(d.h. Geschwindigkeit (erste Ableitung)) und die Änderungsrate
der Geschwindigkeit (d.h. Beschleunigung (zweite Ableitung)) anzeigen.
Der Zweck der Mehrvariablen-Prozeßtrendanzeige 152 besteht
darin, dem Benutzer eine Übersicht
auf hoher Ebene des Zustands des Prozesses und der Steuerung zu
geben. Die Trendanzeige 152 verläßt sich auf die Fähigkeit des
menschlichen Benutzers, Abnormitäten
in visuellen Mustern zu erkennen.
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Die
Trendanzeige 152 ist eine graphische Anzeige für die Ergebnisse
eines Signaltrendanalysealgorithmus des Datenanalysemoduls 72,
der an Daten aus der Steuerung 14 durchgeführt wird.
Diese Art von Massendatenanzeige liefert eine leicht wahrgenommene
Anzeige des Status vieler Prozeßvariablen;
an denen der Algorithmus ausgeführt
wird. Der Algorithmus kann andere Arten von Informationen visuell
codieren (z.B. Abweichung von vorhergesagten Werten, Auswahl einer
Variablen und unerwartete Zustandsänderung) und unterstützt Navigationen
für die
graphische Benutzeroberfläche 50.
-
Die
Mehrvariablen-Prozeßübersichtstrendanzeige 152 enthält ein Feld
von Übersichtsanlagenkomponentensymbolen
mit darin eingebetteten Trendformelementen 176. Die Trendformelemente 176 können zum
Beispiel Teil eines Feldes einer Bitmap (z.B. einer 16 × 16-Pixel-Bitmap) sein, der hier
als Prozeßvariablentrendsymbol 172 bezeichnet wird.
Die Anlagenkomponentensymbole 161–164 sind vorzugsweise
so geformt, daß sie
einer Anlagenkomponente der Prozeßanlage 12 entsprechen. Ferner
werden vorzugsweise solche Anlagenkomponentensymbole 161–164 auf
der Trendanzeige 152 gemäß ihrem funktionalen Ort in
dem gesteuerten kontinuierlichen Mehrvariablenprozeß angeordnet.
-
In
den durch die Anlagenkomponentensymbole 161–164 definierten
Rahmen eingebettet sind die Prozeßvariablentrendsymbole 172;
jedes enthält ein
Trendformelement 176. In die Anlagenkomponentensymbole 161–164 ist
für jede
mit dieser bestimmten Anlagenkomponente der Prozeßanlage
assoziierte Prozeßvariable
ein Prozeßvariablentrendsymbol 172 eingebettet.
Wie zum Beispiel in 5A gezeigt, enthält das Anlagenkomponentensymbol 161 zwei
manipulierte Variablen 166, zwei Störungsvariablen 168 und
vier gesteuerte Variablen 170, die mit einer bestimmten
Anlagen komponente 161 assoziiert sind. Das Anlagenkomponentensymbol 162 enthält zwei
Prozeßvariablentrendsymbole 172,
das Anlagenkomponentensymbol 163 enthält dreizehn Prozeßvariablentrendsymbole 172 und
das Anlagenkomponentensymbol 164 enthält acht Prozeßvariablentrendsymbole 172.
Vorzugsweise werden die Trendformelemente sehr nahe beieinander
positioniert, so daß ein
Benutzer Muster von Änderungen zwischen
solchen positionierten Trendformelementen 176 wahrnehmen
kann.
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Das
Prozeßvariablentrendsymbol 172 übermittelt
mehrere Arten von Informationen. Erstens liefert der Signaltrendanalysealgorithmus,
der Teil des Datenanalysemoduls 72 der graphischen Benutzeroberfläche 50 ist,
die Reduktion des Trendverhaltens einer Prozeßvariablen auf primitive Trendelemente, die
Verhaltenstypen repräsentieren.
Wie zum Beispiel in 5B gezeigt, ist eine Menge von
Trendformelementen 176 gezeigt. Die Menge von Trendformelementen 176 enthält sieben
graphische Elemente 180–186; jedes repräsentiert
ein verschiedenes Trendverhalten. Zur Veranschaulichung repräsentieren
die sieben graphischen Elemente 180–186 die folgenden
Trendverhalten, die die Änderungsrate (d.h.
Geschwindigkeit) von Prozeßvariablenwerten und
außerdem
die Änderungsrate
der Geschwindigkeit (d.h. Beschleunigung) für die Prozeßvariablenwerte anzeigen. Das
Trendformelement 180 repräsentiert ein stationäres Verhalten,
das Trendformelement 181 ein Verhalten des rampenförmigen Herauffahrens,
das Trendformelement 182 ein Verhalten des rampenförmigen Herunterfahrens,
das Trendformelement 183 ein Verhalten einer Zunahme mit
abnehmender Rate, das Trendformelement 184 ein Verhalten
einer Zunahme mit zunehmender Rate, das Trendformelement 185 ein
Verhalten des Abnehmens mit abnehmender Rate und das Trendformelement 186 ein
Verhalten des Abnehmens mit zunehmender Rate.
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Der
Signaltrendanalysealgorithmus reduziert aus der auf Modellen basierenden
prädiktiven
Steuerung 14 empfangene Vorgeschichtedaten auf eines der
Trendformelemente 180–186 der
Menge von Trendformelementen 176. Nach dem Vergleichen und
Bestimmen, welches Trendverhalten die Vorgeschichtedaten für die analysierte
Prozeßvariable
besser repräsentiert,
gewährleistet
der Algorithmus die Anzeige des entsprechenden Trendformelements 180–186,
das dem bestimmten Trendverhalten entspricht. Vorzugsweise wird
auf diese Weise jede Prozeßvariable
auf ein Trendverhalten reduziert und es wird ein entsprechendes
Trendformelement für
die Prozeßvariable
angezeigt.
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Im
allgemeinen und vorzugsweise weisen die Trendformelemente 176 jeweils
eindimensionale Formen auf. Die eindimensionalen Formen ähneln vorzugsweise
einem generischen Plot des bestimmten Trendverhaltens, dem sie entspricht,
z.B. einer horizontalen geraden Linie für stationäres Verhalten.
-
Für Fachleute
ist aus der vorliegenden Beschreibung erkennbar, daß jeder
beliebige Algorithmus, der Vorgeschichtedaten für eine Prozeßvariable auf
eines einer Menge von Trendverhalten reduzieren kann, gemäß der vorliegenden
Erfindung benutzt werden kann. Ferner können verschiedene Arten von Trendelementformen
zur Repräsentation
der verschiedenen Arten von Trendverhalten verwendet werden. Verschiedene
Literaturstellen beschreiben geeignete Algorithmen für die Trendanalyse,
darunter: Xia, Betty Bin. „Similarity
Search in Time Series Data Sets",
M.S. Thesis, Simon Fraser University (1997); Bakshi, B.R. und Stephanopoulos,
G. "Representation
of Process Trends-III.
Multiscale Extraction of Trends from Process Data", Computers & Chemical Engineering,
Band 18, Seiten 267–302 (1994);
Janusz M., und Venkatasubramanian, V., "Automatic Generation of qualitative
description of process trends for fault detection and diagnosis", Engng. Applic.
Artif. Intell., 4, 329–339
(1991); Rengaswamy R. und Venkatasubramanian, V., "A syntactic patternrecognition
approach for process monitoring and fault diagnosis", Engng. Applic.
Artif. Intell., 8, 35–51
(1995); und Cheung, J.T.Y. und Stephanopoulos, G., "Representation of
process trends. I. A formal representation framework", Computers & Chemical Engineering,
Band 14, Nr. 4–5,
Seiten 495–510 (Mai
1990). Jeder Algorithmus, der Vorgeschichtedaten, vorzugsweise neuere
Vorgeschichtedaten auf Trendverhalten reduziert, die durch ein Trendprimitivelement
dargestellt werden können,
z.B. durch durch einfache Linienelemente repräsentierte verallgemeinerte
Plots, kann gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden.
-
Außerdem können mit
Farbcodierung andere Eigenschaften der Prozeßvariablen definiert werden.
Zum Beispiel kann das in dem Prozeßvariablenübersichtssymbol 172 angezeigte
Trendformelement 176 farbcodiert werden, um die Beziehung
zwischen einem aktuellen Wert der Prozeßvariablen und benutzerdefinierten
Grenzen für
die Prozeßvariable
widerzuspiegeln. Zum Beispiel kann das Trendformelement 176 in
dem Anlagenübersichtssymbol 162 schwarz
gefärbt
werden, um zu kennzeichnen, daß der
aktuelle Wert für
die Prozeßvariable
innerhalb der benutzerdefinierten Grenzen liegt, oder kann gelb gefärbt werden,
um zu kennzeichnen, daß der
aktuelle Wert der Prozeßvariablen
innerhalb eines bestimmten Prozentsatzes der benutzerdefinierten Grenzen
liegt, oder kann rot gefärbt
werden, um zu kennzeichnen, daß der
aktuelle Wert für
die Prozeßvariable
um mindestens einen bestimmten Prozentsatz außerhalb von benutzerdefinierten
Grenzen liegt. Solche Grenzen werden später mit Bezug auf andere Teile
der graphischen Benutzeroberfläche 50 weiter
beschrieben.
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Ferner
kann Farbcodierung für
den Hintergrund 177 eines Prozeßvariablentrendsymbols 172 verwendet
werden, wie in dem Anlagenkomponentensymbol 162 gezeigt.
Zum Beispiel kann man Farben einer Farbpalette in einen beliebigen
Algorithmus, Alarm oder Sensor einbringen, der sich für eine bestimmte
Anwendung eignet. Wenn zum Beispiel eine Alarmsituation für die Prozeßvariable
ersichtlich ist, kann der Hintergrund 177 des Trendsymbols
eine grüne
Farbe sein.
-
Jedes
der Prozeßvariablentrendsymbole 172 ist
mit einer entsprechenden Prozeßvariablen verknüpft, für die der
Trendanalysealgorithmus ausgeführt
wird. Die Prozeßvariablentrendsymbole 172 werden
in assoziierte statische Anlagenkomponentensymbole 161–164 oder
Bitmaps eingebettet, die die Anlagenkomponente widerspiegeln, für die die Prozeßvariable
gilt, z.B. gelten zwei Prozeßvariablen für die Anlagenkomponente 162.
Die Anlagenkomponentensymbole 161–164 gruppieren die
Prozeßvariablentrendsymbole 172 sowohl
visuell als auch konzeptuell, um dem Benutzer dabei zu helfen, einzuordnen,
wo sich ein Problem für
die Steuerung 14 befinden könnte. Eine solche Gruppierung
von Trendsymbolen 172 wird weiter erweitert, indem die
Trendsymbole 172 in Gruppen von Prozeßvariablentypen (z.B. manipulierte
Variablen, Steuervariablen und Störvariablen) gruppiert werden.
Wie zum Beispiel in 5A gezeigt, werden mit Bezug
auf das Anlagenkomponentensymbol 161 die manipulierten
Variablen 166 in der oberen Region des Anlagenkomponentensymbols 161 gruppiert,
die Störungsvariablen 168 unter den
manipulierten Variablen 166 und die gesteuerten Variablen 170 in
der unteren Region des Anlagenkomponentensymbols 161. Die
Gruppierung von Variablen nach Typ wird durch dünne Linien getrennt, um die
Gruppen zu unterscheiden.
-
Die
Prozeßvariablentrendsymbole 172 müssen nicht
in Anlagenkomponentensymbole 161–164 eingebettet werden,
um effektiv zu sein. Zum Beispiel können solche Trendsymbole 172 in
einem Format von Zeilen und Spalten angeordnet, mit Text, der den Namen
der Prozeßvariablen
angibt, positioniert oder auf beliebige andere Weise konfiguriert
werden, die dabei nützlich
sein kann, dem Benutzer dabei zu helfen, betreffende Informationen
daraus auszumachen.
-
Ferner
können
Trendformelemente 176, die das Verhalten der Prozeßvariablen
repräsentieren, alleine
oder als Teil einer Bitmap, wie zum Beispiel der des Trendsymbols 172,
das einen Hintergrund für das
Trendformelement bereitstellt, angezeigt werden. Für Fachleute
ist erkennbar, daß in
einem Trendsymbol 172 zur Repräsentation des Verhaltenstrends
mehr als ein Trendformelement verwendet werden kann. Zum Beispiel
kann man ein Trendformelement mit einem Winkel von 45° nach aufwärts in dem
Trendsymbol 172 zusammen mit einem Symbol, das eine abnehmende
Rate, z.B. ein D, darstellt, verwenden, um eine bestimmte Rate zu
repräsentieren, mit
der die Prozeßvariable
rampenförmig
herauffährt. Ähnlich kann
man eine beliebige Anzahl von Kombinationen primitiver Trendformen
verwenden, um Verhaltenstrends für
die Prozeßvariable
zu repräsentieren.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf eine bestimmte Menge von
Trendformelementen und auch nicht auf eine Menge dadurch repräsentierter
Verhaltenstrends beschränkt.
Genauso können
Elemente, die Grenzen für
die Prozeßvariable
repräsentieren,
in dem Trendsymbol angezeigt werden, wie z.B. eine Linie an der
Oberseite des Symbols 172 für eine Obergrenze. Zum Beispiel
kann man mit der Anzeige einer Grenzlinie zeigen, daß der aktuelle
Wert für
die Prozeßvariable
sich einem benutzerdefinierten Obergrenzwert nähert.
-
Ferner
enthält
die Mehrvariablen-Prozeßübersichtstrendanzeige 152 einen
Statusbalken 160, um Benutzern dabei zu helfen, zusätzliche
Informationen über
die Trendsymbole 172 zu entnehmen. Wenn zum Beispiel eine
Maus über
ein Übersichtstrendsymbol 172 geführt wird,
wird eine Beschreibung der dem Trendsymbol entsprechenden Prozeßvariablen
zusammen mit einer Kurzbeschreibung zusätzlicher Informationen, wie
zum Beispiel einem Problem-Flag oder einer Textwarnung über eine nahe
Grenze oder beliebigem anderen Textmaterial, das erwünscht wird,
angezeigt. Der Statusbalken 160 gibt dem Benutzer eine
Möglichkeit,
bestimmte Informationen zu erhalten, ohne zu zusätzlichen Schirmbildern zu navigieren,
wenn der Benutzer einen ungewöhnlichen
Zustand sieht, wie zum Beispiel ein Trendformelement 185 der
Abnahme mit abnehmender Rate. Der Statusbalken 160 kann
dazu wirken, die Erwartung eines abnormen Signals eines Benutzers
zu bestätigen
oder die Problemlöseaktivität, die folgen
sollte, anzuleiten.
-
Die
Mehrvariablen-Prozeßübersichtstrendanzeige 152 ermöglicht ferner
eine Navigation zu ausführlicheren
Informationen. Zum Beispiel ist jedes der Trendsymbole 172 mit
einer bestimmten Zeile oder Spalte der Mehrvariablen-Prozeßmatrixanzeige 201 verknüpft, wie
später
mit Bezug auf 9 und 10 weiter
beschrieben werden wird. Ferner können jedes der Trendsymbole 172 oder
nur das Trendformelement mit der Prozeßvariablendetail- und Änderungsansichtsanzeigeschnittstellenregion 250 verknüpft werden.
Wenn ein Benutzer eines der Trendsymbole 172 wählt, wird
eine entsprechende Zeile/Spalte einer Matrixanzeige 201 hervorgehoben und
weitere ausführlichere
Informationen in bezug auf die dem gewählten Trendsymbole 172 entsprechende
Prozeßvariable
werden in der Prozeßvariablendetail-
und Änderungsansichtsanzeigeschnittstellenregion 250 angezeigt.
-
Für Fachleute
ist aus der vorliegenden Beschreibung erkennbar, daß die Mehrvariablen-Prozeßübersichtstrendanzeige 152 Benutzern
dabei hilft, die Leistungsfähigkeit
eines Mehrvariablenprozesses zu überwachen.
Bei einem stabilen Prozeß erscheinen
die Trendsymbole 172 flach und unscheinbar. Wenn Prozeßvariablen
in dem Prozeß von stabilen
Zuständen
abweichen und beginnen, zu anderen Zuständen überzugehen, werden die Trendsymbole 172 durch
geneigte und gekrümmte
Linien verzerrt, wie durch die bevorzugten Trendformelemente 176 von 5B dargestellt.
Diese Verzerrung ist leicht erkennbar und lenkt die Aufmerksamkeit
des Benutzers auf die übergehenden
Prozeßvariablen und
warnt ihn über
solche Änderungen.
Im Kontext der vollständigen
Prozeßschnittstelle
können
die einzelnen Trendsymbole 172 mit ausführlicheren Informationen über die übergehende
Prozeßvariable
verknüpft
werden, wie oben beschrieben, zum Beispiel durch Auswahl durch Klicken
mit einer Maus oder Auswahl mit einer Tastatur.
-
Ferner
ist für
Fachleute erkennbar, daß die
in der Prozeßvariablendetail-
und Änderungsansichtsanzeigeschnittstellenregion 250 für ein gewähltes Übersichtstrendsymbol 172 gezeigten
ausführlicheren
Informationen besonders insofern vorteilhaft sind, als sowohl die
Anzeigeregion 150 als auch die Anzeigeschnittstellenregion 250 auf
einem einzigen Schirmbild angezeigt werden. Folglich wird die Navigation
extrem leicht für
den Benutzer und der Benutzer kann mehr als eine Art von Informationen
auf demselben Schirmbild auswerten.
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Die
Prozeßvariablendetail-
und Änderungsansichtsanzeigeschnittstellenregion 250 ist
in 6 weiter im Detail gezeigt. Die Prozeßvariablendetail-
und Änderungsansichtsanzeigeschnittstellenregion 250 ermöglicht dem
Benutzer ein Manipulieren von Steuergrenzen einer Prozeßvariablen und
die Ansicht sowohl einer visuellen als auch einer geschriebenen
Vorgeschichte der Grenzbereiche und aktuellen Werte einer Prozeßvariablen.
Die Anzeigeschnittstellenregion 250 versucht, den Benutzer dabei
zu unterstützen,
präzise,
gut informierte Grenzänderungen
in einem sinnvollen Kontext vorzunehmen.
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Die
Prozeßvariablendetail-
und Änderungsansichtsanzeigeschnittstellenregion 250 enthält einen
Trend vorgeschichte-/-prädiktionsplot 252,
die Prozeßvariablenskalaschnittstelle 256 und die
Schaltflächenschnittstelle 258.
Für Fachleute
ist erkennbar, daß 6 etwas
von der Anzeigeregion 250 von 3 modifiziert
ist. Im allgemeinen sind jedoch nur Teile des Anzeigeschirms umgeordnet
und es werden verschiedene Namen für verschiedene Schaltflächen in
bezug auf die Schaltflächenschnittstelle 258 vorgesehen.
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Die
Prozeßvariablenskalaschnittstelle 256 der
Anzeigeschnittstellenregion 250 ermöglichen dem Benutzer im allgemeinen
eine Ansicht und Manipulation von aktuellen Grenzen im Kontext des
aktuellen Werts der Prozeßvariablen,
wie später
weiter beschrieben werden wird. Die Schaltflächenschnittstelle 258 ermöglicht dem
Benutzer, Prädiktionen und
die Auswirkung einer kleinen Änderung
auf eine Grenze anzusehen, der Steuerung zu befehlen, diese Änderungen
auszuführen
und die Grenzen auf in einem vorherigen Steuerintervall verwendete
Werte zurückzuführen. Zum
Beispiel bewirkt die Schaltfläche „What If" 601, daß die Steuerung
eine Iteration in der Gestalt ausführt, daß Prädiktionen in der Anzeigeregion 260 in
bezug auf eine durch den Benutzer wie weiter oben beschrieben vorgenommene
veränderte
Grenze erzeugt und betrachtet werden können. Die „Enter"-Schaltfläche 602 befiehlt der
Steuerung dann, diese Grenzänderungen
auszuführen,
wenn dies der Benutzer wünscht.
Die „Restore"-Schaltfläche 603 stellt außerdem,
wenn sie ausgewählt
wird, die in dem vorherigen Steuerungsintervall benutzten Werte
für die
Grenzen wieder her, wenn der Benutzer nicht wünscht, Grenzänderungen
auszuführen.
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Der
Trendvorgeschichte-/-prädiktionsplot 252 liefert
erweiterte Trendfähigkeit
und Flexibilitätszeitmaßstabmanipulationen. 8 zeigt
ein ausführlicheres
Diagramm des Trendvorgeschichte-/-prädiktionsplots 252.
Zusätzlich
zu einer Kurve 350 der Vorgeschichtewerte einer bestimmten
Prozeßvariablen zeigt
dieser Plot 252 außerdem
eine Prädiktionstrendkurve 352 des
erwarteten Verhaltens für
die Prozeßvariable.
Ferner können
der Zeitmaßstab (z.B.
ein kürzerer
oder längerer
Zeitraum) und/oder der Zeitrahmen (z.B. ein früherer oder späterer Zeitraum),
der in dem Trendvorgeschichteplot 350 und dem Prädiktionsplot 352 widergespiegelt
wird, eingestellt werden.
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Der
vertikale Maßstab 357 des
Trendvorgeschichte-/-prädiktionsplot 252 stimmt
mit dem durch die Prozeßvariablenskalaschnittstelle 256 spezifizierten
Maßstab überein,
wie später
weiter beschrieben werden wird. Anders ausgedrückt, sind technische harte
Ober- und Untergrenzen für
den Plot 252 und die Prozeßvariablenskalaschnittstelle 256 äquivalent.
Durch diese Äquivalenz
wird es leicht, den Trend mit der Prozeßvariablenskalaschnittstelle 256 zu
vergleichen. Zwei Balken, ein Balken oben 354 und ein Balken
unten 355, zeigen die Vorgeschichte von für die Prozeßvariable
gesetzten Grenzen. Zum Beispiel spiegelt der untere Balken 355 das Δ zwischen
der vom Bediener eingestellten Untergrenze und den technischen harten
Untergrenzeneinstellungen wider, und der obere Balken 354 zeigt
das Δ zwischen der
vom Bediener eingestellten Obergrenze und den technischen harten
Obergrenzeneinstellungen. Wie in 8 zu sehen
ist, spiegelt der untere Balken 355 wider, daß das Δ über das
gesamte Zeitfenster hinweg gleich bleibt, während der obere Balken 354 dicker
wird, wodurch ein zunehmendes Δ gezeigt
wird. Die Farbe des Nebenbedingungsvorgeschichtebalkens kann sich
als Funktion des nahe-Grenze-Status des
aktuellen Werts der Prozeßvariablen
zu benutzerdefinierten Grenzen ändern.
Wenn zum Beispiel der aktuelle Wert der Prozeßvariablen zwischen dem vom
Bediener eingestellten Ober- und Untergrenzwert liegt, weist der
Nebenbedingungsvorgeschichtebalken eine bestimmte Farbe, z.B. grau
auf. Wenn der aktuelle Wert in der Nähe des harten Bediener-Ober-
oder – Untergrenzwerts
liegt, dann nimmt der Balken eine andere Farbe, z.B. gelb an. Wenn zum
Beispiel der aktuelle Wert der Prozeßvariablen entweder die vom
Bediener eingestellte Ober- oder die Untergrenze um mehr als 1% überschreitet,
dann nimmt der Balken ferner noch eine andere Farbe, z.B. rot an.
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Ferner
ist in der Prozeßvariablendetail-
und Änderungsansichtsanzeigeschnittstellenregion 250 wie
in 6 gezeigt eine Änderungsprotokollierung 260 enthalten.
Die Änderungsprotokollierung 260 dokumentiert
automatisch kritische Informationen über Grenzänderungen und ermutigt Benutzer
dazu, diese zu erklären.
Wenn der Benutzer über
die Schaltflächenschnittstelle 258 eine
Grenzänderung "eingibt", werden ein Protokollierungseintrag
mit Feldern, die die Prozeßvariable
und verschiedene Parameter, wie zum Beispiel alte und neue Werte,
ein Datum und einen Zeitstempel 270, 272 und den
Handelnden spezifizieren, bereitgestellt.
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Die
Prozeßvariablenskalenschnittstelle 256 ist
in 7A–7B in
größerem Detail
gezeigt und wird mit Bezug auf verschiedene Ausführungsformen dieser beschrieben.
Die verschiedenen Prozeßgrenzen,
die mit der hier beschriebenen graphischen Benutzeroberfläche 50 implementiert
werden können, können eine
beliebige Anzahl von Mengen von Grenzen umfassen und die vorliegende
Erfindung ist nicht insbesondere auf irgendeinen bestimmten Typ
von Menge oder irgendeine Anzahl von Mengen beschränkt. Es
werden jedoch vorzugsweise vier Arten von Grenzen in der Prozeßvariablenskalaschnittstelle 256 verwendet,
wie mit Bezug auf 7A–7G beschrieben
werden wird. Zuerst wird jedoch eine Definition jeder der vier Grenzen
angegeben, um so ein Verständnis
der Prozeßvariablenskalenschnittstelle 256 zu
erleichtern.
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Im
vorliegenden Kontext bedeuten technische physikalische Grenzwerte,
Grenzwerte, die die physikalischen Grenzen eines Geräts oder
Instruments definieren. Sie repräsentieren
den größtmöglichen
Umfang einer sinnvollen Quantifizierung einer Prozeßvariablen.
Zum Beispiel können
sie technische physikalische Grenzen für Meßwerte sein, die ein Sensor
bereitstellen kann.
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Im
vorliegenden Kontext sind technische harte Grenzwerte die Grenzwerte,
die von einem Benutzer, insbesondere einem Steuertechniker, gesetzt werden,
um einen Bereich herzustellen, über
den ein Bediener oder ein anderer Benutzer vom Bediener gesetzte
Grenzwerte sicher setzen kann.
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Im
vorliegenden Kontext sind vom Bediener gesetzte Grenzwerte Grenzwerte,
durch die Bediener Einfluß auf
die Steuerung 14 ausüben.
Solche Grenzen stellen den Bereich her, in dem die Steuerlösung frei
zu wirken ist, wenn ihr genug Freiheitsgrade gewährt werden.
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Schließlich sind
im vorliegenden Kontext weiche Optimierungsgrenzen, die hier ansonsten auch
als Delta-Soft-Bänder bezeichnet
werden, Pseudogrenzen, die ein Offset innerhalb der vom Bediener
gesetzten Grenzen beschreiben, die die Optimierungsberechnungen
zu respektieren versuchen werden.
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Die
Prozeßvariablenskalaschnittstelle 256 enthält eine
Prozeßvariablenskala 280 mit
einer Skalenachse 285 (nicht allgemein auf dem Schirmbild angezeigt)
und eine Skala 282, die sich entlang der Skalenachsen 285 und
parallel zu dieser erstreckt. Ein oder mehrere Balken 284 erstrecken
sich entlang der Skalenachse 285. Jeder Balken repräsentiert eine
Menge von oberen und unteren Prozeßgrenzwerten für eine bestimmte
Prozeßvariable.
Ferner wird entlang der Skalenachse 285 eine graphische Form,
wie zum Beispiel ein Zeiger 297 angezeigt, der den aktuellen
Wert der Prozeßvariablen
repräsentiert.
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Obwohl
die sich entlang der Skalenachse 285 erstreckenden graphischen
Balkenelemente 284 eine beliebige Anzahl verschiedener
Arten von Grenzen relativ zu der spezifischen Prozeßvariablen
repräsentieren
können,
repräsentieren
das graphische Balkenelement bzw. die graphischen Balkenelemente 284 vorzugsweise
technische harte Grenzwerte oder vom Bediener gesetzte Grenzwerte.
Wahlweise können
ein oder mehrere zusätzliche
graphische Formen (z.B. ein Zeiger 298) entlang der Skala 282 positioniert
werden, die einen oder mehrere vorhergesagte Werte für die Prozeßvariable
anzeigen. Zum Beispiel kann der vorhergesagte Wert ein zukünftiger Wert
oder ein stationärer
vorhergesagter Wert sein. Ferner könnte man mit der zusätzlichen
graphischen Form bzw. den zusätzlichen
graphischen Formen Vorgeschichtewerte anzeigen z.B. einen Mittelwert, Extremwerte
usw.
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Wie
in 7A gezeigt, gehört zu dem einen oder den mehreren
graphischen Balken 284 ein erster Balken 281,
der sich entlang der Skalenachse 285 erstreckt. Ein erstes
oberes Ende 286 des ersten Balkens 281 repräsentiert
eine technische harte Obergrenze und ein zweites Ende 288 repräsentiert
eine technische harte Untergrenze. Ferner gehört zu dem einen bzw. den mehreren
graphischen Balkenelementen 284 ein zweiter Balken 283,
der vorzugsweise im Inneren des ersten Balkens 281 angezeigt
wird. Der zweite Balken 283 repräsentiert vom Bediener gesetzte
Grenzen. Ein erstes Ende 290 des zweiten Balkens 283 repräsentiert
eine vom Bediener gesetzte Obergrenze und ein zweites Ende 291 des
zweiten Balkens 283 eine vom Bediener gesetzte Untergrenze.
Es ist zu bemerken, daß die
Grenzen auch in Textform neben der Skala gezeigt sind. Zum Beispiel ist
der technische harte Obergrenzwert in dem Textfeld 301 gezeigt,
der vom Bediener gesetzte Obergrenzwert in dem Textfeld 302,
der vom Bediener gesetzte Untergrenzwert in dem Textfeld 304 und
die technische harte Untergrenze in dem Textfeld 305. Der
aktuelle Wert der Prozeßvariablen
ist in dem Textfeld 303 gezeigt.
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Die
schraffierten Regionen neben dem ersten und zweiten Ende 290, 291 des
zweiten Balkens 283, die den vom Bediener gesetzten Ober-
bzw. Untergrenzwert repräsentieren,
sind die weichen Optimierungsgrenzen. Diese Grenzen definieren das Delta-Soft-Oberband 295 und
das Delta-Soft-Unterband 296. Die schraffierten Markierungen
sind so ausgelegt, daß,
wenn sich die Delta-Soft-Obergrenze und Delta-Soft-Untergrenze überlappen
(z.B. wenn die Delta-Soft-Ober- und -Untergrenzen im Vergleich zu
der Region, die durch die vom Bediener gesetzte Ober- und Untergrenze
definiert wird, groß sind),
die diagonalen Schraffierungsmarkierungen an einem Punkt, z.B. einer
Linie auf dem Graphen (siehe 7C) relativ
zu dem jeweiligen Anteil der Delta-Soft-Ober- und -Untergrenzen
konvergieren. Dieses neu auftretende Merkmal der graphischen Anzeige
repräsentiert
genau einen Pseudosollwert, d.h, den Zieloptimierungswert, der von
dem Optimierungsalgorithmus verwendet wird, wenn sich die Delta-Soft-Bänder überlappen.
Die Steuerung 14 versucht, wenn überhaupt möglich, die Prozeßvariable auf
den Pseudosollwert zu steuern.
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Die
Prozeßvariablenskala 280 enthält ferner ein
Obergrenzenmanipulationsflag 292 und ein Untergrenzenmanipulationsflag 293.
Diese Manipulationsflags 292, 293 können von
einem Benutzer zur Änderung
der gesetzten Grenzwerte verwendet werden. Abhängig von dem Autoritätsniveau
eines Benutzers werden zum Beispiel die Manipulationsflags auf die
Grenzbalken fixiert, so daß der
Benutzer diese manipulieren kann, wenn er dazu autorisiert ist. Obwohl
(wie in 7A gezeigt) z.B. nur das Obergrenzenmanipulationsflag 292 und
das Untergrenzenmanipulationsflag 293 als sich von den
vom Bediener gesetzten Grenzwerten erstreckend gezeigt sind, so
daß Grenzen
von einem autorisierten Benutzer modifiziert werden können, können sich
zusätzliche Manipulationsflags
von den Enden des ersten Balkens 281 auf ähnliche
Weise erstrecken, um es so einem Benutzer, z.B. einem Techniker
mit der ordnungsgemäßen Autorität, zu erlauben,
die technischen harten Grenzwerte zu modifizieren. Ferner können sich
solche Manipulationsflags von Enden der Delta-Soft-Bänder 295, 296 erstrecken,
um es einem Benutzer zu ermöglichen,
die weichen Optimierungsgrenzen zu modifizieren.
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Die
angezeigten Grenzen und der aktuelle Wert für eine Prozeßvariable
sind auf einer einzigen Skala entlang einer einzelnen Skalenachse 285 gezeigt,
um einen gleichförmigen
Bezugsrahmen zu erzeugen. Benutzer können an den Grenzen Änderungen
vornehmen, indem sie traditionelle Texteintragsänderungen in den Textfeldern 301–302 und 304–305 vornehmen,
oder durch Ziehen der Manipulationsflags 292, 293 entlang
der Skalenachse 285. Diese Kombination von Merkmalen fördert sinnvolle Änderungen
an Grenzen, da es dem Benutzer ermöglicht, in einem gleichförmigen Bezugsrahmen
mit relevanten Informationen in Wechselwirkung zu treten.
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Die
Skala 282 der Prozeßvariablenskala 280 stellt
sich automatisch ein, um sicherzustellen, daß die Daten der Skala in einem
sinnvollen Kontext angezeigt werden. Wie zum Beispiel in 7C gezeigt ist,
wird, wenn der aktuelle Wert einer Prozeßvariablen, der durch den Pfeil 297 repräsentiert
wird, außerhalb
des technischen harten Grenzbereichs liegt, die Skala 282 dann
dynamisch umkalibriert, um auf der Skala 282 den Bereich
der vom Bediener gesetzten Grenzwerte plus einer zusätzlichen
Reserve von 20% zu zeigen. Anders ausgedrückt, wechselt die Skala von
einem Endwert von 2.000 zu einem Endwert von 2.200. Nur ein Ende
der Skala 282, an dem die Exkursion stattfindet, wird zurückgesetzt,
und die anderen graphischen Elemente werden eingestellt, so daß sie auf
die neue Skala passen. Die Skala 282 stellt sich inkrementell
ein, während
der aktuelle Wert der Prozeßvariablen
weiter von dem technischen harten Grenzbereich wegwandert. Jedesmal,
wenn der Pfeil innerhalb von 5% des Endes der Skala 282 kommt,
wird zum Beispiel der Bereich der Skala um zusätzliche 20% des technischen
harten Grenzbereichs eingestellt. Eine solche zusätzliche
Umskalierung ist zum Beispiel in 7D gezeigt,
während sich
der aktuelle Wert 2.160 nähert,
wie durch den Zeiger 297 gezeigt. Der Skalenbereich wird
dann auf 2.640 erhöht,
also zusätzliche
20% des in 7C gezeigten vorherigen Skalenbereichs.
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Mit
einer Farbcodierung des Zeigers 297 oder anderer Elemente
der Prozeßvariablenskala 280 können Beziehungen
zwischen dem aktuellen Wert der Prozeßvariablen und den vom Benutzer
definierten Grenzen für
die Prozeßvariable
widergespiegelt werden. Zum Beispiel kann die graphische Form bzw.
der Zeiger 297 eine bestimmte Farbe aufweisen, z.B. grau,
wenn der aktuelle Wert der entsprechenden Prozeßvariablen innerhalb des technischen
harten Ober- bzw. Untergrenzwerts liegt (siehe 7B).
Wenn der aktuelle Wert der entsprechenden Prozeßvariablen in der Nähe entweder
des technischen Ober- oder Untergrenzwerts liegt (z.B. innerhalb
von 1%), dann kann der Zeiger 297 eine andere Farbe aufweisen,
z.B. gelb (siehe 7C). Wenn der aktuelle Wert
der entsprechenden Prozeßvariablen, wie
durch den Aktuellwertzeiger 297 repräsentiert, um mindestens einen
bestimmten Prozentsatz außerhalb
der technischen harten Ober- bzw. Untergrenze liegt, dann kann der
Zeiger 297 noch eine andere Farbe aufweisen, z.B. rot (siehe 7D).
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Wie
in 7D gezeigt, liegt der aktuelle Wert für die Prozeßvariable
außerhalb
der durch den Balken 281 repräsentierten technischen harten
Grenzen. In einem solchen Fall können
die technischen physikalischen Grenzen für die Prozeßvariable entlang der Skalenachse 285 repräsentiert
werden, wie durch den gestrichelt gezeichneten Balken 299 gezeigt.
Ferner könnte
ein solcher Balken 299 eine bestimmte Farbe aufweisen,
wodurch der Benutzer auf solche Exkursionen des aktuellen Werts
aufmerksam gemacht wird, oder das graphische Element 299 kann
eine einfache Linie oder ein Zeiger auf der Skala 282 sein,
die bzw. der die technischen physikalischen Grenzen für die Prozeßvariable
repräsentiert. Auf
bestimmte Weise werden die technischen physikalischen Grenzen jedoch
entlang der Skalenachse 285 repräsentiert.
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Zwei
weitere beispielhafte Ausführungsformen
von Fällen,
bei denen die Prozeßvariablenskala 280 ein
anderes Erscheinungsbild aufweisen kann, liegen vor, wenn die Prozeßvariable
eine Störungsvariable
ist und wenn die technischen harten Grenzwerte nicht definiert sind.
Wie zum Beispiel in 7E gezeigt, ist für eine Störungsvariable
die Prozeßvariablenskala 280 relativ
einfach und besteht nur aus einer Skala 282 und einem Zeiger 297 für den aktuellen Wert
der Störungsvariablen.
Es sollte beachtet werden, daß die
Einfachheit der Störungsvariablenskala ein
Ergebnis des Umstandes ist, daß Störungsvariablen
nicht steuerbar sind, sondern lediglich der Steuerung Informationen
liefern.
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7F repräsentiert
eine beispielhafte Prozeßvariablenskala 280,
wenn keine technischen harten Grenzwerte definiert wurden. Wie dort
gezeigt, werden solche Grenzen einfach von der Prozeßvariablenskala 280 entfernt.
Wenn die technischen. harten Grenzwerte nicht definiert sind, basiert
die Skala 282 auf vom Bediener gesetzten Grenzen. Zum Beispiel
kann die Skala 120% des Bereichs der vom Bediener gesetzten Grenzen
betragen.
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Außerdem sind
andere beispielhafte Ansichten der Prozeßvariablenskala 280 möglich. Wenn zum
Beispiel ein gemeldeter Wert einer Prozeßvariablen nicht innerhalb
des technischen oberen oder unteren Grenzbereichs liegt, oder Daten
empfangen werden, die nicht rational sind, dann kann die Hintergrundfarbe
zu einem helleren Gelb wechseln und/oder ein Pfeil kann in einem
Schattenmodus gezeigt werden, der sich an dem letzten bekannten
guten Wert befindet. Der Schattenpfeil dient zum Anzeigen, daß der Wert
der Prozeßvariablen
unbestimmt ist. Der Schattenpfeil könnte einen Analysiererwert repräsentieren,
der bei der aktuellen Steuerungsiteration nicht aktualisiert wurde,
oder den letzten bekannten guten Wert für eine Variable repräsentieren, die
ihr Signal verloren hat.
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Wie
in 7G gezeigt, überlappen
sich die schraffierten Regionen für das Delta-Soft-Obergrenzband
und das Delta-Soft-Untergrenzband 295, 296, wenn
das Delta-Soft-Obergrenzband plus das Delta-Soft-Untergrenzband
größer als
der Bereich zwischen dem unteren und oberen vom Bediener gesetzten
Grenzwert ist. Wenn dies geschieht, treffen sich die beiden schraffierten
Bänder
an einer Linie die bei (vom Bediener gesetzter unterer Grenzwert)
+ [(Delta-Soft-Untergrenzband)/(Delta-Soft-Obergrenzband + Delta-Soft-Untergrenzband)]
liegt. Wenn eine solche Delta-Soft-Überlappung
auftritt, sollte der durch den Zeiger 297 repräsentierte
aktuelle Wert am Schnittpunkt der schraffierten Regionen, d.h. am
Pseudosollwert, optimiert werden. Dementsprechend können die
Delta-Soft-Ober-
und -Untergrenzbänder
so gesetzt werden, daß eine
Prozeßvariable
bereitgestellt wird, die auf einen Ruhewert, d.h. Pseudosollwert,
optimiert ist, wie in 7G gezeigt. Es versteht sich,
daß der
Bereich des Delta-Soft-Obergrenzbandes im Vergleich zu dem Delta-Soft-Untergrenzband
bestimmt, wo sich innerhalb der Delta-Soft-Überlappung der aktuelle Wert
optimieren wird. Wenn zum Beispiel das Delta-Soft-Obergrenzband
zweimal so groß wie
das Delta-Soft-Untergrenzband ist, optimiert sich der aktuelle Wert
an einer Position zwei Drittel aufwärts der vom Bediener gesetzten
Untergrenze in den schraffierten Regionen, die die Delta-Soft-Überlappung repräsentieren,
wie durch die obige Berechnung angezeigt, d.h. (vom Bediener gesetzter
unterer Grenzwert) + [(Delta-Soft-Untergrenzband)/(Delta-Soft-Obergrenzband
+ Delta-Soft-Untergrenzband)].
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Benutzer
können
auf vielerlei Weise die Grenzen manipulieren, zu denen sie Zugang
haben. Zum Beispiel werden hier mindestens zwei repräsentiert.
Benutzer können
eine traditionelle Texteingabe verwenden, wie zum Beispiel in bezug
auf die Textfelder 301–302 und 303–304,
die rechts der Prozeßvariablenskala 280 angezeigt
werden. Alternativ dazu können
sie mit den Grenzflags 292, 293 die fraglichen
Grenzen direkt manipulieren. Dies könnte zum Beispiel durch Klicken
auf das Grenzflag und Ziehen dieses zu dem neuen Wert erreicht werden.
Wenn der Benutzer die beiden Bedienergrenzflags auf einen selben
Wert zieht, erscheint eine einzige schwarze Linie, wobei die beiden
Grenzflags sichtbar sind. Dies ist dann ein Anzeiger für die Sollwertsteuerung. Vorzugsweise
wird dem Benutzer nicht erlaubt, das vom Bediener gesetzte Untergrenzflag 293 auf
einen Wert zu ziehen, der größer als
das vom Bediener gesetzte Obergrenzflag 292 ist oder umgekehrt.
Ungeachtet der zum Vornehmen einer Änderung verwendeten Technik
werden die Textfelder rechts der Prozeßvariablenskala 280 blau,
bis die Enter- oder Restore-Schaltfläche der
Schaltflächenschnittstelle 258 betätigt wird,
um so entweder die Änderung
in Grenzen zu implementieren oder zuvor angezeigte Grenzen wiederherzustellen.
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Die
Prozeßvariablenskala 280 dient
zum Überwachen
und Manipulieren von mit einer bestimmten Prozeßvariablen assoziierten Parametern, vorzugsweise
in einem kontinuierlichen Mehrvariablenprozeß. Durch die Integration der
Repräsentation relevanter
Informationen, z.B. der Balkenskala, und die Fähigkeit zur Änderung
steuerbarer Parameter kann ein Benutzer schwierige Steueränderungen vornehmen.
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Die
Mehrvariablen-Prozeßmatrixanzeigeregion 200 enthält die Mehrvariablen-Prozeßmatrixanzeige 201 und
andere Anzeigen, wie zum Beispiel Prozeßvariablendetail, wie mit Bezug
auf 11 gezeigt und weiter beschrieben. Zum Beispiel
wird durch Klicken auf den Matrix-Reiter in dem Reiterteil 211 der
Region 200 die Matrixanzeige 201 angezeigt, während durch
Klicken oder Auswählen
des Prozeßvariablendetailreiters
der Reiterregion 211 wie in 11 gezeigt
die Prozeßvariablendetailanzeige 230 angezeigt
wird.
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Die
Mehrvariablen-Prozeßmatrixanzeige 201 enthält im allgemeinen
ein Matrix-Array von Informationen 218, das Informationen
enthält,
die mindestens eine Beziehung zwischen einer oder mehreren gesteuerten
Variablen und einer oder mehreren manipulierten Variablen beschreiben,
oder Informationen, die eine oder mehrere Eigenschaften einer oder
mehrerer Prozeßvariablen
beschreiben. Vorzugsweise werden eine oder mehrere gesteuerte Variablen 204 entlang
einer ersten Achse des Matrix-Array 218 und eine oder mehrere
manipulierte Variablen 206 entlang einer zweiten Achse
des Matrix-Array 218 angezeigt.
Wie in 9 gezeigt, können
ferner Störungsvariablen 208 entlang
derselben Achse mit den manipulierten Variablen 206 angezeigt
werden.
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Die
gesteuerten Variablen 204 und die manipulierten Variablen 206 und
Störungsvariablen 208 sind
eine Menge von entlang den Achsen der Matrix 218 angezeigten
Textlabels. Vorzugsweise enthält das
Matrix-Array von Informationen 218 jegliche Informationen,
die eine Beziehung zwischen den gesteuerten Variablen und den manipulierten
Variablen 206 beschreiben, wie zum Beispiel Verstärkungswerte,
Verstärkungsverzögerungsplots,
Verzögerungswerte,
Einflußrichtung
usw. Besonders bevorzugt umfassen solche Informationen Verstärkungswerte 408.
Eine Verstärkungswertematrix,
die die Beziehung zwischen gesteuerten Variablen 204 und
manipulierten Variablen 206 zeigt, wurde mindestens teilweise
in den vorherigen Anzeigen zur Verwendung mit Steuerungen verwendet.
Wie zum Beispiel auf Seiten 93 in dem Honeywell-Benutzerhandbuch
beschrieben wird, auf das hiermit vollständig Bezug genommen wird, wird
auf einem Anzeigeschirm ein Matrix-Array gezeigt, das Verstärkungswerte
für eine
Tabelle manipulierter Variablen, gesteuerter Variablen und Störungsvariablen
enthält.
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Die
in 9 gezeigte Matrixanzeige 201 verwendet
die bekannte Verstärkungsmatrix.
Zum Beispiel ist ein solches Verstärkungsmatrix-Array 218 eine
Tabelle stationärer
Verstärkungswerte 408 zwischen
manipulierten Variablen und Störungsvariablen
spaltenweise als Array angeordnet, relativ zu jeder der zeilenweise
als Array angeordneten gesteuerten Variablen. Die Verstärkungswerte 408 weisen sowohl
einen Betrag als auch ein Vorzeichen auf. Um die Komplexität der Matrixinformationen
zu reduzieren, können
die Verstärkungswerte 408 durch
die Symbole –/0/+
ersetzt werden, um den Richtungseinfluß anzuzeigen, den eine manipulierte
oder Störungsvariable
auf eine gesteuerte Variable hat, ohne den Verstärkungsbetrag zu spezifizieren.
Wenn die Anzahl von Spalten oder Zeilen für eine große Anzahl von Prozeßvariablen
den verfügbaren
Anzeigeraum übersteigt,
kann Rollbalken 216 und 214 Zugang zu allen Prozeßvariablen
bereitgestellt werden.
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Obwohl
eine Verstärkungsmatrix
bekannt ist, liefert die vorliegende Erfindung jedoch zusätzliche oder
ergänzende
Elemente und/oder Techniken in Kombination mit der bekannten Verstärkungsmatrix, um
die Werkzeuge für
einen Benutzer zur effektiven Verwendung der Verstärkungsmatrix
bereitzustellen. Wie zum Beispiel in 9 gezeigt,
können
gewählte Prozeßvariablen
in der Matrixanzeige 201 mit einem farbigen Rechteck, das
um die gesamte gewählte Spalte
oder Zeile gezeichnet wird, hervorgehoben werden. Eine solche gewählte Prozeßvariable
ist zum Beispiel durch ein Rechteck 406 gezeigt, das um „C3 yield" und seine zugeordnete
Zeile herum konstruiert wird. Eine solche hervorgehobene Zeile ermöglicht es
einem Benutzer, sich auf eine bestimmte Prozeßvariable zu konzentrieren,
und zeigt, wie später
weiter beschrieben werden wird, ausführlichere Informationen bezüglich der
Prozeßvariablen
in der Region 250.
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Ferner
ist zum Beispiel die Verwendung einer Farbe als visueller Hinweis
ein weiteres ergänzendes
graphisches Werkzeug, das mit der herkömmlichen Verstärkungsmatrix
verwendet wird. Zum Beispiel werden unter normalen Bedingungen die
Verstärkungswerte
in schwarzem Text auf einem weißen
Hintergrund angezeigt. Die Textfarbe und die Hintergrundfarbe können jedoch
verändert
werden, um als visuelle Hinweise zu dienen. Zum Beispiel zeigt ein
grau dargestellter Text in einer Spalte oder Zeile, wie zum Beispiel
durch die Zeilen 403, 405 dargestellt, daß eine Prozeßvariable
aus der Steuerung herausgenommen wurde. Ferner kann eine grau dargestellte
Zeile oder Spalte anzeigen, daß sich
eine Prozeßvariable
in einem Zustand befindet, der die Steuerung einen Freiheitsgrad
kostet, wenn z.B. die gesteuerte Variable auf einen Sollwert oder
bis zu einem Grenzwert beschränkt
wird, wie in den Zeilen 402, 404 und Spalte 400 gezeigt.
Ferner könnten zum
Beispiel Spaltenhervorhebungs- oder Zeilenhervorhebungsschirmbilder
von einem Pulldown-Menü in
dem Werkzeugbalken ausgewählt
werden. Zum Beispiel ist eine Möglichkeit,
eine grau dargestellte Zeile oder Spalte anzuzeigen, um eine Variable
anzuzeigen, die sich in einem Zustand befindet, der nicht Teil der
Endlösungsgleichung
ist, wenn z.B. eine gesteuerte Variable nicht auf einer Nebenbedingung oder
eine manipulierte Variable auf einer Nebenbedingung liegt. Ferner
ist eine alternative Möglichkeit das
Hervorheben der Zeilen und Spalten, die mit Variablen assoziiert
sind, an denen der Benutzer Änderungen
vornehmen kann, um die Integrität
der Steuerung zu verbessern (z.B. eine manipulierte Variable an
einer vom Bediener gesetzten Grenze, die sich innerhalb der technischen
harten Grenzen befindet, oder eine auf den Sollwert beschränkte gesteuerte Variable).
Zusätzlich
können
weitere Annotationstechniken hinzugefügt oder derzeitige Techniken modifiziert
werden, um Benutzeranwendungen zu dienen.
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Ferner
und vorzugsweise ist ein ergänzendes
graphisches Werkzeug, das einen Teil der Mehrvariablen-Matrixanzeige 201 bildet,
die zusammenfassende Skalenanzeige 210. Die zusammenfassende
Skalenanzeige 210 enthält
mehrere graphische Einrichtungen 212. Jede graphische Einrichtung 212 repräsentiert
mindestens einen Zustand einer entsprechenden Prozeßvariablen.
Zum Beispiel kann die graphische Einrichtung 212 eine beliebige
graphische Repräsentation
des Zustands des aktuellen Werts für die von ihr repräsentierte
Prozeßvariable sein.
Ferner kann es sich bei der graphischen Einrichtung 212 zum
Beispiel sogar um Textinformationen in bezug auf den aktuellen Wert
einer bestimmten Prozeßvariablen
in Kombination mit einer oder mehreren, mit der Prozeßvariablen
assoziierten Mengen von Grenzwerten handeln.
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Vorzugsweise
enthält
die zusammenfassende Skalenanzeige 210 eine graphische
Einrichtung 212 für
jede in der Matrixanzeige 201 angezeigte Prozeßvariable.
Vorzugsweise wird die graphische Einrichtung in der Nähe der Prozeßvariablen
positioniert, der sie entspricht, z.B. an einer Position, an der ein
Benutzer sowohl den Zustand der durch die graphische Einrichtung 212 gezeigten
Prozeßvariablen als
auch die Verstärkungswerte
in dem Matrix-Array 218 visuell bewerten kann. Besonders
bevorzugt befindet sich die graphische Einrichtung 212 direkt
neben der Textauflistung der Prozeßvariablen, z.B. zwischen dem
Matrix-Array 218 und der Auflistung der Prozeßvariablen.
Besonders bevorzugt ist jede der graphischen Einrichtungen 212 eine
Zusammenfassung oder verallgemeinerte graphische Einrichtung, wie
später
ausführlicher
mit Bezug auf 10 beschrieben wird.
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Die
Matrixanzeige 201 enthält
ferner einen Freiheitsgradanzeiger 213. Der Freiheitsgradanzeiger 213,
der sich in der oberen linken Ecke der Matrixanzeigeschnittstelle 201 befindet,
liefert eine Anzeige der Integrität der Steuerung. Der Freiheitsgradanzeiger 213 enthält eine
sich von der Verstärkungsmatrix 218 weg
erstreckende diagonalen Linie, eine kleine Box am Ende dieser Linie
und eine Ziffer auf jeder Seite der Linie. Die Ziffer über der
Linie (die immer als ein positiver Wert ausgedrückt wird) ist ein Zählwert der
Anzahl manipulierter Variablen in der Steuerung, die sich nicht
auf einer Nebenbedingung oder Grenze befinden, d.h. manipulierte
Variablen, die zur Steuerung gesteuerter Variablen benutzt werden
können. Die
Ziffer unter der Linie (die als ein negativer Wert ausgedrückt wird)
ist ein Zählwert,
der Anzahl gesteuerter Variablen, die auf Sollwerte beschränkt sind,
oder die auf oder außerhalb
von Nebenbedingungen liegen, d.h. gesteuerte Variablen, die von
der Steuerung 14 behandelt werden müssen. Der Wert in der Box repräsentiert
die Summe dieses positiven und negativen Werts und wird als der
Freiheitsgradanzeigerwert bezeichnet. Solange die Summe größer oder
gleich 0 ist, kann die Steuerung die gesteuerten Variablen auf ihren
Sollwerten oder innerhalb ihrer Bereiche erhalten. Wenn die Summe
ein negativer Wert wird, wird vorzugsweise die Hintergrundfarbe
der Box in eine bestimmte Farbe verwandelt, z.B. lila, um anzuzeigen,
daß ein
wichtiger Übergang stattgefunden
hat.
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Die
Möglichkeit,
genaue Freiheitsgradberechnungen durchzuführen, hängt von der Identifikation
stationärer
Verstärkungskoeffizienten
zwischen jeder manipulierten Variablen und Störungsvariablen und jeder gesteuerten Variablen
in der Steuerung ab. Dies wird als eine „volle Matrix" bezeichnet. Eine
volle Matrix ist für
eine effiziente Steuerung des Prozesses nicht erforderlich und wird
manchmal aus Gründen
der Kosten und rechnerischen Komplexität nicht erhalten. Die erforderlichen
Daten zum Erzeugen eines Freiheitsgradanzeigeelements werden deshalb nicht
bei allen Instanziierungen der Steuerung verfügbar sein.
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Ein
zusätzliches
Merkmal der Matrixanzeige 201 ist die Möglichkeit, die Matrixanzeige 201 als eine
Tafel zu verwenden, auf der auf weitere Informationen zugegriffen
werden kann. Da zum Beispiel alle Prozeßvariablen in der Steuerung 14 in
der Matrixanzeige 201 repräsentiert sind, kann die Matrixanzeige 201 im
Kontext einer größeren Schnittstelle
als ein Navigationswerkzeug benutzt werden. Die Zeilen und Spalten
können
mit ausführlicheren
Informationen für
Prozeßvariablen
(z.B. in anderen Anzeigeregionen) verknüpft werden, auf die durch einen
Auswahlmechanismus, wie zum Beispiel das Doppelklicken einer Maus,
zugegriffen werden kann. Zum Beispiel führt das Wählen einer der Prozeßvariablen 204, 206, 208 dazu,
daß ausführliche
Informationen in der Prozeßvariablendetail-
und Änderungsansichtsanzeigeschnittstellenregion 250 angezeigt
werden, die auf demselben Schirmbild mit der Matrixanzeige 201 gezeigt
wird.
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Zusätzlich können die
angezeigten Prozeßvariablen
als Funktion einer oder mehrerer Eigenschaften, z.B. Eigenschaften
der Prozeßvariablen wie
zum Beispiel Nähe
an Grenzen, Optimierungseigenschaften usw. oder Eigenschaften von
Beziehungen zwischen Prozeßvariablen,
wie z.B. der stärksten
Verstärkungsbeziehung
zwischen manipulierten Variablen und gesteuerten Variablen, positiven
Verstärkungsbeziehungen
usw. gefiltert oder sortiert werden. Bei Sortierung als Funktion
einer oder mehrerer Eigenschaften werden die angezeigten Prozeß variablen
in der Matrixanzeige umgeordnet, z.B. werden bestimmte Variablen
an der obersten Position der aufgelisteten Variablen angezeigt.
Bei Filterung werden nur bestimmte der Prozeßvariablen, die Filterungskriterien
erfüllen,
in der Matrixanzeige angezeigt.
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Ferner
kann die Matrixanzeige 201 dazu dienen, Informationen über unabhängig ablaufende rechnerische
Algorithmen zu präsentieren.
Zum Beispiel kann eine Empfindlichkeitsanalyse bestimmen, wie weit
eine Variablenprozeßgrenze
gelockert werden kann, bevor eine Änderung der anderen Prozeßvariablenwerte
stattfindet. Diese Art von Informationen kann auf die Matrixanzeige 201 abgebildet
werden, weil alle Prozeßvariablen
repräsentiert
werden und die Verstärkungen
wichtige Kontributoren für
den Algorithmus selbst sind. Kurzgefaßt, liefert die Matrixanzeige 201 einen
geeigneten Hintergrund für
die Präsentation
nützlicher
Informationen für
Benutzer.
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Weiterhin
enthält
die Matrixanzeige 201 einen Rollbalken 421 oder
ein beliebiges anderes manipulierbares Element, mit dem der für die Matrixanzeige 201 und
die zusammenfassende graphische Anzeige 210 zutreffende
Zeitrahmen verändert
werden kann. Statt daß aktuelle
Werte durch jede der graphischen Einrichtungen 212 repräsentiert
werden, könnte
zum Beispiel ein Wert für
ein vergangenes oder zukünftiges
Datum repräsentiert
werden.
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Mit
der Matrixanzeige 201 kann man den stationären Effekt
vorhersagen, den eine Änderung
an einer manipulierten 206 oder Störungsvariablen 208 auf
eine gesteuerte Variable 204 haben wird. Solche Informationen
können
Benutzern dabei helfen, zu verstehen, wodurch eine beobachtete Verhaltensänderung
in einer gesteuerten Variablen verursacht wird, oder die Auswirkung
einer geplanten Manipulation auf eine gesteuerte Variable vorherzusagen.
Um eine solche Nützlichkeit
bereitzustellen, werden die graphischen Einrichtungen 212 vorzugsweise
in der Nähe
ihrer entsprechenden Prozeßvariablen
präsentiert.
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Diese
zusammenfassenden graphischen Einrichtungen 212, die bei
einer Ausführungsform
als Bubble-Skalen bezeichnet werden, sind einfache graphische Einrichtungen,
die den Zustand einer Prozeßvariablen
im Kontext ihrer Steuerparameter und wahlweise ihrer Optimierungsparameter
beschreiben. Eine solche einfache graphische Einrichtung 212 ist
primär
dafür bestimmt,
einem Benutzer einen allgemeinen Eindruck der Beziehung zwischen dem
aktuellen Wert einer Prozeßvariablen
und einer oder mehreren vom Benutzer definierten Grenzen, z.B. dem
vom Bediener gesetzten Grenzen und den technischen harten Grenzen
für eine
solche Prozeßvariable,
zu geben. Durch die einfache Präsentation solcher
Informationen wird dem Benutzer zusammenfassend gezeigt, wo er Raum
zur Manipulation von Grenzen hat, um eine auf Nebenbedingungen basierende
Steuerung 14 zu unterstützen,
und der Benutzer kann den aktuellen Status der Prozeßvariablen
in Beziehung zu gesetzten Grenzen bewerten. Ferner kann man mit
solchen einfachen graphischen Einrichtungen 212 den aktuellen
Wert einer Prozeßvariablen
im Kontext ihres Optimierungsziels zeigen. Dadurch kann der Benutzer
bewerten, wie gut dieses Ziel durch eine bestimmte Prozeßvariable
erreicht wird.
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10 zeigt
eine beispielhafte Menge von zusammenfassenden graphischen Einrichtungen 452.
Die Menge zusammenfassender graphischer Einrichtungen 452,
z.B. Bubble-Skalen, illustriert verschiedene Zustände für eine Prozeßvariable.
Im allgemeinen enthält
jede der zusammenfassenden graphischen Einrichtungen 452 eine
Achse 501 und mindestens ein Paar von Ober- und Untergrenzelementen
(z.B. 500, 502), die auf der Skalenachse angezeigt
werden und vom Benutzer definierte Prozeßgrenzwerte für eine entsprechende
Prozeßvariable repräsentieren.
Eine graphische Form 504 (z.B. ein kleiner hohler Kreis
im Fall einer zusammenfassenden graphischen Einrichtung des Bubble-Skalentyps) dient
zur Repräsentation
eines Zustands, z.B. des aktuellen Werts, der Prozeßvariablen
auf der Skalenachse 501 relativ zu den vom Benutzer definierten Prozeßgrenzwerten
für die
Prozeßvariable,
d.h. die graphische Form 504 ist auf der Achse 501 an
einer Position gezeigt, die den aktuellen Wert der Prozeßvariablen
anzeigt. Vorzugsweise wird der aktuelle Wert der Prozeßvariablen
repräsentiert.
Es können jedoch
auch zusätzlich
zu dem aktuellen Wert oder anstelle des aktuellen Werts vorhergesagte
zukünftige
Werte und/oder Vorgeschichtewerte gezeigt werden.
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Diese
sehr simplistische Form der Repräsentation
des Zustands, z.B. des aktuellen Werts, einer Prozeßvariablen
relativ zu einer oder mehreren Mengen von Grenzen ermöglicht dem
Benutzer eine schnelle Bewertung einer bestimmten Prozeßvariablen.
Zusätzlich
zu der den aktuellen Wert der Prozeßvariablen repräsentierenden
graphischen Form kann ferner ein graphisches Symbol wie das in den
beispielhaften zusammenfassenden graphischen Einrichtungen 452h, 452i und 452j zur
Repräsentation von
mit der der graphischen Einrichtung entsprechenden Prozeßvariablen
assoziierten Optimierungsinformationen verwendet werden.
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Die
beispielhaften zusammenfassenden graphischen Einrichtungen 452a–j werden
ausführlicher beschrieben,
um die durch solche beispielhafte Ausführungsformen repräsentierten
Zustände
zu veranschaulichen. Die zusammenfassende graphische Einrichtung 452a repräsentiert
einen Normalzustand, wobei vom Bediener gesetzte Grenzen 502 und
technische harte Grenzen 500 gezeigt sind. Zum Beispiel können solche
technischen harten Grenzen oder vom Bediener gesetzten Grenzen 502 durch
sich orthogonal zu der Skalenachse 501 erstreckende parallele
Linien repräsentiert
werden. Für Fachleute
ist jedoch erkennbar, daß solche
vom Bediener gesetzten Grenzen 502 und technischen harten
Grenzen 500 durch ein beliebiges graphisches Element mit simplistischer
Beschaffenheit, das effektive Benutzerbewertung ermöglicht,
repräsentiert
werden können.
Anstelle von parallelen Linien können
zum Beispiel andere graphische Elemente, wie etwa Dreiecke, Kurven,
Zeiger usw. zur Darstellung solcher Grenzen verwendet werden. Die
graphische Form 504 ist an einer Position auf der Achse 501 gezeigt, die
den aktuellen Wert der Prozeßvariablen
repräsentiert,
der die graphische Einrichtung entspricht.
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Die
zusammenfassende graphische Einrichtung 452b repräsentiert
einen Normalzustand, wobei vom Bediener gesetzte Grenzen auf die
technischen harten Grenzen 500 gesetzt sind. Folglich erscheinen
die parallelen Linien im allgemeinen in doppelter Dicke an den äußeren Regionen
für die
zusammenfassende graphische Einrichtung entlang der Skalenachse 501.
Die graphische Form 504 ist an einer Position auf der Achse 501 gezeigt,
die den aktuellen Wert der Prozeßvariablen repräsentiert,
der die graphische Einrichtung entspricht, zum Beispiel befindet sich
bei dieser Darstellung der aktuelle Wert in der Mitte der technischen
harten Grenzen 500 und der vom Bediener gesetzten Grenzen 502.
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Die
zusammenfassende graphische Einrichtung 452c repräsentiert
einen Normalzustand für
den aktuellen Wert, wobei keine technischen harten Grenzen definiert
sind. Folglich ist nur eine Menge paralleler Linien 502,
die die vom Bediener gesetzten Grenzen repräsentiert, in der zusammenfassenden graphischen
Einrichtung 452c gezeigt. Die graphische Form 504 ist
an einer Position auf der Achse 501 gezeigt, die den aktuellen
Wert der Prozeßvariablen
repräsentiert,
der die graphische Einrichtung entspricht, zum Beispiel befindet
sich bei dieser Darstellung der aktuelle Wert in der Mitte der technischen
harten Grenzen 500 und der vom Bediener gesetzten Grenzen 502.
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Die
zusammenfassende graphische Einrichtung 452d repräsentiert
einen aktuellen Wert innerhalb von 0,1% einer der beiden vom Bediener
gesetzten Grenzen 502. Bei einer solchen Konfiguration
befindet sich die graphische Form 504 direkt neben einer
der die vom Bediener gesetzten Grenzen repräsentierenden parallelen Linien.
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Die
zusammenfassende graphische Einrichtung 452e repräsentiert
einen aktuellen Wert für
die Prozeßvariable,
der mehr als 1% außerhalb
der vom Bediener gesetzten Grenzen 502, aber innerhalb
der technischen harten Grenzen 500 liegt. Folglich befindet
sich die graphische Form 504 zwischen einer vom Bediener
gesetzten Grenze 502 und einer technischen harten Grenze 500.
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Die
zusammenfassende graphische Einrichtung 452f repräsentiert
einen normalen aktuellen Wert für
die Prozeßvariable,
die auf Sollwert beschränkt
ist. Bei einer solchen Konfiguration wird die graphische Form 504 zwischen
die technischen harten Grenzen 500 und eine einzige Tangentiallinie
gesetzt, wobei Flügelspitzen 506 gezeichnet
sind, um den Ort des Sollwerts zu vermerken. Es versteht sich, daß jedes
beliebige zusätzliche
graphische Symbol mit der graphischen Form 504 verwendet
werden kann, um den Ort eines Sollwerts zu vermerken. Zum Beispiel
kann im Gegensatz zu der einzigen Tangentiallinie mit Flügelspitzen 506 ein
auf die Skalenachse 501 gerichteter Zeiger verwendet werden.
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Die
zusammenfassende graphische Einrichtung 452g repräsentiert
eine Prozeßvariable
in einem Anschlagzustand. Anders ausgedrückt, liegen andere Prozeßvariablen
mit Grenzen, die sich auf diese bestimmte Prozeßvariable auswirken, an Grenzen und
deshalb ist diese bestimmte Variable am Anschlag. Mit einer Steuerung 14 kann
ein solcher Anschlag-Prozeßvariablenzustand
erkannt werden, um so der graphischen Schnittstelle eine Anzeige
eines solchen Sachverhalts zuzuführen.
Wie in 10 gezeigt, wird der Anschlagzustand
durch eine gestrichelte Linie 508 neben der graphischen
Form 504 repräsentiert.
Die graphische Form 504 ist an einer Position auf der Achse 501 gezeigt,
die den aktuellen Wert der Prozeßvariablen repräsentiert,
der die graphische Einrichtung entspricht, z.B. befindet sich bei dieser
Darstellung der aktuelle Wert zwischen den technischen harten Grenzen 500 und
den vom Bediener gesetzten Grenzen 502. Wenn ein Anschlagzustand
angezeigt wird, wird die gestrichelte Linie neben der graphischen
Form in der Richtung gezeichnet, in der sich die Variable nicht
bewegen kann. Dieser Zustand zeigt an, daß obwohl die Prozeßvariable scheinbar
Bewegungsspielraum hat, dies nicht der Fall ist, weil sie am Anschlag
ist (z. B. hat die signalabwärtsbefindliche
Steuereinrichtung eine physikalische Grenze erreicht, obwohl die
gesteuerte Variable innerhalb akzeptabler Grenzen liegt).
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Die
zusammenfassenden graphischen Einrichtungen 452h, 452i und 452j enthalten
jeweils nicht nur Zustände,
die den aktuellen Wert der Prozeßvariablen relativ zu einer
oder mehreren Mengen von benutzerdefinierten Grenzen repräsentieren, sondern
enthalten außerdem
ein graphisches Symbol, das Optimierungsinformationen für die bestimmte
Prozeßvariable
repräsentiert.
Die zusammenfassende graphische Einrichtung 452h enthält technische
harte Grenzen 500, vom Bediener gesetzte Grenzen 502 und
einen Zeiger oder Pfeil 510 in Richtung der Obergrenzen,
der eine Prozeßvariable
anzeigt, die maximiert werden soll, oder anders ausgedrückt, eine
Prozeßvariable,
die einen negativen Linearkoeffizienten aufweist.
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Die
zusammenfassende graphische Einrichtung 452i ist der zusammenfassenden
graphischen Einrichtung 452h sehr ähnlich, mit der Ausnahme, daß die Prozeßvariable
minimiert werden soll, wie durch das graphische Symbol eines Pfeils
oder die Zeigeeinrichtung 512 in Richtung der technischen harten
Untergrenze angezeigt wird, oder anders ausgedrückt, repräsentativ für eine Prozeßvariable
mit einem positiven Linearkoeffizienten.
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Die
zusammenfassende graphische Einrichtung 452j enthält eine
graphische Form 504 und weiterhin mit einem graphischen
Symbol 514, z.B. in diesem Fall einem Fadenkreuz, das anzeigt,
daß diese bestimmte
Prozeßvariable
einen von Null verschiedenen quadratischen Koeffizienten aufweist,
wodurch angezeigt wird, daß der
Optimierer einen Ruhewert für
die Prozeßvariable
sucht. Die graphische Form 504 ist an einer Position auf
der Achse 501 gezeigt, die den aktuellen Wert der Prozeßvariablen
repräsentiert,
der die graphische Einrichtung entspricht, z.B. befindet sich bei
dieser Darstellung der aktuelle Wert in der Mitte der technischen
harten Grenzen 500 und der vom Bediener gesetzten Grenzen 502.
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Die
Endpunkte der Achse 501 für jede der graphischen Einrichtungen 452 sind
fixiert und geben einen von zwei Skalenbereichen wieder. Wenn technische
harte Grenzwerte spezifiziert sind, wird der Skalenbereich auf den
Bereich dieser Werte normiert. Wenn die technischen harten Grenzwerte
nicht verfügbar
sind, wird der Skalenbereich so gesetzt, daß die vom Bediener gesetzte
Ober- bzw. Untergrenze +/– 20%
wiedergeben wird. In jedem Fall kennzeichnen vorzugsweise Grenzlinien,
die orthogonal zu der Achse gezeichnet werden, die vom Bediener
gesetzten Grenzwerte. Im allgemeinen werden technische harte Grenzen
als dunkle graue orthogonale Linien gezeichnet, die Endlinien überlagert werden,
die sich über
mehrere graphische Einrichtungen hinweg erstrecken können, wie
durch die Linien 540 und 541 gezeigt. Vorzugsweise
sind die vom Bediener gesetzte Grenzen repräsentierenden Linien kürzer als
die die technischen harten Grenzen repräsentierenden Linien.
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Für Fachleute
ist erkennbar, daß jegliche graphische
Form im Gegensatz zu einem kleinen hohlen Kreis 504, der
in diesem veranschaulichenden Beispiel präsentiert wird, zum Zeigen des
aktuellen Werts der Prozeßvariablen
im Kontext der im Kontext der benutzerdefinierten Grenzen definierten normierten
Bereiche verwendet werden kann. Ferner kann man Farbcodierung in
Verbindung mit der graphischen Form verwenden, genau wie sie bei
den vorherigen Ausführungsbeispielen
verwendet wurde. Zum Beispiel kann man mit einer Farbe (z.B. grau)
einer Farbpalette zeigen, daß der
aktuelle Wert der Prozeßvariablen
zwischen vom Bediener gesetzten Grenzen liegt (siehe die zusammenfassende
graphische Einrichtung 452a), eine andere Farbe (z.B. gelb)
kann für
die graphische Form verwendet werden, wenn der aktuelle Wert für die Prozeßvariable
in der Nähe
der vom Bediener gesetzten Grenzen liegt (siehe die zusammenfassende
graphische Einrichtung 452d), und eine weitere Farbe (z.B.
rot) kann verwendet werden, wenn der aktuelle Wert der Prozeßvariablen
die vom Bediener gesetzten Grenzen übersteigt (siehe die zusammenfassende
graphische Einrichtung 452e).
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Die
Verwendung der zusammenfassenden graphischen Einrichtungen 452 gewährleistet
eine Überwachung
des Verhaltens einer Prozeßvariablen im
Kontext ihrer Steuergrenzen und sogar ihrer Optimierungsziele. Ein
Benutzer erreicht dies durch Wahrnehmen der Position der graphischen
Form, z.B. Bubble, in bezug auf ihre Grenzen, z.B. die technischen
harten Grenzen oder vom Bediener gesetzten Grenzen. Zusätzlich kann
der Benutzer die Beziehung zwischen den beiden Mengen von Grenzen wahrnehmen,
indem er den Raum zwischen den jeweiligen oberen und unteren Werten
betrachtet. Ferner kann der Benutzer die Optimierungsleistung der Variablen
mit Optimierungswarteschlangen und Aktuellwertanzeige bewerten,
z.B. bestimmen, ob die Variable mit ihren gegebenen Optimierungszielen
wie erwartet handelt oder nicht. Wieder können Diskrepanzen zwischen
erwartetem und beobachtetem Verhalten den Benutzer dazu führen, weitere
Untersuchungen anzustellen.
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Verschiedene
andere Matrix-Arrays von Informationen in bezug auf mehrere Prozeßvariablen können angezeigt
werden, wie durch das beispielhafte Diagramm von 11 gezeigt.
Zum Beispiel ist in 11 eine Matrix-Array-Anzeige 230 von
Prozeßvariablenskalen 280 für verschiedene
manipulierte Variablen, gesteuerte Variablen und Störungsvariablen
gezeigt, wenn ein Benutzer den Reiter „PV Detail" aus der in 9 gezeigten
Reiterregion 211 auswählt. Ähnlich kann
nach Auswahl eines „Trend"-Reiters der Reiterregion 211 wie
in 9 gezeigt eine Trendansicht mit mehreren Trendvorgeschichte-/-prädiktionsplots,
wie zum Beispiel den in 6 gezeigten, z.B. den Plots 252,
parallel in einer Anzeigeansicht aufgeordnet werden. Ähnlich kann
bei Auswahl des „Parameter"-Reiters in der Reiterregion 211 wie
in 9 gezeigt eine Ansicht von Detail- und Abstimmschirmbildern
bereitgestellt werden.