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DE60019887T2 - Doppelöffnungbypasssystem für Gasturbine mit Zweibrennstoffdüse - Google Patents

Doppelöffnungbypasssystem für Gasturbine mit Zweibrennstoffdüse Download PDF

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DE60019887T2
DE60019887T2 DE2000619887 DE60019887T DE60019887T2 DE 60019887 T2 DE60019887 T2 DE 60019887T2 DE 2000619887 DE2000619887 DE 2000619887 DE 60019887 T DE60019887 T DE 60019887T DE 60019887 T2 DE60019887 T2 DE 60019887T2
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DE
Germany
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heat exchanger
air
flow
bypass
valve
Prior art date
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DE2000619887
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Howard Jay Clifton Park Kaplan
Joel Thomas Saratoga Springs Stimpson
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General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/22Fuel supply systems
    • F02C7/236Fuel delivery systems comprising two or more pumps
    • F02C7/2365Fuel delivery systems comprising two or more pumps comprising an air supply system for the atomisation of fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/12Cooling of plants
    • F02C7/16Cooling of plants characterised by cooling medium
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    • F02C7/185Cooling means for reducing the temperature of the cooling air or gas

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein System zur Steuerung der Temperatur von Verdichterausgangsluft in einer Doppelbrennstoff-Gasturbine und insbesondere auf ein abgestuftes Doppelbypass-System zum Steuern der Temperatur der Verdichterausgangsluft sowohl für einen Flüssigbrennstoff- als auch für einen Gasbrennstoffbetrieb, die zwei verschiedene Betriebsarten zur Wärmeabführung bei Verwendung eines einzigen Wärmetauschers erfordern.
  • Eine Gasturbinenmaschine für Doppelbrennstoffbetrieb ist in EP-A-0440164 offenbart. Bei Doppelbrennstoff-Gasturbinen arbeitet die Turbine mit der Verbrennung entweder eines gasförmigen oder eines flüssigen Brennstoffs, wobei der letztgenannte Brennstoff typischerweise destilliertes Öl ist. Immer wenn ein Brennstoff verbrannt wird, müssen die Düsen für den anderen Brennstoff kontinuierlich gereinigt werden. Wenn in den Brennern der Turbine z.B. gasförmiger Brennstoff verbrannt wird, müssen die Flüssigbrennstoff-, Atomisierungsluft- und Wassereinspritzdüsen der Brenner unter Verwendung gekühlter Verdichterausgangsluft gereinigt werden. Wenn ein Flüssigbrennstoff verbrannt wird, wird dem Brenner zum Atomisieren des Flüssigbrennstoffs Atomisierungsluft zugeführt, während die Gasbrennstoffdüsen unter Verwendung von Verdichterausgangsluft direkt von dem Gehäuse gereinigt werden. In einem Luftatomisierungsmodus wird während des Flüssigbrennstoffbetriebs Verdichterausgangsluft bei einer verringerten Temperatur von z.B. von 107°C (225°F) zum Atomisieren des durch die Flüssigbrennstoffdüse strömenden Flüssigbrennstoffs zugeführt, wohingegen in einem Reinigungsmodus die Verdichter ausgangsluft bei einer verringerten Temperatur und einem verringertem Druck den Flüssigbrennstoff-, Atomisierungsluft- und Wassereinspritzdüsen als Reinigungsluft zugeführt wird. Es wird erkannt, dass während des Atomisierungsluftmodus für den Flüssigbrennstoffbetrieb das Druckverhältnis höher ist, d.h. ein höheres Druckverhältnis zum Atomisieren des Brennstofföls als einfach zum Sauberhalten der Düsendurchgänge benötigt wird. Folglich wird in dem Reinigungsmodus während des Gasbrennstoffbetriebs die Strömung von Verdichterausgangsreinigungsluft auf z.B. etwa die Hälfte derjenigen Strömung, wie sie in dem Luftatomisierungsmodus bestünde, aber bei derselben Temperatur, verringert.
  • Wie es wohlbekannt ist, gibt ein Gasturbinenverdichter oder -kompressor Luft mit einer im Wesentlichen konstanten Temperatur in der Größenordnung von z.B. 427°C (800°F) ab. In dem Atomisierungsluftmodus werden 100% der Systemluft in den Brennern zum Atomisieren des Flüssigbrennstoffs verwendet, während in dem Reinigungsmodus nur näherungsweise 50% der Systemluft zum Reinigen verwendet werden. Sowohl in dem Atomisierungs- als auch in dem Reinigungsluftmodus wird die Temperatur der Verdichterausgangsluft verringert, d.h. diese in einem Wärmetauscher auf etwa 107°C (225°F) abgekühlt. Ein Kühlmedium, typischerweise Wasser und im Folgenden so bezeichnet, wird mit der Verdichterausgangsluft in eine Wärmeaustauschbeziehung versetzt, um die Lufttemperatur auf die gewünschte Temperatur zu verringern. Diese verringerte Lufttemperatur wird durch Steuerung der Wasserströmung durch den Wärmetauscher erreicht. Die Kühlwassereinlasstemperatur in den Wärmetauscher ändert sich in Abhängigkeit von den jahreszeitlichen Umgebungsbedingungen erheblich. Das System muss auch für den ungünstigsten Fall oder die Worst-Case-Bedingungen, d.h. den Atomisierungsluftzustand, dimensioniert sein, weil die Wärmeabgabe an das Kühlwasser in dem Wärmetauscher in dem Reinigungsmodus nur etwa die Hälfte der Wärmeabgabe in dem Atomisierungsluftmodus beträgt.
  • In einem konventionellen System zur Steuerung der Temperatur der Verdichterausgangsluft wird die Strömung des Kühlmediums durch den Wärmetauscher durch ein Temperaturregelventil geregelt, das auf die Temperatur der aus dem Wärmetauscher austretenden Verdichterausgangsluft anspricht. Sollte die Umgebungstemperatur des Kühlwassers jedoch niedrig sein, z.B. wenn unter Winterbedingungen zugeführtes Kühlwasser verwendet wird, kann die Verringerung der Wasserströmung ein Sieden des Wassers in dem Wärmetauscher hervorrufen. Dies kann in der Folge zu Schäden an dem Wärmetauscher führen und eine Abschaltung der Turbine erzwingen. In Kenntnis dieses Problems ist bislang ein Öffnungs- bzw. Blenden-Bypass um das Wasserströmungssteuerungsventil herum geschaffen worden. Dies stellt eine minimale, schützende Wasserströmung durch den Wärmetauscher sicher, wenn die Menge der in dem Wärmetauscher an das Kühlwasser abgegebenen Wärme bei einem solchen Betrag liegt, dass die Temperatur der aus dem Wärmetauscher austretenden Luft auf eine Temperatur verringert wird, die das Temperaturregelventil zum Schließen veranlasst. Eine Überkühlung der Ausgangsluft muss verhindert werden und beeinträchtigt anderenfalls das System.
  • Das Problem, bei niedrigeren Wassereinlasstemperaturen aus der Umgebung in den Wärmetauscher nicht zu einer ausreichenden Verringerung der Wasserströmung in der Lage zu sein, wird verschärft, wenn das System in dem Reinigungsmodus statt in dem Atomisierungsluftmodus betrieben wird. In dem Reinigungsmodus wird die in dem Wärmetauscher an das Kühlwasser abgegebene Wärme stark verringert, z.B. größenordnungsmäßig um die Hälfte im Vergleich zu der Wärmeabführung in dem Atomisierungsluftmodus, und der erforderliche Kühlwasserfluss wird folglich reduziert. Weil der Wärmetauscher für die maximale Wärmeabgabe bei der maximalen Kühlwassertemperatur ausgelegt ist, wird es unmöglich, die gewünschte Verdichterausgangslufttemperatur von 107°C (225°F) unter den Bedingungen einer minimalen Wärmeabgabe und niedriger Einlasstemperatur des Umgebungskühlwassers einzuhalten, was zu eine Überkühlung der Verdichterausgangsluft führt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein gestuftes Doppelbypass-System in Verbindung mit einem auf die Temperatur ansprechenden Strömungsregelventil geschaffen, das die Erfordernisse sowohl der Atomisierungsluft- als auch der Reinigungsbetriebsart erfüllt, wobei ein einziger Wärmetauscher verwendet wird. Um dies zu erreichen, wird die Strömung des Kühlmediums, z.B. Wasser, wie in dem zuvor offenbarten, konventionellen System durch ein Temperaturregelventil geregelt, das auf die Temperatur der aus dem Wärmetauscher austretenden Verdichterausgangsluft anspricht. Im Gegensatz dazu wird jedoch ein Paar von Kanälen geschaffen, die das Temperaturregelventil umgehen, wobei jeder Kanal eine Blende aufweist. Die Blendenabmessung in dem ersten Bypasskanal ist so bemessen, dass sie den Fluss des Kühlwassers durch den Wärmetauscher während des Betriebs in dem Reinigungsmodus ermöglicht, wenn das Temperaturregelventil geschlossen ist. Dies lässt eine verringerten Strömung des Kühlmediums durch den Wärmetauscher zum Kühlen der Verdichterausgangsluft auf etwa 107°C (225°F) zu und verhindert folglich eine Überkühlung. Das bedeutet, dass dieser erste Bypasskanal mit der Blendenabmessung für den Reinigungsmodusbetrieb ausgelegt ist und die verringerte Strömung des Kühlwassers durch den Wärmetauscher dementsprechend in der Lage ist, die Temperatur der aus dem Wärmetauscher austretenden Verdichterausgangsluft bei etwa 107°C (225°F) zu halten. In dem Atomisierungsluftmodus wird ein Bypass-Trennventil in dem zweiten Bypasskanal geöffnet. Sollte das Temperaturregelventil in Folge einer niedrigen Umgebungseinlasstemperatur des Kühlwassers und folglich einer verringerten Temperatur der den Wärmetauscher verlassenden Luft schließen, so ermöglichen die beiden Bypasskanäle in dem Atomisierungsluftmodus einen minimalen, schützenden Kühlwasserfluss durch den Wärmetauscher, um einen Wärmestau in dem Kühlwasser in dem Wärmetauscher zu verhindern, der den Wärmetauscher beschädigen und eine Stillsetzung der Turbine erfordern könnte. Die Blenden in den beiden Bypasskanälen sind folglich für das ungünstigste mögliche Szenario in dem Atomisierungsluftmodus dimensioniert. Folglich erfüllt das gestufte Doppelbypass-System die Leistungsanforderungen der Wärmeabführung von zwei verschiedenen Systembetriebsmodi, wobei nur ein einziger Wärmetauscher verwendet wird.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zur Steuerung der Temperatur der Verdichterausgangsluft geschaffen, die in einem Reinigungsmodus während des Gasbrennstoffbetriebs und in einem Atomisierungsluftmodus während des Flüssigbrennstoffbetriebs in einer Doppelbrennstoff-Gasturbine geliefert wird, wobei die Vorrichtung einen Wärmetauscher, um die Verdichterausgangsluft in eine Wärmeaustauschrelation mit einem Kühlmedium mit einer Einlasstemperatur in den Wärmetauscher zu versetzen, die niedriger als die Tempera tur der Verdichterausgangsluft ist, um der Verdichterausgangsluft Wärme zu entziehen, ein Ventil zur Steuerung der Strömung des Kühlmediums durch den Wärmetauscher, einen ersten und zweiten Bypass-Strömungskanal, die auf den gegenüberliegenden Seiten des Strömungssteuerventils parallel verbunden sind, wobei jeder Bypass-Strömungskanal eine eine vorbestimmte Strömung durch sie hindurch ermöglichende Blende aufweist, und ein Bypassventil in dem zweiten Strömungskanal enthält, wobei das Bypassventil in dem Atomisierungsluftmodus offen ist, wodurch eine Strömung von Kühlmedium durch den ersten und zweiten Bypass-Strömungskanal und die Blenden ermöglicht wird, und in dem Reinigungsmodus geschlossen ist, wodurch eine Strömung durch den zweiten Bypasskanal verhindert wird.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Steuerung der Temperatur der Verdichterausgangsluft in einer Doppelbrennstoff-Gasturbine geschaffen, die Gas- und Flüssigbrennstoffbetriebsarten aufweist, wobei das Verfahren die Schritte des Versetzens der Verdichterausgangsluft in eine Wärmeaustauschbeziehung mit einem Kühlmedium, das eine Einlasstemperatur in den Wärmetauscher aufweist, die niedriger als die Temperatur der Verdichterausgangsluft ist, des Steuerns der Strömung des Kühlmediums durch den Wärmetauscher zum Regeln der Temperatur der den Wärmetauscher verlassenden Verdichterausgangsluft, des Aufrechterhaltens einer minimalen Strömung von Kühlmedium durch den Wärmetauscher, wenn die Gasturbine in dem Flüssigbrennstoffmodus betrieben wird, und des Verringerns der Strömung von Kühlmedium durch den Wärmetauscher auf eine Strömung unterhalb der minimalen Strömung enthält, wenn die Gasturbine in dem Gasbrennstoffmodus betrieben wird.
  • Demgemäß versucht die vorliegende Erfindung, ein Regelungssystem für die Temperatur der Verdichterausgangsluft für eine Doppelbrennstoff-Gasturbine zu schaffen, das entweder in einem Atomisierungsluftmodus oder einem Reinigungsluftmodus betrieben wird, um die den Wärmetauscher verlassende Verdichterausgangsluft bei einer vorbestimmten Temperatur, z.B. etwa 107°C (225°F), zu halten, während es sich an starke Schwankungen der Einlasstemperatur des dem Wärmetauscher zugeführten Kühlmediums anpasst.
  • Die Erfindung wird nun im Wege eines Beispiels mit Bezug zu den Zeichnungen genauer beschrieben, in denen
  • 1 eine schematische Darstellung eines Steuerungssystems für die Temperatur der Verdichterausgangsluft nach dem Stand der Technik zeigt,
  • 2 eine schematische Darstellung eines Steuerungssystems für die Temperatur der Verdichterausgangsluft gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, das einen Parallelströmungs-Wärmetauscher und eine nicht verstärkte Reinigung bzw. Non-Boosted Purge verwendet,
  • 3 eine der 2 ähnliche Ansicht zeigt, bei der ein Gegenströmungs-Wärmetauscher und eine nicht verstärkte Reinigung verwendet werden, und
  • 4 eine der 2 ähnliche Ansicht zeigt, bei der ein Parallelströmungs-Wärmetauscher und eine verstärke Reinigung bzw. Boosted-Purge verwendet werden.
  • Mit Bezug auf das System nach dem Stand der Technik aus 1: Ein Wärmetauscher 10 ist schematisch dar gestellt, der jeweils Einlässe 12 und 14 für Verdichterausgangsluft und Kühlmedium, z.B. Wasser, für den Wärmeaustausch zwischen den beiden Medien aufweist, wodurch die Temperatur der Verdichterausgangsluft von näherungsweise 427°C (800°F) auf etwa 107°C (225°F) verringert werden kann. Um dies zu erreichen wird die Strömung des Kühlmediums durch den Wärmetauscher durch ein Temperaturregelventil 16 gesteuert, das auf die Temperatur der aus dem Wärmetauscher 10 austretenden Verdichterausgangsluft anspricht, wie es durch die gepunktete Linie 17 in 1 eingezeichnet ist. Das bedeutet, dass die Strömung des Kühlmittels entsprechend verstärkt oder verringert wird, wenn die Temperatur der den Wärmetauscher 10 verlassenden Luft über die gewünschte Temperatur hinaus ansteigt oder unter diese absinkt. Der Wärmetauscher 10 kann ein Parallelströmungs- oder ein Gegenströmungs-Wärmetauscher sein. In beiden Fällen wird die Temperatur der Verdichterausgangsluft bei einer vorbestimmten Temperatur an dem Ausgang des Wärmetauschers 10 gehalten, indem die Strömung des Kühlmediums, z.B. Wasser, durch den Wärmetauscher 10 gesteuert wird.
  • Bei diesem System nach dem Stand der Technik liegt ein Bypasskanal 18, der eine Bypassblende 20 in dem Kanal 18 aufweist, zu dem Ventil 16 parallel. Wenn die Einlasstemperatur des Kühlmediums niedriger als normal liegt, z.B. unter winterlichen Bedingungen, wenn Wasser mit Umgebungstemperatur als Kühlmedium verwendet wird, wird erkannt, dass die Strömung des Wassers durch den Wärmetauscher reduziert werden muss, um die gewünschte Temperatur der den Wärmetauscher verlassenden Luft einzuhalten, wodurch eine Überkühlung verhindert wird. Wenn die Wasserströmung jedoch zu stark reduziert wird, kann das Wasser in dem Wärmetauscher 10 sieden, was zu Schäden an dem Wärmetauscher und einer Stillsetzung der Turbine führen kann. Deshalb sind der Bypasskanal 18 und die Blende 20 um das Regelventil 16 herum vorgesehen, um eine schützende Mindestströmung sicherzustellen, wenn die Temperatur der den Wärmetauscher 10 verlassenden Verdichterausgangsluft zu niedrig wird und das Ventil 16 schließt.
  • Bei dem System nach dem Stand der Technik aus 1 fließt die austretende Luft durch einen Wasserabscheider 22 und einen Filter 24 und verzweigt sich auf zwei Kanäle 26 und 28. Der Kanal 26 enthält ein Atomisierungsluft/Reinigungsmodus-Ventil 30, während der Kanal 28 eine Reinigungsblende 32 aufweist. Die Kanäle 26 und 28 vereinigen sich auf den stromabwärtigen Seiten des Ventils 30 und der Blende 32. Die Ausgangsluft fließt dann zu einem Atomisierungsluftverdichter 34, dessen Auslass sich in zwei Kanäle 36 und 38 verzweigt. In einem Reinigungsmodusbetrieb ist das Atomisierungsluft/Reinigungsmodus-Ventil 30 geschlossen, und eine um etwa die Hälfte reduzierte Luftströmung fließt durch den Kanal 28 und die Reinigungsblende 32. An dem Auslass des Verdichters 34 wird die Luft verzweigt, um durch den Kanal 36 zu den Atomisierungsluftdüsen der Brenner (nicht gezeigt) zu fließen, und ein Reinigungsluftverteilerventil 40 liefert Reinigungsluft an Reinigungsluftverteiler (nicht gezeigt), um während des Gasbrennstoffbetriebs Reinigungsluft zu den Flüssigbrennstoff- und Wassereinspritzdüsen der Brenner fließen zu lassen. Umgekehrt ist das Atomisierungsluft/Reinigungsmodus-Ventil 30 während des Betriebs im Atomisierungsluftmodus offen, und das Reinigungsluftverteilerventil 40 ist geschlossen.
  • Es wird erkannt, dass die minimale akzeptable Wasserströmung durch den Wärmetauscher 10 bei niedrigen Kühlwas sereinlasstemperaturen eine starke Überkühlung der aus dem Wärmetauscher austretenden Verdichterausgangsluft hervorrufen kann, wenn in dem Reinigungsmodus gearbeitet wird. Dies ist eine Folge der verringerten Luftströmung durch den Wärmetauscher während des Reinigungsmodusbetriebs, wobei die an das Kühlmedium abgeführte Wärmemenge wesentlich geringer ist, z.B. etwa die Hälfte der Wärmeabführung in dem Atomisierungsluftmodus.
  • Mit Bezug auf 2: Es ist ein Temperatursteuerungssystem zur Steuerung der Temperatur der den Wärmetauscher verlassenden Verdichterausgangsluft dargestellt, das abgestufte Doppelbypasskanäle verwendet, die die Funktionsanforderungen sowohl der Atomisierungsluft- als auch der Reinigungsmodusbetriebsbedingungen erfüllen, wobei ein einziger Wärmetauscher verwendet wird. Mit Bezug auf 2: Es wird ein Wärmetauscher 50 geschaffen, der einen Verdichterausgangslufteinlass 52, einen Kühlmediumeinlass 54, z.B. für Wasser, und einen Verdichterausgangsluftauslass 56 aus dem Wärmetauscher 50 aufweist. Die Strömung des Kühlmediums, z.B. Wasser, durch den Wärmetauscher 50 wird durch ein Temperaturregelventil 58 gesteuert, das auf die Temperatur der den Wärmetauscher 50 verlassenden Verdichterausgangsluft anspricht, wie es durch die gepunktete Linie 60 eingezeichnet ist. In dem in 2 dargestellten System wird ein Parallelströmungs-Wärmetauscher geschaffen, bei dem das Temperaturregelventil 58 auf der stromabwärtigen Seite des Wärmetauschers 50 in der Ausgangsleitung 62 liegt. Durch Regelung der Wasserströmung durch den Wärmetauscher 50 entsprechend der Temperatur der den Wärmetauscher 50 verlassenden Verdichterausgangsluft kann die Lufttemperatur unter normalen Betriebsbedingungen bei näherungsweise 107°C (225°F) gehalten werden. Wenn die Einlasstemperatur des Kühlmediums jedoch niedrig ist, z.B. wenn unter winterlichen Bedingungen Wasser als Kühlmedium verwendet wird, verringert das Regelventil 58 die Wasserströmung und wird letztendlich schließen, wenn die von der Verdichterausgangsluft in dem Wärmetauscher abgegebene Wärme die zur Einhaltung der Luftausgangstemperatur des Wärmetauschers von 107°C (225°F) erforderliche Wärmeabgabe überschreitet. Um das Problem einer Unfähigkeit zur ausreichenden Verringerung der Wasserströmung bei niedrigen Wassereinlasstemperaturen in den Wärmetauscher zu lösen, wenn das System in dem Reinigungsmodus betrieben wird, sieht die vorliegende Erfindung ein Paar von Bypasskanälen 64 und 66 vor. Der erste Bypasskanal 64 weist eine Bypassblende 68 auf und steht mit der Kühlmediumausgangsleitung 62 und einer Kühlmediumauslassleitung 70 auf der gegenüberliegenden Seite des Ventils 58 in Verbindung. Der Kanal 66 enthält eine Bypassblende 72 und ein Bypass-Trennventil 74 und steht mit der Kühlmediumausgangsleitung 62 und der Kühlmediumauslassleitung 70 auch auf gegenüberliegenden Seite des Ventils 58 in Verbindung.
  • Von dem Wärmetauscher 50 aus stromabwärts ist ein Filter 76 und optional ein Wasserabscheider wie in dem konventionellen System aus 1 vorgesehen. Die bei niedrigen Extremwerten der Wassertemperatur erzeugte minimierte Menge von Kondenswasser könnte durch einen kontinuierlichen Abblasvorgang bzw. eine Abblaseinrichtung 77 aus dem System ausgeblasen werden. Von dem Filter 76 aus stromabwärts verzweigt sich die Luftleitung 78 in Strömungen durch den Kanal 81 zu einem Atomisierungsluftverdichter 80 und in einen Kanal 82, der ein Atomisierungsluft/Reinigungsmodus-Bypassventil 84 enthält. Von dem Ventil 84 aus stromabwärts verzweigt sich der Kanal 82, um über die Leitung 86 an den Atomisierungsluftverteiler (nicht gezeigt) durch die Leitung 88 Luft zu liefern und über einen Kanal 90 und ein Reinigungsluftverteilerventil 92 Luft an Reinigungsluftverteiler (ebenfalls nicht gezeigt) zu liefern. Ein Rückschlagventil ist zwischen der Verbindung der Linien 86 und 88 und dem Verdichter 80 angeordnet, um eine Rückströmung zu dem Verdichter zu verhindern.
  • Jetzt mit Bezug auf 3: Es ist ein System ähnlich zu dem aus 2 dargestellt, wobei ein Unterschied in der Verwendung eines Gegenströmungs-Wärmetauschers anstelle eines Parallelströmungs-Wärmetauschers wie in 2 besteht, wobei ein weiterer Unterschied in der optionalen Verwendung eines Wasserabscheiders wie in 1 anstelle des Filters in 2 besteht. Die spezielle Entziehungsmöglichkeit des Wasserabscheiders ist mit derjenigen des Filters in dem Betriebsströmungsbereich des Systems vergleichbar. In 3 werden für gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen wie in 2 verwendet, wobei an diese ein kleines "a" angehängt wird. Demgemäß wird, wie in 3 dargestellt, ein Gegenströmungs-Wärmetauscher 10a mit einem Verdichterausgangslufteinlass 12a und einem Kühlmediumeinlass 14a, z.B. für Wasser, geschaffen. Die Strömung des Kühlmediums durch den Wärmetauscher 10a wird von einem Temperaturregelventil 58a gesteuert, das auf die Temperatur der aus dem Wärmetauscher 10a austretenden Verdichterausgangsluft anspricht, wie es durch die gepunktete Linie 17a eingezeichnet ist. Wie in der früheren Ausführungsform werden ein erster und ein zweiter Bypasskanal 64a und 66a parallel auf gegenüberliegenden Seiten des Temperaturregelventils 16a geschaffen. Die Kanäle 64a und 66a enthalten jeweils Blenden 68a und 72a, wobei der Kanal 66a auch ein Bypass-Trennventil 74a enthält. Die Bypasskanäle 64a und 66a sind mit der Kühlmediumauslassleitung 70a verbunden. Ein Wasserabscheider 79 ist in der Leitung 56a angeordnet. Die Luftleitung 78a verzweigt sich in die Kanäle 81a und 82a, die den Verdichter 80a bzw. das Atomisierungsluft/Reinigungsmodus-Bypassventil 84a enthalten. Der Kanal 82a verzweigt sich, um über die Leitung 86a und durch die Leitung 88a dem Atomisierungsluftverteiler (nicht gezeigt) Luft zuzuführen und über einen Kanal 90a und ein Reinigungsluftverteilerventil 92a Reinigungsluftverteilern (ebenfalls nicht gezeigt) Luft zuzuführen. Ein Rückschlagventil 94a ist zwischen der Verbindung der Leitungen 86a und 88a und dem Verdichter 80a angeordnet.
  • Während des Atomisierungsluftmodusbetriebs und des Betriebs der Turbine unter Verwendung von Flüssigbrennstoff sind das Atomisierungsluft-Bypassventil 84 (84a) und das Reinigungsluftverteilerventil 92 (92a) geschlossen, um die volle Luftströmung und die volle Wärmeabführung in dem Wärmetauscher 50 (50a) herzustellen. Das Ventil 74 (74a) wird auch geöffnet, um eine volle oder kombinierte Strömung von Bypasswasser durch die beiden Bypasskanäle 64a und 66a in dem Fall zu ermöglichen, dass die Umgebungstemperatur des Kühlmediums sehr niedrig ist, was eine Überkühlung der Verdichterausgangsluft und ein Schließen des Temperaturregelventils 58 (58a) hervorruft. Das Paar von Bypasskanälen 64 (64a) und 66 (66a) ist demgemäß dazu ausgelegt, während des Atomisierungsluftbetriebsmodus eine minimale Wasserströmung durch den Wärmetauscher aufrecht zu erhalten, falls das Ventil 58 (58a) schließen sollte, um Schäden an dem Wärmetauscher zu verhindern. Während dieses Flüssigbrennstoffbetriebs wird die Atomisierungsluft der Flüssigbrennstoffdüse zum Atomisieren des Flüssigbrennstoffs unter hohem Druck zugeführt.
  • In dem Reinigungsmodus sind das Bypassventil 84 (84a) und das Reinigungsluftverteilerventil 92 (92a) geöffnet. Wenn das Ventil 84 (84a) offen ist, schließt das Ventil 74 (74a), wodurch die Bypassströmung des Kühlmediums auf den Kanal 64 (64a) beschränkt wird, wenn das Temperaturregelventil 58 (58a) schließt. Die Blende 68 (68a) in dem Kanal 64 (64a) ist für den Betrieb in dem Reinigungsmodus bemessen. Folglich wird während des Reinigungsluftbetriebs eine gegenüber der minimalen Wasserströmung, die für den Betrieb in dem Atomisierungsluftmodus erforderlich ist, weiter verringerte Wasserströmung bereitgestellt. Während des Gasbrennstoffbetriebs der Turbine in dem Reinigungsluftmodus wird die Reinigungsluft unter verringertem Druck den Reinigungsluftverteilern zugeführt, welche die Reinigungsluft als nächstes den Wassereinspritz-, Atomisierungsluft- und Flüssigbrennstoffdüsen zuführen.
  • Mit Bezug auf 4: Es ist ein System ähnlich zu dem in 3 dargestellt, wobei ein Unterschied in der Verwendung einer verstärkten Reinigung wie in 1 anstelle der nicht verstärkten Reinigung wie in den 2 und 3 besteht. In 4 werden für gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen wie in den vorhergehenden Ausführungsformen verwendet, wobei an diese ein kleines "b" angehängt wird. Folglich fließt die den Filter 76b verlassende Luft während des Atomisierungsluftmodusbetriebs mit der Flüssigbrennstoff verwendenden Turbine durch das offene Atomisierungsluft/Reinigungsmodus-Ventil 30b, das zu der Blende 32b parallel ist, zu dem Atomisierungsluftverdichter 34b und über die Leitung 36b zu dem Atomisierungsluftverteiler, wobei das Reinigungsluftverteilerventil 40b geschlossen ist. In dem verstärkten Reinigungsmodus ist das Atomisierungsluft/Reinigungsmodusventil 30b geschlossen, und eine verringer te Luftströmung fließt durch den Kanal 28b und die Blende 32b zu dem Atomisierungsluftverdichter 34b, um durch den Kanal 36b zu der Atomisierungsluftdüse der Brenner und durch das Reinigungsluftverteilerventil 40b und die Leitung 38b zu den Reinigungsluftverteilern zu fließen.
  • Auf diese Weise gelingt unter Verwendung eines einzigen Wärmetauschers eine Anpassung an die verschiedenen Funktionsanforderungen für den Atomisierungsluft- und Reinigungsbetriebsmodus, die verschiedene Wärmeabgaben in dem Wärmetauscher mit sich bringen.

Claims (10)

  1. Einrichtung zum Steuern der Temperatur von Verdichterausgangsluft, die in einem Reinigungsmodus während eines Gasbrennstoffbetriebs und in einem Atomisierungsluftmodus während eines Flüssigbrennstoffbetriebs in einer Doppelbrennstoff-Gasturbine zugeführt wird, enthaltend: einen Wärmetauscher (50), um die Verdichterausgangsluft in Wärmeaustauschrelation mit einem Kühlmedium bei einer Einlasstemperatur zum Wärmetauscher (50) anzuordnen, die niedriger als eine Temperatur der Verdichterausgangsluft ist, um der Verdichterausgangsluft Wärme zu entziehen, ein Ventil (58) zum Steuern der Strömung des Kühlmediums durch den Wärmetauscher (50), wobei die Einrichtung gekennzeichnet ist durch: erste und zweite Bypass-Strömungskanäle (64, 66), die auf gegenüber liegenden Seiten des Strömungssteuerventils (58) parallel verbunden sind, wobei jeder Bypass-Strömungskanal eine Blende (68, 72) aufweist, die eine vorbestimmte Strömung durch die Blende ermöglicht, ein Bypass-Ventil (74) in dem zweiten Bypass-Strömungskanal (66), wobei das Bypass-Ventil (74) in dem Atomisierungsluftmodus geöffnet ist und eine Strömung des Kühlmediums durch die ersten und zweiten Bypass-Strömungskanäle (64, 66) und die Blenden ermöglicht und in dem Reinigungsmodus geschlossen ist und eine Strömung durch den zweiten Bypass-Kanal (66) verhindert.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei der Wärmetauscher (50) ein Parallelströmungs-Wärmetauscher ist.
  3. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei der Wärmetauscher (50) ein Gegenströmungs-Wärmetauscher ist.
  4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei das Strömungs-Steuerventil (58) auf die Temperatur der Verdichterausgangsluft anspricht, die den Wärmetauscher (50) verlässt.
  5. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, enthaltend einen Luftverdichter (80) und ein Atomisierungsluft/Reinigungsmodus-Bypassventil (84), das mit der den Wärmetauscher (50) verlassenden Ausgangsluft parallel verbunden ist, wobei das Atomisierungsluft/Reinigungsmodus-Bypassventil (84) geöffnet ist, um den Gasturbinenbrennern während des Gasbrennstoffbetriebs Reinigungsluft zuzuführen.
  6. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, enthaltend ein Atomisierungsluft/Reinigungsmodusventil (30b) und eine Reinigungssblende (32b), die mit der den Wärmetauscher (50) verlassenden Luft parallel verbunden ist, wobei die parallel verbundenen Atomisierungsluft/Reinigungsmodusventil (30b) und die Reinigungsblende (32b) auf ihrer stromabwärtigen Seite mit einem Luftverdichter (34b) in Reihe verbunden sind, wobei das Atomisierungsluft/Reinigungsmodusventil (30b) geschlossen ist, um verstärkte reduzierte Reinigungsluftströmung über die Reinigungsblende (53b) während des Gasbrennstoffbetriebs zu liefern.
  7. Verfahren zum Steuern der Temperatur von Verdichterausgangsluft in einer Doppelbrennstoff-Gasturbine, die Gas- und Flüssigbrennstoff-Betriebsarten aufweist, enthaltend die Schritte: Leiten der Verdichterausgangsluft zu einem Wärmetauscher in Wärmeaustauschrelation mit einem Kühlmedium bei einer Einlasstemperatur zum Wärmetauscher, die niedriger als die Temperatur der Verdichterausgangsluft ist, Steuern der Strömung des Kühlmediums durch den Wärmetauscher, um die Temperatur der den Wärmetauscher verlassenden Verdichterausgangsluft zu regeln, Aufrechterhalten einer minimalen Strömung des Kühlmediums durch den Wärmetauscher, wenn die Gasturbine in dem Flüssigbrennstoffmodus betrieben wird, und Reduzieren der Strömung des Kühlmediums durch den Wärmetauscher auf eine Strömung unter der minimalen Strömung, wenn die Gasturbine in dem Gasbrennstoffmodus arbeitet.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei der Steuerschritt enthält, dass ein Strömungsregelventil als Antwort auf die Temperatur der den Wärmetauscher verlassenden Verdichterausgangsluft eingestellt wird, um die Strömung des Kühlmediums durch den Wärmetauscher zu steuern, der Aufrechterhaltungsschritt enthält, dass Kühlmedium durch den Wärmetauscher durch einen Bypasskanal geleitet wird, der im Bypass um das Ventil herumführt, um die minimale Strömung durch den Wärmetauscher aufrechtzuerhalten, wenn das Ventil geschlossen ist, und der Reduzierungsschritt enthält, dass der Bypass-Strömungskanal teilweise geschlossen wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, wobei zwei Bypasskanäle vorgesehen werden, wobei einer der Bypasskanäle ein Bypass-Trennventil aufweist, wobei der Aufrechterhaltungsschritt enthält, dass das Bypass-Trennventil offen ist für eine Strömung des Kühlmediums durch beide Bypasskanäle, um die minimale Strömung des Kühlmediums aufrechtzuerhalten.
  10. Verfahren nach Anspruch 7, 8 oder 9, wobei der Steuerschritt enthält, dass ein Strömungsregelventil als Antwort auf die Temperatur der den Wärmetauscher verlassenden Verdichterausgangsluft eingestellt wird, um die Strömung des Kühlmediums durch den Wärmetauscher zu steuern und einen Gegenströmungs-Wärmetauscher zu bilden.
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