-
Diese
Erfindung bezieht sich auf eine Trommelwaschmaschine, die mit einem
Trübungssensor versehen
ist, der die Trübung
einer Waschflüssigkeit in
einer äußeren oder
Wasserwanne zur Bestimmung eines Verschmutzungsgrades der Wäsche oder
für andere
Zwecke detektiert.
-
Konventionelle
automatische Waschmaschinen des Top-Lader-Typs wurden mit einem
Trübungssensor,
der die Trübheit
einer Waschflüssigkeit detektiert,
versehen. Beispielsweise offenbart das US Patent Nr. 5,373,714 von
Masatsugu Wada eine Kontrolleinrichtung für eine automatische Waschmaschine
des Top-Lader-Typs, die mit meinem Trübungssensor versehen ist, der
ein lichtemittierendes Element sowie ein lichtdetektierendes Element
umfasst. Der Trübungssensor
ist dabei in einem Drainageloch angeordnet, durch das die Waschflüssigkeit aus
einer wasseraufnehmenden Wanne ausgestoßen wird. Der Trübungssensor
detektiert die Trübung der
Waschflüssigkeit,
die zwischen einer Licht emittierenden Oberfläche und einer Licht detektierenden Oberfläche hindurchfließt. Der
Waschbetrieb wird auf Basis der Ergebnisse der Detektion durch den
Trübungssensor
geregelt. Beispielsweise werden die Ergebnisse der Detektion durch
den Trübungssensor dazu
verwendet, einen Verschmutzungsgrad der Wäsche festzustellen. Eine Zeitdauer
des Waschschritts wird auf Basis des ermittelten Verschmutzungsgrades
geregelt.
-
Das
Vorsehen des Trübungssensors
wurde letztlich auch für
Trommelwaschmaschinen vorgeschlagen. Die Trommelwaschmaschinen umfassen eine
Wasserwanne, die eine vordere Öffnung
aufweist sowie eine trommelgleiche rotierende Wanne, die rotierend
in der Wasserwanne befestigt ist und eine vordere Wand mit einer Öffnung sowie
eine umfängliche
Wand mit einer Vielzahl von Durchtrittslöchern aufweist. Die Trommelwaschmaschine
wird üblicherweise
so geregelt, dass sie einen automatischen Waschgang ausführt, in
dem das Waschen, eine zwischenzeitliche Dehydrierung, ein Spülen, sowie
ein schließlicher
Dehydrationsschritt nacheinander automatisch durchgeführt werden.
-
Die
am 16. April 1986 veröffentlichte EP-A-0178031
offenbart eine Trommelwaschmaschine, die einen Trübungssensor
umfasst, der an einem unteren Abschnitt einer Wasserwanne befestigt
ist.
-
In
den automatischen Waschmaschinen des Top-Lader-Typs ist die Waschflüssigkeit
in dem Drainageloch mit Ausnahme des Drainagebetriebs im Wesentlichen
klar. Jedoch neigen der Wasserstand, die Waschmittelkomponente etc.
leicht dazu, während
der Drainage an den Licht emittierenden und detektierenden Oberflächen des
Trübungssensors
anzuhaften, woraufhin die Detektionsgenauigkeit reduziert wird.
Dementsprechend ist es schwierig, diese Anordnung des Trübungssensors
in einer Top-Lader-Waschmaschine ebenso in einer Trommelwaschmaschine
einzusetzen.
-
Daher
ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Trommelwaschmaschine
zur Verfügung zu
stellen, bei der die Trübung
der Waschflüssigkeit mittels
des Trübungssensors
detektiert wird, der das Licht emittierende und detektierende Element
umfasst, und bei dem der Waschbetrieb auf Basis der Ergebnisse der
Detektion durch den Trübungssensor geregelt
wird und eine Reduzierung in der Detektionsgenauigkeit des Trübungssensors
verhindert werden kann.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt eine Trommelwaschmaschine zur Verfügung, die
ein äußeres Gehäuse, eine
in dem äußeren Gehäuse derart
vorgesehene Wasserwanne, dass sie nach hinten unten geneigt ist
und eine rückwärtige Wand
aufweist, eine im Wesentlichen trommelgleiche rotierende Wanne, die
drehbar in der Wasserwanne befestigt ist und eine Rückwand aufweist, einen
Trübungssensor,
der die Trübung
einer Waschflüssigkeit
in der Wasserwanne detektiert und ein Licht emittierendes Element sowie
ein Licht detektierendes Element, das so angeordnet ist, dass es
dem Licht emittierenden Element gegenüber angeordnet ist, umfasst,
wobei der Trübungssensor
an einem Teil einer unteren inneren Oberfläche der Rückwand der Wasserwanne angeordnet
ist, wobei dieser Teil der Rückwand
der rotierenden Wanne gegenüberliegt.
-
Gemäß des oben
beschriebenen Aufbaus umfasst der Trübungssensor das Licht emittierende Element
sowie das Licht detektierende Element. Infolgedessen kann eine Kostenreduzierung
sowie eine Vereinfachung des Aufbaus erzielt werden. Des Weiteren
ist der Trübungssensor
an der unteren Innenoberfläche
der Rückwand
der Wasserwanne derart angeordnet, dass die Licht emittierende Oberfläche sowie
die Licht detektierende Oberfläche
in der Waschflüssigkeit
in der Wasserwanne angeordnet sind. Dies bedeutet, da der Trübungssensor
direkt die Trübung
der Waschflüssigkeit
in der Wasserwanne detektiert, dass die Trübung zuverlässig und genau detektiert werden
kann. Zusätzlich
ist, da die Waschflüssigkeit
zwischen dem Licht emittierenden Element sowie dem Licht detektierenden
Element bei Rotation der rotierenden Wanne fließt, eine Menge des Wasserstands,
der Waschmittelkomponente etc., die an den Licht emittierenden und
detektierenden Oberflächen
anhaftet, reduziert und daher kann dementsprechend eine Reduktion
der Detektionsgenauigkeit verhindert werden.
-
Bei
dem oben beschriebenen Aufbau ist der Trübungssensor 1 so angeordnet,
dass er der rückwärtigen Wand
der rotierenden Wanne gegenüberliegt.
Während
der Rotation der rotierenden Wanne wird ein Wasserfluss in einem
Raum zwischen den rückwärtigen Wänden der
Wasserwanne und der rotierenden Wanne erzeugt. Insbesondere wird
ein Wasserfluss in dem Raum erzeugt, wo die rückwärtigen Wände der Wasserwanne sowie der
rotierenden Wanne einander gegenüberstehen.
Dieser Wasserfluss weist eine höhere
Fließgeschwindigkeit
auf als ein in einem Raum erzeugter Wasserfluss, der zwischen der
inneren Oberfläche
der rückwärtigen Wand
der Wasserwanne sowie dem Umfang der rückwärtigen Wand der rotierenden
Wanne definiert ist. Infolgedessen kann, da der Wasserstand sowie die
Waschmittelkomponente, die an den Licht emittierenden und detektierenden
Oberflächen
von dem Wasserfluss weggewaschen werden, dementsprechend die Reduzierung
der Detektionsgenauigkeit des Trübungssensors
weiter verhindert werden. In einer bevorzugten Form ist die untere
Innenoberfläche der
Rückwand
der Wasserwanne mit einem hohlen Vorsprung nach außen ausgeformt,
in dem der Trübungssensor
angeordnet ist. Infolgedessen kann eine Erhöhung der Distanz zwischen den
rückwärtigen Wänden der
Wasserwanne sowie der rotierenden Wanne verhindert werden.
-
In
einer anderen bevorzugten Form weist das äußere Gehäuse eine Rückwand mit einem dadurch hindurch
verlaufenden Inspektionsloch auf, so dass es mit dem Trübungssensor
korrespondiert, und an dem eine Klappe befestigt ist, so dass das
Inspektionsloch geöffnet
und verschlossen werden kann, und wobei der Trübungssensor entfernbar durch
das Inspektionsloch an der Rückwand
der Wasserwanne angebracht werden kann. Infolgedessen kann der Trübungssensor
leicht inspiziert und repariert werden.
-
In
einer weiteren bevorzugten Form ist der Trübungssensor an der Rückwand der
Wasserwanne derart platziert, dass er umfänglich von einem untersten
Abschnitt der Rückwand
der Wasserwanne entfernt ist, und wobei der Trübungssensor einen Detektierbetrieb
dann ausführt,
wenn die rotierende Wanne in der Richtung der Verschiebung des Trübungssensors
gedreht wird. Aufgrund der Rotation der rotierenden Wanne wird die
Waschflüssigkeit
in der Waschwanne dazu gebracht, zentrifugal in Rotationsrichtung
der rotierenden Wanne derart anzusteigen, dass das Wasserniveau
an der Seite in der Wasserwanne gegenüber der Richtung der Rotation
der rotierenden Wanne absinkt und eine Menge an Blasen ansteigt. Infolgedessen
kann die Trübung
der Waschflüssigkeit
genau und sicher detektiert werden.
-
Die
Erfindung wird nunmehr nur beispielhaft mit Bezug auf die beiliegenden
Zeichnungen beschrieben, in denen:
-
1 einen
Längsseitenschnitt
einer Trommelwaschmaschine gemäß einer
Ausführungsform in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung ist;
-
2 eine
rückwärtige Ansicht
der Trommelwaschmaschine mit einer Rückabdeckung, die von dem äußeren Gehäuse entfernt
ist;
-
3 eine
Querschnittsansicht, die entlang der Linie 3-3 aus 2 genommen
ist, welche den Trübungssensor
zeigt;
-
4 eine
transversal geschnittene Draufsicht auf den Trübungssensor;
-
5 eine
Perspektivansicht des Trübungssensors;
und
-
6 eine
rückwärtige Ansicht
des Trübungssensors.
-
Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nunmehr mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen
beschrieben. In der Ausführungsform ist
die Erfindung an einer Trommelwaschmaschine mit einer Trockenfunktion
angebracht. Mit Bezug auf die 1 und 2 ist
die Gesamtkonstruktion der Waschmaschine gezeigt. Die Waschmaschine
umfasst ein rechtwinkliges kastenförmiges äußeres Gehäuse 1 sowie eine im
Wesentlichen trommelförmige Wasserwanne 2,
die in dem Gehäuse
derart vorgesehen ist, dass sie rückwärtig nach unten geneigt ist. Wasserwanne 2 umfasst
eine umfängliche
Wand 2a, eine Vorderwand 2b sowie eine rückwärtige Wand 2c.
Die Wasserwanne 2 ist von zwei Paaren elastischer Abstützmechanismen 3 abgestützt. Eine
im Wesentlichen trommelähnliche
rotierende Wanne 4 ist drehbar in der Wasserwanne 2 befestigt.
Die rotierende Wanne 4 ist im Wesentlichen unter dem gleichen
Neigungswinkel nach unten rückwärtig geneigt, wie
die Wasserwanne 2. Die rotierende Wanne 4 umfasst
eine umfängliche
Wand 4a, eine Vorderwand 4b sowie eine rückwärtige Wand 4c.
Die Umfangswand 4a weist eine Vielzahl von Durchtrittslöchern 4d auf, durch
die Luft und Waschflüssigkeit
zu fließen
bewirkt werden. Dementsprechend dient die rotierende Wanne 4 als
Waschwanne, Dehydrationswanne und Trockenwanne.
-
Eine
Vorderwand 1a des Gehäuses 1 und
die Vorderwände 2b und 4b der
Wannen 2 und 4 weisen Öffnungen 5, 6 und 7 auf.
Die Öffnungen 5 und 6 sind wasserdicht
miteinander durch Balge 8, die aus einem elastischem Material
erzeugt sind, verbunden. Eine Tür 9 ist
an der Vorderwand 1a des Gehäuses 1 derart befestigt,
dass sie die Öffnung 5 schließt und öffnet. Ein
elektrischer Motor 12 eines Typs mit äußerem Rotor ist an einem im
Wesentlichen zentralen Abschnitt der Rückwand 2c der Wasserwanne 2 befestigt.
Insbesondere ist ein Lagergehäuse 11 an
einem im Wesentlichen zentralen Abschnitt der Rückwand 2c der Wasserwanne 2 befestigt.
Eine rotierende Welle 10 ist des Weiteren drehbar an einer
Lagerung 11a an dem Lagergehäuse 11 befestigt.
Der Motor 12 beinhaltet einen Stator 12a, der
an einem äußeren Umfang
des Lagergehäuses 11 fixiert
ist. Die Rotationswelle 10 weist eine Vorderseite auf,
die sich durch ein (nicht gezeigtes) Loch an der rückwärtigen Wand 2c der
Wasserwanne 2 erstreckt, um an einem zentralen Abschnitt
der Rückwand 4c der
rotierenden Wanne 4 fixiert zu werden. Die Welle 10 weist
des Weiteren ein rückwärtiges Ende
auf, an dem ein Rotor 12b des Motors 12 befestigt
ist. Somit wird die rotierende Wanne 4 direkt durch den
Motor 12 angetrieben. Die Wasserwanne 2 weist
einen integral an dem untersten Bereich der umfänglichen Wand 2a nach außen hervorstehenden
konvexen Abschnitt auf. Ein Heizelement 13 ist in dem konvexen
Abschnitt 2d vorgesehen, um die Waschflüssigkeit zu erhitzen. Der konvexe
Abschnitt 2d weist ein in dem rückwärtigen Boden davon ausgeformtes
Drainageloch 14 auf. Ein Drainageventil 15 sowie
eine Drainageröhre 16 sind
mit dem Drainageloch 14 verbunden. Die Drainageröhre 16 ist
in 2 nicht gezeigt. Ein Trockner 17 ist
oberhalb der rückwärtigen Wand 2c, der oberen
und höheren
Vorderwand der Wasserwanne 2 befestigt. Der Trockner 17 ist
zum Trocknen der Wäsche
in der rotierenden Wanne 4 vorgesehen. Insbesondere umfasst
der Trockner 17 einen Entfeuchter 18, der an der
Rückwand 2c der
Wasserwanne 2 befestigt ist. Der Entfeuchter 18 beinhaltet eine
Führung 18a,
die an der Rückwand 2c der
Wasserwanne 2 befestigt ist. Dir Rückwand 2c beinhaltet einen
mit einem unteren Bereich der Führung 18a korrespondierenden
Abschnitt. Ein Luftloch 2e, welches ebenso als Wasserauslass
dient ist in dem Abschnitt der Rückwand 2c ausgeformt.
Ein Wassereinlass 18b ist in einer oberen Seite der Führung 18 ausgeformt.
-
Ein
Ventilator 19 ist an einem rückwärtigen Abschnitt des oberen
Bereichs der Wasserwanne 2 befestigt. Der Ventilator 19 umfasst
ein Gehäuse 19a, ein
Zentrifugal-Ventilator 19b sowie einen Ventilatormotor 19c,
der an einer äußeren Wand
des Gehäuses 19a fixiert
ist, um den Zentrifugal-Ventilator 19b anzutreiben. Ein
oberes Ende der Führung 18a des Entfeuchters 18 wirkt
mit einer Einlassseite des Gehäuses 19a zusammen.
Des Weiteren ist ein Erhitzer 20 an einem vorderen Abschnitt
der Oberseite der Wasserwanne 2 befestigt. Der Erhitzer 20 umfasst eine
Führung 21a sowie
ein Heizelement 21b, welches in der Führung angeordnet ist. Die Führung 21a weist
ein rückwärtiges Ende
auf, welches mit einer Auslassseite des Gehäuses 19a des Ventilators 19 verbunden
ist. Die Wasserwanne 2 weist einen Heißluft-Auslass 6a,
der in dem Umfang des Lochs 6 ausgeformt ist. Die Führung 21a weist
ein vorderes Ende auf, welches mit dem Heißluft-Auslass 6a verbunden ist.
Der Entfeuchter 18, der Ventilator 19 sowie der Erhitzer 20 bilden
den Trockner 17.
-
Ein
Wasser-Zufuhrventil 22 ist in einem oberen rückwärtigen Inneren
des Gehäuses 1 befestigt. Ein
Wasser-Zufuhrkessel 24 ist in einem oberen vorderen Inneren
des Gehäuses 1 befestigt.
Der Kessel 24 ist mit einem (nicht gezeigten) Waschmittelverteiler
etc. versehen. Das Wasserzufuhrventil 22 weist einen Wassereinlass
sowie zwei Wasserauslässe auf,
obwohl keiner davon gezeigt ist. Der Wassereinlass ist mit einem
Wasserrohr verbunden. Eine der Wasserauslässe ist über eine Röhre 23a mit dem Kessel 24 verbunden.
Der andere Wasserauslass ist über
eine Röhre 23b mit
einem Wassereinlass 18b des Entfeuchters 18 verbunden.
-
Der
Wasserauslass des Wasserzufuhrventils 22 ist mit der Röhre 23a verbunden
und in einem Wasch- und Spülschritt
des Waschbetriebs derart geöffnet,
dass das Wasser über
den Kessel 24 in die Wasserwanne 2 zugeführt wird.
Auf der anderen Seite ist der Wasserauslass des Ventils 22 mit
der Röhre 23b verbunden
und bei einem Trockenbetrieb derart geöffnet, dass eine vorab bestimmte
kleine Menge an Wasser über
den Wassereinlass 18b in die Führung 18a zugeführt wird.
Des Weiteren wird der Trockner 17 mit dem Trockenbetrieb
angetrieben. Insbesondere wird der Ventilatormotor 19c des
Ventilators 19 angetrieben, um den Zentrifugal-Ventilator 19b zu
drehen, und das Heizelement 21b des Erhitzers 20 wird mit
Energie versorgt, um Wärme
zu erzeugen. Feuchte Luft in der rotierenden Wanne 4 wird
dann durch die Löcher 4d und
das Luftloch 2e in die Führung 18 des Entfeuchters 18 durchgesogen.
Die abgezogene Luft wird dann dazu gebracht durch das Gehäuse 19a und
die Führung 21a hindurchzufließen, um
durch den Heißluft-Auslass 6a in
die rotierende Wanne 4 und dementsprechend in die Wasserwanne 2 hinein
zurückgeführt zu werden.
Als Ergebnis dieser vorab genannten Zirkulation bleibt die Luft in
der rotierenden Wanne 4 heiß und mittels Wärmetauschung
entfeuchtet, woraufhin die Wäsche
in der rotierenden Wanne 4 getrocknet wird.
-
Mit
Bezug auf 2 ist ein Trübungssensor 25 an
der unteren Innenoberfläche
der rückwärtigen Wand 2c der
Wasserwanne 2 zum detektieren der Trübung einer Waschflüssigkeit
in der Wasserwanne 2 vorgesehen. Der Trübungssensor 25 ist
so platziert, dass er in Umfangsrichtung relativ zum untersten Abschnitt
der rückwärtigen Wand 2c der
Wasserwanne 2 verschoben wird, oder spezieller, in der Richtung
des Pfeils A aus 2. Der Trübungssensor 25 umfasst
einen Fotosensor des Licht-Transmittierungs-Typs. Mit Bezug auf
die 3 bis 6 beinhaltet der Trübungssensor 25 ein
Gehäuse 26,
das aus einem lichtdurchlässigen
Material erzeugt ist, beispielsweise einem transparenten Plastikmaterial. Das
Gehäuse 26 beinhaltet
eine gehäuseaufnehmende
Sektion 26a sowie zwei elementaufnehmende Sektionen 26b und 26c,
die sich von der Vorderseite der den Körper aufnehmenden Sektion so
erstrecken, dass sie voneinander entfernt sich gegenüberstehen.
Die den Körper
aufnehmende Sektion 26a weist ein offenes rückwärtiges Ende
auf. Ein Flansch 26e ist entlang des äußeren Umfangs des rückwärtigen Endes
ausgeformt. Der Flansch 26e weist eine die Dichtung aufnehmende
Sektion 26d auf.
-
Eine
Platine 27 ist in die den Körper aufnehmende Sektion 26a eingeschraubt.
Eine Elementabstützung 28 weist
zwei Element-Befestigungsabschnitte 28a und 28b auf
und ist an der Platine 27 angeschraubt. Die Element-Befestigungsabschnitte 28a und 28b sind
in den elementaufnehmenden Sektionen 26b und 26c angeordnet,
wobei der andere Abschnitt der Elementabstützung 28 in der körperaufnehmenden
Sektion 26a angeordnet ist. Die Element-Befestigungsabschnitte 28a und 28b weisen
jeweils Löcher 28c und 28d auf,
die sich in der Richtung erstrecken, in der die Element-Befestigungsabschnitte
einander gegenüberstehen.
Ein lichtemittierendes Element 29, welches beispielsweise
eine lichtemittierende Diode umfasst, ist in dem Loch 28c angeordnet.
Ein lichtdetektierendes Element 30, welches beispielsweise
einen Fototransistor umfasst, ist in dem Loch 28d angeordnet.
Dementsprechend sind die lichtemittierenden und detektierenden Element 29 und 30 voneinander
entfernt und gegenüberliegend
angeordnet. Gegenüberliegende
Oberflächen der
elementaufnehmenden Sektionen 26b und 26c dienen
somit als lichtemittierende und detektierende Oberflächen. Die
gegenüberliegenden
Oberflächen werden
jeweils als „lichtemittierende
Oberfläche 26f und lichtdetektierende
Oberfläche 26g" bezeichnet. Siehe
hierzu 4. Das lichtemittierende Element 29 und
das lichtdetektierende Element 30 sind elektrisch mit der
Platine 27 verbunden. Beispielsweise füllt ein Plastik-Füllmaterial 31 das
Innere des Gehäuses 26 um
die Platine 27 aus, wodurch eine elektrische Isolierung
und Wasserdichtheit für
das Innere des Gehäuses 26 zur
Verfügung
gestellt wird.
-
Ein
konvexer Abschnitt 32, der nach außen hervorsteht, ist an einem
unteren Abschnitt der rückwärtigen Wand 2c der
Wasserwanne 2, wie dies in den 1 und 2 gezeigt
ist, ausgeformt. Der konvexe Abschnitt 32 ist so platziert,
dass er relativ zu einem untersten Abschnitt der rückwärtigen Wand 2c der
Wasserwanne 2 umfänglich
verschoben wird, oder spezieller in der Richtung des Pfeils A aus 2.
Der konvexe Abschnitt 32 weist ein Sensor-Einführungsloch 32b auf,
welches in einem rückwärtigen Ende
davon ausgeformt ist. Der Trübungssensor 25 ist
in das Sensor-Einführungsloch 32b von dem
rückwärtigen Ende
des konvexen Abschnitts 32 so gesetzt, dass die körper- und
elementaufnehmenden Sektionen 26a, 26b sowie 26c des
Gehäuses 26 in
dem konvexen Abschnitt platziert sind. Eine Dichtung 33 ist
in der die Dichtung aufnehmenden Sektion 26d angeordnet
und der Flansch 26e wird dann auf das rückwärtige Ende 32a des
konvexen Abschnitts 32 aufgeschraubt, woraufhin der Trübungssensor 25 an
der Wasserwanne 2 so befestigt wird, dass der Sensor der
rückwärtigen Wand 4c der
rotierenden Wanne 4 gegenüberliegt und damit die lichtemittierenden
und -detektierenden Elemente 29 und 30 in Umfangsrichtung
einander gegenüberstehen.
-
Ein
im Wesentlichen rechtwinkliges Inspektionsloch 34 ist in
der rückwärtigen Wand 1b des
Gehäuses 1,
wie es in 2 gezeigt ist, ausgeformt. Eine
Rückklappe 35 ist
entfernbar an der rückwärtigen Wand 1b derart
befestigt, dass sie, wie in 1 gezeigt,
das Inspektionsloch 34 verschließt. Das Inspektionsloch 34 ist
groß genug,
dass ein Überwacher
das Drainageventil 15, den Trübungssensor 25 und
den Motor 12 hier hindurch sehen kann. Dementsprechend
kann der Trübungssensor 25 leicht
inspiziert und repariert werden, da er durch das Inspektionsloch 34 an
dem konvexen Abschnitt 32 angebracht und von diesem Entfernt
werden kann.
-
Eine
Kontrolleinrichtung 36 ist an einer oberen Innenoberfläche der
Vorderwand 1a des Gehäuses 1 befestigt.
Die Kontrolleinrichtung 36 umfasst einen (nicht gezeigten)
Mikrocomputer, der ein Steuerprogramm zum Steuern des Waschbetriebs
und des Trockenbetriebs speichert. Basierend auf den Ergebnissen
der Detektion durch den Trübungssensor 25 legt
die Kontrolleinrichtung eine Zeitdauer für den Waschschritt in dem Waschbetrieb
sowie die Anzahl der Durchführungen
der Spülschritte
etc. fest.
-
Der
Betrieb der Trommelwaschmaschine wir nunmehr beschrieben. Bei der
Ausführung
des Waschschritts des Waschbetriebs wird der Auslass des Wasser-Zufuhrventils 22 zuerst
geöffnet,
so dass das Wasser über
den Gießkessel 24 in
die Wasserwanne 2 zusammen mit dem Waschmittel zugeführt wird.
Die Zufuhr des Waschmittels wird einem frühen Zeitpunkt der Wasserzufuhr
abgeschlossen und anschließend
wird nur Wasser in die Wasserwanne 2 zugeführt. Ein
Teil der in die Wasserwanne 2 zugeführten Waschflüssigkeit
fließt
in den konvexen Abschnitt 32. Da die Wasserwanne 2 in
der Ausführungsform
nach unten und hinten geneigt ist, fließt die Waschflüssigkeit
leicht in den konvexen Abschnitt 32.
-
Wenn
ein vorab bestimmtes Wasserniveau in der Wasserwanne 2 erreicht
ist, wird der Auslass des Wasser-Zufuhrventils 22 derart
beschlossen, dass die Wasserzufuhr beendet wird. Das Heizelement 13 wird
dann mit Energie versorgt, um zu bewirken, dass die Waschflüssigkeit
in der Wasserwanne 2 erhitzt werden kann. Die rotierende
Wanne 4 wird bei einer geringen Geschwindigkeit wiederholt
nacheinander in der normalen sowie der entgegengesetzten Richtung
oder in der Richtung des Pfeils A und in der Richtung entgegen des
Pfeils A aus 2 sukzessive gedreht. Ein Wasserfluss
wird in einem Raum zwischen der rückwärtigen Wand 2c der
Wasserwanne 2 sowie der rückwärtigen Wand 4c der
rotierenden Wanne 4 erzeugt. Insbesondere wird ein Wasserfluss
in dem Raum erzeugt, wo die rückwärtigen Wände 2c und 4c der
Wasserwanne 2 sowie der rotierenden Wand 4 einander
gegenüberstehen.
Dieser Wasserfluss weist eine höhere
Fließgeschwindigkeit
auf, als ein in einem Raum erzeugter Wasserfluss, der zwischen der
inneren Oberfläche
der Rückwand 2c der
Wasserwanne 2 und dem Umfang der rückwärtigen Wand 4c der
rotierenden Wanne 4 definiert ist. Infolgedessen fließt die Waschflüssigkeit
gezwungenermaßen
in den konvexen Abschnitt 32.
-
Die
Kontrolleinrichtung 36 setzt dann eine Zeitdauer des Waschschritts
fest, die auf den Ergebnissen der Detektion durch den Trübungssensor 25 zu
einem Zeitpunkt basiert, an dem eine vorab bestimmte Zeitdauer vom
Start der Drehung der rotierenden Wanne abgelaufen ist. Insbesondere
setzt in dieser Ausführungsform
die Kontrolleinrichtung 36 die Zeitdauer des Waschschritts
fest, die auf den Ergebnissen der Detektion durch den Trübungssensor 25 basiert,
wenn die rotierende Wanne 4 in der Richtung des Pfeils
A aus 2 gedreht wird.
-
Die
Detektion durch den Trübungssensor 25 wird
nunmehr beschrieben. Von dem lichtemittierenden Element 29 emittiertes
Licht tritt durch die lichtemittierende Oberfläche 26f der elementaufnehmenden
Sektion 26b durch. Nach dem Hindurchtreten durch die Waschflüssigkeit
wird das Licht mittels der lichtdetektierenden Oberfläche 26g der
elementaufnehmenden Sektion 26c durch das lichtdetektierende
Element 30 detektiert. In diesem Fall wechselt eine Menge
des durch das lichtdetektierende Element 30 detektierten
Lichts oder einer Lichtintensität gemäß der Trübung der
Waschflüssigkeit.
Veränderungen
der Trübung
der Waschflüssigkeit
gemäß einem
Verschmutzungsgrad der Wäsche sind
experimentell bestätigt
worden. Dementsprechend kann ein Verschmutzungsgrad der Wäsche durch
Messen einer Menge des detektierten oder von dem lichtdetektierten
Element 30 aufgenommenen Lichts detektiert werden. Wenn
die Zeitdauer des Waschschritts auf Basis der Ergebnisse der Detektion
durch den Schmutzsensor 25 festgelegt ist, kann die Zeitdauer des
Waschschritts an einem für
den Verschmutzungsgrad der Wäsche
geeigneten Wert festgelegt werden.
-
Unter
Beendigung des Waschschritts wird ein Zwischen-Dehydrierungsschritt für eine vorab
bestimmte Zeitdauer durchgeführt.
In dem Zwischen-Dehydrierungsschritt wird die rotierende Wanne 4 in
einer Richtung bei hohen Geschwindigkeiten rotiert, während das
Drainageventil 15 geschlossen ist. Der Spülschritt
wird während
der Komplettierung des Zwischen-Dehydrierungsschritts ausgeführt. Bei dem
Spülschritt
wird der Auslass des Wasser-Zufuhrventils 22 derart geöffnet, dass
eine vorab bestimmte Menge an Wasser in die Wasserwanne 2 zugeführt wird.
Anschließend
wird das Wasser durch das Heizelement 13 aufgeheizt. Ein
Teil des Wassers in der Wasserwanne 2 fließt in den
konvexen Abschnitt 32. Die rotierende Wanne 4 wird
dann bei einer niedrigen Geschwindigkeit wiederholt und abwechselnd
in der normalen und in der entgegengesetzten Richtung gedreht. In
diesem Fall wird auch die Detektion durch den Trübungssensor 25 ausgeführt, wenn
die rotierende Wanne 4 in der Richtung eines Pfeils A aus 2 nach
dem Beginn der Rotation gedreht wird. Die Anzahl von Malen der Spülschritte
wird bei einem geeigneten Wert auf Basis der Ergebnisse der Detektion
durch den Trübungssensor 25 festgelegt.
-
Ein
abschließender
Dehydrationsschritt wird ausgeführt,
wenn der Spülschritt
in der festgelegten Anzahl von Malen durchgeführt wurde. In dem abschließenden Dehydrierungs-Schritt wird die
rotierende Wanne 4 bei hoher Geschwindigkeit in einer Richtung
gedreht, während
das Drainageventil 15 geöffnet ist. Der abschließende Dehydrierungsschritt wird
für eine
vorab bestimmte Zeitdauer ausgeführt. Ein
Trockenschritt wird nach Komplettierung des abschließenden Dehydrierungsschritts
ausgeführt.
Der Trockner 17 wird in dem Trockenschritt betrieben. Der
Trockenschritt wird für
eine vorab bestimmte Zeitdauer ausgeführt.
-
Gemäß dem oben
beschriebenen Aufbau ist der Trübungssensor 25 an
der Innenoberfläche
der rückwärtigen Wand 2c der
Wasserwanne 2 derart angeordnet, dass er die Lichtdurchlässigkeit
der Waschflüssigkeit
in der Wasserwanne 2 direkt detektiert. Infolgedessen kann
der Verschmutzungsgrad der Wäsche
sicher und genau detektiert werden. Des Weiteren fließt die Waschflüssigkeit
zwischen die lichtemittierende Oberfläche 26f und die lichtdetektierende
Oberfläche 26g des
Trübungssensors 25. Infolgedessen
kann, da eine Menge an Wasserstand, Waschmittelkomponente etc.,
die an den lichtemittierenden und detektierenden Oberflächen 26f und 26g anhaftet,
reduziert wird, eine Reduzierung der Detektionsgenauigkeit verhindert
werden.
-
Der
konvexe Abschnitt 32 ist an dem unteren Abschnitt der rückwärtigen Wand 2c,
die der rückwärtigen Wand 4c der
Wasserwanne gegenüberliegt, ausgeformt.
Der Trübungssensor 25 ist
in dem konvexen Abschnitt 32 angeordnet. Wenn der Wasserfluss
während
der Rotation der rotierenden Wanne 4 erzeugt wird, fließt die Waschflüssigkeit
gezwungenermaßen
in den konvexen Abschnitt 32, und tritt zwischen der lichtemittierenden
Oberflächen 26f und der
licht detektierenden Oberfläche 26g des
Trübungssensors 25 hindurch.
Dementsprechend werden, auch wenn der Wasserstand oder eine Waschmittelkomponente
an der lichtemittierenden Oberfläche 26f und/oder
der lichtdetektierenden Oberfläche 26g anhaftet,
diese durch den Fluss der Waschflüssigkeit abgewaschen. Infolgedessen
kann eine Reduzierung der Detektionsgenauigkeit des Trübungssensors
weiter verhindert werden. Des Weiteren wird durch Vorsehen des Trübungssensors 25 an
der rückwärtigen Wand 2c der
Wasserwanne 2 die Distanz zwischen den rückwärtigen Wänden 2c und 4c der
Wannen 2 und 4 nicht erhöht. Infolgedessen kann verhindert
werden, dass die Tiefe der Wasserwanne 2 erhöht wird
und das die Tiefe der rotierenden Wanne 4 reduziert wird,
woraufhin eine Reduktion der Waschkapazität verhindert werden kann.
-
Während der
Rotation der rotierenden Wanne 4 wird die Waschflüssigkeit
in der Waschwanne 2 zentrifugal dazu gebracht, in der Rotationsrichtung der
rotierenden Wanne derart anzusteigen, dass das Wasserniveau an der
Seite in der Wasserwanne gegenüber
der Richtung der Rotation der rotierenden Wanne abgesenkt wird und
eine Menge an Blasen an der Seite erhöht wird. Die Transparenz der
Waschflüssigkeit
kann nicht genau detektiert werden, wenn der Trübungssensor in solch einem
Bereich angeordnet ist, wo das Wasserniveau niedrig ist und viele
Blasen vorliegen. Bei dem oben beschriebenen Aufbau ist jedoch der
Trübungssensor 25 an
der rückwärtigen Wand 2c der
Wasserwanne 2 derart platziert, dass er umfänglich von
dem untersten Abschnitt der rückwärtigen Wand
verschoben ist und der Trübungssensor 25 einen
Detektierbetrieb ausführt, wenn
die rotierende Wanne 4 in der Richtung der Verschiebung
des Trübungssensors
gedreht wird. Infolgedessen kann die Trübung der Waschflüssigkeit
genau und sicher durch den Trübungssensor 25 detektiert
werden.
-
Nur
das Gehäuse 26 des
Trübungssensors 25 kann
transparent oder hindurchscheinend ausgebildet sein. Des Weiteren
kann die Rotationsgeschwindigkeit der rotierenden Wanne 4 geregelt
oder der Zeitpunkt für
das Beendigen des Spülschritts kann
auf Basis der Ergebnisse der Detektion durch den Trübungssensor 25 bestimmt
werden.