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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verwendung von Propionsäure-Bakterien mit dem
Ziel, die Produktion von Propionsäure und/oder Propionaten und
ggf. von Essigsäure
und/oder Acetaten im Bereich des Kolons zu optimieren.
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Seit
einigen Jahren raten die Ernährungsfachleute
ihren Patienten eine Ernährung
an, die reich an Faserstoffen ist, denen sie physiologische und
metabolische Wirkungen zuschreiben, die die Gesundheit günstig beeinflussen.
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Es
ist bekannt, daß die
Nährstoffasern
gegenüber
einer enzymatischen Verdauung im Dünndarm resistent sind und erst
im Bereich des Kolons abgebaut und assimiliert werden, d.h. im Endbereich
des Darms. Die oben erwähnte
vorteilhafte Wirkung kann sich somit nur unter der Bedingung einstellen,
daß dieser
Abbau und diese Assimilierung an dieser präterminalen Stelle, dem Kolon,
so vollständig
wie möglich
erfolgt sind.
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Es
konnte nun festgestellt werden, daß diese biologischen Reaktionen
die Folge einer anaeroben Fermentation der Nährstoffasern unter der Wirkung
von Mikroorganismen im Kolon sind. Dieser Fermentation führt zur
Produktion von kurzkettigen Fettsäuren (KKFS), Wasserstoff, Kohlendioxid
und Biomasse.
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Die
kurzkettigen Fettsäuren
sind im wesentlichen Essigsäure,
Propionsäure
und Buttersäure;
im gesunden Organismus können
sie nur im Bereich des Kolons produziert werden, im Hinblick darauf,
daß es
sich hierum die einzige Stelle des menschenlichen Körpers handelt,
wo strikte anaerobe Bedingungen herrschen, die die Fermentation
an der Basis ihrer Synthese ermöglichen,
mit Ausnahme der Essigsäure,
von der eine sehr kleine Menge im Leberbereich erzeugt werden kann.
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Verschiedene
Untersuchungen haben nun die Bedeutung der kurzkettigen Fettsäuren, die
sich günstig auf
die Gesundheit auswirken, bestätigt.
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Nach
der Literatur scheint es, daß die
physiologische Rolle dieser drei kurzkettigen Fettsäuren voneinander
verschieden ist: die Essig- und Propionsäuren würden demnach direkt zur Leber
geführt,
wo die Propionsäure
insgesamt metabolisiert würde,
während
ein Teil der Essigsäure
anschließend
zu verschiedenen Geweben geführt
würde,
wohingegen die Buttersäure
eher spezifisch im Innenbereich der Kolonwand verwendet würde.
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Die
Synthese von kurzkettigen Fettsäuren
impliziert somit im Kolon das Vorhandensein von einerseits einem
Substrat auf Faserbasis, das durch die Nahrung leicht zugeführt werden
kann, und andererseits einer entsprechenden ausgewogenen Bakterienflora,
die sich in optimaler Weise und beständig darbietet.
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Diese
Bakterienflora kann entweder aus der körpereigenen Flora, die in jedem
Individium vorherrscht, oder aus der Nahrung stammen.
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Es
ist nun allgemein bekannt, daß der
Inhalt des menschlichen Verdauungstraktes, der für jedes Individuum spezifisch
ist und etwa 1 : 1,5 kg Nahrungsmasse im Ver lauf der Verdauungsumwandlung
entspricht, eine beachtliche Population an Mikroorganismen enthält, die
von einem Gemisch zahlreicher Arten gebildet ist, das man mit 1011 bis 1012 Zellen
pro Gramm im Kolon annehmen kann; diese Population bildet eine Bakterienmasse
mit einem bestimmten Gewicht, deren gute oder schlechte Ausgewogenheit
nur schwierig grundsätzlich
und insbesondere dauerhaft allein über die tägliche Ernährung verändert werden kann.
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Im übrigen ist
die Nahrung, die man täglich
zu sich nimmt, niemals steril und somit mehr oder weniger mit Bakterien
belastet (Milch, fermentierte Milchprodukte, Käse, Cidre, Wein, Bier, Wurstwaren
usw.). Die Veränderungen
der Kolonflora als Folge der Absorption dieser Bakterien können jedoch
nur zeitweilig sein.
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Es
ist ferner zu bemerken, daß bereits
vorgeschlagen worden ist zu versuchen, die mikrobielle Population
des Darmtraktes durch die Verabreichung und insbesondere die freiwillige
Aufnahme von Bakterienzellen zu verändern, die für die Gesundheit
als günstig
angesehen werden (sogenannte Probiotika), insbesondere Milchsäurebakterien
oder Bifidusbakterien.
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Die
Einführung
einer erheblichen Population dieser Bakterien in den Organismus
entweder über
den Umweg einer besonderen Ernährung
oder durch direkte Einnahme dieser mikrobiellen Zellen wurde insbesondere
zu dem Zweck vorgeschlagen, die Entwicklung von pathogenen und fäulniserregenden
Arten zu begrenzen: es ist nämlich
bekannt, daß die
im Kolon vorhandene endogene Flora in verschiedene Bakteriengruppen aufgeteilt
ist, von denen einige unschädlich,
ja sogar vorteilhaft sind, während
andere, insbesondere Clostridiums und Fäulniserreger zur Produktion
von toxischen Substanzen führen
und die Gesundheit negativ beeinflussen.
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Der
der Erfindung zugrunde liegende Gedanke bestand darin, regelmäßig in den
Organismus auf oralem Wege eine erhebliche Menge einer probiotischen
mikrobiellen Flora einzuführen,
die in der Lage ist, die regelmäßige Synthese
von kurzkettigen Fettsäuren
im Bereich des Kolons zu begünstigen.
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Unter
den mikrobiellen Arten, die zu diesem Zweck eingesetzt werden können, sind
die Milchsäurebakterien
nur wenig geeignet, da sie naturgemäß insbesondere und vor allem
Milchsäure
und ganz sekundär etwas
Essigsäure,
aber keine Propionsäure
noch Buttersäure
erzeugen.
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Im
Gegensatz dazu sind Bakterien eines anderen Typs, die Propionsäure-Bakterien,
in der Lage, Propionsäure
und Essigsäure
im Überfluß zu erzeugen,
also die beiden kurzkettigen Fettsäuren, die dazu aufgerufen sind,
die Gewebesysteme zu versorgen, dies z.B. nach einem Prozentsatz
von 2/3 Propionsäure
zu 1/3 Essigsäure.
Diese Bakterien finden sich seit Jahrhunderten in der menschlichen
Nahrung, insbesondere in Kochkäsesorten;
darüber
hinaus bieten sie den Vorteil, besser als die Milchsäurebakterien
dafür ausgerüstet zu
sein, eine Aktivität
im Kolon, wo totale anaerobe Verhältnisse vorliegen, zu entfalten,
und im übrigen
resistenter gegenüber
den technologischen Belastungen als die Milchsäurebakterien und die Bifidusbakterien
zu sein.
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Zu
bemerken ist, daß in
der Literatur bereits vorgeschlagen wurde, Propionsäure-Bakterien absorbieren
zu lassen, insbesondere um die Entwicklung von Bifidusbakterien
im Darm zu stimulieren (Dokument WO-97/19689) oder auch um Stickstoffmonoxid
im menschlichen oder tierischen Darmtrakt freizusetzen (Dokument
WO-98/27991). Jedoch ist bis heute niemand auf den Gedanken gekommen,
diese Bakterien für
die Produktion von kurzkettigen Fettsäuren im Bereich des Kolons
zu verwenden.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft somit die Verwendung von Propionsäure-Bakterien,
ausgewählt nach
ihrer gering autolytischen Eigenschaft und ihrer Fähigkeit,
gegenüber
Gallensalzen resistent zu sein, für den Erhalt einer Zusammensetzung
einer täglichen
Nahrung oder einer diätetischen
oder medikamentösen Zusammensetzung,
die vom Menschen oder Tier absorbierbar ist, in einer solchen Ausarbeitung,
daß die
Bakterien zumindest teilweise gegenüber der Magensäure geschützt sind,
unter Einschluß von
zumindest 106 Zellen/Gramm der Bakterien,
mit der Fähigkeit,
die Synthese von Propionsäure
und/oder von Propionat und ggf. von Essigsäure und/oder Acetat im Bereich
des Kolons durch anaerobe Bakterienfermentation in signifikanter Weise
zu stimulieren und zu erhöhen.
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Damit
diese Bakterien die erwartete günstige
Wirkung entfalten können,
ist es unerläßlich, gering
autolytische Stämme
zu wählen,
die in der Lage sind, ohne Schaden zu nehmen, das Kolon zu erreichen,
sich dort möglicherweise
zu entwickeln und ausreichende Mengen an Propionsäure zu produzieren.
Es ist allgemein bekannt, daß die
beiden hauptsächlichen
Belastungen, denen die eingeführten
Bakterien bei ihrem Durchgang im oberen Bereich des Verdauungstraktes
ausgesetzt sind, einer seits mit dem Säuremilieu des Magens (pH-Wert
4 bis 1) und andererseits mit dem Vorhandensein von Gallensalzen
im Dünndarm
(in der Größenordnung
von 15 mmol/l als Maximalwert im Bereich des Zwölffingerdarms) verknüpft sind.
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Es
konnte nun festgestellt werden, daß Bakterien, die der Magensäure ausgesetzt
werden, angegriffen werden und als Folge davon nicht in der Lage
sind, gegenüber
den Gallensalzen Resistenz zu zeigen, dies selbst dann, wenn sie
bis zum Ausgang des Magens lebensfähig bleiben.
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Somit
ist es nach der Erfindung unerläßlich, den
Propionsäure-Bakterien
eine Behandlung zuteil werden zu lassen, die es ihnen ermöglicht,
nicht der Magenbelastung ausgesetzt zu werden, was als allgemeine Regel
eine Einkapselung bedeutet, die absichtlich oder unabsichtlich z.B.
im Falle einer Nahrung aus Käse erfolgen
kann.
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Diese
Umstände
wurden dank einer Untersuchung zu Tage gefördert, durch die der Einfluß des pH-Säurewertes
und der Gallensalze aufeinanderfolgend oder einzeln auf die Lebensfähigkeit
zweier Stämme von
Milchpropionsäure-Bakterien
untersucht wurde, die der Sammlung TL des LRTL (Laboratoire de Recherches
de Technologie laitiére – INRA,
Rennes) angehören,
und zwar sind dies die Stämme
TL 162 und TL 24, die zur Spezies P. freudenreichii subsp shermanii
gehören.
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Die
Ergebnisse dieser Untersuchung sind nachfolgend beschrieben.
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Die
Bakterien wurden bei 30°C
auf YEL-Medium zwei Tage lang (Beginn der stationären Phase)
kultiviert. Die optische Dichte bei 650 nm betrug 2,28 und 2,64
für TL
162 bzw. TL 24.
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Säurebelastung
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Die
Kulturen wurden auf 1/10 in S-Medium (Trypton-Lactat) auf den pH-Wert
2,5 verdünnt
(endgültiger pH-Wert
3,0). Nach einer Inkubation bei 37°C über 45 min wurden die Kulturen
zentrifugiert und die Bakterien in dem gleichen YEL-Volumen wieder
aufgenommen. Es wurden Zählungen
vor und am Ende der Inkubation vorgenommen, und die Wiederaufnahme
des Wachstums wurde durch Messungen der optischen Dichte über 5 Tage
bei 37°C
verfolgt.
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Gallenbelastung
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Die
Ausgangskulturen wurden zentrifugiert und die Bakterien in einem
zehnmal größeren YEL-Volumen
mit 0,3 % Rindergalle (bis zu ~ 50 % Gallensalze) aufgenommen. Nach
einer Inkubation bei 37°C über 90 min
wurden die Kulturen zentrifugiert und die Bakterien in dem gleichen
YEL-Volumen wieder aufgenommen. Es wurden Zählungen vor und nach dem Ende
der Inkubation vorgenommen, und die Wiederaufnahme des Wachstums
wurde durch Messungen der optischen Dichte über 5 Tage bei 37°C verfolgt.
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Säure- und
Gallenbelastung aufeinanderfolgend
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Die
Bakterien wurden einer Säuerbelastung,
wie oben beschrieben, ausgesetzt, jedoch wurden die Zellen nach
der Zentrifugierung in YEL mit 0,3 % Galle aufgenommen. Nach einer
zweiten Inkubation bei 37°C über 90 min
wurden die Kulturen zentrifugiert und die Bakterien wieder in dem
gleichen YEL-Volumen aufgenommen. Es wurden Zählungen vor und am Ende der
Inkubation vorgenommen, und die Aufnahme des Wachstums wurde durch
Messungen der optischen Dichte über
5 Tage bei 37°C
verfolgt.
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Die
erhaltenen Resultate sind einerseits in der nachstehenden Tabelle
1 wiedergegeben, die den Einfluß der
Säure-
und/oder Gallenbelastung auf die Lebensfähigkeit der Bakterien angibt,
und andererseits in der 1, die eine
die Aufnahme des Wachstums nach den verschiedenen Belastungen darstellende
Schemazeichnung ist.
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Es
konnte somit festgestellt werden, daß
- – die Acidität eine erhebliche
Sterberate der Bakterien zur Folge hat (96,8 % bei TL 162 und 97,5
% bei TL 24), was eine sehr lange Verzögerung für die Wiederaufnahme des Wachstums
erklärt
(1).
- – die
Galle keine Sterberate der Bakterien zur Folge hat, woraus sich
eine sehr schnelle Wiederaufnahme es Wachstums erklärt.
- – wenn
man die Bakterien der Galle, nach einer vorhergehenden Säurebelastung,
aussetzt, führt
dies zu einer quasi totalen Sterblichkeitsrate der Bakterien. Dieses,
gänzlich
unerwartete, Ergebnis zeigt somit an, daß Bakterien, die einer Säurebelastung
ausgesetzt waren und die dennoch lebensfähig geblieben sind, ganz empfindlich
gegenüber
der Galle werden, während
die gleichen Bakterien ohne voraufgegangene Säurebelastung vollkommen resistent
gegenüber
den Gallensalzen sind.
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In
Ansehung dieser Umstände
sind Versuche zur Vorgewöhnung
durchgeführt
worden, mit dem Ziel, die Resistenz der Bakterien zu erhöhen. Es
ist nämlich
bekannt, daß eine
Säure-Vorbelastung
(pH-Wert 4,5 – 5)
die Zellen wirksam gegen eine Säurebelastung
(pH-Wert 2) schützt.
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Es
wurden somit drei Gewöhnungsversuche
an TL 162 durchgeführt:
- – Säurevorbelastung:
voraufgehende Inkubation der Zellen bei 37°C über 30 min bei einem pH-Wert
5
- – Gallenvorbelastung:
Inkubation über
30 min in Gegenwart von 0,08 % Galle
- – Säure- und
Gallenvorbelastung: Inkubation während
30 min bei einem pH-Wert 5 und in Gegenwart von 0,08 % Galle.
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Es
wurde das gleiche Protokoll wie zuvor angewandt, und man erhielt
die in der nachstehenden Tabelle 2 angegebenen Resultate:
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Es
konnte somit festgestellt werden, daß eine Säurevorgewöhnung die Zellen noch mehr
schwächt, während eine
Gallenvorgewöhnung
ohne Wirkung ist.
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Diese
Ergebnisse erlauben es somit, den Beweis für die Notwendigkeit anzutreten,
die Belastungen aufeinanderfolgend anzuwenden und nicht getrennt,
wie es im größten Teil
der Untersuchungen beschrieben wird, die auf diesem Gebiet angestellt
wurden.
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Es
steht indessen zu vermuten, daß die
Bedingungen in vivo für
die Bakterien weniger drastisch sind (Tampon-Effekt der Nahrung
im Magen, geringere bakterizide Wirkung der Gallensalze in Mizelleform
mit den Phospholipiden).
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Unter
Berücksichtigung
des Vorstehenden ist zur Erhöhung
der Menge lebensfähiger
Bakterien eine Verbesserung ihrer Resistenz gegenüber einem
sauren pH-Wert nicht wirksam, da die Bakterien empfindlich für die Wirkung
der Gallensalze bleiben.
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Im
Gegensatz dazu können
sich bei einem Schutz der Bakterien vor Säurebelastung, insbesondere durch
vorkonditionierte Verabreichung in magenresistenten Gelkapseln,
in den Fäzes
Bakterien finden, die natürlicherweise
gegenüber
der Galle resistent sind, und dies auf einem erhöhten Niveau der Lebensfähigkeit.
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Im
Hinblick auf diese Ergebnisse wurde eine ergänzende Untersuchung angestellt,
um die Eignung von verschiedenen Propionsäure-Bakterienstämmen zur
Produktion von erheblichen Mengen an Propionsäure nach einem In-Kontakt-Bringen
mit Gallensalzen zu vergleichen.
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In
dieser Untersuchung wurden 33 Stämme
von Milchpropionsäure-Bakterien,
die der Sammlung TL des LRTL (INKA, Rennes) angehören, auf
ihre Fähigkeit
des Überlebens
in Gegenwart von Galle und der nachfolgenden Produktion von Propionsäure verglichen:
- – 20
Stämme,
die zur Spezies P. freudenreichii subsp shermanii gehören,
- – 6
Stämme,
die zur Spezies P. freudenreichii subsp freudenreichii gehören,
- – 7
Stämme,
die zur Spezies P. acidipropionici gehören.
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Das
Arbeitsprotokoll war wie folgt:
Es wurden Kulturen im Anfang
der stationären
Phase (2 bis 3 Tage Kultur im YEL-Medium, inkubiert bei 30°C) auf 1/10
im YEL-Medium mit einem Gehalt von 0,6 Rindergalle (etwa 7 – 8 mmol/l
Gallensalze) verdünnt.
Diese Gallenkonzentration wurde gewählt, um die Stämme unter
sich besser zu unterscheiden, und stellt Ge halte an Gallensalzen
der gleichen Größenordung
dar wie diejenigen, die im Zwölffingerdarm
anzutreffen sind.
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Die
Verdünnungen
wurden bei 37°C über 30 min
inkubiert und dann zentrifugiert. Die Bakterien wurden wieder im
YEL-Medium (Ausgangsvolumen) aufgenommen und zur Inkubation bei
37°C gebracht.
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Nach
24 Stunden der Inkubation wurde die optische Dichte bei 650 nm gemessen,
um die Wiederaufnahme des Wachstums festzustellen. Der Überstand
wurde abgeerntet und dann zum Dosieren der Fettsäuren tiefgefroren.
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Für bestimmte
Stämme
bestätigte
sich die Erfahrung in der Weise, daß die Ergebnisse bekräftigt werden.
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Die
Werte der optischen Dichte bei 650 nm vor der Gallenbelastung und
24 Stunden nach dem Ende der Belastung sind in der nachstehenden
Tabelle 3 wiedergegeben:
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Es
ist zu bemerken, daß bei
bestimmten Stämmen
die endgültige
DO größer ist
als die anfängliche DO,
was sich durch das bei 37°C
und nicht bei 30°C,
wie anfangs, aufgenommene Wachstum erklären kann.
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In
Abhängigkeit
von den erhaltenen Ergebnissen können
drei Gruppen von Stämmen
schematisch unterschieden werden:
- – die Stämme, die
sich durch eine schnelle Wiederaufnahme des Wachstums unterscheiden,
was eine schwache Sterblichkeit der Zellen aufgrund von Galle anzeigt
(unter ihnen TL 34, TL 160, TL 63, TL 33, TL 15, TL 3, TL 162),
- – Stämme, die
gegenüber
der Galle sehr wenig resistent sind, indem sie die Aufnahme eines
sehr schwachen Wachstums oder von null Wachstums zeigen (TL 148,
TL 4, TL 64, TL 47),
- – mittlere
Stämme,
die durch eine gemäßigte Sterberate
aufgrund von Galle gekennzeichnet sind (TL 146, TL 147, TL 167,
TL 168, TL 14, TL 17, TL 22, TL 24, TL 61, TL 40, TL 54).
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Allein
die Stämme,
die ein Verhältnis
[(DO bei 24 h/Ausgangs-DO) × 100] über 60 (willkürlich gewählter Schwellenwert)
besitzen, wurden für
die Messung des Lactats, des Acetats und des Propionats durch Hochflüssigkeitschromatographie
in den tiefgefrorenen Überständen ausgewählt. Der
Ausgangsgehalt des YEL-Mediums an Lactat betrug 11,4 g/l.
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Die
Konzentrationen an Lactat, Acetat und Propionat der gewonnenen Überstände nach
24 Stunden Inkubation sind in der nachstehenden Tabelle 4 zusammengefaßt.
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Die
Tabelle zeigt, daß,
wie vorhersehbar, die produzierte Menge an Propionat mit dem Grad
der Verwendung des Lactats im Zusammenhang steht.
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Allgemein
kann gesagt werden, daß die
der Spezies P. acidipropionici angehörigen Stämme weniger Propionsäure in 24
Stunden produzieren als die Stämme
der Spezies P. freudenreichii.
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Mit
Blick auf die oben angegebenen Ergebnisse erweisen sich bestimmte
Stämme
als bessere Kandidaten hinsichtlich der Produktion von Propionat
nach dem Einwirken der Galle. Es handelt sich dabei um Stämme, die
zumindest 2 g/l Propionat unter den oben beschriebenen Bedingungen
produzieren:
TL 134, TL 50, TL 3, TL 19, TL 33, TL 249,
und
vorzugsweise mehr als 4 g/l Propionat produzieren:
TL 160,
TL 144, TL 34, TL 63, TL 142.
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Es
wurde im übrigen
eine Untersuchung an gesunden Freiwilligen mit dem Ziel durchgeführt, den günstigen
Einfluß von
gastroresistenten Gelkapseln zur Verbesserung des Überlebens
im Darm bei einem Stamm von Propionsäure-Bakterien aus Käse und Einnahme
in tiefgefrorener Form (TL 162) zu überprüfen.
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Die
Untersuchung wurde an insgesamt 7 Einzelpersonen durchgeführt, mit
3 Behandlungsperioden von 4 Wochen, getrennt durch 3 dazwischenliegende
Wochen.
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Die
Behandlung 1 bestand darin, über
2 Wochen 5 × 109 cfu/Tag an Bakterien einzunehmen, die in nicht
gastroresistenten Gelkapseln konditioniert waren.
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Die
Behandlung 2 bestand darin, über
2 Wochen 5 × 1010 cfu/Tag an Bakterien einzunehmen, die
in nicht gastroresistenten Gelkapseln konditioniert waren.
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Die
Behandlung 3 bestand darin, über
2 Wochen 5 × 109 cfu/Tag an Bakterien einzunehmen, die in gastroresistenten
Gelkapseln konditioniert waren.
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Für jede Behandlung
wurden 4 Fäzes-Proben
genommen, um die Propionsäure-Bakterien mit Hilfe
eines selektiven Mediums (Palpropiobac®, Standa-Industrie,
mit Zusatz von 4 mg/l Metronidazol) aufzufinden. Die Daten der Proben
waren:
- – S1:
kurz vor der Einnahmeperiode,
- – S2:
eine Woche nach dem Beginn der Einnahme,
- – S3:
zwei Wochen nach dem Beginn der Einnahme,
- – S4:
eine Woche nach dem Ende der Einnahmeperiode,
- – HP
(für die
Periode 3): 3 Wochen nach dem Ende der Einnahmeperiode.
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Während des
gesamten Versuchs konnten die Freiwilligen keinen Käse verzehren,
der Propionsäure-Bakterien
in erheblicher Menge enthielt (Emmentaler, Comté, Leerdammer, Schweizer Gruyére,...)
mit Ausnahme von Schmelzkäse.
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Die
Tabelle 5 zeigt die Ergebnisse hinsichtlich der Lebensfähigkeit
der Propionsäure-Bakterien
in den Fäzes
an.
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Bei
den gängigen
Gelkapseln zeigt sich die Dosis von 5 × 109 cfu/Tag
(Periode 1) als nicht ausreichend, um lebensfähige Propionsäure-Bakterien
in erheblicher Menge bei allen Freiwilligen aufzufinden. Dagegen
beherbergen bei der Dosis von 5 × 1010 cfu/Tag
(Periode 2) sämtliche
Freiwillige mehr als log 5 cfu/g lebensfähiger Propionsäure-Bakterien
in den Feces seit der ersten Behandlungswoche. Jedoch sind die bei den
Dosen beobachteten Maximalwerte der Lebensfähigkeit nicht verschieden (log
~ 7).
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Die
Verwendung gastroresistenter Gelkapseln (Periode 3) verbessert die
Lebensfähigkeit
der Propionsäure-Bakterien
in den Fäzes,
insbesondere bei den Freiwilligen, bei denen wenige bei der ersten
Behandlung gefunden wurden (Frw. 1, 2 und 6). Praktisch sind, mit
Bezug auf die Periode 2, die erhaltenen Werte der Lebensfähigkeit
im Mittel äquivalent.
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– Auf der
Grundlage von 5 × 109 cfu/Tag rechtfertigt sich die Verwendung
gastroresistenter Gelkapseln somit für eine bestimmt Anzahl von
Einzelpersonen (Frw. 1, 2, 6), während
sie bei den anderen die Lebensfähigkeit
nicht oder nur wenig verbessern (Frw. 3, 4 und 5).
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– Sie erbringen
Ergebnisse, die nahezu äquivalent
mit den 5 × 1010 cfu enthaltenden gängigen Gelkapseln sind.
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Die
Konzentrationen wurden in den Fäzes
durch Chromatographie in Gasphase gemessen. Die Mengen an Propionat
in den Fäzes
sind in der Tabelle 6 angegeben. Für die statistische Analyse
wurden zwei Gruppen von Werten 2 : 2 verglichen. Die Werte entsprechend
den Fäzesproben,
wo die Propionsäure-Bakterien
nicht festgestellt wurden (log < 4),
für sämtliche
Behandlungen und Perioden, und die Werte entsprechend den Fäzesproben,
wo die Propionatsäure-Bakterien
mit mehr als log 6 cfu/g ermittelt worden sind. Im ersten Fall beträgt die mittlere
Menge an Propionat 5,06 ± 2,56 μmol/g (n
= 25), und im zweiten Fall beträgt
sie 7,19 ± 3,18 μmol/g (n
= 30). Diese beiden Werte unterscheiden sich in signifikanter Weise
zu p < 0,02 (Student-Test).
Bei den anderen Konzentrationen gibt es keine signifikanten Unterschiede.
Dieser Versuch zeigt somit, daß das
Vorhandensein von erheblichen Mengen (log > 6 cfu/g) an Propionsäure-Bakterien im Kolon im Anschluß an die
Einnahme von TL 162 in signifikanter Weise die Menge an Propionat
in den Fäzes
er höht. Jedoch
erweist sich der Stamm TL 162 nicht als der beste Kandidat zur Optimierung
der Produktion von Propionsäure
im Kolon (vgl. Auswahlkriterien in vitro); es ist wahrscheinlich,
daß die
Ergebnisse mit einem nach den vorstehenden Kriterien selektionierten
Stamm verbessert werden können.
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Tabelle
6: Konzentration von Propionat in den frischen Fäzes (in μmol/g
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grau
hinterlegte Felder: sämtliche
Werte entsprechend den Proben mit Propionsäurebakterien über log
6 cfu/g
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Im
Hinblick auf die obigen Ausführungen
und nach einem bevorzugten Merkmal der Erfindung werden die verwendeten
Propionsäure-Bakterien
unter den Stämmen
ausgewählt,
die Propionsäure-Bakterien
in physiologisch signifikanter Menge produzieren und insbesondere
unter den Stämmen,
die zumindest 2 g/l Propionsäure
und/oder Propionate und, vorzugsweise, mehr als 4 g/l Propionsäure und/oder
Propionate produzieren, nachdem sie bei 30°C im YEL-Medium unter Einschluß von etwa
11,4 g/l Lactat über
2 bis 3 Tage kultiviert, dann auf 1/10 in einem YEL-Medium mit einem
Gehalt von 0,6 % Rindergalle verdünnt, bei 37°C über 90 min inkubiert, zentrifugiert,
im YEL-Medium wieder aufgenommen und wieder zur Inkubation bei 37°C über 24 Stunden
gebracht wurden.
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Ein
anderes Auswahlkriterium, dem nach der Erfindung Rechnung getragen
werden kann, steht in Verbindung mit den Adhäsionseigenschaften der Stämme an den
Kolonozyten: solche Stämme,
die mit guten Adhäsionseigenschaften
ausgestattet sind, bieten nämlich
den Vorteil, daß sie
für längere Zeit
im Kolon verbleiben, was ihnen mehr Zeit läßt, die Propionsäure zu synthetisieren;
darüber
hinaus können
die Stämme,
die sich festsetzen, die Stelle pathogener Agenzien einnehmen.
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Es
ist zu bemerken, daß es
zur Erzielung der nachgesuchten Wirkung nicht in Betracht gezogen
werden kann, die Propionsäure
selbst absorbieren zu lassen, dies angesichts der Tatsache, daß sie aufgrund
der menschlichen metabolischen Kette nicht bis zum Kolon gelangen
könnte,
und daß darüber hinaus
gezeigt wurde, daß sie
in hoher Dosis für
den Magen schädlich
ist.
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Unter
den vorteilhaften Wirkungen, die den im Bereich des Kolons synthetisierten
kurzkettigen Fettsäuren
und insbesondere der Essigsäure
und vor allem der Propionsäure
zugeschrieben werden, ist ihre Rolle auf der Ebene der Assimilierung
von wichtigen Mineralien und insbesondere von Calcium, Eisen, Zink
oder auch Magnesium zu beachten; es konnte nämlich festgestellt werden,
daß die
Propionsäure
und, in einem geringeren Ausmaß,
die Essigsäure
die Absorption dieser Mineralien im Kolon und die Nutzung des absorbierten Anteils
durch den Organismus begünstigen
kann.
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Es
handelt sich hierbei um einen besonders interessanten Effekt angesichts
dessen, daß die
Assimilierung von Mineralien mit funktionalen Wirkungen einhergeht,
wie beispielsweise die Verbesserung der Annämie hinsichtlich Eisen oder
die Knochenmineralisierung hinsichtlich Calcium.
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Die
experimentellen und klinischen Untersuchungen, die durchgeführt worden
sind, liefern ein Bündel übereinstimmender Argumente zur Stützung eines
günstigen
Effekts der Propionsäure
und der Propionate und, in einem geringeren Ausmaß, der Essigsäure und
der Acetate auf den Metabolismus dieser Mineralien; dieser Effekt
ist wahrscheinlich von größerer Bedeutung,
wenn die Verdauungsbedingungen schlecht sind, was dazu führt, daß eine erhebliche
Menge nicht absorbierter Minerale durch den Dünndarm in den Kolonbereich
mitgeführt
wird, und auch, wenn ein erhöhter
Bedarf besteht.
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Das
Vorhandensein von Beziehungen zwischen den kurzkettigen Fettsäuren und
dem Metabolismus von Mineralien wurde insbesondere durch Versuche
nahegelegt, die lösliche
Fasern verwendeten. Es konnte dabei festgestellt werden, daß die Polysaccharide
oder Oligosaccharide, die von den Verdauungsenzymen nicht verdaut
und die damit zu kurzkettigen Fettsäuren (insbesondere zu Propionaten)
durch die Kolonflora fermentiert werden, die Absorption von Mineralien,
wie Calcium, Eisen oder Zink erhöhen
und daß diese
Steigerung um so deutlicher ausfällt,
wenn die Bedingungen pathologisch sind (Mangelerscheinungen, Gastrektomie ...).
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Versuche
mit Koloninfusion und als Gegensatz das Fehlen einer Wirkung bei
Kolektomie-Personen ermöglichte
es, die Lokalisierung des Wirkungsortes im Kolonbereich zu bestätigen.
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Es
wurde außerdem
bestätigt,
daß diese
Wirkungen mit einem Rückgang
des pH-Wertes und
einer Synthese von kurzkettigen Fettsäuren einhergehen; dieses läßt die Intervention
dieser Säuren
auf dem Umweg einer Fermentation annehmen, dies um so mehr, als
festgestellt wurde, daß die
unlöslichen
Fasern, die nicht fermentierbar sind, keine Wirkung haben. Darüber hinaus
wurde festgestellt, daß der
Blinddarm hypertroph ist und daß der
Blutfluß im
Kolon ansteigt, was einen trophischen Effekt bezeugt.
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Die
zu diesem Thema durchgeführten
klinischen Versuche sind nicht sehr zahlreich, sie ermöglichen es
jedoch zu bestätigen,
daß die
Wirkungen löslicher
Fasern durch Kolonfermentation erreicht werden, und unmittelbar
die Wirkung der kurzkettigen Fettsäuren auf die Absorption von
Mineralien aufzuzeigen.
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Zu
diesen Untersuchungen kann die Veröffentlichung "Trinidad TP, Wolever
TMS, Thompson LU, Effect of acetate and propionate on calcium absorption
from the rectum and distal côlon
of humans. Am J Clin Nutr 1996, 63/574–578" erwähnt
werden, die über
Versuche berichtet, bei denen das distale Kolon gesunder Personen
direkt Infusionen mit Essigsäure,
Propionsäure
oder ihrer Verbindung in physiologischer Konzentration erhielt;
es konnte so festgestellt werden, daß der Abgang des Calciums aus
dem Kolonkanal durch die beiden kurzkettigen Fettsäuren erhöht wird,
jedoch in signifikanter Weise weit mehr durch die Propionsäure; diese
Untersuchung hat auch einen Dosiereffekt bei der Unterstützung eines
nicht sättigungsfähigen Absorptionssystems
gezeigt. Andere haben die Auffassung vertreten, daß die größere Lipophilie
der Propionsäure
im Vergleich zur Essigsäure
ihre Absorption und die Freisetzung im Kolonozyt von Protonen begünstigen
könnte, deren Übergang
in den Verdauungskanal die Absorption des Calciums somit begünstigen
würde.
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In
Ansehung der vorstehenden Ausführungen
betrifft die Erfindung ferner die Verwendung von Propionsäure-Bakterien,
ausgewählt
nach ihrer gering autolytischen Eigenschaft und ihrer Fähigkeit
zur Resistenz gegenüber
Gallensalzen, zum Erhalt einer von Mensch oder Tier absorbierbaren
Zusammensetzung einer täglichen
Nahrung oder einer diätetischen
oder medikamentösen
Zusammensetzung, in einer solchen Ausarbeitung, daß die Bakterien
zumindest teilweise gegenüber
der Gastroazidität
geschützt
sind, unter Einschluß von zumindest
106 Zellen/Gramm der Bakterien, mit der
Fähigkeit,
die Assimilierung der hauptsächlichen
Mineralien, insbesondere von Calcium und/oder Eisen und/oder Zink
und/oder Magnesium im Bereich des Kolons zu fördern.
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Gemäß einer
Abwandlung der Erfindung ist ferner vorgesehen, diese Verwendung
zum Erhalt einer Zusammensetzung anzuwenden, die fungizide Eigenschaften
im Bereich des Kolons besitzt und insbesondere geeignet ist, die
Entwicklung von pathogenen Mykodermen des Typs Candida/Soor zur
reduzieren.
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Diese
Verwendung eignet sich, indem sie Vorteil aus den ausgezeichneten
fungiziden Eigenschaften der Propionsäure zieht, insbesondere für die Behandlung
von Candidosen, die auf Antibiotika zurückzuführen sind.
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Es
ist darauf hinzuweisen, daß die
nach der Erfindung verwendete Zusammensetzung gegebenenfalls auch
andere Bakterien enthalten kann, insbesondere Milchsäurebakterien
und/oder Bifidusbakterien, die fähig sind,
in Synergie mit den Propionsäure-Bakterien
zu wirken, derart, daß die
oben erwähnten
Wirkungen in der Lieferung von Lactat als fermentierbares Substrat
verstärkt
werden.
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Die
gemäß der Erfindung
verwendete Zusammensetzung kann von einer trockenen oder wasserhaltigen
Zubereitung in Form einzelner Fraktionen von etwa 100 mg bis 1 g,
vorzugsweise von 200 bis 500 mg, unter Einschluß von vorzugsweise zumindest
108 Zellen gebildet sein; sie kann besonders
vorteilhaft in Form von Gelkapseln oder gastroresistenten Kapseln
dargeboten werden.
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Nach
einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Zusammenfassung auch
von einer Zubereitungsausarbeitung gebildet sein, bei der die Propionsäure-Bakterien
einem fermentierungsfähigen
Substrat, insbesondere Nahrungsmittelfasern, zugegeben oder damit
verbunden sind oder auch flüssigen,
pastösen oder
festen Nahrungsmitteln zugegeben oder in diese eingearbeitet sind.
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Bei
einer solchen Zubereitung können
die Propionsäure-Bakterien
eine doppelte Rolle spielen, nämlich
eine technologische im ersten Zeitabschnitt über die Fermentation der Nahrungsstoffe
und eine funktionale im zweiten Zeitabschnitt, da sie, einmal aufgenommen,
in der Lage sind, das Kolon zu erreichen und dort die oben erwähnte probiotische
Rolle zu spielen, insbesondere auf der Ebene der Optimierung der
Synthese von Propionsäure
und der Optimierung der Assimilierung von Mineralien.