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DE60017371T2 - Verfahren und vorrichtung zur programmierung einer logikeinheit durch schalten - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur programmierung einer logikeinheit durch schalten Download PDF

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DE60017371T2
DE60017371T2 DE60017371T DE60017371T DE60017371T2 DE 60017371 T2 DE60017371 T2 DE 60017371T2 DE 60017371 T DE60017371 T DE 60017371T DE 60017371 T DE60017371 T DE 60017371T DE 60017371 T2 DE60017371 T2 DE 60017371T2
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time period
time
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DE60017371T
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M. Christopher VALENTE
J. James FITZGIBBON
Mark Siegler
Martin Rathgeber
Ramon Tam
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Chamberlain Group LLC
Original Assignee
Chamberlain Group LLC
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Publication of DE60017371T2 publication Critical patent/DE60017371T2/de
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F15/00Power-operated mechanisms for wings
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    • E05F15/665Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for vertically-sliding wings
    • E05F15/668Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for vertically-sliding wings for overhead wings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Programmieren und Steuern einer Logikplatine für eine elektromechanische Einrichtung, wie etwa eine bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung, die eine Zwei-Eingabe-Befehlseinheit verwendet.
  • Viele elektromechanische Einrichtungen, wie etwa Garagentor-Bedienvorrichtungen und Rollladen-Bedienvorrichtungen, setzen einfache Wand- oder Senderbefehlseinheiten mit nur zwei Typen einer Eingabe (öffnen und schließen) ein. Steuerung der Bedienvorrichtung ist auf einer Logikplatine vorgesehen, einer Platine, die die elektronische Schaltungstechnik (inkludierend eine Steuerungsvorrichtung) zum Steuern vom Betrieb des Motors enthält, der die bewegliche Absperrung ansteuert. In einer Garagentor-Bedienvorrichtung oder einer Rollladen-Bedienvorrichtung sind Befehle zum Öffnen und Schließen vorgesehen. Auf Empfang eines Öffnungs- oder Schließbefehls hin aktiviert die Steuervorrichtung den Motor für eine Bewegung in der angewiesenen Richtung. In einer Garagentor-Bedienvorrichtung weist ein einfacher kurzer Druck auf einen Öffnungsknopf oder Schalter das Tor an, sich zu der Öffnungsgrenzposition zu bewegen. In einer Rollladen-Bedienvorrichtung muss der Benutzer den Öffnungsknopf oder Schalter drücken, während sich der Rollladen bewegt, und den Knopf oder Schalter freigeben, wenn der Rollladen die gewünschte Öffnungsposition erreicht.
  • Viele ältere Garagentorinstallationen und Rollladeninstallationen werden durch Wandeinheiten nur mit Öffnungs- und Schließschaltern gesteuert, die in die Wand hart verdrahtet sind. Neuere Garagentor-Bedienvorrichtungen und Rollladen-Bedienvorrichtungen sehen zusätzliche Merkmale vor und inkludieren Programmierung durch entweder den Wandschalter oder den entfernten Sender. Z.B. reagieren viele Bedienvorrichtungen auf Sender mit eindeutigen Identifikationscodes, vorausgesetzt, dass die Identifikationscodes in den Steuervorrichtungsspeicher programmiert sind. Um einen neuen Sender zu programmieren, muss der Benutzer typischerweise einen Lernschalter drücken, der die Steuervorrichtung in den Lernmodus platziert, dann den Sender aktivieren, sodass die Steuervorrichtung den eindeutigen Identifikationscode empfängt. Viele derartige Einheiten erfordern einen getrennten Lernschalter in der Wandeinheit. Falls ein Benutzer wünscht, zu einer fortgeschritteneren Garagentor-Bedienvorrichtung oder Rollladen-Bedienvorrichtung aufzurüsten, d.h. einer mit zusätzlicher Funktionalität, kann der Benutzer nicht wünschen, die zusätzlichen Kosten aufzuwenden, um die existierende Verdrahtung herauszureißen.
  • Um den Modus einer Logikplatine (oder Steuervorrichtung) zu ändern, erfordern die meisten Systeme, dass der Mikroprozessor. eine Eingabe in der Form eines Signals empfängt. Da einige Logikplatinen nur Energie haben, wenn der Schalter geschlossen ist (wie es der Fall in Rollladen-Bedienvorrichtungen ist), gibt es keine Energie an der Platine nach Freigabe des Schalters. Dies schafft ein Problem zum Eintreten in den Programm- oder Lernmodus, wenn es keine Energie gibt, die an die Logikplatine angelegt wird. Ein System, das dem Benutzer ermöglicht, in den Programm- oder Lernmodus durch Verwenden der Wechselstromenergieleitungen einzutreten, löst das Problem, zusätzliche Komponenten oder Verdrahtung zu der Platine vorsehen zu müssen, nur um Energie für die Einheit zu unter halten, um in der Lage zu sein, in den Programm- oder Lernmodus einzutreten.
  • Mehrerer Hersteller von Rollladen-Bedienvorrichtungen und Garagentor-Bedienvorrichtungen sehen Einheiten vor, die von der Wandeinheit programmiert werden können. Viele dieser Einheiten erfordern jedoch Nicht-Umrüstung eines speziellen Wandschalters, der bei Niederspannungsenergie, nicht standardmäßiger Wechselstromwandenergie arbeitet (wie etwa jene von Simu und Jolly). Ein anderer Hersteller sieht eine spezielle Wandsteuerungseinheit vor, die mit Wechselstromenergie arbeitet, aber ein Nicht-Standard-Schalter ist (Elero).
  • Es gibt einen Bedarf nach einem Verfahren zum Programmieren einer Logikplatine (oder Steuervorrichtung) für eine elektromechanische Einrichtung, wie etwa eine bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung, die eine existierende Zwei-Eingabe-Befehlseinheit verwendet. Es gibt einen Bedarf nach einem Verfahren zum Programmieren einer Steuervorrichtung für eine elektromechanische Einrichtung, wie etwa eine Rollladen-Bedienvorrichtung oder Markisenbedienvorrichtung, die von der existierenden Standardindustrie eine Zwei-Schalter-Wechselstromwandeinheit betreibt. Es gibt einen Bedarf nach einem Verfahren zum Programmieren einer elektromechanischen Einrichtung, die im allgemeinen keine Energie an sich angelegt hat.
  • WO-A-96/39740 und US-A-4,750,118 beschreiben beide bewegliche Absperrungssteuervorrichtungen. EP-A-0651119 beschreibt eine Programmierung eines Senders zum Betreiben einer Absperrung. US-A-4,695,739 beschreibt eine Programmierung von Schaltungssteuervorrichtungen zum Steuern häuslicher Beleuchtung.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • In einem Aspekt wird eine bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung vorgesehen, umfassend:
    einen Motor;
    ein Getriebe, das mit dem Motor verbunden ist, der dadurch anzusteuern ist, und mit der beweglichen Absperrung, die zu bewegen ist;
    eine Steuereinheit mit einer ersten Eingabeeinrichtung und einer zweiten Eingabeeinrichtung zum Vorsehen von ersten bzw. zweiten Eingabebefehlen;
    eine Steuervorrichtung, reagierend auf Aktivierung der ersten Eingabeeinrichtung für eine erste Zeitperiode, um den Motor anzuweisen, in einer ersten Richtung zu arbeiten, und reagierend auf Aktivierung der zweiten Eingabeeinrichtung für eine zweite Zeitperiode, um den Motor anzuweisen, in einer zweiten Richtung zu arbeiten, gekennzeichnet dadurch, dass die Steuervorrichtung auf mindestens zwei Aktivierungen von einer der Eingabeeinrichtungen reagiert, wobei jede Aktivierung innerhalb einer definierten Zeitperiode ist und eine Dauer aufweist, die kleiner als die erste Zeitperiode und die zweite Zeitperiode zum Ermöglichen eines Lernmodus ist.
  • In einem anderen Aspekt wird ein Verfahren zum Programmieren einer Steuervorrichtung für eine bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung vorgesehen, umfassend:
    Erfassen einer Aktivierung einer Eingabeeinrichtung;
    Messen der Zeitperiode der Aktivierung der Eingabeeinrichtung;
    Ändern einer Zahl, falls die gemessene Aktivierungszeitperiode kleiner als ein vorbestimmter Wert und innerhalb einer definierten Zeitperiode ist;
    Ermöglichen eines Lernmodus, wenn die Zahl gleich einem vorbestimmten Wert ist; und
    Aktivieren eines Motors, um die Absperrung zu bewegen, falls die gemessene Zeitperiode größer als der vorbestimmte Wert ist.
  • Wie hierin nachstehend beschrieben wird, inkludiert ein bevorzugter Weg für eine Realisierung des vorliegenden Verfahrens Aktivieren und Deaktivieren einer Eingabeeinrichtung innerhalb einer vorbestimmten Zeitperiode für eine vorbestimmte Zahl von Malen. Diese Sequenz von kurzen Aktivierungen einer Eingabeeinrichtung, wie etwa eines Schalters an einer Wandeinheit, bringt die Steuervorrichtung in einen Lernmodus. Danach reagiert die Steuervorrichtung darauf, beliebige von verschiedenen Charakteristika zu lernen, die für die bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung programmiert werden können, wie etwa Sendercode, Grenzen einer Bewegung, Krafteinstellungen usw.
  • In der vorliegenden beweglichen Absperrungsbedienvorrichtung, wie etwa für einen Rollladen, kann die Wandsteuereinheit zwei Eingabeeinrichtungen inkludieren, die Schalter sein können, eine für die Ladenöffnungsrichtung und eine für die Ladenschließrichtung. Wenn der Benutzer wünscht, den Laden zu öffnen, drückt der Benutzer den Öffnungsschalter. Dies bewirkt, dass Wechselstromenergie zu der Logikplatine angelegt wird, die die Energie zu dem Motor steuert, der den Laden betreibt. Der Benutzer muss den Öffnungsschalter halten, bis der Laden die gewünschte Öffnungsstelle erreicht. Freigeben des Öffnungsschalters nimmt die Wechselstromenergie von der Logik platine und dem Motor weg und stoppt den Laden. Wenn der Benutzer wünscht, den Laden zu schließen, muss der Benutzer ähnlich den Ladenschließschalter drücken und halten, der Energie zu der Ansteuerung des Motors anlegt, um den Laden zu schließen, bis die gewünschte Schließposition erreicht ist. Bei Erreichen der gewünschten Schließposition gibt der Benutzer den Schließknopf frei, was die Wechselstromenergie wegnimmt und den Motor stoppt.
  • Drücken des Öffnungsschalters oder des Schließschalters ist erforderlich, um Wechselstromenergie an die Steuervorrichtung anzulegen. Fortgesetztes Schließen eines Schalters steht mit einer Bewegung des Motors und des Ladens in Verbindung. Um Programmierung der Steuervorrichtung unter Verwendung der Wandschalter zu ermöglichen, prüft die Steuervorrichtung auf eine Serie von Impulsen von einem der Wandschalter. Wenn der Benutzer z.B. den Öffnungsschalter fünf aufeinanderfolgende Male jedes für weniger als eine halbe Sekunde drückt und freigibt, inkrementiert die Steuervorrichtung einen Zähler mit jedem Drücken. Solange wie die Dauer zwischen Drücken und Freigabe weniger als eine halbe Sekunde ist, wird der Zähler inkrementiert. Wenn der Zählerwert fünf erreicht, tritt die Steuervorrichtung in einen Lernmodus ein. Falls der Benutzer zu einer beliebigen Zeit den Schalter für länger als eine halbe Sekunde drückt, löscht die Steuervorrichtung den Zähler und reagiert auf einen Bewegungsbefehl.
  • In einer bevorzugten beweglichen Absperrungsbedienvorrichtung, wie etwa einer Garagentoröffnung, in der die Steuervorrichtungseinheit jeder Zeit gespeist wird, kann die Steuervorrichtungseinheit auch programmiert sein, ihre erforderliche Operation durchzuführen. In dem Fall einer Garagentorbedienvorrichtung, die durch eine Einzelknopfwandsteuereinheit aktiviert wird, bewirkt typischerweise nur eine kurzzeitige Aktivierung (drücken und freigeben) des Schalters, dass sich das Tor zu der gewählten Grenze (öffnen oder schließen) bewegt. Die Steuervorrichtung für die Garagentorbedienvorrichtung kann programmiert sein, nach einem festen, aber längeren Dauerimpuls zu suchen, der von einer Schalterschließung für den Bewegungsbefehl resultiert. Falls z.B. fünf aufeinanderfolgende Impulse, die durch Drücken und Freigaben erzeugt werden, von weniger als einer halben Sekunde verwendet werden, um in den Lernmodus einzutreten, könnte ein Einsekundenimpuls von einem Drücken einer Sekunde verwendet werden, um den Wandsteuerbefehlszähler zu löschen und eine Torbewegung in der gewünschten Richtung zu aktivieren.
  • An Stelle einer standardmäßigen Zweiknopf-Wandsteuerungseinheit haben einige bewegliche Absperrungen einen Einzelschalter mit drei Zuständen: aufwärts, abwärts, nicht bewegend. Das oben beschriebene Verfahren ist gleichermaßen anwendbar. Ein Vorteil besteht darin, dass für existierende Installationen keine zusätzliche Verdrahtung benötigt wird. Alle Modifikationen werden in der Steuervorrichtung entweder in Schaltungstechnik oder Software bewerkstelligt.
  • Falls die bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung einen Empfänger zum Empfangen von Befehlen von einem entfernten Sender inkludiert, kann das Verfahren auch verwendet werden. An Stelle einer Aktivierung des Wandschalters der vorbestimmten Zahl und Dauer von Wandsteuerimpulsen, die durch Drücken und Freigaben generiert werden, würde der Benutzer den Senderknopf die gleiche Zahl und Dauer einer Zeit aktivieren.
  • In vielen Anwendungen, wo der Modus der Steuervorrichtung oder Logikplatine durch ein externes System programmiert werden muss, wie etwa durch Drücken eines Knopfes, durch eine Softwareschnittstelle oder über eine physische Änderung in der äußeren Umgebung etc., erleichtert Programmierung der Steuervorrichtung von einer wechselstromenergieleitung das Programmierungsschema für den Benutzer, den Installateur und den Hersteller.
  • Die Wechselstromenergieleitung kann auch verwendet werden, um Betriebsinstruktionen zu einer beweglichen Absperrungsbedienvorrichtung zu übertragen. Z.B. kann eine Gruppensteuerung einer Vielzahl von Rollläden durch Verwenden der Steuervorrichtung oder Logikplatine der Rollladeneinheit erreicht werden, um die Energieleitung auf eine Serie von binären Ziffern zu überwachen und sie zu empfangen, die durch die Aktivierung und Freigabe von einem der Wandsteuereingabeschalter generiert werden. Genauer kann der Wandsteuereingabeschalter verwendet werden, um die Energieleitung zwischen ein und aus umzuschalten, um eine Serie von binären Einsen und Nullen zu generieren (z.B. ist Einschalten eine binäre Eins oder ein hohes Signal, und Ausschalten ist eine binäre Null oder ein tiefes Signal). Bei Empfang einer derartigen Serie von Einsen und Nullen kann die Steuervorrichtung die binären Daten dekodieren und die Funktion oder Operation, die einer derartigen Eingabe zugeschrieben wird, durchführen. Um das Risiko von zufälligem Datenempfang zu begrenzen, kann die Steuervorrichtung so gestaltet sein, dass nur Aktivierungen innerhalb einer definierten Zeitperiode, die für eine Zeitdauer andauert, die kleiner als der normale Motorbetriebsbefehl ist, die Durchführung einer bestimmten Funktion oder Operation durch die Steuervorrichtung auslösen werden. Um eine Gruppensteuerung einer Vielzahl von Rollläden zu erreichen, kann der Wandschalter fünfmal aktiviert werden, wobei jede Aktivierung innerhalb von dreihundert Millisekunden von einander ist, und die Dauer der Aktivierung unter der halben Sekunde einer Aktivierung ist, was die Steuervorrichtung veranlasst, den Motor in einer spezifizierten Richtung zu betreiben. Die Zahl von Aktivierungen, die es braucht, um in einen bestimmten Betriebsmodus einzutreten, ist nicht kritisch. Z.B. kann in den Lernmodus auf sieben Aktivierungen des Eingabeschalters hin eingetreten werden. In einigen Fällen kann eine gleichmäßige Zahl von Schalteraktivierungen verwendet werden, um unterschiedliche Operationen durchzuführen. Z.B. kann es keine Notwendigkeit geben, den Lernmodus nach fünf Schalteraktivierungen und den Rücksetzungsmodus nach neun Schalteraktivierungen auftreten zu lassen. Deshalb würde die Steuervorrichtung nach sieben Aktivierungen des Eingabeschalters gemeinsam sowohl die bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung zurücksetzen als auch in einen Lernmodus eintreten.
  • Ähnlich kann es möglich sein, dass die bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung nach zwanzig Aktivierungen des Eingabeschalters in einen Sperrmodus eintritt. Ein derartiger Betriebsmodus würde dem Benutzer erlauben, eine Bewegung der beweglichen Absperrung zu sperren, bis in den Freigabemodus eingetreten wird. In den Freigabemodus kann durch einfaches Aktivieren des Eingabeschalters zwanzigmal mehr eingetreten werden. In einen Speicherlöschmodus könnte durch fünfzigmaliges Aktivieren des Eingabeschalters eingetreten werden. Ein derartiger Betriebsmodus würde einem Benutzer erlauben, den gesamten Speicher von derartigen Dingen wie oberen Grenzen und unteren Grenzen in einem Rollladen zu löschen.
  • Für ein besseres Verständnis der Erfindung und um zu zeigen, wie selbige zur Wirkung gebracht werden kann, wird nun auf dem Weg eines Beispiels auf die begleitenden Zeichnungen Bezug genommen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Perspektivansicht eines Garagentor-Betriebssystems in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der Erfindung;
  • 2 ist eine Perspektivansicht eines Rollladen-Betriebssystems in Übereinstimmung mit einer alternativen Ausführungsform der Erfindung;
  • 3 ist eine Perspektivansicht eines Polysolenoidmotoraufbaus von 2;
  • 4 und 5 sind zwei auseinandergezogene Perspektivansichten der Stelle des Absolutpositionsdetektoraufbaus, gezeigt in 3;
  • 6 ist ein schematisches Diagramm der Elektronik, die die Rollladen-Kopfeinheit von 2 steuert;
  • 7A7C sind ein Flussdiagramm einer Gesamtroutine zum Betreiben und Steuern einer beweglichen Absperrungsbedienvorrichtung; und
  • 8A8C sind ein Flussdiagramm der Timerinterruptroutine, die in der Routine von 7 aufgerufen wird.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Bezug nehmend nun auf die Zeichnungen, und besonders auf 1, wird darin eine bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung, die die vorliegende Erfindung verkörpert, allgemeine gezeigt und durch Bezugszeichen 10 identifiziert. Die bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung 10 wird zum Steuern des Öffnens und Schließens eines konventionellen Deckengaragentors 12 einer Garage 13 eingesetzt. Das Garagentor 12 ist an Führungsschienen 14 für eine Bewegung zwischen der geschlossenen Position, die in 1 dargestellt wird, und einer geöffneten oder angehobenen Position montiert. Die Garage 13 inkludiert eine Decke 16 und eine Wand 18, die eine Öffnung definieren, die durch Garagentor 12 blockiert wird. Wie gezeigt, sind die Führungsschienen 14 an der Wand 18 und Decke 16 der Garage 13 auf eine konventionelle Art und Weise montiert.
  • Eine Energieansteuereinheit oder Kopf, allgemein bei 20 angezeigt, ist an der Decke 16 auf eine konventionelle Art und Weise montiert. Eine Antriebsschiene 22 erstreckt sich zwischen der Energieansteuereinheit 20 und der Garagenwand 18. Wie in 1 gesehen werden kann, ist ein Ende der Antriebsschiene 22 an einem Abschnitt der Garagenwand 18 montiert, der sich über dem Garagentor 12 befindet. Ein Bedienvorrichtungsarm 26 ist in einem Ende mit dem Garagentor 12 und in dem anderen Ende mit einem Wagen 28 verbunden, der für eine Bewegung hin und zurück entlang der Antriebsschiene 22 montiert ist. Wie hierin gesehen wird, treibt ein Motor in der Energieansteuereinheit 20 den Wagen 28 auf eine gewünschte Art und Weise, um Garagentor 12 über die Kopplung des Wagens 28 und des Bedienvorrichtungsarms 26 mit dem Garagentor 12 anzuheben und abzusenken.
  • Eine konventionelle Einknopf-Druckknopf-Wandsteuereinheit 32 ist durch elektrische Leiter 34 mit der Energieansteuereinheit 20 gekoppelt und sendet Signale zu der Energieansteuereinheit 20, wobei ein Betrieb eines Antriebsmotors darin gesteuert wird. Vorzugsweise inkludiert die Energieansteuereinheit 20 auch einen konventionellen Funkempfänger (nicht gezeigt) zum Empfangen von Funksignalen von einem entfernten Steuersender 38.
  • Bezug nehmend nun auf 2 wird ein Absperrungsbedienungsvorrichtungssystem 100, das einen Absolutpositionsdetektor einsetzt, zum Steuern des Öffnens und Schließens eines konventionellen Rollladens 112 eingesetzt. Der Rollladen ist an Führungsschienen 114 für eine Bewegung zwischen der geschlossenen Position, die in 2 dargestellt wird, und einer geöffneten oder angehobenen Position montiert. Die Wand 118 de finiert eine Öffnung, die durch den Rollladen 112 blockiert oder abgedeckt werden kann. Wie gezeigt, sind Führungsschienen 114 an der Wand 118 auf eine konventionelle Art und Weise montiert.
  • Eine Energieansteuereinheit oder Kopf, allgemein angezeigt in 120, ist oben an dem Rahmen 110 auf eine konventionelle Art und Weise montiert. Obwohl die Kopfeinheit als außen montiert gezeigt wird, wie oben fest gehalten, ist die Kopfeinheit in vielen Anwendungen in die Wand eingebaut, sodass der Benutzer nur den Laden sieht. In den zwei Ansichten, die in 2 gezeigt werden, wird die Kopfeinheit 120 gezeigt, an entgegengesetzten Seiten oben an dem Rahmen 110 montiert zu sein. Wie hierin gesehen wird, treibt ein Motor in Kopfeinheit 120 eine Ladenführungshülse oder Rohr 142 an, um Rollladen 112 über die Verbindung von Hülse 142 mit Rollladen 112 anzuheben oder abzusenken.
  • Eine Steuerung für Kopfeinheit 120 für Garagentorbedienvorrichtung 20 kann wie oben beschrieben sein, d.h. unter Verwendung einer Druckknopf-Wandsteuerung oder eines Tastenfeldes, das an einer anderen Stelle an einer Wand montiert ist. Eine konventionelle Zweiknopf-Wandsteuereinheit 132 ist über drei Drähte: aufwärts, abwärts, neutral (eingebaut in die Wand und in gestrichelter Form gezeigt) zu Kopfeinheit 120 verbunden. Wandsteuerung 132 inkludiert einen Ladenöffnungsknopf oder Schalter 132A und einen Ladenschließknopf 132B. Wandsteuerung 132 ist mit Wechselstromenergie verbunden und stellt Energie zu Kopfeinheit 120 bereit, wenn einer von Knöpfen 132A oder 132B gedrückt und gehalten wird. Außerdem kann Kopfeinheit 120 auch einen konventionellen Funkempfänger (nicht gezeigt) zum Empfangen von Funksignalen von einem entfernten Steuersender inkludieren. Falls gewünscht, kann die Kopfeinheit 120 an jeder Seite des Rahmens 110 montiert sein.
  • Ein konventioneller Funkempfänger erfordert jedoch Energie, um ein Signal von einem entfernten Sender zu empfangen.
  • Wie in 3, 4 und 5 gezeigt, inkludiert Kopfeinheit 120 ein rohrförmiges Gehäuse 138 und Endsektionen 122 und 134. Innerhalb des rohrförmigen Gehäuses 138 ist der Motor 130, der eine Ausgangswelle 131 inkludiert, an einem Ende mit Endsektion 134 und an dem anderen Ende mit Antriebsgetriebeaufbau 132 gekoppelt. Die Ausgabe vom Getriebeaufbau 132 wird einem Ausgabering 140 bereitgestellt, der fest an der äußeren Hülse 142 befestigt ist. Es ist ein Rollladen an der äußeren Hülse 142 befestigt, sodass sich, wenn Motor 130 läuft, die äußere Hülse 142 dreht, was den Rollladen 120 veranlasst, sich zu öffnen oder zu schließen (abhängig von der Richtung einer Drehung des Motors 130).
  • Die äußere Hülse 142 ist auch fest mit einem Ring 136 befestigt. Der Ring 136 steuert einen Positionsdetektoraufbau 124 an. Positionsdetektoraufbau 124 ist mit einer Steuerplatine 144 elektrisch gekoppelt. Steuerplatine 144 enthält die Elektronik zum Starten und Steuern des Motors 130 (siehe 6). Es wird ein Kondensator 126 verwendet, um Motor 130 zu starten (nachstehend beschrieben). Es ist eine Bremse 128 vorgesehen, um Motor 120 abzubremsen, wenn sich der Rollladen einer Grenzposition nähert. Positionsdetektoraufbau 124 kann ein Durchgangspunktaufbau sein, wie in Anmeldung Nr. (Anwaltsliste 64234) beschrieben, die dem Bevollmächtigten dieser Anmeldung übertragen ist, oder ein Absolutpositionsdetektoraufbau, wie in Anmeldung Nr. (Anwaltsliste 65468) beschrieben, die dem Bevollmächtigten dieser Anmeldung übertragen ist.
  • Ein Schaltbild der Steuerschaltung, die sich in Steuerplatine 142 befindet, wird in 6 gezeigt. Eine Steuervorrichtung 500 betreibt die verschiedenen Softwareroutinen, die die Rollladenbedienvorrichtung 120 betreiben. Steuervorrichtung 500 kann eine Zilog Z86733 Mikrosteuervorrichtung sein. In dieser bestimmten Ausführungsform wird der Rollladen nur durch einen an einer Wand oder Einheit befestigten Schalter 132 gesteuert, der über einen Verbinder J2 gekoppelt ist. Verbinder J2 hat Eingänge für Aufwärtsschalterheiß- und Abwärtsschalterheißsignale. In einer Rollladenvorrichtung bewegt sich der Motor nur, wenn der Benutzer den Kombinationsleistungsrichtungsschalter drückt, der mit Verbinder J2 verbunden ist. Gleichzeitiges Drücken des Aufwärts- oder Abwärtsschalters legt an den Motor über Verbinder J1 Energie an und sieht verschiedene Motorphasen- und Richtungsinformation zu der Steuervorrichtung 500 vor.
  • Die Steuerschaltung kann jedoch modifiziert werden, einen Empfänger zu inkludieren, sodass der Rollladen von einem entfernten Sender gesteuert werden kann (wie oben beschrieben). Die Energieversorgungsschaltung 190 konvertiert Wechselstromleitungsenergie von Verbinder J2 in plus 5 Volt, um die Logikschaltungen mit Strom zu versorgen, und in plus 16 Volt, um den Motor mit Strom zu versorgen.
  • Auf Empfang eines Rollladen-Bewegungsbefehlssignals von entweder 132A oder 132B durch J2 hin wird der Motor aktiviert. Auf Empfang von Programmierungs- oder Lernbefehlen hin von entweder 132A oder 132B hin (nachstehend beschrieben) tritt Steuervorrichtung 500 in eine geeignete Lernroutine ein. Rückkopplungsinformation von dem Motor und Wechselstromenergie wird von J1 bereitgestellt und zu U3:A, U3:B, U3:C und U3:D angelegt. Die Ausgaben von U3:B und U3:D sehen Aufwärts- und Abwärts-Phaseninformation zu Pins P26 bzw. P25 vor. Die Ausgaben von U3:A und U3:C sehen Aufwärts- und Abwärtsrichtung zu Pins P21 bzw. P20 vor.
  • In dieser bestimmten Ausführungsform wird ein Absolutpositionsdetektor, umfassend drei Räder: Takt, Rad 31 und Rad 32, in 6 gezeigt. Kristall CR1 sieht ein internes Taktsignal für den Mikroprozessor 500 vor. EEPROM 200 speichert die Bitstromdaten, Schiebefensterinformation, aktuelle Bitinformation und eine Nachschlagtabelle. Die IR-Signalunterbrechung vom Taktrad steuert Q5 an, der seine Eingabe zu P31 bereitstellt. Rad 31 steuert Q4 an, der seine Eingabe zu P30 bereitstellt. Rad 32 steuert Q3 an, der seine Eingabe zu P33 bereitstellt. Die Eingaben von dem Absolutpositionsdetektor sehen eine absolute Position des Ladens zu der Steuervorrichtung vor.
  • Das bevorzugte Verfahren der Erfindung wird zur Einfachheit mit Bezug auf eine Rollladensteuervorrichtung beschrieben, d.h. eine, die Aktivierung von dem Wandsteuerschalter für Anwendung von Energie erfordert.
  • Bezug nehmend auf 7A7C beginnt die Hauptmotorsteuerroutine, die in Steuervorrichtung 500 läuft, mit Schritt 300. Schritt 300 beginnt, wann immer Energie in Rücksetzung oder Stoppmodus-Wiederherstellung aktiviert wird, oder der Überwachungsanschlag-Timer abläuft. In Schritt 302 wird die Überwachungsanschlag-Timerperiode auf 100 Millisekunden gesetzt. An Stelle eines Schleifenzählers, der durch die Steuervorrichtung betrieben wird, wird eine interne RC-Timerschaltung verwendet, um Verarbeitungsschritte einzusparen. In Schritt 304 werden alle Steuervorrichtungsports initialisiert. Speziell unter Bezug auf 6 Ports oder Pins P30 (Eingabe von Rad 31 in dem Absolutpositionsdetektor 124), P31 (Eingabe von dem Taktrad in dem Absolutpositionsdetektor 124) und P33 (Eingabe vom Rad 32 in dem Absolutpositionsdetektor 124). Der Absolutpositionsdetektor 124 stellt ein Signal bereit, das die absolute Position des Ladens in seiner gesamten Bewegung zwischen den Grenzen anzeigt. Falls ein Durchgangspunktaufbau an Stelle eines Absolutpositionsdetektors genutzt wird, würden die initialisierten Ports Signale empfangen, die sich darauf beziehen, ob der Durchgangspunkt durchlaufen wurde, ob der Laden über oder unter dem Durchgangspunkt war und Information über einen U/min- (RPM-) Impuls.
  • In Schritt 306 wird der interne RAM getestet, dann auf Null gelöscht. Falls es einen Fehler im RAM gibt, dann läuft die Routine in einer Schleife, bis der Überwachungsanschlag-Timer in Schritt 310 zurückgesetzt wird (100 ms Timeout von dem RC-Timer). Falls es keinen Fehler gibt, schließt die Routine in Schritt 308 eine Prüfsumme ab und vergleicht sie mit einer gespeicherten Summe. Falls es keine Übereinstimmung gibt, läuft die Routine in einer Schleife, bis der Überwachungsanschlag-Timer in Schritt 310 zurückgesetzt wird (100 ms Timeout von dem RC-Timer). Falls die Summen übereinstimmen, initialisiert die Routine alle Timer und initialisiert die Ports (P30, P31, P33) in Schritt 312 erneut.
  • In Schritt 314 werden alle Interrupt-Prioritäten eingerichtet, die gewählten Flanken der verschiedenen Eingabesignale für eine Antwort werden initialisiert und alle Standard-Interrupts (U/min und Timer0) werden initialisiert. Der U/min-Timer läuft jedes Mal, wenn der Motor ein U/min-Signal generiert. Der Timer0-Interrupt prüft eine Impulsanzeige einer Berührung (drücken und freigeben weniger als eine halbe Sekunde) oder eine Befehlseingabe. In Schritt 316 werden alle Variablen auf ihre Anfangswerte gesetzt. In Schritt 318 liest die Routine die gespeicherten Grenzen aus dem Speicher, die aktuelle Position, die im Speicher gespeichert ist, und Modus-Flags (die einen Betriebsmodus anzeigen, z.B. laufen oder lernen) aus dem Speicher und initialisiert temporäre Register.
  • In Schritt 320 prüft die Routine, ob das Rücksetzungsflag gesetzt ist. Falls ja, verzweigt die Routine zu dem Durchgangspunkt-Rücksetzungsmodus in Schritt 326, falls ein Durchgangspunktaufbau für 124 installiert ist. Falls ein Absolutpositionsdetektoraufbau installiert ist, würde Schritt 326 die Position in dem Detektor lesen und die Werte zurücksetzen, die im Speicher gespeichert sind.
  • Falls das Rücksetzungsflag nicht gesetzt ist, prüft die Routine, ob das gelernte Flag kleiner als 2 ist. Das gelernte Flag speichert einen Wert, der anzeigt, dass in den Lernmodus eingetreten wurde. Falls das gelernte Flag größer oder gleich 2 ist, prüft die Routine den Wert in dem Berührung_Zähler (tap_counter) in Schritt 324. Der Berührungszähler, Berührung_Zähler, ist ein Zähler, der die Zahl von Malen speichert, die der Zähler Impulse empfangen hat, die anzeigen, dass der Benutzer den Eingabeschalter für die vorbestimmte Zeitperiode gedrückt und freigegeben hat. Falls der Wert in dem Berührungszähler in Schritt 324 nicht gleich 5 ist, bedeutet dies, dass der Benutzer die Eingabeeinrichtung aktiviert hat, um eine Ladenbewegung anzuweisen, und die Routine verzweigt in Schritt 334 zu der normalen Betriebsschleife.
  • Falls der Berührungszähler gleich 5 ist, speichert die Routine das gelernte Flag mit dem Wert 1 und schreibt den Wert in Schritt 336 in den Speicher, was anzeigt, dass in einen Lernmodus eingetreten wurde. Dann verzweigt die Routine zu der Lernroutine in Schritt 338.
  • Falls das gelernte Flag in Schritt 322 kleiner als 2 ist, prüft die Routine in Schritt 328, ob der Wert des Berührungszählers gleich 9 ist. Dies bedeutet, im Lernmodus, dass der Berührung_Zähler gelesen wird um sicherzustellen, dass die Zählung nicht in 9 Mal ist. Falls die Zählung in 9 Mal ist, setzt der Benutzer die Steuervorrichtung gerade in den Rück setzungsmodus. Das Rücksetz_Flag (Reset_Flag) wird gesetzt, und dieser Flagwert wird in Schritt 330 in den Speicher geschrieben. Dann ruft die Routine in Schritt 336 die Durchgangspunkt-Rücksetzungsroutine in dem Schritt auf, falls ein Durchgangspunktaufbau installiert ist, oder ruft die Absolutpositionsroutine auf, falls dieser Aufbau installiert ist. Falls der Berührungszähler nicht gleich 9 ist, verzweigt die Routine in Schritt 329 in den Lernmodus.
  • Nach der wie oben beschriebenen Initialisierung ist der Timer0-Interrupt (oder TO-Interrupt) aktiviert und tritt einmal jede Millisekunde auf. Wenn der T0-Interrupt jede 1 ms aufgerufen wird, beginnt er, Bezug nehmend auf 8A8C, in Schritt 342 durch Inkrementieren eines Verzögerungs-Timers (Delay-Timer). Der Verzögerungs-Timer wird verwendet, um die Zeit in der Hauptschleife oder anderen Routinen zu zählen. Dann prüft die Routine, ob das Startflag = 1 ist. Falls nicht, kehrt die Routine in Schritt 346 zurück. Falls ja, prüft die Routine in Schritt 348, ob Energieeingabe hoch ist. Falls Energie nicht hoch ist, inkrementiert die Routine den OFF_LFC (den Energieleitungs-Aus-Abtaster), der die Zeit misst, für die Energie abgeschaltet war, wie etwa durch Freigeben des Eingabeschalters. Falls in Schritt 356 der OFF_LFC nicht größer oder gleich 22 ist, wird der Timer0-Interrupt in Schritt 358 verlassen. Falls der OFF_LFC größer oder gleich 22 ist, löscht die Routine den OFF_LFC und löscht die Richtungsentprellungsflags in Schritt 370. In Schritt 384 prüft die Routine, ob die Energieentprellung größer oder gleich 3 ist. Falls größer oder gleich 3, löscht die Routine die Energieentprellung, und der Interrupt kehrt zurück. Falls nicht, löscht die Routine in Schritt 388 die Energieentprellung, deaktiviert den Timer0-Interrupt, schreibt den Wert in dem Berührung-Zähler in den Speicher, aktiviert dann den Timer0-Interrupt, lädt das Stoppflag mit 1 und kehrt zu dem Beginn des Timer0-Interrupts zurück.
  • Falls in Schritt 348 Energieeingabe hoch ist, inkrementiert die Routine den Energieleitungsabtaster und löscht den OFF_LFC in Schritt 352. Als Nächstes prüft die Routine in Schritt 354, ob der Motor eingeschaltet ist. Falls ja, endet die Timer0-Routine in Schritt 358. Falls nein, prüft die Routine in Schritt 360, ob die Aufwärts-Eingabe hoch ist. Falls ja, inkrementiert die Routine den UP_LFC (AUFWÄRTS_LFC) und setzt zu Schritt 368 fort. Falls nein, prüft die Routine in Schritt 362, ob die Abwärts-Eingabe hoch ist. Falls nein, setzt die Routine zu Schritt 362 fort. Falls ja, inkrementiert die Routine den DOWN_LFC (ABWÄRTS_LFC).
  • In Schritt 368 prüft die Routine den Wert des ENERGIE LFC. Falls er nicht gleich 4 ist, kehrt sie in Schritt 372 zurück. Dann prüft die Routine in Schritt 376, ob die Energieentprellung (Energie DB) auf 22 ist. Falls ja, verzweigt sie zu Schritt 390. Falls nicht, inkrementiert sie die Energieentprellung in Schritt 378. Die Routine prüft dann in Schritt 380, ob die Energieentprellung auf 3 ist. Falls nicht, verzweigt sie zu Schritt 390. Falls ja, inkrementiert die Routine den Berührungszähler in Schritt 382 und setzt zu Schritt 390 fort.
  • In Schritt 390 prüft die Routine, ob der UP_LFC (der Aufwärtsrichtungsabtaster) größer oder gleich 4 ist. Falls nicht, prüft die Routine in Schritt 392, ob der DOWN_LFC größer oder gleich 4 ist. Falls nicht, verzweigt die Routine zu Schritt 410. Falls ja, prüft die Routine in Schritt 394, ob der DOWN_DB auf 255 ist. Falls ja, verzweigt die Routine zu Schritt 410. Falls nicht, löscht die Routine den AUFWÄRTS-Entpreller (UP-Entpreller) und dekrementiert den Abwärtsentpreller (DOWN-Entpreller) in Schritt 398. Dann prüft die Routine in Schritt 406, ob der Abwärtsentpreller (DOWN-DB) auf 22 ist. Falls nicht, verzweigt die Routine in Schritt 410.
  • Falls ja, setzt die Routine den DOWN_DB auf 255 und löscht den TAP_CNTR. Dies zeigt an, dass der Benutzer den Abwärts- oder Schließschalter lang genug gedrückt hat, um einen Bewegungsbefehl zu aktivieren.
  • Falls der UP_LFC größer oder gleich 4 ist, prüft die Routine in Schritt 396, ob der UP_DB auf 255 ist. Falls ja, was anzeigt, dass der Benutzer den Aufwärts- oder Öffnungsschalter lang genug gedrückt hat, um einen Bewegungsbefehl zu aktivieren, verzweigt die Routine zu Schritt 410. Falls nicht, löscht die Routine den Abwärtsentpreller und inkrementiert den Aufwärtsentpreller in Schritt 400. In Schritt 402 prüft die Routine, ob der UP DB auf 4 ist. Falls nicht, verzweigt die Routine zu Schritt 410. Falls ja, setzt die Routine den UP DB auf 255 und löscht den Berührungszähler in Schritt 404. In Schritt 410 prüft die Routine, ob der DOWN DB = 255 ist. Falls nicht, prüft die Routine in Schritt 414, ob der UP DB = 255 ist. Falls ja, setzt die Routine das Flag UP_AND_DOWN (AUFWÄRTS UND ABWÄRTS) auf 1 in Schritt 416 und kehrt in Schritt 418 zurück. Falls der DOWN DB = 255 ist, setzt die Routine in Schritt 412 das Flag UP_AND_DOWN auf 2 und kehrt in Schritt 418 zurück. Das Flag UP_AND_DOWN wird verwendet um zu verfolgen, welche Richtung für eine Bewegung angefordert wird. UP (AUFWÄRTS) ist 1; DOWN (AUFWÄRTS) ist 2.
  • Anhang A (Seiten A1–A13), die hierzu angebracht sind, inkludieren einen Quellprogrammausdruck einer Serie von Routinen, die verwendet werden, um eine bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung zu betreiben.
  • Wie aus dem Studium der Beschreibung und der angefügten Zeichnungen erkannt wird, kann die vorliegende Erfindung auf Bedienvorrichtungssysteme für bewegliche Absperrungen vieler Typen gelenkt werden, wie etwa Zäune, Gatter, Deckengaragentore und dergleichen.
  • Weitere Ausführungsformen werden in den hierzu angebrachten abhängigen Ansprüchen offengelegt.
  • ANHANG A
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  • Figure 00230001
  • Figure 00240001
  • Figure 00250001
  • Figure 00260001
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  • Figure 00290001
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  • Figure 00320001
  • Figure 00330001
  • Figure 00340001

Claims (22)

  1. Bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung (10), umfassend: einen Motor; ein Getriebe, das mit dem Motor verbunden ist, der dadurch anzusteuern ist, und mit der beweglichen Absperrung (12), die zu bewegen ist; eine Steuereinheit (32) mit einer ersten Eingabeeinrichtung und einer zweiten Eingabeeinrichtung zum Vorsehen von ersten bzw. zweiten Eingabebefehlen; eine Steuervorrichtung, reagierend auf Aktivierung der ersten Eingabeeinrichtung für eine erste Zeitperiode, um den Motor anzuweisen, in einer ersten Richtung zu arbeiten, und reagierend auf Aktivierung der zweiten Eingabeeinrichtung für eine zweite Zeitperiode, um den Motor anzuweisen, in einer zweiten Richtung zu arbeiten, gekennzeichnet dadurch, dass die Steuervorrichtung auf mindestens zwei Aktivierungen von einer der Eingabeeinrichtungen reagiert, wobei jede Aktivierung innerhalb einer definierten Zeitperiode ist und eine Dauer aufweist, die kleiner als die erste Zeitperiode und die zweite Zeitperiode zum Ermöglichen eines Lernmodus ist.
  2. Bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Steuereinheit (32) Wechselstromenergie mit dem Motor bei Aktivierung der ersten Eingabeeinrichtung und der zweiten Eingabeeinrichtung koppelt.
  3. Bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Steuervorrichtung, reagierend auf eine Aktivierung innerhalb einer definierten Zeitperiode und mit einer Dauer kleiner als die erste Zeitperiode und die zweite Zeitperiode, eine Zahl der Aktivierung speichert.
  4. Bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Steuervorrichtung, reagierend auf eine Aktivierung der ersten Zeitperiode oder der zweiten Zeitperiode, die Zahl löscht.
  5. Bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Steuervorrichtung, reagierend auf mindestens drei Aktivierungen einer der Eingabeeinrichtungen, wobei jede Aktivierung innerhalb einer definierten Zeitperiode ist und eine Dauer kleiner als die erste Zeitperiode und die zweite Zeitperiode aufweist, zum Ermöglichen eines Rücksetzmodus dient.
  6. Bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Steuervorrichtung, reagierend auf mindestens drei Aktivierungen einer der Eingabeeinrichtungen, wobei jede Aktivierung innerhalb einer definierten Zeitperiode ist und eine Dauer kleiner als die erste Zeitperiode und die zweite Zeitperiode aufweist, zum Aktivieren eines Gruppensteuermodus dient.
  7. Bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Steuervorrichtung, reagierend auf mindestens drei Aktivierungen einer der Eingabeeinrichtungen, wobei jede Aktivierung innerhalb einer definierten Zeitperiode ist und eine Dauer kleiner als die erste Zeitperiode und die zweite Zeitperiode aufweist, zum Ermöglichen eines Sperrmodus dient.
  8. Bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Steuervorrichtung, reagierend auf mindestens drei Aktivierungen einer der Eingabeeinrichtungen, wobei jede Aktivierung innerhalb einer definierten Zeitperiode ist und eine Dauer kleiner als die erste Zeitperiode und die zweite Zeitperiode aufweist, zum Ermöglichen eines Löschspeichermodus dient.
  9. Bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung nach beliebigen von Ansprüchen 1 bis 8, wobei die erste Zeitperiode mindestens eine halbe Sekunde beträgt und die zweite Zeitperiode mindestens eine halbe Sekunde beträgt, und wobei die Steuervorrichtung auf sieben aufeinanderfolgende Aktivierungen von einer der Eingabeeinrichtungen reagiert, wobei jede Aktivierung innerhalb einer definierten Zeitperiode ist und eine Dauer kleiner als eine halbe Sekunde aufweist, zum Ermöglichen eines Lernmodus.
  10. Bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung nach Anspruch 9, ferner umfassend einen Zähler zum Speichern einer Zahl von jeder Aktivierung, die innerhalb von dreihundert Millisekunden einer anderen Aktivierung liegt und für eine Verzögerung kleiner als eine halbe Sekunde ist.
  11. Bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung nach Anspruch 10, wobei die Steuervorrichtung, reagierend auf eine Aktivierung von einer halben Sekunde oder mehr, den Zähler löscht.
  12. Bewegliche Absperrung nach Anspruch 9, wobei die Steuervorrichtung, reagierend auf sieben aufeinanderfolgende Aktivierungen von einer der Eingabeeinrichtungen, wobei jede Aktivierung innerhalb von dreihundert Millisekunden einer anderen Aktivierung liegt und für eine Verzögerung kleiner als eine halbe Sekunde ist, zum Ermöglichen eines Rücksetzmodus dient.
  13. Bewegliche Absperrung nach Anspruch 9, wobei die Steuervorrichtung, reagierend auf fünf aufeinanderfolgende Aktivierungen von einer der Eingabeeinrichtungen, wobei jede Aktivierung innerhalb von dreihundert Millisekunden einer anderen Aktivierung liegt und für eine Verzögerung kleiner als eine halbe Sekunde ist, zum Ermöglichen eines Gruppensteuermodus dient.
  14. Bewegliche Absperrung nach Anspruch 9, wobei die Steuervorrichtung, reagierend auf zwanzig aufeinanderfolgende Aktivierungen von einer der Eingabeeinrichtungen, wobei jede Aktivierung innerhalb von dreihundert Millisekunden einer anderen Aktivierung liegt und für eine Verzögerung kleiner als eine halbe Sekunde ist, zum Ermöglichen eines Sperrmodus dient.
  15. Bewegliche Absperrung nach Anspruch 9, wobei die Steuervorrichtung, reagierend auf fünfzig aufeinanderfolgende Aktivierungen von einer der Eingabeeinrichtungen, wobei jede Aktivierung innerhalb von dreihundert Millisekunden einer anderen Aktivierung liegt und für eine Verzögerung kleiner als eine halbe Sekunde ist, zum Aktivieren eines Löschspeichermodus dient.
  16. Verfahren zu Programmieren einer Steuervorrichtung für eine bewegliche Absperrungsbedienvorrichtung, umfassend: Erfassen einer Aktivierung einer Eingabeeinrichtung; Messen der Zeitperiode der Aktivierung der Eingabeeinrichtung; Ändern einer Zahl, falls die gemessene Aktivierungszeitperiode kleiner als ein vorbestimmter Wert und innerhalb einer definierten Zeitperiode ist; Ermöglichen eines Lernmodus, wenn die Zahl gleich einem vorbestimmten Wert ist; und Aktivieren eines Motors, um die Absperrung zu bewegen, falls die gemessene Zeitperiode größer als der vorbestimmte Wert ist.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, ferner umfassend den Schritt zum Löschen des Zählers, wenn die gemessene Aktivierungszeitperiode größer als der vorbestimmte Wert ist.
  18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei der vorbestimmte Wert der Zahl sieben ist, der vorbestimmte Wert eine halbe Sekunde ist und die definierte Zeitperiode innerhalb von dreihundert Millisekunden einer anderen Aktivierung liegt.
  19. Verfahren nach Anspruch 16, ferner umfassend den Schritt zum Ermöglichen eines Rücksetzmodus, wenn die Zahl sieben ist, der vorbestimmte Wert eine halbe Sekunde ist und die definierte Zeitperiode innerhalb von dreihundert Millisekunden einer anderen Aktivierung liegt.
  20. Verfahren nach Anspruch 16, ferner umfassend den Schritt zum Ermöglichen eines Gruppensteuermodus, wenn die Zahl fünf ist, der vorbestimmte Wert einer halbe Sekunde ist und die definierte Zeitperiode innerhalb von dreihundert Millisekunden einer anderen Aktivierung liegt.
  21. Verfahren nach Anspruch 16, ferner umfassend den Schritt zum Ermöglichen eines Sperrmodus, wenn die Zahl zwanzig ist, der vorbestimmte Wert eine halbe Sekunde ist und die definierte Zeitperiode innerhalb von dreihundert Millisekunden einer anderen Aktivierung liegt.
  22. Verfahren nach Anspruch 16, ferner umfassend den Schritt zum Ermöglichen eines Löschspeichermodus, wenn die Zahl fünfzig ist, der vorbestimmte Wert eine halbe Sekunde ist und die definierte Zeitperiode innerhalb von dreihundert Millisekunden einer anderen Aktivierung liegt.
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