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DE60017080T2 - Verfahren und vorrichtung zum ablassen eines geschmolzenen materials aus einem hafen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum ablassen eines geschmolzenen materials aus einem hafen Download PDF

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DE60017080T2
DE60017080T2 DE60017080T DE60017080T DE60017080T2 DE 60017080 T2 DE60017080 T2 DE 60017080T2 DE 60017080 T DE60017080 T DE 60017080T DE 60017080 T DE60017080 T DE 60017080T DE 60017080 T2 DE60017080 T2 DE 60017080T2
Authority
DE
Germany
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crucible
opening
valve
hole
glass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60017080T
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English (en)
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DE60017080D1 (de
Inventor
Christian Ladirat
Jean-Louis Maurin
Jacques Lacombe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Commissariat a lEnergie Atomique et aux Energies Alternatives CEA
Orano Demantelement SAS
Original Assignee
Areva NC SA
Commissariat a lEnergie Atomique CEA
Compagnie Generale des Matieres Nucleaires SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Areva NC SA, Commissariat a lEnergie Atomique CEA, Compagnie Generale des Matieres Nucleaires SA filed Critical Areva NC SA
Publication of DE60017080D1 publication Critical patent/DE60017080D1/de
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Publication of DE60017080T2 publication Critical patent/DE60017080T2/de
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Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ablassen eines geschmolzenen Materials, wie etwa Glas, aus einem Tiegel, dessen Wände und Boden zumindest teilweise gekühlt sind.
  • Die Erfindung betrifft auch eine dieses Verfahren anwendende Ablassvorrichtung.
  • Die Erfindung eignet sich zum Ablassen jedes in einem Tiegel enthaltenen geschmolzenen Materials, dessen Wände und Boden zumindest teilweise gekühlt werden. Eine bevorzugte Anwendung betrifft das Einglasen nuklearer Abfälle von sehr hoher Radioaktivität.
  • Stand der Technik
  • Um ein Material wie etwa Glas zu schmelzen, kann man es bekanntlich im festen Zustand in einen Tiegel geben, wo es dann, zum Beispiel mittels Induktionserwärmung, zum Schmelzen gebracht wird.
  • Um die Lebensdauer des Tiegels zu erhöhen, indem man ihn auf einer relativ niedrigen Temperatur hält, kann man, was ebenfalls bekannt ist, seine Wände und seinen Boden zumindest teilweise kühlen. Diese Kühlung kann insbesondere in Form eines Wasserkreislaufs realisiert werden. Dies hat die Wirkung, dass sich durch den Kontakt mit den gekühlten Teilen der Wände und des Bodens des Tiegels eine feste Schicht aus erstarrtem Glas bildet, welche diese Teile von dem geschmolzenen Material trennt. Man kann also Materialien wie etwa Glas mit hohen Temperaturen (über 1150°C) einschmelzen, ohne den Tiegel allzu oft ersetzen zu müssen.
  • Wenn diese bekannte Technik für das Einglasen nuklearer Abfälle von sehr hoher Radioaktivität benutzt wird, werden die Abfälle in die in dem Tiegel enthaltene Glasschmelze eingeschmolzen. Die diese Abfälle enthaltende Glascharge wird anschließend durch eine zu diesem Zweck im Boden des Tiegels vorgesehene Ablassvorrichtung in einen unter dem Tiegel befindlichen Behälter entleert.
  • Die Erhöhung der Lebensdauer der Tiegel, die man durch die Kühlung der Wände und des Bodens dieses Tiegels erzielt, ist bei dieser Anwendung besonders vorteilhaft. Die ausgedienten Tiegel bilden nämlich radioaktive Abfälle, die man konditionieren und lagern muss.
  • Zudem, wenn die Tiegel mit gekühlten Wänden und Boden zum Einglasen nuklearer Abfälle benutzt werden, bilden sie Abfälle, deren Radioaktivitätsniveau niedriger ist als das der nicht gekühlten Tiegel. Das geschmolzene Glas schrumpft nämlich beim Kontakt mit den gekühlten Wänden, so dass das erstarrte Glas nicht an diesen haftet. Der Tiegel kann also vor der Ausmusterung einwandfrei gereinigt werden, im Gegensatz zu einem nichtgekühlten Tiegel, an dem immer noch – selbst nach der Reinigung – feste, verkrustete, sehr radioaktive Glaspartikel haften.
  • Um das in einem Tiegel enthaltene geschmolzene Material abzulassen, kennt man verschiedene Entleerungstechniken.
  • Nach einer ersten Technik benutzt man einen Abflussstutzen, der den Boden des Tiegels vertikal durchquert und sich unter diesem über eine bestimmt Höhe erstreckt. Die Kühlung des Stutzens ermöglicht, in seinem Innern einen Glasstopfen auszubilden, der normalerweise die Entleerung des Tiegels verhindert. Wenn man eine Entleerung durchführen möchte, erwärmt man den Stutzen, zum Beispiel mit Hilfe eines zusätzlichen Induktionserwärmungssystems.
  • Diese Entleerungstechnik hat verschiedene Nachteile:
    • – die Abflussstutzen sind Verschleißteile von geringer Lebensdauer;
    • – wenn der Stutzen erhitzt wird, um eine Entleerung durchzuführen, fällt der blockartige Stopfen in das flüssige Glas, was Spritzer verursacht und ungünstig ist, wenn das Glas hochradioaktive Abfälle enthält;
    • – die Kühlung des Abflussstutzens erfolgt mit einer sehr großen Trägheit, so dass es unmöglich ist, die Abflussmenge zu kontrollieren und den Abfluss schnell zu stoppen.
  • Eine andere Entleerungstechnik wird insbesondere in dem Dokument FR-A-2 704 634 beschrieben.
  • In diesem Fall umfasst die Ablassvorrichtung eine den gekühlten Boden des Tiegels durchquerende runde Ablassöffnung, ein gekühltes Schieberventil zum kontrollierten Öffnen und Schließen dieser Öffnung sowie einen in die Ablassöffnung eingefügten, ebenfalls runden Stutzen. Bei dieser Vorrichtung hat der generell aus Molybdän hergestellte metallische Stutzen eine Temperatur, die sich von der des Bodens des Tiegels unterscheidet, und er ragt auf der Innenseite des Bodens aus diesem nach oben heraus, so dass er die auf dem Boden des Tiegels vorhandene erstarrte Glasschicht durchquert und in die Glasschmelze hineinragt.
  • Wenn der Schieber des Ventils geschlossen ist, bildet sich in dem metallischen Stutzen ein fester Stopfen aus Glas, der Kontakt hat mit der gekühlten Oberfläche des Schiebers. Das Ventil ist also auch von der Glasschmelze getrennt, so dass seine Lebensdauer annähernd dieselbe wie die des Tiegels ist und es ebenso effizient gereinigt werden kann.
  • Wenn man Ablassen will, Öffnet man den Schieber des Ventils. Da der Metallstutzen und der Glasstopfen, der sich in ihm gebildet hat, keinen Kontakt mit dem gekühlten Schieber mehr haben, nimmt die Viskosität des mit dem Stutzen Kontakt habenden heißen Glases ab, was die Elimination des festen Glasstopfens ermöglicht, der aufgrund der Schwerkraft nach unten fällt. Die Stellung des Ventilschiebers ermöglicht anschließend, die Durchflussmenge an geschmolzenem Glas zu regulieren, indem die Ablassöffnung mehr oder weniger weit geöffnet wird.
  • Diese Abflussvorrichtung hat auch gewisse Nachteile.
  • Ein erster Nachteil betrifft die Oxidation des Abflussstutzens. Man stellt nämlich fest, dass die Flächen des Stutzens, die Kontakt mit der Luft haben, am Ende der Entleerung oxidiert sind. Dies reduziert die Lebensdauer des Stutzens, was dem angestrebten Zweck entgegenwirkt, darin bestehend, einen gekühlten Tiegel zu benutzen, um dessen Lebensdauer zu erhöhen.
  • Ein Nachteil der in dem Dokument FR-A-2 704 beschriebenen Vorrichtung ist ein permanenter Glasrückstand am Ende der Entleerung. Da der Stutzen ein Stück aus dem Boden des Tiegels herausragt, ist die Entleerung nicht vollständig. Dies kann Probleme verursachen, insbesondere in dem Fall, wo das in dem Tiegel enthaltene geschmolzene Material ein Glas mit einem hohen Gehalt an Platinoiden ist. Wenn diese Elemente nämlich nicht wieder in Suspension gehalten werden, setzen sie sich auf dem Boden des Tiegels ab. Dies kann zu Funktionsstörungen elektrischen Ursprungs führen, zum Beispiel zu Lichtbögen, die ein lokales Schmelzen der oberen Wand der Doppelwandstruktur verursachen können, die den Boden des Tiegels bildet. Dieses Schmelzen kann zu Löchern in der genannten oberen Wand führen, durch die Kühlwasser in den Tiegel eindringen kann.
  • In einem solchen Fall besteht die einzige Lösung darin, den Ablassöffnungsstutzen wegzulassen. Dann riskiert man aber, dass ein Ablassen nicht möglich ist. Wenn nämlich das geschmolzene Material ein ziemlich schlechter Wärmeleiter ist und einen besonders hohen Schmelzpunkt hat, wie dies insbesondere der Fall der Glasarten mit einem hohen Gehalt an Platinoiden ist, kommt es nach Öffnung des Ventils fast nie zu einem Abfließen der Glasschmelze. Tatsächlich verformt sich der Glasstopfen dann unter der Wirkung seiner Erhitzung und der Glaslast in dem Tiegel, ehe er eine Gleichgewichtsposition einnimmt, die das Schließen des Ventilschiebers verhindert.
  • Darstellung der Erfindung
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ablassen eines in einem Tiegel enthaltenen geschmolzenen Materials wie etwa Glas ohne die Nachteile der bekannten Ablasstechniken vorzuschlagen, wobei insbesondere die genaue Beherrschung von Beginn, Ende und Durchsatz des Ablassvorgangs gewährleistet ist und Teile verwendet werden, deren Lebensdauer mit derjenigen eines kalten bzw. gekühlten Tiegels vergleichbar ist. Außerdem ist der Abflussvorgangs gut reproduzierbar, versacht keine Glasspritzer und ermöglicht eine gute Kontrolle und eine gute Stabilität des Strahls aus geschmolzenem Glas, unabhängig von der Glasart und ohne Glasrückstand am Ende der Entleerung.
  • Erfindungskonform erhält man dieses Resultat mittels eines Verfahrens zum Ablassen eines geschmolzenen Materials, enthalten in einem Tiegel, dessen Boden zumindest teilweise gekühlt wird, um eine erstarrte Schicht des Materials zu bilden, dass Kontakt hat mit diesem Boden, wobei man bei diesem Verfahren den Ablassvorgang durchführt, indem man ein ebenfalls gekühltes Ventil öffnet, das anfänglich eine Ablassöffnung verschließt, die in dem Boden des Tiegels ausgebildet ist, und dieses Verfahren dabei dadurch gekennzeichnet ist, dass man eine Ablassöffnung benutzt, deren Form von oben gesehen länglich ist, und dadurch, dass man das Ablassen an einem ersten Ende der genannten Öffnung einleitet, indem man eine Wärmbrücke zwischen einem das genannte erste Ende abgrenzenden Teil des Bodens und dem in dem Tiegel über der genannten erstarrten Schicht enthaltenen geschmolzenen Material ausbildet.
  • Indem man also die übliche runde Form der Ablassöffnung ersetzt durch eine längliche Form und eine Wärmbrücke zwischen einem der Enden dieser Öffnung und dem geschmolzenen Material ausbildet, stellt man sicher, dass man den Abfluss des geschmolzenen Materials einleiten kann, unabhängig von seiner Art und ohne die Gefahr, dass nach dem Ende der Entleerung noch ein Rückstand vorhanden ist.
  • Da sich die Wärmebrücke total im Innern des Tiegels befindet, hat sie nie Kontakt mit Luft, so dass das Risiko einer Oxidation gering ist. Ihre Lebensdauer ist folglich ebenso groß wie die des gesamten Tiegels.
  • Außerdem ermöglicht die Anordnung der Wärmebrücke an einem Ende einer länglichen Ablassöffnung, den Abfluss kontrolliert und reproduzierbar einzuleiten.
  • Insbesondere schmilzt der durch das Material gebildete Stopfen progressiv von diesem Ende aus, so dass im Gegensatz zu allen bekannten Techniken nicht die Gefahr von Spritzern besteht, verursacht durch den Sturz des festen Stopfens.
  • Vorzugsweise bildet man die Wärmebrücke, indem man einen Stab aus einem wärmeleitfähigen Material in dem Tiegel anordnet, in Kontakt mit dem Teil des Bodens längs des ersten Endes der Ablassöffnung. Die Temperatur des abfließenden Glases ist jedoch auf die Schmelztemperatur des die Wärmebrücke bildenden Materials beschränkt.
  • Bei einer bevorzugten Realisierungsart verwendet man ein Ventil mit einem gekühlten Schieber, der unter der Ablassöffnung verschiebbar ist, gemäß einer Längsachse von dieser.
  • Vorzugsweise lokalisiert man die Einleitung des Ablassvorgangs gemäß der Längsachse der Ablassöffnung, indem man dem ersten Ende von dieser und einem Angriffsende des gekühlten Schiebers Formen gibt, die jeweils konvex und konkave sind und auf die Längsachse zentriert sind. Das erste Ende der Ablassöffnung ist vorzugsweise im Wesentlichen V-förmig.
  • Bei der bevorzugten Realisierungsform der Erfindung verwendet man einen Tiegel, dessen Boden um die Ablassöffnung herum eine relativ kleine Dicke aufweist. Diese Charakteristik erleichtert nach dem Öffnen des Ventils das Schmelzen des Stopfens, der sich in der Ablassöffnung gebildet hatte.
  • Aus demselben Grund hat Boden des Tiegels vorzugsweise keine Kühleinrichtungen in unmittelbarer Nähe der Ablassöffnung.
  • Die Erfindung hat auch einen Tiegel mit einer Vorrichtung zum Ablassen eines in dem Tiegel enthaltenen geschmolzenen Materials zum Gegenstand, wobei der Tiegel einen Boden umfasst und Einrichtungen, um diesen wenigstens teilweise zu kühlen, um eine erstarrte Schicht aus dem Material zu bilden, das mit dem Boden Kontakt hat, und die Ablassvorrichtung ein Ventil, Kühleinrichtungen von diesem und eine Ablassöffnung umfasst, ausgebildet in dem Boden des Tiegels und normalerweise verschlossen durch das Ventil, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablassöffnung in der Draufsicht eine längliche Form aufweist, und dadurch, dass die eine Wärmebrücke bildenden Einrichtungen eingefügt sind zwischen einem das genannte erste Ende der Ablassöffnung abgrenzenden Teil des Bodens und dem in dem Tiegel über der genannten erstarrten Schicht enthaltenen geschmolzenen Material.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Nun wird beispielartig und nicht einschränkend eine bevorzugte Realisierungsart der Erfindung beschrieben, mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen:
  • die 1 ist eine schematische Schnittansicht, die einen Teil einer Kalttiegel-Schmelzanlage mit einer erfindungsgemäßen Ablassvorrichtung darstellt;
  • die 2 ist eine perspektivische Ansicht, welche die Ablassvorrichtung der in der 1 dargestellten Anlage detaillierter zeigt; und
  • die 3A bis 3D sind der 1 vergleichbare schematische Schnittansichten, welche die vier aufeinanderfolgenden Schritte des erfindungsgemäßen Ablassverfahrens zeigen.
  • Detaillierte Beschreibung einer bevorzugten Realisierungsart der Erfindung
  • Wie die 1 sehr schematisch zeigt, umfasst eine Kalttiegel-Schmelzanlage zur Einglasen nuklearer Abfälle von sehr hoher Radioaktivität einen permanent gekühlten Tiegel 10, Leitungen 12 und 14 zum Einfüllen jeweils des Glases und der Abfälle in den Tiegel 10, Heizeinrichtungen 16 wie zum Beispiel eine den Tiegel umgebende Induktionserwärmungseinrichtung, eine Ablassvorrichtung 18 und einen Behälter 20, angeordnet unter dem Tiegel 10, zur Aufnahme des geschmolzenen Glases bei der Betätigung der Ablassvorrichtung.
  • Der Tiegel 10 umfasst eine zum Beispiel zylindrische Umfangswand 22 sowie einen ebenen Boden 24, auch "Sohle" genannt. Die Wand 22 und der Boden 24 des Tiegels 10 sind wenigstens teilweise mit unabhängigen Kühleinrichtungen versehen. Bei der dargestellten Realisierungsart bestehen diese Kühleinrichtungen aus einem Wasserumlauf mit geregelter Temperatur – mit zum Beispiel 20°C – im Innern der Wände 10 und des Bodens 24. Diese weisen zu diesem Zweck eine doppelwandige Struktur auf, wie dargestellt in der 1.
  • Wenn das Glas in fester Form durch die Leitung 12 in den Tiegel 10 eingefüllt worden ist, wird es eingeschmolzen durch die Inbetriebnahme der Heizeinrichtungen, hier gebildet durch eine Induktionserwärmungseinrichtung 16. Gleichzeitig bildet sich unter der kontinuierlichen Wirkung der Kühleinrichtungen der Wände 22 und des Bodens 24 des Tiegels an diesen Wänden und auf dem Boden eine Schicht 26 aus erstarrtem Glas. Die in dem Tiegel 10 enthaltene Glasschmelze 28 ist also durch die erstarre Glasschicht 26 von den Wänden 22 und dem Boden 24 getrennt.
  • Die Nuklearabfälle von sehr hoher Radioaktivität, die konditioniert werden sollen, lässt man in diesem Stadium durch die Leitung 14 in die Glasschmelze 28 fallen.
  • Wenn man die die Abfälle enthaltende Glasschmelze 28 in den unter dem Tiegel 10 angeordneten Behälter 20 entleeren will, betätigt man die Ablassvorrichtung 18.
  • Erfindungskonform umfasst die Ablassvorrichtung 18 eine den Boden 24 des Tiegels 10 durchquerende Ablassöffnung 30, ein diese Öffnung normalerweise verschließendes Schieberventil 32 sowie eine eine Wärmebrücke bildende Einrichtung, deren Realisierung, Anordnung und Funktion in der Folge beschrieben werden.
  • In der durch den Boden 24 des Tiegels 10 gebildeten Ebene, das heißt in der Draufsicht, hat die Ablassöffnung 30 eine längliche Form und relativ große Abmessungen. Bei der genauer in der 2 dargestellten Realisierungsart hat die Ablassöffnung 30 ungefähr die Form eines Rechtecks mit einem ersten Ende 30a, das konvex und im Wesentlichen V-förmig ist, wobei die Spitze des V's gerundet ist. Noch genauer ist dieses erste Ende 30a der Ablassöffnung 30 auf die Längsachse 34 dieser Öffnung zentriert, das heißt symmetrisch in Bezug auf diese Achse. Alle anderen Seiten der Öffnung 30 sind geradlinig. Die Abmessungen der Ablassöffnung 30 sind zum Beispiel 100 mm × 60 mm.
  • In der Praxis ist die Ablassöffnung vorteilhafterweise in der Nähe der Wand 22 des Tiegels 10 ausgebildet, so dass man die Führungs- und Steuerungseinrichtungen des Schiebers 22 des Ventils außerhalb bzw. mit Abstand von dieser Wand 22 anordnen kann. Dies ermöglicht, diese Führungs- und Steuerungseinrichtungen vor der durch die Glasschmelze abgegebenen Hitze zu schützen. Dies reduziert die Gefahren von Funktionsstörungen, zum Beispiel dem Blockieren des Schiebers 32 aufgrund von Wärmedehnungen der Führungen oder einem schlechten Funktionieren der Steuerungseinrichtungen.
  • Die Längsachse 32 der Ablassöffnung 30 ist in Bezug auf die Wand 22 des Tiegels 10 vorzugsweise radial ausgerichtet. Das erste Ende 30a der Ablassöffnung 30 ist dann der Mitte des Tiegels zugekehrt, während das entgegengesetzte Ende der Öffnung 30 der Wand 22 zugekehrt ist.
  • Außerdem erstrecken sich die Kühleinrichtungen des Bodens 24 des Tiegels 10, hier durch eine doppelwandige Struktur realisiert, nicht bis zu den Rändern der Ablassöffnung 30. So hat der zentrale Teil dieser Öffnung einen relativ großen Abstand von den Kühleinrichtungen. Dies ermöglicht, die verschiedenen Elemente der Ablassvorrichtung auf einer ausreichend niedrigen Temperatur zu halten, um jede Funktionsstörung zu vermeiden, dabei aber den Stopfen aus festem Glas, der sich in der Ablassöffnung 30 bildet, wenn das Ventil geschlossen ist, nicht zu sehr abzukühlen. Wenn man dieses öffnet, wird also der größte Teil des von der Glasschmelze 28 stammenden Wärmeflusses zum Stopfen übertragen und nicht zum Kühlwasser, das in dem Boden 24 des Tiegels zirkuliert. Diese erleichtert die Erhitzung des Stopfens, die nötig ist, um das Ablassen einzuleiten. Die Temperatur der Glasschmelze ist jedoch auf die Schmelztemperatur des die Wärmebrücke bildenden Metalls beschränkt.
  • Außerdem und wie insbesondere in der 1 dargestellt, ist die Ablassöffnung 30 in einem Teil des Bodens 24 des Tiegels 10 ausgebildet, der relativ dünn ist. Bei der dargestellten Realisierungsart, wo die Kühlung des Bodens 24 mit Hilfe einer doppelwandigen Struktur realisiert wird, in der ein Kühlwasserumlauf stattfindet, ist die Ablassöffnung 30 in einem Teil des Bodens 24 ausgebildet, der eine Struktur mit nur einer Wand aufweist, die mit der oberen Wand dieser doppelwandigen Struktur fluchtet. Die Dicke dieser einen Wand beträgt zum Beispiel ungefähr 5 mm.
  • Festzustellen ist, dass in der Praxis der Teil des Bodens 24, der die Ablassöffnung 30 enthält, in dem Ventilkörper ausgebildet sein kann, der dazu dient, diese Öffnung zu verschließen. Der Ventilkörper ist dann integrierender Bestandteil des Tiegelbodens und umfasst Kühleinrichtungen, welche die vorhergehend beschriebenen Merkmale aufweisen.
  • Wie die Wände 22 und der Boden 24 des Tiegels 10 ist der Schieber 32 des Ventils mit unabhängigen Kühleinrichtungen ausgestattet. Wenn das Ventil geschlossen wird, gewährleisten diese Kühleinrichtungen die Kühlung des Teils des Bodens 24 des Tiegels 10, in dem sich die Ablassöffnung 30 befindet. Sie tragen insbesondere zur Bildung eine Stopfens aus festem Glas in dieser Öffnung bei. Bei der dargestellten Realisierungsart sind die Kühleinrichtungen des Schiebers 32 Einrichtungen für einen Kühlwasserumlauf im Innern dieses Schiebers, der zu diesem Zweck eine doppelwandige Struktur aufweist.
  • Der Schieber 32 befindet sich unter dem Boden 24 des Tiegels und noch genauer unter dem Teil dieses Bodens, in dem die Ablassöffnung 30 ausgebildet ist, um diese Öffnung öffnen und verschließen zu können, indem man ihn verschiebt. Der Schieber 32 ist etwas größer als die Öffnung 30, um deren totalen Verschluss zu garantieren, wenn das Ventil geschlossen ist.
  • Der Schieber 32 hat ein vorderes Ende oder Angriffsende 32a, das sich in Richtung erstes Ende 30a der Öffnung 30 bewegt, wenn das Ventil in Verschlussrichtung betätigt wird. Wenn das Ventil geschlossen ist, befindet sich das Angriffsende 32a etwas hinter dem ersten Ende 30a der Ablassöffnung 30, so dass diese total verschlossen ist.
  • Wie die 1 und 2 zeigen, ist das Angriffsende 32a des Ventilschiebers 32 nach unten spitzwinklig abgeschrägt. Zudem weist das Angriffsende 32a des Schiebers 32 in der Draufsicht in der Richtung der Breite der Ablassöffnung eine konkave Form auf, annähernd kreisbogenförmig. Diese konkave Form ist auf die Längsachse 34 der Ablassöffnung 30 zentriert, das heißt in Bezug auf diese Achse symmetrisch angeordnet.
  • Die jeweils konvexen und konkaven Formen der sich gegenüberstehenden Enden 30a und 32a bilden ein auf die Längsachse 34 zentriertes Diaphragma, das sich progressiv öffnet, wenn der Schieber 32 in Öffnungsrichtung betätigt wird. Wie man in der Folge besser verstehen wird, ermöglicht diese Konzeption, das Schmelzen des die Ablassöffnung 30 zunächst verschließenden Glasstopfens an ihrem Ende 30a einzuleiten. Sie ermöglicht auch, dass sich dieses Schmelzen in Richtung entgegengesetztes Ende der Ablassöffnung entsprechend ihrer Längsachse 34 fortsetzt. Derart findet ein kontrolliertes und reproduzierbares Schmelzen des Glasstopfens statt, ohne dass die Gefahr besteht, dass dieser Stopfen in den Behälter 20 stürzt.
  • Wie in den 1 und 2 dargestellt, umfasst die Ablassvorrichtung außerdem eine Einrichtung, die in der dargestellten Realisierung eine Wärmebrücke in Form eines Stabs 36 bildet. Dieser Stab 36, zum Beispiel aus nichtoxidierendem Stahl, hat in dem Teil Kontakt mit dem Boden 24 des Tiegels 10, der unmittelbar an das erste Ende 30a der Ablassöffnung 30 angrenzt. Noch genauer ist der Stab 36 zum Beispiel auf der Oberfläche des Bodens 24 festgeschweißt, in seinem durch eine einfache Wand gebildeten relativ dünnen Teil, längs des Rands der Öffnung 30, der die Spitze des Endes 30a dieser Öffnung bildet. Der Stab 36 bildet also in der Draufsicht ein gerundetes V, symmetrisch angeordnet in Bezug auf die Längsachse 34 der Ablassöffnung 30. Zudem ragt der Stab 36 nach oben ins Innere des Tiegels 10 hinein, bis auf eine solche Höhe, dass sein Oberteil mit dem geschmolzenen Glas 28 Kontakt hat. Diese Höhe beträgt zum Beispiel 30 mm. Der Stab 26 bildet also eine Wärmebrücke zwischen der Glasschmelze 28 und dem Boden 24 des Tiegels 10, wobei sie die erstarrte Glasschicht 26 durchquert, die den Boden bedeckt. Ausgehend von dem Rand der Öffnung 30 hat der Stab 36 zum Beispiel eine Dicke von ungefähr 3 mm.
  • In Verbindung mit der länglichen Form der Ablassöffnung 30 trägt die durch den Stab 36 gebildete Wärmebrücke dazu bei, beim Öffnen des Schiebers 32 das Ablassen am Ende 30a der Ablassöffnung 30 einzuleiten.
  • In der Folge wird die Betätigung der erfindungsgemäßen Ablassvorrichtung 18 mit Bezug auf die 3A bis 3D beschrieben.
  • Zu Beginn (3A) nimmt der Schieber 32 seine vorgeschobenste Stellung ein. Er verschließt dann die Ablassöffnung 30 total. Unter der Wirkung der Kühlung des Bodens 24 des Tiegels und des Schiebers 32 des Ventils bedeckt eine Schicht aus erstarrtem Glas 26 den Boden des Tiegels und bildet einen Stopfen, der die Ablassöffnung 30 ausfüllt.
  • Wenn das Ventil geöffnet wird, zieht der Zylinders 35 (1) den Schieber 32 zurück. Sein Angriffsende 32a befindet sich dann ungefähr 70 mm von dem ersten Ende 30a der Ablassöffnung 30 entfernt.
  • Drei oder vier Minuten später beginnt der Ablassvorgang. Genauer ausgedrückt beginnt der Stopfen aus erstarrtem Glas, der die Öffnung 30 verschließt und der jetzt nicht mehr durch den Ventilschieber 32 gekühlt wird, unter der Wirkung der durch den Stab 36 gebildeten Wärmebrücke am ersten Ende 30a der Öffnung 30 entsprechend seiner Längsachse 34 zu schmelzen. Diesen Übergangszustand stellt die 3B dar.
  • Sobald es begonnen hat, breitet sich das Schmelzen des Glasstopfens sehr schnell und fast momentan entsprechend der Achse 34 der Öffnung 30 aus, bis zum Angriffsende 32 des Ventilschiebers, wie dargestellt in der 3C. In diesem Zustand ist der Ablassdurchsatz an geschmolzenem Glas maximal, ohne dass feste Glasstücke in den Behälter 20 stürzen, der sich unter der Öffnung 30 befindet.
  • Die Ablassmenge wird dann unmittelbar durch eine partielle Schließung des Ventilschiebers 32 kontrolliert (3D), um die Glasbadpegeländerung in dem Tiegel 10 zu kompensieren.
  • Man stoppt den Abfluss, indem man den Ventilschieber 32 schließt. Es bildet sich dann durch den Kontakt mit dem gekühlten Schieber 32 sofort wieder ein Glasstopfen. Die Anlage befindet sich dann wieder in dem in der 3A dargestellten Anfangszustand.
  • Die erfindungsgemäße Ablassvorrichtung ermöglicht also, die Verzögerung bei der Einleitung des Ablassvorgangs sowie die Ablassdurchsatzmenge genau zu beherrschen.
  • Außerdem befindet sich der aus nichtoxidierendem Stahl realisierte und die Wärmebrücke bildende Stab 36 zur Gänze im Innern des Tiegels 10, so dass er keiner Oxidation ausgesetzt ist. Seine Lebensdauer entspricht folglich der des gesamten Tiegels.
  • Außerdem ermöglicht die Benutzung einer lokalen Wärmebrücke, jeden Glasrückstand in dem Tiegel 10 zu vermeiden, wenn dieser total entleert wird bzw. werden muss.
  • Zudem – was Wesentlich ist – ermöglicht die Kombination von stabförmiger Wärmebrücke 36 plus länglicher Form der Abflussöffnung 30 das Schmelzen des die Öffnung total verschießenden Stopfens von einem Ende dieser Öffnung zum andern, wenn das Ventil geöffnet ist. Damit wird vermieden, dass erstarrte Glasstücke in den Behälter stürzen und Spritzer auslösen.
  • Schließlich gewährleisten die besonderen Formen der Enden 30a der Abflussöffnung und 32a des Ventilschiebers 32 eine vorteilhafte Zentrierung und Stabilität des Glasschmelzestrahls beim Ablassen.
  • Die vorangehende Beschreibung betrifft das Ablassen einer hochradioaktive Nuklearabfälle enthaltenden Glasschmelze. Das Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung eignen sich jedoch zur Entleerung jedes Typs von in einem gekühlten Tiegel enthaltenem geschmolzenem Material.

Claims (14)

  1. Verfahren zum Ablassen eines geschmolzenen Materials (28) aus einem Tiegel (10), dessen Boden (24) wenigstens partiell gekühlt wird, um eine erstarrte Schicht (26) aus dem Material zu bilden, das mit dem genannten Boden Kontakt hat, wobei man bei diesem Verfahren das Ablassen durchführt, indem man ein ebenfalls gekühltes Ventil öffnet, das zu Beginn ein Gießloch (30) in dem Boden (24) des Tiegels (10) verschließt, dadurch gekennzeichnet, dass das Gießloch (30) in der Draufsicht eine längliche Form aufweist, und dadurch, dass man das Ablassen an einem ersten Ende (30a) der genannten Lochs einleitet, indem man eine Wärmebrücke bildet zwischen einem das genannte erste Ende (30a) abgrenzenden Teil des Bodens (24) und dem in dem Tiegel (10) über der genannten erstarrten Schicht (26) enthaltenen geschmolzenen Material.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem man die Wärmebrücke bildet, indem man einen Stab (36) aus einem wärmeleitfähigen Material in dem Tiegel (10) anordnet, in Kontakt mit dem Teil des Bodens (24) längs des ersten Endes (30a) des Gießlochs (30).
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, bei dem man ein Ventil mit einem gekühlten Schieber (32) verwendet, der unter dem Gießloch (30) verschiebbar ist, gemäß einer Längsachse (34) von diesem.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem man die Einleitung des Ablassens gemäß der Längsachse des Gießlochs (30) lokalisiert, indem man dem ersten Ende (30a) von diesem und einem Angriffsende (32a) des gekühlten Schiebers (32) Formen gibt, die jeweils konvex und konkave sind und auf die Längsachse (34) zentriert sind.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, bei dem man dem ersten Ende (30a) des Gießlochs (30) im Wesentlichen eine V-Form gibt.
  6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem man einen Tiegel (10) verwendet, dessen Boden (24) um die Gießöffnung (30) herum eine relativ kleine Dicke aufweist.
  7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem man einen Tiegel (10) benutzt, dessen Boden (24) keine Kühleinrichtungen in unmittelbarer Nähe des Gießlochs (30) hat.
  8. Tiegel (10) mit einer Vorrichtung (18) zum Ablassen eines in dem Tiegel (10) enthaltenen geschmolzenen Materials (28), wobei der Tiegel einen Boden (24) umfasst und Einrichtungen, um diesen wenigstens partiell zu kühlen, um eine erstarrte Schicht (26) aus dem Material zu bilden, das mit dem Boden (24) Kontakt hat, und die Ablassvorrichtung ein Ventil, Kühleinrichtungen von diesem und ein Gießloch (30) umfasst, ausgebildet in dem Boden (24) des Tiegels (10) und normalerweise verschlossen durch das Ventil, dadurch gekennzeichnet, dass das Gießloch (30) in der Draufsicht eine längliche Form aufweist, und dadurch, dass die eine Wärmebrücke bildenden Einrichtungen (36) eingefügt sind zwischen einem das genannte erste Ende (30a) des Gießlochs (30) abgrenzenden Teil des Bodens (24) und dem in dem Tiegel (10) über der genannten erstarrten Schicht enthaltenen geschmolzenen Material (28).
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, bei der die die Wärmebrücke bildenden Einrichtungen einen Stab (36) aus einem wärmeleitfähigen Material umfassen, in dem Tiegel (10) in Kontakt mit dem genannten Teil des Bodens (24) angeordnet, längs des ersten Endes (30a) des Gießlochs (30).
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 und 9, bei dem das Ventil einen gekühlten Schieber (32) umfasst, der unter dem Gießloch (30) verschiebbar ist, gemäß einer Längsachse (34) von diesem.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, bei dem das erste Ende (30a) des Gießlochs (30) und ein Angriffsende (32a) des gekühlten Schiebers (32) jeweils konvex und konkave geformt sind und auf die genannte Längsachse (34) zentriert sind.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, bei dem das erste Ende (30a) des Gießlochs (30) im Wesentlichen eine V-Form hat.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, bei dem der Boden (24) des Tiegels (10) um die Gießöffnung (30) herum eine relativ kleine Dicke aufweist.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, bei dem der Boden (24) keine Kühleinrichtungen in unmittelbarer Nähe des Gießlochs (30) hat
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