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Hintergrund
der Erfindung
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1. Gebiet
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf nichtreziproke Schaltungsvorrichtungen,
die bei Hochfrequenzbändern
verwendet werden, wie z. B. einem Mikrowellenband, z. B. Isolatoren,
Zirkulatoren oder ähnliches.
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2. Beschreibung der verwandten
Technik
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Im
allgemeinen weist ein Isolator mit konzentrierten Elementen Charakteristika
auf, bei denen der Dämpfungsbetrag
extrem klein in einer Signalausbreitungsrichtung ist, wie z. B.
einer Vorwärtsrichtung,
und in einer Rückwärtsrichtung
extrem hoch ist. Dieser Isolatortyp wird z. B. in einer Sende-/Empfangsschaltung
einer Kommunikationsvorrichtung verwendet, wie z. B. eines Mobiltelefons.
Bei neuerer Mobilkommunikationsausrüstung werden Miniaturisierung
und Kostenreduzierung der Ausrüstung
ermöglicht.
Somit besteht zusätzlich
dazu ein wachsender Bedarf zum Reduzieren der Größen und Kosten von nichtreziproken
Schaltungsvorrichtungen, die in die Mobilkommunikationsausrüstung eingelagert. sind.
Um das Ziel zu erreichen, wird eine nichtreziproke Schaltungsvorrichtung
geschaffen, die eine viereckige Magnetplatte verwendet.
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Üblicherweise,
wenn eine solche viereckige Magnetplatte verwendet wird, weist die
Magnetplatte eine Rechtecksform auf, um ein Charakteristikgleichgewicht
zwischen den Toren beizubehalten. Zusätzlich dazu ist einer der drei
Mittelleiter parallel zu den langen Kanten der Magnetplatte angeordnet,
und die verbleibenden zwei Mittelleiter sind zu jeder Kante der
Magnetplatte so geneigt, dass die Mittel leiter sich bei 120 Grad
schneiden. Zum Beispiel offenbart die ungeprüfte japanische Patentanmeldung
Veröffentlichungsnr.
8-23212 eine nichtreziproke Schaltungsvorrichtung. Bei dieser nichtreziproken
Schaltungsvorrichtung ist das Verhältnis der langen Kante zu der kurzen
Kante der Magnetplatte als 2:3 eingestellt, und ein Mittelleiter
ist parallel zu der langen Kante angeordnet und die Längen der
Mittelleiter sind gleich.
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Inzwischen
wurde bei der neuesten Mobilkommunikationsausrüstung, wie z. B. bei Mobiltelefonen,
nicht nur Miniaturisierung, sondern auch die Reduzierung des Leistungsverbrauchs
stark benötigt, um
Langzeitkommunikationen zu erreichen. Somit wird die Gleichrichtung
von Einfügungsverlusten,
d. h. die Reduzierung von Einfügungsverlusten
bei nichtreziproken Schaltungsvorrichtungen, immer stärker gefordert.
Zusätzlich
dazu, bei nichtreziproken Schaltungsvorrichtungen, die in Mobiltelefone eingelagert
sind, ist das Berücksichtigen
von Einfügungsverlusten
zwischen spezifizierten Toren wichtig, während Einfügungsverluste zwischen den
verbleibenden Toren wenig problematisch sind. Daher ist die weitere
Reduzierung bei den Einfügungsverlusten
zwischen den spezifizierten Toren stärker erforderlich als das Beibehalten
des Charakteristikgleichgewichts zwischen den Toren.
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Wenn
jedoch die Größen der
Magnetplatten reduziert werden, besteht üblicherweise eine Tendenz,
bei der Durchlassbandbreiten schmaler werden und die Einfügungsverluste
verschlechtert werden. Folglich ist es bei den nichtreziproken Schaltungsvorrichtungen,
die die obige herkömmliche Struktur
aufweisen, schwierig, die Einfügungsverluste
wie erwünscht
zu reduzieren, obwohl der Charakteristikausgleich zwischen den Toren
beibehalten werden kann.
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Die
EP 0 776 060 A beschreibt
ein nichtreziprokes Schaltungselement, das angeordnet ist, um in seinem
Gewicht reduziert zu werden und bei niedrigeren Kosten hergestellt zu
werden, ohne die Parallelität
und die Magnetfeldverteilung eines Gleichmagnetfeldes zu verschlechtern.
Das nichtreziproke Schaltungselement kann ein Zirkulator mit einem Ferritbauglied
sein, der einen Mittelelektrodenabschnitt aufweist, in dem eine
Mehrzahl von Elektrodenlinien, die als Induktivitätskomponenten
funktionieren, angeordnet sind, um einander zu schneiden, wodurch
ein vorbestimmter Winkel zwischen denselben gebildet wird, während dieselben
elektrisch voneinander isoliert sind. Bei diesem Zirkulator wird
ein Magnetbauglied, hergestellt aus einem Magnetmaterial mit einer
höheren
Permeabilität
als der des Ferritbauglieds, einstückig mit einer niedrigeren
Oberfläche
des Ferritbauglieds gebildet. Das Ferritbauglied weist ferner zusammenpassende
Kapazitätselektroden
auf, die mit Eingangs-/Ausgangstoren der Elektrodenleitungen verbunden
sind, um als Kapazitätskomponenten
zu funktionieren. Der Mittelelektrodenabschnitt und die zusammenpassenden
Kapazitätselektroden
sind in das Ferritbauglied eingelagert. Ein Dauermagnet ist ebenfalls
vorgesehen, um ein Gleichmagnetfeld an einen Schnittabschnitt des
Mittelelektrodenabschnitts des Ferritbauglieds anzulegen.
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Die
EP 0 845 830 A offenbart
einen Isolator, bei dem der Schnittwinkel, der durch den Mittelleiter, der
mit einem Eingangstor verbunden ist, und den Mittelleiter, der mit
einem Ausgangstor verbunden ist, gebildet wird, auf mehr als 120
Grad eingestellt ist, vorzugsweise etwa ungefähr 130 bis 150 Grad, z. B. 140
Grad. Der Mittelleiter, der mit einem Abschlusstor verbunden ist,
halbiert vorzugsweise den oben beschriebenen Schnittwinkel und kann
z. B. entweder auf 110 Grad oder 70 Grad eingestellt sein. Der Widerstand
eines Abschlusswiderstands, der mit dem Abschlusstor verbunden ist,
ist auf ungefähr
200 bis 500 Ω eingestellt,
z. B. auf 300 Ω.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine kompakte und kostengünstige nichtreziproke
Schaltungsvorrichtung, die in der Lage ist, einen Einfügungsverlust
zu reduzieren, und eine Kommunikationsvorrichtung zu schaffen, die
dieselbe einlagert.
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Diese
Aufgabe wird durch eine nichtreziproke Schaltungsvorrichtung gemäß Anspruch
1 erreicht.
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Um
das obige Ziel zu erreichen, wird gemäß einem Aspekt der vorliegenden
Erfindung eine nichtreziproke Schaltungsvorrichtung geschaffen,
die ein Magnetbauglied, an das ein Gleichmagnetfeld angelegt ist,
und drei Mittelleiter umfasst, die an dem Magnetbauglied angeordnet
sind, um einander in einem elektrisch isolierten Zustand zu schneiden.
Bei dieser nichtreziproken Schaltungsvorrichtung weist das Magnetbauglied
eine planare rechteckige Konfiguration mit langen und kurzen Kanten
auf, und einer der drei Mittelleiter ist parallel zu den kurzen
Kanten des Magnetbauglieds angeordnet.
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Bei
dieser Anordnung, wie nachfolgend beschrieben wird, kann der Einfügungsverlust
zwischen den Toren der zwei Mittelleiter, abgesehen von dem Mittelleiter,
der parallel zu den kurzen Kanten des Magnetbauglieds angeordnet
ist, reduziert werden. Der Grund dafür ist, dass die Längen der
zwei verbleibenden Mittelleiter länger werden als die Länge des
Mittelleiters, der parallel zu den kurzen Kanten des Magnetbauglieds
angeordnet ist, was zu der Verstärkung
einer Kopplung zwischen den zwei Mittelleitern führt.
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Zusätzlich dazu
ist bei dieser nichtreziproken Schaltungsvorrichtung ein Abschlusswiderstand
mit einem Tor des Mittelleiters verbunden, der parallel zu den kurzen
Kanten des Magnetbauglieds angeordnet ist, um einen Isolator zu
bilden.
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Zusätzlich dazu
können
die zwei Mittelleiter, abgesehen von dem Mittelleiter, der parallel
zu den kurzen Kanten des Magnetbauglieds angeordnet ist, einander
in einem Winkel θ schneiden,
der größer ist als
120 Grad und geringer ist als 180 Grad. Diese Anordnung ermöglicht,
dass der Einfügungsverlust
reduziert wird. Der Grund dafür
ist, dass die Kopplung zwischen den zwei Mittelleitern verstärkt wird,
durch Einstellen des Schnittwinkels θ, um größer als 120 Grad zu sein.
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Zusätzlich dazu
kann sich bei der nichtreziproken Schaltungsvorrichtung jeder der
Mittelleiter von einem gemeinsamen Masseabschnitt erstrecken, um
auf dem Magnetbauglied gebogen zu sein, angeordnet auf dem Masseabschnitt,
und die zwei Mittelleiter, abgesehen von dem Mittelleiter, der parallel
zu den kurzen Kanten des Magnetbauglieds angeordnet ist, können einander
in einem Winkel schneiden, der größer ist als 120 Grad und kleiner oder
gleich 140 Grad ist. Der Grund dafür ist, wenn der Schnittwinkel θ größer als
140 Grad eingestellt ist, sind die zwei Mittelleiter, abgesehen
von dem Mittelleiter parallel zu den kurzen Kanten des Magnetbauglieds
miteinander an den Endabschnitten des Magnetbauglieds überlappt.
Folglich können
die zwei Mittelleiter nicht durch Biegen auf dem Magnetbauglied
angeordnet werden.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Kommunikationsvorrichtung
geschaffen, die die obige nichtreziproke Schaltungsvorrichtung als
einen Isolator umfasst. Mit dieser Anordnung kann der Leistungsverbrauch
der Kommunikationsvorrichtung reduziert werden.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine Draufsicht einer Magnetanordnung, die in einen Isolator eingelagert
ist, gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine entwickelte Ansicht von Mittelleitern, die in dem Isolator
eingelagert sind, gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel;
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3 ist
eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht, die die Gesamtstruktur
des Isolators gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
zeigt;
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4 ist
eine Draufsicht des Isolators gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
in einem Zustand, in dem ein Dauermagnet und das obere Joch entfernt
sind;
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5 ist
ein Graph, der die Frequenzcharakteristika der Einfügungsverluste
des Isolators gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel,
einen Isolator gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung und einen herkömmlichen Isolator zeigt;
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6 ist
eine Draufsicht einer Magnetanordnung des Isolators gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel;
und
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7 ist
ein Blockdiagramm einer Kommunikationsvorrichtung gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsbeispiele
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Bezug
nehmend auf 1 bis 4 wird eine
Beschreibung der Struktur einer nichtreziproken Schaltungsvorrichtung
gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung gegeben.
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Die
nichtreziproke Schaltungsvorrichtung des ersten Ausführungsbeispiels
weist eine Magnetanordnung 5 auf, bei der drei Mittelleiter 51, 52 und 53 auf
einer planaren rechteckigen Magnetplatte 55 angeordnet
sind, wie in 1 gezeigt ist. Die Mittelleiter 51, 52 und 53 werden
gebildet, durch Stempeln einer leitfähigen Platte, die aus einem
Metall hergestellt ist, wie z. B. Kupfer. Bei einer entwickelten
Ansicht der Mittelleiter, gezeigt in 2, sind
die Mittelleiter 51, 52 und 53 einstückig durch
einen Masseverbindungsabschnitt 54 gebildet, als ein gemeinsames Masseverbindungsende,
das sich nach außen
von dem Masseverbindungsabschnitt 54 erstrecken soll.
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Bei
der Magnetanordnung 5 ist das Magnetbauglied 55 an
dem gemeinsamen Masseverbindungsabschnitt 54 befestigt,
und die Mittelleiter 51 bis 53 sind gebogen, um
auf der oberen Oberfläche des
Magnetbauglieds 55 auf solche Weise angeordnet zu sein,
dass die Mittelleiter 51, 52 und 53 einander
bei Winkeln θ von
120 Grad über
eine Isolierlage schneiden (nicht gezeigt). Tore P1 bis P3, die
den oberen Endabschnitten der jeweiligen Mittelleiter 51 bis 53 entsprechen,
weisen Konfigurationen auf, die geeignet sind für Verbindungen mit anderen
Baugliedern, und die Tore P1 bis P3 erstrecken sich auswärts von
dem Umfang des Magnetbauglieds 55. Bei dieser Anordnung
dienen die Längen
der Abschnitte der Mittelleiter 51 bis 53, die
auf der oberen Oberfläche
des Magnetbauglieds 55 angeordnet sind, effektiv zum Bestimmen
der Charakteristika der nichtreziproken Schaltungsvorrichtung.
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Bei
der nichtreziproken Schaltungsvorrichtung des ersten Ausführungsbeispiels
ist der Mittelleiter 53 parallel zu den kurzen Kanten B
des Magnetbauglieds 55 an dem Mittelteil der langen Kanten
A derselben angeordnet, d. h. an einem Mittelteil zwischen beiden
kurzen Kanten. Anders ausgedrückt
ist die effektive Länge
des Mittelleiters 53, der parallel zu den kurzen Kanten
B angeordnet ist, eingestellt, um kürzer als die effektiven Längen der
verbleibenden Mittelleiter 51 und 52 zu sein.
Bei diesem Ausführungs beispiel
ist das Verhältnis
der langen Kante A zu der kurzen Kante B des Magnetbauglieds 55 als 10:9
eingestellt.
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Jede
der 3 und 4 zeigt ein Beispiel einer nichtreziproken
Schaltungsvorrichtung, aufgebaut unter Verwendung der obigen Magnetanordnung 5. 3 ist
eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht, die die Gesamtstruktur
der nichtreziproken Schaltungsvorrichtung zeigt. 4 ist eine
Draufsicht der nichtreziproken Schaltungsvorrichtung in einem Zustand,
in dem ein Dauermagnet und ein oberes Joch entfernt sind. Bei dieser
nichtreziproken Schaltungsvorrichtung ist ein Abschlusswiderstand
R mit dem Tor P3 des Mittelleiters 53 parallel zu den kurzen
Kanten B des Magnetbauglieds 55 verbunden, um einen Isolator
zu bilden. Zusätzlich dazu
ist die Richtung von dem Tor P1 zu dem Tor P2 eine Vorwärtsrichtung,
während
die Richtung von dem Tor P2 zu dem Tor P1 eine Rückwärtsrichtung ist.
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Bei
der Anordnung des Isolators ist ein Dauermagnet 3 auf der
Innenoberfläche
eines kastenförmigen
oberen Jochs 2 angeordnet, gebildet aus einem magnetischen
Metall, und ein im wesentlichen C-buchstabenförmiges unteres Joch 8,
das auf ähnliche
Weise aus einem magnetischen Metall gebildet ist, ist an dem oberen
Joch 2 angebracht, um eine geschlossene Magnetschaltung
zu bilden. Zusätzlich dazu
ist ein Anschlussgehäuse 7 an
einem Boden 8a innerhalb des unteren Jochs 8 angeordnet,
und die Magnetanordnung 5, die Anpassungskondensatoren C1
bis C3 und ein Abschlusswiderstand R sind innerhalb des Anschlussgehäuses 7 angeordnet.
Ein Gleichmagnetfeld ist an die Magnetanordnung 5 durch
den Dauermagneten 3 angeordnet.
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Das
Anschlussgehäuse 7,
das aus einem elektrisch isolierenden Material gebildet ist, weist eine
Struktur auf, bei der eine Bodenwand 7b einstückig mit
einer Seitenwand 7a gebildet ist, die eine Rechtecksrahmenkonfiguration
aufweist. Teile der Eingangs-/Ausgangsanschlüsse 71 und 72 und
der Masseverbindungsanschlüsse 73 sind
in Harzmaterialien eingebettet. Ein Einfügungsloch 7c ist im
wesentlichen an der Mitte der Bodenwand 7b gebildet. An
den Umfangsteilen des Einfügungslochs 7c ist eine
Mehrzahl von Aussparungen an spezifizierten Positionen gebildet.
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Bei
den Aussparungen, die an dem Umfang des Einfügungslochs 7c gebildet
sind, sind die Anpassungskondensatoren C1 bis C3 und der Abschlusswiderstand
R eingepasst. Die Magnetanordnung 5 ist innerhalb des Einfügungslochs 7c zwischenpositioniert.
Der Dauermagnet 3 ist auf der Oberseite der Magnetanordnung 5 angeordnet.
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Der
gemeinsame Masseverbindungsabschnitt 54 auf der unteren
Oberfläche
der Magnetanordnung 5 ist mit einer Bodenoberfläche 8a des
unteren Jochs 8 verbunden. Unteroberflächenelektroden der Anpassungskondensatoren
C1 bis C3 und eine Einendenelektrode des Abschlusswiderstands R
sind jeweils mit den Masseverbindungsanschlüssen 73 verbunden.
Oberoberflächenelektroden
der Anpassungskondensatoren C1 bis C3 sind mit den Toren P1 bis
P3 der Mittelleiter 51 bis 53 verbunden. Das andere
Ende des Abschlusswiderstands R ist mit dem Tor P3 verbunden.
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Bei
diesem Isolator, da das rechteckige Magnetbauglied verwendet wird,
werden Materialkosten und Herstellungskosten des Magnetbauglieds
reduziert, um eine kostengünstige
Herstellung zu erreichen. Zusätzlich
dazu wird die Miniaturisierung der Magnetanordnung erreicht. Ferner
kann im Hinblick auf die Anordnung der Bauglieder, die in dem Anschlussgehäuse angeordnet
sind, die Effizienz beim Verwenden des Bereichs um das Magnetbauglied
erhöht
werden, um die Gesamtminiaturisierung des Isolators zu erreichen.
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Als
nächstes
wird Bezug nehmend auf 5 eine Beschreibung der strukturellen
Vorteile des Isolators gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
gegeben. 5 ist ein Graph, der die Frequenzcharakteristika
der Einfügungsverluste
(den Betrag der Dämpfung
in einer Vorwärtsrichtung)
in dem Isolator des ersten Ausführungsbeispiels
und eines herkömmlichen
Isolators zeigt. Das Magnetbauglied, das bei dem ersten Ausführungsbeispiel
verwendet wird, weist lange Kanten von 3,0 mm, kurze Kanten von 2,7
mm und eine Dicke von 0,5 mm auf. Ein Magnetbauglied, das bei dem
herkömmlichen
Isolator verwendet wird, weist lange Kanten von 3,1 mm, kurze Kanten
von 2,7 mm mit einer Dicke von 0,5 mm auf, wobei das Verhältnis der
langen Kante zu der kurzen Kante auf 2:√3 eingestellt ist. Bei dieser
herkömmlichen
Magnetanordnung ist ein Mittelleiter, der mit einem Abschlusswiderstand
R verbunden ist, parallel zu den langen Kanten des Magnetbauglieds
angeordnet. Jeder der obigen Isolatoren weist die Umfangsabmessungen
von 5 × 5
mm mit einer Höhe
(Dicke) von 2,0 mm auf. Die Mittenfrequenz jedes Isolators ist 924,5
MHz.
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Wie
in 5 gezeigt ist, im Hinblick auf die Einfügungsverluste
bei der Mittenfrequenz, ist der Einfügungsverlust bei dem ersten
Ausführungsbeispiel
ungefähr
0,40 dB, was bedeutend niedriger ist als der Einfügungsverlust
(ungefähr
0,45 dB) bei dem herkömmlichen
Isolator. Zusätzlich
dazu ist die Durchlassbandbreite des ersten Ausführungsbeispiels, z. B. eine
Bandbreite bei dem Einfügungsverlust
von 0,75 dB, bedeutend breiter als die des herkömmlichen Beispiels. Wie hier
gezeigt ist, mit der Verwendung des planaren rechteckigen Magnetbauglieds 55,
da der Mittelleiter 53, der mit dem Abschlusswiderstand
R verbunden ist, parallel zu den kurzen Kanten des Magnetbauglieds 55 angeordnet ist,
kann der Einfügungsverlust
zwischen den Signal-Eingangs/Ausgangs-Toren
P1 und P2 reduziert werden. Das heißt, bei dem Isolator des ersten
Ausführungsbeispiels,
können
sowohl Miniaturisierung als auch Reduzierung der Einfügungsverluste
erreicht werden.
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Als
nächstes
zeigt 6 die Struktur einer Magnetanordnung, die in einem
Isolator gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung verwendet wird. Die Magnetanordnung 5 des
zweiten Ausführungsbeispiels verwendet
eine planare, rechteckige Magnetplatte 55. Ein Mittelleiter 53 ist
parallel zu den kurzen Kanten der Magnetplatte 55 angeordnet,
und die verbleibenden zwei Mittelleiter 51 und 52 sind
derart angeordnet, dass ein Winkel θ, mit dem die zwei Mittelleiter 51 und 52 einander überkreuzen,
auf 130 Grad eingestellt ist. Zusätzlich dazu ist der Mittelleiter 53 angeordnet,
um den Winkel θ zu
schneiden, mit dem sich die Mittelleiter 51 und 52 überkreuzen.
In diesem Fall sind sowohl ein Winkel θ1, bei dem sich die Mittelleiter 53 und 51 überkreuzen,
als auch ein Winkel 82, bei dem sich die Mittelleiter 53 und 52 überkreuzen,
jeweils auf 150 Grad eingestellt. Die anderen Strukturen sind dieselben
wie jene, die bei dem ersten Ausführungsbeispiel verwendet werden,
gezeigt in 1, und eine Erklärung derselben
wird weggelassen.
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Als
nächstes
wird Bezug nehmend auf 5 eine Beschreibung der Vorteile
der Struktur des Isolators gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
gegeben. Die Charakteristika des Isolators gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
gezeigt in 5, sind dieselben wie jene des
Isolators gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
gezeigt in 3 und 4.
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Wie
in 5 gezeigt ist, ist bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
der Einfügungsverlust
bei einer Mittenfrequenz ungefähr
0,35 dB. Dies ist niedriger als der Wert, der in. dem ersten Ausführungsbeispiel gezeigt
ist. Ferner ist die Durchlassbandbreite bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
bedeutend breiter als die bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Wie hier gezeigt
ist, außer
für den
Mittelleiter 53, der parallel zu den kurzen Kanten des
Magnetbauglieds 55 angeordnet ist, wenn der Winkel θ, bei dem
sich die zwei Mittelleiter 51 und 52, die den
verbleibenden Signal-Eingangs/Ausgangs-Toren
entsprechen, einander schneiden, auf 130 Grad eingestellt ist, kann
der Einfügungsverlust
zwischen den Signal-Eingangs/Ausgangs-Toren P1 und P2 weiter reduziert werden.
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Bei
dem zweiten Ausführungsbeispiel
wurde der Fall, in dem der Überkreuzungswinkel θ der Mittelleiter 51 und 52 auf
130 Grad eingestellt ist, als ein Beispiel beschrieben. Es hat sich
herausgestellt, dass der Einfügungsverlust
reduziert werden kann, durch Einstellen des Überkreuzungswinkels θ größer als
120 Grad. Im Gegensatz dazu, wie bei den obigen Ausführungsbeispielen
gezeigt ist, wenn die Mittelleiter, die durch leitfähige Metallplatten
gebildet sind, auf dem Magnetbauglied gebogen sind, wenn der Überkreuzungswinkel θ größer als
140 Grad eingestellt ist, werden die zwei Mittelleiter, abgesehen
von dem Mittelleiter parallel zu den kurzen Kanten des Magnetbauglieds,
an den Endabschnitten des Magnetbauglieds so überlappt, dass die zwei Mittelleiter nicht
gebogen werden können,
um angeordnet zu werden. Folglich ist der Überkreuzungswinkel θ der Mittelleiter 51 und 52 im
Wesentlichen kleiner oder gleich 140 Grad eingestellt.
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Bei
dem obigen Ausführungsbeispiel
wurde das Beispiel vorgelegt, bei dem die Mittelleiter, die durch
die leitfähigen
Metallplatten gebildet sind, auf dem Magnetbauglied gebogen sind.
Die Strukturen des Magnetbauglieds und der Mittelleiter jedoch,
die an diese Erfindung anwendbar sind, sind nicht auf diese Struktur
eingeschränkt.
Zum Beispiel kann die Erfindung eine Struktur verwenden, bei der
Mittelleiter, die aus Elektrodenfilmen gebildet sind, innerhalb eines
Magnetbauglieds oder auf einer Oberfläche desselben gebildet sind.
In diesem Fall kann der Überkreuzungswinkel θ der zwei
Mittelleiter, abgesehen von dem Mittelleiter parallel zu den kurzen
Kanten des Magnetbauglieds, theoretisch auf beliebige Grad in einem
Bereich von weniger als 180 Grad eingestellt sein. Wenn jedoch der Überkreuzungswinkel θ größer ist
als 150 Grad, kann die erforderliche Isolation (der Dämpfungsbetrag
in einer Rückwärtsrichtung)
nicht erhalten werden. Daher ist der Überkreuzungswinkel θ geringer
oder gleich 150 Grad eingestellt.
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Ferner
wurden bei den obigen Ausführungsbeispielen
die Beispiele der Isolatoren beschrieben. Die vorliegende Erfindung
kann jedoch z. B. an einen Zirkulator angewendet werden, bei dem
ein Tor P3 als ein drittes Eingangs/Ausgangs-Tor gebildet ist, ohne
einen Abschlusswiderstand R mit dem Tor P3 zu verbinden. In diesem
Fall kann der Einfügungsverlust
zwischen den Toren der zwei Mittelleiter, abgesehen von dem Mittelleiter,
der parallel zu den kurzen Kanten des Magnetbauglieds angeordnet
ist, ebenfalls reduziert werden.
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Als
nächstes
zeigt 7 die Struktur einer Kommunikationsvorrichtung
gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Bei dieser Kommunikationsvorrichtung
ist eine Antenne ANT mit dem Antennenende eines Duplexers DPX verbunden,
der durch ein Sendefilter TX und ein Empfangsfilter RX gebildet
ist, und ein Isolator ISO ist zwischen ein Eingangsende des Sendefilters
TX und eine Sendeschaltung geschaltet, und eine Empfangsschaltung
ist mit einem Ausgangsende eines Empfangsfilters RX verbunden. Ein
Signal, das von der Sendeschaltung übertragen wird, wird durch
den Isolator ISO in das Sendefilter TX eingegeben und wird aus der
Antenne ANT ausgegeben. Das Signal, das in der Antenne ANT empfangen
wird, wird durch das Empfangsfilter RX zu der Empfangsschaltung gesendet.
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In
dieser Situation kann als der Isolator ISO der Isolator gemäß einem
des ersten und des zweiten Ausführungsbeispiels
verwendet werden. Mit der Verwendung des Isolators der vorliegenden
Erfindung, der die Einfügungsverluste
reduzieren kann, kann der Leistungsverbrauch in der Kommunikationsvorrichtung
reduziert werden.
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Wie
oben beschrieben wurde, weist das Magnetbauglied bei der nichtreziproken
Schaltungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung eine planare rechteckige Konfiguration mit kurzen und
langen Kanten auf. Zusätzlich
dazu ist einer der drei Mittelleiter parallel zu den kurzen Kanten
des Magnet bauglieds angeordnet. Bei dieser Anordnung, außer bei
dem Mittelleiter parallel zu den kurzen Kanten des Magnetbauglieds,
kann der Einfügungsverlust
zwischen den Toren der verbleibenden zwei Mittelleiter reduziert
werden.
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Zusätzlich dazu
ist der Überkreuzungswinkel θ der verbleibenden
zwei Mittelleiter größer als
120 Grad eingestellt. Diese Anordnung ermöglicht, dass der Einfügungsverlust
weiter reduziert wird.
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Ferner
kann die Kommunikationsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
den Leistungsverbrauch reduzieren, durch Einlagern der nichtreziproken
Schaltungsvorrichtung, die oben beschrieben wurde.
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Die
vorangehende Erfindung wurde im Hinblick auf bevorzugte Ausführungsbeispiele
beschrieben. Fachleute auf dem Gebiet werden jedoch erkennen, dass
viele Variationen solcher Ausführungsbeispiele
existieren. Solche Variationen sollen innerhalb des Schutzbereichs
der vorliegenden Erfindung und der angefügten Ansprüche sein.