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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Bildung
eines Films mit einer photokatalytischen Funktion auf der Oberfläche einer
harzartigen Basis eines beispielsweise harzartigen Gegenstands.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Photokatalysatoren
haben photokatalytische Wirksamkeit für das Zersetzen organischer
Substanzen mit Hilfe von Lichtenergie. Wenn ein Film, welcher einen
derartigen Photokatalysator enthält,
gebildet wird auf der Oberfläche
einer harzartigen Basis und eine organische Substanz auf die Oberfläche des
Films gebunden wird, wird die organische Substanz durch den Photokatalysator
zersetzt und wird dadurch selbstverständlich entfernt.
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Wenn
ein Film mit einer photokatalytischen Funktion (nachstehend bezeichnet
als „photokatalytischer Film") allerdings direkt
auf der Oberfläche
einer harzartigen Basis gebildet wird, zersetzt der photokatalytische Film
nicht nur die organische Substanz, welche auf seiner Oberfläche gebunden
ist, sondern auch eine Grenzfläche der
harzartigen Basis in Kontakt mit dem photokatalytischen Film. Als
Folge wird die Grenzfläche
der harzartigen Basis verschlechtert und der photokatalytische Film
kann von der harzartigen Basis gelöst werden.
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Als
eine mögliche
Lösung
dieses Problems wurde ein Verfahren zur Bildung eines photokatalytischen Films
vorgeschlagen, welches die Schritte enthält des Bildens einer Unterlage
aus einer Farbzusammensetzung, wie einer polymerisierbaren und härtbaren
Silicon-Zusammensetzung, welche nicht zersetzt wird durch einen
Photokatalysator auf der Oberfläche
einer harzartigen Basis, und des Bildens einer photokatalytischen Schicht,
welche den Photokatalysator enthält,
auf der Unterlage. In einem derartigen zweischichtigen photokatalytischen
Film, zusammengesetzt aus einer Unterlage und einer photokatalytischen
Schicht, kann die Unterlage die Zersetzung der harzartigen Basis
durch die Einwirkung des Photokatalysators in der photokatalytischen
Schicht verhindern. Damit kann sie die Verschlechterung der Grenzfläche der
harzartigen Basis in Kontakt mit dem photokatalytischen Film verhindern
und den photokatalytischen Film am Ablösen von der harzartigen Basis
hindern.
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Derartige
photokatalytische Filme werden im allgemeinen verwendet in Umgebungen,
welche Licht ausgesetzt sind, und werden leicht einer reibenden
oder abnutzenden Kraft von äußeren Quellen
unterzogen. Daher erfordern photokatalytische Filme oft eine hohe
Abrieb-Beständigkeit.
Eine mögliche
Lösung
für das Vermitteln
von Abrieb-Beständigkeit
bei photokatalytischen Filmen ist die Bildung einer Unterlage mit
einer hohen Härte.
Beispielsweise beinhalten polymerisierbare und härtbare Silicon-Zusammensetzungen
Silan-Derivate. Derartige Silan-Derivate können klassifiziert werden als tetrafunktionelle,
trifunktionelle und bifunktionelle Silan-Derivate, wie gezeigt in 2A bis 2C,
gemäß der Anzahl
von funktionellen Gruppen, welche bei der Hydrolyse-Reaktion beteiligt
sein können.
Von diesen drei Typen von Silan-Derivaten kann die Verwendung eines
tetrafunktionellen Silan-Derivats die Anzahl der bei der Polymerisation
beteiligten Bindung erhöhen und
kann die Härte
der resultierenden Unterlage erhöhen.
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Allerdings
weicht bei Verwendung von großen
Mengen eines tetrafunktionellen Silan-Derivats die Härte der
harzartigen Basis und der Unterlage beträchtlich voneinander ab. Folglich
weichen Veränderungen
des Volumens in den Schichten, welche während der Bildung oder Verwendung
des photokatalytischen Films auftreten können, beträchtlich voneinander ab, um
somit zu Brüchen
in der Unterlage zu führen.
Auf dieses Problem wird in der offengelegten japanischen Patentanmeldung
Nr. 9-227829 hingewiesen.
Diese Veröffentlichung
beschreibt, dass ein Anteil eines hydrolysierbaren tetrafunktionellen
Silan-Derivats in dem Film, welcher 30 Mol-% überschreitet, zu Brüchen in
dem Film führen
kann.
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Wenn
die Härte
der Unterlage nur erhöht
wird, werden wie obenstehend beschrieben die harzartige Basis und
die Unterlage beträchtlich
unterschiedliche Härten
haben, und Brechen der Unterlage wird leicht auftreten. Wenn derartige
Brüche
gebildet werden, wird die Adhäsion
zwischen der harzartigen Basis und der Unterlage verschlechtert,
um somit Ablösen
des photokatalytischen Films von der harzartigen Basis zu erzeugen.
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Separat
wurde ein Verfahren zur Bildung eines photokatalytischen Films vorgeschlagen,
welches beinhaltet die Schritte des Bildens einer Unterlage als
eine Primer-Harzschicht auf der Oberfläche einer harzartigen Basis,
des Bildens einer Zwischenschicht, zusammengesetzt aus einer thermisch
polymerisierbaren und härtbaren
Silicon-Zusammensetzung auf der Unterlage, und des Bildens einer
photokatalytischen Schicht, welche einen Photokatalysator enthält, auf
der Zwischenschicht, wie offenbart im offengelegten japanischen Patent
Nr. 10-67873. In
einem derartigen dreischichtigen photokatalytischen Film, zusammengesetzt
aus einer Unterlage, einer Zwischenschicht, und einer photokatalytischen
Schicht, hat die Unterlage eine ausreichende Adhäsion an der harzartigen Basis
und an der Zwischenschicht, und der photokatalytische Film kann
in ausreichender Weise vom Ablösen
von der harzartigen Basis abgehalten werden.
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Allerdings
hat ein resultierender photokatalytischer Film, erhalten durch ein
derartiges konventionelles Verfahren zur Bildung eines dreischichtigen
photokatalytischen Films, zusammengesetzt aus einer Unterlage, einer
Zwischenschicht und einer photokatalytischen Schicht, noch eine
ungenügende
Abrieb-Beständigkeit.
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JP-A-10-67873
richtet sich auf ein Verfahren zum hydrophilen Verändern einer
Substrat-Oberfläche, mit
den Schritten des Unterziehens der Oberfläche einer hydrophilen Behandlung,
des Beschichtens einer Substrat-Oberfläche mit
einer Schicht, welche einen Photokatalysator und ein Silicon-Harz
enthält,
und des Ersetzens mindestens eines Teils der organischen Gruppen,
welche an Silizium-Atome im Silicon-Harz gebunden sind, durch Hydroxygruppen.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Demgemäß ist eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren bereitzustellen,
welches imstande ist, einen photokatalytischen Film mit ausreichender
Adhäsion
mit einer harzartigen Basis und mit einer höheren Abrieb-Beständigkeit
als konventionelle photokatalytische Filme zu bilden.
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Insbesondere
stellt die Erfindung bereit ein Verfahren zur Bildung eines Filmes
mit einer photokatalytischen Funktion. Das Verfahren ist nach Anspruch
1 definiert.
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In
dem die Unterlage bildenden Schritt wird eine organische Unterlage
mit ausreichender Affinität (Kompatibilität usw.)
mit der harzartigen Basis gebildet. Die gebildete Unterlage hat
daher eine ausreichende Adhäsion
mit der harzartigen Basis.
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In
dem die Zwischenschicht bildenden Schritt wird eine Zwischenschicht
gebildet aus einer polymerisierbaren und härtbaren Silicon-Zusammensetzung,
welche hauptsächlich
aus einem hydrolysierbaren tetrafunktionalen Silan-Derivat hergestellt
ist. Daher hat die gebildete Zwischenschicht eine sehr hohe Härte. Diese Zwischenschicht
hat eine höhere
Härte als
Zwischenschichten von konventionellen photokatalytischen Filmen und
kann daher eine höhere
Abrieb-Beständigkeit
des resultierenden photokatalytischen Films gewährleisten als konventionelle.
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Die
Zwischenschicht wird auf der Unterlage gebildet mit einer höheren Härte als
die harzartige Basis. Insbesondere, da der Unterschied der Härte zwischen
der Unterlage und der Zwischenschicht geringer ist als der zwischen
der harzartigen Basis und der Zwischenschicht, ist ein Auftreten
von Brechen, das sich ergibt aus einem Unterschied der Härte mit
der Unterlage, in der Zwischenschicht schwierig. Daher hat die Zwischenschicht
eine genügende
Adhäsion
mit der Unterlage.
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Zusätzlich wird
die Zwischenschicht gebildet aus einer polymerisierbaren und härtbaren
Silicon-Zusammensetzung,
welche nicht durch den Photokatalysator zersetzt wird, und welche
beständig
ist gegenüber der
Zersetzung durch die photokatalytische Schicht, gebildet in dem
nachfolgenden, die photokatalytische Schicht bildenden Schritt.
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Somit
wird, wie obenstehend beschrieben, gemäß der vorliegenden Erfindung
ermöglicht,
leicht einen photokatalytischen Film mit ausreichender Adhäsion mit
einer harzartigen Basis und mit einer höheren Abrieb-Beständigkeit
als konventionelle zu bilden. Diese Vorteile können besonders wirkungsvoll
erhalten werden, wenn die harzartige Basis eine relativ geringe
Härte hat.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein schematisches Flussdiagram, welches den Fluss der Prozeduren
bei der Bildung eines photokatalytischen Films nach Beispiel 1 zeigt.
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Jede
der 2A bis 2C ist
ein Diagramm, welches eine grundlegende Einheit eines Silicon-Moleküls, hergestellt
aus verschiedenen Silan-Derivaten, zeigt; wobei 2A die
Einheit eines Silan-Derivats, hergestellt aus einem hydrolysierbaren
tetrafunktionellen Silan-Derivat, zeigt; 2B die
Einheit eines Silan-Derivats,
hergestellt aus einem hydrolysierbaren trifunktionellen Silan-Derivat,
zeigt; und 2C die Einheit eines Silan-Derivats,
hergestellt aus einem hydrolysierbaren bifunktionellen Silan-Derivat,
zeigt. Darüber hinaus,
R in 2B und 2C beinhaltet
CH3 und C2H5.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nachstehend ausführlich für jeden
Schritt beschrieben.
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[Schritt der Bildung der
Unterlage]
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Aufbau
und Material der in der vorliegenden Erfindung verwendeten harzartigen
Basis sind nicht besonders eingeschränkt. Beispielsweise kann eine
transparente Basis angewandt werden beim Anwenden von Fahrzeugfenstern,
und eine undurchsichtige Basis kann angewandt werden beim Anwenden
von Zahnrädern. Eine
derartige harzartige Basis kann beispielsweise hergestellt sein
aus Acrylharz, Methacrylharz oder Polycarbonatharz.
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Eine
ungehärtet
Unterlage kann beispielsweise gebildet werden durch ein Verfahren
des Herstellens einer flüssigen
oder leimartigen Mischung (erstes Gemisch), welche eine organische
Zusammensetzung enthält,
und des Anwendens eines Filmes des ersten Gemisches auf der Oberfläche einer
harzartigen Basis. Das erste Gemisch kann des weiteren umfassen
einen härtenden
Katalysator zum Verbessern der Polymerisation der organischen Zusammensetzung.
Die Verwendung eines derartigen härtenden Katalysators erleichtert
das Härten
der ungehärteten
Unterlage.
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Die
organische Zusammensetzung ist nicht besonders eingeschränkt, so
lange die Zusammensetzung eine ausreichende Adhäsion mit der harzartigen Basis
aufweist, und kann der Unterlage eine höhere Härte als die der harzartigen
Basis vermitteln. Derartige organische Zusammensetzungen beinhalten,
sind allerdings nicht beschränkt
auf, polymerisierbare und härtbare
Acryl-Zusammensetzungen.
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Eine
derartige polymerisierbare und härtbare
Acryl-Zusammensetzung
hat eine hohe Affinität
zur harzartigen Basis aufgrund ihrer acrylischen Komponente, und
hat, weil sie durch Polymerisation eine hochvernetzte Struktur bildet,
eine ausreichende Adhäsion
mit der harzartigen Basis und wird genügend beständig gegenüber Abrieb. Demgemäß ist die
Verwendung einer polymerisierbaren und härtbaren Acrylzusammensetzung als
die organische Zusammensetzung wünschenswert.
In diesem Fall kann eine Unterlage mit einer genügenden Abrieb-Beständigkeit
erhalten werden durch Bilden einer ungehärteten Unterlage, welche eine
polymerisierbare und härtbare
Acryl-Zusammensetzung enthält,
und danach Polymerisieren der ungehärteten Unterlage.
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Die
bevorzugte Acryl-Zusammensetzung wird beispielhaft angegeben wie
folgt:
Acrylester: 10 bis 40 Gew.-%;
Photoinitiator für Ultraviolett-Härten: 0,01
bis 5 Gew.-%; und
Lösungsmittel
wie Propylenglykol, Monomethylether und dergleichen: 60 bis 90 Gew.-%.
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Die
oben hergestellte Unterlage hat eine geringere Härte als die oben erwähnte Zwischenschicht,
zusammengesetzt aus einer polymerisierbaren und härtbaren
Silicon-Zusammensetzung,
aber höher
als beispielsweise ein Polycarbonat. Demgemäß ist bei der Anwendung einer
Polycarbonat-Basis als die harzartige Basis, die Verwendung einer
polymerisierbaren und härtbaren
Acryl-Zusammensetzung
als die organische Zusammensetzung besonders wirkungsvoll.
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In
diesem Zusammenhang, wenn die Unterlage keine genügend höhere Härte als
die der harzartigen Basis hat, kann der Unterschied der Härte zwischen
der Unterlage und der Zwischenschicht nicht beträchtlich erniedrigt werden,
und Brüche
können
in der Zwischenschicht gebildet werden. Wenn solches Brechen auftritt, verschlechtert
sich die Adhäsion
zwischen der Zwischenschicht und der Unterlage, um eine Delaminierung dieser
Schichten zu verursachen.
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Als
Folge kann ein photokatalytischer Film mit einer ausreichenden Abrieb-Beständigkeit
nicht ausreichend erhalten werden.
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Insbesondere
wenn eine Unterlage mit einer Härte
gebildet wird, die zwischen derjenigen der Zwischenschicht und derjenigen
der harzartigen Basis liegt, nimmt die Härte fortschreitend in der Reihenfolge
der harzartigen Basis, der Unterlage, und der Zwischenschicht in
dem resultierenden photokatalytischen Film zu, und sowohl die Unterschiede
der Härte
zwischen der harzartigen Basis und der Unterlage, als auch zwischen der
Unterlage und der Zwischenschicht können ausreichend erniedrigt
werden. Ein photokatalytischer Film mit einer ausreichenden Abrieb-Beständigkeit
kann daher leicht erhalten werden, in welchem die harzartige Basis genügend an
der Unterlage gebunden ist und die Unterlage genügend an der Zwischenschicht
gebunden ist.
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Die
Verwendung der polymerisierbaren und härtbaren Acrylzusammensetzung
kann leicht eine Unterlage bereitstellen mit einer ausreichend höheren Härte als
der harzartigen Basis.
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Die
Art der zu verwendenden polymerisierbaren und härtbaren Acrylzusammensetzung
ist nicht entscheidend, solange die Zusammensetzung durch ein bestimmtes
Verfahren polymerisierbar und härtbar
ist. Derartige polymerisierbare und härtbare Acrylzusammensetzungen
beinhalten, sind aber nicht beschränkt auf, Ultraviolettpolymerisierbare
und härtbare
Acrylzusammensetzungen, welche polymerisiert werden durch die Wirkung
von Ultraviolett-Strahlung, thermisch polymerisierbare und härtbare Acrylzusammensetzungen,
welche durch Hitze polymerisierbar sind, und durch Elektronenstrahl
polymerisierbare und härtbare
Acrylzusammensetzungen, welche polymerisiert werden durch die Wirkung
von Elektronenstrahlen. Darunter kann die Verwendung einer Ultraviolett-induzierten
polymerisierbaren und härtbaren
Acrylzusammensetzung leicht eine Unterlage erzeugen mit einer Härte, die
genügend
höher ist
als die der harzartigen Basis, ohne Schädigen der harzartigen Basis.
Alternativ können
auch polymerisierbare und härtbare
Phosphazen-Zusammensetzungen wie PPZ (ein Produkt von Idemitsu Petrochemical
Co., Ltd., Japan) und dergleichen verwendet werden.
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Alternativ
können
anorganisch-organische Hybrid-Materialien
wie Si-polymerisierbare und härtbare Acrylzusammensetzungen
als die organische Zusammensetzung verwendet werden. Insbesondere
können Ultravioletthärtbare Hartschicht-Zusammensetzungen
wie 27503 (ein Produkt von JSR, Japan), zusammengesetzt aus anorganischen
Partikeln und einer photopolymerisierbaren organischen Komponente,
gebunden an den anorganischen Partikel, verwendet werden.
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Die
ungehärtete
Unterlage kann vorzugsweise umfassen eine Polysiloxan-Zusammensetzung
mit einer Silanol-Gruppe.
Derartige Polysiloxan-Zusammensetzungen beinhalten, sind aber nicht
eingeschränkt
auf, Silankuppelnde Stoffe und thermisch polymerisierbare und härtbare Silicon-Zusammensetzungen.
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Von
diesen Silan-kuppelnden Stoffen bevorzugt werden solche mit einer
Silanol-Gruppe und mindestens einer organischen funktionellen Gruppe,
gewählt
aus einer Methacryl-Gruppe, Acrylgruppe, Epoxy-Gruppe, Amino-Gruppe
und Vinyl-Gruppe. Derartige Silan-kuppelnden Stoffe beinhalten,
sind aber nicht beschränkt auf,
Silankuppelnde Stoffe mit einer Silanol-Gruppe wie MSEP2HM (ein
Produkt von Mitsubishi Chemical Corporation, Japan), makromolekulare
kuppelnde Stoffe wie MMCA (ein Produkt von Nippon Unicar Co., Ltd.,
Japan) epoxyfunktionelle Silane wie KBM-403, KBZ-402, und KBE-403
(Produkte von Shin-Etsu Chemical Co., Ltd., Japan), Acryl-funktionelle Silane
wie KBM-5102 und KBM-5103 (Produkte von Shin-Etsu Chemical Co., Ltd.,
Japan) und Ultraviolett-härtbare
Silicon-Hartbeschichtungs-Stoffe wie X-12-2400 (ein Produkt von Shin-Etsu
Chemical Co., Ltd., Japan). Bevorzugte Silan-kuppelnde Stoffe, jeder
aufweisend eine Methacryl-Gruppe oder eine Acryl-Gruppe, sind KBM-503,
KBM-502, und KBE-502 (Produkte von Shin-Etsu Chemical Co., Ltd.,
Japan) und bevorzugte Silan-kuppelnde Stoffe, jeder aufweisend eine
Vinylgruppe, sind KBE-1003, KBM-1003,
und KR-1003 (Produkte von Shin-Etsu Chemical Co., Ltd., Japan).
Die organische Zusammensetzung kann eine anorganisch-organische
Hybrid-Zusammensetzung mit einer Silanol-Gruppe sein. Derartige
Silan-kuppelnde Stoffe können
enthalten sein in einer Menge von 2 bis 30 Gew.-%, relativ zur Menge der
organischen Zusammensetzung.
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Wenn
eine derartige Polysiloxan-Zusammensetzung mit Silanol-Gruppen eingefügt ist in
die ungehärtete
Unterlage, sind die Silanol-Gruppen angeordnet an der Seite der
Oberfläche
der ungehärteten
Unterlage. Diese Anordnung ändert
sich nicht, auch wenn die Unterlage gehärtet wird. Eine ungehärtete Zwischenschicht wird
dann auf der Unterlage gebildet, und die Unterlage wird mit der
ungehärteten
Zwischenschicht über
die Silanol-Gruppen bedeckt. Wenn die ungehärtete Zwischenschicht gehärtet wird,
werden die Silanol-Gruppen der Unterlage und Silanol-Gruppen der
ungehärteten
Zwischenschicht gebunden über
Siloxan-Bindungen, gebildet durch eine Dehydrierungs-bindende Reaktion,
und die Unterlage und die Zwischenschicht werden fest aneinander
gebunden. Der resultierende photokatalytische Film hat eine weiter
verbesserte Abrieb-Beständigkeit
aufgrund der weiter ausreichenden Adhäsion zwischen der Unterlage
und der Zwischenschicht.
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Die
Dicke der Unterlage sollte vorzugsweise 1000 nm oder mehr sein.
Wenn die Dicke der Unterlage weniger als 1000 nm beträgt, ist
es schwierig, eine genügende
Adhäsion
der Unterlage an der harzartigen Basis und der Zwischenschicht zu
erreichen.
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[Schritt der Bildung der
Zwischenschicht]
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Die
ungehärtete
Zwischenschicht kann hergestellt werden beispielsweise durch ein
Verfahren des Herstellens eines flüssigen oder leimartigen Gemisches
(zweites Gemisch), welches die polymerisierbare und härtbare Silicon-Zusammensetzung
enthält,
und des Anwendens des zweiten Gemisches an der Unterlage. Der Anteil
eines hydrolysierbaren tetrafunktionalen Silan-Derivats in der polymerisierbaren
und härtbaren
Silicon-Zusammensetzung zur Verwendung in der Erfindung beträgt mehr
als 30 Mol-% auf Basis der gesamten molaren Menge der polymerisierbaren
und härtbaren
Silicon-Zusammensetzung. An Anteil des hydrolysierbaren tetrafunktionellen
Silan-Derivats von
30 Mol-% oder weniger ist ungenügend,
um der Zwischenschicht eine genügende
Härte zu
vermitteln. Die Verwendungen einer polymerisierbaren und härtbaren
Silicon-Zusammensetzung, zusammengesetzt aus allein einem hydrolysierbaren
tetrafunktionellen Silan-Derivat ist typischerweise bevorzugt.
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Die
bevorzugte Silicon-Zusammensetzung wird beispielhaft angegeben wie
folgt:
Hydrolysierbares tetrafunktionelles Silan-Derivat: 0,01
bis 20 Gew.-%;
Hydrolysierbares trifunktionelles Silan-Derivat:
0 bis 10 Gew.-%;
Salzsäure:
0,1 bis 1 Gew.-%;
Lösungsmittel
wie Ethanol, Isopropanol und dergleichen: 30 bis 99,99 Gew.-%; und
Wasser:
0 bis 50 Gew.-%.
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Das
zweite Gemisch kann des weiteren umfassen einen härtenden
Katalysator zum Verbessern der Polymerisation der polymerisierbaren
und härtbaren
Silicon-Zusammensetzung.
Der härtenden
Katalysator dient zur Erhöhung
der Reaktionsgeschwindigkeit der Polymerisation der polymerisierbaren
und härtbaren
Silicon-Zusammensetzung
und kann des weiteren die Dichte der Polymerisationsreaktion in
der Zwischenschicht erhöhen.
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Wenn
die ungehärtete
Zwischenschicht gebildet wird, wurde die Unterlage nicht notwendigerweise
bereits gehärtet.
Insbesondere kann die ungehärtete
Zwischenschicht auf der ungehärteten
Unterlage gebildet werden. In diesem Fall können die ungehärtete Unterlage
und die ungehärtete
Zwischenschicht gleichzeitig gehärtet
werden.
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Hydrolysierbare
tetrafunktionelle Silan-Derivate der Formel SiX4 beinhalten
beispielsweise hydrolysierbare tetrafunktionelle Silan-Derivate,
in welchen X ist eine Alkoxy-Gruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder
ein Chlor- oder Brom-Atom. Von diesen Silan-Derivaten werden typischerweise
bevorzugt Tetraethoxysilan, Tetramethoxysilan und Tetrabutoxysilan.
Besonders die Verwendung von hydrolysierbaren tetrafunktionellen
Silan-Derivaten,
d.h. die Verwendung von thermisch polymerisierbaren und härtbaren
Silicon-Zusammensetzungen,
ist bevorzugt.
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Die
ungehärtete
Zwischenschicht sollte vorzugsweise des weiteren Silica umfassen.
Das Einfügen
von Silica dient zur weiteren Erhöhung der Härte der Zwischenschicht. Silica,
besonders kolloidales Silika, kann enthalten sein in einer Menge
von 1 bis 30 Gew.-% relativ zur Menge der Zwischenschicht.
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Die
Dicke der ungehärteten
Zwischenschicht sollte vorzugsweise in einen Bereich von 100 bis
2000 nm fallen. Eine Dicke der ungehärteten Zwischenschicht, welche
2000 nm überschreitet,
erzeugt leicht Brüche aufgrund
des Schrumpfens während
des Härtens,
um dadurch die Abrieb-Beständigkeit
zu verschlechtern. Dagegen kann eine Dicke der ungehärteten Zwischenschicht
von weniger als 100 nm eine einheitliche Filmbildung verhindern,
um dadurch die Abrieb-Beständigkeit
zu verschlechtern. Insbesondere wenn eine Alkali-Behandlung wie
untenstehend beschrieben durchgeführt wird, wird der Film geätzt mit
einer Alkali-Lösung, und die
Gleichförmigkeit
des Films wird verschlechtert, um dadurch die Abrieb-Beständigkeit
zu erniedrigen.
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[Schritt der Bildung der
photokatalytischen Schicht]
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Die
photokatalytische Schicht kann beispielsweise hergestellt werden
durch ein Verfahren des Herstellens eines dritten Gemisches, welches
enthält
einen Photokatalysator und ein Bindemittel, und des Aufbringens
des dritten Gemisches auf die Zwischenschicht. Das dritte Gemisch
kann des weiteren umfassen einen Katalysator zum Verbessern der
Bindungsrate des Bindemittels an den Photokatalysator und die Zwischenschicht.
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Bekannte
Photokatalysatoren können
verwendet als Photokatalysator mit photokatalytischer Aktivität. Derartige
Photokatalysatoren beinhalten, sind aber nicht beschränkt auf,
TiO2, ZnO, SnO2,
SrTiO3, WO3, Bi2O3, Fe2O3 und andere Metalloxide. Von diesen Photokatalysatoren
hat TiO2 (Titandioxid) eine ausreichende
photokatalytische Aktivität,
ist nicht-toxisch gegenüber
lebenden Organismen und chemisch stabil, und wird daher in vorteilhaftester
Weise als Photokatalysator verwendet. Die Abrieb-Beständigkeit
kann aufrechterhalten werden durch Erniedrigen der Dicke der photokatalytischen
Schicht, selbst wenn die photokatalytische Schicht keine beträchtlich
hohe Härte
hat. In diesem Fall wird der resultierende photokatalytische Film
beeinflusst von der Unterlage und der Zwischenschicht, insbesondere
von der Zwischenschicht. Insbesondere wenn die Zwischenschicht eine
ausreichend hohe Härte
hat, kann der photokatalytische Film eine ausreichende Abrieb-Beständigkeit
gewährleisten.
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Die
Verwendung einer polymerisierbaren und härtbaren Silicon-Zusammensetzung
als Bindemittel kann die Härte
der photokatalytischen Schicht selbst erhöhen, um dadurch die Abrieb-Beständigkeit
des photokatalytischen Films zu verbessern.
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Die
Dicke der photokatalytischen Schicht überschreitet vorzugsweise nicht
1000 nm. Eine Dicke der photokatalytischen Schicht, welche 1000
nm überschreitet,
kann zu Interferenz oder Weißen
führen.
Insbesondere wenn Titandioxid als Photokatalysator verwendet wird,
tritt leicht Interferenz oder Weißen ein, weil Titandioxid einen
hohen Brechungsindex hat.
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Gemäß der Erfindung
wird die Oberfläche
der Zwischenschicht vorzugsweise einer Hydrophilisierung unterzogen
vor der Bildung der photokatalytischen Schicht. Die hydrophilisierende
Behandlung der Oberfläche der
Zwischenschicht erlaubt, dass das Metalloxid, wie Titandioxid, in
der photokatalytischen Schicht als Photokatalysator dient, um an
die Zwischenschicht zu binden, um auf diese Weise eine hohe Dauerhaftigkeit
aufzuweisen. Die Hydrophilisierung kann beispielsweise durchgeführt werden
durch eine Behandlung mit einer Alkali-Lösung, oder einer Behandlung
mit Plasma.
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Gemäß konventionellen
Verfahren zur Bildung eines photokatalytischen Films wird eine Unterlage
mit einer Säure
verschlechtert. Daher wurde eine Zwischenschicht gebildet durch
Herstellen eines Gemisches, welches enthält eine polymerisierbare und
härtbare
Silicon-Zusammensetzung
einer schwachen Acidität
von pH etwa 5 bis 6, Aufbringen des Gemisches auf die Unterlage,
um eine ungehärtete
Zwischenschicht zu bilden, und Polymerisieren der polymerisierbaren
und härtbaren
Silicon-Zusammensetzung in der ungehärteten Zwischenschicht, um
eine Zwischenschicht zu ergeben.
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Dagegen,
gemäß der vorliegenden
Erfindung, sollte die polymerisierbare und härtbare Silicon-Zusammensetzung
des weiteren eine starke Säure
umfassen. Die starke Säure
in dieser Ausführungsform
kann die Lagerungsstabilität
der polymerisierbaren und härtbaren
Silicon-Zusammensetzung
verbessern. Mit dieser Anordnung können große Mengen der polymerisierbaren
und härtbaren
Silicon-Zusammensetzung
im Voraus hergestellt werden und die Zwischenschicht kann dauerhaft
mit einer hohen Härte
gebildet werden, auch wenn die Zusammensetzung über einen langen Zeitraum verwendet
wird. Wenn die polymerisierbare und härtbare Silicon-Zusammensetzung
in derartigen großen
Mengen hergestellt wird, können
die Kosten für
das Herstellen der Zusammensetzung erniedrigt werden, um somit die
Kosten des Bildens des photokatalytischen Films zu senken.
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Allerdings
sollte in dieser Anordnung die Unterlage vorzugsweise sehr beständig sein
gegenüber
starken Säuren,
mindestens an ihrer Oberfläche.
Beispielsweise kann eine derartige Unterlage hergestellt werden durch
Bilden einer ungehärteten
Unterlage, welche eine säurebeständige organische
Zusammensetzung auf der Oberfläche
der harzartigen Basis enthält,
und Härten
der ungehärteten
Unterlage.
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Die
oben erwähnte
Unterlage, welche erhalten wird durch Bilden einer ungehärteten Unterlage,
welche eine polymerisierbare und härtbare Acrylzusammensetzung
enthält,
und Polymerisieren der polymerisierbaren und härtbaren Acrylzusammensetzung
in der ungehärteten
Unterlage, um die ungehärtete
Unterlage zu härten,
weist sich als ausreichend beständig
gegenüber
Säuren
auf. Die auf diese Weise hergestellte Unterlage ist beständig gegenüber Verschlechterung,
selbst wenn das Gemisch, welches die polymerisierbare und härtbare Silicon-Zusammensetzung enthält, stark
sauer ist. Um diese Tatsache zu überprüfen, wurde
ein Gemisch, welches eine stark saure, polymerisierbare und härtbare Silicon-Zusammensetzung von
etwa pH 1 enthält,
hergestellt, und das Gemisch wurde auf die Unterlage aufgebracht,
um eine ungehärtete
Zwischenschicht zu bilden. Als Folge zeigte sich, dass die Unterlage
nicht verschlechtert wurde, selbst durch die Einwirkung des stark
sauren Gemisches.
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Es
wird angenommen, dass die durch die Polymerisation der polymerisierbaren
und härtbaren
Silicon-Zusammensetzung in der ungehärteten Zwischenschicht erhaltene
Zwischenschicht eine dichtere Struktur als konventionelle Äquivalente
hat. Dies ist wahrscheinlich der Fall, weil die Reaktivität in der
Polymerisation der polymerisierbaren und härtbaren Silicon-Zusammensetzung
durch die Einwirkung der starken Säure erhöht wird und die Reaktionsgeschwindigkeit
der Polymerisation wird daher erhöht, um die Dichte der resultierenden
Struktur zu erhöhen.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
wird die Zwischenschicht gebildet durch Bilden einer ungehärteten Zwischenschicht,
welche die polymerisierbare und härtbare Silicon-Zusammensetzung
und eine starke Säure enthält, und
Polymerisieren der polymerisierbaren und härtbaren Silicon-Zusammensetzung
in der ungehärteten
Zwischenschicht. Die vorliegende Ausführungsform kann daher eine
Zwischenschicht mit einer dichteren Struktur als die von konventionellen
bereitstellen. Im Allgemeinen erhöht sich die Härte der
harzartigen Basis, wenn die Dichte der Struktur (davon) zunimmt.
Daher wird angenommen, dass die Zwischenschicht, welche gemäß dem Verfahren
der vorliegenden Erfindung gebildet wird, eine höhere Härte als die von konventionellen Äquivalenten
hat.
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Die
aus einer säurebeständigen organischen
Zusammensetzung erhaltene Unterlage ist organisch und hat daher
eine ausreichende Adhäsion
an der harzartigen Basis. Zusätzlich
ist die Unterlage stabil gegenüber
Säuren
und ist beständig
gegenüber
Verschlechterung durch die ungehärtete
Zwischenschicht, welche eine starke Säure enthält. Demgemäß kann die Adhäsion zwischen
der Unterlage und der ungehärteten
Zwischenschicht nicht beträchtlich
verschlechtert werden während
der Bildung der Zwischenschicht, und die Adhäsion kann aufrechterhalten
werden auch nach der Bildung der Zwischenschicht durch das Härten der
ungehärteten
Zwischenschicht.
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Starke
Säuren
zur Verwendung in der Erfindung beinhalten, sind aber nicht beschränkt auf,
Salzsäure, Salpetersäure und
Schwefelsäure.
Allerdings darf die starke Säure
nicht die polymerisierbare und härtbare
Silicon-Zusammensetzung verschlechtern.
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Die
Acidität
(pH) der ungehärteten
Zwischenschicht ist nicht besonders eingeschränkt, ist aber vorzugsweise
so gering wie möglich
gemäß dem Grad
der Säurebeständigkeit
der säurebeständigen organischen Zusammensetzung
zur Verwendung in der Unterlage. Diese Anordnung kann des weiteren
die Lagerungsstabilität
der polymerisierbaren und härtbaren
Silicon-Zusammensetzung verbessern. Zusätzlich kann weitere Verbesserung
der Dichte der Struktur der Zwischenschicht erwartet werden.
-
Besonders,
wenn eine polymerisierbare und härtbare
Acrylzusammensetzung als die säurebeständige organische
Zusammensetzung angewandt wird, kann eine ungehärtete Zwischenschicht mit einer
Acidität von
pH 1 gebildet werden. Es wird angenommen, dass diese Art von ungehärteter Zwischenschicht
eine Zwischenschicht mit einer hoch dichten Struktur bereitstellen
kann, und dass eine Zwischenschicht mit einer Härte, höher als die von konventionellen,
erhalten werden kann.
-
Säurebeständige organische
Zusammensetzungen zur Verwendung in der Erfindung sind nicht eingeschränkt, solange
sie organische Zusammensetzungen sind mit einer ausreichenden Adhäsion an
der harzartigen Basis, und beständig
sind gegenüber
starker Säure
in der Zwischenschicht. Organische polymerisierbare und härtbare Zusammensetzungen,
welche hoch beständig
sind gegenüber
Säuren
und Abrieb, werden in vorteilhafter Weise angewendet. Die aus dieser
Art von organischer, polymerisierbarer und härtbarer Zusammensetzung gebildete
Unterlage kann die Abrieb-Beständigkeit
des photokatalytischen Films weiter verbessern. Derartige organische,
polymerisierbare und härtbare
Zusammensetzungen mit genügender
Säurebeständigkeit
und Abrieb-Beständigkeit
beinhalten beispielsweise die vorstehend genannten polymerisierbaren
und härtbaren
Acrylzusammensetzungen.
-
Von
diesen Zusammensetzungen können
polymerisierbare und härtbare
Acrylzusammensetzungen durch Polymerisation eine hochvernetzte Struktur
bilden und haben eine ausreichende Säurebeständigkeit, und werden vorzugsweise
als die säurebeständige organische
Zusammensetzung angewendet. In dieser Anordnung kann die Unterlage
mit einer ausreichenden Säurebeständigkeit
erhalten werden durch Bilden einer ungehärteten Unterlage, welche die
polymerisierbare und härtbare
Acrylzusammensetzung enthält,
und Polymerisieren der ungehärteten
Unterlage.
-
BEISPIELE
-
Die
vorliegende Erfindung wird nun ausführlich anhand von mehreren
Beispielen der vorliegenden Erfindung und Vergleichsbeispielen beschrieben,
welche als den Umfang der Erfindung nicht einschränkend beabsichtigt
sind.
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BEISPIEL 1
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Ein
dreischichtiger photokatalytischer Film, zusammengesetzt aus einer
Unterlage, einer Zwischenschicht und einer photokatalytischen Schicht
wurde hergestellt gemäß der in 1 gezeigten
Prozedur.
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[Schritt des Bildens der
Unterlage]
-
Eine
Unterlage wurde auf die folgende Weise gebildet. Drei Teile einer
Harz-Basis 1 (100 mm × 100 mm × 4 mm),
hergestellt aus Polycarbonat (Iupilon (Handelsname), ein Produkt
Mitsubishi Engineering-Plastics
Corporation, Japan), wurde verwendet als die harzartige Basis.
-
Separat
wurde ein erstes Gemisch hergestellt durch Mischen von 100 Gewichtsteilen,
auf Basis des Feststoffanteils, einer Ultraviolett-induzierten polymerisierbaren
und härtbaren
Acrylzusammensetzung (NSC-EX-2020, ein Produkt von Nippon Fine Chemical
Co., Ltd., Japan) und 20 Gewichtsteile eines Silan-kuppelnden Stoffes
(MSEP2HM, ein Produkt von Mitsubishi Chemical Corporation, Japan)
als eine Polysiloxan-Zusammensetzung mit einer Silanolgruppe. Die
Harz-Basis wurde vorher gereinigt mit Isopropylalkohol (IPA), und
das oben hergestellte erste Gemisch wurde auf die Oberfläche von
jeder der Harz-Basen durch Fliess-Beschichten aufgebracht, um eine
ungehärtete
Unterlage 2a zu bilden. Jede ungehärtete Unterlage 2a hatte
eine Dicke von 2000 nm.
-
Jede
ungehärtete
Unterlage 2a wurde getrocknet bei 80°C für 5 Minuten, um Lösungsmittel
in der ungehärteten
Unterlage 2a zu entfernen. Verwenden eines Ultraviolett- Strahlers mit zwei
parallelen Ultraviolett-Lampen, der imstande war, Ultraviolett-Strahlen
von 80 W/cm auf eine festgelegte Position auszustrahlen, wobei jede
der ungehärteten
Unterlagen 2a durch die festgelegte Position in einer Geschwindigkeit
von 1,5 m/min befördert
wurde. Durch Bestrahlen der ungehärteten Unterlage 2a mit
Ultraviolett-Strahlen in dieser Weise wurde die polymerisierbare
und härtbare
Acrylzusammensetzung in der ungehärteten Unterlage 2a polymerisiert,
um eine Unterlage 2 zu ergeben.
-
[Schritt der Bildung der
Zwischenschicht]
-
Durch
Verwenden von Tetraethoxysilan allein als eine thermisch polymerisierbare
und härtbare
Silicon-Zusammensetzung
wurde ein zweites Gemisch #1, welches die thermisch polymerisierbare
und härtbare Silicon-Zusammensetzung enthält, in der
folgenden Weise hergestellt.
-
In
ein Gefäß wurden
22 Gewichtsteile einer wässrigen
Lösung
gegeben, welche 0,1 N Salzsäure
enthält,
und die Lösung
wurde ausreichend unter Beibehaltung der Temperatur der Lösung bei
10°C oder
tiefer gerührt.
Zu dieser wässrigen
Lösung
wurden 50 Gewichtsteile Tetraethoxysilan (ein Produkt von Kanto
Chemie, Japan) hinzugefügt
und das resultierende Gemisch wurde drei Stunden gerührt unter
Beibehaltung der Temperatur des Gemisches bei 10°C. Die hergestellte Lösung #1,
welche Tetraethoxysilan enthält,
wurde auf eine Temperatur von 20°C
erwärmt
und 15 Gewichtsteile IPA wurden zu der erwärmten Lösung hinzugefügt, um ein
zweites Gemisch #1 herzustellen.
-
Das
zweite Gemisch #1 geliert innerhalb mehrerer Stunden, nachdem der
pH 3 überschreitet.
Daher wurde Salzsäure
verwendet, um dem Gemisch einen pH von 3 oder weniger zu vermitteln,
um dadurch die Lagerungsstabilität des
zweiten Gemisches zu verbessern. Der Anteil des IPA wurde innerhalb
eines Bereiches gewählt,
so dass der pH des resultierenden Gemisches 3 nicht überstieg.
-
Das
zweite Gemisch #1 wurde auf jede der oben hergestellten Unterlagen 2 durch
Fliess-Beschichten aufgebracht, um eine ungehärtete Zwischenschicht 3a zu
bilden. Jede ungehärtete
Zwischenschicht 3a hatte eine Dicke von 500 nm.
-
Die
ungehärtete
Zwischenschicht 3a wurde dann bei 120°C für eine Stunde erhitzt, um die
thermisch polymerisierbare und härtbare
Silicon-Zusammensetzung in der ungehärteten Zwischenschicht 3a zu
polymerisieren, um somit eine Zwischenschicht 3 zu ergeben.
-
[Schritt der Bildung der
photokatalytischen Schicht]
-
Die
Oberfläche
von jeder der oben hergestellten Zwischenschichten 3 wurde
einer Hydrophilisierung mit einer Alkali-Behandlungslösung unterzogen.
In dieser Prozedur wurde eine wässrige
Lösung,
welche 0,1 N NaOH enthält,
als die Alkali-Behandlungslösung
verwendet. Eine Probe mit der oben hergestellten Zwischenschicht
wurde in die Alkali-Behandlungslösung
drei Minuten eingetaucht, um die Oberfläche der Zwischenschicht mit
einem Alkali zu behandeln. Nach der Alkali-Behandlung wurde die
Probe mit Wasser ausgespült
und wurde danach bei 80°C
für 5 Minuten
getrocknet.
-
Separat
wurde ein drittes Gemisch hergestellt durch Mischen eines Titandioxid-Sols
(einer wässrigen Dispersion
von TiO2, einschließlich STS-02, hergestellt von
Ishihara Sangyo Ltd., Japan als das TiO2),
eines Bindemittels (polymerisierbare und härtbare Silicon-Zusammensetzung;
die Lösung
#1, verwendet in der Herstellung des zweiten Gemisches #1), und
eines Dispersions-Mediums (ein Lösungs-Gemisch,
zusammengesetzt aus 60 Vol.-% Wasser und 40 Vol.-% von IPA, auf
Basis des gesamten Volumens des Dispersions-Mediums). In diesem
Beispiel wurden drei Arten von drei Gemischen hergestellt (#1-1,
#1-2, #1-3, jedes enthaltend das Titandioxid und das Bindemittel
in Gewichtsverhältnissen
des Titandioxids zum Bindemittel von jeweils 4:1, 1:1, und 1:4).
-
Jedes
der drei Gemische wurde aufgebracht auf die Oberfläche einer
entsprechenden hydrophilisierten Zwischenschicht 3 durch
Rotationsbeschichten bei einer Rotationsgeschwindigkeit von 2000
rpm, um eine ungehärtete
photokatalytische Schicht 4a zu bilden mit einer Dicke
von 100 nm.
-
Jede
der oben hergestellten ungehärteten
photokatalytischen Schichten 4a wurde bei 120°C für 60 Minuten
erhitzt, um die thermisch polymerisierbare und härtbare Silicon-Zusammensetzung
in der ungehärteten photokatalytischen
Schicht 4a zu polymerisieren, um dadurch eine photokatalytische
Schicht 4 zu ergeben.
-
Somit
wurden drei Arten von photokatalytischen Filmen hergestellt durch
Verändern
des Verhältnisses des
Titandioxid-Sols zum Bindemittel bei der Bildung der photokatalytischen
Schicht 4, d.h. in der Herstellung des dritten Gemisches.
Die Abrieb-Beständigkeit
dieser photokatalytischen Filme wurde unter den folgenden Bestimmungen
bestimmt.
-
(1) Abrieb-Beständigkeit
-
Unter
Verwendung eines Abrieb-Testers vom Taber-Typ (5130 ABRASER, ein
Produkt von TELEDYNETABE) mit einem Rad CS10F unter einer Last von
500 g, wurde eine Versuchprobe einem Abrieb-Test unterzogen, und
die Veränderung
der Trübung
(ΔH (%))
nach einem 500-Zyklen Test wurde bestimmt mittels eines Trübungs-Messers
(HGM3DP, ein Produkt von Suga Test Instruments, Japan). Die Bestimmung
der Trübungs-Änderung
wurde zweimal durchgeführt.
-
Die
Ergebnisse sind in Tabelle 1 unten gezeigt. Das Verhältnis in
Klammern in der Säule
des dritten Gemisches ist ein Gewichtsverhältnis des Titandioxids zum
Bindemittel.
-
-
Tabelle
1 zeigt, dass jeder der drei photokatalytischen Filme eine ausgesprochen
geringe Veränderung der
Trübung
zeigte und eine ausreichende Abrieb-Beständigkeit hatte. Zusätzlich war
die Veränderung
der Trübung
bei jedem dieser photokatalytischen Filme geringer als die Veränderung
der Trübung
(5,5) eines photokatalytischen Films gemäß dem unten erwähnten Vergleichsbeispiel
3. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Verfahren der vorliegenden
Erfindung leicht einen photokatalytischen Film mit einer Abrieb-Beständigkeit,
die höher
ist als die von konventionellen, bereitstellen kann.
-
Die
Veränderungen
der Trübung
der drei photokatalytischen Filme gemäß diesem Beispiel unterschied sich
nicht beträchtlich,
was zeigt, dass das Verhältnis
des Titandioxids zum Bindemittel in der Herstellung des dritten
Gemisches die Abrieb-Beständigkeit
des resultierenden photokatalytischen Films nicht beträchtlich
beeinflusst. Die photokatalytische Schicht in jedem der drei photokatalytischen
Filme hatte eine merklich geringe Dicke und war dazu gedacht, nicht
beträchtlich
beteiligt zu sein an der Verbesserung der Härte des photokatalytischen
Films. Dies zeigt, dass die Abrieb-Beständigkeit des photokatalytischen
Films in hohem Maße
beeinflusst wird durch die Härte
der Unterlage und der Zwischenschicht, und insbesondere beträchtlich
beeinflusst wird durch die Härte
der Zwischenschicht.
-
BEISPIEL 2
-
Eine
Reihe von photokatalytischen Filmen wurde hergestellt auf die gleiche
Weise wie in 1, mit der Ausnahme, dass die
folgenden Gemische jeweils angewandt wurden als das zweite Gemisch
zur Verwendung in dem Schritt des Bildens der Zwischenschicht und
als das dritte Gemisch zur Verwendung in dem Schritt des Bildens
der photokatalytischen Schicht, und dass eine ungehärtete photokatalytische
Schicht gebildet wurde durch Fliess-Beschichten oder Rotationsbeschichten.
-
Als
das zweite Gemisch, welches eine thermisch polymerisierbare und
härtbare
Silicon-Zusammensetzung enthält,
wurde ein zweites Gemisch #2 mit dem zweiten Gemisch #1 mit kolloidalem
Silica hergestellt.
-
Insbesondere
wurde das zweite Gemisch #2 erhalten durch Hinzufügen von
25 Gewichtsteilen von kolloidalem Silica zu 100 Gewichtsteilen der
Lösung
#1, um eine Lösung
(Lösung
#2) zu ergeben, und Verdünnen
der Lösung
mit IPA auf einen Feststoffanteil von 1 Gew.-%. Das resultierende
zweite Gemisch #2 hatte eine Acidität von pH 3 oder niedriger.
-
Separat
wurde eine Reihe des dritten Gemisches hergestellt durch Mischen
eines Titandioxid-Sols (einer wässrigen
Dispersion TiO2, M-6 hergestellt von Taki
Chemical Co., Ltd., Japan, einem Bindemittel (eine polymerisierbare
und härtbare
Silicon-Zusammensetzung; die Lösung
#2), und eines Dispersions-Mediums (ein Lösungsgemisch, bestehend aus
60 Vol.-% Wasser und 40 Vol.-% IPA auf Basis des gesamten Volumens des
Dispersions-Mediums). In diesem Beispiel wurden drei Arten des dritten
Gemisches (#2-1, #2-2, und #2-3) mit jeweils einem Feststoffanteil
von 1 Gew.-%, 2 Gew.-%, und 3 Gew.-% auf Basis des gesamten Gewichts des
Gemisches, hergestellt. Jedes der drei dritten Gemische enthielt
das Titandioxid und das Bindemittel in äquivalentem Verhältnis zueinander.
-
Jedes
der oben hergestellten dritten Gemische wurde aufgebracht auf die
hydrophilisierte Oberfläche der
Zwischenschicht durch Fliess-Beschichten oder Rotationsbeschichten,
um eine ungehärtete
photokatalytische Schicht zu bilden. Bei dem Ablauf des Fliess-Beschichtens
wurden zwei Arten von ungehärteten
photokatalytischen Schichten hergestellt unter Verwendung des Gemisches
mit einem Feststoffanteil von 1 Gew.-% oder durch Verwendung des
Gemisches mit einem Feststoffanteil von 2 Gew.-%. Bei dem Ablauf
des Rotationsbeschichtens wurde das Gemisch aufgebracht bei zwei
verschiedenen Rotationsgeschwindigkeiten von jeweils 2000 rpm und
4000 rpm.
-
Insgesamt
acht photokatalytische Filme wurden hergestellt durch Verändern des
Feststoffanteils und des Verfahrens des Aufbringens des dritten
Gemisches bei der Bildung der photokatalytischen Schicht. Die Abrieb-Beständigkeit
von jedem der photokatalytischen Filme wurde in der gleichen Weise
wie in Beispiel 1 bestimmt. Die Ergebnisse des Abrieb-Tests sind
in Tabelle 2 gezeigt.
-
-
Tabelle
2 zeigt, dass jeder der acht photokatalytischen Filme eine merklich
geringe Veränderung
der Trübung
aufwies und eine ausreichende Abrieb-Beständigkeit hatte. Zusätzlich war
die Veränderung
der Trübung
von jedem dieser photokatalytischen Filme geringer als die Veränderung
der Trübung
(5, 5) eines photokatalytischen Films gemäß dem unten erwähnten Vergleichsbeispiel
3. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Verfahren der vorliegenden
Erfindung leicht einen photokatalytischen Film bereitstellen kann
mit einer Abrieb-Beständigkeit,
die höher
ist als die von konventionellen.
-
Allerdings,
im Vergleich der Veränderungen
der Trübung
zwischen einem photokatalytischen Film, in welchem die ungehärtete photokatalytische
Schicht gebildet wurde durch Fliess-Beschichten und einem photokatalytischen
Film, dessen ungehärtete
photokatalytische Schicht gebildet wurde durch Rotationsbeschichten,
zeigte der letztere eine etwas geringere Veränderung der Trübung als
der erstere. Zusätzlich
zeigte der erste photokatalytische Film einige Interferenzstreifen
und ein etwas fehlerhaftes Erscheinungsbild. Diese Ergebnisse zeigen,
dass im Vergleich unter den obigen Bedingungen die Technik des Rotationsbeschichtens
gegenüber
der Technik des Fliess-Beschichtens überlegen
ist als eine Technik zum Bilden einer photokatalytischen Schicht.
-
Die
Veränderungen
der Trübung
der acht photokatalytischen Filme gemäße diesem Beispiel unterschieden
sich nicht beträchtlich
voneinander, unabhängig
vom Feststoffanteil des dritten Gemisches, was zeigt, dass der Feststoffanteil
bei der Herstellung des dritten Gemisches die Abrieb-Beständigkeit
des resultierenden photokatalytischen Films nicht beträchtlich
beeinflusst. Die photokatalytische Schicht in jedem der acht photokatalytischen
Filme hatte eine merklich geringe Dicke und war dazu gedacht, bei
der Verbesserung der Härte
des photokatalytischen Films nicht beträchtlich beteiligt zu sein.
Dies zeigt, dass die Abrieb-Beständigkeit
des photokatalytischen Films in hohem Maße beeinflusst wird durch die
Härte der
Unterlage und der Zwischenschicht, und insbesondere in hohem Maße beeinflusst
wird durch die Härte
der Zwischenschicht.
-
BEISPIEL 3
-
Eine
Reihe von photokatalytischen Filmen wurde in der gleichen Weise
wie in Beispiel 2 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die ungehärtete photokatalytische
Schicht gebildet wurde durch Aufbringen des dritten Gemisches auf
die Zwischenschicht durch Rollrakelstreichen. In dem vorliegenden
Beispiel wurden drei photokatalytische Filme hergestellt durch Festsetzen
der Zählung
des Barrens bei Nr. 002, Nr. 004, oder Nr. 006. In jeder Prozedur
wurde die Geschwindigkeit des Beschichtens festgelegt bei 3,5 cm/min.
Separat wurden drei Arten (#3-1, #3-2, und #3-3) von ungehärteten photokatalytischen
Schichten gebildet durch Verändern des
Feststoffanteils des dritten Gemisches auf jeweils 3 Gew.-%, 5 Gew.-%
und 7 Gew.-%. In photokatalytischen Filmen unter Verwendung des
dritten Gemisches #3-3 wurden die Filme hergestellt nur unter der
Verwendung von Barren einer Barren-Zählung Nr. 002 und einer Barren-Zählung Nr.
004.
-
Damit
wurden insgesamt acht Arten von photokatalytischen Filmen hergestellt
durch Verändern
eines Teils des Verfahrens zur Bildung des photokatalytischen Schicht.
Die Abrieb-Beständigkeit
dieser photokatalytischen Filme wurde in der gleichen Weise wie
in Beispiel 1 bestimmt und die Adhäsion wurde in der folgenden
Weise gemessen. Durch Unterziehen der photokatalytischen Filme einer
visuellen Inspektion wurde das Vorliegen oder die Abwesenheit von
Brüchen
und Interferenzstreichen untersucht.
-
(2) Adhäsion (gemäß den japanischen industriellen
Standard (JIS) K5400)
-
Ein
zu untersuchender photokatalytischer Film wurde mit einem Messer
1 mm geschnitten zehnmal in der vertikalen und zehnmal in der horizontalen
Richtung, um insgesamt 100 quergeschnittene Raster zu bilden (jedes
1 mm2), und ein druckempfindliches Klebeband
(ein Cellophan-Band, Produkt von Nichiban Co., Ltd., Japan) wurde
in Kontakt gebracht mit der quergeschnittenen Fläche, und das gebundene Band
wurde dann schnell abgelöst
in einer Richtung, welche senkrecht zum quergeschnittenen Film war.
Die Anzahl der Gitter, welche an dem abgelösten Band gebunden waren, wurde
gezählt.
In diesem Zusammenhang wurde die Adhäsion, welche unmittelbar nach
der Herstellung des photokatalytischen Films bestimmt wurde, definiert
als die anfängliche
Adhäsion.
-
(3) Beständigkeit gegenüber warmem
Wasser
-
Ein
zu testender photokatalytischer Film wurde bei 40°C für 240 Stunden
in warmem Wasser eingetaucht, und wurde dann einem Adhäsions-Test
unterzogen unter den gleichen Bedingungen wie oben. Die Anzahl der
Gitter, welche an dem abgelösten
Band gebunden waren, wurde gezählt.
-
Die
Ergebnisse des Abrieb-Test, des Adhäsions-Tests und der visuellen
Untersuchung der photokatalytischen Filme sind in Tabellen 3 bis
5 gezeigt.
-
-
-
-
Tabellen
3 bis 5 zeigen, dass jeder der acht photokatalytischen Filme eine
merklich geringe Veränderung
der Trübung
aufwies und eine ausreichende Abrieb-Beständigkeit hatte. Zusätzlich war
die Veränderung der
Trübung
jeder dieser photokatalytischen Filme geringer als die Veränderung
der Trübung
(5,5) eines photokatalytischen Films gemäß dem unten erwähnten Vergleichsbeispiel
3. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Verfahren der vorliegenden
Erfindung leicht einen photokatalytischen Film bereitstellen kann
mit einer Abrieb-Beständigkeit,
die höher
ist als die von konventionellen.
-
Die
photokatalytischen Filmen, deren photokatalytische Schichten hergestellt
wurden unter Verwendung eines Barrens einer niedrigen Barren-Zählung Nr.
002, zeigten eine erniedrigte Bildung von Interferenzstreifen, unabhängig vom
Feststoffanteil des dritten Gemisches im Bereich von 3 bis 7. Dagegen
zeigten die photokatalytischen Filme, in welchen eine photokatalytische
Schicht hergestellt wurde unter Verwendung eines Barrens einer hohen
Barren-Zählung
Nr. 006, eine erhöhte
Bildung von Interferenzstreifen mit einem zunehmenden Feststoffanteil
des dritten Gemisches.
-
Diese
Ergebnisse zeigen, dass in der Bildung von photokatalytischen Schichten
durch Rollrakelstreichen die Verwendung eines Barrens einer niedrigen
Barren-Zählung
die Bildung von Interferenzstreifen vermeiden kann. Besonders die
Verwendung eines Barrens Nr. 002 kann die Bildung von Interferenzstreifen
wirkungsvoll verhindern. Der Feststoffanteil des dritten Gemisches
sollte vorzugsweise 5 Gew.-% oder weniger sein.
-
BEISPIEL 4
-
Eine
Reihe von photokatalytischen Filmen wurde hergestellt in der gleichen
Weise wie in Beispiel 2, mit der Ausnahme, dass die folgenden Gemische
jeweils angewendet wurden als das zweite Gemisch zur Verwendung
in dem Schritt des Bildens der Zwischenschicht und als das dritte
Gemisch zur Verwendung in dem Schritt des Bildens der photokatalytischen
Schicht.
-
Ein
zweites Gemisch #4-1 wurde hergestellt durch Verdünnen der
Lösung
#1 mit IPA auf einen Feststoffanteil von 1 Gew.-%.
-
Separat
wurde ein drittes Gemisch #4-1 hergestellt durch Mischen eines Titandioxids-Sols
(eine wässrige
Dispersion von TiO2, M-6, hergestellt von
Taki Chemical Co., Ltd., Japan), eines Bindemittels (eine polymerisierbare
und härtbare
Silicon-Zusammensetzung; die Lösung
#1), und eines Disperions-Mediums (ein Lösungsgemisch, zusammengesetzt
aus 60 Vol.-% Wasser und 40 Vol.-% IPA auf Basis des Gesamtvolumens des
Dispersionsmediums). Ähnlich
wurde ein drittes Gemisch #4-2 hergestellt in der gleichen Weise
wie oben, mit der Ausnahme, dass die Lösung #2 verwendet wurde anstelle
der Lösung
#1. Jedes dieser dritten Gemische hatte das Titandioxid und das
Bindemittel in äquivalenten
Gewichtsverhältnissen
und hatte einen Feststoffanteil von etwa 2 Gew.-% auf Basis des
Gesamtgewichts des dritten Gemisches.
-
Jedes
der oben hergestellten dritten Gemisch wurde auf die hydrophilisierte
Oberfläche
der Zwischenschicht durch Rotationsbeschichten aufgebracht, um eine
ungehärtete
photokatalytische Schicht zu ergeben. In dem Ablauf des Rotationsbeschichtens
wurde das Gemisch aufgebracht bei zwei verschiedenen Rotationsgeschwindigkeiten
von jeweils 2000 rpm und 4000 rpm.
-
Somit
wurden insgesamt vier photokatalytische Filme hergestellt durch
Verändern
der Verfahren für die
Bildung der Zwischenschicht und der photokatalytischen Schicht.
Die Abrieb-Beständigkeit
dieser photokatalytischen Filme wurde auf die gleiche Weise bestimmt
wie in Beispiel 1 und die Adhäsion
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 2 gemessen. Die Ergebnisse
des Abrieb-Tests sind in Tabelle 6 gezeigt.
-
-
Tabelle
6 zeigt, dass jeder der vier photokatalytischen Filme eine merklich
geringe Veränderung
der Trübung
aufwies und eine ausreichende Abrieb-Beständigkeit hatte. Zusätzlich war
die Veränderung
der Trübung
jeder dieser photokatalytischen Filme geringer als die Veränderung
der Trübung
(5,5) eines photokatalytischen Films gemäß dem unten erwähnten Vergleichsbeispiel
3. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Verfahren der vorliegenden
Erfindung leicht einen photokatalytischen Film bereitstellen kann
mit einer Abrieb-Beständigkeit,
die höher
ist als die von konventionellen.
-
Die
photokatalytische Schicht in jedem der vier photokatalytischen Filme
hatte eine merklich geringe Dicke und war dazu gedacht, nicht beträchtlich
beteiligt zu sein bei der Verbesserung der Härte des photokatalytischen
Films. Dies zeigt, dass die Abrieb-Beständigkeit
des photokatalytischen Films in hohem Maße beeinflusst wird durch die
Härte der
Unterlage und der Zwischenschicht, und insbesondere in hohem Maße beeinflusst
wird durch die Härte
der Zwischenschicht.
-
Zusätzlich zeigten
die photokatalytischen Filme gemäß diesem
Beispiel eine ausreichende anfängliche Adhäsion, und
Adhäsion
in warmem Wasser (Beständigkeit
gegenüber
warmem Wasser).
-
BEISPIEL 5
-
Eine
Reihe von photokatalytischen Filmen wurde hergestellt auf die gleiche
Weise wie in Beispiel 4, mit der Ausnahme, dass die Oberfläche der
Zwischenschicht unterzogen wurde einer Hydrophilisierung mit Plasma
in der folgenden Weise.
-
Insbesondere
wurde die Oberfläche
der Zwischenschicht zweimal ausgesetzt einem Plasma in einer Geschwindigkeit
von 3 m/min. Das Plasma wurde induziert durch Corona-Entladung bei
einem Output von 300 W.
-
Somit
wurden insgesamt vier photokatalytische Filme hergestellt durch
Verändern
eines Teils des Verfahrens zur Bildung der photokatalytischen Schicht.
Der Abrieb und die Adhäsion
dieser photokatalytischen Filme wurde bestimmt auf die gleiche Weise
wie jeweils in Beispiel 1 und in Beispiel 2. Die Ergebnisse des
Abrieb-Tests sind in Tabelle 7 gezeigt.
-
-
Tabelle
7 zeigt, dass jeder der vier photokatalytischen Filme eine merklich
geringe Veränderung
der Trübung
zeigte und eine ausreichende Abrieb-Beständigkeit hatte. Zusätzlich war
die Veränderung
der Trübung
jeder dieser photokatalytischen Filme geringer als die Veränderung
der Trübung
(5,5) eines photokatalytischen Films gemäß dem unten erwähnten Vergleichsbeispiel
3. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Verfahren der vorliegenden
Erfindung leicht einen photokatalytischen Film bereitstellen kann
mit einer Abrieb-Beständigkeit,
die höher
ist als die von konventionellen.
-
Die
photokatalytische Schicht in jedem der vier photokatalytischen Filme
hatte eine merklich geringe Dicke und war gedacht, bei der Verbesserung
der Härte
des photokatalytischen Films nicht merklich beteiligt zu sein. Dies
zeigt, dass die Abrieb-Beständigkeit
des photokatalytischen Films in hohem Maße beeinflusst wird durch die
Härte der
Unterlage und der Zwischenschicht, und insbesondere in hohem Maße beeinflusst wird
durch die Härte
der Zwischenschicht.
-
Zusätzlich wurde
keine beträchtliche
Veränderung
infolge des Unterschieds der Rotationsgeschwindigkeit festgestellt.
-
Die
photokatalytischen Filme gemäß diesem
Beispiel zeigten eine ausreichende anfängliche Adhäsion und Adhäsion im
warmem Wasser.
-
BEISPIEL 6
-
Eine
Reihe von photokatalytischen Filmen wurde in der gleichen Weise
wie in Beispiel 2 hergestellt, mit der Ausnahme, dass photokatalytische
Schichten in der folgenden Weise gebildet wurden.
-
Ein
drittes Gemisch wurde hergestellt durch Mischen eines Titandioxid-Sols
(einer wässrigen
Dispersion von TiO2, M-10 hergestellt von
Taki Chemical Co., Ltd., Japan), eines Bindemittels (einer polymerisierbaren
und härtbaren
Silicon-Zusammensetzung; die Lösung
#2) und eines Dispersions-Mediums (ein Lösungsmittelgemisch, zusammengesetzt
aus 60 Vol.-% Wasser und 40 Vol.-% IPA, auf Basis des Gesamtvolumens des
Dispersionsmediums). Das dritte Gemisch hatte das Titandioxid und
das Bindemittel in einem äquivalenten Gewichtsverhältnis und
hatte einen Feststoffanteil von etwa 10 Gew.-% auf Basis des Gesamtgewichts
des dritten Gemisches.
-
Das
oben hergestellte dritte Gemisch wurde aufgebracht auf die hydrophilisierte
Oberfläche
der Zwischenschicht durch Rotationsbeschichten bei einer Rotationsgeschwindigkeit
von 4000 rpm, um eine ungehärtete
photokatalytische Schicht zu bilden. In dem vorliegenden Beispiel
wurden insgesamt vier ungehärtete
photokatalytischen Schichten gebildet, wobei die Dicke jeweils festgelegt
war bei 27 nm, 35 nm, 43 nm und 55 nm.
-
Jede
der oben hergestellten ungehärteten
photokatalytischen Schichten wurde bei 120°C für 60 Minuten erwärmt, um
die thermisch polymerisierbare und härtbare Silicon-Zusammensetzung
in der ungehärteten photokatalytischen
Schicht zu polymerisieren, um dadurch eine photokatalytische Schicht
zu ergeben.
-
Somit
wurden insgesamt vier photokatalytische Filme mit photokatalytischen
Schichten mit verschiedenen Dicken hergestellt. Die Abrieb-Beständigkeit
und die Adhäsion
dieser photokatalytischen Filme wurde jeweils in der gleichen Weise
bestimmt wie in Beispiel 1 und in Beispiel 2. Separat wurden die
photokatalytischen Filme einer visuellen Untersuchung unterzogen,
um die Abwesenheit oder das Vorliegen von Brüchen und Interferenzstreifen
zu untersuchen. Das Brechen wurde unmittelbar nach Herstellung des
photokatalytischen Films (anfänglich)
und nach Eintauchen in warmem Wasser bei 40°C für 240 Stunden (Beständigkeit gegenüber warmem
Wasser) untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 8 gezeigt.
-
-
Tabelle
8 zeigt, dass jeder der vier photokatalytischen Filme eine merklich
geringe Veränderung
der Trübung
aufwies und eine ausreichende Abrieb-Beständigkeit hatte. Zusätzlich war
die Veränderung
der Trübung
jeder dieser photokatalytischen Filme geringer als die Veränderung
der Trübung
(5,5) eines photokatalytischen Films gemäß dem unten erwähnten Vergleichsbeispiel
3. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Verfahren der vorliegenden
Erfindung leicht einen photokatalytischen Film bereitstellen kann
mit einer Abrieb-Beständigkeit,
die höher
ist als die von konventionellen.
-
Die
photokatalytischen Filme, in welchen die photokatalytische Schicht
eine Dicke hatte von 27 bis 43 nm, zeigten eine ausreichende Abrieb-Beständigkeit
und Adhäsion
und wiesen keinen Bruch und Interferenzstreifen auf. Dagegen zeigte
der photokatalytische Film, dessen photokatalytische Schicht eine
Dicke von 55 nm hatte, eine ausreichende Abrieb-Beständigkeit
und anfängliche
Adhäsion,
hatte aber eine etwas geringe Beständigkeit gegenüber warmem
Wasser und zeigte einige Interferenzstreifen. Diese Ergebnisse zeigen, dass
die Dicke der photokatalytischen Schicht vorzugsweise weniger als
55 nm sein sollte.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 1
-
Eine
Unterlage wurde in der folgenden Weise auf einer harzartigen Basis
gebildet, und eine photokatalytische Schicht wurde dann direkt auf
der Unterlage ohne Bilden einer Zwischenschicht gebildet.
-
Als
die harzartige Basis wurde die gleiche harzartige Basis, welche
in Beispiel 1 verwendet wurde, angewendet. Eine härtbare Zusammensetzung
(LAC PR-04, ein Produkt von Sakai Chemical Industry Co., Ltd., Japan)
wurde als ein Gemisch für
die Bildung der Unterlage verwendet. Dieses Gemisch hatte einen
Feststoffanteil von 8 Gew.-% auf Basis des Gesamtgewichts der Mischung.
Die Oberfläche
der harzartigen Basis wurde mit IPA gereinigt, und das Gemisch wurde
auf die gereinigte Oberfläche
der harzartigen Basis durch Fliess-Beschichten aufgebracht, um eine
ungehärtete
Unterlage zu ergeben mit einer Dicke von 2000 nm zu ergeben.
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Separat
wurde ein Gemisch hergestellt durch Mischen von einem Volumenteil
eines hauptsächlichen Mittels,
welches enthält
Titandioxid (LAC TI-03-A, ein Produkt von Sakai Chemical Industry
Co., Ltd., Japan) und einem Volumenteil eines härtenden Mittels, das enthält eine
polymerisierbare und härtbare
Silicon-Zusammensetzung (LAC TI-03-B, ein Produkt von Sakai Chemical
Industry Co., Ltd., Japan). Das resultierende Gemisch hatte einen Feststoffanteil
von 5 Gew.-% auf Basis des Gesamtgewichts des Gemisches. Eine weitere Mischung
mit einem Feststoffanteil von 2 Gew.-% wurde hergestellt durch Verdünnen der
oben hergestellten Mischung mit einem Verdünnungsmittel (ein Gemisch von
50 Gew.-% Wasser, 25 Gew.-% Ethanol und 25 Gew.-% IPA auf Basis
des Gesamtgewichts des Gemisches). Jedes dieser Gemische wurde auf
die Unterlage durch Rotationsbeschichten aufgebracht, um eine ungehärtete photokatalytische
Schicht zu ergeben.
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Jede
ungehärtete
photokatalytische Schicht wurde bei 120°C für eine Stunde erwärmt, um
die thermisch polymerisierbare und härtbare Silicon-Zusammensetzung
in der ungehärteten
photokatalytischen Schicht zu polymerisieren, um dadurch eine photokatalytische
Schicht zu ergeben.
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Damit
wurden zwei Arten von zweischichtigen photokatalytischen Filmen,
zusammengesetzt aus einer Unterlage und einer photokatalytischen
Schicht, hergestellt durch Verändern
eines Teils des Verfahrens für
die Bildung der photokatalytischen Schicht. Die Abrieb-Beständigkeit
dieser photokatalytischen Filme wurde in der gleichen Weise wie
in Beispiel 1 bestimmt.
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Der
photokatalytische Film mit der photokatalytischen Schicht, gebildet
aus dem Gemisch mit einem Feststoffanteil von 2 Gew.-%, zeigte eine
hohe Veränderung
der Trübung
von 29,6. Der photokatalytische Film mit der photokatalytischen
Schicht, gebildet aus dem Gemisch mit einem Feststoffanteil von
5 Gew.-%, zeigte eine höhere
Veränderung
der Trübung
von 32,0. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Verfahren zur Bildung
eines photokatalytischen Films gemäß diesem Vergleichsbeispiel
nicht in ausreichender Weise einen photokatalytischen Film mit einer
ausreichenden Abrieb-Beständigkeit
bereitstellen kann.
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VERGLEICHSBEISPIEL 2
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Eine
Unterlage wurde auf einer harzartigen Basis in der folgenden Weise
gebildet, und eine photokatalytische Schicht wurde dann direkt auf
der Unterlage ohne Bilden einer Zwischenschicht gebildet.
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Als
die harzartige Basis wurde die gleiche harzartige Basis, die in
Beispiel 1 verwendet wurde, angewendet. Ein Primer A (ein Produkt
von Ishihara Sangyo Ltd., Japan) wurde für das Bilden der Unterlage
verwendet. Diese Lösung
hatte einen Feststoffanteil von 3 Gew.-% auf Basis des Gesamtgewichts
der Lösung. Die
Oberfläche
der harzartigen Basis wurde mit IPA gereinigt, und die Lösung wurde
auf die gereinigte Oberfläche
der harzartigen Basis durch Fliess-Beschichten aufgebracht, um eine
ungehärtete
Unterlage mit einer Dicke von 1000 nm zu ergeben.
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Die
ungehärtete
Unterlage wurde bei 80°C
für 30
Minuten erwärmt,
um das Lösungsmittel
in der ungehärteten
Unterlage zu entfernen und um eine polymerisierbare und härtbare Acrylzusammensetzung
in der ungehärteten
Unterlage zu polymerisieren. Somit wurde eine Unterlage gebildet.
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Ein
Gemisch, das Titandioxid (ST-K03, ein Produkt von Ishihara Sangyo
Ltd., Japan) mit einem Feststoffanteil von 10 Gew.-% auf Basis des
Gesamtgewichts des Gemisches enthält, wurde angewendet für die Bildung
der photokatalytischen Schicht. Ein weiteres Gemisch mit einem Feststoffanteil
von 2 Gew.-% wurde hergestellt durch Verdünnen des Gemisches ST-K03 mit
einem Verdünnungsmittel
(einem Gemisch von 60 Gew.-% Wasser und 40 Gew.-% IPA auf Basis
des Gesamtgewichts des Gemisches). Jedes dieser Gemisch wurde auf
die Unterlage durch Rotationsbeschichten aufgebracht, um eine ungehärtete photokatalytische Schicht
zu bilden.
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Jede
ungehärtete
photokatalytische Schicht wurde bei 120°C für eine Stunde erwärmt, um
die thermisch polymerisierbare und härtbare Silicon-Zusammensetzung
in der ungehärteten
photokatalytischen Schicht zu polymerisieren, um dadurch eine photokatalytische
Schicht zu ergeben.
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Somit
wurden zwei Arten von zweischichtigen photokatalytischen Filmen,
zusammengesetzt aus einer Unterlage und einer photokatalytischen
Schicht, hergestellt durch Verändern
eines Teils des Verfahrens für
die Bildung einer photokatalytischen Schicht. Von diesen photokatalytischen
Filmen wurde die Abrieb-Beständigkeit
in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 bestimmt.
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Der
photokatalytische Film mit der photokatalytischen Schicht, gebildet
aus dem Gemisch mit einem Feststoffanteil von 2 Gew.-%, zeigte eine
hohe Veränderung
der Trübung
von 39,7. Der photokatalytische Film mit der photokatalytischen
Schicht, gebildet aus dem Gemisch mit einem Feststoffanteil von
3 Gew.-%, zeigte eine hohe Veränderung
der Trübung
von 39,4. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Verfahren für die Bildung eines
photokatalytischen Films gemäß diesem
Vergleichsbeispiels keinen photokatalytischen Film mit einer ausreichenden
Abrieb-Beständigkeit
bilden kann.
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VERGLEICHSBEISPIEL 3
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Eine
hartgeschichtete Polycarbonat-Schicht (Iupilon Sheet (Handelsname)
MR05, ein Produkt von Mitsubishi Engineering-Plastics Corporation,
Japan) wurde verwendet. Diese Polycarbonat-Schicht hatte eine vorher
gebildete Unterlage (Primer-Schicht) und eine Silicon-Hartschicht.
Eine photokatalytische Schicht wurde gebildet auf der Silicon-Hartschicht
in der gleichen Weise wie in Vergleichsbeispiel 2.
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In
der obigen Prozedur wurde vor der Bildung der photokatalytischen
Schicht die Silicon-Hartschicht einer Hydrophilisierung mit Plasma
unterzogen, in der gleichen Weise wie in Beispiel 4. Ein Gemisch,
das Titandioxid enthält
zur Verwendung in der Bildung der photokatalytischen Schicht, wurde
hergestellt durch Verdünnen
von CZP-221 (ein Produkt von Taki Chemical Co., Ltd., Japan) mit
dem vorstehend genannten Verdünnungsmittel
auf einen Feststoffanteil von 2 Gew.-%.
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Die
Abrieb-Beständigkeit
des oben hergestellten photokatalytischen Films wurde in der gleichen
Weise wie in Beispiel 1 bestimmt.
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Der
photokatalytische Film gemäß diesem
Vergleichsbeispiel zeigte eine geringe Veränderung der Trübung von
5,5. Dieses Ergebnis zeigt, dass das Verfahren für die Bildung eines photokatalytischen
Films gemäß diesem
Vergleichsbeispiel einen photokatalytischen Film mit einer hohen
Abrieb-Beständigkeit
bereitstellen kann. Allerdings ist die Abrieb-Beständigkeit
denjenigen der photokatalytischen Filme, die durch die Verfahren
gemäß den Beispielen
der vorliegenden Erfindung erhalten wurden, noch unterlegen.
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Andere
Ausführungsformen
und Abwandlungen werden für
die Fachleute naheliegend sein, und die vorliegende Erfindung ist
nicht beschränkt
auf die besonderen Gegenstände,
die oben aufgeführt
sind.
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Ein
photokatalytischer Film wird gebildet durch ein Verfahren, das gemäß Anspruch
1 definiert ist. Dieses Verfahren kann eine Zwischenschicht mit
einer sehr hohen Härte
ohne Brechen bilden, und kann leicht einen photokatalytischen Film
mit einer ausreichenden Abrieb-Beständigkeit
ergeben.