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Die
vorliegende Erfindung betrifft Sicherheitsvorrichtungen für Babys,
insbesondere in Bezug auf das Verhindern des Erstickens von Babys
unter der Bettdecke. Zu diesem Zweck betrifft die vorliegende Erfindung
ein Produkt, das den Platz am Fußende des Kinderbetts reduziert.
Es umfasst ein Blockierungssystem, das als Barriere dient, so dass
das Baby nicht unter die Bettdecke rutschen kann. Zu diesem Zweck
umfasst die Erfindung ein Blockierungssystem, umfassend einen Körper, den
die Füße des Babys
nicht passieren können,
und ein Befestigungssystem, vorzugsweise befestigt an einer Körperbedeckung,
die verhindert, dass der Körper
oder der Block sich bewegt. Der Körper oder Block ist mittels
Befestigungsbändern
an dem Überzug
fixiert und kann an der Matratze des Kinderbetts in einem beliebigen Fußabstand
so befestigt werden, dass er sich nicht bewegen lässt. Die
Kinderbettverkürzungsvorrichtung
kann in jedes Bettgestell mit Standardmaßen platziert werden.
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Um
zu verhindern, dass Babys unter die Bettdecke rutschen, wird empfohlen,
einen Babyschlafsack zu benutzen, eventuell in Kombination mit einem
Schlafsackgurt. In einem wattierten Schlafsack können Babys nicht im Kinderbett
nach oben oder unten rutschen. Aber diese Lösungen sind nicht effizient,
weil viele Eltern, die einen (unwattierten) Schlafsack benutzen,
trotzdem noch anderes Bettzeug verwenden. Außerdem wollen sie die Bewegungsfreiheit
des. Babys nicht durch einen Schlafsackgurt einschränken. Manche
Eltern legen ein Kissen oder ein anderes Objekt ans Fußende des
Kinderbetts, um ein Abrutschen des Babys zu verhindern. Es sind
auch einige Erfindungen bekannt, wovon eine neuere in der Patentschrift
GB 2 430 677 beschrieben ist, in der eine Holzplanke and Fußende des
Kinderbetts gelegt wird, um zu verhindern; dass das Baby nach unten
rutscht. Abgesehen von ästhetischen
und praktischen Nachteilen liegt das Hauptproblem dieser Lösungen darin,
dass sie auf das Bettzeug gelegt, werden und darum weiterhin große Gefahr
besteht, dass das Baby unter diese Objekte rutscht. Die Stiftung
Wiegentod empfiehlt in Bezug auf die Verwendung von Bettzeug, das
Baby mit den Füßen gegen
das Fußende
des Kinderbetts zu legen. Diese Lösung weist den Nachteil auf,
dass das Baby noch nach oben rutschen kann und Standardbettzeug
darum ungeeignet für
diesen Zweck ist. Außerdem
hebt dies die Wirkung der meisten belüfteten Matratzen und auch der
meisten Himmel auf, weil der Kopf des Babys nicht am Kopfende des
Kinderbetts liegt.
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Die
vorliegende Erfindung eliminiert die oben genannten Probleme und
stellt ein System gemäß der Präambel von
Anspruch 1 bereit, dadurch gekennzeichnet, dass das Kinderbett in
der traditionellen Weise gemacht werden kann und wobei die Bewegungsfreiheit
des Kindes nicht eingeschränkt
ist, und nur der Platz im Kinderbett beschränkt ist. Das Blockierungssystem
bewegt das Fußende
des Kinderbetts nach oben. Je nach Länge des Babys kann es in verschiedenen
Abständen
in das Kinderbett gelegt werden. Die Befestigung am Kinderbett ist
so ausgeführt,
dass das Baby den Körper
oder Block gerade noch mit seinen Füßen berühren kann, so dass es nicht
weiter unter das Bettzeug rutschen kann. Das Blockierungssystem
wird direkt auf die Matratze unter das Bettlaken gelegt. Das Baby
wird in der üblichen
Weise mit dem Kopf nach oben auf die eventuell belüftete Matratze
oder unter einen Himmel gelegt.
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Der
Körper
besteht vorwiegend aus einem unbiegsamen Kern, vorzugsweise eine
Strahl mit einem bestimmten Gewicht und einer stabilen Position. Vorzugsweise
deckt eine weiche Schicht dies ab. Auf diese Weise entsteht ein
Blockierungssystem, das nicht so leicht durch die Füße des Babys
gebogen oder weggeschoben werden kann und das Baby auch seine Füße nicht
verletzen kann. Das Bedecken des Körpers oder Blocks mit Bettzeug
(z.B. einem Laken) trägt
außerdem
zur Stabilität
des Körpers
bei und verhindert, dass dieser durch die Füße des Babys nach oben gedrückt wird.
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Die
Länge des
Körpers
oder Blocks ist ähnlich
der Breite eines Kinderbetts in Standardmaß. Die Füße des Babys dürfen den
Block auf keiner der Seiten passieren können. Die Breite des Körpers garantiert
seine Stabilität.
Damit der Körper
nicht kippt, muss die Breite seiner Unterseite mindestens seiner Höhe entsprechen.
Der Körper
muss auch hoch genug sein, damit Babyfüße ihn nicht passieren können. Eine
Höhe, die
gleich der durchschnittlichen Länge
des Fußes
von einem ein Jahre alten Baby ist (das Alter, in dem keine Kinderbettverkürzungsvorrichtung
mehr notwendig ist), ist selbstverständlich die sicherste Höhe, aber
ein paar Zentimeter weniger tun der Sicherheit des Blockierungssystems
keinen Abbruch sonder erhöhen
das System in einer praktischen und wirtschaftlichen Weise.
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Eine
bevorzugte Form des Körpers
oder Blocks hat gerundete Enden, um das Machen des Kinderbetts zu
erleichtern und um zu verhindern, dass das Baby seine Füße verletzt.
Um zu verhindern, dass der Körper
nass wird, kann eine Plastikabdeckung benutzt werden.
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Der
Körper
ist mittels eines Befestigungssystems in der bevorzugten Höhe am Kinderbett
befestigt. Er ist so an der Matratze befestigt, dass das Blockierungssystem
nicht weggedrückt
werden kann. Vorzugsweise umfasst das Blockierungssystem einen Überzug,
der genau über
den Körper
passt. Um die Füße des Babys
zu schützen
kann der Überzug gepolstert
sein. Befestigungsgurte oder -riemen sind an den Enden des Überzugs
angebracht. Diese Gurte oder Riemen sind lang und stark genug, um
für eine
zuverlässige
Befestigung an der Matratze zu sorgen. Um zu verhindern, dass das
Baby sich unter den Körper
oder Block windet, befindet sich der Block unter dem Bettzeug, und
die Befestigungsgurte sind möglichst
straff angezogen. Eventuell kann ein breiter Streifen an der Unterseite
des Überzugs
es noch schwieriger machen, dass das Baby sich unter das Blockierungssystem
winde.
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Die
Erfindung wird nun anhand eines Beispiels und unter Bezugnahme auf
die Begleitzeichnungen beschrieben, in denen:
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1 eine
Perspektivansicht des an den Bettstäben befestigten Blockierungssystems
ist;
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2 eine
Seitenansicht des Blockierungssystems ist;
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3 eine
Seitenansicht des Befestigungssystems ist; und
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4A – 4C Perspektivansichten
des Blockierungssystems sind, bei denen der Balken mit verschiedenen
Laken bedeckt ist.
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Die
Figuren sind rein schematisch und nicht in einem bestimmten Maßstab gezeichnet.
Der Deutlichkeit halber sind einige Abmessungen außerhalb der
Proportionen. Das Punktmuster in 1 und 3 gibt
nur an, dass es sich um ein vorgesehenes Gewebe handelt.
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1 zeigt
schematisch das Blockierungssystem 1, das an der Matratze
eines Kinderbetts befestigt ist. Mit Hilfe von Befestigungsgurten 5 wird
es auf einer solchen Höhe
an der Matratze befestigt, dass die Füße des Babys das Blockierungssystem gerade
noch berühren
können
Wenn das Baby wächst,
kann die Kinderbett-Verkürzungsvorrichtung weiter
zum Fußende
hin geschoben werden, bis schließlich die Füße das Fußende des Kinderbetts berühren oder
das Baby stark genug ist, das es nicht unter das Bettzeug rutscht.
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2 zeigt
schematisch den Körper 2,
Der Körper 2 umfasst
einen Rahmen oder Balken 3. Die Länge I dieses Balkens ist ähnlich der
Breite eines Kinderbetts in Standardmaß (ca. 60 cm), um zu verhindern,
dass die Füße des Baby
an den Seiten nicht vorbei gelangen. Die Breite II des Balkens 3 schafft eine
stabile Position. Um ein Umkippen des Balkens zu verhindern, muss
die Breite der Unterseite des Balkens mindestens seiner Höhe entsprechen.
Die Höhe
III des Balkens 3 muss sicher genug sein, um ein Darüberrutschen
zu verhindern. Um die Füße des Babys
zu schützen,
ist der Körper
von einer weichen Lage 8 bedeckt, und die Enden des Balkens 3 sind am
Ende 9 gerundet. Die gerundeten enden vereinfachen auch
das Machen des Betts. Eventuell schützt eine Plastikabdeckung den
Körper
oder Block gegen Nasswerden (in der Zeichnung nicht gezeigt).
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3 zeigt
schematisch das Befestigungssystem 4, in diesem Fall vier
Befestigungsgurte 5, die an einem Überzug 6 mit einer Öffnung 7 fixiert
sind. Der Überzug 6 besteht
vorzugsweise aus waschbarem Stoff und passt dicht über den
Körper.
Die Befestigungsgurte 5 sind vorzugsweise an den Ecken
des Überzugs
fixiert und lang und stark genug, um für eine zuverlässige Befestigung
an der Matratze des Kinderbetts zu sorgen. Mittels einer Öffnung 7 kann der
Körper
von dem Überzug
entfernt werden, um diesen zu waschen oder zu wechseln.
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4A – 4C zeigen
schematisch in Perspektivansicht das Blockierungssystem 1 mit
prismatischem Balken 15, überzogen mit drei möglichen
unterschiedlichen Lakenstoffen 10, 11, 12,
wobei es für das
Baby unmöglich
ist, seine oder ihre Füße unter den
Körper 2 zu
bekommen. 4A zeigt einen Klettverschluss
zum Befestigen des Blockierungssystems 1 an der Matratze.
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Es
ist klar, dass die obige Beschreibung sich auf eine bevorzugte Ausführungsform
bezieht. Körper
wie auch Befestigungssystem können
mehr oder weniger kompliziert ausgeführt sein. Eine weniger komplizierte
Form umfasst z.B. als Körper
einen Balken und einen Überzug
mit einem Befestigungssystem von mindestens einem Gurt oder Riemen,
der direkt am Balken befestigt ist. In einer komplizierten Ausführung kann
das Blockierungssystem beispielsweise auch eine Wärmeflasche
enthalten.