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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen modularen Verbinder,
der mindestens eine Vielzahl von modularen Komponenten, die miteinander
verbindbar sind, umfasst. Die modulare Art des modularen Verbinders
der vorliegenden Erfindung schafft eine Art und Weise, mit der verschiedene
Befestigungsanordnungen unter Verwendung von vielen derselben Basiskomponenten
erzielt werden können.
Der modulare Verbinder des vorliegenden Erfinders ist besonders
in Schaltungen nützlich,
bei denen ein Koaxialkabel mit einer Leiterplatte verbunden ist.
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Aus
der US-A-5145412 ist ein modularer Verbinder bekannt, der fünf Module
besitzt, nämlich einen
Träger,
eine Abdeckung, einen Einsatz, einen Isolator und einen Kontakt.
Aus diesem Dokument ist es bekannt, dass die Öffnung des Trägers angrenzend
an die Öffnung
der Abdeckung liegt (anstelle davon, dass sich der Träger über die
Abdeckung erstreckt). Weiterhin zeigt dieses Dokument nicht, dass der
Einsatz zum Einsetzen durch die Öffnung
des ersten Moduls in die Öffnung
der Abdeckung hinein angeordnet ist, das bedeutet, dass der Träger zwischen
dem Einsatz und der Abdeckung liegt. Weiterhin zeigt dieses Dokument
nicht, dass der Einsatz und der Träger, die jeweils elektrisch
leitend sind, miteinander verbunden sind, und der Träger umfasst mindestens
einen Erdungsanschluss.
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Aus
dem Dokument US-A-532680 ist auch bereits ein Modul-Verbinder bekannt,
der fünf
Module besitzt, nämlich
einen Ring, ein Basisteil, einen Einsatz in der Form eines zylindrischen
Abschnitts, einen Isolator und einen Kontakt. Dieses Dokument stellt
allerdings nicht das Merkmal eines Träges dar, da das leitende Element
nur eine Ringform besitzt, allerdings kein Träger ist. Weiterhin zeigt dieses
Dokument auch nicht das Merkmal, dass der Träger mindestens einen Erdungsanschluss
besitzt und dass der Einsatz und der Träger elektrisch verbunden sind.
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Die
Verwendung von elektrischen Verbindern ist in vielen Industriezweigen üblich. Ein
Beispiel sind die verschiedenen, elektrischen Verbinder, die durch
das Verkabelungssystem eines Kraftfahrzeug-Verkabelungssystems verwendet
sind. Zum Beispiel ist es in einem solchen System oftmals erwünscht, ein
Koaxialkabel mit der Schaltung einer Schaltungsleiterplatte zu verbinden.
In solchen Fällen
bildet ein elektrischer Verbinder typischerweise die Schnittstelle
zwischen den zwei. Wenn mehrere Design-Konfigurationen vorhanden
sind, kann ein unterschiedlicher Typ eines elektrischen Verbinders für jedes
Design erforderlich sein. Zum Beispiel können unterschiedliche elektrische
Systeme für
Kraftfahrzeuge Verbinder erfordern, die unterschiedliche Gehäuse, Isolatoren,
und dergleichen, haben. Typischerweise wird dieses Problem durch
Vorsehen einer Vielzahl von Typen und Anordnungen von elektrischen
Verbindern gelöst.
Zusätzlich
kann es, wenn ein neues Fahrzeug-Merkmal umgesetzt wird, notwendig
sein, auch einen vollständig
neuen Typ eines elektrischen Verbinders zu entwerfen und herzustellen.
Zum Beispiel kann ein Erfordernis nach einer unterschiedlichen Befestigungsart
oder einem neuen Typ eines Verbinders mit mehrfachen Verbindungen vorhanden
sein. In solchen Fällen
kann eine Ausstattung mit neuen Werkzeugen erforderlich sein, um
das neue Teil herzustellen. Gerade in diesen Fällen, bei denen nur ein Bauteil
des elektrischen Verbinders eine Änderung erfordert, kann eine
Ausstattung mit neuen Werkzeugen erforderlich sein. Zum Beispiel umfassen
die derzeitigen elektrischen Verbinder oftmals einen Kunststoffkörper oder
eine Metallhülle, die
einem einzelnen Design zugeordnet sind. Jedes davon wird als Hauptkomponente
eines elektrischen Verbinders angesehen und irgendeine Änderung
davon bringt eine Ausstattung mit neuen Werkzeugen zu jedem Zeitpunkt
mit sich, wenn eine neue Art eines Verbinders erforderlich ist.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten,
elektrischen Verbinder zu schaffen.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile
des Stands der Technik zu vermeiden.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen modularen
Verbinder zu schaffen, der leicht zur Verwendung in Verbindung mit
verschiedenen Design-Konfigurationen
modifiziert werden kann.
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Eine
noch andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen modularen
Verbinder zu schaffen, der aus verschiedenen, gegeneinander austauschbaren
Bauteilen, um den Aufbau des Verbinders zu ändern, hergestellt werden kann.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen modularen
Verbinder zu schaffen, der modulare Bauteile umfasst, die leicht
montiert werden können.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen modularen
Verbinder zu schaffen, der als eine Schnittstelle zwischen einem
Koaxialkabel und einer Leiterplatte nützlich ist.
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Eine
noch andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen modularen
Verbinder zu schaffen, der eine oder mehrere der vorliegenden Aufgabe(n)
löst und
in einem Verkabelungssystem für
Kraftfahrzeuge nützlich
ist.
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Diese
Aufgaben werden durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
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Diese
Erfindung kann besser unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
verstanden werden, in denen entsprechende Bezugszeichen entsprechende
Teile bezeichnen und wobei:
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1 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des modularen Verbinders
der vorliegenden Erfindung;
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2 zeigt
eine perspektivische Explosionsansicht der 1;
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3 zeigt
eine Querschnittsansicht des montierten, modularen Verbinders der 1,
vorgenommen entlang von Linien 3–3;
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4 zeigt
eine Querschnittsansicht der Abdeckung der 2, vorgenommen
entlang von Linien 4–4;
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5 zeigt
eine Querschnittsansicht einer alternativen Ausführungsform ähnlich zu der Querschnittsansicht
der 3;
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6 zeigt
eine perspektivische Explosionsansicht der 5; und
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7 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer anderen Ausführungsform des modularen Verbinders
der vorliegenden Erfindung.
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Für ein besseres
Verständnis
der vorliegenden Erfindung, zusammen mit anderen und weiteren Aufgaben,
Vorteilen und Fähigkeiten
davon, wird auf die nachfolgende Offenbarung und die beigefügten Ansprüche, in
Verbindung mit den vorstehend beschriebenen Zeichnungen, Bezug genommen.
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In
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist ein modularer Verbinder vorgesehen, der
mindestens eine Vielzahl von Modulen, die miteinander verbindbar
sind, besitzt. Jede Vielzahl von Modulen umfasst ein erstes Modul
in der Form eines Trägers,
der mindestens eine Öffnung
besitzt, die sich dort hindurch erstreckt. Zum Beispiel ist, in
der Ausführungsform,
die in den 1 bis 3 dargestellt
ist, ein modularer Verbinder 20 vorgesehen, der ein erstes
Modul in der Form eines leitfähigen,
U-förmigen
Trägers 22 umfasst.
Der Träger 22 kann
aus Metall hergestellt sein. Der Träger 22 weist eine Wand 24 auf,
die mindestens eine Öffnung 26 besitzt, die
sich dort hindurch in der Richtung 28 einer Achse 30 von
einer Wandfläche 32 zu
einer gegenüberliegenden
Wandfläche 34 erstreckt.
Die Wand 24 weist eine Vielzahl von Löchern auf, die sich dort hindurch erstrecken.
Zum Beispiel weist die Wand 24 vier Löcher 36 auf, die sich
in einer Richtung 28 von der Wandfläche 32 zu der Wandfläche 34 erstrecken.
Die Wände 38 und 40 erstrecken
sich von der Wand 24 aus und umfassen jeweilige Anschlüsse 42 und 44, die
Erdungsanschlüsse,
wie sie hier beschrieben sind, bilden können. In der Ausführungsform,
die in den 1 bis 3 dargestellt
ist, sind zwei Anschlüsse 42 und 44 vorhanden,
obwohl mehr oder weniger Anschlüsse
vorgesehen sein können.
Die Anschlüsse 42 und 44 sind
unter ungefähr
neunzig Grad relativ zu der Achse 30 orientiert. Eine solche Ausführungsform
ermöglicht,
dass der Träger 22 an einer
Leiterplatte, die parallel zu der Achse 30 liegt, verbindbar
ist. Eine bestimmte andere Anschlag-Orientierung kann vorgesehen
werden, falls dies erwünscht
ist. Zum Beispiel können
die Anschlüsse
parallel zu der Achse 30 orientiert werden, wie dies schematisch
in angedeuteten Linien dargestellt ist, und zwar in Bezug auf den
Anschluss 44 bei 44' in 3.
Eine solche Ausführungsform
ermöglicht, dass
der Träger 22 an
einer Leiterplatte, die senkrecht zu der Achse 30 liegt,
befestigbar ist. Der Träger
der vorliegenden Erfindung kann mindestens eine Verriegelung aufweisen,
wobei die Verwendung davon hier beschrieben werden wird. Zum Beispiel umfasst
der Träger 22 zwei
Verriegelungen 46 und 48, die sich von der Wand 24 aus
in der Richtung 28 erstrecken.
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Jede
Vielzahl von Modulen der vorliegenden Erfindung weist ein zweites
Modul in der Form einer Abdeckung auf, die eine Öffnung besitzt, die sich dort hindurch
erstreckt. Der Träger
und die Abdeckung sind für
eine Befestigung der Abdeckung an dem Träger so strukturiert und angeordnet,
dass die Träger-Öffnung angrenzend
an die Abdeckungsöffnung liegt.
Zum Beispiel ist, in der Ausführungsform,
die in den 1 bis 4 dargestellt
ist, der modulare Verbinder 20 mit einem zweiten Modul
in der Form einer isolierenden Abdeckung 50 vorgesehen.
Die Abdeckung 50 kann aus Kuststoffmaterial hergestellt
werden. Die Abdeckung 50 umfasst ein Basisteil 52,
das eine Öffnung 54 besitzt,
die sich dort hindurch in der Richtung 56 einer Achse 58 von
einer Basisteiloberfläche 60 zu
einer gegenüberliegenden
Basisteiloberfläche 62 erstreckt.
Die Abdeckung 50 umfasst eine rohrförmige Wand 64, die
sich in einer Richtung 66 einer Achse 68 von der
Basisteiloberfläche 62 aus erstreckt.
Die Achsen 58 und 68 sind so, wie dies in 4 dargestellt
ist, übereinstimmend.
Die Abdeckung der vorliegenden Erfindung kann zumindest eine Verriegelung
aufweisen. Zum Beispiel weist die Abdeckung 50 zwei elastische
Verriegelungen 70, 72 auf, die sich von der Basis 52 aus
in der Richtung 56 erstrecken. Die Verriegelung des Trägers und
der Abdeckung der vorliegenden Erfindung sind für eine Befestigung der Abdeckung
an dem Träger
durch Verriegeln der Verriegelungen der Abdeckung und der jeweiligen
passenden Verriegelungen des Trägers miteinander
strukturiert und angeordnet. Zum Beispiel sind, in der Ausführungsform,
die in den 1 bis 3 dargestellt
ist, die Abdeckung 50 und der Träger 22 für eine Verriegelung
der Verriegelungen 70, 72 mit jeweiligen passenden
Verriegelungen 46, 48 strukturiert und angeordnet,
um dadurch die Basisoberfläche 60 der
Basis 52 an der Wandfläche 32 der
Wand 24 zu befestigen, so dass die Achse 30 mit der
Achse 58 übereinstimmt.
Insbesondere drückt jede
passende Verriegelung 46, 48 eine jeweilige, elastische
Verriegelung 70, 72 weg, wenn die Abdeckung 50 an
dem Träger 22 befestigt
wird. Wenn die Befestigung abgeschlossen ist, entspannen sich die Verriegelungen 70, 72 elastisch
zueinander hin, um in jeweilige passende Verriegelungen 46, 48 einzugreifen.
Die Abdeckung 50 kann eine Vielzahl von Vertiefungen darin
umfassen. Zum Beispiel weist, in der Ausführungsform, die in den 1 bis 4 dargestellt
ist, die Abdeckung 50 vier Vertiefungen 74, eine
an jeder der Ecken der Basisoberfläche 60, auf. Vertiefungen 74 erstrecken
sich in der Richtung 56 der Achse 58 in die Basisfläche 60 des
Basisteils 62 hinein. Wenn die Abdeckung 50 an
dem Träger 22 unter
Verwendung von Verriegelungen 70, 72 und jeweiligen,
passenden Verriegelungen 46, 48 befestigt sind,
werden die Vertiefungen 74 der Abdeckung 50 zu
jeweiligen Löchern 36 des
Trägers 22 ausgerichtet werden.
Die Abdeckung der vorliegenden Erfindung kann mindestens eine Befestigungslasche
aufweisen, um sie beim Befestigen der Abdeckung an einer Trägerfläche zu verwenden.
Zum Beispiel weist die Abdeckung 50 eine Befestigungslasche 76 auf,
die für
eine Befestigung der Abdeckung an einem Trägerelement 78 strukturiert
und angeordnet ist. Die Lasche 76 umfasst eine Einlaufschräge 80,
die durch eine Öffnung 82 des
Trägerelements 78 in
einer herkömmlichen
Art und Weise eingesetzt werden kann, bis sich das Trägerelement
in die Vertiefung 84 hinein erstreckt, wie dies in 3 dargestellt
ist. Wenn in dieser Art und Weise zusammengebaut ist, greifen die
Basisteilfläche 62 und
eine anstoßende
Fläche 86 des
Trägerelements 78 in
gegenüberliegende
Seiten 88 und 90 des Trägerelements ein, um die Abdeckung 50 an
Ort und Stelle relativ zu dem Trägerelement
zu halten. Die Abdeckung 50 kann andere Typen von Befestigungslaschen
aufweisen, die für
eine Befestigung der Abdeckung an anderen Typen von Trägerelementen
strukturiert und angeordnet sind, wobei die Befestigungslasche 76 ein
Beispiel darstellt.
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Jede
Vielzahl von Modulen der vorliegenden Erfindung weist ein drittes
Modul in der Form eines Einsatzes auf, der eine Bohrung besitzt,
die sich dort hindurch erstreckt. Ein solcher Einsatz ist für ein Einsetzen
durch die Öffnung
des Trägers
und in die Öffnung
der Abdeckung hinein strukturiert und angeordnet. Zum Beispiel ist,
in der Ausführungsform,
die in den 1 bis 3 dargestellt
ist, der modulare Verbinder 20 mit einem dritten Modul
in der Form eines leitfähigen
Einsatzes 92 vorgesehen. Der Einsatz 92 kann aus
Metall hergestellt sein. Der Einsatz 92 umfasst eine rohrförmige Wand 94,
die eine Bohrung 96 bildet, und besitzt ein mit Flansch
versehenes Ende 98. Die rohrförmige Wand 94 erstreckt
sich in der Richtung 100 einer Achse 102 und ist
so strukturiert und angeordnet, um durch eine Öffnung 26 der Wand 24 des
Trägers 22 und
in die Öffnung 54 der
Basis 52 der Abdeckung 50 hinein eingesetzt zu
werden, wenn der modulare Verbinder 20 zusammengebaut wird.
In der Ausführungsform,
die in den 1 bis 3 dargestellt
ist, ist die rohrförmig
Wand 94 in die Öffnung 54 und
die Bohrung 104, gebildet durch die rohrförmige Wand 64 der
Abdeckung 50, während
der Montage des modularen Verbinders 20, hineinerstreckt. Insbesondere
wird die rohrförmige
Wand 94 in die Bohrung 104 hinein eingesetzt,
bis das mit Flansch versehene Ende 98 in die Wandfläche 34 des
Trägers 22 eingreift.
Wenn auf diese Art und Weise montiert ist, werden die Achsen 30, 58, 68 und 102 übereinstimmen.
Wenn die Anschlüsse 42, 44 des
leitfähigen
Trägers 22 elektrisch
mit einer Erdungsschaltung verbunden sind, wird ein Eingriff des
mit Flansch versehenen Endes 98 des leitfähigen Einsatzes 92 mit
der Wandfläche 34 des
leitenden Trägers 22 eine elektrische
Verbindung bewirken, um dadurch den Einsatz zu erden.
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Jede
Vielzahl von Modulen der vorliegenden Erfindung weist ein drittes
Modul in der Form eines Einsatzes auf, der eine Bohrung besitzt,
die sich dort hindurch erstreckt. Ein solcher Einsatz ist zum Einsetzen
in die Bohrung des Einsatzes der vorliegenden Erfindung beim Montieren
des modularen Verbinders 20 strukturiert und angeordnet.
Zum Beispiel ist, in der Ausführungsform,
die in den 1 bis 3 dargestellt
ist, der modulare Verbinder 20 mit einem dritten Modul
in der Form eines leitfähigen
Einsatzes 106 versehen.
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Der
Einsatz 92 kann aus Metall hergestellt sein. Der Einsatz 92 umfasst
eine rohrförmige
Wand 94, die eine Bohrung 96 bildet und ein mit
Flansch versehenes Ende 98 besitzt. Die rohrförmige Wand 94 erstreckt
sich in der Richtung 100 einer Achse 102 und ist
so strukturiert und angeordnet, um durch eine Öffnung 26 der Wand 24 des
Trägers 22 und
in die Öffnung 54 der
Basis 52 der Abdeckung 50 hinein eingesetzt zu
werden, wenn der modulare Verbinder 20 montiert wird. In
der Ausführungsform,
die in den 1 bis 3 dargestellt
ist, ist die rohrförmige Wand 94 in
die Öffnung 54 hinein
und die Bohrung 104, gebildet durch die rohrförmige Wand 64,
der Abdeckung 50, während
einer Montage des modularen Verbinders 20, erstreckt. Insbesondere
wird die rohrförmige
Wand 94 in die Bohrung 104 eingesetzt, bis das
mit Flansch versehene Ende 98 in die Wandfläche 34 des
Trägers 22 eingreift.
Wenn auf diese Art und Weise zusammengebaut wird, werden die Achsen 30, 58, 68 und 102 übereinstimmend
sein. Wenn die Anschlüsse 42, 44 des
leitfähigen
Trägers 22 elektrisch
mit einer Erdungsschaltung verbunden sind, wird ein Eingriff des
mit Flansch versehenen Endes 98 des leitfähigen Einsatzes 92 mit
der Wandfläche 34 des
leitfähigen
Trägers 22 eine
elektrische Verbindung bewirken, um dadurch den Einsatz zu erden.
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Jede
Vielzahl von Modulen der vorliegenden Erfindung weist ein viertes
Modul in der Form eines Isolators auf, mit einer Bohrung, die sich
dort hindurch erstreckt. Ein solcher Isolator ist für ein Einsetzen
in die Bohrung des Einsatzes der vorliegenden Erfindung beim Montieren
des modularen Verbinders 20 hinein strukturiert und angeordnet.
Zum Beispiel ist, in der Ausführungsform,
die in den 1 bis 3 dargestellt
ist, der modulare Verbinder 20 mit einem vierten Modul
in der Form eines Isolators 106 versehen. Der Isolator 106 kann
aus Kunststoffmaterial hergestellt sein. Der Isolator 106 umfasst
eine rohrförmige
Wand 108, die sich von einem Bodenbereich 110 aus
in die Richtung 112 einer Achse 114 erstreckt.
Die rohrförmige
Wand 108 bildet eine Bohrung 116. Der Isolator 106 ist
für ein
Einsetzen der rohrförmigen
Wand 108 in die Bohrung 96 hinein struktu riert
und angeordnet, bis der Bodenbereich 110 in die Wandfläche 34 der
Wand 24 des Trägers 22 eingreift,
wenn der modulare Verbinder 20 montiert wird. Wenn auf
diese Art und Weise montiert ist, werden die Achsen 30, 58, 68, 102 und 114 zueinander übereinstimmen.
Der Isolator 106 kann eine Vielzahl von Vorsprüngen aufweisen,
die sich davon erstrecken. Zum Beispiel weist der Isolator 106 vier Vorsprünge 118 auf,
die sich in einer Richtung 112 von dem Bodenbereich 110 aus
erstrecken. Die Vorsprünge 118 sind
so positioniert, dass sich dann, wenn die rohrförmige Wand 108 in
die Bohrung 96 eingesetzt ist und der Bodenbereich 110 in
die Wandfläche 34 der
Wand 24 des Trägers 22 eingreift,
jeder Vorsprung durch ein jeweiliges Loch 36 des Trägers 22 und
in eine jeweilige Vertiefung 74 der Abdeckung 50 hinein
für eine
Befestigung des Isolators 106 an der Abdeckung erstrecken
wird. Hierbei kann jeder Vorsprung 118 an der Basisteilfläche 60 in
einer herkömmlichen
Art und Weise verbunden sein.
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Der
Isolator der vorliegenden Erfindung kann eine Anschlagfläche umfassen,
die so strukturiert und angeordnet ist, um zu dem Einsatz der vorliegenden
Erfindung zu passen, wenn der Isolator in die Bohrung, gebildet
durch den Einsatz, eingesetzt ist. Zum Beispiel umfasst, in der
Ausführungsform,
die in den 1 bis 3 dargestellt
ist, der Bodenbereich 110 einen Hohlraum 120,
der sich in eine Fläche 122 zu
einem Basisteil 124 hinein erstreckt. Der Hohlraum 120 ist
so aufgebaut, dass er zu dem mit Flansch versehenen Ende 98 passt,
und wobei sein Basisteil 124 eingreift, wenn die rohrförmige Wand 108 in
die Bohrung 96 eingesetzt ist, und der Bodenbereich 110 greift
in die Wandfläche 34 der
Wand 24 des Trägers 22 ein.
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Jede
Vielzahl von Modulen der vorliegenden Erfindung weist ein fünftes Modul
in der Form eines Kontakts, strukturiert und angeordnet zum Einsetzen in
die Bohrung, gebildet durch den Isolator, auf. Zum Beispiel ist,
in der Ausführungsform
die in den 1 bis 3 dargestellt
ist, der modulare Verbinder 20 mit einem fünften Modul
in der Form eines langgestreckten stabähnlichen Metallkontakts 126 versehen,
wobei zumindest ein langgestreckter Bereich 126' davon in die
Bohrung 116 des Isolators 106 während der
Montage des modularen Verbinders 20 eingesetzt wird. Wie
in 1 dargestellt ist, erstreckt sich, in dieser Ausführungsform,
eine distale Länge 128 des
Kontakts 126 in die Bohrung 96 des Einsatzes 92 hinein.
Wenn in dieser Art und Weise montiert ist, wird der Bereich 126' des Kontakts 126 mit
den Achsen 30, 58, 68, 102 und 114 übereinstimmen, wenn
die Vielzahl von Modulen des modularen Verbinders 20 zusammengebaut
ist.
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In
der Ausführungsform,
die in den 1 bis 3 dargestellt
ist, liegt ein Schenkel 130 des Kontakts 126 parallel
zu den Anschlüssen 42 und 44. Eine
solche Ausführungsform
ermöglicht
eine Durchgangslochbefestigung des Schenkels 130 mit der Schaltung
einer Leiterplatte, die parallel zu der Achse 30 liegt.
Alternativ kann der Schenkel 130 mit einem Schenkelbereich 130', dargestellt
in 3 mit angedeuteten Linien, versehen sein, der
senkrecht zu den Anschlüssen 42 und 44 liegt.
Eine solche Ausführungsform
ermöglicht
eine Oberflächenbefestigung des
Schenkelbereichs 130' an
einer solchen Leiterplatte. Eine andere Kontakt-Orientierung kann
vorgesehen werden, falls dies erwünscht ist. Zum Beispiel kann
der Schenkel 130 gegen einen Schenkel 130" ersetzt werden,
der senkrecht zu den Anschlüssen 42 und 44 orientiert
ist, wie dies in angedeuteten Linien in 3 dargestellt
ist. Eine solche Ausführungsform
ermöglicht
eine Durchgangsloch-Befestigung
des Schenkels 130" an
einer Leiterplatte, die senkrecht zu der Achse 30 liegt.
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In
der Ausführung,
die in den 1 bis 3 dargestellt
ist, kann die rohrförmige
Wand 108 des Isolators 106 eine Vielzahl von langgestreckten
Rippen 132 umfassen, die umfangsmäßig voneinander beabstandet
sind und sich in der Richtung 112 erstrecken. Ohne Einschränkung sind,
in der Ausführungsform,
die in der 1 und 2 dargestellt
ist, vier gleichmäßig beabstandete
Rippen 132 vorhanden, obwohl nur zwei davon in 2 sichtbar
sind. Die Rippen 132 und die Bohrung 96 des Einsatzes 92 können so
strukturiert und angeordnet sein, dass jede Rippe in die innere
Oberfläche
eingreifen wird, die die Bohrung 96 bildet, um die rohrförmige Wand 108 innerhalb
der Bohrung 96 zu zentrieren und/oder eine Kraftschlüssigkeit
zu erzielen, um dadurch den Isolator an Ort und Stelle relativ zu
dem Einsatz zu halten.
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In
der Ausführungsform,
die in den 1 bis 3 dargestellt
ist, bildet die rohrförmige
Wand 64 der Abdeckung 50 eine Hülse. Wie 4 zeigt,
ist eine andere Hülse 136 vorgesehen,
die angrenzend an die Öffnung 54 des
Basisteils 52 der Abdeckung 50 liegt. Die Hülse 136 erstreckt
sich innerhalb der Hülse,
gebildet durch die rohrförmige
Wand 64, und liegt konzentrisch dazu. Die Hülse 136 erstreckt
sich von der Basisfläche 62 zu
einem Hülsenende 138. Wenn
die rohrförmige
Wand 94 des Einsatzes 92 in die Öffnung 54 eingesetzt
ist, erstreckt sich die rohrförmige
Wand 94 durch die innere Oberfläche 140 der Öffnung 54 und
die innere Oberfläche 140' der Hülse 136 und
greift darin ein, um ein Zentrieren und/oder einen Kraftschluss
der rohrförmigen
Wand 94 relativ zu der Bohrung 104 zu erleichtern.
Das Hülsenende 138 ist
zwischen dem Basisteil 62 und einem gegenüber liegenden,
distalen Ende 142 der Hülse,
gebildet durch die rohrförmige
Wand 64, positioniert.
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In
einer alternativen Ausführungsform
des Isolators der vorliegenden Erfindung kann ein Isolator vorgesehen
werden, der eine Anschlagfläche
umfasst, und ein Kontakt kann vorgesehen werden, der eine andere
Anschlagfläche
umfasst: Solche Anschlagflächen
können
so strukturiert und angeordnet sein, um ineinander dann einzugreifen,
wenn der Kontakt in die Bohrung des Isolators eingesetzt ist, um
den Umfang eines solchen Einsetzens zu begrenzen. Zum Beispiel umfasst,
in der alternativen Ausführungsform,
die in 5 und 6 dargestellt ist, der Bodenbereich 144 eines
Isolators 146, der anstelle des Isolators 106 verwendet
werden kann, einen Hohlraum 148, der sich in einer Richtung 150 der Achse 152 in
die Fläche 154 zu
einer Hohlraum-Basisteilfläche 156 hinein
erstreckt. In einer solchen Ausführungsform
umfasst ein Kontakt 148, der anstelle eines Kontakts 126 verwendet
werden kann, einen mit Flansch versehenen Bereich 160,
der zwischen einem Kontaktende 162 und einem gegenüberliegenden
Kontaktende 164 positioniert ist. Der mit Flansch versehene
Bereich 160 ist so konstruiert und angeordnet, um sich
in den Hohlraum 148 so hinein zu erstrecken, dass der mit
Flansch versehene Bereich in die Hohlraum-Basisteilfläche 156 dann eingreift,
wenn der Kontakt 148 in die Bohrung 166 der rohrförmigen Wand 168 des
Isolators 146 eingesetzt ist.
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Der
Isolator der vorliegenden Erfindung kann weiterhin so verändert werden,
dass ein Isolator vorgesehen wird, der eine erste Länge und
zweite Länge,
die sich von der ersten Länge
aus erstreckt, umfasst, wobei sich die Isolatorbohrung durch die
erste Länge
und in die zweite Länge
hinein erstreckt. In einer solchen Ausführungsform umfasst die Isolatorbohrung
ein erstes Bohrungssegment, das sich durch eine solche erste Länge erstreckt,
und ein zweites Bohrungssegment, das sich durch die zweite Länge erstreckt.
Der Durchmesser des ersten Bohrungssegmentes ist geringer als der
Durchmesser des zweiten Bohrungssegments. In einer solchen Ausführungsform
umfasst der Kontakt einen Bereich, der sich durch das erste Bohrungssegment
hindurch und in das zweite Bohrungssegment hinein erstreckt. Zum
Beispiel umfasst, in der Ausführungsform,
die in den 5 und 6 dargestellt
ist, die rohrförmige Wand 168 eines
Isolators 146 eine erste Länge, die sich von dem Bodenbereich 144 aus
erstreckt, und eine zweite Länge,
die sich von der ersten Länge
aus zu dem Ende des Isolators erstreckt. Die Bohrung 166 umfasst
ein erstes Bohrungssegment 170, das sich durch die erste
Länge erstreckt,
und ein zweites Bohrungssegment 172, das sich durch die
zweite Länge 172 erstreckt.
Der Durchmesser des Bohrungssegments 170 ist geringer als
der Durchmesser des Bohrungssegments 172. Der Bereich des
Kontakts 148, der sich von dem mit Flansch versehenen Bereich 160 zu
dem Kontaktende 162 erstreckt, erstreckt sich durch das
erste Bohrungssegment 170 und in das zweite Bohrungssegment 172 hinein,
wie dies in 6 dargestellt ist. Obwohl es
nicht in der Ausführungsform,
die in den 5 und 6 dargestellt
ist, notwendig ist, können
die Verriegelungen 46, 48 gegen Verriegelungen 46', 48' ersetzt werden, und
Verriegelungen 70, 72 können durch Verriegelungen 70', 72' ersetzt werden.
Die Verriegelungen 70', 72' greifen in
jeweilige, passende Verriegelungen 46', 48' ein, wenn die Abdeckung 50' an dem Träger 22' befestigt ist.
Der Träger 22', die Abdeckung 50', der Einsatz 92', der Isolator 146 und
der Stift 148 können
mit der Ausnahme so, wie es hier beschrieben ist, ansonsten aufgebaut
sein, und arbeiten entsprechend, wie entsprechende Module der Ausführungsform
der 1 bis 4.
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In
der Ausführungsform,
die in den 1 bis 3 dargestellt
ist, umfasst die äußere Oberfläche der
Abdeckung 50 zwei langgestreckte Rippen 174. Mehr
oder weniger Rippen, einschließlich
keiner Rippen, können,
falls erwünscht,
vorgesehen werden. Solche Rippen sind vorgesehen, um sicherzustellen, dass
die Abdeckung 50 geeignet zu dem Trägerelement 78 ausgerichtet
werden kann, wenn sie daran befestigt ist, und zwar unter Verwendung
einer Befestigungslasche 76. Hierbei sind zwei langgestreckte Rippen 174 zu
zwei jeweiligen, passenden Schlitzen (nicht dargestellt) des Trägerelements 78 ausgerichtet
und erstrecken sich innerhalb darin, wenn die Abdeckung 50 daran
befestigt ist. In der Ausführungsform,
die in den 1 bis 3 dargestellt
ist, sind zwei Rippen 174 umfangsmäßig um 180 Grad beabstandet.
Eine solche Beabstandung kann so variieren, wie dies erwünscht ist.
Ungeachtet der Positionierung der Rippen 174 wird jedes
Abdeckungs-Design
in einem solchen Umfang austauschbar sein, dass es mit den restlichen
Modulen, die den modularen Verbinder 20 bilden, zusammengebaut
werden kann. Mit anderen Worten kann eine Vielzahl von gegeneinander
austauschbaren Abdeckungen vorgesehen werden, die identisch zu der
Abdeckung 50 sind, mit der Ausnahme, dass unterschiedliche
Konfigurationen von Rippen 174 vorgesehen werden können, die
Variationen in dem Befestigungs-Design anpassen.
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In
den spezifischen Beispielen, die vorstehend diskutiert sind, ist
ein einzelner Kontakt vorgesehen, der als ein Stab oder ein Stift 126, 148 dargestellt
ist, der einen Stec ker-Typ eines elektrischen Verbinders bildet.
In einer solchen Ausführungsform kann
die äußere Fläche der
rohrförmigen
Wand 94, 94' des
Einsatzes 92, 92' eine
sich in Umfangsrichtung erstreckende Nut 176, 176' umfassen. Wenn
ein Buchsenverbinder elektrisch und mechanisch mit dem Verbindermodul 20, 20' der vorliegenden
Erfindung verbunden ist, wird der stiftähnliche Steckerkontakt 126, 148 in
die herkömmliche
Presshülse
des Buchsenkontakts eingesetzt werden, und die Hülle des Buchsenkontakts wird
zu der Nut 176, 176' in
einer herkömmlichen
Art und Weise passen.
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In
den spezifischen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, die vorstehend diskutiert und in den 1 bis 6 dargestellt
sind, ist der modulare Verbinder der vorliegenden Erfindung so dargestellt,
dass er nur eine Vielzahl von Modulen, die miteinander verbindbar
sind, umfasst, wobei ein solcher modularer Verbinder einen einzelnen
Kontakt besitzt. Es wird für
Fachleute auf dem betreffenden Fachgebiet ersichtlich werden, dass
mehr als eine Vielzahl von Modulen vorgesehen werden kann, falls dies
erwünscht
ist, um einen modularen Verbinder zu haben, der mehr als einen Kontakt
besitzt. Zum Beispiel stellt 7 ein Beispiel
eines modularen Verbinders 200 dar, der eine erste Vielzahl
von Modulen 202 und eine zweite Vielzahl von Modulen 204 aufweist.
In einer solchen Ausführungsform
umfasst jede Mehrzahl von Modulen ein erstes Modul in der Form eines
Trägers 206, 206', zweite Module
in der Form von Abdeckungen 208, 208', dritte Module
in der Form von Einsätzen 210, 210', vierte Module
in der Form von Isolatoren 212, 212', und fünfte Module in der Form von
Kontakten 214, 214'.
Es wird festgestellt werden, dass sich in der Ausführungsform,
die in 7 dargestellt ist, Abdeckungen 208, 208' von einem gemeinsamen
Basisteil 216 erstrecken, von dem sich die jeweiligen,
rohrförmigen
Wände 218, 218' erstrecken.
Alternativ kann das gemeinsame Basisteil 216 in der Form
von zwei gesonderten Basisteilen, allgemein bezeichnet mit 216', 216" (nicht als
separate Basisteile dargestellt), vorliegen, die an den Trägern 206, 206' befestigt sein
können,
wobei sich eine jeweilige, rohrförmige
Wand 218, 218' von einem
jeweiligen Basisteil aus erstreckt. Ähnlich bilden die Träger 206, 206' einen gemeinsamen
Träger 220,
an dem das gemeinsame Basisteil 216 befestigt ist, oder
an dem gesonderte Basisteile 216', 216" befestigt werden können, falls
ein gemeinsames Basisteil 216 nicht vorgesehen ist. Ansonsten
können
die Merkmale, die vorstehend diskutiert sind, die sich auf die Vielzahl
von Modulen beziehen, die den modularen Verbinder 20 bilden,
dieselben wie solche jedes der Vielzahl von Modulen 202 und 204,
sein.
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Die
Ausführungsformen,
die hier beschrieben worden sind, sind einige von solchen, die diese Erfindung
verwenden, und sind hier anhand einer erläuternden Darstellung, allerdings
nicht als Einschränkung,
angegeben. Es ist ersichtlich, dass viele andere Ausführungsformen,
die Fachleuten auf dem betreffenden Fachgebieten ersichtlich werden,
vorgenommen werden können,
ohne materiell den Schutzumfang der Ansprüche zu verlassen.