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Hintergrund der Erfindung
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1. Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine auswechselbare Gießdüse zum kontinuierlichen Gießen, welche in einer Gleitdüsenvorrichtung zum Gießen von geschmolzenem Metall wie beispielsweise geschmolzenem Stahl in eine Gießform genutzt wird, während das geschmolzene Metall von einem Behälter wie beispielsweise einer Gießpfanne oder Gießwanne kontrollierbar einem Metallgußfeld zugeführt wird.
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2. Beschreibung des Standes der Technik
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Die Gleitdüsenvorrichtung gießt geschmolzenes Metall von einem Behälter für geschmolzenes Metall, beispielsweise einer Gießwanne, in eine Gießform. Eine herkömmliche Gleitdüsenvorrichtung ist allgemein in 4 dargestellt. Eine herkömmliche Gleitdüsenvorrichtung, die mit einer Bodenwandung der Gießwanne verbunden ist, weist eine obere Düse 1, welche an einer Bodenwandung der Gießwanne angeordnet ist, eine obere feste Platte 2, welche die obere Düse 1 von unten trägt, eine untere feste Platte 3 und eine zwischen der oberen festen Platte 2 und der unteren festen Platte 3 angeordnete Gleitplatte 4 auf, welche durch ein Gleitmittel 5 zum Ein- und Ausschalten des geschmolzenen Metalls betrieben wird.
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Die Gleitdüsenvorrichtung weist des weiteren eine Sammeldüse 6, die mit der unteren festen Platte 3 verbunden ist, und eine Eintauchdüse 10, welche sich in eine Gießform erstreckt, auf und ist von einer Metallhülle 12 umgeben und ein Rahmen 18 vereinigt die oberen Platten und die Düsen zu einem Körper. Diese Düsen sind aus verschiedenen feuerfesten Materialien hergestellt. Des weiteren ist ein Befestigungsflansch 14 mittels einer metallenen Tragstange 13 an einem Metallgehäuse 15 befestigt, welches die untere feste Platte 3 umgibt und die untere feste Platte 3, die Sammeldüse 6 und die Eintauchdüse 10 zu einem Körper vereinigt. Unterhalb des Rahmens 18 angeordnete Arme 16 fixieren das Gleitmittel 5 fest an der unteren festen Platte 3, der Sammeldüse 6 und der Eintauchdüse 10, welche sämtlichst durch den Rahmen 18 vereinigt werden.
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Das geschmolzene Metall in dem Behälter passiert durch eine Durchgangsöffnung 1A der oberen Düse 1, eine Durchgangsöffnung 2A der oberen festen Platte 2, eine Durchgangsöffnung 4A der Gleitplatte 4, eine Durchgangsöffnung 3A der unteren festen Platte 3, eine Durchgangsöffnung 6A der Sammeldüse 6 und eine Durchgangsöffnung 10A der Eintauchdüse 10 und wird dann in die Gießform (nicht dargestellt) gegossen.
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Die herkömmliche Gleitdüsenvorrichtung weist das Problem auf, dass Luft durch die Nähte zwischen der oberen festen Platte 3 und der Sammeldüse 6 und zwischen der Sammeldüse 6 und der Eintauchdüse 10 in den Durchgangsöffnungen eingeschlossen wird, wodurch verursacht wird, dass das geschmolzene Metall oxidiert wird, welches die Qualität des geschmolzenen Metalls vermindert.
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Die Gründe für das oben genannte Problem sind detailliert wie folgt gegeben:
- 1. In den Nähten zwischen der Sammeldüse 6 und der Eintauchdüse 10 angeordneter Mörtel (mortal) verschlechtert die Elastizität aufgrund der Hitze des geschmolzenen Metalls, welches durch die Durchgangsöffnungen im Inneren der Düsen strömt.
- 2. Die metallene Tragestange 13, die den Befestigungsflansch 14 befestigt, ist thermischer Expansion ausgesetzt, wodurch die Befestigungskräfte der Befestigung der unteren festen Platte 3, der Sammeldüse 6 und der Eintauchdüse 10 verringert werden.
- 3. Die durch die metallene Tragestange 13 aufgebrachte Befestigungskraft und das durch das Austauschen der Düse verursachte Biegemoment etc. verursachen, dass die Kontaktflächen der Sammeldüse 6 und der Eintauchdüse 10 brechen. Darüber hinaus weist die Gleitdüsenvorrichtung andere Probleme auf, die die zum Vereinigen der Sammeldüse 6 und der Eintauchdüse 10 erforderliche Zeit und die ökonomische Effizienz, wie beispielsweise die Herstellungskosten, betreffen.
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Um die zuvor genannten Probleme zu lösen, offenbarte daher die vorläufige
japanische Patentveröffentlichung Nr. 6-134557 (Kokai), wie in
5 dargestellt ist, eine integrierte Düse
30, in welcher die untere feste Platte, die Sammeldüse und die Eintauchdüse miteinander in einem Körper integriert sind. Die integrierte Düse
30 weist einen Rohrkörper
32 aus einem feuerfesten Material und einen Flanschbereich
33, welcher die Gleitplatte kontaktiert, auf. Ein oberer Bereich eines inneren umlaufenden Teils des Rohrkörpers
32 und die obere Fläche des Flanschbereiches
33 sind mit einem Einsetzbereich
34 aus einem verschleißfesten und härteren feuerfesten Material ausgebildet und nachfolgend ist der Flanschbereich
3 durch ein metallenes Gehäuse
35 umgeben.
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Diese integrierte Düse eliminiert den Bedarf nach einer Nutzung von Mörtel (mortal) in der Naht zwischen der Sammeldüse und der Eintauchdüse, etc., was das Problem des Oxidierens des geschmolzenen Metalls aufgrund der Verringerung der Dichteigenschaften löst. Darüber hinaus können ein Metallmantel, Bolzen und Muttern, die erforderlich sind, um die Sammeldüse und die Eintauchdüse zu vereinigen, wegfallen, was zur Lösung der auf die Herstellungskosten und die Zeit bezogenen Probleme führt.
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Allerdings verstopfen die existierenden kontinuierlichen Gießdüsen während einer langen Nutzungszeit, was ein wiederholtes Auswechseln der Düse erfordert. Darüber hinaus muss die Auswechslung zur Steigerung der Effizienz schnell ausgeführt werden, was verursacht, dass die Biegebelastung in einer Richtung zum Auswechseln der Düse aufgebracht wird.
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Die in der vorläufigen
japanischen Patentanmeldung Nr. 6-134557 (Kokai) offenbarte integrierte Düse
30 verbessert die Leistung der Dichtungseigenschaften und steigert darüber hinaus die Gesamtlänge der Düse, da die gesamte integrierte Düse
13 aus einem feuerfesten Material hergestellt ist. Sie schafft daher andere Probleme, welche sich nicht nur auf den Transport und das Handling beziehen, sondern ebenfalls auf das Auftreten von Brüchen aufgrund der schwachen Stärke gegenüber Biegebelastungen in einer Richtung zum Auswechseln der Düse. Darüber hinaus sollte die zuvor erwähnte Düse häufiger ausgewechselt werden, was eine schnelle Auswechselarbeit, eine Verbesserung der Sicherheit und eine einfache Auswechselbarkeit der Düse erfordert.
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Es ist daher ein Ziel der Erfindung, eine kontinuierliche Gießdüse vorzusehen, welche für eine Gleitdüsenvorrichtung benutzt wird, für einen einfachen Transport und eine schnelle und sichere Auswechslung geeignet ist und darüber hinaus bei der Handhabung, insbesondere bei der Auswechslung nicht einfach beschädigt wird.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Um die obige Aufgabe zu lösen, hat der Erfinder seine Hauptaufmerksamkeit auf die Verstärkung einer kontinuierlichen Gießdüse, die Verbindung zwischen einem metallenen Gehäusebereich, welcher einen Flanschbereich umgibt, und einen metallenen Schurzbereich, welcher einen Rohrkörper umgibt, gerichtet und dabei das folgende gefunden.
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gleitdüse nach Anspruch 1.
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Die auswechselbare kontinuierliche Gießdüse weist metallene Verstärkungsbereiche am Verbindungsbereich des metallenen Gehäusebereiches und des metallenen Schurzbereiches parallel zur Befestigungs-/Lösungsrichtung der Düse auf. Eine schnelle Auswechslung der integrierten Düse verhindert, dass die Düse bei einer Verbindung bei einem Bereich zwischen dem Flanschbereich und dem Rohrkörper zerbrochen wird.
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Der metallene Verstärkungsbereich weist einen Verstärkungsbereich auf, welcher einen gebogenen Bereich besitzt, der zur Biegung des metallenen Schurzbereiches identisch ist, und einen plattenartigen Bereich auf, welcher mit dem gebogenen Bereich verbunden ist, wobei der Verstärkungsbereich an dem metallenen Gehäusebereich und dem metallenen Schurzbereich von der Außenseite befestigt ist.
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Dieser metallene Verstärkungsbereich ist kompliziert geformt, allerdings ermöglicht ein vorheriges Vorbereiten der Teile, dass die Teile einfach zu schweißen sind, usw.
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Es ist des weiteren bevorzugt, dass der Flanschbereich wenigstens zwei Schichten, eine untere Schicht und eine obere Schicht, aus einem feuerfesten Material aufweist, wobei die untere Schicht aus demselben feuerfesten Material besteht wie der rohrförmige Körper und die obere Schicht aus einem feuerfesten Material besteht, welches eine größere Härte als der Rohrkörper aufweist.
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Es ist bevorzugt, dass eine obere Fläche des Flanschbereiches die untere feste Platte oder die Gleitplatte berührt, welche eine größere Härte besitzt und dass diese härter ist als der Rohrkörper, um nicht durch das strömende geschmolzene Metall erodiert zu werden.
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Es wird des weiteren bevorzugt, dass der Flanschbereich vorzugsweise aus drei feuerfesten Schichten, einer unteren Schicht, einer zwischenliegenden Schicht und einer oberen Schicht besteht, wobei die untere Schicht aus dem gleichen feuerfesten Material wie der Rohrkörper einer geringen Härte besteht und dann die zwischenliegende Schicht und die obere Schicht aus Materialien bestehen, welche eine größere Härte erhalten als der Rohrkörper.
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Die zwischenliegende Schicht weist eine mittlere Härte zwischen der des Rohrkörpers und der oberen Schicht auf, was verhindert, dass die untere Schicht und die obere Schicht aufgrund des Unterschiedes ihrer thermischen Expansion getrennt werden.
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Weitere Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung hervor, welche in den beigelegten Zeichnungen dargestellt sind.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist eine Schnittzeichnung einer Gleitdüsenvorrichtung, welche eine auswechselbare kontinuierliche Gießdüse gemäß der vorliegenden Erfindung nutzt;
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2a ist eine Schnittzeichnung eines Kopfbereiches einer auswechselbaren kontinuierlichen Gießdüse gemäß der vorliegenden Erfindung;
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2b ist eine Zeichnung der Düse aus 2a von unten her betrachtet:
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2c bis 2h sind perspektivische Ansichten, welche verschiedene Ausführungsformen des metallenen Verstärkungsbereiches zeigen;
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3a bis 3f sind Schnittzeichnungen, welche verschiedene Ausführungsformen einer Gleitdüsenvorrichtung zeigen, die eine auswechselbare kontinuierliche Gießdüse gemäß der vorliegenden Erfindung nutzt;
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4 ist eine Schnittzeichnung einer Gleitdüsenvorrichtung und
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5 ist eine Schnittzeichnung einer herkömmlichen Gießdüse.
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Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Die Erfindung wird im folgenden detailliert mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben, welche entsprechende Ausführungsformen darstellen.
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Eine Ausführungsform der Erfindung wird nun mit Bezug auf 1 beschrieben. In 1 ist beispielhaft eine Gießwanne als ein Behälter für geschmolzenes Metall und ebenfalls eine Gleitdüsenvorrichtung 100 dargestellt, welche mit einer oberen Düse 1 verbunden ist, die in einen Bodenziegel der Gießwanne eingebettet ist. Die Gleitdüsenvorrichtung 100 weist eine obere feste Platte 2, eine Gleitplatte 4 und einen Rahmen 18 auf, welcher die obere feste Platte 2 und die Gleitplatte 4 aufnimmt. Der Rahmen 18 ist mit einem Gleitmittel 5 zum Gleiten der Gleitplatte 4 und einem Arm 16 zum Pressen der oberen festen Platte 2 und der Gleitplatte 4, die in dem Rahmen 18 aufgenommen sind, und einem Flanschbereich 22 einer auswechselbaren integrierten Düse 10 von unten versehen.
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Der Arm 16 erhält eine reaktive Kraft von einer an dem Rahmen 18 befestigten Feder und presst ein Trageelement 23 zum Tragen des Flanschbereiches 22 der auswechselbaren integrierten Düse 10 und dergleichen. Der Flanschbereich 22 der integrierten Düse 10 und ein oberer Bereich des Rohrkörpers, welcher sich an dem Flanschbereich 22 anschließt, sind von einem metallenen Gehäusebereich 26A und einem metallenen Randbereich 26B umgeben. Der metallene Gehäusebereich 26A und der metallene Randbereich 26B schützen die integrierte Düse 10, wodurch ermöglicht wird, dass die integrierte Düse 10 vor Beschädigung beim Verbinden oder Lösen von Trageelementen 23 der Gleitdüsenvorrichtung 100 geschützt wird. Da das Trageelement 23 zwei parallel zueinander angeordnete Schienen aufweist und die Düse 10 in die Gleitdüsenvorrichtung 100 in einer zu dieser Zeichnung senkrechten Richtung eingesetzt werden kann, sind der metallene Gehäusebereich 26A und der metallene Randbereich 26B durch metallene Verstärkungsbereiche 20 verstärkt, welche in dieser Figur nicht dargestellt sind. Dieses ist allerdings in 2a und 2b beschrieben.
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2a ist eine Schnittzeichnung eines Kopfbereiches einer kontinuierlichen Gießdüse gemäß der Erfindung. 2b ist eine Ansicht der Düse aus 2a von unten her betrachtet. Die 2c bis 2g sind perspektivische Ansichten, welche verschiedene Ausführungsformen eines metallenen Verstärkungsbereiches darstellen.
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In 2a und 2b ist der Flanschbereich 22 durch den metallenen Gehäusebereich 26A umgeben und ein oberer Bereich des Rohrkörpers, welcher sich vom Flanschbereich 22 erstreckt, ist durch den metallenen Randbereich 26B geschützt. Der metallene Gehäusebereich 26A und der metallene Randbereich 26B sind integriert aus einer Eisenplatte von 1 bis 3 mm Stärke hergestellt. Ein Bewegen der integrierten Düse 10 in einer verbindenden/lösenden Richtung zum Verbinden oder Lösen von der integrierten Düse 10 verursacht daher, dass ein Verbindungsbereich des Flanschbereiches 22 und der Rohrbereich aufgrund eines großen Biegemomentes verursacht durch das Auswechseln der integrierten Düse 10 beschädigt werden.
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Daher ist ein Paar metallener Verstärkungsbereiche 20 an beiden Seiten des Verbindungsbereiches des metallenen Gehäusebereiches 26A und des metallenen Randbereiches 26B bezüglich der Verbindungs-/Lösungsrichtung der Düse angeordnet. 2c – keine unter die Erfindung fallende Ausführungsform – zeigt einen Verstärkungsbereich 20, welcher im Horizontalschnitt wie ein Halbrechteck geformt ist und an dem metallenen Gehäusebereich 26A und dem metallenen Randbereich 26B von der Außenseite befestigt ist. Dieser halbrechteckig geformte Verstärkungsbereich 20 besitzt eine einfache Gestalt, was ein einfaches Arbeiten und eine ausreichende Stärke des metallenen Verstärkungsbereiches sichert. In dieser Ausführungsform bilden der metallene Gehäusebereich 26A, der metallene Randbereich 26B und der metallene Verstärkungsbereich 20 einen metallenen Schutzkörper 26 aus.
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Ein in 2d dargestellter metallener Verstärkungsbereich 20 gemäß der Erfindung weist einen Verstärkungsbereich auf, welcher einen gebogenen Bereich mit identischer Biegung zum metallenen Randbereich 26B und einen an dem gebogenen Bereich befestigten plattenartigen Bereich besitzt, wobei der Verstärkungsbereich an dem metallenen Gehäusebereich 26A und dem metallenen Randbereich 26B von der Außenseite befestigt ist.
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Dieser metallene Verstärkungsbereich 20 ist kompliziert geformt, allerdings ermöglicht ein vorheriges Vorbereiten der Teile, dass die Teile einfach zu schweißen sind, usw.
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Ein in 2e – keine unter die Erfindung fallende Ausführungsform – dargestellter metallener Verstärkungsbereich weist einen Verstärkungsbereich 20 mit einem im horizontalen Schnitt wie ein Kreis oder Polygon gebogener Bereich und ein stangenartiges Element auf, wobei der Verstärkungsbereich mit dem metallenen Gehäusebereich 26A und dem metallenen Randbereich 26B von der Außenseite befestigt ist.
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Dieser metallene Verstärkungsbereich 20 ist einfach geformt, kann allerdings einfach durch Schweißen hergestellt werden usw.
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Ein in 2f – keine unter die Erfindung fallende Ausführungsform – dargestellter metallener Verstärkungsbereich 20 weist einen im horizontalen Schnitt mondförmig geformten Verstärkungsbereich auf und ist an dem metallenen Gehäusebereich 26A und dem metallenen Randbereich 26B von der Außenseite befestigt.
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Dieser metallene Verstärkungsbereich 20 ist kompliziert geformt, allerdings ermöglicht ein vorheriges Präparieren der Teile, dass die Teile einfach zu schweißen sind usw.
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Ein in 2g – keine unter die Erfindung fallende Ausführungsform – dargestellter metallener Verstärkungsbereich 20 weist einem im vertikalen Schnitt wie ein Dreieck geformten Bereich auf und ist am metallenen Gehäusebereich 26A und am metallenen Randbereich 26B von der Außenseite befestigt. Dieser metallene Verstärkungsbereich 20 ist einfach geformt, kann allerdings einfach durch Schweißen usw. hergestellt werden.
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Ein in 2h – keine unter die Erfindung fallende Ausführungsform – dargestellter metallener Verstärkungsbereich 20 weist im vertikalen Schnitt ein deformiertes Fünfeck auf und ist an dem metallenen Gehäusebereich 26A und dem metallenen Randbereich 26B von der Außenseite befestigt. Dieser metallene Verstärkungsbereich 20 ist einfach geformt, kann allerdings einfach durch Schweißen usw. hergestellt werden.
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Das Material des metallenen Schutzkörpers 26, welcher insbesondere nicht auf diese spezifische Beschreibung begrenzt sein soll, ist vorzugsweise aus einer gewöhnlichen Stahlplatte hergestellt, welche preisgünstig ist und einfach geschweißt werden kann. Die auswechselbare integrierte Gießdüse 10 sollte mit wenigstens einem Paar metallener Verstärkungsbereiche 20 am Verbindungsbereich des metallenen Gehäusebereiches 26A und des metallenen Randbereiches 26B parallel zur Befestigungs-/Lösungsrichtung der Düse versehen sein. Eine schnelle Auswechslung der Düse 10 verhindert daher, dass die Düse an einem Zwischenbereich zwischen dem Flanschbereich 22 und dem Rohrkörper zerbrochen wird.
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Es ist dann ein Paar metallener Verstärkungsbereiche 20 parallel zur Verbindungs-/Lösungsrichtung der Düse angeordnet, was effektiv die auf den metallenen Randbereich 26B angewendeten Biegebelastungen reduziert und ermöglicht, dass die Düse 10 schnell und gemäß der Form der Gießform welch ausgewechselt werden kann. Die oben erwähnten metallenen Verstärkungsbereiche 20 verstärken grundsätzlich den Widerstand gegenüber Biegebelastungen der Düse 10 bezüglich der Befestigungs-/Lösungsrichtung der Düse 10 und verhindern ebenfalls, dass die auswechselbare Düse 10 in die Gleitdüsenvorrichtung 100 falsch eingesetzt wird. Da die auswechselbare Düse 10 senkrecht zum Blatt der 1 zum Auswechseln eingesetzt wird, wirkt sie mit den Trageelementen 23, welche aus den beiden zueinander parallel angeordneten Schienen hergestellt sind, zusammen, was verhindert, dass die Düse 10 in die Gleitdüsenvorrichtung 100 in falscher Richtung eingesetzt wird.
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Die 3a bis 3f sind Schnittansichten, welche verschiedene Kombinationen von Teilen der Gleitdüsenvorrichtung 100 zeigen, welche die auswechselbare Düse gemäß der Erfindung benutzt. 3a zeigt eine Ausführungsform der Gleitdüsenvorrichtung 100 entsprechend der aus 1, in welcher der Flanschbereich 22 der Düse 10 die Gleitplatte 4 direkt kontaktiert. 3b zeigt eine Ausführungsform der Gleitdüsenvorrichtung 100, in welcher die Düse 10 die obere feste Platte 2 direkt kontaktiert, da das Ausgießen des geschmolzenen Metalls durch den Gießwannenverschluss 40 gesteuert wird. 3c zeigt eine Ausführungsform der Gleitdüsenvorrichtung 100, in welcher der Flanschbereich 22 einen Vorsprung der unteren festen Platte 3 kontaktiert. 3d zeigt eine Ausführungsform der Gleitdüsenvorrichtung 100, in welcher die Düse 10 die untere feste Platte 3 von unten kontaktiert. 3e zeigt eine Ausführungsform der Gleitdüsenvorrichtung 100, welche im wesentlichen identisch mit der aus 3b ist. 3f zeigt eine Ausführungsform der Gleitdüsenvorrichtung 100, in welcher der Flanschbereich 22 einen zurückspringenden Bereich aufweist, der mit einem Vorsprung der unteren festen Platte 4 zusammenpasst.
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Insbesondere in der Ausführungsform der 1, das heißt 3a unter den zuvor genannten Ausführungsformen, ist der Flanschbereich 22 vorzugsweise aus wenigstens zwei Schichten hergestellt, welche eine obere Schicht 22A und eine untere Schicht 22C aufweisen, wie in 2a angedeutet ist (die zwischenliegende Schicht 22B sollte ignoriert werden). Die untere Schicht 22C besteht aus einem feuerfesten Material, welches dem des Rohrkörpers im wesentlichen identisch ist, und die obere Schicht 22A besteht aus einem Material, welches von größerer Härte und größerer Verschleißbeständigkeit als das feuerfeste Material des Rohrkörpers ist. Dieses verhindert, dass die obere Seite des Flanschkörpers 22 durch das hinabströmende geschmolzene Material erodiert wird, obwohl die obere Seite des Flanschkörpers 22 die untere feste Platte 3 oder die Gleitplatte 4 kontaktiert, welche von größerer Härte sind.
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Der Flanschbereich 22 kann aus drei feuerfesten Schichten einer oberen Schicht 22A, einer zwischenliegenden Schicht und einer unteren Schicht 22C bestehen, wie in 2a dargestellt ist. Die untere Schicht 22C ist aus dem gleichen Material wie der Rohrkörper hergestellt, was von geringerer Härte ist, während die zwischenliegende Schicht 22B und die obere Schicht 22A aus Materialien von größerer Härte als das des Rohrkörpers bestehen. Dieses verhindert, dass der Rohrkörper von geringerer Härte und die obere Schicht von größerer Härte aufgrund ihrer unterschiedlichen Hitzedehnung sich voneinander trennen.
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Der Rohrkörper besteht vorzugsweise aus einem feuerfesten Material, welches eine Erosionsbeständigkeit aufweist, nämlich aus einem Aluminiumgraphitziegel, der hauptsächlich aus Aluminiumoxid mit ungefähr 45 Gew.-%, Graphit und Silica besteht, beispielsweise einem Aluminium-Graphitmaterial, welches hauptsächlich aus Aluminiumoxid von ungefähr 45 Gew.-%, Silica von ungefähr von 25 Gew.-% und Graphit von ungefähr 30 Gew.-% hergestellt ist. Gleiches gilt für das Material der unteren Schicht 22C des Flanschbereiches 22.
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Die zwischenliegende Schicht 22B besteht vorzugsweise aus einem feuerfesten Material, welches Aluminiumoxid in einer Menge von mehr als ungefähr 59 Gew.-% besitzt, beispielsweise aus einem Aluminium-Graphitmaterial hauptsächlich aus Aluminiumoxid von ungefähr 63 Gew.-%, Siliziumcarbid (SiC) von ungefähr 5 Gew.-% und Graphit von ungefähr 32 Gew.-%. Die obere Schicht 22A besteht vorzugsweise aus einem feuerfesten Material von einer größeren Härte, beispielsweise aus Aluminiumoxid von ungefähr 60 Gew.-%, Silziumcarbid von ungefähr 10 Gew.-% und Graphit von ungefähr 20 Gew.-%.
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Die innere Wandung der Düse, auf welcher das geschmolzene Metall, insbesondere der geschmolzene Stahl, strömt, ist zusätzlich vorzugsweise aus einem Material hergestellt, welches eine hohe Erosionsbeständigkeit aufweist. Darüber hinaus ist ein Teil und die Umgebung der äußeren Oberfläche der Düse, welche das Gießformpulver kontaktiert, vorzugsweise mit einem Material beschichtet, welches eine hohe Erosionsbeständigkeit gegenüber dem Gießformpulver besitzt, beispielsweise einem Zirkonoxid Feuerfestmaterial, welches Zirkonoxid von ungefähr 75 Gew.-% und Graphit von 20 Gew.-% beinhaltet.
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Die zuvor erwähnte Düse wird mittels eines herkömmlichen Verfahrens durch Formen der Düse als ein Körper, vorzugsweise durch kalthydrostatisches Pressen und nachfolgendes Sintern hergestellt.
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Während das obige eine Beschreibung von verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist, sollte der Bereich der vorliegenden Erfindung nicht auf die spezifischen offenbarten Strukturen begrenzt sein, sondern sollte sämtliche anderen Ausführungsformen und Äquivalente beinhalten, welche Fachleute einfach verwenden können.
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Die auswechselbare kontinuierliche Gießdüse nach der Erfindung ist durch metallene Schutzkörper verstärkt, welche einen metallenen Verstärkungsbereich für einen metallenen Gehäusebereich und einem metallenen Randbereich aufweisen. Es ist daher möglich, die Düse vor einem Brechen zu schützen und sie schnell und sicher zu bewegen und auszuwechseln.
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Des weiteren sind die metallenen Schutzbereiche parallel zur Befestigungs-/Lösungsrichtung der Düse platziert, wodurch die Richtung der auf die Düse wirkenden Biegebelastung parallel zur Bewegungsrichtung der Düse wird, was die Biegebelastung effektiv reduziert und des weiteren ermöglicht, dass die Düse am Behälter oder dergleichen befestigt oder von diesem gelöst werden kann. Dieses ermöglicht, dass die Düse in verschiedenen Gießarbeiten schnell ausgewechselt werden kann.
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Der metallene Verstärkungsbereich hat darüber hinaus ebenfalls den Effekt, zu verhindern, dass die Düse in eine Gleitdüsenvorrichtung falsch eingesetzt wird. Der metallene Verstärkungsbereich ist in eine Form des metallenen Gehäusebereiches und des metallenen Randbereiches geformt, oder in eine derartige Kontur, die für die Häufigkeiten der Düsenauswechslung geeignet ist, was zu einer Verstärkung der Verbindung zwischen dem metallenen Gehäusebereich und dem metallenen Randbereich führt.