-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Farbgebungsstruktur
zum Erzeugen einer Farbe.
-
Allgemein
erfolgt die Endbeschichtung von Motorfahrzeugen in der Form einer
Vollfarb-, Metallic-Farb- oder Perlfarb-Beschichtung. Die Vollfarb-Beschichtung
erzeugt einen vorbestimmten Farbton durch ein Farbpigment. Die Metallic-Farb-Beschichtung enthält ein Farbpigment
und feine Aluminiumteilchen, um nicht nur eine Farbe des Farbpigments
zu erzielen, sondern auch eine Design-Qualität mit einem Funkeln aufgrund
einer unregelmäßigen Reflexion
von Licht, erzeugt durch die Aluminiumteilchen. Die Perlfarb-Beschichtung
umfasst eine Farb-Träger-Beschichtung
und eine transparente Glimmer-Basisfarbe, die Glimmerteilchen enthält, die
darauf aufgebracht sind, um nicht nur ein Funkeln ähnlich der
Metallic-Farb-Beschichtung, erzeugt unter der Wirkung von Licht,
reflektiert durch eine Glimmer-Träger-Beschichtung, und von Licht,
reflektiert durch den Farb-Trägerfilm,
zu schaffen, sondern auch weicher reflektiertes Licht als dasjenige
der Metallic-Farb-Beschichtung, und zwar aufgrund einer Interferenz
durch die Glimmerteilchen zu schaffen. In neuerer Zeit ermöglicht die
Verwendung von speziellem Glimmer die Erzeugung einer Design-Qualität mit einem
Schillern, die eine Farbton-Variation aufgrund des Winkels besitzt.
-
Weiterhin
ist in den Bereichen von Behältern,
der Büroautomatisations-Geräte und von
Gerätetafeln für zuhause
eine Dreischicht-Struktur vorgesehen, die eine gefärbte Trägerschicht,
eine Perl-Glimmer-Schicht und eine Schicht einer transparenten Haut,
platziert in dieser Reihenfolge, besitzt, um so ein Oberflächen-Ornament
für Pressblas-,
Blasspritz- und Babble-Blas-Formen zu erhalten.
-
Wie
vorstehend beschrieben ist, ist eine breite Vielfalt der Design-Qualität von verschiedenen,
industriellen Gütern
in den vergangen Jahren vorhanden gewesen. Unter solchen Umständen wird
die Entwicklung von neuen Materialien gefordert, um eine Oberflächen-Struktur
mit einer neuartigen Design-Qualität zu ermöglichen, die gegenüber der
Metallic-Farb- und Perl-Farb-Beschichtungen unterschiedlich ist.
-
Die
US-A-5,472,798 offenbart eine Farbgebungsstruktur zum Erzeugen einer
Farbe, die eine Wellenlänge
in einem Bereich des sichtbaren Lichts besitzt, durch Reflexions-
und Wechselwirkungs-Vorgänge
von natürlichem
Licht, wobei die Farbgebungsstruktur zwei Substanzschichten umfasst,
die einen unterschiedlichen, optischen Brechungsindex zueinander
haben, und beide Schichten sind alternierend zueinander angeordnet.
-
Die
US-A-3,711,176 offenbart einen hochreflektiven, gefärbten Kunststofffilm,
der aus einer Anzahl von Schichten unterschiedlicher, thermoplastischer
Materialien gebildet ist, die sich in dem Brechungsindex und der
Schichtdicke unterscheiden, wobei der hochreflektive, gefärbte Kunststofffilm
an seiner innersten und äußersten
Fläche
mit Glasplatten verbunden werden kann.
-
Die
US-A-4,595,634 bezieht sich auf ein Verfahren zum Beschichten eines
Substrats, zum Beispiel eines transparenten Glassubstrats, mit einer
sehr dünnen,
anorganischen Beschichtung mit einer vorbestimmten, sich variierenden
Zusammensetzung.
-
Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Farbgebungsstruktur
zum Herstellen einer Farbe so zu verbessern, um nicht nur eine ausgezeichnete
sichtbare Qualität
mit einem Farbton, der mit dem Winkel, der Tiefe und der Tiefgründigkeit
variiert, zu haben, sondern auch eine hohe Design-Qualität aufgrund
eines wesentlichen Farbton-Unterschieds zwischen dann, wenn die
Struktur von der Seite einer Einfalls-Lichtquelle aus gesehen wird, und dann,
wenn sie von der Seite gegenüberliegend
dazu gesehen wird, zu haben.
-
Die
Aufgabe wird, gemäß der vorliegenden
Erfindung, durch eine Farbgebungsstruktur gelöst, die aufweist: einen Träger mit
Lichtdurchlässigkeit,
eine Schicht, die auf wenigstens einen Teil des Trägers aufgebracht
ist, transparente brillante Elemente, die in der Schicht eingeschlossen
sind, wobei jedes brillante Element eine abwechselnde Schichtung
aus wenigstens zwei Polymeren mit unterschiedlichen Brechungsindizes enthält, Interferenzlicht,
das durch Reflexion und Interferenz entsteht, die durch die abwechselnde
Schichtung erzeugt werden, und Durchlasslicht außer dem Interferenzlicht, das
durch die abwechselnde Schichtung hindurchtritt, steuert, und einen
Farbgebungsmechanismus zum Erzeugen wenigstens einer Interferenzfarbe,
die durch Reflexion und Interferenz eines Auftreff-Quellenspektrums
entsteht, das von den brillanten Elementen erzeugt wird, einer ersten
Durchlassfarbe, die durch Durchlassen des Auftreff-Quellenspektrums
durch die brillanten Elemente entsteht, und einer zweiten Durchlassfarbe,
die durch Durchlassen des Auftreff-Quellenspektrums durch den Träger und
die Schicht ohne Auftreffen auf brillante Elemente entsteht.
-
Die
Aufgabe wird weiterhin durch eine Farbgebungsstruktur gelöst, die
aufweist: einen Träger
mit Lichtdurchlässigkeit,
transparente brillante Elemente, die dispergiert in dem Träger eingeschlossen
sind, wobei jedes brillante Element eine abwechselnde Schichtung
aus wenigstens zwei Polymeren mit unterschiedlichen Brechungsindizes
enthält,
Interferenzlicht, das durch Reflexion und Interferenz entsteht,
die durch die abwechselnde Schichtung erzeugt werden, und Durchlasslicht
außer
dem Interferenzlicht, das durch die abwechselnde Schichtung hindurchtritt,
steuert, und einen Farbgebungsmechanismus zum Erzeugen wenigstens
einer Interferenzfarbe, die durch Reflexion und Interferenz eines
Auftreff-Quellenspektrums entsteht, das durch die brillanten Elemente
erzeugt wird, einer ersten Durchlassfarbe, die durch Hindurchlassen
des Auftreff-Quellenspektrums durch die brillanten Elemente entsteht,
und einer zweiten Durchlassfarbe, die durch Durchlassen des Auftreff-Quellenspektrums
durch den Träger
ohne Auftreffen auf brillante Elemente entsteht.
-
Weitere,
bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen angegeben.
-
Nachfolgend
wird die vorliegende Erfindung in größerem Detail anhand verschiedener
Ausführungsformen
davon in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben,
wobei:
-
1A zeigt eine Schnittansicht,
die eine erste, grundsätzliche
Form einer Farbgebungsstruktur zum Erzeugen einer Farbe, die die
vorliegende Erfindung verkörpert,
darstellt;
-
1B zeigt eine Ansicht, ähnlich zu 1A, die eine zweite, grundsätzliche
Form der Farbgebungsstruktur darstellt;
-
1C zeigt eine schematische
Ansicht, die einen Farbgebungs-Mechanismus der Farbgebungsstruktur
darstellt;
-
2 zeigt einen vergrößerten Schnitt,
der ein transparentes, brillantes Element, wie es in 1C dargestellt ist, zeigt;
-
3A–3B zeigen
perspektivische Ansichten, die Beispiele der äußeren Struktur des brillanten
Elements darstellen;
-
4A–4J zeigen
Ansichten ähnlich
zu 2, die strukturelle
Beispiele der Farbgebungsstruktur darstellen;
-
5 zeigt eine Ansicht ähnlich zu 1C , die einen Farbgebungs-Mechanismus der Farbgebungsstruktur,
umfassend eine Farbgebungs-Materialschicht,
in dem brillanten Element, darstellt;
-
6A–6H zeigen
Ansichten ähnlich
zu den 4A–4J, die andere, strukturelle
Beispiele der Farbgebungsstruktur darstellen; und
-
7A–7C zeigen
Ansichten ähnlich
zu den 6A–6H, die weitere, strukturelle
Beispiele der Farbgebungsstruktur darstellen.
-
Wie
die 1A–1B zeigen, ist eine erfindungsgemäße Farbgebungsstruktur 1 zum
Herstellen einer Farbe grundsätzlich
in zwei unterschiedlichen Formen aufgebaut. Eine Form ist so, wie
dies in 1A dargestellt
ist, umfassend einen Träger 30 mit
einer Lichttransparenz und einer Oberflächenschicht 20, platziert
darauf und eine vorbestimmte Konzentration von transparenten, brillanten
Elementen 10 enthaltend. Jedes brillante Element 10 umfasst
eine alternierende oder regelmäßig wiederholte
Laminierung aus mindestens zwei Polymeren, die unterschiedliche
Brechungsindizes haben, wie später
beschrieben werden wird. Sie kontrollieren Interferenzlicht, das
aus einer Reflexion und Interferenz, erzeugt durch die Laminierung,
und transmittiertes Licht, anderes als Interferenzlicht, resultiert.
Eine andere Form ist in 1B dargestellt,
umfassend einen Träger 40 mit
einer Lichttransparenz und den transparenten, brillanten Elementen 10,
geeignet darin dispergiert.
-
In
der ersten Form der Farbgebungsstruktur 1, die den Träger 30 und
die Oberflächenschicht 20 umfasst,
wie dies in 1A dargestellt
ist, kann der Träger 30 Glas
oder Harz sein, wie beispielsweise Polyethylen, Acrylharz, Polykarbonat
und Polyethylenterephthalat. Der Träger 30 kann von anderen
Materialien unter der Bedingung sein, dass sie eine Lichttransparenz
in dem Bereich des sichtbaren Lichts (Wellenlängen von 380 bis 780 nm) haben.
Die Materialien müssen
nicht notwendigerweise achromatisch und transparent sein, sondern
können
halbtransparent oder gefärbt
sein. Weiterhin können
die Materialien Papier oder Stoff sein. Der Träger 30 kann in verschiedenen
Formen, wie beispielsweise filmähnlichen
Formen und plattenähnli chen Formen,
umfassend eine konkave/konvexe und eine gekrümmten Oberfläche, geformt
sein.
-
Die
Oberflächenschicht 20,
platziert auf dem Träger 30 und
die brillanten Elemente 10 enthaltend, kann ein Anstrich,
kann Farbe oder kann ein Klebemittel sein. Es ist anzumerken, das
die Oberflächenschicht 20 vom
Farb-Typ durch Drucken erhalten wird, und dass die Oberflächenschicht 20 vom
Klebstoff-Typ zwischen dem Träger 30 und
demselben Typ oder unterschiedlichen Typen zwischengefügt ist.
Weiterhin kann die Oberflächenschicht 20 einen
Harzfilm, aufgebracht auf den Träger 30,
umfassen.
-
Eine
Beschichtung mit einem Anstrich, enthaltend die brillanten Elemente 10,
wird vorzugsweise unter Verwendung eines Sprays ausgeführt, das
in der Effektivität
ausgezeichnet ist. Alternativ können
andere bekannte Beschichtungs-Mittel angewandt werden, wie beispielsweise
Tauch-, Bürsten-,
Walzen-, Vlies- und Schleuder-Beschichtungen.
-
Die
zweite Form der Farbgebungsstruktur 1, umfassend den Träger 40 und
die brillanten Elemente 10, die darin dispergiert sind,
wie dies in 1B dargestellt
ist, ist dann erhältlich,
wenn ein Material oder Polymer der brillanten Elemente 10,
vorbestimmte Eigenschaften, wie beispielsweise Wärmebeständigkeit und Wärmekontraktion,
liefert. In diesem Fall werden die brillanten Elemente 10 direkt
in ein Harz des Trägers 40 eingespritzt
und darin gemischt. Die Farbgebungsstruktur 1 in der zweiten
Form ist zu einer Tafel, einer Platte oder einem Film gebildet.
Sie kann auch zu einer erwünschten
Form unter Verwendung der bekannten Harzformungsmittel, wie beispielsweise
Spritzgießformen,
Extrusionsformen oder Blasformen, gebildet sein, um die brillanten
Elemente 10 zu mischen, wenn verschiedene Harzformen mit
einer Lichttransparenz gebildet werden. Der Träger 40 ist nicht auf
Harz beschränkt,
und kann Papier oder ein nicht gewebter Stoff, umfassend die brillanten
Elemente 10, die in Fasern hinein gemischt sind, sein.
-
Wie
die 1C zeigt, lässt das
Vorhandensein der brillanten Elemente 10, enthalten in
der Oberflächenschicht 20 oder
dem Träger 40,
Licht, das darauf auffällt,
d.h. einfallendes Quellenspektrum L1, von der Oberflächenschicht 20 oder
dem Träger 40 über im Wesentlichen
zwei optische Wege austreten. Ein optischer Weg ist in zwei Teile
unterteilt, wobei einer davon zu einem reflektierten/interferierten
bzw. ge störten
Licht L2 zugehörig
ist, das ein Teil des Lichts L1 ist, das durch das brillante Element 10,
dispergiert in der Oberflächenschicht 20 oder
dem Träger 40 enthalten
und zu der Einfallseite des Lichts L1 austretend, reflektiert ist,
und wobei der andere davon zu einem transmittierten Licht L3 gehört, das
der andere Teil des Lichts L1 ist, das durch das brillante Element 10 hindurchführt und
auf der Seite gegenüberliegend
zu der Einfallseite heraustritt. Ein anderer, optischer Weg ist
zu einem transmittierten Licht Lo gehörend, das direkt auf der Seite
gegenüberliegend
zu der Einfallseite austritt, ohne das brillante Element 10 zu
treffen. Das reflektierte/interferierte Licht L2 besitzt eine Interferenzfarbe
Ci mit einer Wellenlänge,
die durch die strukturellen Charakteristika, wie beispielsweise
Material und Dimension, des Laminats des brillanten Elements 10 bestimmt
ist. Das transmittierte Licht L3 ist ein Rest des Lichts L1, dessen
Phase kontrolliert ist, und mit dem reflektierten/interferierten
Licht L1 entfernt, und stellt einen Farbton mit einer sehr hohen
Reinheit in derselben Art und Weise wie das reflektierte/interferierte
Licht L2 dar.
-
Demzufolge
kann man, wenn man die Farbgebungsstruktur 1 von der Einfallseite
des Quellenspektrums L1 aus betrachtet, grundsätzlich die Interferenzfarbe
Ci wahrnehmen. Andererseits kann man, wenn man die Farbgebungsstruktur 1 von
der Seite entgegengesetzt zu der Einfallseite aus sieht, eine Mischung
einer hindurch transmittierten Farbe Cp, die von dem transmittierten
Licht L3 resultiert, das über
das brillante Element 10 austritt, und eine direkt transmittierte
Lichtfarbe Co, die von dem transmittierten Licht Lo resultiert,
das direkt ohne Auftreffen auf das brillante Element 10 austritt,
wahrnehmen. Dies führt
zu einer wesentlichen Farbton-Differenz zwischen dann, wenn man
die Farbgebungsstruktur 1 von der Einfallseite des Quellenspektrums L1
aus sieht, und dann, wenn man sie von der Seite entgegengesetzt
dazu sieht.
-
Um
eine Singularität
des brillanten Elements 10 der Farbgebungsstruktur 1 zu
verdeutlichen, werden die bekannten Perl-Glimmer-Pigmente kurz beschrieben.
In Bezug auf die Perl-Glimmer-Pigmente wird, um die auftreffende
Energie zu maximieren, halbtransparenter oder nicht transparenter
Glimmer als ein Träger
mit Titandioxid, oder dergleichen, beschichtet, das oftmals mit
einer metallischen Schicht abgedeckt wird. In dem Fall von halbtransparentem
Perl-Glimmer-Pigment wird einfallendes Licht teilweise absorbiert
oder durch das Pigment reflektiert, und tritt meistens davon als transmittiertes
Licht aus, das niedrig sowohl in der Intensität als auch in der Reinheit
ist. Andererseits wird, in dem Fall von nicht transparentem Perl-Glimmer-Pigment,
einfallendes Licht meist durch das Pigment absorbiert oder reflektiert,
und tritt nur selten davon aus, was zu einer höheren Auftreff-Energie führt. Allerdings
ermöglicht
die geringe Zahl der Laminierung des Trägers nicht eine ausreichend
hohe Reflexions-Intensität,
was dazu führt,
dass eine ausreichend starke Interferenzfarbe nicht erreicht wird.
Es ist anzumerken, dass, je größer die
Lichtmenge ist, die durch das Perl-Glimmer-Pigment hindurchführt, desto
geringer die verdeckte Energie ist.
-
Das
brillante Element 10 zielt nicht darauf, die verdeckte
Energie durch Beschichten eines halbtransparenten oder nicht transparenten
Trägers
mit Titandioxid, oder dergleichen, zu erhöhen, sondern diese zu minimieren.
Das brillante Element 10 umfasst eine alternierende Laminierung
von mindestens zwei transparenten Polymeren und macht vollständig von
sowohl einer Färbung
aufgrund einer Reflexion und einer Interferenz des Lichts (Interferenzfarbe)
als auch von der Färbung
aufgrund einer Transmission von Licht, eine andere als Reflexion
und Interferenz davon (transmittierte Farbe), Gebrauch, um die design-
und ornamentmäßigen Qualitäten zu verbessern.
-
Wie
die 1C zeigt, läuft das
Licht L1, das auf das brillante Element 10 auftrifft, im
Wesentlichen entlang von zwei optischen Wegen, wie dies vorstehend
beschrieben ist. Ein Teil des Lichts L1 tritt in das alternierende
Laminat des brillanten Elements 10 ein, um die Interferenzfarbe
Ci zu erzeugen, die von einer Reflexion und Interferenz des Lichts
resultiert. Ein anderer Teil des Lichts L1 führt durch das brillante Element 10 aufgrund
der Tatsache hindurch, dass das brillante Element 10 ein
transparenter Körper
ist, was transmittiertes Licht L3 mit hoher Reinheit bildet. Die
Wirkung der zwei Anteile des Lichts L1 spielt eine wichtige Rolle
dabei, eine neuartige Farbgebungsstruktur 1 zu erreichen,
die eine visuelle Qualität
mit einer hohen Brillanz, einem Farbton, der mit dem Winkel variiert,
und eine Tiefgründigkeit
und Transparenz besitzt.
-
Wenn
die Oberflächenschicht 20,
platziert auf dem Träger 30,
mit einer Lichttransparenz und die brillanten Elemente 10 enthaltend,
oder den Träger 10 mit
einer Lichttransparenz, die brillanten Elemente 10 enthaltend,
von der Einfallseite des Quellenspektrums L1 aus gesehen wird, kann
man die starke Interferenzfarbe Ci, die von dem reflektierten/interferierten
Licht L2, erhalten durch Reflexion und Interferenz, erzeugt durch
die brillanten Elemente 10, resultiert, wahrnehmen. Andererseits
nimmt man, wenn von einer gegenüberliegenden Seite
zu der Einfallseite aus gesehen wird, eine Mischung der hindurch
transmittierten Farbe Cp, die von dem transmittierten Licht L3 resultiert,
das durch das brillante Element 10 hindurchführt, und
aus der direkt transmittierten Farbe Co, die von dem transmittierten
Licht Lo resultiert, die direkt von dem Träger 30 oder 40,
ohne auf das brillante Element 10 aufzutreffen, heraustritt,
wahr, die einen Farbton unterschiedlich zu demjenigen der Interferenzfarbe
Ci tatsächlich
zeigt, zusätzlich
zu einem Farbton zu diesem Licht L2, L3, Lo, wobei eine Färbung aufgrund
von Licht, das über
komplexe Wege läuft,
die durch Wiederholung einer Reflexion und einer Interferenz, erzeugt
durch verschiedene, brillante Elemente, austritt, existiert, was
zu einer komplexen Farbton-Änderung
beiträgt.
Ein solches Heraustreten des Lichts, das bei jeder Reflexion, Interferenz
und Transmission gedämpft
bzw. geschwächt
wird, spielt eine relativ geringe Rolle in einer Farbton-Änderung, und die Interferenzfarbe
Ci und die transmittierten Farben Cp, Co spielen eine dominante
Rolle darin.
-
Das
brillante Element 10 erzeugt nicht nur interferiertes und
transmittiertes Licht, sondern kontrolliert auch dieses. Eine solche
Kontrolle bzw. Steuerung umfasst eine wahlweise Änderung sowohl in der Intensität des interferierten
und transmittierten Lichts (d.h. Reflexions-Intensität des interferierten
Lichts und Transmissions-Intensität des transmittierten Lichts)
als auch in der Peak-Wellenlänge
der Reflexions- und Transmissions-Spektren, und bezieht sich auf
eine Art einer Umwandlung einer Licht-Intensität und Wellenlänge. Der
konvertierbare Bereich der Licht-Intensität und der Wellenlänge wird
durch Maßnahmen
erweitert, die, zum Beispiel, in Anspruch 4 angegeben sind, wo ein
alternierendes Laminat aus dem brillanten Element 10 eine Schicht
umfasst, die entweder das achromatische oder das chromatische Färbemittel
umfasst.
-
Weiterhin
kann man, wenn das brillante Element 10 keine Farbgebungs-Materialschicht umfasst
und wenn es von der Einfallseite des Quellenspektrums L1 aus gesehen
wird, wie dies vorstehend beschrieben ist, einen sehr transparenten
Ton, der für
die Interferenzfarbe Ci eigen ist, die von der aufgrund des reflektierten/interferierten
Lichts L2 erhaltenen Reflexion und Interferenz, erzeugt durch das brillante
Element 10, resultiert, wahrnehmen. Andererseits kann man,
wenn man das brillante Element 10 von der Seite entgegengesetzt
zu der Einfallseite aus sieht, einen transparenten Ton mit einem
unterschiedlichen Farbton gegenüber
der Interferenzfarbe aufgrund einer Mischung des transmittierten
Lichts L3 ohne eine Interferenzfarbe und des transmittierten Lichts
Lo, das direkt von der Seite gegenüberliegend der Einfallseite
austritt, ohne auftreffen auf das brillante Element 10,
sehen.
-
Wie 2 zeigt, besitzt das brillante
Element 10 einen Querschnitt, wie er in dieser 2 dargestellt ist, umfassend
eine alternierende Laminierung aus zwei Polymeren 11, 12,
zum Beispiel. Es wird angenommen, dass die Brechungsindizes der
Polymere 11, 12 na und nb sind, und dass die Dicken
der zwei da und db sind. Um eine erwünschte Färbung oder eine Interferenzfarbe
einer Wellenlänge λ1 zu erhalten,
sollten die nachfolgenden Bedingungen erfüllt sein: wenn na ≥ 1,3, und
1,01 ≤ nb/na ≤ 1,40, ist
eine primäre
Reflexions-Peak-Wellenlänge λ1 gegeben
durch λ1
= 2 (nada + nbdb).
-
Eine
Bestimmung der Primär-Reflexions-Peak-Wellenlänge λ1, um solche
Bedingungen zu erfüllen, ermöglicht nicht
nur eine Erzeugung von Farbtönen,
die alle Farbbereiche von violett-grün-rot abdecken, sondern auch
das Erreichen einer sehr starken Interferenzfarbe Ci. Unter den
vorstehenden Bedingungen resultiert die Bedingung na ≥ 1,3 von den
Material-Charakteristika der Polymere 11, 12.
Die Bedingung 1,01 ≤ nb/na resultiert
von der praktischen Herstellungsbedingung in Bezug auf die Bildung
des alternierenden Laminats aus zwei Polymeren und das real sichtbare
erkennbare Niveau eines Tons in dem Bereich des sichtbaren Lichts.
Und die Bedingung nb/na ≤ 1,40
resultiert auch von der der Herstellungsbedingung in Bezug auf die Bildung
des alternierenden Laminats von zwei Polymeren. Insbesondere sind,
wenn die optischen Dicken (= Brechungsindex × Dicke) der zwei Polymerschichten
dieselben sind, d.h. nada = nbdb, die größte Reflektivität R erhalten.
-
Die
Polymere 11, 12 des brillanten Elements 10 können Harze
sein, umfassend Polyester, Polyacrylonitril, Polystyren, Nylon,
Polypropylen, Polyvinylalkohol, Polykarbonat, Polyethylennaphthalat,
Polyethylenterephthalat, Polymethylmethacrylat, Polyetheretherketon,
Polyparaphenylentherephthalamid, Polyphenylensulfid, usw., oder deren
Copolymerharze oder gemischten Harze, unter den zwei oder mehr Harzen
mit unterschiedlichen Brechungsindizes, können für die Anwendung ausgewählt werden.
-
Obwohl
die Anzahl von alternierenden Polymerschichten des brillanten Elements 10 nicht
auf eine spezifische Zahl beschränkt
ist, beträgt
sie vorzugsweise 5 oder mehr, insbesondere 10 bis 150, im Hinblick auf
die optische Funktion (Reflexion und Interferenz, und Transparenz)
und die Herstellung. Es ist anzumerken, dass dann, wenn drei Polymere
oder mehr aufgebracht werden, das wiederholte Laminat der Polymere in
einer vorbestimmten Reihenfolge und ohne Änderung der Reihenfolge benötigt wird.
-
Die
brillanten Elemente 10, die ein solches alternierendes
Laminat umfassen, können
unter Bilden eines Werkstücks
mit alternierendem Laminat entsprechend dem bekannten Mehrschicht-Erzeugungsverfahren und
dann Ablösen
oder Unterteilen davon erhalten werden. Das Herstellverfahren kann
unter physikalischem Niederschlagen, wie beispielsweise Vakuum oder
Elektronenniederschlag, Ionenplatieren und Molekularstrahlepitaxie,
durch Behandlungs-Verfahren, wie beispielsweise Gießen, Schleuderbeschichten,
Plasmapolymerisation und Langmuir-Blodgett-Technik, und Schleuderverfahren,
wie beispielsweise Schmelzschleudern, Nassschleudern und Trockenschleudern,
ausgewählt
werden. Darunter ist das Schmelzschleuder-Verfahren, das eine ausgezeichnete Produktivität besitzt,
und niedrige Herstellkosten ermöglicht,
besonders zur Herstellung der brillanten Elemente 10 geeignet.
Mit dem Schmelzschleuder-Verfahren können kontinuierliche oder garnähnliche
Werkstücke
mit alternierendem Laminat mit einer speziellen Spinndüse zum Bilden
eines alternierenden Laminats erhalten werden. Die Werkstücke werden
einer Ziehbehandlung unterworfen, um erwünschte Querschnitte zu erhalten,
und werden dann in vorbestimmte Längen für diverse Anwendungen geschnitten.
-
Mit
der Farbgebungsstruktur 1 werden ein Bindemittel für die Oberflächenschicht 20,
die die brillanten Elemente 10 enthält, und ein Material des Trägers 40,
der die brillanten Elemente 10 oder ein Dispersionsmedium
dafür enthält, nicht
ausschließlich
aus Materialien mit einer Lichttransparenz ausgewählt, sondern,
bevorzugt, werden sie aus Harzen mit einer ausgezeichneten Beschichtungs-Eigenschaft
und Filmformbarkeit ausgewählt.
Solche Harze können
Acryl-, Alkyd-, Polyester-, Polyurethan- und Aminoharze, und Isocyanat-Verbindungen,
sein. Ein Lösungsmittel
zum Auflösen
oder Diffundieren der Harze und ein Härtemittel können solche sein, die als Farblösemittel
allgemein verwendet werden, die Toluene, Xylene, Butylacetat, Methylacetat,
Methylethylketon, Methylisobutylketon, Butylalkohol, aliphatischer
Kohlenwasserstoff und aromatischer Kohlenwasserstoff sein können. Weiterhin
kann Wasser für
eine Lösungsmittel
freie Farbe verwendet werden. Dabei ist keine besondere Beschränkung in
Bezug auf das Lösungsmittel
vorhanden.
-
Mit
der Farbgebungsstruktur 1 kann das brillante Element 10 nicht
nur ein bekanntes Pigment, wie beispielsweise Perl-Glimmer oder
organisches oder anorganisches Pigment, gleichzeitig enthalten,
sondern ein zuvor aufgebrachtes Additivmittel, wie beispielsweise
ein Dispergiermittel, ein Plastifizierer, oder ein Oberflächen-Regulator. Allerdings
wird eine Zugabe des Perl-Glimmers oder des organischen oder anorganischen Pigments
vorzugsweise aufgrund eines möglichen
Auftretens einer Trübheit
und Trübung
des Farbtons vermieden.
-
Im
Hinblick auf den Reflexions- und Interferenzeftekt, die Transparenz-
und Beschichtungseigenschaft wird der Gehalt der brillanten Elemente 10 in
der Farbgebungsstruktur 1 so bestimmt, dass die Oberflächenschicht 20 oder
der Träger 40 0,1-30,0 Gewichts-% an
brillanten Elementen 10 enthält. Genauer gesagt existieren,
falls der Gehalt der brillanten Elemente 10 kleiner als
0,1 % ist, ein paar Farbgebungs-Elemente
in der Farbgebungsstruktur 1, was dazu führt, dass
ein Farbton schwierig zu erreichen ist, der mit dem Winkel, der Tiefe
und der Tiefgründigkeit
variiert. Andererseits übersteigt,
falls der Gehalt größer als
30% ist, die Pigment-Konzentration einen Wert, der für herkömmliche
Beschichtungsfilme und Harzprodukte eingestellt ist, mit einer Tendenz,
einen schlechten Einfluss auf die Eigenschaften des Beschichtungsfilms
auszuüben,
wie beispielsweise Ausbreitungs-Eigenschaft, wenn die Oberflächenschicht 20 durch
Beschichtung erhalten wird, und in Bezug auf die Formbarkeit, die
Abnutzungsbeständigkeit
und die Aufschlag-Charakteristik von Formen, wenn der Träger 40 durch
direktes Spritzen und Mischen darin der brillanten Elemente 10 erhalten
wird.
-
Wie 3A zeigt, umfasst, obwohl
die äußere Struktur
des brillanten Elements 10 nicht auf eine spezifische Struktur
begrenzt ist, sie vorzugsweise einen Mantel 13, der um
das alternierende Laminat der zwei Polymere 11, 12 angeordnet
ist, und umfasst eines der Polymere 11, 12 oder
ein drittes Polymer, unterschiedlich dazu, im Hinblick auf die Verbesserung
der mechanischen Festigkeit, wie beispielsweise Verhindern eines Ablösens, und
einer Abnutzungsbeständigkeit
des alternierenden Laminats und im Hinblick auf eine Stabilität von Glimmer-
und Reflexions-Intensität
umfasst. Alternativ kann, wie 3B zeigt,
ein doppelter Mantel bzw. eine Hülle 14 angeordnet
werden, die eine Kombination der Polymere 11, 12,
d.h. des ersten Polymers 11 und des zweiten Polymers 12,
dort herum angeordnet.
-
Die
Form des brillanten Elements 10 wird so bestimmt, dass
das brillante Element 10 von einem im Wesentlichen rechteckigen
Querschnitt ist, wie dies in 3A dargestellt
ist, wobei angenommen wird, dass eine Länge A einer Seite des Querschnitts
senkrecht zu der Oberfläche
des alternierenden Laminats 1 liegt, eine Länge B einer Seite des Querschnitts
parallel zu der Oberfläche
zwischen 0,8 und 25,0 liegt, und eine Länge L des brillanten Elements 10 zwischen
0,8 und 4.000 liegt. Dies ermöglicht
ein vollständiges
Erreichen sowohl einer Farbgebung aufgrund einer Reflexion und Interferenz
des Lichts und einer Farbgebung aufgrund einer Transmission von
Licht ohne Verschlechtern der Produktivität der brillanten Elemente 10,
wenn die Oberflächenschicht 20 durch
Beschichtung erhalten wird, als auch der Formbarkeit davon, wenn
der Träger 40 durch
direktes Spritzen und Mischen darin der brillanten Elemente 10 erhalten
wird.
-
Genauer
gesagt besitzt, wenn das Verhältnis
der Länge
B zu der Länge
A und das Verhältnis
der Länge
L zu der Länge
A beide kleiner als 0,8 sind, das brillante Element 10 eine
geringe Wahrscheinlichkeit, dass die Farbgebungsfläche in die
Richtung des Einfallslichts hinweist, wenn die Oberflächenschicht 20,
die brillanten Elemente 10 enthaltend, auf dem Träger 30 oder
einer anderen Oberflächenschicht
gebildet werden, was zu einem ausreichenden Farbgebungseffekt aufgrund
einer Reflexion und einer Interferenz von Licht führt. Falls
das Verhältnis
der Länge
B zu der Länge
A größer als
25 ist, wird ein Problem während
der Herstellung (z.B. Schmelz-Komposit-Schleudern)
der brillanten Elemente 10 entstehen, was zu einer unmöglichen,
stabilen Akquisition der brillanten Elemente 10 zum Sicherstellen
einer Reflexion oder Transmission des Lichts einer erwünschten
Wellenlänge
führt.
Falls das Verhältnis
der Länge
L zu der Länge
A größer als
4.000 beträgt, kann
eine Spritzpistole durch die brillanten Elemente 10 während einer
Beschichtung verstopft werden, was dazu führt, dass eine normale Beschichtung
unmöglich
auszuführen
ist.
-
Wie
vorstehend beschrieben ist, besitzt die Farbgebungsstruktur 1 zwei
grundsätzliche
Formen, wie dies in den 1A–1B dargestellt ist, wobei
eine den Träger 30 und
die Oberflächenschicht 20,
platziert darauf, umfasst, und die brillanten Elemente 10 enthält, und
die andere den Träger 40 und
die brillanten Elemente 10, dispergiert darin enthalten,
umfasst. Alternativ kann die Farbgebungsstruktur 1 in anderen
Formen realisiert werden, um so eine stärkere und singuläre Farbgebung
aufgrund von Reflexion und Interferenz von Licht und ein Färben aufgrund
von Transmission von Licht zu erhalten.
-
Anhand
eines Beispiels kann, unter Bezugnahme auf 4A, mit der Farbgebungsstruktur 1,
die Träger 30 und
die Oberflächenschicht 20,
platziert darauf, umfassend, die Oberflächenschicht 20 auf
der gesamten Oberfläche
des Trägers 40 oder
auf einem Teil der Oberfläche
angeordnet werden, wie dies in 4A dargestellt
ist. Weiterhin kann die Oberflächenschicht 20 auf
dem Träger 30 angeordnet
werden, um so einen Buchstaben oder ein Muster zu bilden. Weiterhin
kann, wie 4B zeigt,
die Oberflächenschicht 20 zwischen den
zwei Trägern 30 zwischengefügt werden.
-
Wie
die 4C–4D zeigen, können, mit
der Farbgebungsstruktur 1, die den Träger 40 und die brillanten
Elemente 10, dispergiert darin enthalten, umfasst, die
brillanten Elemente 10 gleichmäßig in dem gesamten Träger 40 dispergiert
oder in der Oberfläche,
der Unterseite oder einem vorbestimmten Teil des Trägers 40,
wie dies in den 4C–4D dargestellt ist, dispergiert
sein.
-
Wie
die 4E–4F zeigen, kann die Oberflächenschicht 20,
die die brillanten Elemente 10 enthält, auf dem Träger 40,
die brillanten Elemente 10 enthaltend, wie dies in 4E dargestellt ist, angeordnet
sein, oder zwei oder mehr Träger 40 können einer über dem
anderen angeordnet sein, wie dies in 4F dargestellt
ist. Solche Formen sind bevorzugt im Hinblick auf das Erreichen
einer tieferen und komplexeren Farbgebung der Farbgebungsstruktur 1.
-
Wie
die 4G–4H zeigen, kann eine Vielzahl
von Oberflächenschichten 20a, 20b, 20c auf
dem Träger 30 oder 40 angeordnet
werden, was ermöglicht,
nicht nur die dicke Oberfläche
zu erreichen, wenn eine dicke Oberflächenschicht schwierig in einem
Beschichtungs-Vorgang zu bilden ist, sondern auch eine größere Tiefgründigkeit.
Die Tiefe der Farbgebungsstruktur 1 wird, gesehen von der
Oberflächenschicht 20 aus,
dadurch erhöht,
dass das brillante Element 10, enthalten in der Ober flächenschicht 20b,
platziert auf der ersten Oberflächenschicht 20a,
länger
als das brillante Element 10, enthalten in der ersten Oberflächenschicht 20a, erhöht wird.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
der Farbgebungsstruktur 1, umfassend eine Vielzahl von
Oberflächenschichten 20,
sind die brillanten Elemente 10, enthalten in den Oberflächenschichten 20a, 20b und 20c,
so ausgelegt, um unterschiedliche Interferenzfarben zu erzeugen.
Dies ermöglicht
die Herstellung einer gemischten Farbe, die gegenüber einer
Farbe der bekannten Farbgebungsstruktur unterschiedlich ist, umfassend Perl-Glimmer-
oder organische oder anorganische Pigmente, und mit nicht nur einem
Farbton, der mit dem Winkel, der Tiefe, der Tiefgründigkeit
und der Transparenz variiert, sondern auch einer wesentlichen Farbton-Differenz
zwischen einem Betrachten der Farbe von der Seite einer Quelle eines
einfallenden Lichts aus und von der Seite gegenüberliegend dazu.
-
Genauer
gesagt umfasst, wie 4G zeigt,
die Farbgebungsstruktur 1 den Träger 30, die erste
Oberflächenschicht 20a,
platziert auf dem Träger 30 und
die brillanten Elemente 10G enthaltend, ausgelegt so, um eine
grüne Interferenzfarbe
zu erzeugen, und die zweite Oberflächenschicht 20b, platziert
auf der ersten Oberflächenschicht 20a und
die brillanten Elemente 10B enthaltend, ausgelegt so, um
eine blaue Interferenzfarbe zu erzeugen. Wenn weißes Licht
des Quellenspektrums L1 auf die zweite Oberflächenschicht 20b auftrifft,
um die brillanten Elemente 10B, die darin enthalten sind,
zu treffen, tritt blaues Interferenzlicht auf der Einfallseite aus
und transmittiertes Licht, ein anderes als blaues Interferenzlicht,
tritt auf der Seite des Trägers 30b über die
erste Oberflächenschicht 20a aus.
Dieses transmittierte Licht zeigt gelb-orange, da blau des Interferenzlichts
von weißem
Licht des Quellenspektrums L1 entfernt wird, d.h. eine komplementäre oder
entgegengesetzte Farbe wird basierend auf der additiven Mischung
der zwei primären
Farben von Licht erzeugt. Wenn transmittiertes Licht durch die brillanten
Elemente 10G, enthalten in der ersten Oberflächenschicht 20a,
hindurchführt,
wird grün
von dem Licht entfernt und oranges Licht tritt nach außen von
dem Träger 30 aus.
Weiterhin tritt, wenn das Quellenspektrum L1, das durch die zweite
Oberflächenschicht 20b hindurchtritt,
auf die erste Oberflächenschicht 20a einfällt, um
die brillanten Elemente 10G, die darin enthalten sind,
zu treffen, grünes
Interferenzlicht auf der Einfallseite aus, und transmittiertes Licht,
ande res als grünes
Interferenzlicht, tritt auf der Seite des Trägers 30 aus. Dieses
transmittierte Licht zeigt rot.
-
Demzufolge
nimmt man, wenn man die Farbgebungsstruktur 1 von der Einfallseite
des Quellenspektrums L1 aus sieht, eine gemischte Farbe aus blau
und grün,
d.h. cyan oder himmelblau, wahr. Andererseits nimmt man, wenn man
von der Seite gegenüberliegend
zu der Einfallseite oder von der Seite des Trägers aus sieht, eine gemischte
Farbe aus gelb-orange, orange und rot wahr. Dies führt zu der
Erzeugung einer wesentlichen Farbton-Differenz zwischen den zwei
Seiten. Es ist anzumerken, dass dies ein Fall ist, bei dem die Intensitäten von
Licht von den brillanten Elementen 10G, 10B, enthalten
in den Oberflächenschichten 20a, 20b, im
Wesentlichen dieselben sind. Eine Einstellung der Lichtintensitäten ermöglicht eine
wahlweise Kontrolle des Farbtons, der Helligkeit und der Sättigung.
-
Die
Farbgebungsstruktur 1, wie sie in 4G dargestellt ist, umfasst zwei Oberflächenschichten 20a, 20b,
alternierend, wobei sie drei oder mehr Oberflächenschichten enthalten kann.
-
Weiterhin
können
verschiedene Arten von brillanten Elementen 10, die unterschiedliche
Interferenzfarben erzeugen, dispergiert in einer Oberflächenschicht 20 oder
einem Träger 40,
enthalten sein. Es ist anzumerken, dass dann, wenn jede Oberflächenschicht 20 die
brillanten Elemente 10 enthält, blaue, grüne und rote Interferenzfarben
erzeugend, d.h. sie bildet eine Farbgebungsschicht von drei primären Farben
des Lichts, ein proportionaler Ausgleich der Intensitäten von
Licht, sich aus den drei ergebend, weißes Licht erzeugt.
-
Wie
die 4I–4J zeigen, kann die Farbgebungsstruktur 1 eine
gefärbte
Schicht 50 umfassen, die Perl-Glimmer- oder organische
oder anorganisches Pigmente enthält
und die auf einer Oberflächenschicht 20 platziert
ist, die brillanten Elemente 10 enthaltend, wie dies in 4I dargestellt ist, oder
auf dem Träger 40 platziert
ist, die brillanten Elemente 10 enthaltend, wie dies in 4J dargestellt ist.
-
In
diesem Fall nimmt man, wenn das Quellenspektrum L1 auf der Seite
der gefärbten
Schicht 50 liegt, und wenn man die Farbgebungsstruktur 1 von
der Seite der gefärbten
Schicht 50 aus betrachtet, prinzipiell einen Farbton wahr,
der von der gefärbten
Schicht 50 resultiert. Und wenn man die Farbgebungsstruktur 1 von der
Seite des Trägers 30 oder 40 aus
sieht, kann man, sogar obwohl eine Helligkeit leicht ge ringer als
diejenige ist, wenn man sie von der gefärbten Schicht 50 aus
sieht, einen leichten Farbton aufgrund einer Mischung eines Farbtons,
der sich von der gefärbten
Schicht 50 ergibt, und einer Interferenzfarbe, die sich
von den brillanten Elementen 10 ergibt, wahrnehmen.
-
Andererseits
nimmt man, wenn das Quellenspektrum L1 auf der Seite des Trägers 30 oder 40 liegt
und wenn man die Farbgebungsstruktur 1 von der Seite des
Trägers 30 oder 40 aus
sieht, eine transparente, brillante und tiefe Mischung eines Farbtons,
der sich von der gefärbten
Schicht 50 selbst ergibt, eine Interferenzfarbe, die sich
von einer Reflexion und Interferenz, erzeugt durch die brillanten
Elemente 10, ergibt, und einen Farbton, der sich von der
gefärbten
Schicht 50 ergibt, die Licht, das durch die brillanten
Elemente 10 hindurchführt,
unterworfen ist, eine Objektfarbe, die sich von der gefärbten Schicht 50,
die direkt dem Quellenspektrum L1 unterworfen ist, usw., wahr.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
der Farbgebungsstruktur 1 kann das alternierende Laminat
des brillanten Elements 10 eine Schicht umfassen, die entweder
die achromatischen oder die chromatischen Färbemittel enthält. Dies
ermöglicht
eine Kontrolle der Transmissions-Intensität oder des Transmissions-Vermögens des Lichts,
das durch das brillante Element 10 hindurchführt, und
der Peak-Wellenlänge
in dem Transmissions-Spektrum. Es sollte angemerkt werden, dass
die achromatischen Farben solche ohne einen Farbton sind, allerdings
mit nur einer Helligkeit der drei Attribute der Farbe (Farbton,
Helligkeit und Sättigung),
umfassend weiß,
grau und schwarz. Andererseits sind die chromatischen Farben solche
Farben, andere als die achromatischen Farben und mit den drei Attributen
der Farbe.
-
5 stellt einen Farbgebungs-Mechanismus
der Farbgebungsstruktur 1 dar, umfassend die Oberflächenschicht 20,
die die brillanten Elemente 10 enthält, jeweils mit einer Streulicht
absorbierenden Schicht 16, angeordnet in dem alternierenden
Laminat, und ein achromatisches oder schwarzes Farbgebungs-Mittel
zum Absorbieren von 50% des einfallenden Lichts. Das einfallende
Licht L1 wird teilweise durch das brillante Element 10 reflektiert,
das das reflektierte/interferierte Licht L2 bildet, was die Interferenzfarbe
Ci erzeugt. Licht, ein anderes als das reflektierte/interferierte
Licht L2, wird ungefähr
50% durch die das Streulicht absorbierende Schicht 16 absorbiert,
und der Rest davon tritt als das transmittierte Licht L2 von der
Oberflächenschicht 20 aus.
-
In
diesem Fall besitzt Licht, ein anderes als das reflektierte/interferierte
Licht L2, d.h. transmittiertes Licht L3, eine Wellenlänge, die
insgesamt aufgrund der Streulicht absorbierenden Schicht 16 bewahrt
wird, und wodurch eine Transmissions-Intensität herabgesetzt wird.
-
Genauer
gesagt tritt, mit dem Transmissions-Vermögen, das durch die das Streulicht
absorbierende Schicht 16 kontrolliert wird, Licht, wenn
es durch das brillante Element 10 hindurchführt, nach
außen
von dem Träger 30 aus.
Demzufolge kann das Transmissions-Vermögen variierend durch Ändern der
Art, der Korngröße, der
Konzentration oder des Gehalts, usw., des achromatischen Farbgebungs-Materials,
gesteuert werden, was eine steuerbare bzw. kontrollierbare Helligkeit
und Sättigung
ergibt.
-
Der
Farbgebungsmechanismus der Farbgebungsstruktur 1, die die
brillanten Elemente 10 verwendet, jeweils mit einer Schicht,
die in dem alternierenden Laminat angeordnet ist und ein chromatisches
Farbgebungs-Material umfasst, ist grundsätzlich derselbe wie diejenige
der Farbgebungsstruktur 1, umfassend eine achromatische
Farbgebungs-Materialschicht, mit Ausnahme, dass die Wellenlänge des
transmittierten Lichts L3 variiert. Genauer gesagt wird das einfallende
Licht L1 teilweise durch das brillante Element 10 reflektiert, umfassend
die das chromatische Farbgebungs-Mittel
enthaltende Schicht, die das reflektierte/interferierte Licht L2
bildet, was die Interferenzfarbe Ci ergibt. Licht, ein anderes als
das reflektierte/interferierte Licht L2, wird in Bezug auf Licht
einer vorbestimmten Wellenlänge
durch die chromatische Farbgebungs-Materialschicht absorbiert, und
der Rest davon tritt als das transmittierte Licht L3 aus. Demzufolge
unterscheidet sich die Wellenlänge
des Lichts, ein anderes als das reflektierte/interferierte Licht,
von demjenigen des Lichts, das von der chromatischen Farbgebungs-Materialschicht
austritt, d.h. eine Wellenlängen-Umwandlung
wird ausgeführt.
-
Wie
die 6A–7B und 4G–4J zeigen, kann die Farbgebungsstruktur 1 eine
Schicht 52 mit einer Lichttransparenz, vorgesehen auf der äußersten
Oberfläche,
d.h. der Oberfläche 20,
platziert auf dem Träger 30 oder
dem Träger 40,
der die brillanten Elemente 10 enthält, wie dies in den 6A–7B dargestellt
ist, oder die zweite oder die dritte Oberflächenschicht 20b oder 20c,
wie dies in den 4G-4H dargestellt ist, oder die gefärbte Schicht 50,
wie dies in den 4I–4J dar gestellt ist, haben.
Dies ermöglicht
eine Erhöhung
im Glanz und in der Haltbarkeit der Farbgebungsstruktur 1.
-
Die
Schicht 52 mit einer Lichttransparenz kann durch Aufbringen
von klarer Farbe, zum Beispiel, erhalten werden. Weiterhin kann
die Schicht 52 durch das bekannte Verfahren eines Platzierens
oder Pressens eines transparenten oder halbtransparenten Films oder
einer Platte erhalten werden. Weiterhin sind Wärmeschmelzen und Aufbringen
eines Klebemittels verfügbar.
Weiterhin kann die Schicht 52 um den Träger 30 und die Oberflächenschicht 20 herum,
wie dies in 6F dargestellt
ist, oder um den Träger 40 herum,
wie dies in 7B dargestellt
ist, gebildet werden.
-
Wie
die 7C zeigt, kann die
Farbgebungsstruktur 1 in einer vorbestimmten Form durch
Blasschmelzen, einschließlich
einer oder mehrerer Oberflächenschichten) 20a, 20b, 20c,
platziert auf dem Träger 30 und die
brillante Elemente 10 enthaltend, gebildet werden.
-
Die
Farbgebungsstruktur 1 wird im Detail unter Bezugnahme auf
die Beispiele 1–5
beschrieben.
-
Beispiel 1
-
Beispiel
1 bezieht sich auf die Farbgebungsstruktur 1, wie sie in 1a dargestellt ist. Unter
Verwendung Polyethylennaphthalat (PEN) mit einem Brechungsindex
von 1,63 als das erste Polymer 11 und Nylon 6 (Ny–6) mit
einem Brechungsindex von 1,53 als das zweite Polymer 12 wird
das alternierende Laminat aus Polymeren 11, 12 aus
30 Schichten gebildet, die durch die Hülle 13 aus PEN umgeben
sind. Demzufolge wird das brillante Element 10, wie es
in 3A dargestellt ist,
erhalten, was blau als eine Interferenzfarbe erzeugt und wobei die
Dicke da des ersten Polymers 11 gleich zu 0,0072 µm ist und
die Dicke db des zweiten Polymers 12 gleich zu 0,077 µm ist.
Das dimensionsmäßige Verhältnis des
brillanten Elements 10 wird so bestimmt, dass angenommen
wird, dass die Länge
A der Seite senkrecht zu der Oberfläche des alternierenden Laminats
aus den Polymeren 11, 12 den Wert 1 hat, die Länge B der
Seite parallel zu der Oberfläche
zwischen 4 und 5 liegt und die Länge
L zwischen 15 und 20 liegt.
-
Farbe
wird durch Mischen der brillanten Elemente 10 in einer
Basisfarbe aus Acrylurethanbasis mit zwei Flüssigkeiten, bekannt unter dem
Handelsnamen „R–241 Base", hergestellt von
NIPPON BEE CHEMICAL, CO., LTD., mit 10 Gewichts-% in Bezug auf den
gesamten Beschichtungsfilm, präpariert.
Die Farbe, die auf diese Art und Weise präpariert ist, wird mit einem
Acrylurethanverdünner,
bekannt unter der Handelsmarke „T–801 Thinner", hergestellt von
NIPPON BEE CHEMICAL, CO., LTD., mit ungefähr 11–12 sec einer Viskosität in Bezug
auf Ford cup #4, verdünnt.
Die verdünnte
Farbe wird auf einen Polyethylen-Terephthalat-(PET)-Film mit einer
Dicke von 200 µm
und einem durchschnittlichen Transmissions-Vermögen von 87% in dem Bereich des
sichtbaren Lichts aufgebracht und mit Isopropylalkohol gereinigt,
mit einer Dicke von 15–20 µm, der
dann einem Einbrennen während
20 min bei 80°C
unterworfen wird, um die Oberflächenschicht 20,
platziert auf dem PET-Film, als den Träger 30 mit einer Lichttransparenz
und die brillanten Elemente 10 enthalten, zu bilden, um die
Farbgebungsstruktur 1, wie sie in 1A dargestellt, ist zu erhalten.
-
Beispiel 2
-
Beispiel
2 bezieht sich auch auf die Farbgebungsstruktur 1, wie
sie in 1A dargestellt
ist. Unter Verwendung von PEN mit einem Brechungsindex von 1,63
als das erste Polymer 11 und Ny-6 mit einem Brechungsindex
von 1,53 als das zweite Polymer 12 wird das alternierende
Laminat der Polymere 11, 12 aus 30 Schichten gebildet,
die durch eine Hülle 13 aus
PEN umgeben sind. Demzufolge wird das brillante Element 10 so
erhalten, wie dies in 3A dargestellt
ist, was blau als eine Interferenzfarbe erzeugt und wobei die Dicke da
des ersten Polymers 11 gleich zu 0,072 µm ist und die Dicke db des
zweiten Polymers 12 gleich zu 0,077 µm ist. Das dimensionsmäßige Verhältnis des
brillanten Elements 10 wird so bestimmt, dass angenommen wird,
dass die Länge
A der Seite senkrecht zu der Oberfläche des alternierenden Laminats
aus den Polymeren 11, 12 den Wert 1 hat, die Länge B der
Seite parallel zu der Oberfläche
zwischen 4 und 5 liegt und die Länge L
zwischen 3.000 und 4.000 beträgt.
-
In
der selben Art und Weise wie Beispiel 1 wird Farbe durch Mischen
der brillanten Elemente 10 in der Acrylurethan-Basisfarbe
mit zwei Flüssigkeiten,
bekannt unter dem Handelsnamen „R–241 Base", hergestellt von NIPPON BEE CHEMICAL,
CO., LTD., mit 10 Gewichts-% in Bezug auf den gesamten Beschichtungsfilm, präpariert.
Die Farbe, die so präpariert
ist, wird mit einem Acryl-Urethan-Verdünner, bekannt unter dem Handelsnamen „T–801 Thinner", hergestellt von
NIPPON BEE CHEMICAL, CO., LTD., mit ungefähr 11–12 sec mit einer Viskosität in Bezug
auf Ford cup#4, ver dünnt.
Die verdünnte
Farbe wird auf einen PET-Film mit einer Dicke von 200 µm und einem
durchschnittlichen Transmissions-Vermögen von 87% in dem Bereich
des sichtbaren Lichts aufgebracht und mit Isopropylalkohol gereinigt,
um eine Dicke von 15–20 µm zu haben,
der einem Einbrennen während
20 min bei 80°C
unterworfen wird, um die Oberflächenschicht 20,
platziert auf dem PET-Film, als den Träger 30 mit einer Lichttransparenz,
und die brillanten Elemente 10 enthaltend, zu bilden, was
die Farbgebungsstruktur 1, wie dies in 1A dargestellt ist, ergab.
-
Beispiel 3
-
Beispiel
3 bezieht sich auch auf die Farbgebungsstruktur 1, wie
sie in 1A dargestellt
ist. Unter Verwendung von PET mit einem Brechungsindex von 1,58
als das erste Polymer 11 und Ny–6 mit einem Brechungsindex
von 1,53 als das zweite Polymer 12 wird das alternierende
Laminat der Polymere 11, 12 aus 30 Schichten gebildet,
die durch eine Hülle 13 aus
PET umgeben sind. So wird das brillante Element 10, wie
es in 3A dargestellt
ist, erhalten, was blau als eine Interferenzfarbe erzeugt und wobei
die Dicke da des ersten Polymers 11 gleich zu 0,074 µm ist und
wobei die Dicke db des zweiten Polymers 12 gleich zu 0,077 µm ist.
Das dimensionsmäßige Verhältnis des
brillanten Elements 10 wird unter der Annahme bestimmt,
dass die Länge
A der Seite senkrecht zu der Oberfläche des alternierenden Laminats
aus den Polymeren 11, 12 den Wert 1 hat, die Länge B der
Seite parallel zu der Oberfläche
zwischen 4 und 5 liegt und die Länge
L zwischen 15 und 20 beträgt.
-
In
der selben Art und Weise wie Beispiel 1 wird Farbe durch Mischen
der brillanten Elemente 10 in der Acrylurethan-Basisfarbe
mit zwei Flüssigkeiten,
bekannt unter dem Handelsnamen „R–241 Base", hergestellt von NIPPON BEE CHEMICAL,
CO., LTD., um 10 Gewichts-% in Bezug auf den gesamten Beschichtungsfilm zu
haben, hergestellt. Die Farbe, die so präpariert ist, wird mit einem
Acryl-Urethan-Verdünner, bekannt
unter dem Handelsnamen „T–801 Thinner", hergestellt von
NIP-PON BEE CHEMICAL,
CO., LTD., verdünnt,
um ungefähr
11–12
sec einer Viskosität
im Hinblick auf Ford cup#4 zu haben. Die verdünnte Farbe wird auf einen PET-Film
mit einer Dicke von 200 µm
und einem durchschnittlichen Transmissions-Vermögen von 87% in dem Bereich
des sichtbaren Lichts aufgebracht und mit Isopropylalkohol so gereinigt,
um eine Dicke von 15–20 µm zu haben,
der einem Einbrennen während
20 min bei 80°C
unterworfen wurde, um die Oberflächenschicht 20, platziert
auf dem PET-Film, als den Träger 30 mit
einer Lichttransparenz, und die brillanten Elemente 10 enthaltend,
zu bilden, was die Farbgebungsstruktur 1 ergibt, wie sie
in 1A dargestellt ist.
-
Beispiel 4
-
Beispiel
4 bezieht sich auch auf die Mehrschicht-Farbgebungsstruktur 1,
wie sie in 4G dargestellt ist,
die die erste Oberflächenschicht 20a umfasst,
die grünes,
interferiertes Licht erzeugt, und die die zweite Oberflächenschicht 20b umfasst,
die blaues Interferenzlicht erzeugt, platziert auf dem Träger 30 mit
einer Lichttransparenz. Unter Verwendung von PET mit einem Brechungsindex
von 1,58 als das erste Polymer 11 und Ny–6 mit einem
Brechungsindex von 1,53 als das zweite Polymer 12 wird
das alternierende Laminat aus den Polymeren 11, 12 mit
30 Schichten gebildet, die durch die Hülle 13 aus PET umgeben
sind. Demzufolge werden die brillanten Elemente 10G, 10B,
wie dies in 3A dargestellt
ist, erhalten. Das brillante Element 10G, das in der ersten
Oberflächenschicht 20a enthalten
sein soll und grün
als eine Interferenzfarbe erzeugt, ist so, dass die Dicke da des
ersten Polymers 11 gleich zu 0,087 µm ist, und wobei die Dicke
db des zweiten Polymers 12 gleich zu 0,090 µm ist.
Das brillante Element 10B, das so in der zweiten Oberflächenschicht 20b enthalten
ist und blau als eine Interferenzfarbe erzeugt, ist so, dass die
Dicke da des ersten Polymers 11 gleich zu 0,077 µm ist und
dass die Dicke db des zweiten Polymers 12 gleich zu 0,074 µm ist.
Das dimensionsmäßige Verhältnis jedes
brillanten Elements 10G, 10B wird so bestimmt,
dass, unter der Annahme, dass die Länge A der Seite senkrecht zu
der Oberfläche
des alternierenden Laminats aus den Polymeren 11, 12 den
Wert 1 hat, die Länge
B der Seite parallel zu der Oberfläche zwischen 4 und 5 liegt
und die Länge
L zwischen 15 und 20 beträgt.
-
In
der selben Art und Weise wie Beispiel 1 werden zwei Farben durch
Mischen der brillanten Elemente 10G, 10B in der
Acrylurethan-Basisfarbe mit zwei Flüssigkeiten, bekannt unter dem
Handelsnamen „R–241 Base", hergestellt von
NIPPON BEE CHEMICAL, CO., LTD., mit 10 Gewichts-% in Bezug auf den
gesamten Beschichtungsfilm, präpariert.
Jede Farbe, die auf diese Art und Weise präpariert ist, wird mit einem
Acryl-Urethan-Verdünner,
bekannt unter dem Handelsnamen „T–801 Thinner", hergestellt von
NIPPON BEE CHEMICAL, CO., LTD., verdünnt, um ungefähr 11–12 sec
einer Viskosität
in Bezug auf Ford cup#4 zu haben. Die erste, verdünnte Farbe, die
die brillanten Elemente 10G enthält, wird auf einen PET-Film
mit einer Dicke von 200 µm
und einem durchschnittlichen Transmissions-Vermögen von 87% in dem Bereich
des sichtbaren Lichts, und gereinigt mit Isopropylalkohol, um eine
Dicke von 15-20 µm zu haben,
aufgebracht, die einem Einbrennen während 20 min bei 80°C unterworfen
wird, um die erste Oberflächenschicht 20a,
platziert auf dem PET-Film, als den Träger 30 mit einer Lichttransparenz,
und die brillanten Elemente 10G enthaltend, zu bilden.
In ähnlicher
Weise wird die zweite, verdünnte
Farbe, die die brillanten Elemente 10B enthält, auf
die erste Oberflächenschicht 20a aufgebracht,
um die zweite Oberflächenschicht 20b,
platziert auf der ersten Oberflächenschicht 20a und
die brillanten Elemente 10B enthaltend, aufgebracht, um
die Farbgebungsstruktur 1 zu erhalten, wie dies in 4G dargestellt ist.
-
Beispiel 5
-
Beispiel
5 bezieht sich auf die Farbgebungsstruktur 1, wie sie in 1B dargestellt ist. Unter
Verwendung von PEN mit einem Brechungsindex von 1,63 als das erste
Polymer 11 und Ny-6 mit einem Brechungsindex von 1,53 als
das zweite Polymer 12 wird das alternierende Laminat mit
den Polymeren 11, 12 aus 30 Schichten gebildet,
die durch eine doppelte Umhüllung 14 aus
PEN und Ny–6
umgeben sind. So wird das brillante Element 10, wie dies
in 3B dargestellt ist,
erhalten, was blau als eine Interferenzfarbe erzeugt, und wobei
die Dicke da des ersten Polymers 11 gleich zu 0,072 µm ist und
wobei die Dicke db des zweiten Polymers 12 gleich zu 0,077 µm ist.
Das dimensionsmäßige Verhältnis des
brillanten Elements 10 wird so bestimmt, dass angenommen
wird, dass die Länge
A der Seite senkrecht zu der Oberfläche des alternierenden Laminats
der Polymere 11, 12 den Wert 1 hat, die Länge B der
Seite parallel zu der Oberfläche
zwischen 4 und 5 liegt und die Länge
L zwischen 15 und 20 beträgt.
-
In
der selben Art und Weise wie Beispiel 1 wird eine Farbe durch Mischen
der brillanten Elemente 10 in der Acrylurethan-Basisfarbe
mit zwei Flüssigkeiten,
bekannt unter dem Handelsnamen „R–241 Base", hergestellt von NIPPON BEE CHEMICAL,
CO., LTD., mit 10 Gewichts-% in Bezug auf den gesamten Beschichtungsfilm,
hergestellt. Die Farbe, die auf diese Art und Weise präpariert
ist, wird mit dem Acryl-Urethan-Verdünner, bekannt
unter dem Handelsnamen „T–801 Thinner", hergestellt von
NIPPON BEE CHEMICAL, CO., LTD., verdünnt, um ungefähr 11–12 sec
einer Viskosität
in Bezug auf Ford cup#4 zu haben. Die verdünnte Farbe wird auf einen PET-Film
mit einer Dicke von 200 µm
und einem durchschnittlichen Transmissions-Vermögen
von 87% in dem Bereich des sichtbaren Lichts aufgebracht und mit
Isopropylalkohol gereinigt, um eine Dicke von 15–20 µm zu haben, der einem Einbrennen
während
20 min bei 80°C
unterworfen wird, um die Oberflächenschicht 20,
platziert auf dem PET-Film, als den Träger 30 mit einer Lichttransparenz,
und die brillanten Elemente 10 enthaltend, zu bilden, um
die Farbgebungsstruktur 1, wie sie in 1A dargestellt ist, zu erhalten.
-
Die
brillanten Elemente 10 mit 20 Gewichts-% und Polyethylen-Pellets
werden in eine Spritzgießmaschine
eingespritzt, was eine 1 mm dicke Polyethylenplatte ergibt, wie
dies in 1B dargestellt
ist, was eine blaue Interferenzfarbe erzeugt.
-
Evaluierungen
-
Die
Farbgebungsstrukturen 1 der Beispiele 1–5 werden in Bezug auf die
folgenden Punkte evaluiert. Die Ergebnisse der Evaluierungen sind
in Tabelle 1 angegeben.
- 1) Erscheinungsbild
Das
Erscheinungsbild wird visuell evaluiert.
- 2) Ton
Der Ton wird basierend auf der Messung des Reflexionsspektrums
durch ein dreidimensionales Colorimeter und der Chromatisitäts-Koordinaten
evaluiert.
- 3) Tiefe
Die Tiefe wird entsprechend einem Verfahren, wie
es in dem Aufsatz mit dem Titel „Depth Perception and Accommodation
of The Human Eye",
veröffentlicht
bei dem 5th Symposium on Human Interface, abgehalten am 25.–27. Oktober
1989 in Kyoto, vorgestellt ist, evaluiert. Es ist anzumerken, dass
in Tabelle 1 die Zelle mit X angibt, dass die Tiefe nicht effektiv
ist, die Zelle mit O angibt, dass die Tiefe effektiv ist, und die Zelle
mit ⊙ angibt,
dass die Tiefe hoch effektiv ist.
- 4) Adhäsion
Die
Adhäsion
wird visuell evaluiert.
-
-
Anhand
der Ergebnisse, die in Tabelle 1 angegeben sind, wird bestätigt, dass
die gesamten Farbgebungsstrukturen 1 der Beispiele 1–5 ein gleichförmiges Erscheinungsbild,
eine Tiefe und eine Farbton-Differenz zwischen dann, wenn die Farbgebungsstruktur 1 von
der Seite einer Einfallslichtquelle aus gesehen wird, und dann,
wenn sie von der Seite gegenüberliegend
dazu gesehen wird, liefern. Weiterhin wird bestätigt, dass eine bemerkenswerte
Tiefe in Bezug auf die Farbgebungsstruktur 1 von Beispiel
2, die zwei Oberflächenschichten 20a, 20b umfasst,
und derjenigen von Beispiel 5, die eine relativ große Dicke
(1 mm) besitzt und den Träger 40,
der dispergiert die brillanten Elemente 10 enthält, umfasst,
erhalten wird.
-
Während die
vorliegende Erfindung in Bezug auf die bevorzugten Ausführungsformen
oder Beispiele beschrieben ist, ist die vorliegende Erfindung nicht
hierauf beschränkt,
und verschiedene Modifikationen und Änderungen können vorgenommen werden, ohne
den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.