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Technisches
Gebiet
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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Steuerventil zur Steuerung eines
Hydraulikdrucks. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein
hydraulisches Steuerventil mit einem Filter und ferner bezieht sich die
Erfindung auf eine Platte mit einem Filter zur Verwendung in einem
hydraulischen Steuerventil.
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Verwandte
Technik
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1 ist
ein Schnitt, der ein bauliches Beispiel eines konventionellen hydraulischen
Steuerventils des oben beschriebenen Typs zeigt. Das hydraulische
Steuerventil verwendet ein unter Druck gesetztes Arbeitsströmungsmittel
als ein Steuerströmungsmittel
zum Steuern eines Betätigers,
wie beispielsweise eines Zylinders oder eines Motors, und verwendet
auch das unter Druck gesetzte Strömungsmittel als eine Antriebsquelle
zum Antrieb eines Kolbens. D.h. unter Druck gesetztes Strömungsmittel
wird von einem Strömungsmittelversorgungsanschluss 201 in
einem Ventilblock 200 zu einem Versorgungsanschluss 102 in
einem Ventilkörper 101 eines
hydraulischen Steuerventils 100 geleitet, und als ein Steuerströmungsmittel
verwendet. Gleichzeitig wird das Druckströmungsmittel innerhalb des Ventilkörpers 101 verzweigt
und Düsen 106 und 107 eines
Klappenmechanismus 105 geleitet, und zwar durch Zumessöffnungen 103 und 104.
Auf diese Weise wird das Druckströmungsmittel als eine Druckquelle
zum Antrieb eines Kolbens 108 verwendet.
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Das
zu den Düsen 106 und 107 durch
die Zumessöffnungen 103 und 104 fließende Strömungsmittel
wird einmal gefiltert und zwar durch ein Filter 109, vorgesehen
in dem Ventilkörper 101.
Das zu den Düsen 106 und 107 fließende Strömungsmittel läuft durch
schmale Spalte, d.h. die Zumessöffnungen 103 und 104 und
die Düsen 106 und 107.
Wenn daher die Spalte mit Teilchen verstopft sind, wird die normale
Funktion des hydraulischen Steuerventils ver hindert. Um ein derartiges
Problem zu vermeiden, ist das Filter 109 in dem Ventilkörper 101 vorgesehen.
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Offenbarung der Erfindung
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(durch die Erfindung zu
lösendes
Problem)
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Das
hydraulische Steuerventil mit einem Aufbau bei dem das Filter 109
im Ventilkörper 101 eingebaut
ist, wie dies oben erläutert
wurde, benötigt
zum Auseinanderbauen des hydraulischen Steuerventils 100 zum
Ersatz des Filters 109 dann, wenn dieser mit Teilchen verstopft
ist, oder zur Wartung eine mühevolle
Arbeitsweise. Während
des Ersetzens funktioniert das hydraulische Steuerventil 100 nicht
und das das System verwendende Ventil kann nicht betrieben werden.
Daher wird die Betriebsrate des Systems in unerwünschter Weise reduziert.
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Um
die Verminderung der Betriebsrate des Systems zu vermeiden, ist
es möglich,
ein weiteres hydraulisches Steuerventil 100 vorzusehen,
und dann wenn das Filter 109 ersetzt werden soll, wird das
vorhandene hydraulische Steuerventil mit dem vorzusehen ersetzt,
um den Systembetrieb weiter zu ermöglichen. In diesem Falle erfordert
das System jedoch ein weiteres hydraulisches Steuerventil 100.
Da es Unterschiede unter den einzelnen hydraulischen Steuerventilen
gibt, kann es notwendig werden, den Systembetrieb usw. neu einzustellen.
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Es
gibt ein hydraulisches Steuerventil, bei dem das Filter 109 lösbar in
den Ventilkörper 101 zur Erleichterung
des Ersetzens vorgesehen ist. Diese Anordnung gestattet ein Verkürzen der
Wartungszeit und ist effektiv hinsichtlich der Erhöhung der
Betriebsrate des Systems. Da jedoch der Ventilkörper 101 einen komplizierten
Strömungsdurchlass
darinnen ausgebildet aufweist, steigt dann, wenn ein Filter fernerhin
lösbar
im Ventilkörper 101 vorgesehen wird,
die Anzahl der Bearbeitungsprozesse, die für den Ventilkörper 101 notwendig
ist, was eine Kostenerhöhung
bedeutet. Zudem, wenn das Filter 109 ersetzt wird, muss
Sorge getragen werden, dass keine Teilchen oder dergleichen anhaftend
am Filter 109 in die Innenseite des Ventilkörpers 101 eintreten.
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US-A-4
333 498 offenbart ein Servoventil ähnlich dem in 1 gezeigten.
Ferner zeigt die US-A-2,961,002 ein elektrohydraulisches Servoventil mit
Ventilmitteln einschließlich
eines Einlassdurchlasses, eines Auslassdurchlasses und Versorgungsdurchlässen und
einem Ventilrotor, geeignet zur Drehung um so bestimmte Durchlässe in Verbindung
mit anderen der Durchlässe
zu bringen. Das Ventil weist einen oberen Ventilkörper auf,
der teilweise den Ventilrotor und die Filterelemente darinnen unterbringt.
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Die
vorliegende Erfindung erfolgt im Hinblick auf die obigen Umstände. Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, die oben erwähnten Probleme
zu eliminieren und ein hydraulisches Steuerventil vorzusehen, welches
derart konstruiert ist, dass die Filterersetzung erleichtert wird,
und dass der Filterersetzungsvorgang eine kürzere Zeitperiode benötigt, und
wobei ferner eine Platte mit einem Filter vorgesehen wird, und zwar
zur Verwendung in einem hydraulischen Steuerventil.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein hydraulisches Steuerventil nach Anspruch 1 vorgesehen.
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(Mittel zur Lösung des
Problems)
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Um
das oben beschriebene Problem zu lösen, wird ein hydraulisches
Steuerventil gemäß Anspruch
1 vorgesehen.
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Gemäß einem
weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung, besitzt der Ventilkörper des
oben beschriebenen hydraulischen Steuerventils ein hydrostatisches
Lager um einen Kolben zu tragen, und das unter Druck stehende Strömungsmittel
vom Pilotanschluss wird in das hydrostatische Lager eingeführt.
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Wie
oben erwähnt,
wird eine Platte zwischen dem Ventilblock und dem Ventilkörper vorgesehen, und
ein Filter ist in dem Strömungsdurchlass
in der Platte vorgesehen, und sieht eine Verbindung zwischen den
Anschlüssen
in dem Ventilblock und den Anschlüssen in dem Ventilkörper vor.
Mit dieser Anordnung können
das Ersetzen des Filters und die Wartung desselben in einfacher
Weise erfolgen, und zwar durch Ersetzen der Platte. Auf diese Weise
ist der Ersatzvorgang leicht durchführbar und kann in einer kurzen
Zeitperiode ausgeführt
werden. Daher ist die Zeitperiode, während welcher das hydraulische Steuerventil
für den
Betrieb nicht verfügbar
ist, in beträchtlichem
Ausmaß reduziert.
Es ist demgemäß möglich, die
Betriebsrate des Systems unter Verwendung des hydraulischen Steuerventils
zu erhöhen.
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Verglichen
mit dem konventionellen Aufbau, bei dem ein Filter in den Ventilkörper eingebaut
ist, wird der Strömungsdurchlass
im Ventilkörper
vereinfacht und der Ventilkörper
kann von kompakter Größe sein.
Zudem können
die Herstellungskosten des Ventilkörpers reduziert werden.
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Da
ferner das System einfach durch Herstellung von zwei geringe Kosten
besitzenden Platten mit einem Filter anstelle der Herstellung von
kostspieligen hydraulischen Steuerventilen betrieben werden kann,
sind die Gesamtkosten des Systems reduziert.
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Ferner
kann das Filter, wenn es zu ersetzen oder zu reinigen ist, leicht
durch Entfernen der Platte entnommen werden, da diese unabhängig vom
Ventilkörper
ist. Es kann daher verhindert werden, dass am Filter anhaftende
Teilchen in die Innenseite des hydraulischen Steuerventils eintreten.
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Ferner
ist es nicht notwendig, ein weiteres hydraulisches Steuerventil
zum Zweck der Erhöhung der
Betriebsrate eines Systems unter Verwendung des hydraulischen Steuerventils
vorzusehen. Die Betriebsrate kann einfach dadurch erhöht werden,
dass man eine Platte von einfacher Anordnung herstellt, die mit
einem Filter ausgestattet ist.
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Es
ist ferner möglich,
den Einfluss der Steuerperformance infolge der Differenz unter einzelnen hydraulischen
Steuerventilen zu steuern, ein Einfluss der ansonsten dann auftreten
könnte,
wenn das hydraulische Steuerventil mit einem anderen hydraulischen
Steuerventil wie bei dem konventionellen System ersetzt wird.
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Gemäß einem
weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung wird ein weiteres Filter
in einem Steuerströmungsdurchlass
in der Platte in dem oben beschriebenen hydraulischen Steuerventil
derart vorgesehen, dass die Filter von unterschiedlicher Filtergenauigkeit
in dem Pilotströmungsdurchlass
und dem Steuerströmungsdurchlass
vorgesehen sind.
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Für unterschiedliche
Filter, die in dem Steuerströmungsdurchlass
und dem Pilotströmungsdurchlass
in der Platte vorgesehen sind, wie oben erwähnt, ist es möglich, dass
Steuerströmungsmittel unabhängig zu
Filtern und zwar das Steuerströmungsmittel
welches durch den Steuerströmungsmitteldurchlass
fließt,
und das Pilotströmungsmittel welches
durch den Pilotströmungsdurchlass
fließt.
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Mit
der obigen Anordnung ist es möglich, nicht
nur das Filtern des Pilotströmungsmittels
durchzuführen,
sondern auch das Filtern des Steuerströmungsmittels. Daher kann das
Gesamtsystem in seiner Zuverlässigkeit
verbessert werden. Da ferner das Pilotströmungsmittel und das Steuerströmungsmittel unabhängig voneinander
gefiltert werden können,
ist es möglich,
die Filter mit unterschiedlicher Filterperformance auszuwählen, und
zwar geeignet für
das Pilotströmungsmittel
und für
das Steuerströmungsmittel.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
ein Schnitt, der ein bauliches Beispiel eines konventionellen hydraulischen
Steuerventils zeigt.
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2 ist
ein Schnitt, der ein bauliches Beispiel eines hydraulischen Steuerventils
gemäß der Erfindung
zeigt.
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3 ist
ein Schnitt, der ein zylindrisches Filter des hydraulischen Steuerventils
gemäß der vorliegenden
Erfindung und ein Verfahren zum Installieren des Filters zeigt.
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4 ist
ein Schnitt, der ein bauliches Beispiel des hydraulischen Steuerventils
gemäß der Erfindung
zeigt.
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5 ist
ein Schnitt, der ein bauliches Beispiels eines hydraulischen Steuerventils
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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6 ist
eine vergrößerte Darstellung
eines Teils des hydraulischen Steuerventils gemäß der vorliegenden Erfindung
mit einem scheibenförmigen
Filter, befestigt an einer Platte.
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7 ist
ein Schnitt, der ein bauliches Ausführungsbeispiel eines hydraulischen
Steuerventils zeigt, in dem eine Platte oder ein Filter verwendet wird.
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(Erläuterung der Bezugszeichen)
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10:
Ventilblock, 11: Versorgungsanschluss, 12: Steueranschluss, 13:
Steueranschluss, 20: Platte, 21, 22, 23: Strömungsdurchlass, 24,
25: Filter, 26: Kappenschraube, 27: Sackloch, 28:
Stopfen, 29: Filter, 30: Ventilkörper, 31:
Versorgungsanschluss, 32, 33: Steueranschluss, 34,
35: Pilotanschluss, 36, 37: Pilotströmungsdurchlass, 38:
Hülse, 39:
Kolben, 40, 41: hydrostatische Lager, 42, 43:
Lagerzumessöffnung, 44,
45: Zumessöffnung, 50:
Düsenklappenmechanismus, 51,
52: Düse, 53:
Drehmomentmotor, 54: Klappe, 60: Versetzungssensor, 62:
O-Ring.
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Beste Möglichkeit
zur Durchführung
der Erfindung
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Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden auf Grundlage der Zeichnungen
beschrieben. 2 ist ein Schnitt, der ein bauliches Beispiel
eines hydraulischen Steuerventils gemäß der Erfindung zeigt. Das
hydraulische Steuerventil besitzt eine Anordnung, bei der ein Ventilkörper 30 auf
einem Ventilblock 10 durch eine Platte 20 angebracht
ist. Ein Düsenklappenmechanismus 50 ist
auf der Oberseite des Ventilkörpers 30 installiert.
Ein Versetzungssensor 60 ist auf einer Seite des Ventilkörpers 30 installiert.
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Die
Platte 20 ist mit Strömungsdurchlässen 21, 22 und 23 ausgebildet,
die gestatten, dass der Versorgungsanschluss 11 bzw. die
Steueranschlüsse 12 und 13 des
Ventilblocks 10 jeweils in Verbindung stehen und zwar mit
einem Versorgungsanschluss 31 und Steueranschlüssen 32 und 33 des
Ventilkörpers 30.
Von den drei Strömungsdurchlässen ist
der Strömungsdurchlass 21 in
drei Durchlässe
verzweigt. Ein Durchlass steht mit dem Versorgungsanschluss 31 des
Ventilkörpers 30 in
Verbindung. Die anderen beiden Durchlässe stehen mit Pilotanschlüssen 34 und 35 in
Verbindung, die zu dem Düsenklappenmechanismus 50 führen. Zylindrische
Filter 24 bzw. 25 sind in den Zweigdurchlässen des
Strömungsdurchlasses 21 angeordnet,
die mit dem Pilotanschlüssen 34 und 35 in
Verbindung stehen.
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3 ist
ein Schnitt, der die Anordnung des zylindrischen Filters 24 veranschaulicht,
sowie ein Verfahren zum Einbau des zylindrischen Filters 24. Da
der zylindrische Filter 25 ähnlich dem zylindrischen Filter 24 ist,
wird eine diesbezügliche
Beschreibung weggelassen. Der zylindrische Filter 24 ist
an der Platte 20 mit einer hohlen Kopfschraube 26 verbunden,
die mit einem Sackloch 27, ausgebildet in der Platte 20,
in Eingriff steht. Ein von dem Versorgungsanschluss 11 des
Ventilblocks 10 in den Strömungsdurchlass 21 fließendes Druckströmungsmittel
wird durch das zylindrische Filter 24 gefiltert, wenn das
Strömungsmittel
vom Außenumfang
zur Innenseite des Filters 24 fließt, wie dies durch die Pfeile
A dargestellt ist.
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Sodann
fließt
das unter Druck stehende Strömungsmittel
in den Pilotanschluss 34. Anders ausgedrückt, gilt
Folgendes: die Pilotanschlüsse 34 und 35 werden
mit Arbeitsströmungsmittel
versorgt, und zwar mit durch die Filter 24 und 25 herausgefilterten Teilchen.
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Das
Ende des Sacklochs 27 ist mit einem Stopfen 28 abgedichtet.
Das Filter 24 kann von der Platte 20 gelöst werden,
und zwar dadurch, dass man den Stopfen 28 und die Kopfschraube 26 entfernt.
Daher kann das Ersetzen und das Reinigen der Filter 24 und 25 ohne
weiteres durchgeführt
werden.
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Wenn
die Filter 24 und 25 ersetzt oder gereinigt werden
sollen, so wird die Platte 20 durch eine andere Platte 20 ersetzt,
die mit neuen Filter 24 und 25 ausgestattet ist,
wodurch das Hydraulikventil unmittelbar betätigt werden kann. Alternativ
kann die Platte 20 mit einer Platte 20 ersetzt
werden, die mit einem verzweigten Strömungsmitteldurchlass ausgebildet
ist, aber nicht mit einem Filter, wie in 7 gezeigt,
ausgerüstet
ist. Auch in diesem Falle kann das Hydraulikventil unmittelbar betätigt werden.
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Die
Strömungsrate
des durch die Pilotströmungsdurchlässe 36 und 37 zu
den Düsen 51 und 52 des
Düsenklappenmechanismus 50 fließenden Strömungsmittel
ist nicht hoch, aber das Strömungsmittel fließt in konstanter
Weise. Es ist daher erwünscht, dass
die Filter 24 und 25 eine kleine Maschengröße besitzen,
und zwar in der Größenordnung
von mehreren Mikron und ferner eine große Filtrationsfläche. Es
wird daher ein zylindrischer Filter als jeder der Filter 24 und 25 ausgewählt. Das
zylindrische Filter besitzt eine Filtrierfläche über die gesamte Oberfläche des
Zylinders hinweg und sieht somit eine große Filtrationsfläche trotz
seiner kompakten Struktur vor. Die zylindrischen Filter 24 und 25 sind
in tunnelförmigen
Pilotströmungsdurchlässen vorgesehen,
und zwar abzweigend von dem Strömungsdurchlass 21 mit
dem Versorgungsanschluss 11 in Verbindung stehend. Die
Platte 20 kann somit in ihrer Dicke reduziert werden durch
effektives Verwenden der tunnelförmigen
Pilotströmungsdurchlässe.
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Als
nächstes
sei der Betrieb des wie oben gestalteten Hydrauliksteuerventils
beschrieben. Ein Kolben 39 ist gleitbar in einer Hülse 38 mit
einem vorbestimmten zylindrischen Raum angeordnet. Der Düsenklappenmechanismus 50 weist
Düsen 51 und 52, einen
Drehmomentmotor 53 und eine Klappe 54 auf. Der
Versetzungssensor 60 besitzt einen Verstärker einschließlich einer
Rückkopplungsschaltung,
eine Verstärkerschaltung
usw. (nicht gezeigt) um die Position des Kolbens 39 zu
detektieren, und eine elektrische Rückkopplungssteuerung um die
Positionierung des Kolbens 39 vorzunehmen.
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Wenn
der Kolben 39 verschoben oder versetzt wird, so werden
die Strömungsdurchlässe gebildet
durch die oben beschriebenen Komponenten von der einen zur anderen
geschaltet. Infolgedessen steht der Versorgungsanschluss 31 entweder
mit dem Steueranschluss 32 bzw. dem Steueranschluss 33 in
Verbindung. Gleichzeitig stehen der andere Steueranschluss und der
Tankanschluss (nicht gezeigt) miteinander in Verbindung. Die Öffnungsfläche von
jedem Strömungsdurchlass
wird durch die Position des Kolbens 39 eingestellt, wodurch
die Strömungsrate
des Strömungsmittels,
welches durch den Strömungsdurchlass
fließt
und der an die Steueranschlüsse 32 und 33 angelegte
Druck gesteuert. Ein Betätiger,
wie beispielsweise ein Zylinder oder ein Motor ist mit dem Steueranschluss 32 und
dem Steueranschluss 33 verbunden, und das unter Druck stehende
Strömungsmittel
wird zum Betätiger
geliefert und von diesem abgegeben, wodurch der Betrieb des Betätigers gesteuert
wird. Es ist auch möglich,
die Kraft zu steuern, die durch den Betätiger erzeugt wird und zwar
durch Steuerung des Differenzdrucks zwischen den zwei Anschlüssen.
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Das
zu den Pilotanschlüssen 34 und 35 gelieferte
Druckströmungsmittel
fließt
in die Räume
an beiden Enden des Kolbens 39 durch Zumessöffnungen 44 und 45.
Ferner wird das Druckströmungsmittel
den Düsen 51 und 52 zugeführt, und
zwar durch die Pilotströmungsdurchlässe 36 und 37 und
es wird von den Düsen 51 und 52 abgeblasen.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Abstand zwischen dem entfernt gelegenen
Ende jeder der Düsen 51 und 52 und
der Oberfläche
der Klappe 54, die in die entgegengesetzte Richtung zum
entfernt gelegenen Düsenende weist,
durch den Drehmomentmotor 53 verändert, um dem Strömungsmittelfluss,
der von den Düsen 51 und 52 weggeblasen
wird, Widerstand entgegenzusetzen, wodurch eine Druckdifferenz erzeugt
wird zwischen den stromaufwärts
gelegenen Seiten der Düsen 51 und 52,
d.h. zwischen den Kammern an beiden Enden des Kolbens 39.
Der Kolben 39 wird durch diesen Differenzdruck angetrieben.
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4 ist
ein Schnitt, der ein weiteres bauliches Beispiels des hydraulischen
Steuerventils gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt. Dieses hydrauli sche Steuerventil besitzt hydrostatische
Lager 40 und 41, und zwar an beiden Enden eines
Kolbens 39. Bei diesem hydraulischen Steuerventil ist ebenfalls
ein Ventilkörper 30 an
einen Ventilblock 10 durch eine Platte 20 in der
gleichen Weise wie beim hydraulischen Steuerventil gemäß 2 angebracht.
In der Platte 20 ausgebildete Strömungsdurchlässe sind ebenfalls die gleichen
wie diejenigen des hydraulischen Steuerventils gemäß 2.
Die Strömungsdurchlässe verzweigen
sich von einem Strömungsdurchlass 21,
der mit dem Versorgungsanschluss 11 in Verbindung steht,
und dieser steht in Verbindung mit Pilotanschlüssen 34 und 35 des
Ventilkörpers 30 durch
Filter 24 bzw. 25 und zwar in der gleichen Weise
wie beim hydraulischen Steuerventil gemäß 2. Das in
der 4 gezeigte Steuerventil unterscheidet sich von
dem hydraulischen Steuerventil gemäß 2 insofern,
als die Pilotanschlüsse 34 und 35 mit
den hydrostatischen Lagern 40 und 41 in Verbindung
stehen, und zwar durch Strömungsmitteldurchlässe, vorgesehen
in dem Ventilkörper 30.
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Das
den hydrostatischen Lagern 40 und 41 zugeführte Druckströmungsmittel
fließt
durch die Lagerzumessöffnungen 42 und 43 in
die hydrostatischen Lager 40 und 41 und durch
den Spalt zwischen dem Kolben 39 und der Hülse 38.
Wenn daher in dem Strömungsmittel
Teilchen vorhanden sind, können die
Lagerzumessöffnungen 42 und 43 mit
den Teilchen verstopft werden. Wenn Teilchen in dem Spalt zwischen
dem Kolben 39 und der Hülse 38 eingefangen
werden, so kann der Kolben 39 nicht in glatter ungestörter Weise
betrieben werden. Demgemäß wird das
Arbeitsströmungsmittel
durch die Filter 24 und 25, vorgesehen in der
Platte 20 gefiltert, und es wird dadurch verhindert, dass
Probleme wie die oben genannten auftreten.
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Die
Wirkung und der Effekt die durch das Vorsehen der Filter 24 und 25 in
der Platte 20 erreicht werden, ist unabhängig von
dem Ventilkörper 30 und zwar
der gleiche wie im Falle des hydraulischen Steuerventils gemäß 2.
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5 ist
ein Schnitt, der ein weiteres bauliches Beispiel des hydraulischen
Steuerventils gemäß der Erfindung
zeigt. Dieses hydraulische Steuerventil besitzt einen scheibenförmigen Filter 29 (eine
vergrößerte Ansicht
desselben ist in 6 gezeigt) und zwar in dem Einlass
des Strömungsmitteldurchlasses 21,
der mit dem Versorgungsanschluss 11 der Platte 20 in
Verbindung steht. Ferner sind Filter 24 und 25 in
zwei Pilotströmungsdurchlässen der Strömungsdurchlässe, die
voneinander abzweigen, angeordnet und zwar ist dies an der stromabwärts gelegenen
Seite des Filters 29 der Fall. Das scheibenförmige Filter 29 filtert
das Strömungsmittel
welches in sowohl den Steuerströmungsdurchlass
als den Pilotströmungsdurchlass
fließt.
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6 ist
ein vergrößerter Schnitt
eines Teils wo das scheibenförmige
Filter 29 an der Platte 20 (d.h. eine vergrößerte Ansicht
des Teils B in 5) befestigt ist. Das Filter 29 weist
eine ringförmige
Basis 29a und ein Metallsieb oder Metallgitter 29b,
befestigt an der Basis 29a durch Verstemmen auf. Das Filter 29 ist
durch Einpassung in einer Ausnehmung befestigt, die am Einlass des
Strömungsdurchlasses 21 in
die Platte 20 vorgesehen ist. Als Filter 29 wird ein
Gewebe oder ein Maschinengitter mit einem kleinen Druckverlust ausgewählt und
war gemäß der Steuerströmungsrate
des hydraulischen Steuerventils. Im Allgemeinen ist die Steuerströmungsrate
höher als
die Pilotströmungsrate.
Daher sollte ein Gewebe oder ein Maschenwerk ausgewählt werden, welches
hinsichtlich der Maschen (Filtrierungsgenauigkeit) gröber ist
als bei den stromabwärts
gelegenen Filtern 24 und 25, beispielsweise sollte
eine Maschengröße in der
Größenordnung
von mehreren 100 Mikron ausgewählt
sein. Bezugszeichen 62 bezeichnet einen O-Ring, der zwischen
dem Ventilblock 10 und der Platte 20 sitzt.
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Wie
oben erwähnt,
wird das scheibenförmige Filter 29 mit
groben Maschen stromaufwärts
von einem Punkt gewählt,
wo das Strömungsmittel
von dem Versorgungsanschluss 11 in Steuerströmungsmittel
und Pilotströmungsmittel
abgezweigt wird. Die Folge davon ist, dass selbst dann, wenn relativ
große Teilchen
in das Strömungsmittel
eingemischt sind, diese Teilchen entfernt werden können. Wenn
Teilchen vorhanden sind, die so groß sind, dass sie im Filter 29 aufgefangen
werden, wobei diese an den pilotseitigen Filter 24 und 25 anhaften,
so wird die pilotseitige Filterfläche reduziert und der Strömungswiderstand
steigt an. Dies kann zur Folge haben, dass die Ventilfunktion ge stört wird.
Daher führt
das scheibenförmige
Filter 29, vorgesehen in der Vorstufe, die Funktion der
Verhinderung aus, dass nämlich
große Teilchen
in den Steuerdurchlass fließen
und ferner die Funktion zuzulassen, dass die stromabwärts gelegenen
Filter in den Pilotströmungsdurchlässen einen
langen Gebrauch aushalten.
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Es
sei bemerkt, dass das hydraulische Steuerventil gemäß 5 Filter,
vorgesehen in sowohl den Steuer- als auch Pilotströmungsdurchlässen, aufweist.
In dieser Beziehung sei bemerkt, dass ein scheibenförmiges Filter
im Einlass des Strömungsdurchlasses 21 vorgesehen
sein kann, und zwar in Verbindung stehend mit dem Versorgungsanschluss 11,
ausgeformt in der Platte 20 des hydraulischen Steuerventils
mit hydrostatischen Lagern 40 und 41, wie in 4 gezeigt.
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Auswirkung
der Erfindung
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Wie
oben beschrieben, sieht die in jedem Anspruch umschriebene Erfindung
die folgenden vorteilhaften Effekte vor.
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Wie
erwähnt,
ist eine Platte zwischen dem Ventilblock und dem Ventilkörper vorgesehen,
und ein Filter ist in einem Strömungsdurchlass
in der Platte vorgesehen, und zwar zwischen den Anschlüssen des
Ventilblocks und den Anschlüssen
im Ventilkörper.
Durch diese Anordnung können
das Ersetzen des Filters und die Wartung einfach durch Ersetzen der
Platte erfolgen. Dieser Ersetzungs- oder Auswechselvorgang ist leicht
und in kurzer Zeit auszuführen.
Daher ist die Zeitperiode während
welcher das hydraulische Steuerventil nicht für den Betrieb verfügbar ist,
beträchtlich
reduziert. Es ist demgemäß möglich, die
Betriebsrate des Systems welches das hydraulische Steuerventil verwendet,
zu erhöhen.
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Verglichen
mit dem konventionellen Aufbau bei dem ein Filter in dem Ventilkörper eingebaut
ist, wird der Strömungsdurchlass
im Ventilkörper
vereinfacht und der Ventilkörper
kann eine kompakte Größe besitzen.
Zudem können
die Herstellungskosten des Ventilkörpers reduziert werden.
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Wenn
ferner ein Ersatz oder eine Reinigung des Filters erforderlich ist,
so kann das Filter einfach durch Entfernen der Platte entnommen
werden, was unabhängig
vom Ventilkörper
geschieht. Es kann daher verhindert werden, dass am Filter anhaftende Teilchen
in die Innenseite des Hydrauliksteuerventils eintreten.
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Es
ist ferner nicht notwendig, ein weiteres hydraulisches Steuerventil
zum Zwecke der Erhöhung der
Betriebsrate des Systems, welches das hydraulische Steuerventil
verwendet, vorzusehen. Die Betriebsrate kann einfach dadurch erhöht werden,
dass man eine Platte von einfacher Anordnung vorsieht, die mit einem
Filter ausgestattet ist. Zudem können die
Gesamtkosten des Systems reduziert werden. Es ist ferner möglich, den
Einfluss auf die Steuerleistungsfähigkeit zu erhöhen, und
zwar infolge der Differenz zwischen individuellen hydraulischen
Steuerventilen, die ansonsten auftreten würde, wenn das hydraulische
Steuerventil mit einem anderen hydraulischen Steuerventil in einem
konventionellen System ersetzt wird.
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Ferner
sind jeweils unterschiedliche Filter in dem Steuerströmungsdurchlass
und dem Pilotströmungsdurchlass
in der Platte vorgesehen. Es ist auf diese Weise möglich, das
Steuerströmungsmittel
unabhängig
zu filtern, und zwar das Steuerströmungsmittel welches durch den
Steuerströmungsdurchlass fließt und das
Pilotströmungsmittel
welches durch den Pilotströmungsdurchlass
fließt,
wobei sich dieser Effekt zusätzlich
zu den obigen Effekten ergibt.