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DE60015616T2 - Toroidförmige brennkraftmaschine mit variabler geometrie - Google Patents

Toroidförmige brennkraftmaschine mit variabler geometrie Download PDF

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Publication number
DE60015616T2
DE60015616T2 DE60015616T DE60015616T DE60015616T2 DE 60015616 T2 DE60015616 T2 DE 60015616T2 DE 60015616 T DE60015616 T DE 60015616T DE 60015616 T DE60015616 T DE 60015616T DE 60015616 T2 DE60015616 T2 DE 60015616T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
valve
chamber
toroidal
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60015616T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60015616D1 (de
Inventor
R. Rudolf PEKAU
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VGT TECHNOLOGIES Inc
VGT TECHNOLOGIES Inc CALGARY
Original Assignee
VGT TECHNOLOGIES Inc
VGT TECHNOLOGIES Inc CALGARY
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VGT TECHNOLOGIES Inc, VGT TECHNOLOGIES Inc CALGARY filed Critical VGT TECHNOLOGIES Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE60015616D1 publication Critical patent/DE60015616D1/de
Publication of DE60015616T2 publication Critical patent/DE60015616T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C3/00Rotary-piston machines or engines with non-parallel axes of movement of co-operating members
    • F01C3/02Rotary-piston machines or engines with non-parallel axes of movement of co-operating members the axes being arranged at an angle of 90 degrees

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Exhaust-Gas Circulating Devices (AREA)
  • Color Electrophotography (AREA)
  • Macromolecular Compounds Obtained By Forming Nitrogen-Containing Linkages In General (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Rotationsmotor, und genauer auf eine Brennkraftmaschine, in welcher um eine Kolbenanordnung fortgesetzt bzw. kontinuierlich innerhalb einer toroidalen bzw. kreisförmigen Kammer umläuft.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Die herkömmliche Technologie für Brennkraftmaschinen ist der Hubkolbenmotor, welcher sich über eine Periode bzw. Zeitdauer von etwa 125 Jahren entwickelt hat und verfeinert wurde. Diese Art von Motor ist jedoch Gegenstand einer Anzahl von weitgehend erkannten strengen Begrenzungen und Zwängen beim Energieerzeugungs-Wirkungsgrad.
  • Der Hubkolbenmotor erzeugt keine Rotationsbewegung mit einem konstanten Drehmomentarm, sondern verwendet eher eine Nockenwelle, um eine hin- und hergehende Bewegung eines Kolbens in eine Rotations- bzw. Drehbewegung umzuwandeln, mit dem begleitenden Nachteil eines variablen Drehmomentarms, welcher drastisch in dem oberen toten Mittelbereich bzw. oberen Totpunktbereich des Kolbens reduziert ist bzw. wird, wenn eine Verbrennung beginnt. Das Resultat ist ein Mangel an Drehmoment und Leistung und eine Reduktion der Motorleistung bzw. des Motorwirkungsgrads.
  • Viele Versuche wurden unternommen, um einen arbeitsfähigen "toroidalen Kolbenmotor" herzustellen, welcher drehende bzw. kreisende Kolben aufweist, welche auf einer zentralen Scheibe montiert bzw. angeordnet sind, um den gewünschten konstanten Drehmomentarm zu erzeugen. Beispiele dieser Art sind zu finden U.S. Patenten 4,035,111 (Cronen, Sr.); 4,242,591 (Harville); 4,683,852 (Kypreos-Pantazis); 4,753,073 (Chandler); 5,046,465 (Yi); 5,203,297 (Iversen); und 5,645,027 (Esmailzadeh).
  • In Übereinstimmung mit allen Positivverschiebungs-Verbrennungsmotoren muß der toroidale Motor Mittel einbeziehen, um sowohl die Ansaugladung bzw. -füllung zu verdichten bzw. zu komprimieren und um die heißen expandierenden Gase aufzunehmen, welche durch eine Verbrennung erzeugt bzw. generiert werden. In Einhaltung dieses Prinzips haben frühere Erfinder von toroidalen Motoren üblicherweise Vorkehrungen für eine gewisse Art von "Ventilen" getroffen, um den Pfad bzw. Weg des sich vorwärts bewegenden Kolbens abzufangen bzw. zu unterbrechen, rückzuziehen und es so dem Kolben zu erlauben zu passieren, um dann hinter dem Kolben zu schließen.
  • Auf diese Weise wird die Ansaugfüllung zwischen dem sich vorwärts bewegenden Kolben und dem seinen Weg blockierenden Ventil komprimiert. Die komprimierte Füllung bzw. Beladung wird dann in eine Verbrennungskammer abgeleitet bzw. umgeleitet, das Ventil wird kurz geöffnet, um es dem Kolben zu erlauben zu passieren, das Ventil schließt und die gezündeten Verbrennungsgase, freigegeben von der Verbrennungskammer expandieren bzw. dehnen sich zwischen dem geschlossenen Ventil und der zurückziehenden Hinterfläche des Kolbens aus. Dementsprechend wird jeder Kolben auf einer kreisförmigen Umlaufbahn angetrieben, sobald er durch die Ventilöffnung durchtritt.
  • Meine Studie des Standes der Technik, Experimente, welche ich durchgeführt habe, und computergestützte, thermodynamische Modellergebnisse haben mich dazu geführt zu schließen, daß der Grund, warum keine (r) dieser Annäherungen bzw. Zugänge wirtschaftlich Erfolg erzielt hat, aus einem allgemeinen Versagen herrührt, ein fundamentales Problem zu adressieren, welches dem Betrieb von toroidalen Motoren innewohnt, nämlich den Verlust an Kompressions- bzw. Verdichtungspotential und dem Verlust an Luftmasse, welcher zwischen der Vorderfläche eines Kolbens und einem die toroidale bzw. ringförmige bzw. kreisringförmige Kammer beim Vorwärtsbewegen dieses einen Kolben schneidenden Ventils auftritt, und gleichfalls den Druckverlust, welcher zwischen der hinteren Fläche des Kolbens und dem schneidenden Ventil hinter diesem Kolben auftritt. Somit ist jene Luftmasse zwischen der sich vorwärts bewegenden Fläche eines Kolbens und dem schneidenden Ventil, welche nicht in die Verbrennungskammer geleitet wird, sondern in die toroidale Kammer entweicht, für die nützliche Erzeugung von Arbeit "verloren".
  • In einem toroidalen Kolbenmotor dieser allgemeinen Art ist ein gewisser Mechanismus erforderlich, um einen Ventilsitz vor und dann hinter einem sich bewegenden Kolben zu öffnen und zu schließen, um die mechanische Energie, welche aus einer Verdichtung, Zündung und Ausdehnung resultiert, zu gewinnen bzw. zu erhalten. Jeder derartige Mechanismus wird eine bestimmte Menge an Zeit benötigen, um zu öffnen oder zu schließen, und in diesem Ausmaß wird sich der Kolben weiter in seiner winkeligen bzw. Winkeldrehbewegung bewegt haben, um ein "verbleibendes bzw. Restvolumen" (oder gleichbedeutend "Totvolumen") zu erzeugen und zu ver größern. Dieser Effekt kann zu einem Verlust im Kompressions- bzw. Verdichtungsverhältnis, einem Verlust an Luftmasse und einem begleitenden Verlust von Expansionsdruck führen, das in Folge in einer signifikanten Ineffizienz und einem Verlust an Leistung bzw. Energie resultiert.
  • Bisher haben die Entwickler von toroidalen Motoren scheinbar unter der Voraussetzung bzw. Annahme gewirkt, daß lediglich um den Pfad des sich vorwärts bewegenden Kolbens mit einem Ventil zu blockieren und die Ansaugladung zu fangen, eine adäquate Verdichtung erzeugen wird, ohne Verlust an Luftmasse und adäquater bzw. ausreichender Druckbeaufschlagung der toroidalen Kammer. Frühere bekannte Motoren bzw. Maschinen dieser Art haben jedoch niemals dieses gewünschte Resultat erzielt, da jeder einen oder einen anderen schneidenden bzw. eingreifenden Ventilöffnungs- und -schließmechanismus einsetzt bzw. verwendet, welcher zu langsam ist. Dies resultiert in unannehmbar großen Restvolumen, welche vor und hinter dem Ventil durch die sich schnell bewegenden Kolben erzeugt werden.
  • Als ein spezifisches Beispiel offenbart das oben erwähnte Patent von Kypreos-Pantazis eine Rotationskolben-Brennkraftmaschine, in welcher der Mechanismus zum Öffnen und Schließen der toroidalen Kammer vor und hinter einem Kolben trennende Wände umfaßt, welche adaptiert sind, um sich radial einwärts und auswärts zu bewegen, um den Toroid-Innenraum in Unterkammern zu unterteilen. Die Mittel zum Zurückziehen bzw. Entfernen der trennenden bzw. Trennwände, um den Durchtritt eines Kolbens zu erlauben und sie danach wieder einzusetzen, ist typischerweise eine Nocke, welche mechanisch mit der zentralen Abtriebs- bzw. Ausgabewelle des Motors gekoppelt ist, um die Wände periodisch von der Toroidkammer zu entfernen bzw. zurückzuziehen, sobald die Wellen- und Kolbenanordnung rotiert, und Rückhol- bzw. Rückstellfedern zum Wiedereinsetzen der Wände in die Toroidkammer.
  • Ein praktisches Problem damit und mit anderen ringförmigen Motoren des Standes der Technik ist, daß ihre Öffnungs- und Schließmechanismen ein bedeutendes Restvolumen zwischen der Vorder- und Rückseite des Kolbens erzeugen, was in einer gänzlich unzufriedenstellenden Leistung resultiert. Ich habe thermodynamisches-mathematisches Modellieren eingesetzt, um die Zwangsläufigkeit des praktischen Versagens von toroidalen Motoren zu demonstrieren, welche derartige Mechanismen verwenden. Der gesamte Stand der Technik, der in der Patentliteratur beispielhaft erläutert ist, verwendet entweder planare bzw. ebene, gleitende Ventile oder planare, rotierende Ventile, für welche erforderlich ist, daß sie sich auf hin- und hergehende Weise aufgrund der Konfiguration des Toroids bewegen. Bei den hohen, durch einen Motortakt erforderlichen Umdrehungsgeschwindigkeiten, sind hin- und herbewegende Mechanismen sehr schwierig zu dichten und zu warten.
  • Das gleiche thermodynamische mathematische Modellieren und Analyse enthüllten auch eine überraschend drastische Verbesserung in der Leistung von toroidförmigen Kolbenmotoren, wofür die Restvolumina bewerkstelligt wird, so klein wie möglich hergestellt zu werden. In der Tat wäre das Totvolumen idealerweise null, wobei sich jedoch als eine praktische Tatsache der sich bewegende Kolben und das Ventil in seiner geschlossenen Position niemals physikalisch kontaktieren dürfen.
  • Die praktische Schlußfolgerung meiner Analyse ist, daß ein toroidförmiger Motor dieser allgemeinen Art nur brauchbar betriebsfähig wird, wo das Volumen in der Kompressions- bzw. Verdichtungsphase des Takts (zwischen dem Kolben und Ventil) physikalisch ausreichend reduziert ist, um ein Verdichtungsverhältnis zu erzeugen, welches sich dem Wert annähert, der in herkömmlichen, sich hin- und herbewegenden bzw. Hubkolbenmotoren erzielt wird, und der Verlust an Luftmasse minimiert ist bzw. wird, um einen mit herkömmlicher Motortechnologie vergleichbaren Wirkungsgrad zu erzielen. Dieses Verhältnis liegt bei einem SI-Motor typischerweise im Bereich von zwischen 8:1 und 12:1 oder im Fall des Dieselmotors bei ungefähr 18:1.
  • Die fundamental unterschiedliche Annäherung, welche ich unternommen habe, um die Leistung von toroidförmigen Kolbenmotoren dieser Art zu verbessern, ist, die Geometrie des Kammerabschnitts bzw. -querschnitts zu ändern, welcher zwischen Ventil und Kolben gebildet wird, um die Restvolumina zu minimieren und dadurch die sehr signifikante Verbesserung der Leistung zu erzielen, welche durch die Analyse von Modellen vorhergesagt wurde. Aus diesem Grund beziehe ich mich auf meine Erfindung als den "toroidförmigen Motor mit variabler Geometrie" oder VGT-Motor. Wie unten besprochen bzw. diskutiert wird, kann die oben erwähnte Geometrie variiert werden, indem ein drehendes Teller- bzw. Scheibenventil mit einer Öffnung eingesetzt wird, welche periodisch die toroidförmige Kammer schneidet bzw. kreuzt und die Restvolumina zwischen Kolben und Ventil minimiert.
  • In einer ersten prinzipiellen Ausführungsform wird die Reduktion der Restvolumina erzielt, indem die dreidimensionale Gestalt bzw. Form des Kolbens an die Ventilöffnung an gepaßt wird. Gemäß einer zweiten prinzipiellen Ausführungsform wird dies erzielt, indem ein Kolben vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt wird, welcher mechanisch ausdehnbar und zusammenziehbar ist, um die Restvolumina zwischen dem Kolben und dem Ventil genau bzw. unmittelbar vor einem Öffnen des Ventils und genau einem Schließen folgend zu minimieren.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist ein prinzipieller bzw. hauptsächlicher Gegenstand der Erfindung, einen toroidförmigen Motor zur Verfügung zu stellen, in welchem die Restvolumina zwischen dem Kolben und dem geschlossenen Scheibenventil minimiert sind bzw. werden, um überragende Leistungscharakteristika zu erzielen.
  • Es ist ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung, einen toroidförmigen Kolbenmotor zur Verfügung zu stellen, bei welchem das Volumen zwischen Kolben und Ventil in einer Kompressions- bzw. Verdichtungsphase des Arbeitstakts ausreichend klein ist, um ein Verdichtungsverhältnis von einem Wert zu erzeugen, welches sich dem in herkömmlichen bzw. konventionellen Hubkolbenmotoren erzielten annähert.
  • Es ist ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung, einen wie vorstehend erwähnten Motor zur Verfügung zu stellen, welcher reibungslos mit nahezu keiner Vibration laufen.
  • Es ist ein weiterer Gegenstand der Erfindung, einen wie oben erwähnten Motor zur Verfügung zu stellen, welcher kompakt ist und welcher als ein Benzin- bzw. Otto-Motor, wel cher nach dem Otto-Verfahren läuft, oder als ein Dieselmotor gebaut werden kann, durch das Hilfsmittel eines Reduzierens des Volumens einer Verbrennungskammer mit einem einstellbaren Gegenkolben und eines Wechselns des Kraftstoffsystems auf Diesel-Kraftstoff.
  • Es ist ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung, einen effizienten, pneumatisch angetriebenen Rotationsmotor zur Verwendung in Umgebungen, wo eine Verbrennung unzulässig gefährlich ist, als einen Druckluftmotor zur Verfügung zu stellen, welcher ein hohes Drehmoment bei geringer Drehzahl zur Verfügung stellt.
  • Es ist ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung, einen Rotationsmotor zur Verfügung zu stellen, welcher als ein Dampfmotor mit vergleichbarer oder überlegener Leistung zu herkömmlichen Dampfturbinen, aber bei signifikant niedrigeren Produktionskosten arbeiten kann.
  • Es ist weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung, einen effizienten Rotationsmotor zur Verfügung zu stellen, welcher mit einem geeigneten Einspritzsystem als ein Motor gebaut werden kann, welcher durch die Verbrennung von Wasserstoff betrieben wird.
  • Mit einem Blick auf ein Erreichen dieser Gegenstände und Überwinden der oben angeführten Nachteile von Brennkraftmaschinen des Standes der Technik stellt die vorliegende Erfindung einen Motor bzw. eine Brennkraftmaschine zur Verfügung, welche(r) Kolben aufweist, welche durch eine toroidförmige Kammer mit nicht-kreisförmigem Querschnitt rotieren, welche durch ein fortlaufend bzw. kontinuierlich drehendes Scheibenventil bzw. Tellerventil durchschnitten wird, welches einen Verschluß-ähnlichen Ausschnitt hindurch aufweist. Zwei gegenläufige Teller- bzw. Scheibenventile können verwendet werden, um die Öffnungs- und Verschlußzeiten noch weiter zu verringern.
  • Die Gestalt der Kolben, der Kammer, durch welche sich diese bewegen, und der ausgeschnittene Abschnitt des fortlaufend rotierenden Scheibenventils sind im Gegensatz zu Toroidkolbenmotoranordnung des Standes der Technik mit einem Blick auf ein Minimieren des verbleibenden bzw. Restvolumens entworfen, wodurch die Kompressionsverhältnisse auf Niveaus verbessert werden, welche in der Praxis nützlich bzw. verwendbar sind.
  • Gemäß einer ersten hauptsächlichen Ausführungsform der Erfindung sind bzw. werden die Restvolumina minimiert, indem die Gestalt bzw. Form von jedem Kolben an die nicht kreisförmige Geometrie des Toroids angepaßt und die hintere und vordere Kante eines jedes Kolbens mit einer dreidimensionalen Krümmung ausgebildet wird, so daß die äußere Oberfläche von jedem Kolben so nahe wie durchführbar bzw. möglich an den inneren Wänden des Ventilausschnitts verbleibt, sobald der Kolben während eines Betriebs des Motors durchtritt.
  • Gemäß einer zweiten hauptsächlichen Ausführungsform der Erfindung werden die Restvolumina minimiert, indem Kolben zur Verfügung gestellt werden, welche mechanisch in Übereinstimmung mit der Geschwindigkeit des Durchtritts des Kolbens durch das Scheibenventil ausdehnbar bzw. ausfahrbar und zurückziehbar sind, um so die Restvolumina zu minimieren.
  • Die verschiedenen Vorteile und Eigenschaften bzw. Merkmale des VGT-Motors gemäß der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung verständlich, worin Bezug auf die Figuren in den beigefügten Zeichnungen genommen wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 und 1a sind schematische Zeichnungen jeweils in einer Draufsicht bzw. einer Teilausschnitts-Seitenaufrißansicht der allgemeinen Anordnung von Komponenten bzw. Bauteilen in einem VGT-toroidförmigen Kolbenmotor gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine End- bzw. Rückansicht eines selektiv geformten Kolbens, welcher in einem Motor gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann, welche die nicht kreisförmige Umfangsumrißlinie bzw. -kontur illustriert, wobei zwei konvexe Oberflächenabschnitte unterschiedliche Krümmungsradien aufweisen;
  • 3 isoliert schematisch Details des Toroids, der Kolben und des flachen Scheibenventils in einem VGT-Motor der Art, welche in 1 und 1a dargestellt bzw. illustriert ist;
  • 4a, 4b und 4c sind detaillierte Schnittansichten, welche sequentiell bzw. aufeinander folgend den Durchtritt eines Kolbens durch den ausgeschnittenen Abschnitt eines drehendes Scheibenventils in einem VGT-Motor gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen, insbesondere die neuartige Krümmung eines Kolbens über seine vordere und rückwärtige Fläche illustrieren;
  • 5 stellt schematisch eine Variante des in dem VGT-Motor verwendeten Kolbens dar, welcher mit einem sinusförmigen Kolbenring für ein verbessertes Dichten ausgestattet ist;
  • 6a bis 6c sind schematische Darstellungen von verschiedenen alternativen Dichtungsanordnungen für die zentral drehende Scheibe, welche die Kolben trägt, und des Montierens bzw. Anordnens eines Kolbens an der drehenden Scheibe in dem VGT-Motor von 1 und 1a;
  • 7a bis 7c illustrieren schematisch bevorzugte Anordnungen für die Verbrennungskammer in einem VGT-Motor gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 8 ist eine schematische Illustration einer Ausführungsform der Erfindung, welche drehende Verbrennungskammerventile einsetzt bzw. verwendet, welche synchron mit dem Scheibenventil unter Verwendung eines Zahnriemens oder Kettenantriebsanordnung arbeiten;
  • 9 illustriert schematisch eine Verbrennungskammeranordnung für einen VGT-Motor, welcher eine Mehrpunkt-Teilmengen-sequentielle Kraftstoffeinspritzung einsetzt;
  • 10a und 10b illustrieren schematisch die Verwendung eines toroidförmigen Dual- bzw. Doppelradiuskolbens in einem VGT-Motor, welcher vordere und rückwärtige Flächen bzw. Seiten aufweist, welche durch Betätigung eines zentral angeordneten Nockenmechanismus ausgedehnt bzw. ausgefahren oder zurückgezogen werden können;
  • 11a und 11b illustrieren schematisch ein abgewandeltes, mechanisches Antriebssystem für einen ausdehnbaren/zurückziehbaren Kolben in einem VGT-Motor gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 11c illustriert schematisch ein abgewandeltes, hydraulisches Antriebssystem für einen ausdehnbaren/zurückziehbaren Kolben in einem VGT-Motor gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 12a und 12b illustrieren schematisch die Verwendung eines optionalen getrennten Ladedrucksystems in Verbindung mit der toroidförmigen Expansionskammer eines VGT-Motors;
  • 13a illustriert schematisch eine Anordnung, welche einen direkten Verbrennungsventilantrieb verwendet;
  • 13b illustriert schematisch eine Gehäusedruckbeaufschlagung; und
  • 13c illustriert schematisch eine Zentralschmierung.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die grundlegenden, zusammenarbeitenden Komponenten des VGT-Motors gemäß der Erfindung sind in den Ansichten von 1 bis 4c zu ersehen.
  • Der Motor beinhaltet bzw. umfaßt eine toroidförmige Kammer 10, innerhalb welcher mehrere Kolben 12 übereinstimmend bzw. gemeinsam rotieren bzw. drehen. Zwei, drei oder vier Kolben 12 sind umlaufend bzw. in Umfangsrichtung und gleichwinkelig an einer Scheibe 14 mit Hilfe von Schrauben oder Bolzen 11 montiert bzw. festgelegt. 3 stellt eine "zerlegte" schematische Darstellung bzw. Illustration der relativen Anordnung von toroidförmiger Kammer 10, drehendem Scheibenventil 18 und Kolben 12 (drei in der in den Zeichnungen illustrierten Ausführungsform) dar. Koaxial ausgerichtet bzw. orientiert mit der Achse der toroidförmigen Kammer 10 ist eine Antriebs- oder Abtriebs- bzw. Ausgabewelle 16 zum Liefern eines durch den Motor entwickelten Drehmoments.
  • Mein neuartiger Mechanismus für ein effektives Öffnen und Schließen eines Ventils vor und hinter einem bewegenden Kolben umfaßt ein kreisförmiges Teller- bzw. Scheibenventil 18, welches einen ausgeschnittenen Abschnitt 19 zum Hindurchtreten eines Kolbens aufweist. Das Scheibenventil 18 ist auf einer getrennten, betätigenden Welle 20 unter rech ten Winkeln zu der Achse der Ausgabewelle 16 montiert. Die Rand- bzw. Kantenoberfläche 18' des Scheibenventils 18 ist von einer konkaven Krümmung, welche mit der Kreisförmigkeit der sich drehenden Montagescheibe 14 übereinstimmt bzw. zusammenpaßt. Wie detaillierter unten besprochen bzw. diskutiert wird, ist die Rotation bzw. Drehung des Scheibenventils 18 mit der Drehbewegung der Kolben 12 synchronisiert.
  • Eine Kompression bzw. Verdichtung wird in dem VGT-Motor durch das zeitlich festgelegte Schneiden bzw. Kreuzen der toroidförmigen Kammer 10 mit dem drehenden Scheibenventil 18 erzielt. Ich habe herausgefunden, daß ein teilkreisförmiger Ausschnitt in einer rotierenden bzw. drehenden Scheibe effektiv bzw. wirksam als die Öffnung für ein drehendes bzw. rotierendes Ventil in einem toroidförmigen Motor dienen kann, vorausgesetzt, dem toroidförmigen Querschnitt und den Kolben wird eine "variable Geometrie" verliehen, welche es dem Kolben und dem soliden bzw. festen Abschnitt des rotierenden Ventils erlaubt, sich aneinander so nahe wie möglich anzunähern, ohne sich sowohl in der Kompressions- als auch Expansions- bzw. Ausdehnungsphase zu berühren.
  • Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die "variable Geometrie" im Anpassen der Kolbenkontur an die toroidförmige Kammer und den Scheibenventilausschnitt. Die Umfangsgestalt eines "Doppelradius"-toroidförmigen Kolbens (und des Kammerquerschnitts, welcher den Kolben aufnimmt) ist in 2 illustriert bzw. dargestellt. Die nächste praktikable Annäherung zum bündigen Abdichten zwischen dem Kolben und dem Ventil, vorausgesetzt die schneidenden bzw. kreuzenden, drehenden Bewegungen von Scheibe 14 und Scheibe 18 in einer normalen Ebene, wird er zielt, indem der Kolben mit einem gekrümmten Innenseitenoberflächenabschnitt 12a, welcher einen Radius R2 gleich dem Radius einer Krümmung der rotierenden Scheibe 18 aufweist, und einem gekrümmten Außenseitenoberflächenabschnitt 12b von einem kleineren Radius einer Krümmung R1 übereinstimmend mit der inneren Krümmung der toroidförmigen Kammer 10 versehen ist.
  • Der Oberflächenabschnitt 12', welcher den Oberflächenabschnitt 12a mit dem Oberflächenabschnitt 12b verbindet, kann parallele ebene Oberflächen sein, wie in 2 illustriert wird, oder andernfalls einwärts konvergent bzw. zusammenlaufend, wie dies in 1a dargestellt wird.
  • Das "Abstimmen", welches besonders beim Minimieren der Totvolumina unterstützt, wird jedoch durch ein Ausbilden geeignet konturierter bzw. umrissener dreidimensionaler Oberflächen an den vorderen und rückwärtigen Flächen bzw. Seiten von sowohl dem Kolben als auch dem Scheibenventil erzielt. Dies wird am besten in den Ansichten von 4a bis 4c ersehen, deren zeitlicher Ablauf detaillierter unten beschrieben ist. Um die zwischen dem Kolben 12 und dem Scheibenventil 18 gebildeten Restvolumina zu minimieren, sind die (vordere) Vorderfläche 12c des Kolbens 12 und seine Rückseite (hintere Fläche) 12d relativ zu der Drehebene abgeschrägt bzw. geneigt und dreidimensional gekrümmt, um jeweils mit der konvexen Vorderkantenoberflächenkontur und Hinterkantenoberflächenkontur 18a und 18b des Scheibenventils 18 übereinzustimmen.
  • Wie in der in 1a und 1b gezeigten Ausführungsform illustriert wird, beinhaltet der Motor eine Bypaß-Verbrennungskammer bzw. Umgehungs-Verbrennungskammer 21, wo der Großteil von komprimierter Luft gespeichert und mit eingespritztem Kraftstoff verbrannt wird, während ein Kolben 12 die Verbrennungskammer umgeht. Ein Verbrennungskammer-Einlaßventil 21a und ein Verbrennungskammer-Austrittsventil 21b sind auch in ihrem jeweiligen Öffnen und Schließen mit der Bewegung der Kolben 12 zum Öffnen und Schließen von jeweiligen Transfer- bzw. Übergangsdurchtritten 21c und 21d synchronisiert, welche die Verbrennungskammer mit der Zylinderkammer verbinden. Diese Synchronisierung kann beispielsweise durch ein Hin- und Herbewegen von verbindenden bzw. Verbindungsrollen 22a und 22b, welche operativ mit einem Getriebe- bzw. Zahnrad 16a verzahnt sind, welches an der Antriebswelle 16 festgelegt ist, durch betätigende bzw. Betätigungszahnräder 25a und 25b erfolgen.
  • Der grundlegende Arbeitstakt eines VGT-Motors ist analog zu jenem von Hubkolbenmotoren. Der Kompressions- bzw. Verdichtungstakt wird durch die Vorderfläche 12c des Kolbens bewirkt und der Arbeitstakt bzw. Arbeitshub durch die Rückfläche 12d.
  • In den Figuren werden die Richtungen einer Bewegung des Kolbens und des Scheibenventils jeweils durch Pfeile P und D angezeigt bzw. angedeutet. 4a zeigt die Komponente direkt bzw. unmittelbar nachfolgend auf eine Verdichtung, wobei sich die Hinterkante 18b des Scheibenventils aus dem Weg des sich vorwärts bewegenden Kolbens 12 bewegt. Als nächstes im zeitlichen Ablauf in 4b hat der Kolben 12 fast das Scheibenventil 18 durchtreten, welches sich in dem Vorgang befindet, den Raum hinter Kolben 12 für den Arbeitshub zu schließen. In 4c ist das Scheibenventil geschlossen und die Hochdruckverbrennungsgase dehnen sich in den Raum zwischen dem Scheibenventil 18 und der Rückflä che 12d des sich bewegenden Kolbens aus. Zusätzliche Zündkerzen können in dem Durchtritt zu dem toroidförmigen Zylinder angeordnet werden, wie bei 23a in 4a bis 4c und/oder in der toroidförmigen Kammer selbst, wie dies durch 23b angezeigt ist. Kraftstoff kann auch in den Übergangsdurchtritt 21c oder in die toroidförmige Kammer stromaufwärts der Verbrennungskammer eingespritzt werden. Luft zur Verbrennung kann durch eine Öffnung 24a (1a) auf der toroidförmigen Kammer 10 durch ein Gebläse bzw. einen Verdichter oder einen Lader 26 bzw. eine Fülleinrichtung zugeführt werden. Im Unterschied zu dem herkömmlichen Hubkolbenmotor gibt es keinen "Ansaugtakt". Die durch den Lader 26 eingeblasene Luft wird komprimiert bzw. verdichtet, sobald der Kolben 12 die Luftansaugöffnung 24a passiert hat. Eine Verdichtung tritt in dem Inneren der toroidförmigen Kammer 10 auf, da das Scheibenventil 18 einen abgedichteten Raum zwischen Kolben und Scheibe bildet. Der größere Teil der komprimierten Luft wird in der Umgehungs-Verbrennungskammer 21 gespeichert, welche abgeschottet bzw. abgedichtet wird, sobald das Ansaugventil 21a und das Austrittsventil 21b schließen. Der Rückstand bzw. Rest an komprimierter Luft in dem Restvolumen wird später beim Entleeren bzw. Ausbringen des Abgases verwendet, sobald das Scheibenventil 18 öffnet. Sobald der Kolben 12 das Scheibenventil 18 durchtreten hat, wird die toroidförmige Kammer 10 durch das schließende Scheibenventil abgedichtet, um eine Ausdehnung bzw. Expansion möglich zu machen. In der Zwischenzeit wurde Kraftstoff in die Verbrennungskammer 21 eingespritzt und mit der Luft gemischt und gezündet, um das Verbrennungsgas für die Expansion bzw. Ausdehnung vorzubereiten.
  • Die Verbrennungskammer 21 ist vorzugsweise als eine Wirbelkammer (detaillierter unten in Verbindung mit 6a und 6b beschrieben) konfiguriert und ist mit ihrer eigenen Zündkerze ausgestattet (wie bei einem SI-Motor), um das wirbelnde Luft-Kraftstoffgemisch zu zünden und den Druck zu erhöhen. Sobald die Verbrennung stattfindet, umgeht Kolben 12 die Verbrennungskammer durch das offene Teller- bzw. Scheibenventil 18, welches dann hinter dem Kolben wie in 4c schließt.
  • An diesem Punkt ist das Austrittsventil 21b geöffnet. Das brennende Luft-Kraftstoffgemisch der Verbrennungskammer 21 entweicht in die toroidförmige Kammer 10 als ein Hochgeschwindigkeitsstrahl durch eine Mündung einer konvergierenden bzw. zusammenlaufenden/divergierenden bzw. auseinanderlaufenden Düse (manchmal als eine "Lavaldüse" bezeichnet), was am besten unten in Verbindung mit 9 illustriert und beschrieben ist. Ein Anteil des Kraftstoffs kann in die toroidförmige Kammer eingespritzt und durch den brennenden Kraftstoffstrahl von der Verbrennungskammer 21 gezündet werden, wodurch der Druck in der toroidförmigen Kammer 10 gegen die Rückseite 12b des Kolbens erhöht wird, um Leistung und Drehmoment zu erzeugen.
  • Der Kolben, welcher die Expansion bzw. Ausdehnung erfährt, überträgt seine Energie bzw. Kraft zu der Scheibe 14 und der Hauptwelle 16 und treibt den nächsten, sich vorwärts bewegenden Kolben an, welcher die nächste Kompressionsphase bewirkt, und der Ablauf wird wiederholt.
  • Es können eine oder mehrere Verbrennungskammer(n) auf dem Umfang der toroidförmigen Kammer 10 vorgesehen sein, wobei jede von ihnen ihr eigenes zugehöriges Scheibenventil zum Schneiden der Kammer aufweist. Eine symmetrische Anordnung von derartigen Verbrennungskammern kann eine gleichmäßigere Temperatur und weniger Hitzeverformung bzw. -verzerrung erzielen. Durch herkömmliche Mittel wird Kühlwasser von der Expansionsseite zu den kühleren Bereichen der toroidförmigen Kammer geleitet, um eine Hitzeverformung zu reduzieren.
  • Abgas von der Verbrennung wird durch eine Auspuff- bzw. Abgasöffnung 24b auf dem Umfang der toroidförmigen Kammer 10 ausgebracht, sobald der Kolben, welcher den Arbeitshub bewirkt, die Abgasöffnung passiert hat und diese Öffnung zum Öffnen veranlaßt. Die Abgase werden durch Restluft von dem Kompressionshub abgeführt, welche nicht in der Verbrennungskammer gefangen wurde. Anstatt zu einem Emissionssteuer- bzw. -regelsystem entlüftet bzw. ausgebracht zu werden, können die Abgase zur Turboaufladung oder als eine Leistungsrückgewinnungsturbine verwendet werden.
  • Das Scheibenventil 18 ist drehend durch geeignete Verzahnungsmittel und/oder einen Zahnriemen 27 oder Kettenantrieb zur korrekten Synchronisierung angetrieben, um die oben beschriebenen Kompressions- und Expansionsphasen zu erzielen. Leistung für den Scheibenventilantrieb wird von der Hauptwelle 16 auf der zentralen Scheibe 14 entnommen bzw. abgenommen. Wie in 6a bis 6c angezeigt, sind die toroidförmige Kammer 10 und das Scheibenventil 18 mit geeigneten geschmierten Dichtungen 30 versehen, um eine Leckage bzw. Undichtheit zu minimieren.
  • Wie in 5 illustriert wird, können die Kolben 12 selbst in vorteilhafter Weise mit geölten bzw. geschmierten sinusförmigen Kolbenringen 13 über einen konstanten Durchmesser abschnitt des Kolbens 12 ausgestattet sein, um ein gutes Abdichten während des Kompressionshubs und des Expansionshubs sicherzustellen und eine Stauung von Kolbenringen in dem Scheibenventilgehäusebereich während des Umgehungshubs zu verhindern.
  • Ein ordnungsgemäßes Abdichten der Kompressionskammer und insbesondere der Verbrennungs/Expansionskammer in dem VGT-Motor ist wichtig. Eine Anzahl von alternativen Anordnungen zum Abdichten der zentralen Scheibe und der Kolbenhalterung sind in 6a bis 6c illustriert. Die Kolbenstange 15 erstreckt sich nach außen, um den Kolben 12 (nicht gezeigt) zu verbinden. Die Stange ist hier an den oberen und unteren Abschnitten 14a und 14b der zentralen Scheibe 14 mit Hilfe von federbelasteten Montagebolzen 11 gesichert. Die Zentralscheibe 14 rotiert mit ihren Kolben 14 durch das Innere der toroidförmigen Kammer 10, welche eine obere Toroidummantelung 10a und eine untere Toroidummantelung 10b umfaßt.
  • Die Dichtung zwischen der oberen Toroidummantelung 10a und der oberen, zentralen Scheibe und zwischen der unteren Toroidummantelung und der unteren, zentralen Scheibe kann aus einer Anzahl von Konfigurationen und Materialien bestehen, abhängig von der Endanwendung des Motors, z.B. gerillte Labyrinthdichtungen 28 auf dem Umfang der zentralen Scheibe 14. Eine Computermodell-Verluststudie, welche ausgeführt wurde, regt an, daß erhebliche Vorteile genossen werden, wo diese gerillten Labyrinthdichtungen 28 druckbeaufschlagt sind bzw. werden, eine Druckbeaufschlagung, welche automatisch erzielt wird durch die Leck- bzw. Falschluft, bis sich ein stationärer Druck aufgebaut hat. Dies hält Leck- bzw. Undichtheitsverluste auf einem akzeptablen Niveau. Eine gute Abdichtung wird erzielt, indem die gerillten La byrinthdichtungen 28 auf dem Umfang der zentralen Scheibe mit sternförmigen Ringen 30 kombiniert werden, welche aus Teflon hergestellt werden können, wo der VGT-Motor ein Luft- oder Dampfmotor ist, und aus gehärtetem Stahl, wo er ein Brennkraftmotor ist. Die obere und untere, toroidförmige Umhüllung 10a und 10b können auch eine abrasive bzw. abschleifende Dichtung vom Honigwabentyp beinhalten, hergestellt aus einer Superlegierung oder keramischen Materialien jener Art, welche üblicherweise in Gasturbinen-Dichtungsanordnungen zu finden sind.
  • Alternative Dichtungsdurchtrittsformen, welche in besonderen Fällen verwendet werden können, sind rechteck- bzw. quadratwellenartig 32, dreieckig 34 oder eine Kombination von dreieckig und sinusförmig 36. Angegeben in punktiertem Umriß in 6c ist eine optionale sphärische Halterung für eine kolbentragende Stange 13.
  • Wechselnd zu 7a bis 7c kann die Verbrennungskammer 21 mit zwei Gegenkolben 39a und 39b ausgestattet sein, welche jeweils durch Bolzen (oder Spiralen) 40a und 40b entweder manuell oder elektronisch unter Verwendung eines computergeregelten bzw. -gesteuerten Servomotors (nicht gezeigt) bewegbar sind, um das Kompressionsverhältnis, wie in der Anordnung von 7a, zu ändern. Dies erlaubt eine optimale Einstellung und Leistung unter verschiedenen Geschwindigkeits/Lastbedingungen und eine Verbesserung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit. Darüber hinaus ist es möglich, den Motor in einem Dieselmodus zu betreiben, wobei die Umstellung auf Diesel vorgenommen wird, während der Motor läuft oder während der Motor abgeschaltet ist.
  • Der Einlaßdurchtritt 21a zu der Verbrennungskammer 21 ist an dem Umfang der kreisförmigen Kammer angeordnet, so daß die eintretenden komprimierten Gase einen Wirbel in der Kammer erzeugen, welcher anhält, während eine ausgewählte Menge an Kraftstoff durch Kraftstoffeinspritzeinrichtungen 41 eingespritzt und durch die Zündkerze 42 gezündet wird. Die verbrannten Gase verlassen die Kammer 21 durch den Austrittsdurchtritt 21b auf der gegenüberliegenden Seite der Kammer, wodurch die Zerstäubung und das Mischen des Luft/Kraftstoffgemisches verbessert werden.
  • Eine alternative Anordnung der Verbrennungskammer ist in 7c illustriert, in welcher ein einzelner bewegbarer Gegenkolben 39 durch eine Schraube 40 eingestellt wird, um die Verbrennungscharakteristika der Kraftstoff/Luftgemische abzustimmen, welche durch Öffnung 21 eintreten und durch eine Zündkerze 43 gezündet werden.
  • 8 illustriert schematisch eine Ausführungsform der Erfindung, welche die rotierenden bzw. drehenden Verbrennungskammerventile 42a und 42b einsetzt, wobei jedes einen Ausschnitt 43a und 43b hierdurch aufweist, wobei ein Rotationsverbrennungskammerventil 42a an dem Einlaß der Verbrennungskammer angeordnet ist und ein drehendes Verbrennungskammerventil 42b an dem Auslaß. Ein Kettenantrieb 44 schlingt sich über einen zentralen Zahnkranz 16a, welcher direkt durch Hauptwelle 16 angetrieben wird, und passiert über beide drehenden Ventile 42a und 42b und ein Leerlauf-Zahnrad 44, welches zentral zwischen diesen zur Drehung montiert ist. Verbrennungskammerventile des in 1 gezeigten, sich hin- und herbewegenden Kolbentyps werden für langsam laufende Motoren bevorzugt, während Verbrennungskammerventile vom Typ der drehenden flachen Platte, wie in
  • 8 gezeigt, besser für schnell laufende Motoren geeignet sind.
  • Eine weitere Verbrennungskammeranordnung, welche schematisch in 9 illustriert ist, ist für einen VGT-Motor adaptiert, welcher eine "Mehrpunkt"-Teilmengen sequentielle Kraftstoffeinspritzung einsetzt. Zur besseren Klarheit sind die Einlaß- und Auslaßventile, welche in vorangegangenen Zeichnungen gezeigt wurden, nicht in dieser Figur beinhaltet. Wieder wird der Kolben 12 in Bewegung in der Umfangsrichtung P durch die toroidförmige Kammer 10 gezeigt. Eine Kommunikation bzw. Verbindung zwischen der Verbrennungskammer 21' und dem Inneren des toroidförmigen Zylinders 10 besteht durch die Mündungen bzw. Öffnungen 21'c und 21'd einer konvergent-divergenten Düse. Eine Zündkerze 45 ist in der Verbrennungskammer 21' positioniert und Kraftstoff wird in die Verbrennungskammer durch eine Düse 41a, in die toroidförmige Expansionskammer selbst durch eine Düse 41b und in die oben erwähnten Mündungen durch Düsen 41c und 41d eingespritzt. Ein Mehrpunkt-Einspritzsystem dieser Art, entworfen zum Einspritzen von Anteilen des Kraftstoffs in eine Anzahl von unterschiedlichen Stellen für den Expansionstakt bzw. -hub, verbessert eine Leistung in Hinsicht bzw. Hinblick auf Emissionen, Leistung, Drehmoment und Kraftstoffwirtschaftlichkeit bei einer Vielzahl von Geschwindigkeits/Lastbedingungen.
  • Wie bei allen illustrierten Varianten der grundlegenden Erfindung, nämlich der Verwendung eines fortlaufend drehenden Scheibenventils in Verbindung mit einer im Querschnitt nicht kreisförmigen toroidförmigen Kammer werden die bestimmten "besten" teilweisen Kraftstoffmengen durch Verbrennungsmodellieren und/oder experimentelle Versuche be stimmt. In der Anordnung von 9 startet eine Kraftstoffeinspritzung in die Verbrennungskammer 21 und wird wenn nötig, sequentiell in den Übergangsdurchtritten (Mündungen) und/oder toroidförmigen Kammer 10 fortgesetzt.
  • Gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die "variable Geometrie" in einem Bereitstellen eines Kolbens, welcher mechanisch ausdehnbar bzw. ausfahrbar ist, um das Restvolumen zu minimieren.
  • 10a bis 11c illustrieren derartige mechanische Mittel, um sich noch näher dem Ideal eines Nahezu-Null-Abstands zwischen Kolben und Ventil zwischen den Kompressions- und Ausdehnungshüben anzunähern. Der Kolben 12' ist ein ausdehnbarer/zurückziehbarer Kolben, welcher in 10a und 11a schematisch im Vorgang eines Ausdehnens gezeigt ist, wobei sich Kolbenabschnitte 12'a und 12'b nachfolgend auf ein Schließen des Scheibenventils und einen Beginn des Expansionshubs unter der Betätigung eines hydraulischen Stößels 47 trennen.
  • In der besonderen bzw. spezifischen Anordnung von 10a und 10b unterliegt eine Schiebe-Druckstange 48 einer hin- und hergehenden Bewegung, da die Anordnung des hydraulischen Stößels 47, einer Büchse 49 und Druck/Zugstange 48 um eine feststehenden Steuerkurve 46 und 48 durchgeführt wird, um eine hin- und hergehende Betätigung an einer Keil- bzw. der Schlüsselstange 50 hervorzurufen.
  • Unter der Steuerung bzw. Regelung der Nocken- bzw. Steuerkurvenanordnung zieht sich der Kolben 12' zu Beginn eines dem Motorkompressionstakt folgenden Schließens des Scheibenventils vor dem Kolben in der Länge mit derselben Ge schwindigkeit wie seine Umfangsbewegung durch die toroidförmige Kammer zusammen, wodurch ein höherer Grad an Kompression erlaubt wird. Bei einem anschließenden, folgenden Schließen des Scheibenventils hinter dem Kolben 10 und einem Beginn des Expansionstakts bzw. -hubs des Motors, wie dies in 10a illustriert ist, verlängert sich Kolben 12' in der Länge (dehnt) unter der Betätigung des hydraulischen Stößels, erneut zum Zweck einer Minimierung des Raums zwischen Kolben und Ventil, d.h. des Restvolumens während des Expansionstakts.
  • Im Prinzip kann ein VGT-Motor, welcher ausfahrbare/zusammenziehbare Kolben einsetzt, sogar effizienter arbeiten als die "abgestimmte" Kolbenanordnung mit festgelegter Gestalt, jedoch wird dies offensichtlich auf Kosten von einiger Komplexität und zusätzlichem Aufwand des Motors sein. Wiederum jedoch sind beide Annäherungen bzw. Zugänge beabsichtigt, um die Restvolumina in den Kompressions- und Expansionstakten des Motors auf eine in früheren Rotationsmotoren nicht betrachtete, noch weniger realisierte Weise zu reduzieren.
  • Eine alternative Steuerkurvenanordnung für einen VGT-Motor mit ausfahrbarem Kolben ist in 11a gezeigt, welche im Prinzip dieselbe ist wie jene von 10a und 10b. Die zurückziehende und ausdehnende Bewegung des Kolbens in dieser Anordnung kann entweder durch einen doppelten Kurbeltrieb bzw. -mechanismus 48a, 48b und 48c innerhalb des Kolbens 12' erzielt werden, wie in 11a, oder andernfalls durch ein doppelt verkeiltes Stangenende 50 und einen federbelasteten Kolben 12, wie in 11b. In jedem Fall wird der Kolben 12', welcher sich dem Scheibenventil 18 annähert, seine Länge verkürzen (Zusammenziehung), wodurch das Volu men vor dem Scheibenventil reduziert wird. Auf ähnliche Weise beginnt, sobald der Kolben durch das offene Scheibenventil durchtritt, dieser zu expandieren, d.h. seine Länge zu vergrößern, und fährt damit fort, nachdem das Scheibenventil hinter dem Kolben geschlossen hat, um so noch einmal das Volumen zwischen der (rückwärtigen) Fläche des Kolbens und dem Scheibenventil zu reduzieren. Dies stellt sicher, daß der Verbrennungsgasdruck unverzüglich auf den Kolben auftrifft, ohne zuerst Arbeitspotential zu verschwenden, indem ein großes Volumen gefüllt wird.
  • Eine weitere Variante zum Bewirken der Expansion und Zusammenziehung des Kolbens 12' in Übereinstimmung mit seiner Geschwindigkeit eines Durchtritts durch das Scheibenventil, um ein Totvolumen zu reduzieren, ist durch eine hydraulische Betätigung bzw. Aktivierung des ausdehnbaren/zusammenziehbaren Kolbens, wie dies in 11c illustriert ist. Eine Ausdehnung und Zusammenziehung werden durch die Einspritzung (in Richtung von Pfeilen 0) oder eine Entnahme von hydraulischem Fluid durch Durchtritte 51 und 52 bewirkt.
  • Eine optionale Eigenschaft des VGT-Motors bedingt die Verwendung eines getrennten Ladedrucksystems in Verbindung mit der toroidförmigen Expansions- bzw. Ausdehnungskammer des VGT-Motors. Bezugnehmend auf 12a und 12b ist eine Ausdehnungsladedruckvorrichtung geoffenbart, welche einen zusätzlichen Druck zu der toroidförmigen Expansionskammer 10 zuführt, nachdem das Scheibenventil 18 geschlossen ist. Dieser Effekt reduziert die Verbrennungsverluste, welche andernfalls auftreten würden, da bzw. wenn der Kolben umlaufend durch Hauptquelle 16 angetrieben bzw. sich bewegend bleibt. Die Ladedruckvorrichtung kann entweder ein Kolben kompressor mit hohem Kompressionsverhältnis oder ein beliebiger anderer Hochdruckschaufelrad- oder -schaufelwurzelkompressor sein, welcher eine Ladung in die toroidförmige Expansionskammer 10 einspeist. In Zeichnungsfiguren 12a und 12b ist der Verstärker- bzw. Laderkolben durch Bezugszeichen 53 bezeichnet und die Verstärkerladung ist durch Pfeile B beim Einspeisen in die toroidförmige Kammer bezeichnet. Die Scheibenventilwelle 16 ist mit einem Antriebssystem 54 verzahnt, welches durch eine Kurbel 56 den Verstärker- bzw. Laderkolben 53 antreibt und entweder nur komprimierte Luft oder ein Luft-Kraftstoffgemisch liefert bzw. zur Verfügung stellt. Bezugszeichen 59 in 12b zeigt eine Drosselklappe bzw. ein Drosselventil zum Drosseln des Kraftstoffs in die toroidförmige Expansionskammer.
  • 13a illustriert eine Verbrennungskammerverbesserung, welche als "Direktverbrennungskammer-Ventilantrieb" bezeichnet werden kann. Die Verbrennungskammer 21 weist ein Einlaß- bzw. Ansaugventil 21a und ein Auslaß- bzw. Austrittsventil 21b (das erstere direkt hinter dem letzteren in dieser Ansicht angeordnet) auf, welches entweder von der Hauptwelle 16 um Achse 16A mit einem drehzahl- bzw. geschwindigkeitserhöhenden Getriebe oder andernfalls direkt von der Scheibenventilwelle 20 angetrieben werden kann, wobei das Getriebegehäuse vermieden wird. Ein Einbauen bzw. Aufnehmen eines derartigen Direktantriebs kann neben einem Vermeiden des Bedarfs für ein Getriebe bzw. Getriebegehäuse auch in einem kompakteren Entwurf resultieren, welcher weniger Teile und geringeres Gewicht aufweist, mit höheren Motorgeschwindigkeiten bzw. -drehzahlen als eine mögliche Konsequenz. Eine Druckbeaufschlagung des Gehäuses des VGT-Motors reduziert Spaltverluste und verbessert dadurch Kraftstoffwirtschaftlichkeit und Leistungsausgabe.
  • Eine weitere Verbesserung zur Druckbeaufschlagung des toroidförmigen Gehäuses 10 ist in 13a illustriert. Das Gehäuse 10 kann von außen alternativ durch den Zu- bzw. Eintritt von Verdichterluft durch ein Abschalt- bzw. Steuerventil V1, oder durch "Lader"-Luft durch einen getrennten Verstärker bzw. Lader durch ein Sperrventil V2 druckbeaufschlagt sein bzw. werden.
  • In 13c sind Mittel zum Bereitstellen einer zentralen bzw. Zentralschmierung für den Motor illustriert. Ein Schmiermittel wird (Pfeile L) zu einem Kolben 12 durch einen zentralen Durchtritt 60 in der Hauptwelle 16, einen radialen Durchtritt 60a in der Hauptscheibe 14 zu dem äußeren Umfang und Durchtritte 60b und 60c eingebracht, welche sich zu Kolben 12 erstrecken, um die Verteilung des Schmiermittels durch die Wirkung der Zentrifugalkraft zu bewirken.
  • Es ist selbstverständlich bzw. zu verstehen, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen begrenzt ist, sondern beliebige und alle Ausführungsformen und alle geeigneten Modifikationen umspannt, welche innerhalb des Gültigkeitsbereichs der anhängigen Ansprüche liegen.

Claims (7)

  1. Rotationsmotor, umfassend in Kombination: einen stationären, toroidförmigen Kolbenzylinder, welcher kreisförmig um eine Hauptachse radialer Symmetrie ist und einen gleichförmigen, nicht kreisförmigen Querschnitt aufweist, wobei der Zylinderquerschnitt eine radial innenliegende Teilkreisform mit einem Krümmungsradius R2 aufweist, die mit einer radial außenliegenden Teilkreisform mit einem Krümmungsradius R1 verbunden ist, wobei R2 größer als R1 ist; eine Kolbenanordnung, umfassend eine Mehrzahl von Kolben, die fix an dem Umfang einer kreisförmigen Montageplatte bzw. -scheibe festgelegt sind, die um die Hauptachse für eine eindirektionale Bewegung der Kolben gemeinsam in einem kreisförmigen Pfad bzw. Weg innerhalb des toroidförmigen Kolbenzylinders drehbar ist, wobei jeder Kolben eine vordere Seite bzw. Fläche, eine rückwärtige Seite bzw. Fläche und einen Körperabschnitt dazwischen aufweist, mit einer Oberflächenkrümmung, die mit dem nicht kreisförmigen Querschnitt des toroidförmigen Zylinders übereinstimmt bzw. mit diesem zusammenpaßt; eine zentrale Welle, die sich von dem Zentrum der Montagescheibe koaxial mit der Hauptachse zur Übertragung von Energie von der Brennkraftmaschine erstreckt; wenigstens ein drehendes Teller- bzw. Scheibenventil, das senkrecht den toroidförmigen Kolbenzylinder schneidet, beinhaltend einen in Umfangsrichtung teilkreisförmigen ausgeschnittenen Abschnitt , welcher in Verwendung periodisch in die Kolbenkammer hinein mündet, wenn das Scheibenventil rotiert, um einen Durchtritt eines Kolbens durch diese hindurch zu erlauben, und dann die Dichtung bzw. Packung dichtend abschließt, wodurch eine Expansionskammer innerhalb des Zylinders zwischen dem geschlossenen Schei benventil und der rückwärtigen Seite eines zurückweichenden Kolbens ausgebildet ist und wobei der Krümmungsradius des Scheibenventils gleich R2 ist; eine Quelle von unter Druck gesetztem Fluid und Einspritzmittel, um das unter Druck gesetzte Fluid in die Expansionskammer einzuspritzen, um bei einem Arbeitshub Schub auf den Kolben auszuüben; Steuer- bzw. Regelmittel, um die Einspritzmittel zu aktivieren, sobald die Expansionskammer ausgebildet ist; Auslaß- bzw. Abgasmittel an dem Zylinder, die betätigbar sind, um zu öffnen und ein Fluid von dem Zylinder abzugeben, nachdem der Kolben vorbeigelaufen ist; und Mittel zum Betätigen der Rotation der Scheibenventile in vorbestimmter Synchronisation mit der Rotation der zentralen Welle und der Kolbenanordnung.
  2. Rotations-Brennkraftmaschine, umfassend in Kombination: einen stationären, toroidförmigen Kolbenzylinder, welcher kreisförmig um eine Hauptachse radialer Symmetrie ist und einen gleichförmigen, nicht kreisförmigen Querschnitt aufweist, wobei der Zylinderquerschnitt eine radial innenliegende Teilkreisform mit einem Krümmungsradius R2 aufweist, die mit einer radial außenliegenden Teilkreisform mit einem Krümmungsradius R1 verbunden ist, wobei R2 größer als R1 ist; eine Kolbenanordnung, umfassend eine Mehrzahl von Kolben, die fix an dem Umfang einer kreisförmigen Montageplatte bzw. -scheibe festgelegt sind, die um die Hauptachse für eine eindirektionale Bewegung der Kolben gemeinsam in einem kreisförmigen Pfad bzw. Weg innerhalb des toroidförmigen Kolbenzylinders drehbar ist, wobei jeder Kolben eine vordere Seite bzw. Fläche, eine rückwärtige Seite bzw. Fläche und einen Körperabschnitt dazwischen aufweist, mit einer Oberflächenkrümmung, die mit dem nicht kreisförmigen toroidförmigen Zylinders übereinstimmt bzw. mit dieser zusammenpaßt; eine zentrale Welle, die sich von dem Zentrum der Montagescheibe koaxial mit der Hauptachse zur Übertragung von Energie von der Brennkraftmaschine erstreckt; wenigstens ein drehendes Teller- bzw. Scheibenventil, das senkrecht den toroidförmigen Kolbenzylinder schneidet, beinhaltend einen in Umfangsrichtung teilkreisförmigen ausgeschnittenen Abschnitt , welcher in Verwendung periodisch in die Kolbenkammer hinein mündet, wenn das Scheibenventil rotiert, um einen Durchtritt eines Kolbens durch diese hindurch zu erlauben, und dann die Dichtung bzw. Packung dichtend abschließt, wodurch eine Kompressionskammer zwischen dem geschlossenen Scheibenventil und der vorderen Seite eines sich nähernden Kolbens ausgebildet ist und eine Expansionskammer zwischen dem geschlossenen Scheibenventil und der rückwärtigen Seite des zurückweichenden Kolbens ausgebildet ist, wobei der Krümmungsradius des Scheibenventils gleich R2 ist; ein Motorzündsystem, beinhaltend eine Bypaß- bzw. Zweigleitungs-Verbrennungskammer, Mittel zum Einspritzen von Kraftstoff in die Verbrennungskammer, mit einem Ventil versehene Einlaß- und Auslaßmittel, die mit der Verbrennungskammer assoziiert sind, jeweils zum Aufnehmen von Luft aus der Kompressionskammer in einem Kompressionshub zur Verbrennung der Kraftstoff-Luft-Mischung und zum Einspritzen eines Hochgeschwindigkeitsstrahls der Verbrennungsluft-Kraftstoff-Mischung in die Expansionskammer, um bei einem Arbeitshub Schub auf den Kolben auszuüben; Luftbelademittel zum Einspritzen von Luft für eine Verbrennung in den Zylinder vor der vorderen Seite eines Kolbens und des Scheibenventils für den Kompressionshub; eine mit einem Ventil versehene Auslaßöffnung an dem Zylinder, die betätigbar ist, um sich zu öffnen und Verbrennungsabgas von dem Zylinder nach dem Arbeitshub abzugeben, nachdem der Kolben an der Auslaßöffnung vorbeigetreten ist; und Mittel zum Betätigen der Rotation des Scheibenventils in vorbestimmter bzw. vorausgewählter Synchronisation mit der Rotation der zentralen Welle und der Kolbenanordnung.
  3. Rotationsmotor nach Anspruch 1, oder Rotations-Brennkraftmaschine nach Anspruch 2, wobei die Mittel zum Betätigen des rotierenden Scheibenventils durch die zentrale Welle mit der Rotationsbewegung der Kolbenanordnung mechanisch gekoppelt sind zur Synchronisation des Öffnens und Schließens des Scheibenventils mit dem Durchgang von jedem Kolben durch den Ausschnitt.
  4. Rotations-Brennkraftmaschine nach Anspruch 3, beinhaltend Steuer- bzw. Regelmittel, die durch die zentrale Welle mit der Rotationsbewegung der Kolbenanordnung zur Synchronisation der Bewegung der Kolben, des Öffnens und Schließens des rotierenden Scheibenventils und der Betätigung des Motor-Zündsystems in einem Maschinenarbeitszyklus mechanisch gekoppelt sind.
  5. Motor nach Anspruch 1 oder Anspruch 3, oder Rotations-Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, in welcher die Oberflächenformen der Vorwärts- und Rückwärtsseiten von jedem Kolben in der Anordnung und die Form der Kantenoberfläche des ausgeschnittenen Abschnitts des Scheibenventils selektiv ausgebildet sind, um die Minimalvolumina der Expansionskammer und der Kompressionskammer im Betrieb des Motors zu reduzieren.
  6. Motor nach Anspruch 1 oder Anspruch 3, oder Rotations-Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei jeder der Kolben mit vorderen, zentralen und rückwärtigen Abschnitten und Mitteln zum reversiblen Aus- bzw. Erstrecken und Zurückziehen der vorderen und rückwärtigen Abschnitte, jeweils zum Expandieren oder Kontrahieren des Kolbens in Längsrichtung versehen ist, und die Brennkraftmaschine Mittel beinhaltet, die durch die zentrale Welle mit der Rotationsbewegung der Kolbenanordnung und den Zündsteuer- bzw. -regelmitteln gekoppelt sind, um die Kontraktion eines Kolbens während des Motor-Kompressionshubs und eine Expansion des Kolbens während des Motor-Expansionshubs mit einer Geschwindigkeit gleich der Kreisbahngeschwindigkeit des Kolbens zu bewirken, um die Minimalvolumina zu reduzieren, die durch die Expansionskammer erreicht sind.
  7. Rotations-Brennkraftmaschine nach Anspruch 4, wobei das rotierende Scheibenventil eine betätigende bzw. Betätigungswelle, die sich axial vom Zentrum des Scheibenventils erstreckt, und Zeitgabe- bzw. Synchronriemenmittel bzw. einen Zahnriemen beinhaltet, der die zentrale Welle der Kolbenanordnung mit der Betätigungswelle des rotierenden Scheibenventils wirkverbindet.
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