DE60014024T2 - Fahrzeugtürmodul mit integrierter, tragender Bauplatte - Google Patents
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Description
- Die Erfindung hat zum Gegenstand ein Kraftfahrzeug-Türmodul gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs Nr. 1 vom Typ der ein Paneel aufweist, welches mit verschiedenen Installationen versehen ist, und zwar einer Fensterkurbel mit zwei Schienen zur Führung von Läufern, welche die Fensterscheibe halten, und mit Seilen zum Antrieb der Läufer. Ein Fenstermodul jenes Typs ist in dem Dokument
DE 19 509 282 A offenbart. - Eine Fensterkurbel jenes Typs weist auch eine in einer Haube angeordnete Trommel, auf welcher sich die Seile aufwickeln werden, Mittel zur Fixierung der Haube an dem Paneel, sowie Mittel zum Steuern der Trommel-Umdrehung auf, welche auf einer Seite des Paneels angeordnet sind, welche zu der Seite entgegengesetzt ist, auf welcher die Schienen, die Seile, die Haube und die Trommel platziert sind.
- Daher muss die Haube, welche die Trommel aufnimmt, auf dichte Weise auf dem Paneelträger mit geeigneten Mitteln angebaut werden, welche alle mit den Antriebsmitteln der Fensterkurbel verbunden sind, welche an der Seite platziert sind, welche entgegengesetzt zur Seite des Paneelträgers ist, dass heißt auf der "trockenen" Seite, wobei die Haube, die Schienen und die Kabel auf der "feuchten" Außenseite platziert sind.
- Jene Struktur und die Art der Montage, welche mit der Fensterkurbel auf dem Paneel korrespondiert, bedeuten einen getrennten Formguss der Haube, der Trommel und des Paneelträgers und spezifische Manipulationen zum Montieren der Haube an dem Paneel und um es an diesem zu befestigen, sowie eine besondere Aufmerksamkeit zum Aufrechterhalten der Dichtheit auf Niveau der Fixierungsstellen. Berücksichtig man außerdem die Notwendigkeit des Aufrechterhaltens der Verbindung Haube/Trommel, ist es beim Montagevorgang notwendig, ihr temporär einer Klemme zum Halten der Trommel in derselben zuzuordnen.
- Die Erfindung hat zum Ziel, ein Türmodul zu verwirklichen, welches derart eingerichtet ist, dass die Gesamtzahl der notwendigen Stücke reduziert ist, dass die existierenden Stücke mehr integriert sind und dass die Montage-Tätigkeiten durch Beseitigung der Klemme und des Wechsel des Montage-Verfahrens reduziert sind.
- Erfindungsgemäß ist die Haube der Trommel mit dem Paneel einstückig realisiert und weist Mittel zum Halten der Trommel auf, wobei die Haube bei der Montage verwendet werden kann.
- Es ist daher ein Modul mit einer reduzierten Gesamtstückzahl realisiert, da die Haube einen einstückigen Teil des Paneels bildet, welches entweder aus Kunststoff-Material oder aus Metall sein kann.
- Ein anderer, wichtiger Vorteil, der Dank dieser Integration der Trommel-Haube mit dem Paneel erzielt wird, ist, dass es möglich wird, den Bauteilsatz der Fensterkurbel an der gleichen Seite außenseitig vom Paneel mit Ausnahme der Antriebs-Bauteile der Trommel zu montieren, dass heißt eine Kurbel zum manuellen Antreiben oder ein Motor und seine elektronische Steuereinheit für eine elektrische Fensterkurbel.
- Man verwendet auf eine an sich bekannte Weise einen profilierten Stempel und eine profilierte Matrize, um zwischen ihnen Intervalle zu begrenzen, welche zum Empfangen des Gießmaterials eingerichtet sind, um eine Wand, einen Sitz für die Trommel und Passage-Rillen der Kabel der Fensterkurbel und Rillen zum Halten der "Rohre" der Fensterkurbel auszubilden.
- Andere Besonderheiten und Vorteile der Erfindung werden im Verlauf der folgenden Beschreibung ersichtlich, die mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen gemacht ist, welche eine lediglich exemplarische, nicht einschränkende Ausführungsform darstellen.
-
1 ist ein vereinfachter Längs-Aufriss einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug-Türmoduls. -
2 ist eine Draufsicht der feuchten Seite im verkleinerten Maßstab der Haube für die Antriebstrommel der Fensterkurbel, mit der das Modul aus1 ausgerüstet ist. - Die
2A ist ein Aufriss im verkleinerten Maßstab gegenüber der2 der Haube der Trommel. -
3 ist eine Grundriss-Ansicht der "trockenen" Seite der Hinterfläche der Haube aus2 , welche auf die "trockene" Seite des Türmoduls aus1 gewendet ist. -
4 ist ein Aufriss von einem Beispiel eines Fixierungsgehäuses von der Antriebseinrichtung der Trommel der Fensterkurbel, welche an der "trockenen" Seite des Türmoduls aus1 platziert ist. - Das in
1 dargestellte Fahrzeug-Türmodul1 weist ein Paneel2 auf, welches mit verschiedenen Installationen versehen ist, und zwar einer Fensterkurbel3 vom Typ mit zwei Führungsschienen4 von korrespondieren Läufern5 , die ein nicht dargestelltes Fenster tragen. Die Fensterkurbel3 weist auch drei Kabel6 ,7 ,8' zum Antreiben der Läufer6 auf, wobei jene Kabel6 ,7 sich in den Rillen einer Trommel8 aufwickeln können, welche in einer Haube9 angeordnet ist, welche mit dem Tür-Paneel2 verbunden ist. - An den Läufern
5 sind jeweils Klemmen11 assoziiert, welche an sich bekannt sind und welche zwischen deren Backen den unteren Rand der Scheibe empfangen. - Die Trommel
8 kann von den Mitteln zum Steuern drehangetrieben werden, welche auf der Seite des Paneels2 angeordnet sind, welche entgegengesetzt zur "feuchten" Außenseite ist, auf welcher die Schienen4 , die Kabel6 ,7 ,8' , die Haube9 und die Trommel8 platziert sind. Die Mittel zum Steuern der Trommel8 , welche auf der "trockenen" Seite des Paneels angeordnet sind, setzten sich entweder aus einem manuellen Antriebs-Griff in einer manuellen Fensterkurbel oder aus einem Motorgetriebe-System zusammen, welches eventuell mit einer elektrischen Steuereinheit versehen ist, wobei jene Elemente an sich bekannt sind und nicht dargestellt sind. - Die oberen und unteren Enden der Schienen
4 sind zur Rückstellung der Kabel6 ,7 mit Bauteilgruppen10 ausgerüstet, welche vorteilhafterweise von an sich bekanten Rollen ausgebildet sind. - Die Haube
9 der Trommel8 ist einstückig mit dem Paneel2 gegossen, entweder aus einem geeigneten Kunststoffmaterial oder Metall. Im zweiten Fall wird sie eigentlich nicht gegossen, sondern von einer Presse geschmiedet oder gestanzt. - Die Haube
9 weist einen Sitz12 auf, welcher auf einer Seite von einer Wand begrenzt ist, welche eine kreisförmige Kappe13 bildet, die zum teilweisen Überdecken von mindestens des für die Trommel8 reservierten Platzes eingerichtet ist, indem ein freier Winkelsektor reserviert wird. An der entgegengesetzten Seite, dass heißt an der "trockenen" Seite, ist der Sitz12 von einer Seitenschale16 zum Einbehalten der Trommel8 begrenzt, welche teilweise den für diese vorgesehnen Platz überdeckt (3 ). Die Schale16 kann beispielsweise in der Form eines Kreissektors verwirklicht werden, welcher sich auf einen Teil des Umfangs der Trommel8 erstreckt. Die Schale16 erstreckt sich auf den Winkelsektor, welcher mit dem freien Winkelabschnitt der Wand der Kappe13 korrespondiert, von der sie den Umfang davon gegenüber dem freien Teil vervollständigt. - Die Haube
9 weist eine Wand17 auf, die sich um die Kappe13 und die Schale16 herum erstreckt, mit welchen sie einstückig gegossen ist. Jene Wand17 ist derart profiliert, dass sie einen U-Kanal18 begrenzt, welcher sich von dem Rand17a der Wand17 in Richtung zu dem Sitz12 der Trommel8 erstreckt und in diesen von dem Sektor16 radial einmündet. An beiden Seiten des Kanals18 , dessen Breite im Wesentlichen gleich dem Durchmesser der Trommel8 ist, bildet die Wand17 Flanken19 aus, welche senkrecht zum Boden des Kanals18 sind. In jenen Flanken19 münden seitliche Rillen21 ein, welche zur Passage der Antriebs-Seile6 ,7 ,8' der Trommel eingerichtet sind. Jede Rille21 verlängert sich zur gegenüberliegenden Seite des Kanals18 zu einem verbreiteten Abschnitt22 , welcher mit Seiten-Flügeln (aus der Zeichnung nicht sichtbar) zum Einbehalten des Rohrs des korrespondieren Seils ausgerüstet ist. - Die Rillen
21 ,22 sind winkelweise orientiert, derart dass sie in den U-Kanal18 und in den Eingang des Sitzes12 fast tangential zu dem Letzteren einmünden, welcher im Wesentlichen zylindrisch ist. Schließlich sind in der Wand17 der Kappe9 Plätze zur Fixierung der Antriebsmittel der Trommel8 gegossen, beispielsweise drei Öffnungen24 , welche zum Aufnehmen der nicht dargestellten Fixierungs-Bauteile wie Schrauben eingerichtet sind. Rippen25 ,26 können auf der Wand17 zum Verstärken von dieser gegossen sein. - Die beschriebene Haube
9 wird mit dem Satz des Rests des erfindungsgemäßen Türpaneels2 einstückig gegossen. - Bei jenem Formgießen weist eines der Teile des Arbeitsgerätes (an sich bekannt und nicht dargestellt) erhöhte Elemente auf, welche die freigelassenen Plätze für das für die Haube
9 konstitutive Gieß-Material durchqueren und welche bestimmt sind, die Verwirklichung der Rillen21 ,22 aber auch der Sektoren13 und16 zu ermöglichen. Jene Relief-Teile lassen in der Kappe9 nach ihrem Schwinden Öffnungen27 (3 ) zurück. - An der "trockenen" Seite des Paneels
2 sind die Fixierungs-Mittel zum Antreiben der Rotations-Trommel8 am Paneel2 und koaxial an der Trommel8 von einem Gehäuse28 (4 ) verwirklicht, welches mit Laschen29 ,31 ,32 versehen ist, welche sich über den Öffnungen27 und der Kappe13 erstrecken, um die Dichtheit der Fixierung des Gehäuses28 am Paneel2 sicherzustellen. - Die Anordnung der Kappe
13 und der Schale16 der Trommel8 machen die bis jetzt verwendete Halteklemme der Trommel überflüssig. - Der tangentiale Eingriff der Trommel mittels der Kabel
6 ,7 in die tangentialen Rillen der Trommel erlaubt, das Zusammenwirken der Seile und der Trommel zu optimieren.
Claims (7)
- Fahrzeug-Türmodul (
1 ), aufweisend ein Paneel (2 ), welches mit verschiedenen Installationen versehen ist, und zwar einer Fensterkurbel des Typs mit zwei Schienen (4 ) zur Führung von Läufern (5 ), welche die Fensterscheibe halten, und mit Seilen (6 ,7 ) zum Antrieb der Läufer, wobei die Fensterkurbel auch eine in einer Haube (9 ) angeordnete Trommel (8 ), auf welcher sich die Seile aufwickeln, Mittel zur Fixierung der Haube an dem Paneel, sowie Mittel zum Steuern der Trommel-Umdrehung aufweist, welche auf einer Seite des Paneels angeordnet sind, welche zu der Seite entgegengesetzt ist, auf welcher die Schienen, die Seile, die Haube und die Trommel platziert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube (9 ) von der Trommel (8 ) einstückig mit dem Paneel (2 ) realisiert ist und Mittel (13 ,16 ) zum Einbehalten der Trommel in der Haube aufweist. - Türmodul gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Paneel (
2 ) und die Haube (9 ) von der Trommel (8 ) aus einem einzelnen Stück aus Kunststoff oder Metall gegossen sind. - Türmodul gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube (
9 ) einen Sitz (12 ) für die Trommel (8 ) aufweist, welche auf einer Seite von einer kreisförmigen Kappe (13 ), welche zumindest teilweise den für die Trommel reservierten Platz überdeckt, und an der entgegengesetzten Seite zum Einbehalten der Trommel (8 ) von einer Seitenschale (16 ) begrenzt ist, welche teilweise den Platz der Trommel überdeckt und sich zu einem Winkelsektor erstreckt, welcher zu dem freien Teil der Kappe (13 ) korrespondiert und diesem gegenüberliegt. - Türmodul (
1 ) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube (9 ) eine Wand (17 ) aufweist, welche so ausgeformt ist, dass sie einen U-Kanal (18 ) begrenzt, der sich von dem Rand (17a ) der Wand (17 ) in Richtung zu dem Sitz (12 ) der Trommel (8 ) erstreckt und radial in diesen einmündet, und auf beiden Seiten des Kanals die Wand seitliche Rillen (21 ,22 ) zur Passage der Trommel-Antrieb-Seile (6 ,7 ) begrenzt. - Modul gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Rillen (
21 ,22 ) zur Passage der Seile (6 ,7 ) mit Seiten-Stegen versehen sind zum Einbehalten der Seile. - Modul gemäß Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rillen (
21 ,22 ) zur Passage der Seile (6 ,7 ) derart ausgerichtet sind, dass sie in den U-Kanal (18 ) und am Eingang des Sitzes (12 ) von der Trommel (8 ) ungefähr tangential zu der Letzteren einmünden. - Modul gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (
8 ) mit den Mitteln zum Umdrehungs-Steuern zusammenwirkt, die auf eine dichte Art und Weise an dem Paneel (2 ) fixiert sind.
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