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Die
Erfindung betrifft Pulsleistungssysteme bzw. gepulste Leistungssysteme
und betrifft insbesondere Pulsleistungssysteme mit hoher Pulsrate
für elektrische
Entladungslaser.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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In
typischen Gasentladungslasern wird ein Verstärkungsmedium durch eine elektrische
Entladung zwischen zwei länglichen
Elektroden in einem zirkulierenden Gas erzeugt. Es sind im Allgemeinen sehr
hohe Spannungen erforderlich, um die Entladung in Gang zu setzen;
wenn jedoch die Entladung beginnt, wird ein Plasma erzeugt, das
den elektrischen Widerstand zwischen den Elektroden auf nahezu Null
verringert, wodurch nahezu ein Kurzschluss erzeugt wird. Dies erfordert
ein Verfahren, um den Strom nach dem Beginn der Entladung zu begrenzen.
Ein übliches
Verfahren, mit diesen beiden Schwierigkeiten fertig zu werden, besteht
darin, einen „Spitzenspannungs-Kondensator"(CP) parallel zu
den Elektroden vorzusehen. Der Spitzenspannungskondensator wird
periodisch mit der Spannung aufgeladen, die zum in Gang setzen der
Entladung erforderlich ist, wobei jedoch lediglich ausreichend elektrische
Energie für
einen Puls vorhanden ist. Der Beinahe-Kurzschluss zwischen den Elektroden,
der durch die hohe Spannung hervorgerufen wird, entnimmt dem Spitzenspannungskondensator
dessen Energie, wodurch der Puls begrenzt wird. Bei elektrischen
Entladungslasern mit hoher Pulsrate (beispielsweise 1000 Pulse pro
Sekunde) erzeugt ein Gaszirkulations- bzw. Umwälzsystem eine Gasströmung (etwa
1000 inch/Sekunde) zwischen den Elektroden, die rasch das ionisierte
Gas zwischen den Elektroden, das sich bei jedem Puls ergibt, durch
frisches Gas vor dem nächsten
Puls ersetzt. Der nächste
Puls wird durch eine weitere rasche Ladung des Spitzenspannungskondensators
in ähnlicher Weise
zu dem vorhergehenden Puls erzeugt. Somit ist es die Aufgabe des
Pulsleistungssystems, auf den Spitzenspannungskondensator ausreichend
Spannung und elektrische Energie für einen Puls bei einer gewünschten
Pulsrate, etwa 1000 pro Sekunde, zu übertragen.
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In
einem bekannten System wird der Spitzenspannungskondensator von
einer 12 bis 20 kV Gleichspannungsquelle gespeist, wobei ein Hochspannungsschalter
verwendet wird, um einen Ladekondensator Co aufzuladen und wobei
ein Hochspannungsschalter, etwa ein Thyratron, verwendet wird, um
die Energie von dem Ladekondensator auf den Spitzenspannungskondensator
zu übertragen.
In anderen konventionellen Pulsleistungssystemen werden magnetische
Pulskompressionsschaltungen eingesetzt, um die erforderliche rasche
sich wiederholende Hochspannung und Hochenergieaufladung des Spitzenspannungskondensators
bereitzustellen. Beispiele sind in den US-Patenten 5,448,580 und 5,3132,481
beschrieben. In diesen Schaltungen werden für gewöhnlich mehrstufige LC-Netzwerke
verwendet, die relativ lange Pulse mit relativ geringer Spannung
in die erforderlichen sehr kurzen Hochspannungspulse umwandeln.
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Das
Dokument WO 99/31773 offenbart eine Leistungsquelle mit hoher Pulsrate
für das
Bereitstellen gesteuerter elektrischer Hochenergiepulse. Die Quelle
beinhaltet eine Pulserzeugungsschaltung mit einem Ladekondensator,
einem Halbleiterschalter und einer strombegrenzenden Induktivität. Pulse,
die in der Pulserzeugungsschaltung erzeugt werden, werden zumindest
in zwei Pulskompressionsschaltungen komprimiert und ein Aufwärtspulstransformator
erhöht
die Spitzenspannung. Es wird eine sehr schnelle gesteuerte Leistungsversorgung
zum Laden des Ladekondensators bereitgestellt, und ein Pulssteuersystem
enthält
einen Programmprozessor, der das Laden des Ladekondensators steuert.
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Zum
Stand der Technik gehören
Pulsleistungssysteme, die sehr kurze Pulse mit sehr hoher Spannung
für industrielle
Gasentladungslaser, etwa Excimerlaser, bei Pulsraten im Bereich
von 1000 Hz bereitstellen. Diese Lasereinrichtungen müssen zuverlässig 24
Stunden pro Tage für
viele Wochen betrieben werden, wobei lediglich kurze Standzeiten
für routinemäßige Wartungsarbeiten
vorgesehen sind. Es besteht ein Bedarf für Pulsleistungssysteme mit erhöhter Zuverlässigkeit,
die bei Pulsraten im Bereich von 2000 bis 5000 Hz oder höher arbeiten
können.
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ÜBERBLICK ÜBER DIE
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine Pulsleistungsquelle mit hoher
Pulsrate bereit, wie sie in Anspruch 1 definiert ist.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Blockansicht einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
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2 ist
ein vereinfachtes Schaltbild der obigen bevorzugten Ausführungsform.
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3 ist
eine Kombination aus einer Blockansicht und einem Schaltbild einer
Hochspannungsleistungsversorgung, die ein Teil der obigen bevorzugten
Ausführungsform
ist.
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4 ist
eine Aufrisszeichnung eines Pulstransformators, der in der obigen
bevorzugten Ausführungsform
verwendet ist.
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5 ist
eine Ansicht einer Primärwicklung eines
Pulstransformators, wie er in der obigen bevorzugten Ausführungsform
verwendet ist.
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6a, 6b und 6c sind
Zeitablaufdiagramme, die die Pulskompression unter Anwendung der
obigen bevorzugten Ausführungsform
zeigen.
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7 ist
ein vereinfachtes Schaltbild zum Bereitstellen bipolarer Pulse.
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8a und 8b sind
Zeichnungen, die Draufsichten von sättigbaren bzw. sättigungsfähigen Induktivitäten zeigen.
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8c, 8d und 8e zeigen
Merkmale einer wassergekühlten
sättigbaren
Induktivität.
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9 ist
ein Schaltbild, die eine Resonanzleistungsversorgung zeigt.
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10a und 10b zeigen
die Montage eines Kompressionskopfes in einer bevorzugten Ausführungsform.
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11 ist
eine Modifizierung des Schaltbilds aus 2, wobei
eine Ausführungsform
mit geringeren Leckströmen
gezeigt ist.
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12 ist
eine Querschnittsansicht, in der eine beispielhafte Implementierung
der Schaltung aus 11 gezeigt ist.
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13 ist
eine Darstellung einer sättigbaren Induktivität.
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14 und 14a sind Darstellung sättigbarer Induktivitäten.
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DETAILLLIERTE
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Mit
Bezug zu den Zeichnungen werden nun bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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ERSTE BEVORZUGTE
AUSFÜHRUNGSFORM
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In 1 ist
eine erste bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gezeigt, die das Pulsleistungssystem
für einen
industriellen schmalbandigen KrF-Excimerlaser repräsentiert
und in Blockansicht gezeigt ist. Eine vereinfachte Kombination einer
Blockansicht und eines Schaltbildes dieser bevorzugten Ausführungsform
ist in 2 gezeigt. Die Ansichten zeigen eine bevorzugte
Ausführungsform,
die von der Anmelderin aufgebaut und getestet wurde, um eine standardmäßige 208
V Dreiphasen-Netzwechselspannung
in 0.5 Joule bis 6 Joule, 12 kV bis 22 kV elektrische Pulse auf
einem Spitzenspannungskondensator des Excimerlasers bei Pulsraten
im Bereich von 2000 Hz oder größer umzuwandeln.
Zunächst
folgt eine Systembeschreibung, an die sich eine detailliertere Beschreibung
einiger der wichtigen Details der einzelnen Module und Komponenten
des Systems anschließt.
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SYSTEMBESCHREIBUNG
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Diese
bevorzugte Ausführungsform
ist aus vier separaten Modulen aufgebaut, wie dies in den 1 und 2 gezeigt
ist, wovon jedes ein wichtiger Teil des Excimer-Lasersystems ist
und wovon jedes rasch im Falle eines Bauteilausfalls oder im Laufe
eines regulären
präventiven
Wartungsprogramms ersetzt werden kann. Diese Module werden von der Anmelderin
bezeichnet als: Hochspannungsleistungsversorgungsmodul 20,
Kommutatormodul 40, Kompressionskopfmodul 60 und
Laserkammermodul 80.
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HOCHSPANNUNGSLEISTUNGSVERSORGUNGSMODUL
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Das
Hochspannungsleistungsversorgungsmodul 20 umfasst einen
300 Volt Gleichrichter 22 zum Umwandeln der Dreiphasennetzleistung
mit 208 Volt von der Quelle 10 in eine 300 Volt Gleichspannung
(DC). Ein Inverter bzw. Wechselrichter 24 wandelt die Ausgangsspannung
des Gleichrichters 22 in 300 Volt Pulse mit hoher Frequenz
im Bereich von 100 kHz bis 200 kHz um. Die Frequenz und die Einschaltphase
des Inverters 24 werden durch die HV-Leistungsversorgungssteuerungsplatine 21 gesteuert,
um letztlich die Ausgangspulsenergie des Systems zu regeln. Die
Ausgangsspannung des Inverters 24 wird auf ungefähr 1200
Volt mit einem Hochsetztransformator 26 heraufgesetzt.
Die Ausgangsspannung des Transformators 26 wird durch einen
Gleichrichter 28, der eine standardmäßige Brückengleichrichterschaltung 30 und
einen Filterkondensator 32 umfasst, in eine 1200 Volt Gleichspannung
umgewandelt. Die elektrische Gleichspannungsenergie aus der Schaltung 30 lädt einen
8,1 μF Ladekondensator 42 Co
in dem Kommuatormodul 40 unter der Steuerung des HV-Leistungsversorgungssteuerungsplatine 21,
die die Arbeitsweise des Inverters 24 steuert, wie in 1 gezeigt
ist. Sollwerte innerhalb der HV-Leistungsversorgungssteuerungsplatine 21 werden
von der Lasersystemsteuerungsplatine 100 festgelegt.
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Der
Leser sollte beachten, dass in der Ausführungsform, wie sie in 1 gezeigt
ist, die anfängliche
Ladeenergiesteuerung für
das Lasersystem durch das Leistungsversorgungsmodul 20 bewerkstelligt
wird. Es wird dann ein Puls mit hoher Spitzenleistung durch die
Schaltung in dem Kommutatormodul 40 erzeugt und die restlichen
elektrischen Schaltungen in dem Kommutator 40 und dem Kompressionskopf 60 dienen
lediglich dazu, die Spitzenleistung zu verstärken und die Pulslänge der
in dem Ladekondensator 42 gespeicherten elektrischen Energie
zu komprimieren. Als ein Beispiel dieser Steuerung zeigt 1,
dass die Steuerplatine 100 die Leistungsversorgung so steuert,
um 700 Volt an den Ladekondensator 42 anzulegen, der während des
Ladezyklusses von nachfolgenden Schaltungen mittels eines Halbleiterschalters 46 abgetrennt
ist.
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Kommutatormodul
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Das
Kommutatormodul 40 umfasst den Ladekondensator 42 Co,
der in dieser Ausführungsform eine
Bank aus Kondensatoren repräsentiert,
die parallel geschaltet sind, um eine Gesamtkapazität von 8,1 μF zu erzeugen.
Ein Spannungsteiler 44 liefert ein rückgekoppeltes Spannungssignal
an die HV-Leistungsversorgungssteuerungsplatine 21,
das von der Steuerplatine 21 verwendet wird, um das Laden
des Kondensators 42 auf diejenige Spannung zu begrenzen
(die als „Steuerspannung" bezeichnet ist), die
beim Umwandeln in einen elektrischen Puls und nach dem Komprimieren
und Verstärken
in dem Kommutator 40 und dem Kompressionskopf 60 die gewünschte Entladungsspannung
auf dem Spitzenspannungskondensator 82 und an den Elektroden 82 und 84 erzeugt.
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In
dieser Ausführungsform
(die so gestaltet ist, um elektrische Pulse im Bereich von 3 Joule
und 14000 Volt mit einer Pulsrate von 2000 Pulsen pro Sekunde zu
erzeugen) sind ungefähr
250 Mikrosekunden (wie dies in 6a gezeigt
ist) für
die Leistungsversorgung 20 erforderlich, um den Ladekondensator 42 auf
700 Volt aufzuladen. Daher ist der Ladekondensator 42 vollständig geladen
und weist stabil die gewünschte
Spannung auf, wenn ein Signal von der Kommutatorsteuerplatine 41 den
Halbleiterschalter 44 bis 46 schließt, wodurch
der sehr schnelle Schritt des Umwandelns der elektrischen Energie von
3 Joule, die in dem Ladekondensator gespeichert sind, und eine 14000
Volt Entladung an den Elektroden 83 und 84 bewirkt.
Für diese
Ausführungsform
ist der Halbleiterschalter 46 ein IGBT-Schalter, obwohl andere
Schaltertechnologien, etwa SCR, GTO, MCT, etc. ebenso verwendet
werden können.
Eine 600 nH-Ladeinduktivität 48 ist
mit dem Halbleiterschalter 46 in Reihe geschaltet, um kurzzeitig
den Strom durch den Schalter 46 zu begrenzen, während dieser sich
zum Entladen des Ladekondensators 42 Co schließt.
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Pulserzeugungsstufe
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Für die erste
Stufe der Pul serzeugung 50 wird somit die Ladung an den
Ladekondensator 42 auf einen 8,5 μF Kondensator 52 C1 in ungefähr 5 μs übertragen, wie dies in 6b gezeigt
ist.
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Erste Stufe der Kompression
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Eine
sättigbare
Induktivität 54 verhindert
einen Spannungsanstieg am Kondensator 52 und geht in die
Sättigung über, wodurch
das Übertragen
von Ladung von dem Kondensator 52 über den 1:23 Hochsetzpulstransformator 56 zu
dem Kondensator 62 Cp-1 in einer
Transferzeitdauer von ungefähr
550 ns möglich
ist, wie dies in 6c für die erste Stufe der Kompression 61 gezeigt
ist.
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Die
Gestaltung des Pulstransformators 56 ist nachfolgend beschrieben.
In Hinblick auf das Leistungsverhalten ist der Transformator ein äußerst effizienter
Pulstransformator, der einen 700 Volt, 17500 Ampere, 550 Nanosekundenpuls
in einen 16100 Volt, 760 Ampere, 550 Nanosekundenpuls umwandelt, der
zwischenzeitlich in der Kondensatorbank 62 Cp-1 in
dem Kompressionskopfmodul 60 gespeichert wird.
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Kompressionskopfmodul
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Das
Kompressionskopfmodul 60 komprimiert die Pulsbreite noch
weiter und verstärkt
die Spitzenleistung des Pulses.
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Zweite Stufe der Kompression
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Eine
sättigbare
Induktivität 64 Lp-1 (mit einem sättigungsfähigen Induktivitätswert von
ungefähr
125 nH) verzögert
den Spannungsanstieg an der 16,5 nF-Kondensatorbank 62 Cp-1 für
ungefähr
550 ns und ermöglicht
dann, dass die Ladung auf Cp-1 auf den 16,5
nF Cp-Spitzenspannungskondensator 82 fließt (in ungefähr 100 ns),
der auf der Laserkammer 80 angeordnet ist und der elektrisch
parallel zu den Elektroden 83 und 84 angeschlossen
ist. Diese Transformation eines 550 ns langen Pulses in einen 100
ns langen Puls zum Aufladen des Spitzenspannungskondensators 82 Cp
repräsentiert
die zweite und letzte Stufe der Kompression, wie dies in 1 als 65 bezeichnet
ist.
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LASERKAMMERMODUL
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Ungefähr 100 ns
nach dem Beginn des Aufladens des Spitzenspannungskondensators 82,
der auf den Laserkammermodul 80 montiert ist und einen Teil
davon bildet, erreicht die Spannung an dem Spitzenspannungskondensator 82 ungefähr 14000
Volt und die Entladung zwischen den Elektroden beginnt. Die Entladung
dauert ungefähr
50 ns, wobei während dieser
Zeit ein Lasereffekt innerhalb der Resonanzkammer des Excimerlasers
auftritt. Die Resonanzkammer ist definiert durch eine linienverschmälernde Anordnung 86,
die in diesem Beispiel aus einem Dreiprismen-Strahlaufweiter, einem Einstellspiegel und
einem Eschelle-Gitter und einem Ausgangskoppler 88, der
in diesem Falle einen 10% R-Spiegel umfasst, aufgebaut ist. Der
Laserpuls für
diesen Laser ist ein schmalbandiger 20 ns, 248 nm Puls von ungefähr 10 Millijoule
und die Wiederholungsrate beträgt
2000 Pulse pro Sekunde. Die Pulse definieren einen Laserstrahl 90 und
die Pulse des Strahles werden von einer Photodiode 92 überwacht.
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STEUERUNG DER PULSENERGIE
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Das
Signal von der Photodiode 92 wird dem Prozessor 102 in
der Steuerplatine 100 zugeleitet und der Prozessor verwendet
dieses Energiesignal und vorzugsweise andere historische Pulsenergiedaten,
um die Sollspannung für
den nächsten
und/oder weitere Pulse festzulegen. In einer bevorzugten Ausführungsform,
in der der Laser mit einer Reihe kurzer Pulssequenzen (etwa 100
Sequenzen mit 100 Pulsen mit 0,5 Sekunden bei 2000 Hz, die durch
eine Totzeit von ungefähr
0,1 Sekunde getrennt sind) betrieben wird, ist der Prozessor 102 in
der Steuerplatine 100 mit einem speziellen Algorithmus
programmiert, wobei das aktuellste Pulsenergiesignal zusammen mit
dem Energiesignal aller vorhergehenden Pulse in der Sequenz und
mit anderen historischen Pulsprofildaten verwendet wird, um eine
Steuerspannung für
den nachfolgenden Puls so zu bestimmen, um die Puls-zu-Puls-Energieschwankungen
zu minimieren und um auch die Sequenzzu-Sequenz-Energieschwankungen
zu minimieren. Diese Berechnung wird von dem Prozessor 102 in
der Steuerplatine 100 durchgeführt, wobei dieser Algorithmus
während
einer Dauer von ungefähr
35 μs angewendet
wird. Die Laserpulse treten ungefähr 5 μs nach dem Ansteuern des IGBT-Schalters 46 To
auf, wie dies in 6c gezeigt ist, und es sind
ungefähr
20 Mikrosekunden erforderlich, um die Laserpulsenergiedaten zu gewinnen
(der Beginn des Ansteuerns des Schalters 46 wird als To
bezeichnet). Somit ist ein neuer Steuerspannungswert (wie in 6a gezeigt
ist) ungefähr 70
Mikrosekunden nach dem Ansteuern des IGBT-Schalters 46 für den vorhergehenden
Puls verfügbar
(bei 2000 Hz beträgt
die Ansteuerperiode 500 Mikrosekunden). Die Merkmale dieses
Algorithmus sind detaillierter in der US-Patentanmeldung 09/034,870
beschrieben.
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ENERGIERÜCKGEWINNUNG
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Diese
bevorzugte Ausführungsform
ist mit einer elektronischen Schaltung versehen, die überschüssige Energie
in dem Ladekondensator 42 aus dem vorhergehenden Puls zurückgewinnt,
wodurch Energieverluste deutlich verringert und das Nachschwingen
in der Laserkammer 80 nahezu vermieden wird.
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Dies
wird durch die Energierückgewinnungsschaltung 57 erreicht,
die aus einer Energierückgewinnungsinduktivität 58 und
einer Energierückgewinnungsdiode 59 aufgebaut
ist, deren Reihenschaltung parallel zu dem Ladekondensator 42 angeschlossen ist.
Da die Impedanz des Pulsleistungssystems nicht exakt an jene der Kammer
angepasst ist und auf Grund der Tatsache, dass die Kammerimpedanz
um einige Größenordnungen
während
der Pulsentladung variiert, wird eine ins Negative schwingende „Reflektion" von dem Hauptpuls
erzeugt, die sich nach hinten in Richtung des Eingangs des Pulserzeugungssystems
ausbreitet. Nachdem die überschüssige Energie
sich nach hinten durch den Kompressionskopf 60 und den
Kommutator 40 ausgebreitet hat, öffnet der Schalter 46 auf
Grund des Wegfalls des Triggersignals von der Steuerung. Die Energierückgewinnungsschaltung 57 kehrt
die Polarität
der Reflektion um, die eine negative Spannung an dem Ladekondensator 42 erzeugt
hat, mittels einer resonanten „Freilaufphase" (eine Halbschwingung
der resonanten Schwingung der L-C-Schaltung, die aus dem Ladekondensator 42 und
der Energierückgewinnungsinduktivität 58 besteht),
da die Schaltung eine Stromumkehr in der Induktivität 58 auf
Grund der Diode 59 verhindert. Das Gesamtergebnis besteht
darin, dass im Wesentlichen die gesamte reflektierte Energie aus
der Kammer 80 von jedem Puls wiedergewonnen und in dem
Ladekondensator 42 als positive Ladung gespeichert wird,
die zur Verwendung für den
nächsten
Puls zur Verfügung
steht. 6 ist ein Zeitablaufdiagramm, das die Ladungen
auf den Kondensatoren Co, C1, Cp-1 und Cp zeigt. Das Diagramm zeigt
den Prozess der Energierückgewinnung in
Co.
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MAGNETSCHALTERVORMAGNETISIERUNG
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Um
den vollen Hub der B-H-Kurve der magnetischen Materialien, die in
den sättigbaren
Induktivitäten
verwendet sind, vollständig
auszunutzen, wird ein Vormagnetisierungsgleichstrom bereitgestellt,
so dass jede Induktivität
invers gesättigt
ist, wenn ein Puls durch das Schließen des Schalters 46 initiiert wird.
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Im
Falle der sättigbaren
Induktivitäten 48 und 54 des
Kommutators wird dies durch Bereitstellen eines Vormagnetisierungsstromes
von ungefähr
15 Ampere in umgekehrter Richtung (im Vergleich zu der normalen
Pulsstromflussrichtung) durch die Induktivitäten erreicht. Dieser Vormagnetisierungsstrom
wird von der Vormagnetisierungsstromquelle 120 durch die
Trenninduktivität
Lb1 bereitgestellt. Der tatsächliche
Stromfluss findet von der Leistungsversorgung über die Masseverbindung des
Kommutators, über
die Primärwicklung
des Pulstransformators, über
die sättigbare
Induktivität 54, über die
sättigbare
Induktivität 48 und über die
Trenninduktivität Lb1
zurück
zu der Vormagnetisierungsstromquelle 120 statt, wie dies
durch die Pfeile B1 gezeigt ist. Eine alternative Vormagnetisierungsschaltung
kann eingerichtet werden, indem ein Stromfluss durch die Masseverbindung
des Kommutators, über
einen angekoppelten Transformator, die Einzelwindungswicklung der
sättigbaren
Induktivität 54 und
einen angekoppelten Transformator, die Einzelwindungswicklung der
sättigbaren
Induktivität 48 über die
Trenninduktivität
Lb1 zurück
zu der Vormagnetisierungsstromquelle 120 erzeugt wird.
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Im
Falle der sättigbaren
Induktivität
des Kompressionskopfes wird ein Vormagnetisierungsstrom B2 von ungefähr 5 Ampere
von der zweiten Vormagnetisierungsstromsquelle 126 über die
Trenninduktivität
Lb2 bereitgestellt. An dem Kompressionskopf teilt sich der Strom
und ein Teil B2-1 läuft
durch die sättigbare
Induktivität
Lp-1 64 zurück
zu der Trenninduktivität
Lb3 und zurück
zu der zweiten Vormagnetisierungsstromquelle 126. Der Rest
des Stromes B2-2 läuft
zurück
durch das HV-Kabel, das den Kompressionskopf 60 und den
Kommutator 40 verbindet, über die Sekundärwicklung
des Pulstransformators nach Masse und über einen Vorspannungswiderstand
zurück
zu der zweiten Vormagnetisierungsstromquelle 126. Dieser
zweite kleinere Strom wird verwendet, um den Pulstransformator vorzumagnetisieren,
so dass dieser für
den gepulsten Betrieb zurückgesetzt
ist. Der Betrag des Stromes, der sich in jedem der beiden Zweige
einstellt, ist durch den Widerstand in jedem Zweig bestimmt und
wird absichtlich so eingestellt, dass jeder Zweig den korrekten Betrag
an Vormagnetisierungsstrom erhält.
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RICHTUNG DES
STROMFLUSSES
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In
dieser Ausführungsform
wird der Fluss der Pulsenergie durch das System von der Netzleistungsquelle 10 zu
den Elektroden und nach Masse über
die Elektrode 84 als „Vorwärtsstrom" bezeichnet und diese
Richtung stellt die Vorwärtsrichtung
dar. Wenn eine elektrische Komponente, etwa eine sättigbare
Induktivität,
als vorwärtsleitend
bezeichnet wird, so bedeutet dies, dass diese bis zur Sättigung
vormagnetisiert wird, um „Pulsenergie" in eine Richtung
zu den Laserkammerelektroden hin zu leiten. Wenn die Komponente
rückwärtsleitend
ist, ist diese bis zur Sättigung
so vormagnetisiert, um Energie in einer Richtung weg von den Elektroden
in Richtung auf den Ladekondensator zu führen. Die eigentliche Richtung
des Stromflusses (oder Elektronenflusses) durch das System hängt davon
ab, wo man sich innerhalb des Systems befindet. Die Richtung des Stromflusses
wird nun erläutert,
um damit diesbezüglich
Unklarheiten auszuräumen.
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In
dieser bevorzugten Ausführungsform
wird Co mit (beispielsweise) einer positiven Spannung von 700 Volt
aufgeladen, so dass, wenn der Schalter 46 geschlossen wird,
Strom von dem Kondensator 42 über die Induktivität 48 in
eine Richtung zum Kondensator 52 C1 fließt (was
bedeutet dass die Elektronen tatsächlich in der umgekehrten Richtung
fließen).
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In ähnlicher
Weise findet der Stromfluss von dem Kondensator 52 C1 durch die Primärseite des Pulstransformators 56 nach
Masse statt. Somit ist die Stromrichtung und die Richtung der Pulsenergie
vom Ladekondensator 42 zu dem Pulstransformator 56 gleich.
Wie später
in dem Abschnitt mit dem Titel „Pultransformator" erläutert ist,
ist der Stromfluss in den Primärwindungen
und den Sekundärwindungen des
Pulstransformators 56 jeweils nach Masse gerichtet. Das
Ergebnis ist dann, dass der Stromfluss zwischen dem Pulstransformator 56 und
den Elektroden während
des Entladens in der Richtung weg von den Elektroden zum Transformator 56 hin
stattfindet. Daher ist die Richtung des Elektronenstroms während der
Entladung von Masse über
die Sekundärseite
des Pulstransformators 56 temporär zum Kondensator 62 Cp-1 über
die Induktivität 64,
temporär
zum Kondensator 82 Cp über
die Induktivität 81,
durch die Elektrode 84 (die die Entladungskathode ist) über das
Entladungsplasma durch die Elektrode 83 und zurück zur Masse.
Somit fließen
zwischen dem Pulstransformator 56 während der Entladung die Elektronen
in der gleichen Richtung wie die Pulsenergie.
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Unmittelbar
nach der Entladung werden die Ströme und die Elektronenströme umgekehrt,
wie dies zuvor erläutert
ist, und spezielle Vorkehrungen werden in dieser Ausführungsform
getroffen, um diese umgekehrten Stromflüsse zu handhaben, wie dies zuvor
in dem Abschnitt mit dem Titel „Energierückgewinnung" erläutert
ist.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER LEISTUNGSVERSORGUNG
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Ein
detaillierteres Schaltungsbild des Leistungsversorgungsbereichs
der bevorzugten Ausführungsform
ist in 3 gezeigt. Wie in 3 gezeigt ist,
ist der Gleichrichter 22 ein 6-Puls-Gleichrichter mit Phasensteuerung
mit einer Ausgangsspannung von + 150 Volt und – 150 Volt. Der Wechselrichter bzw.
Inverter 24 ist eigentlich aus drei Invertern 24a, 24b und 24c aufgebaut.
Die Inverter 24b und 24c werden ausgeschaltet,
wenn die Spannung auf dem Ladekondensator 42 Co mit 8 μF 50 Volt
weniger als die Steuerspannung beträgt und der Inverter 24a wird ausgeschaltet,
wenn die Spannung an Co 42 geringfügig über der Sollspannung liegt.
Dieses Vorgehen verringert die Laderate am Ende des Ladevorgangs. Die
Hochsetztransformatoren 26a, 26b und 26c besitzen
jeweils eine Nennleistung von 7 kW und transformieren die Spannung
auf eine 1200 Volt Wechselspannung.
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Es
sind drei Brückengleichrichterschaltungen 30a, 30b und 30c gezeigt.
Die HV-Leistungsversorgungssteuerplatine 21 wandelt
einen digitalen 12 Bit-Befehl in ein analoges Signal um und vergleicht dieses
mit einem Rückkopplungssignal 45 von
dem Spannungsmonitor 44 für Co. Wenn die Rückkopplungsspannung
die Sollspannung übersteigt,
wird der Inverter 24 abgeschaltet, wie dies zuvor erläutert ist, der
Schalter 34 Q2 schließt,
um die in der Versorgung gespeicherte Energie abzuführen, der
Trennschalter 36 Q3 öffnet,
um zu vermeiden, dass weitere Energie die Versorgung verlässt und
der Entladeschalter 38 Q1 schließt, um die Spannung auf Co 42 abzusenken,
bis die Spannung auf Co gleich der Sollspannung ist. Zu diesem Zeitpunkt öffnet Q1.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DES KOMMUTATORS UND DES KOMPRESSIONSKOPFES
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Die
wesentlichen Komponenten des Kommutators 40 und des Kompressionskopfes 60 sind
in den 1 und 2 gezeigt und sind zuvor mit
Bezug zu der Funktionsweise des Systems erläutert. In diesem Abschnitt
werden Details der Herstellung des Kommutators und des Kompressionskopfes
beschrieben.
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HALBLEITERSCHALTER
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Der
Halbleiterschalter 46 ist ein P/N CM 1000 HA-28H IGBT-Schalter,
der von Powerex, Inc. mit Niederlassungen in Youngwood, Pennsylvania vertrieben
wird. In einer bevorzugten Ausführungsform
werden derartige Schalter parallel geschaltet verwendet.
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INDUKTIVITÄTEN
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Die
Induktivitäten 48, 54 und 64 sind
sättigbare
Induktivitäten ähnlich zu
jenen, wie sie in den US-Patenten 4,448,580 und 5,315,611 beschrieben sind.
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13 zeigt
eine bevorzugte Ausgestaltung der Induktivität 48 Lo.
In dieser Induktivität
gehen vier Leiter von den IGBT-Schaltern 46b durch eine
Reihe von Ferrittoroiden 49, um einen Teil 48a zu
bilden, der ein ungefähr
8 inch langer hohler Zylinder mit einem Material mit sehr hoher
Permeabilität
mit einem Innendurchmesser von ungefähr 2,54 cm (1 inch) und einem
Außendurchmesser
von ungefähr
3,81 cm (1,5 inch) ist. Jeder der vier Leiter wird dann zwei mal um
einen krapfenförmigen
Kern gewickelt, um den Teil 48b zu bilden. Die vier Leiter
sind dann mit einer Platte verbunden, die wiederum mit der Hochspannungsseite
der Kondensatorbank 52 C1 verbunden ist.
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Eine
bevorzugte Ausbildung einer sättigbaren
Induktivität 54 ist
in 14 gezeigt. In diesem Falle besitzt die Induktivität eine Einzelwicklungsgeometrie,
wobei die oberen und unteren Abschlüsse 541 und 542 und
der Mittelschenkel 543, die alle auf hoher Spannung liegen,
die einzelne Windung durch die magnetischen Kerne der Induktivität bilden.
Das äußere Gehäuse 545 liegt
auf Massepotential. Die magnetischen Kerne sind ein 0,015 cm (0,0005
Inch) dickes auf Band gewickeltes 50–50% Ni-Fe-Legierungsmaterial, das von Magnetics,
Butler, Pennsylvania oder National Arnold, Adelanto, Kalifornien
vertrieben wird. Rippen 546 an dem Spulengehäuse erleichtern
das Übertragen
der intern erzeugten Abwärme
mittels Zwangsbelüftung.
Ferner ist eine Keramikscheibe (nicht gezeigt) unterhalb der oberen Schale
der Anordnung montiert, um die Wärmeleitung
von dem mittleren Abschnitt der Anordnung zu der Grundplatte des
Modulchassis zu unterstützen. 4 zeigt
die Hochspannungsverbindungen eines der Kondensatoren der Kondensatorbank 52 C1 mit dem Hochspannungsanschluss eines der
Induktivitätseinheiten
des 1-23 Hochsetzpulstransformators 56. Das Gehäuse 545 ist
mit dem Masseanschluss der Einheit 56 verbunden.
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Eine
Draufsicht bzw. eine Schnittansicht der sättigbaren Induktivität 64 ist
in 8a bzw. 8b gezeigt.
Jedoch sind bei den Induktivitäten
dieser Ausführungsform
flussausschließende
Metallstücke 301, 302, 303 und 304 hinzugefügt, wie
in 8b gezeigt ist, um den Streufluss in den Induktivitäten zu verringern.
Diese flussausschließenden
Stücke
verringern deutlich die Fläche,
in die der magnetische Fluss eindringen kann und helfen damit, den
gesättigten
Induktivitätswert
der Induktivität
zu minimieren. Der Strom absolviert 5 Durchläufe durch
die vertikalen Leiterstäbe
in der Induktivitätsanordnung
um den magnetischen Kern 307 herum. Der Strom tritt bei 305 ein
und fließt
nach unten in einem Leiter mit großem Durchmesser in der Mitte,
der als „1" bezeichnet ist und
fließt
nach oben in sechs kleineren Leitern am Umfang, die ebenso als „1" bezeichnet sind.
Der Strom fließt
dann nach unten in zwei Leitern an der Innenseite, die mit 2 bezeichnet
sind, und dann nach oben in sechs Leitern an der Außenseite,
die als 2 bezeichnet sind, dann nach unten in dem flussausschließenden Metall
auf der Innenseite und dann nach oben in den sechs Leitern, die
als 3 bezeichnet sind und an der Außenseite vorgesehen sind; dann fließt der Strom
nach unten in den zwei Leitern an der Innenseite, die als 3 bezeichnet
sind, dann nach oben in den sechs Leitern an der Außenseite,
die mit 4 bezeichnet sind, denn näch unten in den Leitern an der
Innenseite, die mit 4 bezeichnet sind. Die flussausschließenden Metallkomponenten
werden auf der Hälfte
der vollen gepulsten Spannung an den Leitern gehalten, wodurch eine
Verringerung des Sicherheitsabstands zwischen den flussausschließenden Metallteilen
und den Metallstäben
der anderen Wicklungen möglich
ist. Der magnetische Kern 307 ist aus drei Spulen 307a,
b und c aufgebaut, die durch Wicklungen von 0,015 cm (0,0005
inch) dickem Band aus einem 80–20%
Ni-Fe-Legierungsmaterial gebildet sind, das von Magnetics, Inc.
Butler, Pennsylvania oder National Arnold, Adelanto, Kalifornien
vertrieben wird.
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In
konventionellen Pulsleistungssystemen ist die Leckage von Öl aus elektrischen
Komponenten eine potentielle Gefahr. In dieser bevorzugten Ausführungsform
sind ölisolierte
Komponenten auf die sättigbaren
Induktivitäten
beschränkt.
Ferner ist die sättigbare
Induktivität,
wie sie in 8b gezeigt ist, in einem behälterähnlichen ölenthaltenden
Gehäuse untergebracht,
in der alle Dichtungsverbindungen über dem Ölpegel angeordnet sind, um
im Wesentlichen die Möglichkeit
einer Ölleckage
zu vermeiden. Beispielsweise ist die tiefliegende Dichtung in der
Induktivität 64 bei 308 in 8b gezeigt.
Da der normale Ölpegel
unter der obersten Rippe des Gehäuses 306 liegt,
ist es nahezu unmöglich,
dass Öl
aus der Anordnung heraussickert, solange das Gehäuse in einer aufrechten Stellung
bleibt.
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KONDENSATOREN
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Die
Kondensatorbänke 42, 52 und 62 weisen alle
Bänke aus
handelsüblichen
Kondensatoren auf, die parallel geschaltet sind. Die Kondensatoren 42 und 52 sind
Filmkondensatoren, die von Zulieferern wie etwa Vishay Roederstein
mit Niederlassungen in Statesville, North Caroline, oder Wima aus
Deutschland beziehbar sind. Das bevorzugte Verfahren der Anmelderin
zum Verbinden der Kondensatoren und der Induktivitäten besteht
darin, diese mit positiven und negativen Anschlüssen auf einer speziellen gedruckten
Schaltungsplatine zu verlöten,
die starke nickelbeschichtete Kupferanschlüsse in ähnlicher Weise aufweist, wie
dies im US-Patent Nr. 5,448,580 beschrieben ist. Die Kondensatorbank 62 ist
typischerweise aus einem parallelen Array aus Hochspannungskeramikkondensatoren
aufgebaut, wie sie von Murata oder TDK, beide aus Japan, bezogen
werden können.
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PULSTRANSFORMATOR
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Der
Pulstransformator 56 ist ähnlich zu dem Pulstransformator,
wie er im US-Patent 5,448,580 und 5,313,481 beschrieben ist; jedoch
besitzen die Pulstransformatoren der vorliegenden Ausführungsform
lediglich eine einzelne Windung in der Sekundärwicklung und 23 Induktionseinheiten äquivalent zu
1/23 einer einzelnen Primärwindung.
Eine Darstellung des Pulstransformators 56 ist in 4 gezeigt. Jede
der 23 Induktionseinheiten umfasst eine Aluminiumspule 56a mit
zwei Flanschen (wovon jeder eine plane Kante mit Gewindebohrungen
aufweist), die mit den positiven und negativen Anschlüssen auf
der gedruckten Schaltungsplatine 56b verschraubt sind, wie
dies entlang dem unteren Rand aus 4 gezeigt
ist. Isolatoren 56c trennen den positiven Anschluss jeder
Spule von dem negativen Anschluss der benachbarten Spule. Zwischen
den Flanschen der Spule ist ein Hohlzylinder mit 2,70 cm (1 1/16 inch)
Länge mit
einem Außendurchmesser
von 0,875 und einer Wandstärke
von ungefähr
0,79 mm (1/32 inch) vorgesehen. Die Spule ist mit einer 1 inch breiten,
0,018 mm (0,7 mil) dicken Metglas 2696 S3A und einer 0,0254 mm (0,1
mil) dicken Mylar-Folie bewickelt, bis der Außendurchmesser der isolierten
Metglas-Bewicklung 6,70 cm (2,24 inch) beträgt. Eine entsprechende Ansicht
einer einzelnen gewickelten Spule, die eine Primärwicklung bildet, ist in 5 gezeigt.
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Die
Sekundärseite
des Transformators ist ein einzelner rostfreier OD-Stahlstab, der
in einer strengsitzenden isolierenden Röhre aus dielektrischem Glas
montiert ist. Die Windung ist in vier Abschnitten vorgesehen, wie
in 4 gezeigt ist. Die rostfreie Stahlsenkundärseite,
die als 56d in 4 gezeigt ist, ist mit einem
Masse- bzw. Erdungsanschluss auf der gedruckten Schaltungsplatine 56b bei 56e verbunden
und der Hochspannungsanschluss ist bei 56f gezeigt. Wie
zuvor dargelegt ist, wird ein 700 Volt Puls zwischen dem Plus- und
dem Minusanschluss der Induktionseinheiten einen – 16100
Volt Puls am Anschluss 56f auf der Sekundärseite erzeugen.
Diese Sekundärwicklung
mit einer einzelnen Windung bietet eine sehr geringe Streuinduktivität, wodurch
sehr schnelle Ausgangsanstiegszeiten möglich sind.
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MONTAGE DES
KOMPRESSIONSKOPFES
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Diese
bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfasst ein Kompressionskopfmontageverfahren,
wie es in den 10a und 10b gezeigt
ist. 10 ist eine Seitenschnittansicht des Lasersystems,
wobei die Position des Kompressionskopfmoduls in Bezug auf die Elektroden 83 und 84 dargestellt
ist. Diese Technik wurde so gestaltet, um die mit der Verbindung
zwischen Kammer und Kompressionskopf verknüpfte Impedanz zu minimieren
und um gleichzeitig ein schnelles Ersetzen des Kompressionskopfes
zu ermöglichen.
Wie in den 10a und 10b gezeigt
ist, wird die Masseverbindung mit einem ungefähr 71,12 cm (28 inch) langen
Schlitzanschluss entlang der Rückseite
des Kompressionskopfes hergestellt, wie bei 81a in 10a und 81b in 10b gezeigt
ist. Die Oberseite des Schlitzes ist mit einem flexiblen Stangenmaterial
versehen. Ein bevorzugtes Stangenmaterial wird unter dem Handelsnamen
MC-Multilam LA Cu verkauft, das von Multi-Contact USA, Santa Rosa,
Kalifornien hergestellt wird.
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Die
Hochspannungsverbindung wird zwischen einer glatten Unterseite mit
6 inch Durchmesser einer sättigbaren
Induktivität 64 und
einem entsprechenden Array aus flexiblem Stangenmaterial bei 89 in 10a hergestellt. Wie zuvor ist ein bevorzugtes
Stangenmaterial MC-Multilam La Cu. Diese Anordnung erlaubt das Ersetzen
des Kompressionskopfmoduls für
Reparaturzwecke oder vorbeugende Wartungsarbeiten in ungefähr 5 Minuten.
Ebenso ist die Justierung stark vereinfacht, da die Hochspannungsverbindung
des angepassten Arrays einen Kontakt an einer beliebigen Stelle
des 6 inch Durchmessers der sättigbaren
Induktivität 64 herstellen kann.
Die Anzahl der Schraubverbindungen wurde ebenso minimiert und alle
verbleibenden Befestigungselemente an die Seiten und den Vorderbereich des
Moduls verlegt, um das Abnehmen und Installieren zu vereinfachen.
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DETAILLS DER
ELEKTRISCHEN KOMPONENTEN DER LASERKAMMER
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Der
Kondensator 82 Cp umfasst eine Bank aus 28 0,59 nF Kondensatoren,
die an der Oberseite des Kammerdruckkessels montiert sind. (Typischerweise
wird ein KrF-Laser mit einem Lasergas mit 1 % Krypton, 0,1 % Fluor
und dem Rest Neon betrieben.) Die Elektroden sind jeweils massive
Messingstäbe mit
ungefähr
71,12 cm (28 inch) Länge,
die einen Abstand von 0,5 bis 1,0 inch aufweisen. In dieser Ausführungsform
ist die obere Elektrode die Kathode und die untere Elektrode ist
mit Masse verbunden, wie in 1 gezeigt
ist.
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ANDERE AUSFÜHRUNGSFORMEN
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UMGEKEHRTE POLARITÄT
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In
dem zuvor beschriebenen System wird Co mit einer positiven Spannung
aufgeladen und die Stromrichtung der Elektronen ist in die Masseelektrode
der Laserkammer hineingerichtet. Die Schaltung kann in einfacher
Weise invertiert werden, wobei Co auf eine negative Ladespannung
von ungefähr
700 Volt aufgeladen wird und die Elektronen strömen von der Masseelektrode
zu den Hochspannungselektroden. Des weiteren kann auch eine umgekehrte
Fließrichtung
der Elektronen durch den Elektrodenspalt erreicht werden, indem
die Polarität
der zweiten Wicklung (d. h. die Röhre aus rostfreiem Stahl mit vier
Abschnitten) geändert
wird, so dass die Pulspolarität
in dem Transformator nicht geändert
wird (wie sie in der bevorzugten Ausführungsform ist).
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BIPOLARER
BETRIEB
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7 zeigt
eine Modifizierung, die einen bipolaren Betrieb des Lasers ermöglicht.
In diesem Falle werden zwei Leistungsversorgungen vorgesehen, wobei
eine + 1200 Volt und die andere – 1200 Volt liefert. Ferner
ist der Schalter 46 zwei mal vorhanden, so dass man einen
Schalter 46a und einen Schalter 46b erhält. Wenn 46a geschlossen
wird, ist die Polarität
des Systems so, wie dies zuvor detailliert beschrieben ist. Wenn
jedoch der Schalter 46a offen und der Schalter 46b geschlossen
ist, ist der resultierende Puls überall
invertiert und die Elektronen fließen durch den Entladungsspalt
von der Masseelektrode zu der Hochspannungselektrode hin (in diesem Falle
ungefähr
+ 14000 Volt). In diesem Falle wird die Energierückgewinnungsschaltung 57 nicht
benötigt. Stattdessen
wird (beispielsweise) Coa auf + 700 Volt bei
To geladen, 46a wird geschlossen, wodurch Coa sich über die
Induktivität 48 entladen
kann, woraufhin der Schalter 46a geöffnet und 46b geschlossen
wird, wodurch die reflektierte Energie in Cob zurückgewonnen
wird und nach der Rückgewinnung
der Energie öffnet
der Schalter 46b. Anschließend wird Cob auf – 700 Volt
geladen und beim nächsten
To schließt 46b, wodurch
sich Cob über die Schaltung entladen
kann. Das Ergebnis sind abwechselnde Entladungsrichtungen. Diese
Ausführungsform
kann einen gleichmäßigeren
Verschleiß der
Elektroden liefern.
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RESONANTES
AUFLADEN
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird das Leistungsversorgungsmodul, das
für die
erste bevorzugte Ausführungsform
beschrieben ist und in welcher zwei Gleichrichter, ein Inverter
und ein Transformator verwendet ist, wie in den 1 und 2 gezeigt
ist, durch eine handelsübliche
Leistungsversorgung und eine resonante Ladeschaltung ersetzt. Diese
zuletzt genannte Lösung
liefert eine wesentlich schnellere Aufladung des Ladekondensators.
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Eine
elektrische Schaltung, in der diese bevorzugte Ausführungsform
dargestellt ist, ist in 9 gezeigt. In diesem Falle wird
eine standardmäßige Gleichspannungsleistungsversorgung 200 mit
einem 480 VAC/40 Ampereeingang und einem 1200 VDC, 50 Ampereausgang
verwendet. Derartige Leistungsversorgungen sind von Zulieferern,
etwa Elgar/Sorensen, Maxwell, Kaiser und EMI/Ale erhältlich.
Diese Leistungsversorgung lädt
kontinuierlich einen 325 Mikrofaradkondensator 202 auf
einen Spannungspegel auf, der von der Steuerplatine 204 vorgegeben wird 222.
Die Steuerplatine 202 ordnet ferner das Schließen und Öffnen des
IGBT-Schalters 206 an, um Energie von dem Kondensator 202 zu
dem Kondensator 42 zu übertragen.
Eine Induktivität 208 bestimmt
die Übertragungszeitkonstante
in Verbindung mit der äquivalenten
Reihenkapazität
der Kondensatoren 202 und 42. Die Steuerplatine 202 empfängt eine
Rückkopplungsschwankung 212,
die proportional zu der Spannung auf dem Kondensator 42 ist, und
empfängt
eine Rückkopplungsspannung 214, die
proportional ist zu dem Strom, der durch die Induktivität 208 fließt. Aus
diesen beiden Rückkopplungssignalen
kann die Steuerplatine 204 die endgültige Spannung auf dem Kondensator 42 berechnen, wenn
der IGBT-Schalter 206 zu diesem Zeitpunkt geöffnet wird.
Daher kann mit einer Sollspannung 210, die der Steuerplatine 204 eingespeist
wird, eine präzise
Berechnung der in dem Kondensator 42 und der Induktivität 208 gespeicherten
Energie durchgeführt werden,
um diese mit der erforderlichen Ladespannung, die angewiesen wird 210,
zu vergleichen. Aus dieser Berechnung bestimmt die Steuerplatine 204 den
exakten Zeitpunkt in dem Ladezyklus, um den IGBT-Schalter 206 zu öffnen.
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Nach
dem Öffnen
des IGBT-Schalters 206 wird die in dem magnetischen Feld
der Induktivität 208 gespeicherte
Energie auf den Kondensator 42 über den Diodenzweig 216 übertragen.
Die Genauigkeit der Echtzeit-Energieberechnung bestimmt das Maß der Fluktuation,
die bei der endgültigen
Spannung auf dem Kondensator 42 auftritt. Auf Grund der extremen
Ladegeschwindigkeit dieses Systems kann eine zu große Schwankung
im Vergleich auf die Systemregelungserfordernisse von ± 0,5%
vorhanden sein. Daher kann einen Entladeschaltung verwendet werden,
um die Spannungsregelung weiter zu verbessern.
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Die
Entladeschaltung 216 wird zum Schließen angesteuert mittels der
Steuerplatine 204, wenn der Stromfluss durch die Induktivität 208 aufhört. Die Zeitkonstante
des Kondensators 42 und des Widerstandes 220 ist
ausreichend kurz, um den Kondensator 42 geringfügig auf
die Sollspannung 210 zu entladen, ohne dass dies ein nennenswerter
Anteil des gesamten Ladezyklus ist.
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Die
Vorteile dieser Art des Ladesystems bestehen darin, dass der Kondensator 42 rasch
aufgeladen werden kann (typischerweise nur durch die Spitzenstromwerte
des IGBT-Schalters 206 begrenzt),
und die Gleichspannungsleistungsversorgung kann kontinuierlich Leistung
an den Kondensator 202 auf der Grundlage der gemittelten
Leistung, die von der gesamten Schaltung aufgenommen wird, zuführen. Dies
ist mit der Leistungsversorgung für eine Kondensatorladung zu
vergleichen, die die Leistung zu dem Kondensator 42 vor
der Initiierung einer Pulsentladung und eines Energierückgewinnungszyklus
liefern kann. Als Folge davon müssen
die Komponenten der Leistungsversorgung für die Kondensatorladung typischerweise
für den
Spitzenleistungsbetrieb ausgelegt sein, die typischerweise mindestens
zwei mal so groß als
die normale mittlere Leistung ist. Daher sind die meisten Leistungsversorgungen
für die
Kondensatorladung teurer als standardmäßige Leistungsversorgungen
für eine
vorgegebene mittlere Leistung.
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Der
IGBT-Schalter 206 kann auch durch andere Schaltertechnologien
verwirklicht sein, etwa als MOSFET, HCT, SCR, GTO, etc.
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SCHNELLERE
ANSTIEGSZEIT
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Durch
jüngste
Testdaten, die von einer Reihe von Excimerlasern gewonnen wurden,
deutet sich an, dass Spannungspulse mit kürzerer Anstiegszeit, die der
Laserkammer zugeführt
werden, deutliche Vorteile auf diversen Bereichen einschließlich der Gesamtlasereffizienz,
der Energiestabilität
etc. ergeben können.
Die Vorteile der kürzeren
Anstiegszeiten scheinen noch entscheidender für die nächste Generation von Lasergeräten (ArF
und F2) zu sein als für gegenwärtige KrF-Laser.
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Ein
Grund dafür
hängt mit
den Entladungseigenschaften der Kammer zusammen. Bei typischen Drücken und
Gemischen, die für
Anwendungserfordernisse mit schmaler Bandbreite, etc. günstig sind, kann
der Kammerdurchbruch vor dem vollständigen Übertragen von Energie von der
letzten Stufe des gepulsten Leistungsmoduls zu der Kammerspitzenspannungskapazität auftreten.
In diesem Falle ermöglicht
ein Ausgangspuls mit kürzerer
Anstiegszeit eine effizientere Energieübertragung an die Kammerspitzenspannungskapazität, bevor
die Kammerentladung beginnt.
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Üblicherweise
erfordern Pulse mit schnelleren Anstiegszeiten aus einem magnetischen
Modulator einfach nur mehr Stufen für die Pulskompressionszeit,
da der anfängliche
Puls typischerweise durch die primärseitigen Schalteinrichtungen
begrenzt ist. Der Vorteil dieses spezifischen Lösungsansatzes besteht darin,
dass zusätzlich
Pulskompressionsstufen (mit den dazugehörigen Komplikationen mit reduzierter
Effizienz erhöhten
Kosten, etc.) nicht erforderlich sind.
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In
diesem Falle wird die schnellere Ausgangsanstiegszeit durch Verbesserungen
in vorhergehenden Kompressionsstufenschaltungen sowie einer neu
gestalteten Ausgangsstufe erreicht.
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Um
die schnellere Ausgangsanstiegszeit des Pulsleistungssystems zu
erzielen, wurde die Ausgangsstufe dieses speziellen Beispiels umgestaltet, um
weniger Windungen in toroidförmigen
Induktivität zu
verwenden. Zusätzliches
Kernmaterial wurde in dem umgestalteten magnetischen Schalter eingesetzt,
indem ein weiterer 1,27 cm (0,5 Inch) dicker Kern integriert wurde.
Da die gesättigte
Induktivität sich
wie das Quadrat der Anzahl der Windungen in dem Schalter verhält, hat
das Verringern der Anzahl der Windungen von 5 auf 2 einen merklichen
Einfluss beim Verringern der Gesamtinduktivität (trotz der Tatsache, dass
sich die Höhe
des Schalters vergrößert). Der
Nachteil dieser Lösung
besteht darin, dass eine zusätzliche
Leckspannung an die Laserkammer während der Zeit angelegt wird,
in der sich die Spannung an dem magnetischen Schalter aufbaut, da
die nicht gesättigte
Induktivität
ebenso auf Grund der Verringerung der Anzahl der Windungen reduziert
wird. Wenn dies nicht wünschenswert
ist, sind andere Lösungen
verfügbar,
um die Auswirkungen dieser Leckspannung zu reduzieren.
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Da
das Spannungs-Zeit-Produkt des Schalters auch proportional zu der
Anzahl der Windungen ist, muss zusätzliches Material zu dem Schalter
hinzugefügt
werden, um das gleiche Spannungs-Zeit-Produkt, wie es für die Ausführungsform erforderlich
ist, beizubehalten. Nachteiligerweise sind auch die Kernverluste
proportional zum Volumen des magnetischen Materials. Folglich ist
es wünschenswert,
das Kernmaterial im Hinblick auf die Effizienz sowie auf die Kosten
des Materials zu minimieren. Wie zuvor beschrieben ist, wurde ein
zusätzlicher
Kern zu den drei bestehenden Kernen hinzugefügt und jeder Kern wurde umgestaltet,
um die Querschnittsfläche
zu vergrößern. Diese
Modifizierungen kompensieren jedoch nicht vollständig die Verringerung des Spannungs-Zeit-Produkts
in Folge der Reduzierung der Windungen. Eine Lösung für dieses Problem besteht darin,
die Ausgangsanstiegszeit der vorhergehenden Stufen zu verbessern,
so dass eine schnellere Übertragungszeit
möglich
ist. Dies wiederum verringert das geforderte Spannungs-Zeit-Produkt
und verkleinert auch die Anforderungen an das Kernmaterial für den Ausgangsstufenschalter.
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Die
Ausgangsanstiegszeit der vorhergehenden Stufe kann durch eine Kombination
diverser Vorgehensweisen verringert werden. Ungefähr die Hälfte der
Induktivität
der bestehenden Schaltung ist mit der gesättigten Induktivität des vorhergehenden
magnetischen Schalters verknüpft.
Als Folge davon kann der vorhergehende Schalter ebenso umgestaltet
werden, um diesen Parameter zu verringern. Dies kann ähnlich zu
dem Vorgehen ausgeführt
werden, wie dies bei dem Ausgangsstufenschalter ausgeführt wurde
(durch Verringern der Anzahl der Windungen). In diesem Falle wird
jedoch in dem bestehenden Entwurf lediglich eine Windung verwendet.
Daher besteht die einzige Alternative, die gesättigte Induktivität zu modifizieren,
darin, die magnetische Weglänge der
Kerne zu vergrößern (da
die gesättigte
Induktivität
umgekehrt proportional zu diesen Parameter ist). Zu anderen Vorgehensweisen
zur Verringerung der Schaltungsinduktivität gehören das Verringern der Verbindungskabellänge zwischen
den beiden SSPPM-Modulen und das Reduzieren anderer diverser Schaltungsstreuinduktivitäten (beispielsweise
Erhöhen
der Anzahl der einzelnen Kondensatoren, die bei der Energiespeicherungsstufen
beteiligt sind, da die Streuinduktivität die Parallelinduktivität jedes Kondensators
ist). Die erste Pulserzeugungsstufe kann ebenso schneller gemacht
werden, sofern der „Start"-Schalter in der
Lage ist, erhöhte
Spitzenstrompegel und dl/dt-Pegel auszuhalten.
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VERRINGERTER
LECKSTROM
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Wie
zuvor dargelegt ist, besteht eine mögliche Gefahr bei magnetischen
Pulskompressionsschaltungen im Leckstrom von der Ausgangsstufe, der
auftritt, wenn sich die letzte Kompressionsstufe auflädt. Dieser
Leckstrom kann zu einem Anstieg der Spannung an den Laserelektroden
vor dem Anlegen des Hauptspannungspulses führen. Wenn dieser Spannungsanstieg
vor dem Puls zu hoch ist, kann das Verhalten der Laserentladung
negativ beeinflusst werden. Ein Beispiel einer nachteiligen Wirkung
des Spannungsanstiegs vor dem Puls ist ein vorzeitiges „Verlöschen" der Koronaröhre, die
für die
Vorionisierung des Lasergases verwendet wird. Die Koronaröhrenvorionisierung
benutzt ein hohes elektrisches Feld an einer isolierenden Oberfläche, um
eine Korona in dem Lasergas in der Nähe einer isolierenden Oberfläche zu erzeugen.
Diese Korona erzeugt kurzwellige UV-Strahlung, die wiederum das
Lasergas innerhalb des Volumens zwischen den Laserelektroden ionisiert.
Wenn der Spannungsanstieg vor dem Puls, der durch Leckstrom aus
der Ausgangsstufe der magnetischen Kompressionsschaltung resultiert, zu
hoch wird, dann wird die Korona zu früh vor dem Hauptspannungspuls
erzeugt und ein Großteil
der Ionisierung geht vor dem Ereignis der Hauptentladung verloren.
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Die
nachfolgend beschriebenen Modifizierungen liefern ein kompaktes
und effizientes Verfahren, um den Spannungsanstieg vor dem Puls,
der durch diesen Leckstrom hervorgerufen wird, im Wesentlichen zu
vermeiden. Die Modifizierungen bestehen aus einer zusätzlichen
Kompressionsstufe, die der vorher beschriebenen magnetischen Pulskompressionsschaltung
hinzugefügt
wird. Diese zusätzliche
Stufe kann so gestaltet sein, dass sie selbst keine Kompression
liefert, sondern lediglich einfach die Funktion besitzt, um zu verhindern,
dass der Leckstrom aus der vorhergehenden Stufe den Laser erreicht.
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In
der in 1 gezeigten magnetischen Pulskompressionsschaltung
sind die Spitzenspannungskapazität
und die Induktivität
des Kopfes des Lasers durch Cp und Lp repräsentiert. Die Kapazität und die
sättigbare
Induktivität
der letzten Stufe der Kompressionsschaltung sind durch Cp-1 und
Lp-1 repräsentiert.
Die Stufen vor der letzten Stufe sind durch C1 und L1 repräsentiert.
Der Leckstrom durch Lp-1 und Cp-1 verursacht einen Spannungsanstieg an
Cp und damit eine Spannung an den Laserelektroden. Ein allgemeines
Verfahren zur Vermeidung dieses Leckstromes besteht darin, eine
oder mehrere Stufen zwischen Cp-1 und Cp vorzusehen.
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Die
Nachteile des Verwendens einer zusätzlichen Stufe nur für den Zweck,
den Leckstrom abzublocken, sind u. a. zusätzliche Kosten, die Größe und insbesondere
ein Energieverlust. Diese Stufe muss mit der Spannungsabblockung
so gestaltet sein, um die volle Energie des Hauptpulses zu handhaben, wenn
diese auf dem Blockkondensator gespeichert wird. Das Spannungs-Zeit-Produkt
der abblockenden sättigbaren
Induktivität
muss ferner groß genug
sein, um die Spannung abzublocken, bis der vollständige Transfer
von Cp-1 zu dem Abblockkondensator stattfindet. Das Finden einer
Gestaltung, die diese Erfordernisse berücksichtigt, ist nicht unmöglich, erfordert jedoch
die Verwendung vieler teurer Komponenten (d. h. Hochspannungskondensatoren,
sättigendes Magnetmaterial
mit hoher Geschwindigkeit und Isolatoren mit hoher dielektrischer
Festigkeit).
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Die
Energieverluste, die mit dieser Abblockstufe verknüpft sind,
können
beträchtlich
sein. Da diese Stufe während
der Aufladezeit der letzten Ausgangsstufe arbeiten muss, typischerweise
50 bis 150 ns, können
Verluste auf Grund der Verlustwärme
in den Hochspannungskondensatoren und Sättigungsverluste in den Magnetmaterialien
der Induktivität
bis zu 10 bis 20% der Gesamtenergie des Hauptpulses sein. Es mag
möglich
sein, den Energiebetrag zu erhöhen,
der in die Kompressionsschaltung eingespeist wird, um diese Verluste
zu kompensieren, aber dann muss jede Stufe entsprechend einem zusätzlichen
sättigbaren
Material umgestaltet werden, um dieser zusätzlichen gespeicherten Energie
Rechnung zu tragen.
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Die
Wärmebelastung,
die dieser Abblockstufe auferlegt wird, kann ebenso problematisch
sein. Da die letzte Stufe eine schnelle Anstiegszeit aufweisen muss,
muss die Streuinduktivität
auf einem Minimum gehalten werden. Um eine geringe Streuinduktivität zu erreichen,
müssen
die Komponenten möglichst
nahe aneinander angeordnet werden. Ein derartiges Gestaltungskriterium
widerspricht jedoch den Erfordernissen für viele effiziente Wärmeübertragungsmechanismen.
Die Verwendung von Kühlflüssigkeiten,
etwa dielektrischem Öl,
kann die Abfuhr von Wärme
unterstützen,
wobei jedoch die Gefahr eines Aussickerns dieses Öles in einer
modernen Fertigungsstätte
für integrierte
Schaltungen nicht akzeptabel ist.
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Ein
typischer Spannungsanstieg vor dem Puls, der durch den Leckstrom
hervorgerufen wird, ist in 6c gezeigt
(siehe die Cp-Spannungskurve). Eine Abblockstufe, wie sie zuvor
beschrieben ist, muss ein ausreichendes Spannungs-Zeit-Produkt aufweisen,
um den Leckstrom und den Hauptpuls von 20 kV abzublocken. Die Fläche unter
der Spannungskurve für
den Leckstrom ist wesentlich kleiner als die für den Hauptpuls, und zwar bis
zu einem Faktor von 100. Wenn eine Schaltung implementiert würde, die
lediglich ein Spannungs-Zeit-Produkt abblocken kann, das äquivalent
der Fläche
unter dem Leckstrom ist, würde
eine beträchtliche
Verringerung des magnetischen Materials erforderlich sein.
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Eine
derartige Schaltung ist in 11 gezeigt,
die eine Modifizierung der Schaltung aus 2 repräsentiert.
Die Spitzenspannungskapazität
dese Lasers, Cp wird in zwei Gruppen aufgeteilt, die als Cp1 und
Cp2 bezeichnet sind, so dass die Summe aus Cp1 und Cp2 gleich Cp
der Schaltung aus 2 ist. Die Kapazität Cp2 ist
an der Kammer in der standardmäßigen Weise
angebracht und somit besitzt die Induktivität zwischen Cp2 und den Laserelektroden, Lp2,
den gleichen Wert wie die standardmäßige Konfiguration, d. h. Lp.
Der zweite Bereich Cp1 ist von den Laserelektroden und Cp2 durch
eine sättigbare Induktivität Lp1 getrennt.
Aus den später
dargelegten Gründen
kann die gesättigte
Induktivität
von Lp1 auf einen ähnlichen
Wert wie die standardmäßige Kopfinduktivität Lp eingestellt
werden.
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Wenn
ein Leckstrom durch Lp-1 fließt,
während
Cp-1 geladen wird, verursacht dieser Strom einen Spannungsanstieg
an Cp1. Auf Grund der sättigbaren
Induktivität
Lp1 tritt diese Spannung nicht über Cp2
oder den Laserelektroden auf. Das Spannung-Zeit-Produkt von Lp1 ist so gewählt, um
nicht den von der Kompressionsschaltung erzeugten Hauptpuls abzublocken,
sondern diese ist lediglich so bemessen, um die Spannung an Cp1
abzublocken, die von dem Leckstrom aus der Kompressionsschaltung
hervorgerufen wird. Wenn Cp-1 vollständig geladen ist und Lp-1 in
die Sättigung
gerät,
gerät Lp1 ebenso
in die Sättigung,
so dass es einen Pfad mit geringer Induktivität zwischen Cp1 und Cp2 gibt,
der aus der Reihenschaltung aus Lp1 (gesättigt) und Lp2 besteht. Diese
Reihenschaltung ist typischerweise zehn mal kleiner als die gesättigte Induktivität der letzten
Kompressionsstufe Lp-1, so dass diese eine geringe oder gar keine
Auswirkung auf die Transferzeit von Cp-1 auf die Parallelschaltung
von Cp1 und Cp2 ausübt.
-
Der
Grund, warum die gesättigte
Induktivität von
Lp1 im Wesentlichen gleich Lp (und damit gleich Lp2) gemacht werden
kann, besteht darin, dass die Erfordernisse für das Spannungs-Zeit-Produkt äußerst gering
sind und dass das maximale Spannungspotential, das an Lp1 angelegt
wird, kleiner als 1 kV ist. Da die an Lp1 abgeblockte Spannung kleiner als
1 kV ist, kann eine einzelne Schicht aus 0,13 mm (0,005 Inch) dicker
Kapton-Folie als Isoliermaterial zwischen dem Cp1-Kondensatorbus 102 und
dem Cp2-Kondensatorbus verwendet werden (die Lage der dünnen Schicht
ist bei 104 gekennzeichnet, ist jedoch zu klein, um in der Zeichnung
erkennbar zu sein). Eine derartige kleine Trennung zwischen jedem
Kondensatorbus führt
zu einer sehr kleinen Schleifenfläche und damit zu einer geringen
Induktivität.
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Die
sättigbare
Induktivität
Lp1 kann selbst so gemacht werden, dass diese einen geringen gesättigten
Induktivitätswert
aufweist, da die erforderliche Menge an magnetischem Material gering
ist (auf Grund der geringen Anforderungen für das Spannungs-Zeit-Produkt).
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Eine
detaillierte Zeichnung einer bevorzugten Ausführungsform ist in 12 gezeigt.
Die massive Platte 100, die in 12 gezeigt
ist, ist der Bus für
die Verbindung der Cp2-Kondensatoren
mit den elektrischen Durchführungen
der Kammer. Die wesentlich kleinere Platte 102 ist der
Bus für
die Verbindung der Cp1-Kondensatoren mit dem Kompressionskopf und
der Oberseite der sättigbaren
Induktivität
Lp1, die von dem Leitermaterial 106 und den Spulen 108 aus
Klebeband mit einer magnetischen Metalllegierung, etwa Metglas,
hergestellt ist, das ein allgemein verwendetes Material für den Aufbau
sättigbarer
Induktivitäten
repräsentiert.
Diese Kombination eines Leiters und eines magnetischen Materials
dient ferner dazu, L2 in der Ausführungsform zu definieren. In
diesem Falle fließt
der Strom unter Cp1 und seitlich von Cp2.
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Es
muss eine Auswahl erfolgen, wie die Unterteilung der Cp-Kapazität in Cp1
und Cp2 zu erfolgen hat. Es gibt zwei Betrachtungen, wenn diese
Entwurfsentscheidung getroffen wird. Das erste Kriterium ist die
Größe von Cp1.
Wenn Cp1 sehr klein gemacht wird, dann ist der durch den Leckstrom
durch Lp-1 hervorgerufene Spannungsanstieg groß, und das Spannungs-Zeit-Produkt
der sättigbaren
Induktivität
Lp1 muss groß sein.
Dieses Kriterium führt
tendenziell zu einem Cp1-Wert, der einen hohen Anteil an der Gesamtkapazität Cp besitzt.
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Das
zweite Kriterium ist die Größe von Cp2. Wenn
Cp2 klein gemacht wird, dann können
die geringen Anteile elektrischer Energie, die sich zwischen Kompressionsstufen
nach dem Hauptpuls ausbreiten, zu großen Spannungsspitzen an Cp2
führen. Diese
störenden
Spannungsspitzen werden häufig als
verspätete
Signale bezeichnen und man stellte fest, dass diese eine Erosion
der Elektroden hervorrufen, wenn sie ausreichend Spannung aufweisen, um
einen Durchbruch in dem Lasergas zu bewirken. Das Vergrößern von
Cp2 würde
die Spannungspegel verringern, die durch die verzögerten Signale
hervorgerufen werden und damit die Möglichkeit eines Spannungsdurchbruchs
in Gas vermeiden.
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Nachteiligerweise
führen
diese beiden Kriterien zu widersprüchlichen Erfordernissen für die Größe von Cp1
und Cp2. Man hat festgestellt, dass ein Bereich für Cp1 zwischen
1/3 und 2/3 des gesamten Cp zu befreigenden Ergebnissen führen kann.
Solange die Energie in den verzögerten
Signalen minimiert werden kann, sollte Cp1 so groß wie möglich gemacht
werden, um das erforderliche Spannungs-Zeit-Produkt für die sättigbare
Induktivität
Lp1 zu verringern. Das Verringern der Anforderung für das Spannungs-Zeit-Produkt
von Lp1 führen
zu geringeren Anforderungen für
das magnetische Material, eine kleinere Wärmebelastung und eine reduzierte
gesättigte
Induktivität.
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AUSFÜHRUNGSFORM
MIT HOHER EINSCHALTZEIT
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In
dem typischen Betriebsmodus für
dieses System in einem Excimerlaser in einem Photolithographieeinzelbelichter
oder Abtaster, arbeitet das Pulsleistungssystem typischerweise nicht
bei einer Einschaltdauer von 100%. In den meisten Fällen variiert
die Einschaltdauer von ungefähr
50 bis 70%. Jedoch ist es in gewissen Fällen (etwa beim Lebensdauertest
von optischen Komponenten, etc.) wünschenswert, den Laser mit
dem maximalen Einschaltverhältnis
von 100% zu betreiben. In diesem Falle ist die durchschnittliche
Verlustleistungsabgabe des Puls-Leistungs-Systems höher als
in dem normalen typischen Betriebsmodus. Es wird daher eine weitere
Ausführungsform
repräsentiert,
die besser in der Lage ist, bei dieser höheren durchschnittlichen Leistung
zu arbeiten, indem eine Wasserkühlung
zusätzlich
zu der normalen Zwangsluftkühlung,
die durch Kühlungslüfter bereitgestellt
wird, verwendet wird.
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Ein
Nachteil der Wasserkühlung
war üblicherweise
die Gefahr eines Lecks, das in dem Modul in der Nähe der Komponenten
oder der Verdrahtung auftritt, die der hohen Spannung ausgesetzt
sind. Diese spezielle Ausführungsform
vermeidet diese Gefahr, indem ein einzelnes massives Stück einer Kühlröhre verwendet
wird, die innerhalb des Moduls verlegt ist, um jene Komponenten
zu kühlen,
die normalerweise den Hauptteil der in dem Modul freigesetzten Wärme abführen. Da
keine Verbindungen oder Anschlüsse
innerhalb des Modulgehäuses
vorhanden sind und die Kühlröhre ein
zusammenhängendes
Stück eines
massiven Metalls (beispielsweise Kupfer, rostfreier Stahl, etc.)
ist, ist die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Lecks äußerst reduziert.
Modulverbindungen zu dem Kühlwasser
sind daher außerhalb
des Schichtmetallgehäuses
vorgesehen, an Stellen, an denen die Kühlröhre mit einem Schnellverbindungselement
kombiniert ist.
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DETAILLILERTE BESCHREIBUNG
DAS KOMMUTATORS
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Im
Falle des Kommutatormoduls ist eine wassergekühlte sättigbare Induktivität 54a vorgesehen,
wie sie in 17a gezeigt ist, die ähnlich zu
der in 14 gezeigten Induktivität 54 ist,
mit der Ausnahme, dass die Rippen 54 durch einen wassergekühlten Mantel 54a1 ersetzt
sind, wie in 14a gezeigt ist. Die Kühlleitung 54a2 ist
innerhalb des Moduls so verlegt, dass die Ummantelung 54a1 umschlossen
wird und führt
ferner durch eine Aluminiumgrundplatte, an der die IGBT-Schalter
und die Reihendioden montiert sind. Diese drei Komponenten führen den
Hauptanteil der Verlustleistung in dem Modul. Andere Komponenten,
die ebenso Verlustwärme
erzeugen (Schutzdioden und Widerstände, Kondensatoren, etc.) werden
durch Zwangsbelüftung gekühlt, die
von den beiden Lüftern
im hinteren Bereich des Moduls erzeugt wird.
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Da
die Ummantelung 54a1 auf Massepotential gehalten wird,
gibt es keine Spannungsisolationsprobleme beim direkten Anbringen
der Kühlröhre an dem
Reaktorgehäuse.
Dies wird durch Pressen der Röhre
in einen Schwalbenschwanzrillenausschnitt in der Außenseite
des Gehäuses
bewerkstelligt, wie dies bei 54a3 gezeigt ist und indem
eine thermisch leitende Verbindung verwendet wird, um einen guten thermischen
Kontakt zwischen der Kühlröhre und dem
Gehäuse
herzustellen.
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Obwohl
die IGBT-Schalter bei hoher Spannung „potentialfrei" sind, isoliert deren
modulare Konfiguration den Aufbau und die Wärmesenke kann bei Massepotential
betrieben werden und ist dadurch sehr viel einfacher zu kühlen, da
die Hochspannungsisolation in dem Kühlkreislauf nicht erforderlich ist.
In diesem Falle wird die Kühlröhre in eine
Rille in einer Aluminiumbasisplatte eingepresst, auf der die IGBT's montiert sind.
Wie bei der Induktivität 54a wird eine
thermisch leitende Verbindung verwendet, um die Gesamtverbindung
zwischen der Röhre
und der Basisplatte zu verbessern.
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Die
Reihendioden sind ebenfalls während des
normalen Betriebs in der Nähe
eines relativ hohen Potentials „potentialfrei". In diesem Falle
liefert das Diodengehäuse,
das typischerweise in der Ausführungsform
verwendet wird, keine Hochspannungsisolierung. Um diese erforderliche
Isolierung vorzusehen, wird das „puckförmige" Diodengehäuse innerhalb einer Wärmesenkenanordnung
geklemmt, die auf der Oberseite einer Keramikgrundplatte montiert
wird, die dann auf der Oberseite der wassergekühlten Aluminiumbasisplatte
befestigt wird. Die Keramikgrundplatte ist gerade dick genug, um
die erforderliche elektrische Isolierung sicherzustellen, aber nicht
dick genug, um einen größeren thermischen
Widerstand als erforderlich hervorzurufen. Bei dieser speziellen
Ausführungsform
ist das Keramikmaterial ein 1,60 mm (1/16 inch) dickes Aluminiumoxid,
obwohl andere exotischere Materialien, etwa Beryllium, ebenso verwendet
werden können,
um den thermischen Widerstand zwischen dem Diodenübergang und
dem Kühlwasser
weiter zu verringern.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DES KOMPRESSIONSKOPFES
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Der
wassergekühlte
Kompressionskopf ist in der elektrischen Ausgestaltung ähnlich zu
der zuvor beschriebenen luftgekühlten
Version (es werden die gleichen Arten an keramischen Kondensatoren
verwendet, ein ähnliches
Material wird in der Reaktorgestaltung verwendet, etc.). Die wesentlichen
Unterschiede in diesem Falle liegen darin, dass das Modul bei höheren Wiederholungsraten
und daher bei einer höheren
durchschnittlichen Leistung betrieben werden muss. Im Falle des
Kompressionskopfmoduls wird der Hauptanteil der Wärme in der
modifizierten sättigbaren
Induktivität 64a erzeugt.
Das Kühlen
dieser Teilanordnung ist keine einfache Aufgabe, da das gesamte
Gehäuse
bei gepulsten hohen Spannungen betrieben wird. Die Lösung für dieses
Problem besteht darin, das Gehäuse
induktiv vom Massepotential zu trennen. Diese Induktivität wird hergestellt,
indem die Kühlröhre in die
beiden zylindrischen Formen gewickelt wird, die einen Ferritmagnetkern
enthalten. Sowohl die Eingangs- als auch die Ausgangskühlleitung
werden um die zylindrischen Bereiche eines Ferritkerns herumgewickelt,
der aus den zwei zylindrischen Bereichen und den beiden Ferritblöcken gebildet
ist, wie dies in den 8c, d und e gezeigt
ist.
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Die
Ferritstücke
sind aus CN-20 Material hergestellt, das von Ceramic Magnetics,
Inc., Fairfield, New Jersey hergestellt wird. Eine einstückige Kupferröhre 0,47
cm (0,187 inch) im Durchmesser wird durch Pressen eingepasst und
an eine Wicklungsform um das Gehäuse 64a1 der
Induktivität 64a und um
die zweite Wicklungsform geführt.
Eine ausreichende Länge
wird an den Enden belassen, so dass diese sich durch Fittinge in
der Schichtmetallabdeckung des Kompressionskopfes so erstrecken,
dass kein Kühlröhrenanschluss
innerhalb des Gehäuses vorhanden
ist.
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Die
Induktivität 64a umfasst
eine schwalbenschwanzförmige
Rille, wie dies bei 64a2 gezeigt ist, ähnlich zu jener, die in dem
Reaktorgehäuse
in der wassergekühlten
ersten
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Stufe
des Kommutators verwendet ist. Dieses Gehäuse ist im Wesentlichen ähnlich zu
dem vorhergehenden luftgekühlten
Gehäuse
mit Ausnahme der schwalbenschwanzförmigen Rille. Die Kühlwasserröhre aus
Kupfer wird in diese Rille eingepresst, um einen guten thermischen
Kontakt zwischen dem Gehäuse
und der Wasserkühlröhre zu erzeugen. Eine
thermisch leitende Verbindung wird ferner hinzugefügt, um den
thermischen Widerstand zu minimieren. Die Gestaltung des Reaktors
selbst wurde zuvor im Abschnitt „schnellere Anstiegszeit" beschrieben.
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Die
elektrische Ausgestaltung der Induktivität 64a weicht geringfügig von
der von 64, wie sie in den 8a und 8b gezeigt
ist, ab. Die Induktivität 64a ist
lediglich mit zwei Windungen (anstatt fünf Windungen) um den magnetischen
Kern 64a3 versehen, der aus vier Klebebandspulen (anstelle
von dreien) aufgebaut ist.
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Als
Folge dieses leitenden Pfades der wassergekühlten Röhre von dem Ausgangspotential
zur Masse ist die Vormagnetisierungsstromschaltung geringfügig unterschiedlich.
Wie zuvor wird ein Vormagnetisierungsstrom mittels eines Gleichspannungs-Gleichspannungs-Wandlers
in dem Kommutator über
ein Kabel in den Kompressionskopf geführt. Der Strom läuft durch
die „positive" Vormagnetisierungsinduktivität Lb2 und
ist mit dem Cp-1-Spannungsknotenpunkt verbunden. Dann spaltet sich
der Strom auf, wobei ein Teil zu dem Kommutator über das HV-Kabel zurückfließt (durch
die Transformatorsekundärseite
zur Masse und zurück
zu dem Gleichspannungs-Gleichspannungs-Wandler). Der andere Teil
läuft durch
die Kompressionskopfkomponente Lp-1 (um den magnetischen Schalter
vorzumagnetisieren) und dann durch die „negative" Vormagnetisierungsinduktivität Lb3 der
Kühlwasserröhre und
zurück
zur Masse und zum Gleichspannungs-Gleichspannungs-Wandler. Durch Angleichen
des Widerstands in jedem Zweig ist der Gestalter in der Lage sicherzustellen,
dass ein ausreichender Vormagnetisierungsstrom für den Kompressionskopfreaktor
und den Kommutatortransformator verfügbar ist.
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Die „positive" Vormagnetisierungsinduktivität Lb2 ist
sehr ähnlich
zur der „negativen" Vormagnetisierungsinduktivität Lb3 aufgebaut.
In diesem Falle werden die gleichen Ferritstäbe und Blöcke als magnetischer Kern verwendet.
Es werden jedoch zwei 3,18 mm (0,125 inch) dicke Plastikabstandselemente verwendet,
um einen Luftspalt in dem magnetischen Kreislauf zu erzeugen, so
dass die Kerne bei Gleichstrom nicht sättigen. Anstatt die Induktivität mit der Wasserkühlungsröhre zu wickeln,
wird ein 18 AWG-Teflondraht
um die Formen herum gewickelt.
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Der
Fachmann erkennt auf der Grundlage der in der obigen Offenbarung
dargelegten technischen Lehren, dass viele andere Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung möglich
sind. Daher sollte der Leser den Schutzbereich der vorliegenden
Erfindung als durch die angefügten
Patentansprüche und
deren legalen Äquivalente
eingegrenzt sehen.